ABC der Erbschaftsteuerreform Zusammenfassung 1 Abzugsbetrag 2 Abzugsfähigkeit von Schulden und Lasten Anteile an Kapitalgesellschaften (Bewertung)

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "ABC der Erbschaftsteuerreform Zusammenfassung 1 Abzugsbetrag 2 Abzugsfähigkeit von Schulden und Lasten Anteile an Kapitalgesellschaften (Bewertung)"

Transkript

1 ABC der Erbschaftsteuerreform Zusammenfassung Die Bundesregierung hat am den Kabinettsentwurf zur Reform des Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetzes sowie des Bewertungsgesetzes beschlossen. Grund für die geplanten zahlreichen Änderungen ist zum einen, dass die Koalition die Unternehmensnachfolge erleichtern will, andererseits aber auch der Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom , wonach wesentliche Teile des geltenden Erbschaftsteuerrechts als nicht verfassungsgemäß angesehen werden. Um hierbei den Überblick zu behalten, sind die einzelnen vorgesehenen Änderungen nachfolgend nach Stichworten gegliedert in alphabetischer Reihenfolge zusammengestellt. Aufgeführt ist auch der jeweilige Paragraf der Gesetzesfassung, gekennzeichnet mit einem E für Entwurf. 1 Abzugsbetrag Für den 15 %igen Anteil am begünstigten Vermögen i. S. d. 13b Abs. 1 ErbStG-E sieht das Erbschaft- und Schenkungsteuergesetz einen Abzugsbetrag in Höhe von EUR vor ( 13a Abs. 2 Satz 1 ErbStG-E). Der Gesetzgeber will mit dieser Regelung eine Wertermittlung und aufwändige Überwachung von Klein- und Kleinstfällen vermeiden. Übersteigt der 15 %ige Anteil am Vermögen aber den Betrag von EUR, so vermindert sich der Abzugsbetrag um die Hälfte des die Wertgrenze von EUR übersteigenden Teils ( 13a Abs. 2 Satz 2 ErbStG-E). Wie dies rechnerisch aussieht, zeigt das folgende Beispiel, wobei ein 15 %iger Anteil des begünstigten Vermögens i. S. d. 13b Abs. 1 ErbStGE in Höhe von EUR angenommen werden soll. Nicht begünstigtes Vermögen EUR EUR Abzugsbetrag EUR EUR übersteigender Teil EUR hiervon 50 % Kürzung EUR./ EUR Abzugsbetrag nach Kürzung EUR./ EUR Ansatz des nicht begünstigten EUR Vermögens Zu beachten ist, dass der Abzugsbetrag von derselben Person nur einmal innerhalb eines Zehnjahreszeitraums Anwendung findet ( 13a Abs. 2 Satz3 ErbStG-E) 2 Abzugsfähigkeit von Schulden und Lasten Siehe Schulden und Lasten Anteile an Kapitalgesellschaften (Bewertung) Notierte Anteile an Kapitalgesellschaften: Anteile an Kapitalgesellschaften, die an der deutschen Börse zum amtlichen Handel zugelassen sind, werden mit dem niedrigsten an Stichtag für sie im amtlichen Handel notierten Kurs angesetzt ( 11 Abs. 1 BewG). Nicht notierte Anteile an Kapitalgesellschaften: Bei nicht notierten Anteilen ist zu unterscheiden. Lässt sich der gemeine Wert aus Verkäufen unter fremden Dritten ableiten, die weniger als ein Jahr zurückliegen, ist dieser Wert maßgebend. Liegen dagegen keine Verkäufe innerhalb des letzten Jahres vor, ist der gemeiner

2 Wert unter Berücksichtigung der Ertragsaussichten der Kapitalgesellschaft zu ermitteln oder aus einer anderen anerkannten auch im gewöhnlichen Geschäftsverkehr für nichtsteuerliche Zwecke üblichen Methode ( 11 Abs. 2 BewG-E). In Betracht kommen z. B. vergleichsorientierte Methoden und Multiplikatormethoden. Anzeigepflichten Verstößt der Erwerber gegen die Nachsteuerregelung des 13a Abs. 5 ErbStG-E, trifft ihn eine Anzeigepflicht ( 13a Abs. 6 Satz 2 ErbStG-E; 153 Abs. 2 AO). Der Erwerber hat den fälligen Steuerbetrag selbst zu berechnen. Auflage Bei einer angeordneten Vor- und Nacherbschaft hat der Nacherbe seiner Besteuerung grundsätzlich das Verhältnis zum Vorerben (und nicht das des Erblassers) zugrunde zu legen. Zukünftig sollen auf den Erwerb aufgrund der Vollziehung einer Auflage des Erblassers, die erst beim Tod des Beschwerten fällig werden soll, auch die vorgenannten Regeln der Vor- und Nacherbschaft angewendet werden. Dies führt dazu, dass die Auflage im Verhältnis zum Beschwerten (und nicht zum Erblasser) zu versteuern ist ( 6 Abs. 4 ErbStG-E). Aufteilung des begünstigten Vermögens Das in 13b Abs. 1 ErbStG-E genannte Vermögen ist aufzuteilen. 85 % des Vermögens ist begünstigt, d.h. bei diesem findet der Verschonungsabschlag nach 13a Abs. 1 ErbStG E Anwendung. Der verbleibende Teil ist nicht begünstigt. Für den letzteren Teil sind noch der Abzugsbetrag gem. 13a Abs. 2 ErbStG-E und gegebenenfalls die Tarifbegrenzung des 19a ErbStG-E zu berücksichtigen. Ausgangslohnsumme Unter der Ausgangslohnsumme ist die durchschnittliche Lohnsumme der letzten fünf vor dem Zeitpunkt der Entstehung der Steuer endenden Wirtschaftsjahre zu verstehen. Diese wird für jedes in den Zehnjahreszeitraum fallenden Wirtschaftsjahrs mittels des letzten vor dem Schluss des Wirtschaftsjahrs vom Statischen Bundesamt herausgegebenen Tariflohnindex angepasst ( 13a Abs. 1 ErbStG-E). Bebaute Grundstücke Unter bebauten Grundstücken sind Grundstücke zu verstehen, auf denen sich benutzbare Gebäude befinden. Künftig werden diese mit dem gemeinen Wert angesetzt. Die Bewertung erfolgt entweder nach dem Vergleichswertverfahren, dem Ertragswertverfahren oder dem Sachwertverfahren (zu weiteren Einzelheiten siehe bei den jeweiligen Stichworten). Begünstigtes Vermögen nach 13b ErbStG-E Welches Vermögen von den Verschonungsregelungen ( 13a ErbStG-E) bzw. der Tarifbegrenzung ( 19a ErbStG-E) begünstigt ist, wird in 13b Abs. 1 ErbStG-E aufgeführt. Im Einzelnen fallen hierunter: inländisches land- und forstwirtschaftliches Vermögen, wenn ein ganzer Betrieb, Teilbetrieb oder ein Anteil am Betrieb erworben wird. Gleiches gilt beim Erwerb eines Anteils an einem Anteil. Land- und forstwirtschaftliches Vermögen, das einer Betriebsstätte in einem Mitgliedsstaat der Europäischen Union oder in einem Staat des Europäischen Wirtschaftsraums dient, ist ebenfalls begünstigt ( 13b Abs. 1 Nr. 1 ErbStG-E). inländisches Betriebsvermögen, wenn ein ganzer Betrieb, Teilbetrieb oder ein Anteil am Betrieb erworben wird. Gleiches gilt für den Erwerb eines Anteils an einem Anteil an einer Personengesellschaft. Betriebsvermögen, das einer Betriebsstätte in einem Mitgliedsstaat der Europäischen Union oder in einem Staat des Europäischen Wirtschaftsraums dient, wird gleichfalls von den Vergünstigungen erfasst ( 13b Abs. 1 Nr. 2 ErbStG-E). Anteile an Kapitalgesellschaften unter der Voraussetzung, dass die Kapitalgesellschaft im

3 Zeitpunkt der Steuerentstehung ihren Sitz oder die Geschäftsleitung im Inland hat und der Erblasser oder der Schenker am Nennkapital der Gesellschaft zu mehr als 25 % unmittelbar beteiligt ist. Befindet sich der Sitz oder die Geschäftleitung der jeweiligen Kapitalgesellschaft in einem Mitgliedsstaat der Europäischen Union oder in einem Staat des Europäischen Wirtschaftsraums, sind die Anteile ebenfalls begünstigt ( 13b Abs. 1 Nr. 3 ErbStG-E). Berücksichtigung früherer Erwerbe Mehrere Erwerbe, die innerhalb eines Zeitraums von zehn Jahren von derselben Person an eine Person anfallen, sind nach 14 ErbStG zusammenzurechnen. Von der auf den Gesamtbetrag der Erwerbe ermittelten Steuer ist die Steuer für die Vorerwerbe abzuziehen. Dies ist entweder die fiktive Steuer oder die tatsächlich für die Vorerwerbe zu entrichtende Steuer. Hierdurch kann es möglich sein, dass die für den Letzterwerb festzusetzende Steuer 0 EUR beträgt, obwohl der Letzterwerb erhebliche Vermögenswerte beinhaltete. Zukünftig will der Gesetzgeber eine Begrenzung einführen ( 14 Abs. 1 Satz 3 ErbStG-E). Dabei soll die Steuer, die sich nach den geltenden Vorschriften für den Letzterwerb ohne Zusammenrechnung ergibt, die Untergrenze bilden. Eingetragene Lebenspartner Eingetragene Lebenspartner wurden bisher erbschaftsteuerlich wie fremde Dritte behandelt. Künftig sollen diese ebenfalls den Ehegattenfreibetrag in Höhe von EUR ( 16 Abs. 1 Nr. 6 ErbStG-E) erhalten, daneben auch den besonderen Versorgungsfreibetrag in Höhe von EUR ( 17 Abs. 1 ErbStG-E). Dagegen bleibt es bei der Steuerklasse III. Dies wirkt sich insbesondere beim Tarif ( 19 ErbStG) oder auch beim mehrfachen Erwerb desselben Vermögens ( 27 ErbStG) nachteilig aus. Wendet ein eingetragener Lebenspartner seinem Lebenspartner ein Familienwohnheim zu, so kann hierfür zukünftig die Steuerbefreiung des 13 Abs. 1 Nr. 4a ErbStG, die bisher nur für Ehegatten galt, in Anspruch genommen werden ( 13a Abs. 1 Nr. 4a ErbStG-E). Nach 5 ErbStG wird die Ausgleichsforderung bei Beendigung der Zugewinngemeinschaft vom Erwerb ausgenommen. Auch diese Regelung, die bisher nur den Ehegatten vorbehalten war, kann zukünftig von eingetragenen Lebenspartnern genutzt werden ( 5 ErbStG-E). Des Weiteren wird der eingetragene Lebenspartner bei den Steuerbefreiungen für Hausrat und anderen beweglichen Gegenständen den Personen der Steuerklasse I gleichgestellt. Dies bedeutet, dass er zukünftig den Freibetrag für Hausrat in Höhe von EUR erhält und den Freibetrag für andere bewegliche Gegenstände in Höhe von EUR ( 13 Abs. 1 Nr. 1 Satz 2 ErbStG-E). Nach bisherigem Recht erhält der eingetragene Lebenspartner nur einen zusammengefassten Freibetrag für Hausrat und andere bewegliche Gegenstände in Höhe von EUR. Erbbaurecht Bei Erbbaurechtsfällen sind der Wert des Erbbaurechts und der Wert des belasteten Grundstücks gesondert zu ermitteln. Zur Ermittlung der gemeinen Werte sind neben dem Bodenwert und des Gebäudewerts bei bebauten Grundstücken die Höhe des Erbbauzinses, die Restlaufzeit des Erbbaurechts und die Höhe der Gebäudeentschädigung angemessen zu berücksichtigen ( 183 BewG-E). Einzelheiten zur Bewertung sollen sich aus einer Rechtsverordnung ergeben. Ertragswertverfahren Beim Ertragswertverfahren ist der Wert von bebauten Grundstücken auf der Grundlage des für diese Grundstücke nachhaltig erzielbaren Ertrags zu ermitteln ( 182 Abs. 3 Satz 2 BewG-E). Das Ertragswertverfahren ist anzuwenden bei Mietwohngrundstücken sowie bei Geschäftsgrundstücken und gemischt genutzten Grundstücken, für die sich auf dem örtlichen Grundstücksmarkt eine übliche Miete ermitteln lässt ( 182 Abs. 3 Satz 1 BewG-E). Zum Ansatz des Verkehrswerts siehe Vergleichswertverfahren

