Bewegung als gesundheitspolitische Herausforderung für eine alternde. Univ. Prof. Dr. Paul Haber Wien

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Bewegung als gesundheitspolitische Herausforderung für eine alternde. Univ. Prof. Dr. Paul Haber Wien"

Transkript

1 Bewegung als gesundheitspolitische Herausforderung für eine alternde Gesellschaft Univ. Prof. Dr. Paul Haber Wien 1

2 Die Bevölkerungspyramide 20 % aller Menschen über 60 erhalten Pflegegeld (> 50 Stunden Pflege/Monat) wenn nicht geschieht ht dann > Univ. Prof. Dr. Paul Haber 2

3 Der Jungbrunnen (Lukas Cranach d. Ältere) Univ. Prof. Dr. Paul Haber 3

4 Die biologischen Altersmerkmale (Risikofaktoren) Aktivitätsmerkmal 1. täglicher Energieumsatz (PAL) ( Bewegungsmangel) Körperliche Merkmale 2. Muskelmasse (Muskelkraft; Schwäche) 3. O 2 -aufnahmefähigkeit (Ausdauer; Schwäche) 4. Körperfettanteil ( Metabolisches Syndrom, Diabetes, Arteriosklerose, Karzinome) 5. Knochendichte ( Osteoporose) Univ. Prof. Dr. Paul Haber 4

5 Die Ausdauer und Kraft im Altersgang 45 Die Dynamik ( % / Dekade) entspricht dem 25 Altersgang g des TEU l.vo2max, ml/kg rel 10 Altersgang der Ausdauer (Frauen) Alter (Jahre) Maximum Mittelwert Minimum Univ. Prof. Dr. Paul Haber 5

6 Altersgang von Leistung und Trainingsumfang bei einem Volkslauf über 10 km Dem Abfall der Jahrgangs- Siegergeschwindigkeit entspricht eine massive Abnahme des Jahres- Trainingsumfanges Univ. Prof. Dr. Paul Haber 6

7 Altersgang des Körperfettanteil in % Univ. Prof. Dr. Paul Haber 7

8 Altersgang der Knochendichte Die Knochendichte korreliert mit der Muskelmasse! Univ. Prof. Dr. Paul Haber 8

9 Die Altersmerkmale Stoffwechselmerkmale 6. Insulinempfindlichkeit it ( Diabetes 2) 7. Blutfette (Cholesterin, HDL, LDL, Arteriosklerose, HI, Schlaganfall), Kreislaufmerkmal 8. Blutdruck ( Arteriosklerose, HI, Schlaganfall) Univ. Prof. Dr. Paul Haber 9

10 Beeinflussung von Altersmerkmalen Medikamentös Adipositas it (nicht nachhaltig) Knochenmasse Cholesterin Insulinsensitivität Blutdruck Aber nicht: Bewegung, V O 2 max, Muskelmasse (= Schwäche) Univ. Prof. Dr. Paul Haber 10

11 Beeinflussung von Altersmerkmalen Ernährung Adipositas Cholesterin Insulinsensitivität Blutdruck Aber nicht: Bewegung, VO 2 max, Muskelmasse (= Schwäche), Knochenmasse Univ. Prof. Dr. Paul Haber 11

12 Beeinflussung von Altersmerkmalen Durch Ernährung: Die durchschnittliche h h Bewegungszeit heute: 40 Min. pro Tag (statt 5 St.) Die meisten adipösen Menschen können auf Dauer nicht so wenig essen, wie sie sich bewegen Univ. Prof. Dr. Paul Haber 12

13 Schlussfolgerung Konzepte, die die Adipositas nur durch Ernährung, ohne Bewegung behandeln wollen, sind zum Scheitern verurteilt Univ. Prof. Dr. Paul Haber 13

14 Beeinflussung von Altersmerkmalen Alltagsbewegung : Energieumsatz (PAL) Beeinflussung von Adipositas Risikofaktoren Folgekrankheiten Keine Beeinflussung von V O 2 max (Ausdauer) Muskelmasse (Kraft) Schwäche Univ. Prof. Dr. Paul Haber 14

15 Beeinflussung von Altersmerkmalen Training: i Energieumsatz (PAL) Wachstum von VO 2 max (Ausdauer) Muskelmasse (Kraft) Beeinflussung von Adipositas Schwäche Und ALLES andere!! (inklusive Depression und mentale Fitness) Univ. Prof. Dr. Paul Haber 15

16 Bewegung g oder Fitness? Der wirksamere Einflussfaktor ist eindeutig die körperliche Leistungsfähigkeit (aerobe Breite in MET) Perzentile: geringste bis höchste aerobe Breite Univ. Prof. Dr. Paul Haber 16

17 Der Einfluss von Bewegung und Training auf die Altersmerkmale 1. Tagesenergieumsatz Alltagsbewegung + Training Demenz Depression 2. V O 2 max 3. Muskelmasse Schwäche Hilfsbedürftigkeit Ernährung 4. Körperfett 5. Knochendichte Osteoporose 6. Blutdruck 7. Insulinempfindl. 8. Cholesterin Medikamente Krankheiten H/K. DM2 Malignome Univ. Prof. Dr. Paul Haber 17

18 Warum braucht ein alter Mensch Hilfe oder Pflege? Die Ursache ist meist nicht nur Krankheit Die Ursache ist häufig auch körperliche Schwäche, zusätzlich zum Altersgang (mit oder ohne Krankheit) Univ. Prof. Dr. Paul Haber 18

19 Was bringt Training? Leistungsfähigkeit ohne mit Training Gewinn an Lebenszeit ohne Hilfsbedürftigkeit Grenze zur Hilfsbedürftigkeit Pflegezeit ohne Training Alter(Jahre) Pflegezeit mit Training Univ. Prof. Dr. Paul Haber 19

20 Die Bedeutung von Bewegung und Training Bewegungsmangel ist die Seuche des 21. Jahrhunderts Bewegung und Training sind die Prophylaxe der häufigsten Zivilisationskrankheiten und der Pflegebedürftigkeit als Folge von Schwäche Univ. Prof. Dr. Paul Haber 20

21 Eine Bewegungsempfehlung g g Wöchentlich h zusätzlich >2000 kcal durch Bewegung: Training: Verbesserung von V O 2 max: 2 x 1 St. Ausdauer: 800 kcal Muskelmasse: 2 x ½ St. Muskeltr.: 200 kcal Alltagsbewegung: tgl. eine Stunde mit 3 MET (Gehen mit 4 km/h): 1000 kcal Leistungsfähigkeit: % über Ø Univ. Prof. Dr. Paul Haber 21

