Die XML- und Content Management System- Technologie in Unternehmen der Medienbranche

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1 Die XML- und Content Management System- Technologie in Unternehmen der Medienbranche Umbrüche und Auswirkungen auf die Unternehmen und den Markt Tietelblatt Diplomarbeit an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (FH) Fachbereich Polygrafische Technik Studiengang Verlagsherstellung Eingereicht von: Betreuer: Ausgegeben am: Vorgelegt am: David Enneper, geb. am in Berlin Prof. Dr. oec. habil. Thomas Heß Ursula Welsch, Neue Medien in Leipzig in Leipzig

2 Diplomaufgabe II

3 Bibliografischer Nachweis Enneper, David Die XML- und Content Management System-Technologie in Unternehmen der Medienbranche Diplomarbeit Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (FH) Fachbereich Polygrafische Technik Studiengang Verlagsherstellung, Seiten, 8 Abbildungen, 4 Tabellen, 95 Quellenangaben, 4 Anlagen Autorenreferat Die extensible Markup Language-Content Management System-Technologie (XML-CMS- Technologie) ist Ausdruck der neuen Informations- und Kommunikationstechnologien sowie der Entwicklung von der Informations- hin zur Wissensgesellschaft. Diese Arbeit beleuchtet diese Technologie im Zusammenhang mit der Medienbranche und versucht anhand einer qualitativen Studie die Ursachen für den Einsatz der XML-CMS-Technologie zu ermitteln. Dafür werden unterstützend die technologischen Grundkonzepte und Ideen, die hinter der XML-CMS-Technologie stecken, erläutert und die Zusammenhänge dargelegt. In der Studie wird die derzeitige Situation in der Medienbranche bezüglich der neuen Technologie dargestellt, und es werden Ursachen für den Einsatz und die Auswirkungen zusammengetragen. Ein Ausblick auf die möglichen und tatsächlichen Auswirkungen der XML-CMS-Technologie auf die Menschen, die Unternehmen und die Märkte der Medienbranche schließt die Betrachtungen ab. Im Fazit wird anhand der Betrachtungen der Arbeit verdeutlicht, dass die XML-CMS-Technologie sehr bedeutend für die Medienbranche ist. Es wird aber auch eine mögliche Alternative zu diesem Ansatz aufgezeigt. III

4 Danksagung Ich danke meinen Betreuern Prof. Dr. oec. habil. Thomas Heß und Frau Ursula Welsch, Neue Medien, für die Unterstützung bei der Entwicklung des Themas und die Hilfe bei der Durchführung der Studie. Dank gilt allen Interviewpartnern, die sich die Zeit genommen haben, mir einen Einblick in ihr Untenehmen zu gewähren und die Studie mit Inhalten, zu erfüllen. Besonderen Dank meinen Eltern und meiner Freundin Dörte, die durch moralisch, emotionalen Beistand, kritische Diskussionen und viel Liebe eine große Hilfe waren. Zu guter Letzt danke ich den Helfern Vera und Fred, die die Arbeit gegengelesen haben und so die Fehlerflut in Grenzen hielten. IV

5 Management Summary Management Summary Die Diplomarbeit über die XML-CMS-Technologie in der Medienbranche beschäftigt sich mit den neuen Herausforderungen, denen sich die Medienunternehmen angesichts der Informations- und angehenden Wissensgesellschaft stellen müssen. Dabei werden die Entwicklungen in den neuen Informations- und Kommunikationstechnologien (IuK-Technologien) berücksichtigt und deren Auswirkungen betrachtet. Thema, Motivation, Ziele, Herangehensweise 1. Einleitung Diplomarbeit: Die XML-CMS-Technologie in der Medienbranche 1. Teil Theoretische Begriffsklärung von CMS und XML Herausarbeitung der Gründe für den Einsatz der XML-CMS- Technologie in der Medienbranche und warum XML so wichtig für ein CMS ist. 2. Teil Studie für die Beschreibung der gegenwärtigen Situation in der Medienbranche sowie Praxisbezug zum Teil Teil Darstellung der möglichen und tatsächliche Konsequenzen der XML-CMS- Technologie auf die wirtschaftlichen Zusammenhäng e und den betroffenen Personen. 2. Die Einführung in die Konzepte und technologischen Grundbegriffe von CMS und XML 2.1 Das Content Management System Konzept und Technologie 2.3 Zusammenfassung 2.2 Die extensible Markup Language Konzepte und Technologie 3. Die XML- und CMS-Technologie in Unternehmen der Medienbranche Eine Studie und ihre Analyse 3.1 Die Studie und ihr Design 3.2 Die Ergebnisse der Studie 4. Der Ausblick auf die Auswirkungen der XML-CMS-Technologie 4.1 Die Auswirkungen auf das Unternehmen 4.2 Die Auswirkungen auf den Markt Schlußfolgerung, Empfehlung, Meinung zu den Ergebnissen 5. Fazit Abb. 1: Aufbau der Diplomarbeit Im ersten Teil werden die Technologien erläutert und die Zusammenhänge zwischen der extensible Markup Language (XML) und einem Content Management System (CMS) her- V

6 Management Summary gestellt. Es wird dabei deutlich, wofür die beiden Technologien sich besonders eignen, welche Konzepte hinter ihnen stehen, und es werden technische Alternativen wie die CMS-ähnlichen Technologien vorgestellt. Eine kurze Betrachtung zum Enterprise Content Management System (ECMS)-Konzept gibt dabei einen Ausblick auf die Zukunft. Am Beispiel des ECMS wird auch die Konvergenzbewegung durch die zunehmende Digitalisierung verdeutlicht. Der zweite Teil ist eine qualitative Studie, die den Bezug zur Praxis herstellt und das Ziel hat, Gründe und Ursachen für den Einsatz der XML-CMS-Technologie zu ermitteln. Die Betrachtung bezieht hier nicht nur die technische Seite,, sondern auch andere interne und externe Faktoren wie Umfeld, Personen, Unternehmen und Märkte mit ein. Anhand der Ergebnisse wird ein ganzheitliches Konzept entwickelt und mit einem Fallbeispiel verdeutlicht. Im dritten und letzten Teil wird ein Ausblick auf die Auswirkungen und Konsequenzen für die beteiligten Menschen und die wirtschaftliche Ebene gegeben. Dies wird mit Hilfe der Ergebnisse aus der Studie und schon bekannter Tatsachen getan. Es tritt hervor, dass die Veränderungen durch die XML-CMS-Technologie sehr weitreichend sind und nicht nur das Produktivsystem eines Unternehmens betreffen, sondern das ganze Unternehmen. Dabei werden die gesellschaftlichen Tendenzen, wie die Konvergenz der Medien und der Technik sowie die Entwicklung hin zur Wissensgesellschaft, berücksichtigt. Im Fazit werden die wichtigsten Aspekte der XML-CMS-Technologie in der Medienbranche zusammengefasst und mögliche Alternativen genannt. Damit bezieht die Arbeit Stellung, zur Zukunftsfähigkeit dieser Technologie. VI

