SPLITTER SPLITTER. IT-Nachrichten für die Berliner Verwaltung Nr. 4/ Jahrgang. Schwerpunkt: Demographischer Wandel im IT-Sektor 4/13 1

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1 IT-Nachrichten für die Berliner Verwaltung Nr. 4/ Jahrgang Schwerpunkt: Demographischer Wandel im IT-Sektor 4/13 1

2 Sehr geehrte Leserinnen und Leser, die Bevölkerung in Deutschland verändert sich, die absolute Zahl an Einwohnern geht zurück, während der Anteil der Älteren gegenüber den Jüngeren immer mehr zunimmt. Diese Entwicklung, die unter dem Schlagwort Demographischer Wandel zentrale Grundlage vieler Zukunftsprognosen ist, hat vielerlei Auswirkungen auf die Erwerbsbevölkerung. In der Berliner Verwaltung hat sich die Alterstruktur bereits stark verändert. Der Anteil älterer Verwaltungsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter hat sich erhöht, einige scheiden in den nächsten Jahren aus dem Dienst aus. Jüngere sind noch nicht in gleichem Maße nachgerückt. In den IT-Bereichen der Verwaltung macht sich der damit einhergehende Kompetenzverlust besonders bemerkbar (Seite 4). Mögliche Maßnahmen, um nicht nur in den IT-Bereichen gegenzusteuern, werden in der Berliner E-Government-Strategie beschrieben. Dem Wissenstransfer und dem Ausbau des E-Governments kommt eine zentrale Bedeutung zu. Mit vereinfachten Bewerbungsverfahren im Internet lassen sich zudem Bewerberinnen und Bewerber zeitgemäß für die Arbeit in der Berliner Verwaltung gewinnen (Seite 5). Auch die kommunalen IT-Dienstleister in Deutschland sind gut vorbereitet auf den demographischen Wandel (Seite 7). Ein weiteres Thema dieser Ausgabe ist die Private Cloud, die das ITDZ Berlin dem Land Berlin zur flexiblen und sicheren Nutzung von IT-Infrastruktur anbietet (Seite 16). Gemeinsam mit Hewlett-Packard haben wir die dazu notwendigen Voraussetzungen in unserem Secure Data-Center geschaffen (Seite 14). Das Rechenzentrum des ITDZ Berlin wurde auch vor kurzem mit dem allseits bekannten Siegel Blauer Engel für energiebewussten Betrieb ausgezeichnet (Seite 17). Um ökologisch verantwortungsvolle Nutzung von IT geht es auch im Beitrag von René Scheumann von der TU Berlin (Seite 33). Er erklärt, warum es sinnvoll ist, Geräte länger als vorgesehen zu nutzen und am Ende ihrer Nutzungsdauer umweltgerecht zu verwerten. Kooperationen, wie sie das ITDZ Berlin mit der gemeinnützigen AfB zur Verwertung von Altgeräten abgeschlossen hat, sorgen für einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen im IT-Sektor. Eine angenehme Lektüre wünscht Ihnen Konrad Kandziora Vorstand 4/13 2

3 Editorial 2 Impressum 4O Schwerpunktthema Demographische Entwicklung trifft IT-Kompetenzbereiche in besonderem Maße 4 Statistik: Personal im öffentlichen Dienst in Deutschland 5 E-Recruiting: Das Portal zur beruflichen Laufbahn in der Berliner Verwaltung 5 Online-Bewerbermanagement mit Interamt im ITDZ Berlin 6 Demographischer Wandel wie stellen sich die kommunalen IT-Dienstleister auf? 7 Absolventenbefragung: Deutschlands IT-Nachwuchs will zu Google 8 Changing the Game Oracle Appliances erläutert am Beispiel von Oracle Exalytics 1O Anforderungen des demographischen Wandels an das Personalwesen 12 Öffentliche Verwaltungen sind offen für Wissensmanagement 13 E-Government und Verwaltung HP baut mit dem ITDZ Berlin eine Private Cloud für die Hauptstadt 14 Wolke eröffnet gute Aussichten: Private Cloud für das Land Berlin 16 Rechenzentrum des IT-Dienstleistungszentrum Berlin mit dem Blauen Engel ausgezeichnet 17 Eine Lizenz für alle GeoPSI in Deutschland: GeoLizenz.org 18 Mit semantischer Suche schnell zur Weiterbildung 2O Verlagerung von IT-Betriebsleistungen (VITBL) des Bezirksamts Mitte von Berlin 22 Verantwortung des Staates für die IT-Grundversorgung 24 ServiceStadt Berlin : Servicequalität der Verwaltung wächst 25 BORISplus.NRW und BORISplus.NRW App 25 Open Data: Amtliche Geodaten der Berliner Vermessungsverwaltung kostenlos 29 Preisverleihung im ersten E-Government-Wettbewerb Projekt: Klarschiff HRO gewinnt den E-Lüchtthoorn 2O13 29 Normenkontrollrat und IT-Planungsrat vereinbaren enge Zusammenarbeit beim Bürokratieabbau mit E-Government 3O E-Partizipation im Aufwind: Die Bürger dürfen mitreden 31 Erstes Indo-German E-Governance-Forum erfolgreich abgeschlossen 32 Berichte und Infos Ökologische Aspekte der Wiedernutzung von gebrauchten IT-Produkten 33 Know-how gut sichern! Verfassungsschutz bietet Beratung 35 Innovationspreis der Gesellschaft für Informatik verliehen 36 Cloud Computing: Hasso-Plattner-Institut stellt Problemlösungen vor 36 BMWi startet Pilotprojekt Datenschutz-Zertifizierung von Cloud-Diensten 37 Jedes zehnte Unternehmen noch analog oder über ISDN im Internet 38 BSI veröffentlicht Mindeststandard für verschlüsselte Internetverbindungen 38 IBM stellt neuen IT-Sicherheitsbericht vor 39 Dies und Das Vor 2O Jahren im :BERTA Das EDV-gestützte System zur Betriebseinsatzplanung und -Auswertung 4O 4/13 3

4 Demographische Entwicklung trifft IT- Kompetenzbereiche in besonderem Maße Die Berliner Verwaltung hat in den vergangen 20 Jahren einen deutlichen Personalabbau vollzogen, auf Neueinstellungen wurde vielfach verzichtet. Folglich hat sich die Altersstruktur stark verändert und wird sich in Zukunft auch weiter verändern. Diese Entwicklung macht auch vor den IT- Bereichen nicht Halt und ist künftig eine relevante Einflussgröße auf die Aufgabenwahrnehmung in diesen Bereichen und auf die operative Umsetzung von E-Government-Projekten im Land Berlin. Die daraus dringend zu folgernden Handlungserfordernisse waren Auslöser für die Untersuchung Demographische Entwicklung der Verfügbarkeit von IT- Kompetenzen in der Berliner Hauptverwaltung. Eine standardisierte, stichprobenartige Datenerhebung in der Hauptverwaltung (ohne Bezirksverwaltung) und dem ITDZ Berlin auf Basis einer zuvor einheitlichen Beschreibung und Abgrenzung von IT-Kompetenzen bestätigte: Die demografische Entwicklung trifft die IT-Bereiche der Berliner Verwaltung besonders stark. Prognosehorizont Durch altersbedingtes Ausscheiden von IT-Beschäftigten in den nächsten fünf bis zwanzig Jahren gehen IT-Kompetenzen überproportional stark und in kritischem Maße verloren. Die Systemadministration zählt dabei zu dem am stärksten betroffenen Bereich. Ferner wurde festgestellt, dass die Senatsverwaltungen und insbesondere ihre nachgeordneten Bereiche stärker betroffen sind, als das ITDZ Berlin, das in begrenztem Rahmen noch IT-Nachwuchskräfte rekrutiert und selber ausbildet. Es wird angenommen, dass sich die Erkenntnisse ebenfalls auf die Berliner Bezirke übertragen lassen. Hier ist eher noch eine Verschärfung des Problems zu erwarten. Besonders kritische Kompetenzbereiche IT-Sicherheit 23,1 % Zentrale IT-Infrastruktur (Netzwerk) 22,5 % Systemadministration 20,7 % IT-Sicherheit 40,2 % Zentrale IT-Infrastruktur (Netzwerk) 43,5 % Systemadministration 43,5 % IT-Sicherheit 81,1 % IT-Strategie/-Planung 80,6 % Telefonie 79,4 % Diese Kompetenzlücken sind durch normalen Personalaufbau und Personalentwicklung nicht mehr kompensierbar. Im Hinblick auf die kritische Bedeutung einer funktionierenden IT für die Handlungsfähigkeit der Verwaltung sowie der besonderen Schwierigkeit, benötigte Kompetenzen am stark wettbewerbsgeprägten Markt für IT-Fachkräfte zu gewinnen und zu binden ist sofortiges Gegensteuern erforderlich. Dabei reicht reines Reagieren durch Neueinstellung, Aus- oder Weiterbildung nicht aus. Vielmehr sind eine strategische Neuausrichtung und die Straffung der IT-Strukturen in der Berliner Verwaltung erforderlich. Letztlich stellt der demografisch bedingte Verlust an IT-Fachkräften auch eine Chance zur organisatorischen und technischen Modernisierung dar. Mögliche Maßnahmen Geeignete Ansätze, um die Berliner Verwaltung künftig effizienter und mit einer sinkenden Anzahl eigener IT-Fachkräfte mit leistungsfähiger IT versorgen zu können, sind die weitere Bündelung und behördenübergreifende Kooperation bei IT- Aufgaben, die Standardisierung von Infrastrukturen, Technologien und Fachverfahren sowie die weitere Industrialisierung und Spezialisierung in der IT-Leistungserbringung Ferner kommt der Organisation des IT- Wissenstransfers eine maßgebliche Rolle zu, um nachrückendes IT-Personal mit entsprechendem Fach- und Erfahrungswissen zu versorgen. Ebenso müssen für die Bereitstellung der IT-Infrastruktur verstärkt Angebote des Anteil ausscheidender Kompetenzen Durch altersbedingtes Ausscheiden von IT-Beschäftigten gehen IT-Kompetenzen in überproportional starkem Maße verloren Landes-IT-Dienstleisters oder von externen IT- Dienstleistern in Anspruch genommen werden. All diese Maßnahmen wurden in der Berliner E- Government-Strategie (BEGS) programmatisch festgelegt. Die BEGS ist Teil des vom Senat beschlossenen Modernisierungsprogramms ServiceStadt Berlin Sie ist das Rahmen gebende Instrument für die Ausgestaltung des Berliner E-Governments in den nächsten Jahren und stellt neben der Verbesserung der rechtlichen Rahmenbedingungen durch das geplante E- Government-Gesetz eine zweite strategische Säule für eine zukunftsorientierte E- Government-Entwicklung dar. MANJA BOß DORF Senatsverwaltung für Inneres und Sport 4/13 4

