Elektronischer Wertpapierhandel und Bankgeschäfte

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Elektronischer Wertpapierhandel und Bankgeschäfte"

Transkript

1 Elektronischer Wertpapierhandel und Bankgeschäfte e-business / e-commerce im Finanzsektor Dr. Doris Wohlschlägl-Aschberger WS 2009/2010 1

2 Eine starke Börse kann eben kein Klub für ethische Kultur sein, und die Kapitalien der großen Banken sind eben so wenig Wohlfahrtseinrichtungen wie Flinten und Kanonen es sind. Max Weber: Die Börse (Göttingen, 1884) 2

3 Begriffe und Termini 3

4 Begriffe und Termini Internet, online, World Wide Web, Ein philosophischer Ansatz Ein paar allgemeine Überlegungen Ein paar Zahlen und Daten New Economy vs Old Economy Yuppi und Yetti Genie-Begriff von Lavater Dot.com Sterben Haben und Sein einer Bilanz Evolution vs Revolution 4

5 Begriffe und Termini Bill Gates: Banking ist notwendig, Banken sind es nicht every click is business borderless tool eine virtuelle Welt ein virtueller Marktplatz ein digitaler Kunde 5

6 Begriffe und Termini Begriffsverwirrung e-commerce e-banking tele-banking home-banking office-banking e-brokerage e-finance 6

7 Rechtliche Themen und kritische Aspekte 7

8 Konzessionsfrage für das Finanzdienstleistungsgeschäft online oder offline? in Österreich in der EU im Nicht-EU/EWR-Raum spezielles Thema: USA 8

9 WAG 1997 und WAG 2007 Wertpapieraufsichtsgesetz (WAG 1997): Umsetzung der EU-Richtlinie betreffend Zulassung von Wertpapierfirmen und Überwachung ihrer Tätigkeit trat z.t und 1998 in Kraft Neuerungen und Zielsetzungen: - Einführung des Finanzdienstleistungsgeschäftes als neues Bankgeschäft - Einführung eines Konzessionsverfahrens für die gewerbliche Erbringung von Finanzdienstleistungen - Einführung von Wohlverhaltensregeln - Einführung von Meldevorschriften - Schaffung einer Aufsichtsbehörde 9

10 WAG 1997 und WAG 2007 Wertpapieraufsichtsgesetz (WAG 1997): weitere Änderungen: - Richtlinie 2002/65/EG über den Fernabsatz von Finanzdienstleistungen an Verbraucher/ Fern-Finanzdienstleistungs-Gesetz (FernFinG) - Umsetzung Marktmissbrauchsrichtlinie (RL 2003/6/EG) - Umsetzung Prospekt-RL (RL 2003/71/EG) - Änderungen durch Basel II Umsetzung (BGBl I Nr. 141/2006) Seit : Wertpapieraufsichtsgesetz 2007 (WAG 2007) = Neufassung durch Umsetzung MiFID-RL! - Richtlinie 2004/39/EG (und 2006/73/EG und Verordnung (EG) Nr. 1287/2006): ersetzt Investment Services Directive (ISD/93/22/EC) 10

11 WAG 2007 Wertpapieraufsichtsgesetz 2007 (WAG 2007) Ziele: Anlegerschutz verbessern durch - mehr Transparenz der Finanzmärkte - einheitliche Anforderungen an die Marktteilnehmer (einheitlicher Europäischer Finanzmarkt) Neuregelung der Konzessionen Neuregelung der Wohlverhaltensregeln Umfang: Alle Unternehmen der Finanzdienstleistungsbranche WAG wurde zur Gänze geändert und neu formuliert (WAG 2007), dies erleichtert die Lesbarkeit und enthält Querverweise zu BWG! 11

12 BWG Bankwesengesetz (BWG): Rechtsgrundlage für alle in Österreich tätigen Kreditinstitute Zentrale Rechtsmaterie und Aufsichtsnorm über das Bankwesen Novelle 1986: Novellierung des Kreditwesengesetzes und Umsetzung der EU-Richtlinie ins nationale Recht Regelwerk für u.a. Konzessionserteilung, Kreditrisiko, Liquiditätsrisiko, Fremdwährungsrisiko, Marktrisiko Regelwerk für den Aufsichtsbereich: Bankgeheimnis, Einlagensicherung, Geldwäsche, Niederlassungs- und Dienstleistungsfreiheit Neuerungen: seit : BWG Neu Basel II (BGBl I Nr. 141/2006) seit : Umsetzung MiFID-RL (BGBl 60/2007) 12

13 BWG Bankwesengesetz (BWG) Basel II: Eckpunkte Ziele: - Festlegung risikogerechtes Eigenmittel-Erfordernis - Abdeckung möglichst vieler Risiken der Banken (operationelles Risiko) - Theoretische Fundierung und Operationalität der Regeln - Schaffung von Anreizen für Banken zur Einrichtung eines effizientes Risikomanagement 13

14 BWG Bankwesengesetz (BWG) Basel II: Eckpunkte 3 Säulen Konzept - 1. Säule: Mindest-Kapitalvorschriften - 2. Säule: Aufsichtliches Überprüfungsverfahren - 3. Säule: Marktdisziplin (Transparenzbestimmungen) 14

15 Forecast... EU-Recht im Bankensektor: Neueste Entwicklungen EU will Kreditmarkt-Regeln verschärfen (Die Presse, ) EU zieht Konsequenzen aus Finanzkrise (Die Presse, ) Politik gibt dem Druck der Banken nach (Die Presse, ) Mögliche Folgen der Finanzkrise? 15

16 Forecast... Neueste Entwicklungen Strengere Eigenkapitalvorschriften? Sollen weitere Finanzinstrumente den MiFID- Regelungen unterliegen? 16

17 Finanzmarktaufsicht Allfinanzaufsicht Verbraucherschutz Anlegerschutz Gläubigerschutz Kontrolle Einhaltung gesetzlicher Verhaltsregeln Banken Versicherungen Pensionskassen Wertpapierfirmen, Wertpapierdienstleistungsunternehmen Wahrung Transparenz und Fairness am österreichischen Kapitalmarkt 17

18 Fernabsatzrichtlinie für Finanzdienstleister 1 FernFinG Gilt für Fernabsatzverträge über Finanzdienstleistungen zwischen einem Unternehmer und einem Verbraucher im Sinne des KSchG Fernabsatzvertrag Vertrag über Finanzdienstleistungen unter ausschließlicher Verwendung eines oder mehrerer Fernkommunikationsmittel im Rahmen eines für den Fernabsatz organisierten Vertriebs- oder Dienstleistungssystems. Finanzdienstleistung jede Bankdienstleistung jede Dienstleistung im Zusammenhang mit Kreditgewährung, Versicherung, Altersversorgung von Einzelpersonen, Geldanlagen oder Zahlungen 18

19 Fernabsatzrichtlinie für Finanzdienstleister Sämtliche Phasen des Vertragsabschluss müssen im Fernabsatz erfolgen 2 Säulen des Verbraucherschutzes (wie im KSchG) erhöhte Informationspflichten (nicht ident mit 5a KSchG) - Informationen über Unternehmer - Informationen über Finanzdienstleistung - Informationen über Fernabsatzvertrag - Informationen über Rechtsbehelfe Achtung: spezifische Informationspflichten des WAG 2007, VAG etc. beachten! 19

20 Fernabsatzrichtlinie für Finanzdienstleister 2 Säulen des Verbraucherschutzes (Forts.) besonderes Rücktrittsrecht - innerhalb von 14 Kalendertagen ohne Angabe von Gründen - Frist beginnt nicht zu laufen, wenn Verbraucher nicht alle Informationen erhalten hat Ausnahmen vom Rücktrittsrecht - kurzfristige Versicherungen - Verträge über Finanzdienstleistungen deren Preis auf - dem Finanzmarkt Schwankungen unterliegt - (Wertpapiere oder Devisen) Nur auf Rahmenvertrag anwendbar nicht auf jede einzelne Dienstleistung (Beispiel Internet Banking, Online-Brokerage) 20

21 Highlights für den Finanzsektor e-signature Instrument geeignet zur Identifizierung nach Geldwäsche-Bestimmungen! 21

22 Exkurse Exkurs A: Exkurs B: Exkurs C: Exkurs D: Exkurs E: Exkurs F: Exkurs G: Corporate Governance Compliance Finanzportal vs. PC-Filiale Risikomanagement und Interne und Externe Revision Spezielle Themen aus dem WAG 2007 Börsen im Internet-Zeitalter Neueste Entwicklungen 22

