Zwischen Schule und Kindesschutz. Dr. Andreas Jud Regula Gartenhauser, MSc. Ergebnisse zur Rolle der Schulsozialarbeit bei Gefährdungsmeldungen.

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1 Zwischen Schule und Kindesschutz Ergebnisse zur Rolle der Schulsozialarbeit bei Gefährdungsmeldungen Dr. Andreas Jud Regula Gartenhauser, MSc Bern, 24. Mai 2012

2 Schulsozialarbeit und Gefährdungsmeldungen Aso dört bini so ire Dreischiibe-Funktion inne oftmaus. Ä Schnittstell [ ] wome hie chli cha stopfe dänki o mit Schuelsozialarbeit. Schulsozialarbeiterin, Kt. BE

3 Inhalt - Ausgangslage - Methoden - Resultate - Schlussfolgerungen - Diskussion

4 Ausgangslage Meldende bei Kindesschutzmassnahmen

5 Definition Gefährdung liegt vor, sobald nach den Umständen die ernstliche Möglichkeit einer Beeinträchtigung des körperlichen, sittlichen, geistigen oder psychischen Wohls des Kindes vorauszusehen ist. Hegnauer, 1999

6 Gesetzlicher Rahmen Melderechte und -pflichten CH BE Professionelle im Kontakt mit Kindern haben Verpflichtung oder Befugnis, eine Meldung zu erstatten Art. 29 Abs. 2 VSG-BE Mängel in Erziehung und Pflege Nötigenfalls benachrichtigt die Schulkommission die KESB in Ausnahmefällen ohne vorgängige Information der Eltern...

7 Theoretischer Rahmen Schwelle zur Entscheidung Bewertungsdimension: Gefährdung HOCH FAKTOREN BEI EINSCHÄTZUNG INFORMATIONEN AUS AKTUELLER SITUATION EINSCHÄTZUNG SCHWELLE FAKTOREN BEI SCHWELLE INFORMATIONEN AUS SICHT DER ENTSCHEIDER TIEF nach Baumann et al. (2011)

8 Struktureller Rahmen Schule, schulnahe Dienste und Kindesschutz Schulleitung Lehrperson Schulsozialarbeit Kindesschutzbehörde Schulpsychologischer Dienst Erziehungsberatung

9 Gefährdungsmeldungen durch Schulen und schulnahe Dienste 1. Erfassung aktueller Gefährdungssituationen zwischen 1. Mai Oktober Interviews mit Fachkräften zu Entscheidungsprozessen und Strategien 3. Schriftliche Befragung zur Bewertung der Schnittstelle zwischen Schule und Kindesschutz 4. Überblick zu kantonalen Melderechten und pflichten im neuen KES-Recht

10 METHODE Daten Erfassung aktueller Gefährdungssituationen (während 6 Monaten) Informationen aus aktueller Fallsituation -Kind -Familie Informationen aus Sicht der Entscheider, Kontext -Professionelle -Institution total erfasste Fälle N=232

11 METHODE Stichprobe Schulsysteme/ Kantone Urbanität Schulen + Dienste Luzern Nidwalden Obwalden Schwyz Uri Zug Zürich städtisch ländlich SL SSA SPD

12 RESULTATE A) Wer ist die Schulsozialarbeit? B) Welche Fälle wurden erfasst? C) Wann wird eine Gefährdungsmeldung gemacht?

13 RESULTATE SSA als junge Disziplin N=147 SSA (n=51) SL (n=54) SPD (n=42) Alter m (sd) 43.5 (7.4) 48.1 (7.1) 46.2 (10.7) Geschlecht % weiblich Berufserfahrung m (sd) Jahre aktuelle Stelle m (sd) (2.8) 7.5 (4.6) 10.6 (9.4) 3.7 (2.8) 6.1 (5.3) 9.1 (9.2)

14 RESULTATE SSA gebildet im Kindesschutz 100% 90% Schulung Kindesschutz 80% 70% 60% 50% 40% 30% 20% 10% 0% 57% 31% 12% SSA SL SPD

15 RESULTATE 78% Schulgemeinden mit SSA mit lokaler SSA 41% 37% mit regionaler SSA 22% ohne SSA

16 RESULTATE Verhaltensauffälligkeiten Fälle SSA (n=89) Suchtmittel GM ja Verwahrlosung GM nein sozialer Rückzug häufige Müdigkeit häufige Absenzen Störung Unterricht Sachbeschädigung aggr. Verhalten Prozent

17 RESULTATE Hintergrund der Gefährdung Misshandlungsform Anzahl Prozent Vernachlässigung 73 31% Psychische Misshandlung 8 3% Körperliche Misshandlung 10 4% Sexueller Missbrauch 4 2% Multiple Misshandlungsformen 40 17% unbekannt/keine Misshandlung 97 42%

18 RESULTATE Gefährdungsmeldungen - Von 232 erfassten Gefährdungssituationen >>56% Gefährdungsmeldungen - SSA involviert, bevor GM gemacht wird

19 RESULTATE Fallmerkmale > mit Einfluss auf Wahrscheinlichkeit Gefährdungsmeldung - Hinweise durch externe Fachkräfte - Kooperation der Eltern - Dauer Verhaltensauffälligkeiten - Verdacht auf Misshandlung > ohne Einfluss auf Wahrscheinlichkeit Gefährdungsmeldung - Alter Kind - Geschlecht Kind

20 RESULTATE Kontextmerkmale > ohne Einfluss auf Wahrscheinlichkeit Gefährdungsmeldung - Alter Fachperson - Geschlecht Fachperson - Stadt/Land - SSA Verfügbarkeit

21 Schlussfolgerungen - Schulsozialarbeit ist ein wichtiger Akteur im Kindesschutz - Sind weniger auffällige Kinder und Jugendliche weniger gefährdet? - Mangelnde elterliche Kooperation als wichtigster Auslöser für eine Gefährdungsmeldung - Individuelles Verhältnis zur Vormundschaftsbehörde entscheidend

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