1 Linearkombinationen

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "1 Linearkombinationen"

Transkript

1 Matthias Tischler Karolina Stoiber Ferienkurs Lineare Algebra für Physiker WS 14/15 A 1 Linearkombinationen Unter einer Linearkombination versteht man in der linearen Algebra einen Vektor, der sich durch gegebene Vektoren unter Verwendung der Vektoraddition und der skalaren Multiplikation ausdrücken lässt. Linearkombinationen von unendlich vielen Elementen betrachtet man nur unter der Voraussetzung, dass in Wirklichkeit nur endlich viele hiervon in der Summe verwendet werden. Definition 1.1 (Linearkombination Es seien K ein Körper und v 1,..., v n V endlich viele Vektoren eines K Vektorraums V und W V eine nichtleere Teilmenge von V. Jeder Vektor v = n c i v i i=1 mit c i K heißt Linearkombination von v 1,...v n. Ein Vektor v heißt Linearkombination der Menge M, wenn er Linearkombination von endlich vielen Vektoren v 1,..., v n ist. In einem Vektorraum ist die Linearkombination von Vektoren mit Koeffizienten aus dem Körper des Vektorraums wieder ein Element des Vektorraums. Lassen sich alle Elemente des Vektorraums als Linearkombination aus einer Menge M darstellen, ist M ein Erzeugendensystem des Vektorraums. Die Menge aller Linearkombinationen einer Menge von Vektoren wird lineare Hülle genannt. Satz 1.1 Es sei M V eine nichtleere Teilmenge von V und M die Menge aller Linearkombinationen von M. Dann gilt M = M Eine Familie von Vektoren eines Vektorraums nennt man linear unabhängig, wenn sich der Nullvektor nur durch eine Linearkombination der Vektoren bilden lässt, in der alle Koeffizienten der Kombination Null sind. Äquivalent dazu ist, dass sich keiner der Vektoren als Linearkombination der anderen darstellen lässt. Andernfalls heißen sie linear abhängig. In diesem Fall lässt sich mindestens einer der Vektoren (aber nicht notwendigerweise jeder als Linearkombination der anderen darstellen. Definition 1.2 (Lineare Unabhängigkeit Es seien K ein Körper und V ein beliebiger K Vektorraum. Vektoren v 1,..., v n V heißen linear unabhängig, wenn der Nullvektor nur die so genannte triviale Linearkombination 0 = 0 v v n zulässt, d.h. wenn aus 0 = n i=1 c iv i mit c i K zwingend c 1 = c 2 =... = c n = 0 folgt. Gibt es dagegen auch nichttriviale Linearkombinationen der 0, so heißen v 1,..., v n linear abhängig. Eine Teilmenge M V heißt linear unabhängig, wenn je endlich viele verschiedene Vektoren aus M linear unabhängig sind, sonst linear abhängig. 1

2 Um herauszufinden, ob Vektoren v 1,..., v n K m linear unhabhängig sind, bilden wir die Matrix A mit den Vektoren v i als Spalten. Dann gilt: v 1,..., v n sind linear unabhängig Rang(A = n Die Vektoren sind also genau dann linear unabhängig, wenn das homogene LGS Ax = 0 als einzige Lösung die triviale Lösung hat. Beispiele v 1 := (3, 0, v 2 := (0, 2, v 3 := (2, 3, ist ein Erzeugendensystem von R 2 denn jeder Vektor des R 2 kann als Linearkombination dieser Vektoren dargestellt werden, etwa Diese Darstellung ist aber nicht eindeutig: (x, y = ( x 3 4v 1 + ( y 2 9v 2 + 6v 3 w := (1, 0 w = 1 3 v 1 oder w = 1 2 v v 2. Man versteht das Problem besser, wenn man sich klar macht, dass sich der Nullvektor als nichttriviale Linearkombination von v 1, v 2, v 3 darstellen lässt: {v 1, v 2, v 3 } sind also linear abhängig. w = 1 3 v 1 = 1 2 v v v v v 3 = 0 {v 1, v 2 } dagegen sind linear unabhängig, denn c 1 v 1 + c 2 v 2 = (3c 1, 2c 2 = (0, 0 c 1 = c 2 = 0 Entsprechend sind {v 1, v 3 }, {v 2, v 3 }, {v 1 }, {v 2 } und {v 3 } linear unabhängig. Im Sinne der Definition ist auch eine linear unabhängige Menge, da mit ihr keine nichttriviale Linearkombination der 0 möglich ist. Die Linearkombination v i c iv i (leere Summe setzt man üblicherweise gleich dem Nullvektor. Da jeder Vektorraum den Nullvektor enthält, gilt Lin( = {0}, d.h. das Erzeugnis der leeren Menge ist der nulldimensionale Vektorraum {0}. 2

3 2 Basen In der linearen Algebra ist eine Basis eine Teilmenge eines Vektorraumes, mit deren Hilfe sich jeder Vektor des Raumes eindeutig als endliche Linearkombination darstellen lässt. Die Koeffizienten dieser Linearkombination heißen die Koordinaten des Vektors bezüglich dieser Basis. Ein Element der Basis heißt Basisvektor. Ein Vektorraum besitzt im Allgemeinen verschiedene Basen und ein Wechsel der Basis erzwingt eine Koordinatentransformation. Definition 2.1 Es seien K ein Körper und V ein beliebiger K Vektorraum. Eine Teilmenge B eines K Vektorraums V heißt Basis von V, wenn gilt (1 B = V (2 B ist linear unabhängig Beispiele ist eine Basis des nulldimensionalen Vektorraums V = {0}. Für jede Zahl k Kn{0} ist {k} eine Basis des eindimensionalen arithmetischen K Vektorraumes K, denn jedes k K lässt sich als k k faches von k darstellen und {k} ist linear unabhängig. Seien v 1 := (3, 0, v 2 := (0, 2, v 3 := (2, 3. Die drei zweielementigen Mengen {v 1, v 2 }, {v 1, v 3 } und {v 2, v 3 } erzeugen den ganzen R 2 und sind somit Basen des R 2. Die einelementigen Mengen {v 1 }, {v 2 } und {v 3 } erzeugen dagegen nur echte Teilräume des R 2, sind also nicht Basen des R 2. Im arithmetischen Vektorraum K n bilden die Vektoren e 1 := (1, 0, 0,..., 0, 0, 0 e 2 := (0, 1, 0,..., 0, 0, 0. e n 1 := (0, 0, 0,..., 0, 1, 0 e n := (0, 0, 0,..., 0, 0, 1 eine Basis, die so genannte kanonische Basis oder Standardbasis. Die Vektoren e 1,..., e n heißen kanonische Einheitsvektoren des K n. Satz 2.1 Es seien K ein Körper, V ein K Vektorraum und B V. Die folgenden Aussagen sind paarweise äquivalent: (1 B ist eine Basis von V. Eine Basis ist ein linear unabhängiges Erzeugendensystems. (2 B = V, aber für jedes C B gilt C V Eine Basis ist ein minimales Erzeugendensystem 3

