Psychische (seelische) Gesundheit und soziale Ungleichheit: Ergebnisse der deutschen KiGGS- Studie, Ansatzpunkte für Gesundheitsförderung

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1 Psychische (seelische) Gesundheit und soziale Ungleichheit: Ergebnisse der deutschen KiGGS- Studie, Ansatzpunkte für Gesundheitsförderung Heike Hölling Robert Koch-Institut, Berlin Expert/innenworkshop Seelische Gesundheit im schulischen Setting Umgang mit Unterschieden und Ungleichheit 15. Dezember 2008, Wien

2 bis Kinder- und Jugend-Gesundheits-Studie

3 Ziele des Kinder- und Jugendgesundheitssurveys Beschreibung der gesundheitlichen Situation von Kindern und Jugendlichen Identifizierung von gesundheitspolitisch relevanten Problemlagen und Verteilungsungleichheiten Definition von Gesundheitszielen für Kinder und Jugendliche Ermittlung von Ansatzpunkten für Prävention und Gesundheitsförderung 3

4 Modularer Aufbau Modul psychische Gesundheit Motorik-Modul RKI/Stifterverband Teilnehmer BMFSJ Teilnehmer Kinder-Umwelt-Survey nachfolgendes Modul 01/06-12/06 Ländermodul Schleswig-Holstein BMU/UBA Teilnehmer BMELV Teilstichprobe: geplant Teilnehmer Sozialministerium Schleswig-Holstein Teilnehmer

5 Feldarbeit: 15. Mai 2003 bis 06. Mai Studienzentren besucht Kinder und Jugendliche 0-17 Jahre Jungen und Mädchen Response 66,6%

6 Untersuchungsprogramm Das nach Altergruppen gestaffelte Untersuchungsprogramm bestand aus: schriftliche Befragung der Eltern und der Jugendlichen von Jahren Medizinische Untersuchungen und Tests computergestütztes ärztliches Elterninterview CAPI Blut- und Urinprobe

7 Medizinische Untersuchungen und Tests Anthropometrie Sehtest Blutdruck und Puls Motorik (Reaktion, Ausdauer, Koordination) Schilddrüsensonographie Blut- und Urinwerte: Nährstoffe Risikofaktoren Allergische Sensibilisierung Immunität

8 Gegenstand der Untersuchung und Befragung 1. Körperliche Gesundheit, Krankheiten 2. Lebensbedingungen 3. Gesundheitsverhalten 4. Psychische Gesundheit/ Auffälligkeiten 5. Medizinische Versorgung körperliche Beschwerden und Befindlichkeit Medikamentenkonsum Vorsorgeuntersuchungen Impfstatus Behinderungen Unfälle Ernährung Verhaltensauffälligkeiten Lebensqualität Schutz- und Risikofaktoren Gewalterfahrungen und Gewalteinstellungen Freizeitaktivitäten

9 Neue Morbidität (Schlack HG, 2004) Verschiebung von den akuten zu den chronischen Erkrankungen z.b. chronische Krankheiten wie Asthma, Allergien oder Adipositas Verschiebung von den somatischen zu den psychischen Störungen Entwicklungs- und Verhaltensstörungen wie z.b. Lernstörungen, Aufmerksamkeits- und Aktivitätsstörungen, Gewaltbereitschaft, emotionale Störungen, Suchtmittelmissbrauch Die neue Morbidität wird zu einem großen Teil von Störungen der Entwicklung, der Emotionalität und des Sozialverhaltens bestimmt.

10 Psychische Gesundheit

11 Psychische Gesundheit Eltern: 3-17 Jahre Ki/Ju: Jahre Psychische Auffälligkeiten Schutz- und Risikofaktoren Subjektive Gesundheit Verhaltensauffälligkeiten Essstörungen ADHS Gewalt Personale, Familiäre, Soziale Ressourcen SES, Familienstand, Migration Selbst- und elterneingeschätzter Gesundheitszustand Lebensqualität

12 Instrument zur Erfassung psychischer Auffälligkeiten in (KiGGS) SDQ (Strenghts and Difficulties Questionnaire, Goodmann et al. 1999) Subskalen: Emotionale Probleme Unaufmerksamkeit-/Hyperaktivitätsprobleme Verhaltensprobleme Probleme mit Gleichaltrigen Prosoziales Verhalten Psychische Auffälligkeit insgesamt (Total Difficulties Score = TDS) Je nach Ausprägung der Symptomatik erfolgt die Einteilung in normal (=unauffällig), grenzwertig oder auffällig.

