Griechisch: eutychia und eudaimonia. Lateinisch: fortuna und beatitudo. Englisch: luck und happiness

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Griechisch: eutychia und eudaimonia. Lateinisch: fortuna und beatitudo. Englisch: luck und happiness"

Transkript

1 Auf der Suche nach dem Glück Griechisch: eutychia und eudaimonia Lateinisch: fortuna und beatitudo Englisch: luck und happiness Französisch: la bonne chance und le bonheur Philosophie In der Antike: Lebensberatung Heute: Analyse dessen, was der Fall ist 1

2 Eudaimonia = von einem guten Geist beseelt Was die Krankheit für den Körper, ist die Ungerechtigkeit für die Seele = Gewissensbisse. Laster ist also eine geistige Krankheit. Darum ist nur der glücklich, der auch moralisch ist. Im Gegensatz zu heute bildeten Moral und Glück in der Antike eine Einheit. Platon Die Identität von ist die moralischer Basiskategorie auch der späteren stoischen Philosophie. Die Tugenden sind die Mittel zur Erreichung des Glücks [ ]. Wenn deshalb jemand nach Glück im Sinne der Stoiker verlang, muss er nach Tugend um ihrer selbst willen verlangen, da ersteres in letzterem besteht. Stoische Philosophie ca. 300 v.chr. 180 n.chr. Bekannteste Vertreter sind: Zenon, Kleanthes, Diogenes, Seneca, Marc Aurel. Stoa war die Säulenhalle in Athen, in der philosophiert wurde. 2

3 Antike: Erfüllungsglück. Das ist ein Leben, das nach objektiven Maßstäben glücklich ist, wenn man also tugendhaft lebt. Gegenwart: Empfindungsglück, das höchst subjektiv ist. Die Dinge und ihre Bewertungen hängen immer von psychischen Dispositionen ab. Robert Nozick Glück kommt immer huckepack mit etwas anderem. 3

4 Zufriedenheitsparadox: Der Patient fühlt sich anders als es seinem objektiven Gesundheitszustand entspricht. Die Ärzte stellten nach einer Hypertoniebehandlung eine 100%ige Verbesserung fest, doch nur 48% fühlten sich besser und 9% sogar schlechter. Gelungenes Leben wollen wir Geglücktes Leben wünschen wir Beides in Harmonie ist ein gutes Leben Der Grundsatz des Utilitarismus nach Jeremy Bentham ( ) lautet: Nur dasjenige Handeln ist richtig, das das größtmögliche Glück der größtmöglichen Zahl der vom Handeln betroffenen Menschen zur Folge hat. 4

5 Jeder soll nach seiner Façon glücklich werden. Friedrich II. : -The pursuit of Happiness -Art Art. 28 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte -Moral: Wechselseitige Achtung Sokrates behauptete die Identität von Glück und Moral: Wer rechtschaffen und gut ist, der, behaupte ich, ist glückselig, sei es Mann oder Frau; wer aber ungerecht und böse ist, ist elend. Kant hingegen konstatierte die Differenz von Glück und Moral. 5

6 Moralische Frage: Warum ist man kategorisch verpflichtet, x zu tun? Glücksfrage: Warum ist es gut für mich, x zu tun? Während Glückfragen sich mir stellen, sind moralische Probleme praktische Probleme für uns. Der Zusammenhang von Glück und Moral Die Moral befördert und schützt die Verfolgung des eigenen Lebensentwurfs und damit die Realisierung des Glücks, denn die wechselseitige Achtung ist der Kern jeder moralischen Regel und darum schütz die Moral die Glücksrealisierung jedes Einzelnen. Glücksdefinition Glück trägt zum Wohl der Menschen bei. 6

7 Eine gerechte Gesellschaft garantiert das Glück eines jeden Einzelnen, oder die Gerechtigkeit ist Mittel zum Zweck der Erlangung des Glücks. John Rawls Gerechtigkeit bedeutet, die Kluft zwischen arm und reich zu beseitigen. Dabei müssen Ungleichheiten in Kauf genommen werden, wenn es Vorteile für die am wenigsten begünstigten Mitglieder der Gesellschaft bringt. (John Rawls) Sokrates: Zum Glücklichsein braucht man kein Geld; es ist eher schädlich. Man braucht die richtige philosophische Einsicht, die einen zwischen gerecht und ungerecht unterscheiden lässt und objektiv tugendhaft lebt. (Erfüllungsglück) 7

8 Es gibt keinen signifikanten Zusammenhang von. Die Frau in Bangladesch ist auch ohne Geld glücklich. Das wäre jemand aus den Industrieländern sicher nicht. Daran sieht man, dass man heute von Empfindungsglück sprechen muss, das rein subjektiv ist Kinder, je zur Hälfte Jungen und Mädchen wurden befragt. Total glücklich sind 78% wenn sie Taschengeld bekommen, 76% wenn sie in den Ferien sind, 74% an Weihnachten, 71% bei Freunden, 61% bei der Mutter oder draußen im Freien. 6jährige gehen zu 50% sehr gern in die Schule, von den 13jährige nur noch 16%. 14% haben regelmäßig Angst vor Tests, 37% haben eher Angst vor Test, 6% sitzen jeden Tag lange an den Hausaufgaben, 46% mehrmals die Woche. 8

9 41% meinen, dass sie total genug Freizeit haben und 51%, dass sie eher genug haben. 61% sind total glücklich, wenn sie genug Freizeit haben. Die Freizeit wird dabei meist mit Freunden verbracht. 60% gehen mehrmals in der Woche kreativen Hobbys nach, wie Basten, Musizieren und Malen. 17% gaben an, täglich zu lesen. 37% beschäftigen sich täglich mit dem Haustier. Jedem Glücksgefühl gemeinsam ist, dass es temporär ist und nur 6 12 Monate andauert. Und: Glück kommt immer nur huckepack und das meist unerwartet. Emmanuel J. Bauer und Ulrike Tanzer: Vorwort Das Glück der Suche nach dem Glück, in: dies. (Hg.): Auf der Suche nach dem Glück. Antworten aus der Wissenschaft, Darmstadt 2011, S Birnbacher, Dieter: Der Streit um die Lebensqualität, in: Joachim Schummer (Hg.), Glück und Ethik, Würzburg 1998, S Bucher, Anton A.: Haribo, Taschengeld, Lob? Was Kindern glücklich macht, in: Emmanuel J. Bauer und Ulrike Tanzer (Hg.): Auf der Suche nach dem Glück. Antworten aus der Wissenschaft, Darmstadt 2011 Höffe, Otfried: Einleitung, in: ders. (Hg.): Einführung in die utilitaristische Ethik, 3. Auflage, Tübingen und Basel 2003, S Horn, Christoph: Antike Lebenskunst. Glück und Moral von Sokrates bis zu den Neuplatonikern, München 1998 Nozick, Robert: Vom richtigen, guten und glücklichen Leben, München/Wien 1991 Rawls, John: A Theory of Justice, Cambridge/Mass. 1971, deutsch: Eine Theorie der Gerechtigkeit, übersetzt von Hermann Vetter, Frankfurt/M Seel, Martin: Versuch über die Form des Glücks. Studien zur Ethik, Frankfurt/M Wingert, Lutz: Gemeinsinn und Moral. Grundzüge einer intersubjektivistischen Moralkonzeption, Frankfurt/M

