F S D Z RECHTSANWÄLTE & N O T A R I A T AG

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "F S D Z RECHTSANWÄLTE & N O T A R I A T AG"

Transkript

1 F S D Z RECHTSWÄLTE & N O T A R I A T AG Der Verkauf eines Geschäftsbereichs Eine Übersicht Von Andreas Marti, Rechtsanwalt LL.M. FSDZ-Rechtsanwälte & Notariat AG, Artherstrasse 23a, 6300 Zug Regeste: Gesellschaftsrecht, M & A, Mergers & Akquisitions, Vermögensübertragung, Fusion / Abspaltung, Fusionsgesetz, Universalsukzession, Singularsukzession, Varianten und Alternativen, Asset-Deal / Share-Deal. I. Einleitung Es gibt eine Vielzahl von Gründen, welche dazu führen können, dass ein Unternehmen sich entschliesst, einen Teil seines Geschäfts abzutrennen und an einen Dritten zu verkaufen. Eine Neuausrichtung der Geschäftsstrategie, Fokussierung auf das Kerngeschäft oder benötigte Mittel für anderweitige Geschäftsaufgaben sind einige mögliche Gründe. Dabei kann ein Verkauf eines Geschäftsbereichs bei einfachen Verhältnissen manchmal bereits durch den Verkauf einzelner Aktiven (z.b. Werkmaschinen) geschehen. Meist sind jedoch von einem Verkauf verschiedene Aktiven und Passiven betroffen. Sind dabei zum Beispiel Arbeitsstellen von Mitarbeitern und bestehende Vertragsverhältnisse mit Kunden betroffen, tut gut daran, sich möglichst frühzeitig mit den wirtschaftlichen (inkl. Steuern), organisatorischen, wie auch rechtlichen Konsequenzen eines Verkaufs auseinanderzusetzen. II. Nicht im Handelsregister eingetragene Unternehmen (Asset-Deal) Für nicht im Handelsregister eingetragene Unternehmen (v.a. Einzelfirmen) fallen die unterschiedlichen Möglichkeiten zur Veräusserung eines Geschäftsbereich, welche sich aus dem schweizerischen Fusionsgesetz vom 3. Oktober 2003 (SR ) ergeben, weg. Ein Verkauf wird in der Regel durch detaillierte Auflistung und Verkauf aller zu übertragenden Teile des Geschäftsbereichs vorgenommen (sog. Singularsukzession, da jeder Bestandteil einzeln auf den Käufer zu übertragen ist). Zu prüfen bleibt insbesondere, ob für allfällige Schulden gemäss Art. 181 OR vorgegangen werden kann. Nicht im Handelsregister eingetragene Einzelfirmen können dabei die Schulden aus dem Geschäftsbereich als Gesamtpaket an den Käufer übertragen. Den Gläubigern muss dabei der Schuldenübergang angezeigt werden und der Inhaber der Einzelfirma haftet für drei Jahre solidarisch weiter. Sofern Arbeitnehmer von der Geschäftsübertragung betroffen sind, müssen zudem die besonderen Voraussetzungen von Art. 333 OR beachtet werden. Bestehende Arbeitsverhältnisse gehen damit auf den Käufer über, sofern der jeweilige Arbeitnehmer den Übergang nicht ausdrücklich ablehnt. Bestehende Vertragsverhältnisse mit Kunden können als Ganzes nur mittels Einwilligung des Kunden vorgenommen werden. Rechtlich findet dabei ein Austausch des Verkäufers als Vertragspartei durch den Käufer statt. Weigert sich jedoch der Kunde dem Austausch zuzustimmen, bleibt das Vertragsverhältnis weiterhin mit dem Verkäufer bestehen, wodurch unter Umständen der Sinn und Zweck der Übertragung des Geschäftsbereichs zumindest teilweise gefährdet sein kann. Vertraglich können Regelungen aufgenommen werden, welche die diesbezüglichen Risiken wirksam einschränken. III. Im Handelsregister eingetragene Unternehmen (Share- und Asset-Deal) Je nach Unternehmensform auf Seiten des Verkäufers und Käufers stehen verschiedene zusätzliche Möglichkeiten zur Übertragung des Geschäftsbereichs gemäss Fusionsgesetz zur Verfügung. Im Unterschied zur oben erwähnten Übertragung des Geschäftsbereichs nach den Regeln des Obligationenrechts, ermöglicht das Fusionsgesetz eine Übertragung von Geschäftsbereichen mittels der sogenannten Universalsukzession. Aktiven und Passiven, inklusive bestehender Verträge mit Kunden, gehen dabei von Gesetzes wegen automatisch auf den neuen Käufer über. Das Gesetz sieht im Gegenzug gewisse Schutzmassnahmen vor, welche die nicht an der Übertragung beteiligten Personen (vor allem betroffene Gläubiger, Kunden und Angestellte) schützen sollen. Grundsätzlich ermöglicht der Handelsregistereintrag dem Verkäufer die Vermögensübertragung gemäss Art. 69ff. FusG. Der im Vermögensübertragungsvertrag detailliert aufgeführte Geschäftsbereich wird dabei auf den Käufer übertragen. Oft sind für einen solchen Vertrag keine vorgängigen formellen Beschlüsse der Gesellschafter notwendig. Dies gilt im Gegensatz zu anderen, im Fusionsgesetz für gewisse Unternehmensformen (vor allen für Aktiengesellschaft und GmbH) vorgesehene Alternativen. Im 1

2 Vordergrund steht dabei die Alternative einer rechtlichen Abspaltung eines Teils einer bestehenden Unternehmung gemäss Art. 29 FusG und anschliessendem Verkauf der Gesellschaft (Share-Deal). Dafür ist ein gesellschaftlicher Spaltungsbeschluss mit qualifizierter Mehrheit der Stimmen zwingend notwendig. Im Übrigen bleibt auch eine Übertragung der einzelnen Aktiven und Passiven (Singularsukzession) ausserhalb des Fusionsgesetzes denkbar. Dabei ist jedoch Art. 181 Abs. 4 OR zu beachten, welcher für die gesamthafte Übertragung eines Geschäfts (genauer: der Schulden aus diesem Geschäft) für im Handelsregister eingetragene Unternehmen ausdrücklich auf die Anwendbarkeit des Fusionsgesetzes verweist. Wird keine Übertragung gemäss Fusionsgesetz (insb. gemäss Art. 69 FusG) gewünscht, müssen allenfalls zu übertragende Schulden einzeln übertragen werden und Art. 181 OR ist nicht anwendbar (in der Lehre jedoch nicht unumstritten). IV. Vorbereitung und Planung Je nach Konstellation stehen dem Verkäufer verschiedene Möglichkeiten zum Verkauf eines bestehenden Geschäftsbereichs zur Verfügung. In jedem Fall ist jedoch genügend Zeit für die Vorbereitung des Verkaufs einzuplanen. Der Verkauf wird schrittweise mittels Definierung verschiedener Phasen geplant und abgewickelt. Dazu kann bereits vor Verkaufsabschluss die Vereinbarung von Rahmenbedingungen zu den zu führenden Verhandlungen notwendig werden. Der Käufer wird sich zum Beispiel durch eine Prüfung des Geschäfts und der damit verbundenen Bestandteile ein besseres Bild von dem zu kaufenden Geschäftsbereich machen wollen (due dilligence-prüfung). Dieses Vorgehen erfordert aus Sicht des Verkäufers gewisse Absicherungen, damit wichtige Geschäftsgeheimnisse und KnowHow durch eine Offenlegung gegenüber dem Kaufinteressenten nicht unnötig gefährdet werden. Es kann auch Sinn machen, dass der Geschäftsbereich frühzeitig im Sinne einer Abspaltung abgetrennt und in eine neue Gesellschaft übertragen werden soll. Je mehr Zeit zwischen der Abspaltung und einem späteren Verkauf liegen, desto einfacher wird die Abgrenzung des Geschäftsbereichs und Transaktionsrisiken können reduziert werden. Anschliessend kann ein Verkauf vereinfacht durch den Verkauf der Aktien (sogenannter Share-Deal) geschehen. Im Falle einer Börsenkotierung involvierter Gesellschaften sind hier ausserdem auch noch börsenrechtliche Vorschriften zu beachten. In jedem Fall wird eine möglichst umfassende Beschreibung und Abgrenzung des zu übertragenden Geschäftsbereichs notwendig werden. Dazu gehört insbesondere die Zusammenstellung der betroffenen Unterlagen und Verträge. Es ist deshalb wichtig, dass ein Unternehmen, welches einen Verkauf eines Geschäftsbereichs in Erwägung zieht, sich frühzeitig mit den möglichen Varianten eines solchen Verkaufs beschäftigt. Zur Gewährung eines ersten Überblicks über die einer nicht börsenkotierten AG oder GmbH zur Verfügung stehenden Möglichkeiten wird nachfolgend eine vergleichende Darstellung zu vier wichtigen Varianten eingefügt (Vermögensübertragung nach OR und FusG, sowie zwei Arten der Abspaltung). Diese Darstellung zeigt Eigenheiten der jeweiligen Varianten und wichtige Unterschiede aufzeigt, ohne dass dabei ein Anspruch auf Vollständigkeit erhoben wird. 2