13 These: Wie gut das einzelne Kind mit einer Gesundheitsstörung zurechtkommt, hängt von seinen Schutzfaktoren ab und zeigt sich in der selbst wahrgenommenen Lebensqualität

14 Protektive oder Schutzfaktoren (Garmezy 1985) Die Disposition wie positives Temperament, Autonomie, Sozialgefühl, positives Selbstwertgefühl Merkmale des familiären Milieus wie Kohäsion, Wärme, Harmonie, Fehlen von Vernachlässigung Merkmale der außerfamiliären sozialen Umwelt im Sinne verfügbarer externer Ressourcen und erweiterter sozialer Unterstützung.

15 Instrumente zur Erfassung von Schutzfaktoren und Lebensqualität in (KiGGS) Risiko- und Schutzfaktoren personal, familiär, sozial; (Selbsturteil 11 bis 17 Jahre) WIRKALL-K (Selbstwirksamkeitsskala, Schwarzer & Jerusalem 1999), BFW (Berner FB Wohlbefinden, Grob et al. 1991), SOC (Sense of Coherence Scale, Antonowsky 1993) -> Personale Schutzfaktoren Familienklima Skala (Schneewind et al. 1985) modifiziert, -> Familiärer Zusammenhalt SSS (Social Support Scale, Donald & Ware 1985) -> Soziale Ressourcen Gesundheitsbezogene Lebensqualität (Elternurteil 3 bis 17 Jahre und Selbsturteil 11 bis 17 Jahre) KINDL-R (Ravens-Sieberer 2003) Dimensionen: Körperliches Wohlbefinden Emotionales Wohlbefinden Selbstwert Wohlbefinden in der Familie Wohlbefinden in Bezug auf Freunde/ Gleichaltrige Schulisches Wohlbefinden

16 Messung des sozialen Status in KiGGS Mehrdimensionaler Status-Index Angaben zu schulischer und beruflicher Ausbildung der Eltern, berufliche Stellung der Eltern, sowie Haushaltseinkommen Differenzierung zwischen 7 Kategorien in jeder Dimension und Berechnung Abgrenzung von drei Statusgruppen auf der Basis des erreichten Punktwertes Verteilung der Untersuchungspopulation auf die Statusgruppen Niedriger Status: 28 % Mittlerer Status: 45 % Hoher Status: 27 %

17 Psychische Auffälligkeiten

18 Psychische Auffälligkeiten (SDQ) Gesamtproblemwert (Elternbericht 3 bis 17 Jahre) 7,5% grenzwertig 7,2% auffällig 85,3% unauffällig n = Fast jedes 7. Kind in Deutschland zeigt psychische Auffälligkeiten

19 Psychische Auffälligkeiten (SDQ auffällig) (Selbstangaben Jährige) 20 16,4 Hauptschule Real-/Gesamtschule Gymnasium 15 11,4 Proz zent 10 9,4 9,5 7,4 9,2 7,9 5 5,0 4,9 6,4 5,9 1,8 3,0 2,5 3,0 2,2 0 Niedriger Sozialstatus Mittlerer Sozialstatus Hoher Sozialstatus Niedriger Sozialstatus Mittlerer Sozialstatus Hoher Sozialstatus Jungen Mädchen Jungen weisen insgesamt häufiger psychische Auffälligkeiten auf als Mädchen. Psychische Auffälligkeiten treten häufiger in der unteren Sozialschicht auf.

20 Psychische Auffälligkeit nach Altersbereichen und SES (SDQ-TDS grenzwertig/auffällig) 30 28,5% 25 24,1% 23,4% 20 % 15 15,4% 16,3% 17,8% 10,4% 11,0% 11,8% 10 6,7% 8,3% 7,4% Jahre 7-10 Jahre Jahre Jahre niedrig mittel hoch Kinder aus Familien mit niedrigem Sozialstatus sind besonders stark betroffen.