1.1 Die Disziplinen der Philosophie Der Begriff Ethik Der Aufgabenbereich der Ethik... 3

1.1 Die Disziplinen der Philosophie Der Begriff Ethik Der Aufgabenbereich der Ethik... 3 Inhalt Vorwort Einführung... 1 1 Philosophie und Ethik... 1 1.1 Die Disziplinen der Philosophie... 1 1.2 Der Begriff Ethik... 2 1.3 Der Aufgabenbereich der Ethik... 3 2 Moralische Urteile ethische Reflexion...

Mehr

Denk Art. Ethik für die gymnasiale Oberstufe. Arbeitsbuch. Schöningh. Herausgegeben von: Matthias Althoffund Henning Franzen

Denk Art. Ethik für die gymnasiale Oberstufe. Arbeitsbuch. Schöningh. Herausgegeben von: Matthias Althoffund Henning Franzen IT Denk Art Arbeitsbuch Ethik für die gymnasiale Oberstufe Herausgegeben von: Matthias Althoffund Henning Franzen Erarbeitet von: Matthias Althoff Henning Franzen Stephan Rauer Nicola Senger Schöningh

Mehr

Prof. Dr. Simone Dietz, Wintersemester 2010/11 Vorlesung: Einführung in die Ethik

Prof. Dr. Simone Dietz, Wintersemester 2010/11 Vorlesung: Einführung in die Ethik Prof. Dr. Simone Dietz, Wintersemester 2010/11 Vorlesung: Einführung in die Ethik 1. (18.10.) Einführung: Regeln, Normen, Werte 2. (25.10.) Tugendethik I: Platon, Aristoteles 3. (8.11.) Tugendethik II:

Mehr

Bearbeitet von Andreas Groch C.C.BUCHNER

Bearbeitet von Andreas Groch C.C.BUCHNER Bearbeitet von Andreas Groch T C.C.BUCHNER Zu den Disziplinen der Philosophie 8 Anthropologie 9 Einleitung. Was ist der Mensch? 9 Ml Platon. Das Höhlengleichnis (Sokrates spricht mit Glaukon) 10 M2 Platon.

Mehr

Epikureismus & Stoische Philosophie

Epikureismus & Stoische Philosophie Epikureismus & Stoische Philosophie Wem genug zu wenig ist, dem ist nichts genug. Epikur von Samos J u l i u s R o h n k e & L i s a M u ß t o p f 1 2 l a t 1 GLIEDERUNG 1. Kurzbiografie Epikur 2. Epikureismus

Mehr

Ethik der Entwicklungspolitik

Ethik der Entwicklungspolitik 2008 AGI-Information Management Consultants May be used for personal purporses only or by libraries associated to dandelon.com network. T h om as Kessel ri n g Ethik der Entwicklungspolitik Gerechtigkeit

Mehr

Platon Politeia: Ist der Ungerechte glücklicher als der Gerechte?

Platon Politeia: Ist der Ungerechte glücklicher als der Gerechte? Geisteswissenschaft Mendina Morgenthal Platon Politeia: Ist der Ungerechte glücklicher als der Gerechte? Essay Mendina Sabrina Morgenthal SoSe 2008 Platon: Politeia Ist der Ungerechte glücklicher (eudaimoner)

Mehr

Utilitarismus - Ein Konzept für die Zukunft?

Utilitarismus - Ein Konzept für die Zukunft? Geisteswissenschaft Eric Kresse Utilitarismus - Ein Konzept für die Zukunft? Studienarbeit hauinhaltsverzeichnis 1. Einleitung...S. 3 2. Utilitarismus eine erste definierende Betrachtung...S. 3-4 2.1

Mehr

John Stuart Mills Utilitarismus"

John Stuart Mills Utilitarismus Jean-Claude Wolf John Stuart Mills Utilitarismus" Ein kritischer Kommentar Verlag Karl Alber Freiburg/München Inhalt Vorbemerkung 15 Einleitung 17 Fortlaufender Kommentar zu Mills Utilitarianism " 27 1.

Mehr

Tugendethiken. Prof. Dr. H. Simon-Hohm: Interkulturelle Ethik. Studium Generale

Tugendethiken. Prof. Dr. H. Simon-Hohm: Interkulturelle Ethik. Studium Generale Tugendethiken Prof. Dr. H. Simon-Hohm: Interkulturelle Ethik Studium Generale - 2.12.2008 Tugendethiken Tugendethiken beschäftigen sich mit Leben und Handeln im Alltag, in der Familie, in Beziehungen usw..

Mehr

Medienethik. Einführung: Praktische Philosophie, Ethik, Medienethik. Seminar Medienethik (SoSe 2010)

Medienethik. Einführung: Praktische Philosophie, Ethik, Medienethik. Seminar Medienethik (SoSe 2010) Medienethik Einführung: Praktische Philosophie, Ethik, Medienethik Seminar Medienethik (SoSe 2010) (Praktische) Philosophie Theoretische und praktische Philosophie Praktische Philosophie: Politische Philosophie

Mehr

Ethik-Klassiker von Platon bis John Stuart Mill

Ethik-Klassiker von Platon bis John Stuart Mill Ethik-Klassiker von Platon bis John Stuart Mill Ein Lehr- und Studienbuch von Max Klopfer 1. Auflage Kohlhammer 2008 Verlag C.H. Beck im Internet: www.beck.de ISBN 978 3 17 020572 7 Zu Leseprobe schnell

Mehr

Prof. Jörn Müller. Philosophie als Lebensform: Glück und Tugend bei Aristoteles. Ringvorlesung: VerANTWORTung leben. Würzburg, 18.

