JUNON- Forschungskolloquium 2011

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1 JUNON- Forschungskolloquium Juni 2011, Berlin Dokumentation

2 JUNON FORSCHUNGSKOLLOQUIUM 2011 Impressum Herausgeber: Junges UNO-Netzwerk Deutschland e.v. c/o Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen, Zimmerstraße 26/27, Berlin V.i.S.d.P.: Gerrit Kurtz, Manitiusstr. 6, Berlin, Redaktion: Julia Biermann, Patrick Rosenow Layout: Tjalke Weber Photos: Gerrit Kurtz, Julian Mühlenhaus Beiträge: Julia Biermann, Gerrit Kurtz, Patrick Rosenow, Tinja Schöning, Urs Schrade, Steffen Stübing, Tobias Tschappe Redaktionsschluss: 20.September 2011

3 1. Inhaltsverzeichnis JUNON FORSCHUNGSKOLLOQUIUM Inhaltsverzeichnis 1. Einleitung Auswahl der Vorträge und Vorstellungen Programm Eröffnungsvortrag von Dr. Henrike Paepcke, UN Studies Association Patrick Rosenow: Aktuelle UN-Forschungsprojekte in Deutschland - Institutionen, Beispiele, Trends und Kooperationsmöglichkeiten Prof. Dr. Andrea Liese: Typische Fragestellungen aus sozialwissenschaftlicher Perspektive Steffen Stübig: Legitimität, Flexibilität und Akzeptanz der Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation Tobias Tschappe: A constructivist insight into the practice of UN peacebuilding Urs Schrade: New Patterns in UN Peacekeeping Missions - Why are poor countries at the forefront of personnel Peacekeeping Operations? Diskussion: Versuch einer Definition von UN Studies Ergebnisse der Evaluation Ausblick: UN Studies Agenda und weitere Kooperationsmöglichkeiten...34

4 JUNON FORSCHUNGSKOLLOQUIUM Einleitung 1. Einleitung Je tiefer Studierende in ihr Fach mit Voranschreiten ihres Studiums eindringen, umso größer wird das Verlangen nach fachlichem Austausch, der jedoch durch eben diese Spezialisierung erschwert wird. In den Sozial-, Rechts- und Wirtschaftswissenschaften beschäftigen sich an den jeweiligen Universitäten in Deutschland nur wenige Studierende, Doktoranden und Forscher mit den Vereinten Nationen. Aus diesem Grund schien uns ein deutschlandweiter Austausch von fortgeschrittenen Studierenden und Doktoranden in diesem Bereich der UN Studies mehr als angezeigt. Dabei sind UN Studies noch ein relativ junges Forschungsfeld, insbesondere in Deutschland. Gleichwohl es bereits kurz nach Gründung der Vereinten Nationen erste Systematisierungsbemühungen vor allem in den USA gab, waren diese in der Regel sehr institutionenkundlich und eher deskriptiv geprägt (Fröhlich 2006). In Deutschland beschäftigten sich vor allem einzelne Wissenschaftler mit Institutionen und Aufgaben der Vereinten Nationen. Der von Helmut Volger gegründete Forschungskreis Vereinte Nationen versuchte, seit Anfang der 2000er zuerst jährlich und mittlerweile alle zwei Jahre UN-Forscher zusammen zu bringen. Anlässlich der Konferenz 2005 gab es eine intensive Diskussion über das Lehr- und Forschungsfeld UN Studies, deren Ergebnisse in dem von Manuel Fröhlich 2006 herausgegeben Band festgehalten sind. Von Anfang an waren auch junge Menschen, Studierende und Doktoranden, Teil dieser Bemühungen. So entsprang den bei der erwähnten Konferenz versammelten jungen Menschen die Idee eines deutschlandweiten Netzwerks junger UNO-Gruppen, welches sich Ende 2005 in Gestalt von JUNON (Junges UNO Netzwerk Deutschland e.v.) gründete. Daher ist es äußerst passend, wenn die AG Forschung und Lehre von JUNON den Versuch unternimmt, die UN Studies Agenda wieder neu zu befeuern. Die Idee des JUNON-Forschungskolloquiums, dessen Ergebnisse im Folgenden präsentiert werden, beruht auf diesen Überlegungen und der Erfahrung, dass der persönliche Austausch zwischen den Betroffenen meistens die fruchtbarsten Ergebnisse liefert. Insbesondere angehende Wissenschaftler werden (noch zu) selten in die Fachkonferenzen von Lehrstuhlinhabern eingebunden. Dabei ist ein differenziertes fachliches Feedback über den jeweiligen Betreuer hinaus häufig sehr wertvoll und kann die sich daran anschließende Diskussion neue Anknüpfungspunkte für alle Beteiligten liefern. Schließlich kann gerade auch der horizontale und informellere peer-to-peer Austausch eine offene Diskussionsplattform liefern. An dem Forschungskolloquium, das vom Juni 2011 in Berlin stattfand, nahmen insgesamt 19 Studierende und Doktoranden teil, einschließlich der anwesenden Mitglieder der AG Forschung und Lehre. Sie kamen aus Städten wie München, Hamburg, Jena, Bayreuth oder Greifswald und studierten überwiegend Politikwissenschaft, aber auch Wirtschafts-, Rechts- und Kulturwissenschaft waren vertreten. Die meisten beschäftigten sich gerade mit ihrer Abschlussarbeit, sechs befinden sich in der Promotionsphase. Das Kolloquium bestand zum einen aus sechs Fachvorträgen über Abschlussarbeiten und Promotionsvorhaben, zum anderen aus einem bedeutenden Anteil an angeleiteter Diskussion über Ziel und Gegenstand von UN Studies, angeregt und bereichert durch zwei externe Vorträge. 2

5 1. Einleitung JUNON FORSCHUNGSKOLLOQUIUM Einleitung Wir waren uns einig darin, dass UN Studies eher ein Forschungsgegenstand und eine bestimmte Perspektive bezeichnen als eine eigene Disziplin. Eine weitergehende Eingrenzung wird sich neben der fortlaufenden Diskussion vor allem aus der Forschungspraxis ergeben müssen. Hierfür stehen exemplarisch drei verschriftlichte und zusammengefasste Vorträge in der Dokumentation. Die in dieser Dokumentation festgehaltenen Diskussionen und Überlegungen können hoffentlich Anknüpfungspunkte und Anregungen für eine weitere Beschäftigungen mit den Vereinten Nationen und UN Studies durch Studierende und Doktoranden leisten. Zum Schluss bleibt noch den beteiligten Institutionen und Personen ganz herzlich zu danken: Dr. Henrike Paepcke und Prof. Dr. Andrea Liese für ihre informativen Vorträge, dem Auswärtigen Amt und dem Deutschen Institut für Menschenrechte für die Räumlichkeiten sowie der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN) für die Bezahlung des Konferenzraums und einen Unkostenzuschuss. Gerrit Kurtz Die TeilnehmerInnen des JUNON-Forschungskolloquiums

