Geschäftsbericht Ortsbürgerversammlung. Montag, 07. April 2014, Uhr, Stadthofsaal Rorschach. Geschäftsbericht 2013 April

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1 Geschäftsbericht 2013 Ortsbürgerversammlung Montag, 07. April 2014, Uhr, Stadthofsaal Rorschach Geschäftsbericht 2013 April

2 Inhalt 3 Traktanden 4 Jahresbericht 2013 Öffentlichkeit und Bürgerschaft Rat und Geschäftsführung Kultur und Soziales Forstwirtschaft Grundbesitz und Wohnen Dank 22 Finanzen Jahresergebnis Voranschlag Laufende Rechnung Investitionsrechnung Bilanz Ertragsüberschuss / Rückstellungsspiegel / Verpflichtungskredit Erbrachte Leistungen für Öffentlichkeit Anlagespiegel / Finanzplanung Grundstücksverzeichnis / Wertschriftenverzeichnis 36 Bericht der Geschäftsprüfungskommission 37 Gutachten und Anträge «Wiederaufbau Wanne» landwirtschaftliche Liegenschaft Hofstrasse 106, Rorschacherberg / Brandfall 04. August Funktionäre 44 Bürgerspass 2014 Impressum Herausgeber Ortsbürgergemeinde Rorschach 9400 Rorschach Redaktion Ortsbürgerrat Rorschach Gestaltung Ortsbürgergemeinde Rorschach 9400 Rorschach Druck Druckagentur am Berg, Rorschacherberg 2 Geschäftsbericht 2013 April 2014

3 Ortsbürgerversammlung Geschätzte Ortsbürgerinnen und Ortsbürger Gerne laden wir Sie zur ordentlichen Bürgerversammlung 2014 in den Stadthofsaal Rorschach ein. Im Anschluss an die statutarischen Geschäfte sind Sie zum Ortsbürger-Treffen mit Imbiss eingeladen. Nutzen Sie die Gelegenheit, mit dem Ortsbürgerrat in Kontakt zu kommen und mit Ortsbürgerinnen und Ortsbürgern Informationen auszutauschen. Traktanden 1. Begrüssung 2. Bericht über das Geschäftsjahr Jahresrechnung Voranschlag Bericht und Antrag der Geschäftsprüfungskommission 6. Gutachten und Antrag «Wiederaufbau Wanne» landwirtschaftliche Liegenschaft Hofstrasse 106, Rorschacherberg / Brandfall 04. August Umfrage Ihr Gewinn Nutzen Sie die Gelegenheit. Ihr persönlicher Stimmausweis berechtigt Sie an der Bürgerversammlung für den Bezug eines freien Eintritts ins Museum im Kornhaus während der Saison Der Ortsbürgerrat wünscht Ihnen heute schon viel Vergnügen! Verschiedenes Stimmberechtigt sind alle in Rorschach wohnhaften Ortsbürgerinnen und Ortsbürger, welche das 18. Altersjahr vollendet haben und nicht nach dem Gesetz von der Stimmfähigkeit ausgeschlossen sind. Der persönliche Stimmausweis ist am Eingang zum Versammlungslokal abzugeben. Pro Haushalt wird ein Geschäftsbericht zugestellt. Weitere Exemplare können bei der Geschäftsstelle bezogen werden. Geschäftsbericht 2013 April

4 Öffentlichkeit und Bürgerschaft Rorschach entwickelt sich aus einem langjährigen Tief heraus. Veränderungen sind zentrum in unserer Region am Bodensee haben - und auch weiter haben wollen. sichtbar und ebenso auch spürbar. Bei der Bevölkerung, aber auch bei verschiedenen Gremien lebt der Gedanke an die Region am Bodensee als Auf dieser Welle hin zu einer gut funktionierenden Zukunft geht die Ortsbürgergemeinde Rorschach mit Impulsen und Wohn- und Wirtschaftsstandort eigenem Engagement mit. wieder auf. Das stimmt zuversichtlich. Es motiviert, am Aufschwung nicht nur teilzuhaben, sondern sich dafür vermehrt einzusetzen; zu unterstützen und beizutragen, dass der Trend hin zu einer lebhaften, prosperierenden Region weitergeht - dies zum Wohle aller Menschen, die ihre Wurzeln, ihr Lebens- Wir tragen im Kleinen dazu bei und schaffen im Hintergrund - teils auch im Vordergrund - mit Projekten, imagefördernden Massnahmen und bewusst eingesetzten Finanzmitteln an einem zuverlässigen Fundament für Morgen, für die kommende Generation in unserer Gesellschaft. Diese Verpflichtung widerspiegelt sich als Generationenvertrag, der uns ermahnt, die richtigen Dinge richtig zu tun, nachhaltig und stets im Rahmen unserer eigenen Möglichkeiten. In diesen Trend einer zukunftssichernden Ausrichtung legt der Bürgerrat all sein Engagement und seine Bemühungen. Dies macht er mit Kalkül und dem Bestreben, Geschäfte innerhalb der gesteckten Zeithorizonte abzuwickeln. Der Bürgerrat will mit bewusstem Engagement «Gutes» tun. Er achtet stets darauf, sich auf der Linie des Erfolges zu bewegen. Rorschacher zum Abt von Einsiedeln berufen Am 10. Dezember 2013 hat Papst Franziskus die Wahl von Pater Urban Federer als 59. Abt von Einsiedeln bestätigt. Der neue Abt wurde am Sonntag, 22. Dezember 2013, in der Klosterkirche in Einsiedeln feierlich in sein Amt eingesetzt. Während einer 12jährigen Amtszeit nimmt Urban Federer als Abt von Einsiedeln auch Einsitz in die Schweizer Bischofskonferenz. Die Wurzeln von Abt Urban Federer führen zurück nach Rorschach. Als Rorschacher Ortsbürgergemeinde dürfen wir über die Berufung von Urban Federer als 59. Abt vom Kloster Einsiedeln stolz sein. 4 Geschäftsbericht 2013 April 2014

