Bioinformatik auch ein Thema für Informationsfachleute?

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Bioinformatik auch ein Thema für Informationsfachleute?"

Transkript

1 Bioinformatik auch ein Thema für Informationsfachleute? 1) Zusammenfassung Die Bioinformatik in ihrem gesamten Umfang kann kaum von einem Informationsspezialisten bewältigt werden. Nichtsdestotrotz gibt es sehr viele Teilbereiche, die ein Informationsspezialist bearbeiten kann und wo er mit seinen Kenntnissen die Bioinformatik betreiben kann. Vorraussetzung ist die Einarbeitung in Wissen der molekularen Biowissenschaften. Ohne dieses könnte ein Informationsspezialist nur peripher an der Bioinformatik teilnehmen bzw. nur Daten- und nicht Informationsmanipulation betreiben. 2) Vorwort In zwei Artikeln soll das Spektrum der Bioinformatik dargestellt werden, welches für Informationsfachleute relevant ist. Dabei können die Themen immer nur angerissen werden. In dem Artikel sind aber viele Literaturhinweise und Links in das Internet aufgenommen worden, so dass jeder sich selbstständig in das Gebiet vertiefen kann. Bei Rückfragen bin ich auch unter meiner -Adresse erreichbar. Bei Diskussionsbedarf kann die DGI-Mailingliste ( ) genutzt werden. Die Übersicht der Themen: 1) Zusammenfassung 2) Vorwort 3) Definition Bioinformatik 4) Bioinformatik für Informationsspezialisten 5) Biochemisches Grundwissen + Angabe von Standardliteratur in diesem Bereich 6) Internet-Tutorien 7) Portale 8) Institute 9) Datenbanken 10) Retrievalsysteme 11) (Online-)Programme 12) Recherche in professionellen Hosts 13) Patentrecherche 14) kostenlose Programme im Internet zum Download (ohne Visualisierung) 15) Visualisierung 16) Programmierung 17) Markuplanguages 18) Erstellung von Websites 19) Erstellung von Informationsportalen 20) Fazit

2 3) Definition Bioinformatik Laut Definition umfasst die Bioinformatik die IT-gestützte Verarbeitung von Daten aus den molekularen Biowissenschaften (Molekularbiologie, Biochemie, Medizin, Biotechnologie). Dabei ermöglicht die Bioinformatik eine immer umfassendere, integrierte Auswertung dieser Daten aus den verschiedenen Bereichen und soll somit Forschungsprozesse in der Biotechnologie und in der Medizin beschleunigen. 4) Bioinformatik für Informationsspezialisten In diesen Artikeln soll nicht das ganze Spektrum der Bioinformatik behandelt werden, sondern nur dieser Teil der für Informationsspezialisten relevant ist. Es wird nicht auf Algorithmen und Berechnungen eingegangen. Auch nicht auf das ganze Gebiet, in denen mit Molekülen Berechnungen angestellt werden. Betrachtet werden hingegen die Informationen der Bioinformatik im Internet, in den Datenbanken, in der Visualisierung und bei der Verarbeitung mit Markuplanguages. 5) Biochemisches Grundwissen und Angabe von Standardliteratur in diesem Bereich Hier werden folgende Aspekte angesprochen: a) Aufbau der DNA und RNA und deren Struktur b) Aufbau und Struktur von Proteinen c) Zusammenhang zwischen DNA, RNA und Proteinen a) DNA und RNA sind sequentiell aus Nukleotiden aufgebaut. Ein Nukleotid besteht aus einer Base, einem Zucker und einem Phosphorsäurerest. Die DNA und die RNA bestehen aus einer Abfolge der vier verschiedenen Nukleotiden. Die DNA besitzt die Purinbasen Adenin (A) und Guanin (G) sowie die Pyrimidinbasen Cytosin (C) und Thymin (T). Die RNA hat anstelle der Pyrimidinbase Thymin (T) die Pyrimidinbase Uracil (U). Die DNA ist doppelsträngig, wobei sich immer zwei komplementäre Nukleotide über den Basen gegenüberliegen. Bei den komplementären Basen handelt es sich um A und T sowie C und G. Eine Vermehrung der DNA geschieht semikonservativ, d.h. dass sich der Doppelstrang an einer Stelle öffnet und sich an den beiden offenen Stellen Nukleotide anlagern, die miteinander verknüpft werden. So entstehen zwei Doppelstränge. Dieser Vorgang wird Replikation genannt. Die RNA ist einzelsträngig. b) Proteine sind sequentiell aus Aminosäuren aufgebaut. Von den Aminosäuren gibt es zwanzig verschiedene natürlich vorkommende. Die Aminosäuren unterscheiden sich in Größe, Masse und Polarität.

3 Bei den Aminosäuren handelt es sich um: Aminosäure 1-Buchstabencode 3-Buchstabencode Alanin A Ala Cystein C Cys Asparaginsäure D Asp Glutaminsäure E Glu Phenylalanin F Phe Glycin G Gly Histidin H His Isoleucin I Ile Lysin K Lys Leucin L Leu Methionin M Met Asparagin N Asp Prolin P Pro Glutamin Q Gln Arginin R Arg Serin S Ser Threonin T Thr Valin V Val Thrypthophan W Trp Tyrosin Y Tyr Sowie die Abkürzungen für Asparagin oder Asparaginsäure B Asx Glutamin oder Glutaminsäure Z Glx beliebige oder unbekannte Aminosäure X Die Sequenzen der Proteine werden meistens im Einbuchstabencode geschrieben. Durch Betrachten und Vergleichen dieser Sequenzen können schon einige Rückschlüsse über die Art und die Funktion des Proteins gezogen werden. Dies gilt oft aber nur für Teilbereiche des Proteins. Bei den Proteinen unterscheidet man vier verschiedene Stufen von Strukturen. Man spricht von der I. Primärstruktur, wenn man die reine Aminosäuresequenz betrachtet II. Sekundärstruktur, wenn man die Strukturmerkmale wie α-helix oder β-faltblatt betrachtet III. Tertiärstruktur, wenn man die dreidimensionale Struktur eine Proteins betrachtet IV. Quartärstruktur, wenn mehrere Tertiärstrukturen zu einem Komplex zusammengeballt sind Eines der großen bis jetzt noch ungelösten Rätsel der Bioinformatik ist es, aus der Primärstruktur die Tertiärstruktur eines Proteins vorherzusagen. Dies ist deshalb so kompliziert, da es fast unendlich viele Möglichkeiten gibt, wie sich ein Protein falten könnte, aber es nur eine Tertiärstruktur pro Primärstruktur gibt, wie sich ein Protein faltet. Dieses Problem wird zur Zeit mit massiver Computerleistung zu lösen versucht.

4 c) In der DNA sind die Aufbaupläne der Proteine codiert. Dabei verschlüsseln je drei Nukleotide eine Aminosäure. Bei vier verschiedenen Nukleotiden ergibt sich daraus eine Kombinationsmöglichkeit von 64 Möglichkeiten = 4 3 Möglichkeiten, d.h. bei einer Anzahl von zwanzig Aminosäuren werden manche Aminosäuren durch verschiedene Tripletts codiert, z.b. die Aminosäure Serin durch AGA, AGG, AGT oder AGC. Drei Tripletts fungieren als Stop-Codon. Es handelt sich um die Tripletts ACT, ATC und ATT. Als Startsignal fingiert meistens das Triplett TAC bzw. auf der mrna AUG, welches dem Triplett der Aminosäure Methionin entspricht. Am Anfang der Proteinsynthese werden die Informationen eines Teilstrangs der DNA über die komplementäre mrna abgelesen. Dadurch würden die Tripletts auf der mrna für die Aminosäure Serin wie folgt lauten: UCU, UCC, UCA oder UCG. Die Verknüpfung zwischen den Codons der Nukleotidsäuren und den Aminosäuren ist zusammenfassend im genetischen Code abgebildet. Eine vereinfachte Abbildung des genetischen Flusses wird hier dargestellt. Transkription Translation Replikation DNA RNA Protein Abbildung 1: Der genetische Informationsfluß Zur Vertiefung des hier im Artikel nur angerissenen Grundwissens in den molekularen Wissenschaften, kann ein Standardlehrbuch der folgenden Listen verwandt werden. Standardlehrbücher für die Biochemie sind 1. Stryer deutsche Ausgabe: englische Ausgabe: 2. Voet deutsche Ausgabe: englische Ausgabe: desc 3026,00.html bzw Lehninger deutsche Ausgabe: X&cookie=done&bookdealer= bzw. englische Ausgabe:

5 Standardlehrbücher für die Molekularbiologie sind 1. Alberts deutsche Ausgabe: englische Ausgabe: 2. Knippers deutsche Ausgabe: 3. Lewin englische Ausgabe: Weiterhin kann noch folgende Reihe genannt werden, wo einige Bücher aus der Praxis der Naturwissenschaft (nicht nur) für Bioinformatiker enthalten sind: Labor im Fokus +im+fokus&x=5&y=5 Eine Auflistung von Bioinformatikbüchern befindet sich hier: Eine Auflistung von wissenschaftlichen Verlagen gibt es hier: 0&pattern=&scheme=default&selmedia[all]=1 6) Internet-Tutorien In der folgenden kurzen Liste sind Internet-Tutorien enthalten, bei denen 3D-Darstellungen von Aminosäuren, Proteinen und / oder Nukleinsäuren inbegriffen sind. Bei den ersten dreien kann der Chime-Viever ( benutzt werden. Bei dem dritten Tutorial kommt entweder das Programm xmol oder das Programm rasmol als Plug-In in Frage (nähere Informationen dazu: Eine ausführliche Beschreibung zu den Viewern erfolgt im Punkt 15). Eine Einführung zu frei verfügbaren Viewern mit Ausnahme von xmol und Chime, welches aber auf Rasmol basiert, befindet sich im Internet unter (ab Seite 25). 1. Ein Internet-Tutorial zum Lehrbuch Stryer: 2. Ein Internet-Tutorial zum Lehrbuch Lehninger: 3. Molecular Models for Biochemistry at CMU 4. Eine Auflistung der Aminosäuren mit 3D-Strukturen (.mol) an der FU Berlin

6 Eine Übersicht der Tutorien mit und ohne Darstellungen gibt es unter: Ein Kurs, der in der Übersicht nicht aufgenommen ist, ist der des Max-Planck-Instituts für molekulare Genetik (Berlin): 7) Portale Bei deutschen Internetseiten gibt es zwei große Portale, die auch schon in den Verweisen aufgeführt wurden: Beides sind sehr umfangreiche Linkkataloge zu den Aspekten der Bioinformatik, wobei bei bionity.com nicht nur die Bioinformatik aufgeführt wird, sondern alle Aspekte der molekularen Biowissenschaften zuzüglich der Pharmazie. Bionity.com ist das Pendant zu dem bekannten Webportal Als internationale Quelle ist zu erwähnen: 1. Diese Seiten werden von einer internationalen Organisation betrieben, die sich stark mit dem Thema Open Source Software in der Bioinformatik beschäftigt. Portale, bei denen Institute im Hintergrund stehen, wie z.b. das NCBI werden im nächsten Punkt beschrieben.

7 8) Institute Exemplarisch für alle Institute werden in diesem Abschnitt drei Einrichtungen besprochen: 1. National Center for Biotechnology Information (NCBI): ( Eine sehr umfangreiche Quelle im Bereich der Bioinformatik. Auf diesen Seiten sind einige der wichtigsten frei zugänglichen Datenbasen der molekularen Biowissenschaften zu finden, so z.b. Genbank und PubMed. Weiterhin gibt es hier zahlreiche Onlineprogramme, z.b. das Alignmentprogramm BLAST. Auch zahlreiche Tutorien zur Bioinformatik, speziell zu den Programmen und Datenbasen des NCBI sind hier zu finden. 2. European Molecular Biology Laboratory (EMBL): ( und das dazugehörige European Bioinformatics Institute (EBI): ( Das EMBL besteht aus mehreren Instituten in Europa mit Hauptsitz in Heidelberg. Die interessanteren Teile der Bioinformatik für Informationsspezialisten sind am EBI zu finden. Hier ist auch der Sitz zahlreicher Datenbasen, z.b. EMBL Nukleotid Datenbase, kurz EMBL. Zahlreiche Onlinetools zum Auswerten der Daten können über diesen Server benutzt werden. Ein weiterer Service des EBI ist ein umfangreicher FTP-Server mit zahlreichen Tools zum Herunterladen. 3. Swiss Institute of Bioinformatics (SIB): ( mit dem Expert Protein Analysis System (ExPASy)-Server: ( Ein weiterer wichtiger Server im Internet ist der ExPASy-Server in der Schweiz. Auch hier gibt es viele Datenbasen der molekularen Biowissenschaften, darunter Swissprot, eine Proteindatenbank. Zum Angebot gehören auch zahlreiche Tools und ein FTP- Server. Erwähnenswert ist eine umfangreiche kommentierte Linkliste mit Links zu allen Aspekten der molekularen Biowissenschaften.

8 9) Datenbanken Aus der Vielzahl von Datenbanken wurden vier ausgewählt, die einer näheren Betrachtung unterzogen werden, darunter eine Nukleotid- und drei Proteindatenbanken (Primärstrukturen, Tertiärstrukturen und Enzyme). Bei den Datenbanken werden kurz die Suchmasken erläutert. Außerdem gibt es zu jeder Datenbank einen Verweis zur Dokumentation. 1. EMBL ( In der EMBL Datenbasis sind Nukleotidsequenzen abrufbar. Bei ihr liegen auch komplette Genome auf. Um Zugang zu der EMBL-Datenbasis zu bekommen, gibt es drei Möglichkeiten Bei der ersten Möglichkeit handelt es sich um einen (Link)-Katalog von vollständigen Genomen, z.b. von Viren oder Bakterien. Die zweite Möglichkeit, SRS6, wird im nächsten Punkt beschrieben. Die dritte Option ist eine einfache Suchmaske, wo man über die Zugangsnummer (accession number) eine Sequenz suchen kann. Über die Pulldown-Menüs können die Datenbasen, das Eingabe- und das Ausgabeformat gewählt werden. Abbildung 2: Suchmaske der einfachen Suche bei EMBL Dokumentation (

9 2. SWISS-PROT ( Die SWISS-PROT-Datenbasis ist die Datenbasis für primäre Proteinsequenzen. Sie kann über verschiedene Suchmasken abgefragt werden. Neben dem Zugang über das Sequence Retrieval System (SRS) gibt es eine Volltextsuche, eine Expertensuche und Suchen über verschiedene Felder. Die Volltextsuche und die Expertensuche werden hier aufgeführt. Volltextsuche: Bei dieser Suche kann sowohl mit booleschen Operatoren als auch optional mit Wildcards gearbeitet werden. Expertensuche: Abbildung 3: Expertensuche von SWISS-PROT Bei dieser Abfrageform kann die Abfrage noch stärker spezifiziert werden. Es kann der Name des Gens eingetragen werden und dieser kann über ein Pulldownmenü mit der Beschreibung über einen boolschen Operator verknüpft werden. Weiterhin kann noch ein Organismus ausgesucht werden. Sollte man sich nicht sicher sein, wie dieser geschrieben wird, kann dieser über ein Pulldownmenü selektiert werden. Auch die Ansicht der Resultate kann so spezifiziert werden. Dokumentation (

10 3. PROTEIN DATA BANK (PDB) ( Die Proteindatenbank beinhaltet Daten für die dreidimensionalen Strukturen von Proteinen und Nukleotiden. Durch entsprechende Viewer (siehe auch (ab Seite 25)), von denen zwei im Punkt 15 im nächsten Artikel beschrieben werden, können diese sichtbar gemacht werden. Auf der Einstiegsseite findet sich die Abfrage Search the Archive. Sie entspricht der SearchLite-Version. Dies ist die einfache Suchmaske bei der PDB. Hier können Suchterme mit boolschen Termen verknüpft werden. Auch können bestimmte Felder aus der Datenbank ausgesucht werden. Dies geschieht durch nachgestellten Doppelpunkt nach dem Feldnamen. Beispiel: author: brown Die weitaus komplexere Suchmaske ist die Expertensuche bei der PDB. Abbildung 4: SearchFields von der PDB Diese Suchmaske lässt sehr viel mehr Suchoptionen zu, sowohl was die Abfrage als auch die Ausgabe betrifft. Die Besonderheit bei der PDB ist, dass man sich die Suchmaske selber zusammenstellen kann.