Prof. Jörn Müller. Philosophie als Lebensform: Glück und Tugend bei Aristoteles. Ringvorlesung: VerANTWORTung leben. Würzburg, 18. Prof. Jörn Müller Philosophie als Lebensform: Glück und Tugend bei Aristoteles Ringvorlesung: VerANTWORTung leben Würzburg, 18. Juni 2013 Gliederung I. Die antike Philosophie und das Glück II. III. Aristoteles:

Mehr

Schulinternes Curriculum für das Fach Philosophie

Schulinternes Curriculum für das Fach Philosophie 1 Schulinternes Curriculum für das Fach Philosophie Einführungsphase EPH.1: Einführung in die Philosophie Was ist Philosophie? (Die offene Formulierung der Lehrpläne der EPH.1 lässt hier die Möglichkeit,

Mehr

die Klärung philosophischer Sachfragen und Geschichte der Philosophie

die Klärung philosophischer Sachfragen und Geschichte der Philosophie Programm Christian Nimtz www.nimtz.net // christian.nimtz@phil.uni erlangen.de Theoretische Philosophie der Gegenwart 1 2 3 Unser Programm in diesem Semester Einführung Man unterscheidet in der Philosophie

Mehr

Einführung in die Ethik. Neil Roughley (WS 2006/07)

Einführung in die Ethik. Neil Roughley (WS 2006/07) Einführung in die Ethik Neil Roughley (WS 2006/07) Einführung in die Ethik 13 Normative Ethik 7: Utilitarismus Der klassische Utilitarismus Jeremy Bentham An Introduction to the Principles of Morals and

Mehr

Platons Symposion. Die Rede des Sokrates: Bericht einer Rede der Diotima über das wahre Wesen des Eros. Hilfsfragen zur Lektüre von: Sechste Lieferung

Platons Symposion. Die Rede des Sokrates: Bericht einer Rede der Diotima über das wahre Wesen des Eros. Hilfsfragen zur Lektüre von: Sechste Lieferung Hilfsfragen zur Lektüre von: Platons Symposion Die Rede des Sokrates: Bericht einer Rede der Diotima über das wahre Wesen des Eros 201 D 212 C Sechste Lieferung [1] Woher hat Sokrates seine Kenntnisse

Mehr

Geisteswissenschaft. Robin Materne. Utilitarismus. Essay

Geisteswissenschaft. Robin Materne. Utilitarismus. Essay Geisteswissenschaft Robin Materne Utilitarismus Essay Essay IV Utilitarismus Von Robin Materne Einführung in die praktische Philosophie 24. Juni 2011 1 Essay IV Utilitarismus Iphigenie: Um Guts zu tun,

Mehr

Einführung in die Ethik. Neil Roughley (WS 2006/07)

Einführung in die Ethik. Neil Roughley (WS 2006/07) Einführung in die Ethik Neil Roughley (WS 2006/07) Positionen der Metaethik Moore Smith Hare Tugendhat Mackie Werte Nichtnatürliche Eigenschaft Konditionale Eigenschaft (auf Rationalität) Wertsätze: universelle

Mehr

Gegenstände / Themen / Inhalte Arbeitstechniken / Arbeitsmethoden Kompetenzen. - philosophisches Gespräch

Gegenstände / Themen / Inhalte Arbeitstechniken / Arbeitsmethoden Kompetenzen. - philosophisches Gespräch Gymnasium Sedanstr. Lehrpläne S II Fach: Philosophie Jahrgang: 11/I Unterrichtsvorhaben : Einführung in die Philosophie Einführung in die Philosophie 1. Traum und Realität 2. Staunen und Wissen 3. Die

Mehr

Tafelbild 1: Schüler äußern sich zu dem Sachverhalt ohne Beachtung der sokratischen Methode

Tafelbild 1: Schüler äußern sich zu dem Sachverhalt ohne Beachtung der sokratischen Methode Tafelbild 1: Schüler äußern sich zu dem Sachverhalt ohne Beachtung der sokratischen Methode Täter Opfer weniger Mitleid mehr Mitleid mit Strafe ohne Strafe mehr Mitleid weniger Mitleid Tafelbild 2: Schüler

Mehr

Glück und Zufriedenheit als Ziele des Lebens

Glück und Zufriedenheit als Ziele des Lebens Glück und Zufriedenheit als Ziele des Lebens Lehrbuch Seite 199-207 Eileen Stroh Julia Sternkiker Eileen Fürstenberg Gliederung 1. Was bedeutet Glück? 2. Aristoteles >>Die eudaimonia als Ziel allen Handelns

Mehr

Grundprobleme der Moralphilosophie

Grundprobleme der Moralphilosophie Grundpositionen der Ethik im historisch-systematischen Zusammenhang Grundprobleme der Moralphilosophie Aufbau der Vorlesung I. Grundbegriffe der Moralphilosophie II. Zur Entwicklung ethischer Argumentationsfiguren

Mehr

Mobilität philosophisch betrachtet

Mobilität philosophisch betrachtet Vortrag am 6.5.2015 im Rahmen der Tagung Moralische Aspekte der Verkehrsmittelwahl (mark.dahlhoff@li-hamburg.de) "Die Philosophie kann nicht so viele Fragen beantworten, wie wir gern möchten, aber sie

Mehr

E i n O r i e n t i e r u n g s a n g e b o t ( M o d u l 5 )

E i n O r i e n t i e r u n g s a n g e b o t ( M o d u l 5 ) Seminar im WS 2009/2010 (Stand: 09.09.2009) Fachhochschule Dortmund Angewandte Sozialwissenschaften Philosophie-Ethik-Erziehungswissenschaft Prof. Dr. Rupert M. Scheule Raum 308; Fernruf: 0231-755-5193

Mehr

Seminar: Ethiktypen

Seminar: Ethiktypen Seminar: Ethiktypen 24.10.2011 Programm heute 1. Wiederholung: Kontraktualismus (Ende) 1.1 Allgemeine Definition 1.2 Unterscheidung Staatsphil. moralphil. Kontrakt. 1.3 Rawls: Theorie der Gerechtigkeit

Mehr

Geschichte des politischen Denkens

Geschichte des politischen Denkens Henning Ottmann i A2003/1783 Geschichte des politischen Denkens Band 1: Die Griechen Teilband 2: Von Piaton bis zum Hellenismus Verlag J. B. Metzler Stuttgart Weimar Inhalt Inhalt Teilband 2 XIII. Platon

Mehr

(erschienen in: DIE. Zeitschrift für Erwachsenenbildung 13 (2005), Heft 1, S )

(erschienen in: DIE. Zeitschrift für Erwachsenenbildung 13 (2005), Heft 1, S ) Thomas Fuhr (erschienen in: DIE. Zeitschrift für Erwachsenenbildung 13 (2005), Heft 1, S. 44-46.) Plastische Urteile zwischen Moral und Lust. Philosophische Theorien des Glücks Niemand will unglücklich