5 Bürgerversammlung Zur ordentlichen Bürgerversammlung vom Montag, 25. März 2013, hatten sich 57 Ortsbürgerinnen und Ortsbürger eingefunden. Neben den statutarischen Geschäften legte der Bürgerrat die Baukostenabrechnung für die Erneuerung der Jauchegrube mit Erweiterungsbau Freilaufstall bei der landwirtschaftlichen Liegenschaft Ebnet ab; ein moderner, überdachter Freilaufstall, enthaltend Melkeinrichtung und Milchküche, mit Anlagekosten von CHF 381'989. Mit dieser modernisierten Betriebsstruktur verfügt die landwirtschaftliche Liegenschaft Ebnet wieder über eine nach neusten betrieblichen Gesichtspunkten ausgerüstete Infrastruktur. Kommenden Generationen dürfte diese Errungenschaft eine gesicherte Zukunft auf der landwirtschaftlichen Liegenschaft garantieren. Die Wahlperiode endete am 31. Dezember Die Gesamterneuerungswahlen erfolgten bereits im April Kurz vor Antritt der neuen Wahlperiode entschied sich Silvia Bonetti, von ihren Funktionen zurück zu treten. Nach 16 Jahren Zugehörigkeit zum Bürgerrat wollte sie die Aufgabe in andere Hände geben. Der Bürgerrat möchte an dieser Stelle den langjährigen und grossen Einsatz von Silvia Bonetti als Finanzfachperson verdanken. Vorgängig der Finanzverantwortung hatte sie während 4 Jahren als Aktuarin des Bürgerrates gewirkt. In ihre Zeit als Finanzverantwortliche fielen enorme Entwicklungen wie Bauzeit Wohnhaus DUO, Bauzeit Einfamilienhäuser trihome uvm. Diesen Herausforderungen hatte sie sich jederzeit gestellt, verbunden damit ein gerütteltes Mass an Mehrarbeit. Der Bürgerrat verabschiedete Silvia Bonetti anlässlich der Zusammenkunft aller Funktionäre der Ortsbürgergemeinde, würdigte ihre Verdienste und wünschte ihr für den weiteren Weg in Beruf und Alltag alles Gute. Geschäftsbericht 2013 April

6 Mit Jacqueline Zillig konnte eine würdige Nachfolgerin als Finanzbeauftragte gewonnen werden. Als ausgebildete Kauffrau mit Schwerpunkt Finanzwirtschaft wird sie die finanziellen Geschicke der Rorschacher Ortsbürgergemeinde in professionellen Bahnen halten und erfolgsversprechend lenken. Die Bürgerschaft folgte dem Wahlantrag des Bürgerrates. Einstimmig und mit sofortiger Wirkung wählten die Anwesenden Jacqueline Zillig in den Bürgerrat, mit Zuweisung des Ressorts Finanzen. Gratulationen ergingen an die gewählte Jacqueline Zillig. Mit dieser Ergänzungswahl liess sich die Lücke in den Funktionen der Ortsbürgergemeinde wieder schliessen. Der Bürgerrat wünschte allen Funktionsträgern viel Freude und Erfolg in der Aufgabenerfüllung zu Gunsten unserer Stadt am See. Rat und Geschäftsführung Der Bürgerrat behandelte im vergangenen Jahr wiederum zahlreiche Geschäfte. An 12 Sitzungen fanden sich die Mitglieder zu Beratung und Behandlung von Sachgeschäfte zusammen. Es wurden tung der Projekte Wiederaufbau landwirtschaftliche Liegenschaft Wanne und der Schaffung von Voraussetzungen für eine Umzonung der landwirtschaftlichen Liegenschaft Kreuzacker; Projekte, rund 180 Traktanden/Geschäfte die je nach Ausmass und behandelt, die teils Rahmenbedingungen eine vorgängig in Kommissionen Zusammenarbeit mit übergeordneten diskutiert, vorbereitet und Institutionen und beschlussfähig bereit gestellt wurden. Gremien erforderten. Zentral bildete sich auch die Neuausrichtung im Finanzbereich Grosses Engagement liegt mit Erneuerung der seit jeweils in der fachlichen Bearbeitung von Projekten ausserhalb rund 12 Jahren eingesetzten Buchhaltungssoftware heraus. der ordentlichen Veränderungen in der Rech- Ratstraktanden. Der Bürgerrat nungslegung mit dem vom beschäftigte sich mit der Kanton angekündigten Rechnungsmodell Anwendung/Umsetzung des internen Kontrollsystems(IKS), der weiterführenden Bearbei- HRM2 haben den Bürgerrat gewogen, einen Neuaufbau zu starten; zeitlich abgestimmt mit dem personellen Wechsel in der Person von Jacqueline Zillig. Dieses Vorgehen ermöglicht es nun, sich aus kantonaler Gesetzgebung ergebende Änderungen in die neubeschaffte Softwareumgebung kontinuierlich einzuarbeiten. Die auf das Jahr 2018 angekündigte Umstellung der Rechnungslegung entspricht verpflichtendem Charakter. Mit der Beschaffung und Implementierung der neuen Softwarelösung sind die Voraussetzungen für die künftigen Anforderungen sichergestellt. Die Rechnungslegung 2013 basiert erstmalig auf der erneuerten IT-Infrastruktur. 6 Geschäftsbericht 2013 April 2014

