Referentin: Elisabeth Nüßlein, Dipl. Sozialpädagogin, ausgebildete Trauerbegleiterin, Referentin für Hospizarbeit, Gruppentherapeutin

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Referentin: Elisabeth Nüßlein, Dipl. Sozialpädagogin, ausgebildete Trauerbegleiterin, Referentin für Hospizarbeit, Gruppentherapeutin"

Transkript

1 Referentin: Elisabeth Nüßlein, Dipl. Sozialpädagogin, ausgebildete Trauerbegleiterin, Referentin für Hospizarbeit, Gruppentherapeutin

2 Gesellschaftliche Rahmenbedingungen Definition von Trauer Psychische Verarbeitungsprozesse im Trauerverlauf Kind und Tod Wichtige Aspekte für die Begleitung Die Bedeutung der Kommunikation Rituale in der Trauerbegleitung Elisabeth Nüßlein

3 Medizinischer und technischer Fortschritt Wertewandel Fremd- und Nacherleben des Todes Verlust einer Sterbe- und Trauerkultur Übertragung an Profis Elisabeth Nüßlein

4 Antwort auf einen Verlust Natürliche Reaktion von Psyche, Geist und Körper Schwerste Lektion unseres Lebens Trauerarbeit aktiv bewältigen Jahrelanger Prozess Begleitende Gefühle: Ohnmacht, Kontrollverlust, ver-rückt sein Abgrenzung zur Depression 4 Elisabeth Nüßlein

5 1. Nicht-wahrhaben-Wollen / Schock 2. Aufbrechende, chaotische Emotionen / Kontrollierte Zeit 3. Phase des Suchens, Findens und Sich- Trennens 4. Phase des neuen Selbst- und Weltbezugs Elisabeth Nüßlein

6 Leugnung des Problems Schock, Lähmung, Abschottung Verarbeitung Zulassen der Gefühle, sich erinnern, darüber reden, Auseinandersetzung mit der eigenen Person, Sinnfrage, Schuldfrage Aufbrechende Emontionen (Warum ich?) Angst, Wut, Zorn, Schuld, Trauer Verdrängung Abwehr der Gefühle, Erstarrung, Versteinerung Akzeptanz des Verlustes, Stabilisierung, Veränderung des Selbstbildes und des Wertesystems, sich neu auf das Leben einlassen Depression, Verbitterung, psychosomatische Erkrankungen 6 Elisabeth Nüßlein

7 1. Kindergarten- und Vorschulalter Begrenzte Vorstellung vom Tod tot kaputt, nicht endgültig, vorübergehend Ängste: verlassen zu werden (Ich-Bezogenheit) Fragen: Was passiert, wenn man stirbt? Wie ist das, wenn man tot ist? 7 Elisabeth Nüßlein

8 2. Sechs- bis Neunjährige Konkretere Vorstellungen vom Tod tot alt, krank Ängste: Angst, einen nahen Angehörigen zu verlieren Angst um den Angehörigen Fragen: Was ist nach dem Tod? Wohin gehen die Toten? 8 Elisabeth Nüßlein

9 3. Zehnjährige hrige und Ältere Realistische Vorstellungen von den biologischen Vorgängen tot endgültig, allgegenwärtig Ängste: Eigene Todesangst, Bewusstsein der eigenen Vergänglichkeit Fragen: Was ist der Sinn des Lebens? Warum lässt Gott das Leid zu? 9 Elisabeth Nüßlein

10 Entwertung des Verstorbenen Abwehrmechanismen Kognitive Blockierungen Rückfall in frühe Entwicklungsphasen Schuldgefühle Verklärung des Toten 10 Elisabeth Nüßlein

11 1. Physisch präsent sein, Schmerz mit aushalten 2. Realität feststellen, Abschied unterstützen 3. Anteilnahme zeigen 4. Gefühle akzeptieren und ausdrücken lassen 5. Nicht vertrösten, sondern bestärken 6. Gefühl vermitteln, dass der Trauernde selbst kompetent ist für seine Trauer 7. Hilfen im Alltag anbieten 8. Literatur, Trauergruppen 9. Therapie 11 Elisabeth Nüßlein

12 Bagatellisieren Allmachtsphantasien Verleugnungsstrategien Ausgrenzung Abwehr von Gefühlen Zeitdruck 12 Elisabeth Nüßlein

13 Plötzlicher Tod Kein Abschied Tod eines Kindes Suizid Mehrere Verluste innerhalb kurzer Zeit Elisabeth Nüßlein

14 Wir können nicht nicht-kommunizieren Verbal 30% nonverbal 70% Symbolische Sprache von Bildern und Träumen Verschlüsselte Botschaften Nachfragen Die Bedeutung des Zuhörens Wiederholungen sind normal und wichtig Tränen Kreativer Ausdruck Elisabeth Nüßlein

15 Soziales Verhalten (in Gemeinschaft), das mit Regelmäßigkeit zu bestimmten Anlässen und in immer gleicher Form abläuft. Ordnung stiftend, Struktur gebend Sprechen die Realität an und verweisen darüber hinaus Wirken, wo Sprachlosigkeit herrscht Ermöglichen den Ausdruck von Emotionen Geben einen Rahmen vor (begrenzen das maßlose Trauern) Elisabeth Nüßlein

16 Im Lateinischen heißt Trösten consolatio, wörtlich übersetzt Mit-Einsamkeit. Wer Trost braucht, ist allein gelassen mit seinem Schmerz und seiner Not. Ein kräftiger Klaps auf die Schulter hilft ihm nicht. So genannte aufmunternde Worte sind meist schrecklich fehl am Platze: So, Schluss mit deiner Einsamkeit, jetzt bin ich da! Nein. Wer allein ist mit seinem Schmerz, der braucht jemanden, der mit ihm zusammen einsam ist, der die Trauer und das Elend mit aushält. Jemand, der leise eintritt in das Haus der Trauer, ohne dort sofort aufzuräumen und zu lüften. Trost ist also weniger eine Handlung als vielmehr eine Haltung. (Werner Küstenmacher, 2004) Elisabeth Nüßlein

Zur pädagogischen Herausforderung der Arbeit mit behinderten und nicht behinderten Kindern in Kooperation mit einem Hospizdienst

Zur pädagogischen Herausforderung der Arbeit mit behinderten und nicht behinderten Kindern in Kooperation mit einem Hospizdienst Zur pädagogischen Herausforderung der Arbeit mit behinderten und nicht behinderten Kindern in Kooperation mit einem Hospizdienst Übersicht Begründung für die Beschäftigung mit dem Tod Der Umgang von Kindern

Mehr

Herzlich Willkommen zur Angehörigeninformation 7. November 2016

Herzlich Willkommen zur Angehörigeninformation 7. November 2016 Herzlich Willkommen zur Angehörigeninformation 7. November 2016 Angehörigenarbeit verstehen wir als Qualitätsmerkmal, mit dem Ziel unseren Bewohnerinnen und Bewohnern ein bestmögliches Daheim zu bieten.

