BLUTZUCKER ZU HOCH? BLUTZUCKER ZU TIEF? WARUM? WAS TUN? ANDRÉ KLUGE DIABETESBERATER DDG KLINIKEN DER STADT KÖLN GGMBH

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "BLUTZUCKER ZU HOCH? BLUTZUCKER ZU TIEF? WARUM? WAS TUN? ANDRÉ KLUGE DIABETESBERATER DDG KLINIKEN DER STADT KÖLN GGMBH"

Transkript

1 BLUTZUCKER ZU HOCH? BLUTZUCKER ZU TIEF? WARUM? WAS TUN? ANDRÉ KLUGE DIABETESBERATER DDG KLINIKEN DER STADT KÖLN GGMBH

2 WIE HOCH SOLL DER BLUTZUCKER SEIN? Ende offen Bereich BZ Starke Überzuckerung > 300 mg% 200mg% Überzuckerung > 200 mg% 150mg% Zielbereich für Typ 1 Diabetiker Normbereich für Gesunde mg% mg% 70mg% Unterzuckerung < 50 mg%

3 AUF WAS MUSS MAN ACHTEN, DAMIT MAN DEN BZ GUT EINSTELLEN KANN? Insulin Ernährung Gesunde, ausgewogene Mischkost Körperliche Aktivität Senkt den Blutzucker Vermindert Hypertonie, Hyperlipidämie, Adipositas Selbstkontrolle Blutzucker Aceton!!! Dokumentation!!! Schulung

4 Blutzucker in der Waage Hypergykämie Hypoglykämie André Kluge, Kinderkrankenpfleger, Diabetesberater DDG, Kliniken der Stadt Köln ggmbh, Kinderkrankenhaus, Station B3, Tel.: / ,

5 WOVON KANN MAN EINE UNTERZUCKERUNG BEKOMMEN? ZU VIEL INSULIN ZU WENIG KOHLENHYDRATE VIEL SPORT / BEWEGUNG OHNE DOSISANPASSUNG MAGEN-DARM-INFEKTE ALKOHOL

6 QUIZ: ICH KANN EINE UNTERZUCKERUNG BEKOMMEN, : 1.) WENN ICH 1 STUNDE FAHRRAD FAHRE 2.) WENN ICH MEINE HAUSAUFGABEN MACHEN MUSS 3.) WENN ICH BEIM MITTAGESSEN 2 KE REIS GEGEN 2 KE NUDELN TAUSCHE 4.) WENN ICH MEIN VERZÖGERUNGSINSULIN VERGESSEN HABE 5.) WENN ICH BEIM ABWASCH HELFEN MUSS 6.) WENN ICH MEINE KARTOFFELN GEGEN EINE BRATWURST AUSTAUSCHE 7.) WENN ICH MIT MEINEN FREUNDEN DRAUßEN TOBE ODER SPIELE 8.) WENN ICH KRANK BIN 9.) WENN ICH EINE KLASSENARBEIT SCHREIBE 10.) WENN ICH EINEN HALBEN LITER COLA LIGHT TRINKE

7 ANZEICHEN EINER UNTERZUCKERUNG

8 ANZEICHEN EINER UNTERZUCKERUNG Heißhunger Bauchschmerzen, Übelkeit, Kribbeln im Bauch, weiche Knie Schwitzen Zittern Herzrasen Kopfschmerzen Schwindel, schlapp, müse Blass werden, Augenringe, MND Kalte Hände, Ohren, Nase Puls & Blutdruck gehen hoch Aggressiv, zickig Sehstörungen Konzentration wird schlechter Entschlusslosigkeit Verhaltens- / Wesensveränderung Sprachstörungen Gangstörungen Verwirrung / Orientierungsverlust Bewußtlosigkeit

9 Maßnahmen bei einer Hypoglykämie (Unterzuckerung) 1.) Hinsetzen / körperliche Aktivität einstellen (arbeitende Muskeln holen noch mehr Zucker aus dem Blut heraus) 2.) je nach Wert 1 2 schnelle KEs (Traubenzucker, Fruchtsaft, Cola, Limonade (keine light!!!), etc.) (gilt nur bei sicheren Hypos, wenn nur leichte, unsichere Hypo-Symptome => zuerst BZ messen) 3.) Blutzuckerspiegel messen (falls der Wert nicht mehr im Hypo-Bereich ist, liegt das vielleicht am Traubenzucker) 4.) evtl. lang anhaltende KE essen (bei Hypos mit Power, z.b. nach Sport, um nachfolgende Hypos zu verhindern) 5.) Dokumentation (nach Gründen für die Unterzuckerung suchen!!!) André Kluge, Kinderkrankenpfleger, Diabetesberater DDG, Kliniken der Stadt Köln ggmbh, Kinderkrankenhaus, Station B3, Tel.: / ,

10 ZU HOHE BLUTZUCKERWERTE

11 DIE 3 W S GRUNDSÄTZLICH GILT BEI EINER HYPERGLYKÄMIE: ERST DENKEN, DANN HANDELN!!!

12 DIE 3 W S Wie lange? Warum? Was tun?

13 WIE LANGE? (1) 1.) WIE LANGE SIND DIE WERTE SCHON HOCH? JE NACH DEM VERLAUF DER BLUTZUCKERWERTE KANN DIE HYPERGLYKÄMIE IN DREI SCHWEREGRADE EINGESTUFT WERDEN, DIE JEWEILS EINE UNTERSCHIEDLICHE HERANGEHENSWEISE ERFORDERN: a) KURZFRISTIGE HYPERGLYKÄMIE (<3 STD. BZ > 180MG%) b) MITTELFRISTIGE HYPERGLYKÄMIE (8-12 STD. BZ > 200MG%, KETON / + BZW. <1,5MMOL/L) c) SCHWERE HYPERGLYKÄMIE / BEG. KETOACIDOSE (>6 STD. BZ > 200MG%, KETON ++/+++ BZW. >1,5MMOL/L)

14 WIE LANGE (2) 2.) WIE LANGE IST DIE LETZTE SPRITZE HER? EINHALTEN DES JEWEILIGEN KORREKTURABSTANDES: 3 STUNDEN BEI KURZWIRKSAMEN ANALOGA, 4 STUNDEN BEI NORMALINSULINEN WENN BEI EINER INSULINPUMPENTHERAPIE EIN BOLUSRECHNER VERWENDET WIRD, MÜSSEN DIE KORREKTURABSTANDE NICHT ZWINGEND EINGEHALTEN WERDEN (BEI ORDNUNGSGEMÄßER PROGRAMMIERUNG!)

