Barometer Konjunktur- und Zinsperspektiven

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Barometer Konjunktur- und Zinsperspektiven"

Transkript

1 November 2010 Barometer Konjunktur- und Zinsperspektiven Deutsche Wirtschaft in hervorragender Stimmung... Die Stimmung der Unternehmen hält sich weiter besonders gut, wie der Ifo-Geschäftsklima-Index dokumentiert. Nicht nur dass die Lagebeurteilung fast das Niveau der Höchststände von 2006 und 2007 erreicht hat. Auch die Erwartungskomponente für die nächsten sechs Monate hat überraschend nach zweimaligem Rückgang in Folge wieder zugelegt. Insgesamt zeigen sich die Unternehmen relativ unbeeindruckt von der zu erwartenden konjunkturellen Abkühlung. Dennoch ist klar: Die aktuelle wirtschaftliche Dynamik ist nicht zu halten und vor diesem Hintergrund werden die Komponenten des Ifo- Geschäftsklima-Index in den nächsten Monaten keiner Aufwärts-, sondern einer volatilen Seitwärtsbewegung folgen. Zu dem insgesamt positiven Bild der aktuellen Lage passt auch die weiterhin gute Entwicklung des Arbeitsmarktes. Erstmals seit dem Wiedervereinigungsboom waren im Oktober 2010 weniger als 3 Mio. Arbeitslose in Deutschland registriert, und die Beschäftigung erreichte im September ein Rekordniveau von fast 41 Mio. Personen. Der deutsche Arbeitsmarkt hat sich vom früheren europäischen Sorgenkind zum Musterschüler entwickelt. Noch im Jahr 2005 verzeichnete Deutschland eine harmonisierte Arbeitslosenquote von 10,2 %, die fast zwei Prozentpunkte über dem EU-Durchschnitt lag. Vonseiten der EU wurde damals angemahnt, dringend die strukturellen Arbeitsmarktprobleme anzugehen. Mit zunehmender Flexibilisierung des Arbeitsmarktes und moderater Lohnpolitik gelang seit 2005 eine fast stetige Verbesserung der Beschäftigungssituation.

2 ... mit weiterhin guten Aussichten auch mittelfristig Insbesondere während der Krise zeigte sich der deutsche Arbeitsmarkt extrem robust, und auch aktuell sinkt die Arbeitslosigkeit schneller als in anderen Ländern, die zum Teil sogar eine Zunahme der Arbeitslosigkeit hinnehmen müssen. Im September 2010 verzeichnete Deutschland im Euroraum hinter den Niederlanden, Österreich, Luxemburg und Malta die niedrigste Arbeitslosenquote. Trotz des Erfolges ist nicht zu vernachlässigen, dass die Arbeitslosenquoten in UK und den USA in guten konjunkturellen" Jahren noch deutlich unter der aktuellen von Deutschland lagen. Der erfolgreiche Weg zu mehr Beschäftigung sollte also fortgesetzt werden. Zudem profitiert der Private Konsum stärker vom Beschäftigungsanstieg als von Lohnerhöhungen. Abgesehen davon sollte das Ziel weiterhin sein, so vielen Personen wie möglich die Chance auf Beschäftigung zu ermöglichen. Insgesamt zeigt sich die Realwirtschaft extrem robust. Selbst vom Geschehen an den Finanzmärkten, das im laufenden Jahr von der Schuldenkrise im Euroraum geprägt war, ließen sich die Unternehmen nicht beeindrucken. Die konjunkturelle Erholung blieb auch dank der umfangreichen Stabilitätsmaßnahmen der EU intakt. Die Arbeitslosigkeit wird im nächsten Jahr weiter sinken, wenn auch weniger dynamisch als in den letzten Monaten. Im Jahresdurchschnitt dürfte die offizielle Zahl der Arbeitslosen mit rund 3 Mio. um Personen unter dem diesjährigen Niveau liegen. Gemeinsam mit etwas höheren Lohnabschlüssen und moderaten Preissteigerungen dürfte die Konsumnachfrage erstmals wieder deutlichere Impulse für das Wachstum in Deutschland bringen. Die gesamtwirtschaftliche Leistung sollte trotz Abschwächung der Weltwirtschaft und geringerem Exportwachstum um rund 2 % zulegen können. Damit wäre die Bundesrepublik auch im kommenden Jahr die Wachstumslokomotive in Europa. 2

3 Kapitalmärkte Die Fed zeigt Aktionismus Wie erwartet hat die Fed eine erneute quantitative Lockerung bekanntgegeben: Insgesamt werden Staatsanleihen in Höhe von 600 Mrd. US-$ aufgekauft, was die Fed-Bilanz in den nächsten sechs Monaten auf knapp 3 Billionen US-$ erhöhen wird. Primäres Ziel ist es, die Langfristzinsen zu senken und somit weitere Stützungsmaßnahmen für die Wirtschaft zu schaffen. Sollte es der Fed gelingen, die Zinsen noch weiter nach unten zu manipulieren, würde dies auch zu einer weiteren Schwäche des US-Dollar führen. Die Devisenmärkte haben die angekündigte quantitative Lockerung als ein Zeichen der US-$-Schwäche interpretiert, und der Greenback hat deutlich an Boden verloren. Ob der US-Dollar durch die quantitative Lockerung mittelfristig geschwächt wird, hängt primär vom Einfluss der Fed auf die Langfristzinsen ab. Auch wenn Staatsanleihen aufgekauft werden, folgt nicht zwingend, dass die Langfristzinsen dadurch fallen werden. Dies hat die erste quantitative Lockerung gezeigt: Zwar sind die Zinsen anfangs gesunken, dies konnte sich jedoch nicht lange halten. Der Umsatz auf dem Markt von US-Staatsanleihen ist von solch einer Dimension, dass einzelne Interventionen nur bedingt effektiv sind. Aus diesem Grund waren auch manche Volkswirte von der Fed-Ankündigung enttäuscht, hatten sie doch eine deutlich größere Summe als die 600 Mrd. US-$ erwartet. Wichtiger für die Zinsentwicklung als Interventionen sind die Inflationserwartungen. Diese versucht die Fed relativ stabil zu halten, was angesichts der deflationären Risiken zu Kommentaren der Fed führt, die als gegensätzlich zu den Zielen der quantitativen Lockerung gesehen werden könnten. 3

4 ... wenngleich ihr Einfluss eher begrenzt zu sein scheint Neueste Daten aus den USA unterstützen das Bild einer sich stabilisierenden Wachstumsdynamik. Der Wachstumspfad wird auf moderatem Niveau verharren eine Entwicklung, der jedoch nur begrenzt durch die Fed gegengesteuert werden kann. Zum einen schaffen die überschüssigen Reserven der Banken noch keine effektive Nachfrage. Zum anderen ist der möglicherweise positive Einfluss einer weiteren Zinssenkung am langen Ende der Zinskurve zu relativieren. Das Problem in den USA sind nicht zu hohe Zinsen, sondern vielmehr die Unsicherheit, welche die Investitionsentscheidungen verzögert. Über die momentan begrenzte Effektivität der Geldpolitik ist sich auch die Fed bewusst, aber eine Geldpolitik des Nichtstuns ist bei der gegenwärtigen Arbeitslosenquote keine attraktive Alternative. Die Märkte, aber auch das Fed-Mandat und ihre Glaubwürdigkeit erfordern ein Handeln. Argumente, dass die Fed-Politik Inflationsrisiken auslöst, sind nicht nachvollziehbar. Die Fed erhöht mit ihrer Aktion die überschüssigen Reserven der Banken. Dies benötigt jedoch eine effektive Nachfrage nach Krediten wofür wiederum ein deutlich besseres Wirtschaftsbild notwendig wäre, bevor das Geldmengenwachstum deutlich ansteigen kann. Die Fed kauft zwar Anleihen im Markt und erhöht damit direkt das Geldmengenwachstum, doch führt dies primär zu einer höheren Liquidität auf den Finanzmärkten, nicht aber in der Realwirtschaft, da es Investoren (wie zum Beispiel Rentenfonds) sind, deren Liquidität sich erhöht. Für die EZB ist die neueste Fed-Aktion eher von sekundärer Wichtigkeit. Die Normalisierung der Geldmärkte scheint weit vorangeschritten und der 3-Monats-Euribor bewegt sich wieder oberhalb des Leitzinses das erste Mal seit Juni Die EZB hat erneut bestätigt, dass die Zinspolitik in keinem Zusammenhang mit den Stützungsmaßnahmen für die Kapitalmärkte steht. Sprich: Die Zinsen können steigen, auch wenn die EZB weiterhin Staatsanleihen, unter anderem der PIIGS- Staaten, aufkaufen würde. Wir sehen Raum für erste Leitzinsanhebungen der EZB in der zweiten Jahreshälfte

