Kann denn Banking easy sein? Rainer Schmitt und Jörg Glag, 3. TOPSIM Planspieltag Nord, 13. März 2013 Hochschule für Technik und Wirtschaft, Berlin

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1 Kann denn Banking easy sein? Rainer Schmitt und Jörg Glag, 3. TOPSIM Planspieltag Nord, 13. März 2013 Hochschule für Technik und Wirtschaft, Berlin 1

2 Banking ganz einfach I Zinssatz Absatz + + Zinsertrag Zins- & Betriebsaufwand + - Jahresüberschuss

3 Vernetztes Denken bei Banken Preis Zinssatz i p p x x U U Preis +/- +/-Umsatz + / - + p p Umsatz Zinsertrag - Absatz - - Absatz Absatz + + K K x x + Jahresüberschuß Jahresüberschuss Kosten + Kosten - Jahresüberschuß Zins- & Betriebsaufwand

4 Erfolgreiches Management im System Wie werden vorhandene Mittel investiert und woher kommen die Gelder für die Refinanzierung? Manager: Beobachter und Teil des Systems Own Eigene Bank company Tools: Berichte Wo und womit wird das Geld verdient? Wie kann man das Image der Bank verbessern? Erfolgreiches Management Wer reagiert wie auf wen? Was will der Kunde? Sind Trends erkennbar? Tools: Marktforschungsberichte Szenarien Kunden & Markt Wodurch ist die Konkurrenz erfolgreich? Konkurrenz Gibt es erkennbare Trends/Entwicklungen? Tools: Marktforschungsberichte Geschäftsberichte

5 (1) Überblick

6 Banking ganz einfach II Aktivgeschäft Passivgeschäft

7 Die Story Willkommen als Geschäftsführung der MoneyBank AG Zinserträge = TEUR Zinsaufwendungen = TEUR Zinsüberschuss (vor Risikovorsorge) = TEUR Betriebsaufwendungen = TEUR./ Jahresüberschuss = TEUR Bilanzsumme = TEUR

8 Aktivprodukte Folgende Kreditprodukte werden von Ihrer Bank angeboten: Konsumkredit Autokredit Hypothekenkredit Laufzeit (Perioden) Durchschn. Kredithöhe TEUR 40 TEUR 100 TEUR Neuvolumen pro Bank in P TEUR TEUR TEUR Empfehlung Kredite je Kreditberater

9 Zahlungsverlauf Kredit Auszahlung: Zins: Laufzeit: t= % p.p. 3 Perioden t=1 t=2 t=3 Bank Bank Bank Bank Auszahlung Kredit Zinszahlung 1. Tilgungsrate + Zinszahlung 2. Tilgungsrate + Zinszahlung 3. Tilgungsrate Kreditnehmer Kreditnehmer Kreditnehmer Kreditnehmer Kredit Tilgung Zinszahlung

10 Einlagenprodukte Folgende Einlagenprodukte werden von Ihrer Bank angeboten: Girokonto Spareinlage Termingeld Laufzeit (Perioden) Durchschn. Volumen TEUR 10 TEUR 20 TEUR Neuvolumen pro Bank in P TEUR TEUR TEUR Empfehlung Einlagen je Anlageberater

11 Zahlungsverlauf Einlagenprodukt Einzahlung: Zins: Laufzeit: % p.p. 2 Perioden t=0 t=1 t=2 Bank Bank Bank Einzahlung Rückzahlung inkl. Zinsen Sparkunde Sparkunde Spareinlage Rückzahlung Zinszahlung

12 (2) Entscheidungen - Übersicht

13 Entscheidungen - Übersicht Aktivgeschäft Passivgeschäft Personal Allgemein Geschäftsführung Planung Liquiditätsmanagement

14 Entscheidungen Aktivgeschäft Übersicht Aktivprodukte Entscheidungen Konsumkredit Zins (%) Autokredit Hypothekenkredit Kreditberater (Mannjahre) Produktwerbung (TEUR)* Variable Vergütung (%)* Die Entscheidungen müssen für jedes Kreditprodukt getroffen werden. * Diese Entscheidung wird im Laufe der Simluation zugeschaltet.

