Die Technische Analyse und deren wissenschaftliche Bedeutung für die Bestimmung von Handelssignalen in Warenterminmärkten

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1 Bachelorarbeit im Studiengang Agrar- und Ernährungswissenschaften Die Technische Analyse und deren wissenschaftliche Bedeutung für die Bestimmung von Handelssignalen in Warenterminmärkten vorgelegt von Henning Burmeister Matrikelnummer: 4395 Erstgutachter: Professor Dr. Jens-Peter Loy Zweitgutachter: Dr. Gunnar Breustedt Institut für Marktlehre Agrar- und Ernährungswissenschaftlichen Fakultäten der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

2 Inhaltsverzeichnis II Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis... II Abbildungsverzeichnis... III 1. Einleitung Grundlegende Bausteine der Chartanalyse Definition des Trends und seine Bedeutung für die Technische Analyse Trendlinien Unterstützungs- und Widerstandslinien als wichtige Elemente der Chartanalyse Grundlagen der Trendumkehr und bestätigungsformationen Bedeutung des Volumens als sekundäre Indikatoren Indikatoren Gleitende Durchschnitte als wichtigste Vertreter der Trend-Typen-Indikatoren Oszillatoren Momentum Relative-Stärke-Index Moving Average Convergence/Divergence Wissenschaftliche Wertigkeit der Technischen Analyse Prognoseeignung von Indikatoren Prognoseeignung von Chartmustern in Aktienmärkten Fazit Literaturverzeichnis Erklärung... IV

3 Abbildungsverzeichnis III Abbildungsverzeichnis Abbildung 1: Darstellung einzelner Trendrichtungen... 4 Abbildung 2: Trendkategorien... 5 Abbildung 3: Kanallinie... 7 Abbildung 4: Unterstützungs- und Widerstandslinien Abbildung 5: Obere Kopf-Schulter-Formation... 12

4 Einleitung 1 1. Einleitung Die Technische Analyse hat ihren Ursprung im 19. Jahrhundert. Zu dieser Zeit konnten fundamentale Veränderungen im Angebot und in der Nachfrage nicht ermittelt werden. Folglich mussten diese Informationen aus den vergangenen Preisen erzielt werden. Heutzutage ist ein schneller Informationsaustauch durch die Digitalisierung möglich und die Technische Analyse vergangener Kursverlaufe bekam eine geringere Gewichtung. Durch die voranschreitende Globalisierung der Welt verursachen auch kleinste Veränderungen in den entferntesten Gebieten mögliche Preisänderungen an den hiesigen Warentermin- und Kassamärkten. In dieser volatilen Zeit wird es für die produzierende sowie für die abnehmende Hand schwieriger den Zeitpunkt des optimalen Kaufens bzw. Verkaufens festzustellen. Für die Optimierung dieser Entscheidungen werden immer neue Ansätze erforscht um möglichen Preisentwicklungen voranzugehen. Hierbei wird der Technischen Analyse der Kursentwicklungen an Warenterminmärkten wieder eine wichtigere Rolle zugesprochen. Bei der Analyse von Kursen ist zwischen der Fundamental und der Technischen Analyse zu unterscheiden. In der Fundamental-Analyse wird im Gegensatz zur Technischen Analyse der Grund der Kursänderung hinterfragt. Diese Analyse konzentriert sich auf das Angebot und die Nachfrage und deren Auswirkungen auf die Entwicklung der Kurse. Hierbei werden unter anderem der finanzielle Erfolg, das Management, die Wettbewerbsfähigkeit, die Marktabdeckung sowie die Mitbewerber näher beleuchtet. Zudem obliegen in der Landwirtschaft die Aussaatbedingungen, Ernteprognosen und Wettervorhersagen einer genaueren Betrachtung. Unter der Technischen Chartanalyse wird hingegen das Studium von Marktbewegungen, in erster Linie durch den Einsatz von Charts, verstanden, um zukünftige Kurstrends vorherzusagen (Murphy 2011: 21). Bei dieser Form der Analyse werden drei Grundannahmen getroffen: 1. Die Marktbewegung diskontiert alles 2. Kurse bewegen sich in Trends 3. Die Geschichte wiederholt sich selbst Die Marktbewegung diskontiert alles wird mitunter als Grundstein der Technischen Analyse genannt. Hierbei wird davon ausgegangen, dass jeder fundamentale, politische und psychologische Einflussfaktor schon in dem aktuellen Kurs enthalten ist. Somit ist, im

