Arzneimittelpreisvergleich Inhaltsverzeichnis

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1 Arzneimittelpreisvergleich Inhaltsverzeichnis 1 Auslandpreisvergleich Originalprodukte Methodik des Preisvergleiches Vergleichsländer Produktauswahl Vergleichspreise Vergleichsbasis: Wechselkurs Exkurs: Kaufkraftparitäten Exkurs: Mehrwertsteuer Resultate des Medikamentenpreis-Vergleichs Hochpreisland Schweiz Konstruierte Fabrikabgabepreise bei den BAG-Vergleichsländer Entwicklung der Auslandspreise Entwicklung der Fabrikabgabepreise (FAP) Entwicklung der Publikumspreise (PP) Schlussfolgerung Preisvergleich Generischer Wirkstoffe Methodik Inlandpreisvergleich Warenkorb Preise Berechnung Auslandpreisvergleich Warenkorb Preise Inland-Preisvergleich Warenkorb Preisvergleich Einsparungspotential Ausland-Preisvergleich Preisvergleich Markt mit generischer Konkurrenz Generika Markt Einsparungspotential Markt mit generischer Konkurrenz Generikamarkt Schlussfolgerungen Zusammenfassung der Ergebnisse Forderungen für den Generikamarkt

2 1 Auslandpreisvergleich Originalprodukte Die Kosten für Medikamente von Arzt und Apotheken betragen 21% der gesamten Ausgaben in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP). Zählt man die Spitalmedikamente dazu, fliessen heute rund 1/4 der Krankenkassenprämien von jeder versicherten Person in den Medikamentensektor. Aufgrund dieser grossen Ausgaben lohnt es sich, die Medikamentenpreise der Schweiz mit jenen des Auslands zu vergleichen. santésuisse hat deshalb wie schon in den letzten drei Jahren, die Medikamentenpreise in verschiedenen Ländern verglichen. 1.1 Methodik des Preisvergleiches Vergleichsländer Vergleichsländer für die von santésuisse durchgeführte Medikamentenpreis-Vergleichsstudie waren Deutschland (DE), Holland (NL), Dänemark (DK), Grossbritannien (UK), Frankreich (FR), Italien (IT) und Österreich (AT). Die ersten vier genannten Länder sind die Haupt-Referenzländer, welche heute vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) zur Preisbildung herangezogen werden. Die drei Nachbarländer Frankreich, Italien und Österreich werden vom BAG als so genannte Subsidiär- Vergleichsländer ebenfalls zur Preisbildung herangezogen Produktauswahl Für den Auslandpreisvergleich wurden jeweils pro Vergleichsland die ersten 100 vergleichbaren, umsatzstärksten Originalpräparate der Spezialitätenliste (SL) als Referenzprodukte herangezogen. Die Top 100 Medikamente machen einen Anteil von rund 51% am Gesamtumsatz der ambulant abgegeben Medikamente in der OKP aus. Die Generika wurden separat einem Auslandpreisvergleich unterzogen. Die Resultate sind ebenfalls in diesem Bericht zusammengefasst. Es wurden nur Arzneimittel berücksichtigt, zu welchen in der Schweiz und im Vergleichsland sowohl Publikumspreis als auch Fabrikabgabepreis oder wenigstens Apothekereinstandspreis vor- 2

3 handen waren. Weil es vorkommt, dass ein Medikament aus der Schweiz nicht in allen sieben Vergleichsländern zum Verkauf angeboten wird, enthalten die Warenkörbe von DE, NL, DK, UK, FR, IT und AT nicht genau die gleichen Arzneimittel. Da dieser Umstand jedoch keinen relevanten Effekt auf die Vergleichbarkeit der Warenkörbe hat, können die einzelnen Vergleichsländer dennoch einander gegenüber gestellt werden Vergleichspreise Da die Medikamentenpreis-Vergleichsstudie in der ersten Jahreshälfte 2008 erarbeitet wurde, sind einerseits der Publikumspreis (PP) und andererseits der Fabrikabgabepreis (FAP) respektive Apothekereinstandspreis (AIP) des Jahres 2008 als Vergleichsgrössen herangezogen worden. Als PP gilt der FAP inklusive Vertriebsanteil, aber exklusive Mehrwertsteuer (MwSt.), Pauschalen, Rabatte und Gebühren. Es handelt sich bei letzteren um Grössen, die in jedem Land unterschiedlich hoch ausfallen und / oder beim jeweiligen Vergleichsmedikament nicht in jedem Fall exakt beziffert werden können. Die MwSt. wurde ausgeklammert, da sie mit der Steuerpolitik und nicht mit der Preispolitik eines Landes zu tun hat. Eine Erhöhung der MwSt., beispielsweise für die Finanzierung der AHV, soll einen Medikamentenpreisvergleich nicht verzerren. In den Vergleichsländern NL und DK musste der Apothekereinstandspreis als Vergleichsgrösse herangezogen werden, da es in diesen beiden Ländern keinen fixen FAP gibt. Gemäss BAG müssten in DK vom AIP zwischen 2-10% und in NL zwischen 6-12% abgezogen werden, damit man den FAP erhält. Der FAP wird in diesen beiden Ländern verhandelt, weshalb keine offiziellen Angaben bestehen. Die Fabrikabgabepreise der UK wurden analog der Praxis des BAG berechnet, indem vom NHS-Preis (National Health Service) 12.5% abgezogen wurden. In der Schweiz wird die SL jeden Monat aktualisiert. Es kann infolgedessen sein, dass der Preis eines Medikamentes nicht während eines ganzen Jahres gleich bleibt. Beim diesjährigen APV wurden den ausländischen Preisen die Schweizer Preise mit dem jeweils identischen Stichdatum (Februar 2008) gegenübergestellt (vergleiche Abbildung 1). Preise (Monat Jahr) Länder BAG - Wechselkurs für diesjährigen APV 2008 Wechselkurs- Differenz zum Vorjahres APV 2007 Spezialitätenliste - Februar 2008 AT, IT, NL, 1 EUR = Fr % DE Spezialitätenliste - Februar 2008 DK 1 DDK = Fr % Spezialitätenliste - Februar 2008 UK 1 GBP = Fr % Spezialitätenliste - Februar 2008 FR 1 EUR = Fr % Tabelle 1: Preisvergleich in den verschiedenen Ländern Um möglichst genaue Preisvergleiche zu erhalten, wurde der PP (exkl. MwSt., Rabatte, Pauschalen und Gebühren) und der FAP (resp. AIP) für jedes Vergleichsland und Medikament je Einheit (z.b. pro Tablette bei gleicher Dosierung) bestimmt, und mit dem analogen Preis in der Schweiz verglichen. Auf diese Weise konnte die unterschiedliche Marktsituation in den einzelnen Vergleichsländern berücksichtigt werden. Nicht in allen Ländern sind Arzneimittel in der gleichen Dosierung und Packungsgrösse wie in der Schweiz erhältlich. Es wurden demnach die absoluten und relativen Preisdifferenzen je Einheit und Medikament kalkuliert. Die relative Preisdifferenz wurde mit den jeweiligen Umsätzen 2007 gewichtet und so das absolute Einsparpotential in Mio. Franken berechnet. 3