22 Vorbereitung auf die Zukunft Genügt mehr Pflege? Pflegepersonal Pflegeeinrichtungen Oder auch mehr Training? Anderes Personal (TrainerInnen) Andere Einrichtungen (Trainingszentren) Andere Investitionen, Infrastrukturen Motivation der Betroffenen Univ. Prof. Dr. Paul Haber 22

23 Ärzte Medien Krankenkassen Versicherungen Wer ist gefordert? Interessenvertretungen Gewerkschaften Kammern Politik Die österreichischen Sportvereine; Neue Angebote für: Gesundheitssport Seniorensport Univ. Prof. Dr. Paul Haber 23

Leben mit Diabetes - Die Herausforderung meistern! - Mechthild Segna Diabetesberaterin DDG

Leben mit Diabetes - Die Herausforderung meistern! - Mechthild Segna Diabetesberaterin DDG Leben mit Diabetes - Die Herausforderung meistern! - Mechthild Segna Diabetesberaterin DDG Leben mit Diabetes Welche Typen von Diabetes? Wie entsteht Diabetes? Welche Folgen kann Diabetes haben? Wie kann

Mehr

Trainingsplan. Mister Fitness. Sporttexx 10000 m. winlactat. Körpergewicht 84,0 kg. 01.10.2008-23.12.2008 Energieverbrauch: 36900 kcal.

Trainingsplan. Mister Fitness. Sporttexx 10000 m. winlactat. Körpergewicht 84,0 kg. 01.10.2008-23.12.2008 Energieverbrauch: 36900 kcal. Sporttexx 10000 m Dauer 84 Tage Energieverbrauch: 36900 kcal Mister Fitness Körpergewicht 84,0 kg Energieverbauch Grundumsatz winlactat 2681 kcal/24h Trainingsziel Definierte Trainingseinheiten und -ziele

Mehr

Labortests für Ihre Gesundheit. Blutzucker- und Cholesterintests 11

Labortests für Ihre Gesundheit. Blutzucker- und Cholesterintests 11 Labortests für Ihre Gesundheit Blutzucker- und Cholesterintests 11 01IPF Labortests für Ihre Gesundheit Blutzucker- und Cholesterintests Fragen und Antworten Diabetes nimmt explosionsartig zu. Die Weltgesundheitsorganisation

Mehr

GESUNDHEIT DURCH BEWEGUNG Bedeutung der Bewegung für die Gesundheit

GESUNDHEIT DURCH BEWEGUNG Bedeutung der Bewegung für die Gesundheit GESUNDHEIT DURCH BEWEGUNG Bedeutung der Bewegung für die Gesundheit Mag. Werner Kandolf, Bundessportakademie Innsbruck Abteilung der Instruktorenausbildungen Superfaktor Bewegung Hat Bewegung bzw. Sport

Mehr

Gesund durch Laufen. Prim. Dr. Werner Benzer Institut für Sportmedizin SPORTMEDIZINISCHES ZENTRUM LANDESKRANKENHAUS FELDKIRCH

Gesund durch Laufen. Prim. Dr. Werner Benzer Institut für Sportmedizin SPORTMEDIZINISCHES ZENTRUM LANDESKRANKENHAUS FELDKIRCH Gesund durch Laufen Prim. Dr. Werner Benzer Institut für Sportmedizin SPORTMEDIZINISCHES ZENTRUM LANDESKRANKENHAUS FELDKIRCH Sport als Medizin Die Neuerfindungen von Medikamenten im 20. Jahrhundert waren

Mehr

KOPIE. Diabetes in Kürze. «Schritt um Schritt zu mehr Gesundheit!»

KOPIE. Diabetes in Kürze. «Schritt um Schritt zu mehr Gesundheit!» Diabetes in Kürze «Schritt um Schritt zu mehr Gesundheit!» Schweizerische Diabetes-Gesellschaft Association Suisse du Diabète Associazione Svizzera per il Diabete Was ist Diabetes? Es gibt 2 Typen von

Mehr

Ball statt Pille Kann Bewegung Medikamente ersetzen? Prof. Dr. Dr. Winfried Banzer Abteilung Sportmedizin J.W. Goethe Universität Frankfurt am Main Ein Paar Zahlen Nicht übertragbare Krankheiten: 92% der

Mehr

Praxistage 2012. Gesundheitsversicherung statt Krankenkasse - Ist der Weg das Ziel? Ein Plus für UnternehmerInnen

Praxistage 2012. Gesundheitsversicherung statt Krankenkasse - Ist der Weg das Ziel? Ein Plus für UnternehmerInnen Praxistage 2012 Gesundheitsversicherung statt Krankenkasse - Ist der Weg das Ziel? Ein Plus für UnternehmerInnen Gesundheitsversicherung statt Krankenkasse - Ist der Weg das Ziel? Gesundheitsausgaben im

Mehr

Rudolf Schoberberger Zentrum für Public Health Institut für Sozialmedizin Medizinische Universität Wien

Rudolf Schoberberger Zentrum für Public Health Institut für Sozialmedizin Medizinische Universität Wien Rudolf Schoberberger Zentrum für Public Health Institut für Sozialmedizin Medizinische Universität Wien Erhöhung hung des relativen Risikos auf das 3 und mehrfache Diabetes mellitus Hypertonie Dyslipidämie

Mehr

(ISRCTN27834915) W. Mayer-Berger 1, C. Kettner 1, C. Pieper², A. Marr², S. Moebus² U. Bräutigam 3, A. Michalsen 4

(ISRCTN27834915) W. Mayer-Berger 1, C. Kettner 1, C. Pieper², A. Marr², S. Moebus² U. Bräutigam 3, A. Michalsen 4 Evaluation der Nachhaltigkeit von Viniyoga und Progressiver Muskelrelaxation in der stationären Rehabilitation von Patienten mit arterieller Hypertonie (ISRCTN27834915) W. Mayer-Berger 1, C. Kettner 1,

Mehr

Ernährung, Bewegung, Motivation. Das A und O bei Adipositas und Typ-2-Diabetes

Ernährung, Bewegung, Motivation. Das A und O bei Adipositas und Typ-2-Diabetes Ernährung, Bewegung, Motivation Das A und O bei Adipositas und Typ-2-Diabetes Theresa van Gemert Institut für Klinische Diabetologie am Deutschen Diabetes-Zentrum Leibniz-Zentrum für Diabetes-Forschung

Mehr

Effekte von Sport und Bewegung für Hochaltrige

Effekte von Sport und Bewegung für Hochaltrige Effekte von Sport und Bewegung für Hochaltrige Dr. phil. Christoph Rott Workshop Kommunen und Sportvereine: Gemeinsam für mehr Bewegung für Hochaltrige und Menschen mit Demenz Berlin, 06. November 2015

