Diagnose Diabetes Was nun?

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1 Diagnose Diabetes Was nun? Fachtagung Mit Diabetes leben Chemnitz

2 Was ist Diabetes mellitus? Diabetes ist eine Stoffwechselerkrankung, die sich auszeichnet durch einen zu hohen Blutzucker, in der Fachsprache wird von Hyperglykämie* gesprochen. Glukosespiegel im Blut 7,8 mmol/l (140 mg/dl) 4,4 mmol/l (80 mg/dl) zu hoch normal Mensch ohne Diabetes Diabetiker Im Volksmund Zuckerkrankheit genannt, bedeutet Diabetes mellitus: honigsüßer Fluss. * Hyper -zu viel glyk -Zucker ämie -im Blut

3 Was ist Diabetes mellitus? Damit beschrieben bereits die alten Griechen die Beobachtung, dass bei den Betroffenen süßer Urin in erheblichen Mengen ausgeschieden wurde. Ursache für diese Beobachtung ist, dass die Niere, deren wichtigste Funktion die Reinigung des Blutes ist, Glukose über den Urin ausscheidet, wenn davon zu viel im Blut ist. Der Wert, ab welchem das geschieht wird als Nierenschwelle bezeichnet. Bei Menschen mit gesunden Nieren liegt die Nierenschwelle bei ca. 8,9-10 mmol/l ( mg/dl).

4 Welche Diabetes-Typen gibt es? Es gibt verschiedene Typen von Diabetes: Die Gemeinsamkeit besteht darin, dass der Blutzucker zu hoch ist. Wesentliche Unterschiede bestehen bezüglich: - der Ursachen der Erkrankung - der Art und Weise, wie der Diabetes zunächst bemerkt wird (Manifestation) - dem Alter, wann er festgestellt wird (in der Regel) In jedem Fall liegen entweder ein Insulinmangel oder eine ungenügende Wirkung des Insulins vor.

5 Welche Diabetes-Typen gibt es? Die Typen des Diabetes werden derzeit eingeteilt nach den Ursachen ihrer Entstehung: Typ-1- Diabetes.(früher als jugendlicher Diabetes bezeichnet) Typ-2- Diabetes.(früher als Altersdiabetes bezeichnet) Schwangerschaftsdiabet es (Gestationsdiabetes) Andere Diabetestypen (z.b. Diabetes nach operativer Entfernung der Bauchspeicheldrüse)

6 Wodurch ist der Typ-2-Diabetes charakterisiert?.

7 Problematik der Diabeteserkrankung Ein hoher Blutzucker ist bedingt durch die Diabeteserkrankung. Das besondere Problem: Es tut nicht weh! Ein hoher Blutzucker tritt auf, wenn der Diabetes nicht ausreichend gut behandelt wird oder wenn der Betroffene von seinem Diabetes gar nichts weiß. Ist der Blutzucker über eine längere Zeit zu hoch oder steigt er nach jedem Essen zu hoch an, so kommt es zur Schädigung der Blutgefäße. Diese Schädigung führt zur Einschränkung der Funktion von Körperteilen und Organen wie den Augen, den Nieren und den Nerven. Man bezeichnet das als diabetische Folgeerkrankungen.

8 Problematik der Diabeteserkrankung Diabetische Folgeerkrankungen treten auf an den kleinen Gefäßen in der Netzhaut der Augen Retinopathie in den Nieren Nephropathie an den Nerven Neuropathie, als häufigste Ursache für die diabetische Fußerkrankung Diese Schädigung der kleinen Gefäße ist typisch für die Diabeteserkrankung, d.h. sie tritt bei Menschen ohne Diabetes in dieser Weise nicht auf.

9 Problematik der Diabeteserkrankung Diabetische Folgeerkrankungen treten auch auf an den großen Gefäßen im Herzen Herzinfarkt im Hirn Schlaganfall Ursache für die Schäden an den großen Gefäßen sind insbesondere zu hohe Blutzuckerwerte nach dem Essen. Die Schädigung der großen Gefäße tritt nicht nur bei Menschen mit Diabetes auf, weil auch andere Risikofaktoren (z.b. hohe Blutfettwerte) dazu beitragen.