21 Psychische Auffälligkeit (SDQ) und Schutzfaktoren (personal, sozial, familiär) Fragen: 1. Wenn ein Problem auftaucht, kann ich es aus eigener Kraft meistern ,4% 81,2% 2. Es gibt jemanden, der mir zuhört 3. Wir kommen wirklich gut miteinander aus. 2) ,2% 6,5% 19,4% 11,3% Antworten: nie/selten, manchmal, oft/immer 0 nie/selten manchmal oft/immer SDQ-grenzwertig/auffällig SDQ-unauffällig 70 62,8% 60 53,4% 60 50,3% 50 42,0% 50 38,0% 35,4% 1) 40 36,1% 3) ,7% 30 21,3% 20 13,5% 15,9% 20 8,6% stimmt nicht/kaum stimmt eher stimmt genau 0 stimmt nicht/kaum stimmt eher stimmt genau SDQ-grenzwertig/auffällig SDQ-unauffällig SDQ-grenzwertig/auffällig SDQ-unauffällig Fragen nach Schutzfaktoren werden von Kindern mit psychischen Auffälligkeiten (SDQ) deutlich ungünstiger beantwortet als von nichtauffälligen Kindern.

22 Odds Ratios für psychische Auffälligkeit (SDQ) 3 bis 17Jahre mit den Parametern personale, familiäre und soziale Ressourcen, Alter, Geschlecht und Migrationsstatus OR [95% KI] Alter 0,87 [0,83-0,91] Personale Ressourcen Starke Defizite 2,72 [2,16-3,41] Geringe Defizite 1,74 [1,37-2,20] Normal Ref.=1,00 Familiäre Ressourcen Starke Defizite 2,37 [1,86-3,00] Geringe Defizite 1,10 [0,81-1,50] Normal Ref.=1,00 Soziale Ressourcen Starke Defizite 1,51 [1,15-1,97] Geringe Defizite 1,39 [1,09-1,76] Normal Ref.=1,00 Geschlecht Junge 1,69 [1,41-2,02] Mädchen Ref.=1,00 Migrationsstatus Migrant 1,60 [1,29-1,98] Nicht-Migrant Ref.=1,00 Die stärksten Prädiktoren für psychische Gesundheit sind die personalen Ressourcen, gefolgt von den familiären und den sozialen Ressourcen.

23 Psychische Auffälligkeit (SDQ grenzwertig/auffällig) 3 bis 17 Jahre nach Vollständigkeit der Familie und Beschäftigungsstatus alleinerziehender Mütter % ,9 30, ,9 22, , , Vollständige Familie Unvollständige Familie Arbeitslos Nicht berufstätig Teilzeitbeschäftigt Vollzeitbeschäftigt Kinder in unvollständigen Familien zeigen mehr Auffälligkeiten als solche in vollständigen Familien. Kinder arbeitsloser bzw. nicht berufstätiger alleinerziehender Mütter haben mehr Auffälligkeiten als Kinder alleinerziehender, berufstätiger Mütter.

24 Odds Ratios für psychische Auffälligkeit (SDQ), 3 bis 17 Jahre mit den Parametern Alleinerziehung und Arbeitslosigkeit der Mutter, Alter, Geschlecht und Migrationsstatus 1 ( 1 nur für Kinder alleinerziehender Mütter) OR [95% KI] Alter 0,98 [0,97-0,99] Kombinierte Risikolagen Alleinerziehung (Mutter) und Arbeitslosigkeit (Mutter) Alleinerziehung (Mutter), keine Arbeitslosigkeit (Mutter) Vollständige Familie und Arbeitslosigkeit (Mutter) Vollständige Familie, keine Arbeitslosigkeit (Mutter) 3,12 [2,30-4,23] 2,14 [1,82-2,50] 1,54 [1,23-1,92] Ref.=1,00 Geschlecht Junge 1,69 [1,52-1,88] Mädchen Ref.=1,00 Migrationsstatus Migrant 1,67 [1,42-1,96] Nicht-Migrant Ref.=1,00 Kinder alleinerziehender und arbeitsloser Mütter haben ein 3,1-fach erhöhtes Risiko für psychische Auffälligkeiten gegenüber Kindern aus vollständigen Familien, deren Mutter arbeitet.

25 Psychische Auffälligkeit (SDQ) und Lebensqualität (KINDL R ) im Selbstbericht 75 72,6 73, , ,9 Mittelwert Gesamt SDQ-normal SDQ-grenzwertig SDQ-auffällig Kinder mit psychischen Auffälligkeiten haben eine geringere gesundheitsbezogene Lebensqualität.