4 Familienstiftungen Die neuen Vergünstigungen in Form des Verschonungsabschlags und des Abzugsbetrags werden auch bei der Ermittlung der Ersatzerbschaftsteuer einer Familienstiftung oder eines Familienvereins gewährt, soweit zum Vermögen der Stiftung bzw. des Vereins begünstigtes Vermögen nach 13b ErbStG-E gehört ( 13a Ab. 9 ErbStG-E). Freigrenze Siehe Abzugsbetrag Gebäude auf fremden Grund und Boden Bei Gebäuden auf fremden Grund und Boden sind die Werte für das Gebäude und für das belastete Grundstück gesondert zu ermitteln. Zur Ermittlung der Werte sind neben dem Bodenwert und dem Gebäudewert die Höhe des Pachtzinses und die Restlaufzeit des Nutzungsrechts angemessen zu berücksichtigen ( 184 BewG-E). Einzelheiten zur Bewertung sollen sich aus einer Rechtsverordnung ergeben. Grundstücke im Zustand der Bebauung Bei einem Grundstück im Zustand der Bebauung sind die Gebäude oder Gebäudeteile im Zustand der Bebauung mit den bereits im Besteuerungszeitpunkt entstandenen Herstellungskosten dem Wert des bislang unbebauten oder bereits bebauten Grundstücks hinzuzurechnen ( 185 BewG-E). Hausrat Für Personen der Steuerklasse I erhöht sich der Freibetrag für andere bewegliche Gegenstände von EUR auf EUR ( 13 Abs. 1 Nr. 1b ErbStG-E). Personen, die der Steuerklasse II und III angehören, können künftig für Hausrat und andere bewegliche Gegenstände einen Freibetrag in Höhe von EUR statt EUR in Anspruch nehmen ( 13 Abs. 1 Nr. 1c ErbStG-E). Land- und forstwirtschaftlicher Betrieb Zum Betrieb der Land- und Forstwirtschaft gehören der Wirtschaftsteil, die Betriebswohnungen und der Wohnteil ( 160 BewG- E). Die Bewertung sieht wie folgt aus: Wirtschaftsteil Bei der Ermittlung des Werts des Wirtschaftsteils ist der gemeine Wert zu Grunde zu legen. Hierbei ist davon auszugehen, dass der Erwerber den Betrieb der Land- und Forstwirtschaft fortführt. Der Wert des Wirtschaftsteils ist grundsätzlich im Ertragswertverfahren nach 163 BewG-E zu ermitteln. Der Mindestwert nach 164 BewG- E darf dabei nicht unterschritten werden ( 165 Abs. 2 BewG-E). Die land- und forstwirtschaftlichen Nutzungen, die Nebenbetriebe, das Abbau-, Geringst- und Unland sind jeweils gesondert zu bewerten. Kann der Steuerpflichtige einen niedrigeren gemeinen Wert nachweisen, ist dieser anzusetzen ( 163 Abs. 3 BewG-E). Betriebswohnungen Betriebswohnungen sind nach 167 Abs. 1 BewG E ebenso wie Wohngrundstücke im Grundvermögen ( BewG-E) zu bewerten. Kann der Steuerpflichtige einen niedrigeren gemeinen Wert für die Betriebswohnung nachweisen, ist dieser anzusetzen ( 167 Abs. 3 BewG-E). Wohnteil Der Wohnteil ist nach 167 Abs. 1 BewG- E ebenso wie Wohngrundstücke im Grundvermögen ( BewG-E) zu bewerten. Kann der Steuerpflichtige einen niedrigeren gemeinen Wert für den Wohnteil nachweisen, ist dieser anzusetzen ( 167 Abs. 3 BewG-E).

5 Lohnsumme Eine Voraussetzung für die Inanspruchnahme der Verschonungsabschlags nach 13a Abs. 1 Satz 1 ErbStG-E ist, dass die maßgebende jährliche Lohnsumme des Betriebs, bei Beteiligungen an einer Personengesellschaft oder Anteilen an einer Kapitalgesellschaft des Betriebs der jeweiligen Gesellschaft, innerhalb von zehn Jahren nach dem Erwerb in jedem in diesem Zeitraum endenden Wirtschaftsjahre 70 % der Ausgangslohnsumme nicht unterschreitet ( 13a Abs. 1 Satz 2 ErbStG-E). Der Verschonungsabschlag vermindert sich für jedes Jahr, in dem die Lohnsumme die indizierte Ausgangslohnsumme (siehe dort) unterschreitet, mit Wirkung für die Vergangenheit um 10 % ( 13a Abs. 1 Satz 7 ErbStG-E). Was unter der Lohnsumme zu verstehen ist, ergibt sich aus 13a Abs. 4 ErbStG-E. Dabei umfasst die Lohnsumme alle Vergütungen (Löhne und Gehälter und andere Bezüge und Vorteile) die im maßgebenden Wirtschaftsjahr an die auf den Lohn- und Gehaltslisten erfassten Beschäftigten gezahlt werden. Hierbei bleiben Vergütungen an solche Arbeitnehmer, die nicht ausschließlich oder überwiegend in dem Betrieb tätig sind außer Ansatz. Zu den Vergütungen zählen alle Geld- oder Sachleistungen für die von den Beschäftigten erbrachte Arbeit, unabhängig davon, wie diese Leistungen bezeichnet werden und ob es sich um regelmäßige oder unregelmäßige Zahlungen handelt. Zu den Löhnen und Gehältern gehören alle von den Beschäftigten zu entrichtenden Sozialbeiträge, Einkommensteuern und Zuschlagsteuern auch dann, wenn sie vom Arbeitgeber einbehalten und von ihm im Namen des Beschäftigten direkt an den Sozialversicherungsträger und die Steuerbehörde abgeführt werden. Nicht zu den Löhnen und Gehältern zählen die vom Beschäftigten selbst abzuführenden Sozialbeiträge. Zu den Löhnen und Gehältern zählen alle vom Beschäftigten empfangenen Sondervergütungen, Prämien, Gratifikationen, Abfindungen, Zuschüsse zu Lebenshaltungskosten, Familienzulagen, Trinkgelder, Provisionen, Teilnehmergebühren und vergleichbare Vergütungen. Mindestbeteiligung Die Mindestbeteiligung ist Voraussetzung für die Inanspruchnahme der Begünstigungen des 13a ErbStG-E und 19a ErbStG-E. Hierunter fallen Anteile an Kapitalgesellschaften, bei einer Beteiligungsquote von mehr als 25 % (siehe auch Begünstigtes Vermögen nach 13b ErbStG-E). Darüber hinaus gilt es hier Folgendes zu beachten: Ob der Erblasser oder Schenker die Mindestbeteiligung erfüllt, ist nach der Summe der dem Erblasser oder Schenker unmittelbar zuzurechnenden Anteile und der Anteile weiterer Gesellschafter zu bestimmen, wenn der Erblasser oder Schenker und die weiteren Gesellschafter unwiderruflich untereinander verpflichtet sind, über die Anteile nur einheitlich zu verfügen oder ausschließlich auf andere derselben Verpflichtung unterliegende Anteilseigner zu übertragen und das Stimmrecht gegenüber nichtgebundenen Gesellschaftern einheitlich auszuüben. Nachsteuerregelung Die Begünstigungen des 13a ErbStG-E (Verschonungsabschlag und Abzugsbetrag) sind u.a. daran gekoppelt, dass der Erwerber nicht gegen die Behaltensfrist von 15 Jahren verstößt. Ist dies der Fall, so fallen die Vergünstigungen mit Wirkung für die Vergangenheit weg; es kommt zu einer Nachversteuerung ( 13a Abs. 5 ErbStG-E). Zu einer Nachversteuerung führen u. a. die folgenden Tatbestände: Veräußerung eines Gewerbebetriebs, Teilbetriebs oder Anteils an einer Gesellschaft i. S. des 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG, des 15 Abs. 3 EStG oder 18 Abs. 4 EStG. Gleiches gilt für die Betriebsaufgabe ( 13a Abs. 5 Satz1 Nr. 1 Satz 1 ErbStG-E). Veräußerung von wesentlichen Betriebsgrundlagen eines Gewerbebetriebs bzw. deren Überführung ins Privatvermögen ( 13a Abs. 5 Satz 1 Nr. 1 Satz 2 ErbStG-E). Dies gilt aber nicht, wenn sie nicht auf eine Einschränkung des Betriebs abzielen und der Veräußerungserlös im betrieblichen Interesse verwendet wird ( 13a Abs. 5 Satz2 ErbStG-E). Veräußerung eines Betriebs oder Teilbetriebs der Land- und Forstwirtschaft oder eines Anteils an einem Betrieb der Land- und Forstwirtschaft. Gleiches gilt auch für die Aufgabe eines Betriebs ( 13a Abs. 5 Satz 1 Nr. 2 ErbStG-E). Überentnahmen von mehr als EUR im Fünfzehnjahreszeitraum ( 13a Abs. 5 Satz 1 Nr.

