Präsentationstechnik. Ein OIR der Azubis von Phoenix Contact. Start

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1 Präsentationstechnik Ein OIR der Azubis von Phoenix Contact Start

2 Präsentationstechniken Präsentieren ist in vielen Unternehmen und Berufszweigen ein alltäglicher Begleiter. Professionelles Präsentieren wird immer wichtiger für die interne und externe Unternehmenskommunikation. Auch der Unterricht an den Schulen bietet viele Möglichkeiten, Präsentationstechniken zu üben, damit man in der Ausbildung oder im Beruf selbstsicher und richtig sich selbst oder ausgewählte Inhalte präsentieren kann.

3 Präsentationstechniken Präsentieren bedeutet: - Eine oder mehrere Personen... - stellen für eine konkrete Zielgruppe... - ausgewählte Inhalte vor. - Ziel ist es, die Zielgruppe zu informieren und zu überzeugen. - Die Darstellung wird unterstützt durch bildhafte Mittel. - Zumeist schließt sich eine Fragerunde oder Diskussion an.

4 Präsentationstechnik! Heißt so die Technik, die ich zum Präsentieren benötige? Der Name Präsentationstechnik ist doppeldeutig. Als Technik zum Präsentieren benutzt man Präsentationsmedien. Diese sehen wir uns zunächst an. Danach kommt das Vorgehen beim Präsentieren.

5 Präsentationsmedien Flip Chart Ein FlipChart ist ein transportabler Ständer zum Anbringen von FlipChart-Bögen die in der Präsentation mit speziellen dicken Filzstiften beschriftet werden. Flip Charts können für: Lehrgespräche Gruppenarbeit und Diskussion genutzt werden. Wobei die Präsentation mit einem leeren Blatt beginnen kann, welches während der Präsentation gefüllt wird. Oder es werden bereits beschriftete Seiten mitgebracht und ergänzt.

6 Präsentationsmedien Flip Chart Ein FlipCharts haben verschieden Vor- und Nachteile die für den Einsatz bei einer Präsentation beachtet werden sollten. Vorteile: Flip Charts sind geeignet für kleine und kleinste Gruppen; Sie sind ein Dauermedium, d.h. Inhalte bleiben während der Präsentation dauerhaft sichtbar; Teilnehmer verfolgt mit, wie schwierige Zusammenhänge "live" und situativ entwickelt werden; Im Raum verteilte Flip-Chartbögen dokumentieren einen komplexen Gedankengang. Nachteile: FlipCharts sind nicht geeignet für Gruppen von mehr als 30 Personen; Sie sind i.d.r. nur als Ergänzungsmedium geeignet; Ungeübte Vortragende haben oft Schwierigkeiten mit diesem Medium (z.b. lange Anschriebpausen, Raumaufteilung des FlipChartbogens, etc.)

7 Präsentationsmedien Overheadfolien Ein Projektor wirft Darstellungen auf Klarsichtfolien an die Zimmerwand. Die Folien werden mit speziellen Folienstiften oder durch Kopieren von z.b. Buchseiten beschriftet. Overheadfolien können für: Lehrgespräche Diskussion und Informationen und Erläuterungen genutzt werden, wobei meistens bereits beschriftete Folien mitgebracht werden. Einzelne Angaben und Inhalte können während der Präsentation mit Folienstiften ergänzt werden.

8 Präsentationsmedien Overheadfolien Overheadfolien haben verschieden Vor- und Nachteile die für den Einsatz bei einer Präsentation beachtet werden sollten. Vorteile: In den meisten Schulen sind Tageslichtschreiber leichter verfügbar als z.b. Beamer. Präsentation vor kleinen und größeren Gruppen möglich (bis zu 200 Personen); Folien sind wieder verwendbar; Sie sind einfach zu ergänzen, zu verändern und zu transportieren; Zuhörerbeiträge können in die Präsentation einfließen, d.h. situative Entwicklung der Folie Nachteile: Gefahr von Folienschlachten, d.h. es wird eine Folien nach der anderen aufgelegt und vorgelesen. Dieses ist für den Zuhörer ermüdend. Die Folieninhalte bleiben nur für die Dauer der Präsentation sichtbar. Folienpräsentationen gelten inzwischen als etwas überholt.