11 Durch Setzen der Häkchen in dieser Maske kann eine angepasste Suchmaske erstellt werden. Eine weitere Möglichkeit der Suche ist die nach dem Status der unveröffentlichen Einträge. Dokumentation ( 4. BRENDA ( BRENDA ist eine Datenbasis, die speziell für Enzyme zuständig ist. Sie wird an der Universität Köln produziert. Als einzige von den hier beschriebenen Datenbasen braucht sie eine Zugangsberechtigung. Diese kann über ein Webformular angefordert werden und ist für Angehörige der Hochschulen kostenfrei. Im oberen rechten Bereich des Eingangbildschirms gibt es eine einfache Suchmaske. Bei dieser kann mit Wildcards gearbeitet werden, so dass auch Linkstrunkierung möglich ist. Über die Links in der unteren Tabelle kommt man wieder zu jeweils einer Suchmaske pro Verweis. Das gleiche gilt für die Baumstruktur auf der linken Seite, die nur eine andere Abbildung der Tabellenstruktur ist. Die Baumstruktur kann, wie aus den verschiedenen Dateiverzeichnissen gewohnt, durch Anklicken der Ordner auf- und zugeklappt werden. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, alle Ordner auf- bzw. zuzuklappen. Abbildung 5: Suchmaske für Enzymnamen Über Pulldownmenüs kann die Art der Suche eingestellt werden, bzw. die Anzahl der maximalen angezeigten Treffer. Die einzelnen Felder sind über den AND-Operator verknüpft. Zusätzlich zu diesen Suchmasken gibt es noch die Expertensuche. Hier kann über zahlreiche Pulldownmenüs die Suche eingestellt werden. Durch Anhaken verschiedener Kategorien kann die Suche noch weiter spezifiziert werden. Dokumentation (

12 Zu den Datenbanken SWISS-PROT und PDB (Versionen von 1998) gibt es eine weitere Beschreibung unter 10) Retrievalsysteme Mit Hilfe der Retrievalsysteme kann gleichzeitig in einer Vielzahl von Datenbasen gesucht werden. 1. Sequence Retrieval System 6 (SRS6) (z.b. Das SRS6 liegt auf einer Reihe von Servern auf. Über eine Hauptmaske können alle Datenbasen abgehakt werden, die gleichzeitig abgefragt werden. Abbildung 6: Auswahlmaske von SRS6 Durch Anklicken der Pluszeichen können weitere Kategorien von Datenbasen zur Auswahl aufgeklappt werden. Am oberen Bildschirmrand befindet sich eine Schnellsuche. Am linken Bildschirmrand kann nach Auswahl mindestens einer Datenbasis zwischen der Standardsuchform und der erweiterten Suchform gewählt werden. Sie unterscheiden sich in der Anzahl und Spezifikation der Suchfelder.

13 Abbildung 7: Erweiterte Suchform von SRS6 Eine Beschreibung zu dem SRS gibt es hier:

14 2. Entrez ( Das Entrez-System verknüpft alle Datenbasen des NCBI-Servers. Abbildung 8: Verlinkung der Datenbasen des Entrez-Systems Am oberen rechten Rand des Bildes, wo die Datenbasen aufgelistet sind, kann der Datenbasencluster ausgewählt werden, in dem gesucht wird. Daneben befindet sich die Suchmaske für die Abfragen. Dies beschreibt aber nur einen kleinen Ausschnitt aus den Suchmöglichkeiten von Entrez. Es gibt auch Kataloge von Strukturen und die Möglichkeit von Sequenzsuchen sowie weitere Möglichkeiten. Eine genauere Beschreibung würde aber den Umfang des Artikels sprengen. Die Dokumentation zu Entrez ist auf folgender Internetseite zu finden:

Aufgabe 2: (Aminosäuren)

Aufgabe 2: (Aminosäuren) Aufgabe 2: (Aminosäuren) Aufgabenstellung Die 20 Aminosäuren (voller Name, 1- und 3-Buchstaben-Code) sollen identifiziert und mit RasMol grafisch dargestellt werden. Dann sollen die AS sinnvoll nach ihren

Mehr

Modul 8: Bioinformatik A. Von der DNA zum Protein Proteinsynthese in silicio

Modul 8: Bioinformatik A. Von der DNA zum Protein Proteinsynthese in silicio Modul 8: Bioinformatik A. Von der DNA zum Protein Proteinsynthese in silicio Ein Wissenschaftler erhält nach einer Sequenzierung folgenden Ausschnitt aus einer DNA-Sequenz: 5 ctaccatcaa tccggtaggt tttccggctg

Mehr

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus:

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form Auszug aus: Die gentechnische Produktion von Insulin - Selbstlerneinheit zur kontextorientierten Wiederholung der molekularen Genetik Das komplette

Mehr

Aminosäuren - Proteine

Aminosäuren - Proteine Aminosäuren - Proteine ÜBERBLICK D.Pflumm KSR / MSE Aminosäuren Überblick Allgemeine Formel für das Grundgerüst einer Aminosäure Carboxylgruppe: R-COOH O Aminogruppe: R-NH 2 einzelnes C-Atom (α-c-atom)

Mehr

Foliensatz; Arbeitsblatt; Internet. Je nach chemischem Wissen können die Proteine noch detaillierter besprochen werden.

Foliensatz; Arbeitsblatt; Internet. Je nach chemischem Wissen können die Proteine noch detaillierter besprochen werden. 03 Arbeitsauftrag Arbeitsauftrag Ziel: Anhand des Foliensatzes soll die Bildung und der Aufbau des Proteinhormons Insulin erklärt werden. Danach soll kurz erklärt werden, wie man künstlich Insulin herstellt.

Mehr

Was ist der Promotor? Antwort: Eine spezielle Nucleotidsequenz auf der DNA, an der die RNA-Polymerase bindet um die Transkription zu starten.

Was ist der Promotor? Antwort: Eine spezielle Nucleotidsequenz auf der DNA, an der die RNA-Polymerase bindet um die Transkription zu starten. Was ist der Promotor? Antwort: Eine spezielle Nucleotidsequenz auf der DNA, an der die RNA-Polymerase bindet um die Transkription zu starten. Wie bezeichnet man den Strang der DNA- Doppelhelix, der die

Mehr

Vorlesung Biophysik I - Molekulare Biophysik Kalbitzer/Kremer/Ziegler

Vorlesung Biophysik I - Molekulare Biophysik Kalbitzer/Kremer/Ziegler Vorlesung Biophysik I - Molekulare Biophysik Kalbitzer/Kremer/Ziegler 23.10. Zelle 30.10. Biologische Makromoleküle I 06.11. Biologische Makromoleküle II 13.11. Nukleinsäuren-Origami (DNA, RNA) 20.11.

Mehr

Proteinogene Aminosäuren. Unpolare, aliphatische Seitenketten Monoaminomonocarbonsäuren

Proteinogene Aminosäuren. Unpolare, aliphatische Seitenketten Monoaminomonocarbonsäuren Proteinogene Aminosäuren Unpolare, aliphatische Seitenketten Monoaminomonocarbonsäuren Proteinogene Aminosäuren Unpolare, heterozyklische Seitenkette Monoaminomonocarbonsäuren Proteinogene Aminosäuren

Mehr

DATENQUALITÄT IN GENOMDATENBANKEN

DATENQUALITÄT IN GENOMDATENBANKEN DATENQUALITÄT IN GENOMDATENBANKEN Alexander Fehr 28. Januar 2004 Gliederung Motivation Biologische Grundkonzepte Genomdaten Datenproduktion und Fehler Data Cleansing 2 Motivation (1) Genomdatenbanken enthalten

Mehr

Cell Biology Gravitational Biology

Cell Biology Gravitational Biology Biologie im Nebenfach Informationen für Nebenfächler-Informatik Dr. Peter Richter Department Biologie Lehrstuhl für Zellbiologie AG für Gravitationsbiologie Staudtstr. 5, 90158 Erlangen, Deutschland Tel.