6 3 ErbStG-E). Ganze oder teilweise Veräußerung von Anteilen an Kapitalgesellschaften. Auch die verdeckte Einlage der Anteile in eine Kapitalgesellschaft ist steuerschädlich ( 13a Abs. 5 Satz 1 Nr. 4 ErbStG-E). Aufhebung der Verfügungsbeschränkung oder der Stimmrechtsbündelung in den Fällen des 13b Abs. 1 Nr. 3 Satz 2 ErbStG-E ( 13a Abs.5 Satz 1 Nr. 5 ErbStG-E). Kein Verstoß gegen die Behaltensregelung dürfte dagegen vorliegen, wenn begünstigtes Vermögen aufgrund der Weitergabeverpflichtung übertragen wird oder lebzeitige Zuwendungen solchen Vermögens vorgenommen werden. Anders sieht es dagegen aus, wenn schuldrechtliche Ansprüche (Geldvermächtnisse, Pflichtteilsansprüche oder Zugewinnausgleichansprüche) durch Hingabe begünstigten Vermögens erfüllt werden. Hier liegt ebenfalls ein schädlicher Verstoß gegen die Behaltensregelung vor. Nutzungs- und Rentenlast Bisher wurde der Erwerb von Vermögen, dessen Nutzungen dem Schenker oder dem Ehegatten des Erblassers bzw. Schenker zustanden, ohne Berücksichtigung der Belastung besteuert ( 25 ErbStG). Die Steuer auf die Belastung wurde aber zinslos gestundet. Diese Regelung soll künftig aufgehoben werden, da sie auf den niedrigeren Wertansätzen für bestimmtes Vermögen basierte. Durch den Ansatz des gemeinen Werts für alle Vermögensgegenstände wird die Vorschrift entbehrlich. Nutzungsrechte Nutzungsrechte (z.b. Nießbrauch oder Wohnrecht) welche sich bei der Ermittlung des gemeinen Werts eines Grundstücks ausgewirkt haben, können vom Erwerber nicht zusätzlich bereicherungsmindernd geltend gemacht werden, d. h. ihr Abzug ist bei der Erbschaftsteuer ist ausgeschlossen ( 10 Abs. 6 Satz 7 ErbStG- E. Damit soll eine Doppelberücksichtigung verhindert werden. Diese Regelung vertrat die Finanzverwaltung schon in den H 17 Abs. 3 ErbStH. Persönliche Freibeträge Die persönlichen Freibeträge ( 16 ErbStG-E) werden angehoben. Dies dient als Ausgleich für den Ansatz des Vermögens in Höhe des gemeinen Werts. Denn das Familiengebrauchsvermögen soll steuerfrei bleiben. Somit bezwecken die Freibeträge auch eine Steuervereinfachung. Die zukünftigen persönlichen Freibeträge sehen wie folgt aus: Erwerber Ehegatte Kinder Kinder verstorbener Kinder Enkel Sonstige Erwerber der StKl. I Erwerber der StKl. II Eingetragener Lebenspartner Erwerber der StKl. III Beschränkte Steuerpflicht Rückkaufswert Freibetrag EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR Bisher konnten noch nicht fällige Ansprüche aus Lebens-, Kapital-, oder Rentenversicherungen entweder mit 2/3 der eingezahlten Prämien oder mit dem Rückkaufswert bewertet werden. Künftig ist nur noch die Bewertung mit dem Rückkaufswert vorgesehen. Unter dem Rückkaufswert ist der Betrag zu verstehen, den das Versicherungsunternehmen dem Versicherungsnehmer im Falle der vorzeitigen Aufhebung des Vertragsverhältnisses zu erstatten hat ( 12 Abs. 4 BewG-E).

7 Sachwertverfahren Beim Sachwertverfahren wird der Wert von bebauten Grundstücken auf der Grundlage des Substanzwerts (Summe aus Herstellungswert der auf dem Grundstück vorhandenen baulichen und nicht baulichen Anlagen sowie Bodenwert) ermittelt ( 182 Abs. 4 Satz 2 BewG-E). Anwendung findet das Sachwertverfahren für Grundstücke; die nach dem Vergleichswertverfahren zu bewerten sind, bei denen aber kein Vergleichswert vorliegt, bei Geschäftsgrundstücken und gemischt genutzten Grundstücke, für die sich keine übliche Miete ermitteln lässt, und für sonstige bebaute Grundstücke ( 182 Abs. 4 Satz 1 BewG-E). Zum Ansatz des Verkehrswerts siehe Vergleichswertverfahren. Schulden und Lasten Hängen Schulden und Lasten in wirtschaftlichem Zusammenhang mit steuerbefreitem Betriebsvermögen, land- und forstwirtschaftlichem Vermögen, steuerbefreiten Anteilen an Kapitalgesellschaften ( 13a ErbStG- E) oder steuerbefreiten für zu Wohnzwecken vermieteten Grundstücken ( 13c ErbStG-E), sind diese nur begrenzt abzugsfähig. Der Abzug der Schulden und Lasten ist dabei auf den Teil begrenzt, der dem steuerpflichtigen Teil des genannten Vermögens entspricht ( 10 Abs. 6 Satz 4 und 5 ErbStG-E). Steuerbefreiung für vermietete Grundstücke Siehe Vermietete Grundstücke. Steuererstattungsansprüche Zum Vermögensanfall gehören auch private Steuererstattungsansprüche. Ein Steuererstattungsanspruch kann ungeachtet seiner Festssetzung als Forderung bereits dann angesetzt werden, wenn er im Zeitpunkt der Entstehung der Erbschaftsteuer materiell-rechtlich entstanden war, d. h. wenn er eine Leistung des Erblassers den Anspruch aus dem Steuerschuldverhältnis übersteigt ( 10 Abs. 1 Satz 3 ErbStG-E). Steuersätze Zukünftig sollen die Steuersätze für die Steuerklasse II und III angehoben und vereinheitlicht werden. Bei der Steuerklasse I verbleibt es dagegen bei den bisherigen Steuersätzen ( 19 ErbStG). Darüber hinaus werden aber auch die Steuerstufen angehoben. Im Einzelnen sehen die Steuersätze wie folgt aus: Stkl. I Stkl. II Stkl. III EUR 7 % 30 % 30 % EUR 11 % 30 % 30 % EUR 15 % 30 % 30 % EUR 19 % 30 % 30 % EUR 23 % 50 % 50 % EUR 27 % 50 % 50 % und darüber 30 % 50 % 50 % Tarifbegrenzung Erhalten natürliche Personen der Steuerklasse II und III Betriebsvermögen, land- und forstwirtschaftliches Vermögen oder Anteile an Kapitalgesellschaften mit einer Mindestbeteiligung, so wird der Erwerb dieses Vermögens wie nach der Steuerklasse I besteuert. Der Erwerber kann hierzu einen Entlastungsbetrag von seiner tariflichen Steuer abziehen. Diese in 19a ErbStG- E festgelegte Regelung gilt damit auch weiterhin. Unbebaute Grundstücke Der Wert für ein unbebautes Grundstück wird ermittelt, indem der Bodenrichtwert mit der Fläche des

8 unbebauten Grundstücks multipliziert wird. Zu berücksichtigen ist der Bodenrichtwert, der vom Gutachterausschuss zuletzt zu ermitteln war. Ist ein solcher nicht vorhanden, ist der Bodenwert aus den Werten vergleichbarer Flächen abzuleiten ( 179 BewG-E). Ein Abschlag wie bisher in Höhe von 20 % kann künftig nicht mehr abgezogen werden. Vergleichswertverfahren Beim Vergleichswertverfahren sind Kaufpreise solcher Grundstücke heranzuziehen, die hinsichtlich der ihren Wert beeinflussenden Merkmale mit dem zu bewertenden Grundstück hinreichend übereinstimmen ( 182 Abs. 2 Satz 2 BewG-E). Anwendung findet das Vergleichswertverfahren für Wohnungseigentum, Teileigentum sowie Ein- und Zweifamilienhäuser ( 182 Abs. 2 Satz 1 BewG-E). Wird vom Steuerpflichtigen nachgewiesen, dass der gemeine Wert der wirtschaftlichen Einheit niedriger ist als der durch das Bewertungsgesetz ermittelte Wert, so ist dieser Wert anzusetzen ( 187 BewG-E). Vermietete Grundstücke Werden Grundstücke vermietet, so kann ein Abschlag in Höhe von 10 % vorgenommen werden, so dass diese werden mit 90 % ihres Werts angesetzt werden ( 13c Abs. 1 ErbStG-E). Voraussetzung ist aber, dass der Erwerber das Grundstück innerhalb von 15 Jahren nicht veräußert ( 13c Abs. 4 ErbStG-E). Verschonungsabschlag Es wird im Fall der Unternehmensnachfolge fiktiv davon ausgegangen, dass 85 % des Gesamtvermögens begünstigtes Vermögen darstellt, das unter Beachtung der Behaltevorschriften von der Erbschaftsteuer freigestellt wird. 15 % des Gesamtvermögens sollen fiktiv nicht begünstigtes Vermögen darstellen, das dann der Besteuerung unterliegt, wobei hier noch ein Abzugsbetrag zu berücksichtigen ist (siehe unter Abzugsbetrag). Siehe auch Verwaltungsvermögen, Nachsteuerregelung und Lohnsumme. Auch bei vermieteten Grundstücken ist eine Verschonungsabschlag vorgesehen (siehe unter Vermietete Grundstücke). Verwaltungsvermögen Voraussetzung für die Verschonungsregelungen bei der Unternehmensnachfolge ist u. a., dass der Anteil des Verwaltungsvermögen nicht höher liegt als 50 % ( 13b Abs. 2 Satz 1 ErbStG- E. Zum Verwaltungsvermögen gehören u. a. ( 13b Abs. 2 Satz 2 ErbStG- E): Dritten zur Nutzung überlassene Grundstücke. Hiervon ausgenommen sind die Fälle der Betriebsaufspaltung oder des Sonderbetriebsvermögens ( 13b Abs. 2 Satz 2 Nr. 1 ErbStG-E). Anteile an Kapitalgesellschaften, wenn die unmittelbare Beteiligung am Nennkapital der Gesellschaft 25 % oder weniger beträgt, d. h. die Mindestbeteilung wird nicht erfüllt ( 13b Abs. 2 Satz 2 Nr. 2 ErbStG-E). Anteile an Kapitalgesellschaften, bei denen die Mindestbeteiligung von mehr als 25 % zwar erfüllt ist, die Gesellschaft aber ein Verwaltungsvermögen von mehr als 50 % hat ( 13b Abs. 2 Satz 2 Nr. 3 ErbStG-E). Beteiligungen an Personengesellschaften ( 15 Abs. 1 Nr. 2 EStG, 15 Abs. 3 EStG, 18 Abs. 4 EStG), wenn die Gesellschaft ein Verwaltungsvermögen von mehr als 50 % hat ( 13b Abs. 2 Satz 2 Nr. 3 ErbStG E). Wertpapiere und vergleichbare Forderungen ( 13b Abs. 2 Satz 2 Nr. 4 ErbStG-E). Kunstgegenstände, Kunstsammlungen, wissenschaftliche Sammlungen, Bibliotheken und Archive, Münzen, Edelmetalle und Edelsteine sofern der Handel mit diesen Gegenständen oder deren Verarbeitung nicht der Hauptzweck des Gewerbebetriebs ist ( 13b Abs. 2 Satz 2 Nr. 5 ErbStG-E).

