Der Schweizer ICT-Markt

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1 Der Schweizer ICT-Markt Die Wolken ziehen auf Spreitenbach,12. September 2012 Philipp A. Ziegler, Geschäftsführer und Unternehmerberater MSM Research AG -- Ziegler Management Consulting -- MSM Research AG, Postfach 228, CH-8203 Schaffhausen Tel , Fax , ZIEGLER MANAGEMENT CONSULTING, Postfach 228, CH-8203 Schaffhausen Tel , Fax , Seite 1

2 Copyright und Nutzungsbestimmungen Diese Präsentation wurde von MSM Research/Ziegler Management Consulting (ZMC) zur Weitergabe an ihren Kunden erstellt. Die darin enthaltenen Informationen und Angaben wurden gewissenhaft und mit grösstmöglicher Sorgfalt und Korrektheit ermittelt. Für deren Vollständigkeit und Richtigkeit kann jedoch keine Garantie übernommen werden. Das Copyright und alle Rechte an den Daten verbleiben bei der MSM/ZMC. Der Inhalt dieser Präsentation ist nur für den internen Gebrauch des Kunden zu nutzen. Verkauf und Verleih, sowie jede Wiedergabe, Veränderung, Weiterverarbeitung, Weitergabe an Dritte und Veröffentlichung sind nicht gestattet. Seite 2

3 Präsentation ca. 50 Minuten 10 Minuten für Diskussion Seite 3

4 Events, Studien, Analysen & Consulting Services für den ICT-Markt Single-Client Studien Multi-Client Studien Konferenzen, Workshops, Seminare Technology Breakfast-Briefings Consulting Services (Märkte & Strategien) MSM Research AG, Postfach 228, CH-8203 Schaffhausen Tel , Fax , ZIEGLER MANAGEMENT CONSULTING, Postfach 228, CH-8203 Schaffhausen Tel , Fax , Seite 4

5 Total ICT- Budgets von ca. 3 Mia. Fr. Kontinuierlich aktualisierte Marktdatenbank mit über 100 Produkten, Lösungen und Services des ICT-Marktes Resultate, Rohdaten Spendings Rund 800 Befragungen pro Jahr in der Schweiz Wachstumsraten Marktdaten darstellbar für: Datenquellen, Felderhebung, Stichprobengrösse Kleinere Unternehmen (bis 99 Mitarbeiter) 300 Befragungen Mittlere und grosse Unternehmen 500 Befragungen Rund 4 Umfragen pro Jahr 4 x ca. 200 Unternehmen Grundgesamtheit (nur Businessmarkt) 321'669 Unternehmen und Behörden in der Schweiz (keine Privatanwender) Methodik der Umfragen Branchen Dienstleistungen Öffentliche Verwaltung Banken & Versicherungen Telekommunikation Handel Industrie Mitarbeiter- Grössenklassen 1 bis 9 10 bis bis bis bis Telefonische, webgestützte Befragungen Persönliche Face-to-Face Expertengespräche Die Marktdaten und Prognosen werden gewissenhaft und mit grösstmöglicher Sorgfalt und Korrektheit ermittelt. Für deren Vollständigkeit und Richtigkeit kann jedoch keine Garantie übernommen werden. Annahmen und Schätzungen sind unumgänglich. Seite 5

6 Die Entwicklung im gesamten ICT-Markt Schweiz Stand der Dinge wo stehen wir im Spätsommer 2012? Wirtschaftliche Trends Indikatoren ICT-Markt - Trends Gesamtentwicklung Herausforderungen Seite 6