26 Essstörungen und Adipositas

27 Erfassung von Essstörungen in KiGGS Schriftliche Befragung der Kinder und Jugendlichen im Alter von Jahren Instrument: SCOFF - Fragebogen (Morgan et al. 1999) Screening- Instrument zur Identifizierung möglichen essgestörten Verhaltens. Verdachtsfälle können identifiziert werden, es werden keine Diagnosen gestellt. Die Identifizierung von einzelnen Krankheitsbildern ist mit dem Fragebogen nicht möglich.

28 Der SCOFF- Fragebogen Sick Control One Fat Food Übergibst du dich, wenn du dich unangenehm voll fühlst? Machst du dir Sorgen, weil du manchmal nicht mit dem Essen aufhören kannst? Hast du in der letzten Zeit mehr als 6 kg in 3 Monaten abgenommen? Findest du dich zu dick, während andere dich zu dünn finden? Würdest du sagen, dass Essen dein Leben sehr beeinflusst? Werden mindestens 2 Fragen positiv beantwortet = Verdachtsfall

29 Essstörungen (SCOFF) Häufigkeit Kinder und Jugendliche Jahre gesamt Essstörungen (SCOFF) Altersverlauf (Jungen, Mädchen) 40 21,9 % % 20 78,1 % auffällig nicht auffällig Alter Jungen Mädchen Mehr als jedes 5. Kind in Deutschland zeigt Symptome einer Essstörung! Im Altersverlauf nimmt Anteil der Auffälligen (SCOFF) bei den Mädchen um ca. 50% zu, bei den Jungen hingegen um etwa ein Drittel ab.

30 H1 Essstörungen (SCOFF) und Psychische Auffälligkeit (SDQ) Emotionale Probleme ( Depressivität ) und SDQ-Gesamtproblemwert - Elternurteil - 30 Emotionale Probleme Psychische Auffälligkeit ,7% 21,8% % ,4% 11,5% 5 0 SCOFF-auffällig SCOFF-unauffällig SCOFF-auffällig SCOFF-unauffällig SCOFF-Auffällige haben häufiger emotionale Probleme und zeigen vermehrt psychische Auffälligkeiten als SCOFF-Unauffällige. Expert/innenworkshop bm:uk und Fonds Gesundes Österreich H. 15. Hölling Dezember

31 Folie 30 H1 HoellingH;

32 Essstörungen (SCOFF) Häufigkeiten nach sozialem Status und Schultyp % ,6 28, ,3 24,8 21, ,6 16, niedrig mittel hoch Hauptschule Gesamtschule Realschule Gymnasium Sozialstatus Schultyp Der Anteil der SCOFF-Auffälligen ist in der niedrigen Sozialschicht und in der Hauptschule fast doppelt so hoch wie in der oberen Sozialschicht bzw. im Gymnasium.

33 Essstörungen (SCOFF) nach Geschlecht, sozioökonomischem Status (SES) und Migrationsstatus ,9 27,6 30, ,3 20,2 % 15 15,2 15, Mädchen Jungen SES niedrig SES mittel SES hoch Migrant Nicht- Migrant Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund sind häufiger betroffen als ohne Migrationshintergrund.

34 Essstörungen (SCOFF) Odds-Ratios* für Familienstatus und Schutzfaktoren Familienstatus Personale Ressourcen ODDS RATIO 95% Konfidenzintervall Alleinerziehend 1,17 n.s. Vollständige Familie Ref. (1,00) Starke Defizite 1,49 [1,20-1,84] Geringe Defizite 1,46 [1,16-1,83] Normal (Ref. 1,00) Familiäre Zusammenhalt Starke Defizite 1,60 [1,26-2,04] Geringe Defizite 1,29 [1,03-1,61] Normal (Ref. 1,00) Soziale Unterstützung *Adjustiert für Alter, Geschlecht und Migrationsstatus Starke Defizite 1,56 [1,24-1,95] Geringe Defizite 1,39 [1,10-1,75] Normal (Ref. 1,00) Starke Defizite im Familienklima und bei der sozialen Unterstützung erhöhen die Chance (OR), SCOFFauffällig zu sein um ca. 60%, starke Defizite bei den personalen Ressourcen um ca. 50%. Der Familienstatus (alleinerziehend vs. vollständige Familie) spielt keine Rolle.

