Engagiert gesund bleiben

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1 Seite 1 Engagiert gesund bleiben Teil1: Gesundheitsförderung im Ehrenamt Teil 2: Konkrete Tipps für eine gesundheitsförderliche Arbeitskultur im Team 25. März 2017 Heinrich Pesch Haus, Ludwigshafen Veranstalter: Fachstelle für Katholische öffentliche Büchereien der Diözese Speyer

2 Seite 2 Engagiert gesund bleiben Teil 1 Gesundheitsförderung im Ehrenamt I Was ist Gesundheit? Aktionsphase I: Fragen zum eigenen Gesundheitskonzept II Gesundheit der Beschäftigten in Deutschland III Risiken und Nebenwirkungen ehrenamtlicher Arbeitsstrukturen Aktionsphase II: Meine Herzensangelegenheiten in der Bücherei VI Gesundheit im Kontext des EA-Engagements Aktionsphase III: Die 10 Gebote der Gelassenheit

3 Seite 3 Engagiert gesund bleiben Teil 1 Gesundheitsförderung im Ehrenamt I Was ist Gesundheit? Aktionsphase I: Fragen zum eigenen Gesundheitskonzept II Gesundheit der Beschäftigten in Deutschland III Risiken und Nebenwirkungen ehrenamtlicher Arbeitsstrukturen Aktionsphase II: Meine Herzensangelegenheiten in der Bücherei VI Gesundheit im Kontext des EA-Engagements Aktionsphase III: Die 10 Gebote der Gelassenheit

4 Seite 4 Was ist Gesundheit? - Definitionen WHO 1948 (Verfassung der World Health Organisation) Gesundheit ist der Zustand von vollständigem physischen, geistigen und sozialem Wohlbefinden, der sich nicht nur in der Abwesenheit von Krankheit und Behinderung auszeichnet. Statisch WHO 1986 (Ottawa Charta) Zur Erreichung dieses Zustandes verwirklichen sowohl Einzelne als auch Gruppen ihre Bedürfnisse, Wünsche und Hoffnungen und meistern und verändern ihre Umwelt. Dynamisch Gesundheitsförderung WHO 1998 (WHO Strategie Gesundheit für alle im 21. Jh ) Es soll ein Grad der Gesundheit erreicht werden, der es allen Menschen ermöglicht, ein sozial und wirtschaftlich produktives Leben zu führen. Universal Soziale Gerechtigkeit (z.b. Inklusion) Entwicklung des Gesundheitsbegriffes

5 Seite 5 Faktoren für eine (gute?) Gesundheit Personale Faktoren - Alter - Geschlecht - ethnische Herkunft - genetische Disposition - körperliche Konstitution - Persönlichkeitsstruktur - Lebensgewohnheiten - Bildungsgrad - Bewältigungskompetenz bei Lebenskrisen Soziale Faktoren - wirtschaftliche Lage - Wohnverhältnisse - Verkehrssicherheit - soziale Integration - Umweltqualität - Arbeitsbedingungen - Arbeitsanforderungen - private Lebensformen Gesundheitssystem - Erreichbarkeit - Zugänglichkeit - Bedarfsgerechtigkeit - Versorgungsqualität - Versicherungssystem Gesundheits- und Krankheitszustand der Bevölkerung Nach: K.Hurrelmann

6 Seite 6 Gesundheit im gesellschaftlichen Kontext sozial politisch Gesundheit psychisch körperlich / physisch

7 Seite 7 Gesundheitsmodelle Salutogenese (Aaron Antonovsky, ) Der Fluss des Lebens wie wird man ein guter Schwimmer? Kohähenzgefühl: - Gefühl von Verstehbarkeit - Gefühl von Handhabbarkeit / Bewältigbarkeit - Gefühl von Sinnhaftigkeit Innere Kraft Resilienz = seelische Widerstandskraft (lat: abprallen ) Resilienz ist die Fähigkeit eines Systems, mit Veränderungen umgehen zu können Resilienz entsteht im Zusammenspiel zwischen der Umgebung, Vorerfahrungen und der Art und Weise, wie Krisen und Belastungen verarbeitet werden. Ressourcenorientierung

8 Seite 8 Gesundheitsmodelle Gesundheit und Ethische Werte Gesundheit ein hohes, aber nicht das höchste Gut Thesen: (Dr. Manfred Lütz, Köln) - Gesundheit ist zur konfessionsübergreifenden Religion geworden - Gesund ist der, der mit seinen Krankheiten einigermaßen zufrieden leben kann Bewertung Alte Betrachtung: Paradigmenwechsel: Was macht krank? Wie können Erkrankungen vermieden werden? Neue Betrachtung: Was fördert die Gesundheit? Was hilft Menschen, gesund zu bleiben?