5 Einleitung 2 Gegensatz zur Fundamental-Analyse, nur eine genauere Betrachtung des Kurses für die Generierung von Handelssignalen essentiell. Eine weitere wichtige Annahme betrifft den Verlauf von Kursen in Trends. Demzufolge muss in der Technischen Analyse stets der Kursverlauf genau beobachtet werden. Nur so kann das Ziel der Technischen Analyse, Trends in den früheren Phasen ihrer Entwicklung zu erkennen und in deren Richtung zu handeln, erreicht werden. Unter der letztgenannten Grundannahme wird ein Bezug auf die Trägheit der menschlichen Psyche genommen. Aufgrund dieser Trägheit werden unter ähnlichen, sich wiederholenden Rahmenbedingungen, die handelnden Personen ebenfalls ihr Verhalten imitieren. Folglich entstehen sich wiederholende Formationen bzw. Muster, die einen zukünftigen Kursverlauf andeuten. Die Motivation hinter der Technischen Analyse ist demnach laut Gencay (1998) mögliche Trendwechsel früh zu erkennen und die Investitionsstrategie an die erwartete Entwicklung anzupassen. Widerspruch findet die Technische Analyse in der Theorie des Effizienten Marktes. Die Theorie beinhaltet die Annahme, dass jegliche Marktinformationen in den Preisen enthalten sind. Darüber hinaus handeln die Markteilnehmer vollständig rational und auf der Basis gleicher Informationen. Demnach lassen vergangene Preise keine Aussage über die zukünftige Entwicklung von Kursen zu, da zukünftige Informationen bezüglich des Marktgeschehens ebenfalls in den aktuellen Kursen enthalten sind. Die Kurse passen sich zu schnell an die neuen Informationen an, bevor durch Analysen neue Informationen erwirtschaftet werden. Folglich wäre die beste Prognose, der Kurs vom Vortag. Mittels einer Technischen Analyse ist es nicht möglich einen exakteren Kursverlauf zu prognostizieren. Der Kursverlauf gleicht nach der Effizienzmarkthypothese einem Random Walk. Der Markt kann langfristig nicht durch eine Technische Analyse, zur Erzielung dauerhaft überdurchschnittlicher Gewinne, geschlagen werden. Dieser Ansatz wird in der Technischen Analyse verworfen. Ziel dieser Arbeit ist, mittels einer Literaturrecherche, die Darstellung der Grundbausteine der Technischen Analyse. Zudem wird der aktuelle wissenschaftliche Stand der Forschung erläutert. Bezüglich des Vorgehens werden zuerst in Kapitel Zwei die grundlegenden Bausteine der Chartanalyse beschrieben. Hierbei wird näher auf die Erstellung und Erkennung von Trends und Formationen eingegangen. Im dritten Abschnitt der Arbeit werden metrische Analysen näher dargestellt. Anschließend obliegt die wissenschaftliche Wertigkeit der Technischen

6 Einleitung 3 Analyse einer näheren Betrachtung, bevor in Kapitel Fünf eine Stellungnahme und ein Ausblick zu den aufgeführten Informationen erfolgt.

7 Kurs in Grundlegende Bausteine der Chartanalyse 4 2. Grundlegende Bausteine der Chartanalyse 2.1 Definition des Trends und seine Bedeutung für die Technische Analyse Der Trend ist im Allgemeinen die Richtung, die ein Markt oder ein Kurs einschlägt. Jedoch ist in den Kursbewegungen einzelner Kontrakte nicht immer gradlinig. Vielmehr setzt sich der Trend aus einer Reihe von Gipfeln und Tälern zusammen (Reitz, S. 2006). Ein Aufwärtstrend (siehe Abb. 1) hat demzufolge eine Abfolge von Gipfeln und Tälern, wobei der neuste Gipfel (Punkt B) immer höher ist als der letzte Gipfel (Punkt A). Zudem liegt das neuste Tal (Punkt D) höher als das Tal während der letzten Korrekturbewegung (Punkt C). Ein Abwärtstrend (siehe Abb. 1) stellt gegenteilig eine Serie von niedrigeren Gipfeln und Tälern dar. Abbildung 1: Darstellung einzelner Trendrichtungen B A D C Woche im Jahr Kursverlauf in einem Aufwärtstrend Kursverlauf in einem Abwärtstrend Kursverlauf in einem Seitwärtstrend Quelle: eigene Darstellung Während dieser Trends bestehen für die Produzenten, Händler sowie die abnehmende Hand mehrere Optionen, um auf Warenterminmärkten zu agieren. Zu Beginn eines Aufwärtstrends bestehen zwei Möglichkeiten: Zum einen kann mittels eines Kaufs von Kaufkontrakten in den Markt eingestiegen werden. Zum anderen können bereits vorhandene Kontrakte glattgestellt werden. In einem Abwärtstrend wird gegenteilig verfahren. Jedoch besteht die Option des Glattstellens in beiden Trendphasen. In einem Seitwärtstrend sind je nach Risikoverhalten und Volatilität beide Vorgehensweisen möglich. Ein Fernbleiben vom Markt ist eine weitere Alternative.

8 Kurs in Grundlegende Bausteine der Chartanalyse 5 Der Trend kann zusätzlich in drei Kategorien klassifiziert werden: langfristiger / primärer Trend mittelfristiger / sekundärer Trend kurzfristiger Trend Je nach Handlungsort werden unterschiedliche Zeitspannen für die einzelnen Trends angesetzt. Bei einem Aktienhandel wird der primäre Trend mit einem Zeitraum bis zu einem Jahr genannt. Bei einem Terminhandel wird dieser Zeitraum nur mit sechs Monaten beziffert, da die Kontrakthändler aufgrund der eingeschränkten Laufzeit der Kontrakte in einer geringeren Zeitdimension operieren. Der sekundäre Trend wird im Terminhandelsgeschäft mit drei Wochen bis vier Monaten definiert. Unter einem kurzfristigen Trend wird eine Korrekturbewegung innerhalb von zwei bis drei Wochen verstanden. Jeder Trend ist seinem nächstgrößeren Trend untergeordnet. In Abbildung 2 wird dieses Phänomen ersichtlich. Dem primären Aufwärtstrend sind sowohl ein sekundärer als auch ein kurzfristiger Abwärtstrend untergeordnet. Diese Korrekturphasen haben keinen Einfluss auf den in Abbildung 2 dargestellten langfristigen Aufwärtstrend. Abbildung 2: Trendkategorien A E D C B Woche im Jahr Kursverlauf primärer Trend sekundärer Abwärtstrend kurzfristiger Abwärtstrend Quelle: eigene Darstellung 2.2 Trendlinien Für das Zeichnen von Trendlinien gibt es generell zwei unterschiedliche Vorgehensweisen. Die in der Technischen Analyse einfachste Trendlinie entsteht durch die Verbindung zweier Reaktionstiefs bzw. gipfel. Dies stellt jedoch nur eine vorläufige Trendlinie dar. Um die