Mehr

Genereller Nutzen körperlicher Aktivität im Alltag

Genereller Nutzen körperlicher Aktivität im Alltag Genereller Nutzen körperlicher Aktivität im Alltag - ökonomische Sichtweisen, Statistiken, wirtschaftliche Aspekte - Dipl. Sportwiss. -Zentrum für Gesundheit der Deutschen Sporthochschule Köln- Nachgewiesene

Mehr

SELBSTÄNDIG GESUND - DIE SVA GESUNDHEITSVERSICHERUNG

SELBSTÄNDIG GESUND - DIE SVA GESUNDHEITSVERSICHERUNG SELBSTÄNDIG GESUND - DIE SVA GESUNDHEITSVERSICHERUNG Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft Landesstelle Oberösterreich, Dir. Dr. Martin Scheibenpflug Die SVA Gesundheitsversicherung Die

Mehr

Körperliche Aktivität nach Stammzelltransplantation Must have or nice to have?!

Körperliche Aktivität nach Stammzelltransplantation Must have or nice to have?! Informationstag für Patienten & deren Angehörigen; 22. Juni 2013, Universitätsspital Basel Körperliche Aktivität nach Stammzelltransplantation Must have or nice to have?! Dr. Ruud Knols, PT, Ph.D. Direktion

Mehr

Körperliches Training und Sport - Gibt es ein Potenzial bei der Prävention und Therapie von Prostatakrebs??

Körperliches Training und Sport - Gibt es ein Potenzial bei der Prävention und Therapie von Prostatakrebs?? Körperliches Training und Sport - Gibt es ein Potenzial bei der Prävention und Therapie von Prostatakrebs?? Prof. Dr. Andreas M. Nieß Medizinische Universitätsklinik Tübingen Abteilung Sportmedizin http://www.medizin.uni-tuebingen.de/sportmedizin

Mehr

Gesundheitswirksame Bewegung

Gesundheitswirksame Bewegung Herbst 2007 Seite 1 / 6 Merkblatt 2.2 Inhalt: Gesundheitswirksame Bewegung S. 2 Warum Bewegung gesund ist S. 2 Bewegungsempfehlungen für Erwachsene S. 3 Empfehlungen für bereits Aktive S. 4 Bewegung im

Mehr

Wir mobilisieren Kräfte ADIPOSITAS KRANKHEIT BEWÄLTIGEN

Wir mobilisieren Kräfte ADIPOSITAS KRANKHEIT BEWÄLTIGEN Wir mobilisieren Kräfte ADIPOSITAS KRANKHEIT BEWÄLTIGEN Nachhaltig und individuell betreut Wollen Sie neu anfangen und leichter durch das Leben gehen? Mit unserem Fachwissen und unserer Erfahrung helfen

Mehr

WICHTIG Der normale Blutzuckerspiegel liegt zwischen 70 und 100 mg/100 ml Blut.

WICHTIG Der normale Blutzuckerspiegel liegt zwischen 70 und 100 mg/100 ml Blut. Leberzellen herabgesetzt wird. Auf Dauer stumpfen diese ab die Basis für die Insulinresistenz wird gelegt. Zugleich gibt es Hinweise, dass ein Überangebot von Entzündungsmediatoren im Blut sogar den völligen

Mehr

Strategie 1.1. Positive Einstellung in der Gesellschaft zu Bewegung und Sport durch Aufklärung und Öffentlichkeitsarbeit

Strategie 1.1. Positive Einstellung in der Gesellschaft zu Bewegung und Sport durch Aufklärung und Öffentlichkeitsarbeit Krankheiten des Skeletts, der Muskeln und des Bindegewebes Ausgangslage: Rückenleiden zählen in Deutschland, wie in den meisten Industrienationen, zu den häufigsten Beschwerdebildern in der Bevölkerung.

Mehr

Sport und Ernährung. weniger Gewicht, niedrigerer Blutdruck, geringere Cholesterinwerte. Gemeinschaftspraxis

Sport und Ernährung. weniger Gewicht, niedrigerer Blutdruck, geringere Cholesterinwerte. Gemeinschaftspraxis Sport und Ernährung weniger Gewicht, niedrigerer Blutdruck, geringere Cholesterinwerte Gemeinschaftspraxis Diabetologische Schwerpunktpraxis Hausärztliche Versorgung Gelbfieberimpfstelle Dr. med. Ottmar

Mehr

Normales, krankhaftes, optimales Altern

Normales, krankhaftes, optimales Altern Normales, krankhaftes, optimales Altern Normales Altern : Erreichen der durchschnittlichen Lebensspanne bei lediglich altersbedingt üblichen Funktionseinbußen. Krankhaftes Altern : Auftreten von Krankheitssymptomen,

Mehr

2 3 4 5 6 7 8 9 10 12,999,976 km 9,136,765 km 1,276,765 km 499,892 km 245,066 km 112,907 km 36,765 km 24,159 km 7899 km 2408 km 76 km 12 14 16 1 12 7 3 1 6 2 5 4 3 11 9 10 8 18 20 21 22 23 24 25 26 28

Mehr

Labortests für Ihre Gesundheit. Herz-Kreislauf- Erkrankungen auf der Spur 06

Labortests für Ihre Gesundheit. Herz-Kreislauf- Erkrankungen auf der Spur 06 Labortests für Ihre Gesundheit Herz-Kreislauf- Erkrankungen auf der Spur 06 01IPF Labortests für Ihre Gesundheit Herz-Kreislauf- Erkrankungen auf der Spur Frühe Diagnose erspart fatales Ende Die Tabellen

Mehr

»Ich fühle mich gut trotz Diabetes«

»Ich fühle mich gut trotz Diabetes« »Ich fühle mich gut trotz Diabetes«1 Vorwort: Was Ihnen dieses Buch bietet... 12 Einführung 15 Für wen dieses Buch geschrieben ist... 16 Ein gutes Leben mit Diabetes führen 16 2 Grundlagen des Diabetes

Mehr

Verletzungen im Aerobic

Verletzungen im Aerobic Verletzungen im Aerobic oder: Was tun, wenn`s beim Teilnehmer klemmt? Sportwissenschaftler Studie 1999 150 Instruktor Alter : 28 J Tätigkeit: 5,5 J Frequenz: 10,7 h Lizenz: 75,9 % Ärztl. Behandlung: 79%

Mehr

Von kardiovaskulären Risikofaktoren zu Demenz. Brennpunkt Demenz, Köln 06.11.2010

Von kardiovaskulären Risikofaktoren zu Demenz. Brennpunkt Demenz, Köln 06.11.2010 Von kardiovaskulären Risikofaktoren zu Demenz Brennpunkt Demenz, Köln 06.11.2010 Stationär Heime / Krankenhaus konsiliarisch tagesklinische Versorgung Gedächtnissprechstunden Memory Clinics Gerontopsychiatrische

Mehr

Mit Hilfe eines Fragebogens wurden Befindlichkeit und Lebensqualität vor und nach der Beobachtung abgefragt.