15 Entscheidungen Aktivgeschäft In Periode 1 müssen Sie folgende Entscheidungen treffen: Zins (%) > Mit dieser Entscheidung legen Sie das Preisniveau für jedes Kreditprodukt fest > Wichtiger Einflussfaktor im Hinblick auf Gewinnung von Marktanteilen Kreditberater (Mannjahre) > Mit dieser Entscheidung bestimmen Sie die Anzahl der Kreditberater für den Vertrieb der einzelnen Kreditprodukte > Kreditberater sind für die Akquise, den Vertrieb und die Kreditwürdigkeitsprüfung des jeweiligen Kreditprodukts verantwortlich Folgende Entscheidungen wurden von Ihren Vorgängern in PO getroffen: Konsumkredit Autokredit Hypothekenkredit Zins (%) 7,50 6,50 6,50 Kreditberater (Mannjahre)

16 Auswirkungen der Entscheidungen Auswirkungen der Entscheidungen im Aktivgeschäft: Marktvolumen (Aktivprodukte) Marktanteil (Aktivprodukte) PAR30 Quote Zins Kreditberater Die dargestellten Auswirkungen zeigen nur Tendenzen. Die tatsächlichen Auswirkungen hängen auch von den Entscheidungen der Konkurrenten ab

17 Entscheidungen Passivgeschäft Übersicht Passivprodukte Entscheidungen Girokonto Zins (%) Spareinlagen Termingeld Anlageberater (Mannjahre) Produktwerbung (TEUR)* Variable Vergütung (%)* Die Entscheidungen müssen für jedes Kreditprodukt getroffen werden. * Diese Entscheidung wird im Laufe der Simluation zugeschaltet.

18 Entscheidungen Passivgeschäft In Periode 1 müssen Sie folgende Entscheidungen treffen: Zins (%) > Mit dieser Entscheidung legen Sie das Preisniveau für jedes Einlageprodukt fest > Wichtiger Einflussfaktor im Hinblick auf Gewinnung von Marktanteilen Anlageberater (Mannjahre) > Mit dieser Entscheidung wird die Anzahl der Vertriebsmitarbeiter im Einlagengeschäft festgelegt. > Die Anlageberater sind für die Akquise und den Vertrieb des jeweiligen Einlagenprodukts verantwortlich > Der Auslastungsindex Vertrieb gibt Ihnen Auskunft über die Auslastung Ihrer Anlageberater Folgende Entscheidungen wurden von Ihren Vorgängern in PO getroffen: Girokonto Spareinlagen Termingeld Zins (%) 0,25 3,50 3,60 Anlageberater (Mannjahre)

19 Auswirkungen der Entscheidungen Auswirkungen der Entscheidungen im Passivgeschäft: Marktvolumen (Passivprodukte) Marktanteil (Passivprodukte) Zins Anlageberater Die dargestellten Auswirkungen zeigen nur Tendenzen. Die tatsächlichen Auswirkungen hängen auch von den Entscheidungen der Mitbewerbern ab

20 Entscheidungen Geschäftsführung Entscheidungen Personal Allgemeine Geschäftsführung Planung Liquiditätsplanung Grundgehalt (+/- % von Durchschnittsgehalt ) Training (Tage pro Mitarbeiter) Back Office Mitarbeiter IT Investitionen* Markenwerbung Planung Entscheidungen Liquiditätsmanagement * Diese Entscheidung wird im Laufe der Simluation zugeschaltet.

21 Entscheidungen Personal Grundgehalt (+/- %) > Legt die Höhe des Grundgehalts im Vergleich zum Durchschnittsgehalt im Sektor fest > Ein der Qualifikation entsprechendes Gehalt reduziert die Fluktuationsrate Training (Tage pro Mitarbeiter) > Festlegung der Trainingstage pro Mitarbeiter und Jahr > Durch Training lässt sich die Qualifikation und die Produktivität Ihrer Mitarbeiter steigern Back Office Mitarbeiter > Entscheidung über die Gesamtanzahl an Back Office Personal in Ihrer Bank > Back Office Mitarbeiter sind für die Verwaltung und die Nachbearbeitung von Kredit- und Einlageanträgen sowie für das Mahnwesen in Ihrer Bank verantwortlich > Wenn Sie die Anzahl der Back Office Mitarbeiter bei gleichbleibendem Arbeitspensum erhöhen, wird sich Ihr Auslastungsindex Back Office verbessern