3 V. Übersicht Varianten (für AG/GmbH) Beschreibung Wichtigste gesetzl. Grundlagen Anschliessend Verkauf als Share-Deal Abspaltung gem. FusG & gesellschaftsrechtliche Vorschriften v.a. OR für allfällige Kapitalherabsetzung/-erhöhung Aktivenüberschuss notwendig? / Bilanz? Due Dilligence empfohlen? Schutz Beteiliungsrechte? Gläubiger-/ Kundenschutz? Variante 1 Variante 2 Variante 3 Variante 4 Abspaltung Geschäftsbereich gem. Art. Abspaltung Geschäftsbereich gem. Art. 29ff. Vermögensübertragung gem. Art. 69ff. FusG Vermögensübertragung Singularsukzession 29ff. FusG mittels Neugründung eines FusG mittels Übertragung auf bestehendes Unternehmens Unternehmen Anschliessend Verkauf als Share-Deal Abspaltung gem. FusG & gesellschaftsrechtliche Vorschriften v.a. OR für Neugründung und allfällige Kapitalherabsetzung Ja / Zwischenbilanz notwendig, falls Bilanzstichtag mehr als 6 e seit letztem Abschluss (Art. 35 FusG) Ja / Zwischenbilanz notwendig, falls Bilanzstichtag mehr als 6 e seit letztem Abschluss (Art. 35 FusG) 3 Vermögensübertragung nach FusG Ja / Art. 71 Abs. 1 lit.c FusG - Ja Ja Ja Ja Vermögensübertragung nach OR Ja Ja Nicht direkt betroffen Nicht direkt betroffen Vor allem zeitlich unbegrenzte, aber nur subsidiäre Solidarhaftung durch Verkäufer für im Spaltungsplan zugeordnete Verbindlichkeiten (Art. 47 FusG) Evtl. persönliche Haftung Gesellschafter Vorgängiger Schuldenruf 3X und Sicherstellung Forderungen auf Verlangen der Gläubiger notwendig (bis 2 e ab letztem Schuldenruf) -> Verzögerungsrisiko bei Streit über Sicherstellung! Vorliegend vor allem zeitlich unbegrenzte, aber nur subsidiäre Solidarhaftung durch Verkäufer für im Spaltungvertrag zugeordnete Verbindlichkeiten (Art. 47 FusG) Evtl. persönliche Haftung Gesellschafter Vorgängiger Schuldenruf 3X und Sicherstellung Forderungen auf Verlangen der Gläubiger notwendig (bis 2 e ab letztem Schuldenruf) -> Verzögerungsrisiko bei Streit über Sicherstellung! Vorliegend vor allem Solidarhaftung durch Verkäufer für vor der Vermögensübertragung begründete, übertragene Verbindlichkeiten während 3 Jahre (Verjährung) Bei vorzeitigem Ablauf der Solidarhaftung oder bei spezifischer Gefährdung können Gläubiger zudem die Sicherstellung ihrer Forderungen verlangen die mit den übertragenen Verbindlichkeiten zusammenhängen (3 Jahresfrist, insb. Art. 75 lit.b FusG). Hoher Schutz durch notwendige Zustimmung zu Wechsel Vertragspartei durch Kunden (Für nicht im HR eingetragene Einzelfirmen -> Art. 181 OR für Schulden möglich) Gewisser zusätzlicher Schutz durch geltendes Verbot der Einlagenrückerstattung nach Art. 680 Abs. 2 OR. Zudem durch Grundsatz gem. Art. 671 ff. OR, wonach eine AG ihr Vermögen ausser in bestimmten Ausnahmefälle in Höhe des Aktienkapitals und der gebundenen Reserven nicht vermindern darf. Verantwortlichkeitsklage gem. Art. 752 OR. (Diese Bestimmungen gelten als Mindestanforderungen grundsätzlich auch für die

4 Arbeitnehmerschutz? KMU Erleichterung? Übergang Verträge mit Dritten Benötigte Unterlagen zur Übertragung Gesellschaftsbeschlüsse / Einsichtsrecht Gesellschafter für alle beteiligten Gesellschaften Sicherstellung Forderungen auf Verlangen Arbeitnehmer () Ablehnungsmöglichkeit durch innert 1 für alle beteiligten Gesellschaften Sicherstellung Forderungen auf Verlangen Ablehnungsmöglichkeit durch innert 1 Ausnahmsweise Sicherstellung Forderungen Ablehnungsmöglichkeit durch innert 1 Ja Ja - - notwendig. Jedoch möglichst detaillierte Beschreibung in Spaltungsplan notwendig, ansonsten direktes Haftungsrisiko Spaltungsplan inkl. detailliertes Inventar Spaltungsbericht (nicht zwingend KMU) Prüfungsbericht (nicht zwingend KMU) Jahresrechnung und -bericht letzte 3 Jahre, Aufteilungsbilanz Kaufvertrag über Aktien Spaltungsbeschluss, weitere Gesellschaftsbeschlüsse im Zusammenhang mit Neugründung Unternehmen und ggfs. AK-Herabsetzungsbeschluss Einsichtsrecht der Gesellschafter der beteiligten Gesellschaften während 2 Mon. -> nicht zwingend KMU notwendig. Jedoch möglichst detaillierte Beschreibung in Spaltungsvertrag notwendig, ansonsten direktes Haftungsrisiko Spaltungsvertrag inkl. detailliertes Inventar Spaltungsbericht (nicht zwingend KMU) Prüfungsbericht (nicht zwingend KMU) Jahresrechnung und -bericht letzte 3 Jahre, Aufteilungsbilanz Kaufvertrag über Aktien Spaltungsbeschluss, ggfs. weitere Gesellschaftsbeschlüsse / AK-Herabsetzungsund Erhöhungsbeschluss Einsichtsrecht der Gesellschafter der beteiligten Gesellschaften während 2 Mon. - > nicht zwingend KMU notwendig. Jedoch möglichst detaillierte Beschreibung in Vermögensübertragungsvertrag notwendig, ansonsten direktes Haftungsrisiko Vermögensübertragungsvertrag inkl. detailliertes Inventar Grundsätzlich Entscheid GL. Gemäss Gesetz reicht die Offenlegung: Die Gesellschafter des übertragenden Rechtsträgers sind ex post anlässlich der Generalversammlung oder im Anhang zur Jahresrechnung über die Vermögensübertragung und deren Bedingungen zu informieren. Wenn die übertragenen Aktiven weniger als 5 Prozent der Bilanzsumme des übertragenden Rechtsträgers ausmachen, entfällt die Informationspflicht. Ausnahmsweise ist ein Gesellschafterbeschluss erforderlich, wenn die Vermö- übrigen Varianten) Ablehnungsmöglichkeit durch innert 1 Singularsukzession. Jeder einzelner zu übertragende Vertragsgegenstand (generell alle Aktiven und Passiven) muss im Vermögensübertragungsvertrag aufgeführt werden und jeder bestehende Drittvertragspartner muss der Übertragung zustimmen, damit rechtlich ein Übergang stattfindet Vermögensübertragungsvertrag inkl. umfassendes Inventar Grundsätzlich Entscheid GL /u.u. Offenlegung Ausnahmsweise ist ein Gesellschafterbeschluss erforderlich, wenn die Vermögensübertragung zur Entnahme von Eigenkapital (oder zur Liquidation der Gesellschaft) führt 4

