NÖ RESTMÜLLANALYSE 2005/06. Zusammensetzung des Restmülls. Mit Unterstützung von

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1 Bild: PhotoAlto NÖ RESTMÜLLANALYSE 2005/06 Zusammensetzung des Restmülls Mit Unterstützung von

2 Universität für Bodenkultur Wien Department Wasser Atmosphäre - Umwelt Institut für Abfallwirtschaft O.Univ.Prof.Dipl.Ing.Dr.techn. Peter Lechner Muthgasse 107, A Wien Obersteiner Gudrun, Schneider Felicitas NÖ Restmüllanalysen 2005/06 Studie im Auftrag des NÖ Abfallwirtschaftsvereins unterstützt vom Amt der NÖ Landesregierung und der ARGEV Wien, September 2006 Telefon: (+43-1) Telefax: (+43-1) abf@boku.ac.at Web:

3 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/06 2 Projektleitung: Amt der NÖ Landesregierung Abteilung Umweltwirtschaft und Raumordnungsförderung Landhausplatz 1, Haus 16, 3109 St. Pölten post.ru3@noel.gv.at Projektdurchführung: Institut für Abfallwirtschaft der Universität für Bodenkultur Wien Muthgasse 107, 1190 Wien abf@boku.ac.at

4 VORWORT DI Josef Plank Umweltlandesrat Die Restmüllanalysen 2005/06 werden durchgeführt um die Zusammensetzung des Restmülls zu eruieren, mögliche Veränderungen im Vergleich zu den vorangegangenen Restmüllanalysen zu messen und schließlich Optimierungspotentiale für die getrennte Sammlung zu entwickeln. Die vierten niederösterreichischen Restmüllanalysen haben gezeigt, dass im Restmüll noch große Mengen an biogenen Abfällen, und Papier vorhanden sind. Vor allem der Bereich der biogenen Abfälle im Restmüll wird zukünftig in der Optimierung der getrennten Sammlung eine Schlüsselrolle spielen müssen, denn ca. 15 Masse-Prozent Bioabfälle im Restmüll bedeuten ein Umdenken im Konsumverhalten. Die Analyse-Ergebnisse in diesem speziellen Bereich ergaben, dass nicht nur verdorbene Nahrungsmittel, sondern auch übermäßig viele Produkte mit noch nicht überschrittenen Mindesthaltbarkeitsdatum gefunden wurden. Dies sind eindeutige Beweise der Auswirkungen der modernen Wohlstandsgesellschaft. Grundsätzlich bestehen Zusammenhänge zwischen Lebensumständen und Konsumgewohnheiten und daraus resultierenden Nahrungsmittelabfällen. Durch Bewusstseinsbildung kann ein geändertes Konsumverhalten in Richtung Abfallvermeidung erreicht werden. Ebenso kann durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit der Anteil von biogenen Abfällen im Restmüll verringert werden. Mein Dank gilt der guten Zusammenarbeit und dem Beitrag der Abfallwirtschaftsverbände für das Zustandekommen der Restmüllanalysen 2005/06. Ihr Umweltlandesrat DI Josef Plank

5 RegR Dipl.-Päd. Alfred Weidlich Präsident NÖ Abfallverbände zielbewusst und zukunftsorientiert Das Land Niederösterreich führt seit 1995 mit Unterstützung der NÖ Abfallverbände in regelmäßigen Abständen Restmüllanalysen durch. Die NÖ Restmüllanalysen, die für jeden Abfallverband in gleicher Art und Weise durchgeführt werden, erstrecken sich auf alle NÖ Abfallverbände außer auf den Abfallwirtschaftsverband Neunkirchen, der ein anderes System hat. Ziel der Restmüllanalysen ist es, Aufschlüsse über die Zusammensetzung des Mülls zu bekommen, um so die Effizienz der getrennten Sammlung überprüfen zu können und den Anteil an Verpackungsmaterial und Bioabfällen im Restmüll zu ermitteln. Die Ergebnisse der Analyse zeigen die Veränderungen gegenüber den vorangegangenen Analysen auf und ermöglichen Rückschlüsse auf das Konsumverhalten der NÖ BürgerInnen. Vorrangig dienen die Restmüllanalysen aber als Grundlage für die zukünftige abfallwirtschaftliche Planung sowie zur Ermittlung weiterer Vermeidungs- und Verwertungsmöglichkeiten. An den nunmehr vierten NÖ Restmüllanalysen 2005/2006 hat sich auch die ARGEV beteiligt, um Aussagen über die Auswirkungen der Änderungen in der Leichtverpackungssammlung (Umstellung auf reine Plastikflaschen- bzw. Plastikflaschen- und Dosensammlung), die von einem Teil der NÖ Abfallverbände bereits umgesetzt wurde, zu bekommen. Im Namen der NÖ Abfallverbände danke ich Herrn Umweltlandesrat DI Josef Plank und der Abteilung Umweltwirtschaft und Raumordnungsförderung (RU3) des Amtes der Nö Landesregierung sowie der ARGEV für die fachliche und finanzielle Unterstützung dieser Studie, die eine wichtige Grundlage für die Arbeit der NÖ Abfallverbände vor Ort darstellt. RegR Dipl.-Päd. Alfred Weidlich Präsident des NÖ Abfallwirtschaftsvereines

6 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/06 3 INHALTSVERZEICHNIS 1 EINLEITUNG UND ZIEL VORGEHENSWEISE SCHICHTENBILDUNG Allgemeines zur Schichtenbildung Indikatoren für die Schichtenbildung Anzahl der Schichten Unterschiede zu bisherigen Analysen Kriterien zur Clusterbildung Anzahl Schichten Darstellung der gewählten Schichten Stichprobenplanung SORTIERFRAKTIONEN DES RESTMÜLLS Einteilung in Sortierfraktionen Beschreibung der Sortierfraktionen Papier und Kartonagen Glas Kunststoffe Materialverbunde Metalle Biogene Abfälle Hygienewaren Textilien Holz Elektro- und Elektronikaltgeräte Problemstoffe Sonstige Abfälle Inertstoffe Siebfraktionen DURCHFÜHRUNG DER SORTIERANALYSEN Probenahme Sortierstandorte und -termine Ablauf der Sortierung Brenn- und Heizwert Allgemeines Probennahme, Aufbereitung und Analyse im Labor ERGEBNISSE Zusammensetzung des Restmülls in Niederösterreich Überblick Vergleich Sommer- und Winteranalysen Ergebnisse nach Schichten Die Siebfraktion Zusammensetzung des Restmülls auf Verbandsebene Vergleich der relativen Müllzusammensetzung in den Verbänden Vergleich des absoluten Abfallaufkommens und dessen Zusammensetzung in den Verbänden... 58