9 Grundlegende Bausteine der Chartanalyse 6 Gültigkeit einer Trendlinie zu belegen, muss diese Linie mit einem dritten Tal oder Gipfel berührt und anschließend wieder in seine, dem Trend folgende Richtung verlassen werden. Des Weiteren können Trendlinien direkt in den Kursverlauf, ohne die Bindung an Gipfel oder Täler eingezeichnet werden. Dies erfolgt durch eine Kleinst-Quadrate-Schätzung eines Rechenprogramms. Die Aussage beider Möglichkeiten ist identisch. Ziel der Trendlinienanalyse ist es nicht nur den Trend und deren Steigung vorherzusagen, sondern auch den Punkt zu nennen, ab dem ein Trendwechsel vollzogen wird. Berührungen der Trendlinien, die über die Verbindung von Gipfeln oder Tälern entsteht, gelten als Kaufund Verkaufssignale. Ferner stellt ein Aufwärtstrend im gleichen Zuge eine Unterstützungslinie, ein Abwärtstrend eine Widerstandszone dar. In Abbildung 2 stellt der sekundäre Abwärtstrend eine Widerstandslinie dar. Der Kursverlauf bricht nach dem Punkt A den sekundären Abwärtstrend signifikant. Dieser Bruch deutet einen Trendwechsel an. Die Rollen dieser beiden Niveaus können gleichermaßen getauscht werden. Die Signifikanz einer Trendlinie wird über die Zeitspanne, in der sie intakt ist, beurteilt. Je länger ein Trend in Takt ist, umso größer ist deren Aussagekraft bezüglich der zukünftigen Entwicklung des Kurses. Neben der Zeitspanne stellt die Anzahl der Berührungen des Kursverlaufes und der Trendlinie einen weiteren wichtigen Kontrollmechanismus dar. Der primäre Aufwärtstrend in Abbildung 2 wird an vier Stellen (Punkte B, C, D, E) tangiert, jedoch nicht durchbrochen und besitzt folglich eine gute Aussagekraft. Mit jeder weiteren Berührung steigt die Qualität der Trendlinie. Die Relative Steilheit einer Aufwärtstrendlinie gibt ebenfalls Auskunft über die Aussagekraft eines Trends. Zur Beurteilung wird in ein Chart eine 45 Grad Linie eingezeichnet. Unabhängig vom tatsächlichen Kursverlauf steht diese Linie gemäß Murphy (2011) für den perfekten Gleichklang zwischen Kurs und Zeit. Liegt der aktuelle Trend oberhalb dieser Linie, so ist der Trend zu steil. Dieser schnelle Kursanstieg kann auf Dauer nicht durchgehalten werden und kann in absehbare Zeit zu einer Reaktion zurück zu einer stabileren Trendlinie führen. Ist der aktuelle Trend unterhalb der 45 Grad Linie, ist die Trendlinie zu flach und die Aussagekraft dieses Trends in Frage zu stellen. Handelssignale können nur durch einen signifikanten Bruch eines Trends generiert werden. Trendverletzungen lassen sich unterschiedlich stark einstufen. Ein Durchbruch eines langjährigen Trends wird einer größeren Bedeutung zugeteilt als der Bruch eines kurzfristigen Trends. Generell gilt jedoch, dass ein Durchbruch nur dann eine hohe Aussagekraft besitzt, wenn mindestens eine der nachfolgenden Bedingungen zutreffend ist.

10 Kurs in Grundlegende Bausteine der Chartanalyse 7 Mit der 3-Prozent-Regel lassen sich signifikante Verletzungen des Trends feststellen. Hierbei muss der Schlusskurs drei Prozent niedriger/höher schließen als der durch den Trend vorhergesagte Schlusskurs. Weiterhin gibt es einen Zeitfilter, der gleichermaßen eingesetzt werden kann. In diesem Fall muss, für einen signifikanten Bruch, der Schlusskurs an zwei aufeinanderfolgenden Tagen jenseits der Trendlinie schließen. Neben der Trendlinie, ist die Kanallinie ein weiteres Instrumentarium der Chartanalyse. Aus Abbildung 3 ist zu entnehmen, dass sich der Kanal aus zwei parallel verlaufenden Linien zusammensetzt. Die untere Linie entspricht der Basistrendlinie, die obere der Rückkehrlinie. Zwischen diesen Linien verläuft der Kurs. Für die Rückkehrlinie gelten die gleichen Bedingungen wie für die Trendlinie. Je länger sie intakt ist und je öfter sie getestet wurde, umso zuverlässiger ist ihre Aussagekraft. Sollte der Kurs die Rückkehrlinie nicht erreichen (Punkt A), so kann dies auf einen Trendwechsel hindeuten. In Folge dessen steigt auch die Wahrscheinlichkeit, dass die Trendlinie gebrochen wird und unterstützt die Annahme, dass eine Umkehr im Trend vollzogen wird. Abbildung 3: Kanallinie A Kurs Basistrendlinie Rückkehrtrendlinie Wochen im Jahr Quelle: eigene Darstellung Ein Wechsel im Trend kann ebenfalls durch Umkehrtage erkennbar werden. Die Signifikanz ist jedoch von folgenden Bedingungen abhängig. Auf der einen Seite bedarf es für einen Umkehrtag einen Gipfel oder ein Tal, welches beispielsweise in einem vorliegenden Aufwärtstrend übertroffen wird. Noch am gleichen Tag muss jedoch der Schlusskurs deutlich unter dem der letzten Tage liegen. Diese Abfolge wird auch oberer Umkehrtag genannt. Bei einem unteren Umkehrtag sieht der Kursverlauf dementsprechend gegenläufig aus. Zudem ist die Handelsaktivität an diesen Tagen wesentlich höher als an den vorangegangenen