5 Globale und chinesische Wachstumsdynamiken nicht erst seit der Krise verbunden Seit der Wirtschaftskrise ist China der Hoffungsträger vieler Unternehmer geworden, und die momentane Erholung des deutschen Exports wird primär mit dem boomenden Reich der Mitte assoziiert. Über Jahre wurde China oft als Gefahr für die deutsche Industrie angesehen, vor allem aufgrund der Billigprodukte, aber auch wegen Chinas Tendenz, Technologie lieber zu kopieren als selbst zu entwickeln. Nun wird erwartet, dass China im nächsten Jahr, nach Frankreich, der zweitgrößte Absatzmarkt für die deutschen Exporte wird. Dank der gigantischen Konjunkturpakete ist die chinesische Wirtschaft auch 2009 um 9,1 % gewachsen und war somit für die Weltwirtschaft eine wichtige Stütze. Die Abbildung lässt jedoch bereits seit 2003 neue globale Wachstumsdynamiken erkennen. Demnach leisten seither die Emerging Markets einen signifikant höheren Beitrag zum Weltwirtschaftswachstum. Auch die Wachstumsdynamik in China hat sich seit 2003 merklich verändert. Schon seit dieser Zeit ist die chinesische Wirtschaft deutlich stärker auf Exporte ausgerichtet. IKB-Schätzungen deuten an, dass die Sensitivität der chinesischen Exporte gegenüber dem globalen Wachstum von dem bereits hohen Faktor 3 auf 4 angestiegen ist. Sprich: Seit 2003 deutet 1 % globales Wachstum auf ein chinesisches Exportwachstum von 4 %. Es ist sicherlich richtig, dass diese Entwicklung unweigerlich nachlassen muss, hat sie doch bereits jetzt zu einem chinesischen Anteil an den gesamten globalen Exporten von rund 15 % geführt. Zum Vergleich: Deutschland hält hier einen Anteil von etwa 9 %. Und die Sensitivität des deutschen Exports gegenüber globalen Wachstum liegt gemäß der IKB-Schätzungen mit 2,3 bis 2,5 deutlich unterhalb des chinesischen Faktors. Im internationalen Vergleich ist ein Wert zwischen 2 und 2,5 jedoch nicht als extrem einzuschätzen: Die globalen Exporte wachsen etwa doppelt so schnell wie das globale BIP also mit einer Sensitivität von 2. Abb. 1: Wachstum - Welt insgesamt vs. Industrieländer in % Quelle: IWF Wachstumsdifferenz Welt Industrieländer Auch wegen der extrem hohen Investitionsquote steigt die Besorgnis, dass das chinesische Wachstum an Schwung verlieren könnte. Die Investitionen haben 2009 über 45 % des BIP ausgemacht, nicht zuletzt wegen der Konjunkturpakete. Solch eine Investitionsquote ist selbst für ein Land wie China, das eine hohe Sparquote aufweist, nicht haltbar, da das hohe Niveau die Produktivität der Investitionen infrage stellt. Zudem deuten der hohe Anteil der Investitionen und ein relativ kleiner Dienstleistungssektor auf einen hohen Rohstoffverbrauch hin. Zwar ist dies für eine sich entwickelnde Volkswirtschaft nicht untypisch, doch ergeben sich wegen der absoluten Größe der chinesischen Wirtschaft globale Implikationen. Den Wachstumsrisiken für Exporte und Investitionen steht das Potenzial einer deutlichen 5

6 Erhöhung des Privaten Konsums gegenüber. In Relation zum BIP macht der Privatkonsum weniger als 40 % aus. In Deutschland liegen die privaten Konsumausgaben bei rund 56 % des BIP, was international gesehen wegen der deutschen Exportorientierung ebenfalls relativ niedrig ist. Zum Vergleich: In den USA bewegt sich dieser Wert bei rund 70 %. IKB-Analyen zeigen jedoch, dass selbst mit einem Nachlassen der chinesischen Export- und Investitionsquote in Verbindung mit einer nur langsam ansteigenden privaten Konsumquote das chinesische Wachstum immer noch ausreicht, um einen bedeutsamen Beitrag zur Stabilisierung des globalen Wachstums und somit auch des deutschen Wachstumsmodells zu leisten. Fazit: Die immer gewichtigere Rolle Chinas in der globalen Weltwirtschaft hat sich nicht erst seit der Krise entwickelt. Seit 2003 gibt es für China aber vor allem auch für das globale Wachstum deutliche Anzeichen einer Neuausrichtung. Dies sollte zu einem relativ robusten globalen Wachstum führen, selbst bei einem nur moderaten US-Beitrag, da die Bedeutung der Industrieländer als Treiber des globalen Wachstums nachgelassen hat und die Wachstumsdynamiken nun deutlich diversifizierter sind. Diese Aussage sollte selbst unter Berücksichtigung von notwendigen Veränderungen der chinesischen Wirtschaft belastbar sein. Volkswirtschaft und Research Dr. Kurt Demmer, Chefvolkswirt Konjunktur Dr. Carolin Vogt Ralf Heidrich Dr. Günter Kann Kapitalmarkt Dr. Klaus Bauknecht Lindsay Burger Lars Kolbe Die in dieser Studie enthaltenen Informationen beruhen auf Quellen, die von der IKB Deutsche Industriebank AG ( die IKB ) für zuverlässig erachtet werden. Für Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der in der Studie enthaltenen Informationen übernimmt die IKB jedoch keine Gewähr. Die von den Autoren geäußerten Meinungen sind nicht notwendigerweise identisch mit Meinungen der IKB. Die Studie ist weder als Angebot noch als Empfehlung zum Kauf oder Verkauf eines Wertpapiers oder eines sonstigen Anlagetitels zu verstehen. IKB Deutsche Industriebank AG Wilhelm-Bötzkes-Straße Düsseldorf Telefon: (Stand: 8. November 2010) 6