7 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/ Erfassungsgrad von Altstoffen und biogenen Abfällen Ergebnisse nach Leichtverpackungsentsorgungskonzept Nahrungsmittel im Restmüll Wassergehalt der Siebfraktion Brenn- und Heizwert des Restmülls Brenn- und Heizwert nach Schichten nach Leichtverpackungssammelkonzept Rechnerische Ermittlung des Heizwerts VERGLEICH ZU ANDEREN SORTIERANALYSEN Vergleich mit Ergebnissen früherer niederösterreichischer Analysen Vergleich zu den Ergebnissen aus anderen Bundesländern OPTIMIERUNGSPOTENTIALE UND SCHLUSSFOLGERUNGEN ZUSAMMENFASSUNG Vorgehensweise Restmüllzusammensetzung Anteile an Altstoffen im Restmüll Anteile an Kunststoffen im Restmüll Anteile an Nahrungsmitteln im Restmüll Vergleich zu anderen Sortieranalysen Optimierungspotentiale und Schlussfolgerungen LITERATURVERZEICHNIS ANHANG Allgemeines zur Methode für die Schichtenbildung Mögliche Indikatoren für die Schichtenbildung Anzahl der Schichten Verbandsdaten Unterfraktionen in Masse-% Auflistung der Proben nach Verband, Gemeinde, Größe und Anzahl Mittlere Dichte pro Verband und Schicht mit Probenanzahl und sortiertem Volumen Mittlere Dichte pro Gemeinde mit Probenanzahl Organisatorisches Sortierstandorte Probenbereitstellung

8 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/ Einleitung und Ziel Restmüllsortieranalysen werden in Niederösterreich seit 1995 im Abstand von drei bis vier Jahren durchgeführt, die letzte Analyse fand im Jahr 2001/2002 statt. Die Sortieranalysen werden herangezogen, um den Ist-Zustand der Zusammensetzung des Restmülls aus Haushalten in den einzelnen Abfallwirtschaftsverbänden sowie dessen Veränderung im Vergleich zu vorangegangenen Untersuchungen zu beschreiben. Die diesjährige Analyse soll zusätzlich auch Informationen über mögliche Optimierungsansätze und Auswirkungen der in einigen niederösterreichischen Verbänden bereits umgesetzten Änderung der Leichtverpackungssammlung liefern. Ein weiterer Schwerpunkt der Restmüllsortierung 2005/2006 liegt im Bereich Lebensmittel. Nachdem verschiedene Studienergebnisse (vgl. Wassermann und Schneider, 2003) allgemein auf einen hohen Anteil an nicht verbrauchten Lebensmitteln im Restmüll von Haushalten hinweisen, sollen im Rahmen der vorliegenden Studie entsprechende Daten für Niederösterreich beschafft werden. Die Untersuchung erstreckt sich auf alle Abfallwirtschaftsverbände in Niederösterreich mit Ausnahme des Verbandes Neunkirchen und der verbandsfreien Gemeinden. Ziel der Restmüllanalysen 2005/2006 ist es, - Aussagen über die Zusammensetzung des zu behandelnden Restmülls nach Masse und Volumen zu treffen, - die Qualität und Wirksamkeit der getrennten Sammlung festzustellen, - den Anteil der Verpackungs- und biogenen Abfälle im Restmüll zu erfassen, - weitere Vermeidungs- und Verwertungspotentiale zu ermitteln, - Veränderungen gegenüber den Ergebnissen der bisher durchgeführten Restmüllanalysen aufzuzeigen und - aus den gewonnenen Ergebnissen Ziele und Maßnahmen der zukünftigen abfallwirtschaftlichen Planung ableiten zu können.

9 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/ Vorgehensweise Die Analysen wurden für jeden einzelnen Abfallverband in gleicher Art und Weise durchgeführt. Um einen repräsentativen Querschnitt über den Jahresverlauf zu erhalten, wurden insgesamt zwei Probenahmetermine für die Sortierungen vorgesehen, einer im Sommer 2005 (außerhalb der Heizperiode) und einer im Winter 2006 (innerhalb der Heizperiode). Der im Folgenden skizzierte Ablauf der Sortieranalyse folgt der ÖNORM S bis 4 "Sortieranalyse von Abfällen". Um die Ergebnisse der diesjährigen Studien mit jenen der vorangegangenen Studien möglichst vergleichbar zu erhalten, wurde zunächst die Vorgehensweise bei der letzten Restmüllsortierung 2001/2002 (Hauer et al., 2002) recherchiert. In Anlehnung an die Unterlagen der Sortierung 2001/2002, den Forderungen im Leistungsverzeichnis und eigenen Überlegungen wurden im Anschluss die Kriterien für die Schichtenbildung festgelegt. Für die Berechnung der Cluster für die Schichten mussten verschiedene demographische und wirtschaftliche Kenndaten für jede betroffene Gemeinde erhoben werden. So wurden z.b. die Kaufkraftkennzahlen für Haushalte auf Gemeindeebene angekauft (GfK Fessel, 2005), statistische Daten zu den einzelnen Gemeinden aufbereitet und die Art des verwendeten Kunststoffsammelsystems pro Gemeinde ermittelt. Auf Basis dieser Daten wurden mittels der Statistik Software SPSS 11.0 unterschiedliche Varianten der Schichtenbildung durchgerechnet, auf Sinnhaftigkeit überprüft und in Abstimmung mit den Schichten aus der Analyse 2001/2002 eine endgültige Schichtenbildung vorgenommen. Parallel dazu wurden die Abfuhrpläne der Gemeinden für Restmüll besorgt und aufbereitet. Gleichzeitig wurde mit den einzelnen Verbänden und den möglichen Sortierstandorten Kontakt aufgenommen, um erste Informationen über die Sortieranalysen weiterzugeben. Für die Sommersortierung wurden fünf Sortierstandorte festgelegt, jedem wurden die umliegenden Verbände entsprechend zugeordnet. Um den Transport der Abfallproben für die Verbände zu erleichtern, wurden für die Wintersortierung sieben Sortierstandorte ausgewählt, zusätzlich konnten sich die Verbände aussuchen, zu welchen Sortierstandorten die Proben geliefert werden sollten. Aus der Schichtenzugehörigkeit der einzelnen Gemeinden und deren Abfuhrplänen wurde unter Berücksichtigung des zugeordneten Sortierstandortes und der möglichen Sortierleistung pro Tag ein Stichprobenplan erstellt. Jeder Behälter stellt eine Probe dar, dem eine eindeutige Codierung zugewiesen wurde. Die entsprechenden Informationen wurden an die Verbände weitergegeben. Die Probenbereitstellung (Probennahme, Kennzeichnung und Transport) wurde von den jeweiligen Abfallverbänden übernommen. Es wurde darauf geachtet, dass die Stehzeiten der Behälter bei den Sortierstandorten möglichst kurz gehalten werden konnten. Gleichzeitig mit der Erstellung des Probenahmeplans wurden die notwendigen Sortierfraktionen anhand des Leistungsverzeichnisses, der gesetzlicher Grundlagen und den Einteilungen bei den vorangegangenen Studien festgelegt. Nach Abschluss der Vorbereitungen wurde der Zeitplan fixiert, die Unterlagen für die Sortierung erstellt (Protokolle, Kontrolllisten etc.) und schließlich die händischen Sortieranalysen an den einzelnen Standorten in Niederösterreich durchgeführt.