9 Seite 9 Aktionsphase I Fragen zum eigenen Gesundheitskonzept Arbeitsauftrag zu Phase I Selbstinterview: Lesen Sie die Fragen zum eigenen Gesundheitskonzept und beobachten Sie sich selbst: Welche Frage überrascht Sie? Welche Frage macht Sie nachdenklich? Mit welchem Aspekt würden Sie sich gerne länger beschäftigen? Tauschen Sie sich kurz mit Ihrem Nachbarn / Ihrer Nachbarin darüber aus!

10 Seite 10 Engagiert gesund bleiben Teil 1 Gesundheitsförderung im Ehrenamt I Was ist Gesundheit? Aktionsphase I: Fragen zum eigenen Gesundheitskonzept II Gesundheit der Beschäftigten in Deutschland III Risiken und Nebenwirkungen ehrenamtlicher Arbeitsstrukturen Aktionsphase II: Meine Herzensangelegenheiten in der Bücherei VI Gesundheit im Kontext des EA-Engagements Aktionsphase III: Die 10 Gebote der Gelassenheit

11 Seite 11 Gesundheit der Beschäftigten in Deutschland Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), zitiert in spiegel-online,

12 Seite 12 Gesundheit der Beschäftigten in Deutschland

13 Seite 13 Gesundheit der Beschäftigten in Deutschland

14 Seite 14 Gesundheit der Beschäftigten in Deutschland

15 Seite 15 Stressoren als Risikofaktor bei der Arbeit - schlechte Kommunikation (arbeitsbezogen) - unklare Rollen und Verantwortlichkeiten - geringe Mitwirkungsmöglichkeiten und Entscheidungsspielräume - schlechte Arbeitsorganisation - Probleme in der Verfügbarkeit von Arbeitsmitteln - Mangelnde Abwechslung, Zerstücklung der Arbeit - Unterforderung / Überforderung - Zeitdruck - Schichtarbeit, unflexible Arbeitszeiten - Stagnation oder Unsicherheit in der beruflichen Laufbahnentwicklung - Bewältigung der Balance zwischen privaten und beruflichen Anforderung - Konflikte, mangelnde soziale Unterstützung Nach J.Lempert-Horstkotte / DGSv 2013

16 Seite 16 Das Eisbärmodell: - 7/8 des Problems liegen unter Wasser Fehlzeiten Vergiftetes Klima Hohe Fluktuation Wenig Kooperationsbereitschaft Nicht eingebrachte Leistungsbereitschaft Konsumentenhaltung Schlechter Umgang mit Klienten Fehler Überdruss Kaum Verbesserungsvorschläge

17 Seite 17 Engagiert gesund bleiben Teil 1 Gesundheitsförderung im Ehrenamt I Was ist Gesundheit? Aktionsphase I: Fragen zum eigenen Gesundheitskonzept II Gesundheit der Beschäftigten in Deutschland III Risiken und Nebenwirkungen ehrenamtlicher Arbeitsstrukturen Aktionsphase II: Meine Herzensangelegenheiten in der Bücherei VI Gesundheit im Kontext des EA-Engagements Aktionsphase III: Die 10 Gebote der Gelassenheit

18 Seite 18 Aktionsphase II Ihre Herzensangelegenheit in der Bücherei Arbeitsauftrag zu Phase II Beschriften Sie Ihre Herz-Karte: Woran hängt IHR Herz / was ist IHRE Leidenschaft in der Büchereiarbeit?