Mehr

Ich lass dich gehen und finde mich neu

Ich lass dich gehen und finde mich neu Ich lass dich gehen und finde mich neu Zum Umgang mit Abschied, Verlust und Trauer Renate Abeßer, Dipl. Sozialpädagogin BildungEvangelisch, Erlangen 1. Gesellschaftlicher Umgang mit Trauer 2. Wie geht

Mehr

Die Sterbephasen nach Kübler Ross. Das Recht auf einen würdigen Tod. Norbert Heyman Katholischer Krankenhausseelsorger.

Die Sterbephasen nach Kübler Ross. Das Recht auf einen würdigen Tod. Norbert Heyman Katholischer Krankenhausseelsorger. Die Sterbephasen nach Kübler Ross Das Recht auf einen würdigen Tod 1 Die 5 Phasen Dann erkannte ich ganz klar, wie alle sterbenden Patienten und alle Menschen, die einen großen Verlust erleiden, fünf ähnliche

Mehr

Schuld und Trauer - wenn das Leben der Seele Wunden schlägt. Vortrag. beim Pastoraltag. der Seelsorgeregion Hochstift Paderborn

Schuld und Trauer - wenn das Leben der Seele Wunden schlägt. Vortrag. beim Pastoraltag. der Seelsorgeregion Hochstift Paderborn Schuld und Trauer - wenn das Leben der Seele Wunden schlägt Vortrag beim Pastoraltag der Seelsorgeregion Hochstift Paderborn am 24.02.1999 Themeneingrenzung Werden und Vergehen, Abschiednehmen und Neubeginn

Mehr

Tod und Trauer in der KiTa Was ist zu tun?

Tod und Trauer in der KiTa Was ist zu tun? Tod und Trauer in der KiTa Was ist zu tun? Ein Kind wird zu Ihnen in die KiTa gebracht, das soeben eine nahe stehende Person verloren hat. Dabei sind drei Dinge in der ersten Begegnung mit dem Erwachsenen,

Mehr

Was geht, wenn nichts mehr geht? Psychologische Anmerkungen

Was geht, wenn nichts mehr geht? Psychologische Anmerkungen Was geht, wenn nichts mehr geht? Psychologische Anmerkungen Bayerische Krebsgesellschaft e.v. Nymphenburgerstraße 21a 80335 München www. bayerische-krebsgesellschaft.de info@bayerische-krebsgesellschaft.de

Mehr

LASS LOS! 8 Schritte bei Abschied und Trennung

LASS LOS! 8 Schritte bei Abschied und Trennung LASS LOS! 8 Schritte bei Abschied und Trennung Leben besteht aus Veränderung. Teils von uns bewusst herbeigeführt, teils brechen diese Veränderungen jedoch auch ungewollt ohne unser Zutun über uns herein.wir

Mehr

Die Kommunikationssituation der Angehörigen nach Suizid: Stigmatisierung und Tabu

Die Kommunikationssituation der Angehörigen nach Suizid: Stigmatisierung und Tabu Die Kommunikationssituation der Angehörigen nach Suizid: Stigmatisierung und Tabu Plattformtagung Krisenintervention/Akutbetreuung 2012 Ao. Univ.- Prof. Dr. Barbara Juen Institut für Psychologie Universität

Mehr

Wohin mit der Trauer

Wohin mit der Trauer Wohin mit der Trauer Ziele/Inhalte Trauer gehört zu Palliative Care Modelle von Trauerphasen kennen lernen Auseinandersetzung Umgang mit Trauer im Team und persönlich L.Dietrich Sozialbegleiterin SBSB/Supervisorin

Mehr

Ehrenamtliche Mitarbeit bei der Hospiz Initiative Wilhelmshaven Friesland e.v.

Ehrenamtliche Mitarbeit bei der Hospiz Initiative Wilhelmshaven Friesland e.v. HOSPIZ-INITIATIVE Wilhelmshaven-Friesland e.v. - Ambulanter Hospizdienst - Ehrenamtliche Mitarbeit bei der Hospiz Initiative Wilhelmshaven Friesland e.v. Schafft Euch ein Nebenamt, ein unscheinbares, womöglich

Mehr

Die ARCHE Beratungsstelle für Krisenintervention und

Die ARCHE Beratungsstelle für Krisenintervention und Seminar: Krisenintervention und Die ARCHE Beratungsstelle für Krisenintervention und Saarstr. 5, 80797 München Tel.: 089-334041 Die ambulante Seite der Krisenintervention und Bildungswerk Irsee 18. Internationale

Mehr

Leben mit einer chronischen Erkrankung Wie gehen Angehörige damit um? Ignorieren bis zu in Watte packen?

Leben mit einer chronischen Erkrankung Wie gehen Angehörige damit um? Ignorieren bis zu in Watte packen? Unternehmensdarstellung der Wicker-Gruppe Leben mit einer chronischen Erkrankung Wie gehen Angehörige damit um? Ignorieren bis zu in Watte packen? Heike Mehmke Diplom-Psychologin Klinik Hoher Meissner,

Mehr

Recovery: Wie werden psychisch kranke Menschen eigentlich wieder gesund?

Recovery: Wie werden psychisch kranke Menschen eigentlich wieder gesund? Recovery: Wie werden psychisch kranke Menschen eigentlich wieder gesund? 22. Treffen der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen im Landkreis Esslingen 13. November 2010, Esslingen Andreas Knuf www.gesundungswege.de

Mehr

Das letzte Hemd hat keine Taschen oder (vielleicht) doch?

Das letzte Hemd hat keine Taschen oder (vielleicht) doch? Armin Gissel Das letzte Hemd hat keine Taschen oder (vielleicht) doch? Menschen mit Behinderung in ihrer Trauer begleiten Eine Handreichung für Mitarbeitende in der Behindertenhilfe Lebenshilfe-Verlag

Mehr

2.1.1 Die Anfänge: das Phasenmodell von Elisabeth Kübler-Ross Neuerer Erklärungsansatz: Sterben als dynamischer Prozess...