6 JUNON FORSCHUNGSKOLLOQUIUM Auswahl der Vorträge und Vorstellungen 2. Auswahl der Vorträge und Vorstellungen 2.1 Programm Freitag, 17. Juni Veranstaltungsort: Auswärtiges Amt, Besucherzentrum Anreise bis Uhr Informelle Kennenlernrunde Eröffnungsveranstaltung mit Keynote Speech von Dr. Henrike Paepcke, Co-Chair der UN Studies Association gemeinsames Abendessen Samstag, 18. Juni Veranstaltungsort: Deutsches Institut für Menschenrechte, Zimmerstr. 26/27, Berlin-Mitte Uhr Block I Diskussion: Was sind und zu welchem Ende studiert man UN Studies? Erwartungen, Ziele, mögliche Ergebnisse des Kolloquiums, Ausarbeitung von Leitfragen, Klärung des Formats und des Programms Vorstellung Arbeit 1: Heidrun Fritze: Das UN-Jugenddelegiertenprogramm in Deutschland zwischen Global Governance und symbolischer Politik Uhr Block II Vortrag/Workshop Prof. Dr. Andrea Liese, Lehrstuhl für Internationale Organisationen und Politikfelder, Universität Potsdam und Mitglied des DGVN Forschungsrats: Forschungsdesign und forschungspraktische Fragen im Bereich Vereinte Nationen aus sozialwissenschaftlicher Perspektive Mittagessen Uhr Block III Vorstellung Arbeit 2: Pavel Satra: Warum hat der Sicherheitsrat keine humanitäre Intervention in dem Fall Sudankonflikt gestartet? Eine Erklärung anhand der Konstruktivismus-Theorie (BA-Hausarbeit) 4

7 2.1 Programm JUNON FORSCHUNGSKOLLOQUIUM Programm Vorstellung Arbeit 3: Steffen Stübig: Flexibilität, Legitimität und Akzeptanz. Ein Forschungsdesign zur Analyse der fundamentalen Prinzipien und Rechte bei der Arbeit der IAO (Promotionsvorhaben) Uhr Block IV Aktuelle Forschungsprojekte in Deutschland und international (Patrick Rosenow) Welche Trends lassen sich ausmachen? Welche Methoden werden benutzt? Wie schlüssig sind die Forschungsvorhaben? Wo können wir andocken? Uhr Block V Vorstellung Arbeit 4: Tobias Tschappe: Konstruktivistische Analyse von Peacebuilding im Rahmen von multidimensionalen Friedensoperationen (Diplomarbeit) Vorstellung Arbeit 5: Urs Schrade: New Patterns in UN Peacekeeping Missions - Why are poor countries at the forefront of personnel Peacekeeping Operations? (Promotionsvorhaben) anschließend gemeinsames Abendessen Sonntag, 19. Juni 9.30 Uhr Beginn Uhr Block VI Vorstellung Arbeit 6: Ole Oberste Berghaus: Das Machtdreieck Politisches Gewicht - Geld - Stimmrecht in internationalen Organisationen (BA-Arbeit) Vorstellung Arbeit 7: Manouchehr Shamsrizi: Weltgerechtigkeit und Global Governance (Forschungsschwerpunkt) Uhr Block VII Zusammenfassung der Ergebnisse Zukunftsplanung Evaluation Abschlussdiskussion 5

8 JUNON FORSCHUNGSKOLLOQUIUM Eröffnungsvortrag von Dr. Henrike Paepcke, UN Studies Association 2.2 Eröffnungsvortrag von Dr. Henrike Paepcke, UN Studies Association Dr. Henrike Paepcke (l.) im Gespräch mit Patrick Rosenow. UN Studies - Herausforderungen eines neuen Forschungsfeldes - so lautete der Titel des Eröffnungsvortrages von Dr. Henrike Paepcke, Co-Chair der UN Studies Association gegründet sind mittlerweile über 100 Experten weltweit Mitglied der UN Studies Association (UNSA), wobei sich der aktive Kern auf 20 Mitglieder begrenzt. Der Fokus der Arbeit liegt auf einem fachlichen Austausch und der Entwicklung eines UN Studies- Forschungsprogrammes. Mit einer Bestandsaufnahme zur Forschung im Bereich UN Studies führte Dr. Paepcke in das Forschungsfeld ein. Forschung zum Thema Vereinte Nationen finde im Moment in einer unüberschaubaren Forschungslandschaft statt. Die Schwierigkeit bestehe darin, Gemeinsamkeiten in der Herangehensweise und den theoretischen Zugängen zu finden. Zudem sei die Forschung durch einen mangelnden Zugang zu UN-Experten, mangelnden Austauschmöglichkeiten mit anderen (Nachwuchs-) Forschern und die fehlende Anerkennung von UN Studies als eigener Disziplin gekennzeichnet. Dr. Paepcke unterschied daher zwei Stränge und Herangehensweisen zur Erforschung der Vereinten Nationen und deren Arbeit. Als UN-related studies benannte sie zum Beispiel die Forschungsbereiche Internationale Beziehungen, Global Governance oder Internationale Organisationen. Diese Forschungsbereiche beschäftigten sich mit globalen Herausforderungen und Problemen, ihren Akteuren, Themen und Feldern aus Sicht ihrer jeweiligen Fachdisziplin. Dies resultiere in verschiedenen Sichtweisen, theoretischen Ansätzen, methodischen Werkzeugen und Begriffsverständnissen. UN Studies zeichneten sich dahingegen dadurch aus, dass im Fokus die Vereinten Nationen stünden. Damit verbunden sei die Entwicklung eines eigenständigen Forschungsfeldes mit Theorie, Methodik, Sprache und Themen, bis hin zu einem eigenständigen UN Studies Curriculum. Bisher zeichne sich die Forschung zur UN durch eine unklare Abgrenzung zu anderen Disziplinen aus. Zudem mangle es an einer Systematik des Wissens über die UN. Die Forschung sei häufig zu deskriptiv und kaum theoretisch unterfüttert als auch auf wenige Themen, Fragen und Aspekte konzentriert. Außerdem lasse sich eine zu geringe Einbindung von Praktikern feststellen. Gerade der Austausch und das Lernen innerhalb der Forschungsgemeinde und mit Praktikern sei eine Herausforderung, der sich die Entwicklung einer eigenständigen Forschungsdisziplin UN Studies stellen müsse. Die interdisziplinäre Forschung in diesem Bereich müsse sich durch innovative Konzepte, eigene Ansätze und Methoden auszeichnen. UNSA habe dazu ein Konzept mit dem Titel Framing a concept of UN Studies entwickelt. 6

