Die Artenvielfalt der Pflanzen am Weissensee. von Detlev Wiesner

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1 Die Artenvielfalt der Pflanzen am Weissensee von Detlev Wiesner

2 Vorwort Die vorliegende Broschüre über die vielfältigen, seltenen Pflanzen am Weissensee soll bei unseren Gästen das Interesse an diesem Biotop wecken und zu seinem Schutz und Erhalt beitragen. - Bedanken möchte ich mich bei Detlev Wiesner für seine professionelle Darstellung der Flora am Weissensee, bei Bernhard Fischer für die detailgenauen Pflanzenfotos, bei Thomas Frey für die grafische Gestaltung und bei Ursula Häussler-Kraus für die redaktionelle Gesamtkonzeption. Wilhelm Häussler

3 Der Weissensee ein seltenes Naturparadies Das Appartementhotel Seespitz liegt direkt am Westufer des malerischen Weissensees bei Füssen im Allgäu. Die Aussicht über den klaren See auf die imposante Bergkette ist einzigartig. Auf 850 m Meereshöhe gelegen und eingebettet in Wiesen, Hügel und Berge gehört der Weissensee zu den saubersten Seen in Deutschland. Der weitgehend unberührte Uferbereich ist eine ursprüngliche Naturlandschaft. Eine Besonderheit am Weissensee ist die Artenvielfalt der Pflanzen, die in den Biotopen rund um den See und an den Berghängen am südlichen Ufer zu finden sind. Der Apotheker Detlev Wiesner und der Informatiker Bernhard Fischer, ebenfalls begeisterter Hobby-Botaniker und Fotograf, haben sich intensiv mit der Flora rund um den Weissensee befasst. Die gefundenen Pflanzen wurden fachmännisch bestimmt, nach Zusammengehörigkeit geordnet und in der vorliegenden Broschüre mit großem Sachverstand dargestellt. Die Vielzahl der seltenen, teilweise streng geschützten Pflanzen, die hier in den verschiedenen Lebensräumen wachsen, ist eine botanische Besonderheit. Wandern auch Sie um den Weissensee, entdecken Sie die seltenen Pflanzen, farbenprächtigen Blumen und genießen Sie ein außergewöhnliches Naturparadies.

4 Weissensee Teichsimse Pflanzen am Weissensee Im 1985 erschienenen Du-Mont Kunst-Reiseführer Das Allgäu von Lydia L. Dewiel wird der Weissensee als ein melancholisch daliegender See beschrieben. Und er soll mit seinem Blick auf den herrlichen Säuling zu den schönsten des Allgäus gehören. So ist das gesamte Pfrontener und Füssener Vorland eine ungemein reizvolle, sich nach Norden hin öffnende Landschaft, von Seen wie dem Hopfensee, dem Bannwaldsee, dem Schwansee und dem Weissensee geprägt. Diese Seen sind als Reliktseen des ehemaligen Lechsees anzusehen, entstanden, nachdem während der Eiszeit diese Region unter einem riesigen Eismeer begraben war. Von diesem alten Lechsee sind als Umrandungen die Flyschhänge (so das Senkele) geblieben, aber auch Feuchtgebiete, Moore und Wiesen, die nun die Landschaft überaus abwechslungsreich prägen. An die Größe des ursprünglichen Lechsees kann augenscheinlich der Forggensee erinnern, der ja seit 1954 aufgestaut ist. Die Vielfalt der Landschaft, der Wechsel von Flusstälern, Schotterebenen, Mooren, Seen und Moränenhügeln steht für den Reiz des Alpenvorlandes und ist im Füssener Raum für den Naturliebhaber in reichem Maße zu genießen. Der traumhafte Blick von der Terrasse des Appartement Hotels Seespitz, oberhalb des Westufers des Weissensees, im Ortsteil Oberkirch, verstärkt die Neugier, die Vielfalt an Natureindrücken rund um den See zu erkunden. Während der Uferbereich links unterhalb des Hotels frei zugänglich ist und als Badeplatz und Spiel- und Liegewiese genutzt wird, erstreckt sich nach rechts, neben einem Ufer-Weidengebüsch, ein nicht sehr breiter Verlandungsbereich, der das Schilf- Röhricht bildet und vom Schilf (Phragmites australis) beherrscht wird.