Mit Hilfe eines Fragebogens wurden Befindlichkeit und Lebensqualität vor und nach der Beobachtung abgefragt. Beweg Dich Beobachtung strukturelle Sporttherapie Engelbert Zankl, Andrea Brunner, Münchner Aids-Hilfe e.v. Grundgedanke: Durch die Verbesserung der HIV-Therapie steigt die Lebenserwartung HIV-positiver

Mehr

Umsetzung der Leitlinie Diabetes und Sport in die Praxis Symposium der AG Diabetes und Sport anlässlich des DDG - Kongresses

Umsetzung der Leitlinie Diabetes und Sport in die Praxis Symposium der AG Diabetes und Sport anlässlich des DDG - Kongresses Umsetzung der Leitlinie Diabetes und Sport in die Praxis Symposium der AG Diabetes und Sport anlässlich des DDG - Kongresses Acht Jahre erfolgreiche Arbeit der Initiativgruppe Diabetes und Sport, inzwischen

Mehr

Gesund Bleiben. Medicare Vorsorgeuntersuchungen

Gesund Bleiben. Medicare Vorsorgeuntersuchungen Gesund Bleiben Medicare Vorsorgeuntersuchungen Dienste zur Krankheitsvorbeugung und frühen Erkennung stellen einfache und wichtige Schritte dar, gesund zu bleiben. Dienste zur Krankheitsvorbeugung und

Mehr

Bewegung & Entspannung. 28. November 2014

Bewegung & Entspannung. 28. November 2014 Bewegung & Entspannung 28. November 2014 Gesundheit Ausgewogene Ernährung Moderate Bewegung Angenehmes soziales Umfeld Ressourcen stabil labil Einseitige Ernährung Bewegungsmangel Soziale Isolation Belastungen

Mehr

OSTEOPOROSE KNOCHENSCHWUND: VERMEIDBAR, BEHANDELBAR ODER EINFACH EIN SCHICKSALSSCHLAG?

OSTEOPOROSE KNOCHENSCHWUND: VERMEIDBAR, BEHANDELBAR ODER EINFACH EIN SCHICKSALSSCHLAG? OSTEOPOROSE KNOCHENSCHWUND: VERMEIDBAR, BEHANDELBAR ODER EINFACH EIN SCHICKSALSSCHLAG? ÜBERSICHT Das Organ Knochen Knochenkrankheit Was ist das? Einteilung der Osteoporose Risikofaktoren Symptomatik Diagnostik

Mehr

Menschen mit Demenz - Krankheitsbilder und Behandlungsoptionen

Menschen mit Demenz - Krankheitsbilder und Behandlungsoptionen 5. Fachveranstaltung der STGAG/PKM und des Spitex Verbandes Thurgau am 14.05.2013 Menschen mit Demenz - Krankheitsbilder und Behandlungsoptionen Dr. med. Jacques-Emmanuel Schaefer Demenz, eine Alterskrankheit...!?

Mehr

CaritasKlinikum Saarbrücken

CaritasKlinikum Saarbrücken CaritasKlinikum Saarbrücken Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität des Saarlandes PATIENTENINFORMATION Periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK): Gefäßtraining in der Gefäßsportgruppe 2 Periphere

Mehr

Ernährungsberatung für Menschen mit geistiger Behinderung

Ernährungsberatung für Menschen mit geistiger Behinderung Ernährungsberatung für Menschen mit geistiger Behinderung 8. Fachtagung Therapie bei Menschen mit geistiger Behinderung Geistige Behinderung und Sucht 6./7. Februar 2014 Melanie Adam, Heilerziehungspflegerin

Mehr

"Lüdenscheider Aktivitätsfragebogen" zum Risikofaktor Bewegungsmangel

Lüdenscheider Aktivitätsfragebogen zum Risikofaktor Bewegungsmangel "Lüdenscheider Aktivitätsfragebogen" zum Risikofaktor Bewegungsmangel Höltke/Jakob Sportmedizin Hellersen 2002 Vorbemerkungen Vorrangiges Ziel der Gesundheitsvorsorge ist es heutzutage in den Industrienationen

Mehr

3. Burgenländische PsySoMed Tagung 9. Oktober 2010, Eisenstadt

3. Burgenländische PsySoMed Tagung 9. Oktober 2010, Eisenstadt 3. Burgenländische PsySoMed Tagung 9. Oktober 2010, Eisenstadt Altern ist kein Schicksal? Zur Plastizität des alternden Gehirns unter besonderer Berücksichtigung der Demenzprävention Prof. Dr. med. Johannes

Mehr

Am liebsten geistig fit bis ins hohe Alter

Am liebsten geistig fit bis ins hohe Alter Am liebsten geistig fit bis ins hohe Alter Prof. Dr. Andreas Fellgiebel Universitätsmedizin Mainz Klinik für Psychiatrie und Das Nachlassen der geistigen Leistungsfähigkeit im Alter ist normal und führt

Mehr

Bewegung und Gesundheit Fond Gesundes Österreich.

Bewegung und Gesundheit Fond Gesundes Österreich. Trotz ständiger Schneelage: Geräumte Wanderwege am Truppenübungsplatz Der Winter 2009/10 bringt immer wieder neue Schneefälle und der größte Teil der Feldwege sind verschneit und für Fußgänger unpassierbar

Mehr

Anamnese, Mann 56 J (Mai 2003)

Anamnese, Mann 56 J (Mai 2003) Fallvorstellung (Vortrag auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für angewandte Endokrinologie 2007 in Eltville) Anamnese, Mann 56 J (Mai 2003) Meine Frau schickt mich! Ich bin ihr zu dick. Ansonsten

Mehr

Eingangsfragebogen. Bitte senden Sie mir den ausgefüllten Fragebogen per Mail oder Post zurück.

