Programmvorstellung & Interkulturelle Arbeit in Sportvereinen

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1 Programmvorstellung & Interkulturelle Arbeit in Sportvereinen

2 Programmvorstellung Programmvorstellung 1. Struktur 2. Arbeitsweise 2

3 Programmvorstellung Mobile Programmarbeit Freiwillig Engagierte Bildung/Qualifizierung Integrationsmaßnahmen Stützpunktvereine Integrationsmodule IDS

4 4

5 n a g Or An n o i t a is l a on s r e P ge bo te Inhalt / Definition Gleichberechtigte Teilnahme/Teilhabe für Alle Diversity Management Klare strategische Entscheidung 5

6 Wo steht mein Sportverein? Interkultureller Selbstcheck für den Sportverein -> intensiv / detailliert Übung Quelle: Jugendbildungsstätte Unterfranken6

7 Indikatoren / Handlungsfelder Interkultureller Öffnung im Sportverein 1. Leitbild 2. Struktur: Ansprechpartner / Vernetzung 3. Ziele 4. Zielgruppe 5. Fortbildung/Qualifizierung 6. Mitgliedergewinnung/Personal 7. Öffentlichkeitsarbeit 7

8 Indikatoren / Handlungsfelder Interkultureller Öffnung im Sportverein Bei der Interkulturellen Öffnung geht es um eine umfassende, alle Ebenen einer Einrichtung / Organisation einbeziehenden Strategie (Organisations-, Personal- und Qualitätsentwicklung). Fortbildungen alleine reichen für die stärkere Öffnung einer Einrichtung für weitere/neue Gruppen nicht aus. Man muss auf mehreren Ebenen gleichzeitig ansetzen und ein Bewusstsein für Vielfalt und interkulturelle Arbeit entwickeln. Welche Ebenen sind davon betroffen? Welche Bereiche müssen einer genauen Analyse unterzogen werden? 1. Die interkulturelle Orientierung des Sportvereins: Leitbild, Leitlinie, Vision bzw. Rahmenkonzept bzw. die Verankerung darin. Es geht um die Frage, ob der Sportverein ein Leitbild bzw. ein Motto hat und ob es sich dort widerspiegelt. Ein Leitbild/eine Vision kann die Richtung vorgeben und allen Orientierung bieten. 2. Strukturelle Verankerung: Ansprechpartner für Integration und interkulturelle Öffnung (Beauftragter), Vernetzung mit Migrantenorganisationen, eigenethnischen Elternvereinen. Ohne Ansprechpartner und Verantwortliche gibt es keine Verbindlichkeit, grundlegende Voraussetzung für interkulturelle Öffnung ist, dass die Leitung/Führung dahinter steht und das Ganze unterstützt und forciert (mit Beispiel vorangeht). 3. Sich Ziele setzen: erst durch das Setzen von Zielen (z.b. Mitgliedergewinnung, Internetauftritt überarbeiten) kommt Bewegung rein. Die Ziele sollten realistisch und umsetzbar sein und sich auf das laufende und darauf folgende Jahr beziehen. 4. Zielgruppe: Wen erreiche ich mit meinem Angebot, wen nicht, wen will ich erreichen: als neue Mitglieder, Ehrenamtliche, Trainer/innen u.a. Jeder Verein spricht bestimmte Gruppen an, ein Teil der Bevölkerung fühlt sich von dem Angebot nicht angesprochen. Wir leben in einer kulturell vielfältigen Gesellschaft, wen wollen sie erreichen? 5. Interkulturelle Sensibilisierung, Qualifizierung: alle Trainer/innen, Vorstände etc. interkulturell schulen. Die interkulturellen Fortbildungen dienen als Einstieg ins Thema und sollen das Bewusstsein für Vielfalt schärfen, gleichzeitig stellen sie die Grundlage für die weiteren Schritte dar. Interkulturell geschulte Menschen gehen Dinge z.t. anders an. 6. Gewinnung neuer Ehrenamtlicher, Mitglieder (Thema Personal-/Mitgliedergewinnung). Die Gewinnung neuer Mitglieder, Ehrenamtlicher bzw. die Bindung Bestehender ist für fast alle Sportvereine ein zentrales Thema. Der Fokus hier liegt auf Menschen mit Migrationshintergrund. 7. Öffentlichkeitsarbeit, kultursensible Öffentlichkeitsarbeit: fühlen sich tatsächlich die verschiedensten Bevölkerungsgruppen vom Sportverein angesprochen, entsteht der Eindruck ich bin dort willkommen (als Migrant/in, als Zuwanderer, Muslim etc.) -> Willkommenskultur? => siehe folgendes Schaubild

9 Handlungsfelder interkultureller Öffnung im Sportverein 1. Leitbild 7. Öffentlichkeitsarbeit 6. Mitgliedergewinnung Personalgewinnung 5. Interkulturelle Qualifizierung 2. Ansprechpartner Vernetzung MOs 3. Zielsetzung Strategie 4. Zielgruppe 9

10 Grafische Darstellung der Bestandsaufnahme Spinnennetz -> Einschätzung des Grades der interkulturellen Öffnung an Fallbeispiel 10

11 Strategieentwicklung folgt im Anschluss Bestandsaufnahme - Was - Wer - Wie - Wann 11

12 (1) Fortbildungskonzept Sport interkulturell (2) Sportassistent/in interkulturell (3) Sportassistent/in Schule (4) Informationsvermittlung (5) Interkultureller Sportscheck

13 (1) Fortbildungskonzept Sport interkulturell

14 (1) Fortbildungskonzept Sport interkulturell ZIELGRUPPE INHALTE Ehrenamtliche Hauptamtliche Vereine/Verband Kulturverschiedenheit Sensibilisierung Kommunikationsverhalten Rollenverständnis Konfliktbewältigung Vorurteilsbildung Verhaltenswahrnehmung Handlungskompetenzen VORAUSSETZUNGEN keine

15 (1) Fortbildungskonzept Sport interkulturell

16 (2) Qualifizierung: Sportassistent/in interkulturell GRUNDAUSBILDUNG mehrtägig 43 UE keine Voraussetzungen weibliche Referenten geringe Kosten sprachliche Hilfe Kinderbetreuung wohnortnah im kommunalen Netzwerk für Migrantinnen benachteiligte Frauen AUFBAULEHRGANG zum ÜL-C-K/J ÜL-C-Ä/E in Planung: ÜL-C-Interkulturell

17

18 (2) Qualifizierung: Sportassistent/in interkulturell

19 (3) Qualifizierung: Sportassistent/in Schule Minitrainer GRUNDAUSBILDUNG Schüler/innen ab 15 Jahre 3-tägiger Lehrgang 30 UE Zertifikat in Mittel-, Realschulen WEITERE BEGLEITUNG Einsatz in Schule und/oder Sportverein als Co-Trainer

20 (3) Qualifizierung: Sportassistent/in Schule Minitrainer

21 (3) Qualifizierung: Sportassistent/in Schule Minitrainer Bildung befördert Integration und Partizipation

22 (4) Informationsvermittlung

23 Interkulturelle Bildung im Sport

24 Interkulturelle Bildung im Sport (5) Sportschecks zur interkulturellen Öffnung Sportscheck zur interkulturellen Öffnung 300 Euro Sportverein IKÖ 1 Bildungsangebot zur interkulturellen Öffnung

25 25

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