Das integrierte Campus-Management-System

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1 Das integrierte Campus-Management-System CampusNet im Überblick CampusNet ist die führende Lösung für modernes Hochschulmanagement. Mit dem bewährten Campus- Management-System können Hochschulen die verwaltungsintensiven Abläufe und Aufgaben im Bereich Studium und Lehre in einer Soft-ware abbilden. CampusNet versteht sich dabei als zentrale Organisations-, Informations- und Interaktionsplattform für Studierende, Lehrende, Hochschulleitung, Verwaltung und für Partner der Hochschule wie Unternehmen oder Organisationen. CampusNet ist an zahlreichen Hochschulen im täglichen Einsatz. Das Kundenportfolio der Datenlotsen erstrecktsich dabei von kleinen privaten Hochschulen über Fachhochschulen, Musik- und Kunsthochschulen, Verwaltungsfachhochschulen sowie Berufsakademien bis hin zu Universitäten. CampusNet verwaltet rund 280 Semester 300 Bewerbungsverfahren 700 Studiengänge Prüfungsordnungen Module Veranstaltungen pro Semester Bewerbungen im Jahr

2 Abbildung des gesamten akademischen Zyklus CampusNet unterstützt an Hochschulen alle typischen Prozesse des akademischen Lebenszyklus eines Studierenden vom Interessenten zum Alumnus. Die stärkere Verzahnung der einzelnen Hochschulbereiche hat die Komplexität der Verwaltung dieser Prozesse des akademischen Zyklus deutlich ansteigenlassen. Deshalb werden Studium und Lehre in CampusNet integriert betrachtet und ausgehend von der Struktur des Curriculums organisiert. Die sogenannte Modellierung, also die grafische Abbildung der Studiengänge in der Software, hat Auswirkungen auf viele Bereiche in CampusNet. Am weitreichendsten sind diese auf die Lehrveranstaltungs- und Prüfungsplanung: Hier sorgt die integrierte Betrachtung dafür, die Studierbarkeit der Studiengänge zu verbessern. Alle Akteure werden auf der zentralen Plattform CampusNet zusammengeführt. Studierende und Lehrende greifen über ein Webportal auf die CampusNet -Services des akademischen Zyklus zu. Den Mitarbeitern der Verwaltung steht der CampusNet -Client zur Verfügung.

3 Das CampusNet Webportal für Studierende Studierende und Lehrende greifen über ein Webportal bequem von zuhause aus über ihren Browser auf CampusNet zu. Das Design des Webportals wird an das individuelle Corporate Design der Hochschule angepasst. Das Menü des Portals kann durch den Administrator der Hochschule editiert werden. Das CampusNet -Webportal für Studierende und Lehrende ist barrierefrei, die gängigen Browser werden unterstützt. Sind die Inhalte mehrsprachig im System hinterlegt, kann der Nutzer die gewünschte Sprache einstellen. Services für Studierende Nach dem Login steht den Studierendenene Terminübersicht zur Verfügung. Der Kalender zeigt ihnen die Termine in der täglichen, wöchentlichen und monatlichen Ansicht. Diese können über das Standardformat ical in alle gängigen elektronischen Kalender übertragen oder ausgedruckt werden. Im Webportal erhalten die Studierenden eine Übersicht zu allen Modulen ihres Studiengangs. In der Veranstaltungsanmeldung werden die angebotenen Module und Veranstaltungen auf Basis ihrer Prüfungsordnung angezeigt. Bei der Anmeldung werden die in der Prüfungsordnung hinterlegten Voraussetzungen zum Belegen des Moduls oder der Veranstaltungen geprüft. Die Anmeldung zu Modulen oder Veranstaltungen kann über die Eingabe einer TAN oder itan zusätzlich abgesichert werden. Eine Übersicht zeigt die Veranstaltungen, zu denen die Studierenden zugelassen wurden beziehungsweise die für sie verpflichtend sind. Die Prüfungsan- und abmeldung kann ebenfalls über das Webportal erfolgen. Nach der Anmeldung sind die Termine sofort im Kalender sichtbar. In der Leistungsübersicht steht den Studierenden stets eine aktuelle Übersicht ihres Studienstatus zur Verfügung. Studierendensekretariat rund um die Uhr Im Bereich Verwaltung können Studierende ihre Adress- und Kommunikationsdaten ändern, sofern die Hochschule diese Funktion frei gibt. Diese Änderungen müssen dann durch das Studierendensekretariat nicht mehr erfasst, sondern nur noch geprüft und bestätigt werden. Das Studierendensekretariat kann über das Portal Anträge, zum Beispiel auf Beurlaubung, anbieten. Bescheide könnenals digital signiertes PDF-Dokument und damit rechtssicher zur Verfügung gestellt werden. Über den Bereich Meine Doku-mente können auch zentral erstellte Dokumente wie das Transcript of Records abgerufen werden. Zudem stehen Services zur Passwortverwaltung oder zur Einsicht des Gebührenstatus bereit. Eine leistungsfähige Administration und hohe Serviceorientierung gegenüber unseren aktuellen und zukünftigen Studierenden sollen unseren Wachstumskurs begleiten. Die hohen Qualitätsstandards an der HRW wollen wir auch bei steigenden Studierendenzahlen halten - deshalb haben wir uns für die Einführung von CampusNet entschieden. Helmut Köstermenke, Vizepräsident für den Bereich Wirtschafts- und Personalverwaltung an der Hochschule Ruhr West (HRW)