35 Essstörungen (SCOFF) und Lebensqualität (KINDL R ) im Selbstbericht ,4 77,0 82,2 77,4 83,2 73,9 78,4 74, ,2 53,1 59,8 59,3 68,1 67,5 50 MW Körper Psyche Selbstwert Familie Freunde Schule Gesamt *** p<0.001 SCOFF-auffällig SCOFF-unauffällig SCOFF-Auffällige zeigen in allen Bereichen der Lebensqualität mehr Einschränkungen als Nichtauffällige

36 Verbreitung von Adipositas nach Altersgruppen 30% 25% 20% 15% 10% 5% 3 % 0% 8,9% 8,2% 7,0% 7,0% 7,3% 5,7% 3,3% 2,5% 3-6 Jahre 7-10 Jahre Jahre Jahre Jungen Mädchen Kurth et al Starker Anstieg im Grundschulalter, bei den Jungen besonders ausgeprägt.

37 Häufigkeit von Adipositas nach Sozialstatus 30 % 25 % 20 % 15 % % 5 % 4,4 3 1,3 9,8 6,3 5,9 3 3,6 7,5 5,2 % 3-6 Jahre 7-10 Jahre Jahre Jahre niedrig mittel hoch Kinder aus Familien mit niedrigerem Sozialstatus sind häufiger von Adipositas betroffen. Kurth et al. 2007

38 Häufigkeit von Adipositas nach Bildung der Mutter 30% 25% 20% 15% 10% 5% 4,3% 2,6% 1,4% 10,2% 11,1% 11,4% 7,5% 4,8% 4,9% 5,3% 3,5% 4,0% 0% 3-6 Jahre 7-10 Jahre Jahre Jahre niedrig mittel hoch Kurth et al Die Adipositasrate ist bei Kindern von Müttern mit geringer Bildung höher.

39 Häufigkeit von Adipositas nach Migrantenstatus 30 % 25 % 20 % 15 % 10 % 5 % 4,9 2,4 11 5,4 10 9,4 6,4 8,3 % 3-6 Jahre 7-10 Jahre Jahre Jahre Migrant Nicht-Migrant Kurth et al Bei Kindern aus Migrantenfamilien liegt die Adipositasrate höher.

40 Adipositas und Psychische Auffälligkeit (SDQ-Gesamtproblemwert grenzwertig/auffällig) % Gesamt Jungen Mädchen Jahre Jahre nicht adipös adipös Signifikante höhere Auffälligkeitsraten insgesamt; insbesondere bei Mädchen und bei den Jährigen.

41 Schutzfaktoren und Adipositas Gesamt; Altersgruppe Jahre ** ** ** MW Personale Ressourcen Familiäre Ressourcen Soziale Ressourcen Keine Adipositas Adipositas *p>0,05; **p>0,01; ***p>0,001 Signifikante Unterschiede zwischen Adipösen und Nicht-Adipösen in allen drei Ressourcenbereichen (Gesamt).

42 Schutzfaktoren und Adipositas nach Geschlecht und Altersgruppen Geschlecht: Signifikante schlechtere Werte bei adipösen Jungen in allen drei Schutzfaktordimensionen: personal (d=0,14); familiär (d=0,19) und sozial (d=0,17). bei adipösen Mädchen in den Dimensionen familiär (d=0,23) und sozial (d=0,17). Altersgruppen: Bei den Jährigen Adipösen signifikant schlechtere Werte für personale (d=0,18) und familiäre (d=0,20) Ressourcen. Bei den Jährigen Adipösen in allen drei Dimensionen: personal (d=0,12), familiär (d=0,16) und sozial (d=0,25). Bei adipösen Kindern und Jugendlichen sind Defizite in allen Ressourcenbereichen vorhanden.

43 Adipositas und Lebensqualität Gesamt; Jahre 90 ** n.s. *** *** *** *** *** MW Körper Psyche Selbstwert Familie Freunde Schule Total Keine Adipositas Adipositas *p>0,05; **p>0,01; ***p>0,001 Adipöse unterscheiden sich signifikant von Nicht-Adipösen in allen Dimensionen der Lebensqualität außer in der Dimension Familie.

44 Adipositas und Lebensqualität nach Alter und Geschlecht Geschlecht: Adipöse Jungen sind in 4 Dimensionen und im Gesamtwert der Lebensqualität signifikant beeinträchtigt: Körper (d=0,15), Selbstwert (d=0,14), Freunde (d=0,30) Schule (d=0,27), Total (d=0,15) Adipöse Mädchen in 5 Dimensionen und im Gesamtwert: Körper (d=0,25), Psyche (d=0,19), Selbstwert (d=0,25), Freunde (d=0,16), Schule (d=0,27), Total (d=0,28). Altersgruppen: jährige Adipöse sind ihrer körperlichen (d= 0,31), psychischen, peer- (d=0,23) und schulbezogenen (d=0,23) Lebensqualität sowie im Gesamtwert (d=0,29) beeinträchtigt Die jährigen Adipösen sind ebenfalls in diesen Dimensionen, nicht jedoch hinsichtlich ihrer psychischen Lebensqualität beeinträchtigt.