Mehr

MoralKeulen in die Ethik tragen

MoralKeulen in die Ethik tragen MoralKeulen in die Ethik tragen Studien über den Hang der Ethik zur Moral von Helmut Hofbauer 1. Auflage MoralKeulen in die Ethik tragen Hofbauer schnell und portofrei erhältlich bei beck-shop.de DIE FACHBUCHHANDLUNG

Mehr

Philosophie der Gefühle

Philosophie der Gefühle Philosophie der Gefühle Von Achtung bis Zorn Bearbeitet von Christoph Demmerling, Hilge Landweer 1. Auflage 2007. Taschenbuch. xiii, 338 S. Paperback ISBN 978 3 476 01767 3 Format (B x L): 15,5 x 23,5

Mehr

II. Ethik und vorphilosophisches moralisches Bewußtsein Die Ethik als praktische Wissenschaft Die Irrtums-Theorie...

II. Ethik und vorphilosophisches moralisches Bewußtsein Die Ethik als praktische Wissenschaft Die Irrtums-Theorie... Inhalt Aus dem Vorwort zur ersten Auflage... 11 Vorwort zur fünften Auflage... 11 Abkürzungen... 12 A. Begriff und Aufgabe der Ethik... 13 I. Die Ausgangsfrage... 13 1. Die Frage nach dem schlechthin richtigen

Mehr

EINFÜHRUNG IN DIE RECHTS UND STAATSPHILOSOPHIE

EINFÜHRUNG IN DIE RECHTS UND STAATSPHILOSOPHIE HASSO HOFMANN EINFÜHRUNG IN DIE RECHTS UND STAATSPHILOSOPHIE WISSENSCHAFTLICHE BUCHGESELLSCHAFT DARMSTADT Inhalt Vorwort IX ERSTER TEIL DAS RECHT UND DAS RECHTE Erstes Kapitel: Was ist Recht? 3 1 Die Verdoppelung

Mehr

Die Tabaluga tivi-glücksstudie

Die Tabaluga tivi-glücksstudie Die Tabaluga tivi-glücksstudie Wunschlos glücklich? Der Tabaluga tivi-fachkongress des ZDF am 15. und 16. November 2007 Prof. Anton A. Bucher, Universität Salzburg Grundannahmen der quantitativen Studie

Mehr

Voransicht. Der Utilitarismus oder: Ist alles Nützliche auch gut? Martina Peters M. A. und Dr. Jörg Peters

Voransicht. Der Utilitarismus oder: Ist alles Nützliche auch gut? Martina Peters M. A. und Dr. Jörg Peters 1 Der oder: Ist alles Nützliche auch gut? Martina Peters M. A. und Dr. Jörg Peters Aus: Amend, Bill: Foxtrot 1996, www.members.aol.com/lshauser/foxtrot.html. Andrews Mc Meel Publishing, Cansas City. Übersetzt

Mehr

Ethik Kursstufe (2-stündig)

Ethik Kursstufe (2-stündig) Ethik Kursstufe (2-stündig) Klasse 11 LPE 11.1. Anthropologie die Begriffe Handeln und Verhalten an Beispielen unterscheiden; die Mehrdimensionalität des Freiheitsbegriffs (Wahl-, Willens-, Handlungsfreiheit)

Mehr

Grundlagen der Philosophie

Grundlagen der Philosophie 1 Grundlagen der Philosophie Was ist ein Philosoph? Nennen Sie zwei Bedeutungen. Elenktik? Maieutik? Charakterisieren Sie den Begriff des Staunens. Stellen Sie fünf typische philosophische Fragen. Erklären

Mehr

Natürliche Maßsysteme

Natürliche Maßsysteme Ethik als Maßstab des guten Handelns Natürliche Maßsysteme Beispiel: Die natürlichen und ursprünglichen Längenmaße bezogen sich auf die Proportionen des menschlichen Körpers. Ein Fuß entsprach der durchschnittlichen

Mehr

Arbeitsblatt: Glücksimpulse

Arbeitsblatt: Glücksimpulse Arbeitsblatt: Glücksimpulse Mir gefällt die Idee, dass unsere Seele und unser Leben umso heller werden, je mehr positive und helle Gedanken wir denken. Das erkannten schon sehr viele Menschen, vom Buddha

Mehr

Psychologische Grundfragen der Erziehung

Psychologische Grundfragen der Erziehung John Dewey Psychologische Grundfragen der Erziehung Der Mensch und sein Verhalten Erfahrung und Erziehung Eingeleitet und herausgegeben von Prof. Dr. WERNER CORRELL Ernst Reinhardt Verlag München Basel

Mehr

Im Schatten der Olympiade

Im Schatten der Olympiade 1-7 Im Schatten der Olympiade Pädagogisches Material zum Schwerpunktthema der alle welt 4/2008 Philosophie, Psychologie philosophisch untersucht Die folgende Unterrichtseinheit befasst sich mit folgenden

Mehr

Medikamenteneinnahme. Tägliche Medikamenteneinnahme. Es nehmen täglich Medikamente ein und mehr *) % % % % % % insgesamt

Medikamenteneinnahme. Tägliche Medikamenteneinnahme. Es nehmen täglich Medikamente ein und mehr *) % % % % % % insgesamt Medikamenteneinnahme Datenbasis: 1.002 Befragte, die regelmäßig Medikamente einnehmen Erhebungszeitraum: 31. August bis 8. September 2011 statistische Fehlertoleranz: +/- 3 Prozentpunkte Auftraggeber:

Mehr

Einführung in die Praktische Philosophie

Einführung in die Praktische Philosophie Einführung in die Praktische Philosophie Kurseinheit 1: Einführung in die Ethik Autor: Thomas Sören Hoffmann 2011 Fernuniversität - Gesamthochschule - in Hagen Alle Rechte vorbehalten Fakultät für Erziehungs-,

Mehr

Philosophie Ergänzungsfach

Philosophie Ergänzungsfach Philosophie Ergänzungsfach A. Stundendotation Klasse 1. Klasse 2. Klasse 3. Klasse 4. Klasse Wochenlektion 0 0 0 4 B. Didaktische Konzeption Überfachliche Kompetenzen Das Ergänzungsfach Philosophie fördert

Mehr

Ethisches Argumentieren Ein Grundkurs

Ethisches Argumentieren Ein Grundkurs Seminaristische Vorlesung SoSe 2009 (Stand: 30.03.2009) Fachhochschule Dortmund Angewandte Sozialwissenschaften Philosophie-Ethik-Erziehungswissenschaft Prof. Dr. Rupert M. Scheule Raum 308; Fernruf: 0231-755-5193