7 Verabschiedung/Begrüssung Funktionsinhaber Mit Beginn der jährige Treue und die geleisteten Wahlperiode rief der Bürgerrat die bisherigen und neuen Funktionäre zu einem gesellschaftlichen Treffen zusammen. Am Freitagabend, Dienste würdigen und als Dankeschön ein Präsent überreichen. Die neu ins Amt gerufenen Jacqueline Zillig, Fabio Senfter und Franz Zim- 19. April 2013, waren mermann wurden für die alle Beteiligten zu einem gemeinsamen Bereitschaft, sich der Verantden. Abend eingelawortung und der Unter- Anlässlich dieses Anlasses stützung in den ortsbürger- konnte der Bürgerrat lichen Aufgaben zu stellen, nochmals den zurückgetretenen gedankt und Freude und Silvia Bonetti, Helga Flaschka, Markus App und Befriedigung bei der Ausübung ihrer Funktion gewünscht. Jan-Thilo Hippmann die lang- Die Anwesenden lernten sich im Gespräch näher kennen, tauschten Erfahrungen aus und fokusierten in die vielfältigen und diversifizierten Aufgaben einer öffentlich-rechtlichen Institution - allessamt Impulse, die in der Behandlung künftiger Geschäfte von Bedeutung sein können. Ein wertvoller Anlass, in einem wohltuenden Ambiente, der mit einem interessanten Gedankenaustausch überzeugend endete. Aufsichtsrechtliche Prüfung der Geschäftsführung Das Amt für Gemeinden (AfG) führte im Spätherbst Kontrolle unterzogen. Massgebend für den Bürgerrat 2013 die periodische sind neben den oberbehördlichen Überprüfung des Finanzhaushaltes und der Geschäftsführung unserer Ortsbürgergemeinde Erlasse das kanto- nale Gemeindegesetz und die Haushaltverordnung. durch. Ein Vertreter des AfG nahm vor Ort während zwei Tagen Einsicht in die Finanzgeschäfte, in Protokolle, Korrespondenzen und Vertragswerke. Er überprüfte das korrekte Handeln des Bürgerrates sowie das Umsetzen gesetzlicher Vorgaben und Normen. Finanzbuchhaltung und Geschäftsbücher wurden einer eingehenden Geschäftsbericht 2013 April

8 Regionaltagung der Ortsgemeinden Der diesjährige Gedankenaustausch der Bürgerräte aus unserer Region führte ins durch die Jahrhunderte, die Bedeutung und die unterschiedlichen Nutzungszwecke benachbarte Steinach. Die des Gredhauses; vom einst Regionaltagung fand direkt stattlichen Warenumschlagplatz, am Hafen von Steinach statt, mit Blick auf die Weiten des Bodensees. zu fragwürdigen Nutz- ungsformen jüngerer Zeiten bis hin zur heutigen Bereitstellung als Wohnobjekt. Parallelen Vorgängig der statuarischen Traktanden wurden die Bürgerräte durch die Steinacher Organisatoren im Gredhaus empfangen; einer mittelalterlichen zum Kornhaus Ror- schach kamen auf, mit dem Vermerk, dass das Kornhaus Rorschach auch heute noch in öffentlicher Hand sich befin- Baute mit grosser det und seine zukunftsschach historischer Bedeutung. Obwohl sich die Liegenschaft gerichtete Zweckbestimmung weitgehend offen liegt. heute in privatem Besitz befindet, führte Lokalhistoriker Achim Schäfer gekonnt Nach dem Ende des Informationsteils durften die Delegierten der Ortsgemeinden am Tisch Platz nehmen und sich Steinacher Köstlichkeiten servieren lassen. Bei lockerer Stimmung wurden Themen und Anliegen ausgetauscht, Erfahrungen weiter gegeben und über Angelegenheiten geschmunzelt, die wohl bewegen, sich unter bestimmten Rahmenbedingungen oftmals kaum ändern lassen. Die Device lautet: «Gelassen am Ball bleiben!» Generalversammlung Verband St.Gallischer Ortsgemeinden Die Generalversammlung des Jahren durch die Stadt St.Gallen zu einem Kulturzentrum Verbandes St.Gallischer Ortsgemeinden fand auf Einladung der Ortsgemeinden der Stadt St.Gallen am 27. April St.Gallen und den Kanton umgestaltet in der Lockremise St.Gallen statt. Die einstmals als Remise zur Unterbringung von Lokomotiven erbaute Anlage wurde vor einigen 8 Geschäftsbericht 2013 April 2014

