Schulentwicklungsplan
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- Ewald Färber
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1 Adalbert Stifter Schule Volksschule/ Sonderschule 4910 Ried im Innkreis Josef Kränzlstraße 31 SD Brigitte Vilsecker Entwicklungsplan Stand Juni 2014
2 Schulentwicklungsplan Adalbert Stifter Schule Volksschule/ Sonderschule 10 Klassen 1 Konkretisierung der Rahmenzielvorgabe des BMUKK bzw. Auswahl des Rahmenthemas BMUKK: Weiterentwicklung des Lernens und Lehrern im Sinne einer Individualisierung und Kompetenzorientierung Land OÖ: Schuleingangsbereich (Grundstufe 1) Thema 1 Individualisierter Unterricht im Bereich Lesen und individuelle Leseförderung zur Steigerung der Lesekompetenz 2 Rückblick und Ist-Analyse Lesekompetenz ist die Grundlage für Lernfortschritte und einen erfolgreichen Bildungsweg. Sie betrifft praktisch alle Bereiche des Lernens. Wir wollen nicht, dass Volksschulkinder mit großen Mängeln in der Lesekompetenz unsere Schule verlassen. Aus diesem Grund nehmen wir die Leseförderung in unseren Entwicklungsplan auf. Individuelle Leseförderung findet in der Schule schon statt (SAM, Projekte, Wochenplanarbeit), die konsequente und gezielte Förderung der leseschwachen Schüler/innen kommt jedoch noch manchmal zu kurz. Außerdem stellen wir fest, dass durch veränderte Lebenssituationen Übungsphasen im Elternhaus nicht mehr selbstverständlich sind, Bücher in der Zeit von Handy und Computer viel an Bedeutung verlieren und dadurch Nachteile für die Kinder entstehen. Seit dem Schuljahr 2012/13 findet eine individuelle Leseförderung außerhalb des Unterrichts an unserer Schule statt. Mit zeitlich recht begrenzten Mitteln wurde versucht, den jeweils schwächsten Leser/innen aller vier Schulstufen, eine Unterstützung zu geben. Diese Schüler/innen wurden von den Klassenlehrer/innen bei der für die Leseförderung zuständigen Person gemeldet. Daraufhin erfolgte eine Lernstanddiagnose im Bereich Lesen und ein individuelles Förderprogramm wurde gestartet. 3 Mittel- und langfristige Ziele und Indikatoren Ziel Zeithorizont Indikator(en) Überprüfung/ Evaluation 3.1 Steigerung der Lesekompetenz Aus den jährlichen Ergebnissen des SLS und des ELFE- Leseverständnistestes wird die Kompetenzsteigerung ersichtlich. Jährlicher Vergleich der Testergebnisse 2
3 4 Ziele, Maßnahmen & Indikatoren für das kommende Schuljahr 1. Ziel: Möglichst rasches Erkennen von Leseschwächen bei einzelnen Schüler/innen und Erstellen eines Leseförderkonzeptes. Maßnahmen: Durchführung der Bludenzer Aufgabenreihe zur phonologischen Bewusstheit und Sprache, termingerechte Durchführung des Achtbuchstabentests nach Klicpera, zu Schuljahresende wird in allen Klassen das Salzburger Lesescreening durchgeführt, für leseschwache Schüler/innen werden zusätzliche Leseförderstunden angeboten, unterschiedliche evidenzbasierte Leseförderprogramme kommen zur Anwendung, das individuelle Leseförderkonzept für die einzelnen Schüler/innen wird von der Lesedidaktikerin erstellt und mit den Klassenlehrer/innen und Eltern besprochen. Indikatoren: o Die leseschwachen Schüler/innen aller Schulstufen sind erhoben, o das Förderkonzept liegt auf. Lesedidaktikerin, Klassenlehrerin, Schulleitung 2. Ziel: Leseschwache Schüler/innen trainieren ihre Lesefertigkeiten gemäß individuellem Förderkonzept im Einzelsetting in der Schule und zu Hause. Maßnahmen: Erstellen einer Lesemappe mit individuellen Übungen für jede Schülerin, jeden Schüler, tägliche Übung zu Hause, zweimal wöchentlich Lesetraining mit einer Lesedidaktikerin. Indikatoren: o Lesemappe mit Übungen ist vorhanden, o unterzeichnete Übungsliste, o Klassenbucheinträge/ Förderprotokoll Lesedidaktikerin, Eltern 3. Ziel: Die Leseförderung wird im Rahmen der Wochenplanarbeit umgesetzt. Maßnahmen: Leseförderung scheint zweimal wöchentlich als ein Punkt im Wochenplan auf, Lehrerinnen oder Mitschüler sind dabei Lesepartner, um genügend Zeit für diese individuelle Förderung während des Unterrichts zu haben, sind folgende Punkte notwendig: 1. Gemeinsame Erklärzeiten, die im WOPL angeführt sind, gemeinsamer Beginn, individuelles Weiterarbeiten, verstärktes Arbeiten in Gruppen, Helfersystem, schriftliche Anweisungen für Lernspiele (ist zugleich Förderung der Lesekompetenz) 3