5 Personal im öffentlichen Dienst in Deutschland Personalentwicklung 2000 bis 2012 Rückgang um Stellen in zwölf Jahren. Die Bereichsaufteilung ergibt sich nach dem Europäischen System Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen. (Quelle: Statistisches Bundesamt, Fachserie 14, Reihe 6, Wiesbaden 2013) E-Recruiting: Das Portal zur beruflichen Laufbahn in der Berliner Verwaltung Der demographische Wandel trifft auch das Land Berlin. Jeder fünfte Landesbedienstete geht in den kommenden Jahren in den Ruhestand. Der Senat hat den Handlungsbedarf erkannt. Ein Ziel der Regierungspolitik in der 17. Wahlperiode ist deshalb, zahlreiche Nachwuchskräfte einzustellen. Um ausreichend junge Leute zu gewinnen, will das Land Berlin als Arbeitgeber attraktiver werden. Vor diesem Hintergrund wurde das Projekt landesweites IT-gestützes Bewerbungs- und Einstellungsmanagement (E- Recruiting) in das Modernisierungsprogramm ServiceStadt Berlin 2016 aufgenommen, das vom Senat am beschlossen wurde. Das Vorhaben umfasst drei Teilprojekte: Altersstruktur im öffentlichen Dienst (2012) Teilprojekt 1 Zentrales Karriereportal Teilprojekt 2 IT-gestütztes Bewerbungs- und Einstellungsmanagement (Vorgangsbearbeitungssystem) Teilprojekt 3 Eignungsdiagnostische Verfahren Ziele des Projektes sind: (Quelle: Statistisches Bundesamt, Fachserie 14, Reihe 6, Wiesbaden 2013) Reduzierung des Arbeitsaufwands sowohl auf Bewerber- als auch auf Verwaltungsseite durch Umstellung der bisherigen papiergebundenen Verfahren auf vollständig IT-gestützte und medienbruchfreie Geschäftsprozesse. Qualitative Verbesserung der Bewerberauswahl durch verstärkten Einsatz eignungsdiagnostischer Verfahren. Stärkung der Arbeitgebermarke Land Berlin durch eine neue Visitenkarte (Zentrales Karriereportal) im Internet. An dem Projekt sind alle Berliner Landesbehörden direkt oder indirekt 4/13 5

6 Richtlinien der Regierungspolitik Berlin muss über eine leistungsfähige und den zu bewältigenden Aufgaben gewachsene Verwaltung verfügen. Die Erhaltung der angemessenen Arbeitsfähigkeit der Berliner Verwaltung setzt sowohl entsprechende Maßnahmen zur Verbesserung der Effizienz und zur Personalentwicklung als auch angesichts des demografischen Wandels die Einstellung zahlreicher Nachwuchskräfte voraus. Ebenso ist eine systematische landesweite Führungskräfte- und Führungskräftenachwuchsentwicklung erforderlich. Das Land Berlin als Arbeitgeber will attraktiver werden, um ausreichend Nachwuchskräfte zu gewinnen. Als eine der Antworten auf die demographische Entwicklung und die Konkurrenzsituation Berlins zum Bund und zum Nachbarland Brandenburg werden die Beschränkung von Zeitarbeitsverträgen, die Weiterführung und -entwicklung von Fördermaßnahmen, um den Zugang zu öffentlichen Ämtern von Menschen mit Migrationshintergrund zu unterstützen, und die Entwicklung neuer Arbeitszeitmodelle vorgesehen. (Kapitel XIII. Inneres, 1O. Personalentwicklung) beteiligt. Die Projektleitung liegt bei der Senatsverwaltung für Inneres und Sport. Über das Modernisierungsprogramm Service-Stadt Berlin 2016 erfolgte die Anschubfinanzierung. Das EU-weite Vergabeverfahren zur Beschaffung eines E-Recruiting-Systems mit integrierten eignungsdiagnostischen Verfahren wurde Anfang September 2013 gestartet. Der Produktivbetrieb des Verfahrens wird voraussichtlich im Laufe des Jahres 2014 beginnen. Das Ausrollen der Anwendung auf die gesamte unmittelbare Landesverwaltung soll bis Ende 2016 abgeschlossen werden. Als Übergangslösung ist schon seit Herbst 2012 eine Online-Bewerbung auf Azubi-Stellen in der allgemeinen Verwaltung bei den meisten Bezirken sowie der Hauptverwaltung und auch dem ITDZ Berlin (dort sogar auf alle Stellen, siehe Kasten) über möglich. Die erwarteten Quick Wins konnten erzielt werden: Laut Einstellungsbehörden liegt die Zeitersparnis bei bis zu 50 Prozent. Ebenfalls seit Herbst 2012 wird ein neues Verfahren für Eignungstests erprobt. In der Senatsverwaltung für Inneres und Sport sowie im Bezirksamt Neukölln werden im Bereich der allgemeinen Ver- waltung die Bewerbungen auf Azubi- Stellen nicht mehr nach Schulnoten ausgewertet. Wissenschaftlich fundierte Untersuchungen haben gezeigt, dass die Schulnote nicht sehr aussagekräftig ist, wenn es darum geht, einen guten Bewerber oder eine gute Bewerberin zu identifizieren. Wesentlich besser geeignet sind Eignungstests. Die ersten Erfahrungen damit sind so gut, dass das Verfahren ab Herbst dieses Jahres auf weitere Verwaltungen ausweitet wird. Die erste Teststufe findet online via Internet statt. Bewerberinnen und Bewerber, die eine Mindestpunktzahl erreicht haben, nehmen in der zweiten Stufe an einem schriftlichen Test teil, der unter Aufsicht stattfindet. Die besten Testabsolventen werden zu Vorstellungsgesprächen eingeladen. JOACHIM ECKERT Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Das zentrale Karriereportal ist ein Subportal von Berlin.de unter und wurde am 16. Oktober 2013 offiziell vorgestellt. Die neue Visitenkarte soll das Interesse am Land Berlin als Arbeitgeber steigern. Es bündelt bisher nur dezentral angebotene Berufsinformationen sowie die internen und externen Stellenausschreibungen der jeweiligen Landesbehörden. Online- Bewerbermanagement mit Interamt im ITDZ Berlin Das ITDZ Berlin nutzt die Plattform Interamt seit 2O13 für sein gesamtes Online-Bewerbermanagement. Alle Stellenangebote werden dort veröffentlicht. Zur Vereinfachung des Bewerbermanagementprozesses sollen Bewerber sich direkt auf bewerben und ihre Unterlagen hochladen. Der Vorteil in der Nutzung von Interamt liegt in der effektiven und schnellen Kommunikation mit den Bewerbern und Bewerberinnen. So muss der Personalbereich Bewerberdaten für die Ausfertigung von Serienbriefen nicht mehr separat erfassen und Einladungen und Absagen zu Bewerbungsgesprächen können über das Portal automatisiert verschickt werden. Die Umstellung auf ein Online-Bewerbermanagement erfordert aber auch ein Verändern interner Bearbeitungsprozesse. (EB) 4/13 6

7 Demographischer Wandel Wie stellen sich die kommunalen IT- Dienstleister auf? Seit Jahren diskutieren wir über den demographischen Wandel von umfassenden Lösungen sind wir weit entfernt. Zu groß ist die Komplexität, zu schwierig die notwendigen Kooperationsprojekte, zu kurzfristig das Denken besonders der Politik? Wahrscheinlich ist es von allem ein bisschen, und doch: allmählich werden die Folgen des demographischen Wandels tatsächlich sichtbar. Es geht nicht mehr darum, auf Zahlenwerke und Diagramme zu schauen. Es geht darum, aktiv und kreativ zu werden, wollen viele Kommunen und auch ihre IT-Dienstleister nicht vor nicht mehr lösbaren Aufgaben stehen. Einige Stichwörter mögen illustrieren, welche Handlungsfelder sich auftun: Älterwerden der Bürger und Bürgerinnen mit der Folge neuer bzw. anderer Dienstleistungen, schrumpfende Kommunen mit der Folge geringerer Fallzahlen. Pensionierungswelle und sinkende Zahl von Fachkräften mit der Folge Rekrutierungsschwierigkeiten, strukturelle Verschiebungen mit der Entleerung ländlicher Räume einerseits, andererseits Strukturreformen und wachsenden Städten. Vielen der Herausforderungen müssen sich auch die kommunalen IT-Dienstleister stellen: bezogen auf Lösungen für ihre kommunalen Kunden, bezogen auf die Organisation des eigenen Betriebs. Nachfrage nach IT-Spezialisten Zum ersten Aspekt: Weil in den nächsten Jahren viele Fachkräfte in den Ruhestand gehen, wird es eine erhöhte Nachfrage nach IT-Spezialisten geben. Diese Nachfrage trifft auf einen äußerst angespannten Arbeitsmarkt. Fragen der Personalgewinnung, Personalbindung und Personalentwicklung werden immer mehr zu einem kritischen Erfolgsfaktor für die Kommunen und ihre IT-Dienstleister. Bereits heute leiden die kommunalen IT- Dienstleister besonders in den Ballungsräumen unter Fachkräftemangel. Die öffentliche IT erscheint vielen Absolventen und Spezialisten als nicht übermäßig sexy. Bei der privatwirtschaftlichen Konkurrenz gibt es mehr Geld, und Namen wie SAP oder Microsoft klingen einfach besser als Kreisrechenzentrum oder Datenanstalt. Allerdings arbeiten öffentliche IT-Dienstleister daran, sich als attraktive Arbeitgeber aufzustellen. Vitako-Mitglieder lassen sich hier einiges einfallen: beim Recruiting, bei Arbeitszeitmodellen, Ausund Weiterbildung und betrieblichen Zusatzleistungen. Vitako hat in diesem Frühjahr in einer Broschüre gesammelt, in welchem Spektrum die Mitglieder versuchen, gute Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zu bekommen und zu halten (www.vitako.de/positionen). Verstecken müssen sie sich nicht. Ihnen fehlt nur noch eins: Ein besseres Branding als interessante und zuverlässige Arbeitgeber. Vitako unterstützt die Mitglieder mit einer Reihe von Aktivitäten: Ausbildungsund Studienführer geben Auskunft über Ausbildungsmöglichkeiten bei den Mitgliedsunternehmen und über Studienmöglichkeiten aller Art. Der Vitako-Stellenmarkt informiert über offene Stellen bei den Mitgliedern. Mit dem Thema Branding befasst sich aktuell die entsprechende Facharbeitsgruppe von Vitako. IT-Unterstützung der Kunden Zum zweiten Aspekt: Wie können die IT-Dienstleister ihre kommunalen Kunden bei der Bewältigung des demographischen Wandels unterstützen? In vielfältiger Art und Weise. Viele der denkbaren Lösungen lassen sich mit einer klugen, weitgehenden IT-Unterstützung realisieren: interkommunale Zusammenarbeit lässt sich heute nur noch mit IT im Sinne der Netzwerkverwaltung umsetzen. Das Angebot mobiler Verwaltungsdienste über die aufsuchende Verwaltung oder das Angebot von Apps oder von Lösungen, die über Verwaltungsportale erreicht werden können, sind ein weiterer Baustein. Die Optimierung und Straffung von Verwaltungsprozessen: heute undenkbar ohne den bestmöglichen Einsatz von IT. Und für kleine Kommunen bieten die kommunalen IT-Dienstleister zunehmend auch Prozessoutsourcing, sprich die Übernahme ganzer Arbeitsprozesse zum Beispiel aus dem Personalwesen, an. Mit anderen Worten: Die kommunalen IT-Dienstleister haben sich für die Bewältigung des demographischen Wandels aufgestellt intern und für ihre Kunden. Die Kommunen sollten sich die Expertise ihrer IT-Dienstleister zunutze machen: der Einsatz der IT kann wertvolle Beiträge liefern, wenn es um eine Neuaufstellung geht. DR. MARIANNE WULFF Geschäftsführerin von Vitako, Bundes- Arbeitsgemeinschaft der Kommunalen IT-Dienstleister e.v. 4/13 7