9 Verschiedene kulturelle und gastronomische Gegebenheiten können in den erneuerten Räumlichkeiten mitverfolgt werden. Im Rahmen der offiziellen Traktanden verabschiedete sich Paul Thür nach langer, verdienstvoller Präsidialzeit aus dem Vorstand des Verbandes. Als Nachfolger wurde Heini Senn, Präsident der Ortsgemeinde Buchs, von der Generalversammlung mit grossem Beifall gewählt. Als Gastreferenten verwiesen Regierungsrat Martin Klöti und Lukas Summermatter, neuer Leiter Amt für Gemeinden, mit ihren Gedanken zur Stellung und den Aufgaben der Ortsgemeinden innerhalb der heutigen Gesellschaft auf die Wichtigkeit und Bedeutung. Der gesellschaftliche Teil der Tagung führte zu verschiedenen kulturellen Stationen innerhalb der Stadt St.Gallen, bevor die Delegierten aus dem Kantonsgebiet St.Gallen ihre Rückreise antraten. Gedankenaustausch Bürgerrat und Geschäftsprüfungskommission Traditionsgemäss traf neusten Situationen der Projekte Lösungen zu schaffen. Dem sich der Bürgerrat mit den Mitgliedern der Geschäftsprüfungskommission. eingegangen, die näch- sten Schritte und Möglich- Bürgerrat ist es wichtig, den Mitgliedern der Geschäfts- Dabei keiten besprochen und auch prüfungskommission die Mösten werden strategische, organisatorische wie auch operative Massnahmen behandelt standen die beiden Projekte ausgelotet, auf welche Rahmenbedingungen der Bürgerrat hinarbeiten soll, um die anvisierten Ziele erreichen zu glichkeit zu bieten, sich im Sinne einer fundierten Meinungsbildung auch mit laufenden Projekten vertieft auseinander «Wiederaufbau landwirtschaftliche können. Dies versucht der setzen zu können - Liegenschaft Wan- ne» als auch «Wie weiter mit der landwirtschaftlichen Liegenschaft Bürgerrat im direkten Kontakt mit den kommunalen und kantonalen Stellen nun in der im Sinne einer sachlich/fachlichen Qualitätssteigerung. Kreuzacker» im Form zweckmässiger Aus- Fokus. Vor Ort wurde auf die gangslagen und tragfähiger Geschäftsbericht 2013 April

10 Kultur und Soziales Der Bürgerspass 2013 der Ortsbürgergemeinde Rorschach verwies wiederum auf Aktivitäten und gab Hinweise zu attraktiven Anlässen. Das kulturelle Leben in Rorschach gestaltet sich vielfältig und interessant. Für viele aus unserer Bevölkerung sind diese Anlässe eine willkommene Freude, den Alltag ausklingen zu lassen und dabei aufzutanken. Folgende Anlässe und Aktivitäten wurden in den Bürgerspass aufgenommen. Stadtfest Rorschach vom Freitag/Samstag, 31. Mai/1. Juni 2013, in der Innenstadt von Rorschach 17. Austragung des Stadtfestes mit Unterhaltung für Jung und Alt im Stadtzentrum; Bands und Formationen sorgen für abwechslungsreiche Unterhaltung. imoreez im Restaurant Stadthof Rorschach vom Samstag, 15. Juni 2013 Faszinierende Grooves und unvergessliches Musikerlebnis; zwei Instrumente, ein Groove, zwei Freunde, eine Leidenschaft, zwei Stimmen, ein Klang; überzeugender Sound in überraschendem Stil von Urs Eberle und René Pulfer. Kultur pur im Pavillon am See von Mitte Juni bis Mitte August 2013 Musikalische Darbietungen von Musikern, Musikerinnen und Formationen aus der Region mit Gesang, Musik und Unterhaltung volkstümlicher bis moderner Musikrichtung. 15. Internationales Sandskulpturenfestival vom Montag bis Samstag, 10. bis 17. August 2013 Künstler aus aller Welt gestalten vergängliche Skulpturen aus dem Material «Sand». Die Ortsbürgergemeinde unterstützte die Organisation für diesen grenzübergreifenden Event. Wald-Fondue-Plausch Forstwerkhof Witen vom Samstag, 21. September 2013 gemütlicher Anlass direkt in der Natur, in Waldnähe für Jung und Junggebliebene, die etwas Urchiges und Bodenständiges geniessen wollten. Oldtime Jazz Festival am See vom Freitag, 18. Oktober 2013 Jazz, Blues, Boogie, Schlager der 20er und 30er Jahre, unvergessliche Klänge aus aller Welt von national und international anerkannten Formationen in Lokalitäten von Rorschach. «Weihnachten in Rorschach Rorschacher St.Nikolaus» auf dem Lindenplatz vom 1. bis 23. Dezember 2012 vorweihnachtliche Events für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit lokalen Künstlern, 10 Geschäftsbericht 2013 April 2014