4 (3 B ist linear unabhängig, aber für jedes C B ist C linear abhängig. Eine Basis ist eine maximale linear unabhängige Menge. (4 Jeder Vektor aus V kann auf genau eine Weise als Linearkombination von B dargestellt werden. Basis ist Erzeugendensystem, das eindeutige Darstellung erlaubt. Definition 2.2 Es seien K ein Körper und V ein K Vektorraum. Besitzt V eine endliche Teilmenge E V mit E = V, so heißt V endlichdimensional, sonst unendlichdimensional. Ist ein Vektorraum V endlichdimensional, so kann man die Existenz einer Basis auch wie folgt zeigen: Man startet von oben, d.h. von dem endlichen Erzeugendensystem E, das es laut Definition des endlichdimensionalen Vektorraums gibt. Ist E linear unabhängig, hat man bereits eine Basis. Ist E linear abhängig, so wirft man unnötige Vektoren aus E raus, bis man bei einem minimalen Erzeugendensystem anlangt. Solch ein minimales Erzeugendensystem ist dann eine Basis des betrachteten Vektorraums. Satz 2.2 (Basissatz Jeder Vektorraum besitzt eine Basis. Bemerkungen: Falls V ein endliches Erzeugendensystem besitzt, so hat V auch eine Basis. Falls V ein endliches Erzeugendensystem hat, so sind alle Basen von V endlich und haben gleich viele Elemente. Satz 2.3 (Basisergänzungssatz Es seien K ein Körper, V ein K Vektorraum und A V linear unabhängig. Dann gibt es eine Basis B von V mit A B, d.h. A lässt sich zu einer Basis B von V ergänzen. Dimension eines Vektorraums In der Mathematik wird mit der Dimension ein Konzept bezeichnet, das im Wesentlichen die Anzahl der Freiheitsgrade einer Bewegung in einem bestimmten Raum bezeichnet. Die Dimension eines Vektorraums ist gleich der Mächtigkeit einer Basis des Vektorraums. Folgende Aussagen sind hierzu äquivalent: Die Dimension ist gleich der Mächtigkeit eines minimalen Erzeugendensystems. Die Dimension ist gleich der Mächtigkeit eines maximalen Systems linear unabhängiger Vektoren. Beispielsweise besitzt der geometrisch anschauliche euklidische 3 Raum die Dimension 3 (Länge, Breite, Höhe. Die euklidische Ebene hat die Dimension 2, die Zahlengerade die Dimension 1, der Punkt die Dimension 0. Allgemein hat der Vektorraum R n die Dimension n. Definition 2.3 (Dimension Es seien K ein Körper und V ein endlich erzeugter K Vektorraum mit einer Basis B = {b 1,..., b n }. Dann heißt dim(v := B = n die Dimension von V. Ist V nicht endlich erzeugt, so heißt er unendlichdimensional. In diesem Fall schreibt man dim(v = 4

5 Beispiele Es ist dim({0} = 0, denn die Basis von {0} hat 0 Elemente. Es ist dim(k n = n, denn die kanonische Basis {e 1,..., e n } hat n Elemente. Für einen endlich erzeugten Vektorraum und seinen Unterraum gilt: Satz 2.4 Es seien K ein Körper und V ein endlich erzeugter K Vektorraum, also dim(v <. Für jeden Unterraum U von V gilt dann (1 dim(u dim(v (2 Ist dim(u = dim(v, so gilt U = V Bemerkungen: Die Darstellung eines jeden Vektors x V bezüglich eine Basis B von V ist eindeutig. Ist insbesondere V endlichdimensional und B = {b 1,..., b n } eine Basis von V, so kann man jedes v V darstellen in der Form n v i b i mit v 1,..., v n K. i=1 Für eine fest vereinbarte Reihenfolge der Basisvektoren ist also jedes v V eindeutig festgelegt durch das zugehörige n Tupel (v 1,..., v n K n. Um die Reihenfolge der Basisvektoren deutlich zu machen, schreibt man auch B = (b 1,..., b n und spricht von einer geordneten Basis von V. Wir wollen nun mithilfe des Dimensionsbegriffs den bisher schwammig eingeführten Begriff des Rangs einer Matrix sauber definieren. Sei also A K m n eine beliebige Matrix, dann erzeugen die Zeilenvektoren z 1,..., z m der Matrix A den so genannten Zeilenraum von A: Z(A := Lin(z 1,..., z m K n Führt man nun eine der bekannten elementaren Zeilenumformungen an der Matrix aus, so bleiben die Zeilen der Matrix ein Erzeugendensystem des Zeilenraums Z(A. Somit kann man das Gauß-Verfahren als Übergang von dem ursprünglich gegebenen Erzeugendensystem des Zeilenraums zu einer Basis des Zeilenraums interpretieren, denn die Zeilenstufenform am Ende des Umformungsprozesses ist ein minimales Erzeugendensystem und somit eine Basis. Die lineare Unabhängigkeit der verbleibenden Zeilen sieht man auch direkt. Bisher war der Rang der Matrix A die Anzahl der Zeilen in einer Zeilenstufenform der Matrix A gewesen, wobei eben nicht klar war, ob diese Zahl überhaupt eindeutig bestimmt ist. Mit dieser Überlegung kann man jetzt den Rang einer Matrix sauber definieren: Definition 2.4 Es seien K ein Körper und A K m n. Der Rang der Matrix A, i.z. Rang(A, ist Rang(A := dim(z(a 5

6 Analog kann das auch für den Spaltenrang definiert werden, wobei die Dimension des Zeilenrangs gleich der Dimension des Spaltenrangs ist. Bemerkung: Es seien v 1,..., v n V paarweise verschieden und B = {v 1,..., v n }. Dann gelten B ist eine Basis von V dim(v = n und B ist linear unabhängig dim(v = n und V = B falls n < dim(v, so folgt V B falls n > dim(v, so ist B linear abhängig. 6

7 3 Lineare Abbildungen Eine lineare Abbildung ist in der linearen Algebra ein wichtiger Typ von Abbildung zwischen zwei Vektorräumen über demselben Körper. Bei einer linearen Abbildung ist es unerheblich, ob man zwei Vektoren zuerst addiert und dann deren Summe abbildet oder zuerst die Vektoren abbildet und dann die Summe der Bilder bildet. Gleiches gilt für die Multiplikation mit einem Skalar aus dem Grundkörper. Man spricht davon, dass eine lineare Abbildung mit den Verknüpfungen Vektoraddition und skalarer Multiplikation verträglich ist. Es handelt sich somit bei der linearen Abbildung um einen Homomorphismus (strukturerhaltende Abbildung zwischen Vektorräumen. Definition 3.1 (Homomorphismus Es seien K ein Körper und V, W zwei K Vektorräume. Eine Abbildung f : V W heißt linear oder Vektorraum-Homomorphismus, wenn gilt (1 f(v 1 + v 2 = f(v 1 + f(v 2 für alle v 1, v 2 V (2 f(kv = kf(v für alle v V und k K. Die Menge aller linearen Abbildungen von V nach W wird mit Hom(V, W bezeichnet. Beispiele: Es seien K ein Körper und V, W zwei K Vektorräume. Die sogenannte Nullabbildung ist linear: { V W f : v 0 Es sei V = C (R, R der Vektorraum der unendlich oft differenzierbaren Abbildungen f von R in R. Dann ist { V V ϕ : f d dx f eine lineare Abbildung. Es seien S und T Mengen mit S T. Weiterhin sei V der Vektorraum aller Abbildungen von T in einen Körper K, also V = K T und analog W = K S. Weiterhin seien f V, also f : T K und { S K f S : x f(x die Restriktion von f auf S. Dann ist { V W ϕ : f f s eine lineare Abbildung. 7