15 Gründe für Hyperglykämien (Überzuckerungen) o Messfehler? Kohlenhydrate / KEs Insulin / Pen/Pumpe Stoffwechsel/ Hormone o zu viel gegessen? o das Falsche gegessen? (zu viele schnell wirkende KEs? Fett / Eiweiß? o KEs falsch geschätzt? o zu wenig gespritzt? (oder Spritzen ganz vergessen?) o Injektionsfehler? (Verzögerungsinsulin nicht geschwenkt? Kanüle nicht durchgängig? Entlüften vergessen? Pen defekt?, LIPOME?) o Insulin verfallen (MHD) / falsch gelagert? o Materialfehler (siehe Pumpenzettel) o zu wenig Bewegung? o Krankheit / Infektion / Fieber? o Stress? o Gegenregulation nach Hypoglykämie? André Kluge, Kinderkrankenpfleger, Diabetesberater DDG, Kliniken der Stadt Köln ggmbh, Kinderkrankenhaus, Station B3, Tel.: / ,

16 WAS TUN? FALLS DER KORREKTURABSTAND VORBEI IST, KORREKTURINSULIN NACH PLAN SPRITZEN BEI BZ >250 MG/% SOLL MAN KEINE KE S MEHR ESSEN BEI BZ >300 MG/% DARF MAN KEINE KE S MEHR ESSEN VIEL TRINKEN (NATÜRLICH ZUCKERFREI!) KETON MESSEN

17 WIE WIRKT INSULIN?

18 WAS TUN? FALLS DER KORREKTURABSTAND VORBEI IST, KORREKTURINSULIN NACH PLAN SPRITZEN BEI BZ >250 MG/% SOLL MAN KEINE KE S MEHR ESSEN BEI BZ >300 MG/% DARF MAN KEINE KE S MEHR ESSEN VIEL TRINKEN (NATÜRLICH ZUCKERFREI!) KETON MESSEN

19 WAS TUN? FALLS DER KORREKTURABSTAND VORBEI IST, KORREKTURINSULIN NACH PLAN SPRITZEN BEI BZ >250 MG% SOLL MAN KEINE KE S MEHR ESSEN BEI BZ >300 MG% DARF MAN KEINE KE S MEHR ESSEN VIEL TRINKEN (NATÜRLICH ZUCKERFREI!) KETON MESSEN BEI BZ >300MG% KEINEN SPORT MACHEN BEI POS. KETON ODER BZ >300MG%

20 DAS WICHTIGSTE

21 NOCH FRAGEN???

Hypos, Ketos, Erste Hilfe, Glucagon-Spritze anwenden

Hypos, Ketos, Erste Hilfe, Glucagon-Spritze anwenden Hypos, Ketos, Erste Hilfe, Glucagon-Spritze anwenden Welche Katastrophen kennen Diabetiker? Hypoglykämie Hyperglykämie Ketoazidose Erste Hilfe HYPOGLYKÄMIE Was versteht man unter Hypo? Wann spricht man

Mehr

Diabetes mellitus. Hypoglykämie Hyperglykämie

Diabetes mellitus. Hypoglykämie Hyperglykämie Diabetes mellitus Hypoglykämie Hyperglykämie WAS KANN PASSIEREN HYPOGLYKÄMIE Was versteht man unter Hypo? Hypoglykämie Wann spricht man von Hypo Bei BZ unter 50mg% (normale Werte nü unter 100, meist 60-90

Mehr

Akute Medizinische Notfälle bei Diabetikern

Akute Medizinische Notfälle bei Diabetikern Akute Medizinische Notfälle bei Diabetikern Vortrag vor den Diabetesfreunden Bendorf 04. November 2010 Akute Notfälle bei Diabetikern Unterzuckerung Überzuckerung Blutzuckerspiegel Zucker wird mit der

Mehr

FIT 5 Herzlich willkommen!

FIT 5 Herzlich willkommen! FIT 5 Herzlich willkommen! Der Weg ist das Ziel! (Konfuzius) Quelle: ledion.de Quelle: gameserveradmin.de Heutige Themen Hypoglykämie Ursachen Symptome Maßnahmen Krisenmanagement Strategien zur Vermeidung

Mehr

Leben mit Diabetes - Die Herausforderung meistern! - Mechthild Segna Diabetesberaterin DDG

Leben mit Diabetes - Die Herausforderung meistern! - Mechthild Segna Diabetesberaterin DDG Leben mit Diabetes - Die Herausforderung meistern! - Mechthild Segna Diabetesberaterin DDG Leben mit Diabetes Welche Typen von Diabetes? Wie entsteht Diabetes? Welche Folgen kann Diabetes haben? Wie kann

Mehr

Intensiviert konventionelle Insulintherapie= ICT 2

Intensiviert konventionelle Insulintherapie= ICT 2 Intensiviert konventionelle Insulintherapie= ICT 2 Themenüberblick Gründe für eine Verminderung der Insulindosis Hypoglykämie Ursachen Symptome Maßnahmen Krisenmanagement Strategien zur Vermeidung Gründe

Mehr

Folgende Nahrungsmittel lassen im Falle einer Unterzuckerung den Blutzuckerspiegel rasch wieder ansteigen und sollten als erste Notfalltherapie

Folgende Nahrungsmittel lassen im Falle einer Unterzuckerung den Blutzuckerspiegel rasch wieder ansteigen und sollten als erste Notfalltherapie Wenn Sie bestimmte Medikamente (Sulfonylharnstoffe: z. B. Glibenclamid, Glimepirid oder Glinide) gegen Ihren Diabetes einnehmen oder Insulin spritzen, kann der Blutzuckerspiegel manchmal so stark gesenkt

Mehr

Hypo- und Hyperglykämie

Hypo- und Hyperglykämie Hypo- und Hyperglykämie 450 400 Blutzuckerspiegel (mg/dl) 350 300 250 200 150 100 50 0 2 4 6 8 10 12 14 16 18 20 22 24 Zeit in Stunden Bayer Austria Ges.m.b.H Herbststraße 6-10 1160 Wien 0800/220 110 www.bayerdiabetes.at

Mehr

Diabetes-Tagebuch. Diabetes- Tagebuch. ALIUD PHARMA service. Mit freundlicher Empfehlung überreicht von: 2.

