Die unbekannte Alternative das Unternehmensrating der Bundesbank

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1 Die unbekannte Alternative das Unternehmensrating der Bundesbank Christof Stölzel Gründer und Beirat der GmbH & Co. Neumarkt/Opf. 1

2 Zusammenwirken von Bundesbank, Kreditinstituten und Unternehmen bei der Liquiditätsversorgung Eurosystem (EZB + NZBen*) der 16 Euroländer) EZB-Rat Geldpolitik BBK NZB (der 16 Euroländer) (Umsetzung der geldpolitischen Maßnahmen) NZB n.n. NZB16 Jahresabschlüsse Bonitätsbeurteilung Liquiditätszuführende Offenmarktgeschäfte Geschäftsbanken Sicherheiten - Wertpapiere (Staatsanleihen) - Kreditforderungen an WiUnternehmen Kreditversorgung *) NZB = Nationale Zentralbank Unternehmen (nichtfinanzieller Bereich) 2

3 Mrd 900 Struktur der bereitgestellten Gesamtliquidität t des Eurosystems 9. August 2007: Ausbruch der Krise 15. September 2008: Lehman-Pleite liquiditätszuführende Feinsteuerungsoperationen Volumen der Offenmarktgeschäfte Hauptrefinanzierungsgeschäft Längerfristige Refinanzierungsgeschäfte Quelle: EZB liquiditätsabsorbierende Feinsteuerungsoperationen J F M A M J J A S O N D J F M A M J J A S O N D J F M A M J J A S O N D J F M 3 Letzte Angaben vom 11. März 2010

4 Keine Kreditklemme in Deutschland 5 Kreditvergabe in Deutschland; Veränderung gegenüber Vorjahr, Wachstumsbeiträge in %Punkten J F M A M J J A S O N D J F M A M J J A S O N D J F M A M J J A S O N D J F M A M J J A S O N D J Wohnungsbaukredite an private Haushalte nichtfinanzielle Unternehmen Quelle: Deutsche Bundesbank sonstige Kredite an private Haushalte finanzielle Unternehmen 4

5 Verschärfung der Kreditvergabebedingungen Veränderungen der Kreditvergabebedingungen in Deutschland laut EZB-Bank Lending Survey 60 A) Veränderung der Kreditstandards bei Unternehmenskrediten B) Veränderung der Margen für Kredite an Unternehmen risikoreiche Kredite durchschnittliche Kredite Erw. Verschärfung Lockerung Erhöhung Senkung 5

6 Entwicklung der Kreditforderungsbestände nde Beträge in Mrd Nominalbeträge Stück in Tsd Beleihungswerte Stück Dez 06 Mrz 07 Jun 07 Sep 07 Dez 07 Mrz 08 Jun 08 Sep 08 Dez 08 Mrz 09 Apr 09 Jun 09 Sep

7 Entwicklung des Bundesbank- Sicherheitenpools Sicherheitenpools Anteil der Kreditforderungen am Sicherheitengesamtbestand Marktwerte vor Abschlägen Dezember 2006 September 2009 Kreditforderungen 0,5 % Andere Sicherheiten 99,5 % (Wertpapiere) Andere Sicherheiten 90,3 % (Wertpapiere) Kreditforderungen 9,7 % 7

8 AUGEN AUF UND DURCH! Ausgangssituation für eine Bundesbank-Bonitätsanalyse Wie erkläre ich die Lage meinen Hausbanken? Mut zu schlechten Nachrichten, aber mit professionellem Management! Transparenz statt Verschleierung Bundesbank als neutraler Analyst und Sparringspartner Fazit: Es geht nicht darum, ob, oder wie schlecht, eine Nachricht ist, sondern wie sie mit den richtigen Schlussfolgerungen - lösungsorientiert gemanagt wird. 8

9 AUGEN AUF UND DURCH! Vorgehensweise Kontaktaufnahme mit der zuständigen Bundesbank- Niederlassung (Berlin, Düsseldorf, Frankfurt/Main, Hamburg, Hannover, Leipzig, Mainz, München, Stuttgart) Einreichung der letzten beiden Jahresabschlüsse Zusätzliche Informationen zur aktuellen Geschäftsentwicklung zur Umsatz-, Ergebnis- und Liquiditätsplanung zu Veränderungen in den Gesellschaftsverhältnissen zur Beurteilung eines evtl. Konzernverbundes Wichtige Empfehlung: Persönlichen Kontakt zum Entscheider herstellen und Bilanzen gemeinsam mit Ihrem Steuerberater erläutern. 9