19 Seite 19 Aktionsphase II Ihre Herzensangelegenheit in der Bücherei Etwas für das Gemeinwohl tun Anderen Menschen helfen Spaß an der Tätigkeit haben Sympathische Menschen treffen Eigene Interessen vertreten Eigene Verantwortung haben Anerkennung finden Kenntnisse+Erfahrungen erweitern

20 Seite 20 Aktionsphase II

21 Seite 21 Kultur des Ehrenamtes

22 Seite 22 Kultur des Ehrenamtes

23 Kennen Sie die Motive Ihrer Teammitglieder? Ich engagiere mich in der Bücherei (KÖB), weil... - ich Bücher liebe, - über Bücher der Kontakt... - im Team die Tätigkeit... - die Patienten dankbar sind für... Und SIE? Wollen Sie uns unterstützen und bei uns mitarbeiten? Sie finden uns: Sonntags 9:00 12:00 Uhr Donnerstags 15:00 18:00 Uhr in der Bücherei St. Antonius Adresse:, Telefon:..., Mail:... Wir freuen uns auf Sie! Seite 23

24 Haupt- und Ehrenamt eine Frage der Kultur Hauptamt Qualifikation Ehrenamt Routine qualifiziertes Personal - hohe Fachanforderungen - gesicherte Finanzierung - klare Aufgaben - klare Kompetenz - Leitungsfunktion - Kontinuität - Klare Strukturen -? Selbstbild angelerntes Personal geringe fachliche Anforderung Finanzierungsschwierigkeiten Aufgaben nach Neigung/Lust unsichere Kompetenzen Rechtfertigungsdruck & Widerstände enge Beziehungsstrukturen Fluktuation Hohe ideelle Zielsetzung? Selbstbild Seite 24

25 Seite 25 Stressoren als Risikofaktor in der ehrenamtlichen Arbeit - schlechte Kommunikation - unklare Rollen und Verantwortlichkeiten - geringe Mitwirkungsmöglichkeiten und Entscheidungsspielräume - schlechte Arbeitsorganisation - Probleme in der Verfügbarkeit von Arbeitsmitteln - Mangelnde Abwechslung, Zerstücklung der Arbeit - Unterforderung / Überforderung - Zeitdruck - Schichtarbeit, unflexible Arbeitszeiten - Stagnation oder Unsicherheit in der beruflichen Laufbahnentwicklung - Bewältigung der Balance zwischen privaten und beruflichen Anforderung - Konflikte, mangelnde soziale Unterstützung Nach J.Lempert-Horstkotte / DGSv 2013

26 Seite 26 Der ehrenamtliche Eisbär: - 7/8 des Problems liegen unter Wasser Rückzug aus der ehrenamtlichen Arbeit Vergiftetes Klima Hohe Fluktuation Wenig Kooperationsbereitschaft Keine Übernahme von Verantwortung Kampf um Ressourcen Schlechter Umgang mit Lesern Fehler Überdruss Mangelnde Anerkennung

27 Seite 27 Engagiert gesund bleiben Teil 1 Gesundheitsförderung im Ehrenamt I Was ist Gesundheit? Aktionsphase I: Fragen zum eigenen Gesundheitskonzept II Gesundheit der Beschäftigten in Deutschland III Risiken und Nebenwirkungen ehrenamtlicher Arbeitsstrukturen Aktionsphase II: Meine Herzensangelegenheiten in der Bücherei VI Gesundheit im Kontext des EA-Engagements Aktionsphase III: Die 10 Gebote der Gelassenheit

28 Seite 28

29 Seite 29 Aktionsphase III Besser als Zeitplanung: Prioritäten setzen! Arbeitsauftrag zu Phase III 10 Gebote der Gelassenheit ( Johannes XXIII): Lesen Sie die 10 Gebote der Gelassenheit: Welche Gebot sagt ihnen spontan am meisten zu? Markieren Sie es auf dem Arbeitsblatt. Könnten Sie dieses Gebot in Ihren Alltag integrieren? Tauschen Sie sich kurz mit Ihrem Nachbarn / Ihrer Nachbarin darüber aus!

30 Seite 30 Zeitkuchen Schlafen Schlafen Arbeit Arbeit Ich Familie Familie Ausgangssituation Die Person wird krank und engagiert sich gleichzeitig noch mehr in der Bücherei