Diabetes-Tagebuch.  Diabetes- Tagebuch. ALIUD PHARMA service. Mit freundlicher Empfehlung überreicht von: 2. ALIUD PHARMA service ALIUD PHARMA service Mit freundlicher Empfehlung überreicht von: Diabetes- Tagebuch 2. Auflage 2010 www.aliud.de Diabetes-Tagebuch ALIUD PHARMA GmbH Gottlieb-Daimler-Str. 19 D-89150

Mehr

Beispiele zur Insulindosis-Anpassung

Beispiele zur Insulindosis-Anpassung Beispiele zur dosis-anpassung Nachfolgene Beispiele zur teilweise selbstständigen - Änderung von dosen ( dosisberechnung ) sind aus verschiedenen Büchern / Zeitschriften entnommen, in denen die Autoren

Mehr

NIEDRIGERTREND. Leitfaden für Blutzuckertrends. Vor dem Frühstück. Nach dem Frühstück bis zum Mittagessen. Nach dem Mittagessen bis zum Abendessen

NIEDRIGERTREND. Leitfaden für Blutzuckertrends. Vor dem Frühstück. Nach dem Frühstück bis zum Mittagessen. Nach dem Mittagessen bis zum Abendessen Leitfaden für Blutzuckertrends NIEDRIGERTREND Vor dem Frühstück Nach dem Frühstück bis zum Mittagessen Nach dem Mittagessen bis zum Abendessen Nach dem Abendessen und über Nacht Zu viel Verzögerungsinsulin

Mehr

Nordic Walking und Diabetes mellitus

Nordic Walking und Diabetes mellitus Nordic Walking und Diabetes mellitus Zunahme des Diabetes mellitus (DM) weltweit, in Österreich: 500.000 bekannte Diabetiker insgesamt ( je nach Schätzung) 900.000 1,100.000 Komplikationen des Diabetes

Mehr

Diabetes-Tag 19. November 2005 Diabetes mellitus bei jungen Menschen

Diabetes-Tag 19. November 2005 Diabetes mellitus bei jungen Menschen Diabetes mellitus bei jungen Menschen 1 2 Früher: Jugendlicher Diabetes Altersdiabetes (> 65 J.) Heute: Diabetes Typ 1 Diabetes Typ 2 3 Diabetes mell. Typ 1 Definition: honigsüße Harnflut eine der häufigsten

Mehr

Blutzuckermessen. Diabetes-Patientenschulung Teil HEXAL AG

Blutzuckermessen. Diabetes-Patientenschulung Teil HEXAL AG Blutzuckermessen Diabetes-Patientenschulung Teil 3 Inhalt Unter- und Überzuckerung Häufigkeit der Blutzuckermessung Langzeitblutzucker Blutzuckerwerte verstehen Plasma- und Vollblutkalibrierung Richtiges

Mehr

Einige Diabetespatienten müssen regelmäßig ihren Blutzuckerspiegel zu Hause messen, um ihre Insulineinheiten darauf abzustimmen.

Einige Diabetespatienten müssen regelmäßig ihren Blutzuckerspiegel zu Hause messen, um ihre Insulineinheiten darauf abzustimmen. Auf der sicheren Seite Richtig Blutzucker messen In dieser Broschüre erfahren Sie das Wichtigste, was Sie über das Blutzuckermessen wissen sollten: Warum Sie messen sollten Wie Sie richtig messen Wie Sie

Mehr

Finden Sie mich bewusstlos oder hilflos, habe ich wahrscheinlich eine Unterzuckerung.

Finden Sie mich bewusstlos oder hilflos, habe ich wahrscheinlich eine Unterzuckerung. WICHTIG FÜR DEN NOTFALL: ICH HABE DIABETES UND SPRITZE INSULIN. Finden Sie mich bewusstlos oder hilflos, habe ich wahrscheinlich eine Unterzuckerung. Rufen Sie bitte sofort einen Arzt (Polizei 110 oder

Mehr

Mein persönliches Diabetes-Tagebuch.

Mein persönliches Diabetes-Tagebuch. www.aliud.de Mein persönliches Diabetes-Tagebuch. Überreicht von 1. Auflage Mai 2013 Name Stempel Mit freundlicher Empfehlung von: Aliud Pharma GmbH Gottlieb-Daimler-Straße 19 89150 Laichingen Germany

Mehr

Ich bin. Diabetes - und nun?

Ich bin. Diabetes - und nun? Ich bin Diabetes - und nun? 12409274 Ich bin Ich bin Gluky. Ich bin sechs Jahre alt und spiele gern mit meinen Freunden. Ich kann schon tolle Bilder malen und super Kunstwerke basteln. Ich bin auch Puppenpapa.

Mehr

SPIELREGELN. Punktezahl: 3 Punkte für das Beenden des Spiels und 1 Punkt für jede Tippkarte.

SPIELREGELN. Punktezahl: 3 Punkte für das Beenden des Spiels und 1 Punkt für jede Tippkarte. IM ZIEL ein Diabetes-Spiel für alle Altersstufen von Sandra J. Hollenberg. www.grandmasandy.com Übersetzt von Caroline Culen, Marianne König und Mirjam Tschuggmall Vorbereitungen: Auf der ersten Seite

Mehr

VORANSICHT VORANSICHT. Lehrinhalte. Didaktischer Hinweis. Fragen an die Teilnehmer. Die Zuckerkrankheit

VORANSICHT VORANSICHT. Lehrinhalte. Didaktischer Hinweis. Fragen an die Teilnehmer. Die Zuckerkrankheit B 5.1-2 Umgang mit Lebensmitteln Die Zuckerkrankheit Lehrinhalte Beim Diabetes mellitus bzw. Zuckerkrankheit handelt sich um eine chronische Stoffwechselstörung, bei der es zu anhaltend erhöhten Zucker(=

Mehr

Typ 1 Diabetes: Informationsblatt für Lehrer. Diabetes bei Jugendlichen. Was ist Typ-1-Diabetes? Was verursacht Typ-1-Diabetes?

Typ 1 Diabetes: Informationsblatt für Lehrer. Diabetes bei Jugendlichen. Was ist Typ-1-Diabetes? Was verursacht Typ-1-Diabetes? Typ 1 Diabetes: Informationsblatt für Lehrer Diabetes bei Jugendlichen Es ist sehr schwierig, mit Typ-1-Diabetes umzugehen, besonders wenn man jung ist. Leider wird oft die Schuld den Jugendlichen selbst

Mehr

Kinder- und Jugendpass. Diabetes. Muster

Kinder- und Jugendpass. Diabetes. Muster Kinder- und Jugendpass Diabetes Gesundheits-Pass für Kinder und Jugendliche Persönliche Daten Der Träger dieses Passes hat Diabetes mellitus. The bearer of this passport has diabetes. Le propriétaire de

Mehr

Insulinpumpentherapie

Insulinpumpentherapie Diabetes Schulung Insulinpumpentherapie Diabetes im schulischen Alltag Wie gehen wir damit um? Was sollte im Schulalltag beachtet werden? Schule Vorwort Liebe Lehrerinnen, Liebe Lehrer Unser Kind hat Diabetes

Mehr

DIABETES UND BESONDERE UMSTÄNDE KRANKHEIT UND REISEN DEDBT01427. Lilly Deutschland GmbH Werner-Reimers-Straße 2 4 61352 Bad Homburg