8 Absolventenbefragung: Deutschlands IT- Nachwuchs will zu Google Deutschlands IT-Absolventen sind sich einig: Am liebsten wollen sie bei Google anfangen. Wie im Vorjahr steht der Internetriese ganz oben auf der Liste ihrer Wunscharbeitgeber, und zwar mit großem Abstand zum Zweitplatzierten. Der heißt in diesem Jahr SAP, Aufsteiger des Jahres ist BMW. IT Gesamt > WICHTIG (+1/+2) 2013 Attraktive Arbeitsaufgaben 95,0% Persönliche Entwicklung 93,3% Wertschätzung der Mitarbeiter 92,9% Kollegialität 92,3% Guter Führungsstil 92,0% Gute Work-Life-Balance 90,0% Weiterbildungsmöglichkeiten 89,8% Gute Karriereperspektiven 89,0% Sicherheit der Anstellung 85,6% Unternehmenserfolg 80,1% Innovationskraft 79,5% Chancengleichheit 77,5% Attraktiver Standort 75,7% Hohes Maß an Eigenverantwortung 73,7% Attraktive Produkte/Dienstleistungen 72,5% Hohes Einstiegsgehalt 70,2% Corporate Social Responsibility (CSR) 60,7% Internationales Umfeld 49,4% Status und Prestige 46,7% Faktoren der Arbeitgeberwahl im Zeitverlauf. Frage: Wir möchten von Ihnen gerne wissen, worauf Sie bei der Auswahl eines möglichen Arbeitgebers besonders achten. Bitte beurteilen Sie, wie WICHTIG Ihnen folgende Karriereaspekte sind. Dargestellt werden die Faktoren, denen eine Wichtigkeit beigemessen wird (wichtig (+1) und sehr wichtig (+2)). (Quelle: Trendence Graduate Barometer 2013) Das Ranking der beliebtesten Arbeitgeber ist ein zentrales Ergebnis aus Deutschlands größter Absolventenbefragung, dem Trendence Graduate Barometer wurden dafür mehr als IT-Absolventen an 79 deutschen Hochschulen im Zeitraum von September 2012 bis Februar 2013 befragt. Die Studie wird seit 15 Jahren jährlich als Barometerstudie durchgeführt. Automobiler weiter auf dem Vormarsch Hinter Google landen bei den angehenden IT-lern SAP, Microsoft und BMW auf dem Treppchen. Der Vorjahresdritte Apple muss sich mit dem fünften Platz zufrieden geben. Insgesamt wollen immer mehr IT-ler bei Autoherstellern arbeiten. Anders als die befragten Ingenieure zieht es die Informatiker aber eher zu BMW als zu Audi. Neben BMW ist Amazon Aufsteiger des Jahres. Fraglich ist aber, ob dieser Erfolg von Dauer ist, denn die Umfrage fand vor der Berichterstattung über die Leiharbeiter des Internethändlers statt. IT-ler wollen Freiheit und Home Office Eine gute Work-Life-Balance bedeutet für Deutschlands IT-Nachwuchs vor al- lem eins: Flexible Arbeitszeiten. Mehr als jeder zweite Befragte gibt sogar an, dass sein erster Arbeitgeber ihm so viel Freiheit wie möglich bei der Gestaltung seiner Arbeitszeit geben soll. Verglichen mit Absolventen aus anderen Studienfächern möchten junge IT-ler zudem überdurchschnittlich häufig von zuhause aus arbeiten (57 Prozent). Weniger wichtig sind flache Hierarchien: Nur 29 Prozent der Befragten sagen, dies gehöre für sie zu einem guten Führungsstil. Stattdessen soll ihr Chef vor allem Fachkompetenz mitbringen und seine Mitarbeiter motivieren können (je 80 Prozent). (PR/ Trendence Institut GmbH) Gute Work-Life-Balance 2013 Arbeitszeitkonten/flexible Arbeitszeiten 77,4% Überstunden werden vergütet 69,3% Möglichkeit des Home-Office 56,9% Familienfreundliche Kultur 53,3% Keine Nacht- oder Wochenendarbeit 48,9% Keine regelmäßigen Überstunden bzw. nur im Ausnahmefall 47,3% An Wochenenden/nach Feierabend nicht erreichbar sein müssen 46,2% Vertrauensarbeitszeit 33,6% Möglichkeiten der Kinderbetreuung am Arbeitsplatz 24,9% Wenige/keine Dienstreisen 15,3% Möglichkeit eines Sabbaticals 11,2% Sonstiger Aspekt 1,2% Faktoren der Arbeitgeberwahl Gute Work-Life-Balance. Frage: Sie haben angegeben, dass Ihnen eine gute Work-Life-Balance bei der Auswahl eines möglichen Arbeitgebers (sehr) wichtig ist. Welche der folgenden Aspekte bringen Sie mit guter Work-Life-Balance in Verbindung? (Quelle: Trendence Graduate Barometer 2013) 4/13 8

9 Top-Arbeitgeber Google 24,5% 2 SAP 10,0% 3 MICROSOFT 9,7% 4 BMW Group (BMW, Mini, Rolls-Royce) 8,8% 5 Apple 8,1% 6 IBM 7,9% 7 Siemens 7,7% 8 AUDI AG 7,6% 9 Amazon 6,8% 10 Blizzard Entertainment 6,5% 11 Fraunhofer-Gesellschaft 6,2% 12 Volkswagen AG 5,4% 13 Crytek GmbH 5,2% 14 Bosch Gruppe 4,8% 15 Daimler/ Mercedes-Benz 4,4% 16 Porsche AG 4,3% 17 Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) 4,1% 18 Bundesnachrichtendienst 3,8% 19 Deutsche Telekom AG 3,7% 19 Electronic Arts GmbH 3,7% 21 Intel 3,6% 22 Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH, DFKI 2,9% 22 Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) 2,9% 24 EADS (Airbus, Eurocopter, EADS Astrium, EADS Defence & Security) 2,8% 24 NVIDIA 2,8% 26 Oracle 2,7% 27 Adobe 2,6% 27 Lufthansa Systems AG 2,6% 27 Max-Planck-Gesellschaft 2,6% 30 ProSiebenSat.1 Media AG 2,2% 30 ZDF 2,2% 32 CISCO 2,0% 33 Accenture 1,9% 34 ARD 1,8% 34 BASF IT Services 1,8% 36 adidas AG 1,7% 36 Deutsche Bank AG 1,7% 36 ESA European Space Agency 1,7% 36 Sony Deutschland GmbH 1,7% 40 Bayer 1,6% 40 Capgemini, Technology Services 1,6% 40 Deutsche Bahn 1,6% 43 AVM GmbH 1,5% 43 ebay 1,5% 45 SUSE LINUX Products GmbH 1,4% 46 Continental 1,2% 46 Dell 1,2% 46 Software AG 1,2% 49 Allianz 1,1% 49 Bertelsmann AG (RTL Group, Random House, Gruner+Jahr, arvato) 1,1% 49 Philips 1,1% Top-Arbeitgeber Axel Springer AG (WELT, BILD, Rolling Stone, StepStone) 1,0% 52 DATEV eg 1,0% 52 Ernst & Young 1,0% 52 Fraport AG 1,0% 52 IKEA IT Germany GmbH 1,0% 52 McKinsey & Company 1,0% 58 Native Instruments 0,9% 59 DHL 0,8% 59 Fujitsu 0,8% 59 Hewlett-Packard GmbH 0,8% 62 BCG The Boston Consulting Group 0,7% 62 Commerzbank AG 0,7% 62 Dräger 0,7% 62 Infineon Technologies AG 0,7% 62 PwC 0,7% 62 Roche 0,7% 62 RWE AG 0,7% 62 Statistisches Bundesamt 0,7% 62 ThyssenKrupp AG (Konzern) 0,7% 62 United Internet AG (1&1, GMX, WEB.DE und UIM) 0,7% 72 Deloitte 0,6% 72 E.ON 0,6% 72 KPMG 0,6% 72 Rohde & Schwarz 0,6% 72 ZF Friedrichshafen AG 0,6% 77 ABB AG 0,5% 77 ALDI SÜD 0,5% 77 Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG 0,5% 77 Carl Zeiss 0,5% 77 CAS Software AG 0,5% 77 Deutsche Post 0,5% 77 Festo AG & Co. KG 0,5% 77 MAN Group 0,5% 77 Merck KGaA 0,5% 77 Motorola GmbH 0,5% 77 msg systems ag 0,5% 77 Nokia GmbH 0,5% 77 Vodafone 0,5% Top-Arbeitgeber Frage: Welche der Arbeitgeber halten Sie als potenzielle Arbeitgeber für besonders attraktiv, d.h. bei welchen dieser Arbeitgeber werden Sie sich am ehesten bewerben? (Quelle: Trendence Graduate Barometer 2013) 4/13 9