23 Exkurs A: Corporate Governance Zielgruppe: Kapitalgesellschaften und hier insbesondere börsennotierte Unternehmen Unterscheidung: interne C. G. externe C. G. Österreichischer Corporate Governance Kodex: 1. Fassung zwei Anpassungen: 02/2005 und 01/2006 webtipp: 23

24 Exkurs A: Corporate Governance Definition: Flexibles und freiwilliges Selbstregulierungswerk der Industrie für die verantwortungsvolle Führung und Leitung von Unternehmen in Österreich und steht in Einklang mit internationalen Standards. Ursache: Principal-Agent-Konflikt (Trennung Unternehmenseigentum und Unternehmensführung, unterschiedliche Interessen Investoren und Managern) Beispiele: Enron, WorldCom, Parmalat, BAWAG P.S.K, Hypo Alpe Adria AG IKS = Internes Kontrollsystem: wesentliches Element der C. G. 24

25 Exkurs B: Compliance Begriff / Definitionen: Regelwerk zur Vermeidung von Interessenkonflikten bei Geld- und Vermögensanlage Der Begriff Compliance bezeichnet die Gesamtheit aller Maßnahmen, die das regelkonforme Verhalten eines Unternehmens, seiner Organisationsmitglieder und seiner Mitarbeiter im Hinblick auf alle gesetzlichen Ge- und Verbote begründen. Darüber hinaus soll die Übereinstimmung des unternehmerischen Geschäftsgebarens auch mit allen gesellschaftlichen Richtlinien und Wertvorstellungen gewährleistet werden. 25

26 Exkurs B: Compliance Ziele: Stärkung des Ansehens des Finanzmarktes Österreich Schaffung von Vertrauen beim Anleger Regelungen: Emittenten-Compliance-Verordnung (seit , novelliert im Mai 2005, Neufassung ) Standard Compliance Code der österreichischen Kreditwirtschaft (seit , Neufassung ) 26

27 Exkurs B: Compliance Compliance Eckpfeiler Vertraulichkeitsbereiche Watch list Restricted list Meldepflicht Compliance Organisation Compliance Officer Datenschutz Technische Sicherheitsfragen Cyber-Crime financial fraud 27

28 Exkurs C: Finanzportal vs PC-Filiale Finanzportal Allfinanzkonzept 3-C-Konzept Content Exkurs: visitor-member-kunde Kundenlandschaft im e-finance 28

29 Exkurs C: Finanzportal vs PC-Filiale Die PC-Filiale und das Bankgeschäft Virtuelle Filiale PC als Filiale Ohne Zeitbegrenzung Ohne geographische Begrenzung Bankgeschäfte Konto- und Depotabfragen Zahlungsaufträge in EUR oder Fremdwährung Wertpapiergeschäfte Automatische Handelssysteme 29

30 Exkurs D: Risikomanagement und Interne und Externe Revision Risikomanagement Interne Revision Als Bestandteil der Compliance-Struktur Zur Unterstützung des Vorstandes/der Geschäftsleitung Minimierung des operationellen Risikos! Minimierung des Reputationsrisikos! 30

31 Exkurs E: Spezielle Themen aus dem WAG 2007 Konzessionen Wohlverhaltensregeln Portfolioverwaltung, Anlageberatung Execution-only Dienstleistungen Risikohinweise 31

32 Exkurs E: Spezielle Themen aus dem WAG 2007 Spamming Direktverbote im Finanzdienstleistungsbereich Rechtsgrundlagen: - 62 WAG TKG - 6 und 7 ECG 32

33 Exkurs E: Spezielle Themen aus dem WAG 2007 Gesetzestexte: 62 WAG 2007 (vormals 12 Abs 3 WAG af) 62. Die Zulässigkeit der Zusendung unerbetener Nachrichten zur Werbung für eines der in 1 Z 6 genannten Finanzinstrumente und für Veranlagungen im Sinne des 1 Abs 1 Z 3 KMG richtet sich nach 107 Telekommunikationsgesetz 2003 TKG 2003, BGBl. I Nr. 70/

34 Exkurs E: Spezielle Themen aus dem WAG TKG: Unerbetene Nachrichten (Abs 1, 2) 107. (1) Anrufe - einschließlich das Senden von Fernkopien - zu Werbezwecken ohne vorherige Einwilligung des Teilnehmers sind unzulässig. Der Einwilligung des Teilnehmers steht die Einwilligung einer Person, die vom Teilnehmer zur Benützung seines Anschlusses ermächtigt wurde, gleich. Die erteilte Einwilligung kann jederzeit widerrufen werden; der Widerruf der Einwilligung hat auf ein Vertragsverhältnis mit dem Adressaten der Einwilligung keinen Einfluss. (2) Die Zusendung einer elektronischen Post einschließlich SMS ist ohne vorherige Einwilligung des Empfängers unzulässig, wenn 1. die Zusendung zu Zwecken der Direktwerbung erfolgt oder 2. an mehr als 50 Empfänger gerichtet ist. 34

35 Exkurs E: Spezielle Themen aus dem WAG TKG: Unerbetene Nachrichten (Abs 3) (3) Eine vorherige Zustimmung für die Zusendung elektronischer Post gemäß Abs 2 ist dann nicht notwendig, wenn 1. der Absender die Kontaktinformation für die Nachricht im Zusammenhang mit dem Verkauf oder einer Dienstleistung an seine Kunden erhalten hat und 2. diese Nachricht zur Direktwerbung für eigene ähnliche Produkte oder Dienstleistungen erfolgt und 3. der Empfänger klar und deutlich die Möglichkeit erhalten hat, eine solche Nutzung der elektronischen Kontaktinformation bei deren Erhebung und zusätzlich bei jeder Übertragung kostenfrei und problemlos abzulehnen und 4. der Empfänger die Zusendung nicht von vornherein, insbesondere nicht durch Eintragung in die in 7 Abs 2 E-Commerce-Gesetz genannte Liste, abgelehnt hat. 35

36 Exkurs E: Spezielle Themen aus dem WAG TKG: Unerbetene Nachrichten (Abs 4-6) (4) (Anm.: aufgehoben durch BGBl. I Nr. 133/2005) (5) Die Zusendung elektronischer Post zu Zwecken der Direktwerbung ist jedenfalls unzulässig, wenn die Identität des Absenders, in dessen Auftrag die Nachricht übermittelt wird, verschleiert oder verheimlicht wird oder bei der keine authentische Adresse vorhanden ist, an die der Empfänger eine Aufforderung zur Einstellung solcher Nachrichten richten kann. (6) Wurden Verwaltungsübertretungen nach Absatz 1, 2 oder 5 nicht im Inland begangen, gelten sie als an jenem Ort begangen, an dem die unerbetene Nachricht den Anschluss des Teilnehmers erreicht. 36

37 Exkurs E: Spezielle Themen aus dem WAG 2007 Direktwerbung umfasst: - Alle Werbemaßnahmen, die den Kunden direkt, persönlich erreichen und ihn zur Antwort animieren sollen, - z.b. Werbebriefe, Postkarten, s, SMS, Telefonwerbung, Newsletter. - Nicht darunter fallen z.b. Werbungen in Massenmedien wie TV, Radio. 37

38 Exkurs E: Spezielle Themen aus dem WAG 2007 verboten ist: - telefonische Werbung für ein Finanzinstrument gegenüber Verbrauchern, - es sei denn, er erklärt zuvor sein Einverständnis erlaubt ist grundsätzlich: - Unverlangte Briefpostwerbung - Werbewurfsendungen - Verteilung von Handzetteln oder deren Einwurf in den Briefkasten 38

39 Exkurs E: Spezielle Themen aus dem WAG 2007 Spamming Verboten sind: - Telefon- und Faxübermittlung ohne vorherige Einwilligung des Teilnehmers - zu Werbezwecken - und SMS ohne vorherige Einwilligung zu Werbezwecken - und SMS als Massensendungen (mehr als 50 Empfänger) auch ohne Werbung 39

40 Exkurs E: Spezielle Themen aus dem WAG ECG Anbieter muss dafür sorgen, dass kommerzielle Kommunikation, die Bestandteil eines Dienstes der Informationsgesellschaft ist oder einen solchen Dienst darstellt, klar und eindeutig - als solche erkennbar ist, - die natürliche oder juristische Person, die die kommerzielle Kommunikation in Auftrag gegeben hat, erkennen lässt, - Angebote zur Absatzförderung wie etwa Zugaben und Geschenke als solche erkennen lässt und einen einfachen Zugang zu den Bedingungen für ihre Inanspruchnahme enthält sowie - Preisausschreiben und Gewinnspiele als solche erkennen lässt und einen einfachen Zugang zu den Teilnahmebedingungen enthält. 40