Mehr

MOL.504 Analyse von DNA- und Proteinsequenzen. Datenbanken & Informationssysteme

MOL.504 Analyse von DNA- und Proteinsequenzen. Datenbanken & Informationssysteme MOL.504 Analyse von DNA- und Proteinsequenzen Datenbanken & Informationssysteme Inhaltsübersicht Informationsysteme National Center for Biotechnology Information (NCBI) The European Bioinformatics Institute

Mehr

IV. Übungsaufgaben für die Jahrgangstufe 9 & 10

IV. Übungsaufgaben für die Jahrgangstufe 9 & 10 IV. Übungsaufgaben für die Jahrgangstufe 9 & 10 Von der Erbanlage zum Erbmerkmal: 34) Welche Aufgaben haben Chromosomen? 35) Zeichne und benenne die Teile eines Chromosoms, wie sie im Lichtmikroskop während

Mehr

MOL.504 Analyse von DNA- und Proteinsequenzen

MOL.504 Analyse von DNA- und Proteinsequenzen MOL.504 Analyse von DNA- und Proteinsequenzen Kurs 1 Monika Oberer, Karl Gruber MOL.504 Modul-Übersicht Einführung, Datenbanken BLAST-Suche, Sequenzalignment Proteinstrukturen Virtuelles Klonieren Abschlusstest

Mehr

15. Aminosäuren, Peptide und Proteine

15. Aminosäuren, Peptide und Proteine 15. Aminosäuren, Peptide und Proteine 1 Proteine (Polypeptide) erfüllen in biologischen ystemen die unterschiedlichsten Funktionen. o wirken sie z.b. bei vielen chemischen eaktionen in der atur als Katalysatoren

Mehr

Mathematik und Naturwissenschaften, Biologie, Biochemie. Biochemie II - Tutorium

Mathematik und Naturwissenschaften, Biologie, Biochemie. Biochemie II - Tutorium Mathematik und Naturwissenschaften, Biologie, Biochemie Biochemie II - Tutorium Dresden, 20.10.2016 Alexander Götze 3.Semester Molekulare Biotechnologie a.goetze2207@googlemail.com Mi. 2DS DRU. 68 H Michel

Mehr

In den Proteinen der Lebewesen treten in der Regel 20 verschiedene Aminosäuren auf. Deren Reihenfolge muss in der Nucleotidsequenz der mrna und damit

In den Proteinen der Lebewesen treten in der Regel 20 verschiedene Aminosäuren auf. Deren Reihenfolge muss in der Nucleotidsequenz der mrna und damit In den Proteinen der Lebewesen treten in der Regel 20 verschiedene Aminosäuren auf. Deren Reihenfolge muss in der Nucleotidsequenz der mrna und damit in der Nucleotidsequenz der DNA verschlüsselt (codiert)

Mehr

Bioinformatik: Schnittstelle zwischen Informatik und Life-Science

Bioinformatik: Schnittstelle zwischen Informatik und Life-Science Bioinformatik: Schnittstelle zwischen Informatik und Life-Science Andreas Zendler (PD Dr.rer.nat.Dr.phil.) GI / GChACM 12. ovember 2001 Inhaltsübersicht I. Einführung II. Bioinformatik III. Industrial

Mehr

Peptide Proteine. 1. Aminosäuren. Alle optisch aktiven proteinogenen Aminosäuren gehören der L-Reihe an: 1.1 Struktur der Aminosäuren

Peptide Proteine. 1. Aminosäuren. Alle optisch aktiven proteinogenen Aminosäuren gehören der L-Reihe an: 1.1 Struktur der Aminosäuren 1. Aminosäuren Aminosäuren Peptide Proteine Vortragender: Dr. W. Helliger 1.1 Struktur 1.2 Säure-Basen-Eigenschaften 1.2.1 Neutral- und Zwitterion-Form 1.2.2 Molekülform in Abhängigkeit vom ph-wert 1.3

Mehr

Expression der genetischen Information Skript: Kapitel 5

Expression der genetischen Information Skript: Kapitel 5 Prof. A. Sartori Medizin 1. Studienjahr Bachelor Molekulare Zellbiologie FS 2013 12. März 2013 Expression der genetischen Information Skript: Kapitel 5 5.1 Struktur der RNA 5.2 RNA-Synthese (Transkription)

Mehr

DNS-Modell Best.-Nr. 2015801

DNS-Modell Best.-Nr. 2015801 DNS-Modell Best.-Nr. 2015801 1. Produktvorstellung Ziel des Produktes Dieses Modell soll das DNS-Molekül visualisieren: es soll die Doppelspirale, Stickstoffbasen mit Wasserstoffbrückenbindung, Zucker-Phosphatskelette

Mehr

Pharmazeutische Biologie Grundlagen der Biochemie

Pharmazeutische Biologie Grundlagen der Biochemie Pharmazeutische Biologie Grundlagen der Biochemie Prof. Dr. Theo Dingermann Institut für Pharmazeutische Biologie Goethe-Universität Frankfurt Dingermann@em.uni-frankfurt.de Aminosäure... chirale Moleküle

Mehr

Naturstoffe. Marko D. Mihovilovic FH Studiengang Biotechnische Verfahren, Laborübungen Organische Chem

Naturstoffe. Marko D. Mihovilovic FH Studiengang Biotechnische Verfahren, Laborübungen Organische Chem Institut für Angewandte Synthesechemie aturstoffe Theoretische Grundlagen und Einführung in das aturstoffisolationspräparat in den Laborübungen rganische Chemie im Rahmen des F Lehrganges Biotechnische

Mehr

MM Biopolymere. Michael Meyer. Vorlesung XV

MM Biopolymere. Michael Meyer. Vorlesung XV Biopolymere Vorlesung XV Simulation von Biomolekülen Modellierung von Proteinen Identifizierung und/oder Verwandtschaft mit anderen Proteinen Funktion eines Proteins oder Sequenzfragmentes Modellierung

Mehr

Aminosäuren. Die Mischung macht's. Die Proteinfabrik. ANKUBERO GmbH. Verschiedene Aminosäuren und Proteine

Aminosäuren. Die Mischung macht's. Die Proteinfabrik. ANKUBERO GmbH. Verschiedene Aminosäuren und Proteine Aminosäuren ANKUBERO GmbH Lieber Kunde, lieber Interessent, Die Mischung macht's Verschiedene Aminosäuren und Proteine Aufgeteilt in drei Hauptgruppen unterscheidet man essenzielle, semi-essenzielle oder

Mehr

Aliphatische Aminosäuren. Aromatische Aminosäuren

Aliphatische Aminosäuren. Aromatische Aminosäuren Prof. Dr..-U. eißig rganische Chemie I 17.1 Aliphatische Aminosäuren systematischer ame (Trivialname) truktur Vorkommen, Bedeutung 2-Aminoethansäure (α-aminoessigsäure, Glycin) 3 C 2 C 2 α Proteine, Peptide

Mehr

Einführung in die Angewandte Bioinformatik: Proteinsequenz-Datenbanken

Einführung in die Angewandte Bioinformatik: Proteinsequenz-Datenbanken Einführung in die Angewandte Bioinformatik: Proteinsequenz-Datenbanken 14.05.2009 Prof. Dr. Sven Rahmann 1 3 Proteinsequenz-Datenbanksysteme NCBI Entrez Proteins EBI SRS Proteins UniProt (empfohlen) 2

Mehr

Aminosäurenanalytik. Probenvorbereitung Eiweißfällung, Oxidation und Hydrolyse Karl-Heinz Jansen SYKAM CHROMATOGRAPHIE

Aminosäurenanalytik. Probenvorbereitung Eiweißfällung, Oxidation und Hydrolyse Karl-Heinz Jansen SYKAM CHROMATOGRAPHIE Aminosäurenanalytik Probenvorbereitung Eiweißfällung, Oxidation und Hydrolyse Karl-Heinz Jansen SYKAM CHROMATOGRAPHIE Proteinfällung 2 Proteinfällung 3 Proteinfällung 4 Proteinfällung 5 Proteinfällung

Mehr

Softwarewerkzeuge der Bioinformatik

Softwarewerkzeuge der Bioinformatik Softwarewerkzeuge der Bioinformatik Inhalt dieser Veranstaltung: Softwarewerkzeuge kennenlernen für I II III Sequenzanalyse Analyse von Proteinstruktur und Ligandenbindung Zell- bzw. Netzwerksimulationen

Mehr

Dr. Jens Kurreck. Otto-Hahn-Bau, Thielallee 63, Raum 029 Tel.: 83 85 69 69 Email: jkurreck@chemie.fu-berlin.de

Dr. Jens Kurreck. Otto-Hahn-Bau, Thielallee 63, Raum 029 Tel.: 83 85 69 69 Email: jkurreck@chemie.fu-berlin.de Dr. Jens Kurreck Otto-Hahn-Bau, Thielallee 63, Raum 029 Tel.: 83 85 69 69 Email: jkurreck@chemie.fu-berlin.de Prinzipien genetischer Informationsübertragung Berg, Tymoczko, Stryer: Biochemie 5. Auflage,

