Studientag 14.02.2011 [Planung Stand 24.1.2011] Der Studientag am14.02 trägt den Titel Maßnahmen zur Steigerung von Motivation und Lernleistung und stellt eine Weiterführung des letzten Studientages am 11.11.2010 dar. Während des letzten Studientages wurden aus dem Schulprogramm einige Kernthesen herausgefiltert und gewichtet. Gemäß dieser Gewichtung wurden unter Berücksichtigung der bestehenden Projekte/Maßnahmen teilweise sehr konkrete Arbeitsschritte formuliert, die nun auf Abstimmung und Umsetzung warten. An dieser Stelle wollen wir weiterarbeiten. [Vgl. Mindmap] Aus dem Fotoprotokoll kann man erkennen, dass an vielen Stellen organisatorische Maßnahmen zusammengetragen wurden. Am 14.02 wollen wir den Fokus auf das unterrichtliche Lernen, die Förderung und Teamarbeit legen. [Vgl. Mindmap] Die Mind-Map, erstellt zur Hilfe bei der Vorbereitung, die die wesentlichen Punkte des Fotoprotokolls bzgl. des Themas enthält, legt die vorgeschlagene Fokussierung in der Planung nahe. Entsprechend beruhen die Planungen darauf. Zur besseren Strukturierung der Vorbereitung bitten wir jede Kollegin und Kollegen auf der Mind-Map zwei Unterpunkte auszusuchen, zu denen sie/er auf dem Studientag arbeiten möchte. [siehe Wahlbogen ] Aus den Ergebnissen wird die Steuergruppe 6-7 Themen generieren, die am Studientag in Arbeitsgruppen bearbeitet werden. Die Größe der Arbeitsgruppe sollte auf sieben Personen beschränkt bleiben, damit alle in der zeitlich begrenzten Arbeitsphase zu Wort kommen können. Natürlich kann es ggf. zu einzelnen Punkten auch Gruppen geben, die zu identischen Gebieten tagen. Diese Ergebnisse werden am 14.2. dann in der letzten Arbeitsphase zusammengeführt. Die Reduzierung auf wenige Themen scheint notwendig, da sonst die Gefahr besteht, dass wir uns verzetteln und es zeitlich und inhaltlich nicht mehr schaffen, uns auf die Dinge zu konzentrieren, die uns gemeinsam mit Blick auf die Entwicklung der KAS wichtig sind. Der methodische Ablauf ist so geplant, wie es aus dem Ablaufplan zu ersehen ist. Die SWOT-Analyse soll es uns dabei erleichtern, die einzelnen Themen und Inhaltspunkte auch unter dem Aspekt der gemeinsamen Weiterarbeit und Konzentration zu betrachten. Die Ressourcenplanung und Arbeitsbelastung sollten bei allen Planungen unverzichtbare Parameter sein. Wir stellen uns in diesem Zusammenhang vor, dass nach Möglichkeit die Prämisse der Nullsumme gilt, d.h. benötigte Ressourcen müssen an anderen Stellen ggfs. frei gemacht werden. Dies kann durch Umstrukturierung oder Schwerpunktverschiebung geschehen.
Das Ergebnis der Arbeitsgruppe wird in einem festgelegten Format präsentiert und soll als Antrag an die LK verstanden werden, die neben einer Maßnahmenplanung inkl. der wesentlichen Überlegungen enthalten soll. Diese Ergebnisse werden durch die Einschätzung von vier Kriterien durch das gesamte Kollegium gewichtet und bewertet, so dass für das weitere Vorgehen eine Schwerpunktsetzung entsteht. Geplanter Ablauf des Tages 08:30 09:00 Uhr Begrüßung und Einführung 09:00 10:30 Uhr Arbeitsphase I: SWOT Analyse z.t. auf der Basis des Fotoprotokolls 10:30 10:45 Uhr Kaffeepause 10:45 12:15 Uhr Arbeitsphase II: Umfeldanalyse (Welche Gruppierungen Strukturen sind bei der Maßnahme zu beachten?) 12:15 12:30 Uhr Aufbereitung der Ergebnisse/Maßnahmen 12:30 13:30 Uhr Mittagspause Arbeitsphase III: Ergebnisformulierung mit Einarbeitung der 13:30 14:45 Uhr Kommentierungen/Ergänzungen und Zusammenführung der Teilgruppen 14:45 15:00 Uhr Kaffeepause Präsentation und Diskussion Einschätzung der Maßnahmen durch vier Kriterien 15:00 15:45 Uhr 1. Wirkung 2. Praktikabilität 3. Ökonomie 4. Akzeptanz 15:45 16:00 Uhr Evaluation des Studientages Die Steuergruppe wird die organisatorische Gestaltung und die moderativen Elemente des Tages übernehmen. Die Steuergruppe (Deeken, Löwen, Rothstein, Spang, Vieth) Material: Das Fotoprotokoll haben wir per e-mail an jeden Kollegen geschickt. Alternativ kann es über den Blog der Steuergruppe www.steuergruppe.wordpress.com abgerufen werden. Mind-Map mit möglichen Themen Schulprogramm