8 Kern Der Kern einer Abbildung dient in der Algebra dazu anzugeben, wie stark die Abbildung von der Injektivität abweicht. Dabei ist die genaue Definition abhängig davon, welche algebraischen Strukturen betrachtet werden. So besteht beispielsweise der Kern einer linearen Abbildung f : V W zwischen Vektorräumen V und W aus denjenigen Vektoren in V, die auf den Nullvektor in W abgebildet werden; er ist also die Lösungsmenge der homogenen linearen Gleichung f(x = 0 und wird hier auch Nullraum genannt. In diesem Fall ist f genau dann injektiv, wenn der Kern nur aus dem Nullvektor in V besteht. Definition 3.2 (Kern Kern(f := f 1 ({0} Satz 3.1 Es seien K ein Körper, V, W zwei K Vektorräume und f Hom(V, W. Dann gilt: Kern(f ist ein Untervektorraum von V. f ist injektiv Kern(f = {0} Der Kern eines Gruppenhomomorphismus enthält immer das neutrale Element, der Kern einer linearen Abbildung enthält immer den Nullvektor. Enthält er nur das neutrale Element bzw. den Nullvektor, so nennt man den Kern trivial. Beispiel: Es sei V = C (R, R und ϕ : { V V f d dx f End(V. Wegen Kern(f = R {0} ist f nicht injektiv (es sind genau die Konstanten, die die Ableitung 0 haben. Da man jedes Element von C (R, R integrieren kann, besitzt jedes Element ein Urbild bzgl. ϕ, d.h. ϕ ist surjektiv. Dies kann nur in unendlich großen Mengen passieren. Die Aussage von endlichen Mengen lässt sich auch auf endlichdimensionale Vektorräume erweitern. Bild Bei einer mathematischen Funktion f ist das Bild einer Teilmenge M des Definitionsbereichs die Menge der Werte aus der Zielmenge W, die f auf M tatsächlich annimmt. Definition 3.3 (Bild Es seien K ein Körper, V, W zwei K Vektorräume und f Hom(V, W. Das Bild der linearen Abbildung f ist Bild(f := f(v W und ist ein Untervektorraum von W. Der Rang der linearen Abbildung f ist die Dimension ihres Bildraumes: Rang(f := dim(bild(f 8

9 Isomorphismus Definition 3.4 (Isomorphismus Eine lineare Abbildung f : V W heißt Isomorphismus, falls f bijektiv ist. Dann ist auch die Umkehrabbildung f 1 : W V ein Isomorphismus. V und W heißen isomorph, falls es einen Isomorphismus V W gibt. V = W Es gibt einen Zusammenhang zwischen den Dimensionen der Definitionsmenge, des Kerns und des Bildes einer linearen Abbildung zwischen zwei Vektorräumen: Definition 3.5 (Dimensionssatz Es seien K ein Körper, V, W zwei K Vektorräume, f Hom(V, W und dim(v <. Dann gilt dim(kern(f + dim(bild(f = dim(v Satz 3.2 Es seien K ein Körper, V und W zwei K Vektorräume und B eine Basis von V. Die Abbildung f Hom(V, W ist (1 surjektiv f(b = B falls dim(w < Rang(f = dim(w (2 injektiv Kern(f = {0} dim(kern(f = 0 f B ist injektiv und f(b linear falls dim(v < unabhängig Rang(f = dim(v (3 bijektiv f B ist injektiv und f(b W ist eine Basis von W Rang(f = dim(v = dim(w fallsdim(v,dim(w < Korollar 3.1 Der Rang einer Matrix A K m n ist die Dimension des von den Spalten aufgespannten Unterraums von K m (Zeilenrang=Spaltenrang Korollar 3.2 Es gelte dim(v = dim(w < und f : V W sei eine lineare Abbildung. Dann sind äquivalent: f ist ein Isomorphismus. f ist injektiv. f ist surjektiv. ϕ A ist ein Isomorphismus Rang(A = n. Invertieren einer Matrix Definition 3.6 (Invertierbarkeit Eine quadratische Matrix A K n n heißt invertierbar, falls es B K n n gibt mit A B = 1 n. B ist dabei eindeutig bestimmt und es gilt auch B A = 1 n. B heißt die Inverse von A und wird als B = A 1 geschrieben. Es gilt: A invertierbar A regulär. 9

10 Rezept zum Invertieren einer Matrix Bilde die Matrix (A 1 n K n (2n durch Anhängen der Einheitsmatrix. Wandle diese mithilfe des Gauß-Algorithmus in eine Zeilenstufenform um, so dass zusätzlich in jeder Zeile ungleich Null der erste Eintrag ungleich Null eine 1 ist. Fall 1: Die Zeilenstufenform hat die Gestalt (1 n B mit B K n n : Dann gilt AB = 1 n. Fall 2: Hat die Zeilenstufenform eine andere Gestalt, dann ist Rang(A < n, also gibt es kein B K n n mit AB = 1 n. Beispiele: Es ist ( GL(2, R invertierbar, denn ( ( = 1 2 ( = ( Es ist ( i 1 1 i GL(2, C invertierbar, denn ( 1 i i Lineare Fortsetzung ( i 1 1 i = 1 2 ( i 1 1 i 1 = 1 ( i i Man kann lineare Abbildungen eindeutig definieren, indem man die Bilder der Basisvektoren angibt. Dies nennt man das Prinzip der linearen Fortsetzung. Definition 3.7 (Lineare Fortsetzung Es sei B = {v 1,..., v n } eine Basis von V. (a Eine lineare Abbildung ϕ : V W ist durch die Bilder der Basisvektoren v 1 eindeutig bestimmt. Ist ψ : V W eine weitere lineare Abbildung mit ϕ(v i = ψ(v i für alle i, dann ist ϕ = ψ. (b Seien w 1,..., w n W beliebig. Dann gibt es eine lineare Abbildung ϕ : V W mit ϕ(v i = w i für alle i. 10

Lineare Algebra. 7. Übungsstunde. Steven Battilana. battilana.uk/teaching

Lineare Algebra. 7. Übungsstunde. Steven Battilana. battilana.uk/teaching Lineare Algebra 7. Übungsstunde Steven Battilana [email protected] battilana.uk/teaching November 9, 27 Erinnerung 2 Vektoräume Sei V ein Vektorraum, U V, U {}. U hiesst Untervektorraum, Unterraum,

Mehr

technische universität dortmund Dortmund, im Dezember 2011 Fakultät für Mathematik Prof. Dr. H. M. Möller

technische universität dortmund Dortmund, im Dezember 2011 Fakultät für Mathematik Prof. Dr. H. M. Möller technische universität dortmund Dortmund, im Dezember 2011 Fakultät für Mathematik Prof. Dr. H. M. Möller Lineare Algebra für Lehramt Gymnasien und Berufskolleg Zusammenfassung der Abschnitte 4.3 und 4.4

Mehr

Gegeben sei eine Menge V sowie die Verknüpfung der Addition und die skalare Multiplikation der Elemente von V mit reellen Zahlen.

