Genderreflektierte Coachings zur Stärkung elterlicher bzw. professioneller Präsenz

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Genderreflektierte Coachings zur Stärkung elterlicher bzw. professioneller Präsenz"

Transkript

1 INSTITUT FÜR GENDERREFLEKTIERTE GEWALTPRÄVENTION Genderreflektierte Coachings zur Stärkung elterlicher bzw. professioneller Präsenz Christiane Quadflieg, Berlin

2 TESYA SYSTEMISCH - LÖSUNGSORIENTIERTES ANTIGEWALTTRAINING für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene Gewaltförmige Konflikte innerhalb der Familie Gewalttätigkeit in Schule, Peerskontext, öffentlichem Raum Delinquenz / JGH Weisung

3 BEGLEITENDES ELTERNCOACHING - ANLÄSSE Unterstützung im Veränderungsprozess Elterliche Sorgen um Entwicklung bzw. Zukunft Verunsicherung im Erziehungshandeln Verlust elterlichen Präsenz

4 ELTERNCOACHING - PRÄMISSEN Eltern sind die Expert_innen Eltern wollen das Beste für ihr_e Kind_er Ressourcen- und Lösungsorientierung Wertschätzung, Empathie, Offenheit Transparenz eigener Wertehaltungen intersektionale Perspektive

5 ELTERLICHE & PROFESSIONELLE PRÄSENZ NEUE AUTORITÄT - DAS KONZEPT - H.OMER Autorität durch Beziehung Stärke statt Macht Ankerfunktion elterlicher & professioneller Präsenz Neue Autorität & gewaltloser Widerstand Prof. Haim Omer, Klinische Psychologie, Universität Tel Aviv, Isr. Prof. Arist v.schlippe, Dipl.Psych., Uni Witten, D Veröffentlichungen seit 2000/2002

6 Gesten der Beziehung & Wiedergutmachung Werte/Haltung Pflicht & Verantwortung als Eltern, Pädagog_innen Du kannst mit mir/uns rechnen Selbstkontrolle/ Deeskalation Du bist mir/uns wichtig, du gehörst zu uns! Protest/ Widerstand Wir geben dir nicht nach & wir geben dich nicht auf! Neue Autorität/ Elterliche & professionelle Präsenz Unterstützung/ Netzwerke Schmiede das Eisen, wenn es kalt ist Transparenz/ Öffentlichkeit Das Schweigen brechen Bündnisse herstellen

7 1. SITZUNG ANKOMMEN, ANLÄSSE UND ANGEBOTE Beziehungsaufbau Anlass und Sorgen würdigend befragen Anliegen und Ziele Elterliche Präsenz - Konzept vorstellen

8 1. SITZUNG ANLIEGEN UND ZIELE In Konflikten gelassener agieren weniger Zukunftssorgen Keine Anrufe von Schule/ Polizei mehr Vertrauen wiedergewinnen Keine tätlichen Angriffe mehr AussagenBeispiel Selbstachtung wiedererlangen sicherer und wirksam im eigenen Erziehungshandeln Mehr Unterstützung in der Erziehung durch Partner_in

9 2. SITZUNG DEESKALATIONSSTRATEGIEN Konfliktanalyse/n Selbstkontrolle Rote Knöpfe Konstruktive Annahmen Aufgaben für den Alltag

10 2. SITZUNG KONFLIKTANALYSEN

11 STRATEGIEN DER DEESKALATION SELBSTKONTROLLE Nicht kontrollieren wollen Ich kann und möchte dich nicht zwingen Nicht hineinziehen lassen Machtkampf zurückweisen nicht siegen wollen Re-Aktionen verzögern, Tempo reduzieren Klärung aufschieben Ich komme darauf zurück Auf Predigen verzichten Weil ich es muss Kraft des Schweigens nutzen Sich mit den positiven Stimmen des_r anderen verbinden

12 KONSTRUKTIVE ANNAHMEN Jede Handlung ist der mehr oder weniger geglückte Versuch ein Bedürfnis zu befriedigen Es gibt immer gute Gründe auch für negatives Verhalten ver_störende Verhaltensweisen können wichtige Botschaften ans System enthalten Machtkämpfe als beidseitige Überprüfung verhandelter Werte (Kontext-, zeitgemäß)

13 3. SITZUNG ERZIEHUNGSSTILE, WERTE UND WIDERSTAND Wie haben Sie ihre eigene Erziehung als Tochter (Sohn) erlebt? Welche Werte, Haltungen, Handlungen erinnern Sie? Loyalitäten, Widerstände und Umbrüche als Ressourcen aus gender-, transkultureller und -generationeller Perspektive

14 3. SITZUNG ERZIEHUNGSSTILE, WERTE UND WIDERSTAND Was ist Ihnen heute in ihrer Erziehung als Eltern besonders wichtig? Worin sehen Sie ihre Aufgaben, Pflichten und ihre Verantwortung in der Rolle als Eltern?

15 ELTERLICHE PRÄSENZ - ANKÜNDIGUNG Welche Verhaltensweise_n ihres Kindes, sind für Sie als Eltern /Mutter nicht (länger) duldbar? Was können Sie in Ihrer Haltung und Ihren Handlungen verändern damit das Verhalten aufhört?

16 3 KÖRBE - ÜBUNG Akzeptanz Kompromiss Limit

17 GEWALTFREIER PROTEST /WIDERSTAND Präsenz und Beharrlichkeit Ankündigung Dienstleistungsstreik Sit-in Nachgehen und Aufsuchen Dokumentieren Telefonkette

18 DIE ANKÜNDIGUNG Wir sind in Sorge um Dich! Wir nehmen wahr: gewalttätiges Verhalten, Schuldistanz, Delinquenz Wir werden das nicht länger hinnehmen Wir werden folgendes machen: Kontakt auf nehmen zu und informieren von... Darauf achten dokumentieren von.. Protest zeigen durch Dich wiederholt ansprechen auf, Präsent sein durch UND wir können und werden dich NICHT zwingen! Du bist uns wichtig,.du bist unser Kind... wir lieben dich!

19 3. SITZUNG (ALTERNATIV) BIOGRAPHIEARBEIT Erlebnisse und Erfahrungen in der Mutterrolle Vermächtnisse Glaubensätze gegenderte Zuschreibungen Selbstbilder Lichtblicke

20 3. SITZUNG (ALTERNATIV) BIOGRAPHIEARBEIT Ressourcenbezogenes Re-telling Wie haben sie es damals geschafft, trotz...? Welche guten Gründe mögen Sie gehabt haben sich nicht körperlich zu wehren...? Angenommen, sie würden mit den abwertenden Stimmen ihrer Familie in Kontakt treten, was würden sie gerne sagen? Wofür könnte es gut gewesen sein, an ihrem Schuldgefühl gegenüber ihrer Tochter so lange festzuhalten?