9 Nach 13b Abs. 2 Satz 2 ErbStG-E bestimmt sich der Anteil des Verwaltungsvermögen am gemeinen Wert des Betriebs nach dem Verhältnis der Summe der gemeinen Werte der Einzelwirtschaftsgüter des Verwaltungsvermögens zum gemeinen Wert des Betriebs. Wahlrecht für die zeitliche Anwendung Für Erwerbe von Todes wegen soll ein Wahlrecht dahingehend eingeräumt werden, dass sich der Erwerber für Erbfälle, die nach dem und vor Inkrafttreten des Änderungsgesetzes eingetreten sind, wahlweise für das alte oder neue Recht - allerdings unter Beibehaltung des bisherigen persönlichen Freibetrags - entscheiden kann. Der Antrag kann bis zur Unanfechtbarkeit der Steuerfestsetzung gestellt werden. Bei bestandskräftigen Festsetzungen (für obige Fälle) kann der Erwerber noch 6 Monate nach Inkrafttreten des geänderten Gesetzes den Antrag auf Änderung der Steuerfestsetzung bzw. Inanspruchnahme der geänderten Rechtslage stellen. Dagegen kann das Wahlrecht für lebzeitige Zuwendungen nicht in Anspruch genommen werden. Hiermit will der Gesetzgeber Gestaltungsmissbräuche verhindern. Weitergabe begünstigten Betriebsvermögens Hat der Erwerber aufgrund einer rechtsgeschäftlichen Verfügung des Schenkers oder einer letztwilligen Verfügung des Erblassers begünstigtes Vermögen auf einen Dritten weiter zu übertragen, werden dem Erwerber die Verschonungsregelungen nicht gewährt. Diese kommen vielmehr dem nachfolgenden Erwerber zugute ( 13a Abs. 3 ErbStG E).

Erbschaft- und Schenkungsteuer

Erbschaft- und Schenkungsteuer Erbschaft- und Schenkungsteuer Entwickelt von: Verlag für Deutsche www.vds-verlag.de A WoltersKluver Company 1 2 a) Die Steuerklasse des Erwerbers 1. Ehegatte Steuerklasse I 2. Kinder und Stiefkinder 3.

Mehr

M a n d a n t e n i n f o r m a t i o n 1 4 / 0 7

M a n d a n t e n i n f o r m a t i o n 1 4 / 0 7 Neuer Wall 11, 20354 Hamburg Telefon: 040 / 82 22 42-0 Telefax: 040 / 82 22 42-2 42 M a n d a n t e n i n f o r m a t i o n 1 4 / 0 7 Eckpunkte eines neuen Erbschaftsteuerrechts 09. November 2007 I. Einführung

Mehr

Das neue Erbschaftsteuer- und Bewertungsgesetz

Das neue Erbschaftsteuer- und Bewertungsgesetz Mandanteninformation Das neue Erbschaftsteuer- und Bewertungsgesetz Am 5. Dezember 2008 hat der Bundesrat den Gesetzentwurf für die Reform des Erbschaftsteuer- und Bewertungsgesetzes gebilligt. Damit kann

Mehr

Die Reform der Erbschaft- und Schenkungsteuer Die wichtigsten Änderungen 2009 im Überblick

Die Reform der Erbschaft- und Schenkungsteuer Die wichtigsten Änderungen 2009 im Überblick Muster Die Reform der Erbschaft- und Schenkungsteuer Die wichtigsten Änderungen 2009 im Überblick Mus Erbschaft- und Schenkungsteuer 2009 Zum 1. Januar 2009 tritt die Reform des Erbschaft- und Schenkungsteuerrechts

Mehr

Die Erbschaftssteuerreform 2008 - Überblick und Handlungsempfehlungen -

Die Erbschaftssteuerreform 2008 - Überblick und Handlungsempfehlungen - Die Erbschaftssteuerreform 2008 - Überblick und Handlungsempfehlungen - 1. Die neue Erbschaftssteuer Am 20.11.2007 hat die Bundesregierung den Entwurf eines Gesetzes zur Reform des Erbschaftssteuer- und

Mehr

Erbschaft- und Schenkungsteuer

Erbschaft- und Schenkungsteuer M E R K B L A T T E R B. Erbschaft- und Schenkungsteuer 1. Steuerpflicht Im folgenden wird in aller Regel von der Erbschaftssteuer gesprochen, jedoch gelten diese Ausführungen auch für den Schenkungsfall.

Mehr

Das System der gesetzlichen Erbfolge

Das System der gesetzlichen Erbfolge Das System der gesetzlichen Erbfolge Urgroßeltern Großonkel/ Großtante 4. Ordnung Geschwister Neffen/ Nichten 2. Ordnung Großeltern Eltern Erblasser Kinder Enkel Urenkel 1. Ordnung Onkel/ Tanten Vettern/

Mehr

Einzelheiten zur geplanten Reform der Erbschaft- und Schenkungsteuer

Einzelheiten zur geplanten Reform der Erbschaft- und Schenkungsteuer Einiges wird besser vieles schlechter Einzelheiten zur geplanten Reform der Erbschaft- und Schenkungsteuer von Rechtsanwalt & Steuerberater Joachim Breithaupt, Kanzlei Osborne Clarke, Köln Die Nachfolge

Mehr

Der Autor... V Vorwort zur 2. Auflage... VII Abkürzungsverzeichnis... XV

Der Autor... V Vorwort zur 2. Auflage... VII Abkürzungsverzeichnis... XV IX Der Autor... V Vorwort zur 2. Auflage... VII Abkürzungsverzeichnis... XV Teil A Erbschaftsteuer... 1 1. Der lange Weg zum geltenden Recht und der aktuelle Streit... 1 1.1 Der erste Beschluss des Bundesverfassungsgerichts

Mehr

Erbschaftsteuer Mandant: 1 - Mustermann Aktenzeichen: 123456 Musterstraße 1, 12345 Musterstadt

Erbschaftsteuer Mandant: 1 - Mustermann Aktenzeichen: 123456 Musterstraße 1, 12345 Musterstadt Erbschaftsteuer Ermittlung des Reinnachlasses Nachlassgegenstände Grundvermögen 600.000 Betriebsvermögen 425.000 Übriges Vermögen 1.100.000 Gesamtwert der Nachlassgegenstände 2.125.000 Nachlassverbindlichkeiten

Mehr

Dipl.-Kfm. Thomas Rose Steuerberater Erlenbach, 20. Mai 2009

Dipl.-Kfm. Thomas Rose Steuerberater Erlenbach, 20. Mai 2009 Eckpunkte der neuen Erbschaftsteuer Dipl.-Kfm. Thomas Rose Steuerberater Erlenbach, 20. Mai 2009 2 I. Einführung, Gesetzgebungsverfahren II. Wesentliche Änderungen III. Steuerklassen, Freibeträge, Steuersätze

Mehr

Erbschaftssteuerreform

Erbschaftssteuerreform Notar Dr. Albert Block Erbschaftssteuerreform Zusammenstellung der wichtigsten Änderungen 1. persönliche und sachliche Freibeiträge Die persönlichen Freibeiträge werden für alle Steuerklassen angehoben,

Mehr

Kanzlei Hans, Dr. Popp & Partner Rechtsanwälte, Fachanwälte, Steuerberater München

Kanzlei Hans, Dr. Popp & Partner Rechtsanwälte, Fachanwälte, Steuerberater München Rechtsanwälte, Fachanwälte, München Erbschaftsteuer / Schenkungsteuer Informationen zusammengestellt von und Grundlagen, Reform Am 31.01.2007 hat das Bundesverfassungsgericht das bisherige (insbesondere

Mehr

Die Reform der Erbschaft- und Schenkungsteuer Die wichtigsten Änderungen auf einen Blick

Die Reform der Erbschaft- und Schenkungsteuer Die wichtigsten Änderungen auf einen Blick Die Reform der Erbschaft- und Schenkungsteuer Die wichtigsten Änderungen auf einen Blick Erbschaft- und Schenkungsteuer 2010 Zum 1. Januar 2009 trat die Reform des Erbschaft- und Schenkungsteuerrechts