Zur Erklärung Die SWOT Analyse Material http://www.deubel.de/upd-wiki/swot.php http://www.eqs.ef.th.schule.de/pages/staerkeanalyse/pdf/staerk_schw_an.pdf http://www.qis.at/pdf/om/omk5_1.pdf Einsatzbereich Die SWOT-Analyse dient als Instrument der Orientierung für Lehrinnen und Lehrer sowie Schülerinnen und Schülern als Einzelpersonen wie auch als Gruppen. Dabei steht SWOT für S Strengths Stärken W Weakness Schwächen O Opportunities Chance T Threats Risiken Ziele/Nutzen Ergebnis der SWOT-Analyse ist ein Bild über die aktuellen Potenziale in der Klasse/Schule verbunden mit einem Konzept für die Vermeidung von zukünftigen Problemen und der Nutzung von Chancen.
Ablauf: A) Satisfactions/Strengths Was läuft befriedigend bzw. gibt es befriedigende Resultate? (Tätigkeiten, Arbeitsbedingungen, formale und inhaltliche Aspekte) Warum ist es befriedigend? B) Weakness/Faults Wo liegen Fehler, Unzulänglichkeiten, Schwierigkeiten, Schwachstellen? Was führt zu Spannungen, Enttäuschungen, Konflikten? Was verhindert, dass wir die Situation besser unter Kontrolle haben? (Hintergründe, verborgene Zusammenhänge) C) Opportunities Welche Chancen, Gelegenheiten, Wachstums- bzw. Entwicklungsziele stellen sich? D) Threats Welche ungünstigen oder bedrohlichen Entwicklungen kommen auf uns zu, woher, in welchem Zeitraum und in welcher Form? Was passiert, wenn nichts passiert? (realistisch und als sogenannte Katastrophenphantasie) Wie können wir annehmen, dass ein als problemfrei oder befriedigend eingeschätzter Bereich nicht doch noch zu einem Problembereich wird? Konsequenzen aus der SWOT Analyse Möglichkeiten nutzen, welche zum Unternehmen passen Schwächen eliminieren, um Möglichkeiten zu nutzen Stärken benutzen, um Bedrohungen abzuwehren Verteidigung entwickeln, damit Schwächen nicht ausgenutzte werden können Ressourcenfluss Die benötigten Ressourcen um Schwächen zu eliminieren, um Möglichkeiten zu nutzen werden aus dem Feld Stärken benutzen, um Bedrohungen abzuwehren abgezogen. Übersetzten in Qualität und Arbeitseinsatz bedeutet dies, die Ressourcen werden aus dem Feld mit hohen Arbeitseinsatz, aber niedriger Qualität abgezogen, um diese in das Feld mit geringen Arbeitseinsatz mit hoher zu erwartenden Qualität integriert!
Zur Erklärung Die Umfeld Analyse Material http://www.qis.at/qis.asp?dokument=3&reihenfolge=3 Einsatzbereich/Nutzen Die Umfeld-Analyse (UA) dient dazu, die Entwicklung eines Schulprogramms als Aktivität zu erkenn, die mit den Interessen andere sozialer Systeme (innerhalb und außerhalb der Schule) zusammenhängt das Bewusstsein zu stärken, dass es dabei um ein Vorhaben geht, dass eine Wirkung nach Außen entfalten muss, d.h. nicht zum Selbstzweck werden darf die Akzeptanz von Schulprogramm und Evaluation innerhalb und außerhalb der Schule zu erhöhen Ressourcen und Bedrohungen für das Vorhaben frühzeitig zu erkenn und entsprechende Strategien und Maßnahmen zu entwickeln. Leitfragen Wer kann/muss zum Gelingen des Vorhaben beitragen? Von wem ist der Erfolg des Projekts abhängig? Wer kann das Vorhaben behindern oder gar zum Scheitern bringen Grafische Darstellung