21 BIOGRAPHIEARBEIT AUSSAGEN IM KONTEXT VON SCHULD UND SCHAM Meine Tochter verachtet mich, sie hat mich damals gegenüber meinem schlagende Ex-Partner, als schwach erlebt Meine Tochter greift mich an und sagt dann, ich solle mich endlich auch mal wehren In meiner Tochter sehe ich immer meinen gewalttätigen Ex-Mann, ihren Vater Meine Tochter nennt mich du Opfer und ich denke es stimmt ja auch Meine Tochter markiert vor mir die Starke und lässt sich doch genauso von ihrem Freund schlagen Meine Tochter boykottiert meinen neuen Partner, kein Wunder eigentlich

22 ÜBUNG: WAS NEHMEN SIE WAHR WAS FRAGEN SIE? Wählen Sie eine der Aussagen und tauschen Sie sich bitte kurz mit ihrer Nachbarin aus: Welche Gefühle nehmen sie (bei sich) wahr? Welche Hypothesen/Gedanken kommen ihnen in den Sinn? Welche ressourcenorientierten Fragen, Angebote, Kommentare könnten zur Weiterarbeit mit der Mutter hilfreich sein?

23 SELBSTFÜRSORGE (NICHT NUR) ALS ELTERN / MUTTER Kraftquellen Leidenschaften Lüste Entspannung Achtsamkeit...im hier und jetzt und ganz konkret!!!

24 4. SITZUNG BEZIEHUNGSGESTALTUNG UND ADOLESZENZ Ressourcen & Verbindendes benennen Beziehungsgesten anbieten Unterschiedliche Interessen wahrnehmen und würdigen Für Herausforderungen der Adoleszenz sensibilisieren Umgangsweisen miteinander neu verhandeln

25 TEILEARBEIT BEZIEHUNGSGESTALTUNG I Welche (An)Teile melden sich, wenn Sie an Sorgen und Konflikte mit Ihrer Tochter denken? Identifizieren Würdigen Funktionen und Fähigkeiten befragen Unterstützungswünsche an das Selbst befragen

26 TEILEARBEIT BEZIEHUNGSGESTALTUNG II Lösungsbilder ausprobieren

27 5. SITZUNG EVALUATION UND AUSBLICK Schritte der Veränderung Bewährtes, neue Sichtweisen und Strategien Vor- und Rückfälle Rituale der Selbstfürsorge Zukunftsklänge

Neue Autorität durch Beziehung. nach Prof. Dr. Haim Omer

Neue Autorität durch Beziehung. nach Prof. Dr. Haim Omer Neue Autorität durch Beziehung nach Prof. Dr. Haim Omer Prof. Dr. phil. Haim Omer, Lehrstuhlinhaber für Klinische Psychologie an der Universität Tel Aviv. Veröffentlichungen zum Elterncoaching in Deutschland

Mehr

kontakt Stärke statt Macht Neue Autorität durch elterliche Präsenz

kontakt Stärke statt Macht Neue Autorität durch elterliche Präsenz kontakt Stärke statt Macht Neue Autorität durch elterliche Präsenz 1 Ablauf dieses Abends 19.00 Uhr bis spätestens 21:00 Uhr Wer, wieso, Ziel? Und wie?! Was klingt an? Probleme - Lösungsidee Den Blick

Mehr

Neue Autorität und gewaltfreier. Widerstand

Neue Autorität und gewaltfreier. Widerstand Neue Autorität und gewaltfreier Widerstand Arist von Schlippe Ich erlebe die Arbeit von Haim Omer als eine Form, die an der Würde des Gegenübers ausgerichtet ist, die hilft, dass die Beratenen den Respekt

Mehr

STÄRKE STATT OHNMACHT

STÄRKE STATT OHNMACHT STÄRKE STATT OHNMACHT Neue AUTORITÄT durch BEZIEHUNG Wie Eltern und Lehrerinnen gestärkt werden können REFERENT: MAG.STEFAN OFNER 12. NOVEMBER 2013 INSTITUT für NEUE AUTORITÄT Steinkellner & Ofner OG Niemals

Mehr

Gewaltprävention warum?

Gewaltprävention warum? Gewalt-Schule-Medien Gewaltprävention warum? Leitgedanken zur Gewaltprävention Prävention reduziert die Eskalation von Gewalt. Prävention von Gewalt kann nicht delegiert werden. Prävention braucht eine

Mehr

- das Konzept der elterlichen Präsenz nach Haim Omer als zentrale Grundhaltung in einer Jugendhilfeeinrichtung

- das Konzept der elterlichen Präsenz nach Haim Omer als zentrale Grundhaltung in einer Jugendhilfeeinrichtung Stärke statt Macht - das Konzept der elterlichen Präsenz nach Haim Omer als zentrale Grundhaltung in einer Jugendhilfeeinrichtung Fachforum der AGkE Aachen am 27./28.11.2013 - Stärke statt Macht - Grundhaltungen

Mehr

Stärke statt Macht: Haltungs-und Handlungsaspekte der Neuen Autorität

Stärke statt Macht: Haltungs-und Handlungsaspekte der Neuen Autorität Stärke statt Macht: Haltungs-und Handlungsaspekte der Neuen Autorität Systemisches Institut für Neue Autorität Referent: Martin Lemme Historie des Konzeptes Prof. Haim Omer, Tel Aviv (Israel) Prof. Arist

Mehr

Herzlich willkommen zum Elternabend Stärke statt Macht

Herzlich willkommen zum Elternabend Stärke statt Macht Herzlich willkommen zum Elternabend Stärke statt Macht Ziele Sie erhalten einen Einblick in Ziele, Form und Zweck des Projektes Ich Stärkung im Kindergarten. Sie erleben bewegtes Lernen im Sozialkompetenzbereich.

Mehr

Autorität heute. Anregungen für Elternhaus, Kindergarten, Schule und Gemeinde

Autorität heute. Anregungen für Elternhaus, Kindergarten, Schule und Gemeinde Autorität heute Anregungen für Elternhaus, Kindergarten, Schule und Gemeinde Vortrag im Rahmen der Reihe Mittwochs-Forum der Pfarrei und des Familienzentrums Sankt Kilian in Erftstadt-Lechenich am 18.5.2011

Mehr

Mag. Herwig Thelen Klinischer & Gesundheitspsychologe, Graz

Mag. Herwig Thelen Klinischer & Gesundheitspsychologe, Graz Mag. Herwig Thelen Klinischer & Gesundheitspsychologe, Graz www.thelen.at 11.11.2015 Braucht soziale Arbeit Selbstverankerung? Die stetig zunehmende persönliche und gesellschaftliche Entscheidungsfreiheit

Mehr

Wir Eltern sind wieder für Dich da!

