Tagung Interne Kommunikation. Knowledgemanagement. Wikis. Blogs. Namics. Jürg Stuker. CEO & Partner. Berlin, 19. April 2012

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1 Tagung Interne Kommunikation. Knowledgemanagement. Wikis. Blogs. Namics. Jürg Stuker. CEO & Partner. Berlin, 19. April 2012

2 Was ich zur Diskussion stelle... à Weshalb ein sozial geprägtes Intranet? à Wikis sind nicht Blogs sind nicht Wikis à Grundprinzipien des Namics Intranet à Erfolgsfaktoren für Wissensmanagement 2.0

3 Weshalb ein sozial geprägtes Intranet?

4 Weshalb ein sozial geprägtes Intranet? Medienentwicklung Anzahl der Sender Theoretische Reichweite eines Senders Erfindung des Buchdrucks Elektrifizierung von Medien Digitalisierung von Medien Quelle: Jesko Arlt, Namics

5 Weshalb ein sozial geprägtes Intranet? Medienentwicklung Anzahl der Sender Theoretische Reichweite eines Senders Erfindung des Buchdrucks Elektrifizierung von Medien Digitalisierung von Medien Quelle: Jesko Arlt, Namics

6 Weshalb ein sozial geprägtes Intranet? (Arbeits)welt des Mitarbeiters 1.0 materielle Werte Pflicht und Akzeptanzwerte Lebensstelle Tage / Stunden Hierarchie-Gläubigkeit Internal Communications Top down one way Kommunikation Sicherheit Stabilität & Kontinuität persönliche Kontakte mit einem Freund Mitarbeiter als Kostenfaktor Quelle:

7 Weshalb ein sozial geprägtes Intranet? Moderne Welt ist auch die moderne Arbeitswelt immaterielle Werte Selbstentfaltung Manger auf Zeit / Freelance Minuten / Sekunden soziales Netzwerk Internal Relations Bottom up two way Kommunikation Unsicherheit Flexibilität & Wandel persönliche Kontakte mit vielen Freunden Mitarbeiter als Wissensträger Quelle:

8 Weshalb ein sozial geprägtes Intranet?

9 Weshalb ein sozial geprägtes Intranet? Welcher Effekt ist stärker? Geschäftsleben greift in das Privatleben Privatleben greift in das Geschäftsleben

10 Weshalb ein sozial geprägtes Intranet? Meine Ausgangslage à Es geht um Mitarbeiter Mitarbeiter sind (auch) Menschen à Bekannte (und erlernte) Werkzeuge nutzen Werden Unterschiede privater und geschäftlicher Werkzeuge diskutiert, wurden Ziele aus den Augen verloren... à Kommunikation heute ist nicht Kommunikation gestern Netzwerkeffekte haben Leistungsfähigkeit bewiesen à Anspruch an einen modernen Arbeitspatz

11 Wikis sind nicht Blogs sind nicht Wikis

12 Namics.

13 Wikis sind nicht Blogs sind nicht Wikis Wiki à Jederzeit und durch jeden einfach editierbare Website (meist) normale, hierarchische Informationsstruktur mehrere Menschen arbeiten an demselben Dokument à Leistungsfähige Versionierung Änderungen nachvollziehbar und korrigierbar à Fördert die Eigentümerschaft von Inhalten z.b. über Benachrichtigungen à Jedes Informationselement hat eine eindeutige und langlebige Adresse

14 Wikis sind nicht Blogs sind nicht Wikis Blog / Weblog à Chronologische Auflistung von Meldungen (Posts) neuster Post ist oben (und verdrängt ältere Meldungen) zusätzliche Mechanismen erlauben Gruppierung von Inhalten z.b. Kategoriearchive à Kommentarfunktion fördert Dialog à Jeder Post hat eine eindeutige und langlebige Adresse

15 Wikis sind nicht Blogs sind nicht Wikis Übersicht über die aktuellen Blog-Posts

16 Wikis sind nicht Blogs sind nicht Wikis Post ist Aufforderung zum Dialog

17 Wikis sind nicht Blogs sind nicht Wikis Dialog über Kommentare zum Post

18 Wikis sind nicht Blogs sind nicht Wikis Spannungsfeld Wiki versus Blog News Wissen kurzfristig langfristig

19 Grundprinzipien des Namics Intranet

20 Grundprinzipien des Namics Intranet Zurück zum Blog-Beispiel

21 Grundprinzipien des Namics Intranet Zurück zum Blog-Beispiel: Die Aufgabe à Gedanken Besitzt er die vollständige Information? Werden seine Weisungen (gerne) befolgt? à Aufgabe Erarbeiten und Etablieren eines internen technischen Standards: Checkstyle Wie kommt die Kommunikation an? Sind User des Standards Betroffene oder Beteiligte?

22 Grundprinzipien des Namics Intranet Zurück zum Blog-Beispiel: Herangehensweise 1. Umfrage per 2. synthetisiert 3. dokumentiert 4. kommuniziert

23 Grundprinzipien des Namics Intranet Zurück zum Blog-Beispiel: Mail-Ansatz à Gedanken Wie wählt er die Empfänger aus? Akzeptanz von an viele Leute Kennt Markus die Meinung von Maya? (oder: Reply to All ) Zusammenführen der Umfrage Oder doch besser ein Meeting...

24 Grundprinzipien des Namics Intranet Zurück zum Blog-Beispiel: Die Dialogansatz 1. formuliert sein Anliegen im Intranet 2. stösst die Diskussion an (oder User lesen schon mit) 3. Fragen/Antworten und Ergänzungen finden für alle sichtbar statt 4. dauernde Dokumentation

25 Grundprinzipien des Namics Intranet Zurück zum Blog-Beispiel: Sedimente des Dialogs

26 Grundprinzipien des Namics Intranet Zurück zum Blog-Beispiel: Dialogansatz à Gedanken Wie wählt er die Empfänger aus? Akzeptanz von an viele Leute Kennt Markus die Meinung von Maya? (oder: Reply to All ) Zusammenführen der Umfrage Oder doch besser ein Meeting...