4 Verglichen wurde die umsatzstärkste Packung pro Basename. War diese im Ausland nicht auffindbar, wurde die ähnlichste Packungseinheit im Ausland gewählt und mit der ähnlichsten Packung in der Schweiz verglichen. Bei der Auswahl der ähnlichsten Packung war die Priorität auf der Dosierung und erst danach auf der Packungsgrösse Vergleichsbasis: Wechselkurs Der Preisvergleich erfolgte zu nominellen Wechselkursen. Die Wechselkursentwicklung muss jedoch bei der Interpretation der Ergebnisse mit einbezogen werden. Um zufällige Tagesschwankungen auszuschliessen, wurde der offizielle BAG-Wechselkurs für das jeweilige Semester benutzt, um die Preise umzurechnen. Quelle: Ein schwacher Franken führt zu geringeren Preisdifferenzen zum Ausland, weil die Schweizer Arzneimittelpreise immer noch höher sind als im Ausland. Der aktuelle Wechselkurs liegt bei rund Fr (Stand Juni/Juli 2008). Hätte man diesen Wechselkurs verwendet, würden die Einsparungen zum Ausland, im Vergleich zum verwendeten BAG-Wechselkurs von Fr. 1.65, höher ausfallen. Das BAG berechnet den durchschnittlichen Wechselkurs und verfügt die Preise an Hand ihres Wechselkurses. Da wir diesen BAG-Wechselkurs verwendet haben, ist unser Auslandspreisvergleich direkt mit dem Wirtschaftlichkeitskriterium gemäss Krankenversicherungsgesetz (KVG) verknüpft: die Preise dürfen zum BAG-Wechselkurs nicht höher sein als in den vier Vergleichsländern DE, DK, NL und UK, sowie den Subsidiärländern AT, FR und IT. Abbildung 1: Entwicklung des Wechselkurses Schweizer Franken / Euro seit Einführung des Euro in den Devisenhandel (Quelle: SNB) 4

5 1.1.5 Exkurs: Kaufkraftparitäten Kaufkraftparitäten wurden im santésuisse Arzneimittelpreis-Vergleich nicht berücksichtigt. Diese vergleichen die reale Kaufkraft der Währungen in den verschiedenen Ländern. Der Auslandpreisvergleich von santésuisse will jedoch die Medikamentenpreise in der Schweiz den Medikamentenpreisen im Ausland gegenüberstellen und nicht mit dem Preis für andere Güter in der Schweiz vergleichen. Aus diesem Grund ist es aus Sicht von santésuisse problematisch, bei einem Preisvergleich die Kaufkraft anzuwenden. Preisvergleiche von international handelbaren Gütern sollten auf Niveau Devisenkurs vorgenommen werden. Dieser Wechselkurs ist eine Grösse, die im Markt gebildet wird. Der Devisenkurs ist deshalb die ökonomisch relevante Grösse, Preise von Waren international zu vergleichen. Kaufkraftparitäten hingegen sind in der Ökonomie bei einem Vergleich der Volkseinkommen von Bedeutung, weil es für das Wohlstandsniveau relevant ist, wie viele Güter die Bevölkerung mit diesem Volkseinkommen konsumieren kann. Die Kaufkraftparität ist ein wirtschaftstheoretisches Konstrukt, und abhängig vom allgemeinen Preisniveau (inkl. Löhne) eines Landes. Gegen die KKP-Umrechnung in einem Arzneimittelpreisvergleich spricht die Tatsache, dass Medikamente international handelbare Güter sind. Auch bei den Lebensmittelpreisen wird mit dem Devisenkursen umgerechnet. Eine Umrechnung mit der KKP vergleicht nicht nur die effektiven Preise der Medikamente, sondern berücksichtigt das allgemeine Preisniveau und somit die inländische Kaufkraft der Landeswährung. Verwendet man die Kaufkraftparität bei Preisvergleichen, existiert deshalb das Problem der endogenen Variable: Die Kaufkraft wird aus dem Preisniveau abgeleitet und das Preisniveau wird in Bezug zur Kaufkraft betrachtet. Die Preisunterschiede zum Ausland werden also mit der Kaufkraft erklärt, die aus den hohen Preisen resultieren. Die schwache inländische Kaufkraft des Schweizer Frankens resultiert aber gerade aus den hohen Preisen. Die Feststellung, die Preise in der Schweiz seien auf Niveau Kaufkraftparität weniger überhöht als auf Niveau Devisenkurs, ist demnach trivial. Wären die Preise tiefer, wäre auch die inländische Kaufkraft der Schweizer Bevölkerung höher Exkurs: Mehrwertsteuer Der Publikumspreis wurde immer exklusive Mehrwertsteuer (MwSt.) berechnet. Wie oben erwähnt, bildet die MwSt. die Steuerpolitik eines Landes ab. Wenn ein Publikumspreis inklusive MwSt. angegeben wird, so vergleicht man zwei Produkte: es wird nicht nur das Medikament verglichen, sondern zusätzlich die staatlichen Leistungen, welche über die MwSt. finanziert werden. Ein Land, wie die Schweiz, mit einem reduzierten Mehrwertsteuersatz von 2.4%, muss die Steuern aus anderen Quellen beziehen, als bspw. Deutschland, das für alle Produkte 19% MwSt. verrechnet. Wenn man Publikumspreise inklusive MwSt. vergleicht, müsste man somit für die Schweiz zusätzlich noch Steueranteile aus anderen Steuerquellen bspw. Einkommenssteuer dazurechnen, damit man gleiches mit gleichen vergleicht. Ein solcher Vergleich wäre jedoch nicht mehr nachvollziehbar und würde wenig Sinn ergeben. In kompetitiven Märkten mit grosser Preiselastizität spielen die unterschiedlichen Mehrwertsteuersätze für das Preisniveau eine viel kleinere Rolle, da die Konsumenten auf steigende Preise mit einer tieferen Nachfrage reagieren. Deshalb kann der Produzent die MwSt. nicht vollständig auf den Konsumenten überwälzen. In solchen Märkten gäbe es die grösseren Verzerrungen, wenn 5

