(Veränderte) Kommunikation mit Eltern

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1 (Veränderte) Kommunikation mit Eltern Adolf Bartz Referent für Schulleitungsfortbildung NRW ( ) Schulleiter am Couven Gymnasium Aachen ( )

2 Perspektivwechsel: Elternerwartungen an den Arzt ihres Kindes Situation: Ihr Kind ist erkrankt. Sie suchen das Gespräch mit dem behandelnden Arzt. Welche Erwartungen haben Sie an die Professionalität des Arztes? Welche Erwartungen haben Sie an das Gespräch mit dem Arzt? Notieren Sie bitte Ihre Erwartungen an den Arzt im Hinblick auf das Gespräch zur Erkrankung Ihres Kindes.

3 Abgleich: Erwartungen an den Arzt (1) Bereitschaft zum Gespräch Verständnis für zeitliche Begrenzung (2) Information zur Diagnose und Therapie (3) Information zur Aussicht auf Heilung und möglichen Risiken (4) Verständlichkeit der Information Erläuterung von Fachbegriffen und auf Nachfrage (5) Bereitstellen von weiteren Informationsmöglichkeiten (Material, Internetquellen) (6) Einholen von Informationen zum Kind und zu den Beobachtungen der Eltern im Hinblick auf die Erkrankung

4 (7) Bereitschaft, Zweifel an der Diagnose oder Therapie anzuhören und ernst zu nehmen und nicht als Angriff auf Professionalität abzuwehren (8) Beteiligung an Entscheidungen (z.b. Operation) (9) Bei Kritik des Arztes am Elternverhalten: Gründe erläutern, aber kein Vorwurf oder Angriff (10) Bei Anforderungen an Eltern: Konkrete Angabe, was sie tun und worauf sie achten sollen - Begrenzung ihrer Möglichkeiten akzeptieren (11) Gesprächsabschluss mit klaren Absprachen und Vereinbarungen

5 Übersicht 1) Aufgaben der Schulleitung 2) Beziehungen mit Eltern gestalten - Erwartungen klären 3) Mit unprofessionellem Gesprächsverhalten umgehen 4) Kommunikationsbarrieren vermeiden 5) Beschwerde, Beratung, Kritik 6) Elterngespräche klar strukturieren 7) Für den eigenen und den gemeinsamen Nutzen sorgen

6 Literatur: Material Bartz, A. (2014), Gespräche mit Schülern und Eltern führen, Frechen: Ritterbach 2014 Bartz, A. (2014), Schwierige Elterngespräche professionell führen. PraxisWissen Schulleitung, Köln: Carl Link Wolters Kluwer Deutschland, Beitrag Handout: Ablaufstrukturen bei unterschiedlichen Gesprächstypen

7 Übersicht 1) Aufgaben der Schulleitung 2) Beziehungen mit Eltern gestalten - Erwartungen klären 3) Mit unprofessionellem Gesprächsverhalten umgehen 4) Kommunikationsbarrieren vermeiden 5) Beschwerde, Beratung, Kritik 6) Elterngespräche klar strukturieren 7) Für den eigenen und den gemeinsamen Nutzen sorgen

8 Aufgaben der Schulleitung Nicht nur Elterngespräche selbst führen, sondern auch für eine Gesprächskultur an der Schule sorgen Anregungen: Material / Literatur zu Elterngesprächen Workshop / Pädagogischer Tag: Wissen und Training zu Kommunikation Elterngespräche und Elternsprechtag evaluieren Elternbeschwerden auswerten Regelmäßige Gespräche mit Elternvertretung Lehrer-Eltern-Schüler-Ausschuss zur Schulentwicklung Vorgaben zur Kommunikation mit Eltern im Schulprogramm und in den Regeln der Ablauforganisation

9 Übersicht 1) Aufgaben der Schulleitung 2) Beziehungen mit Eltern gestalten - Erwartungen klären 3) Mit unprofessionellem Gesprächsverhalten umgehen 4) Kommunikationsbarrieren vermeiden 5) Beschwerde, Beratung, Kritik 6) Elterngespräche klar strukturieren 7) Für den eigenen und den gemeinsamen Nutzen sorgen

