DoubleClick Q EMEA Trendreport

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1 Mai DoubleClick Q EMEA Trendreport Zusammenfassung Trotz zunehmender Herausforderungen im Bereich der Auslieferung von s erreichten die Auslieferungsquoten im ersten Quartal 2005 einen bisher unerreichten Höchststand von 91 %. Dieses deutet darauf hin, dass die Unternehmen bei der Datenhygiene in den Datenbanken und bei der Erfassung der Adressen große Fortschritte machen. Weiterhin trägt auch eine ausgefeilte ISP-Betreuung Ihren Anteil dazu bei. Die Öffnungsraten für s gingen erneut etwas zurück, und auch die Click-Through-Raten verzeichneten in diesem Quartal einen leichten Rückgang. Die sinkenden Öffnungsraten sind ein Hinweis darauf, dass das Laden von Grafiken bei vielen -clients standardmäßig unterdrückt wird, was Auswirkungen auf die Öffnungsraten hat. Der Trend der relativ stabilen Click-Through-Raten zeigt jedoch, dass Abonnenten, die s öffnen, trotz der zunehmenden Spam- Problematik in der Industrie nach wie vor dieses Medium sehr gut akzeptieren. Datenübersicht Der DoubleClick Q EMEA Trendreport basiert auf aggregierten Daten der -marketing-technologie DARTmail von DoubleClick. Die Daten, die vom ersten Quartal 2004 bis zum ersten Quartal 2005 erhoben wurden, stützen sich auf über eine Milliarde permissionsbasierter s in EMEA (Europa, Naher Osten und Afrika). Die Ergebnisse werden im Vergleich zu den entsprechenden Ergebnissen von Nordamerika angezeigt und dann weiter nach Ländern (Großbritannien, Frankreich und Deutschland) und nach unterschiedlichen Branchen (Dienstleistungen, Medien, produzierendes Gewerbe und Business-to-Business [B2B]) aufgeschlüsselt. Q Gesamtergebnisse Die durchschnittliche EMEA Auslieferungsquote (versendete s abzüglich der Bounce-Back-Rate) erreichte im ersten Quartal 2005 einen absoluten Höchststand von 91 %, ein Anstieg von 2,8 % gegenüber Q (88,5 %). In Nordamerika stiegen die Auslieferungsquoten

2 100% 90% 80% 70% 60% 50% 40% 30% 20% 10% 0% 88.5% 89.5% 89.2% 89.6% 91.0% 42.9% EMEA - Quarterly Trend 40.0% Delivery % 38.5% 38.0% 36.8% 10.5% 9.7% 10.9% 11.3% 10.0% +2.8% -14.2% -4.8% EMEA - Hard v. Soft Bounce Rate Auslieferungsquote Die Jahresergebnisse der drei in der Studie untersuchten Länder (Großbritannien, Frankreich und Deutschland) zeigen, dass in Deutschland der stärkste Anstieg der Auslieferungsquote (um 3,4 %, von 91,0 % auf 94,1 %) zu verzeichnen war. Die höchste Bounce-Quote wurde mit 11,4 % in Großbritannien gemessen, Deutschland verzeichnete die niedrigste Bounce-Quote (5,9 %), Frankreich erreichte 7,7 %. Die Auslieferungsquoten stiegen in allen vier untersuchten Industriezweigen, der stärkste Anstieg war im Dienstleistungssektor zu verzeichnen, dort stieg die Auslieferungsquote um 9,3 % von 83,7 % auf 91,5 %. Die höchste Bounce-Quote wurde im produzierenden Gewerbe erreicht (9,4 %), die niedrigste Quote in der B2B-Industrie (7,8 %). 100% 80% 60% 40% 20% 0% Hard Bounce 3.76% 4.44% 5.33% 4.92% 4.18% Soft Bounce 7.72% 6.02% 5.50% 5.46% 5.28% Hard Bounce Soft Bounce im Jahresvergleich ebenfalls auf 91,7 %, ein Anstieg von 3,3 % verglichen mit Q (88,8 %). Die durchschnittliche EMEA Öffnungsrate (36,8 %) ging im Vergleich zum ersten Quartal 2004 (42,9 %) um 14,2 % zurück. Trotz dieses Rückgangs erreicht das -marketing in EMEA nach wie vor höhere Öffnungsraten als in den USA (36,8 % in EMEA, 30,2 % in Nordamerika). Die durchschnittliche Click-Through-Rate (10,0 %) ging gegenüber dem ersten Quartal 2004 um 4,8 % zurück (10,5 %). In Nordamerika fiel dieser Rückgang nicht ganz so stark aus, dort sanken die Raten im Jahresvergleich um 6,0 % von 8,4 % auf 7,9 %. Nordamerika verzeichnet bereits