5 Dauer und Komplexität Vorteile Nachteile gensübertragung zur Entnahme von Eigenkapital (oder zur Liquidation der Gesellschaft) führt hoch hoch mittel mittel-hoch Klare Trennung der Geschäftsbereiche (je länger Abspaltung zurückliegt desto klarer ist Trennung) Einfachere spätere Übertragung per Share-Deal Subsidiäre Solidarhaftung unbegrenzt Zusätzliche gesellschaftsrechtliche Erfordernisse für Neugründung und evtl. Kapitalherabsetzung Insgesamt längere Dauer für Abwicklung eines sofortigen Verkaufs Klare Trennung der Geschäftsbereiche (je länger Abspaltung zurückliegt, desto klarer ist Trennung) Einfachere spätere Übertragung per Share-Deal Subsidiäre Solidarhaftung unbegrenzt Zusätzliche gesellschaftsrechtliche Erfordernisse insb. mögliche Kapitalherabsetzung und -erhöhung Insgesamt längere Dauer für Abwicklung eines sofortigen Verkaufs Nach 3-jähriger Verjährungsfrist ist Geschäft für Verkäufer definitiv erledigt. Einfacheres Verfahren / Kürzere Dauer für umgehende Abwicklung Direkte Solidarhaftung (3 Jahre) Keine Handelsregisterpublizität Einfacheres Verfahren / Kürzere Dauer für umgehende Abwicklung Bei Zustimmung Gläubiger: Klare Verhältnisse grundsätzlich ohne zusätzliche Haftung Singularsukzession mit strengsten Anforderungen an Inventar. Zustimmung Gläubiger/Kunden vorausgesetzt. Komplizierte Sachlage bei fehlender Zustimmung einzelner Gläubiger A. Marti, Juli

Absorptionsfusion (Art. 3 I lit.a FusG)

Absorptionsfusion (Art. 3 I lit.a FusG) Absorptionsfusion (Art. 3 I lit.a FusG) A-AG B-AG A-AG übernimmt das Vermögen der B-AG. B-AG erlischt. Aktionär Y hält Aktien der B-AG. Aktionärin X hält Aktien von A-AG. Aktientausch: Es braucht regelmässig

Mehr

Änderungen im Recht der Gesellschaft mit beschränkter Haftung GmbH

Änderungen im Recht der Gesellschaft mit beschränkter Haftung GmbH TREVISTA TREUHAND- UND REVISIONSGESELLSCHAFT AG Bürkihof 4, 8965 Berikon Telefon 056-633 02 33 Telefax 056-633 83 70 Internet: www.trevista.ch E-Mail: info@trevista.ch Änderungen im Recht der Gesellschaft

Mehr

Neues Revisionsgesetz per 1.1.2008

Neues Revisionsgesetz per 1.1.2008 Neues Revisionsgesetz per 1.1.2008 Änderungen im Gesellschaftsrecht und Einführung einer Revisionsaufsicht Die Eidgenössischen Räte haben im Dezember 2005 die Änderung des Obligationenrechts (GmbH- Recht

Mehr

GLARONIA TREUHAND AG, SPIELHOF 14A, 8750 GLARUS Tel 055 645 29 70 FAX 055 645 29 89 E-Mail email@gtag.ch

GLARONIA TREUHAND AG, SPIELHOF 14A, 8750 GLARUS Tel 055 645 29 70 FAX 055 645 29 89 E-Mail email@gtag.ch GLARONIA TREUHAND, SPIELHOF 14A, 8750 GLARUS Tel 055 645 29 70 Checkliste Wahl der Rechtsform Rechtliche Aspekte Gesetzliche Grundlage Art. 552 ff. OR Art. 594 ff. OR Art. 620 ff. OR Art. 772 ff. OR Zweck

Mehr

Checkliste Gesellschaftsformen / 14.08.2015. Einzelfirma Kollektiv- Gesellschaft mit Aktiengesellschaft

Checkliste Gesellschaftsformen / 14.08.2015. Einzelfirma Kollektiv- Gesellschaft mit Aktiengesellschaft Checkliste sformen / 14.08.2015 Rechtliche Aspekte Einzelfirma Kollektiv- mit Aktiengesellschaft Gründer: eine natürliche Person zwei oder mehrere natürliche eine oder mehrere natürliche oder eine oder

Mehr

3 Zusatzübungen zum Kapitel Rechtsformen

3 Zusatzübungen zum Kapitel Rechtsformen 3 Zusatzübungen zum Kapitel Rechtsformen A Erstellen Sie die folgende Übersicht, indem Sie die richtigen Bezeichnungen in die Kästchen setzen. Rechtsformen der Unternehmung Kommanditges. B Die Bilanz einer

Mehr

Rechtsformen für Direktinvestitionen

Rechtsformen für Direktinvestitionen Gesellschaftsrechtlich: Steuerechtlich: Übersicht Einzelunternehmung Einfache Gesellschaft Kollektivgesellschaft Kommanditgesellschaft Aktiengesellschaft (AG) Kommanditaktiengesellschaft Zweigniederlassung

Mehr

Das Innenverhältnis der OHG

Das Innenverhältnis der OHG Folie 11 Die Rechte und Pflichten der Gesellschafter ergeben sich aus dem GesV, subsidiär aus den anwendbaren gesetzlichen Vorschriften (vgl. Folie 10). Für die Folgen von Pflichtverletzungen gelten die

Mehr

MANAGEMENT BUY-OUT QUALIFIZIERTE GRÜNDUNG?

MANAGEMENT BUY-OUT QUALIFIZIERTE GRÜNDUNG? MANAGEMENT BUY-OUT QUALIFIZIERTE GRÜNDUNG? MANAGEMENT BUY-OUT QUALIFIZIERTE GRÜNDUNG? www.haeusermann.ch Seite 2 INHALTSVERZEICHNIS Management Buy-out Begriff und Umsetzung Qualifizierte Gründung einer

Mehr

Für die Gründung Ihres Unternehmens stehen Ihnen hauptsächlich die folgenden Gesellschaftsformen

Für die Gründung Ihres Unternehmens stehen Ihnen hauptsächlich die folgenden Gesellschaftsformen 6 Rechtsform Die Wahl der Gesellschaftsform bei der Gründung Ihres Unternehmens ist von grosser Bedeutung. Die gewählte Form beeinflusst die Organisation Ihres Unternehmens in den Bereichen Führung, Produktion,

Mehr

Online Vorlesung. Externes Rechnungswesen

Online Vorlesung. Externes Rechnungswesen Manuela Ruck Online Vorlesung Externes Rechnungswesen Jahresabschluss Dieses Werk ist urheberrechtlich geschützt. Jegliche unzulässige Form der Entnahme, des Nachdrucks, der Vervielfältigung, Veröffentlichung

Mehr

Statuten Ethos Services AG

Statuten Ethos Services AG Ethos Services Place Cornavin 2 Postfach CH-1211 Genf 1 T +41 (0)22 716 15 55 F +41 (0)22 716 15 56 www.ethosfund.ch Statuten Ethos Services AG I. Firma, Sitz, Dauer und Zweck der Gesellschaft Artikel

Mehr

Checkliste - Vor- und Nachteile der einzelnen Rechtsformen

Checkliste - Vor- und Nachteile der einzelnen Rechtsformen Checkliste - Vor- und Nachteile der einzelnen Rechtsformen Zweck Gründer 1 Person Mindestens 2 Personen Mindestens 2 Personen 1 Person 1 Person Gründungskosten Gering Gering Gering Mittel Mittel Verwaltungskosten

Mehr

1 430.121. Gesetz über die Aktiengesellschaft Berner Lehrmittel- und Medienverlag (BLMVG) vom 06.06.2002 (Stand 01.01.2003)