10 Beziehungsgestaltung mit Eltern Gemeinsame Verantwortung: Förderung der Entwicklung und des Lernens der Kinder und Jugendlichen Teilung der Verantwortung: Zuständigkeit der Lehrer/innen für die Aufgaben und Probleme in der Schule, Zuständigkeit der Eltern für das Leben und die Probleme in Familie und Freizeit Dialog auf Augenhöhe: Sichtweisen austauschen und wechselseitig ernst nehmen Wissen: Unterschiedlichkeit des Wissens und der Wahrnehmung und Bewertung des Schülerverhaltens akzeptieren

11 Beispiel: Elternsprechtag Statt des Einstiegs durch die Lehrerinformation über den Leistungsstand und Nachfragen durch die Eltern: 1) Sichtweise der Eltern (und Schüler) erfragen: Was ist gut gelungen? Was hat behindert? Was genau braucht der Schüler für seine weitere Entwicklung? 2) Eigene Wahrnehmung und den Bedarf an Weiterentwicklung des Schülers darstellen 3) Beiderseitige Angebote für Förderung und Weiterentwicklung klären und vereinbaren

12 Erwartungsklärung Grundlage: Normative Vorgaben (Lehrplan, Kriterien der Leistungsbewertung, Schulprogramm) Leitfragen für die Eltern: Versetzen Sie sich ans Ende des Schuljahrs: Was muss bis dahin geschehen sein, damit Sie mit der Entwicklung Ihres Kindes zufrieden sind? Was kann ich aus Ihrer Sicht dazu beitragen? Was können und wollen Sie dazu beitragen, dass genau das geschieht, was für Ihre Zufriedenheit wichtig ist? Was soll in diesem Schuljahr auf keinen Fall passieren? Wie lassen Sie mich merken, wenn es passiert?

13 Wie können und wollen Sie dazu beitragen, dass das nicht passiert? Wie können Sie zu einer konstruktiven Lösung beitragen, wenn es doch passiert? Eigenes Angebot erläutern Erwartungen an die Eltern äußern Erwartungen mit den Elternerwartungen abgleichen Vereinbarung

14 Austausch in Murmelgruppen Tauschen Sie Ihre Positionen zur Eignung der Erwartungsklärung als Muster für die Struktur der Gespräche am Elternsprechtag aus. Schätzen Sie im Vergleich mit dem herkömmlichen Modell (Lehrerinformation und Nachfrage) die Vorteile und die möglichen Nachteile ein. Welche Schwierigkeiten sehen Sie, das Modell der Erwartungsklärung als Muster für Elterngespräche an Ihrer Schule zu nutzen? Sollten an der Erwartungsklärung und anderen Gesprächen, bei denen es um die Schüler/-innen geht, die Kinder und Jugendlichen beteiligt werden?

15 Mit Schülern statt über sie reden Klären: Was sollte nur zwischen Lehrpersonen und Eltern besprochen werden und woran sollte (ab welchem Alter) der Schüler beteiligt werden? Grund für Beteiligung: Eltern und Lehrer geben Verhaltensorientierung, aber das Verhalten ändern kann nur der Schüler selbst. Konsequenz: Die Sicht des Schülers ernst nehmen und seinen Emotionen und Äußerungen Raum geben Im Gespräch L-E-S auf die Gestaltung der Dreiecksbeziehung achten Koalitionen vermeiden: L und E gegen den Schüler S und E gegen den Lehrer L und S gegen die Eltern

16 Übersicht 1) Aufgaben der Schulleitung 2) Beziehungen mit Eltern gestalten - Erwartungen klären 3) Mit unprofessionellem Gesprächsverhalten umgehen 4) Kommunikationsbarrieren vermeiden 5) Beschwerde, Beratung, Kritik 6) Elterngespräche klar strukturieren 7) Für den eigenen und den gemeinsamen Nutzen sorgen

17 Verantwortung für die Beziehungsgestaltung und Gesprächsführung Grundsatz: Die Verantwortung für die Beziehungsgestaltung und damit auch für die Gesprächsführung liegt immer beim hierarchisch Höherstehenden bzw. beim Professionellen Konsequenz: Die Lehrer/innen sind für die professionelle Beziehungsgestaltung und Gesprächsführung verantwortlich auch dann, wenn sich Eltern unprofessionell verhalten (z.b. emotional werden, eigene Sichtweise als die richtige durchsetzen wollen, unreflektiert Sicht und Erleben des Kindes übernehmen)