7 Seite 7

8 Konjunkturprognosen der Expertengruppe des Bundes Sommer 2012 Die Schweizer Wirtschaft behauptet sich dank robuster Binnenkonjunktur und relativ widerstandfähiger Exportwirtschaft besser als dies angesichts des starken Frankens und der rezessiven Wirtschaftslage in vielen EU-Ländern zu erwarten war. Für verschiedene Sektoren und viele Exportfirmen bleibt die Situation jedoch angespannt und der Margendruck hoch. Wegen der guten Konjunkturentwicklung im Winterhalbjahr erhöht die Expertengruppe des Bundes die Wachstumsprognose für 2012 von bislang 0,8% auf neu 1,4%. Diese Anpassung darf nicht darüber hinweg täuschen, dass sich das europäische Wirtschaftsumfeld in jüngster Zeit weiter verschlechtertet hat. Für 2013 wird mit einem BIP-Wachstum von 1,5% eine leicht schwächere Konjunkturdynamik als bisher (1,8%) erwartet. Entscheidende Voraussetzung für eine weiterhin positive Konjunkturentwicklung ist, dass eine Eskalation der Staatsschuldenkrise im Euroraum verhindert werden kann. Seite 8

9 Seite 9

10 Das Business generiert die ICT- Projekte Jeder zweite Franken kommt aus dem Business Top- Erkenntnisse und Trends 2012 Effizienz, Optimierung, Agilität und Verfügbarkeit Dies sind die Top Challenges der ICT- Chefs heute Die aktuelle Wirtschaftslage fördert die Auslagerung Cloud Computing und Managed Services sind auf dem Vormarsch Seite 10

11 Welche Themen generieren zurzeit in Ihrem Unternehmen am meisten, resp. am ehesten Bedarf an ICT-Produkten und -Services? Das Business generiert die ICT-Projekte Top- Erkenntnisse 2012 Business getriebene ICT-Projekte werden weiter zunehmen. Das vordergründige Ziel ist die Generierung, Sicherung & Steigerung der Erträge. Business getrieben 56.3% IT getrieben 43.7% ICT-getriebene Projekte sind in der Minderheit. Verfolgt werden primär Konsolidierung und Optimierung der Infrastruktur und Anwendungsumgebung mit dem Hauptziel Kosten zu senken und Unternehmensziele agil und flexibel zu unterstützen. Total 638 Projekte, Stand August 2012 Seite 11

12 Mit welchen Herausforderungen (Pain Points) sehen Sie sich in den kommenden Monaten im Unternehmen konfrontiert? (Mehrfachantworten möglich, in % der Unternehmen, n=160) Top- Erkenntnisse 2012 Dies sind die Top Challenges der ICT-Chefs heute Top Priorität => Die Schweizer Unternehmen suchen nach Lösungen zur Effizienzsteigerung, Kostensenkung und Optimierung der Geschäftsprozesse und flexiblen Anpassung der ICT auf Businessveränderungen. Stand August 2012 Seite 12

13 Welche der folgenden Aussagen kommen aus Ihrer persönlichen Sicht vor dem Hintergrund der aktuellen Wirtschaftslage am nächsten? (Mehrfachantworten möglich, in % der Unternehmen, n=160) Die derzeitige Wirtschaftslage wird in den nächsten 12 Monaten: Top- Erkenntnisse 2012 Die Krise treibt die Auslagerung voran Die Hälfte der Unternehmen rechnet im laufenden Jahr mit weiteren Budgetkürzungen im Bereich der ICT. Aus Sicht der befragten Unternehmen fördert die aktuelle Wirtschaftskrise die Nutzung des Cloud Computing, die Auslagerung der ICT und Prozesse. Seite 13

14 Kostendruck Stagnierende Budgets hohe Verfügbarkeit mehr Innovation Rollenwandel vom reinen Dienstleister zum Businesspartner Spannungsfeld der Challenges Agilität rasche Anpassung flexible Lösungen Standardisierung Wettbewerbsvorteil Standardisierung vs. Innovation Prozessoptimierung Schlanker, schneller, besser Erhöhung des Business Value ist das Ziel - und nur das zählt Seite 14

15 Und nun zu den Zahlen: So entwickeln sich die ICT- Ausgaben / Budgets der Schweizer Unternehmen bis 2013 (Stand Q2/2012) Seite 15

