Die Zukunft liegt in Rüdersdorf. was kann IT in einem Krankenhaus-Neubau leisten?

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1 Die Zukunft liegt in Rüdersdorf was kann IT in einem Krankenhaus-Neubau leisten?

2 Die Zukunft liegt in Rüdersdorf? Was muss IT in einem Krankenhaus-Neubau leisten? Informationstechnologie im Krankenhaus

3 Die Immanuel Klinik Rüdersdorf Historie: Inbetriebnahme des Krankenhauses Bau eines neuen Krankenhauses in Waldlage Übernahme der Trägerschaft durch die IDG - November 2009 Bezug des Krankenhausersatzbaus Daten: - Klinik der Grund- und Regelversorgung mit 372 Betten - Poliklinik mit 17 Ärzten am Standort - Tageskliniken in Strausberg und Fürstenwalde ambulante und stationäre Patienten p.a.

4 Ein Neubau als Chance für neues Denken, neue Prozesse, neue Strukturen.

5 Vorsicht! Fachchinesisch!

6 EDV ist im ganzen Haus versteckt Archivsystem (Optimal Systems) Bildarchivierungssystem (PACS / GE) CTG System (Philips) Endoskopiesystem (AIDA / Storz) Elektroakustische Anlage (ELA) Elektroenzephalografiesystem (EEG / NHK) Elektrokardiogramm (EKG / Schiller) Fahrerloses Transportsystem (FTS /Swisslog) Gebäudeleittechnik (GLT / Sauter) Integrierte OP-Steuerung (OR1 /Storz) Lichtsteuerung (LCN) MedCom System (Avaya) Multimediaterminals (Telba /Avionic) Netzwerktechnik (3COM / Lewron) Patient Data Management System (PDMS / HIM) Patientenmonitoringsystem (Phillips / Böhm) Schwesternrufsystem (Schrack) Schließanlage (Simons Voss) Telefonie über Netzwerk (VOIP / Avaya)

7 Haustechnik / Infrastruktur

8 Ein Netzwerk für alle Systeme 1500 Geräte online 1 x 3COM Coreswitch 7910 (Clusterbetrieb) 3 x 3COM WLAN-Controller (Clusterbetrieb) 2 x Debian DHCP-Server (Clusterbetrieb) 60 Etagenswitche per LWL (1 GB/s + 10 GB/s) redundant angebunden 14 VLANS 58 Multicast Streams für Fernsehund Radioprogramme QoS

9 Digitale Schließanlage Alle Schlösser online Schließplan kann dynamisch angepasst werden POE!= POE (warum Standards wichtig sind)

10 ELA - Elektroakustische Anlage Digitale Audiomatrix Steuerung via PC Schnittstelle Playlisten via Webbrowser

11 FTS - Fahrerloses Transportsystem 4 Transcars fahren auf vordefinierten Wegen durch das Haus gesteuert über WLAN (30 cm Bodenhöhe / Fahrstuhl) Transporte werden über Chipkarte identifiziert Transcars fordern Fahrstühle und das Öffnen von Türen an.

12 GLT Gebäudeleittechnik Schaltschränke (ISPs) im Gebäude sind via Netzwerk an den Hauptrechner angebunden Bedienung via Netzwerk von jedem beliebigen Arbeitsplatz Alarmierung via SMS und Sprachruf im Fehlerfall

13 LCN Lichtsteuerung Elektrische Bauelemente sind über den LCN Bus miteinander verbunden Schnittstelle zur PC-Welt Webanwendung zur Steuerung von Licht, Jalousien usw.

14 Videokonferenzsystem HD Übertragung direkt aus dem OP in den Konferenzraum Anbindung externer Partner (Internet) möglich

15 MACS Server Alarmierung der Mitarbeiter per Textmessages auf Handys und Haustelefon Quittierungen möglich

16 VOIP Telefonie über Netzwerk Festnetztelefone / WLAN-Telefone im Einsatz SIP als gemeinsamer Standard Viele Probleme, da der SIP- Standard unterschiedlich ausgelegt wird According to the definition of Call-ID in SIP in RFC 3261: The Call-ID header field acts as a unique identifier to group together a series of messages. It MUST be the same for all requests and responses sent by either UA in a dialog. It SHOULD be the same in each registration from a UA.