7 Auf einen Blick (8. November 2010) Gesamtwirtschaft Mrd. Reale Veränderung in % zum Vorjahr (kalenderber. Prognose ab 2010) p 2011p 2012p BIP 2397,1-4,7 3,1 2,1 1,8 Privater Verbrauch 1411,1-0,1 0,0 0,8 0,5 Staatsverbrauch 472,1 2,9 2,7 0,2 1,7 Ausrüstungsinvestitionen 154,7-22,6 8,5 10,7 4,9 Bauinvestitionen 240,1-1,2 2,0 1,0 1,8 Exporte 978,8-14,1 14,4 7,5 5,0 Importe 860,3-9,4 13,4 7,3 4,8 Verbraucherpreise 0,3 1,1 1,6 1,7 Frühindikatoren Index* 2005 = 100 Veränd. in % zum Vorjahr Aug 10 Sep 10 Okt 10 ifo-geschäftsklima 87,7-9,4 106,7 106,7 106,7 Jul 10 Aug 10 Sep 10 Auftragseingänge** 87,2-21,6 107,2 107,2 107,2 Produktion und Handel** Verarbeitendes Gew erbe 93,6-17,2 104,6 106,5 - Bauhauptgew erbe 108,2-0,1 114,2 113,7 - Einzelhandel (ohne Kfz) 96,8-2,1 99,2 98,8 96,5 Außenhandel nominal*** Mrd. Mrd. Warenexporte 803,5-18,4 82,9 75,1 86,9 Warenimporte 667,4-17,2 69,4 66,1 70,1 Arbeitsmarkt** 2009 Aug 10 Sep 10 Okt 10 Erw erbstätige in Mio. 40,271 40,544 40,579 - Arbeitslose in Mio. 3,423 4,8 3,193 3,156 3,153 Arbeitslosenquote in % 8,2 7,6 7,5 7,5 Wechselkurse in 3 Monaten in 6 Monaten in 9 Monaten in 12 Monaten 1 =... US-$ 1,41 1,38 1,40 1,42 1,44 1 =... SFR 1,35 1,34 1,35 1,36 1,37 Zinsen Basisszenario 3-Monats-Euribor 1,05 1,1 1,2 1,3 1,5 3-Monats-Libor 0,29 0,3 0,3 0,5 0,8 10-jährige US-Staatsanleihen 2,5 2,5 2,6 2,8 3,2 10-jährige Bund 2,41 2,4 2,5 2,6 2,9 Double-Dip-Szenario**** 3-Monats-Euribor 1,05 1,1 1,2 1,2 1,2 3-Monats-Libor 0,29 0,3 0,3 0,3 0,4 10-jährige US-Staatsanleihen 2,5 2,4 2,2 2,3 2,4 10-jährige Bund 2,41 2,3 2,1 2,1 2,2 * Durchschnittswerte; ** saisonbereinigt; *** Spezialhandelsstatistik; **** s. Anmerkungen S. 2 Quellen: Bloomberg; Bundesagentur für Arbeit; Deutsche Bundesbank; Statistisches Bundesamt; IKB-Prognosen Index 7

Volkswirtschaftliche Lagebeurteilung September 2012. Marcel Koller Chefökonom

Volkswirtschaftliche Lagebeurteilung September 2012. Marcel Koller Chefökonom Volkswirtschaftliche Lagebeurteilung September 2012 Marcel Koller Chefökonom Highlights September 2012 Makroökonomisches Umfeld Globale Konjunktur: Erste vorsichtige Anzeichen einer Stabilisierung USA

Mehr

Konjunktur- und Kapitalmarktperspektiven : Warum die Zinsen noch lange niedrig bleiben

Konjunktur- und Kapitalmarktperspektiven : Warum die Zinsen noch lange niedrig bleiben Konjunktur- und Kapitalmarktperspektiven : Warum die Zinsen noch lange niedrig bleiben Präsentation in Hamburg am 13. Mai 2014 1. Ökonomischer Ausblick: Weltwirtschaft Weltwirtschaft: Wichtige makroökonomische

Mehr

Keine Kreditklemme in Deutschland

Keine Kreditklemme in Deutschland Februar 2009 Zur Lage der Unternehmensfinanzierung: Keine Kreditklemme in Deutschland Deutschland befindet sich gegenwärtig in einem außergewöhnlich starken und abrupten Wirtschaftsabschwung. Alles in

Mehr

Ist die Krise wirklich vorbei? Bestandsaufnahme und Ausblick

Ist die Krise wirklich vorbei? Bestandsaufnahme und Ausblick Ist die Krise wirklich vorbei? Bestandsaufnahme und Ausblick Gustav A. Horn Vortrag zur Tagung des Kocheler Kreises am 8.01.2010 www.boeckler.de Gliederung Ein schaudernder Blick zurück Wie sieht es aus?

Mehr

Barometer Konjunktur- und Zinsperspektiven

Barometer Konjunktur- und Zinsperspektiven Januar 2012 Oktober Januar 2013 2012 Barometer Konjunktur- und Zinsperspektiven Autoren/Ansprechpartner: Volkswirtschaft und Research IKB Deutsche Industriebank AG Dr. Kurt Demmer Chefvolkswirt +49 211

Mehr

Prognose der österreichischen Wirtschaft 2013 2015

Prognose der österreichischen Wirtschaft 2013 2015 Wien, am 17. Dezember 2013 Prognose der österreichischen Wirtschaft 2013 2015 Allmählich zu neuem Wachstum Sperrfrist: Donnerstag, 19. Dezember 2013, 11:00 Uhr Im Einklang mit der schwachen internationalen

Mehr

Deutsche Bank Private Wealth Management. PWM Marktbericht. Markus Müller, Leiter Investment Office Frankfurt am Main, 27.

Deutsche Bank Private Wealth Management. PWM Marktbericht. Markus Müller, Leiter Investment Office Frankfurt am Main, 27. PWM Marktbericht Markus Müller, Leiter Investment Office Frankfurt am Main, 27. Juni 2011 USA Erholung verläuft frustrierend langsam Äußerungen von Ben Bernanke im Nachgang zur US-Notenbanksitzung Ben

Mehr

Barometer Konjunktur- und Zinsperspektiven

Barometer Konjunktur- und Zinsperspektiven Januar 2012 Januar April 2012 Barometer Konjunktur- und Zinsperspektiven Bitte beachten Sie auch unseren Konjunkturund Kapitalmarktausblick Frühling 2012 (s. Link auf S. 3 unten) Autoren/Ansprechpartner:

Mehr

Der Weg in die Zinsfalle

Der Weg in die Zinsfalle Der Weg in die Zinsfalle tenen Länder deutlich. Hierbei ist anzumerken, dass die EZB im Gegensatz zu anderen Zentralbanken nicht systematisch Staatsanleihen von Mitgliedsstaaten aufgekauft hat und die

Mehr

Rohstoffpreisanstieg Keine Gefahr für Österreichs Konjunktur 2004!

Rohstoffpreisanstieg Keine Gefahr für Österreichs Konjunktur 2004! ÖsterreichReport Konzernvolkswirtschaft und Marktanalysen http://economicresearch.ba-ca.com X P L I C I T Rohstoffpreisanstieg Keine Gefahr für Österreichs Konjunktur 2004! August 2004 Ein Mitglied der

Mehr

Insgesamt verhaltende Nachfrage bei gutem Zugang zu Firmenkrediten

Insgesamt verhaltende Nachfrage bei gutem Zugang zu Firmenkrediten Zur Lage der Unternehmensfinanzierung 28. Februar 2013 Insgesamt verhaltende Nachfrage bei gutem Zugang zu Firmenkrediten Das Jahr 2012 endete mit einem konjunkturell schwachen Quartal, im laufenden Jahr

Mehr

Kreditgeschäft im Wandel: wie viel Geld braucht Wirtschaftswachstum?

Kreditgeschäft im Wandel: wie viel Geld braucht Wirtschaftswachstum? Kreditgeschäft im Wandel: wie viel Geld braucht Wirtschaftswachstum? Peter Bosek, Privat- und Firmenkundenvorstand der Erste Bank Eine Studie von Macro-Consult im Auftrag der Erste Bank und Sparkassen

Mehr

Niedersächsischer Landtag 17. Wahlperiode Drucksache 17/1864. Kleine Anfrage zur schriftlichen Beantwortung mit Antwort

Niedersächsischer Landtag 17. Wahlperiode Drucksache 17/1864. Kleine Anfrage zur schriftlichen Beantwortung mit Antwort Niedersächsischer Landtag 17. Wahlperiode Drucksache 17/1864 Kleine Anfrage zur schriftlichen Beantwortung mit Antwort Anfrage des Abgeordneten Dr. Stephan Siemer (CDU), eingegangen am 22.07.2014 Wie haben

Mehr

Vom Exportweltmeister zur Stärkung der Binnenwirtschaft Wo können neue Arbeitsplätze entstehen? Berlin, 29. April 2010 Dr. Michael Dauderstädt