Mehr

7. Anhang 103. Punktmutanten von PABPN1 L119A 33,8 kda 0,9 µm E120A 33,7 kda 2,5 µm I122Q 33,8 kda 0,6 µm. K135A 33,7 kda 4,2 µm

7. Anhang 103. Punktmutanten von PABPN1 L119A 33,8 kda 0,9 µm E120A 33,7 kda 2,5 µm I122Q 33,8 kda 0,6 µm. K135A 33,7 kda 4,2 µm 7. Anhang 103 7. Anhang 7.1. Verwendete Proteine In der folgenden Tabelle sind alle verwendeten Proteine dargestellt. Die mit * 1 gekennzeichneten Proteine wurden von S. Meyer erhalten, mit * 2 gekennzeichnete

Mehr

von Dipl. Math. (FH) Klaus Lange Primzahlen im Aufbau der DNS

von Dipl. Math. (FH) Klaus Lange Primzahlen im Aufbau der DNS von Dipl. Math. (FH) Klaus Lange mailto:prim_ass@yahoo.de Primzahlen im Aufbau der DNS Inhaltsverzeichnis 1. Biologische Grundlagen 1.1. Einleitung 1.1.1. Motivation und Zielsetzung 3 1.1.2. Grundlagen

Mehr

Antwort: 2.Uracil. Antwort: 2. durch Wasserstoffverbindungen. Adenin, Cystein und Guanin kommen alle in der RNA und DNA vor.

Antwort: 2.Uracil. Antwort: 2. durch Wasserstoffverbindungen. Adenin, Cystein und Guanin kommen alle in der RNA und DNA vor. Antwort: 2.Uracil Adenin, Cystein und Guanin kommen alle in der RNA und DNA vor. Thymin kommt nur in der DNA vor; Uracil nimmt seinen Platz in den RNA- Molekülen ein. Antwort: 2. durch Wasserstoffverbindungen

Mehr

Mathematik und Naturwissenschaften, Biologie, Biochemie. Biochemie II - Tutorium

Mathematik und Naturwissenschaften, Biologie, Biochemie. Biochemie II - Tutorium Mathematik und Naturwissenschaften, Biologie, Biochemie Biochemie II - Tutorium Dresden, 12.10.2016 Alexander Götze 3.Semester Molekulare Biotechnologie a.goetze2207@googlemail.com Mi. 2DS DRU. 68 H Michel

Mehr

1. Beschriften Sie in der Abbildung die verschiedenen Bereiche auf der DNA und beschreiben Sie ihre Funktion! nicht-codogener Strang.

1. Beschriften Sie in der Abbildung die verschiedenen Bereiche auf der DNA und beschreiben Sie ihre Funktion! nicht-codogener Strang. ARBEITSBLATT 1 Transkription 1. Beschriften Sie in der Abbildung die verschiedenen Bereiche auf der DNA und beschreiben Sie ihre Funktion! Bindungsstelle für RNA-Polymerase RNA-Polymerase nicht-codogener

Mehr

VORANSICHT II/B3. Retinopathia pigmentosa eine Genmutation verdunkelt langsam die Welt. Der Beitrag im Überblick. Retinopathia pigmentosa Reihe 2 S 1

VORANSICHT II/B3. Retinopathia pigmentosa eine Genmutation verdunkelt langsam die Welt. Der Beitrag im Überblick. Retinopathia pigmentosa Reihe 2 S 1 Reihe 2 S 1 Verlauf Material Retinopathia pigmentosa eine Genmutation verdunkelt langsam die Welt Barbara Jäger, Tuttlingen Häufig wird Retinopathia pigmentosa bereits in der Kindheit bemerkt. Die Kinder

Mehr

Chemie für Biologen. Vorlesung im. WS 2004/05 V2, Mi 10-12, S04 T01 A02. Paul Rademacher Institut für Organische Chemie der Universität Duisburg-Essen

Chemie für Biologen. Vorlesung im. WS 2004/05 V2, Mi 10-12, S04 T01 A02. Paul Rademacher Institut für Organische Chemie der Universität Duisburg-Essen Chemie für Biologen Vorlesung im WS 004/05 V, Mi 0-, S04 T0 A0 Paul Rademacher Institut für rganische Chemie der Universität Duisburg-Essen (Teil 3: 9.0.005) MILESS: Chemie für Biologen 36 D-Aldosen C

Mehr

Das zentrale Dogma der Molekularbiologie:

Das zentrale Dogma der Molekularbiologie: Das zentrale Dogma der Molekularbiologie: DNA Transkription RNA Translation Protein 1 Begriffserklärungen GENOM: Ist die allgemeine Bezeichnung für die Gesamtheit aller Gene eines Organismus GEN: Ist ein

Mehr

Nach Terpenen und Kohlenhydraten nun eine weitere große Klasse an Naturstoffen

Nach Terpenen und Kohlenhydraten nun eine weitere große Klasse an Naturstoffen 260 17. Aminosäuren, Peptide ach Terpenen und Kohlenhydraten nun eine weitere große Klasse an aturstoffen 17.1 Übersicht Analog zu ydroxycarbonsäuren α-, β-, γ- Aminocarbonsäuren möglich: 2 3 2 2 α-amino-essigsäure

Mehr

Diese Ansicht erhalten Sie nach der erfolgreichen Anmeldung bei Wordpress.

Diese Ansicht erhalten Sie nach der erfolgreichen Anmeldung bei Wordpress. Anmeldung http://www.ihredomain.de/wp-admin Dashboard Diese Ansicht erhalten Sie nach der erfolgreichen Anmeldung bei Wordpress. Das Dashboard gibt Ihnen eine kurze Übersicht, z.b. Anzahl der Beiträge,

Mehr

Die Suche nach Genen in Bakteriengenomen. BWInf-Workshop 22.-23. März 2011. Prof. Dr. Sven Rahmann AG Bioinformatik Informatik XI, TU Dortmund

Die Suche nach Genen in Bakteriengenomen. BWInf-Workshop 22.-23. März 2011. Prof. Dr. Sven Rahmann AG Bioinformatik Informatik XI, TU Dortmund Die Suche nach Genen in Bakteriengenomen BWInf-Workshop 22.-23. März 2011 Prof. Dr. Sven Rahmann AG Bioinformatik Informatik XI, TU Dortmund 1 Bioinformatik was ist das? Aufgabe: Analyse (molekular)biologischer

Mehr

Web-Kürzel. Krishna Tateneni Yves Arrouye Deutsche Übersetzung: Stefan Winter

Web-Kürzel. Krishna Tateneni Yves Arrouye Deutsche Übersetzung: Stefan Winter Krishna Tateneni Yves Arrouye Deutsche Übersetzung: Stefan Winter 2 Inhaltsverzeichnis 1 Web-Kürzel 4 1.1 Einführung.......................................... 4 1.2 Web-Kürzel.........................................

Mehr

Translation benötigt trnas und Ribosomen. Genetischer Code. Initiation Elongation Termination

Translation benötigt trnas und Ribosomen. Genetischer Code. Initiation Elongation Termination 8. Translation Konzepte: Translation benötigt trnas und Ribosomen Genetischer Code Initiation Elongation Termination 1. Welche Typen von RNAs gibt es und welches sind ihre Funktionen? mouse huma n bacter

Mehr

Verfahren zu Strukturvorhersagen in vereinfachten Modellen. Tobias Voigt Sommerakademie 2002 St. Johann

Verfahren zu Strukturvorhersagen in vereinfachten Modellen. Tobias Voigt Sommerakademie 2002 St. Johann Verfahren zu Strukturvorhersagen in vereinfachten Modellen Tobias Voigt Sommerakademie 2002 St. Johann Einführung! Sequenzierung von Proteinen und Nukleinsäuren ist heute Routine! Die räumliche Struktur

Mehr

Resistenz gegen HIV (Computer- und Internet-basierte Aufgabe)

Resistenz gegen HIV (Computer- und Internet-basierte Aufgabe) 1 Resistenz gegen HIV (Computer- und Internet-basierte Aufgabe) In den frühen 1990er Jahren zeigten verschiedene Untersuchungen, dass einige Menschen trotz wiederholten Kontaktes mit dem HI-Virus nicht

Mehr

8. Translation. Konzepte: Translation benötigt trnas und Ribosomen. Genetischer Code. Initiation - Elongation - Termination

8. Translation. Konzepte: Translation benötigt trnas und Ribosomen. Genetischer Code. Initiation - Elongation - Termination 8. Translation Konzepte: Translation benötigt trnas und Ribosomen Genetischer Code Initiation - Elongation - Termination 1. Welche Typen von RNAs gibt es und welches sind ihre Funktionen? mouse human bacteria

Mehr

Molekularbiologische Datenbanken

Molekularbiologische Datenbanken Molekularbiologische Datenbanken Übungen Sommersemester 2004 Silke Trißl Prof. Ulf Leser Wissensmanagement in der Bioinformatik Organisatorisches Mittwoch 11 13 Uhr, RUD26 0'313 Mi, 05. Mai 2004 entfällt

Mehr

Naturstoffe. Theoretische Grundlagen und Einführung in das Naturstoffisolationspräparat in den Laborübungen Organische Chemie.