2.1.1 Die Anfänge: das Phasenmodell von Elisabeth Kübler-Ross Neuerer Erklärungsansatz: Sterben als dynamischer Prozess... Inhaltsverzeichnis IX Geleitwort... Vorwort... V VII Teil 1 Allgemeine Theorie... 1 1 Gibt es ein gutes Sterben?... 2 1.1 Kulturelle Veränderungen im Umgang mit Sterben und Tod... 2 1.2 Sterben und Tod

Mehr

Definition Zu den beiden leiblichen Elternteilen tritt mindestens ein sozialer Elternteil hinzu, oder ein verstorbener Elternteil wird durch einen soz

Definition Zu den beiden leiblichen Elternteilen tritt mindestens ein sozialer Elternteil hinzu, oder ein verstorbener Elternteil wird durch einen soz Patchworkfamilie Definition Zu den beiden leiblichen Elternteilen tritt mindestens ein sozialer Elternteil hinzu, oder ein verstorbener Elternteil wird durch einen sozialen Elternteil ersetzt. Alle Stieffamilien

Mehr

Warum kommt Papa nicht zurück? Zur verlässlichen Begleitung von trauernden Kindern

Warum kommt Papa nicht zurück? Zur verlässlichen Begleitung von trauernden Kindern Warum kommt Papa nicht zurück? Zur verlässlichen Begleitung von trauernden Kindern Dr. phil. Miriam Sitter Institut für Sozial- und Organisationspädagogik Löwenzahn -Trauerzentrum Ringveranstaltung SoSe

Mehr

Hilfen und Begleitung für Klinikpersonal, das ein sterbendes Kind pflegt und dessen Familie begleitet.

Hilfen und Begleitung für Klinikpersonal, das ein sterbendes Kind pflegt und dessen Familie begleitet. Hilfen und Begleitung für Klinikpersonal, das ein sterbendes Kind pflegt und dessen Familie begleitet. Die Pflege sterbender Kinder und die Begleitung der Eltern und Geschwisterkinder stellt eine der größten

Mehr

Trauer ist eine seelische Reaktion auf einscheidende persönliche Verluste:

Trauer ist eine seelische Reaktion auf einscheidende persönliche Verluste: In Trauer versunken Die Brust ist versteinert, die Augen brennen. Das Herz scheint zerreißen zu wollen und ein dumpfer Schmerz benebelt das Denken. Im besten Fall lösen sich nach einiger Zeit die Tränen

Mehr

Workshop. Teil1: Wie spreche ich mit Kindern über den Tod? Teil 2: Umgang mit kindlicher Abwehr. B.Juen

Workshop. Teil1: Wie spreche ich mit Kindern über den Tod? Teil 2: Umgang mit kindlicher Abwehr. B.Juen Workshop Teil1: Wie spreche ich mit Kindern über den Tod? Teil 2: Umgang mit kindlicher Abwehr B.Juen Fachtagung: Zarte Seelen trösten-trauern Kinder und Jugendliche anders? Puchberg, 22.01.2011 Teil 1

Mehr

Angst und Atemnot in der Palliativpflege

Angst und Atemnot in der Palliativpflege Angst und Atemnot in der Palliativpflege Qualitätszirkel Pallium, Bühl, 16.03.2011, Psychoonkologin (DKG), Atemtherapeutin (AFA), Körperpsychotherapeutin Inhaltsverzeichnis Angst im palliativmedizinischen

Mehr

Populäre Irrtümer über Trauer

Populäre Irrtümer über Trauer Dass es mir oder allen so scheint, daraus folgt noch nicht, dass es so ist. Ludwig Wittgenstein Populäre Irrtümer über Trauer Gliederung Einleitung Annahmen über Trauer im Licht des aktuellen Forschungsstandes

Mehr

Spirituelle Evaluation im Patientengespräch anhand des Modells STIW

Spirituelle Evaluation im Patientengespräch anhand des Modells STIW Spirituelle Evaluation im Patientengespräch anhand des Modells STIW Definitionsversuch von Spiritualität Spiritualität ist die Erfahrung mit dem ewig Anderen. ( DDr. Monika Renz) Spiritualität ist die

Mehr

WHO Definition von "Palliative Care

WHO Definition von Palliative Care Palliative Care WHO Definition von "Palliative Care Palliative Care entspricht einer Haltung und Behandlung, welche die Lebensqualität von Patienten und ihren Angehörigen verbessern soll, wenn eine lebensbedrohliche

Mehr

Das Geheimnis des Lebens berühren - Spiritualität bei Krankheit, Sterben, Tod

Das Geheimnis des Lebens berühren - Spiritualität bei Krankheit, Sterben, Tod Das Geheimnis des Lebens berühren - Spiritualität bei Krankheit, Sterben, Tod Eine Grammatik für Helfende Bearbeitet von Erhard Weiher 2., durchgesehene und ergänzte Auflage 2009. Taschenbuch. 358 S. Paperback

Mehr

Psychodynamik chronischer Schmerzen und Auswirkungen auf Betreffende und deren Beziehung. Vortrag Pflegeforum am Klinikum Oldenburg

Psychodynamik chronischer Schmerzen und Auswirkungen auf Betreffende und deren Beziehung. Vortrag Pflegeforum am Klinikum Oldenburg Psychodynamik chronischer Schmerzen und Auswirkungen auf Betreffende und deren Beziehung Vortrag Pflegeforum am 21.08.2013 Klinikum Oldenburg 1 Chronischer Schmerz - ein multifaktorielles Geschehen - Bedeutungen

Mehr

Das David-und-Bathseba-Syndrom

Das David-und-Bathseba-Syndrom Das David-und-Bathseba-Syndrom 1 Erotisierung und Sexualisierung im aktuellen beraterischen Kontakt Die biblische Geschichte: 2. Buch Samuel, Kapitel 12 David und Bathseba als Metapher Reaktion bei sexuellen

Mehr

Basiskurs Trauerbegleitung 2014

Basiskurs Trauerbegleitung 2014 Basiskurs Trauerbegleitung 2014 Liebe Interessentinnen und Interessenten, mit dieser zertifizierten Fortbildung erwerben Sie grundlegendes Wissen über den Prozess der Trauer und eine entsprechende Handlungskompetenz