18 Die Lehrerrolle in Elterngesprächen Lehrer/in: Gesprächsführung und moderation (Allseitigkeit) Lehrer/in: Gesprächspartei Eltern: Gesprächspartei

19 Mit unprofessionellem Verhalten umgehen Grundlage: Gesprächspartner ernst nehmen und so akzeptieren, wie er ist und sich äußert Raum für die Äußerung von Empörung und Emotionen geben Entwaffnung und Deeskalation durch Verstehen Voraussetzung für Gespräch auf Sachebene Chance, tiefer gehende Probleme anzusprechen Klare Grenzen setzen Beleidigungen zurückweisen Gespräch abbrechen Eltern entscheiden lassen, ob Abbruch oder Weiterführung mit Vereinbarung zum weiteren Verfahren abschließen

20 Gespräche entwaffnend führen Emotionen (Ärger, Empörung, Vorwürfe ) zulassen Ggf. Fragen zum besseren Verstehen der Emotionen stellen ( Was genau hat Sie daran so aufgeregt?...) Übergang auf die Sachebene ermöglichen: Was genau soll am Ende unseres Gesprächs erreicht sein? Eigene Sicht- und Erlebnisweise erläutern Bei dauerhafter Verstrickung in die Emotionen: Gespräch beenden (mit Vereinbarung, wie es weitergeht)

21 Fehlersuche und Schuldzuweisungen vermeiden Probleme zukunfts- und lösungsorientiert ansprechen statt Vergangenheitsbewältigung Statt: Wer ist schuld? fragen: Wer kann was beitragen, damit sich die Situation verbessert und die Probleme gelöst werden? Zu eigenen Fehlern stehen: Ich möchte eine gute Beziehung zum Schüler. Ich merke, das ist mir nicht gelungen. Helfen Sie mir dabei, wir mir das gelingen kann.

22 Austausch in Murmelgruppen Situation: Ein Schüler ist von vier Mitschülern auf dem Flur bedroht worden. Der Vater wirft Ihnen empört vor, Sie seien daran vorbeigegangen, ohne sich um den Vorfall zu kümmern. So dürfe sich kein Lehrer verhalten und als Schulleiter seien Sie erst recht völlig ungeeignet. Aufgabe: Überlegen Sie Äußerungen, wie Sie auf den Vorwurf reagieren können und wollen. Überprüfen Sie vergleichend, welche Wirkungen Ihre Äußerungen bei dem Vater haben könnten.

23 Umgang mit Kritik: Die vier Ohren Selbstbekundungsohr: Was sagt die Beschwerde / die Empörung über die Eltern aus? Prüfen: Was erwarten und was brauchen sie? Achtung: Kann dazu führen, die eigene Betroffenheit nicht mehr zu sehen. Beziehungsohr: Was ist das Bild der Eltern von mir? Prüfen, ob ich die Form der Äußerung und die Definition der Beziehung annehmen kann. Achtung: Auf diesem Ohr gehe ich schnell in (Gegen-)Angriff oder Verteidigung! Sachohr: Worum geht es? Prüfen: Stimme ich in der Sache zu? Appellohr: Was erwarten die Eltern von mir? Prüfen: Was bin ich bereit zu tun? Achtung: Gefahr der Überfürsorglichkeit

24 Übersicht 1) Aufgaben der Schulleitung 2) Beziehungen mit Eltern gestalten - Erwartungen klären 3) Mit unprofessionellem Gesprächsverhalten umgehen 4) Kommunikationsbarrieren vermeiden 5) Beschwerde, Beratung, Kritik 6) Elterngespräche klar strukturieren 7) Für den eigenen und den gemeinsamen Nutzen sorgen

25 Kommunikationsbarrieren Ort: Schule für die Eltern als fremdes Territorium mit Heimvorteil für die Lehrkräfte Sprache: Komplexität und Fachterminologie, Mittelschichtcode, Maß an erforderlicher leichter Sprache einschätzen Rechthaberei: Dichotomie von Wahr und Falsch ( Was ich wahrnehme, ist wahr wer anders wahrnimmt, lügt also ) Sichtweisen abgleichen, Verbindlichkeit durch Dialog Kultur: Herstellen der Beziehung, Umgang mit Kritik, Zeitdauer, Werte, Symbole

26 Kulturelle Gesprächsmuster VERBUNDENHEIT (V): Herstellen einer vertrauensvollen Beziehung DIFFERENZIERUNG (D): Sach- und Problemklärung ABLÖSUNG (A): Beziehungsvergewisserung Das Kommunikationsmuster des Westens: V D A Das Kommunikationsmuster des Orients: V D A Konsequenz: Beim Orientmuster das Beziehungsschlauchboot aufblasen und dafür Zeit geben!