16 ICT-Markt im Vergleich zum Vorjahr: Wachstumsraten in % 4.0% Total Services 52.3% Total Hardware 17.8% 3.0% 2.0% 1.0% Total Kommunikation 12.1% Total Software 17.3% 0.0% -1.0% -2.0% Total der ICT-Ausgaben 2012: 16'101.5 Mio. Fr. (B2B) -3.0% -4.0% 16' ' ' Hardware 0.1% -2.9% -0.8% Software 3.0% -0.5% 1.6% Kommunikation 1.0% -1.0% 1.7% Services 3.1% 0.2% 2.9% Total ICT-Markt 2.2% -0.6% 1.9% Für die kommenden 12 Monate rechnen 42.7% der kürzlich befragten Unternehmen kaum noch mit negativen Auswirkungen auf die aktuelle Budget- und Projektsituation, 51.1% gehen davon aus, dass weiter gespart werden muss und Projekte deshalb auch gekürzt, verschoben oder gestoppt werden könnten. Seite 16

17 16'101.5 Mio. Fr. Ausgaben nach Unternehmensgrössenklassen 5.0% (Anzahl Mitarbeiter) Kleinste, kleine, mittlere und grosse Unternehmen entwickeln sich unterschiedlich 4.0% 3.0% 2.0% 200 bis % 1.0% 0.0% 100 bis % % -1.0% -2.0% 20 bis % 10 bis % 1 bis % -3.0% Wachstumsraten in % -4.0% bis 9 2.6% 1.9% 3.7% 10 bis % 1.1% 3.3% 20 bis % 1.5% 3.9% 100 bis % 0.5% 2.9% 200 bis % -0.7% 1.5% % -3.0% 0.0% Total 2.2% -0.6% 1.9% KMU reagieren rascher auf wirtschaftliche Dellen Unsere Analysen und Umfragen der vergangenen Jahre hat gezeigt, dass die laufenden und geplanten ICT-Ausgaben der Unternehmen eng mit der wirtschaftlichen Entwicklung verbunden sind. Während kleinere und mittlere Unternehmen schneller auf negative Konjunkturzeichen reagieren, weisen die grösseren Unternehmen einen längeren "Bremsweg" auf. Seite 17

18 Die KMU bestimmen die "Pace" des Marktes Knapp zwei von drei Franken verdienen die ICT-Anbieter im Schweizer Markt mit Aufträgen und Projekten von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Im Vergleich zu grossen Unternehmen, welche ihre Planung und Umsetzung von Projekten längerfristig angelegt haben, sind die Kleinen und Mittleren eher in der Lage, agil und schnell auf Veränderungen der wirtschaftlichen Lage zu reagieren. Die Situation in der Industrie hier trifft der Rotstift die ICT- Budgets am härtesten Im Branchenvergleich werden die ICT-Ausgaben 2012 in der Industrie am meisten schrumpfen. Auch wenn die derzeitige Lage für viele Unternehmen im Vergleich zur Finanzkrise vor drei Jahren etwas mehr zeitlichen Spielraum zur Anpassung und Neuausrichtung bietet, besteht die Gefahr weiterer Budgetkürzungen, wenn die genannten negativen ökonomischen Einflussfaktoren bestehen bleiben. Wachstumsmarkt Cloud Computing - die Wolke ist nicht mehr aufzuhalten Entgegen der stagnierenden Entwicklung des Gesamtmarktes wird der Markt für Cloud Computing weiter deutlich zulegen. Wir gehen weiter davon aus, dass in den kommenden Jahren herkömmliche Sourcing Services zunehmend durch hochstandardisierte, industrialisierte und damit kostengünstigere Cloud Services abgelöst werden. Seite 18