Vom Exportweltmeister zur Stärkung der Binnenwirtschaft Wo können neue Arbeitsplätze entstehen? Berlin, 29. April 2010 Dr. Michael Dauderstädt Vom Exportweltmeister zur Stärkung der Binnenwirtschaft Wo können neue Arbeitsplätze entstehen? Berlin, 29. April 2010 Dr. Michael Dauderstädt Struktur meiner Präsentation Wachstumsmodell gesucht Exportorientierung:

Mehr

Österreichische Kreditkunden profitieren von attraktiven Zinskonditionen

Österreichische Kreditkunden profitieren von attraktiven Zinskonditionen Österreichische Kreditkunden profitieren von attraktiven Zinskonditionen Entwicklung der Kundenzinssätze in Österreich und im Euroraum bis März 03 Martin Bartmann Österreich zählt derzeit zu jenen Ländern

Mehr

Sonderthema. Investmentstrategie. November 2014

Sonderthema. Investmentstrategie. November 2014 Investmentstrategie Sonderthema November 2014 Thema des Monats: Gute Aussichten für europäische Gewerbeimmobilien Mieten an den meisten Standorten im Aufwärtstrend Europäischer Gewerbeimmobilienmarkt am

Mehr

Frankfurter Handelsplatz kaum helfen, seine magere Devisenbilanz aufzubessern.

Frankfurter Handelsplatz kaum helfen, seine magere Devisenbilanz aufzubessern. Große FX-Bewegung steht bevor Wellenreiter-Kolumne vom 07. Mai 2014 FX steht für Foreign Exchange. Der Währungsmarkt stellt mit einem handelstäglichen Volumen von 5,3 Billionen US-Dollar den größten Finanzmarkt

Mehr

Quartalsupdate Oktober Dezember 2013 für Devisen (30.09.13)

Quartalsupdate Oktober Dezember 2013 für Devisen (30.09.13) Kurzfassung: Quartalsupdate Oktober Dezember 2013 für Devisen (30.09.13) Das Comeback des US-Dollar, kurzfristig unterbrochen durch die Entscheidung der US- Notenbank die Reduzierung der Anleihekäufe nicht

Mehr

Weltkonjunktur bleibt fragil Ölpreisrückgang bringt aber globalen Wachstumsschub

Weltkonjunktur bleibt fragil Ölpreisrückgang bringt aber globalen Wachstumsschub Weltkonjunktur bleibt fragil Ölpreisrückgang bringt aber globalen Wachstumsschub Januar 21 Stefan Bielmeier, Bereichsleiter Research und Chefvolkswirt DZ BANK AG Leitzinsen weltweit stark gefallen und

Mehr

Wir informieren Sie!

Wir informieren Sie! Wir informieren Sie! 1. Aktuelles vom Markt 2. Portfolio per 3. Bericht des Fondsmanagers per 4. Vermögensaufstellung per 1 AKTUELLES August 2015 24.08.2015 20.08.2015 2 Portfolio Strategische Asset Allokation

Mehr

Finanzmarktperspektiven 2015

Finanzmarktperspektiven 2015 Finanzmarktperspektiven 2015 Makroökonomischer Ausblick Bruno Gisler Unabhängig, umfassend, unternehmerisch. Und eine Spur persönlicher. Makroökonomisches Fazit vom November 2013 Die Industriestaaten werden

Mehr

Unternehmensfinanzierung in wirtschaftlich schwierigem Umfeld

Unternehmensfinanzierung in wirtschaftlich schwierigem Umfeld Unternehmensfinanzierung in wirtschaftlich schwierigem Umfeld Peter Heckl Leiter Unternehmenskunden Regionalbereich Filder Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen Zweitgrößte Sparkasse in Baden-Württemberg

Mehr

Volkswirtschaftliche Folgen des Niedrigzinsumfeldes und mögliche Auswege. Prof. Dr. Michael Hüther 5. Juni 2014, Berlin

Volkswirtschaftliche Folgen des Niedrigzinsumfeldes und mögliche Auswege. Prof. Dr. Michael Hüther 5. Juni 2014, Berlin Volkswirtschaftliche Folgen des Niedrigzinsumfeldes und mögliche Auswege Prof. Dr. Michael Hüther 5. Juni 014, Berlin Der Weg ins Niedrigzinsumfeld Auswirkungen auf die Volkswirtschaft Der Ausweg aus dem

Mehr

Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise auf den deutschen Büromarkt

Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise auf den deutschen Büromarkt Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise auf den deutschen Büromarkt Dr. Michael Voigtländer, Forschungsstelle Immobilienökonomik Frankfurt am Main, 31. März 2009 Forschungsstelle Immobilienökonomik Das Institut

Mehr

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Ausblick auf die Finanzmärkte Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Kurzfristige Zinsen Euro-Zone Die Geldmarktzinsen dürften im Euro-Raum noch über einen längeren Zeitraum auf einem rekordtiefen Niveau bleiben.

Mehr

Aktuelle wirtschaftliche Lage in der EU

Aktuelle wirtschaftliche Lage in der EU Aktuelle wirtschaftliche Lage in der EU Dr. Klaus Weyerstraß Institut für Höhere Studien (IHS), Wien Abteilung Ökonomie und Finanzwirtschaft Gruppe Konjunktur, Finanzmärkte & europäische Integration Lehrerseminar,

Mehr

Eurobonds: Ausweg aus der Schuldenkrise?

Eurobonds: Ausweg aus der Schuldenkrise? Eurobonds: Ausweg aus der Schuldenkrise? Prof. Dr. Kai Carstensen ifo Institut und LMU München 17. August 2011 Europäische Schuldenkrise und Euro Krisenmechanismus - Agenda 1. Warum werden Eurobonds gefordert?

Mehr

Vortragspräsentation: Perspektiven der IT-Technology

Vortragspräsentation: Perspektiven der IT-Technology Vortragspräsentation: Perspektiven der IT-Technology Dr. Hans-Joachim Frank Deutsche Bank Research 90er\Forum\Frank\ITFrankfurt_61102 \1 Frankfurt am Main, November 2002 Agenda 1. Wie sieht das wirtschaftliche

Mehr

8. Frankfurter Investmenttag 1. Juni 2011 Robert Halver Leiter Kapitalmarktanalyse Baader Bank AG

8. Frankfurter Investmenttag 1. Juni 2011 Robert Halver Leiter Kapitalmarktanalyse Baader Bank AG Kapitalmarkt 211: Unsere tägliche Krise gib uns heute! 8. Frankfurter Investmenttag 1. Juni 211 1 Robert Halver Leiter Kapitalmarktanalyse Baader Bank AG Diagnose US-Konjunktur Zins- und Liquiditätsfalle

Mehr

Quantitative Easing der EZB Fluch und Segen zugleich?

Quantitative Easing der EZB Fluch und Segen zugleich? Quantitative Easing der EZB Fluch und Segen zugleich? Agenda Mandat der EZB Definitionen Inflation Klassische Instrumente der Geldpolitik der EZB Quantitative Easing Diskussion Mandat der EZB Artikel 127

Mehr

Wirtschaftsaussichten 2015

Wirtschaftsaussichten 2015 Prof. Dr. Karl-Werner Hansmann Wirtschaftsaussichten 2015 Vortrag beim Rotary Club Hamburg Wandsbek 5. Januar 2015 Hoffnungen in 2015 1. Wirtschaftswachstum positiv (global, EU, Deutschland) 2. Reformfrüchte

Mehr

Konjunktur- und Zinsperspektiven

Konjunktur- und Zinsperspektiven Januar April 2015 2012 Barometer Konjunktur- und Zinsperspektiven Volkswirtschaft und Research IKB Deutsche Industriebank AG Dr. Klaus Bauknecht Chefvolkswirt +49 211 8221 4118 Klausdieter.Bauknecht@ikb.de

Mehr

Wie viel Geld braucht das Wirtschaftswachstum? Die Zukunft der Kreditfinanzierung in Vorarlberg

