Lagerbuchhaltung. Dortmund, Oktober 1998

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1 Lagerbuchhaltung Dortmund, Oktober 1998 Prof. Dr. Heinz-Michael Winkels, Fachbereich Wirtschaft FH Dortmund Emil-Figge-Str. 44, D44227-Dortmund, TEL.: (0231) , FAX: (0231)

2 Inhalt Seite Aufgaben der Lagerbuchhaltung 3 Rechtliche Grundlagen 4 Die Verbrauchsrechnung 5 Die Bestandsrechnung 6 Lagerbewegungen 7 Die verschiedenen Bewertungsverfahren 9 Bewertung... nach tatsächlichem Einstandspreis nach durchschnittlichem Einstandspreis nach Verrechnungspreisen nach Wiederbeschaffungspreisen 18 2

3 Aufgaben der Lagerbuchhaltung Verbrauchsrechnung Bestandsrechnung Inventur 3

4 Rechtliche Grundlagen Jede Verbuchung muß belegt werden. Die Materialbewegungen müssen lückenlos nach Tag, Artikel und Menge verbucht und die Bestände ausgewiesen werden. Die Buchbestände müssen generell mindestens einmal jährlich durch eine lückenlose körperliche Aufnahme (Inventur) überprüft und gegebenenfalls korrigiert werden. Über die körperliche Aufnahme (Inventur) müssen Aufzeichnungen erstellt werden,die von dem Aufnehmenden generell unterschrieben werden und wie Handbücher aufzubewahren sind. HGB Einkommenssteuerrichtlinien 1990; Abschn. 30 4

5 Die Verbrauchsrechnung Methoden zur Erfassung der Verbrauchsmengen innerhalb einer Periode: Fortschreibungsmethode (Skontration) Erfassung der Mengenangaben der Belege aller Materialentnahmen Inventurmethode (Befundrechnung, Bestandsdifferenzierung) Verbrauch = Anfangsbestand + Zugänge - Endbestand mit Endbestand = Buchinventur oder Inventur Retrograde Methode (Rückrechnung) Materialverbrauch = Spezifischer Verbrauch * Produktionsmenge wobei der spez. Verbrauch als bekannt vorausgesetzt wird 5

6 Die Bestandsrechnung Hauptaufgabe der Lagerbuchhaltung Mengenmäßige Bestandsinformation: Materialwirtschaft Finanzwirtschaft/Rechnungswesen Wertmäßige Bestände: Materialwirtschaft Finanzwirtschaft/Rechnungswesen Die bei einer Bilanzierung eingesetzten Wertbestände des Umlaufvermögens müssen dem strengen Niederstwertprinzipgenügen (niedrigster Wert zwischen Anschaffungs- und Wiederbeschaffungswert (Stichtagswert)) Der Wiederbeschaffungswert ist schwierig zu ermitteln! 6

7 Lagerbewegungen: Grundlage der Bestandsrechnung ZUGÄNGE Erfassung Lieferungen Materialbereitstellung Artikelstamm/ -bestand Fertigprodukte LAGERBESTAND Verluste Altbestand + Zugänge - Abgänge = Neubestand ABGÄNGE Lieferschein Absatz Artikelbestand 7

8 Lagerbewegungen: Arten der Verbrauchsfolge FIFO LIFO EINGANG EINGANG AUSGANG AUSGANG First In, First Out Last In, First Out HIFO EINGANG LOFO EINGANG AUSGANG AUSGANG Niedrigster Wert Highest In, First Out Lowest In, First Out 8

9 Die verschiedenen Bewertungsverfahren Bewertungsverfahren Anschaffungswert (Einstandspreis) Verrechnungspreise Wiederbeschaffungswert (Tagespreis; Tageswert) Tatsächlicher Einstandspreis Durchschnittswert Am Verbrauchstag Am Kalkulationstag Am Wiederbeschaffungstag Am Abschlußtag Einzelbewertung Verbrauchsfolgefiktion Eingangsdurchschnittspreis Buchbestandspreis FIFO LIFO HIFO LOFO Fortlaufende Berechnung (Skontrationsmethode) Feste Zeitabschnitte 9

10 Bewertung nach tatsächlichem Einstandspreis: Einzelbewertung 10

11 Bewertung nach tatsächlichem Einstandspreis: FIFO-Bewertung 11

12 Bewertung nach tatsächlichem Einstandspreis: LIFO-Bewertung 12

13 Bewertung nach tatsächlichem Einstandspreis: HIFO-Bewertung Annahme: Lieferungen mit einem höheren Einstandspreis werden vor denen mit einem niedrigen Einstandspreis verbraucht Highest In, First Out 13

14 Bewertung nach tatsächlichem Einstandspreis: LOFO-Bewertung Annahme: Lieferungen mit einem niedrigen Einstandspreis werden vor denen mit einem hohen Einstandspreis verbraucht Lowest In, First Out 14

15 Bilanzielle Auswirkungen der Bewertung nach tatsächlichen Einstandspreisen mit Verbrauchsfolgefiktion FIFO- und LOFO-Bewertung Bei steigenden Einstandspreisen wird der Verbrauch unterbewertet Konsequenz: Höherer Gewinn Hoher wertmäßiger Bestand LIFO- und HIFO-Bewertung Bei steigenden Einstandspreisen wird der Verbrauch überbewertet Konsequenz: Niedrigerer Gewinn Niedriger wertmäßiger Bestand Bildung von stillen Reserven und steigender Betriebssubstanz 15

16 Bewertung nach durchschnittlichem Einstandspreis Eingangsdurchschnittspreis: Gewogener arithmetischer Durchschnittspreis der Wareneingänge (keine Berücksichtigung des Anfangsbestandes) Buchbestandspreis: Gewogenes arithmetisches Mittel aus den Wareneingangspreisen und dem Wert des Anfangsbestandes Berechnungsweise: Fortlaufend (Skontrationsmethode) in festen Zeitabschnitten Beispiel: Anfangsbestand: 50 Stück x 290 DM = DM 1. Wareneingang: 100 Stück x 300 DM = DM 2. Wareneingang: 200 Stück x 310 DM = DM Eingangsdurchschnittspreis: DM : 300 Stück = 306,66 DM/Stk Buchbestandspreis: DM : 350 Stück = 304,28 DM/Stk 16

17 Bewertung nach Verrechnungspreisen Am Anfang der Rechenperiode werden Normkosten bzw. Standards pro Mengeneinheit festgelegt. Materialverbrauch und -bestände werden mit diesen Standards bewertet. Das Verfahren dient der Wirtschaftlichkeitskontrolle. (Wirtschaftlichkeitsvergleiche und innerbetriebliche Vergleiche) Wenn die Verrechnungspreise von den Marktpreisen abweichen, ist eine eine Kenntnis des im Lager gebundenen Kapitals nicht möglich.(deshalb am Jahresende: Bestandskorrekturen durch Wertberichtigungen) Die erste wichtigste Aussage 17

18 Bewertung nach Wiederbeschaffungspreisen Der Wiederbeschaffungswert ist der Tageswert zu einem Stichtag. Zum Beispiel: Verbrauchstag, Kalkulationstag, Wiederbeschaffungstag Abschlußtag (nach Börsen- oder Marktnotierung) Die Feststellung des Wiederbeschaffungspreises ist schwierig und problematisch. Er wird deshalb i.d.r. für die Belange der Materialwirtschaft nicht eingesetzt. Zur Vereinfachung kann der Einstandspreis der letzten Lieferung als Wiederbeschaffungspreis eingesetzt werden. 18

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