11 Grundlegende Bausteine der Chartanalyse 8 Handelstagen. Zusätzlich zur Handelsaktivität ist die Handelsspanne des Kurses an einem Umkehrtag deutlich größer als die am Vortage. Folglich gilt, je größer die Handelsspanne und je stärker die Umsätze sind, umso größer ist die Signifikanz des Umkehrtages und damit einhergehend die Wahrscheinlichkeit eines Trendwechsels. Ein möglicher Trendwechsel ist von Korrekturbewegungen (Retracements) zu unterscheiden. Unter Korrekturbewegungen ist lediglich eine kurze Abweichung des Kursverlaufes vom vorherrschenden Trend zu verstehen. Diese Gegenbewegungen können in unterschiedlich starke prozentuale Klassen eingeteilt werden. Hierbei sind vor allem die 33-, 50- und 66 Prozent-Korrekturbewegungen zu nennen. Diese Größeneinteilungen der Korrekturbewegungen wurden nach Untersuchungen vielfacher Kursverläufe als gebräuchlichste angesetzt. Ein 50 Prozent-Retracement besagt, dass nachdem ein Kurs angestiegen ist, dieser wieder um 50 Prozent des Kursanstieges absinken kann. Nach dieser Korrekturbewegung setzt der Kurs seinen Anstieg fort. 2.3 Unterstützungs- und Widerstandslinien als wichtige Elemente der Chartanalyse Die einzelnen Täler und Gipfel eines Kursverlaufes stellen neben der Bedeutung für die Festlegung eines Trends auch wichtige Unterstützungs- und Widerstandslinien dar. Jedes Reaktionstief wird zu einer Unterstützungslinie. Die Unterstützung stellt ein Niveau dar, unter dem das Kaufinteresse groß genug ist, um dem Verkaufsdruck Stand zu halten. Somit kann ein Einbrechen des Kurses unter dieses Niveau (Punkte D und E in Abbildung 3) aufgehalten werden. Die Widerstandslinie stellt das Gegenteil zur Unterstützungslinie dar. Diese Linie wird durch einen vorherigen Gipfel beschrieben. In Abbildung 3 wird dies durch die Punkte A, B und C ersichtlich. Oberhalb dieses Niveaus ist das Angebot größer als die Nachfrage und folglich kann es zu einer Umkehr der Kursrichtung kommen. Ein Durchdringen einer Widerstandslinie vermag auf die Stärke des Kurses sowie des Trends hinweisen. Die Linien können mittels eines signifikanten Bruchs ihre Rollen tauschen, sodass eine Widerstandslinie zur Unterstützungslinie wird und umgekehrt. Das Gleiche gilt für eine Unterstützungslinie, die nach unten hin unterbrochen wird. Die Regeln, die für einen signifikanten Trendbruch vorliegen sollten, sind auf die Unterstützungs- und Widerstandslinien übertragbar. Folglich gilt ein Niveau erst dann als durchstoßen, wenn der neue Schlusskurs, je nach dem Niveau, drei Prozent über bzw. unter dem Wert dieser Linie liegt oder an zwei aufeinanderfolgenden Tagen jenseits des Niveaus schließt.