6 man die Publikumspreise exklusive Mehrwertsteuer vergleichen würde. Bei hohen MwSt.-Sätzen würde man dann das effektive Preisniveau unterschätzen. Deshalb verwendet man bei Preisvergleichen von z.b. Autos meistens die Publikumspreise inklusive Mehrwertsteuer. Im Arzneimittelmarkt ist jedoch die Preiselastizität sehr gering. Die Nachfrage verändert sich bei höheren Preisen kaum. Deshalb überwälzt der Produzent die MwSt. auf den Konsumenten vollständig. 1.2 Resultate des Medikamentenpreis-Vergleichs Die Preisvergleiche wurden sowohl bezogen auf den FAP (respektive AIP) als auch in Bezug auf den PP (exkl. MWSt., Rabatte, Pauschalen und Gebühren) berechnet. Bei einem Vergleich auf Basis des PP werden jedoch auch die unterschiedlichen Margen- und Gesundheitssysteme verglichen, und nicht nur die eigentlichen Medikamentenpreise, weshalb das Schwergewicht bei der Präsentation der Ergebnisse hauptsächlich auf die Unterschiede der FAP resp. AIP gelegt wurde. Allerdings sind bei der Berechnung des Einsparpotentials für die Krankenversicherer die Publikumspreise relevant, weshalb wir das Einsparpotential auf Publikumspreisniveau ebenfalls berechnet haben Hochpreisland Schweiz Wie aus Abbildung 3 ersichtlich ist, liegen die FAP in den Nachbarländern Österreich, Frankreich und Italien um 17% bis 25% unter denjenigen in der Schweiz. Auch in den so genannten Haupt- Referenzländern des BAG (DE, DK, NL und UK) sind die zum Teil konservativ berechneten FAP bis 7% günstiger. Zu erwähnen gilt, dass bei Dänemark, wie auch bei Holland, der Apothekereinstandspreis (AIP) herangezogen wurde, welcher rund 12% höher liegt als der FAP. Ebenfalls wurde bei Deutschland der Rabatt auf verschreibungspflichtige Arzneimittel von rund 6% nicht abgezogen sowie Festbeträge nicht berücksichtigt. Der effektive Unterschied wäre dementsprechend höher, beziehungsweise würde in Dänemark sowie in Deutschland der Indexstand unter die 100%- Marke fallen. Das ausgewiesene Einsparpotenzial von bis 25% zeigt deutlich, dass die Pharmaindustrie für die gleichen Medikamente in der Schweiz einen zum Teil klar höheren Preis erhält als in allen anderen Vergleichsländern. Das Einsparpotenzial entspricht einem hohen dreistelligen Millionenbetrag. 6

7 Abbildung 2: Gegenüberstellung der umsatzgewichteten Preisindices (FAP- resp. AIP-Niveau) Gewichtet mit dem jeweiligen Umsatz der 100 überprüften Medikamente, lassen sich in der Schweiz bei Anwendung der ausländischen FAP respektive AIP im Vergleich zu IT theoretisch 388 Mio. Franken, zu FR 259 Mio. Franken, zu AT 240 Mio. Franken, zu UK 108 Mio. Franken und zu NL 28 Mio. Franken einsparen. Die Aussagekraft gegenüber den beiden letztgenannten, sowie gegenüber den Hochpreisländern Deutschland und Dänemark, ist aufgrund des fehlenden fixen FAP sowie der Nichtberücksichtigung von Rabatten, erschwert. Siehe dazu folgende Abbildung 3: Abbildung 3: Einsparpotential (auf FAP-Niveau) 7

8 Die Gegenüberstellung der PP (exkl. MWSt., Rabatte, Pauschalen und Gebühren) zeigt ebenfalls ein gewichtiges Einsparpotenzial von bis zu 27%, welches prozentual noch höher ist als dasjenige bei den FAP (Abbildung 4). Abbildung 4: Gegenüberstellung der umsatzgewichteten Preisindices (PP-Niveau) Dies würde einer Entlastung der Grundversicherung von 23 Mio. Franken bis 577 Mio. Franken entsprechen (siehe Abbildung 5). Das Einsparpotential ist auf Basis PP grösser, dies aufgrund der veralteten und nicht mehr zeitgerechten Margenordnung. Abbildung 5: Einsparpotential (auf PP-Niveau) 8

9 1.2.2 Konstruierte Fabrikabgabepreise bei den BAG-Vergleichsländer Die Gegenüberstellung von FAP und PP in der Abbildung 6 zeigt in den Referenzländern DK, NL und UK grosse Differenzen. Wie bereits im Kapitel 1.3 erwähnt, weisen unter anderem diese drei Länder keine fixen Angaben bezüglich FAP aus. Bei UK drängt sich, aufgrund der unterschiedlichen Differenz zur Schweiz bezüglich FAP und PP, eine Analyse der Berechnungsgrundlage des BAG auf. Der Abzug von 12.5% auf dem NHS-Preis scheint zu gering. Auch die Praxis der FAP-Berechnung in DK und NL beinhaltet für die Pharmafirmen viel Verhandlungsspielraum. Die Überprüfung der AIP-Preise in NL zeigt zudem, dass die Preise bei Medikamenten, welche im Verkauf mehr als 90 Franken kosten, der AIP sogar höher ist als der Publikumspreis exkl. MwSt. Bei den günstigeren Medikamenten ist der AIP nur marginal tiefer. Für die Berechnung des FAP ist der Abzug von 6% auf dem AIP deutlich zu wenig. Aber selbst mit den verwendeten, eigentlich zu hohen Vergleichspreisen, findet man in der Schweiz immer noch durchschnittliche Preisdifferenzen zu NL und UK von bis zu 7%. Das BAG kann in der Preisfestsetzung mit den heutigen Vergleichsländern, inkl. den Subsidiärländern, noch ein beträchtliches Einsparpotential realisieren. Abbildung 6: Gegenüberstellung der umsatzgewichteten Preisindices (FAP/AIP zu PP-Niveau) 9

10 1.3 Entwicklung der Auslandspreise Die Auslandpreisvergleichsstudie 2008 hat gezeigt, dass sich die Preisunterschiede zum Vorjahr zwar verringert haben, dass jedoch immer noch ein erhebliches Einsparpotenzial bei den Preisen vorhanden ist. Ein Zeitreihenvergleich über die letzten 3 bis 4 Jahre zeigt diese Tendenz auf (vgl. dazu die Abbildungen 7 bis 10) Entwicklung der Fabrikabgabepreise (FAP) In Zeiten steigender Wechselkurse (vgl. Abbildung 1) werden die Medikamente im Ausland relativ teurer. Im Jahr 2007 schwächte sich der Schweizer Franken gegenüber den Vergleichsländern ab. Schliesst man diesen Wechselkurseffekt aus, resultiert im Vergleich zum Ausland eine grössere Nettopreisdifferenz. Das Schweizer Preisniveau liegt aktuell, wie auch bereits in den Vorjahren, zum Teil deutlich über demjenigen der Vergleichsländer. Die Preisdifferenz hat sich im Vergleich zu den Vorjahren auf FAP-Niveau weiter verringert, wobei ein Teil auf Wechselkurseffekte zurückzuführen ist. Abbildung 7: Entwicklung des Fabrikabgabepreis-Niveaus zwischen 2005 und 2008 Für die Länder Dänemark (DK), Holland (NL) und Grossbritannien (UK) stehen nur die FAP-Daten der Jahre 2006 bis 2008 zur Verfügung. Auch hier zeigt sich eine Angleichung des FAP-Niveaus (ohne Berücksichtigung allfälliger MwSt.- und Wechselkurseffekten), siehe folgende Abbildung 8: 10