Naturstoffe. Theoretische Grundlagen und Einführung in das Naturstoffisolationspräparat in den Laborübungen Organische Chemie. Institut für Angewandte Synthesechemie aturstoffe Theoretische Grundlagen und Einführung in das aturstoffisolationspräparat in den Laborübungen rganische Chemie Marko D. Mihovilovic Laborübungen rganische

Mehr

Evolution & Genetik (Beispiel Hämoglobin) Prof. Dr. Antje Krause FH Bingen 06721 / 409 253 akrause@fh-bingen.de

Evolution & Genetik (Beispiel Hämoglobin) Prof. Dr. Antje Krause FH Bingen 06721 / 409 253 akrause@fh-bingen.de Evolution & Genetik (Beispiel Hämoglobin) Prof. Dr. Antje Krause FH Bingen 06721 / 409 253 akrause@fh-bingen.de DNA (Desoxyribonukleinsäure) 5 3 CGATGTACATCG GCTACATGTAGC 3 5 Doppelhelix Basen: Adenin,

Mehr

Translation benötigt trnas und Ribosomen. Genetischer Code. Initiation Elongation Termination

Translation benötigt trnas und Ribosomen. Genetischer Code. Initiation Elongation Termination 8. Translation Konzepte: Translation benötigt trnas und Ribosomen Genetischer Code Initiation Elongation Termination 1. Welche Typen von RNAs gibt es und welches sind ihre Funktionen? mouse huma n bacter

Mehr

Es ist die Zeit gekommen, zu verstehen, wie es zur Proteinbiosynthese kommt?! Wobei jeweils eine AS von 3 Basen codiert wird..

Es ist die Zeit gekommen, zu verstehen, wie es zur Proteinbiosynthese kommt?! Wobei jeweils eine AS von 3 Basen codiert wird.. Proteinbiosynthese Es ist die Zeit gekommen, zu verstehen, wie es zur Proteinbiosynthese kommt?! Alle Proteine, sind über die DNA codiert Wobei jeweils eine AS von 3 Basen codiert wird.. GENETISCHER CODE

Mehr

COOH. Die Aminosäuren tragen laborübliche Abkürzungen, so stehen z. B. Gly für Glycin oder Phe für Phenylalanin.

COOH. Die Aminosäuren tragen laborübliche Abkürzungen, so stehen z. B. Gly für Glycin oder Phe für Phenylalanin. Aminosäuren 1. Textentwurf Allgemeine Formel der Aminosäuren Aminosäuren sind die Grundbestandteile der Proteine. Neben der -Gruppe 1 enthalten sie als charakteristisches Merkmal die Aminogruppe N. Zwei

Mehr

Erstellung eigener Hot-Spot-Karten

Erstellung eigener Hot-Spot-Karten mit der Lernwerkstatt 7 Lieber Lernwerkstatt-User! Die Hot-Spot-Umgebung der Lernwerkstatt 7 bietet den Lehrern zukünftig viele weitere Möglichkeiten, den Computer als Medium in den eigenen Lehrplan zu

Mehr

Die hierarchische Organisation biologischer Strukturen

Die hierarchische Organisation biologischer Strukturen Das Lehrbuch Die hierarchische Organisation biologischer Strukturen Die drei Etappen der Evolution von Leben Was ist Biochemie? Untersuchung des Lebens auf molekularer Ebene Leben, wie wir es kennen, ist

Mehr

Leitfaden für die Veränderung von Texten auf der Metrik- Seite

Leitfaden für die Veränderung von Texten auf der Metrik- Seite Leitfaden für die Veränderung von Texten auf der Metrik- Seite 1. Einloggen... 2 2. Ändern vorhandener Text-Elemente... 3 a. Text auswählen... 3 b. Text ändern... 4 c. Änderungen speichern... 7 d. Link

Mehr

Kapitel 1: Einführung und biologische Grundlagen

Kapitel 1: Einführung und biologische Grundlagen Kapitel 1: Einführung und biologische Grundlagen Ziele der Vorlesung n Grundverständnis wichtiger Verfahren zur Datengewinnung Sequenzierung, Microarrayanalyse,... Literatur und verwendete Materialien

Mehr

Alle alltäglichen Aufgaben können auch über das Frontend durchgeführt werden, das in den anderen Anleitungen erläutert wird.

Alle alltäglichen Aufgaben können auch über das Frontend durchgeführt werden, das in den anderen Anleitungen erläutert wird. Der Admin-Bereich im Backend Achtung: Diese Anleitung gibt nur einen groben Überblick über die häufigsten Aufgaben im Backend-Bereich. Sollten Sie sich nicht sicher sein, was genau Sie gerade tun, dann

Mehr

Applied Bioinformatics. maria.fischer@i-med.ac.at http://icbi.at/courses/bioinformatics_ex

Applied Bioinformatics. maria.fischer@i-med.ac.at http://icbi.at/courses/bioinformatics_ex Applied Bioinformatics SS 2013 maria.fischer@i-med.ac.at http://icbi.at/courses/bioinformatics_ex Organisatorisches Termine Mo 18.03.2013 RR19 9:00 Di 19.03.2013 RR19 9:00 Mi 20.03.2013 RR19 9:00 Übungsziele

Mehr

RÖK Typo3 Dokumentation

RÖK Typo3 Dokumentation 2012 RÖK Typo3 Dokumentation Redakteur Sparten Eine Hilfe für den Einstieg in Typo3. Innpuls Werbeagentur GmbH 01.01.2012 2 RÖK Typo3 Dokumentation Inhalt 1) Was ist Typo3... 3 2) Typo3 aufrufen und Anmelden...

Mehr

Der Kalender im ipad

Der Kalender im ipad Der Kalender im ipad Wir haben im ipad, dem ipod Touch und dem iphone, sowie auf dem PC in der Cloud einen Kalender. Die App ist voreingestellt, man braucht sie nicht laden. So macht es das ipad leicht,

Mehr

Alternativen zu Fischmehl für die Fütterung in der nachhaltigen Aquakultur

Alternativen zu Fischmehl für die Fütterung in der nachhaltigen Aquakultur Alternativen zu Fischmehl für die Fütterung in der nachhaltigen Aquakultur Entwicklung von Futterproteinen auf der Basis von Reststoffen aus Landwirtschaft und Lebensmittelindustrie Einleitung Hintergrund

Mehr

SAMMEL DEINE IDENTITÄTEN::: NINA FRANK :: 727026 :: WINTERSEMESTER 08 09

SAMMEL DEINE IDENTITÄTEN::: NINA FRANK :: 727026 :: WINTERSEMESTER 08 09 SAMMEL DEINE IDENTITÄTEN::: :: IDEE :: Ich selbst habe viele verschiedene Benutzernamen und Passwörter und wenn ich mir diese nicht alle aufschreiben würde, würde ich alle durcheinander bringen oder welche

Mehr

Eine eigene Website mit Jimdo erstellen

Eine eigene Website mit Jimdo erstellen Eine eigene Website mit Jimdo erstellen Die schnellste und kostengünstigste Art, zu einem Internetauftritt zu gelangen, ist der Weg über vorkonfigurierte und oftmals kostenfreie Internetbaukästen. Diese

Mehr

Fragen und Antworten

Fragen und Antworten Fragen und Antworten im Umgang mit dem elektronischen Abfallnachweisverfahren eanv in Bezug auf die ZKS-Abfall -Bedienung des Länder-eANV- www.zks-abfall.de Stand: 19.05.2010 Einleitung Auf den folgenden