Wie viel Geld braucht das Wirtschaftswachstum? Die Zukunft der Kreditfinanzierung in Vorarlberg Wie viel Geld braucht das Wirtschaftswachstum? Die Zukunft der Kreditfinanzierung in Vorarlberg Studie von Macro-Consult im Auftrag von Erste Bank und Sparkassen Mai 2014 Konjunktur nimmt langsam wieder

Mehr

Indikatoren der nationalen und internationalen Konjunktur. Land Jahr 2014 Jahr 2015 Jahr 2014 Jahr 2015 Jahr 2014 Jahr 2015

Indikatoren der nationalen und internationalen Konjunktur. Land Jahr 2014 Jahr 2015 Jahr 2014 Jahr 2015 Jahr 2014 Jahr 2015 WIFO - Monatsreport Mai 2014 Indikatoren der nationalen und internationalen Konjunktur Prognosen der Europäischen Kommission Land BIP-Wachstum (%) Arbeitslosenquote (%) Öff. Haushaltsdefizit (% BIP) Jahr

Mehr

Makroökonomie. Prof. Dr. Thomas Apolte. Lehrstuhl für Ökonomische Politikanalyse. Sommersemester 2011. Scharnhorststr.

Makroökonomie. Prof. Dr. Thomas Apolte. Lehrstuhl für Ökonomische Politikanalyse. Sommersemester 2011. Scharnhorststr. Makroökonomie Sommersemester 2011 Lehrstuhl für Ökonomische Politikanalyse Scharnhorststr. 100, Raum 114 1. EINFÜHRUNG 2 VORLESUNG: DI, 8 10 UHR DO, 8 10 UHR ÜBUNG: DO, 12 14 UHR ALLE VERANSTALTUNGEN IM

Mehr

HDE-Konjunktur-Pressekonferenz

HDE-Konjunktur-Pressekonferenz HDE-Konjunktur-Pressekonferenz 3. September 2014, Düsseldorf mit Ergebnissen der HDE-Konjunkturumfrage Sommer 2014 1 Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Gesamtwirtschaft Bruttoinlandsprodukt im 2. Quartal

Mehr

Dienstleistung und Einzelhandel Urbanisierung und Infrastruktur Modernisierung der Industrie Sinkende Energiepreise

Dienstleistung und Einzelhandel Urbanisierung und Infrastruktur Modernisierung der Industrie Sinkende Energiepreise Entwicklungen im Überblick Wirtschaftliche Situation Wachstumstreiber Risiken BIP Wachstum zwischen 7-7,2% Langsame Abschwächung Kerndaten weiterhin stabil Wirtschaftliche Risiken steigen Weitere Stabilisierungsmaßnahmen

Mehr

Büromarktüberblick. Big 7 1. Quartal 2014 Erschienen im April 2014

Büromarktüberblick. Big 7 1. Quartal 2014 Erschienen im April 2014 Büromarktüberblick Big 7 1. Quartal 2014 Erschienen im April 2014 JLL Büromarktüberblick April 2014 2 Vermietungsmärkte mit gutem Jahresstart und positivem Ausblick für 2014 Positive ökonomische Rahmendaten

Mehr

Deutsche Bank Private Wealth Management. PWM Marktbericht. Björn Jesch, Leiter Portfoliomanagement Deutschland Frankfurt am Main, 29.

Deutsche Bank Private Wealth Management. PWM Marktbericht. Björn Jesch, Leiter Portfoliomanagement Deutschland Frankfurt am Main, 29. PWM Marktbericht Björn Jesch, Leiter Portfoliomanagement Deutschland Frankfurt am Main, 29. August 2011 USA versus Euroland Krisenbarometer Interbankenmarkt Vergleich der Interbankengeldmärkte Spread zwischen

Mehr

abcdefg Einleitende Bemerkungen von Jean-Pierre Roth Mediengespräch

abcdefg Einleitende Bemerkungen von Jean-Pierre Roth Mediengespräch abcdefg Mediengespräch Zürich, 14. Dezember 2006 Einleitende Bemerkungen von Jean-Pierre Roth Wie Sie unserer Medienmitteilung entnehmen können, erhöht die Schweizerische Nationalbank das Zielband für

Mehr

Wirtschaftliches Umfeld und Finanzmärkte

Wirtschaftliches Umfeld und Finanzmärkte Wirtschaftliches Umfeld und Finanzmärkte Mag. Rainer Bacher / Kommunalkredit Austria 25.10.2011 ÖSTERREICHS BANK FÜR INFRASTRUKTUR Auf dem Weg in eine düstere Zukunft? ÖSTERREICHS BANK FÜR INFRASTRUKTUR

Mehr

Die Schweiz und die Frankenstärke: Herausforderungen

Die Schweiz und die Frankenstärke: Herausforderungen Die Schweiz und die Frankenstärke: Herausforderungen Prognose Rundschau, Kanton Thurgau 24. Juni 2015 Serge Gaillard, Direktor EFV Aufbau Wieso ist die Schweiz gut durch die Finanz- und Schuldenkrise gekommen?

Mehr

Iconomix-Fachtagung 3. September 2011. Romain Baeriswyl Schweizerische Nationalbank

Iconomix-Fachtagung 3. September 2011. Romain Baeriswyl Schweizerische Nationalbank Iconomix-Fachtagung 3. September 2011 Romain Baeriswyl Schweizerische Nationalbank Übersicht 1. Die Schweiz als kleine, offene Volkswirtschaft in der Mitte Europas a. Bedeutung des Exportsektors für die

Mehr

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Ausblick auf die Finanzmärkte Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Kurzfristige Zinsen Euro-Zone Wir behalten die jeweilige Bandbreite für den 3m- Euribor und die EZB-Zielrate bei. Die Geldmarktzinsen dürften

Mehr

Quelle: Eurostat (2015): Europäisches System Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen (ESVG), BIP und Hauptkomponenten

Quelle: Eurostat (2015): Europäisches System Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen (ESVG), BIP und Hauptkomponenten Wachstumsraten des Bruttoinlandsprodukts in ausgewählten EU-Ländern 2000-2014 Indexdarstellung 2000 = 100, BIP zu konstanten Marktpreisen (Wechselkurse zu 2005 in Euro) 180 170 160 150 140 130 120 110

Mehr

Inflation oder Deflation? Was ist die größere Gefahr?

Inflation oder Deflation? Was ist die größere Gefahr? Inflation oder Deflation? Was ist die größere Gefahr? Führt ausufernde Staatsverschuldung in Zukunft zu hoher Inflation? Oder führt die Schwäche der makroökonomischen Kräfte zu einem deflationären Szenario?

Mehr

Deutsche Konjunktur läuft (noch) wie geschmiert

Deutsche Konjunktur läuft (noch) wie geschmiert Wirtschaft & Politik Research Briefing. Juni Deutsche Konjunktur läuft (noch) wie geschmiert Die deutsche Wirtschaft ist trotz widriger Wetterbedingungen in Q erneut um,% gegenüber dem Vorquartal gewachsen.

Mehr

Anzeichen konvergierender Entwicklungen

Anzeichen konvergierender Entwicklungen Auszug aus dem Jahresgutachten 214/15 Anzeichen konvergierender Entwicklungen in den Mitgliedstaaten Textziffern 217 bis 223 Strukturelle Anpassung und geldpolitische Lockerung im Euro-Raum Kapitel 4 II.