seit einiger Zeit niedrigere Click-Through-Raten als die EMEA Region (7,9 % vs. 10,0 %). Die positive Entwicklung bei den Auslieferungsquoten ging mit einer abnehmenden Soft-Bounce-Quote einher (dem Rücklauf von s aufgrund temporärer Ursachen wie überfüllter Mailboxen), diese ging um 31,6 % von 7,72 % auf 5,28 % zurück. Dies könnte darauf zurückzuführen sein, dass viele ISPs ihren Kunden mehr Speicherkapazität zur Verfügung stellen. Im Jahresvergleich der drei untersuchten Ländern gingen die Soft-Bounce-Quoten in Deutschland am stärksten zurück (ein Rückgang um 42,4 %, von 6,98 % auf 4,02 %). Die höchsten Soft-Bounce-Quoten wurden in Großbritannien verzeichnet (5,47 %), die niedrigsten in Deutschland (4,02 %). Allerdings stieg die Hard-Bounce-Quote (für Rückläufer aufgrund nicht mehr gültiger - Adressen) von 3,76 % auf 4,18 %, also um 11,2 %. Das einzige Land, in dem die Hard-Bounce- Quote anstieg, war Frankreich, dort war ein Anstieg um 23,3 % von 2,45 % auf 3,02 % zu verzeichnen. In Großbritannien ging die Hard- Bounce-Quote um 15,7 % (von 7,02 % auf 5,92 %) zurück. In Deutschland fiel die Hard- Bounce-Quote um 7,3 % von 2,05 % auf 1,90 %.

3 11.4% 5.6% 10.6% 12.7% 12.0% 5.2% 11.9% 12.9% 13.0% 11.6% 11.0% 11.5% 5.9% 5.8% 6.7% 13.8% 63.1% 23.1% Click-Through-Rate nach Format % Text % HTML % Multi-Part Ausgelieferte Formate 17.0% 63.7% 19.3% 18.5% 62.0% 19.5% 29.2% 56.7% 20.9% 64.3% 14.1% 14.8% % Text % HTML % Multi-Part -3.5% -9.4% +19.6% +51.4% +1.9% -35.9% Öffnungsraten Die Öffnungsraten gingen in allen drei Ländern zurück. Die höchste Öffnungsrate wurde mit 45,4 % erneut in Frankreich erreicht, obgleich dort auch der stärkste Rückgang (um 20,9 %, von 57,4 % auf 45,4 %) zu verzeichnen war. In Großbritannien gingen die Öffnungsraten um 35,6 % zurück, in Deutschland betrug der Rückgang 32,9 %. Die Öffnungsraten gingen in allen vier Industriezweigen zurück. Die B2B-Industrie erreichte mit 40,1 % die höchste Öffnungsrate, das produzierende Gewerbe hatte mit 34,4 % die niedrigsten Öffnungsraten zu verzeichnen. Am stärksten gingen die Öffnungsraten in der B2B-Industrie zurück, dort fiel die Rate von 56,5 % auf 40,1 %, also um insgesamt 29,0 %. Das produzierende Gewerbe verzeichnete den zweitgrößten Rückgang bei den Öffnungsraten, sie sanken um 20,6 %, von 43,3 % auf 34,4 %. Die Öffnungsraten in HTML-Mails werden mittels eines "Image Trackers" erfasst. Da viele bekannte -anwendungen das Laden von Grafiken immer häufiger standardmäßig unterdrücken, um ihre Kunden vor Spam-Mails zu schützen, werden weniger Bildaufrufe verzeichnet. Dieses kann allerdings auch als eine genauere Messung der - Öffnungsraten interpretiert werden, da nur die Empfänger gezählt werden, die sich dafür entscheiden, den gesamten Inhalt der aufzurufen. Click-Through-Raten Die Click-Through-Raten sanken in allen Ländern, ausgenommen in Großbritannien. Dort stieg die Click-Through-Rate um 41,3 %, von 6,3 auf 8,9 %. Seit dem ersten Quartal 2004 hat sich die Click-Through-Rate in Großbritannien von Quartal zu Quartal immer weiter gesteigert. Der größte Einbruch der Click-Through-Raten war in Deutschland zu verzeichnen (ein Rückgang um 4,8 %, von 8,4 auf 8,0 %), Frankreich erreichte den zweiten Platz (von 13,4 auf 12,8 %, ein Gesamtrückgang um 4,5 %). Die höchste Click- Through-Rate wurde mit 12,8 % in Frankreich erreicht, gefolgt von Großbritannien mit 8,9 % und Deutschland mit 8,0 %. Die Click-Through-Rate stieg in zwei von vier Wirtschaftssektoren: in der Dienstleistungsbranche (ein Anstieg von 62,7 %, von 7,5 auf 12,2 %) und im produzierenden Gewerbe (um 16,3 %, von 8,6 auf 10,0 %). Der stärkste Rückgang der Click-Raten wurde in der Medienbranche erreicht (um 32,5 %, von 15,7 auf 10,6 %), gefolgt von der B2B-Industrie (um 17,4 %, von 11,5 auf 9,5 %). Die Dienstleistungsbranche erzielte mit 12,2 % die höchste Click-Through-Rate, die B2B-Industrie bildet mit 9,5 % das Schlusslicht. Die Erhöhung der Relevanz der Inhalte und eine verbesserte Segmentierung der Zielgruppen