Gegeben sei eine Menge V sowie die Verknüpfung der Addition und die skalare Multiplikation der Elemente von V mit reellen Zahlen. 1. Der Vektorraumbegriff...1 2. Unterräume...2. Lineare Abhängigkeit/ Unabhängigkeit... 4. Erzeugendensystem... 5. Dimension...4 6. Austauschlemma...5 7. Linearität von Abbildungen...6 8. Kern und Bild

Mehr

Lineare Algebra. 6. Übungsstunde. Steven Battilana. battilana.uk/teaching

Lineare Algebra. 6. Übungsstunde. Steven Battilana. battilana.uk/teaching Lineare Algebra 6. Übungsstunde Steven Battilana [email protected] battilana.uk/teaching November, 7 Vektoräume Eine Menge E zusammen mit zwei Verknüpfungen + : E E E, x, y x + y Addition : E E E,

Mehr

1 Eigenschaften von Abbildungen

1 Eigenschaften von Abbildungen Technische Universität München Christian Neumann Ferienkurs Lineare Algebra für Physiker Vorlesung Dienstag WS 2008/09 Thema des heutigen Tages sind zuerst Abbildungen, dann spezielle Eigenschaften linearer

Mehr

Mathematik II für Studierende der Informatik. Wirtschaftsinformatik (Analysis und lineare Algebra) im Sommersemester 2016

Mathematik II für Studierende der Informatik. Wirtschaftsinformatik (Analysis und lineare Algebra) im Sommersemester 2016 und Wirtschaftsinformatik (Analysis und lineare Algebra) im Sommersemester 2016 25. April 2016 Die Dimensionsformel Definition 3.9 Sei f : V W eine lineare Abbildung zwischen zwei K-Vektorräumen. Der Kern

Mehr

4 Vektorräume. 4.1 Definition. 4 Vektorräume Pink: Lineare Algebra 2014/15 Seite 48. Sei K ein Körper.

4 Vektorräume. 4.1 Definition. 4 Vektorräume Pink: Lineare Algebra 2014/15 Seite 48. Sei K ein Körper. 4 Vektorräume Pink: Lineare Algebra 2014/15 Seite 48 4 Vektorräume 4.1 Definition Sei K ein Körper. Definition: Ein Vektorraum über K, oder kurz ein K-Vektorraum, ist ein Tupel (V,+,, 0 V ) bestehend aus

Mehr

3 Lineare Algebra (Teil 1): Lineare Unabhängigkeit

3 Lineare Algebra (Teil 1): Lineare Unabhängigkeit 3 Lineare Algebra (Teil : Lineare Unabhängigkeit 3. Der Vektorraum R n Die Menge R n aller n-dimensionalen Spalten a reeller Zahlen a,..., a n R bildet bezüglich der Addition a b a + b a + b. +. :=. (53

Mehr

5 Lineare Abbildungen

5 Lineare Abbildungen 5 Lineare Abbildungen Pink: Lineare Algebra 2014/15 Seite 59 5 Lineare Abbildungen 5.1 Definition Gegeben seien Vektorräume U, V, W über einem Körper K. Definition: Eine Abbildung f : V W heisst K-linear,

Mehr

Kapitel 3 Lineare Algebra

Kapitel 3 Lineare Algebra Kapitel 3 Lineare Algebra Inhaltsverzeichnis VEKTOREN... 3 VEKTORRÄUME... 3 LINEARE UNABHÄNGIGKEIT UND BASEN... 4 MATRIZEN... 6 RECHNEN MIT MATRIZEN... 6 INVERTIERBARE MATRIZEN... 6 RANG EINER MATRIX UND

Mehr

10.2 Linearkombinationen

10.2 Linearkombinationen 147 Vektorräume in R 3 Die Vektorräume in R 3 sind { } Geraden durch den Ursprung Ebenen durch den Ursprung R 3 Analog zu reellen Vektorräumen kann man komplexe Vektorräume definieren. In der Definition

Mehr

$Id: linabb.tex,v /01/09 13:27:34 hk Exp hk $

$Id: linabb.tex,v /01/09 13:27:34 hk Exp hk $ Mathematik für Ingenieure I, WS 8/9 Freitag 9. $Id: linabb.tex,v.3 9//9 3:7:34 hk Exp hk $ II. Lineare Algebra 9 Lineare Abbildungen 9. Lineare Abbildungen Der folgende Satz gibt uns eine einfachere Möglichkeit

Mehr

5 Lineare Abbildungen

5 Lineare Abbildungen 5 Lineare Abbildungen Pink: Lineare Algebra HS 2014 Seite 56 5 Lineare Abbildungen 5.1 Definition Gegeben seien Vektorräume U, V, W über einem Körper K. Definition: Eine Abbildung f : V W heisst K-linear,

Mehr

Mathematik II für Studierende der Informatik. Wirtschaftsinformatik (Analysis und lineare Algebra) im Sommersemester 2016

Mathematik II für Studierende der Informatik. Wirtschaftsinformatik (Analysis und lineare Algebra) im Sommersemester 2016 und Wirtschaftsinformatik (Analysis und lineare Algebra) im Sommersemester 2016 18. April 2016 Übersicht über die Methoden Seien v 1,..., v r Vektoren in K n. 1. Um zu prüfen, ob die Vektoren v 1,...,

Mehr

5.7 Lineare Abhängigkeit, Basis und Dimension

5.7 Lineare Abhängigkeit, Basis und Dimension 8 Kapitel 5. Lineare Algebra 5.7 Lineare Abhängigkeit, Basis und Dimension Seien v,...,v n Vektoren auseinemvektorraumv über einem KörperK. DieMenge aller Linearkombinationen von v,...,v n, nämlich { n

Mehr

1 Lineare Abbildungen

1 Lineare Abbildungen 1 Lineare Abbildungen Definition 1 Sei K ein Körper und V und W K-Vektoräume. Eine Abbildung f : V W heisst linear oder Homomoprhismus, wenn gilt: fv 1 + v 2 = fv 1 + fv 2 v 1, v 2 V fλv = λfv λ K, v V

Mehr

Lineare Algebra I (WS 13/14)

Lineare Algebra I (WS 13/14) Lineare Algebra I (WS 13/14) Alexander Lytchak Nach einer Vorlage von Bernhard Hanke 15.11.2013 Alexander Lytchak 1 / 12 Erinnerung Eine Abbildung f : V W zwischen reellen Vektorräumen ist linear, wenn

Mehr

(Allgemeine) Vektorräume (Teschl/Teschl 9)

(Allgemeine) Vektorräume (Teschl/Teschl 9) (Allgemeine) Vektorräume (Teschl/Teschl 9) Sei K ein beliebiger Körper. Ein Vektorraum über K ist eine (nichtleere) Menge V, auf der zwei Operationen deniert sind, die bestimmten Rechenregeln genügen:

Mehr

Aufgaben zur linearen Algebra und analytischen Geometrie I

Aufgaben zur linearen Algebra und analytischen Geometrie I Aufgaben zur linearen Algebra und analytischen Geometrie I Es werden folgende Themen behandelt:. Formale und logische Grundlagen 2. Algebraische Grundlagen 3. Vektorräume und LGS 4. Homomorphismen und