10 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/06 7 Während der Sortierung wurden Photos von Proben und Fraktionen angefertigt sowie entsprechende Proben für Heizwert- und Wassergehaltsbestimmung zurückgestellt. Die Eingabe der Sortierprotokolle erfolgte in die Software Excel, nach einer Reihe von Plausibilitätskontrollen wurde die Auswertung der Daten mit der Software SPSS 11.0 durchgeführt. Die Aufbereitung der Daten in Form von Grafiken und Tabellen erfolgte ebenfalls mittels MS Excel sowie SPSS 11.0.

11 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/ Schichtenbildung 3.1 Allgemeines zur Schichtenbildung Laut Leistungsverzeichnis sollten drei bis vier sozio-ökonomisch unterschiedliche Siedlungsgebiete beprobt werden, das bedeutet, alle betroffenen Gemeinden müssen nach festzulegenden Kriterien unterteilt (geschichtet, geclustert) werden. Die festzulegenden Kriterien müssen die Gemeinden in einem bestimmten Bereich gut charakterisieren, leicht verfügbar sein und im Anschluss eine Gruppierung von Gemeinden mit ähnlichen Charakteristiken zu einer Gruppe (Schicht, Cluster) ermöglichen. Einerseits soll jede Gruppe (Schicht, Cluster) für sich homogene Eigenschaften bezüglich der gewählten Indikatoren haben, andererseits jedoch klar von der Charakteristik der anderen Gruppen unterschieden werden können. Für die vorliegende Untersuchung wurden folgende das Abfallaufkommen und die Abfallzusammensetzung beeinflussende Faktoren in einem ersten Schritt für die Ermittlung der Schichten in Erwägung gezogen. - Siedlungsdichte Indikator für die Siedlungsstruktur. Die Siedlungsdichte bezieht die Wohnbevölkerung auf die Fläche des Dauersiedlungsraumes und gibt deshalb ein besseres Bild von der Siedlungsstruktur als die Bevölkerungsdichte, der die gesamte Katasterfläche zugrunde liegt. - Beschäftigte am Arbeitsort nach Wirtschaftssektoren (primärer, sekundärer, tertiärer Sektor) Indikator für die Wirtschaftsstruktur. Die Beschäftigten am Arbeitsort ergeben sich rechnerisch aus den Beschäftigten am Wohnort minus Auspendler plus Einpendler. Der primäre Sektor entspricht der Land- und Forstwirtschaft, der sekundäre dem verarbeitenden Gewerbe und der Industrie und der tertiäre Sektor beinhaltet Dienstleistungsunternehmen. - Haushaltsgröße Indikator für die Haushaltsstruktur, Anzahl Kinder - Relative Kaufkraft pro Kopf der Wohnbevölkerung Wohlstandsindikator der privaten Haushalte - Anteil der Akademiker und Maturanten an der Wohnbevölkerung Indikator für die Bildungsstruktur. Der Zusammenhang von umweltrelevanten Verhalten und Bildung wurde wiederholt nachgewiesen. - spezifische Restmüllmenge aus Haushalten Indikator für das Restmüllaufkommen einer Region - Altersstruktur nach 3 Altersklassen Die Altersstruktur gibt besser als z.b. die durchschnittliche Haushaltsgröße einen Hinweis auf die Bedeutung von jungen Haushalten, Kindern und davon abhängig Konsum- und Entsorgungsgewohnheiten. Nähere Informationen zur Methode der Schichtenbildung sind im Anhang zu finden.

12 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/ Indikatoren für die Schichtenbildung Die oben genannten Indikatoren wurden für die Gemeinden Niederösterreichs statistisch ausgewertet und die Ergebnisse als Basis für die endgültige Auswahl der Indikatoren für die Schichtenbildung herangezogen. Um bei der Schichtenbildung eine Überbetonung einzelner, mit anderen Indikatoren zusammenhängender Indikatoren und damit eine Verzerrung der Ergebnisse zu vermeiden, wurde bei Vorliegen zweier stark korrelierender Indikatoren eine Auswahl getroffen, sodass nur einer der Indikatoren berücksichtigt wurde. So wurde z.b. aufgrund einer Korrelation zwischen dem Anteil der Beschäftigten im primären und jenem im sekundären Sektor für die endgültige Clusteranalyse nur mehr der Anteil der Beschäftigten im primären Sektor berücksichtigt. Für die Unterteilung in Siedlungsgebiete mit sozio-ökonomischen Unterschieden wurden damit letztlich folgende Parameter für die Schichtung herangezogen: Kaufkraftkennziffer je Einwohner (2005) Siedlungsdichte Haushaltsgröße Anteil Beschäftigte im primären Sektor (Land- und Forstwirtschaft) Nähere Informationen zu möglichen Indikatoren für die Schichtenbildung sind im Anhang zu finden. 3.3 Anzahl der Schichten Als Ergebnis der Clusterbildung wurden drei sozio-ökonomische Schichten festgelegt, die wie folgt charakterisiert werden können: Schicht 1: städtisches Gebiet (Suburban bis Urban) Schicht 2: ländliches Gebiet (Streusiedlung mit Zentrum) Schicht 3: ländliches Gebiet in Streulage; stark landwirtschaftlich geprägt St. Pölten wurde von vornherein nicht als eigene Schicht angesehen, eine spezifische Ausweisung der Ergebnisse für die Hauptfraktionen ist jedoch in Kapitel 6 enthalten. Nähere Informationen zur gewählten Anzahl der Schichten sind im Anhang zu finden. 3.4 Unterschiede zu bisherigen Analysen Kriterien zur Clusterbildung Indikatoren früherer Sortieranalysen (Hauer et al., 2002) waren: Anteil landwirtschaftlich genutzter Gebäude Anteil gewerblich genutzter Gebäude Anteil Wohngebäude Verhältnis Anzahl Arbeitsstätten zu Einwohner Siedlungsdichte Kaufkraft