4 Das CampusNet Webportal für Lehrende Lehrenden steht nach dem Login eine Übersicht der Veranstaltungen des aktuellen Tages zur Verfügung. Die Nachrichtenbox informiert sie im Fall von Terminänderungen oder aktuellen Ankündigungen. Als Verantwortliche für ein Modul können Lehrende, gesteuert von einem redaktionellen Prozess, die Modulbeschreibungen erstellen und bearbeiten. Sie können im Portal Veranstaltungsbeschreibungen erstellen, technische Ressourcen für ihre Veranstaltung definieren sowie Skripte oder Literatur hinweise hinterlegen. Zudem können sie über das Portal mit den Studierenden in Kontakt treten, die sich zu ihrer Lehrveranstaltung angemeldet haben. In der Prüfungsübersicht können Lehrende eine Prüfung aufrufen. Dort haben sie die Möglichkeit, zu jedem Teilnehmer die Leistungen sowie die Anwesenheit zu erfassen und freizugeben. Nach der Freigabe stehen die Leistungen dem Prüfungsamt zur Verfügung. Die Teilnehmerdaten können auch exportiert, die Noten extern erfasst und danach importiert werden. Ein Notenspiegel gibt einen Überblick über die Leistungsverteilung. Sind Lehrende Gutachter bei individuellen Eignungsfeststellungsverfahren in der Bewerbung/ Zulassung, können sie online die Daten der Bewerber einsehen und ihre Bewertungen eingeben. Darüber hinaus stehen den Lehrenden Funktionen zur Accountverwaltung, Personensuche und Raumbuchung zur Verfügung. Der Stellenmarkt führt Studierende, Absolventen, Alumni und Unternehmen auf einem Karrieremarktplatz zusammen. Er verfügt über eine Datenbank für offene Stellen, Lebensläufe und Anbieterstammdaten. Der Bereich bietet einen Suchdialog, mit dem die Nutzer relevante Stellenangebote identifizieren können. Neben einer Freitextsuche stehen dem Stellensuchenden verschiedene vordefinierte Suchkriterien wie die gewünschte Berufserfahrung, der Ort des Berufsangebotes, das erforderliche Qualifizierungsniveau und die Anstellungsart zur Verfügung. Der Stellensuchende kann interessante Angebote mit Lesezeichen versehen und verwalten. Wenn von der Hochschule gewünscht, können sich Stellensuchende direkt online bewerben. Dafür stehen entsprechende Webformulare zur Verfügung. Bewerber können zudem weitere Dokumente wie Anschreiben oder Zeugnisse hochladen und ihre Bewerbung anreichern. Über entsprechende Reiter im Systembereich können Nutzer ihre Lesezeichen und aktiven Bewerbungen verwalten. Je nach Ausrichtung und Wunsch der Hochschule besteht außerdem für Unternehmen die Möglichkeit, neue Stellenangebote zu veröffentlichen und die veröffentlichten Offerten zu verwalten. Über Webschnittstellen können Stellenangebote von Partnern in das Portal integriert werden. Fundraising AlumniNet bietet im Verwaltungsbereich eine große Bandbreite an Fundraising-Funktionalitäten. Hochschulen haben die Möglichkeit, innerhalb des Kontaktmanagements Spendeninteressen zu dokumentieren und Spendenaufrufe zu realisieren. AlumniNet verfügt über ein umfangreiches Kampagnen- Management, in dem Fundraising- Kampagnen geplant und in Form von Aufgaben an die zuständigen Mitarbeiter übergeben werden können. Auswahlwerkzeuge ermöglichen den Aufbau von zielgruppengerechten Verteilern und damit ein Marketing ohne Streuverluste. Das System unterstützt durch seine Vorlagenfunktionen eine einheitliche Kommunikation in Form von personalisierten Serienbriefen oder Serienmails. Somit ist eine einfache Erstellung von Dankesbriefen, Spendenbestätigungen und Beitragsrechnungen möglich. Dank einer vollständigen Kontakthistorie kann die bisherige Ansprache jedes Förderers nachvollzogen werden (Telefonate, Gespräche, Mailings etc.).