41 Exkurs E: Spezielle Themen aus dem WAG ECG Wer zulässigerweise ohne vorherige Zustimmung des Empfängers mittels elektronischer Post versendet, hat dafür zu sorgen, dass die kommerzielle Kommunikation bei ihrem Eingang beim Nutzer klar und eindeutig als solche erkennbar ist. weiters zu beachten: - Robinson-Liste bei der Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH - Rechtsvorschriften über die Zulässigkeit und Unzulässigkeit der Übermittlung kommerzieller Kommunikation im Weg der elektronischen Post bleiben unberührt - Gilt auch für ausländische Anbieter 41

42 Exkurs F: Börsen im Zeitalter des Internet Geschichte der Wiener Börse BörseG Stammfassung BörseG 1989 (BGBl 555/1989) wesentliche Inhalte: Leitung und Verwaltung einer Medien für wichtige Börse durch ein Börseunter- Verlautbarungen nehmen (Wiener Börse AG) Zulassung von Börsemitgliedern AGB und Börsebesuchern Börsemitgliedschaft Handelsaufsicht und Handelsregeln Börsezeit Aufgaben und Pflichten Börseort Börsensensale Handelsregeln Börsenaufsicht Handelsbräuche der Zulassung zum Amtlichen Warenbörse Handel, zum Geregelten Freiverkehr und zum Sonstigen Wertpapierhandel 42

43 Exkurs F: Börsen im Zeitalter des Internet Neuerungen im BörseG: BGBl 127/2004: Umsetzung der Marktmissbrauchsrichtlinie (RL2003/6/EG) Definition Insiderinformation und Marktmanipulation Verordnungsermächtigung FMA Zulässige Marktpraktiken Insiderliste Directors Dealing BGBl 78/2005 Umsetzung der Richtlinie 2003/71/EG = Prospekt-RL (RL 2003/71/EG) Europäischer Pass für Emittenten Für Prospektprüfung- und Genehmigung besteht je Mitgliedsstaat die Zuständigkeit einer einzigen Behörde BGBl 48/2006: FMA-ÄG-2005 BGBl. 75/2006: Übernahmerechtsänderungsgesetz 2006 BGBl 104/2006: Genossenschaftsrechtsänderungsgesetz

44 Exkurs F: Börsen im Zeitalter des Internet Entwicklung der letzten Jahre Technische Plattformen Börsenzusammenschlüsse Automatische Handelssysteme (Automatic Trading Systems) Zukunft der Börse 44

45 Exkurs G: Neueste Entwicklungen E-Commerce-Richtlinie E-Commerce-Gesetz (ECG) Fernabsatzrichtlinie Fernabsatzrichtlinie für Finanzdienstleister Basel II MiFID-Richtlinie Vorschriften sind ab anzuwenden kapitalmarktrechtliche Verfassung Europas Bestimmung über Zulassung Wertpapierfirmen und grenzüberschreitende Tätigkeit innerhalb EU/EWR Wohlverhaltensregeln müssen noch detaillierter geregelt werden Marktentwicklungen Neue EU-Mitgliedstaaten Emerging Markets?! 45

46 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Dr. Doris Wohlschlägl-Aschberger Kontakt Mail: Tel:

47 Leseliste Prändl/Geppert/Göth: Corporate Governance Code, Manz. Schauer M: Die Informationspflichten in der Richtlinie über den Fernabsatz für Finanzdienstleister, VR 2004, 2. Schopper: Verbraucherschutz beim Fernabsatz von Finanzdienstleistern, JAP 2005/ ff. kommt von dwa Schroff: Outsourcing Nie ohne Kontrollsystem, Die Bank 12/ ff (D). Tember: MiFID Auswirkungen auf Anlageberatung und Vermögensverwaltung im Überblick, BKR 11/2006, 429 ff (D). Vonkilch: Rücktritt nach 3 KSchG beim Fernabsatz von Finanzdienstleistern? RdW Winternitz/Aigner: Wertpapieraufsichtsgesetz Zankl: E-Commerce-Gesetz, Kommentar und Handbuch, Verlag Österreich. Zuffer: Der Europäische Pass für Wertpapieremissionen, ecolex 2004, 180 ff. Zuffer: Die Umsetzung des Europäischen Passes der Prospekt-RL, ecolex 2006, 267 ff. Referentenentwurf eines Finanzmarkt-Richtlinien-Umsetzungsgesetz, ZBB 5/2006, 297 ff. Die Entwicklung eines Public C. G Kodex für öffentliche Banken, BKR 4/2006, 139 ff (D). Gesetze in der jeweils aktuellen Fassung: BWG, WAG 2007, ECG, InvFG, Börsegesetz, KMG und dazugehörende EU-Richtlinien. 47

Hinweisblatt. zum Versand von E-Mail-Werbung

Hinweisblatt. zum Versand von E-Mail-Werbung Bei der Versendung von bzw. E-Mail-Newslettern an Ihre Kunden müssten Sie folgendes beachten: 1. Versendung mit vorheriger ausdrücklicher Einwilligung a) Die Einwilligung des Adressaten für ist erforderlich,

Mehr

Email -Marketing und das neue Telekommunikationsgesetz Dr. Reinhard Crepaz

Email -Marketing und das neue Telekommunikationsgesetz Dr. Reinhard Crepaz Email -Marketing und das neue Telekommunikationsgesetz Dr. Reinhard Crepaz Leiter des Fernmeldebüros für Tirol und Vorarlberg / Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie Neue Werbemedien

Mehr

Bundesgesetz über den Fernabsatz von Finanzdienstleistungen an Verbraucher (Fern- Finanzdienstleistungs-Gesetz BGBl I 62/2004

Bundesgesetz über den Fernabsatz von Finanzdienstleistungen an Verbraucher (Fern- Finanzdienstleistungs-Gesetz BGBl I 62/2004 FernFinG Bundesgesetz über den Fernabsatz von Finanzdienstleistungen an Verbraucher (Fern- Finanzdienstleistungs-Gesetz BGBl I 62/2004 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 Bearbeitung Franz Schmidbauer

Mehr

Rücktrittsrechte im Finanzdienstleistungsbereich

Rücktrittsrechte im Finanzdienstleistungsbereich Arbeiterkammer Wien Abteilung Konsumentenpolitik Prinz-Eugen-Straße 20-22 A-1041 Wien Tel: ++43-1-501 65/2144 DW Fax: ++43-1-501 65/2693 DW Internet: www.arbeiterkammer.at E-Mail: konsumentenpolitik@akwien.at

Mehr

MIFID und der Entwurf des WAG 2007. Dr. Ernst Brandl Brandl & Talos Rechtsanwälte

MIFID und der Entwurf des WAG 2007. Dr. Ernst Brandl Brandl & Talos Rechtsanwälte MIFID und der Entwurf des WAG 2007 Dr. Ernst Brandl Brandl & Talos Rechtsanwälte MIFID - Rechtsgrundlage und Ziel EG- RL 2004/39/EG und Durchführungsbestimmungen auf der Basis des 1999 erstellten Financial

Mehr

E-MAILS VERSENDEN - ABER RICHTIG

E-MAILS VERSENDEN - ABER RICHTIG E-MAILS VERSENDEN - ABER RICHTIG E-Mails können in Österreich nicht uneingeschränkt versendet werden. Zum Schutz der Internetnutzer sind bestimmte Arten der E-Mailversendung verboten, andere jedoch erlaubt.

Mehr

E-Mails und E-Mail-Marketing rechtskonform gestalten

E-Mails und E-Mail-Marketing rechtskonform gestalten E-Mails und E-Mail-Marketing rechtskonform gestalten Dr. Ulf Rademacher, Rechtsanwalt und Notar Schmidt, von der Osten & Huber Haumannplatz 28, 45130 Essen Fon: 0201 72 00 20 Fax: 0201 72 00 234 www.soh.de

Mehr

Bedingungen für den Betrieb des Dritten Marktes

Bedingungen für den Betrieb des Dritten Marktes Bedingungen für den Betrieb des Dritten Marktes 5.1 Bedingungen für den Betrieb des Dritten Marktes 15.09.2014 Seite 1 von 7 Der Wiener Börse AG wurde vom Bundesminister für Finanzen im Einvernehmen mit

Mehr

Die AIFM Richtlinie. Eine Zusammenfassung der axessum GmbH

Die AIFM Richtlinie. Eine Zusammenfassung der axessum GmbH Eine Zusammenfassung der axessum GmbH Seite i Inhaltsverzeichnis 1 EU-Richtlinie über die Verwalter alternativer Investmentfonds...1 2 Ziel der AIFM-Richtlinie...1 3 Ansatz der Regulierung: Der Fondsmanager...2

Mehr

OESTERREICHISCHE NATIONALBANK EUROSYSTEM. HANDBUCH DER OeNB ZU GELD UND GELDPOLITIK. Kapitel 3: Finanzwesen und Banken DIDAKTIK

OESTERREICHISCHE NATIONALBANK EUROSYSTEM. HANDBUCH DER OeNB ZU GELD UND GELDPOLITIK. Kapitel 3: Finanzwesen und Banken DIDAKTIK OESTERREICHISCHE NATIONALBANK EUROSYSTEM HANDBUCH DER OeNB ZU GELD UND GELDPOLITIK Kapitel 3: Finanzwesen und Banken DIDAKTIK Wiederholungsfragen: 1. Welche Aufgaben haben Banken? 2. Nennen Sie drei Spezialbanken.