Mehr

Weiterhin gute Finanzierungsbedingungen

Weiterhin gute Finanzierungsbedingungen Zur Lage der Unternehmensfinanzierung 27. August 2012 Weiterhin gute Finanzierungsbedingungen Die deutschen Unternehmen profitieren aktuell von ausgesprochen guten Finanzierungsbedingungen. Sie haben einen

Mehr

Die Nutzung von ausländischem Kapital in China

Die Nutzung von ausländischem Kapital in China ( ) Die Nutzung von ausländischem Kapital in China Wie sich im Vergleich zeigt, stimmt die Art und Weise der Nutzung ausländischen Kapitals in China im Wesentlichen mit der Nutzung auf internationaler

Mehr

Euro-US-Dollar: Ein neues Kapitel in einer wechselhaften Beziehung

Euro-US-Dollar: Ein neues Kapitel in einer wechselhaften Beziehung Überblick Euro-US-Dollar: Ein neues Kapitel in einer wechselhaften Beziehung Der verbindet die zwei wichtigsten Währungen der Weltwirtschaft. Die europäische Einheitswährung hat sich nach ihrer Geburt

Mehr

Weltwirtschaftlicher Ausblick und Auswirkungen auf den Schweizer Tourismus

Weltwirtschaftlicher Ausblick und Auswirkungen auf den Schweizer Tourismus Weltwirtschaftlicher Ausblick und Auswirkungen auf den Schweizer Tourismus 3. April 2012 Nicole Brändle Schlegel Leiterin Branchenanalysen Credit Suisse 3.4.2012 Slide 1 Auch Prognosen sind volatil BIP-Prognose

Mehr

Private Altersvorsorge und Betriebsrenten Kann der Kapitalmarkt wirklich helfen?

Private Altersvorsorge und Betriebsrenten Kann der Kapitalmarkt wirklich helfen? Private Altersvorsorge und Betriebsrenten Kann der Kapitalmarkt wirklich helfen? Reformbaustelle Rente zwischen demographischem Wandel und Finanzkrise Prof. Dr. Michael Heise, Allianz SE Public Policy

Mehr

... China QUANT. Eine aktuelle China-Einschätzung ... 1

... China QUANT. Eine aktuelle China-Einschätzung ... 1 China QUANT Eine aktuelle China-Einschätzung 1 Das aktuelle Umfeld» Die großen Börsen der meisten Industrieländer durchlaufen zur Zeit eine ausgedehnte Konsolidierung. In deren Gefolge haben auch die asiatischen

Mehr

Der Schuldenabbau im privaten Sektor der EWU Notwendigkeit, Ausgestaltung und die (schwierige) Rolle der Geldpolitik dabei

Der Schuldenabbau im privaten Sektor der EWU Notwendigkeit, Ausgestaltung und die (schwierige) Rolle der Geldpolitik dabei Der Schuldenabbau im privaten Sektor der EWU Notwendigkeit, Ausgestaltung und die (schwierige) Rolle der Geldpolitik dabei Dr. Manuel Rupprecht, Abteilung Geldpolitik und monetäre Analyse, Zentralbereich

Mehr

Niedrige Zinsen: Konsequenzen für die Volksbanken und Raiffeisenbanken

Niedrige Zinsen: Konsequenzen für die Volksbanken und Raiffeisenbanken Niedrige Zinsen: Konsequenzen für die Volksbanken und Raiffeisenbanken Dr. Andreas Bley Leiter der Abteilung Volkswirtschaft/Mittelstandspolitik 3. Juni 2013 Zinsen noch nie so niedrig wie heute Was wird

Mehr

Nicht ein Schuldenschnitt, ein Wachstumsprogramm wäre der richtige Weg

Nicht ein Schuldenschnitt, ein Wachstumsprogramm wäre der richtige Weg 1 Die Welt http://www.welt.de/print/die_welt/wirtschaft/article136849514/hilfen-fuer-griechenland.html 28.01.2015 Hilfen für Griechenland Nicht ein Schuldenschnitt, ein Wachstumsprogramm wäre der richtige

Mehr

Wir informieren Sie!

Wir informieren Sie! Wir informieren Sie! 1. Aktuelles vom Markt 2. Portfolio per 3. Bericht des Fondsmanagers per 4. Vermögensaufstellung per 1 AKTUELLES Mai 2015 Indizes: 13.5.2015 Barclays EuroAgg TR Unhedged EUR: -3,14%

Mehr

Constant-Maturity-Swap (CMS)

Constant-Maturity-Swap (CMS) Constant-Maturity-Swap (CMS) Appenzell, März 2008 Straightline Investment AG House of Finance Rütistrasse 20 CH-9050 Appenzell Tel. +41 (0)71 353 35 10 Fax +41 (0)71 353 35 19 welcome@straightline.ch www.straightline.ch

Mehr

(i) Bei einer Preisentwicklung, die um den Zielwert schwankt, wird der Zielwert von null zeitweise unterschritten (Deflation).

(i) Bei einer Preisentwicklung, die um den Zielwert schwankt, wird der Zielwert von null zeitweise unterschritten (Deflation). Klausurfragen SS 2012 2. Termin 1. Geldpolitik der EZB (22 Punkte) a) Welches ist das Oberziel der EZB? Wie hat sie dieses Ziel konkretisiert? Preisniveaustabilität im Euroraum. Konkretisierung: Inflationsrate

Mehr

Die derzeitige Entwicklung der Banken und ihre Auswirkungen auf die Immobilienwirtschaft

Die derzeitige Entwicklung der Banken und ihre Auswirkungen auf die Immobilienwirtschaft Die derzeitige Entwicklung der Banken und ihre Auswirkungen auf die Immobilienwirtschaft Univ.-Prof. Dr. Ewald Aschauer ewald.aschauer@jku.at Die Rolle von Banken im Wirtschaftsleben Zentrale Rolle in

Mehr

09.15 MONATS REPORT. September 2015

09.15 MONATS REPORT. September 2015 09.15 MONATS REPORT September 2015 Wirtschaftswachstum, Unternehmen 1 Arbeitsmarkt 3 Inflation 5 Außenhandel 6 Tourismus 8 Kreditwesen 9 Obstwirtschaft, Baugewerbe 10 Internationale Konjunktur 11 Autoren

Mehr

einfache IS-XM-Modell

einfache IS-XM-Modell Universität Ulm 89069 Ulm Germany Prof. Dr. Werner Smolny Institut für Wirtschaftspolitik Fakultät für Mathematik und Wirtschaftswissenschaften Ludwig-Erhard-Stiftungsprofessur Institutsdirektor Wintersemester

Mehr

Pressekonferenz zur Hannover Messe 2014 am 8. April 2014. Auftragseingänge Ausgewählte Abnehmerbranchen in D

Pressekonferenz zur Hannover Messe 2014 am 8. April 2014. Auftragseingänge Ausgewählte Abnehmerbranchen in D -Fachverband Automation Pressekonferenz zur Hannover Messe 2014 am 8. April 2014 Dr.-Ing. Gunther Kegel Vorsitzender des Vorstands Fachverband Automation, Vorsitzender der Geschäftsführung Pepperl+Fuchs

Mehr

Euro Abwertung sichert Erfolg des EZB-Aufkaufprogramms

Euro Abwertung sichert Erfolg des EZB-Aufkaufprogramms April 2015 BarometerSpezial Euro Abwertung sichert Erfolg des EZB-Aufkaufprogramms Zusammenfassung Dr. Klaus Bauknecht klausdieter.bauknecht@ikb.de Das Aufkaufprogramm der EZB steht in der Kritik: die

Mehr

Gemeinschaftsdiagnose Frühjahr 2015

Gemeinschaftsdiagnose Frühjahr 2015 Gemeinschaftsdiagnose Frühjahr 2015 Pressemitteilung Sperrfrist: Donnerstag, 16.04.2015, 11.00 Uhr 16. April 2015 Gemeinschaftsdiagnose im Frühjahr 2015: Kräftiger Aufschwung dank günstigem Öl und schwachem

Mehr

Investmenttipps 2011

Investmenttipps 2011 Investmenttipps 2011 Mag. Herbert Autengruber Aktien seit März 2009: Aufwärts Börsen seit März 2009: Aufwärts zwei besondere Merkmale: 1. Emerging Markets: Wirtschaft und Aktien steigen deutlicher als

Mehr

IS-LM-Modell. simultanes Gleichgewicht am Geld- und Gütermarkt. Gleichgewicht: Produktion (Einkommen) = Güternachfrage

IS-LM-Modell. simultanes Gleichgewicht am Geld- und Gütermarkt. Gleichgewicht: Produktion (Einkommen) = Güternachfrage IS-LM-Modell simultanes Gleichgewicht am Geld- und Gütermarkt Gütermarkt: Gleichgewicht: Produktion (Einkommen) = Güternachfrage Investitionen sind endogen Absatz Zinssatz I =(Y,i) mit di dy > 0, di di

Mehr

Was ist los an den Finanzmärkten?