27 Grundprinzipien des Namics Intranet Drei gleichberechtigte Sichten Navigationsbaum Klassische Informationshierarchie Menschen Untrennbare Verknüpfung von Inhaltselementen mit ihren Autoren und Autoren mit ihren Inhaltselementen Information Volltextsuche Suchfeld als universeller Informationszugang (inkl. externe Quellen und Dateiserver)

28 Grundprinzipien des Namics Intranet

29 Grundprinzipien des Namics Intranet

30 Grundprinzipien des Namics Intranet

31 Grundprinzipien des Namics Intranet

32 Grundprinzipien des Namics Intranet

33 Grundprinzipien des Namics Intranet

34 Grundprinzipien des Namics Intranet Funktioniert das einfach so?

35 Erfolgsfaktoren für Wissensmanagement 2.0

36 Erfolgsfaktoren für Wissensmanagement 2.0 à Dialog wollen

37 Erfolgsfaktoren für Wissensmanagement 2.0 Dialog wollen à Kritikfähigkeit à Kontrolle abgeben! Content kommt auch von (wildfremden) Usern... Transparenz der Moderationsprozesse à Selbstbild versus Fremdbild

38 Erfolgsfaktoren für Wissensmanagement 2.0 à Alle User sind Autoren (keine Beschränkungen über Berechtigungen)

39 Erfolgsfaktoren für Wissensmanagement 2.0 Alle User sind Autoren

40 Erfolgsfaktoren für Wissensmanagement 2.0 à Kein Mikro-Management (aber Spielregeln)

41 Erfolgsfaktoren für Wissensmanagement 2.0 Kein Mikro-Management à Mächtigkeit entsteht über beziehungsgetriebene Prozesse (Social Collaboration) à hierarchische Führungsprinzipien sind hinderlich à Raum für Eigenverantwortung schaffen à Vertrauen schafft Vertrauen

42 Erfolgsfaktoren für Wissensmanagement 2.0 à Transparenz aktiv fördern

43 Erfolgsfaktoren für Wissensmanagement 2.0 Transparenz aktiv fördern à Alles was nach Silo oder Organisationsgrenze aussieht, sofort abreissen à Alle User sollen allen Usern jede Information zur Verfügung stellen wollen und können à Autoren sollen Beiträge persönlich einbringen Dialog ermöglicht eine kontinuierliche Verbesserung Nutzbarmachen der Entstehungsgeschichte Identifikation der Community

44 Erfolgsfaktoren für Wissensmanagement 2.0 à Konfliktlösung nicht im selben Medium

45 Erfolgsfaktoren für Wissensmanagement 2.0 Konfliktlösung nicht im selben Medium à Transparenz schafft eine neue Art des Wettbewerbs nicht nach dem Sieger suchen, sondern gemeinsam nach der besten Idee à Bedenken sind auf keinen Fall mit derselben Transparenz in einem öffentlichen Medium lösbar! à Persönliche Gespräche und genügend Zeit sind wichtig und nicht ersetzbar

46 Erfolgsfaktoren für Wissensmanagement 2.0 à Ergebnis immer über Hierarchie stellen

47 Erfolgsfaktoren für Wissensmanagement 2.0 Ergebnis immer über Hierarchie stellen à Die Lösung ist das Team à Abstimmungshierarchien funktionieren nicht mehr 100% à Eintrag des höchsten Chefs muss verbessert oder zumindest öffentlich kommentiert werden können à Das Ziel sind viele Stimmen Many eyeballs tame complexity BottomUp versus TopDown

48 Erfolgsfaktoren für Wissensmanagement 2.0 à Kulturwandel vorleben

49 Erfolgsfaktoren für Wissensmanagement 2.0 Kulturwandel vorleben à Unbekanntes Terrain braucht Pfadfinder à Anerkannte Personen innerhalb der Organisation leben den neuen Umgang mit Wissen sichtbar vor à Reichweite erzeugen à Genügend Zeit für den Kulturwandel erlauben à Politik hat keinen Raum à Kommunikation ist nicht delegierbar sondern persönlich einzubringen

50 Erfolgsfaktoren für Wissensmanagement 2.0 à Verschiedene Rollen, gleich wertgeschätzt

51 Erfolgsfaktoren für Wissensmanagement 2.0 Verschiedene Rollen, gleich wertgeschätzt à Menschen finden den Weg zur Arbeit (und nicht umgekehrt) à Unterschiedlichste Rollen sind gleich wichtig z.b. Wiki-Gnome (erfahrener User der dauernd kleine, nützliche Änderungen macht und hinter den Kulissen dafür sorgt, dass keine Sachen rumliegen alles rund läuft) z.b. Wiki-Fairy (User der die visuelle Darstellung optimiert, damit die bestehenden Inhalte besser präsentiert werden) à Auch Aufräumer müssen sein à Öffentliche Wertschätzung leben

52 Erfolgsfaktoren für Wissensmanagement 2.0 à Die Wichtigkeit davon, Nutzer zu haben

53 Erfolgsfaktoren für Wissensmanagement 2.0 Die Wichtigkeit davon, Nutzer zu haben à Zusammenarbeit muss darauf ausgelegt sein, teilnehmende Menschen zu motivieren à Unvollständige Information oder versteckte Pläne haben einen negativen Effekt darauf à Je mehr Vertrauen Sie den Menschen geben, desto mehr erhalten Sie zurück à Menschen tauschen sich sowieso aus (Kaffeemaschine 2.0)

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