5 Dieser Schilfgürtel, der sich auch über weite Bereiche des Ost- und Nordufers erstreckt, ist ein bedeutender Brut- und Rückzugsbereich der zahlreichen Wasservögel am See. Im meistens ruhigen Wasser des Weissensees steht noch weiter im See, vor dem Schilfgürtel, die ebenfalls sehr hoch werdende Teichsimse (Schoenoplectus lacustris), die schon durch ihre dunkel grasgrünen hohen Stängel auffällt, die bis 3 m hoch werden können. Dieses lockere Röhricht der Teichsimse steht im sandig- kiesigen, kalkhaltigen Grund in Wassertiefen von 0,5-1 m. Die laubblattlosen Stängel der Teichsimse sind wenig bruchfest und kommen nur in ruhigem Wasser vor. Bemerkenswert ist zudem, dass an dieser Teichsimse eine Mikroorganismenflora siedelt, die schwer abbaubare Substanzen wie Phenole aus dem Wasser aufnehmen und zu leichter zersetzlichen Abbaustoffen verarbeiten kann und somit einen hohen Stellenwert hinsichtlich der Sauberkeit des Seewassers besitzt. Das gesamte Südufer des Weissensees wird von einem bis zu 1.150m hohen Hang-Bergwald umschlossen, gebildet von den Nordhängen des Weissenseebergs und des Burgenbichlbergs. Diese mitunter auch steil ansteigenden Hänge sind teilweise sehr stark von Quell- und Hangdruckwasser durchsetzt und sorgen so für eine erstaunlich große Artenvielfalt an Pflanzen, sowohl in der Baum- aber auch in der Strauch- und Kräuterschicht. In diesem montanen Bergwald sind Fichten und Rotbuchen vorherrschend, daneben kommen in der Baumschicht Kiefern, Lärchen, Eschen, Bergahorn, Erlen vor, neben leider nur wenigen Weißtannen. Teilweise wird der Bergwald durch eine üppige Strauchschicht auch sehr dicht, so sind hier Vogelbeere, Heckenkirschenarten, Pfaffenhütchen, Alpenheckenrose, Schneeball, Holunder, Felsenbirne, und da es ein Nordhang ist, auch Behaarte Alpenrose zu nennen. Darüber hinaus ist durch die gute Durchfeuchtung bedingt, auch eine überaus artenreiche Krautschicht vorhanden, vom zarten Blau der Wald- Veilchen im Frühjahr, zum sehr zahlreich vorkommenden Türkenbund und Eisenhut im Sommer bis zum tiefblau blühenden stattlichen Schwalbenwurz- Enzian im frühen Herbst.

6 Aurikel, Primula auricula Am Südufer wird der Bergwald an mehreren Stellen von steil zum See hin abfallenden Felswänden unterbrochen und mitten im Fels finden sich, trotz der wenigen Feinerde, wunderschön blühende Pflanzen, wie die Alpen- Aurikel (Primula auricula) oder das weiß blühende Stängel- Fingerkraut (Potentilla caulescens), aber auch kleine Farne wie der Ruprechtsfarn (Gymnocarpium robertianum) oder der Braunstielige Streifenfarn (Asplenium trichomanes), alle sind sog. Chasmophyten oder Felsspaltenbewohner. Die Wurzeln dieser Pflanzen können selbst in feinste Risse dieser Kalkfelsen einwachsen und sind dann noch mit der ausreichenden Feuchtigkeit versorgt, obwohl der Wurzelraum und der Wasservorrat bisweilen äußerst gering sind, zumal die Pflanzen ja an freien und somit dem Licht und der Sonne ausgesetzten Stellen blühen. Im zeitigen Frühjahr strahlt in diesen Felsen das kräftige Gelb der Aurikel, die zusätzlich Feuchtigkeit in ihren fleischigen Blättern speichern kann. In diesen Felsbereichen entlang des schmalen Steges lassen sich auch den ganzen Sommer lang eine Vielzahl von Felsspaltenpflanzen entdecken, so das ebenfalls gelb blühende Niedrige Habichtskraut (Hieracium humilis), das weiß blühende Kugelschötchen (Kernera saxatilis), ferner die zierliche Zwerg- Glockenblume (Campanula cochlearifolia), alles Charakterpflanzen dieser Felsspaltenregion. Das hier blühende Niedrige Habichtskraut findet man sehr selten im Allgäu, wobei es hier in einer großen Population zu bewundern ist. Zudem sind in diesem sonnigeren und lichteren Bereich des felsigen Bergwaldes an Sträuchern die weiß blühende Felsenbirne (Amelanchier ovalis) und die gelb blühende Kronwicke (Coronilla emerus) zu bewundern, letztere ist in dieser Region sehr selten, gleichsam ein Gruß der Südalpen. Im Verlandungsbereich des schmalen Ostufers in Richtung Füssen sehen wir einen breiten Schilfgürtel. Vor allem aber wird der Blick auf den imposanten Säuling im Südosten gelenkt und natürlich auf Schloss Neuschwanstein, den Anziehungspunkt der Gegend schlechthin.