Mehr

ALEXANDER WAGNER UNERWÜNSCHTE E-MAIL-WERBUNG A 238601. wuv Universitätsverlag

ALEXANDER WAGNER UNERWÜNSCHTE E-MAIL-WERBUNG A 238601. wuv Universitätsverlag ALEXANDER WAGNER UNERWÜNSCHTE E-MAIL-WERBUNG A 238601 wuv Universitätsverlag Inhaltsverzeichnis VORWORT 5 INHALTSVERZEICHNIS 6 TABELLENVERZEICHNIS 13 ABKÜRZUNGS VERZEICHNIS 14 1 EINLEITUNG 20 2 DAS INTERNET-PHÄNOMEN

Mehr

Internet- und E-Commerce- Recht für Touristiker

Internet- und E-Commerce- Recht für Touristiker Schönbrunner Tourismusgespräche 2008 Internet- und E-Commerce- Recht für Touristiker Website-Gestaltung Online-Buchungen Marketing & Internet 2 1. Website-Gestaltung 1.1 Generelle Informationspflichten

Mehr

Electronic Commerce in der EU

Electronic Commerce in der EU Electronic Commerce in der EU Von Dr. Bernd Schauer Projektleiter für Online-Datenbanken bei der Rechtsdatenbank Wien 1999 Manzsche Verlags- und Universitätsbuchhandlung Seite Vorwort Abkürzungsverzeichnis

Mehr

Informationen betreffend unerwünschte Werbung mittels elektronischer Post (Spam) RTR-GmbH

Informationen betreffend unerwünschte Werbung mittels elektronischer Post (Spam) RTR-GmbH Informationen betreffend unerwünschte Werbung mittels elektronischer Post (Spam) RTR-GmbH Stand: Juni 2005 Inhaltsverzeichnis 1 Überblick...3 2 Was kann ich gegen störende E-Mail- oder SMS-Werbung (Spam)

Mehr

Kaltakquise in Deutschland

Kaltakquise in Deutschland FLYMINT DIALOG & MARKETING SOFTWARE Kaltakquise in Deutschland Ein kleiner Überblick über die rechtlichen Möglichkeiten der Kaltakquise in Deutschland Vorabbemerkung White Paper Ein kleiner Überblick über

Mehr

Geld und Kredit. VL Wirtschaftsbereiche VL Europäisches und Österreichisches Wirtschaftsverwaltungsrecht

Geld und Kredit. VL Wirtschaftsbereiche VL Europäisches und Österreichisches Wirtschaftsverwaltungsrecht VL Wirtschaftsbereiche VL Europäisches und Österreichisches Wirtschaftsverwaltungsrecht Geld und Kredit WS 2012/13 Unterlagenerstellung Gerald Zabukovec Überarbeitung: Thomas Trentinaglia 1 Wirtschaftsverwaltungsrecht

Mehr

Informationen betreffend unerwünschte Werbung mittels elektronischer Post (Spam) RTR-GmbH

Informationen betreffend unerwünschte Werbung mittels elektronischer Post (Spam) RTR-GmbH Informationen betreffend unerwünschte Werbung mittels elektronischer Post (Spam) RTR-GmbH Stand: Februar 2006, Version 4 Inhaltsverzeichnis 1 Überblick...3 2 Was kann ich gegen störende E-Mail- oder SMS-Werbung

Mehr

MiFID, Börse und Compliance - Best Execution vor dem Hintergrund der deutschen Börsenlandschaft

MiFID, Börse und Compliance - Best Execution vor dem Hintergrund der deutschen Börsenlandschaft MiFID, Börse und Compliance - Best Execution vor dem Hintergrund der deutschen Börsenlandschaft WM Compliance Tagung 16./17. November 2006 Dr. Detlef Irmen, Vorstand Börse Düsseldorf AG 1 / 11.12.2006

Mehr

Stand Juni 2010 K. Strecker Werberegeln in der Kundengewinnung und Kundenpflege

Stand Juni 2010 K. Strecker Werberegeln in der Kundengewinnung und Kundenpflege Werberegeln in der Kundengewinnung und Kundenpflege Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb 7 Verbot unzumutbarer Belästigungen Werbung, obwohl erkennbar nicht gewünscht; Werbung per Telefon, Fax, E-Mail

Mehr

REFERENTEN: Dr. Dennis Voigt, Markus Faust MELCHERS, FRANKFURT AM MAIN Business-Frühstück Keine Website ohne Datenschutz

REFERENTEN: Dr. Dennis Voigt, Markus Faust MELCHERS, FRANKFURT AM MAIN Business-Frühstück Keine Website ohne Datenschutz REFERENTEN: Dr. Dennis Voigt, Markus Faust MELCHERS, FRANKFURT AM MAIN Business-Frühstück Keine Website ohne Datenschutz BIEG Hessen / IHK Offenbach am Main 06. Februar 2014 Gliederung Datenschutzerklärung

Mehr

Vorblatt. Ziel(e) Inhalt. Verhältnis zu den Rechtsvorschriften der Europäischen Union: Besonderheiten des Normerzeugungsverfahrens:

Vorblatt. Ziel(e) Inhalt. Verhältnis zu den Rechtsvorschriften der Europäischen Union: Besonderheiten des Normerzeugungsverfahrens: 1 von 6 Vorblatt Ziel(e) - Einschränkung des übermäßigen Rückgriffs auf Ratings Inhalt Das Vorhaben umfasst hauptsächlich folgende Maßnahme(n): - Adaptierung des Risikomanagementprozesses In den Wirkungsdimensionen

Mehr

OTC-Handel mit nichtkotierten Aktien

OTC-Handel mit nichtkotierten Aktien OTC-Handel mit nichtkotierten Aktien Dissertationsprojekt UFSP Brown Bag Lunch 24. Februar 2015 Simon Bühler 2 1 Motivation Erscheinung, Funktionsweise und Bedeutung des OTC-Handels mit nichtkotierten

Mehr

Sanktionen bei Marktmissbrauch

Sanktionen bei Marktmissbrauch I 1 Sanktionen bei Marktmissbrauch Marktmanipulation, Insiderhandel und Ad-hoc-Publizität von Dr. Christian Thaler!r/ CiS / V. VXV: tz J o E i V 1 8 4 9 y Wien 2014 Manzsche Verlags- und Universitätsbuchhandlung

Mehr

New Member of CEGH Gas Exchange Spot & Futures Market:

New Member of CEGH Gas Exchange Spot & Futures Market: New Member of CEGH Gas Exchange Spot & Futures Market: Axpo Trading AG On the 2 nd July 2015 the management of Wiener Börse has decided to approve Axpo Trading AG as member of CEGH Gas Exchange Spot and

Mehr

EIOPA(BoS(13/164 DE. Leitlinien für die Beschwerdebearbeitung durch Versicherungsvermittler

EIOPA(BoS(13/164 DE. Leitlinien für die Beschwerdebearbeitung durch Versicherungsvermittler EIOPA(BoS(13/164 DE Leitlinien für die Beschwerdebearbeitung durch Versicherungsvermittler EIOPA WesthafenTower Westhafenplatz 1 60327 Frankfurt Germany Phone: +49 69 951119(20 Fax: +49 69 951119(19 info@eiopa.europa.eu

Mehr

Rechtssicheres Direktmarketing per E-Mail und Telefon

Rechtssicheres Direktmarketing per E-Mail und Telefon Referenten: Markus Faust/Dr. Dennis Voigt MELCHERS Rechtsanwälte, Frankfurt www.melchers-law.com VDE Verlag GmbH 18.06.2015 Rechtssicheres Direktmarketing per E-Mail und Telefon Gliederung 2 Einführung