10 Changing the Game Oracle Appliances erläutert am Beispiel von Oracle Exalytics Die Ausgangssituation Politik, Behörden und Verwaltungen sind mit einer Reihe von dynamischen Entwicklungen und Trends in ihrem Umfeld konfrontiert, dazu gehören insbesondere der demographische Wandel, das E-Government-Gesetz, die Transparenzerwartung der Bürger (Open Data, Open Government), die Schuldenbremse sowie die EU-Krise, die eine Ressourcenverknappung und einen unmittelbaren Sparzwang bedeutet. Der demographische Wandel betrifft nicht nur den Bürger, sondern genauso auch das eigene Personal. Wie sollen die gleichen Prozesse und Services bei hoher Qualität mit 30 Prozent weniger Mitarbeitern in fünf Jahren noch zu erfüllen sein? Und das dann besser und schneller als heute, nämlich elektronisch (E- Government-Gesetz) und nachvollziehbar? Schließlich das alles mit deutlich weniger Budget? Die Idee IT-Projekte haben eine natürliche technische Komplexität: Eine Reihe von Softwarekomponenten (Anwendungsprogramm, Datenbank, Betriebssystem, etc.) arbeiten auf einer Kombination von Hardwarekomponenten (Server, Festplatten, RAM, etc.). Verschiedene Hersteller und Standards sowie diverse Releasestände gilt es zu beherrschen - das ist die Aufgabe der IT-Abteilung bzw. des Rechenzentrums. Der Fachanwender ist direkt von dieser IT-Komplexität betroffen: Zum einen trägt er die Kosten für das IT-System für die Entwicklung und den Betrieb, zum anderen leidet er darunter, wenn die Performance und Stabilität des Systems trotz hoher Kosten nicht den Erwartungen entspricht. Die Idee ist naheliegend, ausbalancierte Systeme zu konzipieren, die aus einer definierten, standardisierten Kombination von Soft- und Hardware bestehen und die als komplette Lösungsbausteine von einem Hersteller ausgeliefert und zertifiziert werden. Oracle hat diesen Trend frühzeitig erkannt und liefert sogenannte Appliances oder auch Engineered Systems aus. Das Analystenhaus Gartner hat bereits im Jahre 2011 prognostiziert, dass binnen weniger Jahre ca. 35 Prozent aller IT-Systeme als Appliances betrieben werden. Die Marktnachfrage bestätigt diesen Trend auch für Deutschland. Die wichtigsten Mehrwerte einer Appliance sind: Die Ausbalancierung des Gesamtsystems übernimmt ein Hersteller. Durch diese Komplexitätsreduktion ergeben sich große Kostenvorteile in der Beschaffung und im laufenden Betrieb, ein geringeres Risiko sowie eine schnellere Projektumsetzung. Ein Ansprechpartner steht im Fehler- und Supportfall bereit, Verweise von einem Produkthersteller auf den anderen gehören der Vergangenheit an. Die Performance, Verfügbarkeit und Stabilität einer Appliance sind auch ohne zusätzliche manuelle Maßnahmen deutlich besser als die eines selbst aufgebauten Individualsystems. Oracle Appliances Je nach Einsatzzweck gibt es verschiedene Oracle Appliances, denn ein Internetportal hat ganz andere Anforderungen als eine transaktionsintensive SAP- Finanzbuchhaltung oder eine Analyseund Rechercheanwendung für die Steuerverwaltung. Es gibt unter anderem folgende Oracle Appliances: Exadata für große Datenbanken, Exalogic für Java-Anwendungen, serviceorientierte Architekturen und als Applikationsserverplattform sowie Exalytics als In-Memory Analyselösung. Unter engineered-systems/index.html finden sich weitere Informationen zu den Oracle Appliances. Vorteile durch den Einsatz von Oracle Exalytics Politik, Behörden und Verwaltungen benötigen mehr zahlenbasierte Entscheidungsunterstützung (Business Analytics bzw. Business Intelligence, BI) als bisher für die strategische Steuerung und das operative Ressourcenmanagement (Personal, Haushaltsmittel). Die Abbildung auf dieser Seite gibt einen komprimierten Überblick über die wichtigsten Ziele von Analyse Services in Behörden und Verwaltungen. Durch den Einsatz von Oracle Exalytics soll eine herausragende Analyse- Ziele von Analyse-Services in Behörden. Aktive Steuerung, kein retrospektives Berichtswesen 4/13 10

11 performance erreicht werden. Geschwindigkeit per se hat aber keinen Wert. Konkreter geschäftlicher Nutzen durch die Performance auch für verschiedene Anwendungsfälle in der öffentlichen Verwaltung entsteht bei folgenden Analyseanforderungen: Bisher dauerte die Ad-hoc-Analyse eine halbe Stunde und länger. Nun benötigt sie nur noch einen Bruchteil der Zeit, d.h. es sind zum einen schneller Ergebnisse da, zum anderen besteht für den Fachanwender nun die Möglichkeit, um tiefergehend in die Analyse einzusteigen und so neue, zusätzliche Erkenntnisse zu gewinnen. Diese Fragen wären früher aus Zeitgründen nie gestellt worden. Bislang war die Analyseverknüpfung so komplex, dass selbst nach einem Tag Laufzeit die Berechnung noch nicht beendet war, der Prozeß musste regelmäßig abgebrochen werden. Alternativ war diese Analyse daher schrittweise manuell durchzuführen, indem Einzelergebnisse ermittelt und mühsam miteinander verbunden wurden. Wenn eine solche komplexe Analyse mit der Exalytics nun zuverlässig in z.b. zwei Stunden ohne jeglichen manuellen Aufwand durchläuft, hat das einen hohen Geschäftswert. Mit der Exalytics sind Analysen durchführbar, die vorher aufgrund ihrer Komplexität nicht umsetzbar waren. Das BI-System skaliert aufgrund der Hardware-Ausstattung der Exalytics sehr gut und kann deutlich mehr internen Benutzern zur Verfügung gestellt werden, damit verbessert sich die Transparenz in der Behörde. Im Big Data Kontext sind Filterungen der eingehenden Massendaten in Echtzeit wichtig, um schnell die relevanten Daten zu identifizieren und diese direkt weiter zu analysieren. Hier ist höchste Performance im Datenstrom ein Muss. Der Blick in den Maschinenraum Die im Juli diesen Jahres erschienene Variante Oracle Exalytics X3-4 hat 40 Prozessorkerne, zwei Terabyte Arbeitsspeicher und 2,4 Terabyte Flash Storage. Es ist möglich, nur Teile der Prozessoren zu nutzen (Virtualisierung) und damit die Lizenzkosten zu reduzieren oder aber mehrere Server in ein Cluster zusammen zu schalten. Für die Oracle Exalytics Plattform sind derzeit drei Softwareproduktlinien zertifziert: Oracle Business Intelligence Foundation Suite, bestehend aus der Oracle BI Suite Enterprise Edition Plus, Oracle Hyperion Essbase und weiteren BI-Modulen, Oracle Hyperion Planning, eine vollumfängliche Planungslösung und Oracle Endeca Information Discovery für die Analyse unstrukturierter Daten bzw. Big Data Analytics. Die Abbildung auf dieser Seite zeigt deren Bestandteile am Beispiel der Oracle BI Suite. Oracle Exalytics enthält im Vergleich zu einer konventionellen BI-Instal- In-Memory-Analytics: Oracle Exalytics. Appliance Analyselösung direkt einsatzfähig, leicht integrierbar 4/13 11