5 Bewerbung und Zulassung Bewerbung und Zulassung CampusNet unterstützt den gesamten Bewerbungsprozess an Hochschulen: von der Anforderungsbestimmung in den Fachbereichen über das Interessenten- und Bewerbungsmanagement bis hin zur Zulassung. Die Onlinebewerbung kann in einer individuellen Struktur und Komplexität abgebildet werden, zum Beispiel mit Angaben zur Person, Hochschulzugangsberechtigung und Anrechnung von Studienleistungen. Hochschulspezifische Auswahlverfahren CampusNet ermöglicht es, verschiedene Bewerbungsverfahren in beliebiger Anzahl zu konfigurieren. Dabei können unter anderem die für das Verfahren vorgesehenen Kapazitäten und Quotierungen festgelegt werden (zum Beispiel Zulassungen aus Leistungslisten, Wartezeitlisten, Härtefälle, Zahl der ausländischen Studierenden oder bevorzugt Zuzulassende). Im weiteren Verlauf des Vergabeverfahrens bietet die Software Möglichkeiten zum automatischen Ranking mittels konfigurierbarer Kontingente. Zudem können alle Möglichkeiten mehrstufiger Auswahlverfahren abgebildet werden - mit manueller Gutachter-Evaluation sowohl für das Hauptverfahren als auch für eventuell notwendige Nachrückverfahren. Dabei berücksichtigt CampusNet trotz des standardisierten Vorgehens die Besonderheiten einzelner Hochschulen und lässt ihnen damit die Hoheit des manuellen Verfahrenseingriffs. Mit dem Abschluss der Zulassungen werden für die angenommenen und abgelehnten Bewerber entsprechende Bescheide erstellt.

6 Studienmanagement Die Studien- und Prüfungsordnungen einer Hochschule beschreiben die Ziele, Strukturen, Inhalte und Regelungen eines Studiengangs. Sie geben den Rahmen des Studiums vor. Im integrierten System CampusNet sind die Studien- und Prüfungsordnungen ein steuerndes Element, das beispielsweise die Automatisierung der Voraussetzungsprüfungen für die Anmeldung zu Modulen, Veranstaltungen und Prüfungen erlaubt. Die Abbildung des Curriculums Das Studienmanagement in CampusNet beinhaltet die Verwaltung beliebig vieler Studiengänge. Je Studiengang können mehrere Versionen des Curriculums vorgehalten werden. Diese werden in CampusNet über eine grafische Oberfläche in einer Baumstruktur abgebildet. Die Abbildung der Studiengänge im System, die sogenannte Modellierung, umfasst die Regelungen der Prüfungs- und Studienordnungen sowie ggf. zusätzliche Regelungen für interdisziplinäre Angebote. Auf jeder Ebene besteht die Möglichkeit, verschiedene Konfigurationen festzulegen, wie die Markierung von Pflicht- oder Wahlbereichen, das Erbringen von einer minimalen oder maximalen Anzahl von Credits oder Modulen, Rundungsregeln für Noten oder die Anzahl der Wiederholungsprüfungen oder Freiversuche. Dabei können Definitionen an untergeordnete Bereiche vererbt werden. Einfache Modellierung Mit der CampusNet -Oberfläche ist es auch Mitarbeitern ohne fundierte IT-Kenntnisse möglich, Prüfungsordnungen zu modellieren und zu bearbeiten. Ein Modul kann beliebig vielen Prüfungsordnungen zu geordnet werden. So können auch sogenannte polyvalente Modulangebote abgebildet werden. Kurse und Module sind beliebig kombinierbar. Damit ist nicht nur die Abbildung von Bachelor- und Master-Studiengängen, sondern auch der bisherigen Abschlüsse sichergestellt. Im Rahmen der aktuellen Diskussion um die Reform der Reform bietet CampusNet darüber hinaus die Möglichkeit der flexiblen Anpassung an neue Regularien. Die Konfiguration von Abschlussmodulen unterstützt die Abbildung der Bachelor-Thesis ode der Master-Arbeit. Darin können Gutachter benannt sowie Themen und Termine der Arbeiten abgebildet werden. Bei der Modellierung der Prüfungsordnungen wurde insbesondere Wert auf eine Minimierung der Bearbeitungszeiten gelegt. So können für die Erstellung neuer Versionen Prüfungsordnungen kopiert und die entsprechenden Änderungen durch das Löschen beziehungsweise das Hinzufügen von einmal erstellten Kursen oder Modulen einfach realisiert werden. Abbildung einer Ordnerstruktur