Mehr

Anleitung zur Anlage Betriebsvermögen für Einzelunternehmen

Anleitung zur Anlage Betriebsvermögen für Einzelunternehmen Anleitung zur Anlage Betriebsvermögen für Einzelunternehmen Allgemeines Diese Anleitung informiert Sie über Ihre steuerlichen Pflichten und hilft Ihnen, den Vordruck richtig auszufüllen. Bitte haben Sie

Mehr

Ewert, Jordan u. Kollegen

Ewert, Jordan u. Kollegen Erbschaftsteuer ab dem 01.01.2009 Die Reform und ihre Auswirkungen Nach langem Ringen ist die Erbschaftsteuerreform zum 01.01.2009 in Kraft. Es ändern sich viele Dinge grundlegend. Das Wichtigste gleich

Mehr

2. Öffentlichkeitsverantstaltung des Netzwerks: Bau Kompetenz München (BKM) VORTRAG

2. Öffentlichkeitsverantstaltung des Netzwerks: Bau Kompetenz München (BKM) VORTRAG 2. Öffentlichkeitsverantstaltung des Netzwerks: Bau Kompetenz München (BKM) VORTRAG Die geplante Erbschaftsteuerreform und deren Auswirkungen auf die Bewertung von Immobilien Erbschaftssteuerreformgesetz

Mehr

Nr. 109/2007: Eckpunkte zur Erbschaftsteuer Details der Koch/Steinbrück-Arbeitsgruppe über die Eckpunkte eines neuen Erbschaftsteuerrechts

Nr. 109/2007: Eckpunkte zur Erbschaftsteuer Details der Koch/Steinbrück-Arbeitsgruppe über die Eckpunkte eines neuen Erbschaftsteuerrechts Nr. 109/2007: Eckpunkte zur Erbschaftsteuer Details der Koch/Steinbrück-Arbeitsgruppe über die Eckpunkte eines neuen Erbschaftsteuerrechts Zum Abschluss der Arbeiten der politischen Arbeitsgruppe zur Reform

Mehr

Müssen Sie Erbschaftsteuer * bezahlen?

Müssen Sie Erbschaftsteuer * bezahlen? Müssen Sie Erbschaftsteuer * bezahlen? Ob und in welcher Höhe Erbschaftsteuer zu entrichten ist, richtet sich nach dem Wert des Erwerbs (Erbanfall, Vermächtnis, Pflichtteil usw.) und dem Verwandtschaftsverhältnis

Mehr

Gesetz. zur Reform des. Erbschaftsteuer- und Bewertungsrechts

Gesetz. zur Reform des. Erbschaftsteuer- und Bewertungsrechts STEUERBERATUNGS- UND RECHTSANWALTSKANZLEI Gesetz zur Reform des Erbschaftsteuer- und Bewertungsrechts Postanschrift: Wachtendonker Str.45 02152/8944-0 02152/8944-44 47906 Kempen E-Mail: info@wittmann-drgleumes.de

Mehr

Merkblatt. Erbschaftsteuer. Inhalt

Merkblatt. Erbschaftsteuer. Inhalt Erbschaftsteuer Inhalt 1 Erbrechtliche Hinweise 2 Erbschaftsteuerliche Besonderheiten 2.1 Erwerbe von Todes wegen 2.2 Entstehung der Erbschaftsteuer 2.3 Steuerpflichtiger Erwerb 2.4 Steuerbefreiungen 2.5

Mehr

Immobilien. verschenken, vererben oder verkaufen?

Immobilien. verschenken, vererben oder verkaufen? Immobilien verschenken, vererben oder verkaufen? Rechtsanwalt Dr. Wolfgang Buerstedde Fachanwalt für Erbrecht Deutschherrenstr. 37, Bad Godesberg Tel. 0228-371107 www.dr-erbrecht.de kanzlei@gutjur.de die

Mehr

Herzlich Willkommen. STEUERBERATERKANZLEI ERLER PROBST Garching

Herzlich Willkommen. STEUERBERATERKANZLEI ERLER PROBST Garching Herzlich Willkommen 1 STEUERBERATERKANZLEI ERLER PROBST Julia Erler Dipl. Bw (FH) Steuerberater Michael Probst Steuerberater 2 Die Reform der Erbschaft-und Schenkungsteuer 3 SteuerberaterKanzlei Erler

Mehr

Dauerbrenner Erbschaftssteuer

Dauerbrenner Erbschaftssteuer Tipp des Monats November 2007 Dauerbrenner Erbschaftssteuer Das Bundesverfassungsgericht hat mit Beschluss vom 07.11.2006 entschieden, dass das Erbschaftssteuerrecht in seiner heutigen Form nicht den Vorschriften

Mehr

FACHINFO Erbschaftsteuerreform 2008

FACHINFO Erbschaftsteuerreform 2008 FACHINFO: Erbschaftsteuerreform 2008 auf der Grundlage des Referentenentwurfs vom 20.11.2007 Februar 2008 Jürgen Greß Fachanwalt für Verwaltungsrecht Rechtsanwälte Hoffmann & Greß Fürstenrieder Straße

Mehr

Steuerliche Fragen bei der Testamentsgestaltung. Vortrag von WP/StB Matthias Witt

Steuerliche Fragen bei der Testamentsgestaltung. Vortrag von WP/StB Matthias Witt Steuerliche Fragen bei der Testamentsgestaltung Vortrag von WP/StB Matthias Witt Erwerb von Todes wegen Der Erbschaftsteuer unterliegt der Erwerb von Todes wegen, wenn der Erblasser zum Zeitpunkt des Todes

Mehr

Inhalt III. Inhaltsverzeichnis. 1 Vorbemerkung... 1. 2 Der Aufbau des Erbschaft-/Schenkungsteuertatbestandes

Inhalt III. Inhaltsverzeichnis. 1 Vorbemerkung... 1. 2 Der Aufbau des Erbschaft-/Schenkungsteuertatbestandes Inhaltsverzeichnis Inhalt 1 Vorbemerkung........................................ 1 2 Der Aufbau des Erbschaft-/Schenkungsteuertatbestandes.......................................... 2 2.1 Der Stufenbau

Mehr

Saarland. Ministerium der Finanzen KURZINFORMATION ZUR ERBSCHAFT- UND SCHENKUNG- STEUER

Saarland. Ministerium der Finanzen KURZINFORMATION ZUR ERBSCHAFT- UND SCHENKUNG- STEUER Saarland Ministerium der Finanzen KURZINFORMATION ZUR ERBSCHAFT- UND SCHENKUNG- STEUER Nachdem das Gesetz zur Besteuerung von Erbschaften und Schenkungen nach den Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts

Mehr

Steuern & Wirtschaft aktuell Ausgewählte Informationen von Ihren Beratungsexperten Sonderrundschreiben: Erbschaftsteuerreform

Steuern & Wirtschaft aktuell Ausgewählte Informationen von Ihren Beratungsexperten Sonderrundschreiben: Erbschaftsteuerreform Steuern & Wirtschaft aktuell Ausgewählte Informationen von Ihren Beratungsexperten Sonderrundschreiben: Erbschaftsteuerreform Inhaltsübersicht I. Ausgangslage 2 II. Tarif 2 III. Freibeträge 1. Persönliche

Mehr

Wichtig Genaue Vorgaben, wie die Ermittlung der Werte zu erfolgen hat, hat das BVerfG dem Gesetzgeber nicht gemacht.

Wichtig Genaue Vorgaben, wie die Ermittlung der Werte zu erfolgen hat, hat das BVerfG dem Gesetzgeber nicht gemacht. Erbschaftsteuerreform: Das neue Bewertungsrecht Zusammenfassung Die Erbschaftsteuerreform ist geprägt durch drei wesentliche Elemente: Völlige Neufassung der wesentlichen Bewertungsvorschriften, Neuregelung

Mehr

Steuerliche Aspekte einer Unternehmensnachfolge

Steuerliche Aspekte einer Unternehmensnachfolge Unternehmensnachfolge in kleinen und mittleren Unternehmen Steuerliche Aspekte einer Unternehmensnachfolge 17.06.2010 Dr. Alexander Wünsche Wirtschaftsprüfer Steuerberater Inhalt 2 1. Unternehmensübertragung

Mehr

Veranstaltung Unternehmensnachfolge 16.07.2014 Bad Bocklet - Großenbrach Steuerliche Aspekte der Unternehmensnachfolge

Veranstaltung Unternehmensnachfolge 16.07.2014 Bad Bocklet - Großenbrach Steuerliche Aspekte der Unternehmensnachfolge Veranstaltung Unternehmensnachfolge 16.07.2014 Bad Bocklet - Großenbrach Steuerliche Aspekte der Unternehmensnachfolge Udo Zeiger Steuerberater RAUSCH, ZEIGER & PARTNER STEUERBERATER RECHTSANWALT Bad Brückenau

Mehr

1. Umsetzung der Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts

1. Umsetzung der Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts Erbschaftsteuerreform: Grundmodell und Handlungsbedarf Zusammenfassung Als das BVerfG am 31.1.2007 in seiner lange erwarteten Entscheidung [1] zur Erbschaftsteuer wesentliche Teile des Erbschaftsteuerrechts

Mehr

Steuerklasse Freibeträge Personenkreis Alt/Neu Alt Neu. Ehegatte I 500.000 500.000. Lebenspartner i.s Partnerschaftsgesetz III 5.200 500.

Steuerklasse Freibeträge Personenkreis Alt/Neu Alt Neu. Ehegatte I 500.000 500.000. Lebenspartner i.s Partnerschaftsgesetz III 5.200 500. A. Allgemeines Der Gesetzgeber wurde durch das Bundesverfassungsgericht verpflichtet, das Erbschaft- und Schenkungssteuerrecht zu reformieren. Auslöser hierfür war die willkürliche Wertermittlung für Erbschaftsteuerzwecke,

Mehr

Betrieb und Steuer Grundlagen zur Betriebswirtschaftlichen Steuerlehre Band 1

Betrieb und Steuer Grundlagen zur Betriebswirtschaftlichen Steuerlehre Band 1 Betrieb und Steuer Grundlagen zur Betriebswirtschaftlichen Steuerlehre Band 1 Band 1 Ertragsteuern Einkommensteuer, Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer Band 2 Umsatzsteuer mit Grunderwerbsteuer und kleineren

Mehr

Erben und Schenken im Steuerrecht

Erben und Schenken im Steuerrecht Erben und Schenken im Steuerrecht in Kooperation mit Vortragender: Jürgen G. Reichert Steuerberater Rechtsanwalt Gliederung 1. Wer sind wir? 2. steuerpflichtige Vorgänge 3. persönliche Steuerpflicht 4.