Mehr

Joachim Stiller. Platon: Menon. Eine Besprechung des Menon. Alle Rechte vorbehalten

Joachim Stiller. Platon: Menon. Eine Besprechung des Menon. Alle Rechte vorbehalten Joachim Stiller Platon: Menon Eine Besprechung des Menon Alle Rechte vorbehalten Inhaltliche Gliederung A: Einleitung Platon: Menon 1. Frage des Menon nach der Lehrbarkeit der Tugend 2. Problem des Sokrates:

Mehr

Kontextuelle Ethik Spuren des Schönen und Guten im Alltag des Sorgens

Kontextuelle Ethik Spuren des Schönen und Guten im Alltag des Sorgens Kontextuelle Ethik Spuren des Schönen und Guten im Alltag des Sorgens 8. Fachtagung 11.10.2013 Palliative Geriatrie Berlin patrick.schuchter@aau.at Die Spuren des Schönen und Guten? Eine Gesellschaft ist

Mehr

Arbeitsgruppe Ethik des Klinikums Kempten-Oberallgäu

Arbeitsgruppe Ethik des Klinikums Kempten-Oberallgäu Ethik in der Klinik III Arbeitsgruppe Ethik des Klinikums Kempten-Oberallgäu 20.06.2007: PD Dr. Rupert Scheule, Dr. Gerd Kellner Worum geht es heute? Prinzipienorientierte Medizinethik der derzeit einflussreichste

Mehr

Prof. Dr. Tim Henning

Prof. Dr. Tim Henning Prof. Dr. Tim Henning Vorlesung Einführung in die Metaethik 127162001 Mittwoch, 11.30-13.00 Uhr M 18.11 19.10.2016 PO 09 / GymPO PO 14 / BEd 1-Fach-Bachelor: BM4 KM2 Bachelor Nebenfach (neu): KM2 KM2 Lehramt:

Mehr

Aristoteles, Nikomachische Ethik Zur aristotelischen Glückskonzeption (Sitzung 3: )

Aristoteles, Nikomachische Ethik Zur aristotelischen Glückskonzeption (Sitzung 3: ) TU Dortmund, Sommersemester 2011 Institut für Philosophie und Politikwissenschaft C. Beisbart Aristoteles, Nikomachische Ethik Zur aristotelischen Glückskonzeption (Sitzung 3: 18.4.2011) 1 Fragestellung:

Mehr

John Rawls Eine Theorie der Gerechtigkeit

John Rawls Eine Theorie der Gerechtigkeit John Rawls Eine Theorie der Gerechtigkeit Übersetzt von Hermann Vetter Suhrkamp Inhalt Vorwort n Teili THEORIE Kapitel i Gerechtigkeit als Fairneß 19 1. Die Rolle der Gerechtigkeit 19 2. Der Gegenstand

Mehr

Wolfgang Kersting Kritik der Gleichheit Über die Grenzen der Gerechtigkeit und der Moral Studienausgabe

Wolfgang Kersting Kritik der Gleichheit Über die Grenzen der Gerechtigkeit und der Moral Studienausgabe Wolfgang Kersting Kritik der Gleichheit Über die Grenzen der Gerechtigkeit und der Moral Studienausgabe Velbrück Wissenschaft 2002/2005 Vorwort: Kritik der Gleichheit Grenzen der Gerechtigkeit 1. Der Sozialstaat

Mehr

Ethik heute. Bernhard Schleißheimer. Eine Antwort auf die Frage nach dem guten Leben. Königshausen & Neumann

Ethik heute. Bernhard Schleißheimer. Eine Antwort auf die Frage nach dem guten Leben. Königshausen & Neumann 2008 AGI-Information Management Consultants May be used for personal purporses only or by libraries associated to dandelon.com network. Bernhard Schleißheimer Ethik heute Eine Antwort auf die Frage nach

Mehr

Orientierungsfragen und -aufgaben für die Klausur zur Vorlesung über das. Dritte und letzte Lieferung. Zum Thema: Ist Gott das Glück?

Orientierungsfragen und -aufgaben für die Klausur zur Vorlesung über das. Dritte und letzte Lieferung. Zum Thema: Ist Gott das Glück? Orientierungsfragen und -aufgaben für die Klausur zur Vorlesung über das Glück Dritte und letzte Lieferung Zum Thema: Ist Gott das Glück? 1. Wer war Boethius? 2. Wie lautet die Glücksdefinition des Boethius?

Mehr

Aristoteles über die Arten der Freundschaft.

Aristoteles über die Arten der Freundschaft. 1 Andre Schuchardt präsentiert Aristoteles über die Arten der Freundschaft. Inhaltsverzeichnis Aristoteles über die Freundschaft...1 1. Einleitung...1 2. Allgemeines...2 3. Nutzenfreundschaft...3 4. Lustfreundschaft...4

Mehr

Das gute Leben. Vision einer suffizient lebenden Gesellschaft. Marion Leng, Heidi Hofmann und Kirstin Schild CDE Universität Bern

Das gute Leben. Vision einer suffizient lebenden Gesellschaft. Marion Leng, Heidi Hofmann und Kirstin Schild CDE Universität Bern Das gute Leben Vision einer suffizient lebenden Gesellschaft Marion Leng, Heidi Hofmann und Kirstin Schild CDE Universität Bern 24.10.2014, 6. IPU Kongress 2014 in Zürich Vorgehen (14:00 16:00 Uhr) Kurze

Mehr

Aristoteles, Nikomachische Ethik Gerechtigkeit (V; Sitzung 8: ) 1 Zur Einleitung: Welche Rolle spielt Gerechtigkeit heute?

Aristoteles, Nikomachische Ethik Gerechtigkeit (V; Sitzung 8: ) 1 Zur Einleitung: Welche Rolle spielt Gerechtigkeit heute? TU Dortmund, Sommersemester 2011 Institut für Philosophie und Politikwissenschaft C. Beisbart Aristoteles, Nikomachische Ethik Gerechtigkeit (V; Sitzung 8: 30.5.2011) 1 Zur Einleitung: Welche Rolle spielt

Mehr

allgemeine Form der SWF mit Individuen i = 1, 2,...H

allgemeine Form der SWF mit Individuen i = 1, 2,...H Einführung in die Wirtschaftspolitik 3-1 Prof. Andreas Haufler (SoSe 2010) 3. Die Soziale Wohlfahrtsfunktion zentrale Annahme der sozialen Wohlfahrtstheorie: der Staat als einheitlicher Akteur, der sich

Mehr

John Rawls Eine Theorie der Gerechtigkeit

John Rawls Eine Theorie der Gerechtigkeit John Rawls Eine Theorie der Gerechtigkeit Obersetzt von Hermann Vetter Suhrkamp Vorwort........... 11 Teil I THEORIE Kapitel I Gerechtigkeit als Fairneß............ I. Die Rolle der Gerechtigkeit.............