11 Gruppierungen und Schulklassen; alles direkt bei der Laterne, dem neuen visuellen Mittelpunkt. Unsere Kulturbeiträge Der Bürgerrat förderte im Geschäftsjahr 2013 mit Sponsoring und finanziellen Beiträgen Anlässe und Veranstaltungen in gesellschaftlicher, örtlicher und kultureller Richtung: Stadtfest Rorschach Sponsoring Fr Volkshochschule Rorschach Programmbeitrag Fr. 500 Konzert imoreez Rorschach Anlass Fr. 2'500 Ferienspass Rorschach/Rorschacherberg Sponsoring Fr. 500 Kultur pur im Pavillon Sponsoring Fr Kinderzirkus Rohrspatz Sponsoring Fr. 500 Internationales Sandskulpturen-Festival Sponsoring Fr Wald-Fondue-Plausch Werkhof Witen Anlass Fr. 2'000 Oldtime Jazzfestival am See Sponsoring Fr Akkordeon-Orchester Rch JubiläumsSponsoring Fr. 500 Weihnachten in Rorschach Sponsoring Fr Alphorngruppe Greenhorn Rberg Sponsoring Fr. 2'000 Verein Treppenhaus Rorschach Eröffnung Fr Museum im Kornhaus Betriebsbeitrag Fr Total Fr imoreez mit unvergesslichem Musikerlebnis Mit einem Konzert der besonderen Art hatte der einem besonderen Ambiente. Im Vorhof des Restaurant Bürgerrat die Bevölkerung Stadthof waren weissgedeckte von Rorschach und Umgebung Tische arrangiert. eingeladen; zu einem Wohl gestaltete Menükarten sommerlichen Abend, in zierten die Tische, umrahmt von fein assortiertem Gedeck. Und mitten drin die kleine Bühne der beiden lokalen Musiker Urs Eberle und René Pulfer aus dem benachbarten Arbon. Eine Stimmung der Geschäftsbericht 2013 April

12 besonderen Art präsentierte sich, einladend allemal! Doch plötzlich verfinsterte sich der Himmel. Dunkle Wolken tauchten auf. Es begann zu regnen, noch ehe das Konzert der beiden Musiker beginnen konnte. Es tropfte von allen Zinnen. Schade! Musste das sein? Nach einer längeren Pause; das anwesende Publikum schien schon etwas ungeduldig zu werden, liess der Regen nach. Der Himmel lichtete auf und das Konzert konnte mit Verspätung beginnen. Was sich dann den ausharrenden Gästen präsentierte, war wirklich von besonderer Art. Musik zum begeistern, Musik zum verlieben. Mit ihren zwei Instrumenten (Gitarre und Cajon) und ihren Gesangsstimmen verzauberten die Musiker die anwesenden Gäste... ganz nach ihrem Motto: «Zwei Instrumente, ein Groove - zwei Freunde, eine Leidenschaft - zwei Stimmen, ein Klang!» Die Darbietungen ernteten Beifall und eine Melodie reihte sich nahtlos an die andere. Ein Stück Musikgeschichte entstand im Stadthof, in einer einmaligen Umgebung - eingefasst vom Innenhof, gleichzeitig unbegrenzt durch die Melodienvielfalt. Ein musikalisches Feuerwerk endete wie es begonnen hatte, herrlich, berührend und einmalig; ein Schlager mit imoreez war wahrgeworden. Wald-Fondue-Plausch Schon recht kühl, aber trocken, war am Samstag, 21. September 2013, die Witterung für den Wald-Fondue- Plausch beim Forstwerkhof Witen, zu dem sich eine grosse Menge naturverbundener Bürgerinnen und Bürger eingefunden hatte. Klein und Gross hatte sich auf dem Areal Werkhof Witen versammelt. Festlich war der Platz gestaltet, dekorativ die bereit gestellten Tische geschmückt. Eine tolle Atmos- 12 Geschäftsbericht 2013 April 2014