Mehr

Einführung in die Mathematik für Informatiker

Einführung in die Mathematik für Informatiker Einführung in die Mathematik für Informatiker Prof. Dr. www.math.tu-dresden.de/ baumann 21.11.2016 6. Vorlesung aufgespannter Untervektorraum Span(T ), Linearkombinationen von Vektoren Lineare Unabhängigkeit

Mehr

Lineare Algebra I (WS 13/14)

Lineare Algebra I (WS 13/14) Lineare Algebra I (WS 13/14) Alexander Lytchak Nach einer Vorlage von Bernhard Hanke 29.11.2013 Alexander Lytchak 1 / 13 Wiederholung Der Rang einer linearen Abbildung ist gleich dem Spaltenrang der darstellenden

Mehr

Musterlösung. 1 Relationen. 2 Abbildungen. TUM Ferienkurs Lineare Algebra 1 WiSe 08/09 Dipl.-Math. Konrad Waldherr

Musterlösung. 1 Relationen. 2 Abbildungen. TUM Ferienkurs Lineare Algebra 1 WiSe 08/09 Dipl.-Math. Konrad Waldherr TUM Ferienkurs Lineare Algebra WiSe 8/9 Dipl.-Math. Konrad Waldherr Musterlösung Relationen Aufgabe Auf R sei die Relation σ gegeben durch (a, b)σ(c, d) : a + b c + d. Ist σ reflexiv, symmetrisch, transitiv,

Mehr

Lineare Abbildungen und Darstellungsmatrizen

Lineare Abbildungen und Darstellungsmatrizen KAPITEL 4 Lineare Abbildungen und Darstellungsmatrizen 1. Lineare Abbildungen Definition 4.1 (Lineare Abbildungen). Seien V und W zwei Vektorräume über den selben Körper K. Eine Abbildung f : V W heißt

Mehr

, v 3 = und v 4 =, v 2 = V 1 = { c v 1 c R }.

, v 3 = und v 4 =, v 2 = V 1 = { c v 1 c R }. 154 e Gegeben sind die Vektoren v 1 = ( 10 1, v = ( 10 1. Sei V 1 = v 1 der von v 1 aufgespannte Vektorraum in R 3. 1 Dann besteht V 1 aus allen Vielfachen von v 1, V 1 = { c v 1 c R }. ( 0 ( 01, v 3 =

Mehr

Grundlegende Definitionen aus HM I

Grundlegende Definitionen aus HM I Grundlegende Definitionen aus HM I Lucas Kunz. März 206 Inhaltsverzeichnis Vektorraum 2 2 Untervektorraum 2 Lineare Abhängigkeit 2 4 Lineare Hülle und Basis 5 Skalarprodukt 6 Norm 7 Lineare Abbildungen

Mehr

Bild, Faser, Kern. Stefan Ruzika. 23. Mai Mathematisches Institut Universität Koblenz-Landau Campus Koblenz

Bild, Faser, Kern. Stefan Ruzika. 23. Mai Mathematisches Institut Universität Koblenz-Landau Campus Koblenz Stefan Ruzika Mathematisches Institut Universität Koblenz-Landau Campus Koblenz 23. Mai 2016 Stefan Ruzika 7: Bild, Faser, Kern 23. Mai 2016 1 / 11 Gliederung 1 Schulstoff 2 Körper 3 Vektorräume 4 Basis

Mehr

Klausurenkurs zum Staatsexamen (SS 2015): Lineare Algebra und analytische Geometrie 5

Klausurenkurs zum Staatsexamen (SS 2015): Lineare Algebra und analytische Geometrie 5 Dr. Erwin Schörner Klausurenkurs zum Staatsexamen (SS 5): Lineare Algebra und analytische Geometrie 5 5. (Herbst 9, Thema 3, Aufgabe ) Betrachtet werde die Matrix A := 3 4 5 5 7 7 9 und die lineare Abbildung

Mehr

6.2 Basen. Wintersemester 2013/2014. Definition Seien V ein K-Vektorraum, n N 0 und v 1,..., v n V. (a) Man nennt

6.2 Basen. Wintersemester 2013/2014. Definition Seien V ein K-Vektorraum, n N 0 und v 1,..., v n V. (a) Man nennt Universität Konstanz Fachbereich Mathematik und Statistik Wintersemester 213/214 Markus Schweighofer Lineare Algebra I 6.2 Basen Definition 6.2.1. Seien V ein K-Vektorraum, n N und v 1,..., v n V. (a)

Mehr

Übersicht Kapitel 9. Vektorräume

Übersicht Kapitel 9. Vektorräume Vektorräume Definition und Geometrie von Vektoren Übersicht Kapitel 9 Vektorräume 9.1 Definition und Geometrie von Vektoren 9.2 Teilräume 9.3 Linearkombinationen und Erzeugendensysteme 9.4 Lineare Abhängigkeiten

Mehr

Lineare Algebra I Zusammenfassung

Lineare Algebra I Zusammenfassung Prof. Dr. Urs Hartl WiSe 10/11 Lineare Algebra I Zusammenfassung 1 Vektorräume 1.1 Mengen und Abbildungen injektive, surjektive, bijektive Abbildungen 1.2 Gruppen 1.3 Körper 1.4 Vektorräume Definition

Mehr

Mathematik für Physiker, Informatiker und Ingenieure

Mathematik für Physiker, Informatiker und Ingenieure Mathematik für Physiker, Informatiker und Ingenieure Folien zu Kapitel V SS 2010 G. Dirr INSTITUT FÜR MATHEMATIK UNIVERSITÄT WÜRZBURG [email protected] http://www2.mathematik.uni-wuerzburg.de

Mehr

Lineare Algebra I. - 9.Vorlesung - Prof. Dr. Daniel Roggenkamp & Falko Gauß. Korrektur: 2. Klausurtermin:

Lineare Algebra I. - 9.Vorlesung - Prof. Dr. Daniel Roggenkamp & Falko Gauß. Korrektur: 2. Klausurtermin: Lineare Algebra I - 9.Vorlesung - rof. Dr. Daniel Roggenkamp & Falko Gauß Korrektur: 2. Klausurtermin: 09.02.2017 Linearkombination von Vektoren lineare Hülle Erzeugendensystem S lineare Unabhängigkeit

Mehr

Lineare Algebra I (WS 13/14)

Lineare Algebra I (WS 13/14) Lineare Algebra I (WS 13/14) Alexander Lytchak Nach einer Vorlage von Bernhard Hanke 05.11.2013 Alexander Lytchak 1 / 14 Linearkombinationen Definition Es sei V ein reeller Vektorraum. Es sei (v i ) i

Mehr

Vektorräume. Kapitel Definition und Beispiele

Vektorräume. Kapitel Definition und Beispiele Kapitel 3 Vektorräume 3.1 Definition und Beispiele Sei (V,,0) eine abelsche Gruppe, und sei (K, +,, 0, 1) ein Körper. Beachten Sie, dass V und K zunächst nichts miteinander zu tun haben, deshalb sollte

Mehr

Definitionen. Merkblatt lineare Algebra. affiner Teilraum Menge, die durch Addition eines Vektors v 0 zu allen Vektoren eines Vektorraumes V entsteht

Definitionen. Merkblatt lineare Algebra. affiner Teilraum Menge, die durch Addition eines Vektors v 0 zu allen Vektoren eines Vektorraumes V entsteht Seite 1 Definitionen affiner Teilraum Menge, die durch Addition eines Vektors v 0 zu allen Vektoren eines Vektorraumes V entsteht ähnliche Matrizen Matrizen, die das gleiche charakteristische Polynom haben

Mehr

Lineare Algebra I. Prof. Dr. M. Rost. Übungen Blatt 10 (WS 2010/2011) Abgabetermin: Donnerstag, 13. Januar.