Mehr

Platon, Frühdialoge Gorgias. Wer hat Macht und wer lebt gut? Das Gespräch Sokrates vs. Polos Stichpunkte zum

Platon, Frühdialoge Gorgias. Wer hat Macht und wer lebt gut? Das Gespräch Sokrates vs. Polos Stichpunkte zum TU Dortmund, Wintersemester 2010/11 Institut für Philosophie und Politikwissenschaft C. Beisbart Platon, Frühdialoge Gorgias. Wer hat Macht und wer lebt gut? Das Gespräch Sokrates vs. Polos Stichpunkte

Mehr

Aristoteles. Nikomachische Ethik. (c) Dr. Max Klopfer

Aristoteles. Nikomachische Ethik. (c) Dr. Max Klopfer Aristoteles Nikomachische Ethik Nikomachische Ethik 1. Glück als Ziel menschlichen Handelns 2. Ethische Tugenden im Allgemeinen 3. Freiwilliges, Unfreiwilliges; Entscheidungen; Tapferkeit, Mäßigkeit 4.

Mehr

Für RBB/radio Eins Einsichten

Für RBB/radio Eins Einsichten Für RBB/radio Eins Einsichten 08.08. 14.08.2016 ausgesucht von Anne Herter Einsichten für Montag, den 08.08.2016 Andreas Knapp Annäherung nur barfuß und unverhüllten Gesichtes darfst du der Liebe begegnen

Mehr

Lust und Freude. Hilfsgerüst zum Thema: 1. Der Hedonismus. Am 15. Mai findet die Vorlesung ausnahmsweise im Hörsaal Sch 3, Scharnhorststr. 100 statt.

Lust und Freude. Hilfsgerüst zum Thema: 1. Der Hedonismus. Am 15. Mai findet die Vorlesung ausnahmsweise im Hörsaal Sch 3, Scharnhorststr. 100 statt. Lieferung 4 Hilfsgerüst zum Thema: Lust und Freude Am 15. Mai findet die Vorlesung ausnahmsweise im Hörsaal Sch 3, Scharnhorststr. 100 statt. Ist Glück ein Gefühl? 1. Der Hedonismus Das Glück sei Lust.

Mehr

Natürliche Maßsysteme

Natürliche Maßsysteme Ethik als Maßstab des guten Handelns Natürliche Maßsysteme Beispiel: Die natürlichen und ursprünglichen Längenmaße bezogen sich auf die Proportionen des menschlichen Körpers. Ein Fuß entsprach der durchschnittlichen

Mehr

Ethik - Grundlagen der Moralphilosophie

Ethik - Grundlagen der Moralphilosophie Thema: Ethik - Grundlagen der Moralphilosophie TMD: Kurzvorstellung des Materials: Dieses Material erläutert übersichtlich und anschaulich die Grundzüge der verschiedenen moralphilosophischen Strömungen

Mehr

Die Nikomachische Ethik 1. Buch ( v. Chr.)

Die Nikomachische Ethik 1. Buch ( v. Chr.) ARISTOTELES 1 Aristoteles 1 : Die eigentliche Bestimmung des Menschen Die Nikomachische Ethik 1. Buch (335-323 v. Chr.) 1 5 10 15 Darüber nun, dass die Glückseligkeit als das höchste Gut 2 zu bezeichnen

Mehr

Theoretische Grundorientierung II: Gleichheit

Theoretische Grundorientierung II: Gleichheit Theoretische Grundorientierung II: Gleichheit Gleiche Freiheit der Individuen und Vereinbarungen zum gegenseitigen Vorteil Der Kontraktualismus Referat am 22. November 2006 von Maria Engelke Inhaltsverzeichnis:

Mehr

Schulinternes Curriculum. Philosophie. Abtei-Gymnasium Brauweiler verabschiedet am 26.9.2012

Schulinternes Curriculum. Philosophie. Abtei-Gymnasium Brauweiler verabschiedet am 26.9.2012 Schulinternes Curriculum Philosophie Abtei-Gymnasium Brauweiler verabschiedet am 26.9.2012 Inhaltliche Schwerpunkte und Methoden Das schulinterne Curriculum im Fach Philosophie am Abtei-Gymnasium Brauweiler

Mehr

Humboldt-Studienzentrum für Philosophie und Geisteswissenschaften

Humboldt-Studienzentrum für Philosophie und Geisteswissenschaften Humboldt-Studienzentrum für Philosophie und Geisteswissenschaften Antrittsvorlesung: Angewandte Ethik als Politikum. Konzeptuelles über Grundfragen und Status Angewandter Ethik Art: Vortrag/Diskussion

Mehr

Spirituelle Entscheidungshilfen

Spirituelle Entscheidungshilfen Smart Choices Entscheidungstheorien für den Entscheidungsalltag (Modul 1) -5 - Seminaristische Vorlesung im SoSe 09 FB Angewandte Sozialwissenschaften Prof. Dr. Rupert Scheule Spirituelle Entscheidungshilfen

Mehr

Beispiele für Themen für die Präsentationsprüfung im Fach Ethik

Beispiele für Themen für die Präsentationsprüfung im Fach Ethik Beispiele für Themen für die Präsentationsprüfung im Fach Ethik 1. Ist Sartres Konzeption von Freiheit noch aktuell? Der Existenzialismus ist ein Humanismus / Ethik aktuell (von Jörg Peters und Bernd Rolf,

Mehr

Diätetik, Lebensstil und Gleichgewicht. Grundsätze der gesunden seelischen und körperlichen Lebensführung in der antiken griechisch-römischen Medizin

Diätetik, Lebensstil und Gleichgewicht. Grundsätze der gesunden seelischen und körperlichen Lebensführung in der antiken griechisch-römischen Medizin Diätetik, Lebensstil und Gleichgewicht Grundsätze der gesunden seelischen und körperlichen Lebensführung in der antiken griechisch-römischen Medizin Philip van der Eijk Alexander von Humboldt-Professor

Mehr

Philosophie des 19. Jahrhunderts. Emerich Coreth Peter Ehlen Josef Schmidt. Grundkurs Philosophie 9. Zweite, durchgesehene Auflage