Mehr

Timo Boldt Berlin, 7. Mai 2014. Alles neu für die Compliance? Erfahrungen mit der Umsetzung der neuen MaRisk-Compliance-Funktion

Timo Boldt Berlin, 7. Mai 2014. Alles neu für die Compliance? Erfahrungen mit der Umsetzung der neuen MaRisk-Compliance-Funktion Timo Boldt Berlin, 7. Mai 2014 Alles neu für die Compliance? Erfahrungen mit der Umsetzung der neuen MaRisk-Compliance-Funktion v Agenda 1. Einleitung 2. Umsetzung der MaRisk-Compliance 3. Ausblick und

Mehr

Datum 05.05.2015. WAG 2007: Die Wertpapierfirma

Datum 05.05.2015. WAG 2007: Die Wertpapierfirma Fachverband Finanzdienstleister Bundessparte Information und Consulting Wirtschaftskammer Österreich Wiedner Hauptstraße 63 1045 Wien T 05 90 900-4818 F 05 90 900-4817 E finanzdienstleister@wko.at W http://wko.at/finanzdienstleister

Mehr

SEPA - Der Europäische Zahlungsverkehr

SEPA - Der Europäische Zahlungsverkehr SEPA - Der Europäische Zahlungsverkehr IBAN - International Bank Account Number Alexander Ortner, Cash Management Stand: August 2013 IBAN statt Kontonummer ab 1. Februar 2014 Die IBAN finden Sie auf Ihrer

Mehr

ARTIKEL 29 Datenschutzgruppe

ARTIKEL 29 Datenschutzgruppe ARTIKEL 29 Datenschutzgruppe 11601/DE WP90 Stellungnahme 5/2004 zu unerbetenen Werbenachrichten im Sinne von Artikel 13 der Richtlinie 2002/58/EG Angenommen am 27. Februar 2004 Die Gruppe ist gemäß Artikel

Mehr

Kamingespräch. Umsatzsteuer für digitale Umsätze. MMag. Roman Haller, LL.B. Umsatzsteuer für digitale Umsätze

Kamingespräch. Umsatzsteuer für digitale Umsätze. MMag. Roman Haller, LL.B. Umsatzsteuer für digitale Umsätze Kamingespräch MMag. Roman Haller, LL.B. LINZ Kleinunternehmerregelung Bei Jahresumsatz < EUR 30.000 keine Steuerpflicht der Ausgangsumsätze Kein VSt-Abzug aus Eingangsleistungen Option zur Steuerpflicht

Mehr

New Member of CEGH Gas Exchange:

New Member of CEGH Gas Exchange: New Member of CEGH Gas Exchange: Eni Trading & Shipping S.p.A., (Italy) Eni Trading & Shipping S.p.A., Belgian Branch, (Belgium) The management of Vienna Stock Exchange approved Eni Trading & Shipping

Mehr

Rechtliche Rahmenbedingungen zur Steuerung von Kreditinstituten auf Basis der Baseler Empfehlungen

Rechtliche Rahmenbedingungen zur Steuerung von Kreditinstituten auf Basis der Baseler Empfehlungen Rechtliche Rahmenbedingungen zur Steuerung von Kreditinstituten auf Basis der Baseler Empfehlungen Sophia Völkl 01.02.2010 1 / 19 Übersicht 1 Historische Entwicklung von Basel I zu Basel II 2 Ziele und

Mehr

Leitlinien. zur. Beschwerdebearbeitung durch. Versicherungsunternehmen

Leitlinien. zur. Beschwerdebearbeitung durch. Versicherungsunternehmen EIOPA-BoS-12/069 DE Leitlinien zur Beschwerdebearbeitung durch Versicherungsunternehmen 1/8 1. Leitlinien Einleitung 1. Gemäß Artikel 16 der EIOPA-Verordnung 1 sowie unter Berücksichtigung von Erwägung

Mehr

MiFID R W G V / 2 0 0 6 1

MiFID R W G V / 2 0 0 6 1 Markets in Financial Instruments Directive (Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente) Referent: Ass. jur., Dipl.-BW (FH) Hermann-Josef Krämer Rheinisch- Westfälischer Genossenschaftsverband (RWGV)

Mehr

IHK-Merkblatt Stand: 11.03.2014

IHK-Merkblatt Stand: 11.03.2014 IHK-Merkblatt Stand: 11.03.2014 HINWEIS: Dieses Merkblatt soll als Service Ihrer IHK nur erste Hinweise geben und erhebt daher keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Obwohl es mit größter Sorgfalt erstellt

Mehr

Kapitalgesellschaftsrecht II

Kapitalgesellschaftsrecht II Kapitalgesellschaftsrecht II Kapitalmarktrecht Literatur Textsammlung Kümpel / Hammen / Ekkenga, Kapitalmarktrecht (Loseblatt) Kommentare Schwark (Hrsg.), Kapitalmarktrechts-Kom. 3. A. 2005 Groß, Kapitalmarktrecht,

Mehr

12.04.2013. Gewerberechtliche Sicht von Crowd-Funding/ Crowd-Investing (Crowd-Plattformen)

12.04.2013. Gewerberechtliche Sicht von Crowd-Funding/ Crowd-Investing (Crowd-Plattformen) Fachverband Finanzdienstleister Bundessparte Information und Consulting Wirtschaftskammer Österreich Wiedner Hauptstraße 63 1045 Wien T 05 90 900-4818 F 05 90 900-4817 E finanzdienstleister@wko.at W http://wko.at/finanzdienstleister

Mehr

Informationen betreffend unerwünschte Werbung mittels elektronischer Post (Spam) RTR-GmbH

Informationen betreffend unerwünschte Werbung mittels elektronischer Post (Spam) RTR-GmbH Informationen betreffend unerwünschte Werbung mittels elektronischer Post (Spam) RTR-GmbH Stand: Dezember 2014, Version 8 Inhaltsverzeichnis 1 Überblick... 2 2 Was kann ich gegen störende E-Mail- oder

Mehr

Merk blatt. Werbung mittels Telefon, Fax, E-Mail, SMS oder Brief. Seite 1 IHK Kassel-Marburg Kurfürstenstraße 9 34117 Kassel www.ihk-kassel.

Merk blatt. Werbung mittels Telefon, Fax, E-Mail, SMS oder Brief. Seite 1 IHK Kassel-Marburg Kurfürstenstraße 9 34117 Kassel www.ihk-kassel. Stand: Januar 2015 Merk blatt Werbung mittels Telefon, Fax, E-Mail, SMS oder Brief Sie haben Interesse an aktuellen Meldungen aus dem Arbeits-, Gesellschafts-, Wettbewerbs- und Steuerrecht? Dann abonnieren

Mehr

Informationen betreffend unerwünschte Werbung mittels elektronischer Post (Spam) RTR-GmbH

Informationen betreffend unerwünschte Werbung mittels elektronischer Post (Spam) RTR-GmbH Informationen betreffend unerwünschte Werbung mittels elektronischer Post (Spam) RTR-GmbH Stand: Mai 2013, Version 7 Inhaltsverzeichnis 1 Überblick... 3 2 Was kann ich gegen störende E-Mail- oder SMS-Werbung

Mehr

Münchner Juristische Beiträge Band 56. Georgios Dionysopoulos

Münchner Juristische Beiträge Band 56. Georgios Dionysopoulos Münchner Juristische Beiträge Band 56 Georgios Dionysopoulos Werbung mittels elektronischer Post, Cookies und Location Based Services: Der neue Rechtsrahmen Eine komparative Betrachtung der elektronischen

Mehr

Die Umsetzung der Richtlinie gegen unlautere Geschäftspraktiken in Deutschland. Dr. Birte Timm-Wagner, LL.M. Bundesministerium der Justiz

Die Umsetzung der Richtlinie gegen unlautere Geschäftspraktiken in Deutschland. Dr. Birte Timm-Wagner, LL.M. Bundesministerium der Justiz Die Umsetzung der Richtlinie gegen unlautere Geschäftspraktiken in Deutschland Dr. Birte Timm-Wagner, LL.M. Bundesministerium der Justiz Gesetzgebung in Deutschland Reform des UWG vor Erlass der Richtlinie:

Mehr

Allgemeine Geschäftsbedingungen des Börseunternehmens Wiener Börse AG. 1 Allgemeine Geschäftsbedingungen 15.06.2009 Seite 1 von 12

Allgemeine Geschäftsbedingungen des Börseunternehmens Wiener Börse AG. 1 Allgemeine Geschäftsbedingungen 15.06.2009 Seite 1 von 12 Allgemeine Geschäftsbedingungen des Börseunternehmens Wiener Börse AG 1 Allgemeine Geschäftsbedingungen 15.06.2009 Seite 1 von 12 Der Wiener Börse AG wurde vom Bundesminister für Finanzen im Einvernehmen

Mehr

Inhalt: 1. Gründe für die Einhaltung datenschutzrechtlicher Bestimmungen... 7. 2. Die Datenverarbeitung nach dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG)...