9 Präsentationsmedien PowerPoint Auf einem Computer läuft eine Präsentation ab, die z.b. mit dem MS Office Programm PowerPoint erstellt wurde. Ein angeschlossener Projektor (Beamer) zeigt die Präsentation auf einer Leinwand. PowerPoint Präsentationen können für unterschiedliche Zwecke genutzt werden. Die Präsentation wird vom Vortragenden vorgefertigt mitgebracht. Es kann meistens der Wechsel der Folien beeinflusst werden. Eine Entwicklung von Inhalten während der Präsentation ist nicht vorgesehen.

10 Präsentationsmedien PowerPoint PowerPoint Präsentationen haben verschieden Vor- und Nachteile die für den Einsatz bei einer Präsentation beachtet werden sollten. Vorteile: Präsentation vor kleinen und größeren Gruppen möglich. Dateien wieder verwendbar Einfach zu ergänzen, zu verändern und zu transportieren Animationen gestalten die Präsentation abwechslungsreich Durch den selbstgesteuerten Ablauf hält der Vortragende den Kontakt zu den Zuhörern stets aufrecht Nachteile: Gefahr von zu vielen multimedialen Inhalten (Lerner ist kognitiv überlastet) Inhalte bleiben nur für die Dauer der Präsentation sichtbar Zuhörerbeiträge fließen nicht in die Präsentation mit ein, d.h. keine situative Entwicklung der Inhalte möglich

11 Gut, das mit den Präsentationsmedien haben wir geklärt. Wie präsentiere ich denn nun professionell und richtig? Im Folgenden gibt es Tipps zu Vortrags-, und Präsentationstechnik sowie zur Vorbereitung und Gestaltung von Präsentationen, die beim Zuhörer ankommen.

12 Präsentationstechniken Analyse der Vortragssituation Was ist das Ziel meines Vortrages? Informieren Überzeugen Wie kann ich den Vortrag gestallten? verfügbare Medien Zeit (Vortrag, Diskussion) Damit der Vortrag auch zum gewünschten Ziel führt, muss im Vorfeld die Vortragssituation analysiert werden. Dabei stellen sich drei zentrale Fragen. Was weiß meine Zielgruppe (Adressatenanalyse)? Einstellung zum Thema Erwartungen

13 Präsentationstechniken Struktur Die 3 Module eines Vortrages Eröffnung Ziel formulieren, Interesse wecken, Spannung aufbauen, Überblick geben Hauptteil Botschaft adressatengerecht präsentieren Ein guter Vortrag lässt sich in drei Phasen strukturieren. Schluss Kernaussagen verstärken Zusammenfassung, Resümee Danke für Ihre Aufmerksamkeit

14 Präsentationstechniken Eröffnung Der klassische Einstieg kommt fast immer an. Anrede, Vorstellen 1. Problem 2. Lösung 3. es Vorgehen Thema nennen Ziel erklären Überblick geben Den Fahrplan anschreiben

15 Präsentationstechniken Eröffnungen die Interesse erwecken Ein Witz Ein Diagramm Warum? Eine Frage Schon Goethe sagte Ein Zitat

16 Präsentationstechniken Die Sprache Wesentliches Element einer guten Präsentation ist eine verständliche Sprache. Besseres Verstehen braucht: 1. verständlich 2. Klar und deutlich 3. dynamisch Eine angemessene Lautstärke Eine klare Aussprache Verständliche Sprache für die Zielgruppe Kurze, einfache Sätze Dynamische Artikulation Sprechpausen

17 Präsentationstechniken Der Blickkontakt Permanenter Blickkontakt zu den Zuhörern ist wichtig. Mit Blickkontakt zum Zuhörer kann man sofort: Zustimmung Ablehnung Begeisterung Langeweile Unruhe erkennen.