9 2.2 Eröffnungsvortrag von Dr. Henrike Paepcke, UN Studies Association JUNON FORSCHUNGSKOLLOQUIUM Eröffnungsvortrag von Dr. Henrike Paepcke, UN Studies Association Neue Forschungswege könnten sich folgenden Feldern widmen: Prozesse und Wandel in der UN, UN Akteure, UN und Management, Beziehungen zwischen den UN und anderen globalen Akteuren, UN als Wissensorganisation, Rolle von Sprache, interne/ externe Sichtweisen. Zentrale Fragen, die sich jeder Forscher stellen müsse, seien: Aus welcher Sichtweise betrachte ich die UNO? Inwiefern wirkt sich meine Sichtweise auf mein theoretisches Fundament, meine Methodologie, Terminologie und Ergebnisse aus? Wie kann ich die UNO mehr in den Mittelpunkt stellen und stärker interdisziplinär arbeiten? Wie binde ich die Praxis ein? Wie kann ich mich besser in der Forschungsszene vernetzen? Zum Schluss des Vortrags unterstrich Dr. Paepcke die einmalige Chance zum Austausch über UN Studies und damit verbundenen inhaltlichen und organisatorischen Fragen im Rahmen des Kolloquiums. Sie empfiehlt den Kontakt sowohl zu UN-Praktikern als auch zu UN Studies- Institutionen aufzubauen. Gemeinsam müsse man an den Grundlagen des Forschungsgebietes UN-Studies arbeiten. Julia Biermann 7

10 JUNON FORSCHUNGSKOLLOQUIUM Patrick Rosenow: Aktuelle UN-Forschungsprojekte in Deutschland 2.3 Patrick Rosenow: Aktuelle UN-Forschungsprojekte in Deutschland- Institutionen, Beispiele, Trends und Kooperationsmöglichkeiten 1. Institutionen und bisherige Arbeiten der deutschen UN- Forschungslandschaft Patrick Rosenow promoviert bei Prof. Dr. Manuel Fröhlich (Professur für Internationale Organisationen und Globalisierung) über die US-amerikanische UN-Politik an der Friedrich- Schiller-Universität in Jena. Bei JUNON engagiert er sich seit 2010 als stellvertretender Sprecher der AG Forschung und Lehre. Trotz vieler Bemühungen in der Vergangenheit zur Systematisierung der UN-Forschungslandschaft in Deutschland, ist diese nach wie vor recht zersplittert. So existiert bislang leider keine aktuelle Übersicht über UN- Forschungsprojekte in Deutschland, die beispielsweise als Grundlage für einen interdisziplinären Austausch dienen könnte. Zwar gibt es bereits seit mehreren Jahren, initiiert vom Forschungsrat der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.v. (DGVN) [1] und das Junge UNO- Netzwerk Deutschland (JUNON), immer wieder größere Anstrengungen, eine Übersicht über die in Deutschland geleistete UN-Forschung (Abschlussarbeiten, Forschungsprojekte) zu bekommen, diese müssten jedoch noch stärker genutzt, aktualisiert und öffentlich bekannt gemacht werden. Beispiele sind hier die recht umfassende DGVN-Datenbank für UN Studies (UN Studies Database [2]) sowie ein von der JUNON AG Forschung und Lehre durchgeführtes Evaluationsprojekt zur UN-Lehre an deutschen Universitäten in den Bereichen Politikwissenschaft, Rechtswissenschaft und Volkswirtschaftslehre, das auf der Fachkonferenz UN Studies des DGVN-Forschungsrates vom 15. bis 16. Dezember 2006 in Berlin vorgestellt wurde. [3] Darüber hinaus schreibt der DGVN-Forschungsrat seit 2009 in zweijährlichem Rhythmus einen Dissertationspreis aus, mit dem herausragende Abschlussarbeiten und ihre Forschung im Bereich der Vereinten Nationen ausgezeichnet werden. Auch soll dieser Preis die hohe Qualität der deutschen UN-Forschung in den Blick der Öffentlichkeit rücken und dazu motivieren, die Forschung durch ausgezeichnete Dissertationen voranzubringen. Mit dem Preis besteht die Möglichkeit der Veröffentlichung in der Reihe The United Nations and Global Change des Nomos-Verlags. [4] Neben dem Engagement der DGVN und von JUNON existiert in Deutschland seit 1999 der Forschungskreis der Vereinten Nationen an der Universität Potsdam, der von UN-Forschern gegründet wurde und ein informeller Zusammenschluss aller derjenigen ist, die sich für eine bessere Kooperation in der deutschsprachigen Forschung über die Vereinten Nationen und ihrer Sonderorganisationen einsetzen. [5] Seine Aufgaben sind laut Website u.a. die Information über UN-Themen durch -Rundschreiben und die Website, der Aufbau einer Adressdatenbank von UN-Experten für die Zusammenarbeit mit Fachjournalisten unterschiedlicher Medien, die Förderung der interdisziplinären Zusammenarbeit vor allem zwischen Politikwissenschaftlern und Völkerrechtlern in der UN-Forschung, sowie der Dialogs mit den UN-Praktikern. Von den UN-Praktikern, d.h. den in den Vereinten Nationen Tätigen, erhofft sich der Forschungskreis Fragestellungen 8

11 2.3 Patrick Rosenow: Aktuelle UN-Forschungsprojekte in Deutschland JUNON FORSCHUNGSKOLLOQUIUM Patrick Rosenow: Aktuelle UN-Forschungsprojekte in Deutschland aus der Praxis für die Forschung zu erhalten und ihnen andererseits Forschungsergebnisse als Hilfen für ihre praktische Arbeit zu vermitteln. Zuletzt gehört ebenfalls die stärkere Systematisierung der deutschsprachigen UN-Forschung durch Konferenzen zu UN-Themen sowie zur Situation der UN-Forschung (thematische Ausrichtung, personelle Situation, Curricula der Universitäten) und die Publikation der Konferenzreferate zu den Zielen des Forschungskreises. [6] Auch hier zeigt sich, dass vieles bereits in Deutschland zur Koordination der UN-Forschung existiert; es ist jedoch nicht immer jedem bekannt und unterliegt starken Schwankungen, was die Beteiligung und Aktivität betrifft. So trifft sich der Forschungskreis Vereinte Nationen seit 2008 leider nur noch im zweijährigen Rhythmus; die letzte Konferenz fand 2010 in Potsdam statt. Bisheriger Höhepunkt für die deutsche UN Studies-Landschaft war die 2008 in Bonn veranstaltete Jahresversammlung des Academic Council on the United Nations System (ACUNS). ACUNS ist ein internationales Netzwerk von Akademikern und Praktikern mit Schwerpunkt auf den Vereinten Nationen. Das Konferenzthema der ACUNS-Jahresversammlung lautete The Role of the UN in the Global Development Architecture und widmete sich damit erstmals in der ACUNS- Geschichte der Entwicklungszusammenarbeit. In Workshops und Panels wurden zentrale Themen wie Sicherheit und Entwicklung, Klimawandel, Migration und Friedenssicherung, internationaler Handel und ausländische Direktinvestitionen erörtert. Über 350 Teilnehmer aus Wissenschaft und Praxis nutzten die ACUNS-Jahresversammlung, um sich über analytische Ansätze und politische Strategien zur Bearbeitung der globalen Herausforderungen auszutauschen und neue Netzwerke und Partnerschaften aufzubauen. [7] Ein Blick auf die bisher relevanten deutschsprachigen Publikationen zum Thema UN Studies zeigt, dass zwar immer wieder Bestandsaufnahmen durchgeführt, jedoch ebenso gebetsmühlenartig der Mangel an Koordination beklagt wurde. So beschäftigt sich beispielsweise die Ausgabe der Blauen Reihe der DGVN Nr. 95 bereits 2006 mit der UN-Forschung in Deutschland. [8] Eine umfassende Bestandsaufnahme mit Empfehlungen zum Umgang und Forschungszugang der UN Studies bietet das von Prof. Dr. Manuel Fröhlich herausgegebene Buch UN Studies von [9] Helmut Volger spricht sich in seinem Beitrag für den Aufbau einer zentralen Dokumentations- und Bibliographiestelle für die UN-Forschung in Deutschland aus. [10] Seit dieser Zeit wurde jedoch nur wenig zur Fortführung der Debatte über UN Studies unternommen. Diese Bestandsaufnahme nahm die JUNON AG Forschung und Lehre zum Anlass, um gerade beim wissenschaftlichen Nachwuchs die Diskussion über UN Studies wieder anzustoßen, neue Impulse zu geben und Überlegungen der Weiterentwicklung anzustellen. Die in Deutschland bereits vorhandene Infrastruktur in Form von Institutionen (neben Lehrstühlen/Professuren an Universitäten auch geeignete informellen Foren) und hervorragende Publikationen sind gute Ausgangsbedingungen, um den Stein erneut ins Rollen zu bringen. Zur beispielhaften Veranschaulichung dessen, was in Deutschland für UN-Forschung betrieben wird, wurden während des Forschungskolloquiums zwei Forschungsprojekte, zum einen von der Otto-Friedrich-Universität Bamberg und zum anderen von der Friedrich-Schiller-Universität Jena, vorgestellt. Hier ist jedoch anzumerken, dass auf die Forschungsprojekte nicht inhaltlich eingegangen wurde, sondern vielmehr die grundsätzlichen Möglichkeiten der UN-Forschung mit der Präsentation veranschaulicht wurden. 9