10 Diabetische Folgeerkrankungen in Deutschland Fälle pro Jahr: kleine Blutgefäße Erblindungen: (5,2 fach erhöhtes Risiko gegenüber Nichtdiabetikern); Anteil gegenüber allen daran Erkrankten: ca. 42%) Fußverletzungen: ca Fußgeschwüre: Blutwäsche (Dialyse): (Anteil von Diabetikern gegenüber allen daran Erkrankten: ca. 66% ) Amputation von Zehen, Füßen, Beinen: (Anteil von Diabetikern gegenüber allen daran Erkrankten: ca. 93%!) große Blutgefäße Herzinfarkte: (Anteil von Diabetikern gegenüber allen daran Erkrankten: ca. 20%) Schlaganfälle: (Anteil von Diabetikern gegenüber allen daran Erkrankten: ca. 18% ) (das Risiko ist gegenüber Nichtdiabetikern ca. 4 fach erhöht)

11 Problematik der Diabeteserkrankung Neben den diabetischen Folgeerkrankungen kann es zu akuten Problemen bei der Diabetesbehandlung kommen. Ist der Blutzucker niedriger als normal, so tritt im Gehirn ein Zuckermangel auf. Der Diabetiker merkt das an Symptomen wie Unruhe, Schwitzen, Zittern u.a. Im Extremfall kann es sogar zur Bewusstlosigkeit kommen. Diese Erscheinung wird als Unterzuckerung oder Hypoglykämie* bezeichnet. Sie kann nur auftreten bei Diabetikern, die sich Insulin spritzen oder die mit Tabletten behandelt werden, welche die Bauchspeicheldrüse zu einer verstärkten Insulinausschüttung anregen. Bei Patienten ohne eigene Insulinproduktion kann es bei Insulinmangel zu sehr hohen Blutzuckerwerten und infolge dessen zu einer Stoffwechselentgleisung kommen. * Hypo -zu wenig; glyk -Zucker; ämie - im Blut

12 Diabetes ist eine nicht zu unterschätzende Erkrankung. Durch moderne, den Lebensbedürfnissen angepasste Behandlungsmaßnahmen lässt sich aber die Lebensqualität der Diabetiker sichern. Die Verantwortung dafür liegt bei Arzt und Diabetiker gleichermaßen.

13 Das Risiko für die Entwicklung diabetischer Folgeerkrankungen ist umso geringer je niedriger der HbA 1c Wert ist, je kleiner die Blutzuckerschwankungen im Tagesverlauf sind (möglichst im natürlichen Bereich zwischen 3,8 8,0 mmol/l ( mg/dl)), je geringer die Anstiege des Blutzuckers nach dem Essen sind (d.h. sie sollten ebenfalls im natürlichen Bereich bleiben), je besser der Blutdruck eingestellt ist (geringer als 130/85 mmhg).

14 Was können Sie selbst tun? Wissen 90 Tage im Quartal ohne Arzt Werden Sie Ihr eigener Arzt Bewegung jede Bewegung tut Ihrem Diabetes gut Schrittzähler Sportgruppe Gartenarbeit Spaziergang

15 Was können Sie selbst tun? Organisation Schulungen beim Arzt oder Krankenkasse - DMP: alle 3 Jahre eine Schulung ist zu wenig Austausch in der Selbsthilfegruppe - SHG trifft sich monatlich: Schulungen im Jahr

16 Was können Sie selbst tun? Organisation Mitglied im Diabetiker Bund der Gewerkschaft der Diabetiker Interessenvertretung, Lobbyarbeit Rechtsberatung Sozialrecht, GdB, Führerschein, etc. Versicherungsberatung Berufsunfähigkeit, Pflege, Rente, etc. Psychologische Beratung Depression!, Compliance, etc.

17 Was können Sie selbst tun? Wissen ist Macht Norm nahe Stoffwechselführung verhindert bei Diabetes Folgeschäden bringt Lebensqualität ermöglicht ein langes Leben mit Diabetes

18 Diagnose Diabetes Was nun? Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Matthias Böhmer Beauftragter das Landesvorstandes DDB, Landesverband Sachsen e.v. Striesener Str. 39, Dresden Tel.: Folien: DiaReal Diabeteseinführung

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