Wie viel ist dir ein gutes Gefühl wert?

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Wie viel ist dir ein gutes Gefühl wert?"

Transkript

1 Wie viel ist dir ein gutes Gefühl wert? Experimentelle Wirtschaftsforschung Sommersemester 2009 Referenten: Dominik Huber, Johannes Kummerow, Pauline Rückerl, Tilman Weber und Rafael Winterhalter 1

2 Agenda 1. Situationsabhängigkeit von Handlungen 2. Experiment 3. Relevanz der Ergebnisse 4. Kritik und Ausblick 2

3 Hintergrund Situationsabhängigkeit einer Handlung: Marktumgebung vs. Soziale Umgebung 3

4 Experiment zur Kontextabhängigkeit Effort for Payment A Tale of Two Markets von Heyman und Ariely Framing Probanden sollten innerhalb von 10 Minuten so viele Bälle wie möglich von der linken Seite des Bildschirms in ein Kästchen auf der rechten Seite ziehen 3 Szenarien: (1) Ohne Bezahlung, (2) mit Bezahlung (3) Süßigkeiten als Entlohnung 2 Werte der Bezahlung: $0,50 oder $5,00 4

5 Ergebnis Bezahlung Keine Niedrig $0,50 Hoch - $5,00 Bargeld Süßigkeit Das Verhältnis zwischen Bezahlung und Aufwand unterscheidet sich zwischen den Rahmenbedingungen Innerhalb der Marktumgebung steigt der Aufwand mit der Bezahlung Die Probanden reagieren innerhalb der sozialen Umgebung nicht auf eine Steigerung der Bezahlung (Süßigkeit) Nennung des Preises der Schokolade erbringt ähnliche Ergebnisse wie das Bezahlen eines Geldbetrages 5

6 Vorteile des Experimentenrahmens Ziel des Experiments ist es, intrinsische Motivation zu messen. Vorteile des Aufbaus von Heyman und Ariely: 1. Monotone Tätigkeit: a) Schließt übertriebenen Ehrgeiz aus b) Kaum Lerneffekte 2. Vorteile der Laborsituation a) Kein Kontakt zwischen Forscher und Teilnehmer Keine interpersonellen Anreize wie Sympathie 6

7 Agenda 1. Situationsabhängigkeit von Handlungen 2. Experiment 3. Relevanz der Ergebnisse 4. Kritik und Ausblick 7

8 Design des Experiments Als Huckepack- Experiment Nur kurze Zeit pro Teilnehmer Bedarf an großer Stichprobe Ähnliche Vorexperimente verpflichtend Selektionsproblem Kosten Bei 20 Teilnehmern pro Ergebnis: 1600 GE 5 (Zeilen) * 4 (Ø-GE) * 4 (Spalten) * 20 (Teilnehmer) Insgesamt 400 Teilnehmer 8

9 Design des Experiments Teilnehmer machen eine stupide Tätigkeit Bsp. Kreise in Kasten ziehen, Scroll-Balken zentrieren beliebige cpmputerized real effort Aufgabe, deren Ergebnis nicht mit Können des Teilnehmers, sondern mit dessen Anstrengung variiert keine Lerneffekte kein direkter Nutzen (für Experimentalleiter) unterschiedliche Anreize unterschiedliche Länge Betonung, dass auf Anstrengung Wert gelegt wird 9

10 Ziel des Experiments (0) min Anreiz GE 2 GE 4 GE 6 GE 8 GE (Alle Daten in Anzahl pro Minute ) 10

11 Hypothesen (1) 1. Es ist besser gar nichts als bloß ein bisschen zu bezahlen 11

12 Ziel des Experiments (1) min Anreiz GE 2 GE > > 4 GE 6 GE 8 GE (Alle Daten in Anzahl pro Minute ) 12

13 Hypothesen (2) 1. Es ist besser gar nichts als bloß ein bisschen zu bezahlen 2. Die Anstrengung fällt mit der Zeit stärker bei dem monetären Anreiz als bei dem nicht-monetären Anreiz 13

14 Ziel des Experiments (2) min Anreiz GE 2 GE > >> 4 GE 6 GE 8 GE (Alle Daten in Anzahl pro Minute ) 14

15 Hypothesen (3) 1. Es ist besser gar nichts als bloß ein bisschen zu bezahlen 2. Die Anstrengung fällt mit der Zeit stärker bei dem monetären Anreiz als bei dem nicht-monetären Anreiz 3. Die Anstrengung fällt mit der Zeit bei konstanten Stundenlohn schwächer als bei nicht-monetären Anreiz 15

16 Ziel des Experiments (3) min Anreiz GE 2 GE 4 GE << Impliziert konstanten Stundenlohn <<< 6 GE 8 GE (Alle Daten in Anzahl pro Minute ) 16

17 Hypothesen (4) 1. Es ist besser gar nichts als bloß ein bisschen zu bezahlen 2. Die Anstrengung fällt mit der Zeit stärker bei dem monetären Anreiz als bei dem nicht-monetären Anreiz 3. Die Anstrengung fällt mit der Zeit bei konstanten Stundenlohn schwächer als bei nicht-monetären Anreiz 4. Um die gleiche Leistung wie für den nicht-monetären Anreiz zu erhalten, muss über die Zeit hinweg absolut weniger bezahlt werden 17

18 Ziel des Experiments (4) min Anreiz GE 2 GE = 4 GE = 6 GE 8 GE (Alle Daten in Anzahl pro Minute ) 18

19 Agenda 1. Situationsabhängigkeit von Handlungen 2. Experiment 3. Relevanz der Ergebnisse 4. Kritik und Ausblick 19

20 Ehrenamt Eigentlich: Unentgeldliche Tätigkeit nach 7 Abs. 1 SGB Trotzdem quasi-monetäre Anreize: z.b. Steuerfreibetrag von jährl. 500 Euro, insbesondere verankert im Gesetz zur weiteren Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements (Januar 2007) In diesem Kontext ist es fraglich, ob ein solches Programm das Engagement überhaupt bestärkt 20

21 Blutspende Unterschiedliche Anreize zur Blutspende in München (in Gegenleistung für circa eine Stunde Aufwand): Rotes Kreuz bietet Verpflegung und ein kleines Dankeschön Amtlicher Blutspendedienst bietet 20 Euro sowie Verpflegung Privatklinik Josefinum sucht Erythrozythen- Spender und bietet 75 Euro inklusive Verpflegung 21

22 Agenda 1. Situationsabhängigkeit von Handlungen 2. Experiment 3. Relevanz der Ergebnisse 4. Kritik und Ausblick 22

23 Die Rolle intrinsischer Motivation 1. Wir messen Motivation anhand der Leistung. Alternativ ließe sich Motivation auch über den freiwilligen Zeiteinsatz messen. 2. Wir messen das steigende Leid einer intrinsisch motivierten Handlung. Es könnte dabei verschiedene intrinsische Motive geben, die sich mit Variation der Parameter unterschiedlich entwickeln 3. Bei einem Ehrenamt können noch andere Motive eine Rolle spielen (Bsp. Spaß an der Arbeit, Gruppenzugehörigkeit oder soziale Normen). Doch genau diese Motive wollen wir ausschließen. 23