12 JUNON FORSCHUNGSKOLLOQUIUM Patrick Rosenow: Aktuelle UN-Forschungsprojekte in Deutschland 2.3 Patrick Rosenow: Aktuelle UN-Forschungsprojekte in Deutschland 2. Zwei Forschungsbeispiele Das erste Projekt, Theorie internationaler Organisationen und der Weltsicherheitsrat des Lehrstuhls für Internationale Beziehungen an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg, beschäftigt sich laut Website mit der Rolle des Sicherheitsrates in den Internationalen Beziehungen. Prof. Dr. Thomas Gehring und sein Team untersuchen und konzeptionalisieren den Sicherheitsrat mittels eines organisationstheoretischen Ansatz und betrachten ihn dabei als eigenständige internationale Institution mit autonomen Folgewirkungen. Das Projekt soll zudem zur Entwicklung einer relevanten Theorie zu internationalen Organisationen beitragen, welche die autonomen Wirkungen dieser Einheiten systematisch erfasst. [11] Sie untersuchen dabei auch, inwieweit der Sicherheitsrat Entscheidungsdoktrinen herausbildet und forciert. Der Projektzeitraum beträgt drei Jahre (April 2011 bis März 2014); die drei Untersuchungsbereiche sind Interventionen in innerstaatlichen Konflikten, Maßnahmen gegen den internationalen Terrorismus sowie Doktrinbildung im Völkerstrafrecht. [11] Das zweite Projekt, Project Peacemaker - Zur Rolle der Sondergesandten des UN-Generalsekretärs in der Friedenssicherung, der Professur für Internationale Organisationen und Globalisierung an der Friedrich-Schiller-Universität Jena beschäftigt sich mit der Rolle der Sondergesandten des UN- Generalsekretärs (SRSGs). Im Jahr 2008 untersuchte Prof. Dr. Manuel Fröhlich dazu zunächst erst einmal die Rolle der SRSGs in der Friedenssicherung im Rahmen einer systematischen Aufbereitung. Ziel war es auch, deren quantitatives Wachstum, ihr Mandat und Profil nachzuzeichnen sowie die so gewonnenen Erkenntnisse in eine Typologie dieses Akteurtyps der internationalen Beziehungen zu überführen. Denn bislang wurden sie in der Forschung noch nicht ausreichend als eigenständige Akteure ausreichend untersucht. [12] Das Folgeprojekt Individual and International Leadership The Special Representative of the UN Secretary-General and the Maintenance of International Peace and Security ist auf zwei Jahre angelegt (2011 bis 2013), entwickelt die Akteursrolle in der Friedenssicherung, deren Ressourcen, die Möglichkeiten und Grenzen der SRSGs weiter und nutzt die bisherige SRSG-Datensammlung als Grundlage. 3. Trends Bei einem Blick auf eine kleine Auswahl aktuell laufender Forschungsprojekte zeigt sich insgesamt, dass es erfreulicherweise eine breite mit unterschiedlichen Ansätzen verknüpfte Forschungsprojekte- Landschaft zum Bereich UN Studies in Deutschland gibt. Neben strukturfunktionalen Ansätzen (Universität Bamberg oder auch der Universität Konstanz im Bereich der Organisationsforschung [13]), gibt es auch akteursorientierte Ansätze (Universität Jena) oder beide Ansätze (Friedrich- Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg [14]). Auffällig ist, dass hier immer wieder die gleichen Namen zum Thema UN-Forschung fallen: Manuel Fröhlich, Sven Gareis, Andrea Liese, Volker Rittberger, Johannes Varwick, Helmut Volger - das sind nur wenige genannte der renommierten UN-Forscher in Deutschland, die sich mit der Weltorganisationen wissenschaftlich beschäftigen und die Forschung vorantreiben. Hier wäre ein noch näherer Austausch für die Perspektive 10