11 Abbildung 8: Entwicklung des Fabrikabgabepreis-Niveaus zwischen 2006 und Entwicklung der Publikumspreise (PP) Die Preisdifferenz auf Basis PP zum Ausland ist, wie auf Basis FAP, kleiner geworden (vgl. dazu die Abbildungen 9 und 10). Überall beobachtet man gleichmässige Preisannäherung, welche den Verlauf der in den letzten 3 Jahren eingesetzten Abwertung des Schweizer Franken gegenüber den Währungen der Vergleichsländer (EUR, DKK, GBP) widerspiegelt (siehe dazu Tabelle 1 und Abbildung 1). Zusätzlich wurden ein paar umsatzstarke Medikamente im Ausland später generisch als in der Schweiz. Dies erklärt u.a. die relativ stärkere Preisannäherung Deutschlands: zum Beispiel wurde auf dem deutschen Markt das umsatzstarke Medikament Fosamax (Wirkstoff Alendronsäure) erst im April 2008 generisch (in der Schweiz hingegen bereits Mitte 2007). Der Preisindex auf Niveau PP senkte sich Brutto um fünf Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr. Nach Berücksichtigung der Wechselkurserhöhung beträgt die Preissenkung nur noch rund 1 Prozentpunkt (Netto). Vergleicht man die Preisindices von FAP und PP in den Vergleichsländern, so muss man für die Schweiz weiterhin hohe Vertriebsmargen feststellen (vgl. Abbildung 6). In der nicht marktgerechten Margenordnung steckt ein beträchtliches Einsparpotential. 11

12 Abbildung 9: Entwicklung des Publikumspreis-Niveaus zwischen 2005 und 2008 Für die Länder Dänemark (DK), Holland (NL) und Grossbritannien (UK) stehen nur PP-Daten der Jahre 2006 und 2008 zur Verfügung, siehe folgende Abbildung 11: Abbildung 10: Entwicklung des Publikumspreis-Niveaus zwischen 2006 und

13 Im Jahr 2007 beschloss der Bundesrat eine ausserordentliche Überprüfung der Medikamentenpreise. Präparate, welche zwischen 1993 und 2002 in die Spezialitätenliste aufgenommen wurden sollen mittels eines Auslandpreisvergleichs auf die Wirtschaftlichkeit überprüft und deren Preise allenfalls angepasst werden. Gemäss Angaben des BAG fallen etwa 1000 Pharmazeutika unter diese Regelung, welche Einsparungen von rund CHF 100 bis 150 Mio. bringen soll. Der vorliegende Auslandpreisvergleich, mit der Datenerhebung im Februar 2008, kann diesen Spareffekt nur teilweise ausweisen, da das BAG die Umsetzung der Überprüfung in zwei Tranchen aufgeteilt hat. Die ersten Preisanpassungen wurden im Januar 2008 publiziert und per 1. März 2008 in Kraft gesetzt, gemäss Information des BAGs wird die zweite Preisanpassung auf den wirksam. Um den Einspareffekt quantitativ auszuweisen, werden hiernach die oben verwendeten Daten mit den SL-Preisen vom 1. Oktober 2007 sowie denjenigen vom 1. April 2008 verglichen: Die Umsetzung der ersten Preisüberprüfung von März 2008 (SL-Preise März 2008) zeigt bei sämtlichen Vergleichsländern eine Reduktion der Preisdifferenzen. Auf Basis PP liegt das errechnete Einsparpotential zwischen 2% (33 Mio.) und 4% (84 Mio.), und auf Basis FAP liegt die Einsparung ebenfalls in diesem Rahmen, zwischen 2% (35 Mio.) und 5% (75 Mio.). Bei diesen Vergleichen konnten exogene Faktoren wie allfällige Preisänderungen in den Vergleichsländern nicht berücksichtigt werden. Das tatsächliche Einsparpotential kann frühestens in einem Jahr berechnet werden, wenn die Umsatzzahlen für 2008 vorliegen. Abbildung 11: Einsparpotential vor/nach der 1. Preisanpassung (März 2008) Die folgende Abbildung 12 zeigt das aggregierte Einsparpotentials zu verschiedenen Zeitpunkten, und zwar zu Beginn der (ersten) Preisüberprüfungsphase des BAGs (Oktober 2007), zum Zeitpunkt unseres APVs (Februar 2008), und nach Ende der 1. Preisüberprüfung des BAGs (April 2008). Das Einsparpotential nach der Überprüfung dieser 1. Medikamententranche liegt bei rund CHF 50 Mio. 13

14 Abbildung 12: Durchschnittliches Einsparpotential in Mio. CHF Schlussfolgerung Auf den 100 umsatzstärksten Originalprodukten in der Schweiz besteht im Vergleich zu den sieben verwendeten Ländern ein durchschnittliches Einsparpotential von rund CHF 340 Mio. zu Publikums- und von CHF 110 Mio. zu Fabrikabgabepreisen. Mit dem vorliegenden Ländervergleich kann gezeigt werden, dass die Schweiz immer noch vergleichsweise hohe Arzneimittelpreise und somit über ein grosses Einsparpotential im dreistelligen Millionenbereich gegenüber dem Ausland aufweist. Angesichts der nach wie vor bestehenden Preisdifferenzen sind weitere Anstrengungen zur Dämpfung der Medikamentenkosten in der Schweiz notwendig. Dabei soll aber auch erwähnt werden, dass die bisherigen Massnahmen des Bundes in die richtige Richtung zielen, doch wie erste Auswertungen der aktuellen Preisüberprüfung zeigen, nicht genügen. Mittels der nachfolgenden Massnahmen will santésuisse das stetige Ansteigen der Medikamentenkosten dämpfen und die Preisdifferenz zum Ausland weiter verringern: Wie der Auslandpreisvergleich zeigt, sind die vier BAG-Hauptvergleichsländer Deutschland, Holland, Dänemark und England Hochpreisländer. Mit den Nachbarländern Frankreich, Österreich und Italien wird nur Subsidiär verglichen. santésuisse fordert deshalb für die Preisfestsetzung des Bundes einen gleichwertigen Sieben-Länder-Korb, welcher auch unsere Nachbarländer beinhaltet. Die deutlich höheren Differenzen bei den Publikumspreisen weisen auf ein überhöhtes Margensystem in der Schweiz hin. Dies ohne Berücksichtigung der Apotheker- Entschädigung über die LOA. Der Bund ist deshalb gefordert, die Marge zu senken. Nur mit einer regelmässigen Überprüfung der Preise ist das stetige Kostenwachstum wirkungsvoll zu dämpfen. santésuisse begrüsst daher die im Rahmen der KVG Revision geplante regelmässige Überprüfung der Medikamentenpreise alle drei Jahre. 14

15 Die dargestellten Preisdifferenzen zeigen das Potential für Parallelimport auf. Eine Annäherung an das europäische Preisniveau wird durch die Einführung der Regionalen Erschöpfung patentgeschützter Arzneimittel beschleunigt. 15

16 2 Preisvergleich Generischer Wirkstoffe 2.1 Methodik Ziel des vorliegenden Generika-Preisvergleichs ist es, einerseits das Einsparungspotential innerhalb des schweizerischen Generikamarktes zu beziffern und andererseits dasjenige zum Ausland zu quantifizieren. Die Vorgehensweise für die Berechnung des Preisvergleichs lehnt sich denn auch stark an diese Zielsetzung an. In einem ersten Schritt wird das Kostenreduktionspotential berechnet, welches bei einer angenommenen Substitution der einzelnen Präparate durch das jeweils günstigste schweizerische Generikum resultieren würde. In einem zweiten Schritt lässt sich an Hand der Preisdifferenz vom günstigsten inländischen zum günstigsten ausländischen Präparat die potentiellen Einsparungen respektive die Mehrausgaben gegenüber dem Ausland berechnen. Abbildung 13: Methodik Preisvergleich 16