7 Lehrveranstaltungs- und Ressourcenmanagement Veranstaltungsmanagement Lehrveranstaltungen können in CampusNet beispielsweise als Vorlesung oder Seminar definiert und mit einem oder mehreren Lehrenden verknüpft werden. Dabei kann zwischen Veranstaltenden und Prüfern unterschieden werden. Dies steuert unter anderem das Recht der Noteneingabe über das Webportal. Neben der Anzahl der Semesterwochenstunden können minimale und maximale Teilnehmerzahlen definiert werden. Für zulassungsbeschränkte Veranstaltungen stehen zahlreiche Funktionen zur Zugangssteuerung bereit. So können beispielsweise Plätze auf Basis der Prüfungsordnungen, Abschlüsse oder Fächer kontingentiert werden. Für rechtsverbindliche Anmeldungen kann ein TAN- oder itan-verfahren zum Einsatz kommen. Nach dem Ende der Anmeldephase steht dem Veranstaltungsplaner eine Übersicht in Form einer Rangliste zur Verfügung. Alternativ können Veranstaltungen zu einer Anmeldegruppe zusammengefasst werden, in der dann durch die Studierenden die einzelnen Veranstaltungen priorisiert werden. Auf Basis der eingegebenen Präferenzen erhalten die Planer der Lehrveranstaltungen eine Matrix mit den getätigten Anmeldungen und können die Teilnehmer auf die einzelnen Veranstaltungen verteilen. Wartelisten erlauben eine Überbuchung der Veranstaltungen und ein Nachrück verfahren, wenn Teilnehmer sich von dem Modul oder der Veranstaltung wieder abmelden. Planung und Verfügbarkeit Die Konfiguration der Veranstaltungen in CampusNet berücksichtigt sämtliche für den nachfolgenden Planungsprozess relevanten Daten, wie die Verfügbarkeit der Lehrenden, die vorhandenen Räumlichkeiten oder die Teilnehmerzahl. Dabei kann auch der Turnus der Veranstaltung definiert werden (z.b. wöchentlich, vierzehntägig oder in freier Einteilung). Lehrende können über das Webportal auch das notwendige technische Equipment definieren. Auf Basis dieser Parameter findet die Termin- und Raumplanung statt. Hier zu stehen in CampusNet spezifische Planungsfunktionalitäten und ein grafisches Planungstool mit der Darstellung von Überschneidungen in Echtzeit zur Verfügung. Das grafische Planungstool erlaubt eine Planung von Veranstaltungen per Drag-and-Drop mit einer Überschneidungsprüfung in Echtzeit. Der Planer erhält damit effektive Unterstützung bei der Vermeidung von Terminkonflikten und kann so den optimalen Einsatz der verfügbaren Ressourcen sicherstellen. Diese Planungsform bietet eine Grundlage, um die Studierbarkeit des Studiums zu verbessern. Online-Vorlesungszeichnis Das Online-Vorlesungsverzeichnis ist als Teil des CampusNet -Webportals über alle gängigen Browser öffentlich einsehbar. Die Barrierefreiheit des Online-Vorlesungsverzeichnisses ist vollständig gewährleistet. Es ist zudem im Corporate Design der Hochschule darstellbar. Das Vorlesungsverzeichnis ist nach aktuellen und archivierten Semestern soweit sie in CampusNet eingepflegt wurden - sowie nach weiteren Kriterien durchsuchbar. Dazu gehören beispielsweise Veranstaltungsnummer, Veranstaltungsname, Modulnummer, Modulname, Dozent und Studiengang. Zudem enthält die Suchmaske auch ein Feld für die Freitextsuche. Die Rechercheergebnisse werden strukturiert im Online-Vorlesungsverzeichnisabgebildet, unter anderem nach Studiengang, Modul, Veranstaltung, Dozent, Zeitraum und Veranstaltungsart. Bei der Konfiguration der Veranstaltungen kann definiert werden, ob diese extern sichtbar sind oder nur von den eingeschriebenen Studierenden eingesehen werden können.