Eingangsfragebogen. Bitte senden Sie mir den ausgefüllten Fragebogen per Mail oder Post zurück. Eingangsfragebogen Um Ihr Coaching so erfolgreich und effektiv wie möglich zu machen, möchte ich Sie bitten den Fragebogen so ausführlich und so ehrlich wie möglich zu beantworten. Je mehr mehr ich über

Mehr

Macht Bewegung schlau? Der Einfluss von Sport und Bewegung auf die geistige Leistungsfähigkeit

Macht Bewegung schlau? Der Einfluss von Sport und Bewegung auf die geistige Leistungsfähigkeit Macht Bewegung schlau? Der Einfluss von Sport und Bewegung auf die geistige Leistungsfähigkeit Tim Hartmann Departement für Sport, Bewegung & Gesundheit, Universität Basel SNE Symposium Solothurn, den

Mehr

Sicher - ohne Burnout! amb@enorminform.at

Sicher - ohne Burnout! amb@enorminform.at Sicher - ohne Burnout! Heini Bergmüller Bergmüllers Fitness & Gesundheit amb@enorminform.at Immunsystem stabilisieren Blutfette regulieren Ruhepuls senken Blutdruck normalisieren Stressverträglichkeit

Mehr

DIAFIT REHABILITATIONS- PROGRAMM DIABETES MELLITUS

DIAFIT REHABILITATIONS- PROGRAMM DIABETES MELLITUS DIAFIT REHABILITATIONS- PROGRAMM DIABETES MELLITUS Ihr Gesundheitszentrum im Freiamt. Wo Sie sich wohl fühlen, weil Ihre Gesundheit im Zentrum steht. Programm für Menschen mit Diabetes mellitus Bewegung,

Mehr

Dr. med. York-Räto Huchtemann. Sprechzeiten. Mein Checkheft. Facharzt für Innere Medizin Kardiologie Hausärztliche Versorgung 8.00 12.00 15.00 19.

Dr. med. York-Räto Huchtemann. Sprechzeiten. Mein Checkheft. Facharzt für Innere Medizin Kardiologie Hausärztliche Versorgung 8.00 12.00 15.00 19. Dr. med. York-Räto Huchtemann Facharzt für Innere Medizin Kardiologie Hausärztliche Versorgung Sprechzeiten Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag 8.00 12.00 15.00 18.00 8.00 12.00 15.00 18.00 8.00

Mehr

Check-Up. Gemeinschaftspraxis. Diabetologische Schwerpunktpraxis Hausärztliche Versorgung Gelbfieberimpfstelle

Check-Up. Gemeinschaftspraxis. Diabetologische Schwerpunktpraxis Hausärztliche Versorgung Gelbfieberimpfstelle Check-Up Ab dem 35. Lebensjahr alle 2 Jahre Gemeinschaftspraxis Diabetologische Schwerpunktpraxis Hausärztliche Versorgung Gelbfieberimpfstelle Dr. med. Ottmar Orth Dr. med. Silke Orth Dr. med. Patrick

Mehr

LifeChange-Management

LifeChange-Management LifeChange-Management Betrachten Sie Ihren funktionierenden Körper und Stoffwechsel nicht als Selbstverständlichkeit. Muten Sie Ihrer Gesundheit nicht zu viel zu und achten Sie auf Warnsignale! Lesen Sie

Mehr

Ambulante Schlaganfallrehabilitation auf dem Prüfstand!

Ambulante Schlaganfallrehabilitation auf dem Prüfstand! Ambulante Schlaganfallrehabilitation auf dem Prüfstand! Helmut Gruhn Physiotherapeut/Bobath-Instruktor REHACARE-Kongress Düsseldorf 25.9.2013 Therapie und Fortbildung unter einem Dach Hochwertige Therapie,

Mehr

Initiative Essen in der Kita gesund und lecker. Initiative "Essen in der Kita - gesund und lecker" 1

Initiative Essen in der Kita gesund und lecker. Initiative Essen in der Kita - gesund und lecker 1 Initiative Essen in der Kita gesund und lecker Initiative "Essen in der Kita - gesund und lecker" 1 Tagesordnung 1. Begrüßung 2. Ein Kind ist, was es isst! Ernährungsbedingte Krankheiten im Vorschulalter

Mehr

9/9/2010. Gefäß- Verkalkung. Diabetes melitus. Bluthochdruck. Fettstoffwechselstörung. Übergewicht. Fehl- und Überernährung Bewegungsmangel

9/9/2010. Gefäß- Verkalkung. Diabetes melitus. Bluthochdruck. Fettstoffwechselstörung. Übergewicht. Fehl- und Überernährung Bewegungsmangel 9/9/2010 Die Herz-Kreislauf-Krankheiten bilden als klinische Folgeerscheinungen der arteriosklerotischen Gefäßveränderungen keine Krankheitseinheit, sondern sind fast ausschließlich als Endstadium einer

Mehr

Was ist Bluthochdruck? Jeder zweite alte Mensch hat Hypertonie 33%

Was ist Bluthochdruck? Jeder zweite alte Mensch hat Hypertonie 33% Bluthochdruck Was ist Bluthochdruck? Bluthochdruck, hoher Blutdruck und arterielle Hypertonie sind Begriffe für dasselbe Krankheitsbild. Darunter wird die krankhafte Erhöhung des Blutdrucks über 140/90

Mehr

Nordic Walking und Diabetes mellitus

Nordic Walking und Diabetes mellitus Nordic Walking und Diabetes mellitus Zunahme des Diabetes mellitus (DM) weltweit, in Österreich: 500.000 bekannte Diabetiker insgesamt ( je nach Schätzung) 900.000 1,100.000 Komplikationen des Diabetes

Mehr

Erweiterter Check-Up

Erweiterter Check-Up Erweiterter Check-Up Gemeinschaftspraxis Diabetologische Schwerpunktpraxis Hausärztliche Versorgung Gelbfieberimpfstelle Dr. med. Ottmar Orth Dr. med. Silke Orth Dr. med. Patrick Kudielka Facharzt für

Mehr

Re-Check. Ralf Meier. getestet am 22.08.2012

Re-Check. Ralf Meier. getestet am 22.08.2012 Re-Check Ralf Meier getestet am 22.08.2012 2 Ralf Meier * 22.03.1963 (49 Jahre) Größe: Gewicht: 182 cm 82 Kg getestet von Sven Wienstein BMI Der Bodymaßindex ist eine errechnete Größe aus Gewicht und Körpergröße

Mehr

Cholesterin Missverstandener Sündenbock der Ernährungsgeschichte» Cholesterin,...

Cholesterin Missverstandener Sündenbock der Ernährungsgeschichte» Cholesterin,... Cholesterin Missverstandener Sündenbock der Ernährungsgeschichte» Cholesterin, http://wwwpeakag/blog/cholesterin-%e2%80%93-missverstandener-sundenbock-der Page 1 of 7 01042011 Suchbegriff hier eingeben

Mehr

Mein persönliches Diabetes-Tagebuch.

