gleich ?

Ähnliche Dokumente
Über Zahlensysteme und das Rechnen mit Hexadezimalzahlen

Dualzahlen

Grundlagen der Informatik I. Übung

1 Dualsystem Dualzahlen mit Vorzeichen 4. 2 Hexadezimalsystem Hexadezimalzahlen mit Vorzeichen Oktalsystem 13 4 Zahlenring 14

Informationsmenge. Maßeinheit: 1 Bit. 1 Byte. Umrechnungen: Informationsmenge zur Beantwortung einer Binärfrage kleinstmögliche Informationseinheit

3 Kodierung von Informationen

Computer rechnen nur mit Nullen und Einsen

There are only 10 types of people in the world: those who understand binary, and those who don't

Zahlen im Computer (Klasse 7 Aufbaukurs Informatik)

1. Stellenwerte im Dualsystem

Einführung in die Informatik I

Einführung in die Informatik Inf, SAT

Rationale Zahlen Kurzfragen. 26. Juni 2012

Einführung in die Informatik Inf, SAT

Binärzahlen. Vorkurs Informatik. Sommersemester Institut für Informatik Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Grundlagen der Informatik

Bei der Darstellung von Daten mit Stromimpulsen gibt es nur 2 ZUSTÄNDE

(7) AB 20: Bits und Bytes

Informationsdarstellung im Rechner

Zahlensysteme und Kodes. Prof. Metzler

Einführung in die PC-Grundlagen

Ein polyadisches Zahlensystem mit der Basis B ist ein Zahlensystem, in dem eine Zahl x nach Potenzen von B zerlegt wird.

Grundlagen der Technischen Informatik. 3. Übung

Zahlen in Binärdarstellung

Dateien Struktur und Größe

Grundlagen der Technischen Informatik. 3. Übung

Skript Zahlensysteme

Zahlensysteme. Wie Computer Zahlen darstellen und mit ihnen rechnen Peter Ziesche

Basisinformationstechnologie I

Daten und Informationen

Daten und Informationen

5. Nichtdezimale Zahlensysteme

Technische Fachhochschule Berlin Fachbereich VIII

Zahlendarstellungen und Rechnerarithmetik*

Der Nenner eines Bruchs darf nie gleich 0 sein! Der Zähler eines Bruchs kann dagegen auch 0 sein. Dies besagt, dass kein Teil zu nehmen ist.

Grundlagen der Informatik

1.10 Das Zweiersystem (Dualsystem)

1. Grundlegende Konzepte der Informatik

2 Repräsentation von elementaren Daten

Daten, Informationen, Kodierung. Binärkodierung

Einführung in die Informatik

Wie subtrahiert man ungleichnamige Brüche? Wie addiert man gemischte Zahlen? muss man Brüche auf den Hauptnenner bringen?

U. Rausch, 2010 Ganze Zahlen 1

SJ 2018/19 7a Informatik Ko DATEN UND CODIERUNG. Eisenmann (Januar 2017) ZPG INFORMATIK

Digitaltechnik Grundlagen 2. Zahlensysteme

Ergebnisse als Anzahlen und als Anteile angeben

, 5 8. Hunderter Zehner Zehntel. Einer

1. Das dekadische Ziffernsystem (Dezimalsystem) Eine ganze Zahl z kann man als Summe von Potenzen zur Basis 10 darstellen:

Leseprobe. Taschenbuch Mikroprozessortechnik. Herausgegeben von Thomas Beierlein, Olaf Hagenbruch ISBN:

1 Zahlen im Dezimalsystem

Dokumentation über die Zusammenhänge von Bit, Byte, ASCII- Code, Hexadezimal- Code und z.b. deren Einsatz beim Farbsystem

Grundlagen der Informatik 2 Grundlagen der Digitaltechnik. 1. Zahlensysteme

Zahlensysteme Dezimal-System

Merke: Mit jedem zusätzlichen Bit verdoppelt sich die Anzahl der darstellbaren Zahlen bzw. Zustände

Rückblick. Addition in der b-adischen Darstellung wie gewohnt. Informatik 1 / Kapitel 2: Grundlagen

