Methodencurriculum Lernkompetenz und Methodenkonzept Moderation: Annette Pillich-Krogoll, RSDin
Was ist Lernkompetenz? Hättet ihr uns weniger erklärt, wir hätten mehr verstanden! Grafiti 2
Klippert s Unterrichtsreform 3
Zielvereinbarung nach externer Evaluation Erarbeitung einheitlicher Leistungsstandards z.b. Methodencurriculum 4
Unterrichtsentwicklung an der Realschule Herrieden Ziel: Verbesserung der Unterrichtsqualität durch nachhaltigen Kompetenzerwerb für Schüler und Lehrer didaktisch relevante Kompetenzen in den Vordergrund stellen, die für alle Fächer auch für längere Zeit Bedeutung haben ein hohes Lern- und Leistungsniveau erhalten Systematisierung nach Jahrgangsstufen durch Zeit-, Fächer-und Methodenleiste 5
Schule braucht gelingenden Frontalunterricht Lernzirkel LdL Frontalunterricht Freiarbeit Lernkartei Projekte Planspiel Eiko Jürgens allerdings in einer reflektierten Verzahnung mit anderen Unterrichtsformen 6
Was ist Lernkompetenz? Lernkompetenz vermitteln heißt, Schülerinnen und Schüler zu Experten ihres Lernens werden zu lassen, damit sie ihr Lernen selbst in die Hand nehmen im Sinne von lebenslangem Lernen 7
Lernkompetenz 1 Grundlegende Lern- und Arbeitstechniken Hausaufgaben Schultasche Arbeitsplan Arbeitsplatzgestaltung Entspannungs- und Konzentrationstechniken Lerntypen effektive Übetechniken 8
Lernkompetenz 2 Speziellere Lern- und Arbeitstechniken a) Informationsbeschaffung Lesetechniken Markieren/ Strukturieren Notizen machen Arbeit mit Nachschlagewerken Techniken der Informationsbeschaff ung 9
Lernkompetenz 3 Speziellere Lern- und Arbeitstechniken b) Informationsverarbeitung Brainstorming Mind Mapping Visualisierung 10
Lernkompetenz 4 Speziellere Lern- und Arbeitstechniken c) Präsentation Visualisierung Präsentation Vortrag halten Zeitplanung Selbstüberprüfung/Evaluation 11
Lernkompetenz 5 Speziellere Lern- und Arbeitstechniken d) Sozialkompetenz Arbeiten und Lernen mit anderen 12
Wozu dienen Methoden? Methodenvielfalt erhöht den Lernerfolg Methodentraining unterstützt die Förderung der Teamfähigkeit Kooperative Lernformen dienen der Entwicklung und dem Ausbau von Sozialkompetenz Variation der Aufgabenstellung berücksichtigt die Lerner- Heterogenität Methodenvariation schafft Handlungsroutinen für Lehrerinnen und Lehrer Methoden entlasten Lehrerinnen und Lehrer im Unterrichtsalltag 13
Methoden Symbolkarten Schneeballmethode Stafettenpräsentation Mind-Mapping Dissonanzmethode Kugellagermethode Fishbowl Blitzlicht Stationenlauf Trainingsspirale Lernzirkel Freiarbeit Gallery-walk Think-Pair-Share Gruppenpuzzle Murmelgruppe Marktplatz 14
Auswirkungen des Methodencurriculums auf die Schüler: Breitere Qualifizierung, auch im Hinblick auf Schlüsselqualifikationen Verantwortungsübernahme für den eigenen Lernfortschritt Erfahrung und Training mit/in kooperativen Unterrichtsformen Motivation/Zielsetzung: Lebenslanges Lernen (Kompetenzportfolio) 15
Auswirkungen des Methodencurriculums auf die Lehrkräfte: Veränderung der Lehrerrolle (Lernbegleiter) Unterrichtsgestaltung, die den Schülerinnen und Schülern mehr Verantwortung für ihr eigenes Lernen zumutet Vermittlungskompetenz für die Lernmethoden Teamfähigkeit bei einer engen Zusammenarbeit mit Kollegen, um sich bei der Methodenentwicklung und dem fachspezifischen Einsatz untereinander abzustimmen 16
Lernkompetenzen an Jahrgangsstufen orientiert Jahrgangsstufe 5 Jahrgangsstufe 6 Lesetechnik Mind-Mapping Effektiv üben Lerntypen Sozialkompetenz (Arbeiten und Lernen mit anderen) Lesetechnik Markieren/Strukturieren Mind-Mapping (Wh) Informationsbeschaffung Sozialkompetenz (Arbeiten und Lernen mit anderen) 17
Schulinterner Lehrplan zur Entwicklung eines Methodenkonzepts Jahrgangsstufe 5 Kompetenz: Lesetechnik Fach: Religion Methode: 5-Gang-Lesemethode Lehrkraft: Herr/Frau.. Zeitraum: Oktober 18
Methodencurriculum für die Realschule Herrieden Aufgaben für die Fachschaften: Das eigene Fach durchleuchten und gemeinsam überlegen, welche Methoden (siehe Übersicht) dem Fachprofil am meisten nützen bzw. Voraussetzung für die unterrichtliche Arbeit sind. Verbindung von Inhalten und Methoden prüfen Entwicklung eines didaktischen Archivs, das allen Fachkollegen zur Verfügung steht Sicherheit im Fach und in den Fachmethoden schaffen 19
Methodencurriculum für die Realschule Herrieden Vorgehensweise: in Fachschaftssitzungenbis 28.03.2009 thematisieren und.. Methoden besprechen (Literatur im Lehrerzimmer vorhanden) Möglichkeit einer Einführungsstunde einer Methode fachlich abklären Möglichkeit einer Wiederholungsstunde einer Methode fachlich abklären Vorlage der Vorschläge über das Protokoll (bis 01.04.2009) 20
Methodencurriculum für die Realschule Herrieden Beginn der Umsetzung: Erstellung eines Übersichtsplans für jede Jahrgangsstufe Durchführung einer Einführungsstunde bis Ende Mai evt. Durchführung einer Wiederholungsstunde bis zu Beginn der Sommerferien ab Schuljahr 2009/10 Jahresplan 21
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Methodencurriculum für die Realschule Herrieden 23
Gruppenarbeit starten 24
Überprüfung Zwischen-und Jahresbilanz 25
Das Lernen sichtbar machen Wie kann es uns gelingen, Lernen so sichtbar zu machen, dass die Lernergebnisse einen Wert für alle bekommen? Siehe: Pädagogik 12 10 26
Kompetenzportfolio Ein Portfolio... ist eine gegliederte Sammelmappe von Dokumenten, die zu bestimmten Anlässen vorgelegt und präsentiert werden kann. Mit dem Kompetenzportfolio sollen Schülerinnen und Schüler der Realschule Herriedenam Ende ihrer Schulzeit zeigen können, wie kompetent" sie sind. Nicht nur gute Noten, sondern auch besondere Fähigkeiten und Fertigkeiten sind gefragt. 27
Kompetenzportfolio 28
Schulprofil Wir qualifizieren unsere Schüler für die vielfältigen Handlungsbereiche des Lebens. 29