Mein persönliches Diabetes-Tagebuch. www.aliud.de Mein persönliches Diabetes-Tagebuch. Überreicht von 1. Auflage Mai 2013 Name Stempel Mit freundlicher Empfehlung von: Aliud Pharma GmbH Gottlieb-Daimler-Straße 19 89150 Laichingen Germany

Mehr

Umsetzung des Nachwuchsprogramms des BDR

Umsetzung des Nachwuchsprogramms des BDR Umsetzung des Nachwuchsprogramms des BDR - Ableitungen für das Stützpunktsystem im SRB - Aufbau und Struktur des Landesstützpunkt Radsport in Leipzig - Notwendigkeit der Arbeit der Landesstützpunkte -

Mehr

Medizinische Klinik D Allg. Innere sowie Nieren- und Hochdruckkrankheiten und Rheumatologie

Medizinische Klinik D Allg. Innere sowie Nieren- und Hochdruckkrankheiten und Rheumatologie Medizinische Klinik D Allg. Innere sowie Nieren- und Hochdruckkrankheiten und Rheumatologie Fettstoffwechselstörungen Eine Information für Patienten Direktor: Univ.-Prof. Dr. H. Pavenstädt, Oberärztin

Mehr

Allgemeine Ernährungsrichtlinien für SpitzensportlerInnen

Allgemeine Ernährungsrichtlinien für SpitzensportlerInnen Allgemeine Ernährungsrichtlinien für SpitzensportlerInnen Univ. Prof. Dr. Paul Haber Univ. Prof. Dr. Paul Haber 1 5 Ernährungsbilanzen Bilanz: Differenz zwischen Zufuhr (mit Ernährung) und Verbrauch oder

Mehr

Primärprävention bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Primärprävention bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen Primärprävention bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen Was ist Primärprevention? Bei der Primärprävention geht es hauptsächlich um die Förderung der Gesundheit und die Verhütung von Krankheiten durch das Erkennen

Mehr

Geschlechtsperspektiven in der Medizin - Gesundheits- und fachpolitische Herausforderungen nach Erkenntnissen bei Diabetes

Geschlechtsperspektiven in der Medizin - Gesundheits- und fachpolitische Herausforderungen nach Erkenntnissen bei Diabetes fröhlich aber auch gesund? Geschlechtsperspektiven in der Medizin - Gesundheits- und fachpolitische Herausforderungen nach Erkenntnissen bei Diabetes Petra-Maria Schumm-Draeger Städtisches Klinikum München

Mehr

Aktuelle Zusammenhänge von Ernährung und Bewegung aus Sicht der Ernährungsmedizin Prof. Dr. Helmut Heseker

Aktuelle Zusammenhänge von Ernährung und Bewegung aus Sicht der Ernährungsmedizin Prof. Dr. Helmut Heseker Aktuelle Zusammenhänge von Ernährung und Bewegung aus Sicht der Ernährungsmedizin Prof. Dr. Helmut Heseker Universität Paderborn Institut für Ernährung, Konsum & Gesundheit Überblick Verbreitung von Übergewicht

Mehr

Volkskrankheit Fettleber und die wichtigsten Leberwerte. Gerd Bodlaj. II. Medizinische Abteilung BHS Wien

Volkskrankheit Fettleber und die wichtigsten Leberwerte. Gerd Bodlaj. II. Medizinische Abteilung BHS Wien Volkskrankheit Fettleber und die wichtigsten Leberwerte Gerd Bodlaj II. Medizinische Abteilung BHS Wien Graz, 17.06.2010 Die Leber ist die größte Drüse des Körpers Rechter Leberlappen Hohlvene Linker Leberlappen

Mehr

Diabetes mellitus und Sport OA Dr. Edmund Cauza

Diabetes mellitus und Sport OA Dr. Edmund Cauza Diabetes mellitus und Sport OA Dr. Edmund Cauza Das neue Auftreten der Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) hat in den letzten Jahrzehnten in den westlichen Ländern drastisch zugenommen. Wurden noch 1998

Mehr

Institut für Sportwissenschaft und Sport (Sport/Räume) Netzwerk Knochengesundheit e.v. (Trägerverein) SBK (Träger Sportprogramme, Kostenanalyse)

Institut für Sportwissenschaft und Sport (Sport/Räume) Netzwerk Knochengesundheit e.v. (Trägerverein) SBK (Träger Sportprogramme, Kostenanalyse) Abschlussveranstaltung im Erlanger Schloss 27.05.2008 Senioren Fitness- und Präventions- Studie (SEFIP-Studie) Studie) Erlanger Longitudinale Vibrations- Studie (ELVIS) Institut für Medizinische Physik

Mehr

10 Prävention. 10.1 Körperliche Aktivität und Sport. Lutz Aderhold

10 Prävention. 10.1 Körperliche Aktivität und Sport. Lutz Aderhold Lutz Aderhold 10.1 Körperliche Aktivität und Sport Wer nicht jeden Tag etwas für seine Gesundheit aufbringt, muss eines Tages viel Zeit für die Krankheit opfern. (Sebastian Kneipp) Im Laufe der letzten

Mehr

14.03.2010. Handout Der Sportler in der Sprechstunde Belastungen im Grenzbereich Dr. med. Peter Dür Pneumologie /Innere Medizin /Sportmedizin SGSM

14.03.2010. Handout Der Sportler in der Sprechstunde Belastungen im Grenzbereich Dr. med. Peter Dür Pneumologie /Innere Medizin /Sportmedizin SGSM Weiter- und Fortbildungskurs SGIM 18. März 2010 Handout Der Sportler in der Sprechstunde Belastungen im Grenzbereich Pneumologie /Innere Medizin /Sportmedizin SGSM Marathon heute Victor Röthlin: Tokio

Mehr

Arztinformation für Sachsen und Thüringen

Arztinformation für Sachsen und Thüringen Arztinformation für Sachsen und Thüringen zu den Kooperationsverträgen zwischen der AOK PLUS und den Kassenärztlichen Vereinigungen Sachsen und Thüringen über Sekundärprävention und deren Befürwortung

Mehr

Energiestoffwechseldiagnostik

Energiestoffwechseldiagnostik Telefon +49 ()1234 11 222- Telefax +49 ()1234 11 222- Geboren am: 16.2.1959 7 kg 1:3 min Testdatum: 22.1.21 % 7 7 13 Energieumsatz 11 7 75 125 175 225 Telefon +49 ()1234 11 222- Telefax +49 ()1234 11 222-