DIABETES UND BESONDERE UMSTÄNDE KRANKHEIT UND REISEN DEDBT01427. Lilly Deutschland GmbH Werner-Reimers-Straße 2 4 61352 Bad Homburg DIABETES UND BESONDERE UMSTÄNDE KRANKHEIT UND REISEN DEDBT01427 Lilly Deutschland GmbH Werner-Reimers-Straße 2 4 61352 Bad Homburg Lilly Diabetes. Leben so normal wie möglich. www.lilly-pharma.de www.lilly-diabetes.de

Mehr

BLUTZUCKER- UND BLUTDRUCKTAGEBUCH FÜR MENSCHEN MIT DIABETES GEEIGNET FÜR ALLE INSULIN-THERAPIEFORMEN

BLUTZUCKER- UND BLUTDRUCKTAGEBUCH FÜR MENSCHEN MIT DIABETES GEEIGNET FÜR ALLE INSULIN-THERAPIEFORMEN WICHTIG FÜR DEN NOTFALL: ICH HABE DIABETES UND SPRITZE INSULIN. Finden Sie mich bewusstlos oder hilflos, habe ich wahrscheinlich eine Unterzuckerung. Rufen Sie bitte sofort einen Arzt (Polizei 110 oder

Mehr

BLUTZUCKER- UND BLUTDRUCK- TAGEBUCH FÜR MENSCHEN MIT DIABETES GEEIGNET FÜR ALLE INSULIN-THERAPIEFORMEN

BLUTZUCKER- UND BLUTDRUCK- TAGEBUCH FÜR MENSCHEN MIT DIABETES GEEIGNET FÜR ALLE INSULIN-THERAPIEFORMEN BLUTZUCKER- UND BLUTDRUCK- TAGEBUCH FÜR MENSCHEN MIT DIABETES GEEIGNET FÜR ALLE INSULIN-THERAPIEFORMEN DEDBT00633c Das Tagebuch wurde vom Diabetesteam des Asklepios Westklinikum Hamburg in Zusammenarbeit

Mehr

FIT 1 Herzlich willkommen

FIT 1 Herzlich willkommen FIT 1 Herzlich willkommen Der Weg ist das Ziel! (Konfuzius) Quelle: leadion.de Funktionelle Insulintherapie = FIT Nahezu - normoglykämische Insulinsubstitution = NIS Basis - Bolus: Langzeit-Fasteninsulin

Mehr

Diabetes-Ernährung. Was darf ein Diabetiker noch essen? Natalie Zumbrunn-Loosli dipl. Ernährungsberaterin HF

Diabetes-Ernährung. Was darf ein Diabetiker noch essen? Natalie Zumbrunn-Loosli dipl. Ernährungsberaterin HF Diabetes-Ernährung Was darf ein Diabetiker noch essen? Natalie Zumbrunn-Loosli dipl. Ernährungsberaterin HF 2 Heutiger Inhalt 1. Ziele der Diabetes-Ernährung 2. Kohlenhydrate DIE blutzucker-beeinflussende

Mehr

Kinder mit Diabetes zu Besuch

Kinder mit Diabetes zu Besuch I N F O R M AT I O N Z U T Y P -1- D I A B E T E S B E I K I N D E R N Kinder mit Diabetes zu Besuch Tipps und Wissenswertes für die Gastgeber Ein Service von 2 I I N F O R M A T I O N Z U T Y P -1 - D

Mehr

Universitätsklinik für Kinderheilkunde Diabetes Skript Umstellung auf die funktionelle Insulintherapie (FIT)

Universitätsklinik für Kinderheilkunde Diabetes Skript Umstellung auf die funktionelle Insulintherapie (FIT) Universitätsklinik für Kinderheilkunde Diabetes Skript Umstellung auf die funktionelle Insulintherapie (FIT) Inhaltsverzeichnis Wichtige Kontaktadressen 2 Therapievarianten im Überblick 3 Blutzuckerzielbereich

Mehr

STARTHILFE. für die Basalinsulintherapie

STARTHILFE. für die Basalinsulintherapie STARTHILFE für die Basalinsulintherapie INSULIN HILFT IHNEN WEITER LIEBE PATIENTIN, LIEBER PATIENT, wenn Sie diese kleine Broschüre in der Hand halten, hat Ihr Arzt Ihnen zur Behandlung Ihres Diabetes

Mehr

Vorwort... 10 Einleitung... 12

Vorwort... 10 Einleitung... 12 Inhalt Vorwort... 10 Einleitung... 12 Diabetes-Grundlagen... 15 Einige Zahlen vorab.... 16 Was ist Diabetes?... 16 Welche Typen von Diabetes gibt es?... 18 Diabetes Typ 1... 18 Diabetes Typ 2... 20 LADA-Diabetes...

Mehr

Schwangerschaft Sicherheit für Sie und Ihr Baby

Schwangerschaft Sicherheit für Sie und Ihr Baby Weitere Informationen finden Sie auf unseren Internetseiten: Diabetes in der Schwangerschaft Sicherheit für Sie und Ihr Baby www.diabetesportal.at www.sanofi.at Gerne hilft Ihnen unsere Diabetes-Hotline

Mehr

Durchfall führen können.

Durchfall führen können. Auf alltägliche Fragen finden Sie viele Antworten im Zusammenhang mit Diabetes mellitus. Diese Fragen wurden von Diabetikern gesammelt und hier zusammen getragen. Ist Diabetes ansteckend? Nein, Diabetes

Mehr

Diabetesschulung. Programmheft Diabetes Typ 2. Leben mit Diabetes heißt die Erkrankung anzuerkennen und eigenverantwortlich damit umgehen können.

Diabetesschulung. Programmheft Diabetes Typ 2. Leben mit Diabetes heißt die Erkrankung anzuerkennen und eigenverantwortlich damit umgehen können. Diabetesschulung Programmheft Diabetes Typ 2 Leben mit Diabetes heißt die Erkrankung anzuerkennen und eigenverantwortlich damit umgehen können. Wer seine Krankheit kennt, kann auch damit umgehen. Mit unserem

Mehr

Herausforderungen für den elementarpädagogischen Alltag -Diabetes mellitus im Kleinkindalter-

Herausforderungen für den elementarpädagogischen Alltag -Diabetes mellitus im Kleinkindalter- Herausforderungen für den elementarpädagogischen Alltag -Diabetes mellitus im Kleinkindalter- Uta Meyer, Diätassistentin und Diabetesberaterin DDG Kinderklinik Diabetes mellitus bei Kindern und Jugendlichen

Mehr

Diabetes im Klassenzimmer

Diabetes im Klassenzimmer Diabetes im Klassenzimmer INFORMATIONEN für Lehrer und Betreuer Merkblatt zum Herausnehmen (Klammern öffnen) Was ist Typ-1-Diabetes? Rund 400 000 Menschen in Deutschland haben Typ-1-Diabetes, darunter