7 Inhalt Tietelblatt I Diplomaufgabe II Bibliografischer Nachweis III Autorenreferat III Danksagung IV Management Summary V Abbildungsverzeichnis IX Tabellenverzeichnis X Abkürzungsverzeichnis XI 1. Einleitung 1 2. Einführung in die Grundbegriffe Das Content Management System Konzept und Technologie Grundkonzepte des Content Management Systems Aufbau eines Content Management Systems Enterprise Content Management System (ECMS) Die technologischen Grundlagen eines CMS CMS-ähnliche Technologien Die wichtigsten Kriterien und Funktionen eines CMS Abgrenzung CMS zu CMS-ähnlichen Technologien Zusammenfassung Die extensible Markup Language - Konzepte und Technologie Definition und Konzept Die technologischen Grundlagen XML-Technologien im CMS Ausblick Zusammenfassung Zusammenspiel der XML- und CMS-Technologie Studienanalyse Die Studie und ihr Design Die Ergebnisse der Studie Die drei Unternehmenstypen 43 VII

8 3.2.2 Zentrale Ergebnisse Die Einflussfaktoren auf die XML-CMS-Technologie Der ganzheitliche Ansatz der XML-CMS-Technologie Ausblick Die Auswirkungen der XML-CMS-Technologie Die Auswirkungen auf das Unternehmen Interne Auswirkungen Externe Auswirkungen Zusammenfassung Die Auswirkungen auf den Markt Die Unternehmensnetzwerke Das Wissen als Ressource Digitalisierung des Medienmarktes Zusammenfassung Fazit 92 Quellenverzeichnis 94 Monographien 94 Zeitungen / Zeitschriften 98 Studien / Umfragen / Vortragsmaterial 99 Internet 99 Anhang A Auswertung der Befragung A Fragebogen der Befragung E Thesen zur Diplomarbeit I Selbstständigkeitserklärung J VIII

9 Abbildungsverzeichnis Abb. 1: Aufbau der Diplomarbeit V Abb. 2: Der prinzipielle Aufbau eines CMS 7 Abb. 3: Lebenskreislauf von Content in einem CMS 11 Abb. 4: Die Komponenten eines ECM 17 Abb. 5: Operative Content Management-Prozesse im Überblick 23 Abb. 6: Die Einflussfaktoren auf die XML-CMS-Technologie in Unternehmen 61 Abb. 7: Die Phasen der Einführung für die XML-CMS-Technologie 68 Abb. 8: Die Integration der Unternehmensziele 75 IX

10 Tabellenverzeichnis Tabelle 1: Die Unterteilung der befragten Unternehmen in Typen 47 Tabelle 2: Die XML-CMS-Technologie im Zusammenhang mit der Unternehmensorganisation 54 Tabelle 3: Vergleich der verschiedenen CM-Lösungen 57 Tabelle 4: Einsatzgebiete der XML-Technologie 59 X

11 Abkürzungsverzeichnis API - Application Programming Interface CD - Corporate Design CLC - Content Life Cycle CMS - Content Management System DIN - Deutsches Institut für Normung DTD - Document Type Definition DTP - Desk Top Publishing ECMS - Enterprise Content Management System EDV - elektronische Datenverarbeitung HTML - Hyper Text Markup-Language ISBN - Internationale Standard-Buchnummer ILC - Information Life Cycle IT - Informationstechnik ISO - International Standards Organization IuK-T - Informations- und Kommunikationstechnologie JDF - Job Document Format LOM-Stand.- Learning Objects Metadata - Standard MA - Mitarbeiter MIME - Multipurpose Internet Mail Extensions PDF - Portable Document Format QMS - Qualitätsmanagementsystem SGML - Standard Generalized Markup Language SVG - Scalable Vector Graphics VRML - Virtual Reality Modeling Language WebCGM - Web Computer Graphics Metafile WMF - Windows Metafile WWW - World Wide Web W3C - World Wide Web Consortium XML - extensible Markup Language XI

12 Einleitung 1. Einleitung Die XML-CMS-Technologie in der Medienbranche Die Medien sind eine Schlüsselbranche in der Informationsgesellschaft. Der Begriff der Informationsgesellschaft bringt zum Ausdruck, dass die Gesellschaft und die Ökonomie auf den Informations- und Kommunikationstechnologien basieren. Sie wird als Vorstufe oder Degenerationsphase der Wissensgesellschaft bezeichnet. In der Medienbranche wirken sich die neuen Informations- und Kommunikationstechnologien (elektronische Medien, Internet usw.) am direktesten aus. Die Masse der Informationen, die Bedürfnisse der Kunden und das sehr dynamische Marktumfeld verlangen eine Anpassung der Unternehmen an die neuen technischen Möglichkeiten. In der vorliegenden Arbeit konzentriert sich die Betrachtung der Medienbranche auf die Verlage und setzt hier den Schwerpunkt. Jedoch werden Rückschlüsse auf die anderen Bereiche der Medienbranche vor dem Hintergrund der Konvergenz der Medien gezogen [vgl. Neg, 95, S. 26]. Die Informationsflut, die wesentlich durch die neuen Technologien verstärkt und gefördert wird, substituiert einige klassische Kernkompetenzen der Medienunternehmen, insbesondere das Publizieren und Verbreiten von Inhalten. Darüber hinaus schaffen die neuen Technologien aber ebenso die Voraussetzungen für verbreiterte Kernkompetenzen in den Bereichen Archivierung, Content on Demand usw. In einer Wissensgesellschaft ist Wissen der wesentliche Faktor in allen Bereichen der Gesellschaft, und auf die Vermittlung von unverzichtbarem Wissen sollten die zukünftigen Kernkompetenzen der Medienunternehmen im Medienmarkt gerichtet sein. Die vielen Informationen müssen zu Wissen verarbeitet werden, das einfach, aktuell und zielgenau dem Interessenten zur Verfügung gestellt werden kann. Das Wissen basiert dabei auf Informationen, die in kohärenten Beziehungen zueinander stehen und mit den wahrnehmbaren Bedingungen der Umwelt übereinstimmen. Die Medienbranche muss hier im Wettbewerb mit anderen Anbietern besonders hohe Qualitätsstandards setzen und sich gegenüber den freien Bewegungen, z. B. Wikipedia 1, absetzen. Nur so wird sich das langfristige ökonomische Überleben der Unternehmen sichern und ein Platz in der Wissensgesellschaft behaupten lassen. Im Vergleich zur Informationsgesellschaft ist hier nicht die Information der Kern, sondern das gemeinsame Wissen. Das Wissen dient dabei zur gesellschaftlichen Entwicklung und gilt als die wichtigste Produktivkraft [vgl. Spin, 94, S. 16f.]. Zukunftsorientierte Technologien, die erwarten lassen, dass die Herausforderungen dieser Jahre im Medienbereich angenommen und bestanden werden können, sind den Verlagen mit 1 Zitat: Die Wikipedia ist eine freie Enzyklopädie in mehr als 100 Sprachen, zu der jeder mit seinem Wis sen beitragen kann. [http://de.wikipedia.org/wiki/hauptseite] abgerufen