12 lation zahlreiche Optimierungen. Die Kernfunktionen der Exalytics sind: Die Hardware Acceleration sorgt für einen höheren Durchsatz und geringere Latenzzeiten beim Abarbeiten der Abfragen. Basierend auf einer tatsächlichen Verwendungsanalyse (welche Daten werden von Anwendern häufig abgefragt) durch das sogenannte Usage Tracking des BI Servers kann der Summary Advisor Vorschläge für Aggregatstabellen erzeugen. Die benötigten In-Memory Tabellen werden dann erstellt und automatisch in das Oracle BI Server Repository integriert. Damit werden die Zugriffszeiten auf diese Daten drastisch reduziert. TimesTen for In-Memory Analytics: Nur auf der Exalytics können diese Aggregate automatisch erzeugt und in der In-Memory Datenbank TimesTen gehalten werden. Die heißen Daten sind dadurch in Sekundenbruchteilen abfragbar. Der Oracle BI Server prüft bei jeder neu gestellten Abfrage, ob die Ergebnisdarstellung nicht bereits aus dem BI Server (Query Result) Cache bedient werden kann. Der Idealfall, dass der BI Server weder Datenquellen mit aggregierten Daten noch die Megatabellen im Data Warehouse abfragen muss, ist zum Beispiel bei standardisierten und häufig abgefragten Dashboards durch Analyse des Usage Trackings und gezielter Befüllung des BI Server Caches besonders gut möglich. Solche Maßnahmen sind ein wichtiger Baustein bei der Implementierung des BI-Gesamtsystems und führen im Ergebnis zu einer hohen Cache-Treffer- Rate mit entsprechend sehr kurzen Antwortzeiten in Sekundenbruchteilen. Hardware-seitig erlaubt die Exalytics die Verlagerung des BI Server Caches in den Arbeitsspeicher der Appliance durch Anlegen einer RAM Disk. So lassen sich Fest-plattenzugriffe einsparen und die Schreib-/Lesegeschwindigkeit deutlich erhöhen. Fazit Appliances haben durch die optimale Ausbalancierung von Soft- und Hardware sowie den korrespondierenden Installations- und Konfigurationsservices eine Reihe von Vorteilen (Anschaffungsund Betriebskosten, Betriebsausfallrisiko, Performanceverbesserungen, etc.) gegenüber der herkömmlichen Vorgehensweise. Je nach Einsatzbereich bieten sich spezielle Apppliances an. Oracle Exalytics ist für jedes Analyseprojekt ein interessanter Lösungsbaustein, da die In-Memory Technolgie für einen Geschwindigkeitsschub sorgt, der die ansonsten notwendigen umfangreichen Optimierungen obsolet werden lässt. Erste Referenzen aus deutschen Verwaltungen belegen das eindrücklich. OLIVER RÖNIGER Lösungsvertrieb Business Analytics für Öffentliche Auftraggeber Oracle Deutschland B.V. & Co. KG Anforderungen des demographischen Wandels an das Personalwesen Die Forcont Business Technology GmbH, ein auf Enterprise Content Management spezialisiertes Softwarehaus mit Hauptsitz in Leipzig, veröffentlicht das ebook Zukunft der Arbeit HR in Zukunft!. Es beleuchtet die Anforderungen, die der demographische Wandel sowie moderne Arbeitsweisen an Unternehmen stellen und beschreibt Lösungsansätze, wie sich mit einer agilen Personalarbeit proaktiv darauf reagieren lässt. In den Kapiteln Demographischer Wandel, Zukunft der Arbeit und Personalmanagement als Serviceangebot erhält der Leser wertvolle Hintergrundinformationen und erfährt, wie der HR-Bereich den Wandel aktiv mitgestalten kann. These des ebooks ist es, der Personalabteilung hierzu mehr strategische Verantwortung zu geben, sie von administrativen Aufgaben zu entlasten und ihr Freiräume zu eröffnen, um sich wieder stärker auf das Wesentliche zu konzentrieren den einzelnen Mitarbeiter. Forcont bietet das E-Book zum kostenlosen Download an: ebook order Selbst große Mittelständler haben heute Schwierigkeiten, gut ausgebildeten Nachwuchs zu finden. Sie können nur schwer mit der Strahlkraft internationaler Konzerne konkurrieren. Zudem ändern sich die Anforderungen, die junge Talente an einen Arbeitgeber stellen. Gleichzeitig müssen Unternehmen sich die Frage stellen, wie sie ihre erfahrenen Mitarbeiter halten und trotz steigenden Altersdurchschnitts die Produktivität steigern können. Diese Fragen erfordern neue Konzepte für eine strategische Personalplanung und -führung, für eine innovative Gestaltung von Arbeitswelten und insbesondere für einen genauen Blick auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter. (PR/ Forcont) 4/13 12

13 Öffentliche Verwaltungen sind offen für Wissensmanagement Der Fachbereich Verwaltungswissenschaften der Hochschule Harz und der IT-Dienstleister Materna GmbH haben eine Studie zum Thema Wissensmanagement in öffentlichen Verwaltungen durchgeführt. Die Ergebnisse wurden erstmals auf der Kongressmesse Moderner Staat 2013 in Berlin vorgestellt. Die Mehrheit der befragten Verwaltungen zeigt sich offen für dieses neue Instrument und damit auch offen für eine neue Verwaltungskultur. Die Ergebnisse können kostenfrei unter management-oev.de angefordert werden. Durch den demographischen und personellen Wandel verlieren die Verwaltungen in den nächsten Jahren viel allgemeines Wissen, beispielsweise Know-how über organisatorische Abläufe, sowie spezifisches Wissen, wie beispielsweise implizite Verfahrensweisen in Korrespondenz- und Verfahrensabläufen. Dies wird die Leistungsfähigkeit und Effizienz der Verwaltung erheblich beeinflussen. Mit der Einführung von Wissensmanagement lässt sich diesem Trend wirksam gegensteuern und so wird erwartet, dass Wissensmanagement die Folgen des Stellenabbaus kompensieren kann. Deshalb ist Wissensmanagement sowohl für das zentrale Personalmanagement als auch für die zahlreichen Fachabteilungen und die darin eingebetteten Prozesse von hoher Bedeutung. Überalterung und Konsolidierung Alle Verwaltungen stehen sowohl vor einer erheblichen Überalterung als auch vor einer weiteren personellen Konsolidierung. Auf Länder- und Bundesebene gehen knapp ein Fünftel der befragten Behörden (20 Prozent) davon aus, dass es in den nächsten fünf Jahren zu einem Personalabgang zwischen 21 und 30 Prozent kommen wird. Entsprechend wichtig stufen nahezu alle Verwaltungen das Wissensmanagement ein. Heterogene Verantwortung Angesiedelt ist das Wissensmanagement in den befragten Verwaltungen sehr heterogen und vor allem von der Größe der Einrichtung abhängig. Die heterogene Verortung spiegelt wider, dass Wissensmanagement an der Schnittstelle zwischen der Organisation, dem Personal und der IT angesiedelt ist. Die Herausgeber der Studie kommen zu dem Schluss, dass Wissensmanagement nicht ohne eine personelle Verantwortung verankert werden kann. Überschaubare Instrumentarien Die bislang eingesetzten Instrumentarien des Wissensmanagements sind in den befragten Verwaltungen flächendeckend noch überschaubar. Der organisatorische Bereich setzt verwaltungsweit am häufigsten die Instrumente der Arbeitsplatzund Dienstpostenbeschreibungen (67 Prozent) sowie der regelmäßigen Besprechungen (62 Prozent) ein. Der Personalbereich verweist vor allem auf Fortbildungsangebote (80 Prozent), mit großem Abstand gefolgt von Verfahren beim Ausscheiden von Personal (20 Prozent). Der IT-Bereich setzt vor allem Internet-, Intranet- und Content-Management-Systeme für das Wissensmanagement ein (88 Prozent). Die befragten Verwaltungen nennen vor allem drei zentrale Beweggründe zur Einführung von Wissensmanagement: der Erhalt der Qualität der Dienstleistungen, die horizontale und fachbereichsübergreifende Vernetzung sowie das Prozessund Verfahrensmanagement. Pilot-Modell bevorzugt Bei der Einführung bevorzugen die befragten Verwaltungen das Pilot-Modell (46 Prozent), um erste Erfahrungen später für die gesamte Verwaltung nutzbar zu machen. Generell wünschen sich die Verwaltungen vor allem Starthilfen in Form von Einführungsschulungen (59 Prozent) und strukturierter Begleitung bei der Erschließung des Themenfeldes (54 Prozent). Wissensweitergabe und -verankerung Die wichtigsten Aspekte des Wissensmanagements sind für die befragten Verwaltungen die Wissensweitergabe und die Verankerung von vorhandenem Wissen. Interessant ist an diesen Aussagen, dass die Kommunikationswahrnehmung der Verwaltungsvertreter einseitig auf die Weitergabe (85 Prozent) und weniger auf den Erwerb neuen Wissens (47 Prozent) ausgerichtet ist. Noch deutlicher abgeschlagen ist das Verständnis, unter Wissensmanagement auch eine Entwicklung von neuen Wissensbeständen zu verstehen (34 Prozent). Die Ergebnisse verdeutlichen, dass Wissensmanagement noch sehr stark als einseitige Transportaufgabe von Informationen verstanden wird. Herausforderungen Die befragten Verwaltungen nennen drei zentrale Hemmnisse und Herausforderungen bei der Einführung von Wissensmanagement: ein erhöhter Arbeitsaufwand, fehlende materielle Ressourcen sowie eine zeitliche Überforderung der Mitarbeiter. Erst danach nennen die Befragten spezifische Argumente in Bezug auf das Wissensmanagement, zum Beispiel fehlende Kenntnisse oder Wissensegoismus. Auch den aus wissenschaftlicher Perspektive wichtigen Problempunkt der traditionellen und hierarchischen Verwaltungskultur bewerten die befragten Verwaltungen zunächst als nachrangiges Hindernis. Teilnehmer und Studienleitung Knapp 150 Teilnehmer aus Bund, Ländern und Städten ab Einwohnern haben an der Online-Studie teilgenommen. Das entspricht einer Beteiligungsquote von knapp 30 Prozent der rund 510 angeschriebenen Behörden. Die Studie wurde unter Leitung von Prof. Dr. Jürgen Stember, Dekan des Fachbereichs Verwaltungswissenschaften der Hochschule Harz, durchgeführt. (PR/Materna) 4/13 13

14 HP baut mit dem ITDZ Berlin eine Private Cloud für die Hauptstadt Das ITDZ Berlin hat HP mit der Bereitstellung eines Private-Cloud-Systems beauftragt. Das System wird alle an das Berliner Landesnetz angeschlossenen Dienststellen mit automatisierten Infrastructure- und Platform-as-a-Service-Diensten versorgen (IaaS bzw. PaaS). Vor der Auftragserteilung hatte sich HP in einem mehrstufigen, europaweit veröffentlichten Vergabeverfahren durchgesetzt. HP wird im Secure Data-Center des ITDZ Berlin ein flexibel skalierbares HP CloudSystem Enterprise einrichten. Zu den vertraglich vereinbarten Leistungen HPs gehören dabei neben der Lieferung des Systems auch Beratungs-, Implementierungs- und Support-Dienstleistungen. Das HP CloudSystem Enterprise besteht aus vorkonfigurierten HP-Servern und HP-3PAR-Storage-Systemen sowie aus Netzwerk-Technik von HP Networking. Die Verwaltung erfolgt über die Cloud- Management-Software HP Cloud Service Automation; für die Virtualisierung von Servern und Speichern sorgt Software von VMWare. Die Implementierung der Systeme sowie die Support-Aufgaben leistet HP, den eigentlichen Betrieb übernehmen die Spezialisten des ITDZ Berlin. Das ITDZ Berlin hat eine für öffentliche Unternehmen und Behörden wegweisende Cloud-Computing-Plattform konzipiert. Wir freuen uns, dass wir die Umsetzung mit unserem Cloud- und Service-Portfolio unterstützen können, sagt Heiko Meyer, Vorsitzender der Geschäftsführung der Hewlett-Packard GmbH. Projekte wie dieses zeigen, dass Cloud-Technologien und -Systeme reif sind für den Einsatz in Behörden und Verwaltungseinrichtungen. Sie stiften erhebliche Effizienz- und Nutzenvorteile für die öffentliche Hand. Mit der neuen Private Cloud will das ITDZ Berlin die Bereitstellung bestehender Dienste automatisieren, um sie Kunden noch effizienter, schneller und günstiger zur Verfügung zu stellen als bisher bei sehr hoher Prozessstabilität und auf einem Sicherheitsniveau, das den strengen Datenschutzrichtlinien des öffentlichen Dienstes entspricht. Zudem sollen über die Private Cloud neue Infrastructure-as-a-Service Dienste für Server und Speicher bereitgestellt werden sowie weitere Plattform-Services. Diese sollen wiederum als Grundlage für neue Software-Services dienen, die Kunden und Bürgern das Arbeiten und Leben in Berlin erleichtern. Wir wollen unsere IT stärker zentralisieren, virtualisieren und automatisieren, um unsere Serviceleistungen weiter zu verbessern. Mit der neuen Private Cloud und HP als Wirtschaftspartner werden Über das Self-Service-Portal bestellte Infrastruktur-Ressourcen werden je nach Bedarf zugeteilt und sobald sie nicht mehr benötigt werden wieder in den Pool der Cloud zurückgegeben. Das verbessert die Auslastung von Server-, Speicher- und Netzwerkhardware und schafft gleichzeitig mehr Flexibilität. 4/13 14