8 Studierenden- und Lehrendenverwaltung Studierendenverwaltung Im Rahmen der Studierendenverwaltung werden die notwendigen Stammdaten der Studierenden vorgehalten. Ein umfangreiches Adressmanagement erlaubt die gezielte Kommunikation mit ihnen. Beliebige Adressstämme, zum Beispiel Semesteranschrift oder Heimatanschrift, können erstellt und mit einer zeitlichen Gültigkeit versehen werden. CampusNet unterstützt die Mitarbeiter in der Verwaltung unter anderem bei der Bearbeitung von Beurlaubungsanträgen, Studiengangwechseln, Einschreibungen und Exmatrikulationen. Basierend auf den Studierendendaten wird die Übergabedatei für das Statistische Landesamt oder eine Pflichtmeldung an die Krankenkassen innerhalb weniger Minuten erzeugt. Für die Studierenden können über konfigurierte Vorlagen vielfältige Bescheinigungen wie Transcripts of Records, Diploma Supplements, Zeugnisse, Kurszertifikate oder Anschreiben erstellt werden. Die Bescheide können mithilfe der optional in CampusNet integrierten Adobe Life Cycle Enterprise Suite auch digital (qualifiziert) signiert und via versendet oder zum Download über das Portal bereitgestellt werden. Damit kann das Antragswesen für die Studierenden auf das Portal verlegt werden. Gebührenmanagement Lehrendenverwaltung Im Rahmen des Lehrkräftemanagements unterstützt CampusNet unter anderem die Stammdatenverwaltung von Lehrkräften und Verwaltungsmitarbeitern von Hochschulen. Zudem ist mit der Software die flexible Gestaltung und Verwaltung von Verträgen mit Lehrbeauftragten möglich; dies betrifft beispielsweise Vertragsinhalte, Vergütungssätze und Abrechnungszeiträume. Die Abrechnung von Vergütungen der Lehr- und Prüfungstätigkeit wird ebenfalls von CampusNet unterstützt. Zur internen Kostenrechnung lassen sich die relevanten Informationen, beispielsweise Kostenstellen oder Kostenträger, in die Lösung einbinden. Lehrveranstaltungsplaner und Verwaltungsmitarbeiter haben die zulässigen Semesterwochenstunden für Lehrtätige im Blick. Zudem liefert CampusNet umfangreiche Auswertungsmöglichkeiten der im System vorgehaltenen Informationen für das Lehrkräftemanagement Ob Studiengebühren, Semesterbeiträge oder Studienkontenmodell abhängig von den für die Hochschule geltenden Regelungen wird auch das Gebührenmanagement unterstützt. Die Verwaltung von Stipendien ist mit CampusNet ebenfalls möglich. Zahlungseingänge können direkt eingelesen und vom System automatisch zugeordnet werden. Neue Anforderungen, wie die Faktura einzelner Module oder Veranstaltungen im Rahmen von Angeboten zur beruflichen Weiterbildung, werden in CampusNet abgebildet und sichern die Zukunftsfähigkeit des Systems.

9 Prüfungsmanagement und Evaluation Prüfungsmanagement Im Prüfungsmanagement werden unter anderem Leistungsnachweise, Teilnehmerlisten sowie die Notenerfassung verwaltet. Dafür können in CampusNet zum Beispiel verschiedene Leistungsarten, die variable Aufteilung der Gesamtergebnisse in Teilleistungen oder eine anonyme Durchführung der Prüfungen konfiguriert werden. Nachdem die Prüfungen in die Terminplanung eingebunden wurden, können sich die Studierenden in einem festgelegten Zeitraum zur Prüfung anmelden. Sie erhalten dabei eine Übersicht der für sie angebotenen Prüfungen. CampusNet prüft automatisch, ob die Voraussetzungen für eine Prüfungsteilnahme erfüllt sind und lässt die Teilnehmer dann zur Prüfung zu. Für rechtsverbindliche Prüfungsanoder abmeldungen kann ein TANoder itan-verfahren zum Einsatz kommen. Eine Prüfungsan- oder abmeldung außerhalb der konfigurierten Anmeldezeiträume ist nur durch Mitarbeiter des Prüfungsamtes möglich. Teilnehmer- oder Unterschriftslisten für Prüfungen und Wiederholungsprüfungen zum Druck und online sowie die Erfassung von Abwesenheit oder Täuschungsversuchen unterstützen den Prüfer bei der Administration seiner Prüfungen. Notenerfassung Die Noteneingabe kann durch den Prüfer oder einen benannten Vertreter über das Webportal erfolgen. Nach Eingabe der Prüfungsergebnisse gibt der Prüfer diese frei. Eine vom System erzeugte Notenliste wird vom Prüfer unterzeichnet und dem Prüfungsamt übergeben. Mit diesem Schritt ist die Rechtssicherheit im Prüfungsmanagement hergestellt. Zurrechtsverbindlichen und sicheren Noten eingabe über das Webportal kann auch hier ein TAN- oder itan-verfahren zum Einsatz kommen. Alternativ können die Prüfungsergebnisse auch durch das Prüfungsamt auf Basis der konfigurierten Notenschemata erfolgen. Nach Freigabe der Noten sind diese durch die Studierenden einsehbar. Für das Reporting bietet CampusNet unter anderem Prüfungsstatistiken an. Zusätzlich können über die Datenbankviews von CampusNet alle relevanten Datenin Excel, SPSS oder andere Systeme exportiert werden. Auf Basis von Vorlagen können beliebige Dokumente wie das Transcript of Records, das Diploma Supplement oder das Zeugnis erstellt werden. Weitere Informationen hierzu können Sie dem Kapitel Dokumentenmanagement entnehmen. Evaluation Die Qualität der Lehre wird in CampusNet mit Hilfe der Evaluation von Lehrveranstaltungen messbar. Nach einer Definition von Fragen und Antworttypen werden diese in Fragenkatalogen zusammenge fasst. Diese stehen den Studierenden zur Beantwortung im Webportal zur Verfügung. Die Evaluation erfolgt streng anonymisiert und erlaubt jedem Studierenden die einmalige Bewertung der Veranstaltung. Zur Auswertung steht das Ergebnis in grafischer Darstellung oder auch in absoluten Werten zur Verfügung. Der Export der Daten in Drittsysteme erlaubt eine Langzeitbetrachtung der Qualitätsentwicklung an der Hochschule.