13 Einleitung der Content Management System (CMS)-Technologie und mit extensible Markup Language (XML) an die Hand gegeben. Für beide Technologien sind die Fachverlage Vorreiter in der Branche. Sie haben frühzeitig in die neuen Verfahren investiert und passen sich unter dem Druck der Verhältnisse den Gegebenheiten am besten an. Seit einiger Zeit sind die neuen Technologien aber nicht nur in wissenschaftlichen Verlagen populär. Sie finden in der gesamten Branche ein erhöhtes Interesse und Anwendung. Beispielhaft ist festzustellen, dass ein Verlag, der professionelle Kunden bedient, den Content so liefert, wie diese ihn haben wollen. Zum Beispiel liefert ein rechtswissenschaftlicher Verlag die neuesten Änderungen im Steuerrecht, kommentiert als Datenpaket, das dann in die Datenbank einer Wirtschaftskanzlei über Internet eingepflegt wird. Privatkunden können sich mit denselben Informationen versorgen, indem sie ein Portal nutzen, das gezielt die Informationen bereitstellt, die der Kunde z. B. für seine Steuererklärung braucht. In dieser Arbeit sollen also weniger die technischen Hintergründe für diese Entwicklung im Mittelpunkt stehen, vielmehr sollen die Ursachen für den Einsatz der XML-CMS-Technologie und die Auswirkungen auf die Unternehmen und den Markt der Medienbranche betrachtet werden. Angesichts von Unternehmen, die noch große Zurückhaltung üben, wenn es um den konsequenten Einsatz der XML-CMS-Technologie geht, wird eine Argumentationslinie aufgebaut, die jenseits der rein technologischen Notwendigkeiten die Vorteile der Einführung und Weiterentwicklung der neuen Systeme im Unternehmen aufzeigt. Die Arbeit betrachtet im Kapitel zwei die Grundkonzepte, die hinter XML und CMS stehen und mit diesen Technologien verwirklicht werden sollen. In dieser Betrachtung werden die technischen Grundlagen und theoretischen Möglichkeiten der Technologien versucht einzubeziehen. Es spielen dabei vor allem jene Technologievarianten eine Rolle, die in der Medienbranche von besonderer Bedeutung sind. Das dritte Kapitel stellt einen Bezug zur Praxis her und bedient sich dazu einer empirischen Studie, die mit Mitteln der qualitativen Forschung durchgeführt wurde. Die Studie charakterisiert die gegenwärtige Situation des Medienmarktes und will explorativ Gründe für die Anwendung der XML-CMS-Technologie aufzeigen und Auswirkungen auf die Unternehmen deutlich machen. Kapitel vier beschäftigt sich mit den Auswirkungen auf den Medienmarkt und möglichen Konsequenzen für die Zukunft. Die Betrachtungen legen dabei einen Fokus auf die betroffenen externen wie internen Personenkreise und Teilaspekte des Unternehmens. 2

14 Einleitung Am Ende der Arbeit steht das Fazit des Autors, das die Gründe für den Einsatz der XML- CMS-Technologie zusammenfassen soll. Damit sollen die Ziele dieser Arbeit, das Spannungsfeld zwischen Theorie und Praxis auszuleuchten, das Verständnis für die XML-CMS-Technologie zu verbessern und die wachsende Bedeutung für die Medienbranche herauszuarbeiten erreicht werden. 3

15 Einführung in die Grundbegriffe 2. Einführung in die Grundbegriffe Dieses Kapitel führt in die Thematik der Content Management Systeme (CMS) und extensible Markup Language (XML) ein. Um in Abschnitt vier die Auswirkungen auf die Menschen und Organisationsstrukturen im Unternehmen und im Medienmarkt beschreiben zu können, müssen zunächst die theoretischen Grundlagen der beiden Technologien verdeutlicht werden. Der Trend der Digitalisierung findet seinen Höhepunkt in den Konzepten, die diesen neuen Technologien zugrunde liegen. Die Betrachtungsweise ist sowohl wirtschaftlicher als auch technischer Natur. Aus Begriffen beider Bereiche wird daher ein den Anforderungen dieser Arbeit angemessener Definitionskanon erarbeitet. 2.1 Das Content Management System Konzept und Technologie Die Vision von Content Management Systemen ist es, die digitalen Daten, die in den verschiedenen Abteilungen für ein gemeinsames Projekt abgelegt werden, miteinander zu verbinden. Das CMS-Konzept setzt darauf, nicht nur die digitale Arbeitsweise in den Abteilungen zu unterstützen, sondern auch die Schnittstellen zu digitalisieren, die bisher analog zwischen den beteiligten Personen vorhanden waren. Also wird eine Digitalisierung einzelner oder gar aller Geschäftsprozesse in einem Unternehmen versucht. Dabei werden Aspekte wie die Qualitätssicherung, die Automatisierung von Standardprozessen, die interne und externe Kommunikation, das managen der Arbeitsprozesse und das Verfügbarmachen von Mitarbeiterwissen betont und sollen zu einer deutlichen Effektivitätssteigerung führen [vgl. DD, 02, S. 20]. Erweitert kann man CMS als Instrument zur Steuerung der Zusammenarbeit 2 im Unternehmen betrachten. Dadurch, dass Geschäftsprozesse unternehmensübergreifend sind, spielen in einem CMS die Schnittstellen zu vor- und nachgelagerten Dienstleistern und den Kunden der Medienbranche eine wichtige Rolle. Durch die Entlastung von Arbeitsschritten können sich die Mitarbeiter auf wertschöpfende Tätigkeiten wie die Produktentwicklung und das Erstellen von Produkten konzentrieren Grundkonzepte des Content Management Systems Im Mittelpunkt des Begriffes CMS steht das Content Management. Dieses ist nicht zwingend mit einer Softwarelösung oder anderen elektronischen Hilfsmitteln verbunden. Es beschreibt vielmehr einen Prozess, mit dem man Inhalte effektiv und nutzbringend verwalten kann. Zu diesem Prozess gehören das systematische und strukturierte Beschaffen, Erzeugen, Aufberei- 2 Häufig engl. Collaboration [siehe Chu, 04, S. 25 f. und Kuh, 05, S. 13 ff.] 4