27 Austausch in Murmelgruppen Tauschen Sie sich darüber aus, wie Sie Kommunikationsbarrieren identifizieren und vermeiden können. Beispiel: Wie sollte ein Gespräch über das Fehlverhalten eines Schülers orientalischer Herkunft gestaltet sein (Einstieg, Phasen, Abschluss)?

28 Übersicht 1) Aufgaben der Schulleitung 2) Beziehungen mit Eltern gestalten - Erwartungen klären 3) Mit unprofessionellem Gesprächsverhalten umgehen 4) Kommunikationsbarrieren vermeiden 5) Beschwerde, Beratung, Kritik 6) Elterngespräche klar strukturieren 7) Für den eigenen und den gemeinsamen Nutzen sorgen

29 Das Beschwerdegespräch Beschwerdeanlass und Erwartung an das Gespräch klären Beschwerde erzählen lassen Erwartung klären: Was genau erwarten Sie, dass ich tun soll? Zur Erwartung Stellung nehmen Ideen zu Entlastung von der Beschwerung entwickeln lassen Beitrag der Eltern und eigenen Beitrag für die Abhilfe klären Abschluss: Konsens-Dissens-Markierung Vereinbarungen zum weiteren Verfahren

30 Kritik äußern Die kulturellen Muster und Werte bei Kritik beachten (direkte versus indirekte Kritik, Ehre und Angst vor Gesichtsverlust) Verhalten und Person trennen Verhaltensänderung nur dann zumuten, wenn man sie auch zutraut Die Zumutung konkretisieren und an Beispielsituationen veranschaulichen Das Zutrauen an Beispielsituationen aus der Vergangenheit belegen Den Unterstützungsbedarf für eine Verhaltensänderung und Leistungsverbesserung klären

31 Voraussetzungen: Eltern beraten Sich auf die Problemsicht der Eltern einlassen, nicht die eigene Problemsicht überstülpen Überfürsorglichkeit vermeiden Probleme nicht für die Eltern übernehmen und lösen Ziele: Blockaden, die den Zugang zur eigenen Problemlösung verhindern, zugänglich machen Durch sondierende Fragen die Problemlösungskompetenz der Eltern stärken

32 Austausch in Murmelgruppen Wie kann eine Beschwerde so angenommen werden, dass der Beschwerdeführer sich ernst genommen fühlt, die Stellungnahme zur Beschwerde aber offen bleibt? Wie können Kritik und Beratung so geäußert werden, dass sie mit einer Klärung und Teilung der Verantwortung verbunden werden können?

33 Übersicht 1) Aufgaben der Schulleitung 2) Beziehungen mit Eltern gestalten - Erwartungen klären 3) Mit unprofessionellem Gesprächsverhalten umgehen 4) Kommunikationsbarrieren vermeiden 5) Beschwerde, Beratung, Kritik 6) Elterngespräche klar strukturieren 7) Für den eigenen und den gemeinsamen Nutzen sorgen

34 Gesprächsphasen (1) Orientierung: Beziehung herstellen, Erwartungen und Gesprächsziele klären, Zeitrahmen (2) Klärung: Anliegen und Situation sowie systemische Zusammenhänge klären (3) Veränderung: Änderungsverlangen (im Kritikgespräch), Problemlösung, Handlungsplan (4) Abschluss: Ergebnis festhalten, nächste Schritte festlegen Phasenstruktur an den passenden Gesprächstyp anpassen!