Wir Eltern sind wieder für Dich da! KINDERSCHUTZ-FACHTAGUNG 2014 Wir Eltern sind wieder für Dich da! Wie Eltern gestärkt werden können mit Neuer Autorität ihren Kindern Halt, Schutz und Orientierung zu geben. Grosse Unsicherheit hinsichtlich

Mehr

Grenzen setzen - aber wie?

Grenzen setzen - aber wie? Grenzen setzen - aber wie? NEUE AUTORITÄT in der SChule Wirksame Ansätze zur Stärkung von PädagogInnen und Eltern Aktualität: Grosse Unsicherheit hinsichtlich Erziehung heute! Gesellschaftliche Veränderungen

Mehr

Kinder mit schwierigem Verhalten in Kindergarten und Schule

Kinder mit schwierigem Verhalten in Kindergarten und Schule 1 Kinder mit schwierigem Verhalten in Kindergarten und Schule Kiga GS Tag Kindergarten-Grundschultag 20. November 2010 Fürth Iris Christina Steinmeier, Wirksame Kommunikation Konfliktbewältigung Mediation

Mehr

Autorität durch Beziehung

Autorität durch Beziehung Haim Omers Konzept : Autorität durch Beziehung 50 Jahre Mädchenwohngruppe Riederwald Jede Menge Leben 4. Katharina von Barner, Köln Haim Omer und Gandhi www.vonbarner.de 2 Konzept (1) Gandhis gewaltfreier

Mehr

Neue Autorität und pädagogische Präsenz in der stationären Kinder- und Jugendhilfe

Neue Autorität und pädagogische Präsenz in der stationären Kinder- und Jugendhilfe Kurzbeschreibung Neue Autorität und pädagogische Präsenz in der stationären Kinder- und Jugendhilfe (Ansatz von Haim Omer, Tel Aviv) Förderung eines Halt und Orientierung gebenden Rahmens Handling von

Mehr

Stärke statt Ohnmacht Neue Autorität und die elterliche Ankerfunktion für Kinder in der Pubertät Mag. Stefan Ofner

Stärke statt Ohnmacht Neue Autorität und die elterliche Ankerfunktion für Kinder in der Pubertät Mag. Stefan Ofner Stärke statt Ohnmacht Neue Autorität und die elterliche Ankerfunktion für Kinder in der Pubertät Mag. Stefan Ofner Vortragsabend Liebe & Erziehung - ein Widerspruch? NÖ Hilfswerk 2. Juni 2014, St.Pölten

Mehr

Was macht Kinder stark?

Was macht Kinder stark? Was macht Kinder stark? Elternabend Hinwil, 2.11. 2015 Doris Brodmann Ablauf! Einstieg! Input! Austausch in Gruppen! Präsentation Diskussionsergebnisse! Was macht die Schule! Was tun wenn! Abschluss Prävention

Mehr

Neue Autorität in der Schule

Neue Autorität in der Schule Neue Autorität in der Schule Schloss Puchberg 16.11.2011 Dipl.-Psych. Martin Lemme Gewaltloser Widerstand Systemische Annahmen Eskalationsdynamiken Präsenz Schulalltag anstrengend und herausfordernd Lustlose,

Mehr

Vortrag: Gemeinsam Widerstand leisten - Wege zum Bündnisgespräch mit Eltern Schulterschluss und Tragische Haltung

Vortrag: Gemeinsam Widerstand leisten - Wege zum Bündnisgespräch mit Eltern Schulterschluss und Tragische Haltung NEUE AUTORITÄT IN DER KJH Vortrag: Gemeinsam Widerstand leisten - Wege zum Bündnisgespräch mit Eltern Schulterschluss und Tragische Haltung Traditionelle Autorität haben wir als Gesellschaft abgeschafft!

Mehr

FAMILIEN STÄRKEN DAS POTENZIAL LÖSUNGSORIENTIERTER KURZZEITTHERAPIE

FAMILIEN STÄRKEN DAS POTENZIAL LÖSUNGSORIENTIERTER KURZZEITTHERAPIE FAMILIEN STÄRKEN DAS POTENZIAL LÖSUNGSORIENTIERTER KURZZEITTHERAPIE Was ich mag und was mich stärkt Lieblingsfarbe Lieblingstier Lieblingsgeschichte/buch Lieblingsfernsehserie Lieblingskinofilme Lieblingsmärchen/figur

Mehr

Autorität in der Schule

Autorität in der Schule Autorität in der Schule Pädagogische Präsenz und Gewaltloser Widerstand zur Stärkung der Position von LehrerInnen in der Schule Ref.: Hans Steinkellner Vortrag vom 17.4.2012 für SchulleiterInnen, Lehrkräfte

Mehr

Nicht "ob" sondern "wie"... - lösungsorientierte Kommunikation in der Schule

Nicht ob sondern wie... - lösungsorientierte Kommunikation in der Schule Vom kreativen Umgang mit Herausforderungen J. Johnen, Diplompädagogin, ZAP Mainz Dr. K. Waligora, Diplompsychologin, SpBz Mainz Feb 3 17:46 1 Vom kreativen Umgang mit Herausforderungen Wunderfrage: Der

Mehr

Systemisches Elterncoaching. Wege aus der elterlichen Hilflosigkeit

Systemisches Elterncoaching. Wege aus der elterlichen Hilflosigkeit SYSTEMISCHE FAMILIENTHERAPIE IFW Institut für Fort- und Weiterbildung Bodenstedtstraße 66 81241 München Fon +49-89 - 83 96 45 85 Fax +49-89 - 82 90 86 19 info@i-f-w.de www.ifw-familientherapie.de Systemisches

Mehr

Neue Autorität in der Schule

Neue Autorität in der Schule Neue Autorität in der Schule Erfahrungen aus der Praxis Wiener Tage der Neuen Autorität vom 27. - 29. 1. 2012 Hans Steinkellner NEUE AUTORITÄT: Erfahrungen aus der Praxis Zur Aktualität der Neuen Autorität

Mehr

Neue Autorität in der stationären Jugendhilfe. Forum zum Fachtag Drogenberatung Dresden

