Verwendung von LS-OPT zur Generierung von Materialkarten am Beispiel von Schaumwerkstoffen

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1 Verwendung von LS-OPT zur Generierung von Materialkarten am Beispiel von Schaumwerkstoffen Katharina Witowski (DYNAmore GmbH) Peter Reithofer (4a engineering GmbH)

2 Übersicht Problemstellung Parameteridentifikation mit LS-OPT Neuronale Netze Vergleich der Ergebnisse Zusammenfassung

3 Problemstellung Bestimmung der Materialkarte für Confor Blue Foam CF45 Materialmodell *MAT_FU_CHANG_FOAM Dehnratenabhängiges Material Bestimmung der Spannungs-Dehnungskurven zu konstanten Dehnraten mit Hilfe von LS-OPT?

4 Verwendung von parametrisierten analytischen Kurven zur Bestimmung der Materialkurven Parameter werden mit LS-OPT bestimmt Verschiedene Ansätze für Kurven Materialansatzfunktion (4a engineering) Splines: Variation der Stützstellen

5 Definition in LS-OPT Externes Programm, das Kurve zu gegebenen Parametern bestimmt Variablenwerte LS-DYNA Aufruf LS-DYNA Input Ausgabe von Preprozessor wird über *INCLUDE eingebunden

6 Variablendefinition in LS-OPT Variablendefinition mit Startwert, Minimum und Maximum Nebenbedingungen für Variablen

7 Bestimmung der optimalen Parameter durch Vergleich von Verschiebungskurven aus Versuch (4a Impetus) und LS-DYNA Simulation Mean Squarred Error Composite wird minimiert LS-OPT User s Manual v4.0 Aug Seite 77

8 Definition der Zielfunktion in LS-OPT Versuchskurve Simulationskurve Mean Squared Error

9 Definition der Zielfunktion in LS-OPT Zielfunktion(en) alle definierten Antworten

10 Successive Response Surface Methode Objective Response values Response surface Design space Experimental Design points Starting (base) design Subregion (Range)

11 Successive Response Surface Methode Design Variable 2 Region of Interest optimum Design Space Design Variable 1

12 Ergebnisse: Optimization History Mean Squared Error Computed Mean Squared Error Predicted Iterationen

13 Ergebnisse: Verschiebungskurven aus optimalen Läufen aller Iterationen 5 Testkurve und optimale Kurve Iterations 1 Testkurve

14 Neuronale Netze Im Versuch können Spannungs- Dehnungs-Kurven gemessen werden, allerdings nicht zu konstanten Dehnraten Man erhält daraus aber Zusammenhänge zwischen Spannung, Dehnung und Dehnrate (mehrere Versuche mit unterschiedlichen Massen und Fallhöhen, um verschiedene Bereiche abzudecken) 1 Versuch Spannung Dehnrate Dehnung Idee: Datenpunkte aus Versuchen werden mit neuronalen Netzen in LS-OPT approximiert kontinuierlicher Zusammenhang

15 Neuronale Netze Aus dem jetzt kontinuierlichen Zusammenhang können Spannungs- Dehnungskurven zu konstanten Dehnraten für die Materialkarte entnommen werden Hier keine Informationen verfügbar Spannung Dehnung

16 Neuronale Netze Extraktion von 2D Kurven aus dem Metamodell mit D-SPEX Kurve exportieren Einstellung der Dehnrate

17 Vergleich der Ergebnisse v = 0,7 m/s v = 1,5 m/s Neuronales Netz liefert gute Ergebnisse v = 3,0 m/s Parameteridentifikation besser Parameteridentifikation hat hier Probleme Ansatzfunktion?

18 Zusammenfassung Mit Hilfe der Materialansatzfunktion kann das Gesamtverhalten gut wiedergegeben werden Wahl der Ansatzfunktion? Mit Hilfe der neuronalen Netze kann das Material sehr einfach beschrieben werden Problematisch für das neuronale Netz sind jedoch Bereiche ohne Informationsgehalt. In diesen Bereichen kann es zu unvorhersehbaren Abbildungen des Materials kommen (z.b. negative Spannungswerte) Allgemeine Vorgehensweise in LS-OPT kann auch für andere Problemstellungen verwendet werden Optimierung von Kurven über Ansatzfunktion Anpassung von Versuchskurven an Testkurven über Mean Squared Error Verwendung von Neuronalen Netzen um kontinuierliche Zusammenhänge zwischen Datenpunkten zu erhalten

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