1 430.121. Gesetz über die Aktiengesellschaft Berner Lehrmittel- und Medienverlag (BLMVG) vom 06.06.2002 (Stand 01.01.2003) 40. Gesetz über die Aktiengesellschaft Berner Lehrmittel- und Medienverlag (BLMVG) vom 06.06.00 (Stand 0.0.00) Der Grosse Rat des Kantons Bern, auf Antrag des Regierungsrates, beschliesst: Grundsätzliches

Mehr

Einladung zur Generalversammlung. 28. Oktober 2014, Türöffnung 14.15 Uhr, Beginn 15.00 Uhr Mövenpick Hotel - Zürich Regensdorf

Einladung zur Generalversammlung. 28. Oktober 2014, Türöffnung 14.15 Uhr, Beginn 15.00 Uhr Mövenpick Hotel - Zürich Regensdorf Einladung zur Generalversammlung 28. Oktober 2014, Türöffnung 14.15 Uhr, Beginn 15.00 Uhr Mövenpick Hotel - Zürich Regensdorf TRAKTANDEN UND ANTRÄGE 1. Berichterstattung zum Geschäftsjahr 2013/2014 1.1

Mehr

Beilage 1 Checkliste Wahl der Rechtsform Rechtliche Aspekte Personengesellschaften Kapitalgesellschaften

Beilage 1 Checkliste Wahl der Rechtsform Rechtliche Aspekte Personengesellschaften Kapitalgesellschaften Seite 1 Checkliste Wahl der Rechtsform Rechtliche Aspekte Gesesetzliche Grundlage OR 552 ff. OR 594 ff. OR 620 ff. OR 772 ff. Zweck Wirtschaftlich oder nicht wirtschaftlich Wirtschaftlich oder nicht wirtschaftlich

Mehr

Vorgehen bei überschuldeter Erbschaft

Vorgehen bei überschuldeter Erbschaft Vorgehen bei überschuldeter Erbschaft Erbrecht, MAS Treuhand Thomas Mayer, Im Hofacker 29, 4312 Magden Ausgangslage Prinzip der Universalsukzession (Art. 560 ZGB): Sämtliche Rechte und Pflichten (Vermögen,

Mehr

Ausgliederung / Abspaltung gemeinnütziger Aktivitäten auf andere Rechtsträger. - Zivilrechtliche Grundlagen-

Ausgliederung / Abspaltung gemeinnütziger Aktivitäten auf andere Rechtsträger. - Zivilrechtliche Grundlagen- "Non-Profit-Dialog" Ausgliederung / Abspaltung gemeinnütziger Aktivitäten auf andere Rechtsträger - Zivilrechtliche Grundlagen- Aachen, den 22. September 2011 Christoph Schmitz-Schunken Rechtsanwalt Steuerberater

Mehr

Reglement SCHMOLZ+BICKENBACH AG

Reglement SCHMOLZ+BICKENBACH AG Reglement betreffend die Eintragung von Aktionären und die Führung des Aktienregisters der SCHMOLZ+BICKENBACH AG 1. Grundlagen, Geltungsbereich und Zweck 1.1 Der Verwaltungsrat erlässt dieses Reglement

Mehr

Herzlich willkommen. Hunziker Leutenegger Treuhand AG Frauenfeld / Landschlacht. April 2008

Herzlich willkommen. Hunziker Leutenegger Treuhand AG Frauenfeld / Landschlacht. April 2008 Herzlich willkommen Hunziker Leutenegger Treuhand AG Frauenfeld / Landschlacht April 2008 Das neue Revisionsgesetz Das Gesetz gilt ab 1. Januar 2008 Das Gesetz gilt für die Geschäftsjahre, die nach dem

Mehr

Bundesgesetz über die Organisation der Schweizerischen Post

Bundesgesetz über die Organisation der Schweizerischen Post Bundesgesetz über die Organisation der Schweizerischen Post (Postorganisationsgesetz, POG) 783.1 vom 17. Dezember 2010 (Stand am 1. Oktober 2012) Die Bundesversammlung der Schweizerischen Eidgenossenschaft,

Mehr

NEUORDNUNG DER REVISION

NEUORDNUNG DER REVISION NEUORDNUNG DER REVISION Die Neuordnung der Revision hat zur Folge, dass das Obligationenrecht und teilweise auch das Zivilgesetzbuch wesentliche Änderungen erfahren. Ferner wird neu eine Aufsichtsbehörde

Mehr

Entwurf Gemeindereglement Pflegewohnheim Bärgmättli AG

Entwurf Gemeindereglement Pflegewohnheim Bärgmättli AG Entwurf Gemeindereglement Pflegewohnheim Bärgmättli AG Stand: Verabschiedet durch Projektausschuss Strategie Zukunft Bärgmättli: 5.09.05 und durch den Gemeinderat: 5.0.05 Die Gemeindeversammlung der Gemeinde

Mehr

NEUES RECHNUNGSLEGUNGSRECHT ART. 2 ABS. 4 DER ÜBERGANGSBESTIMMUNGEN Auswirkungen auf die Darstellung der Jahresrechnung im Zeitpunkt der Erstanwendung

NEUES RECHNUNGSLEGUNGSRECHT ART. 2 ABS. 4 DER ÜBERGANGSBESTIMMUNGEN Auswirkungen auf die Darstellung der Jahresrechnung im Zeitpunkt der Erstanwendung R ECH N U NGSWESE N S I LVA N LO S E R S U S A N N E H A A S NEUES RECHNUNGSLEGUNGSRECHT ART. 2 ABS. 4 DER ÜBERGANGSBESTIMMUNGEN Auswirkungen auf die Darstellung der Jahresrechnung im Zeitpunkt der Erstanwendung

Mehr

Meldeverfahren. Inhaltsübersicht. Schenk Roland MWST Experte FH MWST Berater / Dozent. Grundlagen zum Meldeverfahren

Meldeverfahren. Inhaltsübersicht. Schenk Roland MWST Experte FH MWST Berater / Dozent. Grundlagen zum Meldeverfahren Schenk Roland MWST Experte FH MWST Berater / Dozent Inhaltsübersicht Grundlagen zum Meldeverfahren Anwendungsfälle des Meldeverfahrens Durchführung des Meldeverfahrens 2 1 Ziele Sie wissen, wann das Meldeverfahren

Mehr

Vorlesung Gesellschaftsrecht

Vorlesung Gesellschaftsrecht Vorlesung Gesellschaftsrecht Übung Einheit 5: Offene Handelsgesellschaft (ohg) Haftung bei Wechsel im Bestand der ohg Übersicht: Offene Handelsgesellschaft Kurzübersicht zur ohg 105 ff. HGB 2 Übersicht:

Mehr

Competenza 2013. Unternehmensformen und Haftung, Kurzeinführung

Competenza 2013. Unternehmensformen und Haftung, Kurzeinführung Competenza 2013 Unternehmensformen und Haftung, Kurzeinführung www.advo-stgallen.ch 1 Inhaltsverzeichnis Vorbemerkungen und Disclaimer Rechtsformen und Rechtsformwahl Personengesellschaften und Haftung

Mehr

Reglement Teilliquidation der Pensionskasse des Bundes PUBLICA betreffend das Vorsorgewerk Nationalmuseum

Reglement Teilliquidation der Pensionskasse des Bundes PUBLICA betreffend das Vorsorgewerk Nationalmuseum Reglement Teilliquidation der Pensionskasse des Bundes PUBLICA betreffend das Vorsorgewerk Nationalmuseum 9. Juli 00 (Stand. Januar 0). Abschnitt: Gegenstand Art. Zweck Dieses Reglement regelt die Voraussetzungen

Mehr

Arbeitsrechtliche Fallstricke in der Sanierung

Arbeitsrechtliche Fallstricke in der Sanierung Arbeitsrechtliche Fallstricke in der Sanierung Sanierungsarbeitsrecht 3 Sanierungswege in der Insolvenz Restrukturierung / Möglichkeiten des Personalabbaus Kündigung von Personal Veräußerung eines Betriebes