Mehr

Wir begleiten Ihren Weg Palliativstation Abteilung für Innere Medizin IV

Wir begleiten Ihren Weg Palliativstation Abteilung für Innere Medizin IV Wir begleiten Ihren Weg Palliativstation Abteilung für Innere Medizin IV Standort Wels Lehrkrankenhaus der Medizinischen Universität Wien, Graz und Innsbruck sowie der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität

Mehr

Ein letzter Brief zum Abschied

Ein letzter Brief zum Abschied HELGA MEND Ein letzter Brief zum Abschied Mein Weiterleben nach dem Suizid meines Sohnes Magic Buchverlag Christine Praml Magic Buchverlag im Internet: www.magicbuchverlag.de 2007 by Magic Buchverlag,

Mehr

Hospiz, Jugend, Schule: Von bundesweiten Modellen zum Bildungsansatz. Lehrpläne Lehrerfortbildung Ausblick

Hospiz, Jugend, Schule: Von bundesweiten Modellen zum Bildungsansatz. Lehrpläne Lehrerfortbildung Ausblick Hospiz, Jugend, Schule: Von bundesweiten Modellen zum Bildungsansatz. Lehrpläne Lehrerfortbildung Ausblick Darstellung der Lehrplanrecherche Zielsetzung und Auftrag: Recherche und Dokumentation, inwiefern

Mehr

Atemraubende Angst vor Sterben und Tod und das Angebot der existenziellen, religiösen und spirituellen Begleitung

Atemraubende Angst vor Sterben und Tod und das Angebot der existenziellen, religiösen und spirituellen Begleitung Atemraubende Angst vor Sterben und Tod und das Angebot der existenziellen, religiösen und spirituellen Begleitung Pfrn. Dr. theol. Karin Tschanz Reformierte Landeskirche Aargau Every breath you take The

Mehr

Wie erkennen Pflegefachpersonen, was Angehörige von onkologischen Patienten brauchen?

Wie erkennen Pflegefachpersonen, was Angehörige von onkologischen Patienten brauchen? Wie erkennen Pflegefachpersonen, was Angehörige von onkologischen Patienten brauchen? Onkologische Pflege Fortgeschrittene Praxis September 2010 Diana Zwahlen Psychoonkologischer Dienst, Inselspital Bern

Mehr

Loslassen müssen tut weh Trauerarbeit im Altenheim

Loslassen müssen tut weh Trauerarbeit im Altenheim Loslassen müssen tut weh Trauerarbeit im Altenheim Trauerarbeit im Alten- und Pflegeheim ist sehr vielfältig. Denn die Lebenssituation der Bewohner und Bewohnerinnen ist durch Umbrüche und Veränderungen

Mehr

Vorwort (von Dr. med. Gerd Eldering) 15. 1 Ein Kind verlieren 25. Bindung und Verlust 26

Vorwort (von Dr. med. Gerd Eldering) 15. 1 Ein Kind verlieren 25. Bindung und Verlust 26 Inhalt Vorwort (von Dr. med. Gerd Eldering) 15 Einführung 17 Teil I: Trauer verarbeiten 23 1 Ein Kind verlieren 25 Bindung und Verlust 26 Trauern ist ein Prozeß 27 Die Trauer sucht sich ihren Weg 27 Stufen

Mehr

Resilienz. Ein anderer Blick auf Verlustreaktionen. Aeternitas - Service - Reihe: Trauer. Aeternitas - Service - Reihe: Trauer

Resilienz. Ein anderer Blick auf Verlustreaktionen. Aeternitas - Service - Reihe: Trauer. Aeternitas - Service - Reihe: Trauer Resilienz Ein anderer Blick auf Verlustreaktionen Gliederung Einführung Definition Trauer und Resilienz Resilienz-Forschung Was zeichnet resiliente Menschen aus? Schlussfolgerungen für die Praxis 2 Einführung

Mehr

Palliative Betreuung am Lebensende

Palliative Betreuung am Lebensende ZENTRUM FÜR PALLIATIVE CARE Palliative Betreuung am Lebensende Information für Angehörige Liebe Angehörige Wenn Sie diese Broschüre lesen, beschäftigen Sie sich mit dem nahenden Tod eines Ihnen nahestehenden

Mehr

Die existenzielle Seite von Krebs wie finde ich einen neuen Sinn?

Die existenzielle Seite von Krebs wie finde ich einen neuen Sinn? Die existenzielle Seite von Krebs wie finde ich einen neuen Sinn? 27.2.2016 Vortrag beim Krebsaktionstag 2016 Berliner Krebsgesellschaft Dipl. Psych. Oliver Özöncel Die existenzielle Seite von Krebs WARUM

Mehr

Mag. Christina Mayr-Pieper, klinische und Gesundheitspsychologin, Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision, Psychoonkologin, Hypnotherapeutin

Mag. Christina Mayr-Pieper, klinische und Gesundheitspsychologin, Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision, Psychoonkologin, Hypnotherapeutin Quelle: Angela Hasse, Neun Frauen und ich Mag. Christina Mayr-Pieper, klinische und Gesundheitspsychologin, Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision, Psychoonkologin, Hypnotherapeutin Stellt in

Mehr

Wie können wir miteinander reden?

Wie können wir miteinander reden? 13. Hamburger Multiple Sklerose Forum 21. 6. 2014 Wenn die Eltern krank sind wer oder was hilft den Kindern? Dr. med. Miriam Haagen, Hamburg 1 Wie können wir miteinander reden? Nichts verschweigen Altersangemessen

Mehr

Psychosoziale Begleitung von Kindern krebskranker Eltern

Psychosoziale Begleitung von Kindern krebskranker Eltern Psychosoziale Begleitung von Kindern krebskranker Eltern 16. Krebskrankenpflegesymposium für f r Krebskrankenpflege in Heidelberg Edvard Munch: Tod im Krankenzimmer Hintergrund I Ca. 200 000 Kinder erleben

Mehr

Einfluss der Nierenersatztherapie auf die Lebensqualität

Einfluss der Nierenersatztherapie auf die Lebensqualität Einfluss der Nierenersatztherapie auf die Lebensqualität Gesellschaft Nierentransplantierter und Dialysepatienten Wien, Niederösterreich und Burgenland Landstraßer Hauptstraße 99/2B 1030 Wien Telefon:

Mehr

die so gekennzeichneten Beiträge liegen in Druckform vor Der Tod tanzt aus der Reihe Prof. Dr. Marianne Gronemeyer

die so gekennzeichneten Beiträge liegen in Druckform vor Der Tod tanzt aus der Reihe Prof. Dr. Marianne Gronemeyer ÜBERBLICK VORTRÄGE die so gekennzeichneten Beiträge liegen in Druckform vor Der Tod tanzt aus der Reihe 06.11.2014 Prof. Dr. Marianne Gronemeyer Würde am Rande der Gesellschaft 03.04.2014 Dr. Barbara Kroll

Mehr

Unheilbar krank und jetzt?