16 Einführung in die Grundbegriffe ten, Verwalten, Präsentieren, Verarbeiten, Publizieren und Wiederverwenden von Inhalten, [vgl. Rot, 03, S.15]. Das Content Management kann in den verschiedensten Bereichen im Unternehmen zum Einsatz kommen. Es sind nicht nur die klassischen Bereiche der Herstellung oder Redaktion gemeint,, sondern auch Controlling, Marketing und andere Abteilungen in der Organisation und dem Management von Unternehmen. Der Focus in den Unternehmen sollte auf den Inhalten liegen, die die Assets 3 des Unternehmens darstellen. Als EDV-Lösung der Content Management-Aufgaben betrachtet, sind die groben Funktionen eines CMS die Erstellung, Präsentation und Distribution [vgl. Kre, 04, S.187]. Es kommen noch weitere Funktionen hinzu, die sich vom Content-Lebenszyklus ableiten lassen (siehe Abschnitt ). Ein CMS ist damit eine Software, die versucht, die abstrakten Aufgaben des Content Management abzubilden. Dabei wird das CMS den spezifischen Anforderungen angepasst: der EDV des Unternehmens, den Personen, die es nutzen, den Leistungen, die es erbringen soll, und nicht zuletzt dem Zielmarkt [vgl. Rot, 03, S.16 und Bod, 03, S.87]. Bei der Bewältigung der oben genannten Aufgaben hat sich das Konzept der Granularität sowie das Single Source Multiple Media-Konzept durchgesetzt [vgl. Rot, 03, S. 11f.; Bod, 03, S. 90 sowie Ber, 02, S. 389ff.]. Das Konzept der Trennung von Inhalt, Struktur und Gestalltung ist ebenfalls sehr wichtig, da aber nur XML-CMS dieses Konzept beherrschen und andere CMS nur die Trennung von Inhalt und Gestaltung anwenden, soll dies an dieser Stelle nur als bedeutende Tendenz bei der Weiterentwicklung der CMS-Technologie genannt werden. Das Ziel dieses Konzeptes ist es die Zusammenarbeit der verschiedenen Abteilungen wie Redaktion (Contenterstellung), Herstellung (Produkterstellung / Contentverwaltung) und Grafik (Gestaltungen für die verschiedenen Medien) zu verbessern, den Content medienneutral zu speichern und eine möglichst hohe Granularität des Content zu erreichen Granularität Hierunter ist zu verstehen, dass in einem CMS angestrebt wird, kleinstmögliche Contenteinheiten zu verwalten. Zu diesem Zweck werden die Inhalte, Dokumente, Objekte usw., die in ein CMS eingearbeitet werden, in kleinste sinnvolle Contenteinheiten zerlegt. So ist es möglich, dass die Contenteinheiten neu kombiniert werden können, und es wird eine Mehrfachnutzung möglich. Dabei heißt sinnvoll nicht in jedem Fall, dass dieser Content 3 dt. Vermögenswerte (siehe Abschnitt ) 5

17 Einführung in die Grundbegriffe alleine für sich einen inhaltlichen Sinn macht, sondern, dass er in der Kombination mit anderen Content des CMS nützlich ist, um Inhaltseinheiten zu erstellen. Dadurch wird eine Personalisierung und Individualisierung der Informationseinheiten möglich. Denn der Nutzer kann sich individuell Content zu Informationseinheiten zusammenstellen und das CMS personalisiert die Produkte nach den Konventionen, die der Nutzer festlegt Single Source Multiple Media Die Granularität und die Trennung von Inhalt, Gestaltung und Struktur ermöglicht eine effektive Single Source-Verwaltung, die in verschiedenen Medien publizieren und Content mehrfach verwenden kann. Man hinterlegt nur einmal eine Contenteinheit für die verschiedenen Medien (z. B. Internet und Print) und stellt die Informationseinheiten aus einem Contentpool, angepasst auf ein bestimmtes Medium, zu einem Produkt zusammen. Zu diesem Zweck ist die Datenhaltung medienneutral. Dies bedeutet, dass der Inhalt von der Gestaltung getrennt verwaltet wird. Ein CMS kann festgelegte Gestaltungen in Form von Styleshets ablegen oder es gibt nur den Inhalt weiter und die Gestaltung wird extern erstellt. So wird doppelte Datenhaltung verhindert und die Redaktions- und Gestaltungsarbeit in den Unternehmen erleichtert. Die Kontrolle über die Kommunikation des Unternehmens nach außen und innen wird maßgebend erhöht, wenn die Gestaltung im CMS zentral nach den Konventionen des Corporate Designs verwaltet wird. 4 4 Der einheitliche Auftritt eines Unternehmens nach innen und außen z. B. Werbung, Produkte, Formulare usw. 6

18 Einführung in die Grundbegriffe Aufbau eines Content Management Systems Das Zusammenspiel der wichtigsten Komponenten in einem CMS wird in der folgenden Grafik und einigen Begriffsdefinitionen verdeutlicht werden. Produkt CMS Informationseinheit Content + / - Content Metadaten Systemsicht Inhalt Metadaten Mediensicht Abb. 2: Der prinzipielle Aufbau eines CMS (eigene Darstellung) Inhalt Die Inhalte stehen außerhalb des CMS und dienen als Rohstoff für die weitere Verarbeitung im System zu Produkten (siehe Abb. 1). In den meisten Fällen kommen noch ergänzende Metadaten der Mediensicht mit den Inhalten in das CMS. Diese Metadaten sind meist automatisch von Programmen und Autoren erzeugt, die den Inhalt erstellt haben. Inhalte können z. B. Bilder, Texte, Töne, Grafiken sein. Bei dieser Betrachtung eines CMS sind Inhalte vom System isoliert und unbewertet. Sie müssen erst in Beziehung zu den im System vorhandenen Content gebracht werden und eine Bewertung erfahren. Erst wenn der Inhalt in das CMS eingefügt ist, kann er automatisiert verarbeitet werden. 7