Philosophie des 19. Jahrhunderts. Emerich Coreth Peter Ehlen Josef Schmidt. Grundkurs Philosophie 9. Zweite, durchgesehene Auflage Emerich Coreth Peter Ehlen Josef Schmidt Philosophie des 19. Jahrhunderts Grundkurs Philosophie 9 Zweite, durchgesehene Auflage Verlag W. Kohlhammer Stuttgart Berlin Köln Inhalt A. Von Kant zum Deutschen

Mehr

Gerechtigkeit für Menschen mit Behinderung

Gerechtigkeit für Menschen mit Behinderung Campus Forschung 940 Gerechtigkeit für Menschen mit Behinderung Ethische Reflexionen und sozialpolitische Perspektiven von Johannes Eurich 1. Auflage Gerechtigkeit für Menschen mit Behinderung Eurich schnell

Mehr

Analytische Einführung in die Ethik

Analytische Einführung in die Ethik Dieter Birnbacher Analytische Einführung in die Ethik 2., durchgesehene und erweiterte Auflage W DE G Walter de Gruyter Berlin New York Inhaltsverzeichnis 1. Wesen und Aufgabenstellung der Ethik 1 1.1

Mehr

Arbeitsblätter zu DVD MYTHOS GERECHTIGKEIT

Arbeitsblätter zu DVD MYTHOS GERECHTIGKEIT Arbeitsblätter zu DVD 14123 MYTHOS GERECHTIGKEIT -1- Inhaltsverzeichnis 1. Stundenbilder... 3 2. Arbeitsblatt: Die einsame Insel... 5 3. Arbeitsblatt: Was ist Gerechtigkeit?... 6 4. Arbeitsblatt: Verteilungsgerechtigkeit...

Mehr

Teil I Was ist überhaupt Philosophie? 25. Kapitel 1 Große Denker, tiefe Gedanken 27

Teil I Was ist überhaupt Philosophie? 25. Kapitel 1 Große Denker, tiefe Gedanken 27 Inhaltsverzeichnis Einführung 17 Über dieses Buch 18 Konventionen in diesem Buch 20 Was Sie nicht lesen müssen 20 Törichte Annahmen über den Leser 21 Wie dieses Buch aufgebaut ist 21 Teil I: Was ist überhaupt

Mehr

Ethik als Fachdisziplin

Ethik als Fachdisziplin Was ist Ethik? Zur geschichtlichen Entwicklung: Ethik ist eine sehr alte Disziplin in der abendländischen Geistesgeschichte. Die Ethik entstand zu Zeiten der altgriechischen Philosophie. Der erste Philosoph,

Mehr

Schulinternes Curriculum der Gesamtschule Hardt

Schulinternes Curriculum der Gesamtschule Hardt Schulinternes Curriculum der Gesamtschule Hardt Das folgende schulinterne Curriculum für einen Grundkurs Philosophie umfasst den Lehrplan für die gymnasiale Oberstufe ab dem Schuljahr 2011/2112. Es richtet

Mehr

Ethik. Abteilung Philosophie Informationen zum Studienbeginn

Ethik. Abteilung Philosophie Informationen zum Studienbeginn Ethik Abteilung Philosophie Informationen zum Studienbeginn Enterprise Philosophie Picard: Ich habe dir doch ein Buch gegeben. Hast du es inzwischen gelesen, Wesley? Crusher: Nur zum Teil. Picard: Besser

Mehr

Öffentliche Vortragsreihe Ethische Aspekte aktueller Zeitfragen

Öffentliche Vortragsreihe Ethische Aspekte aktueller Zeitfragen Öffentliche Vortragsreihe Ethische Aspekte aktueller Zeitfragen Ethik und Nachhaltigkeit Eine Einführung in Begriffe, Theorien und Themen Prof. Dr. Hildegard Simon-Hohm Prof. Dr. H. Simon-Hohm 1 Ethik

Mehr

Soll es ein Menschenrecht auf Demokratie geben?

Soll es ein Menschenrecht auf Demokratie geben? Soll es ein Menschenrecht auf Demokratie geben? ASAE Alumni Ethik-Höck im Zentrum Karl der Grosse Zürich, 8. Februar 2016 Anita Horn (anita.horn@philos.uzh.ch) 2/9/16 Page 1 Ablauf ² Demokratische Übung

Mehr

lvlichael Bordt Pia ton s Theologie Verlag Karl Alber Freiburg/München

lvlichael Bordt Pia ton s Theologie Verlag Karl Alber Freiburg/München lvlichael Bordt Pia ton s Theologie Verlag Karl Alber Freiburg/München Vorwort 13 0. Einleitung 15 1. Kapitel: Ein Blick auf die Forschung 21 1.1 Die metaphysische Interpretation 22 1.1.1 Grundlegung der

Mehr

Harald Berger, Denken über Glück im Mittelalter Erwartungsgemäßes und Überraschendes, Vortrag Graz, KFUG, HS 06.01, 16. Dezember 2014, 19 Uhr

Harald Berger, Denken über Glück im Mittelalter Erwartungsgemäßes und Überraschendes, Vortrag Graz, KFUG, HS 06.01, 16. Dezember 2014, 19 Uhr Harald Berger, Denken über Glück im Mittelalter Erwartungsgemäßes und Überraschendes, Vortrag Graz, KFUG, HS 06.01, 16. Dezember 2014, 19 Uhr Antike Klassik: Objektivismus Hellenismus: Subjektivismus Lit.

Mehr

Wie hättest Du entschieden?

Wie hättest Du entschieden? Wie hättest Du entschieden? Medizinethik in Theorie und Praxis eine Einführung mit Fallbesprechung Robert Bozsak Überblick gemeinsamer Einstieg brainstorming Theoretische Hintergründe zur Medizinethik

Mehr

Sokrates. NLP-Master-Arbeit v. Gaby Maier-Saray

Sokrates. NLP-Master-Arbeit v. Gaby Maier-Saray Sokrates NLP-Master-Arbeit 2007 v. Gaby Maier-Saray Sokrates - Biografie Geb. 469 v. Chr. in Demos Alopeke Vater angesehener Bildhauer Mutter Hebamme Schule Militärdienst (Teilnahme am Peleponnesichem

Mehr

Ist Immanuel Kants deontologische Moralphilosophie oder John Stuart Mills Utilitarismus die überzeugendere Konzeptualisierung moralischen Handelns?