Mehr

STOFFWECHSEL. Fettabbau. Fette in der Sporternährung. Fette in der Sporternährung. Verdauung. Fettstoffwechsel

STOFFWECHSEL. Fettabbau. Fette in der Sporternährung. Fette in der Sporternährung. Verdauung. Fettstoffwechsel STOFFWECHSEL GRUNDLAGEN STÖRUNGEN:Diagnose, Therapie, Prävention 5 Bedeutung der körperlichen Aktivität Verdauung Glukose Hexokinase 1ATP -> 1ADP Glukose-6-Phosphat Phosphohexoisomerase Fruktose-6-Phosphat

Mehr

2. Zeichnen Sie die Betain-Struktur und schätzen Sie die pi-werte der Peptide:

2. Zeichnen Sie die Betain-Struktur und schätzen Sie die pi-werte der Peptide: 1. Berechnen Sie den ph-wert von isoelektrischem Alanin! 2. Zeichnen Sie die Betain-Struktur und schätzen Sie die pi-werte der Peptide: a) Ser-Ala-Phe-Lys-Glu b) Leu-Arg-His-Gly- Asp 3. Die Jodzahl (g(jod)/100g

Mehr

Handbuch Groupware - Mailserver

Handbuch Groupware - Mailserver Handbuch Inhaltsverzeichnis 1. Einführung...3 2. Ordnerliste...3 2.1 E-Mail...3 2.2 Kalender...3 2.3 Kontakte...3 2.4 Dokumente...3 2.5 Aufgaben...3 2.6 Notizen...3 2.7 Gelöschte Objekte...3 3. Menüleiste...4

Mehr

Vertiefendes Seminar zur Vorlesung Biochemie

Vertiefendes Seminar zur Vorlesung Biochemie Vertiefendes Seminar zur Vorlesung Biochemie 24.10.2014 Vorbesprechung und Organisation Gerhild van Echten-Deckert Fon. +49-228-732703 Homepage: http://www.limes-institut-bonn.de/forschung/arbeitsgruppen/unit-3/abteilung-van-echten-deckert/abt-van-echten-deckert-startseite/

Mehr

...-Arg-Met-Phe-Ala-Asn-His-Lys-Ser-Val-Gly-...

...-Arg-Met-Phe-Ala-Asn-His-Lys-Ser-Val-Gly-... 1. Im Enzym Xase, das aus einer Polypeptidkette aus 300 Aminosäuren besteht, findet sich in der Region der Aminosäuren 40-50 die folgende Aminosäurensequenz:...-Arg-Met-Phe-Ala-Asn-His-Lys-Ser-Val-Gly-...

Mehr

DIE BEDEUTUNG DER AMINOSÄUREN IM SPITZENSPORT

DIE BEDEUTUNG DER AMINOSÄUREN IM SPITZENSPORT DIE BEDEUTUNG DER AMINOSÄUREN IM SPITZENSPORT Dr. Jürgen Spona Vitalogic (www.vitalogic.at) Vitalstoffe Vitamine Spurenelemente Kohlenhydrate, Fette AMINOSÄUREN 2 3 Amino Acids State of the Art 4 Verdauungsorgane

Mehr

Stoffwechsel - Energiebereitstellung - Biomoleküle

Stoffwechsel - Energiebereitstellung - Biomoleküle Biochemie und Stoffwechsel Biochemie Aufklärung der Stoffwechselwege und -teilschritte Identifikation der Ausgangs-, Zwischen- und Endprodukte (Stoffwechselprodukte) Enzyme sind Proteine mit Katalysatorwirkung.

Mehr

Bioinformatik: Hype oder Hoffnung?

Bioinformatik: Hype oder Hoffnung? Bioinformatik: Hype oder Hoffnung? Florian Markowetz Max-Planck-Institut für Molekulare Genetik Computational Molecular Biology Berlin Career Nights AKG Bensheim, 28. Januar 2005 1 Florian Markowetz, Bioinformatik:

Mehr

Der molekulare Bauplan des Lebens; biologische Nano- und Mikrobausteine von Lebewesen. RNA und DNA als sich selbst replizierende Informationsspeicher

Der molekulare Bauplan des Lebens; biologische Nano- und Mikrobausteine von Lebewesen. RNA und DNA als sich selbst replizierende Informationsspeicher Der molekulare Bauplan des Lebens; biologische Nano- und Mikrobausteine von Lebewesen RNA und DNA als sich selbst replizierende Informationsspeicher Quelle: Biochemie, J.M. Berg, J.L. Tymoczko, L. Stryer,

Mehr

Molekulargenetik Biologie am Inhaltsverzeichnis Die Begriffe DNA, Nukleotid, Gen, Chromosom und Epigenom definieren...

Molekulargenetik Biologie am Inhaltsverzeichnis Die Begriffe DNA, Nukleotid, Gen, Chromosom und Epigenom definieren... Molekulargenetik Inhaltsverzeichnis Die Begriffe DNA, Nukleotid, Gen, Chromosom und Epigenom definieren... 2 Beschreiben, wie die DNA aufgebaut ist... 3 Den Ablauf der Replikation erklären und dabei die

Mehr

Verbindung zu WRDS über SAS auf dem Terminalserver

Verbindung zu WRDS über SAS auf dem Terminalserver Verbindung zu WRDS über SAS auf dem Terminalserver Michael Surkau IVV 2 Universitätsstr. 14-16 D-48143 Münster Version 1.0 Datum: 2014-09-18 WRDS-Daten mit SAS auf dem Terminalserver bearbeiten Der Terminalserver

Mehr

Anwendungsbeschreibung an einem Beispiel

Anwendungsbeschreibung an einem Beispiel Anwendungsbeschreibung an einem Beispiel Im folgenden soll anhand einer Beispiel-URL die Arbeitsweise des Programmes erläutert werden und die Anwendung beschrieben werden. Als Anwendungsbeispiel soll die

Mehr

Biologie I/B: Klassische und molekulare Genetik, molekulare Grundlagen der Entwicklung Theoretische Übungen SS 2014

Biologie I/B: Klassische und molekulare Genetik, molekulare Grundlagen der Entwicklung Theoretische Übungen SS 2014 Biologie I/B: Klassische und molekulare Genetik, molekulare Grundlagen der Entwicklung Theoretische Übungen SS 2014 Fragen für die Übungsstunde 8 (14.07-18.07.) 1) Von der DNA-Sequenz zum Protein Sie können

Mehr

8. Aminosäuren - (Proteine) Eiweiß

8. Aminosäuren - (Proteine) Eiweiß 8. Aminosäuren - (Proteine) Eiweiß Proteine sind aus Aminosäuren aufgebaut. Aminosäuren bilden die Grundlage der belebten Welt. 8.1 Struktur der Aminosäuren Aminosäuren sind organische Moleküle, die mindestens

Mehr

Biologie I/B: Klassische und molekulare Genetik, molekulare Grundlagen der Entwicklung Theoretische Übungen SS 2016

Biologie I/B: Klassische und molekulare Genetik, molekulare Grundlagen der Entwicklung Theoretische Übungen SS 2016 Biologie I/B: Klassische und molekulare Genetik, molekulare Grundlagen der Entwicklung Theoretische Übungen SS 2016 Fragen für die Übungsstunde 2 (06.06. 10.06.) DNA-Schäden, Mutationen und Reparatur 1.