Mehr

Reform des Erbschaftsteuer- und des Bewertungsrechts

Reform des Erbschaftsteuer- und des Bewertungsrechts Reform des Erbschaftsteuer- und des Bewertungsrechts 1 Begrüßung Wesentliche Eckpunkte des neuen Erbschaftsteuer- und Bewertungsrechts Dr. Jürgen Rosenschon Wirtschaftsprüfer Steuerberater Rechtsanwalt

Mehr

Inhalt. Abkürzungs verzeichnis... 11 Vorwort... 15

Inhalt. Abkürzungs verzeichnis... 11 Vorwort... 15 Inhalt Abkürzungs verzeichnis........................................ 11 Vorwort..................................................... 15 Teil I: Das Steuer geschäft mit dem Tod blickt auf eine lange Tradition

Mehr

Die Erbschaftssteuerreform zum 01.01.2009. Ein Überblick - Die Auswirkungen der Reform:

Die Erbschaftssteuerreform zum 01.01.2009. Ein Überblick - Die Auswirkungen der Reform: Die Erbschaftssteuerreform zum 01.01.2009 unter Berücksichtigung des Wachstumsbeschleunigungsgesetzes mit Wirkung zum 01.01.2010 Ein Überblick - Die Auswirkungen der Reform: Die Erbschaftssteuerreform

Mehr

Richtig erben und vererben. 20.04.2009 Richtig erben und vererben

Richtig erben und vererben. 20.04.2009 Richtig erben und vererben Richtig erben und vererben Inhalt des Vortrages 1. Vorstellung Kanzlei 2. Erbrechtlicher Teil 2.1. Gesetzliche Erbfolge 2.2. Pflichtteil 2.3. Testament 3. Steuerrechtlicher Teil 3.1. Neuregelungen 3.2.

Mehr

Schenkung- und Erbschaftsteuerreform

Schenkung- und Erbschaftsteuerreform Jobname: _5-2009.3d 9.4.2009 13:20:41 Kuckenburg Schenkung- und Erbschaftsteuerreform... n AUS DER PRAXIS schaftsteuerreformgesetzes greift daher grundsätzlich das bisherige Recht. Art. 3 enthält ein Wahlrecht

Mehr

Die Notare Dr. Martin Kretzer & Dr. Matthias Raffel

Die Notare Dr. Martin Kretzer & Dr. Matthias Raffel Die Notare informieren Erbschaftsteuerreform Dr. Martin Kretzer & Dr. Matthias Raffel Großer Markt 28 66740 Saarlouis Telefon 06831/ 1334 und 94 98 06 Telefax 06831/ 4 31 80 2 Info-Brief zum Thema Erbschaftsteuerreform

Mehr

Mandanten kommen zu Wort

Mandanten kommen zu Wort * Wirtschaftsprüfer Rechtsanwälte Steuerberater Mandanten kommen zu Wort Mandantenveranstaltung am 16. November 2010 Schenkung-/Erbschaftsteuerliche Gestaltungshinweise zu Immobilienübertragungen Referent:

Mehr

Erbschaft- und Schenkungsteuer

Erbschaft- und Schenkungsteuer Erbschaft- und Schenkungsteuer I. Rechtsgrundlagen Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetz (ErbStG) Erbschaftsteuer-Durchführungsverordnung (ErbStDV) (= Gesetz, keine Verwaltungsanweisung) Erbschaftsteuer-Richtlinien:

Mehr

Steuerliche Aspekte der Übergabe/ Übernahme Die Unternehmensnachfolge allein aus steuerlichen Gründen?

Steuerliche Aspekte der Übergabe/ Übernahme Die Unternehmensnachfolge allein aus steuerlichen Gründen? Steuerliche Aspekte der Übergabe/ Übernahme Die Unternehmensnachfolge allein aus steuerlichen Gründen? KNAPPWORST & PARTNER Steuerberatungsgesellschaft 1 Ziele Erhalt des Unternehmens Absicherung der Angehörigen

Mehr

Es liegen bereits 3 Entscheidungen des BVerfG vor: 22.06.1995 17.12.2014

Es liegen bereits 3 Entscheidungen des BVerfG vor: 22.06.1995 17.12.2014 Layout 2.jpg Es liegen bereits 3 Entscheidungen des BVerfG vor: 22.06.1995 07.11.2006 17.12.2014 Die Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts im Überblick Das BVerfG hält in seinem Urteil vom 17.12.2014

Mehr

Erbrecht, Erbschaftsteuer, Schenkungsteuer

Erbrecht, Erbschaftsteuer, Schenkungsteuer Erbrecht, Erbschaftsteuer, Schenkungsteuer von Rudi Haas Professor an der Fachhochschule Ludwigsburg Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Hans Günter Christoffel Dipl.-Finanzwirt und Steuerberater

Mehr

Gestaltungsmöglichkeiten bei der Vermögensnachfolge

Gestaltungsmöglichkeiten bei der Vermögensnachfolge RECHTSANWALTSGESELLSCHAFT STEUERBERATUNGSGESELLSCHAFT GMBH www.dolaw.de Gestaltungsmöglichkeiten bei der Vermögensnachfolge RA/StB Dr. Martin Lohse, Partner, und RA/StB Dr. Jochen Ettinger, Partner - Präsentation

Mehr

Inhaltsübersicht. A. Ûberblick zum Erbschaft- und Schenkungsteuerrecht.. 1

Inhaltsübersicht. A. Ûberblick zum Erbschaft- und Schenkungsteuerrecht.. 1 K Geleitwort... Inhaltsübersicht V Vorwort... VII Inhaltsverzeichnis...XIII A. Ûberblick zum Erbschaft- und Schenkungsteuerrecht.. 1 I. Allgemeines... 1 II. Entwicklung der Reform... 1 III. Gesetzliche

Mehr

Schiffe Immobilien Energie HCI INFORMIERT: ERBSCHAFT- UND SCHENKUNGSTEUER BEI SCHIFFSBETEILIGUNGEN

Schiffe Immobilien Energie HCI INFORMIERT: ERBSCHAFT- UND SCHENKUNGSTEUER BEI SCHIFFSBETEILIGUNGEN Schiffe Immobilien Energie HCI INFORMIERT: ERBSCHAFT- UND SCHENKUNGSTEUER BEI SCHIFFSBETEILIGUNGEN 2 HCI informiert Erbschaft- und Schenkungsteuer bei Schiffsbeteiligungen Erbschaft- und Schenkungsteuer

Mehr

Erben und Vererben. Erben ohne Scherben

Erben und Vererben. Erben ohne Scherben Erben und Vererben Erben ohne Scherben Dr. Jörg Lehr, 26. Oktober 2010 Erbschaftsteuerreform warum? Vermögensgegenstand Barvermögen/Forderungen Wertpapiere ausländl. Grundbesitz inländ. Grundbesitz GmbH

Mehr

Erbschaftsteuerreform Verbesserungen gegenüber Kabinettbeschluss (Regierungsentwurf)

Erbschaftsteuerreform Verbesserungen gegenüber Kabinettbeschluss (Regierungsentwurf) Erbschaftsteuerreform Verbesserungen gegenüber Kabinettbeschluss (Regierungsentwurf) 1. Private Erbschaftsteuer 1.1 Selbst genutzte Wohnimmobilie Für Ehegatten und Lebenspartner i.s.d. Lebenspartnerschaftsgesetzes

Mehr

ABGABEN UND STEUERN Bewertungsgesetz

ABGABEN UND STEUERN Bewertungsgesetz ABGABEN UND STEUERN Bewertungsgesetz 1. Vorbemerkungen Die Bemessungsgrundlage der meisten österreichischen Steuern besteht in Geldbeträgen (z.b. Einkommen bei ESt, Entgelt bei USt etc.). Wenn aber der

Mehr

avocado rechtsanwälte

avocado rechtsanwälte Privatvermögen (z. B. vermietete Immobilien) Nach jahrelangem koalitionsinternen Streit hat der Bundestag am 27.11.2008 die Erbschaftsteuerreform beschlossen. Der Bundesrat hat am 05.12.2008 der Gesetzesvorlage

Mehr

VERMÖGEN SCHENKEN STEUERN SPAREN

VERMÖGEN SCHENKEN STEUERN SPAREN 12.11.2013 Eugen-Belz-Straße 13 83043 Bad Aibling 08061/4904-0 Orleansstraße 6 81669 München 089/41129777 kanzlei@haubner-stb.de VERMÖGEN SCHENKEN STEUERN SPAREN Kanzlei Haubner, Schäfer & Partner Vorstellung

Mehr

Erbschaftsteuerreform 2009

Erbschaftsteuerreform 2009 Erbschaftsteuerreform 2009 Das ändert sich für Immobilieneigentümer RA Stefan Walter, Geschäftsführer Haus & Grund Deutschland Inhalt Zusammenfassung... 2 Verkehrswertermittlung... 2 Vergleichswertverfahren...

Mehr

Merkblatt. Erbschaftsteuer. Inhalt. Dr. Pantförder & Partner. VESTIA-WP GmbH. Dr. Pantförder + Kollegen GmbH

Merkblatt. Erbschaftsteuer. Inhalt. Dr. Pantförder & Partner. VESTIA-WP GmbH. Dr. Pantförder + Kollegen GmbH Dr. Pantförder & Partner Wirtschaftsprüfer vereidigter Buchprüfer Steuerberater Rechtsbeistand VESTIA-WP GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Dr. Pantförder + Kollegen GmbH Steuerberatungsgesellschaft

Mehr

5. Erbvertrag und lebzeitige Verfügung... 21 a) Problemlage... 21 b) Muster... 22 c) Einkommensteuerliche Wirkungen... 26 d) Die erbschaftsteuerliche

5. Erbvertrag und lebzeitige Verfügung... 21 a) Problemlage... 21 b) Muster... 22 c) Einkommensteuerliche Wirkungen... 26 d) Die erbschaftsteuerliche Inhalt A. Einführung... 11 I. Der Begriff der vorweggenommenen Erbfolge... 11 II. Ziele der vorweggenommenen Erbfolge... 11 1. Erbschaftsteuerliche Überlegungen... 11 2. Einkommensteuerliche Überlegungen...

