Basiswissen Marketing

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Inhaltsverzeichnis Seite Vorwort 7 1 Erfolgsfaktor Marketing 9 1.1 Was ist Marketing? 9 1.2 Acht Erfolgsformeln: Das macht Sie im Marketing erfolgreicher 9 2 Marketing ein Zauberwort wird greifbar 12 2.1 Der aktionsorientierte Marketingplan 12 2.1.1 Analyse der externen Ausgangssituation 13 2.1.2 Untersuchung der Situation des eigenen Unternehmens 17 2.1.3 Formulierung der Marketingziele 17 2.1.4 Festlegung der Marketingstrategie 18 2.1.5 Bestimmung der Instrumente des Marketing-Mix 19 2.1.6 Berechnung des Marketing-Etats 37 2.1.7 Marketingkontrolle 37 3 Kunden gewinnen (k)ein Buch mit sieben Siegeln 39 3.1 So finden Sie Ihre Zielkunden 39 3.2 Akquisitionsinstrumente: Mailing Telefonakquisition Kundenbesuch 39 3.2.1 Dialoginstrument Mailing - der klassische Werbebrief hat noch nicht ausgedient 40 3.2.2 Telefonakquisition mit der richtigen Technik zum Verkaufserfolg 44 3.2.3 Kundenbesuch Akquisition von Mensch zu Mensch 46 3.3 Kunden gewinnen im Internet 47 3.3.1 Neue Wege zum Kunden: E-Marketing 49 Zum Autor 51 5

1 Erfolgsfaktor Marketing 1.1 Was ist Marketing? Erfolgreich kann Marketing nur sein, wenn es zum Handlungsgrundsatz des Managements gemacht wird. Dieser Grundsatz heißt: marktorientierte Unternehmensführung. Sie ist im Wesentlichen dadurch gekennzeichnet, dass die vom Management zu treffenden Entscheidungen vom Absatzdenken beherrscht werden der Markt sollte der Ausgangspunkt der Entscheidungen sein. Verstehen Sie also Marketing als umfassenden Prozess, der systematisch Zielmärkte sucht und erschließt, die Bedürfnisse der Zielgruppen analysiert, den planmäßigen Einsatz verschiedener, aufeinander abgestimmter Instrumente organisiert, durchführt und kontrolliert, mit dem Ziel, den Absatzerfolg zu sichern bzw. zu steigern. 1.2 Acht Erfolgsformeln: Das macht Sie im Marketing erfolgreicher Sie wollen, dass Ihre potentiellen Kunden Ihnen die angebotenen Leistungen abnehmen? Dann müssen Ihren Markt aktiv bearbeiten: Ihre Produkte und Dienstleistungen müssen sich am vom Kunden wahrnehmbaren Nutzen orientieren. Erfolgsformel 1: Den Markt dynamisch bearbeiten Bauen Sie die Zusammenarbeit mit Ihren Kunden aus. Messen Sie regelmäßig die Zufriedenheit Ihrer Kunden. Nutzen Sie Reklamationen zur Produkt- und Serviceverbesserung. Optimieren Sie Ihre Verkaufsorganisation und sichern Sie dadurch eine systematische Kundenbearbeitung- und -pflege. Erfüllen Sie die Anforderungen der Kundennähe durch zusätzliche Absatzwege (zum Beispiel das Internet als Vertriebskanal). Stellen Sie durch regelmäßige Marktanalysen fest, welche Probleme, Wünsche und Erwartungen Ihre potentiellen Kunden haben. Entwickeln Sie Angebote, die Ihren Kunden helfen, diese Probleme zu lösen oder die ihnen erkennbare Vorteile verschaffen mit dem Ziel, eine Alleinstellung am Markt zu erreichen. Erfolgsformel 2: Bieten Sie einzigartige Problemlösungen für den Kunden 9