24 Variation des Zahlungsmittels 1. Ariely und Heymann benutzen neben Geld auch teure und billige Schokolade zur Belohnung der Probanden. Wie verhalten sich Probanden, die mit Schokolade bezahlt werden? 2. Am welchem Punkt (gemessen in Aufwand oder Schokolade) verhalten sich Probanden so, als ob sie bezahlt würden? 24

25 Weiterführende Literatur 1. Frey (1998) Not just for the money: An Economic Theory of Personal Motivation, Edward Elgar Publishing 2. Frey (1997) The Cost of Price Incentives: An Empirical Analysis of Motivation Crowding-Out, American Economic Review, Vol. 87 Nr. 4, Seiten Gneezy, Rustichini (2000) Pay Enough or Don't Pay at All, QJE Vol. 115 Nr. 3, Seiten Gneezy, Rustichini (2000) A fine is a price, Journal of Legal Studies Vol. 29 Nr Ariely, Heyman (2004) Effort for Payment A Tale of Two Markets, Psychological Science, Gill, Prowse (2009) A novel computer based real effort task based on sliders, University of Oxford Discussion Papers Nr

26 Vielen Dank für die Aufmerksamkeit 26

27 Agenda 1. Situationsabhängigkeit von Handlungen 2. Experiment 3. Relevanz der Ergebnisse 4. Kritik und Ausblick 5. Anhang 27

28 Hypothesen (5) 1. Die Anstrengung fällt mit der Zeit bei dem nichtmonetären Anreiz stärker als bei monetären Anreiz 2. Es ist besser den Leuten gar nichts als bloß ein bisschen zu zahlen 3. Die Anstrengung fällt mit der Zeit bei konstanten Stundenlohn schwächer als bei nicht-monetären Anreiz 4. Den gleiche Einsatz wie bei dem monetären Anreiz ist negativ korreliert mit dem Verhältnis Arbeit/Zeit 5. Mit zunehmender Zeit nähern sich die Ergebnisse einander an 28

29 Ziel des Experiments min Anreiz 2, billige Schokolade teure Schokolade Alle Daten in Ergebnis pro Minute 29

30 Hypothesen (5) 1. Es ist besser gar nichts als bloß ein bisschen zu bezahlen 2. Die Anstrengung fällt mit der Zeit stärker bei dem monetären Anreiz als für den nicht-monetären Anreiz 3. Die Anstrengung fällt mit der Zeit bei konstanten Stundenlohn schwächer als bei nicht-monetären Anreiz 4. Um die gleiche Leistung wie für den nicht-monetären Anreiz zu erhalten, muss über die Zeit hinweg absolut weniger bezahlt werden 5. Über kurze Zeit hinweg entspricht der Anreiz aus Schokolade dem keiner Bezahlung 30

31 Ziel des Experiments (5) min Anreiz GE 2 GE 10 GE billige Schokolade teure Schokolade (Alle Daten in Anzahl pro Minute ) 31

32 Hypothesen (5) 1. Es ist besser gar nichts als bloß ein bisschen zu bezahlen 2. Die Anstrengung fällt mit der Zeit stärker bei dem monetären Anreiz als für den nicht-monetären Anreiz 3. Die Anstrengung fällt mit der Zeit bei konstanten Stundenlohn schwächer als bei nicht-monetären Anreiz 4. Um die gleiche Leistung wie für den nicht-monetären Anreiz zu erhalten, muss über die Zeit hinweg absolut weniger bezahlt werden 5. Über kurze Zeit hinweg entspricht der Anreiz aus Schokolade dem keiner Bezahlung 6. Mit zunehmender Länge nähert sich der Anreiz aus Schokolade dem des Geldes an. 32

33 Ziel des Experiments (5) min Anreiz GE 2 GE 10 GE billige Schokolade teure Schokolade (Alle Daten in Anzahl pro Minute ) 33

Entlohnung im Experiment Annette Kirstein

Entlohnung im Experiment Annette Kirstein Entlohnung im Experiment Annette Kirstein Ökonomische Anreize in Unternehmen und Märkten vom 20. Januar 2009 Eine der wichtigsten Annahmen in der Ökonomik ist: Finanzielle Anreize verbessern die Leistung.

Mehr

Effiziente Anreizsysteme in der Wissenschaft Eine experimentelle Analyse

Effiziente Anreizsysteme in der Wissenschaft Eine experimentelle Analyse Effiziente Anreizsysteme in der Wissenschaft Eine experimentelle Analyse Christiane Bradler Bruno Frey Susanne Neckermann Arne Jonas Warnke Auftaktveranstaltung Wissenschaftsökonomie am ZEW Mannheim 1.

Mehr

Die Verdrängung intrinsischer Motivation durch extrinsische Anreize- Erklärungsansätze und Befunde

Die Verdrängung intrinsischer Motivation durch extrinsische Anreize- Erklärungsansätze und Befunde Wirtschaft Philipp Zippe Die Verdrängung intrinsischer Motivation durch extrinsische Anreize- Erklärungsansätze und Befunde Diplomarbeit DIPLOMARBEIT Zur Erlangung des Grades Diplom- Kaufmann Die Verdrängung

Mehr

Psychologische Ökonomik und Betriebswirtschaftslehre Zwischen Modell-Platonismus und Problemorientierung

Psychologische Ökonomik und Betriebswirtschaftslehre Zwischen Modell-Platonismus und Problemorientierung Margit Osterloh Universität Zürich & CREMA Center for Research in Economics Management and the Arts Psychologische Ökonomik und Betriebswirtschaftslehre Zwischen Modell-Platonismus und Problemorientierung

Mehr

Decision freedom as a determinant of the role of incentive magnitude in attitude change

Decision freedom as a determinant of the role of incentive magnitude in attitude change Decision freedom as a determinant of the role of incentive magnitude in attitude change E N T S C H E I D U N G S F R E I H E I T A L S E I N B E S T I M M E N D E R F A K T O R D E R R O L L E V O N A

Mehr

Philosophie der Motivation

Philosophie der Motivation der Motivation Was uns wirklich motiviert. Referent: Ludwig Gierstl M.A. Motivation. Philosophische Theorie und Unternehmerische Praxis München, WS 12/13, 26.10.2012 1 Motivation. Philosophische Theorie

Mehr

Serdar Coskun. Auswirkungen monetärer Belohnungen auf die intrinsische Motivation von (ehrenamtlichen) Übungsleitern.