Mehr

Diabetes mellitus Eine praktische Betrachtung

Diabetes mellitus Eine praktische Betrachtung Diabetes mellitus Eine praktische Betrachtung Dr. med. Daniel Beutler Praxisgemeinschaft am Mühlebach Bahnhofstrasse 50 3127 Mühlethurnen dan.beutler@hin.ch Diabetes mellitus Woher kommt der Name? der

Mehr

Diabetes mellitus und Fahreignung

Diabetes mellitus und Fahreignung Diabetes mellitus und Fahreignung Ina Krull Endokrinologie/Diabetologie/Osteologie Sicherheitsgewährleistung Pauschale Benachteiligung einer grossen Personengruppe Fallvorstellung 35j, Typ-1 DM HbA1c 7.2%

Mehr

genannt) wird die Situation bei Nichtdiabetikern nachgeahmt. Ein- bis dreimal am Tag wird eine Insulinform mit verzögertem Wirkungseintritt

genannt) wird die Situation bei Nichtdiabetikern nachgeahmt. Ein- bis dreimal am Tag wird eine Insulinform mit verzögertem Wirkungseintritt genannt) wird die Situation bei Nichtdiabetikern nachgeahmt. Ein- bis dreimal am Tag wird eine Insulinform mit verzögertem Wirkungseintritt gespritzt, das den mahlzeitenunabhängigen Insulinbedarf deckt.

Mehr

Leben mit Diabetes. Wichtige Eckwerte für Kontrollen

Leben mit Diabetes. Wichtige Eckwerte für Kontrollen Leben mit Diabetes Wichtige Eckwerte für Kontrollen Bei den regelmäßigen Besuchen wird Ihr Arzt oder Ihre Ärztin mit Ihnen einige wichtige Behandlungsresultate besprechen. Sie sollten informiert sein,

Mehr

Gefährlich hohe Blutzuckerwerte

Gefährlich hohe Blutzuckerwerte Gefährlich hohe Blutzuckerwerte In besonderen Situationen kann der Blutzuckerspiegel gefährlich ansteigen Wenn in Ausnahmefällen der Blutzuckerspiegel sehr hoch ansteigt, dann kann das für Sie gefährlich

Mehr

FIT 7 Herzlich willkommen!

FIT 7 Herzlich willkommen! FIT 7 Herzlich willkommen! Der Weg ist das Ziel! (Konfuzius) Quelle: ledion.de Quelle: gameserveradmin.de Heutige Themen Anpassung der Algorithmen bei Änderung des Insulinbedarfs Primäre Anpassung Sekundäre

Mehr

Katastrophenstunde. Hypos, Ketos, Erste Hilfe, Glucagon-Spritze anwenden

Katastrophenstunde. Hypos, Ketos, Erste Hilfe, Glucagon-Spritze anwenden Katastrophenstunde Hypos, Ketos, Erste Hilfe, Glucagon-Spritze anwenden Welche Katastrophen kennen Diabetiker? Hypoglykämie Hyperglykämie Ketoazidose Folgeschäden Vollrausch WAS KANN PASSIEREN HYPOGLYKÄMIE

Mehr

Diabetes mellitus. ausgewogen essen und trinken mit der ganzen Familie. Diabetes mellitus. verstehen Grundlagen zur Zuckerkrankheit

Diabetes mellitus. ausgewogen essen und trinken mit der ganzen Familie. Diabetes mellitus. verstehen Grundlagen zur Zuckerkrankheit Diabetes mellitus ausgewogen essen und trinken mit der ganzen Familie Diabetes mellitus verstehen Grundlagen zur Zuckerkrankheit Eine ausgewogene Ernährung die Basis für Gesundheit und Wohlbefinden Rezepte

Mehr

Typ-1-Diabetes und Lebensstil

Typ-1-Diabetes und Lebensstil Typ-1-Diabetes und Lebensstil Bayer Austria Ges.m.b.H Herbststraße 6-10 1160 Wien 0800/220 110 www.bayerdiabetes.at Diese Informationsbroschüre ist nicht als medizinischer Ratgeber zu betrachten und ist

Mehr

Sporternährung. Team Solothurn / Zuchwil - Theorie

Sporternährung. Team Solothurn / Zuchwil - Theorie Team Solothurn / Zuchwil - Theorie Sporternährung 1. Einführung 2. Kohlenhydrate 3. Flüssigkeit 4. Matchtag 5. Training 6. Regeneration 7. Team Solothurn / Zuchwil 8. Zusammenfassung 9. Lebensmittelpyramide

Mehr

Erste-Hilfe kompakt. Notfallstichwort: Hypoglykämie. Empfehlungen des Bundesfeuerwehrarztes Folge XXI

Erste-Hilfe kompakt. Notfallstichwort: Hypoglykämie. Empfehlungen des Bundesfeuerwehrarztes Folge XXI Erste-Hilfe kompakt Notfallstichwort: Hypoglykämie Empfehlungen des Bundesfeuerwehrarztes Folge XXI Begriffsbestimmung und medizinisches Hintergrundwissen Der Begriff Hypoglykämie bedeutet Unterzuckerung

Mehr

HYPOGLYKÄMIE WIE ERKENNE ICH SIE UND WAS KANN ICH TUN?

HYPOGLYKÄMIE WIE ERKENNE ICH SIE UND WAS KANN ICH TUN? HYPOGLYKÄMIE WIE ERKENNE ICH SIE UND WAS KANN ICH TUN? DEDBT01421 Lilly Deutschland GmbH Werner-Reimers-Straße 2 4 61352 Bad Homburg Leben so normal wie möglich www.lilly-pharma.de www.lilly-diabetes.de

Mehr

Normale Blutzuckerwerte

Normale Blutzuckerwerte 1. Gruppensitzung Normale Blutzuckerwerte Nüchtern liegt der normale Blutzuckerbereich zwischen 60 und 110 mg/dl, dies entspricht 3,3 mmol/l bis 6,1 mmol/l. Nach dem Essen sollte der Blutzuckerwert 160

Mehr

Diabetes u. Safety Beruf, Sport, Verkehr

Diabetes u. Safety Beruf, Sport, Verkehr Diabetes u. Safety Beruf, Sport, Verkehr MTE 720 Benno Weissenberger Praxis für Endokrinologie & Diabetologie Fabian Meienberg Endokrinologie, Diabetologie & Metabolismus, USB Tauglichkeit Erfüllung körperlicher

Mehr

Diabetes nach Pankreatektomie

Diabetes nach Pankreatektomie Diabetes nach Pankreatektomie Jahrestagung Arbeitskreis der Pankreaktektomierten in Nürnberg am 18.09.2004 Dr. med. Ingrid Riedner-Walter, Praxis für Endokrinologie, Karolinenstr. 1, 90402 Nürnberg Der

Mehr

WAS IST DIABETES? 1. Zucker - Kraftstoff des Menschen

WAS IST DIABETES? 1. Zucker - Kraftstoff des Menschen WAS IST DIABETES? 1. Zucker - Kraftstoff des Menschen Traubenzucker liefert Energie Bei jedem Menschen ist ständig eine geringe Menge Traubenzucker (Glukose) im Blut gelöst. Dieser Blutzucker ist der Kraftstoff

Mehr

Ich habe Diabetes. Informationen zur zur Betreuung von von Kindern

Ich habe Diabetes. Informationen zur zur Betreuung von von Kindern Ich habe Diabetes Informationen zur zur Betreuung von von Kindern Kindern mit Diabetes mit in Diabetes der Schule in der Schule Für Eltern und und Lehrkräfte Lehrkräfte Start! Verständlich und kompakt:

Mehr

Diagnose Diabetes Was nun?