45 ADHS

46 ADHS-Diagnosen Schlack et al ADHS-Diagnose: insgesamt 4,8% Jungen: 7,9% Mädchen: 1.8% Vorschule (3-6 Jahre): 1,5% Grundschule (7-10 Jahre) : 5,3% Altersgruppe (11-13 Jahre): 7,1% Altersgruppe (14-17 Jahre): 5,6% Im Alter von Jahren wurde bei jedem 10. Jungen aber nur bei jedem 43. Mädchen jemals ADHS diagnostiziert.

47 ADHS-Diagnosen nach sozialer Schicht (Winkler-Index) und Migrationshintergrund ADHS-Diagnose in Abhängigkeit von der sozialen Schicht: Untere soziale Schicht: 6,4% Mittlere soziale Schicht: 5,0% Obere soziale Schicht: 3,2% Migrant: 3,1% Nicht-Migrant: 5,2% Keine signifikanten Unterschiede zwischen Ost/West und Stadt/Land.

48 ADHS-Verdachtsfälle (SDQ) Insgesamt 4,9% zusätzliche Verdachtsfälle Analoge Geschlechtsverteilung (m > w) Sozialschichtgradient auch bei den Verdachtsfällen Verhältnis Migranten/Nichtmigranten (5,9% vs. 4,8%) bei den Diagnosen reziprok. (zu selten erkannt?)

49 Gewalterfahrungen Schlack et al. 2007

50 Fragen zu Gewalterfahrungen (11-17 Jahre) Wie oft wurdest du in den letzten 12 Monaten Opfer von Gewalt? Wie oft warst du in den letzten 12 Monaten gewalttätig gegenüber anderen? mit den Antwortkategorien nie, einmal, mehrmals (wenn mehrmals: wie oft?) Die Kategorien einmal und mehrmals wurden zu ein oder mehrmals zusammengefasst. Aus den Fragen wurden die Kategorien Täter (ausschließliche Gewalttäter), Opfer (ausschließliche Gewaltopfer) und Täter/Opfer (sowohl Opfer- als auch Tätererfahrung) gebildet. Die Gewaltdefinition reflektiert das, was die Kinder und Jugendlichen aus ihrem subjektiven Gefühl der Betroffenheit unter Gewalt verstanden.

51 Einstellungen zur Gewalt (11-17 Jahre). Instrumentelles Gewalthandeln (Gewaltbefürwortung) Um mich durchzusetzen, muss ich manchmal auch gewalttätig sein. Auch wenn ich persönlich im Recht bin, gehe ich körperlichen Auseinandersetzungen aus dem Weg. Zur Klärung von Konflikten ist Gewaltanwendung für mich eine vollkommen ungeeignete Methode. Expressives Gewalthandeln (Gewaltbereitschaft) Wenn mich jemand persönlich beleidigt, dann kann es ihm passieren, dass er sich eine einfängt. Manchmal muss ich Gewalt einsetzen, um nicht den Kürzeren zu ziehen. Wenn es wirklich darauf ankommt, bin ich bereit, Gewalt anzuwenden.

52 Ergebnisse Gewalterfahrungen (12-Monats-Prävalenz) 5,7% 4,6% 14,9% 74,9% keine Gewalterfahrungen Täter Täter/Opfer Opfer Ein Viertel der Kinder und Jugendlichen in Deutschland war in den letzten 12 Monaten von Gewalt betroffen.

53 Gewalterfahrungen nach Geschlecht Jungen 7,6 % 9,9% Mädchen 3,6% 3,9% 19,6 % 69,4 % 5,2 % 82,5% keine Gewalterfahrungen Opfer Täter Täter/Opfer Etwa jeder 3. Junge aber nur jedes 6. Mädchen war in den letzten 12 Monaten mit Gewalt konfrontiert. Der Anteil der Täter und der Anteil der Täter/Opfer ist bei den Jungen deutlich erhöht.