Erfolgsformel 3: Marketing muss sich an überschaubare Zielgruppen richten Erfolgsformel 4: Behandeln Sie Ihre Kunden als Unternehmenskapital Erfolgsformel 5: Marketing planen und als Fitnesskonzept für Ihr Unternehmen nutzen Erfolgsformel 6: Integriertes Marketing entwickeln Erfolgsformel 7: Profilieren Sie sich und Ihr Unternehmen Wenn Sie eine Mailing-Aktion mit beispielsweise 1000 eingekauften Adressen durchführen, können Sie nur abwarten und hoffen, dass sich Interessenten bei Ihnen melden. Der Zufall entscheidet so über den Akquisitionserfolg. Zudem ist bei derartigen Aktionen ein telefonisches Nachfassen aus zeitlichen und finanziellen Gründen praktisch nicht möglich. Mit einer Mailing-Aktion, bei der Sie 50 oder 100 Unternehmen ansprechen, die Sie als Kunden gewinnen wollen, können Sie im Anschluss leichter telefonisch nachfassen und Gesprächstermine vereinbaren. Diese Strategie schont Ihr Marketingbudget und reduziert Enttäuschungen bei der Akquisition. Loyale Kunden gibt es nicht umsonst. Loyalität werden sich die Unternehmen zukünftig immer härter erarbeiten müssen. Dies gelingt nicht, indem man seine Kunden in der Telefon-Warteschleife schmoren lässt. Unternehmen, die Kundenloyalität ernst nehmen, werden ihre Kunden wie das Unternehmenskapital behandeln. Denn es wird sich langfristig verzinsen: Wir wissen heute, dass loyale Kunden höhere Preise akzeptieren und weniger feilschen, dass sie weniger kosten, weil sie weniger Beratung in Anspruch nehmen. Und dass sie mehr kaufen, weil sie mit dem Angebot vertraut sind. Unternehmerischer Erfolg hängt in hohem Maße auch von vernünftiger Planung ab. Insbesondere die Inhaber kleiner Unternehmen verzichten oft auf einen Marketingfahrplan und betreiben nur sporadisches Marketing. Ein Marketingfahrplan hat nichts mit theoretischen Planungsübungen zu tun. Der entscheidende Vorteil eines praktischen Marketingplans besteht darin, dass die verschiedenen Marketingaspekte nicht mehr getrennt voneinander umgesetzt werden. Die erfolgreichsten Marketingstrategien werden abgestimmt, ergänzen und verstärken sich gegenseitig. Darüber hinaus kann man anhand des Plans konkret überprüfen, welche Fortschritte das Unternehmen macht, welche Marketingaktivitäten erfolgreich sind, wo Kurskorrekturen erforderlich sind und ob sich die Umsatz- und Wachstumsprognosen bewahrheitet haben. Dies bedeutet mehr als die Summe der Marketingaktivitäten. Wenn Sie Marketingmaßnahmen entwickeln, sollten Sie immer an Kampagnen denken, denn mit einzelnen Aktionen hier eine Anzeige in der örtlichen Tagespresse, dort ein Faltblatt für potentielle Kunden wird selten der gewünschte Markterfolg erzielt. Indem Sie sämtliche Aktivitäten in Sinne eines integrierten Marketings aufeinander abstimmen, stellen Sie eine durchgängige Markt- und Kundenorientierung sicher. So entfalten Sie mit kombinierten Aktivitäten, wie zum Beispiel Mailing-Aktionen, PR- Maßnahmen, Akquisitionsgesprächen und Networking die nötige Marketing-Power für Ihren Geschäftserfolg. Schaffen Sie sich Chancen, indem Sie bei Ihren Kunden ein Image aufbauen, das Sie unverwechselbar macht und sich von Ihren Mitbewerbern unterscheidet. Suchen Sie nach Differenzierungskriterien, in dem Sie sich fragen: Was macht mein Unternehmen einzigartig? 10

Bauen Sie langfristig ein Beziehungsnetz innerhalb und außerhalb Ihrer Branche auf. In Seminaren, auf Kongressen und Messen können Sie leicht Leute kennen lernen. Nehmen Sie sich vor, auf einer Veranstaltung mindestens fünf Kontakte mit neuen Personen zu knüpfen. Beteiligen Sie sich an bestehenden Netzwerkstrukturen, zum Beispiel in Branchen- und Unternehmensverbänden. Erfolgsformel 8: Erfolgreich durch aktives Networking Checkliste: Zentrale Marketingfragen Liegen genügend Erkenntnisse über die Anforderungen des Marktes vor? Gibt es qualitative und quantitative Informationen über potentielle Interessenten für das Angebot? Orientieren sich unsere gesamten Aktivitäten an den Bedürfnissen der Kunden und Interessenten? Verfügen wir über Vorteile gegenüber der Konkurrenz aus Kundensicht? Gibt es Möglichkeiten, diese Vorteile bei den Kunden herauszustellen? Gibt es Nachteile gegenüber den Mitbewerbern aus Sicht der Kunden, und können sie abgebaut werden? Haben wir integrierte Maßnahmen geplant, um unsere Ziele auch in Zukunft zu erreichen? Gibt es neben den bestehenden weitere Märkte, auf denen wir agieren könnten? 11