4 DoubleClick Q EMEA Trendeport durch die Benutzer der -marketing- Werkzeuge scheint besser denn je das Antwortverhalten der Empfänger zu beeinflussen. Dieser Trend wird auch durch die relativ stabilen Click-Through-Raten trotz der rückläufigen Öffnungsraten belegt. Erfolgreiche Formate Im ersten Quartal 2005 erwies sich HTML als das bei weitem beliebteste -format, 64,3 Prozent aller versendeten s basierten auf HTML. Das Multi-Part-Format ( s, die sowohl einen HTML Teil als auch einen Nur- Text-Teil enthalten) kam auf 20,9 Prozent und das Nur-Text-Format auf 14,8 Prozent. Die Nutzung des Multi-Part-Formats steigt jedoch weiter an. Für dieses Format wurde ein Anstieg um 51,4 % verzeichnet (von 13,8 auf 20,9 %). Die Anzahl der im HTML-Format versendeten s stieg ebenfalls um 1,9 % (von 63,1 auf 64,3 %), während das Nur- Text-Format von 23,1 auf 14,8 % um 35,9 % zurückging. Die verstärkte Nutzung des Multi-Part- Formats kann auf die Gewinnung von Konsumenten durch Kunden der Firma DoubleClick zurückzuführen sein, da die Kunden bis zur Auslieferung und Öffnung der ersten nicht wissen, welches Format der jeweilige ISPs des Empfängers unterstützt. Ist das -programm des Empfängers in der Lage, HTML formatierte Nachrichten anzuzeigen, so wird die HTML-Version angezeigt. Kann der -anbieter dagegen keine HTML-Formate verarbeiten, so wird die Textversion angezeigt. Die Beliebtheit des HTML-Formats stieg am stärksten in Frankreich, dort wurden 81,6 % aller s in diesem Format versendet. In Deutschland erreichte das HTML-Format 60,1 %, gefolgt von Großbritannien mit 55,7 %. Im ersten Quartal 2005 wurden sowohl für HTML-formatierte Inhalte (11,5 %) als auch für Multi-Part-Formate (11,0 %) Click- Through-Raten verzeichnet, die über dem Gesamtdurchschnitt von 10,0 % für alle Formate lagen. Das Nur-Text-Format erreichte mit nur 6,7 % erneut das schlechteste Ergebnis. Das Nur-Text-Format lag zwar in den Click- Through-Raten auf dem letzten Platz, konnte aber im Vergleich zu den übrigen Formaten im Jahresvergleich mit einem Anstieg von 5,6 auf 6,7 % (+ 19,6 %) das höchste Plus erreichen. Besonders stark fiel dieser Anstieg in Großbritannien aus, dort stiegen die Click- Through-Raten für Nur-Text-Formate um 136,7 %. Dies könnte daran liegen, dass viele -clients das Laden von Grafiken standardmäßig unterdrücken, außerdem geht der Trend zu einem mobilen Nur-Text-Zugang. Spam-Meldungen Im Jahresvergleich sank die Anzahl der Spam- Meldungen in EMEA von 0,97 auf 0,66 %, also um 32 %. Die Anzahl der Spam- Meldungen erreichte jedoch im vierten Quartal 2004 mit 0,88 % ihren Höchststand, was insbesondere darauf zurückzuführen sein dürfte, dass die Firmen in der Vorweihnachtszeit mehr s versendet haben als sonst. Die Anzahl der Spam-Meldungen in den einzelnen Industriezweigen variierte stark. Das produzierende Gewerbe erhielt mit 0,76 % die meisten Spam-Meldungen, gefolgt von der Dienstleistungsbranche mit 0,62 % und der Medienbranche mit 0,52 %. Die Spam-Meldungen-Rate ist auf Faktoren wie "memorierbare Einverständniserklärungen" (also Kunden, die sich daran erinnern, dass sie sich angemeldet haben, um regelmäßig einen Newsletter per zu erhalten) sowie auf zulässige "Absender-" und "Betreff-Zeilen" und auf die Inhaltsrelevanz zurückzuführen. For more DoubleClick Research, visit Knowledge Central at DoubleClick Inc. All Rights Reserved.