Diagnose Diabetes Was nun? Diagnose Diabetes Was nun? Fachtagung Mit Diabetes leben 29.04.2014 Chemnitz Was ist Diabetes mellitus? Diabetes ist eine Stoffwechselerkrankung, die sich auszeichnet durch einen zu hohen Blutzucker, in

Mehr

Diabetes und Sport. Als Diabetiker gesund leben

Diabetes und Sport. Als Diabetiker gesund leben Diabetes und Sport Als Diabetiker gesund leben 1 Schlüsselbegriffe Diabetes mellitus: Typ I: Typ II: Hyperglykämie: Hypoglykämie: Blutzucker: Insulin: Eine chronische Störung des Kohlenhydratstoffwechsels.

Mehr

Informationen für Lehrerinnen und Lehrer. Kinder mit Diabetes in der. Schule

Informationen für Lehrerinnen und Lehrer. Kinder mit Diabetes in der. Schule Informationen für Lehrerinnen und Lehrer Kinder mit Diabetes in der Schule Inhalt In dieser Broschüre werden folgende Fragen zur Betreuung eines Kindes mit Diabetes in der Schule beantwortet: Wobei ist

Mehr

Diabetes was ist das? 13

Diabetes was ist das? 13 Diabetes was ist das? 13 Zuckerkrank und trotzdem gesund! 14 Der Zucker, die Bauchspeicheldrüse und das Insulin 15 Diabetes mellitus häufigste Stoffwechselkrankheit 21 Was ist ein Typ-1-Diabetes? 22 Krankheitsauslöser

Mehr

Ich habe Diabetes was kann ich tun? Kurhan Ӏ Dreamstime.com

Ich habe Diabetes was kann ich tun? Kurhan Ӏ Dreamstime.com Ich habe Diabetes was kann ich tun? Kurhan Ӏ Dreamstime.com Diabetes mellitus was bedeutet das? Diabetes mellitus ist eine Störung Ihres Stoffwechsels, bei der sich im Blut zu viel Zucker (Glukose) ansammelt.

Mehr

Diabetes & Ramadan. «Zum Ramadan fasten auch bei Diabetes möglich» diabetesschweiz diabètesuisse diabetesvizzera. Erstausgabe Oktober 2016

Diabetes & Ramadan. «Zum Ramadan fasten auch bei Diabetes möglich» diabetesschweiz diabètesuisse diabetesvizzera. Erstausgabe Oktober 2016 Diabetes & Ramadan KO PI E «Zum Ramadan fasten auch bei Diabetes möglich» Erstausgabe Oktober 2016 diabetesschweiz diabètesuisse diabetesvizzera www.diabetesschweiz.ch Spendenkonto: PC-80-9730-7 Schweizerische

Mehr

Gut leben mit Diabetes Typ 2

Gut leben mit Diabetes Typ 2 Gut leben mit Diabetes Typ 2 Ernährung, Bewegung, Tabletten, Insuline: So erhalten Sie Ihre Lebensqualität Bearbeitet von Arthur Teuscher 1. Auflage 2006. Taschenbuch. 183 S. Paperback ISBN 978 3 8304

Mehr

I 1. Formular zum Buch. Morgenessen Zwischenmahlzeit Mittagessen Zwischenmahlzeit Abendessen Zwischenmahlzeit Getränke

I 1. Formular zum Buch. Morgenessen Zwischenmahlzeit Mittagessen Zwischenmahlzeit Abendessen Zwischenmahlzeit Getränke I Ernährungsprotokoll 1 2 3 Morgenessen Zwischenmahlzeit Mittagessen Zwischenmahlzeit Abendessen Zwischenmahlzeit Getränke 4 5 6 7 Das Ernährungsprotokoll muss über 2 Wochen geführt werden. So erhalten

Mehr

SVEN-DAVID MÜLLER CHRISTIANE WEISSENBERGER

SVEN-DAVID MÜLLER CHRISTIANE WEISSENBERGER SVEN-DAVID MÜLLER CHRISTIANE WEISSENBERGER Ernährungsratgeber Typ-2-Diabetes Genießen erlaubt 18 Diabetes mellitus wichtig zu wissen Alkohol ist generell für Diabetiker nicht geeignet. Fettleber sollten

Mehr

Gestations- Diabetes. Referentin: Agnes Ruckstuhl

Gestations- Diabetes. Referentin: Agnes Ruckstuhl Gestations- Diabetes Referentin: Agnes Ruckstuhl C1 Die wichtigsten Diabetestypen Typ1 - Diabetes autoimmune Erkrankung => verursacht einen absoluten Insulinmangel, d.h. Zerstörung der körpereigenen Beta-Zellen

Mehr

Diabetes mellitus = honigsüßer Harnfluss Diabetes mellitus Typ I immunvermittelt juvenil Diabetes mellitus Typ II mit/ohne Übergewicht Diabetes mellitus Typ III weitere genetische Defekte, Medikamente,

Mehr

Gesundheits-Pass. Diabetes

Gesundheits-Pass. Diabetes Gesundheits-Pass Diabetes Persönliche Daten Der Träger dieses Passes ist Diabetiker. The bearer of this passport has diabetes. Le propriétaire de ce passeport est diabétique. Il portatore di questo passaporto

Mehr

Auffälligkeiten, Leitsymptome und Behandlungsgrundsätze

Auffälligkeiten, Leitsymptome und Behandlungsgrundsätze Diabetes mellitus Typ 1 Typ-1-Diabetes ist eine Autoimmunerkrankung, die nicht auf die Lebensführung oder das Körpergewicht zurückgeführt werden kann. Charakteristisch ist ein absoluter Insulinmangel.

Mehr

Regel Nummer 1: Ein Mensch ist ein Mensch ist ein Mensch!