17 2.1.1 Inlandpreisvergleich Warenkorb Ausgehend von der Top 150 Wirkstoff-Hitliste des Jahres 2006 wurden die 30 umsatzstärksten Wirkstoffe mit generischer Konkurrenz ausgewählt, wobei zusätzlich für jedes Präparat die umsatzstärkste Packungsgrösse und Dosierung ermittelt wurde. Bei Abweichungen in der Packungsgrösse von Generikum zu Original, wurde diejenige Generikums-Packung mit der geringsten Abweichung gewählt (maximale Abweichung 5 Stück), wobei diesem Fall die Preise umgerechnet werden. Auf Grund regulatorischer Gegebenheiten gibt es in der Schweiz keine Abweichungen betreffend der Dosierung Preise Auf Basis der Spezialitätenliste vom wurden sowohl die Publikums (PP)- wie auch die Fabrikabgabepreise (FAP), der im Warenkorb enthaltenen Originalmedikamente und der entsprechenden Generika, erfasst. Im Hinblick auf den Auslandpreisvergleich werden in der vorliegenden Studie die Publikumspreise ohne Mehrwertsteuer und Apothekerpauschalen (LOA) verglichen. Während der Publikumspreis für die Konsumenten respektive Versicherten von primärem Interesse ist, bildet der Fabrikabgabepreis die Grundlage für den Auslandpreisvergleich im Rahmen der Wirtschaftlichkeitsüberprüfung der Originalpräparate durch das Bundesamt für Gesundheit Berechnung Für die Berechung des Binnenvergleichs wurden die Preise (FAP und PP) des Originalpräparats sowie aller auf dem Markt verfügbaren Generika dem günstigsten Generikum (= Generikum 2, Abbildung 1) gegenübergestellt. Um Verzerrungen auf Grund allfälliger Abweichungen bei den Packungsgrössen zu vermeiden, wurden die Mengen standardisiert (z.b. Preis pro Tablette). Auf dieser Basis wurde jeweils die Preisdifferenz jedes einzelnen Produktes eines Wirkstoffs zum günstigsten Generikum eruiert. Anschliessend wurde mit den Umsatzdaten des Jahres 2007 das entsprechende Einsparungspotential auf Basis beider Preise berechnet Auslandpreisvergleich Der vorliegenden Studie sollen dieselben Vergleichsländer zugrunde gelegt werden, wie sie der Gesetzgeber in der Schweiz für die Wirtschaftlichkeitsüberprüfungen für Medikamente fordert. Gemäss der Krankenpflege-Leistungsverordnung (KLV) wird primär mit den Ländern Deutschland (DE), Dänemark (DK), Grossbritannien (UK) und den Niederlande (NL), sowie subsidiär mit Frankreich (FR), Österreich (AT) und Italien (IT) verglichen. Diese Auswahl bietet zudem den Vorteil, dass sämtliche Nachbarstaaten der Schweiz berücksichtigt werden. 17

18 Warenkorb Aufbauend auf dem Warenkorb des Inlandspreisvergleichs, wurden zu jedem der 30 Wirkstoffe das günstigste Generikum mit gleicher Packungsgrösse und Dosierung wie das Original in der Schweiz bestimmt. Je Vergleichsland wurde dann für die ersten 25 vergleichbaren Wirkstoffe dasjenige Generikum mit dem günstigsten Preis als Referenzprodukt herangezogen. Weil es vorkommt, dass ein Generika fähiges Originalpräparat aus der Schweiz nicht in allen sieben Vergleichsländern als Generikum zum Verkauf angeboten wird, enthalten die Warenkörbe von AT, DE, DK, FR, IT, NL und UK nicht genau die gleichen Wirkstoffe (Generika). Die einzelnen Vergleichsländer können aber im Vergleich einander problemlos gegenüber gestellt werden. Viele Daten hat santésuisse direkt von den Behörden der jeweiligen Länder erhalten. Dort, wo dies nicht der Fall war und die Preise öffentlich zugänglich sind, bestand jedoch ein enger Kontakt resp. Informationsaustausch mit den für die Veröffentlichung der Arzneimittelpreise im jeweiligen Land zuständigen Personen. Wo möglich, wurde zum umsatzstärksten Schweizer Präparat das entsprechende günstigste ausländische Generikum mit gleicher Dosierung, gleicher Packungsgrösse und gleicher galenischer Form herangezogen. In allen anderen Fällen, wo Dosierung und / oder Packungsgrösse in der Schweiz und im Ausland nicht deckungsgleich waren, wurde dasjenige schweizerische Präparat ausgewählt, welches dem ausländischen am ähnlichsten war, wobei die Dosierung als Übereinstimmungskriterium erste Priorität hatte (da diese am schwierigsten zu korrigieren ist), gefolgt von der Packungsgrösse. In all jenen Fällen, wo die Dosierung der Schweiz mit derjenigen des Vergleichslandes übereinstimmend ist, sind die Vergleiche genau. Fälle, in denen der Vergleich unterschiedlicher Dosierungen nötig geworden wäre, sind im Generika-Preisvergleich nicht aufgetreten. In Fällen, wo die galenische Form in der Schweiz und im Vergleichsland nicht deckungsgleich war, sind ähnliche Darreichungsformen miteinander verglichen worden, z.b. Tabs. mit Caps. oder Filmtabs mit Caps. Bei ungenügender Vergleichbarkeit wie Beispielsweise im Falle von Ampullen und Tabletten, wurde das Produkt nicht in den Vergleich einbezogen Preise In der Vergleichsstudie wurden einerseits die Publikumspreise (PP) und andererseits die Fabrikabgabepreise (FAP) des Jahres 2008 als Vergleichsgrössen herangezogen. In der Schweiz wird die SL jeden Monat aktualisiert. Es kann infolgedessen sein, dass der Preis eines Generikums nicht während eines ganzen Jahres gleich bleibt. Da die Medikamentenpreise von den Vergleichsländern zu unterschiedlichen Zeitpunkten bei santésuisse eingetroffen sind und deshalb auch unterschiedliche Stichdaten aufweisen, wurden den ausländischen Preisen die Schweizer Preise mit dem jeweils identischen Stichtag (Monat) gegenübergestellt. Um möglichst genaue Preisvergleiche zu erhalten, wurden der PP und der FAP für jedes Vergleichsland und Generikum je Einheit (pro Tablette bei gleicher Dosierung) bestimmt und mit dem analogen Preis in der Schweiz verglichen. Auf diese Weise konnte die unterschiedliche Marktsituation in den einzelnen Vergleichsländern berücksichtigt werden. Nicht in allen Ländern sind Generika in der gleichen Packungsgrösse wie in der Schweiz erhältlich. Ein Preisvergleich auf PP-Niveau ist vor allem für die breite Öffentlichkeit von Interesse, da der PP derjenige Preis ist, welcher durch Ärzte oder Apotheker fakturiert wird. Zusätzlich zum PP wird in der Schweiz noch die Mehrwertsteuer hinzu gezählt und der Apotheker darf des weitern seine Pauschalen verrechnen. In der Generikapreis-Vergleichsstudie von santésuisse wurden 18