Inhalt: 1. Gründe für die Einhaltung datenschutzrechtlicher Bestimmungen... 7. 2. Die Datenverarbeitung nach dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG)... 2 Inhalt: 1. Gründe für die Einhaltung datenschutzrechtlicher Bestimmungen... 7 1. Gesetzliche Verpflichtung... 7 2. Vertragliche Verpflichtungen... 7 3. Staatliche Sanktionsmöglichkeiten... 7 4. Schadensersatzansprüche...

Mehr

Der rechtskonforme Webshop

Der rechtskonforme Webshop Der rechtskonforme Webshop Lukas Fässler Rechtsanwalt & Informatikexperte FSDZ Rechtsanwälte & Notariat AG Zug www.fsdz.ch faessler@fsdz.ch CAS ECOM Kick Off Martina Dalla Vecchia 2009 Hochschule für Wirtschaft

Mehr

wko.at - Firmen A-Z. Was ist das?

wko.at - Firmen A-Z. Was ist das? wko.at - Firmen A-Z. Was ist das? Das wko.at Firmen A-Z ist das einzig vollständige und aktuelle Online-Firmenverzeichnis Österreichs. Alle Mitglieder der Wirtschaftskammer sind aufgrund ihrer Gewerbeberechtigung

Mehr

Entwurf. Inhaltsverzeichnis. Bundesgesetz über alternative Finanzierungsformen Änderung des Kapitalmarktgesetzes. Artikel 1

Entwurf. Inhaltsverzeichnis. Bundesgesetz über alternative Finanzierungsformen Änderung des Kapitalmarktgesetzes. Artikel 1 1 von 6 Entwurf Bundesgesetz, mit dem das Bundesgesetz über alternative Finanzierungsformen (Alternativfinanzierungsgesetz AltFG) erlassen und das Kapitalmarktgesetz geändert wird Der Nationalrat hat beschlossen:

Mehr

Präambel. Das 3-D Secure Zahlungsverfahren ist ein sicheres System im Sinne des Punktes II.6.3. der Kreditkartenbedingungen.

Präambel. Das 3-D Secure Zahlungsverfahren ist ein sicheres System im Sinne des Punktes II.6.3. der Kreditkartenbedingungen. BESONDERE BEDINGUNGEN für bargeldlose Zahlungen im Internet mit 3-D Secure - MasterCard SecureCode /Verified by VISA (im Folgenden BB 3-D Secure) Fassung Jänner 2014 Präambel Diese BB 3-D Secure ergänzen

Mehr

Online-Marketing-Recht. 3 Abmahnungen aus Deutschland 3 Harassen Bier aus der Schweiz

Online-Marketing-Recht. 3 Abmahnungen aus Deutschland 3 Harassen Bier aus der Schweiz Online-Marketing-Recht 3 Abmahnungen aus Deutschland und 3 Harassen Bier aus der Schweiz Lukas Bühlmann, LL.M., Zürich Bühlmann Rechtsanwälte AG www.br-legal.ch Dr. Martin Schirmbacher, Berlin HÄRTING

Mehr

Datum 11.06.2013. WAG 2007: Die Wertpapierfirma

Datum 11.06.2013. WAG 2007: Die Wertpapierfirma Fachverband Finanzdienstleister Bundessparte Information und Consulting Wirtschaftskammer Österreich Wiedner Hauptstraße 63 1045 Wien T 05 90 900-4818 F 05 90 900-4817 E finanzdienstleister@wko.at W http://wko.at/finanzdienstleister

Mehr

Die Erklärung zur Unternehmensführung

Die Erklärung zur Unternehmensführung Die Erklärung zur Unternehmensführung nach BilMoG November 2009 AUDIT Inhalt Editorial Betroffene Unternehmen Inhalte Entsprechenserklärung ( 161 AktG) Unternehmensführungspraktiken Beschreibung von Arbeitsweise

Mehr

Schutz vor aufgedrängten Informationen im Internet und in der E-Mail-Kommunikation durch die negative Rezipientenfreiheit

Schutz vor aufgedrängten Informationen im Internet und in der E-Mail-Kommunikation durch die negative Rezipientenfreiheit Philipp Hammerich Schutz vor aufgedrängten Informationen im Internet und in der E-Mail-Kommunikation durch die negative Rezipientenfreiheit Artikel 5 Absatz 1 Satz 1 Halbsatz 2 GG unter dem Aspekt des

Mehr

Kapitalmarktrecht 5. Insiderhandel und Marktmanipulation

Kapitalmarktrecht 5. Insiderhandel und Marktmanipulation Kapitalmarktrecht 5 und Marktmanipulation Was ist das? Geschäfte, die unter Verwendung von Insiderinformationen geschlossen werden Insiderinformationen = Informationen über nicht öffentlich bekannte Umstände,

Mehr

Webinar: Newsletter und E-Mail Marketing the basics

Webinar: Newsletter und E-Mail Marketing the basics Webinar: Newsletter und E-Mail Marketing the basics RA Adrian Süess, LL.M., Zürich Bühlmann Rechtsanwälte AG www.br-legal.ch 1 Überblick Worum geht s. Was ist Werbung/Marketing per E-Mail. Voraussetzungen

Mehr

- Vertrauen durch Transparenz

- Vertrauen durch Transparenz !"" # $%&''()*+," -.%&''()*+!*( /01%#2 30#4 5607#689 - Vertrauen durch Transparenz Grundlegende Informationen für eine Datenschutz-Policy sowie Formulierungen abrufbar unter www.gdd.de (Rubrik Aktuelles

Mehr

Compliance Management

Compliance Management Compliance Management Fernwärmetage 2013 13.03.2013 RA Dr. Gregor Schett, LL.M. Mag. Christoph Kochauf Fellner Wratzfeld & Partner Rechtsanwälte GmbH A-1010 Wien, Schottenring 12, T: +43 (1) 537 70 F:

Mehr

Geschäftsbedingungen für den Freiverkehr an der Börse München - Stand 3. Juli 2014 -

Geschäftsbedingungen für den Freiverkehr an der Börse München - Stand 3. Juli 2014 - Geschäftsbedingungen für den Freiverkehr an der Börse München - Stand 3. Juli 2014 - Börse München INHALT I. Abschnitt: Organisation 1 Träger 2 Organe 3 Mitgliedschaft, Vorsitz und Amtszeit des Freiverkehrsausschusses

Mehr

Delisting, Rückzug aus dem amtlichen Handel oder dem geregelten Markt auf Wunsch des Emittenten aus kapitalmarktrechtlicher Sicht

Delisting, Rückzug aus dem amtlichen Handel oder dem geregelten Markt auf Wunsch des Emittenten aus kapitalmarktrechtlicher Sicht Michael Radtke Delisting, Rückzug aus dem amtlichen Handel oder dem geregelten Markt auf Wunsch des Emittenten aus kapitalmarktrechtlicher Sicht PETER LANG Europäischer Verlag der Wissenschaften Inhaltsübersicht

Mehr

5,00 % Nachrangige Raiffeisen Fixzins-Anleihe

5,00 % Nachrangige Raiffeisen Fixzins-Anleihe 5,00 % Nachrangige Raiffeisen Fixzins-Anleihe 2015-2025/3 Eckdaten 4,40% - 6,00% Nachrangiger Raiffeisen Min-Max-Floater 2015-2027/1 www.raiffeisen.at/steiermark 1 Emittentin: Raiffeisen-Landesbank Steiermark

Mehr

fit & proper Executive Programm

fit & proper Executive Programm fit & proper Executive Programm Online Lernhilfe für die relevanten Gesetzestexte Exec Workshops zur Verzahnung mit der Praxis Bank-individuelles Coaching FIT & PROPER EXECUTIVE CYBER*SCHOOL Inhalt Überblick

Mehr

MiFID: Auswirkungen auf die Schweiz

MiFID: Auswirkungen auf die Schweiz MiFID: Auswirkungen auf die Schweiz Vortrag von Dr. Alexander Vogel, Rechtsanwalt, Meyer Lustenberger 1 Überblick Was ist MiFID? Weshalb MiFID? Örtlicher und sachlicher Anwendungsbereich Wesentliche Inhalte