Mehr

11; 157 203 Bewertungsgesetz. Anlagen 14-26 zum Bewertungsgesetz. R B 158 203 Erbschaftsteuerrichtlinien

11; 157 203 Bewertungsgesetz. Anlagen 14-26 zum Bewertungsgesetz. R B 158 203 Erbschaftsteuerrichtlinien Bewertung landwirtschaftlicher Betriebe für Zwecke der Erbschaft- /Schenkungsteuer Kai Runge Diplom-Agraringenieur Steuerberater Rechtsgrundlagen 11; 157 203 Bewertungsgesetz Anlagen 14-26 zum Bewertungsgesetz

Mehr

Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetz (ErbStG) Ausfertigungsdatum: 17.04.1974. I. Steuerpflicht. 1 Steuerpflichtige Vorgänge

Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetz (ErbStG) Ausfertigungsdatum: 17.04.1974. I. Steuerpflicht. 1 Steuerpflichtige Vorgänge Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetz (ErbStG) Ausfertigungsdatum: 17.04.1974 I. Steuerpflicht 1 Steuerpflichtige Vorgänge (1) Der Erbschaftsteuer (Schenkungsteuer) unterliegen 4. der Erwerb von Todes

Mehr

Immobilien richtig erben, schenken und vererben

Immobilien richtig erben, schenken und vererben Herzlich willkommen zu der heutigen Informationsveranstaltung 1. Die neuen Rahmenbedingungen nach der Erbschaftsteuerreform Die Erbschaftsteuerreform, die voraussichtlich zum 01. Juli 2008 in Kraft treten

Mehr

Dr. Berg & Dr. Eismann

Dr. Berg & Dr. Eismann Mandantenrundschreiben zum neuen Erbschaftsteuerrecht 1. Einleitung Das neue Erbschaftsteuerrecht ist zum 1.1.2009 in Kraft getreten. Auch wenn es im Oktober und November 2008 zeitweilig sogar fraglich

Mehr

Erbschaftsteuerreform

Erbschaftsteuerreform Erbschaftsteuerreform Die individualisierte Pauschalierung oder Die Bewertung von selbstgenutzten oder vermieteten Grundstücken zu Wohnzwecken 55. Sachverständigen- und Berater- Fachtagung des HLBS Göttingen,

Mehr

Erbschaftsteuer- Spezial

Erbschaftsteuer- Spezial Die Unternehmer-Anwälte Newsletter, 4. Quartal 2008 Erbschaftsteuer- Spezial 1. Die Unternehmensnachfolge nach neuem Recht Seite 3 2. Auswirkungen der ErbSt-Reform auf Immobilienvermögen Seite 6 3. und

Mehr

Anleitung zur Anlage zur gesonderten Feststellung des Vermögens von Gemeinschaften im Sinne des 151 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 BewG

Anleitung zur Anlage zur gesonderten Feststellung des Vermögens von Gemeinschaften im Sinne des 151 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 BewG Anleitung zur Anlage zur gesonderten Feststellung des Vermögens von Gemeinschaften im Sinne des 151 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 BewG Die Anlage zur gesonderten Feststellung des Vermögens von Gemeinschaften im

Mehr

Nutzen Sie das Inhaltsmenü: Die Schnellübersicht führt Sie zu Ihrem Thema. Die Kapitelüberschriften führen Sie zur Lösung.

Nutzen Sie das Inhaltsmenü: Die Schnellübersicht führt Sie zu Ihrem Thema. Die Kapitelüberschriften führen Sie zur Lösung. Nutzen Sie das Inhaltsmenü: Die Schnellübersicht führt Sie zu Ihrem Thema. Die Kapitelüberschriften führen Sie zur Lösung. 1 Aktuelle Risikoanalyse... 7 2 3 So rechnet das Finanzamt heute... 21 Erleichterung

Mehr

Die Bewertung von Immobilienvermögen nach der Erbschaftsteuerreform

Die Bewertung von Immobilienvermögen nach der Erbschaftsteuerreform Die Bewertung von Immobilienvermögen nach der Erbschaftsteuerreform 1 Referent Diplom Kaufmann Rolf Markfort Wirtschaftsprüfer Steuerberater Markfort & Kollegen GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Mehr

Beispielsfälle zur Erbschaftssteuer

Beispielsfälle zur Erbschaftssteuer Beispielsfälle zur Erbschaftssteuer Beispiel 1: Der dem A von seinem Vater vererbte Nachlass hat einen Steuerwert von 1.000.000,-. Hiervon sind 970.000 Sparguthaben. Der Rest ergibt sich aus dem Wert des

Mehr

Keine Änderung: Keine Änderung bei der Bewertung von börsennotierten Aktien und sonstigen Wertpapieren

Keine Änderung: Keine Änderung bei der Bewertung von börsennotierten Aktien und sonstigen Wertpapieren Das neue Erbschaft- und Schenkungsteuerrecht 1. Überblick Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) hat am 7.11.2006 1 BvL 10/02 entschieden, dass die Erhebung der Erbschaftsteuer mit einheitlichen Steuersätzen

Mehr

Anlage Angaben zu Bedarfswerten. zur Erbschaft-/Schenkungsteuererklärung. Anleitung. Anlage Angaben zu Bedarfswerten

Anlage Angaben zu Bedarfswerten. zur Erbschaft-/Schenkungsteuererklärung. Anleitung. Anlage Angaben zu Bedarfswerten Finanzamt Aktenzeichen Anlage Angaben zu Bedarfswerten zur Erbschaft-/Schenkungsteuererklärung Anleitung Bitte füllen Sie den Vordruck deutlich und vollständig aus und reichen Sie ihn zusammen mit der

Mehr

Übertragung von Immobilien. Vererben mit warmer Hand oder erst bei Tod?

Übertragung von Immobilien. Vererben mit warmer Hand oder erst bei Tod? Übertragung von Immobilien Vererben mit warmer Hand oder erst bei Tod? Motive Steuer sparen Kinder beim Aufbau einer eigenen Existenz helfen Eigene Pflege sichern Lieblingskinder bevorzugen und/oder Pflichtteilsansprüche

Mehr

Der Gesetzesentwurf zur Reform des neuen Erbschaftsteuer- und Bewertungsrechts vom 11.12.2007 (ErbStRG)

Der Gesetzesentwurf zur Reform des neuen Erbschaftsteuer- und Bewertungsrechts vom 11.12.2007 (ErbStRG) Berliner Steuergespräche am 3. März 2008 Der Gesetzesentwurf zur Reform des neuen Erbschaftsteuer- und Bewertungsrechts vom 11.12.2007 (ErbStRG) Dr. Ullrich Fechner Überblick (1) I. Einführung 1) Stand

Mehr

Die wesentlichen Eckpunkte der Neuerungen wurden vorbehaltlich des tatsächlichen Gesetzeswortlauts in den nachfolgenden Ausführungen berücksichtigt.

Die wesentlichen Eckpunkte der Neuerungen wurden vorbehaltlich des tatsächlichen Gesetzeswortlauts in den nachfolgenden Ausführungen berücksichtigt. Peter Wiehl Diplom-Kaufmann Steuerberater Robert W. Vernekohl Diplom-Kaufmann Steuerberater Fachberater für Unternehmensnachfolge 01/2009 Aktuelle Informationen zur Erbschaft- und Schenkungsteuer Anschrift

Mehr

Anleitung zur Anlage Vermögen und Schulden von Gemeinschaften/Gesellschaften ( 151 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 BewG)

Anleitung zur Anlage Vermögen und Schulden von Gemeinschaften/Gesellschaften ( 151 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 BewG) Anleitung zur Anlage Vermögen und Schulden von Gemeinschaften/Gesellschaften ( 151 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 BewG) Die Anlage Vermögen und Schulden von Gemeinschaften/Gesellschaften 151 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 Bewertungsgesetz

Mehr

Semrau_Aufl_2_.indd 1 29.10.10 11:14

Semrau_Aufl_2_.indd 1 29.10.10 11:14 Semrau_Aufl_2_.indd 1 29.10.10 11:14 Das Unternehmertestament für die gerichtliche, notarielle, anwaltliche und steuerberatende Praxis von Michael Semrau Rechtsanwalt und Notar Fachanwalt für Erbrecht

Mehr

ErbStG. in der Fassung des Erbschaftsteuerreformgesetzes Stand: 24. Dezember 2008

ErbStG. in der Fassung des Erbschaftsteuerreformgesetzes Stand: 24. Dezember 2008 ErbStG in der Fassung des Erbschaftsteuerreformgesetzes Stand: 24. Dezember 2008 Änderungen durch das Erbschaftsteuerreformgesetz sind in fett dargestellt. Unkorrigierte Lesefassung zu Informationszwecken

Mehr

Reform des Erbschaftsteuerund Bewertungsrechts ------------------------------------------- Abgeltungssteuer

Reform des Erbschaftsteuerund Bewertungsrechts ------------------------------------------- Abgeltungssteuer Reform des Erbschaftsteuerund Bewertungsrechts ------------------------------------------- Abgeltungssteuer Dipl. Kffr. Monika Stepper Steuerberaterin Dipl. Kfm. Werner Keller Steuerberater Seestraße 2-4,

Mehr

Rudi Eschelbach Steuerbevollmächtigter. Uwe Eschelbach Dipl.-Kaufmann, Steuerberater. Frank Eschelbach Dipl.-Betriebswirt (FH), Steuerberater

Rudi Eschelbach Steuerbevollmächtigter. Uwe Eschelbach Dipl.-Kaufmann, Steuerberater. Frank Eschelbach Dipl.-Betriebswirt (FH), Steuerberater Kanzlei Eschelbach, Buchenweg 8, 69469 Weinheim Rudi Eschelbach Steuerbevollmächtigter Uwe Eschelbach Dipl.-Kaufmann, Steuerberater Frank Eschelbach Dipl.-Betriebswirt (FH), Steuerberater 6. Januar 2009

Mehr

Vererben und verschenken 28.02.2008

Vererben und verschenken 28.02.2008 Vererben und verschenken 28.02.2008 Wie Sie Ihr Vermögen erhalten und Steuer schonend weitergeben. Erbfolge Gewillkürte Erbfolge Testament privatschriftlich notarielles Testament Ehegattentestament Optionen

Mehr

Was Sie über die neue Erbschaftsteuer und das künftige Pflichtteilsrecht wissen sollten. Rechtsanwalt Dr. Wolfgang Buerstedde www.vorsorgeordnung.