10 Reports und Statistiken, Dokumentenmanagement Reports und Statistik CampusNet bietet umfassende Funktionen im Bereich Reporting und Statistik. So werden zum Beispiel die Meldungen für das Statistische Landesamt automatischgeneriert. Das Ergebnis wird in einer Prüfliste angezeigt. Fehlende, aber notwendige Einträge werden farblich markiert und können durch den Anwender über den Direkteinstieg in den Studierendendatensatz bereinigt werden. Im Fall von Änderungen des Statistischen Landesamtes werden diese durch die Datenlotsen eingepflegt. Ferner bietet CampusNet umfangreiche Prüfungsstatistiken. Ein Exportgenerator ermöglicht die Definition von Daten, welche dann in das CSV-Format übertragen werden. Darüber hinaus wird für weitergehende Anforderungen von Reports und Statistiken die Standardsoftware BusinessObjects Enterprise Professional mitgeliefert. Diese greift über Datenbankviews auf die Daten in CampusNet zu. Über die Arbeitsplatzsoftware Crystal Reports können Vorlagen für Auswertungen erstellt werden. Die Zuweisung der Vorlagen zu den Anwendern erfolgt auf Basis des Rechtemanagements. Die Nutzer können dann webbasiert die ihnen zur Verfügung stehenden dynamischen oder statischen Auswertungen anstoßen. Damit wird ein komfortables und um fassendes Reportsystem als Standard in CampusNet etabliert. Dokumentenmanagement CampusNet bietet umfassende Funktionen im Bereich Reporting und Statistik. So werden zum Beispiel die Meldungen für das Statistische Landesamt automatisch generiert. Das Ergebnis wird in einer Prüfliste angezeigt. Fehlende, aber notwendige Einträge werden farblich markiert und können durch den Anwender über den Direkteinstieg in den Studierendendatensatz bereinigt werden. Im Fall von Änderungen des Statistischen Landesamtes werden diese durch die Datenlotsen eingepflegt. Ferner bietet CampusNet umfangreiche Prüfungsstatistiken. Ein Exportgenerator ermöglicht die Definition von Daten, welche dann in das CSV-Format übertragen werden. Darüber hinaus wird für weitergehende Anforderungen von Reports und Statistiken die Standardsoftware BusinessObjects Enterprise Professional mitgeliefert. Diese greift über Datenbankviews auf die Daten in CampusNet zu. Über die Arbeitsplatzsoftware Crystal Reports können Vorlagen für Auswertungen erstellt werden. Die Zuweisung der Vorlagen zu den Anwendern erfolgt auf Basis des Rechtemanagements. Die Nutzer können dann webbasiert die ihnen zur Verfügung stehenden dynamischen oder statischen Auswertungen anstoßen. Damit wird ein komfortables und umfassendes Reportsystem als Standard in CampusNet etabliert.