13 phäre lud zum Verweilen ein. Schnell umsäumten die Gäste die beiden Feuerstellen. Darüber hingen an Metallstabellen die übergrossen Erlebnis-Fondue-Töpfe. In die Käsemasse wurden an langen Spiessen Brotstücke eingetaucht und zwischendurch ein kühler Schluck Weisswein genossen. Eine lockere Stimmung entstand. Es herrschte unter den anwesenden Gästen ein reger Austausch; es wurde erzählt, Geschichten aufgetischt, über Lustiges und Interessantes diskutiert. Alle kamen sich näher, am gemeinsamen Topf mit leckerer Käsemasse - ähnlich der geschichtlich festgehaltenen «Kappeler Milchsuppe» aus dem 16. Jahrhundert. Wer es inzwischen vorzog, setzte sich an den Festtischen nieder und nützte die Möglichkeit des Gesprächs bei Kaffee, Tee und Kuchen. So endete der Wald-Fondue- Plausch; als Erlebnis, als tolle Erinnerung, als gemütlicher Anlass in amüsanter Runde - eine Festlichkeit, die noch einige Zeit nachklingen dürfte. Geschäftsbericht 2013 April

14 Museum im Kornhaus weiter in der Erfolgsgeschichte Ungebrochenes Interesse ungen an die eigene Jugendzeit und Schulen haben das am Museum im Kornhaus darf auch für das Jahr 2013 von Besucherinnen und Besuchern von damals kamen Museum wieder entdeckt. Die Begeisterung ist enorm, das festgestellt werden. Eine hoch. Ein Jahrhundertereignis Interesse ungebrochen. Eine bewegte und bewegende wurde wieder wahr, aber auch Erfolgsgeschichte, die kaum dritte Museumssaison endete die Problematiken tiefer Temperaturen jemand erwartet hatte; da- Ende Oktober mit dem Beginn waren plötzlich mals, als sich den Ortsbürger- der Winterpause. Nach wieder präsent, unter denen innen und Ortsbürgern die wie vor sind Jung und Junggebliebene Menschen und Tiere ausser- Entscheidung bot, einzu- begeistert von ordentlich zu leiden hatten. stehen für oder gegen eine den Erlebniswelten im Museum. Gäste aus der ganzen Schweiz besuchen die Ausstellung im Kornhaus, Gäste aus Basel, Bern, Genf - aus der Innerschweiz oder auch Informative Ausschnitte zeigten, mit welchen Herausforderungen die Bevölkerung täglich zu kämpfen hatte. Und mitten drin war die vom Rorschacher Gewerbe mitfinanzierte, Zukunft des Museums im Kornhaus. Rückblickend darf festgehalten werden, es war ein mutiger Entscheid. Es war ein Entscheid für Rorschach, für die Region am Bodensee aus dem benachbarten Ausland. kleine Kunsteis- schlechthin. Ein Angebot, das Die Sonderausstellung «Eiszeit - Seegfrörni 1962/ 1963» hatte eine 50jährige bahn aufgebaut, die manches Kinder(Erwachsenen)herzen höher schlagen liess - Schlittschuhlaufen weiter Aufmerksamkeit verdient; eine Aufgabe, die noch viele Jahre mit unzähligen Geschichte in Erinnerung gerufen. im Sommer! Ein Herausforderungen einher- Viele Bilder und Informationen liessen die Seegfrörni wieder aufleben. Erlebnisse wurden wieder lebendig, aber auch Erinner- einmaliges und nachklingendes Erlebnis. Es entstanden Lebensgeschichten, die rund um den Bodensee gingen. Auch Gruppen, Gesellschaften gehen dürfte - eine kulturelle Errungenschaft, ein Stück Gesellschaft, die gefestigt und gefördert werden will. 14 Geschäftsbericht 2013 April 2014

15 9. Carl-Stürm-Kultur-Preis geht ans Museum im Kornhaus Ein grosses Ereignis führt uns zurück in den Mai 2013, Urkunde endet textlich denn auch mit folgenden, motivierenden die Geschicke des Museums im Auge zu behalten und zur Preisverleihung der Carl- Schlussworten: «... gleichzeitig den weiteren Stürm-Stiftung für gesellschaftliche, dadurch hat sich das Museum Museumsweg in geordneten kulturelle, wissen- im Kornhaus zu einem we- Bahnen zu halten. schaftliche und sportliche sentlichen Attraktor der Stadt Leistungen. Den Preis 2013 durften stellvertretend für das Museum im Kornhaus Gerd und Region Rorschach entwickelt.» Dies sind Worte, die auffordern und anspornen, Oberdorfer und Hermann die Erfolgsgeschichte des Fuhrimann entgegen nehmen. Museum bewusst und er- Eine unglaublich schöne folgsorientiert weiter zu ge- Würdigung und Auszeichnung stalten, mit Mut, Engagement für das verantwortliche und Ideenreichtum. Kernteam; ausgezeichnet für erbrachte Leistungen und die Das Kernteam bedankte sich erzielte Ausstrahlung des bei der Carl-Stürm-Stiftung Museum im Kornhaus, innerhalb für diese ehrenvolle Aus- aber auch ausserhalb zeichnung und bekundete der Region Rorschach. den Willen, auch weiterhin Anlässlich der Preisverleihung im Stadthofsaal Rorschach fand sich eine grosse Zahl geladener Gäste ein, welche die Freude mit den Preisträgern teilte. Die überreichte Geschäftsbericht 2013 April