Mehr

L 133/86 DE Amtsblatt der Europäischen Union 22.5.2008

L 133/86 DE Amtsblatt der Europäischen Union 22.5.2008 L 133/86 DE Amtsblatt der Europäischen Union 22.5.2008 ANHANG II EUROPÄISCHE STANDARDINFORMATIONEN FÜR VERBRAUCHERKREDITE 1. Name und Kontaktangaben des Kreditgebers/Kreditvermittlers Kreditgeber Kreditvermittler

Mehr

Grundlagen des Wertpapiergeschäfts und der Kapitalanlage. Skriptum. Management Akademie. www.richtigerkurs.at

Grundlagen des Wertpapiergeschäfts und der Kapitalanlage. Skriptum. Management Akademie. www.richtigerkurs.at effizient - kompetent - ergebnisorientiert Bankenkolleg Leasingkolleg Versicherungkolleg 1 st Business Certificate 1 st Social Competence Certificate www.richtigerkurs.at Management Akademie Grundlagen

Mehr

Fallstricke im Online-Marketing. Dr. Philip Laue, LL.M. (Stockholm)

Fallstricke im Online-Marketing. Dr. Philip Laue, LL.M. (Stockholm) Fallstricke im Online-Marketing Dr. Philip Laue, LL.M. (Stockholm) Übersicht Meta-Tags Adword-Advertising E-Mail-Marketing Online-Targeting Facebook Like Button 2 Ein Unternehmen möchte Suchmaschinenmarketing

Mehr

R e g i e r u n g s v o r l a g e

R e g i e r u n g s v o r l a g e 1 von 10 R e g i e r u n g s v o r l a g e Bundesgesetz, mit dem das Pensionskassengesetz, das Investmentfondsgesetz 2011, das Alternative Investmentfonds Manager-Gesetz und das Immobilien-Investmentfondsgesetz

Mehr

Risiken und Haftungsfragen für Sicherheits- und Führungskräfte

Risiken und Haftungsfragen für Sicherheits- und Führungskräfte Risiken und Haftungsfragen für Sicherheits- und Führungskräfte mag. iur. Maria Winkler Geschäftsführerin der IT & Law Consulting GmbH SSI-Fachtagung vom 28.10.2010 Unternehmenssicherheit - Neue Herausforderungen

Mehr

321 Geringfügige Beschäftigung, Dienstgeberabgabe und Finanzverfassung Stefan Leo Frank

321 Geringfügige Beschäftigung, Dienstgeberabgabe und Finanzverfassung Stefan Leo Frank 321 360 www.manz.at ÖJZ [Österreichische Juristen-Zeitung] Leitsatzkartei Nr 92 103 Beiträge 321 Geringfügige Beschäftigung, Dienstgeberabgabe und Finanzverfassung Stefan Leo Frank 336 Spamming, Cookies,

Mehr

Ausführungsgrundsätze (Order Execution Policy)

Ausführungsgrundsätze (Order Execution Policy) Ausführungsgrundsätze (Order Execution Policy) State Street Bank GmbH und Zweigniederlassungen Gültig ab dem 11. November 2013 v 5.0 GENERAL Seite 1 von 8 State Street Bank GmbH INHALTSVERZEICHNIS 1 Einleitung

Mehr

Märkte und Marktsegmente der Wiener Börse AG

Märkte und Marktsegmente der Wiener Börse AG Wien, 26. Februar 2008 Märkte und Marktsegmente der Wiener Börse AG Martin Wenzl, Market- & Productdevelopment, Listing Märkte der Wiener Börse AG Zulassungssegmente gem. BörseG Amtlicher Handel Geregelter

Mehr

MITTEN IM BUSINESS VOM EINHEITLICHEN EURO-ZAHLUNGSVERKEHRSRAUM PROFITIEREN! SEPA. Mitten im Leben. Mitten im Business.

MITTEN IM BUSINESS VOM EINHEITLICHEN EURO-ZAHLUNGSVERKEHRSRAUM PROFITIEREN! SEPA. Mitten im Leben. Mitten im Business. MITTEN IM BUSINESS VOM EINHEITLICHEN EURO-ZAHLUNGSVERKEHRSRAUM PROFITIEREN! SEPA Mitten im Leben. Mitten im Business. WAS IST SEPA? SEPA ist der einheitliche Euro-Zahlungsverkehrsraum (Single Euro Payments

Mehr

Dr. Christian Thiel. Institut für Informations- und Prozessmanagement FHS ST. Gallen

Dr. Christian Thiel. Institut für Informations- und Prozessmanagement FHS ST. Gallen Dr. Christian Thiel Institut für Informations- und Prozessmanagement FHS ST. Gallen Und was meinst Du mit IT Sicherheit? Was ist IT-Sicherheit aus rechtlicher Sicht? Definition in 2 Abs. 2 BSI-Gesetz:

Mehr

P+P Pöllath + Partners Rechtsanwälte Steuerberater. Berlin Frankfurt München

P+P Pöllath + Partners Rechtsanwälte Steuerberater. Berlin Frankfurt München Rechtsanwälte Steuerberater Berlin Frankfurt München Produkt-, Management- und Vertriebs- REGULIERUNG 2012/2013 5. Hamburger Fondsgespräch Mittwoch, 7. November 2012 Uwe Bärenz, EU-Richtlinie zur Regulierung

Mehr

Richtlinie. Grundsätze der Auftragsausführung (Durchführungspolitik)

Richtlinie. Grundsätze der Auftragsausführung (Durchführungspolitik) Richtlinie Grundsätze der Auftragsausführung (Durchführungspolitik) Gültig ab: 01.12.2013 Seite 1 von 8 Inhaltsverzeichnis: A. Allgemeines zu den Ausführungsrichtlinien... 3 1. Präambel... 3 2. Weisung

Mehr

Das Hotel als Service-Provider

Das Hotel als Service-Provider Das Hotel als Service-Provider Pflichten eines Hotels beim Anbieten von Internet-Leistungen aus rechtlicher Sicht Vortrag am Kundenevent der ENTIRETEC Switzerland AG Zürich 3. November 2009 Lukas Fässler

Mehr

Financial Bank Management. Accounting, Controlling und Auditing bei Banken. Theorie und Fallstudien. Gabriela Nagel - Jungo (Hrsg.

Financial Bank Management. Accounting, Controlling und Auditing bei Banken. Theorie und Fallstudien. Gabriela Nagel - Jungo (Hrsg. Financial Bank Management Accounting, Controlling und Auditing bei Banken Theorie und Fallstudien Gabriela Nagel - Jungo (Hrsg.) Gabriela Nagel-Jungo Herausgeberin Financial Bank Management Accounting,

Mehr

Inhaltsverzeichnis INHALTSVERZEICHNIS

Inhaltsverzeichnis INHALTSVERZEICHNIS Inhaltsverzeichnis INHALTSVERZEICHNIS GLIEDERUNG... 9 INHALTSVERZEICHNIS... 11 EINLEITUNG... 17 I. PROBLEMSTELLUNG UND BEGRIFFSDEFINITIONEN... 17 1. Historische Entwicklung des Internets und der elektronischen

Mehr

AIFM-Richtlinie Grundsatzfragen der Umsetzung in Österreich und Deutschland. AIF: Auswirkungen auf Investmentfonds und Versicherungen

AIFM-Richtlinie Grundsatzfragen der Umsetzung in Österreich und Deutschland. AIF: Auswirkungen auf Investmentfonds und Versicherungen AIFM-Richtlinie Grundsatzfragen der Umsetzung in Österreich und Deutschland AIF: Auswirkungen auf Investmentfonds und Versicherungen Martin Bruckner, Allianz Investmentbank AG Dr. Armin Kammel, LL.M.,

Mehr

Tagung VPS-Impulse. Gestaltungsfreiheit und Gestaltungsverantwortung. Neuerungen in den Anlagevorschriften gemäss BVV 2

Tagung VPS-Impulse. Gestaltungsfreiheit und Gestaltungsverantwortung. Neuerungen in den Anlagevorschriften gemäss BVV 2 Tagung VPS-Impulse Gestaltungsfreiheit und Gestaltungsverantwortung Neuerungen in den Anlagevorschriften gemäss BVV 2 Dr. Dominique Ammann, Partner PPCmetrics AG Financial Consulting, Controlling & Research

Mehr

ALTERNATIVE FINANZIERUNGSFORMEN FÜR GEMEINNÜTZIGE

ALTERNATIVE FINANZIERUNGSFORMEN FÜR GEMEINNÜTZIGE ALTERNATIVE FINANZIERUNGSFORMEN FÜR GEMEINNÜTZIGE Vorschlag für Gesetzesänderungen zugunsten von gemeinnützigen, mildtätigen oder kirchlichen Einrichtungen, welche im Rahmen ihrer Zwecke bei natürlichen