7 Weitere überaus artenreiche, aber auch sehr unterschiedliche Pflanzengesellschaften sind am Nordufer des Weissensees im Verlandungsbereich zu unterscheiden. Unterhalb der Pfarrkirche St. Walburga im Ortsteil Weissensee sind nach beiden Seiten hin weite Flächen durch das Mehlprimel- Kopfbinsenmoor (Primulo- Schoenetum ferrugenii) geprägt. Dies ist eine im Alpenvorland weit verbreitete Kalkflachmoor- Gesellschaft und häufig in der Verlandungszone kalkoligotropher Seen lokalisiert. Vom zeitigen Frühjahr an ist dieses Nieder- oder Flachmoor ungemein farbenprächtig, auffallend das tiefe Blau des Frühlings- Enzians (Gentiana verna) und des größer blühenden kurzstieligen Kalk- Glockenenzians (Gentiana clusii). Sehr häufig ist hier die rosafarben blühende Mehlprimel (Primula farinosa) zu sehen, die als Charakterpflanze diesem Niedermoortyp den Namen gibt. Auch sind die satt gelb blühende Trollblume (Trollius europaeus) und die Niedrige Schwarzwurzel (Scorzonera humilis) leuchtend gelbe Farbtupfer in den bunten, feuchten Frühlingswiesen. Im Spätsommer findet sich dann sowohl der dunkelblaue Schwalbenwurz- Enzian (Gentiana asclepiadea) und ebenso zahlreich der ansonsten nicht so häufige Lungen- Enzian (Gentiana pneumonanthe) in diesen weiten beeindruckenden Niedermoorwiesen. Trollblumen, Trollius europaeus Schneidbinsen, Cladietum marisci Eine Seltenheit am Nordufer ist das Schneidbinsen- Ried (Cladietum marisci), eine Verlandungsgesellschaft kalkhaltiger Gewässer, gerne lokalisiert an quelligen Stellen mit sauerstoffhaltigem Wasser. Dieses Schneidried (Cladium mariscus),