Mehr

Gezieltes Stoffwechsel- Training im Laufsport

Gezieltes Stoffwechsel- Training im Laufsport Sportbund Rheinland Nie wieder Diät Kampf den überflüssigen Pfunden Samstag, 20.04.2013, 09 00 Uhr - 17 45 Uhr Gezieltes Stoffwechseltraining im Laufsport 1 Gezieltes Stoffwechseltraining im Laufsport

Mehr

Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Herz-Kreislauf-Erkrankungen Herz-Kreislauf-Erkrankungen Primärprävention: Maßnahmen, die frühzeitig im Lebensumfeld der Menschen ansetzen (Setting-Ansatz, Ziel: Menschen zu gesünderer Lebensweise zu bewegen). Sekundärprävention:

Mehr

Gesellschaft für Prävention und Arbeitsmedizin

Gesellschaft für Prävention und Arbeitsmedizin Gesellschaft für Prävention und Arbeitsmedizin Wellcon Mission statement WIR MACHEN IHR UNTERNEHMEN GESÜNDER. Wellcon ist die erste Adresse, wenn es um Fragen der Arbeitsmedizin und der Gesundheitsprävention

Mehr

Techniker Krankenkasse Krankenhaus-Patientenbefragung 2006

Techniker Krankenkasse Krankenhaus-Patientenbefragung 2006 IK-Nr. 261101220 Eine Auswertung der quant gmbh, Hamburg Inhalt Inhaltsverzeichnis Seite Allgemeine Erläuterungen zur Auswertung Leseanleitung 4 Erklärung des Punktesystems 5 A. Ergebnisüberblick 6 B.

Mehr

ENTERALER ERNÄHRUNGSAUFBAU Aufbauschemata

ENTERALER ERNÄHRUNGSAUFBAU Aufbauschemata ENTERALER ERNÄHRUNGSAUFBAU Aufbauschemata generelles Motto: besser langsamer und kontrolliert ernähren, Vorwort: dafür ohne Komplikationen Kurze Nahrungskarenz < 7 Tage rascher Aufbau bei intaktem Gi-Trakt

Mehr

MIFW Betriebliche Gesundheitsförderung & Mitarbeiter / Führungskräfteentwicklung

MIFW Betriebliche Gesundheitsförderung & Mitarbeiter / Führungskräfteentwicklung Betriebliche Gesundheitsförderung & Mitarbeiter / Führungskräfteentwicklung Voraussetzungen Konzept Leistungen "Krankheiten befallen uns nicht aus heiterem Himmel, sondern entwickeln sich aus täglichen

Mehr

Eine altersunabhängige Option?

Eine altersunabhängige Option? Eine altersunabhängige Option? Dr. med. Thomas Nauert Ministerium für Soziales, Gesundheit, Landesgewerbearzt wie wird sich die Bevölkerung entwickeln? Warum ist das so? Welche Probleme werden daraus entstehen?

Mehr

Qualitätskriterien für die Einrichtung einer Schwerpunktpraxis Ernährungsmedizin J.G. Wechsler, R. Kluthe, W. Spann, G. Topf, U. Rabast, G.

Qualitätskriterien für die Einrichtung einer Schwerpunktpraxis Ernährungsmedizin J.G. Wechsler, R. Kluthe, W. Spann, G. Topf, U. Rabast, G. Qualitätskriterien für die Einrichtung einer Schwerpunktpraxis Ernährungsmedizin J.G. Wechsler, R. Kluthe, W. Spann, G. Topf, U. Rabast, G. Wolfram, Einleitung Ernährungsabhängige Erkrankungen umfassen

Mehr

Risikofaktor metabolisches Syndrom

Risikofaktor metabolisches Syndrom 6 Risikofaktor metabolisches Syndrom Dr. med. André Weissen Facharzt FMH für Innere Medizin, Riehen Résumé Le «syndrome métabolique» représente une combinaison très répandue de désordres métaboliques et

Mehr

ÜbersichtZusammenfassungen

ÜbersichtZusammenfassungen ÜbersichtZusammenfassungen Herz-Kreislauf-Erkrankungen Chronisch-obstruktive Lungenerkrankung(COPD) Übergewichtund Adipositas Diabetesmellitus Krebserkrankungen HIV undaids Rheumatische Erkrankungenund

Mehr

These: Folgeschäden sind vorprogrammiert!!! Stephanie Müller 2. Ausbildungsjahr

These: Folgeschäden sind vorprogrammiert!!! Stephanie Müller 2. Ausbildungsjahr These: Der Prozentsatz an übergewichtigen Jugendlichen steigt immer mehr - aufgrund des neuen Ernährungsverhaltens mit Fast Food, Fertiggerichten, Soft Drinks und Snacks und - aufgrund des multimedialen

Mehr

Dr. med. M. Menzen Chefarzt der Abteilung Innere Medizin - Diabetologie. Vitamin Diabetes mellitus wie hängt das zusammen

Dr. med. M. Menzen Chefarzt der Abteilung Innere Medizin - Diabetologie. Vitamin Diabetes mellitus wie hängt das zusammen Dr. med. M. Menzen Chefarzt der Abteilung Innere Medizin - Diabetologie Vitamin Diabetes mellitus wie hängt das zusammen Vitamin Diabetes mellitus wie hängt das zusammen EINLEITUNG Holick, M. F., BMJ

Mehr

Gefährlicher Doppelpack: Diabetes und Schlafapnoe. von Prof. Dr. med. Stephan Jacob

Gefährlicher Doppelpack: Diabetes und Schlafapnoe. von Prof. Dr. med. Stephan Jacob Gefährlicher Doppelpack: Diabetes und Schlafapnoe von Prof. Dr. med. Stephan Jacob Schlafbezogene Atemstörungen und Diabetes treten überzufällig häufig zusammen auf. Inzwischen kristallisiert sich in der

Mehr

Aufruf! Aufstehen! Mehr Bewegung und weniger Sitzen im Alltag von Kindern

Aufruf! Aufstehen! Mehr Bewegung und weniger Sitzen im Alltag von Kindern Februar 2015 Aufruf! Aufstehen! Mehr Bewegung und weniger Sitzen im Alltag von Kindern Der Sitzende Lebensstil umfasst alle Verhaltensweisen, die im Sitzen oder Liegen ausgeführt werden und damit einen

Mehr

Tagesbericht TransAlp 2007

Tagesbericht TransAlp 2007 Tagesbericht TransAlp 2007 Sonntag, Reith nach Meyrhofen HEISS!! Heute war's sehr heiss. Drei Aufstiege die nicht von schlechten Eltern waren, Abfahrten auch nicht schlecht. Trotzdem noch vor unserer Marschtabelle.