10 AUGEN AUF UND DURCH! Bundesbank - Auswertungsverfahren Diskriminanzanalyse Branchenspezifische Kennzahlenanalyse Beurteilt Unternehmensmerkmale anhand von Regeln in Form von WENN- DANN-Beziehungen Jahresabschlusszahlen Finanzfluss- und Kennzahlberechnung Expertensystem Rangstufen zusätzliche qualitative Daten notenbankfähig nicht notenbankfähig Ökonometrisches Verfahren zur Trennung und Gewichtung von Solventen : gefährdeten Unternehmen, z. B. Wertung des Bilanzierungsverhaltens Skala von 1-7 aber unter Berücksich-tigung von firmen-spezifischen Verhältnissen, a-typischen Entwicklungstendenzen usw. 60 % 40 % Fazit: Testat Notenbankfähigkeit erhalten Unternehmen der Rangstufe 1 3 Gültig im Prinzip max. für 1 Jahr, bis Ablauf des zweiten Jahres nach Abschlussdatum 10

11 AUGEN AUF UND DURCH! Kommunikation der Ergebnisse Mitteilung des Bonitätsurteils Vergleich mit Hausbankanalysen Aushändigung eines Faktenblattes mit unternehmensspezifischen Kennzahlwerten betriebswirtschaftlich bedeutsamen Strukturzahlen aus Bilanz und GuV Branchenvergleichswerten im 3-Jahres-Vergleich Rangstufen 1 = max. bis 5 % 2 = ca % 3 = ca % siehe internen Maßnahmenkatalog 11

12 AUGEN AUF UND DURCH! Verbesserungs- und Umsetzungs- Potentiale durch Bundesbankanalysen Bilanzanalyse + interne Handlungsfelder Handlungsbedarf ermitteln und durchführen Fokussierung auf Engpässe Methoden der Bilanzverbesserung Verknüpfung: Risikomanagement Bilanzmanagement Ratung Führen mit TOP-Kennzahlen 12

13 AUGEN AUF UND DURCH! Verbesserungs- und Umsetzungs- Potentiale durch Bundesbankanalysen Auswirkungen auf die Unternehmensstrategie Strategische Lücken ermitteln und Kernkompetenzen ausschöpfen Ganzheitlichen Unternehmensauftritt anstreben Entwicklung eines All in One-Konzeptes Grundlagen auf ein Reportingsystem Strategische Grundausrichtung und Geschäftsfeldfokussierung 13

14 AUGEN AUF UND DURCH! Verbesserungs- und Umsetzungs- Potentiale durch Bundesbankanalysen Auswirkungen auf das Marketing Objektives Stärken-Schwächen-Profil entwickeln Stärken wertschöpfend und nachhaltig kommunizieren Strategische Positionierung mittels Notenbankzertifikat Wettbewerbsanalysen - Benchmarking Trends und Strategien Frühwarnsysteme in Marketing und Vertrieb 14

15 AUGEN AUF UND DURCH! Verbesserungs- und Umsetzungs- Potentiale durch Bundesbankanalysen Aktive Einkaufsstrategie mit dem Baustein Notenbankzertifikat o Sicherheit bei langfristigen Vertragsvereinbarungen und bessere Konditionen o Preiserhöhungen versus Ausfallrisiko o Verweis auf Deutsche Bundesbank bei neuen, internationalen Einkaufskontakten Auswirkungen auf Materialwirtschaft + Verkaufsförderung Neupositionierung in der Verkaufsstrategie o bessere Lieferantenbewertung o optimale Zielvereinbarungen o langfristige Kundenbindung o erfolgreiches Pricing o Einbau in die Kundengewinnungsplanung 15

16 AUGEN AUF UND DURCH! 5 Thesen für die Bonitätsanalyse der Deutschen Bundesbank Eindimensionale Konzepte führen nur zu Enttäuschungen! Vorher wissen, wo man nachher scheitern könnte! Bundesbank-Erfolgscoaching o o o Identifizierung des eigenen Schlüsselverhaltens Vorher testen, welche Konzeption zum Erfolg führt Lösen der unbewussten Überzeugungsbremsen Refinanzierungspotentiale verdeutlichen Empfehlungen für die grauen Eminenzen und die häufig wechselnden Banken-Gesprächspartner (Konditionen!!!) 16

17 Kreditversorgungs-Kreislauf 17

18 Danke für Ihre Aufmerksamkeit......ein persönlicher Ausblick Zitat von Schumpeter: Kreative Zerstörung ist Quelle und Triebfeder für neues Leben, Zukunftsfähigkeit und Erfolg Bilanzpräsentationen mit allen Finanzpartner Ungeschminkter Unternehmensaudit Neue Geschäftsmodelle Umsetzungsgeschwindigkeit Absatzkrise vs. Kostenkrise 18

19 Sicherheit & Erfolg im Finanzwesen wünscht Ihnen Ihr Christof Stölzel! 19

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