Was ist los an den Finanzmärkten? Was ist los an den Finanzmärkten? Erlen, 27. Oktober 2011 Karel E. Ehmann Leiter Portfolio Management Thurgauer Kantonalbank Aktuelle Rahmenbedingungen der Märkte Konjunkturmotor stottert aber läuft noch.

Mehr

Dogmen 8 - Keynesianismus: Krisen, Geld und Staat

Dogmen 8 - Keynesianismus: Krisen, Geld und Staat Dogmen 8 - Keynesianismus: Krisen, Geld und Staat John Maynard Keynes (1883-1946) General Theory of Employment, Interest and Money (1936) Keynes zweifelt an der Selbstregulierungsfähigkeit der Wirtschaft

Mehr

Wirtschaft & Finanzen

Wirtschaft & Finanzen Konjunktur In Deutschland ist die Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal erwartungsgemäß um 0,4% gestiegen. Neben dem Konsum hat der Außensektor wieder deutlicher zum Wachstum beigetragen. Die Frühindikatoren

Mehr

TREASURY Zinsmeinung der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien AG vom 13. Jänner 2015

TREASURY Zinsmeinung der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien AG vom 13. Jänner 2015 Zinsmeinung der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien AG vom 13. Jänner 2015 Beschlussgremium: Aktiv-Passiv-Komitee der RLB Nö-Wien AG RLB-Zinsmeinung vom 13.1.2015: Hauptszenario (60 %) EZB beschließt breit angelegtes

Mehr

Kapitel 3: IS-LM mit Erwartungen. Makroökonomik I - IS-LM mit Erwartungen

Kapitel 3: IS-LM mit Erwartungen. Makroökonomik I - IS-LM mit Erwartungen Kapitel 3: IS-LM mit Erwartungen 1 Ausblick: IS-LM mit Erwartungen IS-LM mit Erwartungen Geldpolitik und die Rolle von Erwartungen Abbau des Budgetdefizits bei rationalen Erwartungen 2 3.1 IS-LM mit Erwartungen

Mehr

Deutsche Investitionen in China

Deutsche Investitionen in China Osnabrück 28. April 24 Deutsche Investitionen in China Kann man es sich leisten, nicht dabei zu sein? Tamara Trinh, Deutsche Bank Research Übersicht Deutschland China: Die bilateralen Beziehungen Investoren

Mehr

Report. Der gefährdete Aufschwung. Auf einen Blick. Prognose der wirtschaftlichen Entwicklung 2014/2015. Oktober 2014. Inhaltsverzeichnis

Report. Der gefährdete Aufschwung. Auf einen Blick. Prognose der wirtschaftlichen Entwicklung 2014/2015. Oktober 2014. Inhaltsverzeichnis 9 Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung Macroeconomic Policy Institute Report Auf einen Blick Die Weltkonjunktur wird im Prognosezeitraum auf einer regional breit angelegten Basis an Tempo

Mehr

Quartalsupdate Januar März 2013 für Anleihemarkt (Zinsen) 30.12.12

Quartalsupdate Januar März 2013 für Anleihemarkt (Zinsen) 30.12.12 Quartalsupdate Januar März 2013 für Anleihemarkt (Zinsen) 30.12.12 Kurzfassung: Zinsen am Tiefpunkt Zinswende Börsenpsychologisch erreicht? Eine Meldung in der FT vom 20.11.2012 sagt aus, dass Pensionskassen

Mehr

EUROKRISE: URSACHEN AUSWIRKUNGEN FÜR DEUTSCHLAND LÖSUNGSANSÄTZE. Professor Dr. Peter Bofinger

EUROKRISE: URSACHEN AUSWIRKUNGEN FÜR DEUTSCHLAND LÖSUNGSANSÄTZE. Professor Dr. Peter Bofinger EUROKRISE: URSACHEN AUSWIRKUNGEN FÜR DEUTSCHLAND LÖSUNGSANSÄTZE Professor Dr. Peter Bofinger Der Euro ist eine stabile Währung 12 1 8 6 4 2 Inflation (212) % 15 1 5-5 Langfristige Inflationstrends Deutschland

Mehr

Überblick Konjunkturindikatoren Eurozone

Überblick Konjunkturindikatoren Eurozone Überblick Konjunkturindikatoren Eurozone Volkswirtschaftlicher Volkswirtschaftlicher Bereich Bereich Indikator Indikator Wachstum Wachstum Bruttoinlandsprodukt Bruttoinlandsprodukt Inflationsrate, Inflationsrate,

Mehr

Finanzierungssituation trotz Krise (noch) günstig

Finanzierungssituation trotz Krise (noch) günstig Zur Lage der Unternehmensfinanzierung 28. Februar 2012 Finanzierungssituation trotz Krise (noch) günstig Die abgeschwächte wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland spiegelt sich auch im Kreditgeschäft

Mehr

TREASURY. Konjunktur- und Finanzmarkttrends 12. November 2013. Dir. Dipl.-BW (BA) Tim Geissler Hauptabteilungsleiter Treasury

TREASURY. Konjunktur- und Finanzmarkttrends 12. November 2013. Dir. Dipl.-BW (BA) Tim Geissler Hauptabteilungsleiter Treasury Konjunktur- und Finanzmarkttrends 12. November 2013 Dir. Dipl.-BW (BA) Tim Geissler Hauptabteilungsleiter Treasury Diese Publikation enthält Informationen über frühere Wertentwicklungen. Diese Zahlenangaben

Mehr

Europäischer Fiskalpakt ohne

Europäischer Fiskalpakt ohne Europäischer Fiskalpakt ohne Alternative? MdB BERLIN, DEN 11. JUNI 2012 Wirkungen des Europäischen Fiskalpaktes MdB Mitglied im Finanzausschuss des Deutschen Bundestages BERLIN, DEN 11. JUNI 2012 Überblick

Mehr

ICT-Nation Schweiz 2015 Trends, Zahlen, Fakten

ICT-Nation Schweiz 2015 Trends, Zahlen, Fakten ICT-Nation Schweiz 2015 Trends, Zahlen, Fakten Georg Ständike, Norman Briner, Pascal Sieber im Dezember 2014 2 2014 Alle Rechte vorbehalten. Die Verwendung, Bearbeitung, Übersetzung, Vervielfältigung und

Mehr

Der Immobilienstandort Deutschland im europäischen Umfeld. Dr. Marcus Cieleback Real Estate Appraisal & Consulting, Head of Research

Der Immobilienstandort Deutschland im europäischen Umfeld. Dr. Marcus Cieleback Real Estate Appraisal & Consulting, Head of Research Dr. Marcus Cieleback Real Estate Appraisal & Consulting, Head of Research 1. Immobilieninvestmentmarkt Europa 2 24 Hohes Interesse institutioneller Investoren an Immobilien Starkes Wachstum nicht börsengehandelter

Mehr

AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA

AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA NOVEMBER 214 AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA Der ETF-Markt in Europa konnte im Oktober 214 nach der kurzzeitigen Schwäche im Vormonat wieder zulegen; die Nettomittelzuflüsse betrugen insgesamt 6,1 Milliarden

Mehr

Ein Blick hinter die Zinskurve

Ein Blick hinter die Zinskurve Ein Blick hinter die Zinskurve Markus Kaller Head of Retail a. Sparkassen Sales 25. April 2014 Page 1 Sicherheit in gefahrenen Kilometern gemessen Jahr 2000 Wien München Jahr 2007 Wien Chiemsee Jahr 2014

Mehr

Europa am Abgrund der Fehler liegt im System

Europa am Abgrund der Fehler liegt im System Europa am Abgrund der Fehler liegt im System es spricht: Prof. Dr. Heiner Flassbeck Chef-Volkswirt Director Division on Globalization and Development Strategies UNCTAD, Genf Veranstaltungsträger: Rosa

Mehr

Zinsfrühstück für r Handel und Gewerbe

Zinsfrühstück für r Handel und Gewerbe Treasury Zinsfrühstück für r Handel und Gewerbe Dipl-BW Tim Geißler Mag. Andreas Körbl 9. März. 2007 HuG-Zinsfrühstück 1 Ausblick auf Konjunktur und Finanzmärkte Auf welche Trends sollten Sie 2007 setzen?