Unheilbar krank und jetzt? Unheilbar krank und jetzt? Wenn eine schwere Krankheit fortschreitet und keine Hoffnung auf Heilung besteht, treten schwierige Fragen in den Vordergrund: Wie viel Zeit bleibt mir noch? Wie verbringe ich

Mehr

Umgang mit traumatisierten Geflüchteten. Referentin: Dipl. Psych. Ursula Meier-Kolcu Datum:

Umgang mit traumatisierten Geflüchteten. Referentin: Dipl. Psych. Ursula Meier-Kolcu Datum: Referentin: Dipl. Psych. Ursula Meier-Kolcu Datum: 23.9.2016 Inhaltsverzeichnis: Was ist ein psychisches Trauma? Mögliche Folgen von psychischer Traumatisierung Respektvolle Haltung Wichtige Komponenten

Mehr

Über den Umgang mit dem Ende des Lebens

Über den Umgang mit dem Ende des Lebens Diesen Artikel finden Sie online unter http://www.welt.de/13725201 19.11.11Totensonntag Über den Umgang mit dem Ende des Lebens Die Menschen wissen, dass sie sterblich sind. Das unterscheidet uns von Tieren.

Mehr

Tod und Trauer gehören zu unserem Leben. Ein geliebter Mensch stirbt. Krankheit und Alter lassen die eigene. Vergänglichkeit spürbar werden.

Tod und Trauer gehören zu unserem Leben. Ein geliebter Mensch stirbt. Krankheit und Alter lassen die eigene. Vergänglichkeit spürbar werden. Tod und Trauer gehören zu unserem Leben. Ein geliebter Mensch stirbt. Krankheit und Alter lassen die eigene Vergänglichkeit spürbar werden. Manchmal will man da alleine sein. Manchmal braucht man aber

Mehr

Durch Trauer zu neuem Leben

Durch Trauer zu neuem Leben Durch Trauer zu neuem Leben Unterendingen, Pfr. Markus Anker, St. Gallen; markus.anker@unisg.ch Einleitung: Seltsam, im Nebel zu wandern Im Nebel (1905) Seltsam, im Nebel zu wandern! Einsam ist jeder Busch

Mehr

Was ist Trauer? Eine Einführung. Aeternitas - Service - Reihe: Trauer. Aeternitas - Service - Reihe: Trauer

Was ist Trauer? Eine Einführung. Aeternitas - Service - Reihe: Trauer. Aeternitas - Service - Reihe: Trauer Was ist Trauer? Eine Einführung Gliederung Definitionsversuche Warum wir trauern Bindungstheorie Kognitive Stresstheorie Sozial - konstruktivistischer Ansatz Wie wir Trauer erleben Mentale Zustände und

Mehr

Gemeinschaftliche Selbsthilfe und Alter

Gemeinschaftliche Selbsthilfe und Alter Gemeinschaftliche Selbsthilfe und Alter Mehr Teilhabe ermöglichen Gruppen für Menschen mit beginnender Demenz Schwerin, 2.6.2016 Helga Schneider-Schelte Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.v. Selbsthilfe

Mehr

Diese Massnahmen hat die Schweizerische Alzheimervereinigung in einem Forderungskatalog festgehalten.

Diese Massnahmen hat die Schweizerische Alzheimervereinigung in einem Forderungskatalog festgehalten. Stellungnahme: Suizidwünsche bei Menschen mit Demenz: Die Schweizerische Alzheimervereinigung fordert eine umfassende Begleitung und Betreuung von demenzkranken Menschen In den letzten Jahren sind Fragen

Mehr

Beratung von Angehörigen depressiv erkrankter Menschen: Umgang mit depressiven Menschen 25. Oktober 2016 BBgD profawo

Beratung von Angehörigen depressiv erkrankter Menschen: Umgang mit depressiven Menschen 25. Oktober 2016 BBgD profawo Beratung von Angehörigen depressiv erkrankter Menschen: Umgang mit depressiven Menschen 25. Oktober 2016 BBgD profawo lic. phil. Elena Rima Fachpsychologin für Psychotherapie FSP Beratungsstelle für Angehörige

Mehr

Psychoonkologische Betreuung für Palliativpatienten

Psychoonkologische Betreuung für Palliativpatienten OSP-Kolloquium 2016 Psychoonkologische Betreuung für Palliativpatienten Sabine Wörner-Fischer Psychoonkologin WPO Diplomsozialpädagogin systemische Einzel, Paar- Familientherapeutin Psychosoziale Beratung

Mehr

In unserem Predigttext geht es um so jemand Verrückten. An ihm möchte ich gerne ein paar Grundsätze zum Thema Glauben erklären.

In unserem Predigttext geht es um so jemand Verrückten. An ihm möchte ich gerne ein paar Grundsätze zum Thema Glauben erklären. Glaube steht auf Glaube geht weiter Glaube träumt lebhaft Einleitung Ich glaube, ein Pfund Rindfleisch ergibt eine gute Suppe. Ich glaube, der VfB steigt dieses Jahr ab. Ich glaube, dass wir dieses Jahr

Mehr

Liebe and Trauma. Wie beides Menschen miteinander verbindet und wie es sie voneinander trennt. Groesbeek 11. Juni 2010 www.franz-ruppert.