4 2. Selbstkontrolle (Schülerinnen zeichnen sich nach der Selbstkontrolle die Arbeiten selbst ab und arbeiten weiter), Partnerkontrolle verstärkt anwenden, SAM- Methoden (Schüleraktivierung durch Methodenkompetenz), nicht alles muss von den Schüler/innen verbessert werden. Die Lehrerinnen kontrollieren die erledigten WOPL-Arbeiten entweder täglich nach dem Unterricht oder am Ende der Woche (die Kontrolle von Arbeiten gehört ohnedies zur Nachbereitung des Unterrichts). 3. Streitschlichtung außerhalb der Klasse, wenn es nur wenige Kinder betrifft mit einem der beiden Lehrerinnen und einer zeitlichen Begrenzung von höchstens 5 Minuten. Manche Probleme können auch zeitverzögert gelöst werden (schmiede das Eisen, wenn es kalt ist Haim Omer). Bei schwer zu lösenden Problemen kann auch die Schulleitung einbezogen werden. Indikatoren: o Arbeitsauftrag im WP ist unterzeichnet, o die Lehrerinnen haben genügend Zeit. Klassenlehrerinnen 4. Ziel: Die Schülerinnen und Schüler werden durch gezielte Maßnahmen und Aktionen zum Lesen von Literatur angeregt. Maßnahmen: Ankauf und Verwendung von Antolin (STDA) Einführung in das Programm bei einer pädagogischen Konferenz Ankauf von Zeitschriften zu speziellen Themen (Geolino, Fußball), Durchführung eines Lesefests zum Abschluss des Leselernprozesses, regelmäßige Buchvorstellungen in allen Schulstufen, Lehrausgang in die Stadtbücherei, Festlegen von Öffnungszeiten in der Schulbücherei (klassenweise) Nutzungsplan der Schulbücherei erstellen. Indikatoren o 90% der Schülerinnen und Schüler nutzen das Programm Antolin, o Konferenz zum Thema Antolin wird durchgeführt, o Einträge im Klassenbuch, o in der Leseecke liegen die Zeitschriften klar ersichtlich für die Schülerinnen und Schüler, o die Schulbücherei ist zweimal wöchentlich geöffnet. Klassenlehrerinnen, Leiterin, Bibliothekarin 4
5 Umsetzungsplan Steuergruppenkonferenz mit den Schulkoordinator/innen und den Lehrer/innen, die im VS-Bereich arbeiten. Iststandserhebung, Themenfindung März 2014 Erstellen des Entwicklungsplans mit den Schulkoordinator/innen und den Lehrer/innen, die im VS-Bereich tätig sind. Ausarbeitung eines Umsetzungsplanes mit den Schulkoordinator/innen und den Lehrer/innen, die im VS-Bereich arbeiten. Festlegen der Ziele, Maßnahmen und Indikatoren April 2014 Bis Schulschluss 2014 Fortbildungsplan Thema Organisationsform Personen Termin Methodenhäppchen (auf SAM aufbauend) Lesesnacks-kooperative Lesemethoden in der Grundschule Antrag auf eine SCHILF wird gestellt. Lehrer/innen aus den Volksschulklassen und KESO- Klassen Herbst 2014 Appetit auf Lesen Lesen üben - effektiv und doch nicht langweilig Lesen und Schreiben (ge)stört-was hilft? LE-Lesemotivation Ratekrimi Lesen lernen nach der Silbenmethode Früherkennung legasthener Ansätze Lass uns lesen! Prävention von Leseund Rechtschreibschwierigkeiten LE-Lesikus: effektive, individuelle Leseförderung am PC Denken-Lernen-Verstehen-Lesen 5 Organisation des Entwicklungs- und Umsetzungsprozesses Gesamtverantwortung: SD Brigitte Vilsecker Koordinatorinnen: Bankhamer Evelyn, Zeilinger Michaela (Koordination der gesamten Entwicklungsarbeit, Diskussionsleitung) An der Erarbeitung des Entwicklungsplans aktiv beteiligt: Vilsecker Brigitte, Bankhamer Evelyn, Zeilinger Michaela, Kloibhofer Eva, Christl Tanja, Strasser Dagmar, Schurmann Christiana, Steiner Irene, Bertich Sabine, Obermaier Andrea Über den Entwicklungsplan werden die Eltern im Rahmen des Schulforums zu Schulbeginn 2014/15 informiert. 5
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