13 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/06 10 Neben den Indikatoren Siedlungsdichte und Kaufkraft, welche wie bei den bisherigen Analysen als Clusterkriterium verwendet wurden, wurde in der vorliegenden Analyse als zusätzlicher Parameter die Haushaltsgröße herangezogen. Die für vorangegangene Restmüllanalysen verwendeten Parameter "Anteil der landwirtschaftlichen bzw. gewerblich genutzten Gebäude" wurde durch den Anteil der im primären bzw. sekundären Sektor beschäftigten Personen ersetzt, da die Personen als Abfallverursacher anzusehen sind und somit eine spezifischere Clusterabgrenzung zu erwarten ist. Nachdem der Parameter "Anteil der im primären Sektor beschäftigten Personen" mit dem Parameter "Anteil der im sekundären Sektor beschäftigten Personen" stark korreliert, wurde in weiterer Folge nur mehr der Parameter "Anteil der im primären Sektor beschäftigten Personen" berücksichtigt. Ein tabellarischer Vergleich der unterschiedlichen Indikatoren vorangegangener Restmüllanalysen und der vorliegenden Untersuchung ist in Tab. 1 dargestellt. Kriterien nach Hauer et al. (2002) Anteil landwirtschaftl. genutzter Gebäude Anteil gewerblich genutzter Gebäude - Anteil Wohngebäude - Verhältnis Arbeitsstätten zu Einwohner - Siedlungsdichte Kaufkraft Kriterien der vorliegenden Studie Anteil Beschäftigte im primären Sektor Siedlungsdichte - Haushaltsgröße Kaufkraftkennziffer je Einwohner (2005) Tab. 1: Gegenüberstellung der Schichtungsindikatoren von früheren mit der vorliegenden Analyse Anzahl Schichten Schichten früherer Sortieranalysen (Hauer et al., 2002) waren: Schicht 1: Ländliches Gebiet Schicht 2: Siedlungsgebiet Schicht 3: Regionale Zentren mit ausgeprägter Gewerbestruktur Schicht 4: Städte bzw. Industriegemeinden Schicht 5: St. Pölten Die Clusteranalyse der vorliegenden Untersuchung mit den in Kapitel 3.2 angegebenen Indikatoren ergab, dass eine Unterteilung in drei Schichten zielführender ist, da eine mögliche vierte Schicht lediglich aus 10 Gemeinden bestehen würde. Nähere Informationen zu den Ergebnissen bezüglich Anzahl der Schichten sind im Anhang zu finden. Die Analysen der Ergebnisse ließen ebenso wie die vorhergegangene Clusteranalyse keinen Grund für die Einführung einer zusätzlichen Schicht für St. Pölten erkennen. Ergebnisse der Hauptfraktionen werden jedoch im vorliegenden Bericht für die Landeshauptstadt in Kapitel 6 ausgewiesen.

14 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/06 11 Eine Gegenüberstellung der verwendeten Schichten in vorangegangenen und der vorliegenden Studie (Vorsicht: umgekehrte Nummerierung!) ist in Tab. 2 zusammengefasst. Schicht 5 St. Pölten Hauer 2002 BOKU 2005 Schicht 4 Städte bzw. Industriegemeinden Schicht 3 Regionale Zentren mit ausgeprägter Gewerbestruktur Schicht 2 Siedlungsgebiet Schicht 1 Ländliches Gebiet Schicht 1: städtisches Gebiet (Suburban bis Urban) Schicht 2: ländliches Gebiet (Streusiedlung mit Zentrum) Schicht 3: ländliches Gebiet in Streulage; stark landwirtschaftlich geprägt Tab. 2: Gegenüberstellung Schichten früherer Sortieranalysen mit aktuell verwendeten Schichten 3.5 Darstellung der gewählten Schichten Abb. 1 zeigt die räumliche Verteilung der zu den drei Schichten zugeordneten Gemeinden über das Bundesland Niederösterreich. In Tab. 3 sind die jeweiligen Werte der einzelnen Schichten für die festgelegten Indikatoren sowie der Mittelwert für das gesamte Landesgebiet zusammengestellt. Tab. 4 enthält weitere Eigenschaften der drei Schichten, wobei die Landeshauptstadt St. Pölten extra hervorgehoben ist. In Tab. 4 finden sich auch so genannte "Ausreißer" die im Vorfeld der Clusteranalyse identifiziert wurden. Ausreißer sind Objekte, die im Vergleich zu den übrigen Objekten eine vollkommen anders gelagerte Kombination an Merkmalsausprägungen aufweisen und dadurch von allen anderen Objekten weit entfernt liegen. Sie führen dazu, dass das Erkennen der Zusammenhänge zwischen den übrigen Objekten erschwert wird und Verzerrungen auftreten, weshalb sie von der weiteren Schichtenbildung ausgeschlossen wurden. Näheres zum Ausschlussverfahren ist im Anhang nachzulesen. Kaufkraft [%] Siedlungsdichte [EW/ha] Haushaltsgröße [EW/HH] Anteil Beschäftigte im primären Sektor [%] Schicht ,9 2,4 5 Schicht ,2 2,6 18 Schicht ,7 3,0 38 Durchschnitt NÖ 96 1,9 2,7 21 Tab. 3: Mittelwerte der Schichtungskriterien für die einzelnen Schichten

15 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/06 12 Schicht 1 Schicht 2 Schicht 3 Abb. 1: Verteilung der Schichten über das Landesgebiet von Niederösterreich Gesamtanzahl der Einwohner Anzahl Gemeinden Anzahl Einwohner im Durchschnitt St. Pölten Schicht 1 (ohne St. Pölten) Schicht Schicht Ausreißer davon Mödling andere Tab. 4: Kennzahlen für die einzelnen Schichten und die aufgrund des Clusterergebnisses nicht berücksichtigten Gemeinden Im Rahmen der vorliegenden Stichprobenplanung sind in einzelnen Verbänden nicht alle Schichten vertreten. Dies scheint jedoch v.a. bei Betrachtung der räumlichen Lage der Verbände nicht weiter überraschend. Das Fehlen von stark landwirtschaftlich geprägten Gebieten im Verband Schwechat ist ebenso nachvollziehbar wie das Fehlen von urbanem Gebiet im Verband Zwettl oder Laa an der Thaya. Tab. 5 zeigt einen Überblick über die Anzahl der jeweiligen Schichten je Verband.