12 Grundlegende Bausteine der Chartanalyse 9 Um die Geltung der Unterstützungs- und Widerstandsniveaus zu bewerten, ist die Handelsaktivität in den einzelnen Zonen von größter Bedeutung. Sie kann mittels dreier Verfahren analysiert werden: durch den Zeitumfang des Aufenthalts durch die Höhe des Handelsvolumen durch die Zeitspanne, seitdem die starken Umsätze stattgefunden haben Je länger die Zeitspanne ist, in der sich die Kurse in einer Unterstützungs- oder Widerstandszone aufhalten, umso bedeutender wird diese Zone (Murphy 2011: 73). Sollten die Kurse sich in einer längeren Phase korrigieren, so ist die Wertigkeit der Unterstützungszone höher anzusetzen, als wenn sich diese Korrekturphase innerhalb weniger Tage vollziehen würde. Des Weiteren spielt der getätigte Umsatz eine essentielle Rolle bei der Deutung der Signifikanz der entsprechenden Niveaus. Ein hoher Umsatz an den entsprechenden Linien deutet auf einen hohen Wechsel von Kontrakten hin, die ein Funktionieren der Unterstützung und des Widerstandes garantieren. Abschließend ist die vergangene Zeitspanne seit dem Ausbleiben der starken Umsätze von großer Wichtigkeit. Wenn Marktteilnehmer Positionen besitzen, die sie falsch eingegangen sind, oder vergessen haben in optimalen Situationen Positionen einzugehen, so werden sie reagieren, sobald dieses Niveau wieder erreicht wird. Die Reaktion ist umso stärker, je kürzer der Abstand zwischen dem Versäumnis und dem neuen Handel ist. Begründet wird dies mit der menschlichen Psyche. Musste lange auf die verlustfreie Korrektur eines Fehlers gewartet werden, so ist die Bereitschaft noch länger zu warten größer. Wenn jedoch kurzzeitig nach einen Versäumnis die Möglichkeit besteht, dieses unter einem geringen Verlust auszubessern, so ist die Bereitschaft dieses Geschäft einzugehen größer. Beispielsweise sei hier ein Händler zu nennen, der an einer Unterstützungslinie eine Verkaufsposition eingegangen ist. Nun steigt der Kurs wieder, welches sich negativ auf die Position dieses Händlers auswirkt. Wenn der Kurs sich aber wieder in Richtung der Unterstützungslinie bewegt, wird der Händler seine vorhandenen Positionen abstoßen. Diese Reaktion verursacht eine größere Handelsaktivität, jedoch nur wenn die Zeitspanne zwischen den Handelsaktionen gering ist.

13 Kurs in Grundlegende Bausteine der Chartanalyse 10 Abbildung 4: Unterstützungs- und Widerstandslinien B C 10 A E Kursverlauf 8 1. Widerstandslinie 6 4 D 1. Unterstützungslinie 2. Widerstandslinie 2. Unterstützungslinie Woche im Jahr Quelle: eigene Darstellung 2.4 Grundlagen der Trendumkehr und bestätigungsformationen Händler neigen, laut Geoffrey et al. (2009), dazu, Informationen so auszuwählen und zu suchen bzw. zu interpretieren, dass diese ihre eigenen Erwartungen erfüllen. Ausgeblendet werden dabei Informationen, die den eigenen Erwartungen widersprechen. Dies verursacht Autokorrelation und Chartmuster, die für die Prognose von zukünftigen Verläufen herangezogen werden können. Generell gibt es zwei Kategorien von Kursformationen. Die Trendumkehrformation kündigt einen Trendwechsel an. Die Trendbestätigungsformation bestätigt den aktuellen Trend. Für das Erstellen dieser Formationen bedarf es eines vorherrschenden Trends, ohne den keine Korrektur oder Bestätigung zu Stande kommt. Je größer die vorliegenden Umkehr- bzw. Trendbestätigungsformationen sind, umso größer ist auch deren Aussagekraft bzw. die nachfolgende Bewegung. Unter der Größe von Formationen sind deren Zeitspanne und Volatilität zu verstehen. Der Grund für eine starke nachfolgende Bewegung liegt in der Tatsache, dass große Formationen generell einen hohen Anstieg oder Fall der Kurse beinhalten. Nach dem Prinzip der Bestimmung von Kurszielen kann jeder Kurs nach einem Anstieg oder Fall bis zu hundert Prozent seiner Bewegung wieder einbüßen und auf seinen Ursprungswert zurückfallen.

14 Grundlegende Bausteine der Chartanalyse 11 Die Umsatzentwicklung ist ein wichtiges Instrumentarium zur Beurteilung von Trendumkehr bzw. -bestätigungsformationen. Getrieben durch die Gier nach höheren Profiten steigen die Umsätze zu Beginn eines Aufwärtstrends. Ein Aufwärtstrend ohne eine unterstützende, hohe Handelsaktivität hat nur eine geringe Aussagekraft. Daher sind Umkehrformationen mit einem Wechsel in einen Aufwärtstrend ohne angemessene Handelsaktivität in Frage zu stellen. In einem gewissen Punkt jedoch übersteigt die Angst vor einem Trendwechsel die Gier. Es entstehen Panikverkäufe und die Märkte fallen durch ihr eigenes Gewicht. Dementsprechend spielen die Handelsumsätze in einem Abwärtstrend keine entscheidende Rolle. Das erste Signal eines Trendwechsels wird meistens durch einen Bruch der Trendlinie gegeben. Um eine genauere Aussage über die zukünftige Trendentwicklung zu treffen, bedarf es Umkehrformationen. Bei diesen Umkehrformationen gibt es entscheidende Unterschiede. So sind Gipfelformationen in der Regel größeren Schwankungen unterlegen und in ihrer Dauer kürzer als Bodenformationen. Dementsprechend ist es einfacher Bodenformationen ausfindig zu machen. Die bekanntesten Umkehrformationen werden nachfolgend aufgezählt: Kopf-Schulter-Formation Dreifach-Gipfel und -Böden Doppeltops und -böden V-Formation Untertassenformation Laut Murphy (2011) ist die gebräuchlichste und verlässlichste unter diesen Formationen die Kopf-Schulter-Formation. Die Weiteren stellen eine im geringen Umfang geänderte Variation dieser Formation dar. Bei der Kopf-Schulter-Formation kann zwischen zwei Variationen unterschieden werden. Die obere Kopf-Schulter-Formation signalisiert den Trendwechsel von einem Aufwärtstrend in einen Abwärtstrend. Darüber hinaus findet die inverse Kopf-Schulter- Formation, die im umgekehrten Verfahren den Wechsel in einen Aufwärtstrend darstellt, in der Technischen Analyse vermehrt Anwendung.

