Dokumentation und Evaluation
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- Albert Armbruster
- vor 8 Jahren
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1 Dokumentation und Evaluation
2 Was eine Evaluation klären kann Planmäßige Umsetzung Finanzielle und personelle Ausstattung Erreichung der Zielgruppe Akzeptanz des Angebots bei der Zielgruppe Gefallen des Angebots bei der Zielgruppe Wissenserweiterung/Einstellungsänderung bei der Zielgruppe Verhaltensänderungen bei der Zielgruppe Verbesserung der biomedizinischen Parameter
3 Evaluation nutzt den Verantwortlichen Vermittelt zusätzliches Wissen und motiviert Hilft Stärken und Schwächen selbst zu erkennen Prüfung der Zielerreichung Dokumentiert den Wert der Arbeit Argumentation zur Fortführung der Zielgruppe Optimierung des Programms dem Geldgeber Beleg für gute Investition des Geldes Beleg für ergebnisorientierten Umgang
4 Elemente der Evaluation Datenerhebung: Befragen, Messen, Beobachten, Dokumentieren Analyse: Auszählen, Statistische Berechnungen, Zusammenfassung, Abgleich mit Arbeitsplan Bewertung: Wo stehen wir im Vergleich mit unseren Zielen? Was lief gut, was lief weniger gut? Wo kann man das Projekt verbessern? Verwertung: Projektoptimierung, Rückkopplung an Partner, Pressearbeit
5 Evaluationsformen Prozessevaluation Ergebnisevaluation Zeitpunkt Während der Durchführung Am Ende (idealerweise im Vergleich zu vorher und mit Kontrollgruppe) Begutachtungsgegenstand Zielsetzung Nutzen Umsetzung des Projekts (eingesetzte Ressourcen, Programmtreue), Zielgruppenerreichung (Akzeptanz, Reichweite) Sicherung und kontinuierliche Verbesserung der Qualität Rechtzeitiges Erkennen von Problemen, kontinuierliche Verbesserung Veränderungen bei Wissen, Einstellung und Verhalten der Zielgruppe, biomedizinische Parameter, Veränderungen der Verhältnisse/Lebensumfeld Überprüfung Programmauswirkung und -erfolg Informationen darüber, ob das Programm verändert werden sollte
6 Prozessevaluation
7 Dimensionen der Prozessevaluation Programmumsetzung: Ressourcen Programmtreue Zielgruppenerreichung: Programmreichweite Programmakzeptanz
8 Leitfragen der Prozessevaluation I Programmumsetzung Ressourcen Steht genügend Personal zur Verfügung? Ist es ausreichend qualifiziert? Ist die räumliche Ausstattung angemessen? Programmtreue Können die Materialien/Aktionen wie geplant entwickelt/umgesetzt werden? Wird der Zeitplan eingehalten? Reichen die finanziellen Mittel aus? Welche Probleme treten bei den Aktivitäten auf?
9 Leitfragen der Prozessevaluation II Zielgruppenerreichung Programmreichweite Wie viele Personen nutzen die Maßnahme/Materialien? Wie häufig? Welche Hindernisse halten von der Nutzung ab? Wie viele Personen können sich an die Botschaften erinnern? Programmakzeptanz Sind die Informationen bzw. Veranstaltungen für die Zielgruppe relevant, verständlich und interessant? Sprechen die Materialien die Zielgruppe an? Sind die Inhalte neu? Macht die Nutzung der Angebote Spaß?
10 Instrumente der Prozessevaluation Dokumentation Abgleich mit Finanzplan Abgleich mit Projektplan Befragung Projektmitarbeiter Befragung der Zielgruppe
11 Dokumentation planen
12 Dokumentation - schriftliche Fixierung Wichtige Unterlagen: Entwickelte Konzepte, gestellt Anträge Kosten- und Finanzierungsplan Entwickelte Materialien Projektberichte, veröffentlichte Presseartikel Protokolle von Sitzungen Relevante Korrespondenz, Gesprächsnotizen TN-Zahlen (Beobachtungsbögen) etc.
13 Dokumentation - Beobachtungsbögen Anzahl Teilnehmer/Nutzer Anzahl verteilter Materialien Geäußerte positive und negative Feedbacks einzelner Teilnehmer Besonders günstige und ungünstige Rahmenbedingungen Anzahl benötigtes Personal Zugriffe auf Homepage Clippings
14 Dokumentation - Berichte erstellen Name des Projekts Zeitraum der Berichterstattung Projektverantwortliche, Mitarbeiter Durchgeführte Schritte Stattgefundene Treffen/Sitzungen (Termin, Teilnehmer, wichtigste Themen) Entwickelte Materialien Ausgegebene Finanzmittel Aufgetretene Probleme, Lösungen Eventuell benötigte Hilfestellungen, zusätzliche Ressourcen
15 Ergebnisevaluation
16 Ergebnisevaluation Kurzfristige Auswirkungen Mittelfristige Auswirkungen Langfristige Auswirkungen Verhaltenspräventive Maßnahmen Gesundheitswissen, Einstellungen Verhaltensabsicht Hat sich das Wissen zum Thema verbessert? Besteht eine positive Meinung und Motivation zu Verhaltensänderungen? Gesundheitsverhalten und biomedizinische Parameter Hat sich das gesundheitsbezogene Verhalten gebessert? Verhältnispräventive Maßnahmen Gesundheitsförderliche Politik, Angebote Wurden kommunale und politische Partner gewonnen? Konnten gesundheitsförderliche Regelungen realisiert werden? Gesundheitsförderliche Umwelt Wurden gesundheitsförderliche Lebensverhältnisse geschaffen? Konnten gesellschaftliche Normen/Werte verändert werden? Gesundheitszustand, Krankheitshäufigkeit, Sterblichkeit, Lebensqualität, Chancen- und Zugangsgleichheit
17 Datenerhebung bei der Ergebnisevaluation Verhaltenspräventive Maßnahmen: Befragung der Zielgruppe (Fragebögen, Interview) Messung der biomedizinischen Parameter (vorher, nachher, Kontrollgruppe) Verhältnispräventive Maßnahmen Dokumentation und Abgleich mit Zustand vorher
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