Die Besonderheiten der Organisationskultur in Bildungseinrichtungen und die speziellen Anforderungen an Leitung

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1 Die Besonderheiten der Organisationskultur in Bildungseinrichtungen und die speziellen Anforderungen an Leitung 5. Qualitätsnetzwerk Konferenz Wien

2 Besonderheiten von Bildungsorganisationen Hohe individuelle Autonomie Fragmentierung/Spezialisierung hohes Maß an Selbstkontrolle diffuse Ziele unklare Produkte nachgeordnete Dienststellen/starke rechtliche Regulierung

3 Spannungsfelder von Bildungsorganisationen Fach Organisation Bildungsbereich Verwaltung ManagerInnen Intellektuelle Selbstkontrolle Fremdkontrolle Männer- Frauen Stammpersonal fluktuierendes Personal System-Institution (Politik Management)

4 Management in Bildungseinrichtungen Gestaltung von Prozessen der Kommunikation und der Entscheidung People intensive organisations Bedeutung des Personalmanagements Qualität des intellektuellen Lebens Bedeutung des Qualitätsmanagements Kurztitel der Präsentation

5 Organisationsentwicklung als Voraussetzung der Managementfähigkeit Im Außenverhältnis entscheidend: Formen von Zielvereinbarungen, Leistungsverträgen, indikatorbasierter Mittelzuteilung, Form der Organisation, des Personalrechts; Im Innenverhältnis: Spannungsfeld individuelle versus institutionelle Autonomie; Spannungsfeld Fachbereiche - Verwaltung

6 Besondere Formen des Managements für eine besondere Organisation Bedeutung der individuellen Autonomie und Motivation: Management muss Bedingungen der Selbstmotivation entwickeln, Einhaltung von Qualitätsstandards überprüfen und institutionelle Prioritäten setzen;

7 Besondere Formen des Managements für eine besondere Organisation Dominanz der Fächer ->Beschäftigung mit Gesamtorganisation stimulieren Spezialisierung des Wissens/Fragmentierung der Organisation-> Hoher Koordinationsaufwand, Stärken/Schwächenanalyse einzelner Kulturen Ungeliebte(s) Verwaltung, Leitung, Management -> Kompetenz des administrativen Netzes

8 Besondere Formen des Managements für eine besondere Organisation Bedeutung der professionellen Selbstkontrolle -> Management muss darauf achten, dass externe Sichtweisen einfließen Generell: Abschied von traditionellen Managementvorstellungen; Bedeutung von Widerspruchsmanagement, aktiver Außenvertretung, Stärkung dezentraler Einheiten und Gestaltung v. Kommunikation

9 Ansatzpunkte des Change Managements Strukturen Prozesse Einstellungen/Kultur

10 Führung über Strukturen Leitung als Schaffung geeigneter Aufgabenverteilung Leitung als Schaffung geeigneter Informationsflüsse und Qualität Leitung durch Zielvereinbarungen

11 Führung über Prozesse Leitung als Gestaltung der Kommunikation Leitung als Gestalten von Lernen Leitung als Mitarbeiterführung Leitung als Coaching Kurztitel der Präsentation

12 Führung über Kultur Leitung als Kulturprägung Leitung als visionäre Prioritätensetzung Leitung als Stimulanz von Prozessen der Sinngebung Leitung als Dienstleistung Leitung als Widerspruchs- und Konfliktmanagement

13 Change Management erfordert Anlass für Veränderung individuell organisatorisch gesellschaftlich politisch Umgang mit Widerstand Begleitung des Prozesses

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