15 wir diese Ziele erreichen. Das bedeutet neue Dienste und verkürzte Beschaffungs- und Bereitstellungsvorgänge für unsere Kunden und erhebliche Produktivitätssteigerungen für uns, sagt Konrad Kandziora, Vorstand des ITDZ Berlin. Darüber hinaus werde das Cloud-System dazu beitragen, die IT von Stadt und Land Zug um Zug zu verschlanken: Kandziora geht davon aus, dass sich eine Vielzahl der von Berliner Behörden betriebenen Server, entsprechend den Vorgaben des Berliner Rechnungshofs, in die neue Private Cloud verlagern lassen. Mehr Effizienz und Geschwindigkeit mit HP Cloud Service Automation Zu HPs CloudSystem Enterprise gehört die Verwaltungs-Software HP Cloud Service Automation in der Version 3.0. Damit lässt sich die Private Cloud des ITDZ Berlin hochgradig automatisiert betreiben; die Software bietet Werkzeuge für die Verwaltung des gesamten Bereitstellungszyklus der Cloud, von der virtuellen Infrastruktur bis zur Cloud- Service-Anwendung ( Infrastructure-to- Application-Lifecycle ). Dazu gehört beispielsweise ein Service- Designer mit grafischer Oberfläche, mit dem Mitarbeitende des ITDZ Berlin Teildienste per Drag-and-Drop zu Cloud- Diensten zusammenstellen können. Oder das Self-Service-Portal, über das Kunden die verfügbaren Infrastruktur- oder Plattformdienste schnell und einfach bestellen können. Das selbsterklärende Portal ist so vorkonfiguriert, dass Benutzer unter standardisierten Infrastrukturen und Plattform-Services auswählen können. Benutzerrechte und Regeln verhindern, dass Dienststellen oder Mitarbeiter Services bestellen, die für sie ungeeignet sind oder für die sie keine Genehmigung haben. Die Bereitstellung von Services aus dem CloudSystem dauert nur wenige Minuten. Virtualisierte Infrastrukturen sind 20 oder 30 Minuten nach der Bestellung einsatzbereit. Auch physikalische Systeme lassen sich automatisiert bereitstellen. Händische Vorgänge wie Ausschreibung, Beschaffung, Vor-Ort-Installation und Inbetriebnahme von Hardware entfallen vollständig, sagt Peter Föster, Account Manager, HP. Die Bestellung per Self- Service-Portal ist dabei so einfach, dass jeder Kunde des ITDZ Berlin in der Lage ist, benötigte Services selbständig und ohne Unterstützung einzukaufen. Über das Self-Service-Portal bestellte Infrastruktur-Ressourcen werden je nach Bedarf zugeteilt und sobald sie nicht mehr benötigt werden wieder in den Pool der Cloud zurückgegeben. Das verbessert die Auslastung von Server-, Speicher- und Netzwerkhardware und schafft gleichzeitig mehr Flexibilität. Letztere ist für das IT-Dienstleistungszentrum Berlin von besonderer Bedeutung: Die Data-Center des ITDZ Berlin sind immer wieder kurzzeitigen Lastspitzen ausgesetzt etwa montags oder vor der Ferienzeit, wenn besonders viele Bürger Behördengänge erledigen und die IT- Services der angeschlossenen Dienststellen mehr Ressourcen brauchen als üblich. Der so entstehende Zusatzbedarf lässt sich mit den Services des Cloud System Enterprise decken einfach, schnell und ohne zusätzliche Kosten. Neue Dienste aus der Trusted Cloud Das ITDZ Berlin will HPs CloudSystem Enterprise nicht nur nutzen, um bestehende Strukturen und Dienste zu verbessern die Private Cloud soll auch zur hochsicheren Infrastruktur für ganz neue Services werden. Deshalb haben die Berliner IT-Spezialisten gemeinsam mit HP ein Konzept erarbeitet, wie sich die Private Cloud und die in ihr gespeicherten, privaten Daten der Berliner Bürger besonders gut schützen lassen. Die Bereitstellung von Services aus der Private Cloud erfolgt über ein eigenes, vom Internet unabhängiges Glasfasernetz, das Kilometer lange Berliner Landesnetz. Das allein sorgt schon für eine überdurchschnittliche hohe Sicherheit. Diese Sicherheit will das ITDZ Berlin auch bei der Cloud-gestützten Service- Plattform goberlin nutzen. Sie soll Online-Dienstleistungen von Behörden und Unternehmen nach Lebenslagen bündeln, sodass Bürgerinnen und Bürger sie sehr schnell finden und nutzen können. In einem ersten Schritt wird das ITDZ Berlin beispielsweise Dienstleistungen für die Lebenslage Umzug realisieren. Das dem Projekt zu Grunde liegende Sicherheitskonzept ist so umfassend, dass goberlin vom Bundeswirtschaftsministerium für eine Förderung im Rahmen der Initiative Trusted Cloud ausgewählt wurde. HP liefert alles aus einer Hand Für Entwicklung und Aufbau seiner Private Cloud suchte das ITDZ Berlin einen Dienstleister, der neben geeigneter Hardund Software und Beratungs- sowie Supportdienstleistungen auch weit reichende Erfahrung in Planung, Auf- und Ausbau von Private Clouds bieten kann. Nach einer mehrstufigen Verhandlungsausschreibung fiel die Wahl auf HP. Für uns war neben der Konzeption des CloudSystems vor allem überzeugend, dass HP alle darin enthaltenen Vertragsbestandteile aus einer Hand liefern würde einschließlich der Software. Das konnten uns nicht viele Hersteller bieten, sagt Peter Schlicht, Seniorbetriebsmanager Data-Center im ITDZ Berlin. Die Lieferung des CloudSystems ist bereits der zweite Auftrag, den das ITDZ Berlin an HP vergibt: Das öffentliche Unternehmen hatte sich 2011 schon einmal für HP entschieden, als es um die Umsetzung einer Teststellung ging: In deren Rahmen prüfte das ITDZ Berlin Sinn und Nutzen des Private-Cloud-Betriebs. Schon damals setzte sich HP in einem Ausschreibungsverfahren gegen mehrere Wettbewerber durch und lieferte anschließend Hard- und Software sowie Beratungsleistungen. (PR/HP Deutschland) 4/13 15

16 Wolke eröffnet gute Aussichten: Private Cloud für das Land Berlin Ein Mausklick und innerhalb von Stunden steht automatisiert die Rechenleistung eines virtuellen Servers bereit. Dies ist keine Zukunftsvision, sondern ein Angebot, das ab sofort den Behörden im Land Berlin zur Verfügung steht. Infrastruktur-Service ist die erste Stufe der Private Cloud-Dienste, die das ITDZ Berlin entsprechend den Bedürfnissen der Berliner Verwaltung bereitstellt. Das Angebot wird künftig um Plattform-Services und Software-Services schrittweise erweitert werden. Die einzelnen Behörden können damit ihre IT effizienter organisieren und Kosten senken. Für das Land insgesamt öffnet sich der Weg zu mehr Wirtschaftlichkeit und Energieeffizienz durch Konsolidierung und Zusammenlegung von Rechenzentrums-Infrastruktur. Cloud-Computing- Lösungen erleichtern mit flexibel abrufbaren IT-Services die Beschaffungsvorgänge und führen zu mehr Effizienz bei der Arbeit. Damit bietet diese neue Form der IT-Bereitstellung die Potenziale, um bei steigendem Kostendruck und absehbarer Personalknappheit dauerhaft reibungslose Bürgerservices anzubieten. Diese Vorteile für das Land Berlin nutzbar zu machen, unter Berücksichtigung der speziellen Rahmenbedingungen, wie sie zum Beispiel durch Landesstandards und Vorschriften der IT-Steuerung im Land vorgegeben sind, war Ziel des ITDZ Berlin. Die notwendige Infrastruktur wurde im Secure Data-Center des ITDZ Berlin aufgebaut. Durch zunächst eigene Nutzung der neuen Technik hat das ITDZ Berlin die Angebote intensiv getestet, bevor es diese dem Land nun zur Verfügung stellt. Oberste Prämisse Datenschutz Datenschutz ist eine der wichtigsten Anforderungen an Cloud-Lösungen, die in der öffentlichen Verwaltung eingesetzt werden sollen. Deshalb ist die Cloud für das Land Berlin eine Private Cloud. Der Zugriff erfolgt über das Berliner Landesnetz, eine gesicherte Kommunikationsverbindung, die ausschließlich den Behörden der Berliner Verwaltung zur Verfügung steht. Die Verarbeitung und Speicherung der Daten in der Cloud findet im sicheren Data-Center des ITDZ Berlin statt. Die Daten verlassen zu keinem Zeitpunkt den Standort Berlin. Die automatisierten Infrastruktur- Services Infrastructure as a Service Die Dienststellen erhalten Zugriff auf virtuelle Windows- sowie Linux-Server, in jeweils verschiedenen Betriebssystemversionen. Rechenleistung, Arbeits- und Datenspeicher können über die Basisversion hinaus jederzeit variabel zugebucht werden. Weitere Service-Optionen, z.b. Patch- und Release-Management, Backup und Virenschutz, ermöglichen eine Anpassung an spezifische Bedarfssituationen auf Kundenseite. Auch die Administration kann auf Wunsch durch das ITDZ Berlin erfolgen. Die Bereitstellung erfolgt automatisiert und standardisiert. Dadurch sind die virtuellen Infrastrukturen im Normalfall innerhalb eines Tages nach Abruf einsatzbereit. Große Vorteile bietet der flexible und schnelle Abruf von virtuellen Servern besonders dann, wenn es darum geht, saisonal schwankende oder kurzfristig benötigte temporäre Kapazitätsanforderungen abzufangen. Denn zusätzliche Serverleistung und -kapazität kann jederzeit zugeschaltet werden, ohne dass eine eigene Hardware-Investition getätigt werden muss, und kann genauso einfach wieder abgeschaltet werden. Vorgänge wie Ausschreibung, Vor-Ort- Installation und Inbetriebnahme 4/13 16