Neue Autorität in der stationären Jugendhilfe. Forum zum Fachtag Drogenberatung Dresden Neue Autorität in der stationären Jugendhilfe Forum zum Fachtag 27.11.2015 Drogenberatung Dresden Gliederung Haim Omer Neue Autorität Handlungsebenen Kinderdorf und Drogenkonsum Und immer wieder: Beispiele

Mehr

Von der Pflicht zur Kür - Gelingens Bedingungen. für ein starkes. Erziehungsbündnis

Von der Pflicht zur Kür - Gelingens Bedingungen. für ein starkes. Erziehungsbündnis Kinder Jugend Familie Von der Pflicht zur Kür - Gelingens Bedingungen für ein starkes Erziehungsbündnis 1 Kinder Jugend Familie Grundsatz Verlässlichkeit Wertschätzung Offenheit An 1. Stelle steht immer

Mehr

Neue Autorität & Sicherer Ort in der Sozialpädagogik

Neue Autorität & Sicherer Ort in der Sozialpädagogik INSTITUT für NEUE AUTORITÄT Neue Autorität & Sicherer Ort in der Sozialpädagogik Referent: Mag. Stefan Ofner Wiener Tage Neuer Autorität 27. -29. Jänner 2011 Steinkellner & Ofner OG Einstieg - 2 Lehrmeister

Mehr

Neue Autorität in der Schule

Neue Autorität in der Schule Neue Autorität in der Schule Schloss Puchberg 16.11.2011 Dipl.-Psych. Martin Lemme Protest & Widerstand 1. Ankündigung 2. Präsenz & Beharrlichkeit (Rundgang, Unterschriften) 3. Dokumentation 4. Ausrufezeichen!

Mehr

In guten wie in schlechten Zeiten?

In guten wie in schlechten Zeiten? In guten wie in schlechten Zeiten? Unterstützungsverhalten in Partnerschaften B. Sc. Alena Paoli Psychologisches Institut M. Sc. Lorena Leuchtmann Klinische Psychologie Kinder/Jugendliche & Paare/Familien

Mehr

Reflexion zum kollegialen Coaching

Reflexion zum kollegialen Coaching Dieses Werkzeug ist in Zusammenhang mit unserem Konzept zum kollegialen Coaching zu sehen (vgl. Schaubild unten). (1) Grundsätzliches Aspekte Blick auf das Verhalten von im Zeitraum Geführte Coaching-Gespräche

Mehr

Bedeutung. Gegenteil Eskalation Synonyme: Entspannung Entkrampfung Entschärfung

Bedeutung. Gegenteil Eskalation Synonyme: Entspannung Entkrampfung Entschärfung Deeskalation Bedeutung Gegenteil Eskalation Synonyme: Entspannung Entkrampfung Entschärfung Bedeutung Ziel der Deeskalation ist es einen Konflikt zu vermeiden. Verhinderung von psychischen und physischen

Mehr

UMGANG MIT SCHWIERIGEN SCHÜLERN. Lösungsvorschläge aber keine Betriebsanleitung

UMGANG MIT SCHWIERIGEN SCHÜLERN. Lösungsvorschläge aber keine Betriebsanleitung UMGANG MIT SCHWIERIGEN SCHÜLERN Lösungsvorschläge aber keine Betriebsanleitung STÖRUNGEN DAS STÖRT MEINEN UNTERRICHT: VERHALTENSMOTIVE Rache Das Kind ist lästig, gibt an, ist faul, stellt andere in seinen

Mehr

Potenziale entdecken Stärken fördern Ressourcen stärken bei Lernschwierigkeiten

Potenziale entdecken Stärken fördern Ressourcen stärken bei Lernschwierigkeiten Potenziale entdecken Stärken fördern Ressourcen stärken bei Lernschwierigkeiten Potenziale entdecken Stärken fördern erfordert einen Wechsel der Sichtweise weg von der Problem-, hin zur Lösungsorientierung.

Mehr

Beratung : Training : Coaching

Beratung : Training : Coaching Beratung : Training : Coaching für Fach- und Führungskräfte, Institutionen, Projektleiter, Teams und Einzelpersonen in den Bereichen Personalentwicklung und Unternehmenskommunikation Innovationen fordern

Mehr

Wenn es mir über den Kopf wächst Prävention von Kindsmisshandlung durch den Elternnotruf

Wenn es mir über den Kopf wächst Prävention von Kindsmisshandlung durch den Elternnotruf 1 Wenn es mir über den Kopf wächst Prävention von Kindsmisshandlung durch den Elternnotruf Andrea Bütikofer Dr. phil., Psychologin FSP Elternnotruf, Zürich Übersicht 2 Angebote und Zahlen des Elternnotrufs

Mehr

stärken im mittelpunkt ingrid müller

stärken im mittelpunkt ingrid müller unser elterncoaching: stärken im mittelpunkt ingrid müller kompetenzenstärkend ressourcenorientiert lösungsinteressiert Millionen neuer Mütter und Väter unternehmen jedes Jahr eine Arbeit, die zu den schwierigsten

Mehr

Burnout Prophylaxe: Wie entgehe ich der Burnout-Falle?

Burnout Prophylaxe: Wie entgehe ich der Burnout-Falle? Burnout Prophylaxe: Wie entgehe ich der Burnout-Falle? Workshop am 26. September 2013 Dr. Mada Mevissen Sozial- und Konfliktberatung an der TU Darmstadt 26. September 2013 Dr. Mada Mevissen Sozial- und

Mehr

Was brauchen Eltern, die ihre Kinder schlagen?

Was brauchen Eltern, die ihre Kinder schlagen? Was brauchen Eltern, die ihre Kinder schlagen? Irma Bachmann-Widmer, Fachstelle kompass Soz.-päd. Familienbegleiterin, Paar- und Familienberaterin ZAK, Erwachsenenbildnerin Koordinatorin Elternbildung

Mehr

Coaching für Eltern von Kids und. Teens. Dr. Sabine Völkl-Kernstock. Univ.klinik für Psychiatrie des Kindesund. Medizinische Universität Wien

Coaching für Eltern von Kids und. Teens. Dr. Sabine Völkl-Kernstock. Univ.klinik für Psychiatrie des Kindesund. Medizinische Universität Wien Coaching für Eltern von Kids und Teens Dr. Sabine Völkl-Kernstock Univ.klinik für Psychiatrie des Kindesund Jugendalters Medizinische Universität Wien Was ist Eltern(Paar)coaching NICHT Paartherapie Paarmediation

Mehr

Schwierige Elterngespräche erfolgreich gestalten

Schwierige Elterngespräche erfolgreich gestalten 11. Fachsymposium im Landkreis Fürth: Notlagen früh erkennen und wirksam handeln Herzlich willkommen zum Workshop Schwierige Elterngespräche erfolgreich gestalten Referent: Jörn Harms Dipl.-Päd. (Univ.)