Serdar Coskun. Auswirkungen monetärer Belohnungen auf die intrinsische Motivation von (ehrenamtlichen) Übungsleitern. Serdar Coskun Auswirkungen monetärer Belohnungen auf die intrinsische Motivation von (ehrenamtlichen) Übungsleitern Iii AVM press VIII Inhaltsverzeichnis DANKSAGUNG UND WIDMUNG ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS ABBILDUNGSVERZEICHNIS

Mehr

Wirkung von Motivatoren auf das Spendeverhalten

Wirkung von Motivatoren auf das Spendeverhalten Wirkung von Motivatoren auf das Spendeverhalten Dr. med. Elisabeth Ulrich Zentrale Fortbildungsveranstaltung der ARGE Plasmapherese 21. und 22.11.14 in Leipzig 9. Dezember 2014 1 Grundlagen WHO u.a.: ökonomische

Mehr

Wissensteilung in globalen Konzernstrukturen

Wissensteilung in globalen Konzernstrukturen Wissensteilung in globalen Konzernstrukturen Vortrag im Rahmen der Lehrveranstaltung Wissenskommunikation an der Universität Essen am 29. Januar 2003 www.ingolf-rascher.de AGENDA HBS Projekt Wissensmanagement

Mehr

1.5 Experimentelle Methoden. Die experimentelle Wirtschaftsforschung. Vorteile der experimentellen Methode

1.5 Experimentelle Methoden. Die experimentelle Wirtschaftsforschung. Vorteile der experimentellen Methode 1.5 Experimentelle Methoden Die experimentelle Wirtschaftsforschung Theoretische Methoden: z.b. Spieltheorie, Evolutionäre (Spiel)Theorien, Simulationen Empirische Methoden: z.b. Fragebögen, Feldstudien,

Mehr

8 Experimentelle Spieltheorie. 8.1 Einleitung. Literaturhinweise zu Kapitel 8:

8 Experimentelle Spieltheorie. 8.1 Einleitung. Literaturhinweise zu Kapitel 8: Spieltheorie (Winter 2008/09) 8-1 Prof. Dr. Klaus M. Schmidt 8 Experimentelle Spieltheorie Literaturhinweise zu Kapitel 8: Fehr, Ernst und Simon Gächter, Fehr, E. and Gaechter, S., Fairness and Retaliation:

Mehr

INTERVIEW VS. FRAGEBOGEN

INTERVIEW VS. FRAGEBOGEN INTERVIEW VS. FRAGEBOGEN ARBEITSSCHRITTE IM PROJEKT Themenwahl Entwicklung einer Fragestellung & Recherche Erstellen eines Arbeitsplans Entwicklung der Fragebögen bzw. Interviewleitfäden Datenerhebung

Mehr

Experimentelle Wirtschaftsforschung. Wie effektiv sind freiwillige Steuern?

Experimentelle Wirtschaftsforschung. Wie effektiv sind freiwillige Steuern? Experimentelle Wirtschaftsforschung Sommersemester 2009 Ludwig-Maximilians-Universität München Sabine Zellbeck, Clemens von Oertzen, Alexander Suske, Thomas Wagner Agenda 1. Einleitung 2. Grundidee des

Mehr

Einführung ins Experimentieren. Methodenpropädeutikum II Allgemeine Psychologie. Hypothesen. Fragestellung. Adrian Schwaninger & Stefan Michel

Einführung ins Experimentieren. Methodenpropädeutikum II Allgemeine Psychologie. Hypothesen. Fragestellung. Adrian Schwaninger & Stefan Michel Methodenpropädeutikum II Allgemeine Psychologie Adrian Schwaninger & Stefan Michel Einführung ins Experimentieren 1. Fragestellung und Hypothesen 2. Variablen und Operationalisierung und Weitere Variablen

Mehr

C. Oertel, F. Ossiander und A. Seibold. Vergleichseffekte bei der Lohnbildung Vortrag im Fach Experimentelle Wirtschaftsforschung am

C. Oertel, F. Ossiander und A. Seibold. Vergleichseffekte bei der Lohnbildung Vortrag im Fach Experimentelle Wirtschaftsforschung am C. Oertel, F. Ossiander und A. Seibold Vergleichseffekte bei der Lohnbildung Vortrag im Fach Experimentelle Wirtschaftsforschung am Mehr Bescheidenheit stünde manchem Topmanager gut zu Gesicht. Ich kann

Mehr

Anreizsysteme für die betriebliche Forschung und Entwicklung

Anreizsysteme für die betriebliche Forschung und Entwicklung Thomas Weber Anreizsysteme für die betriebliche Forschung und Entwicklung Deutscher Universitäts-Verlag Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung 1 1.1 Anlass 1 1.2 Problemstellung und Zielsetzung 6 1.3 Begriffliche

Mehr

Freiwilliges Engagement in Deutschland

Freiwilliges Engagement in Deutschland Thomas Gensicke Sibylle Picot Sabine Geiss Freiwilliges Engagement in Deutschland 1999-2004 Ergebnisse der repräsentativen Trenderhebung zu Ehrenamt, Freiwilligenarbeit und bürgerschaftlichem Engagement

Mehr

Amazon Mechanical Turk: Gold Mine or Coal Mine?

Amazon Mechanical Turk: Gold Mine or Coal Mine? Amazon Mechanical Turk: Gold Mine or Coal Mine? Basierend auf dem gleichnamigen Paper von Karën Fort, Gilles Add und Kevin Bretonnel Cohen Stefan Grünewald Seminar: Natural Language Processing and the

Mehr

Thinking Like An Economist. Kapitel 1: Thinking Like an Economist

Thinking Like An Economist. Kapitel 1: Thinking Like an Economist Thinking Like An Economist MB Kapitel 1: Thinking Like an Economist 1 Ökonomik: Entscheidungen in einer Welt mit Knappheiten Beispiel: Optimale Vorlesungsgröße Maximaler Lernerfolg ohne Berücksichtigung

Mehr

Google findet Teilen gut? Eine empirische Studie zum Einfluss von Facebook- Shares und Co. auf das organische Ranking von Suchmaschinen

Google findet Teilen gut? Eine empirische Studie zum Einfluss von Facebook- Shares und Co. auf das organische Ranking von Suchmaschinen Google findet Teilen gut? Eine empirische Studie zum Einfluss von Facebook- Shares und Co. auf das organische Ranking von Suchmaschinen Christin Hildebrandt / Christina Schumann / Jens Wolling Agenda Einführung

Mehr

MODELLLERNEN (Bandura)

MODELLLERNEN (Bandura) MODELLLERNEN (Bandura) Vortrag von Lisa Grichting, Federica Valsangiacomo und Vanessa Escher 30.09.2008 Stress und Motivation 1 Übersicht Banduras Biographie Puppe-Experiment Modelllernen Literatur 30.09.2008

Mehr

Mein Körper gehört mir Ethische Aspekte der Organspende

Mein Körper gehört mir Ethische Aspekte der Organspende Mein Körper gehört mir Ethische Aspekte der Organspende Prof. Dr. 35. Kongress des Deutschen Ärztinnenbundes e.v. 6. Okt 2017 Organmangel oder die 2 Seiten der Organtransplantation Die Anzahl der Patient*innen,

Mehr

Economics of Crime II

Economics of Crime II Economics of Crime II Kriminalitätsrate und erwartete Strafe Bisher: Die erwartete Strafe eines Individuums ergibt sich aus der subjektiven Verurteilungswahrscheinlichkeit multipliziert mit der erwarteten