16 16 Geschäftsbericht 2013 April 2014 Forstwirtschaft

17 Holzschlag 2013 in schwierigem Gelände Im Jahr 2013 durchforsteten die beauftragten Forst- Diese stark einhängenden schaften Ebnet und Wanne. organe vor allem unsere Gebiete erforderten enorm Waldungen Wannentobel im aufwändige Verfahren, das nahegelegenen Gebiet der gefällte und aufgerüstete Stadt sowie in den Waldungen angrenzend an die die Hofstrasse zu bringen. Es Holz für den Abtransport auf landwirtschaftlichen Liegen- entstanden kostenintensive Fäll- und Rückekosten mit Spezialgeräten. Aus dem Holzverkauf resultierten aufgrund der wirtschaftlichen Situation am Holzmarkt geringere Erträge. Beträchtliche Schäden durch Unwetter Am Abend des 18. Juni Sturm auch diesmal nicht 2013 fegte ein Unwetter über flächendeckend durch die die Ostschweiz. Unsere Region am Bodensee war davon Waldungen, sondern wütete glücklicherweise nur in exponierten stark betroffen. Rettungskräfte Zonen und waren die ganze Nacht Geländeeinschnitten. unterwegs, um Strassen freizulegen, Zugänge zu sichern, Mehrere Wochen war unser überflutete Keller auszupumpen Förster in den Waldungen am oder Dächer und Bauten zu stabilisieren; ein Unwetter, wie es schon lange nicht mehr festzustellen war. Rorschacherberg unterwegs, um alle Schadenflächen peinlich genau aufzunehmen, die Holzklassen zu erfassen und erforderliche Massnahmen zu Auch unsere Waldungen am Rorschacherberg wurden von priorisieren (Sofortmassnahmen, spätere Eingriffe etc.). diesem Unwetter erfasst. Der Dabei kamen beachtliche Walderlebnisplatz im Wannentobel Beschädigungen zu Tage. (beim Zentralfried- Rund 50% des jährlichen hof) glich einem Trümmerfeld. Entwurzelte Bäume und geknickte Stämme lagen in der Waldparzelle kreuz und quer. Beschädigungen an den Hiebsatzes wird den Holzschlag 2014 mit verminderter Holzqualität prägen. Es wird Sturmholz aufzuarbeiten sein, das die schon aktuell tiefen Bauten widerspiegelten die Holzpreise noch zusätzlich massive Gewalt des Sturms. belastet. Eine Rendite aus Auch in unseren übrigen diesen Holzverkäufen wird Waldpartien im Hasenstrick, kaum mehr möglich sein. Die Eck- und Wittobel stellte Aufarbeitung des Holzes unser Förster Reto Bless in dürfte infolge übermässiger der Folge Schadenflächen Kosten vorwiegend defizitär fest. Wie bei Ereignissen früherer ausfallen; Situationen, die im Jahre, bewegte sich der Zusammenhang mit Forst- Geschäftsbericht 2013 April

18 wirtschaft sich immer wieder einstellen. Wichtig dabei ist, unsere Waldflächen vor Schädlingen (Käferbefall) und weiterer Belastungen zu schützen. Ein Gesuch um finanzielle Entlastung durch Bund und Kanton ist eingeleitet und in Prüfung. Waldbegehung der Waldregion 1 Die Verantwortlichen der damit Verkaufskanäle und Waldregion 1 luden alle Preisgarantien privaten und öffentlichen Waldeigentümer des Forstkreises Rorschach zur halbtägigen Waldbegehung vom 26. Oktober 2013 ein. Den anwesenden Waldeigentümern übermittelten die Forstorgane wichtige Informationen zur Waldbewirtschaftung und Schwerpunkte zur Jagd in den Waldpartien. Auch eröffneten Fachpersonen wesentliche Angaben zur Holzgewinnung (Holzschlag) wie auch strategische Massnahmen zur Belebung des Holzmarktes, der sich heutzutage als interkontinentaler Markt (zb. Export nach Amerika etc.) darstellt. Innerhalb dieses Netzwerkes bestimmen Mengen, Import/Export die Holzpreise, was auch erklärt, dass unser nationaler Holzmarkt im internationalen Verbund aufgeht und die Holzpreise nicht eigenständig national bestimm-/definierbar bleiben. Auch unsere Ortsbürgergemeinde arbeitet bei Holzverkäufen seit Jahren mit dem regionalen Verbund «Holzmarkt Ostschweiz» zusammen. Gesichert. sind 18 Geschäftsbericht 2013 April 2014