Einführung in die Informatik I

1.5 Einführung und Zahlensysteme/Darstellung gebrochener Zahlen

Übung zur Wirtschaftsinformatik I. Zahlensysteme / Codierung

Kodierung. Bytes. Zahlensysteme. Darstellung: Zahlen

2.Vorlesung Grundlagen der Informatik

Algorithmen & Programmierung. Zahlensysteme Bits und Bytes

Informatik I: Einführung in die Programmierung 3. Werte, Typen, Variablen und Ausdrücke

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Bruchrechnung in kleinen Schritten 4: Rechnen mit Dezimalbrüchen

5 Stellenwertsysteme. Berechne q :=, und setze r := a q b. = 2.25, also q = 2.25 = 2 und = 3. Im Beispiel ergibt sich a b

Das Zweiersystem (Dualsystem)

Basiswissen für junge Elektroniker. Womit rechnet ein Computer?

2.1 Fundamentale Typen

Das Rechnermodell - Funktion

Repräsentation von Daten: Binär-, Oktal- u. Hexadezimalcodierung von ganzen und rationalen Zahlen

Chapter 1 Einführung. CCNA 1 version 3.0 Wolfgang Riggert, FH Flensburg auf der Grundlage von

Rechnen mit natürlichen Zahlen

Einführung in die elektronische Datenverarbeitung. Zahlensysteme

Zahlensysteme. Zahl Stellenwert Zahl Zahl =

Inhaltsangabe 3.1 Zahlensysteme und Darstellung natürlicher Zahlen Darstellung ganzer Zahlen

Ausgabe: Mittwoch, Abgabe: Mittwoch, Name: Benötigte Zeit für alle Aufgaben:

Zwischenklausur Informatik, WS 2016/17. Lösungen zu den Aufgaben

Im Original veränderbare Word-Dateien

Inhalt. 2.1 Darstellung von Zahlen. 2.2 Darstellung von Zeichen. 2.3 Boolesche Algebra. 2.4 Aussagenlogik. Informatik 1 / Kapitel 2: Grundlagen

Bruchrechnen für Fortgeschrittene. 1. Teil. Kürzen, Erweitern Addition, Subtraktion. Zur Wiederholung oder zum Auffrischen. auf etwas höherem Niveau

II. Grundlagen der Programmierung

Basisinformationstechnologie I

Grundlagen der Informatik I. Übung

anschauen würdest. Meine Mailadresse lautet wenn du Fragen hast, kannst du mir eine schreiben.

Kapitel 1: Schaltfunktionen und ihre Darstellung

Kapitel 5: Darstellung von Daten im Rechner

Grundlagen der Technischen Informatik. 3. Übung. Christian Knell Keine Garantie für Korrekt-/Vollständigkeit

Algorithmen & Programmierung. Reelle Zahlen in C (1) Darstellung reeller Zahlen

Leitprogramm Bruchterme

Mathematik. Subtraktion (Minuend Subtrahend = Differenz) Division (Dividend / Divisor = Quotient)

Das Maschinenmodell Datenrepräsentation

Inhalt. 2.1 Darstellung von Zahlen. 2.2 Darstellung von Zeichen. 2.3 Boolesche Algebra. 2.4 Aussagenlogik. 2.5 Logische Funktionen

Lektion 1: Zahlensysteme und Binärdarstellung. Übersicht Lektion 1

Transkript:

Bekanntlich rechnen wir üblicherweise mit Zahlen, die mit Ziffern aus einem Vorrat von 10 verschiedenen Zeichen beschrieben werden: { 0, 1, 2,..., 8, 9 }, wobei die Ziffer 0 ganz wesentlich für ein Stellenwertsystem bzw das schriftliche Rechnen ist. - Übrigens, erst in der Zeitspanne von Gerbert von Aurillac, dem späteren Papst Silvester II, ( ~ 945-12.05.1003 ), bis zu Leonardo von Pisa ( ~ 1170/80 - ~ 1240 ) hat man in Mitteleuropa die Null und deren Bedeutung für das schriftliche Rechnen erkannt und gelernt. 370291 gleich 237109? Zweimal wurden 6 Ziffern aufgeschrieben, jedoch in unterschiedlicher Reihenfolge, d.h. eine einzelne Ziffer steht möglicherweise an einer unterschiedlichen Stelle der Reihenfolge, womit wir im Stellenwertsystem mit unseren 10 Ziffern dieser Ziffer einen unterschiedlichen Wert zuweisen. - Seit der Grundschule ist uns vertraut: Einer-, Zehner-, Hunderter-,... Stelle. - Was heißt das mathematisch noch einmal genau? C 1 10 5 C 1 10 4 C 1 10 3 C 1 10 2 C 1 10 1 C 1 10 0 3 7 0 2 9 1 Die Hochzahl (Exponent) gibt an, mit wie vielen Zehnen die Ziffer multipliziert werden muss, um ihren Wert im Dezimalsystem zu bestimmen (lateinisch 10: decem ). Wir rechnen also: 3 100000 + 7 10000 + 0 1000 + 2 100 + 9 10 + 1 1 Wir sprechen: Dreihundertsiebzig-Tausend - Zweihunderteinundneunzig Ist dir schon einmal aufgefallen, dass wir sprachlich 3 Stellen als Block zusammenfassen und die Reihenfolge der Einer und Zehnerstelle vertauschen? - Warum sprechen wir eigentlich nicht: Zweihundertneunzigeins? - Ist das in anderen Sprachen auch so? In Berlin sagt man zu einem halben Groschen: Sechser, und das sind bekanntlich 5 Pfennige. Aber wieso Sechser? Nun, ein Groschen war früher, z.b. in Preußen, 12 Pfennige wert und die Vielfachen der Zahl 3 oder 6 haben sich, zumeist religiöser Ursachen wegen, in vielen Kulturen rechentechnisch durchgesetzt. Denke nur an Uhrzeiten, Winkelmaße, etc. die auf das Zahlsystem der Babylonier zurückgehen, das auf der 6 basierte. Wir definieren uns ein Zahlsystem mit der Basiszahl 6! - Klar ist, dass es in diesem System 6 verschiedene Ziffern geben muss, nämlich 0, 1, 2, 3, 4, 5. - Wir schreiben an unsere Zahlen nun zur Sicherheit die Basiszahl dazu. 2503 6 Welchen Wert hätte denn diese Zahl im vertrauten Dezimalsystem? C 1 6 5 C 1 6 4 C 1 6 3 C 1 6 2 C 1 6 1 C 1 6 0 0 0 2 5 0 3 Wir rechnen: 2 216 + 5 36 + 0 6 + 3 1 = 615 10

Das Verfahren muss ja wohl mit jeder (natürlichen) Basiszahl größer als 1 klappen, man muss nur einen entsprechenden Zeichenvorrat haben. Wir versuchen es mit der kleinsten Möglichkeit, mit der Basiszahl 2. - Im Dualsystem gibt es nur die Ziffern 0 und 1. 110101 2 Welchen Wert hätte denn diese Zahl im vertrauten Dezimalsystem? C 1 2 5 C 1 2 4 C 1 2 3 C 1 2 2 C 1 2 1 C 1 2 0 1 1 0 1 0 1 Wir rechnen: 1 32 + 1 16 + 0 8 + 1 4 + 0 2 + 1 1 = 53 10 Wird die Basiszahl größer als 10, so muss man sich weitere Ziffern definieren. Es ist üblich, für die Ziffer 10 den Buchstaben A, die Ziffer 11 den Buchstaben B,..., die Ziffer 15 den Buchstaben F, usw, zu schreiben. Aufgaben: a) Bestimme den Wert im Dezimalsystem: 3154 6, 3154 8, 3154 12. - Warum ist die Zahl 3154 4 nicht sinnvoll? b) Bestimme den Wert im Dezimalsystem: ABBA 12, ABBA 16, FF 16, CAD 14, 1101110110 2, 4711 8. Wie rechnet man nun am einfachsten Dezimalzahlen in andere Zahlsysteme um? - Man könnte sich sicher den dezimalen Wert der einzelnen Stellen merken und entsprechend probieren, mit zulässigen Vervielfachungen aufzufüllen, wie das folgende Beispiel einer Umwandlung von 117 10 in das Dualsystem zeigt. Die Stelle mit sieben Zweien (2 7 = 128) ist zu groß, aber 2 6 = 64 wird sicher benötigt. Nimmt man 2 5 = 32 dazu, so ist man bei 96 angelangt, was noch zu klein ist. Nimmt man noch 2 4 = 16 dazu, so ist man bei 112 angelangt, was immer noch zu klein ist.... Bestätige: 1 64 + 1 32 + 1 16 + 0 8 + 1 4 + 0 2 + 1 1 = 117 10 = 1110101 2 Geht das nicht auch systematisch? Nun, ein Stellenwertsystem ist so aufgebaut, dass von Stelle zu Stelle jeweils ein Faktor der Basiszahl dazu kommt. Wenn wir nun die Umkehroperation der Multiplikation, die Division, ganzzahlig durchführen - was ergibt sich? 370291 : 10 = 37029 Rest 1 (in der letzten Stelle war keine 10 enthalten ) 37029 : 10 = 3702 Rest 9 (in der vorletzten Stelle war eine 10 enthalten ) 3702 : 10 = 370 Rest 2 (die 2 stand auf der Hunderterstelle mit zwei mal einer 10!) usw.