35 Beispiel: Beratungsgespräch Rolle der Lehrkraft: Unterstützung Ziel: Die Eltern finden die für sich passende Problemlösung Orientierungsphase: Orientierung auf der Beziehungsebene: Orientierung auf der Inhaltsebene: Worum geht es? Was soll nach Abschluss der Beratung das Ergebnis sein? Kontrakt zwischen Lehrkraft und Eltern Klärungsphase: Die Eltern erzählen ihre (Problem-)Situation. Unterstützung durch Sondierungsfragen

36 Beispiel: Beratungsgespräch Veränderungsphase: Sammlung von Lösungsideen durch die Eltern (Prozessberatung). Lösungsvorschläge der Lehrkraft (Expertenberatung) Bewertung der Lösungsalternativen Abschlussphase: Entwicklung eines Handlungsplans: "Was nehmen Sie als Ergebnis mit? Was sind ihre nächsten Schritte?"

37 Beispiel: Kritikgespräch Rolle der Lehrkraft: Orientierung - Ziel: Klarheit Orientierungsphase: Anlass für das Gespräch nennen Struktur des Gesprächs erläutern Klärungsphase: Situation (Vorfall, Beschwerde o.ä.) erläutern Gründe erläutern, warum das in der Situation gezeigte Verhalten nicht akzeptabel ist Stellungnahme der kritisierten Person Versuch einer gemeinsamen Definition des Kritiktatbestands ggf. Abschluss, wenn kein Anlass zur Kritik mehr besteht

38 Beispiel: Kritikgespräch Veränderungsphase: Äußerung des Änderungsverlangens Abschlussphase: Vergewisserung, dass dem Schüler / den Eltern klar ist, was die Lehrkraft von ihr erwartet Mitteilung von Konsequenzen, wenn sich das kritisierte Verhalten nicht ändert Absprachen zum weiteren Verfahren und Verfahrensverpflichtungen oder zu einer anschließenden Beratung

39 Übersicht 1) Aufgaben der Schulleitung 2) Beziehungen mit Eltern gestalten - Erwartungen klären 3) Mit unprofessionellem Gesprächsverhalten umgehen 4) Kommunikationsbarrieren vermeiden 5) Beschwerde, Beratung, Kritik 6) Elterngespräche klar strukturieren 7) Für den eigenen und den gemeinsamen Nutzen sorgen

40 Fazit: Den Austausch mit den Eltern zum wechselseitigen Vorteil nutzen Akzeptieren: Eltern übernehmen Sicht- und Erlebnisweise ihres Kindes Lehrer/innen kennen das Kind anders, aber nicht besser Eltern-Kenntnis und Eltern-Sichtweise für die Erweiterung der eigenen Sicht nutzen Austausch so gestalten, dass Konkurrenz und Machtkampf um die richtige Sicht und Bewertung des Kindes vermieden wird Klären, was für beide Seiten nützlich und von Vorteil ist

41 Für den eigenen Nutzen sorgen Die inneren Bilder von Eltern und die damit verbundenen Gefühle klären: Welche Sorgen und Ängste habe ich? Und wie kann ich ihnen durch Rollengestaltung und Struktur in den Elterngesprächen präventiv entgegenwirken? Die Erwartungen an die Eltern klären und dabei auf die Teilung der Verantwortung achten Sich in die Eltern hineinversetzen: Was erwarten sie vermutlich von der Schule und den Lehrpersonen? Welchen Erwartungen, muss, kann und will ich entsprechen? Und wo setze ich Grenzen?

42 Gesprächsziele realistisch festlegen Gesprächsstruktur entwaffnend gestalten Wissen über den Schüler und sein Umfeld erweitern deshalb Informationen erfragen, bevor man Informationen gibt Orientierung gewinnen, wie man in Zukunft besser mit dem Schüler klar kommen kann Probleme mit dem Schüler durch die Herstellung von pädagogischer Gleichsinnigkeit mit den Eltern reduzieren Für Elternzufriedenheit sorgen das erleichtert die eigene Arbeit

43 Elterngespräche können nicht scheitern, Kritik nur als Feedback möglich Die Lehrperson entscheidet, was sie davon aufgreift Dissens als Gesprächsergebnis Umgang mit dem Dissens klären Gespräch abbrechen Vereinbarung, ob und unter welchen Voraussetzungen Fortführung möglich Recht als Reservestruktur statt unendlicher Aushandlung Information über rechtliche Schritte wie Widerspruch oder Beschwerde bei der Schulaufsicht solange die Lehrkraft nicht aus der Rolle der Gesprächsführung und moderation fällt und z.b. aus der Emotion heraus handelt oder vorschnell Zusagen macht.

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