19 Der KMU-Markt - grosses Potential, aber hohe Hürden? Ein heterogener Markt mit vielen Eigenheiten Zunehmend Bedarf an Prozessberatung, Compliance und Security Unterstützung, Optimierungs- und Kostensenkungsprogramme, etc. => an wen soll ich mich wenden? (Midmarket Vakuum) KMU verlangen nach einem Anbieter mit Branchenerfahrung und Business-Expertise. Nur so können Lösungen realisiert werden. Lösungen werden nicht verkauft, Lösungen entstehen durch Zuhören und aus der Kenntnis der Ausgangslage und Probleme. Seite 19

20 Total der ICT-Ausgaben 2012: 10'173.3 Mio. Fr. Total Services 54.2% Total Hardware 17.8% 5.0% 4.0% 3.0% Total Kommunikation 11.8% Total Software 16.1% 2.0% 1.0% 0.0% -1.0% -2.0% Wachstumsraten in % Hardware 0.6% -1.5% 0.2% Software 3.6% 1.1% 2.8% Kommunikation 1.5% 0.5% 2.9% Services 3.9% 1.6% 4.0% Total ICT-Markt 2.9% 0.8% 3.0% Seite 20

21 Total der ICT-Ausgaben 2012: 3'886.8 Mio. Fr. (Industrie) 6.0% 4.0% Total Services 50.8% Total Hardware 17.6% 2.0% 0.0% -2.0% -4.0% -6.0% Total Kommunikation 12.1% Total Software 20.2% -8.0% -10.0% Wachstumsraten in % bis 9 0.8% 1.1% 3.5% 10 bis % 0.7% 3.0% 20 bis % 0.3% 3.5% 100 bis % -2.3% 1.4% 200 bis % -5.8% -2.5% % -8.7% -3.4% Total 1.5% -4.0% 0.0% Bericht über die Lage der Maschinen-, Elektro- und Metall-Industrie, 1. Quartal 2012, Keine Aufhellung der Marktlage in der MEM-Industrie Die Auftragseingänge in der schweizerischen MEM-Industrie lagen im ersten Quartal 2012 um 16,8% unter dem Vorjahresquartal. Die Umsätze verzeichneten im ersten Quartal 2012 ein leichtes Plus (+2,1%) dank positiver Impulse aus dem Inland. Angesichts rückläufiger Auftragseingänge dürfte die MEM-Industrie in den kommenden Monaten mit einer negativen Entwicklung der Umsätze konfrontiert werden.beurteilung und Aussichten - Maschinen-, Elektro- und Metall-Industrie (MEM) Seite 21

22 Stand der Dinge und Entwicklung des Marktes für Cloud Computing QUELLE: Internet-Recherche, Wikipedia, McKinsey Quelle: Computerworld Keine Angst vor der Cloud, , Computerworld Cloud Computing hat das Potenzial, Unternehmensprozesse und Geschäftsmodelle auf eine völlig neue Basis zu stellen. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen sollten daher ihre Berührungsängste überwinden. Schließlich besteht die Chance, sich vom Wettbewerb abzusetzen. Seite 22

23 Beginn der Disintegration (Weltenteilung) im ICT- Services, Sourcing und Cloud Computing Markt Utilities & Cloudanbieter Services & Outsourcing-Komplettanbieter Spezial- & Nischen anbieter Hochstandardisiert Bündelung durch Dritte Channel Grosse Mengen Kleine Margen Businesskritische Bereiche Prozesse BCM, Recovery Mehrwertorientiert Loser Kundenkontakt Enger Kundenkontakt Seite 23

24 GL-Meeting: Was könnte die Wolke für uns tun, wo sind die Chancen? CEO Schneller, besser, schlanker werden CFO Kosten senken, mehr Transparen z CIO Agiler, flexibler agieren, Freiraum für Innovationen Businessleiterin Verfügbarkeit der ERP-Lösung erhöhen, tiefere Kosten Vertriebschefin Endlich ein CRM zu effektiven Nutzungskosten Seite 24