11 Rechte- und Identitätsmanagement Rechte-und-Rollen- Konzept Verschiedene Mechanismen wie Authentifizierung, Autorisierung und Verschlüsselung sorgen in CampusNet dafür, dass nur berechtigte Personen gemäß der Spezifikation ihrer Rolle über gesicherte Verbindungen bestimmte Dienste nutzen können. Die Sicherheitskomponente greift dabei auf das Identitätsmanagement der Hochschule zurück. Die Datenlotsen erarbeiten gemeinsam mit den Hochschulen ein klar definiertes Rechte-und-Rollen- Konzept und kooperieren dabei eng mit den Datenschutzbeauftragten der Hochschulen beziehungsweise des Landes. Das Rechte-und-Rollen- System in CampusNet ist dabei individuell für jede Hochschule mit den jeweiligen organisatorischen Strukturen verknüpft. Lese- und Schreibrechte Das Rechte-und-Rollen-System gewährleistet, dass bestimmte Daten nur für bestimmte Personen sichtbar sind. So werden beispielsweise den Lehrenden Lese- und Schreibrechte ausschließlich für die jeweils von ihnen betreuten Veranstaltungen gewährt. Sie können den Studienverlauf der Studierenden nicht verfolgen und auch nicht einsehen, wie diese in anderen Veranstaltungen abgeschnitten haben. Einen Überblick über alle Leistungen erhalten nur der Studierende selbst und die Mitarbeiter im zuständigen Prüfungsamt. Um sich für Prüfungen anzumelden, müssen Studierende in CampusNet in der Regel zusätzlich eine Transaktionsnummer (TAN) verwenden. Die Lese- und Schreibrechte der Mitarbeiter in den Prüfungsämtern sind ebenfalls genau definiert: Sie können so konfiguriert sein, dass bestimmte Mitarbeiter Bewertungen zur Kenntnis nehmen, sie aber nicht verändern können. Identitätsmanagement Der Umgang mit Identitäten ist ein wichtiger Bestandteil der Datenlotsen-Lösung zum integrierten Campus Management. In modernen Hochschulinfrastrukturen dürfen Dienste nur unter Berücksichtigung der nachgewiesenen Identität (Authentifizierung) und der Berechtigungsstufe beziehungsweise Rolle (Autorisierung) genutzt werden. Dies gilt für die Campus-Management-Lösung ebenso wie für Webservices oder weitere Anwendungen. Hierzu müssen bestehende Identitätsmanagement-Systeme nahtlos integriert oder neue Systeme aufgebaut werden. Eine effiziente und leicht zu verwaltende Möglichkeit der Anbindung bestehender Identitätsmanagement- Systeme bietet die Nutzung des Claim-Based-Identity-Ansatzes. Hierbei werden Authentifizierung und Autorisierung zentralisiert und in das Identity-Management verlagert. Dienstanbieter akzeptieren lediglich Anfragen, die ein sogenanntes Security Token, einen benutzerspezifischen Ausweis, mit sich führen. So ist es einer Applikation oder einem Dienst möglich, einen rollenbasierten Zugang zu Funktionalitäten zu gewähren. Die gesonderte Authentifizierung in jeder Anwendung ist somit nicht mehr notwendig. Damit wird die Gesamtsicherheit des Systems deutlich erhöht sowie ein Single Sign-on (SSO) oder föderierte SSO-Szenarien realisierbar.

12 Einführung von CampusNet Der Datenlotsen-Ansatz: prozessorientierte Hochschulverwaltung Unser Ziel ist es, Hochschulen optimal auf die Einführung eines integrierten Campus-Management-Systems vorzubereiten. Im Mittelpunkt stehen dabei die Akteure der Hochschule und die Unterstützung ihrer Prozesse und Abläufe. Die Spezifikation der Hochschule beeinflussen die Implementierungsstrategie und die bestmögliche Abbildung der Prozesse im neuen System etwa die genaue Ausprägung der Lehrveranstaltungsplanung oder die Aufteilung und Arbeitsteilung in den jeweiligen Sachgebieten. Vor diesem Hintergrund empfehlen die Datenlotsen eine Voranalysephase, innerhalb der die Anforderungen der Hochschule gemeinsam spezifi ziert und dokumentiert werden. Durch diesen Schritt werden bis dato nicht identifi zierte Verzweigungen, Schnittstellen zu Drittapplikationen oder neue Anforderungen an CampusNet -Funktionsmodule sichtbar und können in Form einer detaillierten Planung berücksichtigt werden. Chancen für die Hochschule Die Einführung von CampusNet bietet auch die Chance, die Prozesse von Studium und Lehre in der Hochschule insgesamt zu analysieren, zu bewerten und Optimierungspotenziale aufzuzeigen auch unabhängig davon, ob sie direkt mit der Softwareeinführung zusammenhängen. Unsere Experten verfügen über langjährige Erfahrung in der Organisation von Hochschulen in Verbindung mit der Einführung von Campus-Management-Systemen. Die Ergebnisse der Voranalysephase geben Aufschluss darüber, inwieweit im Zuge der Einführung von CampusNet auch eine Organisationsentwicklungsberatung sinnvoll erscheint. Der Grad der Organisationsentwicklung wird durch die Hochschule und ihre Erfordernisse bestimmt. Leitgedanke ist ein modernes Studienmanagement, das einen hervorragenden Service für Studierende und Lehrende bietet. das die Planung und Steuerung der neuen Studiengänge und die Studierbarkeitverbessert. das den Verwaltungsaufwand für Lehrende und Studierende reduziert. das professionelle Standards einer kompetenten, schlanken und effizienten Verwaltung erfüllt.