Mehr

Die rechtlichen Grundlagen des E-Commerce

Die rechtlichen Grundlagen des E-Commerce Die rechtlichen Grundlagen des E-Commerce Eine Präsentation von Marjan Jordanovski, Anja Poetsch, Peter Rasser und Daniel Weißenböck 6. Juni 2003 WAP Präsentation - Die rechtlichen Grundlagen des E-Commerce

Mehr

Grundsätze zum Umgang mit Interessenkonflikten

Grundsätze zum Umgang mit Interessenkonflikten Grundsätze zum Umgang mit Interessenkonflikten Stand: Dezember 2014 I. Einleitung Das Handeln im Kundeninteresse ist das Leitbild, das die Geschäftsbeziehung der Lingohr & Partner Asset Management GmbH

Mehr

Stellungnahme zum Entwurf einer Finanzanlagenvermittlerverordnung. 18. Juli 2011

Stellungnahme zum Entwurf einer Finanzanlagenvermittlerverordnung. 18. Juli 2011 Stellungnahme zum Entwurf einer Finanzanlagenvermittlerverordnung 18. Juli 2011 Ausweislich 34g des Gesetzes zur Novellierung des Finanzanlagenvermittler- und Vermögensanlagenrechts ist es das Ziel der

Mehr

Datenverwendung und Datenweitergabe - was ist noch legal?

Datenverwendung und Datenweitergabe - was ist noch legal? RA Andreas Jaspers Geschäftsführer der Gesellschaft für Datenschutz und Datensicherung (GDD) e.v. Pariser Str. 37 53117 Bonn Tel.: 0228-694313 Fax: 0228-695638 E-Mail: jaspers@gdd.de Die GDD e.v. Die GDD

Mehr

Kompaktwissen Compliance Management

Kompaktwissen Compliance Management Kompaktwissen Compliance Management Inklusive Fallbeispiele Rechtliche Grundlagen für Compliance Aufgaben des Compliance Officers Workshop: Der Compliance-Officer in der Praxis Die praktische Bedeutung

Mehr

Frankfurt, 17.08.2012

Frankfurt, 17.08.2012 Bundesministerium der Finanzen Referat VII B 5 Wilhelmstraße 97 10117 Berlin Neue Anschrift: DIRK e.v. Reuterweg 81 60323 Frankfurt Frankfurt, 17.08.2012 Stellungnahme des DIRK Deutscher Investor Relations

Mehr

Best Execution Policy der HANSAINVEST LUX S.A.

Best Execution Policy der HANSAINVEST LUX S.A. Best Execution Policy der HANSAINVEST LUX S.A. Stand Oktober 2014 Seite 1 von 6 Inhaltsverzeichnis 1. Einleitung... 3 2. Anwendungsbereich... 3 3. Ziel... 3 4. Grundsätze... 4 5. Weiterleitung von Aufträgen

Mehr

Bundesministerium der Finanzen 27. März 2001

Bundesministerium der Finanzen 27. März 2001 Bundesministerium der Finanzen 27. März 2001 Eckpunkte des Vierten Finanzmarktförderungsgesetzes Die internationale Wettbewerbsfähigkeit einer Volkswirtschaft hängt entscheidend von der Funktionsfähigkeit

Mehr

ESMA-Konsultation zu MiFID II. Thema: Meldung von Geschäften Frankfurt am Main, 3. Juli 2014

ESMA-Konsultation zu MiFID II. Thema: Meldung von Geschäften Frankfurt am Main, 3. Juli 2014 ESMA-Konsultation zu MiFID II Thema: Meldung von Geschäften Frankfurt am Main, 3. Juli 2014 Rechtsquellen Level 1: Art. 26 MiFIR Level 2: Binding Technical Standards mit Verordnungscharakter D. Zeitz WA

Mehr

IT-RECHTLICHE ANFORDERUNGEN HAFTUNGSFALLEN FÜR UNTERNEHMEN

IT-RECHTLICHE ANFORDERUNGEN HAFTUNGSFALLEN FÜR UNTERNEHMEN IT-RECHTLICHE ANFORDERUNGEN HAFTUNGSFALLEN FÜR UNTERNEHMEN Stephan Schmidt Rechtsanwalt und Fachanwalt für IT-Recht IHK Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern 12. November 2014 Agenda I. Begriffe II. Anwendbare

Mehr

Abkürzungsverzeichnis. Literaturverzeichnis. I. Einleitung 1

Abkürzungsverzeichnis. Literaturverzeichnis. I. Einleitung 1 Inhaltsübersicht Vorwort Abkürzungsverzeichnis Literaturverzeichnis Materialien- und Quellenverzeichnis XV XXI XXIX I. Einleitung 1 II. Erster Teil: Alternative Anlagen 3 A. Begriff der alternativen Anlagen

Mehr

Die Bank für Transparenz. Zinsen und Konditionen per 1. Juli 2015

Die Bank für Transparenz. Zinsen und Konditionen per 1. Juli 2015 Die Bank für Transparenz. Zinsen und Konditionen per 1. Juli 2015 Die neuen Konten. Die Bedürfnisse unserer Kunden stehen bei uns im Mittelpunkt. Darum haben wir unsere Konten einleuchtend einfach neu

Mehr

Merkblatt zum betrieblichen Datenschutzbeauftragten nach 4f, 4g BDSG

Merkblatt zum betrieblichen Datenschutzbeauftragten nach 4f, 4g BDSG Merkblatt zum betrieblichen Datenschutzbeauftragten nach 4f, 4g BDSG Wann ist das Bundesdatenschutzgesetz anwendbar? Das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) gilt gemäß 1 Abs. 2 Nr. 3 BDSG für alle nicht öffentlichen

Mehr

20.08.2013. Gewerberechtliche Sicht von Crowd-Investing (Crowd-Plattformen)

20.08.2013. Gewerberechtliche Sicht von Crowd-Investing (Crowd-Plattformen) Fachverband Finanzdienstleister Bundessparte Information und Consulting Wirtschaftskammer Österreich Wiedner Hauptstraße 63 1045 Wien T 05 90 900-4818 F 05 90 900-4817 E finanzdienstleister@wko.at W http://wko.at/finanzdienstleister

Mehr

Offenlegung gemäß 15a Offenlegungsverordnung per 31. Dezember 2013

Offenlegung gemäß 15a Offenlegungsverordnung per 31. Dezember 2013 2013 Offenlegung gemäß 15a Offenlegungsverordnung per 31. Dezember 2013 Umfassende Präsenz in Zentral- und Osteuropa Österreich Mitarbeiter: 15.659 Filialen: 236 Kunden: 0,9 Mio Filialen: 736 Kunden: 2,5

Mehr

Legal Risk als Folge fehlender Compliance

Legal Risk als Folge fehlender Compliance Legal Risk als Folge fehlender Compliance Konzernrechtstag Luther, Düsseldorf, 29.04.2015 Ludger Hanenberg BaFin, Bonn. Gliederung 1. Hintergründe 2. Compliance-Funktion als Risikomangement- Instrument

Mehr

1 Lesen Sie bitte vor dem Ausfüllen dieses Dokumentes die Geschäftsbedingungen und

1 Lesen Sie bitte vor dem Ausfüllen dieses Dokumentes die Geschäftsbedingungen und Anleitung 1 Lesen Sie bitte vor dem Ausfüllen dieses Dokumentes die Geschäftsbedingungen und die Risikohinweise sowie die ggf. zusätzlich zur Verfügung gestellten Informationen. 2 Bitte füllen Sie sämtliche

Mehr

3. In dieser Richtlinie bezeichnet der Ausdruck "Mitgliedstaat" die Mitgliedstaaten mit Ausnahme Dänemarks.

3. In dieser Richtlinie bezeichnet der Ausdruck Mitgliedstaat die Mitgliedstaaten mit Ausnahme Dänemarks. EU-Richtlinie zur Mediation vom 28.02.2008 Artikel 1 Ziel und Anwendungsbereich 1. Ziel dieser Richtlinie ist es, den Zugang zur alternativen Streitbeilegung zu erleichtern und die gütliche Beilegung von

Mehr

ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN DER HANSEATIC BROKERHOUSE FINANCIAL SERVICES GMBH

ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN DER HANSEATIC BROKERHOUSE FINANCIAL SERVICES GMBH ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN DER HANSEATIC BROKERHOUSE FINANCIAL SERVICES GMBH 1. Geltungsbereich Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) über die Ausführung von Wertpapierdienstleistungen, Wertpapier-/

Mehr