Kompaktprogramm, Projekttage Prima Klima (Soziale Kompetenz)

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1 Thüringer Sportjugend Waldhof Finsterbergen Michael König Projekt Gesundheitliche Jugendbildung Spießbergstraße Finsterbergen Tel.: Mail: Kompaktprogramm, Projekttage Prima Klima (Soziale Kompetenz) Die Förderung sozialer Kompetenzen wie Kooperationsbereitschaft, Kommunikation, Hilfsbereitschaft, Gruppenzusammenhalt und Stressprophylaxe stehen in diesem Mehrtagesprogramm auf aktionsreiche Weise mit viel Bewegung im Mittelpunkt. Auswirkungen des Sozialen Lernens auf die jeweilige Gruppe können die Verbesserung der gruppeninternen Kommunikation, Auseinandersetzung mit dem eigenen Körper und dem sozialen Umfeld, Stärkung der Persönlichkeit, Entwicklung eigener Stressbewältigungs- und Entspannungstechniken, Abbau von Aggressionen, Verantwortungsübernahme und die Integration von Außenseitern sein. Erlebnispädagogische und bewegungsorientierte Methoden werden in diesem Projekt zur Förderung von Gruppenzusammenhalt, Stärkung der Persönlichkeit, zur Entwicklung eigener Stressbewältigungs- und Entspannungstechniken, Kooperationsbereitschaft, Projektion der aktuellen Gruppensituation, Wartebereitschaft, Hilfestellung, Auseinandersetzung mit eigenem Körper und dem sozialen Umfeld, Unterstützung anderer, Selbsteinschätzung, Kommunikationsförderung, Situationseinschätzung, dem Überlegen Handlungsstrategien genutzt. Dabei soll die Klasse oder die Gruppe als Erleichterung und nicht als Begrenzung erfahren werden. Überall steckt der Ansatz, dass eine Gruppe oder Kleingruppe dazu aufgefordert wird, sich als Gemeinschaft einem Problem zu stellen und in Zusammenarbeit eine Lösung herbeizuführen. Die Aktion selbst ist nach der Lösung noch nicht beendet, d.h. es werden in Gesprächsrunden die Gruppensituation, die Erlebnisse, Erfahrungen und die Herangehensweise reflektiert. Dieses Bewusstmachen und das Projizieren der Situation ermöglicht eine Übertragung in die jeweilige Lebenssituation oder den Schulalltag. Dabei soll ein Kennenlernen unter den Schülern und auch durch die Lehrer im Vordergrund stehen. Durch Kennenlern- und Vertrauensspiele sollen die Stärken erkannt und die Ressourcen der Schüler erkannt und bearbeitet und die Erkenntnisse im weiteren Verlauf kooperativ angewendet werden. Durch Reflexionen sollen eventuelle Probleme oder Konflikte aufgeworfen und der Stand der Gruppe verdeutlicht werden. Jedoch wird nicht zu verkennen sein, dass dieses Projekt durch Kooperation eine Stärkung der Klassengemeinschaft zur Folge haben wird. Zum Schluss findet eine Endauswertung unter Einbeziehung der Vorbereitung und von den Kindern und Jugendlichen selbst erarbeiteten Ziele mit allen Schülern, Lehrern und Betreuern statt. Das Ergebnis sollte visualisiert und gemeinsam gestaltet werden, um eine Sichtbarmachung der Ergebnisse und der Veranstaltung zu erreichen. Dies erleichtert einen späteren Einstieg in das Thema und eine weitere Gestaltung des Prozesses. Es folgt nur noch eine Auswertung mit den Lehrern, auch um Hinweise, Beobachtungen und Erkenntnisse auszutauschen.

2 Als Methode zur Umsetzung der Lernziele Entwicklung individueller Persönlichkeitsmerkmale wie Selbstvertrauen, Selbstwertgefühl, Selbstbewusstsein, Selbstverantwortung, Selbständigkeit, Entscheidungsfähigkeit und Kreativität, Entwicklung von Eigeninitiative, Erfahrung individueller Stärken, Schwächen und Grenzen, sowie die Förderung sozialer Kompetenzen in Form von Zusammenhalt, Rücksichtnahme, Kooperation, Verbesserung der Kommunikation untereinander, Akzeptanz der anderen und dem Lösen von Konflikten bietet die Erlebnispädagogik einen idealen Ansatz. Zahlreiche erlebnispädagogische und bewegungsorientierte Projekte bieten dafür nutzbare Voraussetzungen: Spaß mit der Gruppe, aber auch Auseinandersetzungen, gemeinsame Lebensgestaltung und Rollenverteilung. All diese Aktivitäten ermöglichen ein besseres und nachhaltiges Verstehen von Gruppenkonflikten und -entwicklungen. Diese Projekttage sind ganzheitlich und handlungsorientiert. Die Gruppe, als auch die Betreuer, erleben die Tage als Lerngemeinschaft. Ein gemeinschaftlicher Gestaltungsprozess beginnt frühzeitig mit der gemeinsamen Planung und Durchführung. Gruppen- und Zusammengehörigkeitsprozesse sind von Beginn an zu erkennen. Die erlebnispädagogische außergewöhnliche Situation ist durch das außerschulische auf-sich-und-andere-angewiesen-sein gegeben, was durch die intensiven Aktionen verstärkt wird. Die Reflexionen sind günstig ins Programm eingebaut, jedoch dürfen nicht zu viele stattfinden, da ein Gleichgewicht zwischen Aktion und Reflexion gewährleistet sein sollte. Wichtig ist eine Abwechslung der Methoden, um keine eingefahrenen Sichtweisen zu erlauben. Eine Vielfalt der Ausdrucksmöglichkeiten erlaubt auch eine Vielfalt der Meinungen. Wünschenswert ist immer eine zukunftsorientierte Reflexion, um auch greifbare Ergebnisse zu erzielen. Je nach Situation können natürlich auch die Aktionen geändert werden, um auf neu erworbenen Zielstellungen und Ergebnisse angemessen reagieren zu können. Eine Vernetzung von mehreren Zielen ist durch eine bestimmte Variable der Aktionen sehr gut möglich. Die Auswahl der Problemlöseaufgaben richtet sich nach der Klassengröße und der zu verfolgenden Ziele. Für Lehrer und Betreuer erweist sich das Programm als günstige Gelegenheit, die Klasse oder Gruppe außerhalb des Unterrichts zu erleben und zu beobachten und dem Programm beizuwohnen. Die dabei gewonnen Sichtweisen können in die Reflexionen eingebracht werden. Finanzen 3 Tage Kinder bis 16 J. Kinder TN Gebühr: 85,40 davon 27,40 Übernachtungen und Kurtaxe 34,00 Verpflegung 24,00 Programmkosten Jugendliche ab 17 J. Kinder TN Gebühr: 86,80 davon 28,80 Übernachtungen und Kurtaxe 34,00 Verpflegung 24,00 Programmkosten Lehrer/ Betreuer Lehrer TN Gebühr: 60,00 davon 26,00 Übernachtungen 34,00 Verpflegung