19 weder die Mehrwertsteuer noch Pauschalen, Rabatte oder Gebühren berücksichtigt. Es handelt sich dabei um Grössen, die in jedem Land unterschiedlich hoch ausfallen und / oder beim jeweiligen Vergleichsmedikament nicht in jedem Fall exakt beziffert werden können. Als PP in der vorliegenden Studie gilt demnach der FAP inklusive Vertriebsmarge, aber exklusive Mehrwertsteuer (MwSt.), Pauschalen, Rabatte und Gebühren. Der Fabrikabgabepreis (auch Herstellerpreis oder Ex-Factory-Preis genannt) wird für ein Medikament von der Herstellerfirma (allenfalls Vertriebsfirma) verrechnet. Diese beliefert in der Regel Grossisten, welche ihrerseits Ärzte und Apotheker beliefern. Für das Bundesamt für Gesundheit (BAG) ist der FAP beim Auslandpreisvergleich von Originalpräparaten im Rahmen der Arzneimittelaufnahme in die Spezialitätenliste (SL) bzw. deren Wirtschaftlichkeitsprüfung nach 3, 15 und 17 Jahren relevant. Auf Basis der FAP der Originalmedikamente werden die Preise der Generika festgelegt. 2.2 Inland-Preisvergleich Warenkorb Die Preise der patentabgelaufenen Wirkstoffe mit generischer Konkurrenz wurden auf Basis der Spezialitätenliste vom 1. Februar 2008 erhoben. Der für den Generika-Vergleich verwendete Warenkorb umfasst die umsatzstärksten 30 Wirkstoffe. Diese setzen sich zu einem Drittel aus Präparaten zur Behandlung von Herzkreislauf- Erkrankungen und zu weiteren 30% aus Generika zur Behandlung von Krankheiten des Nervensystems zusammen. Bei letzteren handelt es sich vorwiegend um Medikamente gegen Depressionen. Weiter werden 13% der Vergleichspräparate gegen Muskel- und Skelettschmerzen und 10% gegen Infektionen eingesetzt. 7% der verglichenen Generika dienen der Behandlung von Magen-Darm-Erkrankungen (z.b. Magensäurehemmer). 19

20 Abbildung 14: Generika-Warenkorb nach Indikationsgebieten Die Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind die Volkskrankheit Nummer 1, dicht gefolgt von Krankheiten des Nervensystems (z.b. Depressionen). Umso positiver ist es, dass zu diesen häufigsten Erkrankungen bereits zahlreiche Generika auf dem Markt sind und deshalb auch im Warenkorb der santésuisse-studie den Löwenanteil der Produkte stellen. Die im Generika-Warenkorb enthaltenen 30 Wirkstoffe decken über 50% des Umsatzes des patentabgelaufenen Medikamentenmarktes in der Schweiz ab. Betrachtet man einzig den Markt für Wirkstoffe mit generischer Konkurrenz, d.h. patentabgelaufene Wirkstoffe für welche Generika angeboten werden, beträgt der Abdeckungsgrad über 80% und beim Generikamarkt, d.h. der Markt mit generischer Konkurrenz abzüglich der Originalpräparate, sogar über 95% Preisvergleich Bei der Inland-Analyse der Preisspanne der 30 Vergleichswirkstoffe, d.h. die Preisdifferenz zwischen dem teuersten und günstigsten Generikum (pro Einheit), fallen die markanten Preisdifferenzen zwischen den verschiedenen Brands eines einzelnen Wirkstoffs auf. 20

21 Abbildung 15: Prozentuale Preisunterschiede zwischen dem teuersten und dem günstigsten Generikum (Inlandpreisvergleich) Bei 17 der 30 Wirkstoffe ist das, am Publikumspreis (exkl. MWSt., Pauschalen, Rabatte und Gebühren) gemessen, günstigste Generikum mehr als 10% günstiger als das teuerste Generikum. Die meisten Wirkstoffe weisen eine Preisspanne zwischen Maximal- und Minimalpreis zwischen 10% und 20% auf. In der Gruppe mit der grössten Preisdifferenz sind bekannte Wirkstoffe (Name des Originalpräparates in Klammern) wie Simvastatin (Zocor), Metformin (Glucophage), Omeprazol (Antra Mups), Citalopram (Seropram), Metoprolol (Beloc Zok), Torasemid (Torem) und Alendron-Säure (Fosamax). Bezogen auf den FAP akzentuiert sich das Bild zusätzlich: Bei Zweidrittel der Wirkstoffe (20) ist das billigste Generikum um mehr als 10% günstiger als das teuerste, bei immerhin noch 13 Wirkstoffen beträgt der Unterschied zwischen dem günstigen und teuersten Präparat sogar mehr als 20%. Spitzenreiter mit einer Preisdifferenz von über 40% sind hier Simvastatin (Zocor), Amlodipin (Norvasc) und Atenolol (Tenormin). Bei einem Wettbewerb zwischen identischen Produkten, wie im vorliegenden Fall, müsste man tendenziell von einer Preiskonvergenz ausgehen, da die teueren Anbieter ohne Preisanpassungen Marktanteile verlieren würden. Im Falle des schweizerischen Generikamarktes ist dies offensichtlich nicht der Fall. Mittels den vorliegenden Daten konnte weder die Anzahl Konkurrenten noch die Grösse des einzelnen Marktes als Einflussvariable für die Wettbewerbsintensität identifiziert werden (vgl. Abbildung 16). Offensichtlich spielt der Wettbewerb auf dem Schweizerischen Generika-Markt nur ungenügend. 21

22 Abbildung 16: Einfluss der Anzahl Wettbewerber auf die Preisspanne Einsparungspotential Wie die in Abschnitt dargestellten Preisdifferenzen vermuten lassen, besteht ein beachtliches Einsparungspotential im schweizerischen Markt für patentabgelaufene Wirkstoffe. Würden alle Patienten konsequent das günstigste Generikum verwenden, liessen sich innerhalb der Gruppe der 30 Vergleichswirkstoffe zu Publikumspreisen rund CHF 135 Mio. einsparen. Davon alleine CHF 63 Mio. durch eine Substitution innerhalb der Generika. Prozentual entspricht dies 18% des Wirkstoffmarktes und 13% des Generikamarktes. Es gilt festzuhalten, dass der inländische Generikamarkt ein beträchtliches Kostenreduktionspotential birgt. Auf Ex-Factory- Basis beträgt das Kostenreduktionspotential der 30 Wirkstoffe rund CHF 104 Mio. Davon entfallen rund CHF 48 Mio. auf Generika und CHF 56 Mio. auf die Originalprodukte. 22