13 2.3 Patrick Rosenow: Aktuelle UN-Forschungsprojekte in Deutschland JUNON FORSCHUNGSKOLLOQUIUM Patrick Rosenow: Aktuelle UN-Forschungsprojekte in Deutschland UN Studies wünschenswert. Denn auch im Rahmen von Forschungsprojekten ermöglicht eine Interdisziplinarität eine sicher für alle Beteiligten gewinnbringende Perspektive. 4. Kooperationsmöglichkeiten für die JUNON AG Forschung und Lehre Während der Diskussion über die Kooperationsmöglichkeiten verschiedener Fachrichtungen im Bereich UN Studies, sprachen die Teilnehmer zunächst darüber, wie sinnvoll überhaupt eine Kooperation sei und ob dies überhaupt notwendig sei. Zwar gibt es immer wieder Anstrengungen, dass neben der Politikwissenschaft auch andere Disziplinen über die Vereinten Nationen publizieren sollten, um neue Perspektiven auf die Weltorganisation zu erhalten, dies gestalte sich jedoch relativ schwierig. Dennoch waren die meisten Teilnehmer der Meinung, dass eine intensivere Kooperation der unterschiedlichen Fachrichtungen für den Zugang UN Studies sinnvoll sei. Neben der Einbindung der insgesamt mittlerweile recht guten Zusammenarbeit zwischen der Rechts- und Politikwissenschaft an manchen Universitäten sei auch die Einbindung der Geschichtswissenschaft, der Verwaltungswissenschaft sowie der Wirtschaftswissenschaft grundsätzlich erstrebenswert. Dies forderte auch bereits Günther Unser. [15] Bezüglich de Rolle des JUNON-Forschungskolloquiums wurde die Idee, die Forschungskolloquien jeweils an einer Universität mit einem laufenden UN-Forschungsprojekt stattfinden zu lassen, ausdrücklich begrüßt. Hier gäbe es für die Gastuniversitäten die Möglichkeit, UN- Forschungsprojekte den Teilnehmern der AG Forschung und Lehre vorzustellen und somit direkt mit der UN-Forschung und Projektverantwortlichen in Kontakt zu treten. Anmerkungen 1. DGVN-Forschungsrat: (aufgerufen am ). 2. UN Studies Datenbank: (aufgerufen am ), Fragebogen: (aufgerufen am ). 3. JUNON AG Forschung und Lehre: (aufgerufen am ). 4. Dissertationspreis des DGVN-Forschungsrates: (aufgerufen am ). 5. Forschungskreis Vereinte Nationen an der Universität Potsdam: (aufgerufen am ). 6. s.o. (aufgerufen am ). 7. ACUNS 2008 Annual Meeting: ADMR-7BEKHR?Open (aufgerufen am ). 8. DGVN (Hg.): UNO-Forschung in Deutschland, Berlin 2006 (Blaue Reihe Nr. 95): PUBLIKATIONEN/Blaue_Reihe/BL_Reihe95.pdf (aufgerufen am ). 9. Fröhlich, Manuel (Hg.): UN Studies. Umrisse eines Lehr- und Forschungsfeldes, Baden-Baden Volger, Helmut: Die Vereinten Nationen als Arbeitsgebiet für wissenschaftliche Bibliotheken in Deutschland. Plädoyer für den Aufbau einer zentralen Dokumentations- und Bibliographiestelle für die UN-Forschung, in: Zeitschrift für Bibliothekswesen und Bibliographie 5/55, 2008, S Projekt Theorie internationaler Organisationen und der Weltsicherheitsrat : entwurf/ (aufgerufen am ). 12. Deutsche Stiftung Friedensforschung: zusammenfassungen/froehlich.html und Professur für Internationale Organisationen und Globalisierung: jena. de/ (aufgerufen am ). 13. Forschungsprojekt der Universität Konstanz, Prof. Dr. Wolfgang Seibel: Coping with the complex side of bureaucracy: (aufgerufen am ). 14. Institut für politische Wissenschaft; Prof. Dr. Johannes Varwick: sozialkunde/forschung/projekte.shtml (aufgerufen am ). 15. Unser, Günther: Einige Arbeitshypothesen zur Entwicklung und zum Stand der UNO-Forschung in Deutschland, in: DGVN (Hg.): UNO-Forschung in Deutschland, Berlin 2006 (Blaue Reihe Nr. 95): PUBLIKATIONEN/Blaue_Reihe/BL_Reihe95.pdf (aufgerufen am ), S. 9-20, hier: S

14 JUNON FORSCHUNGSKOLLOQUIUM Prof.Dr.AndreaLiese:TypischeFragestellungenaussozialwissenschaftlicherPerspektive 2.4 Prof. Dr. Andrea Liese: Typische Fragestellungen aus sozialwissenschaftlicher Perspektive Prof. Dr. Andrea Liese, Inhaberin der Professur für Internationale Organisationen und Politikfelder an der Universität Potsdam und Mitglied des DGVN-Forschungsrates, zeigte beim Forschungskolloquium wichtige Instrumente, Überlegungen und Tipps für die Erstellung von sozialwissenschaftlichen Forschungsdesigns zur Erforschung der Vereinten Nationen auf. Dabei ging sie zunächst auf grundsätzliche Fragen zu Forschungsdesigns ein, bevor sie sich spezifischen übergreifenden Fragestellung der UN-Studies widmete. Zu beachten ist stets, dass die Auswahl der (präzisen und beantwortbaren) Fragestellung auch Folgen für das Design hinsichtlich Untersuchungseinheit, Daten und Methodenauswahl hat. Typische Probleme, die einer Fragestellung zugrunde liegen, können dabei eine Neuheit, ein Skandal oder ein Rätsel (puzzle) sein, das sich aus empirischer oder theoretischer Hinsicht stellt. Prof. Dr. Andrea Liese Weiterhin lassen sich aus der Kenntnis wissenschaftlicher Annahmen Vergleiche, Defekte und Lücken von Theorien zum Ausgangspunkt der Untersuchung machen. Häufig sind Fragestellungen in den UN-Studies sehr speziell und können daher möglicherweise nur auf einen geringen Forschungsstand in Bezug auf den Untersuchungsgegenstand zurückblicken; allerdings sollte sich diese Perspektive deutlich weiten, wenn der größere theoretische Kontext, losgelöst vom konkreten Untersuchungsgegenstand Vereinte Nationen, berücksichtigt wird. Wie in anderen Bereichen der Sozialwissenschaften auch, führt die Beschäftigung mit abstrakten Zusammenhängen zu der Herausforderung, dass sich viele Variablen nicht messen lassen und über Indikatoren erhoben werden müssen. Wichtige Ausnahmen davon bilden finanzielle Beiträge an die Organisationen sowie das namentliche Abstimmungsverhalten, welche daher auch gern für quantitative Untersuchungen herangezogen werden. Zu selten kommt es jedoch zu Vergleichen über verschiedene Internationale Organisationen, Programme oder Abteilungen. In einem zweiten Schritt sprach Andrea Liese vier übergreifende Fragestellungen in der UN Forschung an: Zuerst ging sie auf die Erforschung des Wandels in Internationalen Organisationen ein. Zentrale Herausforderungen bei der Erforschung diachroner Veränderungen bzw. des Prozesses des Wandels selbst sind mehre mögliche sich widersprechende Erklärungen, die jedoch zum gleichen Ergebnis führen (Äquifinalitätsproblem), mehr Variablen als Fälle sowie das Problem des Zugangs zu Personen aus der Organisation, welche man zu Wandlungsprozessen befragen könnte. Das Ergebnis des Wandels ist meistens relativ gut beschreibbar, allerdings sind die Daten zu den erklärenden Variablen und entsprechenden Kausalmechanismen deutlich schwieriger zu erheben, hängen sie doch nicht zuletzt von intersubjektiven Wahrnehmungen und bürokratischen Prozessen in normalerweise der Öffentlichkeit nicht zugänglichen Organisationseinheiten ab. Aus diesem Grund führt hier kaum ein Weg an einer eigenen Befragung durch Experteninterviews vorbei, mögliche Türöffner in eine Organisation können dabei jedoch deutsche Bedienstete dort bzw. Ministerialbeamte, Stiftungen, NGOs in Berlin sein, welche möglicherweise eine Verbindung herstellen können, oder ein eigener Forschungsaufenthalt. Der Veränderungsprozess selbst lässt sich prinzipiell gut mit einer Prozessanalyse untersuchen, allerdings tritt das Zugangs- und 12