13 Für eine serviceorientierte Hochschulverwaltung Durch den Einsatz von CampusNet können Hochschulen ihre Kosten senken und gleichzeitig im Wettbewerb ihre Servicequalität deutlich erhöhen. Hochschulmanager und Verwaltungsmitarbeiter werden durch optimierte Prozesse unterstützt. Durch die entstehenden Effizienz gewinne werden die Lehrenden von Verwaltungstätigkeiten und die Mitarbeiter der Verwaltung von Statusanfragen entlastet. Diese Zeit steht dann den Studierenden für eine direkte Unterstützung und Beratung zur Verfügung. Gleichzeitig können die Hochschulen neue Dienstleistungen für Studierende und Lehrende anbieten. CampusNet bildet umfassend die Anforderungen des Bologna-Prozesses ab und unterstützt damit die aktuellen Projekte der Hochschulen bei der Umstellung auf die neuen Studienstrukturen. Dieser Schritt ist für viele Akteure mit deutlichen Veränderungen verbunden und zieht gleichzeitig neue Implikationen nach sich, beispielsweise die Garantie der Studierbarkeit eines Studiums innerhalb der Regelstudienzeit. Die Entscheidung für CampusNet und die Implementierung des Systems ist ein Schritt, der die rechtliche Sicherheit verbessern, die Organisationen weiterentwickeln und sich langfristig positiv auf die Kostenentwicklung auswirken kann. Die Datenlotsen Informationssysteme GmbH Die Datenlotsen Informationssysteme GmbH wurde 1993 in Hamburg gegründet. Schon 1999 entschieden sich die ersten Hochschulen für Lösungen der Datenlotsen. Seit 2003 konzentrieren wir uns voll und ganz auf den Hochschulsektor. Rund um unser Kernprodukt CampusNet entwickeln wir seitdem kontinuierlich neue Lösungen für Bildungsinstitutionen. Unsere Erfahrung Wir verknüpfen unser praxisnahes Wissen über die Arbeitsweise und Geschäftsprozesse von Hochschulen mit unserer Fähigkeit zur Herstellung und Implementierung von hochwertigen und innovativen IT-Lösungen. Dank der engen Zusammenarbeit mit unseren Kunden kennen wir die oft sehr unterschiedlichen Anforderungen der Hochschulen genau. Mit unseren flexiblen Lösungen schaffen wir es, ganz verschiedene Hochschultypen mit passgenauen Lösungen zu bedienen: von kleineren Kunstund Musikhochschulen über private Management-Schools bis hin zu den großen Universitäten. Für die Bildung der Zukunft Unser Wissen über hochschulspezifische Organisationsstrukturen und -prozesse bringen wir in die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Software und Services ein. So sorgen wir mit unseren Lösungen für die gezielte digitale Unterstützung von Lernen, Lehren, Forschen und Verwalten getreu unserem Credo Für die Bildung der Zukunft. Weitere Lösungen Neben CampusNet bieten die Datenlotsen weitere Lösungen zur Vereinheitlichung und Flexibilisierung der komplexen IT-Infrastruktur an Hochschulen, für einen komfortablen Zugriff auf die vielfältigen Anwendungen und Fachverfahren einer Hochschule direkt aus Office-Programmen, zur Erstellung personalisierter Hochschulportale und zur Optimierung des Alumni-Managements. Sprechen Sie uns an!

14 Datenlotsen Informationssysteme GmbH Die Datenlotsen Informationssysteme GmbH bietet Hochschulen und Bildungseinrichtungen Lösungen für die gezielte digitale Unterstützung von Lernen, Lehren, Forschen und Verwalten für die Bildung der Zukunft. Herausgeber: Datenlotsen Informationssysteme GmbH Beim Strohhause 27, Hamburg Telefon: Stand: August 2013 Irrtum und Änderungen vorbehalten Sitz der Gesellschaft: Hamburg, Amtsgericht Hamburg: HRB Umsatzsteueridentifikationsnummer gemäß 27a Umsatzsteuergesetz: DE , Geschäftsführer: Stephan Sachse, Nils-Joachim Bauer Copyright 2012 Alle Rechte vorbehalten. Namen und Produkte anderer Firmen können eingetragene Warenzeichen der jeweiligen Rechteinhaber sein.

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