23 Abbildung 17: Einsparungspotential Top 30 Wirkstoffe mit generischer Konkurrenz 2.3 Ausland-Preisvergleich Öffnet man nach der Untersuchung des Schweizerischen Binnenmarktes (Kapitel 2.2) den Blickwinkel nun auch noch auf die umliegenden europäischen Länder, welche auch dem Bundesamt für Gesundheit für die Preisbildung der patentgeschützten Pharmazeutika dienen, sieht man sich einem nochmals grösseren Einsparungspotential gegenüber. Wie beim Auslandpreisvergleich der Originalprodukte, wurden auch hier die Länder Dänemark, Deutschland, England, Frankreich, Italien, Niederlande sowie Österreich herangezogen. Die Recherchen für diese Studie haben gezeigt, dass der internationale Medikamentenmarkt nicht transparent ist. Die Preise der Vergleichsländer sind einerseits schwierig zu erhalten, andererseits müssten bei Preisvergleichen auch immer die unterschiedlichen Bonus-, Rabatt- und Margensysteme der einzelnen Länder berücksichtigt werden. Oft sind die effektiv bezahlten Preise viel tiefer, als die angegebenen Listenpreise. Je nach Blickwinkel und Berücksichtigung der einen oder anderen Grösse, kann somit ein Preisvergleich unterschiedlich ausfallen. Mit der von santésuisse gewählten Methode, welche Rabatte vernachlässigt, wurden die Preisdifferenzen zum Ausland klar unterschätzt. 23

24 2.3.1 Preisvergleich Im Vergleich der günstigsten Schweizer Generika der 25 umsatzstärksten Wirkstoffe mit den günstigsten der Vergleichsländer fällt auf, dass im Ausland die überwiegende Anzahl der Wirkstoffe günstiger sind. Zudem deuten die Werte der jeweiligen durchschnittlichen, ungewichteten Preisdifferenz auf ein erhebliches Einsparpotential hin. Anzahl Wirkstoffe die günstiger sind Anzahl Wirkstoffe die teuer sind Relativ günstigster Wirkstoff im Ausland Relativ teuerster Wirkstoff im Ausland Ungewichtete Preisdifferenz Deutschland 19 6 Fluoxetin Zolpidem 9% tiefer Österreich 22 3 Zolpidem Citalopram 24% tiefer Frankreich 21 4 Lorazepam Pravastatin 33% tiefer Italien 19 6 Sertralin Pravastatin 13% tiefer Grossbritannien 23 2 Fluoxetin Lorazepam 56% tiefer Holland Fluoxetin Zolpidem 13% tiefer Dänemark 20 5 Sertralin Fentanyl 41% tiefer Tabelle 2: Ländervergleich auf Publikumspreis-Niveau (exkl. MwSt.) Der Wirkstoff Fluoxetin ist bei drei von sieben Vergleichsländern der relativ günstigste Wirkstoff. Zolpidem ist bei zwei der sieben Länder der günstigste, allerdings im Fall von Österreich aber auch der teuerste Wirkstoff. Über alle untersuchten Wirkstoffe gesehen, lässt sich denn auch kein eindeutiger Trend ausmachen, welche Medikamente jeweils zu den relativ günstigsten resp. zu den relativ teuersten gehören Markt mit generischer Konkurrenz In Abbildung 18 wird ein Überblick der Preisindices auf Basis des Publikumspreises der Vergleichsländer gegeben. Es wird klar ersichtlich, dass die Schweiz auch bei den generischen Wirkstoffen mit Abstand das teuerste Land in Bezug auf die Publikumspreise (exkl. MWSt., Pauschalen, Rabatte und Gebühren) ist. Obwohl alle Vergleichsländer in Bezug auf den verglichenen Warenkorb sehr ähnlich sind, sind die Preisstrukturen doch sehr unterschiedlich. Dänemark und England liegen mit durchschnittlich 41% respektive 32% günstigeren Preisen massiv unter dem hiesigen Preisniveau. Die Vergleichsländer Frankreich und Österreich sind noch rund einen Drittel günstiger als die Schweiz, während in Deutschland die Preise 30% tiefer liegen und in Italien sowie den Niederlande im Durchschnitt noch etwa einen Viertel günstiger sind. 1 Im Falle von Holland ist ein Wirkstoff genau gleich teuer wie in der Schweiz. 24

25 Abbildung 18: Gegenüberstellung der Preisindices (Wirkstoff, PP-Niveau) Bezüglich des Fabrikabgabepreises sieht das Bild differenzierter aus. Hier ist die Schweiz gemessen an den durchschnittlichen Fabrikabgabepreisen nicht die europäische Spitzenreiterin. Die Niederland und Italien weisen hier 6% respektive 4% höhere Preisniveaus auf. Allerdings ist das günstigste der sieben Vergleichsländer Dänemark immer noch 63% günstiger. Auch in Deutschland und Grossbritannien sind die Generika-FAP rund die Hälfte günstiger als in der Schweiz (vgl. Abbildung 19). Insgesamt lässt sich jedoch feststellen, dass beim Ex-Factory- Preis die Preisdifferenzen geringer sind als beim Publikumspreis. Was unter anderem auch auf eine relativ zu den Vergleichsländern grosszügige sowie revisionsbedürftige Margenordnung in der Schweiz schliessen lässt. Zudem muss an dieser Stelle festgehalten werden, dass in Holland, Dänemark und England keine offiziellen FAP existieren. Im Falle von Holland und Dänemark wurden deshalb die Apothekeneinstandspreise (AIP) verwendet. Diese Tatsache führt in der vorliegenden Studie zu einer Unterschätzung der Marge in den betroffenen Ländern und schlussendlich auch zu einer Unterschätzung der relativen Preisdifferenz zur Schweiz. 25

26 Abbildung 19: Gegenüberstellung der Preisindices (Wirkstoff, FAP-Niveau) Generika Markt Wird für den Preisindex ein Warenkorb verwendet, welcher die Originalpräparate ausschliesst, d.h. es wird nur der Markt für Generika betrachtet, präsentiert sich ein ähnliches Bild. Während in England fast Dreiviertel tiefer liegt als die Schweiz, ist Italien auf Publikumspreisniveau nur etwas mehr als 10% günstiger. 26

27 Abbildung 20: Gegenüberstellung der Preisindices (nur Generika, PP-Niveau) Auch bei der Betrachtung des Marktes für Generika weisen Italien und Holland ein höheres Preisniveau als die Schweiz auf. Wobei es anzumerken gilt, dass auf Grund der tiefen Preise der Originalprodukte in Italien die Generika nur eine geringe Verbreitung finden und die Preisdifferenzen deshalb zu relativieren sind. Abbildung 21: Gegenüberstellung der Preisindices (nur Generika, FAP-Niveau) 27

28 2.3.2 Einsparungspotential Markt mit generischer Konkurrenz Auf Niveau der Publikumspreise liessen sich mit den Top 25 generischen Wirkstoffen zu britischen Preisen im Vergleich zur Schweiz rund CHF 450 Mio. einsparen, kämen dänische Preise zur Anwendung, wären es immer noch fast 400 Mio. Im Mittelfeld des Einsparpotentials liegen Österreich und Frankreich mir rund einer Viertel Milliarde Franken. Mit Deutschen oder Niederländischen Preisen liesse ich immerhin noch um die CHF 200 Mio. sparen, während im Vergleich Italien noch ca. CHF 150 Mio. günstiger ist. Auf Basis des Fabrikabgabepreises ist das jeweilige Einsparungspotential etwas kleiner, jedoch immer noch substanziell. Dänemark erweist sich mit einer Einsparung von CHF 272 Mio. als das günstigste Land. Die verglichenen Wirkstoffe sind in Holland und Italien auf FAP-Basis CHF 28 respektive 17 Mio. teurer. Abbildung 22: Einsparpotential Wirkstoff Durch die konsequente Substitution der Top 25 generischen Wirkstoffen durch ausländische Generika liessen sich zu Publikumspreisen in der Schweiz im Durchschnitt der sieben Vergleichsländer rund CHF 270 Mio. einsparen, was etwa 40% des Umsatzes entspricht. Zu Fabrikabgabepreisen könnten CHF 120 Mio. oder 28% eingespart werden. Betrachtet man nur die BAG Hauptvergleichsländer erhöht sich das Einsparpotential sogar auf CHF 310 Mio. respektive CHF 170 Mio. zu FAP. 28

