Pressemitteilung: /15

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1 Pressemitteilung: /15 Bestand 2013/14: Gästen stehen in Österreich rund 1,1 Mio. Betten in rund Beherbergungsbetrieben zur Verfügung; Bettenauslastung im Winter höher als im Sommer Wien, In- und ausländischen Gästen stehen rund 1,10 Mio. Betten in gewerblichen und privaten Beherbergungsbetrieben zur Verfügung, wie aus den Daten der aktuellen Bestandserhebung 2013/14 von Statistik Austria hervorgeht. Im Vergleich zum Vorjahr nahm der Bettenbestand leicht zu (+0,3%). Die Auslastung der Betten lag im Winter mit 34,4% um 2,2 Prozentpunkte über jener im Sommer (32,2%), wobei im Vergleich zur jeweiligen Vorjahressaison die Werte im Winter um 0,8 Prozentpunkte abnahmen und im Sommer um 0,3 Prozentpunkte stiegen. Mehr als die Hälfte des Bettenangebots in Tirol und Salzburg Im Berichtszeitraum November 2013 bis Oktober waren 51,1% des Bettenangebots in den nächtigungsstärksten Bundesländern Tirol ( Betriebe bzw Betten) und Salzburg ( Betriebe bzw Betten) zu finden, wobei die Zahl der Betten gegenüber dem Vorjahreszeitraum in Salzburg um 1,5% zunahm und in Tirol um 0,2% abnahm. Nennenswerte Rückgänge der Bettenanzahl gab es in Oberösterreich und Kärnten (jeweils 1,4%), während in Wien (+3,4%) diesbezüglich die höchsten Zuwächse zu beobachten waren. Die insgesamt zur Verfügung stehenden Betten verteilten sich zu beinahe drei Viertel ( ) auf gewerbliche Betriebe, der Rest auf private Betriebe ( ). Das Nächtigungsverhältnis lag betreffend gewerblicher und privater Betriebe bei 83,0% zu 17,0%, das Verhältnis der Anzahl der Betten bei 72,6% zu 27,4%, während die Zahl der gewerblichen Betriebe erheblich geringer als jene der privaten Betriebe war (31,0% zu 69,0%; siehe Tabelle 1). Bettenauslastung in den 5-/4-Stern-Betrieben am höchsten Generell war die Auslastung in gewerblichen Beherbergungsbetrieben deutlich höher (Winter: 38,3%, Sommer: 37,8%) als in privaten Beherbergungsbetrieben (Winter: 24,1%, Sommer: 17,4%). Die höchste Auslastung erreichten die 5-/4-Stern-Betriebe (Winter: 48,3%, Sommer: 51,4%). In privaten Beherbergungsbetrieben wurden in der Wintersaison 2013/14 im Vergleich zum Vorjahr Auslastungsrückgänge verzeichnet (-0,9 Prozentpunkte), während die Auslastung in der Sommersaison um 0,2 Prozentpunkte zulegte. Die Abnahme ist auf einen leicht steigenden Bettenbestand in privaten Beherbergungsbetrieben (Winter: +0,1%) und auf rückläufige Nächtigungen (Winter: -3,8%) zurückzuführen. Im Sommer stieg die Auslastung aufgrund eines rückläufigen Bettenbestands (Sommer: -0,2%) und einer Nächtigungszunahme (Sommer: +1,0%). In gewerblichen Beherbergungsbetrieben sank die Auslastung in der Wintersaison geringfügig (-0,6 Prozentpunkte) und nahm im Sommer leicht zu (+0,3 Prozentpunkte); dies ist auf ähnlich hohe Wachstumsraten beim Bettenbestand (Winter: 0,6%, Sommer: 0,9%) bzw. bei den Nächtigungen (Winter: -1,2%, Sommer: 1,6%) zurückzuführen. Nach Bundesländern wurde die höchste Bettenauslastung in der Bundeshauptstadt Wien (Winter: 47,1%, Sommer: 62,0%) festgestellt, gefolgt von Tirol (Winter: 40,7%, Sommer: 29,4%). Im Vergleich zur Vorjahressaison wurden im Winter 2013/14 Auslastungsrückgänge im Westen von Österreich (Salzburg, Tirol und Vorarlberg) beobachtet, während in den östlichen Bundesländern (Wien, Burgenland, Niederösterreich) weniger Betten leer standen als noch in der Vorjahressaison. In den restlichen Bundesländern (Kärnten, Oberösterreich und Steiermark) blieb die Bettenauslastung konstant. In der Sommersaison stieg die Bettenauslastung nicht nur im Osten von Österreich (Wien, Burgenland, und Niederösterreich) sondern auch in Tirol an, während Oberösterreich wie im Winter konstant blieb. Die restlichen Bundesländer (Kärnten, Salzburg, Steiermark und Vorarlberg) wiesen negative Wachstumsraten auf (siehe Tabelle 2).