3 Finanzen 4 Tage Kinder bis 16 J. TN Gebühr: 125,60 davon 41,10 Übernachtungen und Kurtaxe 48,50 Verpflegung 36,00 Programmkosten Jugendliche ab 17 J. TN Gebühr: 127,10 davon 42,60 Übernachtungen und Kurtaxe 48,50 Verpflegung 36,00 Programmkosten Lehrer TN Gebühr: 87,50 davon 39,00 Übernachtungen 48,50 Verpflegung Finanzen 5 Tage Kinder bis 16 J. TN Gebühr: 157,80 davon 54,80 Übernachtungen und Kurtaxe 63,00 Verpflegung 40,00 Programmkosten Jugendliche ab 17 J. TN Gebühr: 159,80 davon 56,80 Übernachtungen und Kurtaxe 63,00 Verpflegung 40,00 Programmkosten Lehrer TN Gebühr: 115,00 davon 52,00 Übernachtungen 63,00 Verpflegung

4 Programmplan (Programmvorschlag Änderungen sind möglich) 3 Tage 9.30 Anreise, Hauseroberung, BIV Erwartungen, Zielfindung und Kennenlernübungen DI Kooperationsübung mit Reflexionen DII Abschlussrunde Nachtwanderung CIV 9.15 parallel im Wechsel Einführung ins Klettern und Sichern an der Kletterwand DIII Zwischenreflexion kooperative Problemlöseaufgaben im Niedrigseilgarten DIV Reflexion Lagerfeuer 9.15 Gemeinsame abschließende Kooperationsübung DVI Gesamtauswertung Putzparty Mittag Programmende

5 Programmplan (Programmvorschlag Änderungen sind möglich) 4Tage 9.00 Anreise, Hauseroberung, BIV Erwartungen, Zielfindung und Kennenlernübungen DI Kooperationsübung mit Reflexionen Abschlussrunde Nachtwanderung CIV 9.15 kooperative Problemlöseaufgaben im Niedrigseilgarten DII 2. Gruppe Orientierung mit Karte und Kompass im Wechsel Zwischenreflexion Einführung ins Klettern und Sichern an der Kletterwand DIII Vorbereitung der Wanderung zum Felsen (Material, Ausrüstung, Erwartungen, Strecke, Gruppeneinteilungen) Ende 9.15 Wanderung / Fahrradtour zum Felsen mit Führungswechsel DIV Felsbegehung, Klettern, Sichern, Abseilen am Felsen DV Mittag Rücktour Gemeinsame Essenzubereitung AVI Abendessen Auswertung, Lagerfeuer 9.00 Gesamtreflexion Abschlussübung mit Blick in die Zukunft DVI Putzparty und Abreise Mittag und Abreise

6 Programmplan (Programmvorschlag Änderungen sind möglich) 5Tage 9.00 Anreise, Hauseroberung, BIV Erwartungen, Zielfindung und Kennenlernübungen DI Kooperationsübung mit Reflexionen Abschlussrunde Nachtwanderung CIV 9.15 kooperative Problemlöseaufgaben im Niedrigseilgarten DII 2. Gruppe Orientierung mit Karte und Kompass im Wechsel Zwischenreflexion Einführung ins Klettern und Sichern an der Kletterwand DIII Vorbereitung der Wanderung zum Felsen (Material, Ausrüstung, Erwartungen, Strecke, Gruppeneinteilungen) Ende 9.15 Wanderung / Fahrradtour zum Felsen mit Führungswechsel DIV Mittag Felsbegehung, Klettern, Sichern, Abseilen am Felsen DV Rücktour Abendessen Auswertung, Lagerfeuer 9.00 Stressbewältigung im Team DV Mittag Gemeinsame Essenzubereitung AVI 9.00 Gesamtreflexion Abschlussübung mit Blick in die Zukunft DVI Putzparty und Abreise Mittag und Abreise

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