Regel Nummer 1: Ein Mensch ist ein Mensch ist ein Mensch! Informationen über Diabetes für Angehörige und Freunde von Diabetikern Es passiert leider nicht selten, dass frisch entdeckte Diabetiker zwar mit Informationen ihre Krankheit betreffend versorgt werden;

Mehr

ANHANG NEBENWIRKUNGEN

ANHANG NEBENWIRKUNGEN ANHANG NEBENWIRKUNGEN Gegenüberstellung von Imatinib (400mg täglich) und Nilotinib (2x 300mg täglich) bei Patienten mit chronischer myeloischer Leukämie (CML) in erster chronischer Phase, die unter Behandlung

Mehr

M E R K B L AT T f ü r L e h r e r I n n e n u n d B e t r e u e r I n n e n v o n d i a b e t i s c h e n K i n d e r n u n d J u g e n d l i c h e n

M E R K B L AT T f ü r L e h r e r I n n e n u n d B e t r e u e r I n n e n v o n d i a b e t i s c h e n K i n d e r n u n d J u g e n d l i c h e n M E R K B L AT T I. Was ist Diabetes? Der Diabetes mellitus (im Volksmund oft auch Zuckerkrankheit genannt) ist eine Stoffwechselkrankheit von der in Deutschland auch etwa 20 000 Kinder und Jugendliche

Mehr

Blutzuckerschwankungen führen können. Lassen Sie sich also möglichst einige Wochen vor Abreise impfen.

Blutzuckerschwankungen führen können. Lassen Sie sich also möglichst einige Wochen vor Abreise impfen. Auch wenn Sie erfahren sind im Umgang mit Ihrem Diabetes, hier einige Hinweise für Ihre Reise. Erforderliche Impfungen sollten frühzeitig durchgeführt werden, da sie vorübergehend Ihre Diabeteseinstellung

Mehr

Vorwort zur 2. Auflage... Abkürzungsverzeichnis...

Vorwort zur 2. Auflage... Abkürzungsverzeichnis... IX Vorwort zur 2. Auflage......................................... Abkürzungsverzeichnis......................................... VII XV 1 Situation der Diabetes betreuung................... 1 1.1 Epidemiologie.......................................

Mehr

»Ich fühle mich gut trotz Diabetes«

»Ich fühle mich gut trotz Diabetes« »Ich fühle mich gut trotz Diabetes«1 Vorwort: Was Ihnen dieses Buch bietet... 12 Einführung 15 Für wen dieses Buch geschrieben ist... 16 Ein gutes Leben mit Diabetes führen 16 2 Grundlagen des Diabetes

Mehr

astrid schobert Diabetes im Griff in 12 Wochen Das Selbsthilfeprogramm Schritt für Schritt zum Ziel

astrid schobert Diabetes im Griff in 12 Wochen Das Selbsthilfeprogramm Schritt für Schritt zum Ziel astrid schobert Diabetes im Griff in 12 Wochen Das Selbsthilfeprogramm Schritt für Schritt zum Ziel 2 Inhalt 6 Vorwort 9 Bevor Sie starten wichtig zu wissen 10 Wie Sie mit diesem Buch Ihren Diabetes in

Mehr

Fit mit Isa Tuttlingen

Fit mit Isa Tuttlingen Fit mit Isa Tuttlingen www.isa-tut.de Diabetes Der Begriff Diabetes bedeutet soviel wie Durchfluss. Er tauchte erstmalig in den Schriften eines griechischen Arztes im 1. Jahrhundert n. Chr. auf. Als man

Mehr

Wie geht das? Schulungsprogramm für Kinder. hier geht s los! Erstellt von: Tamara Stelzig, Diabetesberaterin, Warburg MiniMed GmbH, T.

Wie geht das? Schulungsprogramm für Kinder. hier geht s los! Erstellt von: Tamara Stelzig, Diabetesberaterin, Warburg MiniMed GmbH, T. Wie geht das? Schulungsprogramm für Kinder Erstellt von: Tamara Stelzig, Diabetesberaterin, Warburg MiniMed GmbH, T. Stelzig hier geht s los! Inhaltsverzeichnis Die 508-Insulinpumpe von MiniMed Für wen

Mehr

Schwangerschaftsdiabetes

Schwangerschaftsdiabetes Schwangerschaftsdiabetes Bayer Austria Ges.m.b.H Herbststraße 6-10 1160 Wien 0800/220 110 www.bayerdiabetes.at 1 2 Quelle: http://www.springerlink.com/content/3540562266364567/fulltext.pdf, S.52 Quelle:

Mehr

Universitätsklinik für Kinderheilkunde Diabetes Skript Insulinpumpentherapie

Universitätsklinik für Kinderheilkunde Diabetes Skript Insulinpumpentherapie Universitätsklinik für Kinderheilkunde Diabetes Skript Insulinpumpentherapie Inhaltsverzeichnis Wichtige Kontaktadressen 2 Insulinpumpe (CSII) 3 Basalrate 4 Essensinsulin und Korrekturinsulin 6 Hypoglykämie

Mehr

Fieber und Magen-Darm! Was tun?

Fieber und Magen-Darm! Was tun? Fieber und Magen-Darm! Was tun? Wer kennt diesen Mann? Lage nach Brechdurchfall-Erkrankungen in Diabetes-Zeltlager entspannt sich Pressemitteilung: Diabetes-Portal DiabSite Mehrheit der jungen Diabetiker

Mehr

20 Thema 20: Diabetes

20 Thema 20: Diabetes Thema : Diabetes Diabetes Fachinformation Medizinischer Hintergrund Der Begriff Diabetes mellitus kommt aus dem Griechischen und bedeutet honigsüßer Durchfluss. Diabetes mellitus ist die Folge einer nicht

Mehr

Immer alles im Blick. Ihr Insulinpass.

Immer alles im Blick. Ihr Insulinpass. Immer alles im Blick Ihr Insulinpass. Liebes Mitglied, zu einem gesunden und aktiven Leben gehört die richtige Einstellung. Gerade bei Diabetes! Denn für eine gute und erfolgreiche Behandlung ist die regelmäßige

Mehr

Zuckerkrankheit griech. honigsüßer Durchfluss

Zuckerkrankheit griech. honigsüßer Durchfluss DIABETES MELLITUS Zuckerkrankheit griech. honigsüßer Durchfluss Es gibt 2 Arten des Diabetes mellitus: Diabetes mellitus Typ I insulinpflichtig Diabetes mellitus Typ II nicht Formatvorlage insulinpflichtig

Mehr

Gut leben mit Typ-1-Diabetes

Gut leben mit Typ-1-Diabetes Gut leben mit Typ-1-Diabetes Arbeitsbuch zur Basis-Bolus-Therapie von Axel Hirsch, Manfred Dreyer, Renate Jäckle 1. Auflage Gut leben mit Typ-1-Diabetes Hirsch / Dreyer / Jäckle schnell und portofrei erhältlich

Mehr

FIT 4 Herzlich willkommen

FIT 4 Herzlich willkommen FIT 4 Herzlich willkommen Der Weg ist das Ziel! (Konfuzius) Quelle: ledion.de Heutige Themen Ernährungsempfehlung bei funktioneller Insulintherapie Strenge Diabeteskost Sünde Kernbotschaft Richtig essen

Mehr

MEIN HYPOGLYKÄMIE-TAGEBUCH

MEIN HYPOGLYKÄMIE-TAGEBUCH Hypoglykämie ( Unterzuckerung ) bezeichnet den Umstand, wenn der Blutzuckerspiegel unter den Wert von 70 mg/dl 1 sinkt, wobei der genaue Wert individuell variieren kann. Eine Hypoglykämie kann durch verschiedene

Mehr

Typ 1 Diabetes mellitus. Neue Leitlinien Injektionstechnik u.a. Spritzstellen das unterschätzte Problem. Dr. Anja Figge. M. Heusch A.