8 Langblättriges Waldvögelein, Cephalanthera longifolia das in diesem ufernahen Abschnitt vorherrschend wächst, verträgt keine oder nur geringe Wasserstands- Schwankungen und reagiert wesentlich empfindlicher als Schilf auf Umwelteinflüsse. Es kann ca. 2 m hoch werden und der Name Schneidried deutet an, dass die Blätter am Rand und am Rückenstiel schneidend scharf (Vorsicht!) sind. Beim genauen Betrachten wird man sehen, dass sie deutlich sägeförmig sind. Im Umfeld fallen aber auch bunt blühende Pflanzen auf, so die Sumpf- Platterbse (Lathyrus palustris), der Gemeine Beinwell (Symphytum officinale) und das Gemeine Helmkraut (Scutellaria galericulata). In der nacheiszeitlichen Wärmezeit war diese Schneidried- Gesellschaft häufig. Sie kann heute als eine Reliktgesellschaft angesehen werden und wird somit auch als lebende Fossilgesellschaft bezeichnet. (Görs 1975). Rund um den See kann auch der Liebhaber heimischer, wild wachsender Orchideen eine große Zahl von Arten entdecken, sei es im Uferbereich des Sees, im Bergwald oder auf den weitläufigen Niedermoorwiesen, wie z. B.: Bleiches Waldvögelein (Cephalanthera damasonium), Langblättriges Waldvögelein (Cephalanthera longifolia), Rotes Waldvögelein (Cephalanthera rubra), Fuchs sches Knabenkraut (Dactylorhiza fuchsii), Geflecktes Knabenkraut (Dactylorhiza maculata), Breitblättriges Knabenkraut (Dactylorhiza majalis), Braunrote Ständelwurz (Epipactis atrorubens), Breitblättrige Ständelwurz (Epipactis helleborine), Sumpf- Ständelwurz (Epipactis palustris), Große Händelwurz (Gymnandenia conopsea), Großes Zweiblatt (Listera ovata), Nestwurz (Neottia nidus-avis), Weiße Waldhyazinthe (Platanthera bifolia). So bleibt noch anzumerken, dass alle angeführten Pflanzen bequem vom Weg aus zu sehen und zu fotografieren sind, und somit sollten auch deren Bestände gesichert sein. Diese z.t. sehr sensiblen Biotope sind nur unter strenger Beachtung der eigentlich selbstverständlichen Vorgaben langfristig zu erhalten, also ohne Trampelpfade zu besonders augenfälligen Pflanzen, und Liegewiesen vor seltenen Orchideen.

9 Echte Felsenbirne, Amelanchier ovalis Pflanzen im Bergwald Am Südufer des Weissensees steigt ein von Fichten, aber auch von Buchen dominierter Mischwald an, mit einer bemerkenswerten Strauch- und Krautschicht. Baumschicht Picea abies Fagus sylvatica Abies alba Acer platanoides Acer pseudoplatanus Larix decidua Pinus sylvestris Alnus glutinosa Alnus incana Fraxinus excelsior Betula pendula Strauchschicht Rosa pendulina Lonicera xylosteum Lonicera alpigena Lonicera nigra Gewöhnliche Fichte Rotbuche Weiß- Tanne Spitz- Ahorn Berg- Ahorn Europäische Lärche Gemeine Kiefer Schwarz- Erle Graue Erle Gemeine Esche Gewöhnliche Birke Alpen- Hecken- Rose Rote Heckenkirsche Alpen- Heckenkirsche Schwarze Heckenkirsche

10 Fels-Zwergmispel, Cotoneaster tomentosus Pflanzen im Bergwald Strauchschicht Euonymus europea Euonymus latifolia Juniperus communis Pinus mugo Sorbus chamaemespilus Solanum dulcamara Sambucus racemosa Sambucus nigra Sorbus aucuparia Berberis vulgaris Cornus sanguinea Coronilla emerus Cotoneaster tomentosus Amelanchier ovalis Rhododendron hirsutum Salix waldsteiniana Sorbus aria Salix appendiculata Salix myrsinifolia Daphne mezereum Viburnum lantana Viburnum opulus Prunus padus Clematis vitalba Europäisches Pfaffenhütchen Breitblättriges Pfaffenhütchen Gemeiner Wachholder Berg- Kiefer Fels- Zwergmispel Bittersüßer Nachtschatten Roter Holunder Schwarzer Holunder Eberesche oder Vogelbeere Berberitze Blutroter Hartriegel Strauch- Kronwicke Fels- Zwergmispel Gemeine Felsenbirne Bewimperte Alpenrose Bäumchen- Weide Echte Mehlbeere Großblättrige Weide Schwarz- Weide Gemeiner Seidelbast Wolliger Schneeball Gemeiner Schneeball Gewöhnliche Traubenkirsche Gewöhnliche Waldrebe