Mehr

Unternehmensformen im Überblick

Unternehmensformen im Überblick Unternehmensformen im Überblick Wichtige Tipps für Unternehmer und Existenzgründer Januar 2015 Industrie- und Handelskammer zu Schwerin Graf-Schack-Allee 12, 19053 Schwerin Tel.: 0385 5103 514 Fax: 0385

Mehr

Informationen zur Umsetzung der GAFI-Empfehlungen

Informationen zur Umsetzung der GAFI-Empfehlungen Informationen zur Umsetzung der GAFI-Empfehlungen Die Umsetzung der GAFI-Empfehlungen erfolgt durch Anpassung des innerstaatlichen Rechts. Es betrifft dies aus Sicht der Notare insbesondere: Die Anpassung

Mehr

Unternehmensnachfolge - Alles was Recht ist! Rechtsanwalt Dr. Uwe Schlegel, Köln www.etl-rechtsanwaelte.de

Unternehmensnachfolge - Alles was Recht ist! Rechtsanwalt Dr. Uwe Schlegel, Köln www.etl-rechtsanwaelte.de Unternehmensnachfolge - Alles was Recht ist! Rechtsanwalt Dr. Uwe Schlegel, Köln www.etl-rechtsanwaelte.de 1 Ihr Referent: Name: Dr. Uwe Schlegel Beruf: Rechtsanwalt und Dozent Lehrbeauftragter der FH

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Bundesgesetz vom 23. März 2001 über den Konsumkredit (KKG)

Inhaltsverzeichnis. Bundesgesetz vom 23. März 2001 über den Konsumkredit (KKG) Vorwort......................................................... V Verzeichnis der Autorinnen und Autoren.............................. IX Abkürzungsverzeichnis.........................................

Mehr

EINTRAGUNGSREGLEMENT. betreffend. Eintragung von Aktionären und Führung des Aktienbuchs der Sunrise Communications Group AG vom 5.

EINTRAGUNGSREGLEMENT. betreffend. Eintragung von Aktionären und Führung des Aktienbuchs der Sunrise Communications Group AG vom 5. EINTRAGUNGSREGLEMENT betreffend Eintragung von Aktionären und Führung des Aktienbuchs der Sunrise Communications Group AG vom 5. Februar 2015 1. Grundlagen, Geltungsbereich und Zweck 1.1 Der Verwaltungsrat

Mehr

Allgemeine Versicherungsbedingungen (AVB) zur Mietkautionsversicherung

Allgemeine Versicherungsbedingungen (AVB) zur Mietkautionsversicherung Allgemeine Versicherungsbedingungen (AVB) zur Mietkautionsversicherung Ausgabe August 2015 Seite 1 von 7 1. Wer ist der Versicherer? Versicherer ist die GENERALI (nachfolgend die GENERALI ), Avenue Perdtemps

Mehr

awr Übersicht Referat

awr Übersicht Referat Unternehmensnachfolge aus steuerlicher und rechtlicher Sicht Raphael Häring Partner AG für Wirtschaft und Recht, Bern Bern, 4. September 2015 Folie Nr. 1 Übersicht Referat 1. Share AG (Verkauf Aktien)

Mehr

E-Paper Anhang zum AUTOHAUS-Artikel Sicherheitskontrolle

E-Paper Anhang zum AUTOHAUS-Artikel Sicherheitskontrolle E-Paper Anhang zum AUTOHAUS-Artikel Sicherheitskontrolle In den folgenden Darstellungen findet sich ein kleiner Auszug möglicher Risiken, die bei einer Unternehmensübertragung bestehen und für deren Regulierung

Mehr

Rechtliche Aspekte der Unternehmensnachfolge

Rechtliche Aspekte der Unternehmensnachfolge Rechtliche Aspekte der Bedeutung der Rechtsform und sonstig Hinweise bei Nachfolge / Übergang von Unternehmen 1 Einleitung erfordert eine ganzheitliche Betrachtung : Betriebswirtschaft Gesellschaftsrecht

Mehr

Unternehmen und Betrieb

Unternehmen und Betrieb MÜSGEN & DR. PETERS N O T A R E ELISENGALERIE Friedrich-Wilhelm-Platz 5-6 52062 AACHEN Tel 0241 47 40 4 0 Fax 0241 47 40 4 11 notariat@muesgen-peters.de http://www.muesgen-peters.de Unternehmen und Betrieb

Mehr

Übungen im Handels- und Wirtschaftsrecht FS 2016

Übungen im Handels- und Wirtschaftsrecht FS 2016 Übungen im Handels- und Wirtschaftsrecht FS 2016 Fall 2 Schieflage in der Bar OA Dr. iur. des. Damiano Canapa 19.05.2016 Seite 1 Frage 1: Besteht ein Anspruch von C gegen B? Frage 1: Besteht ein Anspruch

Mehr

Vorwort 5. Inhaltsübersicht 6. Inhaltsverzeichnis 7

Vorwort 5. Inhaltsübersicht 6. Inhaltsverzeichnis 7 Inhaltsverzeichnis Vorwort 5 Inhaltsübersicht 6 Inhaltsverzeichnis 7 Abkürzungsverzeichnis 19 Literaturverzeichnis 22 Allgemeiner Teil 25 A. Einführung 26 1. Einordnung des Gesellschaftsrechts in das Rechtssystem

Mehr

Ausschluss der Sachmängelhaftung beim Verkauf durch eine Privatperson

Ausschluss der Sachmängelhaftung beim Verkauf durch eine Privatperson Ausschluss der Sachmängelhaftung beim Verkauf durch eine Privatperson Aus gegebenem Anlass wollen wir nochmals auf die ganz offensichtlich nur wenig bekannte Entscheidung des Oberlandesgerichts Hamm vom

Mehr

5.2.21 Hinweise für die Tätigkeit des Steuerberaters als Liquidator

5.2.21 Hinweise für die Tätigkeit des Steuerberaters als Liquidator 5.2.21 Hinweise für die Tätigkeit des Steuerberaters als Liquidator Beschlossen vom Präsidium der Bundessteuerberaterkammer am 2. und 3. September 2013. 1. Vorbemerkungen Die Tätigkeit des Steuerberaters

Mehr

GmbH-Revision. Vortrag Rechtspraktikanten AG. Prof. Dr. Lukas Handschin. 12. August 2009

GmbH-Revision. Vortrag Rechtspraktikanten AG. Prof. Dr. Lukas Handschin. 12. August 2009 GmbH-Revision Vortrag Rechtspraktikanten AG 12. August 2009 Prof. Dr. Lukas Handschin Verlauf der Gesetzgebung» Die Gesetzesteile, welche das GmbH-Recht betreffen, wurden durch den Nationalrat am 2. März

Mehr

Einführung in die Rechtliche Due Diligence

Einführung in die Rechtliche Due Diligence Einführung in die Rechtliche Due Diligence Mit Musterdokumenten für die vorvertragliche Phase des Unternehmenskaufs von Jakob HÖhll, Rechtsanwalt Schulthess O 2003 Abkürzungsverzeichnis Literaturverzeichnis

Mehr

Die Liquidation der GmbH und UG

Die Liquidation der GmbH und UG Dr. Matthias Schneider/Walter Hippel Die Liquidation der GmbH und UG Gesellschafts- und verfahrensrechtlicher Ablauf einer optimalen Liquidation Kompaktwissen für GmbH-Berater Walter Hippel/Dr. Matthias

Mehr

Zusammenarbeitsvertrag (Aktionärs- und Optionsvertrag)

Zusammenarbeitsvertrag (Aktionärs- und Optionsvertrag) Zusammenarbeitsvertrag (Aktionärs- und Optionsvertrag) zwischen RP, (Strasse, Ort) RP und MP, (Strasse, Ort) MP Präambel Die Parteien dieses Vertrages sind Eigentümer von je 50 % der Aktien der L AG mit

Mehr

Die richtige Rechtsform im Handwerk

Die richtige Rechtsform im Handwerk Die richtige Rechtsform im Handwerk Welche Rechtsform für Ihren Betrieb die richtige ist, hängt von vielen Faktoren ab; beispielsweise von der geplanten Größe des Betriebes, von der Anzahl der am Unternehmen