Ist Immanuel Kants deontologische Moralphilosophie oder John Stuart Mills Utilitarismus die überzeugendere Konzeptualisierung moralischen Handelns? Freie Universität Berlin Fachbereich Philosophie und Geisteswissenschaften Institut für Philosophie Habelschwerdter Allee 30, D - 14195 Berlin Ist Immanuel Kants deontologische Moralphilosophie oder John

Mehr

Glück und gelingendes Leben (Zusammenfassung: Aaron Torner)

Glück und gelingendes Leben (Zusammenfassung: Aaron Torner) Glück und gelingendes Leben (Zusammenfassung: Aaron Torner) Aristoteles: - Mensch, strebt als handelndes Lebewesen auf etwas hin o etwas = individuelle Gute für jeden Menschen - Menschen sind nicht festgelegt

Mehr

Binnendifferenzierte Aufgaben: Subtrahieren von negativen Zahlen

Binnendifferenzierte Aufgaben: Subtrahieren von negativen Zahlen Binnendifferenzierte Subtrahieren von negativen Zahlen Mit Hilfe der von uns erstellten Arbeitsblätter sollen die Schülerinnen und Schüler selbstständig erarbeiten, wie man negative Zahlen subtrahiert.

Mehr

Sind wir in unserem Lande noch gerecht?

Sind wir in unserem Lande noch gerecht? Sind wir in unserem Lande noch gerecht? Es geht ungerecht zu; ein nicht selten gehörter Vorwurf aus Kreisen der Politik, der Medien, der Kultur, des Stammtisches. Diese Vorwürfe argumentieren immer in

Mehr

Vorlesung Einführung in die Soziologie WiSe 2016/17 Mo Uhr, Auditorium Maximum. 17. Oktober Einführung und Arbeitsplanung

Vorlesung Einführung in die Soziologie WiSe 2016/17 Mo Uhr, Auditorium Maximum. 17. Oktober Einführung und Arbeitsplanung Vorlesung Einführung in die Soziologie WiSe 2016/17 Mo 1015-1145 Uhr, Auditorium Maximum 17. Oktober 2017 Einführung und Arbeitsplanung Prof. Dr. Armin Nassehi Seite 1 17.10. Einführung und Arbeitsplanung

Mehr

ECTS Kreditpunkte: 3 Veranst. Nr.: G 01

ECTS Kreditpunkte: 3 Veranst. Nr.: G 01 Philosophie/Ethik Ethik des Verstehens. Pädagogische und philosophische Perspektiven ECTS Kreditpunkte: 3 Veranst. Nr.: G 01 Wir Menschen können nicht nicht verstehen. Wir sind Wesen des (immer auch intersubjektiv

Mehr

Globalisierungsfolgen

Globalisierungsfolgen Globalisierungsfolgen Rom und die philosophischen Schulen des Hellenismus 1 Philosophengesandtschaft: Athener in Rom 1.1 Die Gesandtschaft 1.2 Die Philosophengesandtschaft in systematischer Hinsicht 1.3

Mehr

Ethik und Berufsethos im Unternehmen Hans Ulrich Gally Master of Advanced Studies in Applied Ethics, Uni Zürich

Ethik und Berufsethos im Unternehmen Hans Ulrich Gally Master of Advanced Studies in Applied Ethics, Uni Zürich Ethik und Berufsethos im Unternehmen Hans Ulrich Gally Master of Advanced Studies in Applied Ethics, Uni Zürich Ethik SAQ Seite 1 Ethik SAQ Seite 2 Was wird besprochen: Ein aktuelles Beispiel für angewandte

Mehr

Schulinternes Curriculum Philosophie (S II)

Schulinternes Curriculum Philosophie (S II) Schulinternes Curriculum Philosophie (S II) Die folgende Übersicht informiert über die Unterrichtsinhalte im Fach PHILOSOPHIE auf der Grundlage der Richtlinien und Lehrpläne für die Sekundarstufe II Gymnasium/Gesamtschule

Mehr

1. Philosophische Praxis und philosophische Lebenskunst als Teil der Praktischen Philosophie: Einleitung und historischer Überblick S.

1. Philosophische Praxis und philosophische Lebenskunst als Teil der Praktischen Philosophie: Einleitung und historischer Überblick S. Inhaltsverzeichnis: 1. Philosophische Praxis und philosophische Lebenskunst als Teil der Praktischen Philosophie: Einleitung und historischer Überblick S. 1 1.1. Zur Forschung und Darstellung einer philosophischen

Mehr

Schulcur rriculum für das

Schulcur rriculum für das DEUTS SCHE SCHULE SOFIA НЕМСК КО УЧИЛИЩЕ СОФИЯ Schulcur rriculum für das Fach Ethik in der Oberstuf fe 2 Das Schulcurriculum orientiert sich an den Curricula des Landes Thüringen und gegebenenfalls auch

Mehr

Jan Rommerskirchen Die Stoa und die Entdeckung des Ich bei Epikur und Zenon von Kition

Jan Rommerskirchen Die Stoa und die Entdeckung des Ich bei Epikur und Zenon von Kition Jan Rommerskirchen Die Stoa und die Entdeckung des Ich bei Epikur und Zenon von Kition Bitte respektieren Sie den Schutz der Urheberrechte und kopieren Sie diesen Text auch in Auszügen nicht ohne Genehmigung

Mehr

Stoische Logik. Grundzug: Die stoische Logik ist eine Logik der Modifikation und Verbindung von ganzen Aussagen - eine Aussagenlogik.

Stoische Logik. Grundzug: Die stoische Logik ist eine Logik der Modifikation und Verbindung von ganzen Aussagen - eine Aussagenlogik. 1 2 Stoische Logik Die Stoa Stoa = Säulenhalle frühe Stoa: z.b. Chrysipp, Zenon von Kition, Cleanthes (Athen) spätes 4. und 3. Jhdt. v. Chr. späte Stoa: z.b. Epiktet, Seneca, Marc Aurel (Rom) 1. und 2.

Mehr

Das Problem des Übels (besser: Das Problem des Leides)

Das Problem des Übels (besser: Das Problem des Leides) Manche Gottesbeweise gehen von der These aus: In der Welt gibt es unbestreitbare Tatsachen, die für die Existenz Gottes sprechen. Das Problem des Übels (besser: Das Problem des Leides) Umgekehrt kann man

Mehr

Nietzsche gegen die Lehrer der Selbstlosigkeit

Nietzsche gegen die Lehrer der Selbstlosigkeit Nietzsche gegen die Lehrer der Selbstlosigkeit Fabian Hundertmark Matrikel-Nummer: 1769284 26. November 2007 1 Was werde ich tun? Im folgenden Essay werde ich ein Argument analysieren, in welchem Friedrich

Mehr