Mehr

Protokoll der Abschlussbesprechung der Hospitation vom

Protokoll der Abschlussbesprechung der Hospitation vom Family Help e. V. Gemeinnütziger Verein zur Förderung und Unterstützung von Familien, Kindern, Jugendlichen und jungen Heranwachsenden Freier Träger der Jugendhilfe Geschäftsstelle: Beim Käppele 12, 88487

Mehr

GEMEINSAM ZUM WOHL DES KINDES

GEMEINSAM ZUM WOHL DES KINDES GEMEINSAM ZUM WOHL DES KINDES 26. November 2013 FACHTAGUNG Neue Autorität - Geschlossen und Entschlossen Handeln WIR SPRECHEN SIE AN Fachleute aus dem Bereich der Jugendwohlfahrt Fachleute der ambulanten

Mehr

Neue Autorität. INA - Literatur-Empfehlungen

Neue Autorität. INA - Literatur-Empfehlungen Neue Autorität INA - Literatur-Empfehlungen Bücher von Prof. Haim Omer Haim Omer/Arist von Schlippe: Autorität ohne Gewalt. Coaching f ü r E l t e r n v o n K i n d e r n m i t Ve r h a l t e n s p ro

Mehr

Interne Organisationsentwicklung und -beratung in kirchlichen Strategieprozessen

Interne Organisationsentwicklung und -beratung in kirchlichen Strategieprozessen Interne Organisationsentwicklung und -beratung in kirchlichen Strategieprozessen Erfahrungen und Überlegungen Tagung: Strategisches Denken und Handeln in der Kirche Bensberg, 02.12.2009 Karl-Eugen Hagmann,

Mehr

Die positive Psychologie

Die positive Psychologie Martina Weiblen Heilpraktikerin (Psychotherapie) / Trainerin / Coaching Ich arbeite nach den Prinzipien der positiven Psychologie. Ich setzte sie therapeutisch ein (Gesprächstherapie, imaginative Verfahren

Mehr

Der Mensch ist die Medizin des Menschen afrikanisches Sprichwort

Der Mensch ist die Medizin des Menschen afrikanisches Sprichwort Professionelle Nähe statt professionelle Distanz Der Mensch ist die Medizin des Menschen afrikanisches Sprichwort Gefahrenzonen und Nebenwirkungen professionelle Distanz Was meint Professionelle Nähe?

Mehr

Umgang mit Betroffenen

Umgang mit Betroffenen Umgang mit Betroffenen Gesprächsführung mit Eltern Gespräch mit den Eltern Allgemeine Bemerkungen zum Thema Sprechen über Gewalt gegen Kinder Gewalt gegen Kinder ist ein hilfloser und sprachloser Versuch,

Mehr

Fragen zur Konfliktbearbeitung

Fragen zur Konfliktbearbeitung Fragen zur Konfliktbearbeitung 5. Was noch...? Was würde vielleicht sonst noch helfen können? An wen könntest Du Dich vielleicht auch noch wenden? 4. Einstellungen Welche Einstellung/Überzeugung könnte

Mehr

Die Arbeit in Mutter-Kind-Einrichtungen: Eine fachliche und persönliche Herausforderung

Die Arbeit in Mutter-Kind-Einrichtungen: Eine fachliche und persönliche Herausforderung Die Arbeit in Mutter-Kind-Einrichtungen: Eine fachliche und persönliche Herausforderung In Mutter-Kind-Einrichtungen leben heute Frauen, die vielfach belastet sind. Es gibt keinen typischen Personenkreis,

Mehr

Empowerment - Perspektiven für eine ressourcenorientierte Praxis

Empowerment - Perspektiven für eine ressourcenorientierte Praxis Empowerment - Perspektiven für eine ressourcenorientierte Praxis Diplom-Psychologe Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen Abteilung Paderborn Institut für Gesundheitsforschung und Soziale Psychiatrie

Mehr

Ich will anders als du willst, Mama!

Ich will anders als du willst, Mama! Pierre Boisson Gewaltfreie Kommunikation Wir bauen Brücken zwischen Menschen und Unternehmen Ich will anders als du willst, Mama! Kinder dürfen Ihren Willen haben, Eltern auch. Wertschätzende Kommunikation

Mehr

C.1 Einleitung Werkzeugkoffer Betriebe Download:

C.1 Einleitung Werkzeugkoffer Betriebe Download: C.1 Einleitung Die Bedingungen betrieblicher Ausbildung in klein- und mittelständischen Unternehmen (KMU) unterscheiden sich von denen in Großunternehmen. Klein- und mittelständische Unternehmen bevorzugen

Mehr

Wo Schaden ist, muss Ent-Schädigung sein! 2- Tages- Seminar

Wo Schaden ist, muss Ent-Schädigung sein! 2- Tages- Seminar Wo Schaden ist, muss Ent-Schädigung sein! 2- Tages- Seminar Seminarbeschreibung Kinder brauchen Erwachsene, die ihnen zeigen, wie man Wiedergutmachungsprozesse erfolgreich gestaltet. Es ist von zentraler

Mehr

Ich lasse Dich gehen

Ich lasse Dich gehen Ich lasse Dich gehen RPB 2.11.2015 Umbruch, Stolperstein, der uns aus dem Tritt geraten lässt oder gar aus dem Trott und uns einlädt, achtsamer weiterzugehen 1 Fragen und belastende Momente in der Beziehung

Mehr

Ressourcenorientierte Kommunikation als zentrales Element im Case Management. wie die Frage nach Ausnahmen Ressourcen weckt

Ressourcenorientierte Kommunikation als zentrales Element im Case Management. wie die Frage nach Ausnahmen Ressourcen weckt Ressourcenorientierte Kommunikation als zentrales Element im Case Management oder wie die Frage nach Ausnahmen Ressourcen weckt Dipl. Sozialarbeiterin Psychodramaleiterin Case Management Ausbilderin Angelica

Mehr

Pädagogisches Konzept. KiBiZ Tagesfamilien

Pädagogisches Konzept. KiBiZ Tagesfamilien Pädagogisches Konzept KiBiZ Tagesfamilien Erweiterte Familien mit individuellem Spielraum Die grosse Stärke der Tagesfamilienbetreuung liegt in der Individualität. KiBiZ Tagesfamilien bieten Spielraum

Mehr

Das Kinderbüro Schulsozialarbeit an der Jens-Nydahl- Grundschule

Das Kinderbüro Schulsozialarbeit an der Jens-Nydahl- Grundschule Das Kinderbüro Schulsozialarbeit an der Jens-Nydahl- Grundschule Das Kinderbüro des Trägers Kotti e.v. ist ein Angebot der schulbezogenen Jugendsozialarbeit gemäß 13 (1) SGB VIII, ein soziales Integrationsprojekt

Mehr

Das Leitbild der Lebenshilfe Schwabach Roth e.v. Wer sind wir?