Mehr

Verzicht auf Revision (Opting-Out) bei KMU: Handelsregisterbelege

Verzicht auf Revision (Opting-Out) bei KMU: Handelsregisterbelege Handelsregisteramt Kanton Zürich Merkblatt Verzicht auf Revision (Opting-Out) bei KMU: Handelsregisterbelege Kleinen und mittleren Unternehmen gewährt das Schweizerische Obligationenrecht seit 2008 die

Mehr

Der Aufhebungsvertrag Die beste Strategie zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses Dr. Markus Klimsch Rechtsanwalt Fachanwalt für Arbeitsrecht

Der Aufhebungsvertrag Die beste Strategie zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses Dr. Markus Klimsch Rechtsanwalt Fachanwalt für Arbeitsrecht Die beste Strategie zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses Dr. Markus Klimsch Rechtsanwalt Fachanwalt für Arbeitsrecht Einführung: In der derzeitigen Krise denken viele Arbeitgeber darüber nach, wie sie

Mehr

Ausgangspunkt: Firmenbeständigkeit, 21 ff.:

Ausgangspunkt: Firmenbeständigkeit, 21 ff.: Teil 1, Abschnitt 3: Firma im Rechtsverkehr ( 22 ff HGB) Ausgangspunkt: Firmenbeständigkeit, 21 ff.: Die Außendarstellung des Kaufmanns übersteht interne Veränderungen: durch Namensänderung des Kaufmanns,

Mehr

SPV Schweizerischer Plattenverband Sektion Zürich

SPV Schweizerischer Plattenverband Sektion Zürich SPV Schweizerischer Plattenverband Sektion Zürich STATUTEN I. Name, Dauer und Zweck Art. 1 Unter dem Namen "Schweizerischer Plattenverband Sektion Zürich", nachstehend "SPV Sektion Zürich" genannt, besteht

Mehr

Dmitrij Mikityuk: Joint Venture in Russland

Dmitrij Mikityuk: Joint Venture in Russland Dmitrij Mikityuk: Joint Venture in Russland Joint Ventures sind ein Zugang zu neuen Absatzmärkten, Technologien und Know-how. Sie sind eine Investitionsform, die in Russland immer beliebter wird. In der

Mehr

ElektroCheck. Prüfprotokolle und Prüffristen mit der Software ElektroCheck. Bearbeitet von Dipl.-Ing. Peter Westphal

ElektroCheck. Prüfprotokolle und Prüffristen mit der Software ElektroCheck. Bearbeitet von Dipl.-Ing. Peter Westphal ElektroCheck Prüfprotokolle und Prüffristen mit der Software ElektroCheck Bearbeitet von Dipl.-Ing. Peter Westphal 1. Auflage 2015. CD. ISBN 978 3 8111 5710 1 Gewicht: 1010 g Weitere Fachgebiete > Technik

Mehr

Familienrecht Vorlesung 6. Familienrecht

Familienrecht Vorlesung 6. Familienrecht Familienrecht Abschnitt 5 Überblick Güterrecht mit Gütertrennung und Gütergemeinschaft 4. Dezember 2014 Notar Dr. Christian Kesseler 1 Die Güterstände des BGB (I) Zugewinngemeinschaft (Gesetzlicher Güterstand

Mehr

Günter Seefelder Die besten Konzepte für Ihren erfolgreichen Start in die Selbstständigkeit interna

Günter Seefelder Die besten Konzepte für Ihren erfolgreichen Start in die Selbstständigkeit interna Günter Seefelder Die besten Konzepte für Ihren erfolgreichen Start in die Selbstständigkeit interna Ihr persönlicher Experte Inhalt 1. Die richtige Wahl der Unternehmensform................. 6 1.1 Haftungsverhältnisse..............................

Mehr

Betriebswirtschaftslehre

Betriebswirtschaftslehre Betriebswirtschaftslehre Norddeutsche Akademie für Marketing + Kommunikation e.v. Dipl.-Ök. Oliver Wruck Dievision - Agentur für Kommunikation GmbH Sommersemester 2004 Rechtsformen Was wird durch die Wahl

Mehr

Einladung zur ordentlichen Generalversammlung der Aktionäre der ABB Ltd, Zürich Dienstag, 5. Mai 2009, 10.00 Uhr

Einladung zur ordentlichen Generalversammlung der Aktionäre der ABB Ltd, Zürich Dienstag, 5. Mai 2009, 10.00 Uhr Einladung zur ordentlichen Generalversammlung der Aktionäre der ABB Ltd, Zürich Dienstag, 5. Mai 2009, 10.00 Uhr Einladung Die ordentliche Generalversammlung der ABB Ltd findet statt am Dienstag, 5. Mai

Mehr

Die rechtsformunabhängige Revisionspflicht

Die rechtsformunabhängige Revisionspflicht Handlungsbedarf für die bestehende GmbH Die rechtsformunabhängige Revisionspflicht Die Neuordnung des schweizerischen Revisionsrechts und das neue Revisionsaufsichtsgesetz haben weitreichende Folgen. Neben

Mehr

WISSENSWERTES ZUR UNTERNEHMENSGRÜNDUNG AUS RECHTLICHER SICHT

WISSENSWERTES ZUR UNTERNEHMENSGRÜNDUNG AUS RECHTLICHER SICHT WISSENSWERTES ZUR UNTERNEHMENSGRÜNDUNG AUS RECHTLICHER SICHT RECHTSANWALT MAG. MICHAEL SCHEED RECHTSFORMEN UNTERNEHMENSGRÜNDUNG Übersicht Beschreibung der in der Praxis gebräuchlichen Rechtsformtypen *

Mehr

DAS NEUE GESETZ ÜBER FACTORING ( Amtsblatt der RS, Nr.62/2013)

DAS NEUE GESETZ ÜBER FACTORING ( Amtsblatt der RS, Nr.62/2013) DAS NEUE GESETZ ÜBER FACTORING ( Amtsblatt der RS, Nr.62/2013) I Einleitung Das Parlament der Republik Serbien hat das Gesetz über Factoring verabschiedet, welches am 24. Juli 2013 in Kraft getreten ist.

Mehr

DIE LIMITED (LTD.) Rechtsformen von Unternehmen. Medien- und Arbeitsrecht WiSe 2015/2016 Universität Eichstätt-Ingolstadt Lisa Tünnermann

DIE LIMITED (LTD.) Rechtsformen von Unternehmen. Medien- und Arbeitsrecht WiSe 2015/2016 Universität Eichstätt-Ingolstadt Lisa Tünnermann DIE LIMITED (LTD.) Rechtsformen von Unternehmen Medien- und Arbeitsrecht WiSe 2015/2016 Universität Eichstätt-Ingolstadt Lisa Tünnermann 1. Begriff der Limited (Ltd.) Limited / Limited Company by Shares

Mehr

hält an der nachfolgend bezeichneten Kommanditgesellschaft (Firma) [xxx KG] (nachfolgend "Fondsgesellschaft" genannt)

hält an der nachfolgend bezeichneten Kommanditgesellschaft (Firma) [xxx KG] (nachfolgend Fondsgesellschaft genannt) Präambel Vorname und Name Straße und Hausnr. PLZ und Wohnort (nachfolgend "Verkäufer" genannt) hält an der nachfolgend bezeichneten Kommanditgesellschaft (Firma) [xxx KG] (nachfolgend "Fondsgesellschaft"

Mehr

Traktanden. 1. Streichung der Statutenbestimmung über das genehmigte Kapital. 2. Streichung der Statutenbestimmung über das bedingte Kapital

Traktanden. 1. Streichung der Statutenbestimmung über das genehmigte Kapital. 2. Streichung der Statutenbestimmung über das bedingte Kapital 1 1 Einladung zur ausserordentlichen Generalversammlung der Züblin Immobilien Holding AG Donnerstag, 19. November 2009, 15.00 Uhr (Türöffnung: 14.30 Uhr) Hotel Park Hyatt Zürich, Ballsaal, Beethovenstr.