Was Sie über die neue Erbschaftsteuer und das künftige Pflichtteilsrecht wissen sollten. Rechtsanwalt Dr. Wolfgang Buerstedde www.vorsorgeordnung. Was Sie über die neue Erbschaftsteuer und das künftige Pflichtteilsrecht wissen sollten. Rechtsanwalt Dr. Wolfgang Buerstedde www.vorsorgeordnung.de Erbschafts- = Schenkungsteuer Wann wird sie relevant?

Mehr

Lebensversicherungen. Rückkaufswerte oder 2/3 eingezahlten Prämien. Steuerbilanzwerte Ohne Geschäftswert; Nutzung der Abschreibungspolitik

Lebensversicherungen. Rückkaufswerte oder 2/3 eingezahlten Prämien. Steuerbilanzwerte Ohne Geschäftswert; Nutzung der Abschreibungspolitik 4.2 Kreativbausteine der ganzheitlichen Finanz- und Steuerberatung 121 4.2.3.1 Eckpunkte der Erbschaftsteuerreform 2009 Mit dem 01.01.2009 tritt die neue Erbschaftsteuerreform in Kraft, die zahlreiche

Mehr

Hessisches Ministerium der Finanzen. Steuerwegweiser für Erbschaften und Schenkungen

Hessisches Ministerium der Finanzen. Steuerwegweiser für Erbschaften und Schenkungen Hessisches Ministerium der Finanzen Steuerwegweiser für Erbschaften und Schenkungen 1 Vorwort Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger! Nach statistischen Untersuchungen verfügten die privaten Haushalte in

Mehr

BDO Deutsche Warentreuhand AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft DIE NEUE ERBSCHAFTSTEUER KOMMT WAS IST ZU TUN?

BDO Deutsche Warentreuhand AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft DIE NEUE ERBSCHAFTSTEUER KOMMT WAS IST ZU TUN? BDO Deutsche Warentreuhand AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft DIE NEUE ERBSCHAFTSTEUER KOMMT WAS IST ZU TUN? DEZEMBER 2008 BDO DEUTSCHE WARENTREUHAND AG EINFÜHRUNG Am 6. November 2008 hat die Große Koalition

Mehr

bei Ihrer Sparkasse Werra-Meißner.

bei Ihrer Sparkasse Werra-Meißner. Herzlich willkommen bei Ihrer Sparkasse. Erben und Vererben RA Gerhard Ruby 25./26. November 2009 Seite 1 Erben und Vererben das geänderte Erbschaftsteuerrecht und seine größten Irrtümer Referent: RA Gerhard

Mehr

Was Sie in rechtlicher und steuerrechtlicher Hinsicht bei Ihrer Unternehmensnachfolge bedenken sollten

Was Sie in rechtlicher und steuerrechtlicher Hinsicht bei Ihrer Unternehmensnachfolge bedenken sollten Was Sie in rechtlicher und steuerrechtlicher Hinsicht bei Ihrer Unternehmensnachfolge bedenken sollten Dirk Grigull, Rechtsanwalt in Güstrow Simone Brenner, BDO AG Rostock Güstrow, 25. Februar 2016 Ziele

Mehr

Testamentgestaltung Erben & Vererben. Heinz Weber Donnerstag, 13. Oktober 2011

Testamentgestaltung Erben & Vererben. Heinz Weber Donnerstag, 13. Oktober 2011 Testamentgestaltung Erben & Vererben Heinz Weber Donnerstag, 13. Oktober 2011 Erbschaft und Schenkungen Das Gut rinnt wie das Blut S te u e r-k la s s e I Erbschaftssteuer ab 01.01.2009 F re ib e tra g

Mehr

Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetz (ErbStG)

Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetz (ErbStG) Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetz (ErbStG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 27. Februar 1997 (BGBl. I S. 378) zuletzt geändert durch das Steueränderungsgesetz 2015 vom 2. November 2015 (BGBl.

Mehr

Gleich lautende Erlasse der obersten Finanzbehörden der Länder zur Umsetzung des Gesetzes zur Reform des Erbschaftsteuerund Bewertungsrechts

Gleich lautende Erlasse der obersten Finanzbehörden der Länder zur Umsetzung des Gesetzes zur Reform des Erbschaftsteuerund Bewertungsrechts E r b s c h a f t s t e u e r Gleich lautende Erlasse der obersten Finanzbehörden der Länder zur Umsetzung des Gesetzes zur Reform des Erbschaftsteuerund Bewertungsrechts Vom 25. Juni 2009 Anwendung der

Mehr

Unternehmensnachfolge nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 17.12.2014. Referenten: StBin Gisa Voßeler-König, StB/WP Stephan Zwingmann

Unternehmensnachfolge nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 17.12.2014. Referenten: StBin Gisa Voßeler-König, StB/WP Stephan Zwingmann Unternehmensnachfolge nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 17.12.2014 Referenten: StBin Gisa Voßeler-König, StB/WP Stephan Zwingmann Inhaltsverzeichnis I. Urteil des Bundesverfassungsgerichts

Mehr

Schenkung- und Erbschaftsteuer ab 01.01.2009

Schenkung- und Erbschaftsteuer ab 01.01.2009 Dr. Salfer & Kollegen Rechtsanwälte - Fachanwälte - Notar Dr. Andreas Salfer Notar, Fachanwalt für Erbrecht Thomas Hansel Fachanwalt für Arbeits- u. Verkehrsrecht Anke Buck Fachanwältin für Familienrecht

Mehr

Matthias Adam Rechtsanwalt / Steuerberater Fachanwalt für Insolvenzrecht Fachanwalt für Steuerrecht

Matthias Adam Rechtsanwalt / Steuerberater Fachanwalt für Insolvenzrecht Fachanwalt für Steuerrecht Matthias Adam Rechtsanwalt / Steuerberater Fachanwalt für Insolvenzrecht Fachanwalt für Steuerrecht Bahnhofstr. 45 56410 Montabaur Tel. 02602 5070-0 www.adam-partner.com 1 Nachfolgegestaltungen Gesellschaftsrecht

Mehr

Erbschaft- und Schenkungsteuer

Erbschaft- und Schenkungsteuer 1 Erbschaft- und Schenkungsteuer Das Erbrecht befasst sich mit der Frage, was nach dem Tode eines Menschen mit seinem Vermögen und seinen Schulden geschieht. Mit dem Tod eines Menschen geht sein Vermögen

Mehr

Das neue Erbschaftsteuerrecht ab 01.01.2009 Neuregelungen bei Erbschaftsteuer- und Bewertungsrecht. Veranstaltung der Frauen Union Windeck

Das neue Erbschaftsteuerrecht ab 01.01.2009 Neuregelungen bei Erbschaftsteuer- und Bewertungsrecht. Veranstaltung der Frauen Union Windeck Das neue Erbschaftsteuerrecht ab 01.01.2009 Neuregelungen bei Erbschaftsteuer- und Bewertungsrecht Veranstaltung der Frauen Union Windeck am 12.03.2009 Referenten Elisabeth Winkelmeier-Becker Mitglied

Mehr

Erbschaftsteuerreform und Veräußerungsgewinnbesteuerung Ausblick und Handlungsalternativen

Erbschaftsteuerreform und Veräußerungsgewinnbesteuerung Ausblick und Handlungsalternativen Erbschaftsteuerreform und Veräußerungsgewinnbesteuerung Ausblick und Handlungsalternativen Dr. Robert Wenninger Rechtsanwalt / Steuerberater Theatinerstr. 8 80333 München Tel.: 089/21 11 47-0 www.weidinger-collegen.de

Mehr

Recht sowie Schenkungs-/Erbschaftsteuer bei Errichtung, Betrieb und Kauf von Photovoltaikanlagen Daniel Hülsmeyer

Recht sowie Schenkungs-/Erbschaftsteuer bei Errichtung, Betrieb und Kauf von Photovoltaikanlagen Daniel Hülsmeyer Recht sowie Schenkungs-/Erbschaftsteuer bei Errichtung, Betrieb und Kauf von Photovoltaikanlagen Daniel Hülsmeyer Gliederung A. Recht B. Steuer Vertragsverhältnisse Mängel und Verjährung Was sollte nun

Mehr

Steuerinformationen Die Erbschaft- und Schenkungsteuer

Steuerinformationen Die Erbschaft- und Schenkungsteuer Bayerisches Staatsministerium der Finanzen Steuerinformationen Die Erbschaft- und Schenkungsteuer Freibeträge, Steuerklassen und Steuersätze Vorwort 3 Nie zuvor wurde in Deutschland so viel vererbt oder

Mehr

Steuerliche Aspekte bei Unternehmernachfolgen

Steuerliche Aspekte bei Unternehmernachfolgen Workshop Unternehmernachfolge Steuerliche Aspekte bei Unternehmernachfolgen Bremen, 20. Juni 2013 FIDES im Überblick Wirtschaftsprüfung Steuer- und Rechtsberatung IT-Consulting Unternehmensberatung Gegründet

Mehr

Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetz (ErbStG)

Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetz (ErbStG) Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetz (ErbStG) ErbStG Ausfertigungsdatum: 17.04.1974 Vollzitat: "Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetz in der Fassung der Bekanntmachung vom 27. Februar 1997 (BGBl.

Mehr

Hessisches Ministerium der Finanzen. Steuerwegweiser für Erbschaften und Schenkungen

Hessisches Ministerium der Finanzen. Steuerwegweiser für Erbschaften und Schenkungen Hessisches Ministerium der Finanzen Steuerwegweiser für Erbschaften und Schenkungen Vorwort Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger Nach statistischen Untersuchungen verfügten die privaten Haushalte in Deutschland

Mehr

Vorlesung Steuerberatung

Vorlesung Steuerberatung Vorlesung Steuerberatung Nachfolgegestaltung 5. Juli 2012 von Dr. Stephan Schauhoff Rechtsanwalt/Fachanwalt für Steuerrecht Nachfolgegestaltung Vorlesungsbegleitende Literatur Birk, 8 Tipke/Lang, 13 B

Mehr