Mehr

Motivation im Unterricht

Motivation im Unterricht Pädagogik Franziska Zschornak Motivation im Unterricht Studienarbeit TU Dresden Fakultät für Erziehungswissenschaften Das Wahlthema: Motivation im Unterricht Franziska Zschornak August 2006 Das Thema

Mehr

Wenn Hänschen schon nicht wollte - Motivationale Aspekte der Weiterbildungsbeteiligung von bildungsfernen Adressaten

Wenn Hänschen schon nicht wollte - Motivationale Aspekte der Weiterbildungsbeteiligung von bildungsfernen Adressaten Wenn Hänschen schon nicht wollte - Motivationale Aspekte der Weiterbildungsbeteiligung von bildungsfernen Adressaten Dr. Julia Gorges AE09 Pädagogische Psychologie Dr. Julia Gorges Berliner B-Tag 25. Juni

Mehr

Experimentalpsychologisches Praktikum

Experimentalpsychologisches Praktikum Experimentalpsychologisches l i h Praktikum Prof. Dr. Adrian Schwaninger Fachhochschule Nordwestschweiz Hochschule für Angewandte Psychologie +41 (0) 76 393 24 46 Adrian.Schwaninger@fhnw.ch 3. Sitzung

Mehr

Kapitel 2 Grundprobleme der geldpolitischen Strategiewahl

Kapitel 2 Grundprobleme der geldpolitischen Strategiewahl Kapitel 2 Grundprobleme der geldpolitischen Strategiewahl 2.1 Dimensionen des geldpolitischen Strategiewahlproblems 2.2 Das Implementationsproblem der Geldpolitik 2.3 Das Planungszeitpunktproblem der Geldpolitik

Mehr

Kapitel 6. Geld, Preise und Wechselkurse

Kapitel 6. Geld, Preise und Wechselkurse Burda & Wyplosz MACROECONOMICS 6 h edn Kapitel 6 Geld, Preise und Wechselkurse Oxford University Press, 2012. All rights reserved. Einführung und Übersicht Geld und das Neutralitätsprinzip Geld Geld und

Mehr

Andreas Schneck M.A. Ludwig-Maximilians-Universität München Institut für Soziologie Konradstr München Raum: 412 Telefon: +49 (0)

Andreas Schneck M.A. Ludwig-Maximilians-Universität München Institut für Soziologie Konradstr München Raum: 412 Telefon: +49 (0) Andreas Schneck M.A. Ludwig-Maximilians-Universität München Institut für Soziologie Konradstr. 6 80801 München Raum: 412 Telefon: +49 (0) 89 2180-2929 universitärer beruflicher Werdegang Seit 10/2015 wissenschaftlicher

Mehr

Methodenlehre. Vorlesung 5. Prof. Dr. Björn Rasch, Cognitive Biopsychology and Methods University of Fribourg

Methodenlehre. Vorlesung 5. Prof. Dr. Björn Rasch, Cognitive Biopsychology and Methods University of Fribourg Methodenlehre Vorlesung 5 Prof. Dr., Cognitive Biopsychology and Methods University of Fribourg 1 Methodenlehre I Woche Datum Thema 1 FQ 20.2.13 Einführung, Verteilung der Termine 1 25.9.13 Psychologie

Mehr

Eine Einführung in das Moral-Hazard- oder Hidden-Effort-Problem: Fixe oder variable Bezahlung?

Eine Einführung in das Moral-Hazard- oder Hidden-Effort-Problem: Fixe oder variable Bezahlung? Eine Einführung in das Moral-Hazard- oder Hidden-Effort-Problem: Fixe oder variable Bezahlung? Dr. Annette Kirstein Quellen: Lazear, E.P. (1996), Personnel Economics, Cambridge: MIT Press, 13-16. Salanié,

Mehr

Sinnlose Wettbewerbe Warum wir immer mehr Unsinn produzieren

Sinnlose Wettbewerbe Warum wir immer mehr Unsinn produzieren Sinnlose Wettbewerbe Warum wir immer mehr Unsinn produzieren Prof. Dr. Mathias Binswanger Fachhochschule Nordwestschweiz Olten Beispiel aus China im 19. Jahrhundert: Dinosaurierknochen Beispiel aus Vietnam

Mehr

Wozu? Wie verwerte ich einen wissenschaftliche Artikel? Artikel sind aktuell Lehrbücher beziehen sich häufig auf veraltetes Wissen

Wozu? Wie verwerte ich einen wissenschaftliche Artikel? Artikel sind aktuell Lehrbücher beziehen sich häufig auf veraltetes Wissen Wie verwerte ich einen wissenschaftliche Artikel? Wozu? Artikel sind aktuell Lehrbücher beziehen sich häufig auf veraltetes Wissen Artikel sind Training für wissenschaftliche Vorgehensweise Wie machen

Mehr

INFORMATION BEHAVIOURAL CHANGE MOTIVATION

INFORMATION BEHAVIOURAL CHANGE MOTIVATION INFORMATION BEHAVIOURAL CHANGE MOTIVATION How can we raise the level of awareness? Nachhaltigkeit, Achtsamkeit, Ressourcen schonen. Begriffe wie diese gehören heutzutage zum allgemeinen Vokabular und werden

Mehr

Finanzwissenschaft II Schattenwirtschaft und Steuerhinterziehung

Finanzwissenschaft II Schattenwirtschaft und Steuerhinterziehung Finanzwissenschaft II Schattenwirtschaft und Steuerhinterziehung Vorlesung an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg WS 2007/2008 Prof. Dr. Lars P. Feld Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Universität

Mehr

Faculty of Computer Science. Kontrollierte Experimente

Faculty of Computer Science. Kontrollierte Experimente Faculty of Computer Science Kontrollierte Experimente 1 Qualitativ---Quantitativ Einordnung Mensch-Computer---Technisch 2 Kontrollierte Experimente mit Probanden Zeitreihen analysen 4 Perform ance 1 Fragebög

Mehr

Einführung in die ökonomische Analyse des Rechts

Einführung in die ökonomische Analyse des Rechts Einführung in die ökonomische Analyse des Rechts Vorlesung im Wintersemester 2013/2014 PD Dr. Henning Curti Informationen zur Vorlesung Der Kurs ist die Einführungsvorlesung in die Ökonomische Analyse

Mehr

Students intentions to use wikis in higher education

Students intentions to use wikis in higher education Students intentions to use wikis in higher education Christian Kummer WI2013, 27.02.2013 Motivation Problem Web 2.0 changed the way that students search for, obtain, and share information Uncertainty about

Mehr

Einführung in die Organisations- und Wirtschaftssoziologie

Einführung in die Organisations- und Wirtschaftssoziologie Einführung in die Organisations- und Wirtschaftssoziologie Teil 1: Theoretische Grundlagen VL 1: Historische Entwicklungslinie von Organisationstheorien Do 20.09.2012 *Kieser, A. (2006), Max Webers Analyse