15 Kurs in Grundlegende Bausteine der Chartanalyse 12 Abbildung 5: Obere Kopf-Schulter-Formation C A B D E F Kursverlauf "alter" Primärtrend Nackenlinie "neuer" Primärtrend Woche im Jahr Quelle: eigene Darstellung Abbildung 5 zeigt, dass sich eine obere Kopfschulterformation aus jeweils drei steigenden und fallenden kurzfristigen Trends zusammensetzt. Bis zum Punkt A ist der Aufwärtstrend intakt. Anschließend wechselt der Kurs seine Richtung und fällt bis zum Punkt B. In dieser Phase nehmen die Handelsumsätze ab. Nachfolgend erfolgt ein weiterer Trendwechsel in einen kurzfristigen Aufwärtstrend. Das jetzige Hoch im Punkt C liegt über dem vorangegangen Niveau von Punkt A. Jedoch sind die Handelsvolumen geringer als in den vorherigen Gipfeln. Die Verringerung des Handelsniveaus, obwohl ein neues Hoch erreicht wurde, ist ein erstes Anzeichen für diese Formation. Verstärkt wird die Deutung einer möglichen Trendumkehr in dem Anzeichen, dass nach dem Punkt C der Abwärtstrend auch unter den Wert von Punkt A, welches ein Unterstützungsniveau darstellt, fällt. Anschließend erfolgt wieder ein Anstieg auf den Punkt E bei erneut niedrigem Umsatz. Diese Korrektur beträgt laut Murphy (2011) häufig die Hälfte bis zwei Drittel der Abwärtsbewegung von Punkt C zu D. Da der Punkt E nicht den Punkt C übersteigen konnte, deutet dies auf eine Trendwende hin, da für einen Aufwärtstrend die Bedingungen für steigende Hochs nicht erfüllt wird. Zudem wurde die Aufwärtstrendlinie gebrochen. Vollendet wird die Formation durch den Bruch der Nackenlinie. Diese Linie entsteht, wenn die beiden unteren Reaktionstiefs miteinander verbunden werden. Ein entscheidender Faktor für die Auflösung der oberen Kopf-Schulter-Formation ist ein Schlusskurs, der diese Nackenlinie signifikant nach unten durchbricht (Murphy 2011: 116). Ein Abwärtstrend ist nun anhand fallender Gipfel und Täler zu erkennen.

16 Grundlegende Bausteine der Chartanalyse 13 Neben der Darstellung einer Trendumkehr, kann die Kopf-Schulter-Formation auch zur Bestimmung eines Kursziels herangezogen werden. Die Berechnung des Kursziels erfolgt, indem der vertikale Abstand des Kopfes (Punkt C) zur Nackenlinie ermittelt wird. Anschließend wird dieser Abstand an dem Durchbruchspunkt (Punkt F) des Kurses durch die Nackenlinie nach unten abgetragen. Das Kursziel ist umso weiter entfernt, je stärker die Kurse schwanken. Dieses Kursziel stellt jedoch nur ein Mindestkursziel dar. Es besteht die Möglichkeit, dass sich Kurse noch weiter über dieses Mindestkursziel hinaus bewegen. Neben den Trendumkehrformationen existieren noch Trendbestätigungs- bzw. Trendfortsetzungsformationen. In der Trendbestätigungsformation kommt es zwischenzeitlich zu einer kurzfristigen, in der Regel drei Wochen andauernden, Konsolidierung des vorliegenden Trends. In dieser Phase entstehen Flaggen und Wimpel, die zu den wichtigsten Formationen dieses Bereiches zählen. Die jeweiligen Formationen unterscheiden sich nur geringfügig im optischen Auftreten. Die Formation der Flagge wird durch zwei parallel verlaufende obere und untere Trendlinien gebildet. Bei der Bildung von Wimpeln haben die jeweiligen Trendlinien einen entgegengesetzten Verlauf und schneiden sich im weiteren Zeitablauf. Je nach dem vorliegendem Primärtrend, kommt es beispielsweise zu Beginn eines Aufwärtstrends in dieser Formation zu einem schnellen Anstieg des Kurses und des Handelsvolumens. Anschließend fallen der Kurs und das Handelsvolumen wieder ab. In dieser Phase bilden sich neue niedrigere Gipfel und Täler. Die parallel verlaufenden sekundären Trendlinien weisen für diese Zeitspanne einen nach unten gerichteten Trend auf. Abschließend erfolgt ein Durchbruch des Kurses durch die obere Trendlinie, gestützt durch einen Anstieg des Handelsvolumens. Dies vollendet die Formation und der vorliegende primäre Trend (Aufwärtstrend) setzt sich fort. Die Flagge während eines Aufwärtstrends wird in der Literatur auch Bullen-Flagge genannt. Der Unterschied zu einem Abwärtstrend liegt lediglich in den aufwärtsgerichteten sekundären Trendlinien. 2.5 Bedeutung des Volumens als sekundäre Indikatoren In der Technischen Analyse dienen das Volumen und die Open Interest als sekundäre, unterstützende Indikatoren. Im Gegensatz zu Prognosemodellen, in denen der Kurs bzw. Preis hauptsächlich aus dem Durchschnitt der privaten Informationen der Händler entsteht, gibt es Modelle, in denen das Handelsvolumen die qualitativen und wichtigen Informationen der Händler wiedergibt. In diesen Modellen wird davon ausgegangen, dass diejenigen Händler agieren, die qualitativ