Das Leitbild der Lebenshilfe Schwabach Roth e.v. Wer sind wir? Das Leitbild der Lebenshilfe Schwabach Roth e.v. Das ist unser Leitbild. Hier steht, was uns wichtig ist, und wie wir arbeiten. Wer sind wir? Die Lebenshilfe Schwabach- Roth ist ein Verein, den Eltern

Mehr

Downloadmaterialien zum Buch

Downloadmaterialien zum Buch Downloadmaterialien zum Buch Björn Migge Handbuch Coaching und Beratung Wirkungsvolle Modelle, kommentierte Falldarstellungen, zahlreiche Übungen ISBN 978-3-407-36539-2 Beltz Verlag 3. Auflag 2014, Weinheim

Mehr

Die Praxis des gewaltlosen Widerstands eine Therapeutenbefragung

Die Praxis des gewaltlosen Widerstands eine Therapeutenbefragung systhema 3/2007 21. Jahrgang Seite 343-356 Die Praxis des gewaltlosen Widerstands eine Therapeutenbefragung Zusammenfassung In diesem Artikel soll ein Überblick darüber gegeben werden, wie die Beratungsarbeit

Mehr

Konstruktive Fehlerkultur

Konstruktive Fehlerkultur Konstruktive Fehlerkultur Workshop IRUAS- Konferenz Stronger together Collaboration in Higher Education Sandro Vicini 27.1.2017 Sandro Vicini, Beratungsstelle der Berner Hochschulen 1 Übung 1 Wie gehen

Mehr

Bedeutung. Gegenteil Eskalation Synonyme: Entspannung Entkrampfung Entschärfung

Bedeutung. Gegenteil Eskalation Synonyme: Entspannung Entkrampfung Entschärfung Deeskalation Bedeutung Gegenteil Eskalation Synonyme: Entspannung Entkrampfung Entschärfung Bedeutung Ziel der Deeskalation ist es einen Konflikt zu vermeiden. Verhinderung von psychischen und physischen

Mehr

Die Schläge, die meine Mama bekam, spürte ich in meinem Bauch

Die Schläge, die meine Mama bekam, spürte ich in meinem Bauch Kindliches Miterleben häuslicher Gewalt Ausmaß, Dynamiken, Folgen Die Schläge, die meine Mama bekam, spürte ich in meinem Bauch Maren Kolshorn, Diplom-Psychologin 3. Osnabrücker Kinderschutzfachtagung,

Mehr

Pubertät Herausforderungen für Jugendliche und Eltern. 28. Mai 2015 Elternrat Mittel- und Oberstufe der Schule Wabern

Pubertät Herausforderungen für Jugendliche und Eltern. 28. Mai 2015 Elternrat Mittel- und Oberstufe der Schule Wabern Pubertät Herausforderungen für Jugendliche und Eltern 28. Mai 2015 Elternrat Mittel- und Oberstufe der Schule Wabern Die Stiftung Berner Gesundheit Suchtberatung Prävention Sexualpädagogik Inhalte Was

Mehr

Frageformen im Vergleich

Frageformen im Vergleich Frageformen im Vergleich Geschlossene Frage Offene Frage Lösungsorientierte offene Frage War die Urlaubsaktion ein Erfolg? Kommst du mit dieser Situation alleine zurecht? War der Kunde schon immer schwierig?

Mehr

Bleib-Cool-Training. Gewaltprävention und -intervention für Kinder und Jugendliche

Bleib-Cool-Training. Gewaltprävention und -intervention für Kinder und Jugendliche Bleib-Cool-Training Gewaltprävention und -intervention für Kinder und Jugendliche Pädagogische Konzeption Kein Kind wird aggressiv, verweigernd und gewaltbereit geboren wenn aber gesellschaftliche Rahmenbedingungen

Mehr

Teambuilding mal anders

Teambuilding mal anders Teambuilding mal anders MITEINANDER DEN RHYTHMUS FINDEN MIT MUSIK LERNEN AUFEINANDER ZU HÖREN, SICH INS TEAM INTEGRIEREN, DIE TRAGENDE KRAFT DER GRUPPE ERFAHREN IN DER ALLTAGSKOMMUNIKATION WERTSCHÄTZENDE

Mehr

Übungen zur Stärkung der Widerstandskraft

Übungen zur Stärkung der Widerstandskraft Übungen zur Stärkung der Widerstandskraft Manche Menschen werden bei Krisen, Krankheit, Misserfolgen bzw. Druck und Ärger leichter aus der Bahn geworfen als andere. Die mentale Widerstandskraft ist bei

Mehr

in Mehrkindfamilien nach der Geburt

in Mehrkindfamilien nach der Geburt Transitionsmanagement in Mehrkindfamilien nach der Geburt Was Kinder (über)leben lässt die Liebe als Wirkfaktor in der frühen Kindheit Wien 2011 17.02.2011 Dr.Inés Brock - Kinder- & Jugendlichenpsychotherapeutin

Mehr

Sozialverhalten im Jugendalter. Dr. (phil.) Waltraud Lorenz

Sozialverhalten im Jugendalter. Dr. (phil.) Waltraud Lorenz Sozialverhalten im Jugendalter Dr. (phil.) Waltraud Lorenz Jugendliche haben intrapersonelle und interpersonelle Konflikte Der intrapersonelle Konflikt (mit sich selbst) hängt immer damit zusammen, was

Mehr

Burnout Prophylaxe: Wie entgehe ich der Burnout-Falle?

Burnout Prophylaxe: Wie entgehe ich der Burnout-Falle? Burnout Prophylaxe: Wie entgehe ich der Burnout-Falle? Workshop am 15. September 2011 Dr. Mada Mevissen Sozial- und Konfliktberatung an der TU Darmstadt 15. September 2011 Dr. Mada Mevissen Sozial- und

Mehr

25 Jahre Gewaltprävention im vereinten Deutschland Bestandsaufnahme und Zukunftsperspektiven

25 Jahre Gewaltprävention im vereinten Deutschland Bestandsaufnahme und Zukunftsperspektiven Ralf Kleindiek 25 Jahre Gewaltprävention im vereinten Deutschland Bestandsaufnahme und Zukunftsperspektiven Sehr geehrter Herr Prorektor Prof. Dr. Lehmann-Franßen, sehr geehrter Herr Marks, sehr geehrter

Mehr

Kommunizieren ist ganz einfach!?!?!