54 Gewalterfahrungen und psychische Auffälligkeiten grenzwertig/auffällig im SDQ *** *** *** *** *** *** % Gesamtproblemwert Emotionale Probleme Verhaltensprobleme Hyperaktivitätsprobleme Peerprobleme Prosoziales Verhalten keine Gewalterfahrungen Opfer Täter Täter/Opfer

55 Opfer-Erfahrung nach Schultyp, Geschlecht, Sozialstatus und Migrationsstatus Opfer *** n.s. n.s. n.s. % Gesamtschule Hauptschule Realschule Gymnasium Junge Mädchen SES niedrig SES mittel SES hoch Migrant Signifikante Unterschiede bezüglich der Opfer-Erfahrung gibt es zwischen den verschiedenen Schultypen. Nicht-Migrant

56 Täter-Erfahrung nach Schultyp, Geschlecht, Sozialstatus und Migrationsstatus Täter ,3 23,8 *** 14,7 19,6 *** 19,6 14 *** 20,1 *** 13,8 % 10 9,3 9,9 10,7 5 0 Gesamtschule Hauptschule Realschule Gymnasium Junge Mädchen SES niedrig SES mittel SES hoch Migrant Nicht-Migrant Kinder und Jugendliche mit Täter- Erfahrung finden sich vor allem in den Hauptschulen in der unteren Sozialschicht, unter Migranten und sind vorwiegend männlichen Geschlechts.

57 Täter/Opfer-Erfahrung nach Schultyp, Geschlecht, Sozialstatus und Migrationsstatus Täter/Opfer , ,5 5,3 *** 7,6 *** 7,3 5,3 *** 7,7 5,2 *** 4 3,7 3,6 3, Gesamtschule Hauptschule Realschule Gymnasium Junge Mädchen SES niedrig SES mittel SES hoch Migrant Nicht-Migrant Auch bezüglich der Täter/Opfer-Erfahrung sind die Anteile in der unteren Sozialschicht, bei Migranten und bei Jungen erhöht. Bei Gesamtschülern finden sich besonders hohe Anteile.

58 Einstellungen zu Gewalt: Befürwortung von Gewalt zur Erreichung eines Ziel (instrumentelle Gewalt) *** ,1 *** *** 11,3 *** 12,3 6,7 8,1 % ,2 4,8 5, ,4 20 2,7 18,2 5,3 20,6 3,7 21,6 5 13,6 7,3 9,4 12,6 8,2 11,9 0 Hauptschule Gesamtschule Realschule Gymnasium Junge Mädchen gelegentlich SES niedrig häufig/immer SES mittel SES hoch Migrant Nicht-Migrant Für Hauptschüler und Kinder aus der unteren Sozialschicht ebenso wie Migranten und Jungen ist die Anwendung von Gewalt am ehesten akzeptabel, um ein Ziel zu erreichen.

59 Einstellungen zu Gewalt: situative Gewaltbereitschaft (expressive Gewalt) ,9 11 *** *** 7,8 *** 11,0 *** 11,1 *** 20 7,1 % 7,2 7,0 15 3,5 3,8 4, ,5 16,9 16,5 12,3 22,6 11,4 17,8 14,6 13,8 18,5 14,7 0 Hauptschule Gesamtschule Realschule Gymnasium Junge gelegentlich Mädchen SES niedrig häufig/immer SES mittel SES hoch Migrant Nicht-Migrant Situative Gewaltbereitschaft wird stärker vom Geschlecht als von soziodemographischen Variablen bestimmt. Die Bereitschaft, spontan-situativ Gewalt auszuüben, ist insgesamt stärker ausgeprägt als die instrumentelle Gewaltbereitschaft.

60 Ausblick und Schlussfolgerungen

61 Fazit 14,7% der Kinder und Jugendlichen von 3 bis 17Jahren haben psychische Auffälligkeiten (SDQ). 21,9% der Kinder und Jugendlichen von 3 bis 17Jahren weisen Symptome von Essstörungen auf. Bei insgesamt 4,8% der Kinder und Jugendlichen wurde jemals ADHS festgestellt. Weitere 4,9% der Kinder und Jugendlichen wurden mit dem SDQ zusätzlich als Verdachtsfälle identifiziert. Ein Viertel der Kinder und Jugendlichen in Deutschland waren in den letzten 12 Monaten von Gewalt betroffen. Sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche und solche mit Migrationshintergrund sind stärkeren gesundheitlichen Belastungen ausgesetzt. Das Vorhandensein von psychischen Auffälligkeiten korreliert mit dem Vorhandensein von Schutz- und Risikofaktoren. Stärkste Prädiktoren für psychische Gesundheit sind die personalen Ressourcen, gefolgt von den familiären und den sozialen Ressourcen. Die Doppelbelastung aus sozialer Benachteiligung und gesundheitlichen Defiziten verschlechtert die Zukunftschancen dieser Kinder.