19 Einführung in die Grundbegriffe Metadaten Das Thema Metadaten ist umfangreich und wird im folgenden für diese Arbeit nur eingeschränkt herangezogen. Wie in Abb. 1 zu sehen, gibt es zwei große Kategorien von Metadaten. Die Metadaten der Mediensicht sind Daten, die vom Erstellungsprogramm und Autor festgelegt sind. Sie geben z. B. den Datentyp, das Erstellungsdatum, den Autor, die Größe der Datei u. v. a. m. an. Sie sind aber zu rudimentär für die automatisierte Verarbeitung in einem CMS. Diese Metadaten sind meist extern und können im CMS noch ergänzt und erweitert werden. Die zweite und größte Gruppe von Metadaten findet sich in der Systemsicht. In Abb. 1 ist zu sehen, dass diese Gruppe dem Inhalt im System zugefügt wird. Nachdem dies geschehen ist, erhalten wir bei dieser Betrachtungsweise Content, der nun weitestgehend automatisiert verarbeitet und bereitgestellt werden kann. Die Metadaten der Systemsicht basieren auf den Konventionen, die in den Bereichen Management und System festgelegt werden. Beiden Bereichen werden eigene Abschnitte gewidmet. Der Inhalt wird in das System eingeordnet und in Beziehung zu anderem Content im System gesetzt. Dieser Prozess ist entscheidend für die Wertschöpfung 5, denn es wird vordefiniert, was mit dem Content gemacht werden kann und für welche Produkte er bereitgestellt werden soll. Die Anreicherung mit diesen Metadaten ist ein wichtiger Schritt zur Erzeugung von Informationseinheiten oder Wissen aus dem vorliegenden Content Content Dieser Begriff hat unterschiedliche Deutungen erfahren, je nach dem, aus welcher Fachrichtung und aus welchem wissenschaftlichen Ansatz heraus er betrachtet wurde. Unter Content wird urheberrechtlich geschütztes Material bzw. ein Werk, im weitesten Sinne Inhalte verstanden, die mehr oder weniger strukturiert sind. Die Rechtsverwertung der Inhalte in Form von materiellen Produkten ist ebenfalls eine weit verbreitete Vorstellung von Content. [vgl. Bod, 03, S. 82f; Kre, 04, S.18; Rot, 03, S.12ff. und Ber, 02, S. 388] Dieser Ansatz wird meist noch erweitert, wenn es um Content in CMS geht. Hier differenziert man zwischen den verschieden hohen Strukturierungsgraden von Content. Diese Unterscheidungen werden getroffen, um eine Entscheidung für das passende CMS fällen zu können. 5 Wertschöpfung sind die betrieblichen Tätigkeiten: Vorleistungen Beschaffung Produktion Absatz Verwaltung und eventuelle Nachleistungen, die zu einem Produktwert oder -nutzen für einen Kunden führen. (siehe Abschnitt ) 8

20 Einführung in die Grundbegriffe Die Content-Klassifizierungen sind: Der hoch strukturierte Content, der eine standardisierte Struktur hat und von Datenbanksystemen bereitgestellt wird (z. B.: formatierte Datensätze oder Tabellen). Die zweite Ebene ist hier der schwach strukturierte Content, der nicht standardisiert ist, nur zum Teil eine Struktur aufweist und über Metadaten verfügt (z. B. Textverarbeitungsdateien). Hierfür werden CMS benötigt, die flexibel mit den vorliegenden Content eine automatisierte Verarbeitung ermöglichen. Die unterste Ebene ist der unstrukturierte Content, der Informationsobjekte beinhaltet, die nicht automatisiert erschlossen werden können. Hier gibt es kaum bzw. keine Trennung von Inhalt, Struktur und Metadaten. Damit sind Bilder, Video, Sprache, Fax usw. gemeint. Hier sind keine automatisierten Lösungen vorhanden. Menschliche Fähigkeiten werden benötigt, um diesen Content zu verwalten [vgl. Kre, 04, S.18]. Also unterscheidet sich Content im CMS vom Inhalt dadurch, dass er aufbereitet und mit Metadaten angereichert ist. Diese Metadaten ergänzen somit die der Mediensicht, um die der Systemsicht. Damit wird der Inhalt in das CMS eingeordnet und der Content intelligent verknüpft und so mit anderem Content in Beziehungen gesetzt. Content benötigt damit eine Informationsarchitektur, die die plattformunabhängige Aggregation, Aufbereitung, Verwaltung und Distribution für die Automatisierung des Content Management Prozesses festlegt [DD, 01, S. 32]. Asset ist ein Begriff, der im Zusammenhang mit Content immer wieder auftaucht. In den Unternehmen werden CMS oft auf bestehende Media Asset Management Systeme 6 aufgesetzt. Daher ist Asset entweder als Synonym oder wichtige Kategorie von Content zu verstehen. Im wirtschaftlichen Sinne wird Asset als Vermögenswert oder Aktivposten verstanden. Dieser kann bei Immobilien-Unternehmen z. B. durch die Grundstücke und Häuser vorhanden sein, bei Aktienfonds durch die Aktien. Im Medienbereich handelt es sich im Wesentlichen um Bilder, Tonaufnahmen, Grafiken, Filme und Texte [vgl. Rot, 03, S. 12] Informationseinheit Die Informationseinheit wird aus Content gebildet. Dabei kann der Content verkleinert oder mit weiterem Content ergänzt werden. Aus dieser Bearbeitung des Contents entstehen dann erst neue Inhalte und Wissen. Dabei wird das Prinzip von Wissen befolgt, bei dem die 6 Hierunter ist ein System zu verstehen, mit dessen Hilfe eine große Anzahl von Media Assets (vor allem unstrukturierter Content: Bilder, Filme, Faxe, Dokumente usw.) verwaltet werden kann. Die entsprechen de Logistik stellt dem Nutzer das Nötige bereit. Media Asset Management Systeme kommen in fast allen Branchen zum Einsatz. [vgl. Kre, 04, S.15 f.] 9