Kommunizieren ist ganz einfach!?!?! Kommunizieren ist ganz einfach!?!?! Dr, Mathias Graichen - 1 - WAS IST KOMMUNIKATION Sprache Stimme Körpersprache Person A Person B Kommunikation findet statt: Verbal (Wörter, Fachsprache, Sprachstil)

Mehr

Burnout Prophylaxe: Aufmerksamkeit für sich selbst - Eigene Ressourcen entdecken und nutzen

Burnout Prophylaxe: Aufmerksamkeit für sich selbst - Eigene Ressourcen entdecken und nutzen Burnout Prophylaxe: Aufmerksamkeit für sich selbst - Eigene Ressourcen entdecken und nutzen Kurz-Workshop im Rahmen des Gesundheitstages an der TU Darmstadt am 03. März 2010 Dr. Mada Mevissen Sozial- und

Mehr

1 + 1 = 3. und wo bleibt die 2? Schwyzer Elternbildungstag

1 + 1 = 3. und wo bleibt die 2? Schwyzer Elternbildungstag Schwyzer Elternbildungstag 17.11.12 Workshopleitung: Barbara Bot, Fachstelle für Paar- und Familienberatung des Kantons Schwyz 1 Begrüssung, Einleitung Standortbestimmung: was läuft gut Partnerschaft Typische

Mehr

Fachstelle für Prävention von sexuellem Missbrauch an Mädchen und Jungen

Fachstelle für Prävention von sexuellem Missbrauch an Mädchen und Jungen STROHHALM Fachstelle für Prävention von sexuellem Missbrauch an Mädchen und Jungen Erarbeitung sexualpädagogischer Konzepte in Kindertagesstätten Das gehört in ein SEXUALPÄDAGOGISCHES KONZEPT: Welche sexuellen

Mehr

Was wir heute von einer Partnerschaft erwarten > Seite 16. Viele Partnerschaften scheitern an überhöhten Erwartungen > Seite 29

Was wir heute von einer Partnerschaft erwarten > Seite 16. Viele Partnerschaften scheitern an überhöhten Erwartungen > Seite 29 Schnelleinstieg Was wir heute von einer Partnerschaft erwarten > Seite 16 Viele Partnerschaften scheitern an überhöhten Erwartungen > Seite 29 Wo steht Ihre Beziehung? > Seite 40 Wie gehen Sie miteinander

Mehr

hilfreiche Beziehung die Unterstützung annehmen lässt Veränderung, Motivation und Beziehung Herzlich Willkommen! Margret Kleine Kracht Ulrich Nolte

hilfreiche Beziehung die Unterstützung annehmen lässt Veränderung, Motivation und Beziehung Herzlich Willkommen! Margret Kleine Kracht Ulrich Nolte Wie gelingt eine hilfreiche Beziehung die Unterstützung annehmen lässt Herzlich Willkommen! Margret Kleine Kracht Ulrich Nolte Begrüßung: Kleine Kracht oder Nolte Wovon haben Sie sich angesprochen gefühlt?

Mehr

Zwischenmenschliche Konflikte. Konflikte innerhalb einer Gruppe

Zwischenmenschliche Konflikte. Konflikte innerhalb einer Gruppe Intrapsychische Konflikte Zwischenmenschliche Konflikte Konflikte innerhalb einer Gruppe Konflikte zwischen Gruppen Ein Sender (möchte etwas mitteilen) verschlüsselt sein Anliegen in erkennbare Zeichen

Mehr

Vorwort. Wir verfolgen das Ziel die Inklusion von Menschen mit Beeinträchtigungen zu fördern.

Vorwort. Wir verfolgen das Ziel die Inklusion von Menschen mit Beeinträchtigungen zu fördern. Vorwort Wir verfolgen das Ziel die Inklusion von Menschen mit Beeinträchtigungen zu fördern. Mit dieser Zielsetzung vor Augen haben wir Führungskräfte der gpe uns Führungsleitlinien gegeben. Sie basieren

Mehr

Was tun, wenn sich nichts tut? Zum Umgang mit Nicht-Veränderung

Was tun, wenn sich nichts tut? Zum Umgang mit Nicht-Veränderung Was tun, wenn sich nichts tut? Zum Umgang mit Nicht-Veränderung Workshop DGSF Tagung Frankfurt am Main 23.09.2016 www.wahlster.de 1 Veränderung Veränderung ist unvermeidlich Information ist Unterscheidung

Mehr

Inhalt Autismusspektrumsstörung: Eltern verstehen hilfreich kommunizieren

Inhalt Autismusspektrumsstörung: Eltern verstehen hilfreich kommunizieren Autismusspektrumsstörung: Eltern verstehen hilfreich kommunizieren Coesfeld, 12.11.2014 2 Inhalt 1. Die Zusammenarbeit mit Eltern 2. Besondere Kinder - Besondere Eltern? 3. Exkurs: Wir gegen den Rest der

Mehr

Familien von schwerkranken und sterbenden Menschen stehen vor besonderen Herausforderungen und brauchen unsere Unterstützung

Familien von schwerkranken und sterbenden Menschen stehen vor besonderen Herausforderungen und brauchen unsere Unterstützung Familien von schwerkranken und sterbenden Menschen stehen vor besonderen Herausforderungen und brauchen unsere Unterstützung 2. Aargauer Palliative Care Tagung: Regula Blaser-Imhasly, MAS in Palliative

Mehr

Das Geheimnis starker Menschen

Das Geheimnis starker Menschen AKADEMIE E-MAIL-SEMINAR Das Geheimnis starker Menschen 7 Strategien für mehr Energie und Lebensqualität Leseprobe Resilienz: Sieben Schlüssel für innere Stärke im Alltag und wie Sie davon profitieren können

Mehr

Erziehungsallianz Elternhaus Schule

Erziehungsallianz Elternhaus Schule Erziehungsallianz Elternhaus Schule Eine Fortbildung für pädagogische Fachkräfte Ergebnisse und Erfahrungen aus den Elternkursen Starke Eltern -Starke Kinder fließen in diese Fortbildung ein. Unser Ziel

Mehr

Teamentwicklung - Lust oder Frust?