Mehr

Die globale Finanzkrise und ihre Auswirkungen für die deutsche Wirtschaft. Peter Bofinger Universität Würzburg Sachverständigenrat

Die globale Finanzkrise und ihre Auswirkungen für die deutsche Wirtschaft. Peter Bofinger Universität Würzburg Sachverständigenrat Die globale Finanzkrise und ihre Auswirkungen für die deutsche Wirtschaft Peter Bofinger Universität Würzburg Sachverständigenrat Übersicht Ursachen der Krise Auswirkungen Handlungsspielräume der Politik

Mehr

Ausblick 2012: Konjunktur, Zinsen, Inflation und Bewertung der Aktien und Anleihemärkte Ausblick 2020: Wie wird es um die Eurozone stehen?

Ausblick 2012: Konjunktur, Zinsen, Inflation und Bewertung der Aktien und Anleihemärkte Ausblick 2020: Wie wird es um die Eurozone stehen? Ausblick 2012: Konjunktur, Zinsen, Inflation und Bewertung der Aktien und Anleihemärkte Ausblick 2020: Wie wird es um die Eurozone stehen? Morningstar Investment-Konferenz 2011 Frankfurt, 9. November 2011

Mehr

Ausländische Direktinvestitionen in Mittel-, Ost- und Südosteuropa 2014-2015: Aufschwung in den NMS, Einbruch in den GUS

Ausländische Direktinvestitionen in Mittel-, Ost- und Südosteuropa 2014-2015: Aufschwung in den NMS, Einbruch in den GUS Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche The Vienna Institute for International Economic Studies www.wiiw.ac.at wiiw FDI Report 215 Ausländische Direktinvestitionen in Mittel-, Ost- und

Mehr

Entwicklung des Kreditvolumens an Nichtbanken im Euroraum

Entwicklung des Kreditvolumens an Nichtbanken im Euroraum Entwicklung des Kreditvolumens an Nichtbanken im Die durchschnittliche Jahreswachstumsrate des Kreditvolumens an Nichtbanken im lag im Jahr 27 noch deutlich über 1 % und fiel in der Folge bis auf,8 % im

Mehr

Finanzkrise, Bankenkrise, Schuldenkrise- Hat Europa dazugelernt?

Finanzkrise, Bankenkrise, Schuldenkrise- Hat Europa dazugelernt? Finanzkrise, Bankenkrise, Schuldenkrise- Hat Europa dazugelernt? Mag. Alois Steinbichler Vorstandsvorsitzender, Kommunalkredit Austria 26.4.2012 Financial Times, 05.07.2011 Financial Times, 07.07.2011

Mehr

TREASURY. Ausblick auf die Finanzmärkte & die Bankenwelt der Zukunft. Dir. Dipl.-BW (BA) Tim Geissler Hauptabteilungsleiter Treasury

TREASURY. Ausblick auf die Finanzmärkte & die Bankenwelt der Zukunft. Dir. Dipl.-BW (BA) Tim Geissler Hauptabteilungsleiter Treasury Ausblick auf die Finanzmärkte & die Bankenwelt der Zukunft Dir. Dipl.-BW (BA) Tim Geissler Hauptabteilungsleiter Treasury Schuldenkrise lastet massiv auf auf Eurozonen-Konjunktur Indexpunkte BIP-Prognose

Mehr

Working Paper. Bruttoinlandsprodukt überzeichnet Rezession - Preisbereinigung vernachlässigt Terms of Trade -Gewinne - 26.05.2009

Working Paper. Bruttoinlandsprodukt überzeichnet Rezession - Preisbereinigung vernachlässigt Terms of Trade -Gewinne - 26.05.2009 Spezialthemen Working Paper / Nr. 114 / 21.8.28 Economic Research & Corporate development Working Paper 128 26.5.29 MAkroökonomie Finanzmärkte Wirtschaftspolitik branchen Dr. Rolf Schneider Bruttoinlandsprodukt

Mehr

07.15 MONATS REPORT. Juli 2015

07.15 MONATS REPORT. Juli 2015 07.15 MONATS REPORT Juli 2015 Wirtschaftswachstum, Unternehmen 1 Arbeitsmarkt 3 Inflation 5 Außenhandel 6 Tourismus 8 Kreditwesen 9 Obstwirtschaft, Baugewerbe 10 Internationale Konjunktur 11 Autoren Luciano

Mehr

Mäßige Erholung der Kredite an Unternehmen Kreditvergabe, -konditionen und -zinssätze für Unternehmen in Österreich und der Eurozone

Mäßige Erholung der Kredite an Unternehmen Kreditvergabe, -konditionen und -zinssätze für Unternehmen in Österreich und der Eurozone Stabsabteilung Dossier 2011/5 21. Februar 2011 Mäßige Erholung der Kredite an Unternehmen Kreditvergabe, -konditionen und -zinssätze für Unternehmen in Österreich und der Medieninhaber/Herausgeber: Wirtschaftkammer

Mehr

randstad-ifo-flexindex Ergebnisse 2. Quartal 2013

randstad-ifo-flexindex Ergebnisse 2. Quartal 2013 randstad-ifo-flexindex Ergebnisse 2. Quartal 213 ifo Personalleiterbefragung Flexibilität im Personaleinsatz Ergebnisse im 2. Quartal 213 Das ifo Institut befragt im Auftrag der Randstad Deutschland GmbH

Mehr

KfW-Research. Nr. 11, Februar 2004. MakroScope.

KfW-Research. Nr. 11, Februar 2004. MakroScope. KfW-Research. Nr. 11, Februar 2004 MakroScope. Triebfedern des US-BIP-Wachstums im Jahr 2003 Triebfedern des US-BIP-Wachstums im Jahr 2003 Nach der ersten vorläufigen Schätzung konnte die US-Wirtschaft

Mehr

Der aktuelle Zins-,Aktien-,Devisenmarktreport Oktober 2015 Mögliche Anlageklassen

Der aktuelle Zins-,Aktien-,Devisenmarktreport Oktober 2015 Mögliche Anlageklassen Szenarien Der aktuelle Zins-,Aktien-,Devisenmarktreport Oktober 2015 Beschreibung Mögliche Anlageklassen Hauptszenario (hohe Aktuelles Kapitalmarktumfeld Die US-Notenbank hat die Zinswende zunächst verschoben

Mehr

Rede Dr. Norbert Reithofer Vorsitzender des Vorstands der BMW AG Telefonkonferenz Zwischenbericht zum 30. September 2014 4. November 2014, 10:00 Uhr

Rede Dr. Norbert Reithofer Vorsitzender des Vorstands der BMW AG Telefonkonferenz Zwischenbericht zum 30. September 2014 4. November 2014, 10:00 Uhr 4. November 2014 - Es gilt das gesprochene Wort - Rede Dr. Norbert Reithofer Vorsitzender des Vorstands der BMW AG 4. November 2014, 10:00 Uhr Guten Morgen, meine Damen und Herren! Auf fünf Punkte gehe

Mehr