Mehr

WordPress lokal mit Xaamp installieren

WordPress lokal mit Xaamp installieren WordPress lokal mit Xaamp installieren Hallo und willkommen zu einem weiteren Teil der WordPress Serie, in diesem Teil geht es um die Lokale Installation von WordPress mithilfe von Xaamp. Kurz und knapp

Mehr

1 Block 1: Das erste Perl Programm Datenausgabe auf dem Bildschirm

1 Block 1: Das erste Perl Programm Datenausgabe auf dem Bildschirm 1 Block 1: Das erste Perl Programm Datenausgabe auf dem Bildschirm 1.1 Lernziele... 2 1.2 Einführung / Theorie... 2 1.2.1 Sequenzdaten und Zeichenalphabete... 2 1.2.2 Beispiele... 3 1.3 Praxis... 4 1.3.1

Mehr

Berechnungen in Access Teil I

Berechnungen in Access Teil I in Access Teil I Viele Daten müssen in eine Datenbank nicht eingetragen werden, weil sie sich aus anderen Daten berechnen lassen. Zum Beispiel lässt sich die Mehrwertsteuer oder der Bruttopreis in einer

Mehr

Nanotechnologie der Biomoleküle. Aminosäuren und Proteine: Bausteine der Biologie und der Bionanotechnologie. Aufbau Struktur Funktion

Nanotechnologie der Biomoleküle. Aminosäuren und Proteine: Bausteine der Biologie und der Bionanotechnologie. Aufbau Struktur Funktion anotechnologie der Biomoleküle Aminosäuren und Proteine: Bausteine der Biologie und der Bionanotechnologie Aufbau Struktur Funktion Zentrum für Mikro- und anotechnologien Das Miller-Urey-Experiment (auch

Mehr

1 Dein TI nspire CAS kann fast alles

1 Dein TI nspire CAS kann fast alles INHALT 1 Dein kann fast alles... 1 2 Erste Schritte... 1 2.1 Systemeinstellungen vornehmen... 1 2.2 Ein Problem... 1 3 Menü b... 3 4 Symbolisches Rechnen... 3 5 Physik... 4 6 Algebra... 5 7 Anbindung an

Mehr

Der Träger aller genetischen Informationen ist die D N A - Desoxyribonucleic acid (Desoxyribonucleinsäure, DNS)

Der Träger aller genetischen Informationen ist die D N A - Desoxyribonucleic acid (Desoxyribonucleinsäure, DNS) N U C L E I N S Ä U R E N Der Träger aller genetischen Informationen ist die D N A - Desoxyribonucleic acid (Desoxyribonucleinsäure, DNS) BAUSTEINE DER NUCLEINSÄUREN Die monomeren Bausteine der Nucleinsäuren

Mehr

Die eigene, persönliche Webseite der Fakultät mittels Imperia (CMS) pflegen

Die eigene, persönliche Webseite der Fakultät mittels Imperia (CMS) pflegen Die eigene, persönliche Webseite der Fakultät mittels Imperia (CMS) pflegen 27.10.2004 Dipl.Ing. Dirk Osterkamp/@com 1 Die eigene, persönliche Webseite der Fakultät mittels Imperia (CMS) pflegen Zusammenhang

Mehr

Dokumentation Wettkampf-Tool

Dokumentation Wettkampf-Tool des Inhaltsverzeichnis 1. Anleitung:... 3 2. Wettkampfblätter... 7 3. Gesamtwertung... 9 4. Leistungsverlauf... 10 5. Urkunden... 11 6. Scheibennummern... 12 7. Finale... 13 8. Vordruck... 14 9. Wettkampfplan...

Mehr

Einrichten eines News-Systems in Typo3

Einrichten eines News-Systems in Typo3 Einrichten eines News-Systems in Typo3 Generelles: tt_news ist eine der beliebtesten Erweiterungen für Typo3 und wir bereits auf vielen Sites Vorarlberger Schulen verwendet: Beispiele: http://www.vobs.at/hsl

Mehr

Handbuch zur Anlage von Turnieren auf der NÖEV-Homepage

Handbuch zur Anlage von Turnieren auf der NÖEV-Homepage Handbuch zur Anlage von Turnieren auf der NÖEV-Homepage Inhaltsverzeichnis 1. Anmeldung... 2 1.1 Startbildschirm... 3 2. Die PDF-Dateien hochladen... 4 2.1 Neue PDF-Datei erstellen... 5 3. Obelix-Datei

Mehr

Beispiel 1 Nachrichten 1210

Beispiel 1 Nachrichten 1210 Beispiel 1 Nachrichten 1210 1210 - Nachrichten_interne Nachrichten_Aktuell Archiv [Stichwort] [Datum_von] [Datum_bis] Aktuelle interne Nachrichten (der vergangenen 7 Tage): - Überschrift

Mehr

Genannotation bei Prokaryoten

Genannotation bei Prokaryoten Genannotation bei Prokaryoten Maike Tech Abt. Bioinformatik Institut für Mikrobiologie und Genetik (IMG) Universität Göttingen 28. November 2005 Genetik von Pro- und Eukaryoten Eukaryoten Prokaryoten Zellkern

Mehr

PRAKLA SEISMOS Downloadportal

PRAKLA SEISMOS Downloadportal PRAKLA SEISMOS Downloadportal Voraussetzungen Um die recht umfangreichen PDF Dokumente, mit einer Größe bis zu 60 MByte, ansehen zu können, müssen sie aus dem Internet geladen werden. Dazu ist eine schnelle

Mehr

Eine völlig andere Form Abfragen zu erstellen ist, sie mit Hilfe der Datenbankabfragesprache SQL zu gestalten.

Eine völlig andere Form Abfragen zu erstellen ist, sie mit Hilfe der Datenbankabfragesprache SQL zu gestalten. Einführung SQL 2010 Niko Becker Mit unseren Übungen zu ACCESS können Sie Aufbau und Struktur einer relationalen Datenbank kennenlernen. Wir zeigen Ihnen wie Sie Tabellen, Formulare und Berichte erstellen

Mehr

Daten-Synchronisation zwischen dem ZDV-Webmailer und Outlook (2002-2007) Zentrum für Datenverarbeitung der Universität Tübingen

Daten-Synchronisation zwischen dem ZDV-Webmailer und Outlook (2002-2007) Zentrum für Datenverarbeitung der Universität Tübingen Daten-Synchronisation zwischen dem ZDV-Webmailer und Outlook (2002-2007) Zentrum für Datenverarbeitung der Universität Tübingen Inhalt 1. Die Funambol Software... 3 2. Download und Installation... 3 3.

Mehr

Europäisches Patentregister. Eine Einführung

Europäisches Patentregister. Eine Einführung Europäisches Patentregister Eine Einführung Was Sie vorab wissen sollten Was ist das Europäische Patentregister? Im Europäischen Patentregister speichert das Europäische Patentamt alle öffentlich zugänglichen

Mehr

Aufbau, Struktur, Funktion von DNA, RNA und Proteinen

Aufbau, Struktur, Funktion von DNA, RNA und Proteinen Aufbau, Struktur, Funktion von DNA, RNA und Proteinen Mitarbeiterseminar der Medizinischen Fakultät Ruhr-Universität Bochum Andreas Friebe Abteilung für Pharmakologie und Toxikologie Aufbau, Struktur,

Mehr

Die molekulare BDV. Inhalt

Die molekulare BDV. Inhalt Die molekulare BDV Biochemie Inhalt BDV = Biologische Datenverabeitung Informationen in lebenden Systemen Die Entschlüsselung des genetischen Codes Der genetische Code ist degeneriert 1 Die Weitergabe

Mehr

15. Aminosäuren, Peptide und Proteine

15. Aminosäuren, Peptide und Proteine Inhalt Index 15. Aminosäuren, Peptide und Proteine Proteine (Polypeptide) erfüllen in biologischen Systemen die unterschiedlichsten Funktionen. So wirken sie z.b. bei vielen chemischen Reaktionen in der

Mehr

Informationsgehalt von DNA

Informationsgehalt von DNA Informationsgehalt von DNA Welche Themen werden behandelt? Gene Code, Genorganisation Signale in DNA Detektion von Genen Genome Genomorganisation Nukleotidmuster Junk DNA 2 DNA als Informationsträger 3

Mehr

HILFE Bedienungsanleitung für die Administrationsseite Ihres Online-Shops

HILFE Bedienungsanleitung für die Administrationsseite Ihres Online-Shops HILFE Bedienungsanleitung für die Administrationsseite Ihres Online-Shops Auf den folgenden Seiten wird beschrieben, wie Sie den Online-Shop bedienen können! Für den Anfang ist es wichtig, Gruppen anzulegen.

Mehr

Verschlüsseln von Dateien mit Hilfe einer TCOS-Smartcard per Truecrypt. T-Systems International GmbH. Version 1.0 Stand 29.06.11

Verschlüsseln von Dateien mit Hilfe einer TCOS-Smartcard per Truecrypt. T-Systems International GmbH. Version 1.0 Stand 29.06.11 Verschlüsseln von Dateien mit Hilfe einer TCOS-Smartcard per Truecrypt T-Systems International GmbH Version 1.0 Stand 29.06.11 Impressum Herausgeber T-Systems International GmbH Untere Industriestraße

Mehr