17 Grundlegende Bausteine der Chartanalyse 14 hochwertige Informationen haben und es somit zu einem Anstieg oder einer Senkung des Handelsvolumens bzw. Open Interest kommt. Grundsätzlich wird der Wert eines Kontraktes bzw. einer Aktie über das Angebot und die Nachfrage bestimmt. Demzufolge ist der Preis der Wert des Volumens. Nach Blume et al. (1994) ist das Wesen des Volumens, den Kursverlauf als schwach bzw. stark einzustufen. Die Volumenanalyse stellt die Gesundheit eines Trends näher dar. Ein Trend ist als gesund bzw. folgerichtig einzustufen, wenn eine Balance zwischen der Preisbewegung und dem Volumen besteht. Zudem kann das Volumen zur Prognose des Kursverlaufs herangezogen werden, da das Volumen einem Trend vorauseilt. Infolgedessen ist jede Trendumkehr des Marktes durch eine vorherige Veränderung des Handelsvolumens bzw. der Open Interest erkennbar. Das Volumen impliziert laut Blume et al. (1994) mehr Marktinformationen als der Kurs. Daher ist der Betrachtung des Volumens, zur Absicherung einer Entscheidung, eine hohe Bedeutung beizumessen. Zudem gibt es laut Blume et al. (1994) einen starken Zusammenhang zwischen dem Volumen und der absoluten Anzahl von Kursänderungen in den Finanz- und Warenterminmärkten. Je höher das Volumen in einem Markt, desto volatiler ist dieser. Infolgedessen kann, laut Blume et al. (1994), ein Händler nur dann eine höhere Rendite erzielen, wenn er anstatt des Preises, den Preis und das Volumen bzw. die Open Interest näher betrachtet. Ferner ist die Interpretation von Kursverläufen durch einen uninformierten Händler ohne eine genauere Betrachtung des Handelsvolumens nicht möglich. Die Existenz von Gerüchten und Falschaussagen mit dem Ziel, den Kurs in eine bestimmte Richtung zu lenken, kann durch eine Analyse des Volumens entgegengewirkt werden. Mittels eines On-Balance-Volume (OBV) kann die Entwicklung des Volumens näher beurteilt werden. Hierbei wird dem Volumen vom Vortag je nach Wert des Schlusskurses, das jetzige Volumen hinzugerechnet oder abgezogen. Sollte also der Schlusskurs unter dem des Vortages liegen, so wird dem Volumen des Vortages der heutige Umsatz abgezogen und umgekehrt. Ein Problem bei dieser Vorgehensweise ist jedoch, dass nur ein geringfügig kleinerer Schlusskurs zu einem gesamten Abzug des Umsatzes führt. Um dies zu umgehen, können die Umsätze mit dem Tagesgewinn oder -verlust gewichtet werden. Folglich wird eine genauere Entwicklung des On-Balance-Volume erreicht. Anschließend ist ein Vergleich der Entwicklung des Kurses mit dem Verlauf des Umsatzes möglich. Divergenzen werden nun schneller ersichtlich. Der Wert der Open Interest gibt die Gesamtzahl aller offenen Kauf- oder Verkaufspositionen an. Eine Veränderung der Open Interest gibt Aufschluss über die Vorgehensweise der Marktteilnehmer. Sollten in einem Aufwärtstrend die offenen Handelspositionen steigen, so

18 Grundlegende Bausteine der Chartanalyse 15 werden mehr offene Positionen eingegangen und es zeichnet sich ein Bullen-Markt ab. Umgekehrt gilt dies für einen Verkäufermarkt, in dem Verkaufspositionen eingegangen werden und die Open Interest ansteigen. Dies wirkt unterstützend auf den Abwärtstrend. Sollten jedoch in einem Aufwärtstrend die offenen Handelspositionen sinken, könnte dies auf ein vermehrtes Glattstellen von Kaufkontrakten hindeuten. Eine Umkehr der Kursbewegung wird wahrscheinlicher. Ein Abwärtstrend mit sinkenden offenen Handelspositionen bezieht sich auf Verkaufskontrakte, die glattgestellt werden. Wenn jedoch ein Kontrakt geschlossen wird und ein weiterer neu aufgenommen, dann bleibt die Anzahl der Open Interest unverändert. Mittels der Veränderung des Umsatzes kann trotzdem eine Interpretation vorgenommen werden. Der Umsatz impliziert sowohl die Kontrakte, die geschlossen als auch die die neu aufgenommen werden.