21 Einführung in die Grundbegriffe Informationen in kohärenten Beziehungen zueinander stehen und mit den wahrnehmbaren Bedingungen der Umwelt übereinstimmen. Dies ist der wertschöpfende Prozess, der vom Menschen geleistet werden muss. Bei einigen Informationseinheiten kann man diesen Prozess automatisieren, wenn er gleich bleibenden Konventionen folgt und man diese im CMS hinterlegen kann. Die Konventionen müssen aber vom Menschen festgelegt werden. Beispielsweise kann man sich eine Liste aller Memos, die als Content im CMS hinterlegt sind, für ein Projekt ausgeben lassen. Dazu addiert man alle Projekt-Memos zusammen und erhält so die Informationseinheit Projekt-Memo-Liste. Ist die Frage aber: Wer hat das Memo zum Projekt XYZ am geschrieben? wird der Content, Projekt-Memo vom , subtrahiert und nur der Name des Autoren als Informationseinheit ausgegeben. Die Voraussetzung ist die Granularietät des Contents oder geeignete Werkzeuge, die den Content zerlegen können Produkt Das Produkt ist das Ergebnis aller beteiligten Technologien und Personen, die im Prozess zur Erstellung der Informationseinheit zusammenspielen. Ein Produkt (z. B. Bücher, Zeitschriften, CD-Rom, DVD, Dienstleistungen usw.) ist nicht in jedem Fall für den Endabnehmer gedacht,, sondern kann auch für einen internen oder externen Benutzer (z. B. Fax, , Auftrag, Rechnung, Laufzettel usw.) bestimmt sein. Das Produkt ist also die Umsetzung der Informationseinheit in ein bestimmtes Medium mit einer geeigneten Gestaltung. Hier kommen wir wieder zum Begriff des Inhalts, der mediengebunden und gar nicht oder nur wenig mit Metadaten angereichert ist. So schließt sich der Kreis wieder Der Lebenszyklus von Content Ein CMS muss den Lebenszyklus von Content (engl. Content Life Cycle) abbilden. Dies wird mit der Abb. 2 verdeutlicht. Hier sind die wesentlichen Prozesse abgebildet, die Content durchläuft, ehe er im Content Repository bereitgestellt wird. Der Lebenszyklus beschreibt nicht nur die Lebensabschnitte, sondern alle Prozesse, die mit der Speicherung, Bereitstellung und Organisation von Content zu tun haben. 10

22 Einführung in die Grundbegriffe Planung CMS Recherche intern / extern Contenterstellung intern / extern Publizieren intern / extern Content Repository Archivierung Zusammenfassung Freigabe Kontrolle Abb. 3: Lebenskreislauf von Content in einem CMS (abgeleitete Darstellung ) Zu erst wird das Produkt selbst geplant, das mit dem CMS erstellt und verwaltet werden soll. An diesem Prozess haben Autoren, Hersteller, Lektoren, Redakteure und die Qualitätssicherung im engeren Sinne teil. Den Kreis der Beteiligten kann man auf das gesamte Unternehmen oder auf Kunden und Dienstleister erweitern, wenn dies vom Top-Management in Form eines Echtzeitunternehmens 8 oder einer E-Commerce 9 -Lösung gewollt ist. Die weiteren Ausführungen beschränken sich auf ein CMS, das in der Produktion eingesetzt wird. Die Autoren, Redakteure und Lektoren sind zuständig für die Entwicklung von Content. Die übergreifende Planung und Steuerung des CMS selbst liegt im Wesentlichen beim Top-Management, bei der Qualitätssicherung, der EDV, der Herstellung oder einem verantwortlichen Contentmanager. Nach der Planung, beginnt die Recherche zum Inhalt,. Hier sind vorrangig die Autoren, die Redakteure und das Lektorat zuständig., Die Recherche findet auf Basis des Archivs im CMS und externer Quellen statt, die Informationen und Inhalte liefern. 7 [vgl. Ber, 02, S. 381; Bod, 03; Ver, 02, S. 134 f.; ] 8 Hiermit sind alle unternehmenswichtigen Informationen gemeint, die in Echtzeit an die Planungsabtei lungen und zur Auswertung an das Top-Management gehen. Diese Informationen werden aus den Applikationen in den Abteilungen des Unternehmens zusammengetragen und weitergeleitet, um in Echt zeit ausgewertet werden zu können. 9 Hierunter versteht man die Umstellung der analogen Prozesse des Handels auf digitale Prozesse. Davon sind die Bereiche Beschaffung und Vertrieb im Wesentlichen betroffen. Das Unternehmen muss dafür eine IT-Infrastruktur schaffen. 11

23 Einführung in die Grundbegriffe Bei der Contenterzeugung werden diese Inhalte mit Metadaten versehen und bearbeitet. Dann werden die gesammelten, bearbeiteten und erstellten Informationen zu Informationseinheiten zusammengefasst. Hier sind wieder Autoren und Redakteure beteiligt. Im nächsten Schritt findet eine Kontrolle statt, die die Qualität 10 des Content, inhaltlich und die Richtigkeit der logischen Verknüpfungen zu Informationseinheiten überprüft. Dies wird von den zuständigen Lektoren, Chefredakteuren, Herstellern und anderen Verantwortlichen durchgeführt. An dieser Stelle wird entschieden, ob der Content zur Veröffentlichung freigegeben wird oder ob er bei den zuständigen Bearbeitern in der Contenterstellung zur Wiedervorlage kommt, damit Fehler behoben und Änderungen durchgeführt werden können. Die Freigabe adelt den Content zur Veröffentlichung und zur Integration in das CMS. Hier werden alle Freigaben von den verantwortlichen Personen gesammelt und dann, wenn alle vorliegen, eine endgültige Freigabe im System erzeugt. Dieses Vorgehen führt in letzter Konsequenz zum Publizieren. Der Content wird jetzt mit den nötigen Informationen für die Weiterverarbeitung versehen und an Hand dieser Informationen produziert. Dies kann intern z. B. im Intranet, Extranet 11 oder auch in Papierform geschehen. Die externe Variante produziert den Content für Kunden oder auch Geschäftspartner. Das Internet oder das Printprodukt aber auch der Tonträger kommen dafür beispielsweise in Frage. Um hier eine weitestgehende Automatisierung zu erreichen, müssen im CMS Metadaten für die Produktion, Stylesheets und Templates 12 hinterlegt sein. So wird die Gestaltung und die Produktform den Maßgaben des einzelnen Mediums entsprechen. Nun werden die digitalen Vorlagen oder der digitale Content selbst für eine spätere Verwendung im Content Repository archiviert. Darüber hinaus wird hier durch den Administrator die Benutzung des Content verwaltet. Dazu gehören die Benutzerrechte (wer darf welchen Content wann und wo nutzen). An dieser Stelle wird auch entschieden, wann der Content aus dem Content Repository gelöscht und extern archiviert wird. Content wird dann gelöscht, wenn er nicht mehr für spätere Produktionen gebraucht wird oder er wertlos für weitere Recherchen oder rechtliche und betriebliche Zwecke geworden ist. 10 Nach DIN EN ISO 8402: ist Qualität die Gesamtheit der Merkmale und Merkmalswerte eines Produktes oder einer Dienstleistung bezüglich ihrer Eignung, festgelegte und vorausgesetzte Erfordernisse zu erfüllen. 11 Extranets sind unternehmensinterne Netzwerke, die Filialen und Mitarbeiter auf der ganzen Welt unterein ander über das Internet verbinden. Dies geschieht nur für berechtigte Personen, nicht für Unbefugte. 12 Die Stylesheets sorgen für die Gestaltung, sagen aus, wie der Inhalt präsentiert werden soll. Das Template ist so etwas wie eine Schablone, die die Informationen herausfiltert, die für ein bestimmtes Produkt gebraucht werden. 12