11 Weiße Schwalbenwurz (fruchtend), Vincetoxicum hirundinaria Heidekraut, Calluna vulgaris Pflanzen der Krautschicht des Bergwaldes am Weissensee Huperzia selago Lycopodium annotinum Equisetum sylvaticum Equisetum litorale Dryopteris filix- mas agg. Dryopteris carthusiana Polystichum aculeatum Phegopteris connectilis Athyrium distentifolium Aconitum lycoctonum Aconitum napellus Aquilegia vulgaris Actaea spicata Primula elatior Ranunculus acris Ranunculus polyanthemos Ranunculus lanuginosus Thalictrum aquilegiifolium Urtica dioica Vincetoxicum hirundinaria Viola reichenbachiana Viola riviniana Alliaria petiolata Lunaria rediviva Capsella bursa pastoris Pyrola rotundifolia Orthilia secunda Tannen- Bärlapp Sprossender Bärlapp Wald- Schachtelhalm Ufer- Schachtelhalm Artengruppe Dorniger Wurmfarn Dorniger Wurmfarn Dorniger Schildfarn Gewöhnlicher Buchenfarn Gebirgs- Frauenfarn Gelber Eisenhut Blauer Eisenhut Gewöhnliche Akelei Christophskraut Hohe Schlüsselblume Scharfer Hahnenfuß Vielblütiger Hahnenfuß Wolliger Hahnenfuß Akeleiblättrige Wiesenraute Gewöhnliche Brennnessel Weiße Schwalbenwurz Wald- Veilchen Hain- Veilchen Gewöhnliche Knoblauchsrauke Ausdauerndes Silberblatt Hirtentäschel Rundblättriges Wintergrün Birngrün

12 Wolliger Hahnenfuß, Ranunculus lanuginosus Gemeiner Seidelbast, Daphne mezereum Pflanzen der Krautschicht des Bergwaldes am Weissensee Erica carnea Calluna vulgaris Vaccinium myrtillus Vaccinium vitis-idaea Lysimachia nummularia Aruncus dioicus Geum urbanem Fragaria vesca Fragaria viridis Malva moschata Rubus saxatilis Vicia sepium Vicia cracca Polygala chamaebuxus Oxalis acetosella Geranium robertianum Impatiens glandulifera Astrantia major Chaerophyllum hirsutum ssp. villarsii Torilis japonica Pimpinella major Aegopodium podagraria Angelica sylvestris Laserpitium latifolium Gentiana asclepiadea Galeobdolon luteum Lamium album Schneeheide Heidekraut Heidelbeere Preiselbeere Pfennig- Gilbweiderich Wald- Geißbart Gewöhnlicher Nelkenwurz Wald- Erdbeere Knack- Erdbeere Moschus- Malve Steinbeere Zaun- Wicke Gewöhnliche Vogel- Wicke Buchsblättriges Kreuzblümchen Wald- Sauerklee Stinkender Storchschnabel Drüsiges Springkraut Große Sterndolde Alpen- Kälberkopf Gewöhnliche Klettenkerbel Große Bibernelle Gewöhnlicher Giersch Gewöhnlicher Wald- Engelwurz Breitblättriges Laserkraut Schwalbenwurz- Enzian Echte Goldnessel Weiße Taubnessel

13 Stinkender Storchschnabel, Geranium robertianum Gewöhnliche Goldnessel, Galeobdolon luteum Galeopsis pubescens Glechoma hederacea Stachys sylvatica Veronica urticifolia Melampyrum sylvaticum Phyteuma spicatum Campanula trachelium Galium odoratum Galium aparin Galium sylvaticum Knautia dipsacifolia Eupatorium cannabinum Adenostyles alliariae Adenostyles glabra Tussilago farfara Aster bellidiastrum Prenanthes purpurea Aposeris foetida Picris hieracioides Crepis biennis Crepis paludosa Hieracium murorum Solidago virgaurea ssp. minuta Solidago gigantea Lapsana communis Aster versicolor Artemisia verlotiorum Luzula luzuloides Luzula sylvatica Weichhaariger Hohlzahn Gundermann Wald- Ziest Nesselblättriger Ehrenpreis Wald- Wachtelweizen Ährige Teufelskralle Nesselblättrge Glockenblume Waldmeister Gewöhnliches Kletten- Labkraut Wald- Labkraut Wald- Witwenblume Gewöhnlicher Wasserdost Grauer Alpendost Kahler Alpendost Huflattich Alpenmaßlieb Gewöhnlicher Hasenlattich Stinkender Hainsalat Gewöhnliches Bitterkraut Wiesen- Pippau Sumpf- Pippau Wald- Habichtskraut Alpen- Goldrute Riesen- Goldrute Gewöhnlicher Rainkohl Bunte Aster Kamtschatka- Beifuss Schmalblättrige Hainsimse Wald- Hainsimse