2 Marketing - ein Zauberwort wird greifbar 2.1 Der aktionsorientierte Marketingplan Basis eines erfolgreichen Marketings ist ein Marketingplan, der langfristig angelegt sein sollte. Mit Marketingplanung ist keine endlose Planungsübung gemeint, sondern ein praktischer Plan, in dem festgelegt wird, welche Ziele man anstrebt und wie man sie erreichen will. Dabei zeigt eine systematische Marketingplanung auch, welche Marktveränderungen oder erkennbar neue Wünsche und Bedürfnisse sich seitens der Kunden abzeichnen. Statt nur passiv und konzeptionslos auf das jeweilige Marktgeschehen zu reagieren, sind Sie in der Lage, wachstumsorientiert zu handeln, indem Sie mit gezielten Marketingstrategien und -maßnahmen Ihren Marktanteil erweitern, neue Märkte erschließen sowie innovative Produkte und/oder Dienstleistungen entwickeln. Ihr Marketingplan sollte ein Wegweiser sein, den Sie regelmäßig aktualisieren. So können Sie regelmäßig überprüfen, welche Marktfortschritte Ihr Unternehmen gemacht hat, ob sich die Umsatz- und Wachstumsprognosen bewahrheitet haben und alle Vorhaben umgesetzt wurden oder ob marketingstrategische Veränderungen notwendig sind. Bild 1 verdeutlicht die dazu notwendigen Überlegungen. Wer? Das Unternehmen Womit? Die Instrumente Strategische Marketingüberlegungen Was? Die Botschaft Zu wem? Die Zielgruppe Quelle: WinPOWER, die MarketingBeratung Bild 1: Die Einflussfaktoren der Marketingstrategie 12

Grundlegende Elemente und praktische Vorgehensweise Wenn Sie einen Marketingplan entwickeln, gehen Sie in folgenden Schritten vor: Schritt 1: Analyse der externen Ausgangssituation Schritt 2: Untersuchung der Situation des eigenen Unternehmens Schritt 3: Formulierung der Ziele des Marketings Schritt 4: Festlegung der Grundstruktur der Marketingstrategie Schritt 5: Bestimmung der Instrumente des Marketing-Mix Schritt 6: Berechnung des Marketingetats Schritt 7: Marketingkontrolle 2.1.1 Analyse der externen Ausgangssituation Märkte sind bekanntlich ständig in Bewegung. Aus diesen Grund sind Sie gut beraten, sich Informationen über die Märkte bzw. die Situation, in der sich Ihr Unternehmen befindet, zu beschaffen eine Grundvoraussetzung für wachstumsorientiertes Handeln. Bei der Marktanalyse geht es zunächst darum, den Markt abzugrenzen. Voraussetzung jeglicher Marketingaktivitäten ist die genaue Kenntnis der auf den Märkten agierenden Gruppen von Personen. Um erfolgreich zu sein, müssen Sie den Geschmack, die Wünsche, die Erwartungen und auch die Kaufkraft der einzelnen Zielgruppen beachten. Ein Markt ist nicht ein einheitliches Ganzes, sondern besteht aus verschiedenen Teilbereichen, den Marktsegmenten. Finden Sie heraus, welche Teilmärkte innerhalb Ihres Marktes vorhanden sind. Dann können Sie entscheiden, welche dieser Segmente mit welchen Produkten oder Dienstleistungen bedient werden sollen. Zielmarkt definieren Marktsegmentierung Es gibt unterschiedliche Arten der Marktsegmentierung: die demographische Segmentierung nach Merkmalen wie: Alter, Geschlecht, Einkommen, Bildungsniveau, Familienstand, Beruf die geographische Segmentierung nach Kriterien wie: Europa, Deutschland, Region, Stadt die psychographische Segmentierung nach Kriterien wie: Einstellungen, Kaufmotiven, Treueverhalten, Konsumgewohnheiten, Mediennutzung 13