Mehr

Rechts- und Haftungsfragen zur Energieberatung und Ausstellung von Energieausweisen

Rechts- und Haftungsfragen zur Energieberatung und Ausstellung von Energieausweisen Rechts- und Haftungsfragen zur Energieberatung und Ausstellung von Energieausweisen Rechtsanwältin Dr. Svenja Kahlke Krall, Kalkum & Partner GbR Übersicht Änderungen und rechtliche Relevanz DIN V 18599

Mehr

CHSH. GILESCU & PARTENERII Cerha Hempel Spiegelfeld Hlawati

CHSH. GILESCU & PARTENERII Cerha Hempel Spiegelfeld Hlawati GILESCU & PARTENERII Partnerschaft von Rechtsanwälten Splaiul Independentei 42-44, Sekt. 5, RO-050084 Bukarest Tel. 0040 21 311 12 13, 0040 21 319 99 90 Fax 0040 21 314 24 70 www.gp-chsh.ro Präsentation

Mehr

Fragen und Antworten zum neuen Fusionsgesetz 1

Fragen und Antworten zum neuen Fusionsgesetz 1 Kanton Zürich Direktion der Justiz und des Innern Handelsregisteramt Fragen und Antworten zum neuen Fusionsgesetz 1 FRAGEN ANTWORTEN Allgemein KMU-Erklärung: Muss sie vor der GV oder kann sie auch anlässlich

Mehr

Anlage zur Auftragsdatenverarbeitung

Anlage zur Auftragsdatenverarbeitung Anlage zur Auftragsdatenverarbeitung Diese Anlage konkretisiert die datenschutzrechtlichen Verpflichtungen der Vertragsparteien, die sich aus der im Hauptvertrag in ihren Einzelheiten beschriebenen Auftragsdatenverarbeitung

Mehr

Die Seite "Befristung von Arbeitsverhältnissen" ist in folgende Abschnitte gegliedert:

Die Seite Befristung von Arbeitsverhältnissen ist in folgende Abschnitte gegliedert: Dieses Dokument finden Sie auf www.aachen.ihk.de unter der Dok-Nr. 74854 RECHTSINFORMATION Befristung von Arbeitsverhältnissen Die Seite "Befristung von Arbeitsverhältnissen" ist in folgende Abschnitte

Mehr

Inhalt. Basiswissen Gesellschaftsrecht. I. Grundlagen 7

Inhalt. Basiswissen Gesellschaftsrecht. I. Grundlagen 7 Inhalt Basiswissen Gesellschaftsrecht I. Grundlagen 7 II. Die Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) 12 1. Allgemeines / Gründung der GbR 12 2. Das Innenverhältnis bei der GbR 13 3. Die Außenbeziehungen

Mehr

Unternehmensnachfolge planen und realisieren. Unternehmensnachfolge im ländlichen Raum. Franz Falk Geschäftsführer Management und Technik

Unternehmensnachfolge planen und realisieren. Unternehmensnachfolge im ländlichen Raum. Franz Falk Geschäftsführer Management und Technik Unternehmensnachfolge planen und realisieren Unternehmensnachfolge im ländlichen Raum Franz Falk Geschäftsführer Management und Technik Die 13 Erfolgsfaktoren bei einer Betriebsnachfolge 1. Eine frühzeitige

Mehr

Rechnungslegungshandbuch

Rechnungslegungshandbuch Rechnungslegungshandbuch für die Erstellung eines Jahresabschlusses nach Swiss GAAP FER 21 Version 2015 Mit Unterstützung durch PricewaterhouseCoopers AG Inhaltsverzeichnis 1. Allgemein... 3 1.1 Einleitung...

Mehr

Nachfolge in Handelsvertretungen

Nachfolge in Handelsvertretungen L E I N E N & D E R I C H S A N W A L T S O Z I E T Ä T Vertriebsrecht Nachfolge in Handelsvertretungen INHALT Thema Seite Ausgangslage. 2 Einzelne Nachfolgemodelle. 3 Rechtliche Aspekte 5 Festlegung des

Mehr

Dr. oec. Hans Peter Bieri

Dr. oec. Hans Peter Bieri Mitglied der Steuer-, Finanz- und Wirtschaftsberatung Gesellschaftsgründungen und umwandlungen Unternehmensbewertungen Nachfolgeregelungen Revisionen Buchhaltungen, Abschlussberatungen Mattenstrasse 34,

Mehr

Entwurf FUSIONSVERTRAG. Die Vereine

Entwurf FUSIONSVERTRAG. Die Vereine Version 29.09.2014 FUSIONSVERTRAG Die Vereine Biomasse Schweiz / Biomasse Suisse / Biomassa Svizzera (nachfolgend BioCH genannt) Verein nach Art. 60ff ZGB, mit Sitz in Zollikon, im Handelsregister nicht

Mehr

I. Auflösung, stille Liquidation und Insolvenz einer griechischen Aktiengesellschaft Gründe, Ablauf und Folgen der Auflösung

I. Auflösung, stille Liquidation und Insolvenz einer griechischen Aktiengesellschaft Gründe, Ablauf und Folgen der Auflösung I. Auflösung, stille Liquidation und Insolvenz einer griechischen Aktiengesellschaft Gründe, Ablauf und Folgen der Auflösung Sowohl für die Auflösung als auch für die Durchführung des Insolvenzverfahrens

Mehr

Regierungsentwurf eines Gesetzes zur Umsetzung der Verbraucherrechterichtlinie 2011/83/EU (i. F. RegE )

Regierungsentwurf eines Gesetzes zur Umsetzung der Verbraucherrechterichtlinie 2011/83/EU (i. F. RegE ) Deutscher Notarverein D e r P r ä s i d e n t Deutscher Notarverein, Kronenstraße 73/74, 10117 Berlin An die Mitglieder des Rechtsausschusses im Deutschen Bundestag per E-Mail Kronenstraße 73/74 10117

Mehr

Das Haftungsrisiko im Gesellschaftsrecht

Das Haftungsrisiko im Gesellschaftsrecht Das Haftungsrisiko im Gesellschaftsrecht Die Gesellschaftsformen im Überblick Personengesellschaften Mischform Kapitalgesellschaften GbR OHG KG GmbH & Co. KG GmbH Limited UG haftungdbeschränkt I. Die Gesellschaft

Mehr

Schutz des Geistigen Eigentums im Enterprise 2.0

Schutz des Geistigen Eigentums im Enterprise 2.0 Schutz des Geistigen Eigentums im Enterprise 2.0 KnowTech 12. Meeting 2010 Bad Homburg Dr. Burkhard Führmeyer, LL.M. Rechtsanwalt DLA Piper UK LLP, Frankfurt 15. September 2010 Übersicht IP-Schutzrechte

Mehr

IFRS-Rechnungslegung für kleine und mittlere Unternehmen

IFRS-Rechnungslegung für kleine und mittlere Unternehmen IFRS-Rechnungslegung für kleine und mittlere Unternehmen Der Standard. Bearbeitet von Prof. Dr. Hanno Kirsch 2., vollständig überarbeitete Auflage. Online-Version inklusive. 2009. Buch. XVIII, 250 S. Hardcover

Mehr

Universitätseinheit. Mergers & Acquisitions. Jelmoli Holding AG. Robin Landolt Helin Cigerli

Universitätseinheit. Mergers & Acquisitions. Jelmoli Holding AG. Robin Landolt Helin Cigerli Mergers & Acquisitions Jelmoli Holding AG Robin Landolt Helin Cigerli Inhalt 1. Beteiligte Akteure 2. Ablauf der Transaktion 3. Gesellschaftsrechtliche Aspekte 4. Steuerrechtliche Aspekte 5. Fragen und

Mehr

Rechtliche Rahmenbedingungen im E-Commerce

Rechtliche Rahmenbedingungen im E-Commerce Rechtliche Rahmenbedingungen im E-Commerce Vortrag von Rechtsanwalt Björn Leineweber im Rahmen der Veranstaltung Orientierung im Paragraphendschungel: Rechtssicher dim Internet unterwegs Rechtliche Rahmenbedingungen

Mehr

Fit für die Existenzgründung - Alles was Recht ist! Rechtsanwalt Dr. Uwe Schlegel, Köln. www.etl-rechtsanwaelte.de