Mehr

Demenz Gestern heute morgen? G. Gatterer Geriatriezentrum am Wienerwald Abteilung für Psychosoziale Rehabilitation

Demenz Gestern heute morgen? G. Gatterer Geriatriezentrum am Wienerwald Abteilung für Psychosoziale Rehabilitation Demenz Gestern heute morgen? G. Gatterer Geriatriezentrum am Wienerwald Abteilung für Psychosoziale Rehabilitation Was ist eine Demenz? Gedächtnisstörung Weitere kognitive Störung Schreitet fort Hirnorganische

Mehr

Qualifikationen im Gesundheitsbereich auf der 2. Lizenzstufe für die Zielgruppe Erwachsene/Ältere sowie ergänzende/erweiternde Aufbauqualifikationen

Qualifikationen im Gesundheitsbereich auf der 2. Lizenzstufe für die Zielgruppe Erwachsene/Ältere sowie ergänzende/erweiternde Aufbauqualifikationen Qualifikationen im Gesundheitsbereich auf der 2. Lizenzstufe für die Zielgruppe Erwachsene/Ältere sowie ergänzende/erweiternde Aufbauqualifikationen GB Breitensport und Sportentwicklung Fortbildungen ÜL-B

Mehr

Welche Blutfettwerte gibt es?

Welche Blutfettwerte gibt es? FETTSTOFFWECHSELSTÖRUNGEN WAS SIE DARÜBER WISSEN SOLLTEN Sie nehmen diesen Ratgeber wahrscheinlich deshalb in die Hand, weil bei Ihnen erhöhte Blutfettwerte festgestellt wurden. Wir wollen Sie dabei unterstützen,

Mehr

Depression im Alter der gerontopsychiatrische Patient im Akutkrankenhaus

Depression im Alter der gerontopsychiatrische Patient im Akutkrankenhaus Depression im Alter der gerontopsychiatrische Patient im Akutkrankenhaus - Fachkrankenschwester für Psychiatrie Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Achtung Depressionen im Alter sind neben Demenzen

Mehr

Nicht nur Medikamente, was gibt es Neues in der Therapie der Depression?

Nicht nur Medikamente, was gibt es Neues in der Therapie der Depression? Nicht nur Medikamente, was gibt es Neues in der Therapie der Depression? Prof. Dr. med. Undine Lang Ordinaria und Klinikdirektorin Erwachsenen-Psychiatrische Klinik EPK Depressionen sind der häufigste

Mehr

Folgeerkrankungen des Typ 1 Diabetes mellitus im Kindes- und Jugendalter. Dr. med. Andreas Krebs

Folgeerkrankungen des Typ 1 Diabetes mellitus im Kindes- und Jugendalter. Dr. med. Andreas Krebs Folgeerkrankungen des Typ 1 Diabetes mellitus im Kindes- und Jugendalter Dr. med. Andreas Krebs Themata Diabetische Retinopathie Diabetische Nephropathie Makroangiopathie Themata Diabetische Retinopathie

Mehr

FETTSTOFFWECHSEL - STÖRUNGEN

FETTSTOFFWECHSEL - STÖRUNGEN Patientenratgeber FETTSTOFFWECHSEL - STÖRUNGEN Information Kompakt Was ist eine Fettstoffwechselstörung? Welches sind die gesundheitlichen Risiken? Warum ist der Einsatz von Medikamenten wichtig? Liebe

Mehr

KASUISTIK PTA. S.J. geb. am 14.3.1934. Dr. Stratznig

KASUISTIK PTA. S.J. geb. am 14.3.1934. Dr. Stratznig KASUISTIK PTA S.J. geb. am 14.3.1934 Dr. Stratznig ANAMNESE Patient klagt über Schmerzen beim Gehen am rechten Bein, so dass er immer stehen bleiben muss. Außerdem habe er eine rote Stelle am Nagel der

Mehr

Inhouse-Schulungen maßgeschneidert und effektiv

Inhouse-Schulungen maßgeschneidert und effektiv Herzlich Willkommen Inhouse-Schulungen maßgeschneidert und effektiv Praxisnahe Seminare für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen 1 Um bei den steigenden Anforderungen

Mehr

Leitlinien zur Ernährung bei metabolischem Syndrom

Leitlinien zur Ernährung bei metabolischem Syndrom Leitlinien zur Ernährung bei metabolischem Syndrom Stand März 2003 Definition Indikation zur Ernährungsumstellung Das metabolische Syndrom ist gekennzeichnet durch einen hohen Insulinspiegel im Blutserum

Mehr

Sporternährung Handball

Sporternährung Handball Sporternährung Handball Extreme Belastungen des Stützund Bewegungsapparates. Welche Nährstoffe und Faktoren spielen eine präventive Rolle? Homöostase Stichwort: Energiebilanzen Kalorienbilanz Nährstoffbilanz

Mehr

FIRMENFITNESS-KONZEPT DER TAMMY FITNESS LOUNGE

FIRMENFITNESS-KONZEPT DER TAMMY FITNESS LOUNGE FIRMENFITNESS FIRMENFITNESS-KONZEPT DER TAMMY FITNESS LOUNGE Das Firmenfitnesskonzept der Tammy Fitness Lounge ist ein ganzheitliches Training, das aus den fünf Elementen Ernährung, Kraft, Ausdauer, Dehnung

Mehr

cybermarathon Maik Plischke Institut für Medizinische Informatik, TU Braunschweig

cybermarathon Maik Plischke Institut für Medizinische Informatik, TU Braunschweig cybermarathon Maik Plischke Institut für Medizinische Informatik, TU Braunschweig in Kooperation mit dem Sportmedizinischen Zentrum Hannover, PD Dr. med. Uwe Tegtbur und dem Landessportbund Niedersachsen

Mehr

Umfrage zum Thema Diabetes

Umfrage zum Thema Diabetes Berlin, 10.11.2011 Umfrage zum Thema Diabetes Datenbasis: 1.002 Befragte Erhebungszeitraum: 4. bis 8. November 2011 statistische Fehlertoleranz: +/- 3 Prozentpunkte Auftraggeber: Wissenschaftsjahr Gesundheitsforschung

Mehr

Sport nach Brustkrebs

Sport nach Brustkrebs Sport nach Brustkrebs Patiententag Ev. Diakonissenanstalt Stuttgart 5.12.2013 Dr. med. Anita Illing Krebs und Sport- ein Widerspruch? Diagnose Krebs --- Antwort der Medizin: Operation, Chemotherapie, Bestrahlung

Mehr