16 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/06 13 Amstetten Baden Bruck a.d.leitha Gänserndorf Gmünd Hollabrunn Horn Klosterneuburg Korneuburg Krems Land Krems Stadt Laa a.d.thaya Schicht Schicht Schicht Gesamt LH St. Pölten Lilienfeld Melk Mistelbach Mödling Scheibbs Schwechat St. Pölten Land Tulln Waidhofen a.d.thaya Wolkersdorf Wr. Neustadt Zwettl Tab. 5: Anzahl der Gemeinden in den jeweiligen Schichten je Verband. Gelb hinterlegt wurden Verbände mit fehlender urbaner Schicht, hellblau hinterlegt wurden Verbände mit fehlender ruraler Schicht, grau hinterlegt wurden rein städtische Verbände 3.6 Stichprobenplanung Aufgrund der teilweise sehr großen Abfuhrintervalle (z.t. sogar über vier Wochen) können nicht alle Gemeinden gleichermaßen beprobt werden. Es wurde versucht, eine repräsentative Auswahl bezüglich der Schichten je Gemeinde zu treffen.

17 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/ Sortierfraktionen des Restmülls Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die getroffene Einteilung der Sortierfraktionen, eine Beschreibung mit Beispielen der einzelnen Fraktionen sowie Photos der Fraktionen. 4.1 Einteilung in Sortierfraktionen Die Festlegung der Sortierfraktionen erfolgte bereits durch den Auftraggeber innerhalb der Anbotsunterlagen im Leistungsverzeichnis. Eine Aufstellung der Hauptund Unterfraktionen ist in Tab. 6 angegeben. Die Einteilung der diesjährigen Fraktionen ist nicht immer deckungsgleich mit jener der letzten Sortierung aus dem Jahr 2001/2002. Gründe dafür sind Veränderungen der rechtlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen, wie die neue Elektroaltgeräteverordnung (EAG-VO) oder die teilweise bereits erfolgte Umstellung der Kunststoffsammlung, aber auch zusätzliche Fragestellungen, wie das Ansteigen von Lebensmitteln im Restmüll von Haushalten. Diese Veränderungen haben zur Folge, dass einige Produktgruppen von ihrer bisherigen Zugehörigkeit in andere Fraktionen wechseln bzw. innerhalb der gleichen Hauptfraktionen zu einer anderen Unterfraktion gerechnet werden. Unverändert bleiben die Hauptfraktionen Glas, Metalle, Hygienewaren, Holz, inerte Abfälle und die Siebfraktionen. Veränderte Unterfraktionen bei gleichen Hauptfraktionen ergeben sich in den Kategorien - Papier und Kartonagen, wo jetzt Papierverpackungen und Verpackungen aus Karton getrennt angegeben werden, - Textilien, welche jetzt in Verpackungen und Nichtpackungen unterteilt werden, - Kunststoffe, wo statt früher in drei jetzt in sechs Unterfraktionen in mehrere Verpackungsgruppen geteilt wird, - Materialverbunde, bei denen die Getränkeverbundkartons extra angegeben werden. Verschiebungen zwischen Hauptfraktionen ergeben sich zwischen folgenden Kategorien und zwar bei - biogenen Abfällen, bei denen jetzt in Lebensmittel - Zubereitungsreste, Lebensmittel - Speisereste, originale Lebensmittel, angebrochene Lebensmittel und organische Abfälle ohne Lebensmittel unterteilt werden und somit gegenüber der Sortieranalyse 2001/2002 auch die Mengen der Fraktion sonstige Abfälle biogen (z.b. Fleisch, Wurst) aus der Hauptfraktion sonstige Abfälle enthalten, und den Fraktionen - Elektro- und Elektronikaltgeräte und Problemstoffe, da nach der neuen EAG-VO Leuchtstofflampen und Energiesparlampen nicht mehr zu den Problemstoffen, sondern zur Kategorie 5 Beleuchtungskörper der Elektround Elektronikaltgeräte zählen.

18 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/06 15 Hauptfraktion Papier und Kartonagen Glas Kunststoffe Materialverbunde Metalle Biogene Abfälle Hygienewaren Textilien Holz Elektro- und Elektronikaltgeräte Problemstoffe Sonstige Abfälle Inertstoffe Siebfraktion Unterfraktion Papierverpackungen Zeitungen, Druckerzeugnisse Kartonagen sonstiges Papier (Nichtverpackungen) Glas Verpackungen sonstiges Glas (Nichtverpackungen) Getränkeflaschen sonstige Kunststoffflaschen Kübel und Kanister Kunststofffolien und Säcke (Verpackungen) sonstige Kunststoffverpackungen sonstige Kunststoffe Getränkeverpackungen Verbundstoffe sonstige Verpackungen Verbundstoffe sonstiger Materialverbund (Nichtverpackungen) Metallverpackungen (Getränke/Konserven) Fe-Metalle (Nichtverpackungen) Nicht-Fe-Metalle (Nichtverpackungen) Lebensmittel - Zubereitungsreste Lebensmittel - Speisereste originale Lebensmittel angebrochene Lebensmittel organische Abfälle ohne LM Einwegwindeln sonstige Hygienewaren Textilien Verpackung Textilien Nichtverpackung Holz Verpackungen sonstiges Holz HH-Kleingeräte, elektr. Werkzeug + Spielzeug IT- und Telekommunikation sonstige EAGs Altmedikamente sonstige Problemstoffe Leder, Gummi, etc. Asche, Steine, mineralische Bestandteile < 40 mm < 20 mm Tab. 6: Sortierfraktionen nach Haupt- und Unterfraktionen

19 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/ Beschreibung der Sortierfraktionen Papier und Kartonagen Die Hauptfraktion Papier und Kartonagen wurde in vier Unterfraktionen unterteilt: - Papierverpackungen Beispiele: Einwickelpapier (unbeschichtet), Papiersäcke, Packpapier - Zeitungen, Druckerzeugnisse (Abb. 2) Beispiele: Zeitschriften, Straßenkarten, Zeitungen, Kalender, Bücher, Kataloge, Romane, Werbeprospekte - Kartonagen Beispiele: Schachteln und Kartons einseitig beschichtete Kartons, Trays für Dosen, Spielekartons, Rollenkerne von Toilettenpapier, Puzzleteile, Mappen, Ladenboxen, Bierdeckel - Sonstiges Papier (Nichtverpackungen) Beispiele: Korrespondenzen, Schulhefte, Kuverts, Papiereinwegtischtücher Abb. 2: Unterfraktion Zeitungen und Druckerzeugnisse Glas Bei Glas wurde weiter in Verpackungen und Nichtverpackungen unterteilt: - Glas Verpackungen (Abb. 3) Beispiele: Flaschen, Konservengläser, Parfumflakons, Deodorantfläschchen, Medizinfläschchen, Grablichtglas - Sonstiges Glas (Nichtverpackungen) Beispiele: Fensterscheibe, Trinkglas, Vase, Glasgeschirr