18 Präsentationstechniken Die Gestik Die Gestik kann eine Bandbreite vom Erhabenen zum Lächerlichen... haben. Deshalb sollte man seine Gestik während des Vortrags stets kontrollieren. Gestik - nicht unkontrolliert gestikulieren - keine übertriebene Gestik - Mitteilungen veranschaulichen - natürlich, unterstreichend

19 Präsentationstechniken Die Mimik Während des Vortags sollte der Gesichtsausdruck freundlich sein. Es sei denn, man möchte eine unfreundliche Aussage unterstützen. Positive Mimik: Freundlich Ruhig Interessiert offen Negative Mimik: Abgewendet Fixiert Unstet verschlossen

20 Präsentationstechniken Störungen Eigene Ticks (z.b. Bleistiftkauen) stören die Kommunikation mit den Zuhörern. Man sollte daher üben, tickfrei zu präsentieren. Selbstkontrolle durch: Videoaufnahmen Freunde Rhetorikkurs Coaching Störungen wie: Fußwippen Scheibenwischerblick Brillen, Bleistiftbeißen vermeiden

21 Präsentationstechniken Aufbau der Präsentationsmedien Für eine erfolgreiche Präsentation ist auch die optimale Anordnung der Präsentationsmedien notwendig. Display und Publikum stets im Blick. Blickkontakt zum Publikum Stichworte gut sichtbar PC-Display im Auge Funkmaus griffnah Pointer als zusätzlicher Zeiger

22 Präsentationsmedien Präsentation professionell entwerfen Eine gute Präsentation basiert auf diesen drei Schritten Sammeln Informationen über das Thema sammeln. Neben Inhalten auch Grafiken, Bilder, etc. Strukturieren Die gesammelten Informationen für den Vortrag strukturieren. In Eröffnung, Hauptteil und Schluss. Generieren Die Präsentationsmedien generieren, z.b. mit PowerPoint die Folien erstellen.

23 Präsentationstechniken Visualisierung Schlüssel zum Erfolg Die Wirkung des Vortrags wird durch die richtige Visualisierung enorm verstärkt. Mit den passenden Bildern und Grafiken kann man: eine Botschaft visualisieren den Lerneffekt verbessern das Verständnis fördern die Zuhörer motivieren das Gesagtes vertiefen die Präsentation auflockern

24 Präsentationsmedien Der Schluss Beim Schluss der Präsentation sollte man bedenken, dass der letzte Eindruck haften bleibt. Am Schluss solltet ihr betonen was die Zuhörer mitnehmen sollen: Kernbotschaft wiederholen Zusammenfassung, Resümee Empfehlung, Zukunftstrend den nächsten Schritt wagen motivieren, Aufbruchsstimmung

25 Präsentationsmedien Fragen der Zuhörer Als Reaktion auf Fragen sollte man sachbezogen und knapp antworten. Bei fachlichen Fragen aus dem Publikum solltet ihr immer positiv agieren: 1. geduldig zuhören 2. positiv quittieren 3. Kern der Frage wiederholen 4. knapp antworten, nicht abschweifen

26 Fazit Präsentationstechniken: Es gibt verschiedene Präsentationstechniken. Die Wahl der Technik hängt nicht nur vom Vortragenden ab, sondern wird oft durch die Gegebenheiten am Ort des Vortrags bestimmt. Wenn die Präsentationsmedien klar sind, dann kann der Vortrag entwickelt werden. Die Inhalte und die Struktur der Präsentation sind weitgehend unabhängig von den eingesetzten Medien ab. Sie werden vielmehr von den Zielen, der Botschaft und dem Publikum bestimmt. Wenn interessante und themengerechte Präsentationsmedien fertiggestellt sind, dann hängt der weitere Erfolg der Präsentation wesentlich von Sprache, Gestik und Mimik ab und wie der Redner mit den Zuhörern umgeht.

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