Liebe and Trauma. Wie beides Menschen miteinander verbindet und wie es sie voneinander trennt. Groesbeek 11. Juni 2010 www.franz-ruppert. Liebe and Trauma Wie beides Menschen miteinander verbindet und wie es sie voneinander trennt Groesbeek 11. Juni 2010 www.franz-ruppert.de Aufstellung der Frau (Anfang) Mann Aufgestelltes Anliegen der Frau:

Mehr

Grundwissen Trauer. Grundwissen Trauer. Das erste Trauerjahr

Grundwissen Trauer. Grundwissen Trauer. Das erste Trauerjahr Grundwissen Trauer Das erste Trauerjahr Wenn ein guter Freund oder eine Familienmitglied gestorben ist, beschäftigen sich die Hinterbliebenen in der Regel mindestens ein Jahr lang mit der Lücke, die entstanden

Mehr

Malteser Hospizdienste St. Christophorus Dortmund

Malteser Hospizdienste St. Christophorus Dortmund Malteser Hospizdienste St. Christophorus Dortmund 15. November 2014 Aufbau des Hospizdienstes Ambulanter Hospiz und Palliativ- Beratungsdienst Kinder- und Jugendhospizdienst Trauerbegleitung Besuchsdienst

Mehr

Ein emotionales Erdbeben_17. Glanzlos sind die Tage_41. Zusammen und doch allein_59

Ein emotionales Erdbeben_17. Glanzlos sind die Tage_41. Zusammen und doch allein_59 Über-Leben_7 Ein emotionales Erdbeben_17 Wie die Wellen des Meeres_29 Glanzlos sind die Tage_41 Zusammen und doch allein_59 Der Tod ist nicht das Ende der Beziehung_75 Irgendwann wird das Gras wieder grün_85

Mehr

Universitätsklinikum Regensburg PSYCHOONKOLOGIE. Krebs und Psyche wie kann psychoonkologische Unterstützung helfen? Manja Girbig, Dipl.-Psych.

Universitätsklinikum Regensburg PSYCHOONKOLOGIE. Krebs und Psyche wie kann psychoonkologische Unterstützung helfen? Manja Girbig, Dipl.-Psych. PSYCHOONKOLOGIE Krebs und Psyche wie kann psychoonkologische Unterstützung helfen? Manja Girbig, Dipl.-Psych. Psycho - Onkologie Psychoonkologie ist ein Teilgebiet der Onkologie in der Behandlung von Patienten/innen

Mehr

Elisabeth Kübler-Ross

Elisabeth Kübler-Ross Elisabeth Kübler-Ross Sterben lernen Leben lernen Fragen und Antworten herausgegeben von Ingo Hermann IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII SILBERSCHNUR IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII 3 Die in diesem

Mehr

Die Individualpsychologie. Alfred Adlers. Die Individualpsychologie Alfred Adlers - Einführung

Die Individualpsychologie. Alfred Adlers. Die Individualpsychologie Alfred Adlers - Einführung Die Individualpsychologie Alfred Adlers Zentrale Bedürfnisse des Menschen Antworten der Individualpsychologie Defizitbedürfnisse Wachstumsbedürfnisse Einführung in die Individualpsychologie (IP) Themen

Mehr

Umgang mit Emotionen. in der Onkologie

Umgang mit Emotionen. in der Onkologie Umgang mit Emotionen in der Onkologie Spezifische Emotionen im Umgang mit Krebskranken 08.Mai 2006 Dipl.-Psych. Anja Glaß 2 Trauer Trauer ist ein Gefühl, das hilft, Verluste zu verarbeiten und die dadurch

Mehr

Abschiednehmen Eine Orientierung für Angehörige

Abschiednehmen Eine Orientierung für Angehörige Abschiednehmen Eine Orientierung für Angehörige Ökumenisches Seelsorgezentrum am Klinikum der Universität München Großhadern Liebe Angehörige! Sie befinden sich in einer Situation des möglichen Abschieds

Mehr

Qualifikation zur Begleitung trauernder Menschen im Rahmen der Hospizarbeit

Qualifikation zur Begleitung trauernder Menschen im Rahmen der Hospizarbeit Qualifikation zur Begleitung trauernder Menschen im Rahmen der Hospizarbeit Rahmenempfehlung der Arbeitsgruppe Ambulante Hospizdienste im Ministerium für Arbeit und Soziales Caritasverband der Diözese

Mehr

Inhalt. 1 Basiswissen

Inhalt. 1 Basiswissen Welche Schutz- und Risikofaktoren gibt es? 22 Wie wirkt sich eine unsichere Bindung aus? 23 Was sind Bindungsstörungen? 23 1 Basiswissen Wie häufig sind Traumata? 25 Traumata kommen oft vor 26 Viele Menschen

Mehr

MS - wie geht es weiter?

MS - wie geht es weiter? MS - wie geht es weiter? Informationen für Betroffene und ihre Angehörigen Klinik für Neurologie Chefarzt: Prof. Dr. Matthias Sitzer MS wie geht es weiter? Nach der Diagnose einer Multiplen Sklerose scheint

Mehr

Die Würde des Menschen ist unantastbar Eine Herausforderung moderner Palliativmedizin

Die Würde des Menschen ist unantastbar Eine Herausforderung moderner Palliativmedizin 1 Die Würde des Menschen ist unantastbar Eine Herausforderung moderner Palliativmedizin Rede zur Eröffnung der Palliativstation am St.-Josef-Hospital in Bochum am 10.02.2016 Sehr geehrter Herr Dr. Hanefeld

Mehr

Die kriegt doch eh nichts mehr mit! Vom Sterben alter, demenzkranker Menschen

Die kriegt doch eh nichts mehr mit! Vom Sterben alter, demenzkranker Menschen Die kriegt doch eh nichts mehr mit! Vom Sterben alter, demenzkranker Menschen Wenn ich einem Du nur defizitorientiert gegenübertrete, ist die Distanz zwischen uns zu groß, um die Ressourcen des anderen

Mehr

Wie dürfen wir sterben?

Wie dürfen wir sterben? Ökumenischer Arbeitskreis Ethik und Menschenrechte Wie dürfen wir sterben? Informationen über die Diskussion um die Sterbe-Hilfe in Deutschland Text: Brigitte Huber - für den ökumenischen Arbeitskreis

Mehr

Was hilft der Seele? Grundlagen der Psychoonkologie

Was hilft der Seele? Grundlagen der Psychoonkologie Was hilft der Seele? Grundlagen der Psychoonkologie Eine Krebsdiagnose ist ein Sturz aus der normalen Wirklichkeit Zitat: M.Gerdes Aussagen von Krebspatienten: Mir hat es den Boden unter den Füßen weggezogen.