20 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/06 17 Abb. 3: Glasverpackungen Kunststoffe Insgesamt sechs Unterfraktionen sind unter der Hauptfraktion Kunststoffe zu finden, wobei sich gelegentlich Schwierigkeiten bei der Trennung der Unterfraktionen Flaschen und Kanister ergaben: - Getränkeflaschen (Abb. 4, links oben) Beispiele: Mineral, Saft, Limonaden, Dicksaft, Dreh und Trink, Joghurtdrink - Sonstige Kunststoffflaschen Beispiele: Speiseöl, Essig, Körperpflegemittel, Putzmittel, Motoröl, Ketchup, Saucen, Waschmittel - Kübel und Kanister (Abb. 4, rechts oben) Beispiele: Frostschutzmittel, destilliertes Wasser, Farben, Joghurt-, Marmeladeküberl - Kunststofffolien und Säcke Verpackungen (Abb. 4, links unten) Beispiele: Lebensmittelfrischhaltefolien (mit Etikett), Schrumpffolien, Tragetaschen, Putzereisack, Obst-, Gemüsesackerl, Blumenfolie - Sonstige Kunststoffverpackungen (Abb. 4, rechts unten) Beispiele: Tuben, Joghurtbecher, Salatbehälter, Einweggeschirr, Trinkhalme, Kartuschen für Silikon, Schneekettenbehälter, Fotokoffer, Schraubverschlüsse, Styroportassen, -ecken, -chips, Videokassetten-, CD-hülle, Besteckkoffer, Verbandskasten, Werkzeugkoffer, Obst-, Gemüsenetze, Anhänger von Bananen od. Krawatten, Eisbox, Überraschungseikapsel, Filmdose, Tintenpatronen, Einwegrasiererschutzkappe - Sonstige Kunststoffe Beispiele: Abdeckplanen, Agrarfolien, Baufolien, Müllsäcke, Aktenhüllen, Haushaltsfrischhaltefolie, Baustyropor, Spielzeug, Schläuche, Rohre, Folieneinweghandschuhe, Einwegtischtücher, Gehäuse von Kugelschreibern, Blumentöpfe, Blumen-Pflanztasse, Scheibenkratzer, Gießkanne

21 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/06 18 Abb. 4: PET-Getränkeflaschen (links oben), Kunststoffkanister (rechts oben), Folien (links unten), sonstige Kunststoffverpackungen (rechts unten) Materialverbunde Bei der Hauptfraktion Materialverbunde wird in drei Kategorien unterteilt: - Getränkeverpackungen Verbundstoffe Beispiele: Getränkeverbundkarton für Milch, Molke, Limonaden, Wein, Saft, Trinkpudding, Paradeissoß - sonstige Verpackungen Verbundstoffe (Abb. 5) Beispiele: Blister-Verpackungen (z.b. Durchdrück-Packungen für Medikamente, Süßigkeiten); metallbeschichtete Beutel (insbesondere alubeschichtet, z.b. Kaffeebeutel); ein- und zweiseitig beschichtete/laminierte/kaschierte Materialien; Zigarettenschachteln - Sonstiger Materialverbund (Nichtverpackungen) Beispiele: CD

22 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/06 19 Abb. 5: Sonstige Verbundverpackungen Metalle Die Hauptfraktion Metalle wurde in drei Unterkategorien geteilt, wobei die Zuordnung zu den beiden Nichtverpackungsfraktionen mittels Magnet getroffen wurde: - Metallverpackungen (Getränke/Konserven) (Abb. 6, links) Beispiele: Menüschalen, Dosen, Konserven, Metallverschlüsse, Tuben, Kronenkorken, Einweggeschirr, Schreibwarenboxen, Tiegel, Druckgaskapseln für Schlagobers od. Soda, Metallfolie als Verpackung, Teelichter - Fe-Metalle (Nichtverpackungen) (Abb. 6, rechts) Beispiele: magnetisches Besteck, Geschirr, Töpfe, Scheren, Draht, Werkzeug, Nägel, Schrauben, Türbeschläge, -schlösser, Sägeblätter, Drahtwaschl, Profile - Nicht-Fe-Metalle (Nichtverpackungen) Beispiele: nichtmagnetisches Besteck, Geschirr, Töpfe, Scheren, Draht, Werkzeug, Nägel, Schrauben, Grilltassen, Buntmetalle, Münzen, Alufolien

23 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/06 20 Abb. 6: Metallverpackungen (links), Eisen-Nichtverpackungen (rechts) Biogene Abfälle In dieser Hauptfraktion wurden zusätzlich zu den Angaben im Leistungsverzeichnis noch eigene Unterfraktionen für weggeworfene Lebensmittel eingeführt. Dies sollte eine Unterscheidung in unangetastete, also originalverpackte, und angebrochene Lebensmittel ermöglichen. Schwierigkeiten bei der Zuordnung zu den beiden Kategorien ergeben sich bei offen gekauften Lebensmitteln, wo bei der Sortierung nicht nachvollzogen werden kann, ob ein einzelnes Stück nun einzeln gekauft wurde, also noch original ist, oder ob es in einer größeren Packung enthalten war, welche angebrochen wurde. Ein oftmals auftretendes Beispiel dazu ist eine Semmel. Einzelne Semmel(n) wurde(n) zur Fraktion angebrochene Lebensmittel zugeordnet, wenn eine zugehörige Verpackung gefunden wurde. Ohne entsprechende Verpackung wurde die Semmel zu originale Lebensmittel sortiert. Analoges gilt z.b. auch für loses Obst und Gemüse. Es wurden unterschieden: - LM-Zubereitungsreste (Abb. 7, links oben) alles was beim Putzen und bei der Zubereitung von Obst, Gemüse und Fleisch anfällt, nicht essbare Bestandteile der Lebensmittel Beispiele: Knochen, ungenießbare Schalen, Salatstrunk, Kaffeesud, Teebeutel - LM-Speisereste (Abb. 7, rechts oben) klassische Tellerreste, übrig gebliebene Portionen von Fertiggerichten Beispiele: gekochte Spagetti, angebissene Brotscheibe - originale Lebensmittel (Abb. 7, links unten) unbeschädigte Verpackung mit Inhalt bzw. einzelne ganze Lebensmittel ohne Verpackung Beispiele: ganze Ananas, ungeöffnete Topfenpackerln, Fertiggerichte, ganze Koteletts, ganzer Eierkarton - angebrochene Lebensmittel (Abb. 7, Mitte unten) halbvolle Packungen, angeschnittene Lebensmittel Beispiele: viertel Laib Brot, halbvolle Milchpackung - Organische Abfälle ohne Lebensmittel (Abb. 7, rechts unten) Beispiele: Zweige, Blumen, Gras, Laub, Kleintierstreu (nicht mineralisch), Blumenerde, Federn