19 Indikatoren Indikatoren Indikatoren stellen, neben den Chartformationen, einen weiteren wichtigen Baustein in der Technischen Analyse dar. Der Vorteil der Indikatoren liegt in den einfachen und klaren Regeln zur Interpretation der einzelnen Ergebnisse. Die erzielten Werte geben eindeutige Kauf- und Verkaufssignale. Indikatoren, die zum Beispiel die Volatilität, also die Schwankungsintensität des Marktes messen, können tiefergehende Informationen liefern, die nicht offensichtlich im Chart erkennbar sind (Paesler 2007). Eine reine Kauf- bzw. Verkaufsentscheidung sollte jedoch ohne eine vorherige Beachtung des vorliegenden Trends nicht vollzogen werden. Indikatoren lassen sich in zwei Bereiche einteilen: die Trend-Typen und die Oszillator - Typen. Nachfolgend werden die Wichtigsten dieser Indikatoren näher dargestellt. 3.1 Gleitende Durchschnitte als wichtigste Vertreter der Trend-Typen- Indikatoren Der gleitende Durchschnitt ist ein Trendfolgeindikator mit dem Ziel der Signalisierung des Beginns bzw. der Umkehr eines Trends. Aufgrund der Berechnung hat dieser Indikator eine zeitliche Verzögerung und läuft einem Trend hinterher. Die zeitliche Verzögerung kann durch die Veränderung des Betrachtungszeitraums variiert werden. Demzufolge ist eine geringere Verzögerung anzutreffen, wenn der Berechnungszeitraum nur 10 statt beispielsweise 50 Tage impliziert. Eine Eliminierung der Zeitverzögerung ist nicht möglich. Bei dieser Berechnung entstehen zwei Probleme. Zum einen sind alle Tage gleich gewichtet und zum anderen sind nur die Kursdaten des Betrachtungszeitraums enthalten. Um der gleichen Gewichtung der einzelnen Tage bei der Berechnung des einfachen gleitenden Durchschnitts entgegenzuwirken, besteht die Möglichkeit der stärkeren Gewichtung der letzten Tage. Das Ergebnis ist ein gewogener gleitender Durchschnitt. Dieser Durchschnitt impliziert jedoch auch nur einen geringen Umfang an Handelstagen. Um das Problem zu beheben, kann sich eines exponentiell geglätteten gleitenden Durchschnitts bedient werden. In diesem gleitenden Durchschnitt ist ebenfalls eine Gewichtung möglich. Für die Bestimmung von Kauf- bzw. Verkaufssignalen werden mehrere gleitende Durchschnitte kombiniert. Die sogenannte Methode der dreifachen Überkreuzung impliziert drei gleitende Durchschnitte. Im Englischen wird diese Methode Triple-Crossover-Method genannt. Verwendet werden in der Regel die 4-, 9-, und 18-Tage-Linien, die vor allem im

20 Indikatoren 17 Terminhandel, laut Murphy (Murphy 2011), eine besondere Bedeutung haben. Ziel ist es, sowohl lange als auch kürzer dauernde Durchschnitte zur Entscheidungsfindung heranzuziehen und somit die zeitliche Verzögerung zu minimieren. Ein Kaufsignal wird generiert, wenn der gleitende Durchschnitt der letzten vier Tage (4-Tage-Linie) zuerst die 9- Tage-Linie durchstößt. Anschließend muss für die Vollendung des Kaufsignals die 9-Tage- Linie die 18-Tage-Linie in einem Aufwärtstrend von unten durchbrechen. In einem Abwärtstrend wird gleichermaßen verfahren, nur das der Durchbruch von oben geschieht. Die kurzfristige Differenz der jeweiligen gleitenden Durchschnitte zueinander lässt, gemäß Fang et al. (2013), eine Aussage über die Stärke der Handelssignale zu. Je größer der Abstand ist, umso stärker ist das Signal. Langfristig gleichen sich die Abstände jedoch an. Um die Aussagekraft von gleitenden Durchschnitten weiter zu verbessern, kann um den Durchschnitt ein Band dargestellt werden. Diese sogenannten Bollinger Bänder befinden sich jeweils zwei Standartabweichungen über und unter dem gleitenden Durchschnitt. Ein Kurs gilt dann als überkauft bzw. überdehnt, wenn der Kurs die obere Linie berührt oder schneidet. Wird die untere Linie berührt, ist dies ein Zeichen für einen überverkauften Markt. Die Bollinger Bänder zeigen zudem die Volatilität des Kurses auf. In einem volatilen Markt dehnen sich die Bänder aus und der Abstand zur gleitendenden Durchschnittslinie wird größer. In einer Phase mit geringeren Schwankungen wird der Abstand geringer. Des Weiteren können Unterstützungs- und Widerstandslinien des gleitenden Durchschnittes, synonym zu denen des Kursverlaufes, zur Bestimmung von Kauf- und Verkaufssignalen herangezogen werden. Ein Bruch dieser Linien deutet auf einen Wechsel im Trend hin und kann, je nach Verlauf des primären Trends, ein Handelssignal generieren. Im Englischen wird diese Vorgehensweise als Trading Range Break Rules bezeichnet. 3.2 Oszillatoren Im Gegensatz zum Trendfolgeansatz der gleitenden Durchschnitte, sind Oszillatoren vor allem in Phasen der Seitwärtsbewegung von hoher Aussagekraft. Oszillatoren können in Kombination mit Kurscharts auch für die Bewertung von vorhandenen Trends herangezogen werden. Mittels Oszillatoren können Kursgipfel und -täler erkannt werden, noch bevor diese im Kurs selbst ersichtlich sind. Oszillatoren sind ähnlich wie den Bollinger Bändern der gleitenden Durchschnitte aufgebaut. Nachfolgend werden die wichtigsten Oszillatoren erläutert.

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