Mehr

Sterben für Anfänger

Sterben für Anfänger Susanne Conrad Sterben für Anfänger Wie wir den Umgang mit dem Tod neu lernen können Ullstein ISBN 978-3-550-08052-4 2013 by Ullstein Buchverlage GmbH, Berlin Alle Rechte vorbehalten Lektorat: Heike Gronemeier

Mehr

2016 _Begleitung in der letzten Lebensphase Schwer Kranke und Sterbende begleiten

2016 _Begleitung in der letzten Lebensphase Schwer Kranke und Sterbende begleiten 2016 _Begleitung in der letzten Lebensphase Schwer Kranke und Sterbende begleiten Bildungstage Menschen in der letzten Lebensphase zu begleiten, stellt uns immer wieder vor neue Herausforderungen. Ziel

Mehr

Sterbebegleitung bei Menschen mit geistiger oder mehrfacher Behinderung. Lazarus Hospiz-Forum 11. Februar 2013 Prof. Dr. Jeanne Nicklas-Faust

Sterbebegleitung bei Menschen mit geistiger oder mehrfacher Behinderung. Lazarus Hospiz-Forum 11. Februar 2013 Prof. Dr. Jeanne Nicklas-Faust Sterbebegleitung bei Menschen mit geistiger oder mehrfacher Behinderung Lazarus Hospiz-Forum 11. Februar 2013 Prof. Dr. Jeanne Nicklas-Faust Gliederung - Einführung - Behinderung in unterschiedlichen Ausprägungen

Mehr

Hospizarbeit ist mitten im Leben

Hospizarbeit ist mitten im Leben Hospizarbeit ist mitten im Leben Geschichte und Grundhaltungen der Hospizarbeit im gesellschaftlichen Kontext Die Rolle des Todes in der Moderne Der Tod bedeutet Stillstand in einer beschleunigten Gesellschaft

Mehr

Inhalt. Vorwort 10. Zum Thema 15. Stimmungstief Trauer Depression 17. Mögliche Ursachen von Depressionen 33

Inhalt. Vorwort 10. Zum Thema 15. Stimmungstief Trauer Depression 17. Mögliche Ursachen von Depressionen 33 Vorwort 10 Zum Thema 15 Stimmungstief Trauer Depression 17 Niedergeschlagen, deprimiert oder depressiv? 18 Stimmungsschwankungen 20 Trauer und Trauerarbeit 22 Den Schmerz bewusst durchleben und überwinden

Mehr

Kommunikation mit Schmerzpatienten

Kommunikation mit Schmerzpatienten Kommunikation mit Schmerzpatienten - 9. Dezember 2013 Wie wird ein Schmerzpatient von der Umwelt wahrgenommen? ungeduldig anstrengend, nervig, vorwurfsvoll ( Warum werde ich nicht besser? ) neigt zum katastrophisieren

Mehr

Unterstützung für Einzelne und Familien bei schwerer Krankheit und Trauer

Unterstützung für Einzelne und Familien bei schwerer Krankheit und Trauer Unterstützung für Einzelne und Familien bei schwerer Krankheit und Trauer Hospiz- und Palliativ beratungsdienst Potsdam »Man stirbt wie wie man man lebt; lebt; das Sterben gehört zum Leben, das Sterben

Mehr

Leben Abschied Tod Trost Trauer Leben

Leben Abschied Tod Trost Trauer Leben Leben Abschied Tod Trost Trauer Leben Wir sind da, wenn es schwer wird. Hospiz Ulm e. V. Lichtensteinstraße 14/2, 89075 Ulm Telefon: 0731 509 733-0, Telefax: 0731 509 733-22 kontakt@hospiz-ulm.de, www.hospiz-ulm.de

Mehr

Wenn Angst zum Energiefresser wird

Wenn Angst zum Energiefresser wird Wenn Angst zum Energiefresser wird Wie schaffe ich es mit meinen Ängsten gut um zu gehen? 9. April 2016 Dr. med. C. Riedner Was ist Angst? 2 Was ist Angst Angst ist zwar in der Regel unangenehm, aber sie

Mehr

Das Symbiosetrauma. Systemische Therapie im Kontext von Trauma und Bindung. Steyerberg, 11. September 2011. www.franz-ruppert.de

Das Symbiosetrauma. Systemische Therapie im Kontext von Trauma und Bindung. Steyerberg, 11. September 2011. www.franz-ruppert.de Das Symbiosetrauma Systemische Therapie im Kontext von Trauma und Bindung Steyerberg, 11. September 2011 www.franz-ruppert.de 09.09.2011 (c) Prof. Dr. Franz Ruppert 1 Reihe Leben Lernen bei Klett-Cotta

Mehr

Ressourcen aktivieren in Verlustsituationen

Ressourcen aktivieren in Verlustsituationen Die Problemperspektive bestimmt das Was der Veränderung, die Ressourcenperspektive bestimmt das Wie. Klaus Grawe Ressourcen aktivieren in Verlustsituationen Aeternitas - Service - Reihe: Trauer Aeternitas

Mehr

Leben und sterben lernen

Leben und sterben lernen Elisabeth Kübler-Ross Titel auf der Audio-CD 1. Am Ende des Lebens 2:21 Text: Elisabeth Kübler-Ross Musik: M. Hülsemann Sprecherin: Gerhild Schüddekopf 2. Abschied 2:31 Musik: M. Hülsemann Copyright by

Mehr

Symptome und Reaktionen bei sexuellem Missbrauch

Symptome und Reaktionen bei sexuellem Missbrauch Symptome und Reaktionen bei sexuellem Missbrauch Körperliche und psychosomatische Symptome: Striemenartige Verletzungen an den Oberschenkeln und Armen Wundmale, Bissspuren, Hämatome an Bauch, Po, Brust,

Mehr

Psychisch gesund trotz Krise

Psychisch gesund trotz Krise Psychisch gesund trotz Krise Krebsliga Aargau 26.4.2012 1 Dr. phil. hum. Alfred Künzler 2 Dr. phil. hum. Alfred Künzler 3 Dr. phil. hum. Alfred Künzler 1. Einleitung 2. Konzepte: Krise gesund Resilienz

Mehr

Die Zeit danach. Trost für Trauernde. Waldbreitbacher Hospiz-Stiftung

Die Zeit danach. Trost für Trauernde. Waldbreitbacher Hospiz-Stiftung Die Zeit danach Trost für Trauernde Herausgeber: Waldbreitbacher Hospiz-Stiftung Margaretha-Flesch-Straße 5 56588 Waldbreitbach Telefon 02638 925-262 Fax 02638 925-263 E-Mail info@waldbreitbacher-hospiz-stiftung.de

Mehr

Krisen von Angehörigen Damit muss ich alleine fertig werden! Warum fällt es uns so schwer, in belastenden Situationen Hilfe anzunehmen