25 Herausforderungen und Hürden Anteil der Unternehmen in der Schweiz, welche in den kommenden 3 Jahren Cloud Computing Services nutzen wird. Sicherheitsbedenken Datenschutz Standardisierung Verfügbarkeit (QoS) Keydrivers oder warum Unternehmen Cloud Computing Services thematisieren und in Anspruch nehmen werden: Die Überlegungen ähneln sich sehr mit denjenigen, welche zur ICT-Auslagerung und in Anspruchnahme der heute verfügbaren Outsourcing Services führen. In erster Linie sind dies: Kosten reduzieren und Transparenz schaffen, mehr Flexibilität und Anpassung der ICT auf Businessveränderungen, betriebliche Anforderungen an die ICT erfüllen, Lastspitzen ausgleichen, Freiräume fürs Kernbusiness schaffen. Seite 25

26 338.0 Mio. Fr. Ausgaben für Cloud Computing 2012 (ohne Services = Beratung, Implementierung, Integration, Schulung) Banken und Versicherungen 15.0% Telekommunikation 8.7% Handel 12.3% 50.0% 45.0% 40.0% 35.0% 30.0% Industrie 26.8% 25.0% 20.0% Öffentliche Verwaltung 12.7% Dienstleistungen 24.4% Im Bereich Integration und Implementierung von Cloudlösungen rechnen wir für 2012 bereits mit Umsätzen in der Höhe von über 100 Mio. Fr., mit einer stark steigenden Tendenz für die kommenden Jahre. 15.0% 10.0% 5.0% Wachstumsraten in % 0.0% Dienstleistungen 33.7% 40.8% 43.6% Öffentliche Verwaltung 24.7% 28.9% 34.1% Banken und Versicherungen 21.6% 22.9% 28.4% Telekommunikation 29.7% 31.1% 33.3% Handel 33.0% 41.0% 47.3% Industrie 30.1% 32.7% 43.7% Total 29.0% 33.3% 39.7% Seite 26

27 Cloud Computing wird einen rasch steigenden Bedarf für Dienstleistungen schaffen - grosses Potential für Cloud Integratoren (geschätzter Forecast, Q2/2012) 2012: 200 Mio. Fr bis 2015: 728 Mio. Fr. Von den Serviceanbietern wird viel "Transformationsarbeit" abverlangt Der Cloud-Integrator wird sich in seiner Leistungsausrichtung rasch darauf einstellen müssen, sein Serviceangebot auf den Wandel des ICT-Betriebes der Anwender auszurichten. Dies verlangt nach einem Leistungspaket, das den Kunden bei der Implementierung und beim Support mit Blick auf privat und öffentlich genutzte Cloud Dienste unterstützt und darüber hinaus auch noch die Pflege und den Unterhalt der bestehenden businesskritischen Anwendungen sicherstellt. Seite 27

28 Note 4 = Stimme voll und ganz zu, 1 = Stimme gar nicht zu (n=108 Unternehmen) Die lokale Datenhaltung (Schweizer Standort) der Cloud Anbieter wird zum entscheidenden Kriterium (In % der Unternehmen) Seite 28

29 Welches sind die wichtigsten Hürden, die gegen Cloud Computing sprechen? (Mehrfachantworten möglich, Negativ in % der Unternehmen) Sicherheitsaspekte 67.9% Abhängigkeit vom Cloud Computing Anbieter 59.0% Verlust über die Kontrolle der ICT-Ressourcen 52.6% Fehlende Transparenz über Partner und Ressourcen in der Wolke 37.2% Rechtliche Einschränkungen 30.8% Fehlende Transparenz des Marktangebotes, unklares Leistungsangebot 19.2% Flexibilitätseinbusse / Verlust der Flexibilität 12.8% Nutzen ist derzeit nicht erkennbar 9.0% Kompetenz der Partner von Cloud Computing Anbietern Einschränkungen beim Billing (Verrechnungsmodell) 2.6% 9.0% Seite 29