14 Pflanzen der Krautschicht des Bergwaldes am Weissensee Carex bryzoides Carex digitata Carex alba Carex sylvatica Carex flacca Carex montana Carex onithopoda Carex pendula Carex flava Deschampsia cespitosa Calamagrostis epigejos Milium effusum Melica nutans Festuca gigantea Bromus ramosus Briza media Bromus benekenii Brachypodium pinnatum Brachypodium rupestre Brachypodium sylvaticum Hordelymus europaeus Sesleria albicans Melica nutans Maianthemum bifolium Lilium martagon Polygonatum multiflorum Polygonatum verticillatum Convallaria majalis Paris quadrifolia Cephalanthera rubra Cephalanthera longifolia Cephalanthera damasonium Dactylorhiza fuchsii Epipactis atrorubens Epipactis helleborine Neottia nidus- avis Zittergras- Segge od. Seegras Finger- Segge Weiße Segge Wald- Segge Blaugrüne Segge Berg- Segge Vogelfuß- Segge Hänge- Segge Gewöhnliche Gelb- Segge Rasen- Schmiele Land- Reitgras Wald- Flattergras Nickendes Perlgras Riesen- Schwingel Späte Wald- Trespe Gewöhnliches Zittergras Frühe Wald- Trespe Fieder- Zwenke Felsen- Zwenke Wald- Zwenke Waldgerste Kalk- Blaugras Nickendes Perlgras Zweiblättrige Schattenblume Türkenbund- Lilie Vielblütige Weißwurz Quirlblütige Weißwurz Maiglöckchen Einbeere Rotes Waldvögelein Langblättriges Waldvögelein Bleiches Waldvögelein Fuchs- Knabenkraut Braunrote Ständelwurz Breitblättrige Ständelwurz Nestwurz

15 Stängel-Fingerkraut, Potentilla caulescens Alpen-Aurikel, Primula auricula Pflanzen der Kalkfelsspalten (Potentilletalia caulescentis) Kennarten: Potentilla caulescens Primula auricula Hieracium humile Campanula cochleariifolia ferner: Sesleria albicans Carex brachystachys Carex digitata Carex ornithopoda Crex montana Carex sempervirens Kernera saxatilis Biscutella laevigata Asplenium ruta muraria Asplenium trichomanes Asplenium viride Galium anisophyllum Gymnocarpium robertianum Cystopteris fragilis Euphrasia salisburgensis Moehringia muscosa Valeriana tripteris Calluna vulgaris Stängel- Fingerkraut Alpen- Aurikel Niedriges Habichtskraut Zwerg- Glockenblume Kalk- Blaugras Kurzährige Segge Finger- Segge Vogelfuß- Segge Berg- Segge Horst- Segge Felsen- Kugelschötchen Glattes Brillenschötchen Mauer- Streifenfarn Braunstieliger Streifenfarn Grünstieliger Streifenfarn Ungleichblättriges Labkraut Ruprechtsfarn Zerbrechlicher Blasenfarn Salzburger Augentrost Moos- Nabelmiere Stein- Baldrian Heidekraut Literatur: Rothmaler, W Exkursionflora von Deutschland Band 4

16 Gewöhnliche Teichsimse, Schoenoplectus lacustris Pflanzen des Schilfgürtels am Weissensee (Phragmition) Phragmites australis ferner: Phalaris arundinacea Galium palustre Scutellaria galericulata Stachys palustris Betula pubescens Alnus glutinosa Carex paniculata Carex acuta Carex acutiformis Cardamine palustris Carex elata Crepis biennis Dactylorhiza fuchsii Lysimachia vulgaris Molinia caerulea Molinia arundinacea Myosoton aquaticum Filipendula ulmaria Mentha longifolia Mentha aquatica Equisetum fluviatile Gewöhnliches Schilf Rohr- Glanzgras Sumpf- Labkraut Gewöhnliches Helmkraut Sumpf- Ziest Moor- Birke Schwarz- Erle Rispen- Segge Schlank- Segge Sumpf- Segge Sumpf- Schaumkraut Breitblättrige Steife Segge Wiesen- Pippau Fuchs- Knabenkraut Gewöhnlicher Gilbweiderich Pfeifengras Rohr- Pfeifengras Gewöhnlicher Wasserdarm Echtes Mädesüß Ross- Minze Wasser- Minze Teich- Schachtelhalm