Typ 1 Diabetes mellitus. Neue Leitlinien Injektionstechnik u.a. Spritzstellen das unterschätzte Problem. Dr. Anja Figge. M. Heusch A. Typ 1 Diabetes mellitus Keine Angst vorm Insulinspritzen Hypoglykämien Dr. Anja Figge Neue Leitlinien Injektionstechnik u.a. Spritzstellen das unterschätzte Problem M. Heusch A. Lemloh Hyperglykämie Wann

Mehr

DIABETES ALLGEMEIN SCHWANGERSCHAFTSDIABETES. Leben so normal wie möglich. www.lilly-pharma.de www.lilly-diabetes.de

DIABETES ALLGEMEIN SCHWANGERSCHAFTSDIABETES. Leben so normal wie möglich. www.lilly-pharma.de www.lilly-diabetes.de DIABETES ALLGEMEIN SCHWANGERSCHAFTSDIABETES Leben so normal wie möglich www.lilly-pharma.de www.lilly-diabetes.de Als Schwangerschafts- oder Gestationsdiabetes bezeichnet man eine Störung des Zuckerstoffwechsels,

Mehr

Diabetes was heißt das?

Diabetes was heißt das? Diabetes was heißt das? Sie haben Diabetes: Was heißt das? Die Zuckerkrankheit war schon im Mittelalter bekannt. Die Ärzte diagnostizierten sie, indem sie den Urin des Patienten abschmeckten. War er süß,

Mehr

LebenmitDIABETES. AlesaufeinenBlick

LebenmitDIABETES. AlesaufeinenBlick Informationenzum Thema LebenmitDIABETES AlesaufeinenBlick Inhaltsverzeichnis Leben mit Diabetes Eine Volkskrankheit?... 1 Unterschiede Diabetes Typ 1 oder Diabetes Typ 2... 2 Ernährungstipps für Diabetiker...

Mehr

DIABETES MESSE Münster 2011

DIABETES MESSE Münster 2011 DIABETES MESSE Münster 2011 Insulinanpassung bei Basis-Bolus -Therapie unter Berücksichtigung eines Fett- Eiweißüberhangs Gisela Hogenaar Baiersbronn Cafe am eck Diätassistentin/DiabetesberaterinDDG Internisten

Mehr

Gesund beginnt im Mund und geht von da aus weiter... LAGZ. LAGZ - Zahngesundheit und Ernährung

Gesund beginnt im Mund und geht von da aus weiter... LAGZ. LAGZ - Zahngesundheit und Ernährung Gesund beginnt im Mund und geht von da aus weiter... - Zahngesundheit und Ernährung Naturgesund Karieszerstört - Zahngesundheit und Ernährung 1 Calciumtagesbedarf 23 36 empfohlene Aufnahme tatsächliche

Mehr

Ich habe Diabetes. Informationen zur Betreuung von Kindern mit Diabetes in der Schule. Für Eltern und Lehrkräfte

Ich habe Diabetes. Informationen zur Betreuung von Kindern mit Diabetes in der Schule. Für Eltern und Lehrkräfte Ich habe Diabetes Informationen zur Betreuung von Kindern mit Diabetes in der Schule Für Eltern und Lehrkräfte Start! Verständlich und kompakt: In dieser Broschüre erfahren Lehrpersonen und Eltern die

Mehr

Diabetes und akute Erkrankungen

Diabetes und akute Erkrankungen Menschen mit Diabetes bekommen leichter Infektionen Wenn Menschen mit Diabetes eine akute Erkrankung wie eine Infektionserkrankung bekommen, dann müssen Sie auf einige Dinge besonders achten. Infektionen

Mehr

DIABETES UND SCHWANGERSCHAFT

DIABETES UND SCHWANGERSCHAFT DIABETES UND SCHWANGERSCHAFT Sie haben Diabetes und möchten schwanger werden oder haben aufgrund Ihrer Schwangerschaft Diabetes (Gestationsdiabetes) bekommen. Achten Sie daher auf ein sorgfältige Diabetesmanagement

Mehr

Man(n) ist was man isst! Man fliegt wie man isst!

Man(n) ist was man isst! Man fliegt wie man isst! Man(n) ist was man isst! Man fliegt wie man isst! Männliche Person zwischen 25 und 51 Jahren hat einen täglichen Energieverbrauch von ca. 2400 kcal täglich im fortgeschritteneren Alter nimmt der Energieverbrauch

Mehr

Inhalt. Vorwort 11. Geleitworte 12. An wen richtet sich dieses Buch? 13. Mit Diabetes leben? 15

Inhalt. Vorwort 11. Geleitworte 12. An wen richtet sich dieses Buch? 13. Mit Diabetes leben? 15 Vorwort 11 Geleitworte 12 An wen richtet sich dieses Buch? 13 Mit Diabetes leben? 15 Diabetes ist eine chronische Erkrankung 16 Hauptformen des Diabetes 16 Folgeerkrankungen des Diabetes 20 Der Gang zum

Mehr

Diabetes und akute Erkrankungen

Diabetes und akute Erkrankungen Diabetes und akute Erkrankungen Menschen mit Diabetes bekommen leichter Infektionen Wenn Menschen mit Diabetes eine akute Erkrankung wie eine Infektionserkrankung bekommen, dann müssen Sie auf einige Dinge

Mehr

Ihre Babenberg-Apotheke informiert: Fachbegriffe zum Thema Diabetes

Ihre Babenberg-Apotheke informiert: Fachbegriffe zum Thema Diabetes Ihre informiert: Fachbegriffe zum Thema Diabetes Acarbose ACE-Hemmer Aceton Albumin Aminosäuren Angina-pectoris-Anfall Angiopathie Arteriosklerose Arzneimittelwirkstoff, der die Verdauung der Kohlenhydrate

Mehr