5 Wenn Sie weitere Informationen über die Marketinglösungen von DoubleClick wünschen, rufen Sie uns gerne unter der folgenden Telefonnummer an: +44 (0) oder schreiben Sie uns eine an Die Strategic Services der Firma DoubleClick bieten Ihnen auch -marketing- Audits an, bei denen wir Ihre eigenen Ergebnisse mit der Leistung der Gruppe vergleichen. Weiter Informationen erhalten Sie unter der folgenden -adresse: eclick.net. Zusammenfassung und Schlussfolgerungen Im Verlauf des Quartals verzeichneten die Marketingabteilungen einen absoluten Höchststand der Auslieferungsquoten, die Öffnungsraten gingen erneut leicht zurück und bei den Click-Through-Raten konnte ebenfalls ein leichter Rückgang verzeichnet werden. Der -trendreport des ersten Quartals 2005 unterstreicht jedoch eine geänderte Gewichtung einzelner Faktoren, die zur Messung der Effektivität einer - Marketing-Kampagne dienen. Insbesondere deutet der Bericht auf Probleme bei der Messung und Bewertung von Öffnungsraten als Indikator hin. Insbesondere die zunehmenden technischen Veränderungen (wie z.b. das standardmäßige Unterdrücken von Grafiken) beeinträchtigen die Erfassung der Öffnungsraten. Zur Methode/ Daten 1. Die Auslieferungsquote errechnet sich durch Abzug der Bounce-Quote von der Gesamtzahl der versendeten s. 2. Die Bounce-Quote setzt sich aus der Soft- Bounce-Quote (dem Rücklauf von s aufgrund temporärer Ursachen wie überfüllter Mailboxen) und der Hard-Bounce-Quote (Rücklauf aufgrund von ungültigen - Adressen, oft aufgrund einer neuen - Adresse durch Job- oder ISP-Wechsel) zusammen. 3. Die Bounce-Quote ergibt sich aus der Summe aus Soft-Bounces und Hard-Bounces, geteilt durch die Gesamtzahl der versendeten s. 5. Die Click-Through-Rate errechnet sich aus der Gesamtzahl der Klicks geteilt durch die Anzahl der ausgelieferten s. 6. Die Rate der eingegangenen Spam- Meldungen errechnet sich aus dem Prozentsatz der AOL-Kunden, die während einer - Marketing-Kampagne die Taste "Spam melden" verwendet haben. 7. Zum EMEA-Raum gehören Europa, der Nahe Osten und Afrika Die -leistungsdaten, die in diesem Bericht aufgeführt sind, stellen einen Durchschnittswert aller Unternehmen einer Kategorie dar, es handelt sich dabei um einen ungewichteten Durchschnittswert, in dem das -volumen einzelner Unternehmen nicht gesondert berücksichtigt wird, um eine Messung der "durchschnittlichen Leistung aller Unternehmen" zu ermöglichen. Zu den teilnehmenden Ländern gehören: Österreich, Belgien, Frankreich, Dänemark, Deutschland, Irland, Israel, Italien, die Niederlande, Portugal, Südafrika, Spanien, Schweden, die Schweiz und Großbritannien. 4. Die Öffnungsrate ergibt sich aus der Anzahl der geöffneten HTML-Mails geteilt durch die Summe aus ausgelieferten HTML- und Multi- Part-Mails. For more DoubleClick Research, visit Knowledge Central at DoubleClick Inc. All Rights Reserved.

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