15 2.4 Prof. Dr. Andrea Liese: Typische Fragestellungen aus sozialwissenschaftlicher Perspektive JUNON FORSCHUNGSKOLLOQUIUM Prof. Dr. Andrea Liese: Typische Fragestellungen aus sozialwissenschaftlicher Perspektive Ressourcenproblem angesichts der hohen Datenerfordernisse dieser Methode verstärkt auf. Sie eignet sich eigentlich erst für eine längere Monographie wie beispielsweise eine Dissertation. Zweitens sprach Andrea Liese den Einfluss von Bürokratien als übergreifende Fragestellung an. Angesichts der Vielzahl an internationalen Sekretariaten und internationalen Beschäftigten in den Organisationen selbst, zielt hier das Augenmerk auf ihre Wirkung auf die Maßnahmen der Organisation. Dies ist insbesondere wegen der vorgeblichen Neutralität und Überparteilichkeit der Sekretariate sowie des Prinzipal-Agenten-Ansatzes von Interesse. Diese Forschung baut dabei auf dem bureaucratic turn in den Sozialwissenschaften in den letzten Jahren auf, in dem die Rolle von durch genaue Verfahren geprägter Organisationen auf ihre Mitgliedstaaten und das Handeln der Organisation selbst in den Blick geraten ist. Hier bietet sich eine Vorher-Nachher-Analyse, u.u. in Verbindung mit einer Prozessanalyse an, oder aber auch ein kontrafaktischer Zugang, durch den eine Art Nullhypothese gebildet wird und in einem Gedankenexperiment getestet wird, ob das beobachtbare Ergebnis auch ohne jeglichen bürokratischen Einfluss in dieser Form zustande gekommen wäre. Problematisch ist in jedem Fall die genaue Operationalisierung von Einfluss und der Maßnahmen der Organisation (z.b. unterscheidbar nach output, outcome und impact). Die Datenlage ist hier in der Regel relativ gut, da sich zumindest der output einer Organisation gut über deren Dokumente nachvollziehen lässt. Kausalmechanismen müssten über standardisierte Befragungen oder Experteninterviews hergestellt werden. Herausforderungen bilden in jedem Fall jüngere Maßnahmen, bei denen noch kaum eine Wirkung festgestellt werden kann. Eine weitere wichtige Forschungsfrage im Bereich der Erforschung Internationaler Organisationen sei der Zugang nichtstaatlicher Akteure im Politikprozess. Die Operationalisierung von Zugang kann auf verschiedene Art und Weise geschehen, je nach Orientierung an formalen Kriterien bzw. der Akkreditierung, die Beteiligung an Projekten oder die Unterscheidung zwischen De-jure- und De-facto-Zugang. Dies kann dann jeweils noch nach der einzelnen Stufe im Politikprozess unterschieden werden, wobei es sich anbietet, bei einer Arbeit sich auf eine Stufe zu konzentrieren. Methodisch gesehen, kann man je nach Varianz die Methode wählen. Wenn man an der Untersuchung der Varianz zwischen Internationalen Organisationen interessiert ist, lässt sich das Politikfeld verändern. Alternativ ist auch der Vergleich verschiedener Typen von nichtstaatlichen Akteuren in einer Organisation bzw. generell der Vergleich über Zeit möglich. Formal liegen hier in der Regel sehr gute Daten vor (zumindest für registrierte NGOs). Eine Kongruenzanalyse ist hier gut machbar, allerdings stellt sich bei der Frage des Einflusses von nichtstaatlichen Akteuren wieder das bereits erwähnte Äquifinalitätsproblem. Zuletzt lässt sich auch die Wirkung einzelner Maßnahmen und Programme von Internationalen Organisationen untersuchen. Auch hier ist eine Festlegung bzw. feine Unterscheidung der möglichen Dimensionen von Effektivität wie der formale output (z.b. ein Workshop zum Kapazitätenaufbau im Bereich Rechtsstaatlichkeit) die Handlungen von Akteure beeinflusst 13

16 JUNON FORSCHUNGSKOLLOQUIUM Prof.Dr.AndreaLiese:TypischeFragestellungenaussozialwissenschaftlicherPerspektive 2.4 Prof. Dr. Andrea Liese: Typische Fragestellungen aus sozialwissenschaftlicher Perspektive (outcome) und inwieweit durch die Maßnahme das größere Problem (z.b. die Bekämpfung von Hunger) beeinflusst wird (impact). Generell bietet es sich hier an, mittels quantitativer Studien typische Fälle zu identifizieren, und dann eine Prozessanalyse oder ein qualitativer Vergleich im Sinne von John Stuart Mill (most similar oder most different) durchzuführen. Hier liegen in der Regel gute Makrodaten vor; allerdings ist es wieder wichtig, Kontrollen für alternative Erklärungen zu führen. Insgesamt stehe die Erforschung der Vereinten Nationen vor bedeutsamen Herausforderungen, so Andrea Liese. Je nach Fragestellung und Forschungsinteresse ergeben sich Theoriestränge aus ganz unterschiedlichen Teilbereichen allein der Sozialwissenschaften (Vergleiche Regierungslehre, Internationale Beziehungen, Organisationsforschung, Außenpolitikanalyse). Es gibt relativ wenig Theorien mit mittlerer Reichweite, welche gut geeignet wären, um z.b. Varianzen zwischen einzelnen Organisationen zu erklären. Bei einer häufig nötigen Mehrebenenanalyse ist eine Fülle von Variablen relevant, die zu Datenproblemen führen können. In regelmäßig sehr speziellen Fragen darf nie in Vergessenheit geraten, nach der Untersuchungseinheit zu fragen mittels der Frage: Wofür stehen die untersuchten Fälle im Untersuchungsgegenstand Vereinten Nationen insgesamt? In jedem Fall sind die Vereinten Nationen eher als Forschungsgegenstand denn als eigenständige Forschungsdisziplin zu betrachten. Daher muss man sich auch nicht notwendig auf die UN beschränken, sondern kann die meisten theoretischen Werkzeuge auf Internationale Organisationen generell ausweiten. Es gibt noch viele Sonderorganisationen und Programme, die nur selten betrachtet werden ein Umstand, der zu weiterer Forschung einlädt. Gerrit Kurtz 14