Mehr

Inhaltsverzeichnis TABELLENVERZEICHNIS. Nagengast, Liane Kunden erfolgreich binden 2011

Inhaltsverzeichnis TABELLENVERZEICHNIS. Nagengast, Liane Kunden erfolgreich binden 2011 V Inhaltsverzeichnis VORWORT III INHALTSVERZEICHNIS V ABBILDUNGSVERZEICHNIS XI TABELLENVERZEICHNIS XIII ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS XVI TEIL A EINLEITUNG 1 1. EINFÜHRUNG IN DIE PROBLEMSTELLUNG 1 1.1 Hohe Investitionen

Mehr

Intrinsische Motivation und künstliche Neugier

Intrinsische Motivation und künstliche Neugier Intrinsische Motivation und künstliche Neugier Michael Lampert Institut für Informatik, Humboldt-Universität zu Berlin SE Biologisch motivierte Lernverfahren 2012 Gliederung 1 Intrinsische Motivation Der

Mehr

Forschungsbericht 2004

Forschungsbericht 2004 Lehrstuhl für Mikroökonomie und Laboratorium für experimentelle Wirtschaftsforschung (elab) Prof. Dr. Bettina Rockenbach Forschungsbericht 2004 1. Publikationen in referierten Fachzeitschriften 2. Diskussionspapiere

Mehr

Herbsttagung, September 2009, BfN, Bonn-Bad Godesberg

Herbsttagung, September 2009, BfN, Bonn-Bad Godesberg Funktion des Ehrenamts und staatliche Aufgabe des Naturschutzes Josef Gschwendtner Arbeitsgemeinschaft der amtlichen Fachreferenten für Naturschutz und Landschaftspflege in Bayern e.v. (AgN), Landshut

Mehr

Forschungsdatenrichtlinien von wirtschaftswissenschaftlichen

Forschungsdatenrichtlinien von wirtschaftswissenschaftlichen Forschungsdatenrichtlinien von wirtschaftswissenschaftlichen Fachzeitschriften. Source: Economics-EJournal Source: American Economic Review Sven Vlaeminck ZBW Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft Jahrestagung

Mehr

Konkurrenz oder Ergänzung: C und W im Hochschulalltag. Peter Maas

Konkurrenz oder Ergänzung: C und W im Hochschulalltag. Peter Maas Konkurrenz oder Ergänzung: C und W im Hochschulalltag Peter Maas Konkurrenz oder Ergänzung: C und W im Hochschulalltag Peter Maas Konkurrenz oder Ergänzung: Claudia und Wolfgang im Hochschulalltag Über

Mehr

Kapitel 6. Geld, Preise und Wechselkurse

Kapitel 6. Geld, Preise und Wechselkurse Burda & Wyplosz MACROECONOMICS 5 th edn Kapitel 6 Geld, Preise und Wechselkurse Oxford University Press, 2009. All rights reserved. Einführung und Übersicht Geld und das Neutralitätsprinzip Geld Geld und

Mehr

Titel der Präsentation

Titel der Präsentation Titel der Präsentation Untertitel der Präsentation Kreativität in der Produktion audiovisueller Unterhaltung Strategie für eine digitale Medienwelt? Pamela Przybylski Institut für Kommunikationswissenschaft

Mehr

Didaktisierungsvorschläge zum Kalender. Jugend in Deutschland 2013 UNTERRICHTSENTWURF. Mai. Aktiv dabei sein: ENGAGEMENT

Didaktisierungsvorschläge zum Kalender. Jugend in Deutschland 2013 UNTERRICHTSENTWURF. Mai. Aktiv dabei sein: ENGAGEMENT Seite 1 von 7 Didaktisierungsvorschläge zum Kalender Jugend in Deutschland 2013 UNTERRICHTSENTWURF Mai Aktiv dabei sein: ENGAGEMENT - Unterrichtsvorschläge und Arbeitsblätter Abkürzungen LK: Lehrkraft

Mehr

Empirische Strategien

Empirische Strategien Empirische Strategien Julian Raschke 07.04.2009 Übersicht Einordnung die Strategien im Detail Vergleich Kontext Software-Engineering Empirische Strategien 07.04.2009 2 Einordnung Situation: Software-Entwicklungsprozess

Mehr

Sinnlose Wettbewerbe. Prof. Dr. Mathias Binswanger Fachhochschule Nordwestschweiz Olten

Sinnlose Wettbewerbe. Prof. Dr. Mathias Binswanger Fachhochschule Nordwestschweiz Olten Sinnlose Wettbewerbe Prof. Dr. Mathias Binswanger Fachhochschule Nordwestschweiz Olten Beispiel aus China im 19. Jahrhundert: Dinosaurierknochen Beispiel aus Vietnam im 20. Jahrhundert: Rattenplage in

Mehr

Yale Humboldt Consumer Law Lectures

Yale Humboldt Consumer Law Lectures Monday, June 6, 2016, 2 7 p.m. Humboldt University Berlin, Senatssaal Yale Humboldt Consumer Law Lectures Prof. Richard Brooks Professor of Law, Columbia Law School Prof. Henry B. Hansmann Professor of

Mehr

Eignung von Tag Clouds zur Exploration und Navigation nutzergenerierter Inhalte

Eignung von Tag Clouds zur Exploration und Navigation nutzergenerierter Inhalte Eignung von Tag Clouds zur Exploration und Navigation nutzergenerierter Inhalte Bachelorarbeit Institut für Informatik der Technischen Universität München 4. Juli 2011 Agenda 1 Einführung: Tag Cloud 2

Mehr

Wo hört für Frauen die Arbeit auf und wo beginnt das Privatleben?

Wo hört für Frauen die Arbeit auf und wo beginnt das Privatleben? Wo hört für Frauen die Arbeit auf und wo beginnt das Privatleben? Welchen (ökonomischen) Stellenwert hat nicht-marktliche Arbeit außerhalb der Erwerbsarbeit? Sandra Hofmann Berlin, den 28. November 2014

Mehr

Forum Management und Führung 2013 der gemeinsamen Managementkommission dbv und vdb

Forum Management und Führung 2013 der gemeinsamen Managementkommission dbv und vdb Forum Management und Führung 2013 der gemeinsamen Managementkommission dbv und vdb Bibliotheken und Zivilgesellschaft. Freiwilligenarbeit in Bibliotheken vom Experiment zur Routine? Input 1 Freiwilligenarbeit

Mehr

Gustav Fechner ( )

Gustav Fechner ( ) Psychophysik Gustav Fechner (1801 1887) religiöser Hintergrund Fechner wollte den Nachweis erbringen, dass Körper und Geist eine Einheit bilden Wollte mathematische Beziehung zwischen subjektiven Empfindungen

Mehr

Datenschutz im Mobile Payment. Philipp Lienert 26. Januar 2016

Datenschutz im Mobile Payment. Philipp Lienert 26. Januar 2016 Datenschutz im Mobile Payment Philipp Lienert 26. Januar 2016 1 Definition Mobile Payment Bezahlen im mobilen Umfeld Häufig Smartphones als Hilfsmittel (NFC) Dienstleister (PayPal, Google, Apple) sorgen