24 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/06 21 Abb. 7: Zubereitungsreste (links oben), Speisereste (Spiegelei, rechts oben), originales Lebensmittel (links unten), angebrochene Lebensmittel (Mitte unten), organische Abfälle (rechts unten) Zu beachten ist, dass nicht alle Bestandteile der neuen Unterfraktionen für Biotonnen geeignet sind, da auch die Lebensmittelverpackungen der Fraktion originale Lebensmittel zugeordnet wurden Hygienewaren Diese Hauptfraktion wurde in zwei Unterkategorien unterteilt: - Einwegwindeln (Abb. 8, links) Kinder- und Erwachsenenwindeln - Sonstige Hygienewaren (Abb. 8, rechts) Beispiele: Küchenrolle, Wattepads, Taschentücher, Papierhandtücher, Servietten, Toilettenpapier, Wattestäbchen, Damenhygienewaren

25 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/06 22 Abb. 8: Kindereinwegwindeln (links), sonstige Hygiene (rechts) Textilien In dieser Hauptfraktion wurde eine weitere Unterteilung in Verpackung und Nichtverpackung getroffen: - Textilien Verpackung Beispiele: Jutesäcke, Stoffbeutel für Schuhe od. Unterwäsche - Textilien Nichtverpackung (Abb. 9) Beispiele: Bekleidung, Strumpfhosen, Fetzen, Heimtextilien, Bettwäsche Abb. 9: Textilien Nichtverpackung

26 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/ Holz Analog zur Fraktion Textilien wurde bei Holz ebenfalls eine Trennung in Verpackung und Nichtverpackung durchgeführt: - Holz Verpackungen (Abb. 10) Beispiele: Steigen, Kisten, Paletten, Holzwolle, Essstäbchen, Eisstangerl, Grillspieße, Flaschenkorken - Sonstiges Holz (Abb. 10) Beispiele: Gegenstände aus Holz, Spanplatten, Zahnstocher, Schnitzereien, Holzspielzeug, Bretter, Pfosten Abb. 10: Holz aller Unterfraktionen aus der Nachsortierung der Fraktion 20 bis 40 mm Elektro- und Elektronikaltgeräte Entsprechend der zu erwartenden Geräte wurden in dieser Hauptkategorie folgende Unterfraktionen unterschieden: - Haushaltskleingeräte, elektrisches Werkzeug und Spielzeug (Abb. 11, links) Beispiele: Bügeleisen; Toaster; Friteusen; Mühlen, Kaffeemaschinen; elektrische Messer; Haartrockner, elektrische Zahnbürsten, Rasierapparate, Wecker, Armbanduhren; Waagen, Bohrmaschinen; Sägen; Nähmaschinen; elektrische Eisenbahnen oder Autorennbahnen; Videospielkonsolen; Videospiele - Informationstechnologie- und Telekommunikationsgeräte (Abb. 11, rechts) Beispiele: Computermaus, Notebooks; elektronische Notizbücher; Drucker; Kopiergeräte; Taschen- und Tischrechner; Faxgeräte; Telexgeräte; Telefone; Mobiltelefone; Anrufbeantworter; Geräte zur Übertragung von Tönen, Bildern oder sonstigen Informationen mit Telekommunikationsmitteln - Sonstige Elektroaltgeräte Beispiele: Herd, Waschmaschine, Mikrowelle, elektrische Ventilatoren; Klimageräte, Leuchtstofflampen, Energiesparlampen

27 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/06 24 Abb. 11: HH-Kleingeräte und Spielzeug (links), IT- und Telekommunikation (rechts) Problemstoffe Die Hauptfraktion der Problemstoffe wurde weiter unterteilt in die beiden Fraktionen: - Altmedikamente (Abb. 12) unberührte sowie angebrochene Medikamente - Sonstige Problemstoffe Beispiele: Spraydosen mit Inhalt, Klebstoffe, Schmierfette, Lacke, Farben, Batterien, Nagellacke, Akkus, ölige Abfälle, Batterien, Chemikalien, Putzmittel, Filzstifte mit Lösungsmitteln, Farbbänder, Speiseöl, WC-Stein, Feuerlöscher Abb. 12: Altmedikamente

28 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/ Sonstige Abfälle Zu dieser Fraktion wurde all das zugeordnet, was zu keiner der anderen Kategorien passte. Beispiele dafür sind: Glühbirne, Staubsaugerbeutel, Kerzen, Disketten, Leder, Gummi, volle Zündholzschachtel, Tapeten, Sturzhelm, Feuerzeuge, Schuhe, Arbeitshandschuhe, Besen, Schleifpapier, Stofftiere, Bürsten, Steckschwämme für Blumen, Kokosmatte, Fußabstreifer, Regenschirm, Scheibenwischer oder sonstige Autobestandteile. Abb. 13: Sonstiges (hier: Kerzen, Kopfkissen, Perlenkette, Badesalz) Inertstoffe In dieser Kategorie finden sich hauptsächlich mineralische Baustoffe, Asche und Steine. Konkrete Beispiele sind Zement, Mörtel, keramische Blumenvasen, Ziegel, keramisches Geschirr, Gebissabdrücke aus Gips, Tontöpfe, Fliesen, Kacheln Siebfraktionen Es wurden insgesamt zwei Siebfraktionen in einem zweistufigen Verfahren abgetrennt: - Fraktion < 40 mm Jede zu sortierende Probe wurde zu Beginn der Sortierung über ein Sieb mit 40 mm Maschenweite geschleust. Der Siebdurchgang wurde gemeinsam mit anderen Siebdurchgängen von Proben aus der gleichen Schicht zunächst aufgehoben und einmal pro Sortierstandort noch einmal über ein 20 mm Sieb abgesiebt. Der Siebrückstand (20 bis 40 mm Korngröße) wurde einer Nachsortierung in die Hauptfraktionen unterzogen. - Fraktion < 20 mm Der Siebdurchgang der Siebung der einzelnen Schichten wurde nicht mehr weiter sortiert, sondern für eine Bestimmung des Wassergehaltes herangezogen.