Teamentwicklung - Lust oder Frust? schulwitz consulting personal- und organisationsentwicklung In der Meer 30 D - 40667 Meerbusch Tel. 0 21 32/ 75 74 91 Fax 0 21 32/ 75 74 90 Mobil 0172/ 28 29 226 schulwitz@t-online.de Teamentwicklung -

Mehr

2.2.1 Werteorientierung und Religiosität

2.2.1 Werteorientierung und Religiosität 2.2.1 Werteorientierung und Religiosität Religion im Alltag des Kindergartens Unser Verständnis von Religion Wenn wir von Religion im Alltag des Kindergartens sprechen, ist zunächst unser Verständnis von

Mehr

Leitfaden Mitarbeiter Gespräche

Leitfaden Mitarbeiter Gespräche Leitfaden Mitarbeiter Gespräche Jürgen Schmidt-Hillebrand Pferdmengesstraße 11, 50968 Köln Tel.: +49 221 3777 100 E-Mail: jsh@schmidt-hillebrand.de Web: www.schmidt-hillebrand.de Das Mitarbeiter-Gespräch

Mehr

Ingo Hertzstell + Agnes Böhme-Höring. Mobbing im Kollegium. Bundeskongress für Schulpsychologie Stuttgart 2008

Ingo Hertzstell + Agnes Böhme-Höring. Mobbing im Kollegium. Bundeskongress für Schulpsychologie Stuttgart 2008 Ingo Hertzstell + Agnes Böhme-Höring Mobbing im Kollegium Bundeskongress für Schulpsychologie Stuttgart 2008 Einführung Definition Unter Mobbing ist zu verstehen, dass jemand am Arbeitsplatz häufig über

Mehr

Poetry Slam watch?v=knvict1ihk8;

Poetry Slam  watch?v=knvict1ihk8; Poetry Slam http://www.youtube.com/ watch?v=knvict1ihk8; 28.09.2013 Unerwünschte Helfer: warum gut gemeinte Hospitationen scheitern Christine Bamberger Elisabeth Pajenkamp 1. Ausgangslage 2. Unsere Erfahrungen

Mehr

Konflikt - oder Dialog? Literatur... zum Einstieg Gens, Klaus-Dieter. 2009. Mit dem Herzen hört man besser: Einladung zur Gewaltfreien Kommunikation. 2. Aufl. Junfermann, 95 Seiten. Kompakter klar strukturierter

Mehr

Motivational Interviewing im Kinderschutz? Change talk und lösungsorientierte Fragen in der Beratung

Motivational Interviewing im Kinderschutz? Change talk und lösungsorientierte Fragen in der Beratung Motivational Interviewing im Kinderschutz? Change talk und lösungsorientierte Fragen in der Beratung SUSANNE PRINZ 28.11. 2014 IN DUISBURG 8. JAHRESTAGUNG FÜR KINDERSCHUTZFACHKRÄFTE Motivational Interviewing

Mehr

Die Grundbedürfnisse des Kindes

Die Grundbedürfnisse des Kindes Die Grundbedürfnisse des Kindes Kinder streben nach Selbständigkeit und Autonomie Eigenständigkeit und Unabhängigkeit Anerkennung, Zuwendung und Zärtlichkeit vermitteln dem Kind Sicherheit und Zufriedenheit

Mehr

Kompetenzprofil für professionelle Beratung ein Rahmenmodell

Kompetenzprofil für professionelle Beratung ein Rahmenmodell Kompetenzprofil für professionelle Beratung ein Rahmenmodell Prof. Dr. Christiane Schiersmann Monica Haas Abschlusskonferenz, Berlin 19.01.2012 Beratungsqualität in Bildung, Beruf und Beschäftigung Überblick

Mehr

STÄRKEN UND KOMPETENZEN- MIT ALLEN SINNEN ERLEBEN

STÄRKEN UND KOMPETENZEN- MIT ALLEN SINNEN ERLEBEN STÄRKEN UND KOMPETENZEN- MIT ALLEN SINNEN ERLEBEN Dr. med. Ursula Bühlmann- Stähli Kinder- und Jugendpsychiatrie FMH Marktgasse 22 CH- 3011 Bern www.creathera.ch INHALT EIN PAAR GEDANKEN ZUR STÄRKEN-

Mehr

Seminar Emotionale Intelligenz *

Seminar Emotionale Intelligenz * Seminar Emotionale Intelligenz * S. Scully, Cut Ground Orange and Pink, 2011 (Detail) Dieses zweiteilige Persönlichkeitstraining spricht Menschen an, die ihre Selbstführung verbessern wollen, mehr Unabhängigkeit

Mehr

ALTE FÜHRUNGS-AUTORITÄT WAR GESTERN

ALTE FÜHRUNGS-AUTORITÄT WAR GESTERN Frank H. Baumann-Habersack AUTOR. LEITER DER AKADEMIE ALTE FÜHRUNGS-AUTORITÄT WAR GESTERN HEUTE BRAUCHT ES NEUE AUTORITÄT IN DER FÜHRUNG Seite 2 KULTUR DER INDUSTRIEGESELLSCHAFT Wissen ist Macht Arbeitsteilung

Mehr

Be The Arrow. Seminar: Öffne dein Herz! und verwirkliche deine Träume

Be The Arrow. Seminar: Öffne dein Herz! und verwirkliche deine Träume Be The Arrow Seminar: Öffne dein Herz! und verwirkliche deine Träume Was dich erwartet: 1. Öffne dein Herz und trete in Kontakt mit dir selbst! 2. Kraftvolle Übungen und Meditationen, die dich von deinen

Mehr

Motivation von Jugendlichen zum Umgang mit ihrer chronischen Erkrankung

Motivation von Jugendlichen zum Umgang mit ihrer chronischen Erkrankung Wir gehören dazu Kinder mit chronischen Erkrankungen 30.Oktober 2013 Landes Gesundheitsprojekte e.v. Motivation von Jugendlichen zum Umgang mit ihrer chronischen Erkrankung Dr.med. Rainer Stachow Fachklinik

Mehr

Coaching für Eltern. Mütter, Väter und ihr "Job" Bearbeitet von Cornelia Tsirigotis, Arist von Schlippe, Jochen Schweitzer

Coaching für Eltern. Mütter, Väter und ihr Job Bearbeitet von Cornelia Tsirigotis, Arist von Schlippe, Jochen Schweitzer Coaching für Eltern Mütter, Väter und ihr "Job" Bearbeitet von Cornelia Tsirigotis, Arist von Schlippe, Jochen Schweitzer 2., unveränd. Aufl. 2013. Taschenbuch. 288 S. Paperback ISBN 978 3 89670 513 6

Mehr