17 Schilfgürtel vor Bergmischwald Impatiens glandulifera Iris pseudacorus Sparganium erectum Lathyrus pratensis Lythrum salicaria Impatiens glandulifera Solidago gigantea Cirsium oleraceum Cirsium rivulare Cirsium vulgare Cirsium plustre Calamagrostis canescens Valeriana officinalis subsp. sambucifolia Veronica beccabunga Salix alba Salix appendiculata Salix daphnoides Salix cinerea Salix purpurea Salix aurita Salix triandra Pinus rotundata Frangula alnus Betula pubescens Alnus glutinosa Drüsiges Springkraut Wasser- Schwertlilie Ästiger Igelkolben Wiesen- Platterbse Gewöhnlicher Blutweiderich Drüsiges Springkraut Riesen- Goldrute Kohl- Kratzdistel Bach- Kratzdistel Lanzett- Kratzdistel Sumpf- Kratzdistel Sumpf- Reitgras Holunderblättriger Arznei- Baldrian Bachbungen- Ehrenpreis Silber- Weide Großblättrige Weide Reif- Weide Grau- Weide Purpurweide Ohr- Weide Mandel- Weide Moor- Kiefer Faulbaum Moor- Birke Schwarz- Erle

18 Schneidbinsen-Ried, Cladietum marisci Binsen-Schneidried, Cladium mariscus Pflanzen im Schneidried am Weissensee Cladium mariscus ferner: Symphytum officinale Lathyrus palustris Galium palustre Scutellaria galericulata Stachys palustris Valeriana officinalis agg. Lythrum salicaria Molinia caerulea Lysimachia vulgaris Equisetum fluviatile Filipendula ulmaria Calamagrostis canescens Binsen- Schneidried Gewöhnlicher Beinwell Sumpf- Platterbse Sumpf- Labkraut Gewöhnliches Helmkraut Sumpf- Ziest Arznei- Baldrian Gewöhnlicher Blutweiderich Pfeifengras Gewöhnlicher Gilbweiderich Teich- Schachtelhalm Echtes Mädesüß Sumpf- Reitgras

19 Mehlprimel-Kopfbinsenmoor, Primulo- Schoenetum ferrugenii Pflanzen auf weiten Flächen eines Niedermoors Kennarten: Primula farinosa Schoenus ferrugineus ferner: Gentiana verna Gentiana clusii Gentiana asclepiadea Gentiana urticulosa Gentiana pneumonanthe Tofieldia calyculata Peucedanum palustre Chaerophyllum hirsutum Eriophorum latifolium Epipactis palustris Parnassia palustris Carex davalliana Carex flava Carex demissa Carex hirta Carex lepidocarpa Carex panicea Eleocharis palustris Pinguicula vulgaris Menyanthes trifoliata Aster bellidiastrum Trollius europaeus Mehl- Primel Rostrotes Kopfried Frühlings- Enzian Kalk- Glockenenzian Schwalbenwurz- Enzian Schlauch- Enzian Lungen- Enzian Kelch- Simsenlilie Sumpf- Haarstrang Rauhaariger Kälberkopf Breitblättriges Wollgras Sumpf- Ständelwurz Sumpf- Herzblatt Torf- Segge Gelb- Segge Aufsteigende Gelbsegge Behaarte Segge Schuppenförmige Segge Hirse- Segge Gewöhnliche Sumpfbinse Echtes Fettkraut Fieberklee Alpenmaßlieb Trollblume