Das ist gar nicht schwer! 4711 Als Oktalzahl (Basiszahl 8): 4711 : 8 ' 588 Rest 7 588 : 8 ' 73 Rest 4 73 : 8 ' 9 Rest 1 9 : 8 ' 1 Rest 1 1 : 8 ' 0 Rest 1 Probe: 1 4096 + 1 512 + 1 64 + 4 8 + 7 1 = 4711 10 = 11147 8 Als Dualzahl (Basiszahl 2): 4711 : 2 ' 2355 Rest 1 2355 : 2 ' 1177 Rest 1 1177 : 2 ' 588 Rest 1 588 : 2 ' 294 Rest 0 294 : 2 ' 147 Rest 0 147 : 2 ' 73 Rest 1 73 : 2 ' 36 Rest 1 36 : 2 ' 18 Rest 0 18 : 2 ' 9 Rest 0 9 : 2 ' 4 Rest 1 4 : 2 ' 2 Rest 0 2 : 2 ' 1 Rest 0 1 : 2 ' 0 Rest 1 4711 10 = 1001001100111 2 Wenn man bedenkt, dass jede 8 aus 3 Zweien besteht, kann man dann die Oktalziffern in der Dualzahldarstellung erkennen? Aufgabe: Wandele 4711 10 in die Systeme mit der Basiszahl 6 und 16 um! Dualzahlen können ganz schön lang werden, allerdings hat dieses Zahlsystem den Vorteil, dass es nur zwei Ziffern gibt, was sich technisch leicht durch 2 verschiedene Zustände (Licht an - Licht aus; Spannung - keine Spannung; langer Ton - kurzer Ton; Loch - kein Loch; magnetisch - nicht magnetisch; etc) realisieren läßt. - Deshalb ein kurzer Exkurs in die Informationstechnologie! Ein Bit ist ein Speicherbaustein, der die zwei Zustände 0 und 1 annehmen kann. Dieses Kunstwort kommt von: binary digit, was mathematisch eine Ziffer im Dualsystem beschreibt. Für die Zusammenfassung von 8 Bits hat man das Wort: Byte geprägt, das heißt, dass mathematisch 1 Byte eine 8-stellige Dualzahl ist. 1 Die größte Zahl, die man demnach mit einem Byte darstellen kann ist demnach: 11111111 2 - Was ist dieser Wert als Dezimalzahl? - Verstehst Du nun, warum ein Zeichensatz beim Computer gewöhnlich aus 256 Zeichen besteht, wobei der alte, amerikanische Standard-Code für den Informationsaustausch (American Standard Code for Information Interchange - abgekürzt: ASCII) nur 7 Bit verwendete, weil das 1 Besonderheit: 1 KB (ein KiloByte) sind nicht 1000 (Kilo) Byte sondern 2 10 =1024 Byte.