24 Einführung in die Grundbegriffe Dies sind die wichtigsten Aspekte in diesem Prozess, für den sich der Begriff Content Repository durchgesetzt hat. [vgl. Ber, 02, S. 381; Kre, 04, S. 21; Rot, 03, S.113 ff.; Ver, 02, S. 134 f.] Management Das Management in der CMS-Begrifflichkeit hat mehrere Seiten.. Bei der technischen Betrachtung steht die Organisation der Arbeitsprozesse und Ressourcen die mit einem CMS bewältigt werden sollen. Hier wird festgelegr was der Content ist und wer ihn wie zu verarbeiten hat. Die menschliche Seite steht für die Organisation der Zusammenarbeit und setzt im Unternehmen neue Organisationsstrukturen um und entwickelt sie weiter. Das Content orientierte arbeiten mit einem CMS ist der wesentliche Grund für die Neuordnung, die den Mitarbeitern vermittelt werden muss [vgl. Ber, 02, S. 389]. Das Management hat den Blick darauf, welche Qualifikationen die alten oder neuen Mitarbeiter benötigen, um das CMS effektiv nutzen zu können. Sie berücksichtigen dabei so wichtige Aspekte wie das Wissensmanagement und die Ausrichtung des Unternehmens auf seine Kernkompetenzen System Im Wesentlichen kann man hier vier Teilaspekte nennen. Zuerst stellt sich die Frage, in welches Distributionssystem das CMS integriert ist. Dazu gehören die verschiedenen Medien, in denen der Content publiziert werden soll. Print, PDA, Internet, CD-ROM usw. Zweitens ist zu berücksichtigen, welche Funktionsprinzipien angewendet werden. Es gibt die Varianten der dynamischen, statischen und die Variante der gemischten Content- Erzeugung für den Nutzer. Stellt sich der Nutzer also die Inhalte selbst zusammen oder greift er auf bereits vorgefertigte Informationseinheiten zurück? Die Architektur des CMS ist der dritte Aspekt in dieser Betrachtung. Er beschreibt, welche Systemkomponenten benötigt werden und welche Funktionen sie erfüllen müssen. Dazu gehört z. B. das Konzept der zentralen Datenhaltung 13, an die dann Applikationen 14 angeschlossen werden, um in verschiedenen Medien publizieren zu können ( Single Source Multiple Media ). 13 Es geht hier um die Vermeindung redundanter Daten unabhängig von ihrem Speicherort. Dabei ist hier eine logische und nicht physische Zentralisierung der Daten gemeint. 14 Applikationen sind spezielle Anwendungen (Anwendungssoftware), mit denen bestimmte Probleme gelöst werden. Im Verlagswesen sind es z. B. Layoutsoftware, Textverarbeitungs- oder auch Bildbearbeitungspro gramme. 13

25 Einführung in die Grundbegriffe Der vierte und letzte Aspekt ist die Technologie, mit der die oben beschriebenen Aspekte in die Tat umgesetzt werden. Es muss geklärt werden, welche Hard-, Software, Datenbankmanagementsysteme und welche technischen Standards (z. B. XML, PDF, JDF, LOM-Standard usw.) angewendet werden sollen [vgl. Ber, 02, S. 389] Enterprise Content Management System (ECMS) Die Konvergenz verschiedener IT-Lösungen Der eingangs beschriebene CMS-Ansatz ist sehr umfassend in seinem Anspruch, Informationen nutzbringend zu verwalten. Auf diesen umfassenden Ansatz bauen die neueren Entwicklungen im Content Management-Umfeld auf und erweitern ihn zu einem unternehmensweiten Konzept. Das ECMS ist ein solches Konzept. Es entstand aus den verschiedenen Bewegungen im Content Management-Umfeld. Der Begriff wurde aus dem Trend heraus geprägt, dass einige IT- Lösungen, die im Folgenden noch aufgezählt werden, immer mehr zusammenwachsen. Die Konvergenz der IT-Lösungen äußert sich in der Übernahme von Funktionen, die bisher nur die anderen IT-Lösungen beherrschten. Dieser Prozess wird durch Software-Entwicklung, aber auch durch sie Integration der IT-Unternehmen untereinander vorangetrieben, die dann die Funktionalitäten des integrierten übernehmen [vgl. Rot, 03, S. 106ff.]. Ein weiterer Punkt ist das Bedürfnis, den Content unternehmensweit zu verwalten und die IT-Lösungen, die dafür bereits existieren, in ein ECMS zu integrieren. [vgl. Kre, 04, S. 20, 199f.] Das ECM soll das Repository allen Unternehmenscontent zur internen und externen Nutzung ermöglichen. Ziel ist es z. B., die verschiedenen Content-Arten (Web-Content für Print usw.) zu verbinden. Ein ECMS dient dabei als integrative Middleware 15, die den Content unabhängig von Quelle und Nutzen verwaltet [vgl. Kre, 04, S. 20 und 199 f.]. Dieses Dienst-Konzept ermöglicht es, redundante Funktionalitäten aus den einzelnen Komponenten herauszulösen und diese Funktionen aus einer Hand anzubieten [vgl. Kam, 04, S. 5]. Das ECMS ermöglicht dabei nur den organisierten Zugang zu den einzelnen Komponenten, integriert diese aber nicht in eine einheitliche Oberfläche. Die Konvergenz der verschiedenen IT-Lösungen wurde bereits erwähnt. Da diese eine wichtige Rolle in den einzelnen Komponenten des ECMS spielen, sollen sie (ohne Anspruch auf 15 Middleware bringt die verschiedenen Applikationen auf einem PC oder aber auch in einem heterogenen Netzwerk zusammen. Sie sorgt für eine Kommunikation unter den Applikationen und für einen gemeinsa men Auftritt [vgl. Kre, 04, S. 147]. 14