19 Grundbesitz und Wohnen Land in Sicht für Wiederaufbau landwirtschaftliche Liegenschaft Wanne Nach vielen Jahren, nen in zweckmässiger, moderner Gutachten und Antrag zur geprägt von Verhandlungen Gestaltung ausgewo- Ausführung des Bauprojektes mit kantonalen und kommunalen gen berücksichtigen. In die (siehe Innenteil Gutachten Stellen, hat sich auf- restliche Gebäudekubatur in- und Antrag «Wiederaufbau grund von Gesprächen und tegriert konnte gleichzeitig Wanne» landwirtschaftliche Diskussionen endlich eine für beide Seiten einvernehmliche Lösung im Rahmen der gesetzlichen eine Einstell- und Lagermöglichkeit für landwirtschaftliche Güter und Fahrhabe. Liegenschaft Hofstrasse 106, Rorschacherberg). Der Bürgerrat hofft, die seit sechs Rahmenbedingun- Jahren klaffende Lücke gen finden lassen, basierend auf ausgehandelten, bautechnischen Im Dezember 2013 ist beim Bürgerrat die Baubewilligung (Brandruine) mit Hilfe dieses Bauprojektes beseitigen zu Eckdaten. der Bauverwaltung Ror- können. Er zählt auf die schacherberg inklusive der Zustimmung von Ortsbürgerinnen Basis dieses enormen Schrittes nach Vorne war ein nochmaliges Projekt Wiederaufbau Wanne, das im Kern auf Zustimmung des Amtes für Raumentwicklung und Geoinformation (AREG) eingetroffen. Die Ortsbürgergemeinde und Ortsbürgern. einem Gebäude mit Mischnutzung verfügt damit über ein von Wohnen und ausführbares Wiederaufbau- landwirtschaftlich nutzbarer projekt. Die Signale stehen Remise aufbaut. Dem Teil damit auf «grün». Eine bewilligte Wohnen konnte die erforderliche Wiederbebauung Bedeutung zugewiesen werden. Wohnen widerspiegelt im Projekt nun die kann in Angriff genommen werden. Der Bürgerrat hat die Planung unverzüglich weiter erwünschte Wohnform sowie verfolgt und unterbreitet Wohnqualität; basierend auf anlässlich der Bürgerversammlung heutigen Standards, die Woh- im April 2014 Geschäftsbericht 2013 April

20 Zukunft für landwirtschaftliche Liegenschaft Kreuzacker sichern In der Nacht vom 1./2. Juni 2012 hat ein Brand die landwirtschaftliche Liegenschaft Kreuzacker unbewohnbar gemacht. Zu stark wütete das Feuer im inneren Wohnbereich. Dem Bürgerrat stellte sich bei diesem in Stadtnähe gelegenen Grundstück die zentrale Frage, welcher Nutzungsform das Gebiet im Kreuzacker künftig zugeordnet werden soll Landwirtschaft oder Bauland. In Abwägung der sich bietenden, eingeschränkten Wohnqualität des Gebäudes und in Berücksichtigung der bereits umbauten, unmittelbaren Umgebung kam für den Bürgerrat eine Vorwärtsstrategie hinsichtlich Bebauung in Betracht; dies zur Sicherstellung künftiger Entwicklungen - Bauprojekt in den nächsten 10 Jahren. Der Bürgerrat hat dazu bei der Stadt Rorschach ein Verfahren zur Umzonung von der heutigen Grünzone (Landwirtschaft) in die Wohnzone angemeldet. Ein solches Verfahren erfordert für die Beurteilung durch die kantonalen und kommunalen Stellen ein Auflageverfahren mit städtebaulicher Planungsgrundlage. Die Planergemeinschaft Strittmatter und Partner St.Gallen wurde beauftragt, eine Bebauungsstudie für das besagte Gebiet auszuarbeiten, die alle geltenden Rahmenbedingungen wie Städtebau, Zonenkonformität, verantwortlichen Stellen führten zu den erforderlichen Eckparametern und Rahmenbedingungen. Sollte die Umzonung bei den Entscheidungsträgern keine Zustimmung finden, wäre nebst einem Abbruch des Gebäudes nur eine Sanierung im Rahmen der heute geltenden Voraussetzungen möglich. Dies klassiert der Bürgerrat als wenig nachhaltig noch als wirkliche Wertschöpfung. Der Bürgerrat hofft, dass aufgrund der aktuellen Ausgangslage sich ein sinniger Umweltschutz, Lärmschutzgrenzwerte als auch Was- Weg finden lässt. serbau berücksichtigt. Diese in Arbeit befindliche Planungsgrundlage bildet die Basis für die Beurteilung des Umzonungsgesuches durch den Gesetzgeber. Es beinhaltet in der Folge verbindlichen Charakter zu Gunsten späterer Bauplanungen. Mehrere Planungssitzungen mit 20 Geschäftsbericht 2013 April 2014

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