17 von Hardware entfallen dabei für die nutzende Dienststelle vollständig. Abgerechnet wird nach dem tatsächlichen Verbrauch, nicht genutzte Kapazitäten werden nicht in Rechnung gestellt, abgesehen von einer Pauschale, die z.b. für den Datenspeicher anfällt. Vereinfachte Beschaffung durch Self- Service-Portal In Zukunft soll der Abruf über ein anwenderfreundliches Bestellportal erfolgen, in dem die oben genannten Angebote per Mausklick auswählbar sind. Die Anwender erhalten im Portal einen kompletten Überblick über die aktuell genutzten Services. Änderungen der Kapazitäten nehmen sie in dem Web-Portal selbst vor. Voraussetzung für den Zugriff auf das Portal und die Services ist ein Vertragsschluss, bei dem auch die Nutzerberechtigungen festgelegt werden. So können flexible Berechtigungen sowie ein Abrufrahmen für Besteller hinterlegt werden, die nur die Bestellung von Services zulassen, die die Dienststelle genehmigt hat und für die der Abrufende persönlich autorisiert ist. Weitere Services am Horizont Der Aufbau sicherer Cloud-Technologie und -Services stellt in seiner Komplexität auch für einen erfahrenen IT-Dienstleister eine Herausforderung dar. Denn hier ist Neudenken in allen Bereichen der Leistungserbringung gefordert. Neue Services sind zu beschreiben, Prozesse neu zu definieren, spezifisches Know- How aufzubauen vom Rechenzentrumsbetrieb über die Kostenrechnung bis zur Faktura. Deshalb hat sich das ITDZ Berlin für ein stufenweises Vorgehen entschieden. Die Infrastruktur-Services sind somit der Anfang, weitere Services Platform as a Service, Software as Service - sind in der Planung und werden in den kommenden Jahren als Angebote im Land zur Verfügung stehen. Die Aussichten für Berlin Für die Dienststellen ergeben sich ganz individuelle Möglichkeiten, die eigene IT kostenbewusster zu gestalten sowie das Personal zu entlasten. Für das Land insgesamt ergeben sich neue Wege zu einer wirtschaftlicheren Bereitstellung der Bürgerservices. Bereits 2010 hat eine Studie im Auftrag des Rechnungshofs verdeutlicht, dass eine Konsolidierung der Server im Land erhebliches Einsparpotenzial bietet. Der Berliner Senat griff die Empfehlungen auf, legte eine Strategie für den einheitlichen Serverbetrieb vor und verabschiedete im März 2013 ein entsprechendes Konzept. Die Private Cloud wird Voraussetzungen schaffen, eine Konsolidierung kosteneffizient zu gestalten. Je mehr Dienststellen die Cloud-Dienste dann tatsächlich nutzen, umso kostengünstiger können die Services letzten Endes bereit gestellt werden. Denn bei der Virtualisierung spielen Skaleneffekte eine große Rolle. Hinzu kommen sinkende Energiekosten. Bereits die Virtualisierung und Konsolidierung, in ihrer Wirkung also die optimierte Ausnutzung von Rechnerkapazitäten, erhöht grundsätzlich die Energieeffizienz. Die Zusammenlegung der Server in ein zentrales Rechenzentrum bedeutet auch Zentralisierung des Klimatisierungsaufwands. Erfolgt dies in einem hochmodernen, nach Energieeffizienzkriterien optimierten Rechenzentrum das Secure Data- Center des ITDZ Berlin ist vom Umweltbundesamt mit dem Blauen Engel für energiebewusste Rechenzentren ausgezeichnet worden bedeutet das einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zur Senkung der landesweiten Energiekosten. SABINE SCHMUCK Produktmanagement ITDZ Berlin Rechenzentrum des IT- Dienstleistungszentrum Berlin mit dem Blauen Engel ausgezeichnet Das Secure Data-Center des ITDZ Berlin erhält als erstes öffentliches Rechenzentrum den Blauen Engel für energiebewussten Rechenzentrumsbetrieb. Das Secure Data-Center des ITDZ Berlin erhielt am 30.Oktober vom Umweltbundesamt als erstes öffentlich-rechtliches Rechenzentrum in Deutschland die Urkunde Der Blaue Engel für energiebewussten Rechenzentrumsbetrieb. Die Zertifizierung steht für sparsame und umweltfreundliche Arbeitsweise. Unternehmen, die mit dem Blauen Engel ausgezeichnet werden, betreiben ihre Rechenzentren besonders energiesparend und ressourcenschonend. Mit dem Umweltzeichen Blauer Engel für den energie- und ressourcenbewussten Rechenzentrumsbetrieb (RAL-UZ-161) wird nicht nur der energieschonende Betrieb des Rechenzentrums bewertet, sondern auch der effiziente Umgang mit den bestehenden Hardware- Ressourcen: Das Secure Data-Center des ITDZ Berlin zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass der Betrieb mit einem geringstmöglichen Hardwareeinsatz gewährleistet ist. So werden Energieeinsparungen bei Produktion und Transport sowie im Betrieb möglich. Durch die Einbeziehung von Ressourcen- und Energieeffizienzkriterien wird gewährleistet, dass das Rechenzentrum des ITDZ Berlin tatsächlich einen Beitrag für den Klima- und Ressourcenschutz leistet. Genauso wurde aber auch ein Energiemonitoring und ein Energiemanagementsystem eingerichtet, die ebenfalls Voraussetzung für den Erhalt des Umweltsiegels sind. 4/13 17

18 Eine Lizenz für alle GeoPSI in Deutschland: GeoLizenz.org Open Data und die PSI-Novelle sind in aller Munde. Doch bei allem Verständnis für die offenen Ansätze sollte weiterhin realistisch mit den Gepflogenheiten der Lizenzierung staatlicher digitaler Produkte für Wirtschaftsprozesse umgegangen werden. Blick in das Sicherheitsrechenzentrum des ITDZ Berlin, das ausgezeichnet wurde Dr. Thomas Holzmann, Vizepräsident des Umweltbundesamtes: Das ITDZ Berlin kann als erstes öffentliches Rechenzentrum den Blauen Engel für energiebewussten Rechenzentrumsbetrieb führen. Wir freuen uns sehr über das Engagement des ITDZ Berlin und wünschen uns, dass dieses Beispiel zahlreiche Nachahmer findet. Prüfung durch TU Berlin und RAL Als unabhängiges Prüfinstitut bewertete zunächst die Technische Universität Berlin (Fachgebiet Informations- und Kommunikationsmanagement) die Erfüllung der Anforderungen gemäß der Vergabegrundlage für den Blauen Engel. Anschließend erfolgte die weitere Prüfung durch die Vergabestelle für den Blauen Engel, die RAL ggmbh. Für die Erarbeitung der Vergabekriterien ist das Umweltbundesamt zuständig. ITDZ Berlin setzt auf Klima- und Umweltschutz Klima- und Umweltschutz sind seit jeher wichtige Themen für das ITDZ Berlin, das bereits 2009 eine Klimaschutzvereinbarung mit dem Berliner Senat unterzeichnete und seit 2010 ausschließlich Ökostrom nutzt. So kann die Berliner Verwaltung unter anderem klimaschonende Rechner über das ITDZ Berlin beziehen. Und auch der Neubau eines zusätzlichen Gebäudes des ITDZ Berlin im Jahr 2012 erfolgte nach energetischen Richtlinien. Berlins Innensenator Frank Henkel: Als für die Informationstechnologie zuständiger Senator freue ich mich sehr über die Auszeichnung für das ITDZ Berlin. Die Zertifizierung zeigt, dass wir nicht nur auf moderne Hardware setzen, sondern auch auf energiesparende und umweltfreundliche Lösungen. Das ITDZ Berlin zeigt Verantwortungsbewusstsein und leistet einen aktiven Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz. Wir freuen uns darum sehr über die Anerkennung, die uns als öffentlich-rechtlichem Dienstleister mit dem Blauen Engel ganz offiziell zu Teil wird und unsere Anstrengungen honoriert. Wir arbeiten außerdem daran, die Richtwerte noch zu unterschreiten, kommentiert Konrad Kandziora, Vorstand des ITDZ Berlin. Unsere Kunden haben den Vorteil, dass ihre IT-Leistungen nachweislich energieeffizient und umweltschonend erbracht werden. Zudem verpflichten wir uns, die Lebenszykluskosten bei der Beschaffung von IT-Anlagen und -Geräten zu berücksichtigen und lassen das extern kontrollieren. (EB) Mit Open-Data-Lizenzen übernimmt der Datenanbieter keinerlei Garantie für eine verlässliche Bereitstellung seiner Produkte. Sobald Daten hochauflösend und qualitativ hochwertig sind, sobald geschäftsbedingte Sicherheitsbedürfnisse bestehen, müssen Daten für Geschäftsmodelle jedoch mit verlässlichen Lizenzverträgen bezogen werden können. Am Ende der Geschäftsprozesse stehen für die Unternehmen Endkunden, die für eine Leistung bezahlen. Wenn die Leistung nicht erbracht werden kann, weil staatliche Daten nicht verlässlich bereitgestellt werden, führt dies zu Regressforderungen. Das Risiko eines solch unsicheren und labilen Geschäftsmodells gehen Unternehmen nicht ein. In der Konsequenz heißt das, dass selbstverständlich Open- Data-Lizenzen existieren müssen, parallel aber ebenso selbstverständlich eine verlässliche Lizenzierung staatlicher Geodatenprodukte für die Wirtschaft ermöglicht werden muss. Auf der anderen Seite gibt es Lizenzen für ortsgebundene staatliche digitale Informationen auf Bundes-, auf Länder- und auf kommunaler Ebene in vielfältigen Ausprägungen. Optimistisch geschätzt mag sich ihre Anzahl insgesamt auf bis belaufen. Ein Umstand, der dazu führt, dass Geschäftsmodelle in der Wirtschaft mit staatlichen Geodaten gar nicht erst entstehen. Der Aufwand alle erforderlichen Lizenzen für einen Geschäftsprozess einzeln zu verhandeln und abzuschließen ist viel zu hoch. 4/13 18