26 Einführung in die Grundbegriffe Vollständigkeit) kurz aufgezählt werden. Übersicht über die Konvergenz der IT-Lösungen im Content Management-Bereich zu einem ECMS Intern Dokumenten-Management-Systeme: Ein solches System verarbeitet vornehmlich schwach bis gar nicht strukturierte Dokumente/Content. Es behandelt diese als Black Box 16 und sorgt dafür, dass die Dokumente digital erfasst werden. Sie verfügen darüber hinaus über Ablage-, Erzeugungs-, Auswertungs- und Bereitstellungsfunktionen. [vgl. Rot, 03, S. 107 und Kre, 04, S. 19] Groupware beinhaltet Dokument-Managementfunktionen, die um Gruppenfunktionen erweitert werden (z. B. , Kalender usw.). Hier steht die Zusammenarbeit im Vordergrund. [vgl. Rot, 03, S. 107 f.] Data Warehouse ist die Datenerhebung, -speicherung, -verwaltung und vor allem die automatisierte Auswertung dieser Daten in einem Unternehmen. [vgl. Bod, 03, S. 28] Wissensmanagement-Systeme sollen die Erfassung, die Nutzung, die Auswertung usw. des vorhandenen Wissen in einem Unternehmen ermöglichen siehe Abschnitt Produktionsplanungs-Systeme (z. B. Lösungen von Brain) Enterprise Resource Planning (z. B. SAP/3) Produktdatenverwaltung Bei diesen drei Systemen geht es vornehmlich um die Verwaltung und die Planung von Produkten und Prozessen in einem Unternehmen. Man geht hier von einem einzigen Informationsbestand aus, der wichtig für das Corporate Publishing 17 und das E-Commerce im Unternehmen ist. [vgl. Rot, 03, S. 109] Content Management Systeme: Video- / Audio-Editing sind Applikationen zur Bearbeitung und zur Verwaltung von Film- und Tondokumenten. Asset Management / Produktions-Datenbanken 16 Der Inhalt ist dem System nicht bekannt, sondern nur die Metadaten und einige wenige Informationen über die Struktur des Dokumentes. 17 Hiermit sind Publikationen gemeint, die ein Unternehmen nach innen und außen herausgibt. Diese Publi kationen sind aber nicht wie bei Verlagen das Produkt, sondern Begleitmaterialien (z. B. technische Anlei tungen, Geschäftsbriefe, Rechnungen usw.). 15

27 Einführung in die Grundbegriffe DTP, Satz, Seitenbeschreibung: Applikation mit CMS-Funktionen zur Erstellung von Printvorlagen Redaktionssysteme: spezialisierte CMS für den Zeitungs-, Zeitschriften- und neuerdings auch den Buchbereich Database Publishing: auch CMS oder Publishingsystem genannt. Dient der halbautomatischen Erzeugung von Satzergebnissen mit Hilfe von Produktdaten und einem Satzprogramm. Workflow-Management-Systeme dienen der Planung und Verwaltung von Arbeitsprozessen im Unternehmen. Hier sind die beteiligten Personen, die notwendigen Arbeitsschritte und die Reihenfolge der Arbeitsschritte auf einen bestimmten Content bezogen, Gegenstand der Betrachtung. Im Grunde sind diese drei CMS Varianten, Spezialisierungen für bestimmte Einsatzgebiete. [vgl. Rot, 03, S. 108 f.] Extern Personalisierung (Der Kunde kann sich den Content selbst zusammenstellen.) Streaming (Video / Audio-Daten über das Internet komprimiert verbreiten) Web-CMS (Verwaltung von großen Internetauftritten mit den typischen CMS-Funktionen) Extranets (Unternehmensportale im Internet sind für Mitarbeiter, die sich an verschiedenen Standorten auf der Welt befinden, externe Dienstleister, aber nicht für unternehmensexterne Personen zugänglich.) Portale (dienen der Wissensinfrastruktur im Unternehmen und bündeln den Zugang zu wichtigen Applikationen im Unternehmen) Die in Abb. 3 zu sehenden Komponenten eines CMS zeigen den Versuch, ein solches ECMS grafisch darzustellen. Diese Betrachtung geht eher von einer funktionalen Sichtweise aus und lässt daher keine Schlüsse auf die IT-Architektur eines ECMS zu. 16

28 Einführung in die Grundbegriffe AIIM Modell für ECM Abb. 4: Die Komponenten eines ECM (Darstellung von AIIM 18 ) Der Dachverband der ECMS-Industrie ist die Association for Information and Image Management, kurz AIIM. Sie prägt momentan maßgeblich die Begriffsdefinitionen und Darstellungen von ECM und ECMS. Es soll hier nur ein grober Überblick über die Funktionalitäten gegeben werden, um ein bessertes Verständnis für die Entwicklungen im CMS-Umfeld zu schaffen und die Definitionsproblematik von CMS zu verdeutlichen, die durch die schnelle Entwicklung am Markt hervorgerufen wird. Die fünf Komponenten: Capture 19 ist die Erfassung, die Erstellung, die Aufbereitung und die Verarbeitung von analogen und elektronischen Inhalten. Dabei findet eine Indizierung, Klassifikation oder Kategorisierung statt. Es werden Profile vorgegeben, die als Eingabemaske die manuelle Arbeit der Erfassung unterstützen. Die Inhalte werden sowohl manuell als auch automatisch eingepflegt [vgl. Kam, 04, S. 8, 10]. Manage 20 dient der Verwaltung, Bearbeitung und Nutzung des vorliegenden Content. Dafür werden Datenbanken und Berechtigungssysteme benötigt, die die oben genannten Funktionen beherrschen und für den Schutz und die Zugriffsabsicherung verantwortlich sind. Für die Verwaltungskomponente stehen die folgenden IT-Lösungen zur Verfügung: Das Document Management (DM), the Collaboration (Collab), das Web Content Management 18 [http://www.aiim.org/] abgerufen dt. Erfassung 20 dt. Verwaltung 17

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