Mehr

S P E C T R A K T U E L L DER SCHILLING BEGINNT NOSTALGISCH ZU GLÄNZEN 10/02. I:\MUSTER\Deckbl-Aktuell.doc

S P E C T R A K T U E L L DER SCHILLING BEGINNT NOSTALGISCH ZU GLÄNZEN 10/02. I:\MUSTER\Deckbl-Aktuell.doc S P E C T R A A DER SCHILLING BEGINNT NOSTALGISCH ZU GLÄNZEN 0/0 K T U E L L I:\MUSTER\Deckbl-Aktuell.doc DER SCHILLING BEGINNT NOSTALGISCH ZU GLÄNZEN Die EUROphorie nimmt deutlich ab. Paradoxerweise wird

Mehr

6. & 7. Juli 2012 in Nürnberg

6. & 7. Juli 2012 in Nürnberg 1 Bürgerschaftliches Engagement aus Sicht der Wissenschaft www.ehrenamtskongress.de 6. & 7. Juli 2012 in Nürnberg Prof. Dr. Doris Rosenkranz, Nürnberg Ziele Ausgangslage Ehrenamt als Baustein der Demokratie

Mehr

Experimentelles Design funktioneller Bildgebungsstudien

Experimentelles Design funktioneller Bildgebungsstudien Experimentelles Design funktioneller Bildgebungsstudien Matthias Gamer Institut für Systemische Neurowissenschaften Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf Übersicht Design funktioneller Aktivierungsstudien

Mehr

Motivation für ehrenamtliches Engagement in der Evang. Kirchengemeinde Wiesloch

Motivation für ehrenamtliches Engagement in der Evang. Kirchengemeinde Wiesloch 1. Einleitung Motivation für ehrenamtliches Engagement in der Evang. Kirchengemeinde Wiesloch Die Befragung der Mitarbeitenden der Evang. Kirchengemeinde Wiesloch soll erheben, welche Faktoren Mitarbeitende

Mehr

Wirtschaft ist zu 50 Prozent Psychologie. (Ludwig Erhard, 1897-1977)

Wirtschaft ist zu 50 Prozent Psychologie. (Ludwig Erhard, 1897-1977) Wirtschaft ist zu 50 Prozent Psychologie (Ludwig Erhard, 1897-1977) 1 Rationale Ordnungspolitik für irrationale Menschen Wirtschaftspolitik im Lichte der Wirtschaftspsychologie Inga Schad Institut für

Mehr

Finanzmarkt. Einführung in die Makroökonomie SS 2012. Einführung in die Makroökonomie (SS 2012) Finanzmarkt 1 / 22

Finanzmarkt. Einführung in die Makroökonomie SS 2012. Einführung in die Makroökonomie (SS 2012) Finanzmarkt 1 / 22 Finanzmarkt Einführung in die Makroökonomie SS 2012 Einführung in die Makroökonomie (SS 2012) Finanzmarkt 1 / 22 Was bisher geschah In der letzten Einheit haben wir das Gleichgewicht auf dem Gütermarkt

Mehr

Computer Schulung WINDOWS 8 / 8.1

Computer Schulung WINDOWS 8 / 8.1 Computer Schulung WINDOWS 8 / 8.1 Grundlegendes Es gibt 2 verschiedene Oberflächen Kacheldesign diese ist speziell für Touchbedienung optimiert, z. Bsp. Für Tablett oder Handy Desktop Bedienung ist fast

Mehr

Einteilung von Forschungsdesigns

Einteilung von Forschungsdesigns Grundfrage Wie muß eine Untersuchung angelegt sein, damit ich den kausalen Einfluß einer unabhängigen Variablen (Stimulus) auf eine abhängige Variable überprüfen kann? 1 Einteilung von Forschungsdesigns

Mehr

Experimentalpsychologisches Praktikum

Experimentalpsychologisches Praktikum Experimentalpsychologisches Praktikum Prof. Dr. Adrian Schwaninger Fachhochschule Nordwestschweiz Hochschule für Angewandte Psychologie +41 (0) 76 393 24 46 Adrian.Schwaninger@fhnw.ch 2. Sitzung Agenda

Mehr

BLUTETHIK JENSEITS DER ALTRUISTISCH/BEZAHLT - DICHOTOMIE

BLUTETHIK JENSEITS DER ALTRUISTISCH/BEZAHLT - DICHOTOMIE BLUTETHIK JENSEITS DER ALTRUISTISCH/BEZAHLT - DICHOTOMIE XII. Fortbildungsveranstaltung der ARGE Plasmapherese e.v. München, 23. Nov. 2012 Jürgen Wallner Nichts Neues unter der Sonne? Frage nach dem Grund

Mehr

Was macht gute Versuche aus? ... aus der Sicht eines Biometrikers

Was macht gute Versuche aus? ... aus der Sicht eines Biometrikers Was macht gute Versuche aus?... aus der Sicht eines Biometrikers DLG-Technikertagung Soest, 28. Januar 2015 Andreas Büchse BASF SE, Ludwigshafen Vorbemerkung Einige Kriterien für Qualität von Experimenten

Mehr

VERTRAUENSGÜTER. Ist Wettbewerb der beste Verbraucherschutz? Matthias Sutter Universität Innsbruck und Universität Göteborg

VERTRAUENSGÜTER. Ist Wettbewerb der beste Verbraucherschutz? Matthias Sutter Universität Innsbruck und Universität Göteborg VERTRAUENSGÜTER Ist Wettbewerb der beste Verbraucherschutz? Matthias Sutter Universität Innsbruck und Universität Göteborg 46. FIW Symposium Innsbruck 13. 15.2.2013 Überblick Einführung Was sind? Was sind

Mehr

Einführung in Techniken wissenschaftlichen Arbeitens

Einführung in Techniken wissenschaftlichen Arbeitens Einführung in Techniken wissenschaftlichen Arbeitens Hypothesen und Versuchspläne Julia Rodriguez Buritica Wissenschaftliche Mitarbeiterin AG Emotionspsychologie und affektive Neurowissenschaften Berlin

Mehr

Materielle nichtmonetäre Anreize im Vertrieb

Materielle nichtmonetäre Anreize im Vertrieb Dirk Kraume Materielle nichtmonetäre Anreize im Vertrieb Experimentelle Analysen von Gestaltungsdimensionen Verlag Dr. Kovac Hamburg 2013 Inhaltsverzeichnis Abbildungsverzeichnis XIII Tabellenverzeichnis

Mehr

Wie Vertrauen im Gehirn entsteht

Wie Vertrauen im Gehirn entsteht Wie Vertrauen im Gehirn entsteht Assoziierter Univ.-Prof. Mag. Dr. habil René Riedl University of Applied Sciences Upper Austria & Johannes Kepler University Linz Neuromarketing Kongress 2013 München,