Lineare Algebra I. Prof. Dr. M. Rost. Übungen Blatt 10 (WS 2010/2011) Abgabetermin: Donnerstag, 13. Januar. Lineare Algebra I Prof. Dr. M. Rost Übungen Blatt 10 (WS 2010/2011) Abgabetermin: Donnerstag, 13. Januar http://www.math.uni-bielefeld.de/~rost/la1 Erinnerungen und Ergänzungen zur Vorlesung: Hinweis:

Mehr

Mathematik für Anwender I

Mathematik für Anwender I Prof. Dr. H. Brenner Osnabrück WS 2011/2012 Mathematik für Anwender I Vorlesung 9 Lineare Abbildungen Definition 9.1. Es sei K ein Körper und es seien V und W Vektorräume über K. Eine Abbildung heißt lineare

Mehr

Lösungsskizze zur Hauptklausur Lineare Algebra I

Lösungsskizze zur Hauptklausur Lineare Algebra I Lösungsskizze zur Hauptklausur Lineare Algebra I Aufgabe Seien V und W zwei K-Vektorräume für einen Körper K. a) Wann heißt eine Abbildung f : V W linear? b) Wann heißt eine Abbildung f : V W injektiv?

Mehr

Mathematik für Anwender I

Mathematik für Anwender I Prof. Dr. H. Brenner Osnabrück WS 2011/2012 Mathematik für Anwender I Vorlesung 7 Die Lösungsmenge eines homogenen linearen Gleichungssystems in n Variablen über einem Körper K ist ein Untervektorraum

Mehr

Lineare Abbildungen und Gleichungssysteme

Lineare Abbildungen und Gleichungssysteme Lineare Abbildungen und Gleichungssysteme Klaus-R Loeffler Lineare Abbildungen Definition: Lineare Abbildung Es wird vorausgesetzt, dass V und W Vektorräume sind Eine Abbildung f von V in W heißt dann

Mehr

Vektorräume. 1. v + w = w + v (Kommutativität der Vektoraddition)

Vektorräume. 1. v + w = w + v (Kommutativität der Vektoraddition) Vektorräume In vielen physikalischen Betrachtungen treten Größen auf, die nicht nur durch ihren Zahlenwert charakterisiert werden, sondern auch durch ihre Richtung Man nennt sie vektorielle Größen im Gegensatz

Mehr

Übungen zur Linearen Algebra 1

Übungen zur Linearen Algebra 1 Übungen zur Linearen Algebra 1 Wintersemester 2014/2015 Universität Heidelberg - IWR Prof. Dr. Guido Kanschat Dr. Dörte Beigel Philipp Siehr Blatt 10 Abgabetermin: Freitag, 16.01.2015, 11 Uhr Auf diesem

Mehr

Technische Universität München Zentrum Mathematik. Übungsblatt 7

Technische Universität München Zentrum Mathematik. Übungsblatt 7 Technische Universität München Zentrum Mathematik Mathematik (Elektrotechnik) Prof. Dr. Anusch Taraz Dr. Michael Ritter Übungsblatt 7 Hausaufgaben Aufgabe 7. Für n N ist die Matrix-Exponentialfunktion

Mehr

Ausgewählte Lösungen zu den Übungsblättern 4-5

Ausgewählte Lösungen zu den Übungsblättern 4-5 Fakultät für Luft- und Raumfahrttechnik Institut für Mathematik und Rechneranwendung Vorlesung: Lineare Algebra (ME), Prof. Dr. J. Gwinner Ausgewählte en zu den Übungsblättern -5 Aufgabe, Lineare Unabhängigkeit

Mehr

Lineare Abbildungen. i=0 c ix i n. K n K m

Lineare Abbildungen. i=0 c ix i n. K n K m Kapitel 4 Lineare Abbildungen In diesem Abschnitt lernen Sie erstmals eine Klasse von strukturerhaltenden Abbildungen kennen. Diese Konzept ist von zentraler Bedeutung in der Algebra. Grob gesagt geht

Mehr

Klausur zur Vorlesung Lineare Algebra und Geometrie I

Klausur zur Vorlesung Lineare Algebra und Geometrie I Klausur zur Vorlesung Lineare Algebra und Geometrie I Ruhr-Universität Bochum Prof. Dr. Peter Eichelsbacher 3. April 2007, 9.00-13.00 Uhr, 240 Minuten Name und Geburtsdatum: Matrikelnummer: Hinweise: Überprüfen

Mehr

2 Die Dimension eines Vektorraums

2 Die Dimension eines Vektorraums 2 Die Dimension eines Vektorraums Sei V ein K Vektorraum und v 1,..., v r V. Definition: v V heißt Linearkombination der Vektoren v 1,..., v r falls es Elemente λ 1,..., λ r K gibt, so dass v = λ 1 v 1

Mehr

2.2 Kern und Bild; Basiswechsel

2.2 Kern und Bild; Basiswechsel 22 Kern und Bild; Basiswechsel 22 Kern und Bild; Basiswechsel 35 Jede lineare Abbildung definiert charakteristische Unterräume, sowohl im Ausgangsraum als auch im Bildraum 22 Satz Sei L: V W eine lineare

Mehr

4.1. Vektorräume und lineare Abbildungen

4.1. Vektorräume und lineare Abbildungen 4.1. Vektorräume und lineare Abbildungen Mengen von Abbildungen Für beliebige Mengen X und Y bezeichnet Y X die Menge aller Abbildungen von X nach Y (Reihenfolge beachten!) Die Bezeichnungsweise erklärt

Mehr

2.3 Basis und Dimension

2.3 Basis und Dimension Lineare Algebra I WS 205/6 c Rudolf Scharlau 65 2.3 Basis und Dimension In diesem zentralen Abschnitt werden einige für die gesamte Lineare Algebra fundamentale Grundbegriffe eingeführt: Lineare Abhängigkeit

Mehr

1 Zum Aufwärmen. 1.1 Notationen. 1.2 Lineare Abbildungen und Matrizen. 1.3 Darstellungsmatrizen

1 Zum Aufwärmen. 1.1 Notationen. 1.2 Lineare Abbildungen und Matrizen. 1.3 Darstellungsmatrizen 1 Zum Aufwärmen 1.1 Notationen In diesem Teil der Vorlesung bezeichnen wir Körper mit K, Matrizen mit Buchstaben A,B,..., Vektoren mit u,v,w,... und Skalare mit λ,µ,... Die Menge der m n Matrizen bezeichnen

Mehr

Lineare Algebra und Numerische Mathematik für D-BAUG

Lineare Algebra und Numerische Mathematik für D-BAUG P Grohs T Welti F Weber Herbstsemester 25 Lineare Algebra und Numerische Mathematik für D-BAUG ETH Zürich D-MATH Beispiellösung für Serie 8 Aufgabe 8 Basen für Bild und Kern Gegeben sind die beiden 2 Matrizen:

Mehr

β 1 x :=., und b :=. K n β m

β 1 x :=., und b :=. K n β m 44 Lineare Gleichungssysteme, Notations Betrachte das lineare Gleichungssystem ( ) Sei A = (α ij ) i=,,m j=,n α x + α x + + α n x n = β α x + α x + + α n x n = β α m x + α m x + + α mn x n = β m die Koeffizientenmatrix

Mehr

Lineare Algebra I (WS 13/14)

Lineare Algebra I (WS 13/14) Lineare Algebra I (WS 13/14) Alexander Lytchak Nach einer Vorlage von Bernhard Hanke 03.12.2013 Alexander Lytchak 1 / 16 Wiederholung und Beispiele Der Spaltenrang einer Matrix ist gleich ihrem Zeilenrang.