17 2.5 Steffen Stübig: Legitimität, Flexibilität und Akzeptanz JUNON FORSCHUNGSKOLLOQUIUM Steffen Stübig: Legitimität, Flexibilität und Akzeptanz der Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation A Einleitung und Forschungsfrage Das vorgestellte Projekt konzentriert sich auf den Beitrag von Flexibilität in dem Verhältnis zwischen Legitimität und Akzeptanz der Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO). Die hohe Relevanz von Legitimität für die Akzeptanz von Regeln und Normen im Regieren jenseits des Nationalstaates wird immer wieder hervorgehoben. So wird die Erfüllung von Anforderungen legitimen Regierens häufig als Grundvoraussetzung für die Akzeptanz von Regeln und Normen betrachtet. Hierfür spricht auch die immer wieder vorgetragene Kritik am Demokratiedefizit internationaler Institutionen, welches beispielsweise durch die Ausweitung von Beteiligungsmechanismen oder verstärkten Kontrollmöglichkeiten Rechnung getragen werden könnte. Durch die demokratischere Ausgestaltung institutioneller Mechanismen könne demnach die Legitimität erhöht werden und die Akzeptanz internationaler Institutionen verbessert. In diesem Forschungsfeld bleibt die konkrete Ausgestaltung von Regeln und Normen jedoch häufig unberücksichtigt. Das Projekt geht demgegenüber davon aus, dass weitere Faktoren, die zur Akzeptanz globalen Regierens beitragen können, in der Qualität von Regeln und Normen zu suchen sind. Hierzu widmet sich das Projekt der Flexibilität von Regeln und Normen, die stark variieren kann. Die Nutzung flexibler Formulierungen erleichtert Kompromisse bei der Erarbeitung von Übereinkommen. Divergierende Interessen der Verhandlungsparteien oder die Unsicherheit über die späteren Konsequenzen eines Übereinkommens lassen Instrumente mit Schlupflöchern, opt-outs oder wenig verbindlichen Formeln häufig attraktiver erscheinen als starre und allzu rigide Regeln. [1] Dabei kann ein Zuviel an Flexibilität die Substanz der Übereinkommen der IAO verwässern. Wenn der Auslegungsspielraum von Regeln und Normen zu weit ist, könnten zu große Schlupflöcher entstehen und jedes Verhalten als regelkonform dargestellt werden. [2] Genauso abträglich für die Akzeptanz kann ein zu geringes Maß an Flexibilität sein. Unflexible Regeln könnten zu unangemessenen oder kontraproduktiven Ergebnissen führen und sich negativ auf die Akzeptanz niederschlagen.[3] Positiv hingegen wirkt sich die prinzipielle Möglichkeit der Auseinandersetzung über den Inhalt internationaler Regeln auch auf nationaler Ebene, also im Kontext ihrer Verwendung, aus. Mit der Betrachtung von Flexibilität setze ich an die Stelle fixierter Normenbedeutungen situationsbedingte Auslegungsmöglichkeiten und Anpassungsfähigkeit.[4] Flexibilität ermöglicht es auf diese Weise, globale Regeln in verschiedene Kontexte zu übertragen. Die Flexibilität von Regeln spielt damit eine vermittelnde Rolle zwischen der Legitimität und der Akzeptanz von Übereinkommen (siehe Abb.).[5] Meine Forschungsfrage lautet daher: Wie lässt sich der intervenierende Beitrag von Flexibilität auf den Zusammenhang zwischen Legitimität und Akzeptanz der Kernarbeitsnormen der IAO systematisch erklären? Steffen Stübig, M.A., geb. 1976, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU Braunschweig. Er lehrt und forscht zu Theorien der Internationalen Beziehungen und internationalen Organisationen. Sein Dissertationsprojekt beschäftigt sich mit den Kernarbeitsnormen der ILO. 15

18 JUNON FORSCHUNGSKOLLOQUIUM Steffen Stübig: Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation 2.5 Steffen Stübig: Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation B. Forschungsstand Flexibilität als Charakteristikum von Regeln und Normen wurde prominent von Chayes/Chayes oder von Franck in rechtswissenschaftlich orientierten Arbeiten diskutiert. In der Politikwissenschaft wurde dies unter anderem durch die Forschung zur Verrechtlichung in den internationalen Beziehungen und dem so genannten Rational Design Projekt aufgenommen. Auch die sozialkonstruktivistische Forschung betrachtet die Qualität von Regeln und Normen als Faktor, der zur Anschlussfähigkeit globaler Regeln an existierende innerstaatliche Kulturen beitragen kann. Im Fokus dieser Forschungsarbeiten steht allerdings Regeleinhaltung/ Compliance. In dem vorliegenden Projekt wird mit sozialer Akzeptanz eine Vorbedingung in den Fokus der Analyse gerückt. Auch wird der Zusammenhang in der Trias Legitimität, Flexibilität und Akzeptanz kaum systematisch berücksichtigt. Diese Lücke zeigt sich auch in der Forschung zur IAO: einzelne Arbeiten widmen sich zwar dem Phänomen der Flexibilität von Regeln und Normen, andere untersuchen Faktoren, die zu Regeleinhaltung beitragen. Die Verbindung von Flexibilität und dem Verhältnis von Legitimität und Akzeptanz ist bislang wenig erforscht. Dabei wurde bereits festgestellt, dass die Gestaltung von Übereinkommen als soft law bis zu einem gewissen Grad dazu geeignet ist, die Akzeptanz von Regeln zu befördern.[6] Vor dem Hintergrund der Kernarbeitsnormen wird dieser Befund jedoch kontrovers diskutiert.[7] Durch die systematische Betrachtung von Legitimität und Flexibilität und ihren Auswirkungen auf Akzeptanz soll ein Beitrag zur Schließung dieser Lücke geleistet werden. C Methodische Bemerkungen I. Untersuchungsgegenstand und Fallauswahl Die IAO ist ein besonders relevanter und geeigneter Fall für die Forschungsfrage. Nach Artikel 19,3 ihrer Verfassung gibt sich die Organisation den Auftrag, den sehr unterschiedlichen Bedürfnissen ihrer Mitgliedsstaaten gerecht zu werden. Dies spiegelt sich in der Entwicklung verschiedenster Instrumente zur Flexibilisierung ihrer Übereinkommen wider.[8] Es ist daher zu erwarten, dass die Regelungsinstrumente hier eine große Bandbreite an Varianz aufweisen. Als Untersuchungsfälle werden die vier Kernarbeitsnormen ausgewählt, die in der Erklärung über fundamentale Prinzipien und Rechte bei der Arbeit von 1998 definiert werden:[9] (1) Vereinigungsfreiheit und Recht auf Kollektivverhandlungen, (2) Beseitigung der Zwangsarbeit, (3) Abschaffung der Kinderarbeit, (4) Verbot der Diskriminierung in Beschäftigung und Beruf. Die Kernarbeitsnormen sind in acht Übereinkommen ausdifferenziert, die jeweils entlang der gleichen Untersuchungsschritte analysiert werden. Im Rahmen einer solchen within-case study können Vergleiche zwischen den Teilergebnissen systematische und regelmäßige Zusammenhänge offenlegen. 16