Fit für die Existenzgründung - Alles was Recht ist! Rechtsanwalt Dr. Uwe Schlegel, Köln. www.etl-rechtsanwaelte.de Fit für die Existenzgründung - Alles was Recht ist! Rechtsanwalt Dr. Uwe Schlegel, Köln www.etl-rechtsanwaelte.de 1 Ihr Referent heute Dr. Uwe Schlegel Beruf: Rechtsanwalt und Dozent Kanzleisitz: Köln

Mehr

Pittler Maschinenfabrik AG i.l. Langen. Liquidationseröffnungsbilanz und erläuternder Bericht zum 20. November 2008

Pittler Maschinenfabrik AG i.l. Langen. Liquidationseröffnungsbilanz und erläuternder Bericht zum 20. November 2008 PKF Deutschland GmbH Pittler Maschinenfabrik AG i.l. Langen Liquidationseröffnungsbilanz und erläuternder Bericht zum 20. November 2008 Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Pittler Maschinenfabrik

Mehr

Vorlesung Gesellschaftsrecht Übung - Einheit 8 GmbH Einführung GmbH, die UG, Haftung im Gründungsstadium

Vorlesung Gesellschaftsrecht Übung - Einheit 8 GmbH Einführung GmbH, die UG, Haftung im Gründungsstadium Vorlesung Gesellschaftsrecht Übung - Einheit 8 GmbH Einführung GmbH, die UG, Haftung im Gründungsstadium Einführung: Gründungsvoraussetzungen der GmbH Die Gründung der GmbH erfolgt in zwei Schritten: 1.

Mehr

DAS NEUE REVISIONSRECHT: INHALT UND AUSWIRKUNGEN

DAS NEUE REVISIONSRECHT: INHALT UND AUSWIRKUNGEN DAS NEUE REVISIONSRECHT: INHALT UND AUSWIRKUNGEN 1. Wesentliche Änderungen für Unternehmen und Prüfer Die Eidgenössischen Räte haben im Dezember 2005 die Änderung des Obligationen-, des Vereins- und des

Mehr

AKTIONÄRBINDUNGSVERTRAG

AKTIONÄRBINDUNGSVERTRAG AKTIONÄRBINDUNGSVERTRAG zwischen Einwohnergemeinde Aarau Rathausgasse 1, 5000 Aarau vertreten durch den Stadtrat (nachfolgend Stadt Aarau genannt) und Aktionärs-Gemeinde Bottenwil Gemeinderat Bottenwil,

Mehr

Murphy&Spitz Green Capital Aktiengesellschaft Bonn Anhang zum Geschäftsjahr 2014 1. Allgemeines Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr zum 31.12.2014 ist nach den handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften

Mehr

Recht für Marketing- und Verkaufsleiter 4. Handelsgesellschaften

Recht für Marketing- und Verkaufsleiter 4. Handelsgesellschaften Recht für Marketing- und Verkaufsleiter 4. Handelsgesellschaften a. Überblick und Abgrenzungen b. Einfache Gesellschaft c. Kollektivgesellschaft d. Kommanditgesellschaft e. GmbH f. AG g. Genossenschaft

Mehr

1996 wurden in Deutschland 630.337 GmbHs in den Handelsregistern geführt (Stat. Bunoesamt>.

1996 wurden in Deutschland 630.337 GmbHs in den Handelsregistern geführt (Stat. Bunoesamt>. "lutzp.wuensche" Die GmbH - 1 - Die GmbH ist eine Handelsgesellschaft mit eigener Rechtspersönlichkeit, deren Gesellschafter mit Stammeinlagen am Stammkapital beteiligt sind, ohne persönlich für die Verbindlichkeiten

Mehr

Wichtigste Neuerungen Swiss GAAP FER 21 im Überblick

Wichtigste Neuerungen Swiss GAAP FER 21 im Überblick Wichtigste Neuerungen Swiss GAAP FER 21 im Überblick Daniel Zöbeli 1. ERFA-Tagung für NPO Finanzverantwortliche Schweizer Paraplegiker-Zentrum Nottwil, 28. Oktober 2015 Seite 1 Inhalt des Referats 1. Geltungsbereich

Mehr

Allgemeine Geschäftsbedingungen. der

Allgemeine Geschäftsbedingungen. der Seite: Seite 1 von 5 Allgemeine Geschäftsbedingungen der Seite: Seite 2 von 5 Inhaltsverzeichnis 1. Allgemeines... 3 2. Abschluss eines Vertrages... 3 3. Art und Umfang der Leistungen... 3 3.1 Industrielle

Mehr

Kyros A AG München. Jahresabschluss 30. September 2012

Kyros A AG München. Jahresabschluss 30. September 2012 Dieser Jahresabschluss, der Ihnen zur Prüfung vorlag, wurde von uns aufgrund der Buchführung der Gesellschaft unter Berücksichtigung aller notwendigen Abschluss- und Umbuchungen erstellt. Die Anmerkungen

Mehr

Reglement Teilliquidation der Pensionskasse des Bundes PUBLICA betreffend das Vorsorgewerk Bund

Reglement Teilliquidation der Pensionskasse des Bundes PUBLICA betreffend das Vorsorgewerk Bund Reglement Teilliquidation der Pensionskasse des Bundes PUBLICA betreffend das Vorsorgewerk Bund Anhang IV 1. Abschnitt: Gegenstand Art. 1 Zweck 1 Dieses Reglement regelt die Voraussetzungen und das Verfahren

Mehr

Offenlegung von Abschlussunterlagen. I. Größenklassen und Offenlegungspflichten

Offenlegung von Abschlussunterlagen. I. Größenklassen und Offenlegungspflichten Offenlegung von Abschlussunterlagen I. Größenklassen und Offenlegungspflichten Der Umfang der offenzulegenden Abschlussunterlagen hängt von der Größenklasse eines offenlegungspflichtigen Unternehmens ab.

Mehr

E Handelsregisteramt Kanton Zürich

E Handelsregisteramt Kanton Zürich E Handelsregisteramt Kanton Zürich Fragen und Antworten zum neuen Fusionsgesetz 1 FRAGEN ANTWORTEN Allgemein KMU-Erklärung: Muss sie vor der GV oder kann sie auch anlässlich der GV abgegeben werden? Rückwirkung:

Mehr

Das neue Rechnungslegungsrecht

Das neue Rechnungslegungsrecht Das neue Rechnungslegungsrecht Am 23. Dezember 2011 haben die Eidgenössischen Räte das neue Rechnungslegungsrecht verabschiedet. Der Bundesrat hat dieses auf den 1. Januar 2013 in Kraft gesetzt. Folgende

Mehr

Überblick über das aktuelle Insolvenzrecht

Überblick über das aktuelle Insolvenzrecht Mönning & Georg Rechtsanwälte Insolvenzverwalter Überblick über das aktuelle Insolvenzrecht Prof. Dr. Martin Dreschers Rechtsanwalt - Insolvenzverwalter Aachen Berlin Cottbus Dortmund Dresden Düsseldorf

Mehr

VERKAUF EINER BETEILIGUNG AN EINER KAPITALGESELL- SCHAFT ( SHARE DEAL )

VERKAUF EINER BETEILIGUNG AN EINER KAPITALGESELL- SCHAFT ( SHARE DEAL ) VERKAUF EINER BETEILIGUNG AN EINER KAPITALGESELL- SCHAFT ( SHARE DEAL ) STEUERFREIER KAPITALGEWINN? JA, ABER! (Serie Nachfolgeplanung Teil 6) Bei Nachfolgeplanungen wird vom Verkäufer bevorzugt ein Share

Mehr

Insbesondere wenn kein Testament vorhanden ist, gibt es häufig nicht nur einen Alleinerben, sondern es erben mehrere.

Insbesondere wenn kein Testament vorhanden ist, gibt es häufig nicht nur einen Alleinerben, sondern es erben mehrere. Erbengemeinschaft Insbesondere wenn kein Testament vorhanden ist, gibt es häufig nicht nur einen Alleinerben, sondern es erben mehrere. Erben mehrere, wird der Nachlass gemeinschaftliches Vermögen der

Mehr