Mehr

Lineare Algebra und analytische Geometrie I

Lineare Algebra und analytische Geometrie I Prof Dr H Brenner Osnabrück WS 2015/2016 Lineare Algebra und analytische Geometrie I Vorlesung 12 Wege entstehen dadurch, dass man sie geht Franz Kafka Invertierbare Matrizen Definition 121 Es sei K ein

Mehr

Übungen zum Ferienkurs Lineare Algebra WS 14/15

Übungen zum Ferienkurs Lineare Algebra WS 14/15 Übungen zum Ferienkurs Lineare Algebra WS 14/15 Matrizen und Vektoren, LGS, Gruppen, Vektorräume 1.1 Multiplikation von Matrizen Gegeben seien die Matrizen A := 1 1 2 0 5 1 8 7 Berechnen Sie alle möglichen

Mehr

(1) In dieser Aufgabe kreuzen Sie bitte nur die Antworten an, die Sie für richtig halten. Eine Begründung wird nicht verlangt.

(1) In dieser Aufgabe kreuzen Sie bitte nur die Antworten an, die Sie für richtig halten. Eine Begründung wird nicht verlangt. () In dieser Aufgabe kreuzen Sie bitte nur die Antworten an, die Sie für richtig halten. Eine Begründung wird nicht verlangt. a) Es seien A und B beliebige n n-matrizen mit Einträgen in einem Körper K.

Mehr

In diesem Kapitel wird der Vektorraumbegriff axiomatisch eingeführt und einige grundlegende Begriffe erläutert, etwa. Unterraum,

In diesem Kapitel wird der Vektorraumbegriff axiomatisch eingeführt und einige grundlegende Begriffe erläutert, etwa. Unterraum, 2 Vektorräume In diesem Kapitel wird der Vektorraumbegriff axiomatisch eingeführt und einige grundlegende Begriffe erläutert, etwa Unterraum, Linearkombination, lineare Unabhängigkeit und Erzeugendensystem.

Mehr

Die lineare Hülle. heißt der Vektor. Linearkombination der Vektoren v i mit Koeffizienten α i. Direkt aus (12.6) folgt

Die lineare Hülle. heißt der Vektor. Linearkombination der Vektoren v i mit Koeffizienten α i. Direkt aus (12.6) folgt Eine Menge v +U mit einem Untervektorraum U nennt man auch eine Nebenklasse des Untervektorraumes U. Sie entsteht, wenn man die Translation τ v auf die Menge U anwendet. Ausdrücke der Form αu + βv, auch

Mehr

Der Rangsatz für lineare Abbildungen

Der Rangsatz für lineare Abbildungen Der Rangsatz für lineare Abbildungen Satz Sei f : V W eine lineare Abbildung Dann gilt dim V = dim Kern(f) + dim Bild(f), also gleichbedeutend dim Kern(f) = dim V rg(f) Da uns in der Regel bei gegebenem

Mehr

3 Vektorräume abstrakt

3 Vektorräume abstrakt Mathematik I für inf/swt Wintersemester / Seite 7 Vektorräume abstrakt Lineare Unabhängigkeit Definition: Sei V Vektorraum W V Dann heißt W := LH(W := Menge aller Linearkombinationen aus W die lineare

Mehr

Kapitel III. Lineare Abbildungen

Kapitel III. Lineare Abbildungen Kapitel III. Lineare Abbildungen Beispiele: 1 Lineare Abbildungen a) Seien c 1,..., c n K vorgegeben. Betrachte die Funktion F (x 1,..., x n ) = c 1 x 1 + c 2 x 2 +... + c n x n in den Variablen x 1,...,

Mehr

Lineare Algebra I. Prof. Dr. M. Rost. Übungen Blatt 6 (WS 2010/2011) Abgabetermin: Donnerstag, 27. November

Lineare Algebra I. Prof. Dr. M. Rost. Übungen Blatt 6 (WS 2010/2011) Abgabetermin: Donnerstag, 27. November Lineare Algebra I Prof. Dr. M. Rost Übungen Blatt 6 (WS 2010/2011) Abgabetermin: Donnerstag, 27. November http://www.math.uni-bielefeld.de/~rost/la1 Erinnerungen und Ergänzugen zur Vorlesung: Der Vollständigkeit

Mehr

Lösungen der Aufgaben zu Abschnitt 5.4

Lösungen der Aufgaben zu Abschnitt 5.4 A Filler: Elementare Lineare Algebra Lösungen zu Abschnitt 54 Lösungen der Aufgaben zu Abschnitt 54 B ist linear unabhängig, wenn die Vektorgleichung ( ) ( ) ( ) ( ) 456 λ + λ + λ = bzw das LGS λ +4λ +λ

Mehr

Lineare Algebra I. Probeklausur - Lösungshinweise

Lineare Algebra I. Probeklausur - Lösungshinweise Institut für Mathematik Wintersemester 2012/13 Universität Würzburg 19. Dezember 2012 Prof. Dr. Jörn Steuding Dr. Anna von Heusinger Frederike Rüppel Lineare Algebra I Probeklausur - Lösungshinweise Aufgabe

Mehr

Übungen zum Ferienkurs Lineare Algebra WS 14/15

Übungen zum Ferienkurs Lineare Algebra WS 14/15 Übungen zum Ferienkurs Lineare Algebra WS 14/15 Linearkombinationen, Basen, Lineare Abbildungen 2.1 Lineare Unabhängigkeit Sind die folgenden Vektoren linear unabhängig? (a) 1, 2, 3 im Q Vektorraum R (b)

Mehr

Vektorräume und Lineare Abbildungen

Vektorräume und Lineare Abbildungen Vektorräume und Lineare Abbildungen Patricia Doll, Selmar Binder, Lukas Bischoff, Claude Denier ETHZ D-MATL SS 07 11.04.2007 1 Vektorräume 1.1 Definition des Vektorraumes (VR) 1.1.1 Grundoperationen Um

Mehr

Das inhomogene System. A x = b

Das inhomogene System. A x = b Ein homogenes lineares Gleichungssystem A x = 0 mit m Gleichungen und n Unbestimmten hat immer mindestens die Lösung 0. Ist r der Rang von A, so hat das System n r Freiheitsgrade. Insbesondere gilt: Ist

Mehr

3. Übungsblatt zur Lineare Algebra I für Physiker

3. Übungsblatt zur Lineare Algebra I für Physiker Fachbereich Mathematik Prof. Dr. Mirjam Dür Dipl. Math. Stefan Bundfuss. Übungsblatt zur Lineare Algebra I für Physiker WS 5/6 6. Dezember 5 Gruppenübung Aufgabe G (Basis und Erzeugendensystem) Betrachte