Mehr

decode Research Update 1_2008 Marketing Placebos Wie Marketing im Gehirn wirkt Januar 2008 Seite 1 decode Research Update

decode Research Update 1_2008 Marketing Placebos Wie Marketing im Gehirn wirkt Januar 2008 Seite 1 decode Research Update 1_2008 Marketing Placebos Wie Marketing im Gehirn wirkt Januar 2008 Seite 1 Willkommen zum Was haben Marketing und Placebos gemeinsam? Mehr als man auf den ersten Blick meinen würde. Gleich mehrere Studien

Mehr

Konflikt und die adaptive Regulation kognitiver Kontrolle

Konflikt und die adaptive Regulation kognitiver Kontrolle Konflikt und die adaptive Regulation kognitiver Kontrolle Zentrales Kontrollsystem Reiz- Verarbeitung Ziele Reiz- Verarbeitung Handlungsauswahl Reizinput Handlung Probleme der Idee einer zentralen Steuerinstanz

Mehr

Seminar Spezialfragen des Controllings SS 2015 (M.Sc.) Institut für Controlling 04.02.2015 http://www.uni-ulm.de/mawi/mawi-ifc.

Seminar Spezialfragen des Controllings SS 2015 (M.Sc.) Institut für Controlling 04.02.2015 http://www.uni-ulm.de/mawi/mawi-ifc. Seminar Spezialfragen des Controllings SS 2015 (M.Sc.) Institut für Controlling 04.02.2015 http://www.uni-ulm.de/mawi/mawi-ifc.html Seite 2 Seminardetails Termine Anmeldung: 04.02.2015, Raum He18/E.20

Mehr

Lösungen. 68b3np Lösungen. 68b3np. Name: Klasse: Datum: 1, 10, 6, -2, 8, -4, -5, -1, 0, 3

Lösungen. 68b3np Lösungen. 68b3np. Name: Klasse: Datum: 1, 10, 6, -2, 8, -4, -5, -1, 0, 3 Testen und Fördern Name: Klasse: Datum: 1) Ordne die Zahlen. Beginne mit der kleinsten Zahl. 1, 10, 6, -2, 8, -4, -5, -1, 0, 3 2) Berechne und verbinde das Ergebnis mit dem richtigen Kasten. (-1) + (-6)

Mehr

Experimente in der Politikwissenschaft

Experimente in der Politikwissenschaft Experimente in der Politikwissenschaft Ina Kubbe Experimente in der Politikwissenschaft Eine methodische Einführung Ina Kubbe Institut für Politikwissenschaft Leuphana Universität Lüneburg Lüneburg Deutschland

Mehr

Haben Sie richtige Badebekleidung dabei? Ja / Nein. Sie tragen keine richtige Badebekleidung. Have you got the correct swimwear with you?

Haben Sie richtige Badebekleidung dabei? Ja / Nein. Sie tragen keine richtige Badebekleidung. Have you got the correct swimwear with you? 1 Übersetzungshilfe Badekleidung 2 Übersetzungshilfe Badekleidung Sie tragen keine richtige Badebekleidung. You are not wearing the correct swimwear. Haben Sie richtige Badebekleidung dabei? Ja / Nein

Mehr

Vorlesung Pädagogische Psychologie. Lernmotivation. Sommersemester Mo Uhr. Alexander Renkl

Vorlesung Pädagogische Psychologie. Lernmotivation. Sommersemester Mo Uhr. Alexander Renkl Vorlesung Pädagogische Psychologie Lernmotivation Sommersemester 2011 Mo 16-18 Uhr Alexander Renkl Überblick 1 Begriffsbestimmung und Rahmenmodell 2 Personenmerkmale und Lernsituationsmerkmale 3 Aktuelle

Mehr

Zukunft Ehrenamt

Zukunft Ehrenamt Zukunft Ehrenamt 2013-2016 Oder: Entwicklung eines Profils künftiger bürgerschaftlicher Hospizarbeit in NRW zur Sicherung des ehrenamtlichen Engagements im Kontext hospizlich-palliativer Versorgungsstrukturen

Mehr

Anwendung von Multi-Level Moderation in Worst Performance Analysen

Anwendung von Multi-Level Moderation in Worst Performance Analysen Anwendung von Multi-Level Moderation in Worst Performance Analysen Präsentation auf der FGME 2015 - Jena Gidon T. Frischkorn, Anna-Lena Schubert, Andreas B. Neubauer & Dirk Hagemann 16. September 2015

Mehr

Forschungsbericht 2003

Forschungsbericht 2003 Lehrstuhl für Mikroökonomie und Laboratorium für experimentelle Wirtschaftsforschung (elab) Prof. Dr. Bettina Rockenbach Forschungsbericht 2003 1. Publikationen in referierten Fachzeitschriften 2. Diskussionspapiere

Mehr

Inhalt Vorwort 1. Was ist Motivation? 2. Was ist Leistung? 3. Persönliche Einstellung Erfolgsfaktor für Motivation

Inhalt Vorwort 1. Was ist Motivation? 2. Was ist Leistung? 3. Persönliche Einstellung Erfolgsfaktor für Motivation Inhalt Vorwort 6 1. Was ist Motivation? 8 Allgemeine und spezifische Motivation 9 Wodurch wird Motivation beeinflusst? 13 Kann man andere motivieren? 15 Motivation im Unternehmen 18 2. Was ist Leistung?

Mehr

Immer besser durch immer mehr Wettbewerb? Zukunft braucht Wertschöpfung mit Sinn

Immer besser durch immer mehr Wettbewerb? Zukunft braucht Wertschöpfung mit Sinn Immer besser durch immer mehr Wettbewerb? Zukunft braucht Wertschöpfung mit Sinn Prof. Dr. Mathias Binswanger Fachhochschule Nordwestschweiz Olten Beispiel aus China im 19. Jahrhundert: Dinosaurierknochen

Mehr

Sie tragen keine richtige Badebekleidung. You are not wearing the correct swimwear.

Sie tragen keine richtige Badebekleidung. You are not wearing the correct swimwear. Badekarten_DGFDB_Komplett_RZ_Layout 1 10.02.16 14:18 Seite 1 1 Übersetzungshilfe Badekleidung Sie tragen keine richtige Badebekleidung. You are not wearing the correct swimwear. Badekarten_DGFDB_Komplett_RZ_Layout

Mehr

CONTEXT IS KING AND DEVICE IS QUEEN! IN DER MOBILEN MARKENKOMMUNIKATION. 21TORR Interactive GmbH

CONTEXT IS KING AND DEVICE IS QUEEN! IN DER MOBILEN MARKENKOMMUNIKATION. 21TORR Interactive GmbH CONTEXT IS KING AND DEVICE IS QUEEN! IN DER MOBILEN MARKENKOMMUNIKATION Oliver Zils, Consultant Digital Branding Timo Günthner, Technical Consultant Mobile 21TORR Interactive GmbH Mobile Markenkommunikation

Mehr

Einmal das Leben schenken ist nicht genug. Was wir zu einem erfüllten Leben unserer Kinder beitragen können

Einmal das Leben schenken ist nicht genug. Was wir zu einem erfüllten Leben unserer Kinder beitragen können Einmal das Leben schenken ist nicht genug Was wir zu einem erfüllten Leben unserer Kinder beitragen können Hirnforschung Unser Hirn lernt durch Benutzung Was ich oft sehe, ist richtig Vorbildfunktion!!!!!!