62 Kinder aus sozial benachteiligten bzw. bildungsfernen Familien Kinder mit Migrationshintergrund haben höhere perinatale Risiken werden seltener gestillt rauchen häufiger treiben seltener regelmäßig Sport verbringen mehr Zeit vor dem Bildschirm putzen sich seltener die Zähne sind häufiger Opfer von Verkehrsunfällen tragen seltener Schutzbekleidung (Fahrradhelm...) haben häufiger Übergewicht / Adipositas

63 Kinder aus sozial benachteiligten bzw. bildungsfernen Familien Kinder mit Migrationshintergrund nehmen Kinderfrüherkennungsuntersuchungen seltener wahr Mütter rauchen häufiger während der Schwangerschaft nehmen seltner Arzneimittel ein ernähren sich ungesünder haben seltener Allergien

64 Kinder aus sozial benachteiligten bzw. bildungsfernen Familien und Kinder mit Migrationshintergrund geringere motorische Leistungsfähigkeit zeigen häufiger psychische Auffälligkeiten geringe personale, soziale und familiäre Ressourcen höherer Gewaltbelastung erhöhte Gewaltbereitschaft werden bei vergleichbaren Symptomen seltener dem Arzt vorgestellt

65 Schlussfolgerungen I Gesellschaftliche Maßnahmen: Enge Vernetzung und Kooperation der familienrelevanten Einrichtungen Niedrigschwellige Angebote für schwer erreichbare Eltern aus sog. bildungsfernen Schichten Umwandlung von "Komm"- in "Geh"-Strukturen Ärzte, Mitarbeiter von psychologischen Diensten gehen in die Kindereinrichtungen und auf die Eltern zu Verbesserung der Aus- und Weiterbildung von Lehrern, Erziehern, Sozialarbeitern, Mitarbeiter des Jugendamts und der Jugendhilfe wie Verfahrenspfleger etc. mit dem Schwerpunkt neben der theoretischen Wissensvermittlung vor allem den praktischen Bezug herzustellen. Qualitätsverbesserung der pädagogischen Arbeit durch die Erarbeitung und Umsetzung neuer pädagogischer Konzepte

66 Schlussfolgerungen II Maßnahmen in der Elternberatung: Elternkompetenz stärken, d.h. Eltern in ihrer natürlichen Kompetenz im Umgang mit ihren Kindern unterstützen Wo nötig, Hilfen "auf Augenhöhe" anbieten, d.h. positiven Aspekt der Unterstützung hervorheben, elternunterstützende Institutionen als Stärkung und Hilfe, nicht als Bevormundung oder Entmündigung anbieten, Keine Diskriminierung von "Risikogruppen" durch falsch verstandene Hilfsangebote Maßnahmen, die Kinder betreffend: Die Stärken der Kinder fördern durch entsprechende pädagogische Konzepte Eine gelungene Sozialisation in der Schule kann zu einem Ausgleich der Lebensund Gesundheitschancen beitragen und familiäre Defizite kompensieren. Kindern zu einer sozial akzeptierten Rolle in ihrer Gemeinschaft verhelfen, Ausgrenzungen vermeiden Personale, soziale und familiäre Schutzfaktoren entwickeln und fördern (Förderprogramme in Gemeinschaftseinrichtungen, Aufbau und/ oder Stärkung von Selbstbewusstsein, Mut, Optimismus, Selbstwertgefühl

67 Die sieben Grundbedürfnisse von Kindern (nach T. Berry Brazelton, Stanley I. Greenspan, 2002) 1. Beständige liebevolle Beziehungen 2. Körperliche Unversehrtheit, Sicherheit und Regulation 3. Erfahrungen, die auf individuelle Unterschiede zugeschnitten sind 4. Entwicklungsgerechte Erfahrungen 5. Grenzen und Strukturen 6. Stabile, unterstützende Gemeinschaften und kulturelle Kontinuität 7. Eine sichere Zukunft

68 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Heike Hölling Robert Koch-Institut, Berlin Abteilung Epidemiologie und Gesundheitsberichterstattung Phon: 01888/ oder 3749

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