erste Bit des Byte als Steuerzeichen benutzt wurde?! Zahlsysteme Weil nun Dualzahlen leicht sehr viele Stellen aufweisen, hat man (nicht nur in der Informationstechnologie) vereinbart, in einem Zahlsystem zu rechnen, das kürzere Zahldarstellungen, und damit eine größere Basiszahl verwendet. In der technischen Realisierung hat man vereinbart, ein halbes Byte als Ziffer zu nehmen, das heißt in diesem Zahlsystem gibt es die Ziffern: 0000 2,..., 1111 2, das sind sechzehn verschiedene Ziffern! Damit ist es klar: Das abgeleitete Zahlsystem, mit dem viele Computer arbeiten ist mathematisch das Zahlsystem mit der Basiszahl 16 (Sedezimalsystem ; alt: Hexadezimalsystem). Die Ziffern, die durch ein halbes Byte repräsentiert werden, sind 0, 1, 2,..., D, E, F! Aufgaben: 1) In der ASCII-Tabelle werden die großen Buchstaben dezimal, beginnend mit A, von 65 ab dargestellt, die kleinen Buchstaben kommen 32 Stellen später, der kleine Buchstabe a entspräche dezimal 97. - Gib für das Wort: Z a h l, (a) den aus 4 Dezimalzahlen, (b) den aus 4 Dualzahlen, (c) den aus 4 Sedezimalzahlen bestehenden Code gemäß ASCII-Tabelle an. 2) Geheimschrift : Vereinbare mit deinem Nachbarn ein Zahlsystem und die Stellenanzahl für den Zahlcode jedes Buchstabens. Nun denkt sich jeder eine kurze, vertrauliche Nachricht aus. Codiert die Nachricht mit Hilfe der ASCII-Tabelle in euer Zahlsystem und tauscht aus! - Decodiere die Nachricht des Nachbarn (nicht schummeln!) Rechnen mit Dualzahlen Unsere Welt ist zunehmend digital geprägt, nahezu Alles läßt sich einer Folge von Ziffern aus { 0, 1 } beschreiben. - Kann man mit Dualzahlen eigentlich auch rechnen wie gewohnt? Ausprobieren: 2 Addition: 110111100 + 10011010 = Subtraktion: 1111000-1001110 = Multiplikation: 101101 101 = Division: 101010000 : 11000 = Gib jeweils die zugehörige Rechnung in Dezimalzahlen an und vergleiche die Ergebnisse - Stimmt es? - Überprüfe deine Rechentechnik an jeweils einem weiteren (selbstgewählten) Beispiel! Bei deinen Beispielen kann natürlich bei der Subtraktion und der Division ein kleines Problem aufgetaucht 2 Schreibe, wie gewohnt, stellenweise untereinander (bzw rechne im Päckchen ). Beachte Überträge bzw wann man etwas borgen muß - und - der multiplikative Unterschied im Wert benachbarter Stellen ist 2!

sein! - Es ist z.b. bei der Division zu vermuten, dass das Ergebnis nicht aufgeht. Was ist zu tun? Dualzahlen mit Nachkommastellen: 101,1101 Vergleichen wir wieder mit unseren Vereinbarungen im Stellenwertsystem bei Dezimalzahlen, so ist darunter zu verstehen: 1 1 1 1 1 4 + 0 2 + 1 1 + 1 + 1 + 0 + 1 Bestätige, dass hier (dezimal) 5,8125 dargestellt wurde. Da in der Bruchdarstellung im Nenner nur der Primfaktor 2 auftauchen kann, ist der Bruch, mit einer geeigneten Anzahl von Primfaktoren 5 immer so zu erweitern, dass die zugehörige Dezimaldarstellung endlich ist! 2 4 8 16 Subtraktion durch Komplementbildung: Eine letzte rechentechnische Besonderheit soll nun noch dargestellt werden. Subtraktionsaufgaben lassen sich (durch geeignetes Borgen ) auf die Addition zurückführen. - Zuerst ein Beispiel aus dem Dezimalsystem: 1) 864-517 = 864 + ( 1000-517 ) - 1000 = 864 + 483 (- 1000) = (1)347 2) 864-517 = 864 + ( 999-517 ) + 1-1000 = 864 + 482 + 1 (- 1000) = (1)347 Die geborgten 1000 gibt man nach der Addition einfach wieder zurück; aber warum im 2. Fall so kompliziert (999 + 1)? - Sieh dir die Ziffern der Subtraktionsaufgabe (517) und der Additionsaufgabe (482) an - was ergibt sich stets bei der Summe der Ziffern auf den entsprechenden Stellen?! - Was bedeutet dieses Verfahren im Dualsystem? 11011-10110 = 11011 + (11111-10110) + 1-100000 = 11011 + 01001 + 1 (- 100000) = (1)00101 Richtig! - Die Ziffern-Schalter werden einfach umgedreht, dann addiert, geborgte Stelle auf Null gesetzt! So einfach kann Subtraktion sein! - Übrigens, welche Rechnung wurde denn da oben dual eigentlich ausgeführt? Aufgabe: Rechne dual mit Komplementbildung: 57-39