30 Welches sind die wichtigsten Antriebsfaktoren, die für Cloud Computing sprechen? (Mehrfachantworten Positiv möglich, in % der Unternehmen) Mehr Flexibilität, Agilität, Anpassung der IT auf Businessveränderungen 62.8% Kostenreduktion, resp. Transparenz und Planbarkeit der Informatik-Kosten 44.9% Hohe, betriebliche Anforderungen (7x24 h) 32.1% Möglichkeit, kurzfristig auf einmalig benötigte Anwendungen zuzugreifen 29.5% Lastspitzen ausgleichen (Skalierbarkeit) Entschärfen der Problematik von immer kürzer werdenden Technologiezyklen Kostenvariabilisierung: on-demand Modelle; verbrauchsabhängige Kosten; pay-as-you-grow Produktivitätssteigerung intern / Schnellere Abwicklung von Projekten/Aufträgen Freiräume für das Kerngeschäft schaffen 29.5% 28.2% 21.8% 17.9% 16.7% Keine eigenen Assets mehr, finanziellen Spielraum erhöhen Erhöhte/zugesicherte Qualität; spezifizierte und garantierte Service Levels Best Practice erzielen 5.1% 14.1% 10.3% Seite 30

31 Welche Faktoren haben den grössten Einfluss auf Ihre ICT-Security und Sourcing Ueberlegungen? Bitte gewichten Sie von 4 = grosser Einfluss bis 1 = kein Einfluss. Die steigende Nutzung mobiler Devices und Lösungen, resp. die Mobilisierung der Mitarbeiter wird als grösste Herausforderung angesehen und damit wichtigster Einflussfaktor für aktuelle Sicherheits- und Sourcingüberlegungen. Weiter wird der steigende Kostendruck wohl auch im Securitybereich die "Makeor-Buy" Frage weiter antreiben. Seite 31

32 Bedarf an internen Security Lösungen und Ausgaben: Auch Security-Lösungen werden vermehrt aus der Cloud bezogen: Cloud Services bieten generell höhere Sicherheit als wir intern bereitstellen können: Welche Auswirkungen wird die (mögliche) Nutzung von Cloud Computing Services ganz generell für Sie in Zukunft haben? Seite 32

33 Welche Maintenance Strategie verfolgen die Unternehmen in den kommenden 3 Jahren? Welche Trends sind absehbar? Wir verfolgen eine Mix-Strategie, inhouse, TPM und Hersteller Wir nehmen die Maintenance-Services direkt von den entsprechenden Integratoren in Anspruch Wir nehmen die Maintenance-Services direkt von den entsprechenden Herstellern in Anspruch + = - + = - Steigender Trend Gleichbleibender Trend Sinkender Trend Top-Wünsche der IT-Chefs Seite 33

34 Welche der folgenden Themen beschäftigen Sie derzeit im Bereich Wartung am meisten? Rasche Servicewiederherstellung bei Ausfällen oder Engpässen / Verbesserung Reaktionszeiten Zunehmende Komplexität der ICT-Infrastruktur Wartungsgebühren aufgrund allgemeinem Kostendruck Kompetenz der Wartungspartner Fehlende interne Kapazitäten und/oder Wissen für die Wartung Management und Verwalten der Service- und Wartungs-Verträge / Hersteller Management Management Ersatzhardware und Garantieansprüche Product-Lifecycle-Management Flexibilität bei den SLAs und Verträgen Zuständigkeiten für die Wartung im Problemfall Überprüfen der Wartungsleistung Sehr wichtiges Thema Wichtiges Thema Seite 34 Weniger wichtiges Thema