31 Seite 31 Engagiert gesund bleiben - Praxistipps für die Ehrenamtliche Arbeit Praxistipp 1: Praxistipp 2: Praxistipp 3: Was fange ich an was beende ich? Jeden Abend eine Kurzreflexion: Welche (kleine) Tätigkeit, Angewohnheit, Routine führe ich nicht mehr fort? Was beginne ich neu? Machen Sie eine persönliche Engagementsinventur! Erstellen Sie einen (Ist-)Zeitkuchen für Ihr persönliches Engagement. Stimmen die Prioritäten noch? Was müssten Sie verändern, damit Sie sich weiterhin entspannt und zufrieden engagieren können? Machen Sie in Ihrer Bücherei eine Energieinventur! Wieviel Energie / Zeit kann unser Team zur Verfügung stellen (in der Woche / im Monat / im Jahr)? Welche Aufgaben sind für die Entwicklung der Bücherei in Zukunft wichtig? Passen Energiekuchen und Prioritätenkuchen zusammen? Literaturempfehlung: Gellermann: "Büchereiarbeit macht glücklich". Die Arbeitszufriedenheit erhalten und Belastungen verringern. BiblioTheke, 1/2017. S

32 Seite 32 Engagiert gesund bleiben Teil1: Gesundheitsförderung im Ehrenamt Teil 2: Konkrete Tipps für eine gesundheitsförderliche Arbeitskultur im Team 25. März 2017 Heinrich Pesch Haus, Ludwigshafen

33 Seite 33 Engagiert gesund bleiben Teil 2: Konkrete Tipps für eine gesundheitsförderliche Arbeitskultur im Team I Vielfalt als Ressource: das Potential im Team Aktionsphase IV: Aufstehen heißt dazugehören II Die Kommunikation im Team Aktionsphase V.: Die Kommunikation in unserem Team III Gesundheitsförderlich zusammenarbeiten Aktionsphase IV: Die gesundheitsförderliche Arbeitskultur

34 Seite 34 Engagiert gesund bleiben Teil 2: Konkrete Tipps für eine gesundheitsförderliche Arbeitskultur im Team I Vielfalt als Ressource: das Potential im Team Aktionsphase IV: Aufstehen heißt dazugehören II Die Kommunikation im Team Aktionsphase V.: Die Kommunikation in unserem Team III Gesundheitsförderlich zusammenarbeiten Aktionsphase IV: Die gesundheitsförderliche Arbeitskultur

35 Seite 35 Aktionsphase IV Aufstehen heißt dazugehören Arbeitsauftrag zu Phase IV Bitte erheben Sie sich an Ihrem Platz, wenn die Aussage auf Sie zutrifft! 1. Wo befindet sich Ihre Bücherei? 2. Wie lange engagieren Sie sich schon in der Bücherei? 3. Wie groß ist Ihr Team? 4. Welche Rolle haben Sie im Team?

36 Seite 36 Die Vielfalt der Teams in KÖB: Charakter e Begabungen Alter Herkunft Dauer der Zugehörigkeit Aufgaben Rahmenbe - dingungen Qualifikation Vielfalt als Erfolgsfaktor (Diversity Management) Soziale Vielfalt konstruktiv nutzen Produktive Gesamtatmosphäre

37 Das Potential im Team: Mitarbeiter- Motivation Sozial- Kompetenz Humankapital Fach- Kompetenz Methoden- Kompetenz Führungs- Kompetenz Seite 37

38 Seite 38 Erklärung der Begriffe: Mitarbeiter-Motivation: Arbeitseinsatz, Engagement Krankenstand, Kennzahlen Zuverlässigkeit Arbeitsklima Anreize, Begünstigungen Sonderaktivitäten Methoden-Kompetenz: Computer, Software Bibliothekarische Fachkunde Arbeitsabläufe kennen und einhalten Einbinden, Desinfizieren... Sozial-Kompetenz: Kommunikative Fähigkeiten Reflektiertes Menschenbild Fähigkeiten zur Teamarbeit, Absprachen, Kompromissen Konfliktfähigkeit Knigge Fach-Kompetenz: Fortbildungen / Ausbildungen Bibliothekarische Fachkunde Eigenes Lesen, Repertoire, Literarische Kenntnisse Aktualität Führungs-Kompetenz: Übernahme von Verantwortung Langfristige Ziele verfolgen Mitarbeiter mitnehmen Transparentes Leitungshandeln Delegieren Führen können und sich führen lassen können

39 Seite 39 Engagiert gesund bleiben Teil 2: Konkrete Tipps für eine gesundheitsförderliche Arbeitskultur im Team I Vielfalt als Ressource: das Potential im Team Aktionsphase IV: Aufstehen heißt dazugehören II Die Kommunikation im Team Aktionsphase V.: Die Kommunikation in unserem Team III Gesundheitsförderlich zusammenarbeiten Aktionsphase IV: Die gesundheitsförderliche Arbeitskultur