19 2.5 Steffen Stübig: Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation JUNON FORSCHUNGSKOLLOQUIUM Steffen Stübig: Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation II. Variablen Die Analyse geht von einem intervenierenden Einfluss von Flexibilität auf die Beziehung zwischen Legitimität und Akzeptanz aus. Legitimität nimmt daher den Status einer unabhängigen Variablen ein, Akzeptanz ist in diesem Forschungsdesign die abhängige Variable. Der Beitrag von Legitimität ist für die Akzeptanz globaler Regeln und Normen von besonderer Relevanz. Dem Projekt liegt ein normatives Legitimitätsverständnis zugrunde. Dies erlaubt es, vorab einen Maßstab zu entwickeln, anhand dessen die Qualität der Legitimität der IAO, aber auch ihrer Übereinkommen geprüft werden kann. Es gilt die Annahme, dass eine hohe Legitimität (= hohe Anerkennungswürdigkeit) sich positiv auf die Akzeptanz der Regeln und Normen auswirkt. Legitimität wird entlang dreier Dimensionen operationalisiert: (1) Inklusivität und deliberative Qualität, (2) Rechenschaftsmechanismen und Transparenz, (3) Kohärenz und Konsistenz der Übereinkommen mit grundlegenden Zielen der IAO (Verfassung und Erklärungen) und anderen anerkannten internationalen Normen (z.b. Menschenrechte). Die relevante Forschungsliteratur bietet eine Übersicht über empirische überprüfbare Indikatoren, die diesen Dimensionen zugeordnet werden können.[10] Durch ihre einzigartige tripartistische Struktur versucht die IAO, den Partizipationsansprüchen der von ihren Regelungen betroffenen Akteure gerecht zu werden. In allen Verfahren und Entscheidungsprozessen sind repräsentative Arbeitnehmer- und Arbeitgeberorganisationen vertreten, die über die gleichen Rechte verfügen wie staatliche Delegierte. Auch bei der demokratischen Rechenschaftspflichtigkeit war die IAO auf internationaler Ebene lange Vorreiter.[11] Gerade die Kernarbeitsnormen bauen aufeinander auf und können als in sich konsistentes Normengebilde bezeichnet werden. Teilweise werden die Kernarbeitsnormen auch auf einer Ebene mit den allgemeinen Menschenrechten betrachtet, so dass sich diese auch kohärent in bereits bestehende Normen einfügen. Entsprechend wäre eine hohe Akzeptanz der Arbeitsstandards zu erwarten. Zur Messung der abhängigen Variable Akzeptanz geht das Projekt davon aus, dass sich eine aus normativen Quellen speisende Anerkennung von rein gewohnheitsmäßiger oder zwangsmäßiger Unterordnung unterscheiden lässt. Die Beobachtung von Regeleinhaltung kann allenfalls einen Annäherungswert für Akzeptanz bieten. Stärker ist auf Äußerungen der Regelungsadressaten zu schauen, wenn diese mit den Regeln und Normen konfrontiert werden.[12] Es wird in einem ersten Schritt grob zwischen ablehnenden oder zustimmenden Äußerungen unterschieden. Als empirisches Material sind die Protokolle der Sitzungen des Verwaltungsrates und der vorbereitenden Ausschüsse der Internationalen Arbeitskonferenz verfügbar. Zudem geben Umfragen des Internationalen Arbeitsamtes über die Position der Staaten zu vorgeschlagenen Standards Hinweise auf deren Akzeptanz. In Anbetracht der oben genannten Indizien für eine hohe Legitimität wäre eine hohe Akzeptanz der Arbeitsstandards zu erwarten. Die Empirie jedoch zeigt, dass die Akzeptanz 17

20 JUNON FORSCHUNGSKOLLOQUIUM Steffen Stübig: Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation 2.5 Steffen Stübig: Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation und der Grad der Einhaltung der Standards der IAO stark variieren.[13] Daraus folgt für meine Untersuchung, dass wenn die Legitimität der Kernarbeitsnormen der IAO nicht eindeutig mit ihrer faktischen Akzeptanz korreliert, intervenierende Faktoren heranzuziehen sind. Im nächsten Schritt wird folglich Flexibilität analysiert. In Anlehnung an die gesichtete vornehmlich rechtswissenschaftlich geprägte Literatur verwendet das Projekt einen mehrdimensionalen Flexibilitätsbegriff. Dabei wird zwischen adaptiver und transformativer Flexibilität differenziert. Während adaptive Flexibilität an den konkreten Handlungsmöglichkeiten von Akteuren ansetzt, die angesichts nationaler oder temporärer Besonderheiten Ausnahmen in Anspruch nehmen, beschreibt transformative Flexibilität einen Spielraum für institutionellen Wandel insgesamt.[14] Ebenfalls sind die Konzepte Obligation und Präzision aus der Verrechtlichungsforschung dazu geeignet, den Grad des zwingenden Charakters einzelner Regeln zu bestimmen. Durch Handlungsspielräume oder fakultative Klauseln können diese mehr oder weniger verpflichtend gestaltet werden.[15] Schließlich wird der Begriff der Indeterminiertheit zur Erfassung der sprachlichen Dimension von Flexibilität verwendet.[16] Das Textmaterial der acht Übereinkommen wird anhand dieser Begrifflichkeit auf ihre Flexibilität untersucht. Die Kernarbeitsnormen werden ebenfalls im Kontext ihrer Verwendung betrachtet, um der Wirkung von Flexibilität auf Akzeptanz in der Übertragung von der internationalen Ebene auf die nationale Ebene nachzugehen. Es wird untersucht, welchen Beitrag Flexibilität im Verhältnis zwischen Legitimität und Akzeptanz leistet. Die Daten werden mit qualitativen und inhaltsanalytischen Methoden gesammelt und analysiert. Zur zusätzlichen Validierung und für Hinweise zur Schließung von Datenlücken sind Experteninterviews mit Vertreter/-innen der IAO und mit Regelungsadressaten geplant.[17] D Relevanz des Projektes für UN Studies Das Projekt will durch eine erste Plausibilitätsstufe die hier vorgebrachten Annahmen empirisch erhärten und dadurch die Formulierung von detaillierteren Hypothesen vorantreiben, die in weiteren Fallstudien getestet und verfeinert werden können. Mit Blick auf das Forschungsfeld der UN Studies bieten sich die Institutionen im System der UN für vergleichende und theoretisch fundierte Analysen geradezu an. Hierfür sind operationale Definitionen der Variablen notwendig, die auf andere Institutionen aus dem System der UN übertragbar sind. Zur Gewährleistung einer solchen Vergleichbarkeit bedient sich das Projekt etablierter Begriffe, die eine breite Anschlussfähigkeit versprechen. Vor dem Hintergrund der UN lässt sich so auch eine interdisziplinäre Perspektive denken, die anschlussfähig sowohl an Politikwissenschaft wie auch an die Forschung zur Verrechtlichung ist. Durch empirisch gehaltvolle Studien einzelner Institutionen in System der UN und deren Vergleich untereinander können die Ergebnisse über den Einzelfall hinaus verallgemeinert werden. Die Analyse akzeptanzförderlicher Konfigurationen von Legitimität und Flexibilität verspricht auch den Brückenschlag zur Praxis, da Bedingungen erforscht werden, die zur Umsetzung der Ziele der Institutionen beitragen können. Es geht in dem vorgestellten Projekt dezidiert um das Aufzeigen von Grenzen für den Einsatz von Flexibilität in Sozial- und Arbeitsstandards. Die hier vorgestellte Einzelfallstudie sieht sich daher als Beitrag und Anstoß, das Forschungsfeld der UN Studies zu beackern. 18

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