2 Tirol mit dem höchstem Bettenangebot je Einwohner, Wien hat die meisten Betten Beim Bettenangebot je Einwohner lag Tirol erwartungsgemäß an der Spitze (Winter: 471, Sommer: 459), gefolgt von Salzburg (Winter: 390, Sommer: 372). Die geringste Anzahl von Betten pro Einwohner wurde in der bevölkerungsreichen Bundeshauptstadt Wien (Winter: 37; Sommer: 38) verzeichnet (siehe Tabelle 3). Eine Analyse auf Gemeindebasis ergab, dass die drei größten Bettenanbieter im Winter 2013/14 und im Sommer Wien ( bzw Betten), Saalbach-Hinterglemm ( bzw ) und Sölden ( bzw ) waren. Der höchste Anteil an privaten Betten wurde in Mittelberg (Winter 38,2%, Sommer: 37,9%) verzeichnet, wo die durchschnittliche Betriebsgröße eines touristischen Beherbergungsbetriebs mit 10 Betten am geringsten war. Der gewerbliche Bettenanteil war in Wien am höchsten (Winter und Sommer: 98,7%; siehe Tabelle 4), dort umfasste im Schnitt ein Betrieb im Winter wie im Sommer 88 Betten. Die meisten Betten pro Einwohner wurden in der Sommersaison in Ischgl (rd Betten) und in der Wintersaison in Obertauern (rd Betten) beobachtet, während in Wien das Verhältnis der touristischen Schlafgelegenheiten zu Einwohnern im Winter 37 bzw. im Sommer 38:1.000 betrug. Detaillierte Ergebnisse bzw. weitere Informationen zur Bestandsstatistik finden Sie auf unserer Webseite. Methodische Informationen, Definitionen: Die Erhebung zur Kapazität der Beherbergungsbetriebe wird von Statistik Austria einmal jährlich für den Berichtszeitraum November bis Oktober in den rund Berichtsgemeinden durchgeführt. Erhoben wird neben der Anzahl der Betriebe die Bettenzahl in den verschiedenen Unterkunftsarten. Zum Stichtag werden die tatsächlich verfügbaren Betriebe bzw. Betten erfasst. In die Berechnungen für das Winter- bzw. Sommerhalbjahr fließen nur jene Betriebe (bzw. Betten) ein, die während der jeweiligen Saison geöffnet hatten. Ähnlich wie in der monatlichen Nächtigungsstatistik stehen die entsprechenden Betriebs- und Bettendaten für 16 Unterkunftsarten entsprechend den beiden Saisonen und auf Gemeindeebene ab 1972 elektronisch, ältere Daten in diversen Printpublikationen zur Verfügung. Ab dem Berichtszeitraum 2009/10 wird ausschließlich per Webfragebogen erhoben. Rückfragen zum Thema beantwortet in der Direktion Raumwirtschaft, Statistik Austria: Mag. Sarah KLEM, Tel.: +43 (1) bzw. Seite 2 von 5

3 Tabelle 1: Anzahl der Betten und Betriebe nach Bundesländern und Unterkunftsarten Berichtszeitraum Nov.13 bis Okt.14 Wintersaison 2013/ Sommersaison Betriebe Betten 1 ) Betriebe Betten 1 ) Betriebe Betten 1 ) in % in % Alle Beherbergungsbetriebe Burgenland 1,2 24,4-0,6 1,0 22,4 0,2 1,2 24,2-0,6 Kärnten 8,6 126,0-1,4 5,9 89,1-0,3 8,5 123,5-1,5 Niederösterreich 3,2 69,1-1,2 2,9 64,5-0,4 3,2 68,0-0,2 Oberösterreich 3,5 68,4-1,4 2,9 60,4-2,1 3,5 67,5-0,6 Salzburg 11,6 213,1 1,5 11,3 208,2 2,0 11,3 198,6 1,9 Steiermark 6,5 111,2 1,3 6,1 104,8 0,7 6,4 109,1 1,9 Tirol 22,9 350,2-0,2 22,4 339,9-0,3 22,0 331,7-0,6 Vorarlberg 5,4 72,7 1,3 5,3 70,1 1,1 5,3 70,6 6,0 Wien 0,8 67,9 3,4 0,7 65,9 4,0 0,8 66,9 1,9 Österreich insgesamt 2 ) 63, ,8 0,3 58, ,4 0,5 62, ,9 0,6 Gewerbliche Beherbergungsbetriebe 5-/4- Stern- Hotels 2,6 268,7 0,5 2,6 263,8 0,6 2,5 257,7 1,1 3- Stern- Hotels 5,4 215,0-0,8 5,1 204,5-1,2 5,2 206,1-0,9 2-/1- Stern- Hotels 4,9 115,1-1,9 4,5 105,1-1,0 4,7 109,9-1,1 Gewerbliche Ferienwohnungen/-häuser 4,2 92,6 4,1 4,0 86,3 3,9 4,1 88,1 4,3 Übrige 2 ) 2,7 108,8 3,7 2,0 88,5 3,7 2,6 105,6 3,5 Gewerbliche insgesamt 19,7 800,1 0,6 18,2 748,2 0,6 19,1 767,3 0,9 Private Beherbergungsbetriebe Privatquartiere nicht/auf 14,0 99,2-3,0 12,5 88,1-2,3 13,8 96,9-2,9 Private Ferienhäuser/ -wohnungen 30,0 203,5 0,8 27,8 189,1 1,3 29,1 195,7 1,1 Private insgesamt 44,0 302,7-0,5 40,3 277,2 0,1 42,9 292,6-0,2 Q: STATISTIK AUSTRIA, Tourismusstatistik /Bestandsstatistik. 1) Ohne Campingplätze. 2) Kurheime, Jugendherbergen, Schutzhütten, Kinder- und Jugenderholungsheime, Matratzenlager. in % Seite 3 von 5