40 Seite 40 Aktionsphase V Arbeitsauftrag zu Phase V Fünf Plakate: Bitte auf jedes Bild 2 Punkte kleben!

41 Seite 41 Kommunikation und Teamgröße: Teamarbeit heißt: direkte Kommunikation 2-5 Personen 6-12 Personen Personen? direkte, ungeregelte Kommunikation direkte, moderierte Kommunikation stellvertretende Kommunikation, organisierte Kommunikationsstrukturen Wichtig: Jedes Teammitglied muss jederzeit über alle Informationen und Arbeitsmittel verfügen, die es für seine Arbeit braucht!

42 Seite 42 Empfohlene Zeitaufteilung einer Teamsitzung:

43 Seite 43 Begrüßungsphase: Was gibt es zu sagen, zu fragen, loszuwerden......zu sachlichen Aspekten? Aufgaben, Ziele, Inhalte, Vorgehen, Methoden, Arbeitsabläufe...zu persönlichem? Stimmungen, Gedanken, Gefühle, die sich direkt oder indirekt auf die Arbeit auswirken können...zu Wünschen? Nach dem Motto: Wenn alles nur nach mir ginge, was würden wir dann mehr, weniger, anders machen?...zum Team? Beziehungen zu Kollegen / zur Teamleitung, Konflikte, die Arbeitsatmosphäre, der Umgang miteinander

44 Seite 44 Metakommunikation im Team einführen: 1. Haben Sie Geduld! 2. Haben Sie Bereitschaft und Tat-Willen! 3. Erklären Sie den Sinn der Metakommunikation! 4. Gehen Sie den ersten Schritt! 5. Sprechen Sie ermunternde Einladungen aus! 6. Greifen Sie emotionale Andeutungen auf! 7. Fragen Sie nach Beispielen für Störungen! 8. Begleiten Sie das Team wohlwollend und wertschätzend! Sie sind Vorbild!!

45 Seite 45 Engagiert gesund bleiben Teil 2: Konkrete Tipps für eine gesundheitsförderliche Arbeitskultur im Team I Vielfalt als Ressource: das Potential im Team Aktionsphase IV: Aufstehen heißt dazugehören II Die Kommunikation im Team Aktionsphase V.: Die Kommunikation in unserem Team III Gesundheitsförderlich zusammenarbeiten Aktionsphase IV: Die gesundheitsförderliche Arbeitskultur

46 Seite 46 5 Teamtugenden im Alltag - die besondere Art, Einfluss zu nehmen 1. Bei sich selbst beginnen 2. Wertschätzung geben 3. Erst fragen, dann antworten 4. Widersprüche aushalten 5. Sich Zeit nehmen

47 Seite 47 Gesund führen - der gesundheitsförderliche Führungsstil Wer gut führt, führt automatisch auch gesund! Anne Katrin Matyssek Anerkennung / Wertschätzung Interesse / Aufmerksamkeit Belastungsreduzierung und Ressourcenaufbau Gesprächsführung / Kommunikation Transparenz / Durchschaubarkeit Betriebsklima / Stimmung

48 Seite 48 Aktionsphase VI Büchereiarbeit macht glücklich - in der Leitung und im Team! Arbeitsauftrag zu Phase VI Bitte ordnen Sie sich einer der beiden Gruppen zu: Gruppe 1: Gruppe 2: Mit Leitungsaufgaben betraute Teammitglieder (Leitung / Stellvertretene Leitung / Leitungsteam / Sonderaufgaben.) Teammitglieder ohne Leitungsaufgabe Arbeiten Sie zu 5-6 Personen mit einer Arbeitsmappe. Lesen Sie zunächst das AB Selbst-Check / Teamtugenden für den Alltag und das AB Tischdiskussion. Diskutieren Sie an Hand des DIN A3 Plakates Tischdiskussion die Aufgabe und halten Sie Ihre Überlegungen schriftlich darauf fest.

49 Seite 49 Danke für Ihre Aufmerksamkeit! Ziel: Genießen Sie Ihr Engagement! Noch Fragen? Dipl.Theol, DGSv, BGM Fachberaterin An der Stephanuskirche 2, Hamm Tel

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