35 Einige Stichworte zur Strategie Konzentration aufs Kerngeschäft, ICT- Kernaufgaben Mehr Kundenorientierung Steigerung der Flexibilität Rasche Anpassung an Marktveränderungen, Agilität Bewältigung des Technologiewandels Kapazitäten und modernste Technologien sofort verfügbar Erhöhung der Leistungen im Service- Bereich Möglichst nur einen Vertragspartner Einige Stichworte zu den Kosten Mehr Transparenz bei den Kosten Detailliertere, genauere Planung und Kontrolle der Kosten Kostenreduktion führt zur Senkung des BEP Frei gesetzte Mittel beeinflussen das Jahresergebnis positiv Einige Stichworte zum Personal Behebung des Fachkräftemangels Aufgaben, Verantwortung und Leistungen des Personals werden neu definiert Einsparung von teurem, qualifiziertem Personal Seite 35

36 Daran können Sourcingprojekte scheitern: Lange Verhandlungszeiten gefährden das Projekt: Die Motivation geht verloren, das Risiko steigt Man kann eine Story auch zu Tode recherchieren - Kluge Auswahl von Juristen (wenn notwendig) Projektbeginn vor Vertragsunterzeichnung Risiken und Potentiale werden falsch eingeschätzt Ziele für die einzelnen Projektstufen fehlen SLAs sind nicht sauber aufgesetzt Empfehlung: Gesunder Pragmatismus ist angesagt - und: Geben Sie dem Sourcingpartner eine Chance Seite 36

37 Einbinden der Anwender in den Entscheidungsprozess Detaillierte Erarbeitung der SOLL-/IST-ANALYSE - Definition des Optimierungspotentials Ziel der Auslagerung klar festhalten und Realisierbarkeit überprüfen Definition der Bereiche/Prozesse, welche ausgelagert werden sollen und welche nicht Objektive und umfassende Kostenanalyse, Wirtschaftlichkeit prüfen Klares Pflichtenheft und RFP erstellen Verträge sauber aufsetzen, als Projektsteuerungsinstrument einsetzen Projektteam aus Anwender, IT-Management und Sourcer bilden Ausstiegsszenario vorbereiten Seite 37

38 Welche Kriterien sind wichtig für Sie, wenn Sie sich für einen Cloud Computing Anbieter entscheiden? (Mehrfachantworten möglich, in % der Unternehmen) Casestudies (Schweiz) & Referenzkunden Die vier Topauswahlkriterien: Erfahrungen und Referenzen, Preise, Standort Schweiz und Sicherheit sind der Schlüssel zum Erfolg beim Kunden. Aber auch die Branchenkenntnisse und Businessexpertise, das technische Know-How und die ganze Palette an Dienstleistungen aus einer Hand (One- Stop-Shopping) werden im Rahmen von Evaluationsverfahren hoch eingestuft. Seite 38

39 Einige der wichtigsten Trends und Empfehlungen Die Keyfindings Der Hypestatus ist abgelegt, der Markt ist real Höchste Zuwachsraten im ICT-Markt SaaS wird zum wichtigsten Markt => machen 2015 knapp 50% der Cloud aus Forecast 2015: drei von vier Unternehmen nutzen Cloud Services Cloud Computing Services werden den Markt nachhaltig verändern Der Paradigmenwechsel ist eingeläutet, die Standardisierung nimmt zu Disintegration nimmt Gestalt an Der Cloudintegrator kommt SW- und Services-Anbieter müssen rasch Position beziehen, ihr Leistungsangebot anpassen, sich neu aufstellen, ihre "Cloud Fabrik" mit entsprechend starken Partnern bauen und für die User: start small, think big - Schritt für Schritt einsteigen Seite 39

40 Für Urlaub habe ich keine Zeit. Zwischendurch fahre ich zum Ausspannen auf mein Schloss in die Bretagne oder nach Monte Carlo. Karl Lagerfeld Die nächsten Briefings für ICT-Anbieter: 16. November 2012: ICT-Markt Briefing, Herbst Update, Daten bis 2014 Die nächsten Briefings für IT-Chefs und CIOs: 26. Oktober 2012, ICT-Security, Katastrophenvorsorge & BCM 7. Dezember 2012, Cloud Computing - Ausblick 2013 Seite 40

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