4 Tabelle 2: Auslastung der Betten (in%) für die Wintersaison 2013/14 und die Sommersaison 2013/ Wintersaison Prozentpunkte zum Vorjahr Sommersaison Prozentpunkte zum Vorjahr Bundesländer Burgenland 22,6 0,5 38,5 0,9 Kärnten 20,9 0,0 30,3-0,8 Niederösterreich 21,9 0,1 31,7 1,3 Oberösterreich 23,5 0,0 33,9 0,0 Salzburg 37,2-1,7 29,9-0,1 Steiermark 26,8 0,0 29,9-0,1 Tirol 40,7-1,2 29,4 0,7 Vorarlberg 37,1-2,0 26,5-1,2 Wien 47,1 1,1 62,0 2,5 Österreich insgesamt 1 ) 34,4-0,8 32,2 0,3 Kategorien 5-/4-Stern-Hotels 48,4-0,7 51,4 0,0 3-Stern-Hotels 35,3-0,5 37,7 0,7 2-/1-Stern-Hotels 27,7-0,7 25,3 0,5 Gewerbliche Ferienwohnungen/-häuser 35,3-0,8 23,1 0,4 Übrige 2 ) 30,4-1,4 29,9-0,1 Gewerbliche Beherbergungsbetriebe 38,3-0,6 37,8 0,3 Privatquartiere nicht auf 19,6-1,4 16,7 0,0 Privatquartiere auf 16,1-0,3 18,8-0,1 Private Ferienhäuser/-wohnungen nicht auf 27,6 16,6-1,1 0,5 Private Ferienhäuser/-wohnungen auf 22,4 21,5-0,5 0,0 Private Beherbergungsbetriebe 24,1-0,9 17,4 0,2 Q: STATISTIK AUSTRIA, Tourismusstatistik /Bestandsstatistik. 1) Ohne Campingplätze. 2) Kurheime, Jugendherbergen, Schutzhütten, Kinder- und Jugenderholungsheime, Matratzenlager. Tabelle 3: Anzahl der Betten pro Einwohner in der Wintersaison 2013/14 und Sommersaison Wintersaison 2013/14 Sommersaison Bundesländer Burgenland Kärnten Niederösterreich Oberösterreich Salzburg Steiermark Tirol Vorarlberg Wien Österreich insgesamt 1 ) Q: STATISTIK AUSTRIA Tourismusstatistik / Bestandsstatistik. 1) Ohne Campingplätze. Seite 4 von 5

5 Tabelle 4: Angebot von Winter- und Sommerbetten 2013/14 nach den zehn betreffend Bettangebot wichtigsten Gemeinden Gemeinden Betten (abs.) 1 ) Angebotsintensität (Betten/1.000 Einwohner) Durchschnittliche Betriebsgröße (Betten 1 )/ Betriebe) Anteil gewerblich/privat (in %) Wintersaison 2013/14 Wien ,7 1,3 Saalbach-Hinterglemm ,0 16,0 Sölden ,3 18,7 Salzburg ,5 3,5 Ischgl ,4 28,6 Sankt Anton am Arlberg ,1 36,9 Mittelberg ,8 38,2 Zell am See ,5 26,5 Flachau ,6 29,4 Obertauern ,4 6,6 Sommersaison Wien ,7 1,3 Saalbach-Hinterglemm ,0 16,0 Sölden ,2 20,8 Salzburg ,5 3,5 Ischgl ,5 28,5 Mittelberg ,1 37,9 Sankt Kanzian am Klopeiner See ,5 20,5 Zell am See ,3 26,7 Mayrhofen ,9 24,1 Lech ,0 8,0 Q: STATISTIK AUSTRIA Tourismusstatistik / Bestandsstatistik. 1) Ohne Campingplätze. Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber: Bundesanstalt Statistik Österreich, Redaktion: Mag. Beatrix Tomaschek 1110 Wien, Guglgasse 13, Tel.: +43 (1) , Fax: +43 (1) STATISTIK AUSTRIA Seite 5 von 5

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