22 Entscheidungen Personal Folgende Entscheidungen wurden von Ihren Vorgängern getroffen: Gehalt 0 % Training Back Office Mitarbeiter 4 Tage 400 Ausgangsdaten: Durchschnittliches Gehalt in P0 Kosten pro Trainingstag Kosten Einstellung Kosten Entlassung 38 TEUR / Mitarbeiter 0,5 TEUR / Mitarbeiter 10 TEUR / Mitarbeiter 19 TEUR / Mitarbeiter

23 Entscheidungen allg. Geschäftsführung Ausgaben Markenwerbung > Mit dieser Entscheidung legen Sie Ihre Werbeausgaben (in TEUR) für Ihre Markenwerbung fest > Beeinflussen nicht den Marktanteil individueller Kredit- oder Einlagenprodukte, sondern das Image und die Bekanntheit Ihrer Bank und damit indirekt die Marktanteile aller Produkte Entscheidung altes Management Ausgaben Markenwerbung P0: TEUR Planung > Hier müssen Sie Ihre Planwerte für das Neuvolumen im Kredit- und Einlagengeschäft angeben > Sie finden nützliche Informationen zur Marktentwicklung in den Szenarien der aktuellen Periode > Eine gute Planung ist wichtig für die Personal- und Liquiditätsplanung

24 Entscheidungen Liquiditätsmanagement > Entscheidung darüber, wie viele Mittel (in TEUR) bei anderen Banken aufgenommen (Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten) bzw. angelegt werden (Forderungen an Kreditinstitute) > Sowohl bei den Verbindlichkeiten als auch bei den Forderungen gibt es eine kurzfristige (Laufzeit 1 Periode) und eine langfristige Option (Laufzeit 3 Perioden) > Mittel werden am Ende der Laufzeit automatisch zurückgezahlt > Vorsicht: Wenn zu wenige Mittel zur Refinanzierung der Aktivseite zur Verfügung stehen, wird Ihnen automatisch ein teurer Überziehungskredit eingeräumt Entscheidungen Liquiditätsmanagement P0: Forderungen an. KI kurzfristig: Forderungen an. KI langfristig: Verbindlichkeiten ggü. KI kurzfristig: Verbindlichkeiten ggü. KI langfristig: 0 TEUR TEUR 0 TEUR 0 TEUR

25 Auf die Plätze.. fertig... Los! Ring frei für eine Testrunde 26

26 BanksBattle 2012/

27 BanksBattle 2012/2013 Online-Planspielwettbewerb seit drei Jahren Basis TOPSIM - easybanking Jedes Jahr Teilnehmer Russland, Ukraine 28

28 Darf es etwas mehr sein? TOPSIM Universal Banking Strategische Gesamtbankensteuerung 5 Aktiv- und Passivprodukte Version 2.0 mit den wesentlichsten Inhalten aus den Basel III Regularien (seit März 2013 verfügbar) Entscheidungsbereiche: Business Banking, Investmentbanking, Emissionsgeschäft, Beteiligungsmanagement, Hedging, Wealth Management, Marketing, HR und Logistik, Aktionärs- und Eigenmittelpolitik Sprache: deutsch und englisch 29

29 Seminarleitertraining TOPSIM Universal Banking 22./23. Oktober 2013 Tübingen Individualtrainings und Pilotseminare auf Anfrage 30

30 Agenda TOPSIM Planspieltag Nord Uhrzeit Programm 09:00 Uhr Begrüßung 09:30 Uhr Kaffeepause 10:00 Uhr Einführung in TOPSIM Strategic Challenge Sozial vs. betriebswirtschaftlich? 12:30 Uhr Mittagspause 13:30 Uhr Die Verknüpfung von Online- und Präsenzveranstaltung 15:30 Uhr Kaffeepause 16:00 Uhr Einsatzmöglichkeiten in der Lehre Planspiele als Alleinstellungsmerkmal für Ihre Hochschule E-Learning an Hochschulen 17:00 Uhr Ende 31

31 Kontakt Jörg Glag Senior Consultant Rainer Schmitt Produktmanager TATA Interactive Systems GmbH Neckarhalde Tübingen Tel.:

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