20 Pflanzen auf weiten Flächen eines Niedermoors Phyteuma orbiculare Bistorta officinalis Lychnis flos-cuculi Silene dioica Pimpinella major Caltha palustris Ranunculus aconitifolius Trichoforum cespitosum Buphthalmum salicifolium Scorzonera humilis Senecio aquaticus Leontodon hispidus Valeriana dioica Succisa pratensis Centaurea jacea Prunella vulgaris Molinia caerulea Potentilla erecta Equisetum palustre Linum catharticum Sanguisorba officinalis Cirsium palustre Scutellaria galericulata Euphrasia officinalis Epilobium plustre Lotus corniculatus Tetragonolobus maritimus Allium suaveolens Allium carinatum ssp. carinatum Allium carinatum ssp. pulchellum Dactylorhiza majalis Dactylorhiza incarnata Ranunculus montanus Ranunculus acris Kugel- Teufelskralle Schlangen- Wiesenknöterich Kuckucks- Lichtnelke Rote Lichtnelke Große Pimpinelle Sumpf- Dotterblume Eisenhut- Hahnenfuß Rasen- Haarsimse Weidenblatt- Rindsauge Niedrige Schwarzwurzel Wasser- Greiskraut Steifhaariger Löwenzahn Kleiner Baldrian Gewöhnlicher Teufelsabbiss Wiesen- Flockenblume Gewöhnliche Braunelle Pfeifengras Blutwurz Sumpf- Schachtelhalm Purgier- Lein Großer Wiesenknopf Sumpf- Kratzdistel Gewöhnliches Helmkraut Gewöhnlicher Augentrost Sumpf- Weidenröschen Gewöhnlicher Hornklee Gelbe Spargelerbse Duft- Lauch Gekielter Lauch Schöner Lauch Breitblättriges Fingerknabenkraut Fleischrotes Knabenkraut Berg- Hahnenfuß Scharfer Hahnenfuß

21 Niedrige Schwarzwurzel, Scorzonera humilis Lungen-Enzian, Gentiana pneumonanthe Fieberklee, Menyantes trifoliata Sumpf-Stendelwurz, Epipactis palustris, (Erich Nelson)

22 Pflanzen auf weiten Flächen eines Niedermoors Galium boreale Galium uliginosum Galium verum Rhinantus angustifolius Mentha aquatica Anthericum ramosum Gymnadenia conopsea Dianthus superbus Colchicum autumnale Briza media Sesleria albicans Platanthera bifolia Platanthera chlorantha Gladiolus palustris Juncus inflexus Juncus effusus Juncus articulatus Cardamine pratensis Ajuga reptans Polygala amara Polygala amarella im Randbereich: Alnus incana Betula pubescens Juniperus communis Sorbus arid Epipactis helleborine subsp. helleborine Epipactis leptochila subsp.neglecta Nordisches Labkraut Moor- Labkraut Echtes Labkraut Großer Klappertopf Wasser- Minze Rispen- Graslilie Große Händelwurz Pracht- Nelke Herbst- Zeitlose Gewöhnliches Zittergras Kalk- Blaugras Weiße Waldhyazinthe Grünliche Waldhyazinthe Sumpf- Gladiole Blaugrüne Binse Flatter- Binse Glieder- Binse Wiesen- Schaumkraut Kriech- Günsel Bitteres Kreuzblümchen Sumpf- Kreuzblümchen Grau- Erle Moor- Birke Gewöhnlicher Wachholder Echte Mehlbeere Breitblättrige Ständelwurz Übersehene Ständelwurz

23 Anschrift des Verfassers Detlev Wiesner Gennachstr Buchloe Foto-Aufnahmen Bernhard Fischer Neunkirchner Str München Literaturverzeichnis: Ellenberg, H Vegetation Mitteleuropas mit den Alpen 4. Auflage Oberdorfer,E Süddeutsche Pflanzengesellschaften 2. Auflage Teil 1 und Teil 2 Rothmaler, W Bd. 3 Gefäßpflanzen, Atlas Rothmaler, W Bd. 4 Exkursionsflora von Deutschland Wilmanns, O Ökologische Pflanzensoziologie 3. Auflage Nelson, E Die Orchideen Deutschlands und der angrenzenden Gebiete

24 Appartementhotel Seespitz im Allgäu Pfrontener Str. 45, Füssen-Weissensee Telefon 08362/388 99, Telefax 08362/

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