Krisen von Angehörigen Damit muss ich alleine fertig werden! Warum fällt es uns so schwer, in belastenden Situationen Hilfe anzunehmen Krisen von Angehörigen Damit muss ich alleine fertig werden! Warum fällt es uns so schwer, in belastenden Situationen Hilfe anzunehmen D R. C L A U D I U S S T E I N K R I S E N I N T E R V E N T I O N

Mehr

Das Kinderhospiz Netz

Das Kinderhospiz Netz Das Kinderhospiz Netz Das mobile Kinderhospiz Netz ermöglicht die umfassende Betreuung von schwerstkranken und lebensbegrenzend erkrankten Kindern und Jugendlichen in ihrer gewohnten Umgebung. "Ihr Kind

Mehr

Schmerz Schmerzursachen Schmerztherapie

Schmerz Schmerzursachen Schmerztherapie Klinik für Palliativmedizin Schmerz Schmerzursachen Schmerztherapie Dr. med. Sonja Hiddemann Fachärztin für Innere Medizin, Palliativmedizin Klinik für Palliativmedizin der RWTH Aachen 4.10.2016 Was istschmerz?

Mehr

ist es dir schon einmal passiert, dass du zum Spielball deiner eigenen Gefühle geworden bist? Sicherlich, oder?

ist es dir schon einmal passiert, dass du zum Spielball deiner eigenen Gefühle geworden bist? Sicherlich, oder? Hallo liebe(r) Leser(in), ist es dir schon einmal passiert, dass du zum Spielball deiner eigenen Gefühle geworden bist? Sicherlich, oder? Oder hattest du vielleicht schon einmal ein Gefühl des Durcheinanders,

Mehr

Mögen Gottes Engel dich tröstend begleiten

Mögen Gottes Engel dich tröstend begleiten Hermann Multhaupt (Hg.) Mögen Gottes Engel dich tröstend begleiten Irische Segenswünsche für Zeiten des Abschieds Inhalt Mögen Gottes Engel dich tröstend begleiten 9 Mögest du beschützt durchs Leben gehen

Mehr

Was ist, wenn ich nicht mehr kann und will

Was ist, wenn ich nicht mehr kann und will Was ist, wenn ich nicht mehr kann und will Themenabend Spitex vom 11.09.2015 Vortrag von Dr. med. Erich Villiger (FMH Allgemeine Innere Medizin inkl. Schwerpunkt Geriatrie) O Herr, gib jedem seinen eignen

Mehr

RHEUMA. Ausdruck Einblicke Verarbeitung

RHEUMA. Ausdruck Einblicke Verarbeitung RHEUMA Ausdruck Einblicke Verarbeitung Meine Bilder zeigen, was in mir abläuft und was diese Krankheit mit mir macht. Ich musste erst zusammenbrechen, um in einer Therapie zu lernen, dass nicht nur eine

Mehr

Die Macht der Berührung

Die Macht der Berührung Die Macht der Berührung Was hat Macht mit Berührung zu tun, oder umgekehrt, was hat Berührung mit Macht zu tun? Mein Bauriss hätte auch den Titel tragen können Die Kraft der Berührung oder Kommunikation

Mehr

Was haben Beweglichkeit im Alter und Psyche mit einander zu tun?

Was haben Beweglichkeit im Alter und Psyche mit einander zu tun? Was haben Beweglichkeit im Alter und Psyche mit einander zu tun? Ein Vortrag über Psychosomatik im Alter Dr. med. Andreas Schmid Facharzt für Innere Medizin FMH Hildi Ruesch Dipl. Physiotherapeutin Inhalt

Mehr

Die Trauer ist die einzige mögliche Antwort unseres Herzens auf den Tod eines geliebten Menschen. Sie ist etwas so Tiefgründiges, dass sie uns und

Die Trauer ist die einzige mögliche Antwort unseres Herzens auf den Tod eines geliebten Menschen. Sie ist etwas so Tiefgründiges, dass sie uns und Die Trauer ist die einzige mögliche Antwort unseres Herzens auf den Tod eines geliebten Menschen. Sie ist etwas so Tiefgründiges, dass sie uns und unser weiteres Leben prägen wird und sie braucht Zeit,

Mehr

MERKBLATT. Angst ist ein schlechter Berater. Ihre Spezialapotheke MEDISERVICE-VERANSTALTUNG FÜR MS-BETROFFENE UND DEREN ANGEHÖRIGE

MERKBLATT. Angst ist ein schlechter Berater. Ihre Spezialapotheke MEDISERVICE-VERANSTALTUNG FÜR MS-BETROFFENE UND DEREN ANGEHÖRIGE Ihre Spezialapotheke MEDISERVICE-VERANSTALTUNG FÜR MS-BETROFFENE UND DEREN ANGEHÖRIGE ZÜRICH, 5. MÄRZ 2016 MERKBLATT Angst ist ein schlechter Berater Angst gehört zum Leben. Wir machen uns ständig irgendwelche

Mehr

- Traumapädagogik in der Praxis

- Traumapädagogik in der Praxis - Traumapädagogik in der Praxis Hans-Wendt-Stiftung Bremen, 19.02.2015 Dipl. Beh.-Pädagoge Martin Kühn Größenwahn oder Not-Wendigkeit? Wir können aber annehmen, dass das psychische Trauma das letzte Glied

Mehr

Albert Biesinger Edeltraud und Ralf Gaus. Warum müssen wir sterben?

Albert Biesinger Edeltraud und Ralf Gaus. Warum müssen wir sterben? Albert Biesinger Edeltraud und Ralf Gaus Warum müssen wir sterben? Albert Biesinger Edeltraud und Ralf Gaus Warum müssen wir sterben? Wenn Kinder mehr wissen wollen Albert Biesinger, Dr. theol., ist Familienvater

Mehr

Herbert Gudjons: Der Verlust des Todes in der modernen Gesellschaft Wie wir das Sterben,Trauern und Leben wiedergewinnen, in: Pädagogik 9/96, S.

Herbert Gudjons: Der Verlust des Todes in der modernen Gesellschaft Wie wir das Sterben,Trauern und Leben wiedergewinnen, in: Pädagogik 9/96, S. Herbert Gudjons: Der Verlust des Todes in der modernen Gesellschaft Wie wir das Sterben,Trauern und Leben Erst Betroffenheit führt zum Nachdenken über Tod Biografische Bedeutsamkeit in der zweiten Lebenshälfte

Mehr