Mehr

Gewinne bei Innovationswettbewerben

Gewinne bei Innovationswettbewerben Gewinne bei Innovationswettbewerben 2 In diesem Kapitel werden die Gewinne bei Innovationswettbewerben näher erläutert. Ein Gewinn ist grundsätzlich eine Auszeichnung für eine hervorragende Leistung. Er

Mehr

Wie gestalte ich einen modernen Ortsverein?

Wie gestalte ich einen modernen Ortsverein? Medizin Kristina Witschel Wie gestalte ich einen modernen Ortsverein? Notwendige und zielgerichtete Veränderungsprozesse im Mitgliederverband der Arbeiterwohlfahrt Masterarbeit Fachhochschule Münster;

Mehr

Finanzwissenschaftliches Seminar WS 2014/15: Umweltökonomie. FernUniversität in Hagen (PRG, E051+E052)

Finanzwissenschaftliches Seminar WS 2014/15: Umweltökonomie. FernUniversität in Hagen (PRG, E051+E052) Lehrstuhl Volkswirtschaftslehre, insbesondere Finanzwissenschaft Univ.-Prof. Dr. Thomas Eichner Finanzwissenschaftliches Seminar WS 2014/15: Umweltökonomie Veranstaltungstyp: Präsenzveranstaltung Adressatenkreis:

Mehr

Emotionale Intelligenz

Emotionale Intelligenz Christian Menschel - 11487 21.06. 2006 50% Prozent aller Ehen scheitern in Deutschland Tendenz weiter steigend. 4,5 Mio. Arbeitslose in Deutschland Frage: Hoher Intelligenz Quotient = persönlicher und

Mehr

Grüne Logistik Flexibilität und Lieferzeit versus Ökologie Dipl.-Kfm. (FH) Thomas Keuschen (FOM ild) Prof. Dr. Matthias Klumpp (FOM ild)

Grüne Logistik Flexibilität und Lieferzeit versus Ökologie Dipl.-Kfm. (FH) Thomas Keuschen (FOM ild) Prof. Dr. Matthias Klumpp (FOM ild) Grüne Logistik Flexibilität und Lieferzeit versus Ökologie Dipl.-Kfm. (FH) Thomas Keuschen (FOM ild) Prof. Dr. Matthias Klumpp (FOM ild) Logistikmanagement 2011 Bamberg, 28.-30.09.2011 Agenda 1. Einleitung

Mehr

Das Open-Access-Journal Electronic Transactions on Numerical Analysis

Das Open-Access-Journal Electronic Transactions on Numerical Analysis Das Open-Access-Journal Electronic Transactions on Numerical Analysis Roland Herzog Numerische Mathematik (Partielle Differentialgleichungen) Open-Access-Tag 02.11.2015 Roland Herzog (TU Chemnitz) Das

Mehr

«Wer zahlt, befiehlt?»

«Wer zahlt, befiehlt?» «Wer zahlt, befiehlt?» Fiskalische Äquivalenz vs. räumliche Gerechtigkeit am Beispiel des Kantons Zürich Gemeindeforum, 19. November 2013 Prof. Dr. Daniel Kübler Institut für Politikwissenschaft & Zentrum

Mehr

ZWISCHEN TRADITION UND REBELLION - FRAUENBILDER IM AKTUELLEN BOLLYWOODFILM (GERMAN EDITION) BY CHRISTINE STöCKEL

ZWISCHEN TRADITION UND REBELLION - FRAUENBILDER IM AKTUELLEN BOLLYWOODFILM (GERMAN EDITION) BY CHRISTINE STöCKEL Read Online and Download Ebook ZWISCHEN TRADITION UND REBELLION - FRAUENBILDER IM AKTUELLEN BOLLYWOODFILM (GERMAN EDITION) BY CHRISTINE STöCKEL DOWNLOAD EBOOK : ZWISCHEN TRADITION UND REBELLION - FRAUENBILDER

Mehr

Deontologie Die Bausteine der Kantischen Ethik

Deontologie Die Bausteine der Kantischen Ethik Deontologie Die Bausteine der Kantischen Ethik Der gute Wille Ohne Einschränkungen gut ist allein der gute Wille. Alle anderen Dinge wie Talente oder Tugenden sind nicht an sich, sondern nur relativ gut

Mehr

Semi-volatile Organic Compound (SVOC) Aerosols. Verhalten von mittelflüchtigen Stoffen

Semi-volatile Organic Compound (SVOC) Aerosols. Verhalten von mittelflüchtigen Stoffen Semi-volatile Organic Compound (SVOC) Aerosols Verhalten von mittelflüchtigen Stoffen George-Constantin Dragan 4. Symposium Gefahrstoffe am Arbeitsplatz Überblick Einleitung Aerosole Dispersionen aus festen

Mehr

Freiwilligenmanagement als Chance und Herausforderung. Perspektiven für die Engagementplanung des DRK

Freiwilligenmanagement als Chance und Herausforderung. Perspektiven für die Engagementplanung des DRK Freiwilligenmanagement als Chance und Herausforderung. Perspektiven für die Engagementplanung des DRK Prof. Dr. Doris Rosenkranz Berlin, 19. November 2016 Wohlfahrtskongress der Deutschen Roten Kreuzes

Mehr

PC, Handy oder Tablet? Verwendung, Präferenzen und Beendigungsquoten in Panel-basierten Webumfragen von Marktforschungsunternehmen

PC, Handy oder Tablet? Verwendung, Präferenzen und Beendigungsquoten in Panel-basierten Webumfragen von Marktforschungsunternehmen PC, Handy oder Tablet? Verwendung, Präferenzen und Beendigungsquoten in Panel-basierten Webumfragen von Marktforschungsunternehmen Kylie Brosnan, Bettina Grün, Sara Dolnicar PUMA 2017 Diese Forschung wird

Mehr

Motiviert + Führen. Prof. Dr. rer. oec. Dipl. Soz.-Päd. Michael Greiling

Motiviert + Führen. Prof. Dr. rer. oec. Dipl. Soz.-Päd. Michael Greiling Prof. Dr. rer. oec. Dipl. Soz.-Päd. Michael Greiling Gliederung 1 Was ist Motivation? Wodurch wird Motivation beeinflußt? Kann man andere motivieren (steuern)? Wie entsteht Leistung? Wer ist für die Leistung

Mehr

Multiple Repräsentationen, Verständnis physikalischer Experimente und

Multiple Repräsentationen, Verständnis physikalischer Experimente und Multiple Repräsentationen, Verständnis physikalischer Experimente und kognitive Aktivierung: Ein Beitrag zur Entwicklung der Aufgabenkultur Dissertation zur Erlangung des akademischen Grades eines Doktors

Mehr