Mehr

Lineare Algebra und analytische Geometrie I (Unterrichtsfach) Lösungsvorschlag

Lineare Algebra und analytische Geometrie I (Unterrichtsfach) Lösungsvorschlag MATHEMATISCHES INSTITUT DER UNIVERSITÄT MÜNCHEN Dr. E. Schörner WS 11/1 Blatt 1 7.1.1 Übungen zur Vorlesung Lineare Algebra und analytische Geometrie I (Unterrichtsfach) Lösungsvorschlag 45. a) Wegen 1

Mehr

Lineare Algebra und analytische Geometrie I

Lineare Algebra und analytische Geometrie I Prof Dr H Brenner Osnabrück WS 205/206 Lineare Algebra und analytische Geometrie I Vorlesung 9 Basiswechsel Wir wissen bereits, dass in einem endlichdimensionalen Vektorraum je zwei Basen die gleiche Länge

Mehr

Lineare Algebra und analytische Geometrie I

Lineare Algebra und analytische Geometrie I Prof. Dr. H. Brenner Osnabrück WS 2015/2016 Lineare Algebra und analytische Geometrie I Vorlesung 8 Dimensionstheorie Ein endlich erzeugter Vektorraum hat im Allgemeinen ganz unterschiedliche Basen. Wenn

Mehr

Kap 5: Rang, Koordinatentransformationen

Kap 5: Rang, Koordinatentransformationen Kap 5: Rang, Koordinatentransformationen Sei F : V W eine lineare Abbildung. Dann ist der Rang von F erklärt durch: rang F =dim ImF. Stets gilt rang F dimv, und ist dimv

Mehr

Wiederholung: lineare Abbildungen

Wiederholung: lineare Abbildungen Wiederholung: lineare Abbildungen Def Es seien (V,+, ) und (U, +, ) zwei Vektorräume Eine Abbildung f : V U heißt linear, falls für alle Vektoren v 1, v 2 V und für jedes λ R gilt: (a) f (v 1 + v 2 ) =

Mehr

8 Lineare Abbildungen und Matrizen

8 Lineare Abbildungen und Matrizen 8 Lineare Abbildungen und Matrizen 8.1 Lineare Abbildungen Wir beschäftigen uns nun mit Abbildungen zwischen linearen Räumen. Von besonderem Interesse sind Abbildungen, die die Struktur der linearen Räume

Mehr

Der Kern einer Matrix

Der Kern einer Matrix Die elementaren Zeilenoperationen p. 1 Der Kern einer Matrix Multipliziert man eine Matrix mit den Spaltenvektoren s 1,..., s m von rechts mit einem Spaltenvektor v := (λ 1,..., λ m ) T, dann ist das Ergebnis

Mehr

LINEARE ALGEBRA II. FÜR PHYSIKER

LINEARE ALGEBRA II. FÜR PHYSIKER LINEARE ALGEBRA II FÜR PHYSIKER BÁLINT FARKAS 4 Rechnen mit Matrizen In diesem Kapitel werden wir zunächst die so genannten elementaren Umformungen studieren, die es ermöglichen eine Matrix auf besonders

Mehr

Kap 1: VEKTORRÄUME. (c) (λµ) v = λ (µ v) (b) λ (v + w) = (λ v) + (λ w) (d) 1 v = v

Kap 1: VEKTORRÄUME. (c) (λµ) v = λ (µ v) (b) λ (v + w) = (λ v) + (λ w) (d) 1 v = v Kap 1: VEKTORRÄUME Es sei X eine Menge. Eine Familie von Elementen von X ist eine Abbildung ϕ : I X, i ϕ(i) = x i, wobei die Menge I in diesem Zusammenhang auch Indexmenge genannt wird. Man schreibt vereinfacht

Mehr

Mathematik I. Vorlesung 14. Rang von Matrizen

Mathematik I. Vorlesung 14. Rang von Matrizen Prof Dr H Brenner Osnabrück WS 2009/2010 Mathematik I Vorlesung 14 Rang von Matrizen Definition 141 Es sei K ein Körper und sei M eine m n-matrix über K Dann nennt man die Dimension des von den Spalten

Mehr

70 IV. ENDLICH-DIMENSIONALE VEKTORRÄUME

70 IV. ENDLICH-DIMENSIONALE VEKTORRÄUME IV. Endlich-dimensionale Vektorräume Unter einem endlich-dimensionalen Vektorraum verstehen wir einen Vektorraum, der eine endliche Basis besitzt. Die entscheidende Beobachtung ist die Tatsache, dass in

Mehr

37 Gauß-Algorithmus und lineare Gleichungssysteme

37 Gauß-Algorithmus und lineare Gleichungssysteme 37 Gauß-Algorithmus und lineare Gleichungssysteme 37 Motivation Lineare Gleichungssysteme treten in einer Vielzahl von Anwendungen auf und müssen gelöst werden In Abschnitt 355 haben wir gesehen, dass

Mehr

Übungen zu Einführung in die Lineare Algebra und Geometrie

Übungen zu Einführung in die Lineare Algebra und Geometrie Übungen zu Einführung in die Lineare Algebra und Geometrie Andreas Cap Wintersemester 2014/15 Kapitel 1: Einleitung (1) Für a, b Z diskutiere analog zur Vorlesung das Lösungsverhalten der Gleichung ax

Mehr

Mathematik für Anwender I

Mathematik für Anwender I Prof Dr H Brenner Osnabrück WS 2011/2012 Mathematik für Anwender I Vorlesung 11 Rang von Matrizen Definition 111 Es sei K ein Körper und sei M eine m n-matrix über K Dann nennt man die Dimension des von

Mehr

5.5 Abstrakter Vektorraum

5.5 Abstrakter Vektorraum 118 Kapitel 5 Lineare Algebra 55 Abstrakter Vektorraum Für die Vektoraddition und die Multiplikation von Vektoren mit Skalaren im zweioder dreidimensionalen euklidischen Raum gelten bestimmte Rechengesetze,

Mehr

Mathematik für Naturwissenschaftler II SS 2010

Mathematik für Naturwissenschaftler II SS 2010 Mathematik für Naturwissenschaftler II SS 2010 Lektion 7 11. Mai 2010 Kapitel 8. Vektoren Definition 76. Betrachten wir eine beliebige endliche Anzahl von Vektoren v 1, v 2,..., v m des R n, so können

Mehr

13 Partielle Ableitung und Richtungsableitung

13 Partielle Ableitung und Richtungsableitung 3 PARTIELLE ABLEITUNG UND RICHTUNGSABLEITUNG 74 3 Partielle Ableitung und Richtungsableitung 3 Definition und Notiz Sei B R n offen, f : B R m, v R n, so heißt für γ x,v (t) = x + tv d dt f(x + tv) f(x)

Mehr

3.5 Duale Vektorräume und Abbildungen

3.5 Duale Vektorräume und Abbildungen 3.5. DUALE VEKTORRÄUME UND ABBILDUNGEN 103 3.5 Duale Vektorräume und Abbildungen Wir wollen im Folgenden auch geometrische Zusammenhänge mathematisch beschreiben und beginnen deshalb jetzt mit der Einführung

Mehr