29 Generikamarkt Lässt man die teuren Originalprodukte weg und betrachtet nur den Markt für Generika, reduziert sich selbstredend der potentiell einzusparende Betrag. Verglichen mit dem Vereinigten Königreich könnten zu Publikumspreisen allerdings immer noch CHF 325 Mio. eingespart werden. Mit dem Kauf von Generika in einem unserer Nachbarländer Österreich, Frankreich und Deutschland liessen sich immerhin noch rund CHF 150 Mio. sparen. Italien und Holland bilden mit einer möglichen Einsparung von CHF 116 bzw. 61 Mio. die Schlusslichter. Auf Ebene des Fabrikabgabepreises sieht man wie in der vorhergehenden Berechungen tiefere Werte. Da in Italien die Originalpräparate tendenziell günstig sind und die Generika unbedeutend und relativ teuer sind, steigt die Preisdifferenz in diesem Spezialfall sogar an. Abbildung 23: Einsparpotential Generikamarkt Durch die Substitution der Top 25 Generika durch ausländische Produkte liessen sich zu Publikumspreisen in der Schweiz durchschnittlich rund CHF 175 Mio. einsparen, was etwa 40% des Umsatzes entspricht. Zu Fabrikabgabepreisen könnten ca. CHF 75 Mio. oder einen Viertel der Kosten eingespart werden. Würde man nur die BAG Hauptvergleichsländer betrachten, erhöht sich das Einsparpotential sogar auf CHF 215 Mio. respektive CHF 117 Mio. zu FAP. 29

30 2.4 Schlussfolgerungen Zusammenfassung der Ergebnisse Die dynamische Entwicklung des Schweizerischen Generikamarktes, welche in Folge der Einführung des differenzierten Selbstbehaltes im Jahre 2006 entstanden ist, hat sich merklich verlangsamt. Neben dem gemächlicheren Wachstum des Marktes ist immer noch ein immenses Kosteneinsparpotential im Vergleich zum Europäischen Ausland vorhanden. Auf den 25 umsatzstärksten Wirkstoffen lassen sich zu Publikumspreisen CHF 270 Mio. einsparen, alleine 95 Mio. davon sind Einsparpotential auf Generika. Auf den Ex-Factory-Preisen liessen sich immerhin noch CHF 120 Mio. einsparen, wobei hier 50 Mio. auf Generika entfallen. Abbildung 24: Durchschnittliches Einsparungspotential (Top 25, Ausland) Weiter zeigt die Analyse des Schweizerischen Marktes für patentabgelaufene Wirkstoffe eindrücklich auf, dass auch auf dem Binnenmarkt ein grosses Potential brach liegt. Wie in Abschnitt dargelegt, liesse sich mit den Top 30 Wirkstoffen schon nur innerhalb der Schweiz rund CHF 135 Mio. einsparen. Mit den in den jeweiligen Ländervergleichen enthaltenen Top 25 Wirkstoffen, liessen sich zu Publikumspreisen immerhin noch CHF 125 Mio. einsparen. Bei einem durchschnittlichen Einsparpotential von CHF 270 Mio. macht die Binnenersparnis beinahe die Hälfte aus. Auf Niveau der Fabrikabgabepreise ist der Anteil der Einsparungen innerhalb der Schweiz noch grösser. Hier könnten 80% der Kostendifferenz im Inland realisiert werden. 30

31 Abbildung 25: Einsparung Inland-Ausland Rechnet man die Ergebnisse der Generika-Studie auf den Gesamtmarkt hoch, so kommt man auf eine totale Einsparung von CHF 360 Mio. zu Publikums- und von CHF 165 Mio. zu Fabrikabgabepreisen. Betrachtet man nur den Schweizer Markt, beträgt die hochgerechnete Einsparung immerhin noch CHF 160 Mio. zu Publikumspreisen und CHF 125 Mio. auf Ex-Factory- Basis Forderungen für den Generikamarkt Die Preisvergleichsstudie hat gezeigt, dass im Generikabereich noch immer erhebliches Einsparpotenzial bei den Preisen besteht. Die Formel Generika = günstig stimmt nur bedingt. Einerseits sind im Inland erhebliche Preisunterschiede zwischen den verschiedenen Generika auszumachen, andererseits besteht ein weiteres substantielles Einsparungspotential vom günstigsten Generikum in der Schweiz zu den ausländischen Märkten. Um die Kostenentwicklung im Gesundheitswesen in den Griff zu bekommen, sind daher Massnahmen auf beiden Ebenen angezeigt: Wie die Einführung des differenzierten Selbstbehaltes eindrücklich gezeigt hat, führen nur pekuniäre Anreize zu einer nachhaltigen Änderung des Nachfrageverhaltens und schliesslich zu einer ökonomischen Nutzung der Ressourcen zulasten der obligatorischen Krankenversicherung. Für den Schweizerischen Generikamarkt sind die Anreize für die Konsumenten derart zu gestalten, dass sich der Wettbewerb zwischen den Generikaherstellern intensiviert. Dieser könnte beispielsweise mit einer fixen Kostenrückerstattung pro Wirkstoff implementiert werden, wie dies beispielsweise heute bereits in Deutschland praktiziert wird. Deren Höhe müsste sich selbstredend an den günstigen Generika orientieren. Im Gegenzug 31

32 wäre die Abschaffung der administrierten Preise im Markt für patentabgelaufene Wirkstoffe ins Auge zufassen, da auf einem funktionierenden Markt der Wettbewerb spielen sollte, und sich deshalb eine weitergehende staatliche Kontrolle der Preise nicht aufdrängt. Im aktuellen System gelten Generika als wirtschaftlich, wenn sie zum Zeitpunkt der SL- Aufnahme in der Regel 40% günstiger sind als das Originalpräparat. Sie unterliegen keinem Auslandpreisvergleich im Sinne, wie das bei den Originalprodukten der Fall ist. Die Preise sind dementsprechend gegenüber dem Ausland überhöht. Die Preisfestsetzung bei Generika ist deshalb von derjenigen des entsprechenden Originals zu entkoppeln. Zur Beurteilung der Wirtschaftlichkeit von Generika sollen bei Aufnahme in die SL und den späteren regelmässigen Preisüberprüfungen die gleichen Methoden wie bei den Originalpräparaten zur Anwendung kommen (Auslandpreisvergleich auf der Substanz nicht auf dem Markennamen mit Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien, Dänemark, Holland und Grossbritannien). 32

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