19 Geodaten sind alle Daten mit direktem oder indirektem Bezug zu einem bestimmten Standort oder geografischen Gebiet Bereitstellungsunsicherheit und Lizenzwirrwarr bei Geodaten können nun ein Ende haben. Ab sofort kann jeder Datenbereitsteller, unabhängig wo in Deutschland und auf welcher Verwaltungsebene, seine Geodatenprodukte mit dem Geo- Lizenz-Modell einfach und schnell mit einer Klick-Lizenz versehen. Die Lizenzverträge gehen ihm und dem Nutzer aus der Wirtschaft automatisch per zu und stehen außerdem bequem im Lizenzmanagement der Web-App zur Verfügung. Acht Varianten seit 2012 Im Jahr 2012 wurde dieses Lizenzmodell mit seinen acht Varianten in der Web- App Bund-/Länder-/Kommunenübergreifend erfolgreich erprobt. Das Modellvorhaben Lizenz- und Kostenfragen des Interministeriellen Ausschusses für Geoinformationswesen des Bundes (IMAGI) hat hierzu einen umfangreichen Schlussbericht vorgelegt (www.imagi.de). Auf Veranlassung des Bundeswirtschaftsministeriums stellt die GIW- Kommission diese browsergestützte Web- App ab sofort für die Lizenzierung kostenfreier Angebote bundesweit zur Verfügung. Die Lizenzierung und Abrechnung kostenpflichtiger Angebote mittels E- Payment wird 2014 möglich sein. Flexibles Werkzeug für die Geo-Branche Damit steht für die Geo- Branche nun ein flexibles Werkzeug für flächendeckend einheitliche Lizenzierung zur Verfügung. Geodatenprodukte aller Verwaltungsebenen können nun einfach, bequem und schnell mit einer Lizenz versehen und von den Unternehmen ebenso bezogen werden. Der Aufwand für Lizenzierungen bei Anbietern wie auch bei Nutzern wird erheblich reduziert, verschlankt und handhabbar gemacht. Dies spart erhebliche Kosten, insbesondere auf Seiten der Unternehmen. Wie schnell sich dieser Lizenzserver in der deutschen Verwaltung durchsetzen wird und welchen Einfluss dies auf die Marktaktivierung hat, wird die GIW- Kommission durch eine begleitende Studie ermitteln. Bedienen kann der Datenanbieter sich aus einem Baukastensystem acht verschiedener Lizenzvarianten mit spezifischen Nutzungsrechten und Nutzergruppen. Die passende Lizenzvariante wird automatisch konfektioniert und im PDF-Format zugestellt. Angaben zum Datenschutz und zum Preis können jeweils unabhängig als zusätzliche Optionen einfließen. Die für die Nutzer aus der Wirtschaft notwendige Verlässlichkeit ist durch eine jederzeit kündbare einjährige Bereitstellungssicherheit der Daten gewährleistet. Für Open-Data-Angebote existiert zusätzlich jetzt auch eine Open-Data-Variante der GeoLizenz. Sie wurde gemeinsam mit der Open Knowledge Foundation und Wikimedia Deutschland erarbeitet und räumt unbeschränkte Nutzungsrechte ein. Kein Klick ist notwendig, sie wird durch den Anbieter bekannt gegeben und durch bloße Kenntnisnahme wirksam. Wichtige Lücke geschlossen Damit ist eine wichtige Lücke in der Lizenzlandschaft für Geodaten in Deutschland geschlossen und der Weg für die notwendige parallele Existenz von Open-Data- und SmartData -Geo-Lizenzen weit geöffnet worden. Datenanbieter können ihre Produkte also ab sofort aus einer Hand für offene und für eingeschränkte Nutzung lizenzieren. Dies macht das Handling und das Verständnis insgesamt sehr viel leichter. Ein komfortables Lizenzmanagementsystem im Lizenzkorb der WebApp erleichtert und reduziert allen Anbietern und Nutzern von Geodatenprodukten den administrativen Aufwand zusätzlich. Besondere Wertschöpfung entsteht aus der Verwendung hochauflösender und qualitativ hochwertiger Informationen. Dies verlangt häufig eine besondere Berücksichtigung datenschutzrechtlicher Regelungen. Ein zentraler Bestandteil des Lizenzverfahrens ist daher bereits heute das Thema Datenschutz. Es ist möglich, datenschutzrelevante Produkte mit einem Dialogprozess zwischen Anbieter und Nutzer zum berechtigten Interesse zu versehen. Datenschutzregelungen als weiteres Ziel Die GIW-Kommission möchte aber noch mehr. Ihr Ziel ist es, flächendeckend vernünftige und möglichst einheit- 4/13 19

20 liche Datenschutzregelungen in Deutschland zu erreichen. Hierzu erarbeitet die GIW-Kommission gemeinsam mit den Aufsichtsbehörden für den Datenschutz des Bundes und der Länder eine Selbstverpflichtungserklärung für die Wirtschaft. GeoBusiness Code of Conduct Dieser GeoBusiness Code of Conduct soll über die Definition von Schwellenwerten und ein standardisiertes Akkreditierungsverfahren helfen, Geschäftsprozessen auch die Nutzung hochgenauer, datenschutzrelevanter Geodaten mit verträglichem Aufwand für alle Beteiligten zu ermöglichen. Vorgesehen wird auch hier eine einfache Web- App, die eine bequeme, einfache und schnelle aber ebenso sichere Akkreditierung datenschutzrelevanter Geschäftsprozesse ermöglicht. Der GeoBusinessCoC mit seiner Web- App fordert damit nicht etwa etwas Neues oder zusätzlichen Aufwand. Ganz im Gegenteil, alle Angaben in diesem Akkreditierungsprozess werden bereits heute durch das Bundesdatenschutzgesetz vorgeschrieben. Sie sind ohnehin von jedem Unternehmen, das mit datenschutzrelevanten Datenprodukten arbeitet, schon heute zu gewährleisten. Also wird auch mit dem CoC ein Werkzeug geschaffen, dass dazu dient, den beteiligten Unternehmen, den Datenanbietern und den Aufsichtsbehörden die Arbeit insgesamt zu erleichtern und die Prozesse transparenter, schlanker und einfacher zu machen. Viel ist im Geo-Business in Bewegung und es bleibt zu wünschen, dass diese kostenfreien Angebote zum Lizenz und Datenschutzmanagement von Geodaten schnell von vielen Geodatenanbietern angenommen werden. Dann kann Wertschöpfung aus staatlichen Geodaten in der Wirtschaft erfolgen. Mit semantischer Suche schnell zur Weiterbildung Das WDB Suchportal für Weiterbildung in Berlin und Brandenburg führt als erste Weiterbildungsdatenbank eine semantische Suche ein und erhöht die Kundenzufriedenheit durch schnelles Auffinden relevanter Qualifizierungsangebote. Seit September 2013 ist die neue semantische Suchfunktion im WDB Suchportal verfügbar. Diese macht die Recherche nach Qualifizierungen in der Hauptstadtregion einfacher und treffsicherer, indem sie die Bedeutung einer Suchanfrage in den Mittelpunkt stellt. Dieses neue Verfahren sucht in den Datenbankeinträgen nicht nur nach Wortvorkommen, sondern vermag zu kombinieren, dass mit Si-Ge-Ko der Sicherheits- und Gesundheitskoordinator gemeint ist und dass Angebote zu kreativem Schreiben auch unter dem Begriff Texten zu finden sind. Sinnverwandte, synonyme Begriffe, Abkürzungen und Schreibvarianten werden bei der Suche berücksichtigt und machen das Finden von Angeboten zu beruflicher Qualifizierung einfacher. Fehlerhafte Interpretationen werden vermieden Das Verfahren erkennt falsche Ausdrucksweisen, verschiedene Schreibvarianten eines Begriffes und vermeidet fehlerhafte Interpretationen der Anfrage. Beispielsweise wird die zusammengesetzte Bezeichnung Assistent des Geschäftsführers nicht bei der Suche nach Geschäftsführer, jedoch bei der Suche nach Assistent angezeigt, da dies ein verwandter Begriff ist. Wir wollen die Suche nach Weiterbildung schneller und vor allem treffsicherer machen, damit interessierte Menschen genau die passende Weiterbildung für die Integration in Arbeit finden., sagt Horst Junghans Berater und Projektleiter bei der Weiterbildungsdatenbank Berlin. Es sollte eine Alternative zur klassischen Volltextrecherche geschaffen werden, die lediglich die Begriffe findet, die in den Beschreibungstexten und Titeln der Weiterbildungsangebote vorkommen und die Suchergebnisse dann nach Häufigkeit, Entfernung und Vollständigkeit der Informationen auflistet.deren Reihenfolge gibt in der Regel keinen Aufschluss über die Relevanz der Suchergebnisse., führt er fort. Die semantische Suche erkennt dagegen Zusammenhänge und inhaltliche Bedeutungen. -. Dadurch werden relevante Angebote weiter vorn gelistet, die die Volltextrecherche erst auf den hinteren Seiten oder gar nicht aufführt. Man erhält einen Überblick über die passenden Angebote in der Datenbank, ohne die Suchanfrage mit bedeutungsgleichen Begriffen nochmals formulieren zu müssen., so Horst Junghans. Hintergrundwissen als Brücke zwischen Anfrage und Angebot Den Kern der semantischen Suche bildet das Hintergrundwissen, das den gelebten Sprachgebrauch von Men- DR. JÖRG REICHLING, LARS BEHRENS Kommission für Geoinformationswirtschaft Suchanfrage Software-Entwickler : Hier könnte auch Software-Developer, Anwendungsprogrammierer oder Programmierer gemeint sein 4/13 20

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