Modul Ethik in der Biologie

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1 Modul Ethik in der Biologie Wintersemester 2016/17 Dozentinnen: Doreen Grusenick & Karin Kunde, CAU Kiel, Lehrstuhl für Philosophie und Ethik der Umwelt.

2 Ethik in der Biologie Ablauf 1. Einführung 2. Allgemeine Ethik & Bereichsethiken 3. Film 4. Fahrplan der kommenden Wochen 5. Abschluss

3 1. Ethik in der Biologie - Einführung Dozentinnen 1. Doreen Grusenick, M.Ed., M.A. Wiss. Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Philosophie und Ethik der Umwelt Kontakt: LS6-R.321, idr Di Uhr nach vorheriger Vereinbarung via Mail

4 1. Ethik in der Biologie - Einführung Dozentinnen 2. Karin Kunde (geb. Görs), M.A. Promotionsstipendiatin am Lehrstuhl für Philosophie und Ethik der Umwelt Kontakt: nach vorheriger Vereinbarung via Mail Leibnizstr. 6, R

5 1. Ethik in der Biologie - Einführung Formalia Vorlesung mit Diskussionsmöglichkeit Raum: bleibt gleich, wenn groß genug Folien: Bereitstellung am Ende der Veranstaltung: kiel.de/de/studienangebot/bachelor-of-science- 1-fach/veranstaltungsunterlagen Abschlussklausur: einige Fragen aus diesem Teilmodul

6 2. Allgemeine Ethik Ethik ist eine philosophische Disziplin innerhalb der Praktischen Philosophie Wie sollen wir leben? An welchen Werten und Zwecken/Normen sollen wir unser Handeln orientieren?

7 2. Allgemeine Ethik Gegenstand der Ethik: menschliche Verhaltensweisen, die Einfluss auf ein gelungenes, gutes (menschliches) Leben haben. Output: Urteile, Grundsätze, Regeln oder Handlungsempfehlungen

8 2. Allgemeine Ethik Für wen ist eine Handlung gut? Strebensethik Sollensethik Angewandte Ethik

9 2. Allgemeine Ethik - Bereichsethiken Allgemeine Ethik Wissenschaftsethik Leben & Handeln Tierethik Klimaethik Medizinethik Wirtschaftsethik Technikethik Risikoethik

10 2. Allgemeine Ethik Ist Ethik dasselbe wie Moral? Ethik: wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Moral(en) Moral: außerwissenschaftlicher Bezug

11 2. Allgemeine Ethik Ethik Deskriptive Ethik: neutral, beschreibend. Metaethik: Logik, Sprache, Methoden moralischer Urteile. Normative Ethik: Begründungs- und Reflexionsinstanz.

12 2. Allgemeine Ethik Normative Ethik: verschiedene Ausrichtungen/Ansätze a) teleologisch, konsequentialistisch b) deontologisch c) auf Charaktereigenschaften und Tugenden gerichtet d) die Absicht des Handelnden (Gesinnung)

13 2. Allgemeine Ethik - Utilitarismus Die Folgen einer Handlung stehen im Mittelpunkt Glücksmaximierung Leidminimierung Vertreter: JEREMY BENTHAM, JOHN STUART MILL, PETER SINGER Die Auffassung, für die die Nützlichkeit oder das Prinzip des größten Glücks die Grundlage der Moral ist, besagt, dass Handlungen insoweit und in dem Maß moralisch richtig sind, als sie die Tendenz haben, Glück zu befördern, und insoweit moralisch falsch, als sie die Tendenz haben, das Gegenteil von Glück zu bewirken. (MILL Der Utilitarismus)

14 2. Allgemeine Ethik - Utilitarismus Es ist besser, ein unzufriedener Mensch zu sein als ein zufriedenes Schwein; besser ein unzufriedener Sokrates als ein zufriedener Narr. Und wenn der Narr oder das Schwein anderer Ansicht sind, dann deshalb, weil sie nur die eine Seite der Angelegenheit kennen. Die andere Partei hingegen kennt beide Seiten. (MILL Der Utilitarismus)

15 2. Allgemeine Ethik - Utilitarismus Die Natur hat die Menschheit unter die Herrschaft zweier souveräner Gebieter Leid und Freude gestellt. Es ist an ihnen allein aufzuzeigen, was wir tun sollen, wie auch zu bestimmen, was wir tun werden. (BENTHAM Eine Einführung in die Prinzipien der Moral und der Gesetzgebung) Die Frage heißt nicht: Können Tiere denken oder reden? Sondern: Können sie leiden? (Ebd.)

16 2. Allgemeine Ethik - Utilitarismus Die Fähigkeit zu leiden oder sich zu freuen ist vielmehr eine Grundvoraussetzung dafür, überhaupt Interessen haben zu können, eine Bedingung, die erfüllt sein muss, bevor wir überhaupt sinnvoll von Interessen sprechen können. (SINGER Praktische Ethik) Leidet ein Wesen, so kann es keine moralische Rechtfertigung dafür geben, sich zu weigern, dieses Leiden zu berücksichtigen. (Ebd.)

17 2. Allgemeine Ethik Deontologische Ethik aus dem Griechischen to deon = die Pflicht, das Schickliche Folgen/Konsequenzen sind nicht relevant. Intrinsischer Charakter einer Handlung ist entscheidend. Sollensethik

18 2. Allgemeine Ethik Deontologische Ethik b) Deontologische Ethik Bekannter Vertreter: IMMANUEL KANT Es ist überall nichts in der Welt [ ] zu denken möglich, was ohne Einschränkung für gut könnte gehalten werden, als allein ein guter Wille. (KANT Grundlegung der Metaphysik der Sitten) Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde. (Kategorischer Imperativ)

19 2. Allgemeine Ethik Deontologische Ethik b) Deontologische Ethik Bekannter Vertreter: IMMANUEL KANT Handle so, dass du die Menschheit, sowohl in deiner Person, als auch in der Person eines jeden anderen, jederzeit zugleich als Zweck, niemals bloß als Mittel brauchest. (KANT Grundlegung der Metaphysik der Sitten) Selbstzweck des Menschen, auch Würdeformel genannt

20 3. Film Kurzer Film zu ethischen Herausforderungen in der Stammzellenforschung:

21 Laufende Nummer 4. Ausblick auf die kommenden Sitzungen Datum Thema Dozentin Einführung & Allgemeine Ethik Doreen Grusenick & Karin Kunde Allgemeine Wissenschaftsethik Doreen Grusenick Bioethik Doreen Grusenick Inklusionsproblem Karin Kunde Tierethik Tierethik 2 Umweltethik Umweltethik 2 Abschluss Karin Kunde Karin Kunde & Doreen Grusenick

22 5. Abschluss der ersten Sitzung Haben Sie Fragen? Besteht Diskussionsbedarf?

23 Ethik in der Biologie Ethik für Biologen Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

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