17 Schrankfachversorgung Versorgungsassistenten bestimmen den Bedarf per Scanner Bildschirmbestellmaske für den Sonderbedarf

18 Patientenbereich

19 Public Displays Abspielen von Filmen und Powerpoint- Präsentationen möglich Zentrale Steuerung Kopplung Türschilder Raumreservierung

20 Multimedia-Terminals Fernsehen / Radio per Netzwerk Kleine Spiele Telefonie Internet Essenbestellung Patientenakte (geplant)

21 MedCOM System Abrechnungssystem für Telefonie / Internet Kopplung zum KIS für Patienten / Betten-Information Kassenautomaten EC - Cash

22 SAP IS-H / IS-H*med / CO / FIBU Administrative Verwaltung DRG Arbeitsplatz

23 Speisenerfassung Bewährtes System Neue Weboberfläche für den Patienten

24 Medizinische Anwendungen

25 Endoskopiebefundungssystem Intelligentes System / Textassistent Einfache Bearbeitung / Kommentare von Bildern Einbindung von Bilddaten in den Arztbrief Schnittstellen zur Archivierung / Patientenakte

26 Archiv Alle Daten landen im Archivsystem Befunde werden ins PDF Format konvertiert Externe Dokumente eingescannt (mehrseitiges TIF Format) Vom Patienten zu unterschreibende Dokumente werden mit Barcode versehen und nach dem unterschreiben eingescannt. Aufruf aus SAP und PDMS via Webbrowser möglich.

27 CTG Kreißsaal Überwachung Echtdaten im Netz verfügbar Dokumentation aller Ereignisse Schnittstellen geplant

28 EEG Elektroenzephalografiesystem Zugriff auf die aufgezeichneten Hirnströme von allen Arbeitsplätzen Patientenvideo von der Untersuchung synchron zu den Kurven Befundschreibung Schnittstellen zur Archivierung / Patientenakte

29 EKG Elektrokardiogramm EKG-Geräte via WLAN angebunden EKGs können online eingesehen und bewertet werden Befundschreibung Schnittstellen zur Archivierung / Patientenakte

30 Mobile Visite, alle Daten im Netz spez. Notebooks als Thin Clients flächendeckendes WLAN

31 OR1 Integrierte OP-Steuerung Medizinische Geräte sind direkt am OP-Tisch bedienbar Bildquellen können auf die verschiedenen Monitore geroutet werden Blick in den OP / Körper (Endoskopiekamera) von überall möglich

32 PACS-IW Anbindung aller Modalitäten C-Bögen Ultraschallgeräte Bildbetrachtungsmonitore im OP Schnittstelle zum KIS (erkennen der Patienten)

33 Patientenmonitoringsystem Echtdaten des Monitoringsystems im Netz verfügbar Alarme können ausgewertet werden MPG: per Definition sicher

34 PDMS Patient Data Management System alle Daten / Befunde vom Patienten aufrufbar Monitoringsystem / Spritzenpumpen liefern Messdaten ins System Planung / Dokumentation aller erbrachten Leistungen Hoher Aufwand fürs Customizing

35 Schwesternrufsystem Alarme (Rufe) der Patienten gehen auf Zimmer / Dienstterminals und zusätzlich per MACS Server auf die tragbaren Telefone Alle Alarme (Rufe) werden protokolliert TCP/IP basierendes System

36 Ultragenda Terminplanung Schwester kann Termine eintragen (Aufrufschnittstelle) Patientendaten sind im Terminplanungsmodul verfügbar (Schnittstelle) Geplante Untersuchungen stehen der Schwester in der Patientenakte zur Verfügung Outlook Schnittstelle geplant

37 Weitere Software CUBUS DIOMED KODIP OFFICE QSMED

38 Übergeordnete Infrastruktur

39 Schnittstellen Medizinische Fachanwendungen kommunizieren per HL7 über einen zentralen Schnittstellenserver ADT, ORU, ORM, Es ist ein komplexes Netzwerk entstanden um alle Systeme mit Patientenstammdaten zu versorgen, Befunde anzunehmen und weiter zu transportieren.

40 Netzwerk (MPLS) Alle Krankenhausstandorte sind über zwei Leitungen redundant angebunden Getrennte Hauseinführungen Separate Leitungswege Kein Stern mehr

41 Open Source? Linux (Debian) ist z.b. im Netzwerkmanagement im Einsatz. Syslogserver DHCP-Server Nagios Cacti IDOIT FOG (Free Open Gost) Imaging-Lösung um die MedzinPCs schnell auszurollen. PACS-Knoten: Teile des PACS-Systems nutzen Debian / Mirth / MySQL Labor: Teile des Laborsystems nutzen Debian / MySQL / Apache / PHP Firewall: Astaro-Appliance (basierend auf einem Linux System)

42 Fazit Ohne IT (Kenntnisse) geht nichts Vernetzung aller Komponenten ist immer noch nicht erreicht (der Weg ist lang) Standards, Standards Software als Medizinprodukt == Neue Herausforderung!

43 Fragen?

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