29 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/ Durchführung der Sortieranalysen 5.1 Probenahme Die Probenahme wurde durch die zuständigen Abfallverbände in den ihnen zugehörigen Gemeinden entsprechend des festgelegten Probenahmeplans durchgeführt. Die zuständigen Mitarbeiter der Verbände wurden gebeten, in den angegebenen Gemeinden eine bestimmte Anzahl an Behältern bzw. Säcken als Proben zu nehmen. Die Auswahl der Größe der Behälter sollte den üblichen örtlichen Gegebenheiten entsprechen, um eine möglichst typische Hausmüllzusammensetzung für den jeweiligen Verband zu erhalten. Die Probenahme erfolgte zeitlich unmittelbar vor der normalen Entleerung der Behälter. Die für die Sortierung bereitgestellten Behälter wurden entsprechend des Probenahmeplanes von den Verbänden codiert und zu den zugewiesenen Sortierstandorten gebracht. In einigen Verbänden war es nicht möglich, dass die Behälter selbst gebracht wurden, da keine Ersatzbehälter zur Verfügung standen bzw. der Aufwand eines Austausches zu groß war. In diesen Fällen wurde der Füllstand bzw. der Füllgrad vor der Umleerung in Säcke notiert. Das ABF-BOKU-Team bedankt sich bei allen Verantwortlichen und Mitarbeitern der Verbände bzw. der beauftragten Entsorger für die Kooperation bei der Vorbereitung und Durchführung der Sortieranalysen! Eine Zusammenstellung über Anzahl und Volumen der sortierten Behälter ist in Tab. 8 ersichtlich. 5.2 Sortierstandorte und -termine Die für das Projekt erforderlichen Restmüllsortieranalysen wurden an fünf (Sommer) bzw. sieben (Winter) verschiedenen Standorten durchgeführt, wobei an jedem Standort die Proben von mehreren Abfallwirtschaftsverbänden bearbeitet wurden. Für die Durchführung der Sortierungen wurde auf Räumlichkeiten und Infrastruktur von bestehenden Behandlungsanlagen bzw. Umladestationen zurückgegriffen. Die Kontaktaufnahme mit den Sortierstandorten erfolgte zwei bis drei Wochen vor der Sortierung, wobei die benötigten organisatorischen Rahmenbedingungen geklärt wurden: Die von den Verbänden bereitgestellten Behälterproben können bereits vor dem vereinbarten Sortiertermin gebracht und bis zum Sortiertermin am Sortierstandort gelagert werden. Es wird ein zumindest überdachter Sortierplatz bereitgestellt. Der Betreiber des Sortierstandortes stellt eine Mulde für den bereits sortierten Restmüll zur Verfügung und sorgt für die Entsorgung desselben. Der Aufenthalt des Sortierteams am Gelände sollte zumindest von 7:00 bis 17:00 möglich sein. Die Bereitstellung einer Behälterwaage konnte nicht an allen Standorten erfolgen, nachdem es sich bei den meisten Proben jedoch ohnehin um 120 l bzw. 240 l Behälter handelte, war die vom ABF-BOKU mitgeführte Waage in den meisten Fällen ausreichend. In den anderen Fällen wurden die Behälterinhalte in mehreren

30 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/06 27 Teilproben verwogen und wie gewohnt sortiert. Die Sortierung erfolgte vom 24. August bis zum 9. September 2005 (Sommersortierung) sowie vom 7. Februar bis 3. März 2006 (Wintersortierung), Tab. 7 zeigt den jeweiligen Termin für jeden einzelnen Sortierstandort. Standort Sortiertermine Sommer 2005 Sortiertermine Winter 2006 Deponie St. Pölten Umladestation Zwettl TOP Umweltservice Pöchlarn TAPU Gänserndorf NUA Traiskirchen AVH Horn Brantner Krems GVU Amstetten Tab. 7 : Sortierstandorte mit jeweiligen Terminen Das ABF-BOKU-Team bedankt sich bei allen Verantwortlichen und Mitarbeitern der Sortierstandorte für die Kooperation bei der Vorbereitung und Durchführung der Sortieranalysen! 5.3 Ablauf der Sortierung Die Proben wurden vorab bei den Sortierstandorten bereitgestellt (Abb. 14). Jeder Restmüllbehälter bzw. jeder umgeleerte Behälter stellt eine Probe dar, welche aufgrund der Codierung zu einer Gemeinde, zu einem Verband und zu einer Schicht zugeordnet werden kann. Für jede Probe wurde ein eigenes Sortierprotokoll angelegt, welches die Probenkurzbezeichnung, das Datum, den Behältertyp, die zugehörige Schichtnummer und den Sortierstandort enthält. Abb. 14: Für die Sortierung bereitgestellte Restmüllbehälter

31 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/06 28 Jede Probe wurde zunächst gewogen und sofern sie sich im Originalbehälter befand der Füllgrad festgestellt. Bei Proben, die bereits vom Abfallwirtschaftsverband umgeleert wurden, war der Füllgrad vor der Umleerung von den Mitarbeitern des Abfallwirtschaftsverbandes bzw. des beauftragten Entsorgers bestimmt und die Daten an das ABF-BOKU-Team weitergegeben worden. Im Anschluss wurden die Proben über das Sieb mit Durchgang 40 mm abgesiebt (Abb. 15), der Siebdurchgang (Abb. 16, rechts) wurde zunächst aufgehoben. Die Sortierfraktion (Abb. 16, links) wurde händisch auf einem Sortiertisch in die in Tab. 6 angegebenen Fraktionen sortiert (Abb. 17). Nachdem die gesamte Probe auf die unterschiedlichen Fraktionen aufgeteilt war, wurden alle Teilfraktionen einer Wägung unterworfen und dabei auch jeweils das Volumen der Einzelfraktion geschätzt. Die Einzelfraktionen wurden im Anschluss verworfen. Abb. 15: Aufreißen der Kunststoffsäcke (links), Sieben der Proben (rechts) Abb. 16: Sortierfraktion größer 40 mm (links), Siebdurchgang kleiner 40 mm (rechts)

32 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/06 29 Abb. 17: Sortiertisch mit Behältnissen für die Fraktionen (links), Arbeit am Sortiertisch (rechts) Für jede Schicht wurden pro Sortierstandort und Tag alle Fraktionen kleiner als 40 mm gemeinsam gesammelt. Am Ende jeden Tages wurde von jeder der gesammelten Fraktionen kleiner 40 mm pro Schicht eine Probe gezogen, wobei zur Verringerung der Probemenge die Viertelteilungsmethode, auch Mischkreuzverfahren genannt, angewandt wurde (Abb. 18, links). Bei dieser Methode wird die durchmischte Gesamtprobe (die Gesamtmenge der Fraktion kleiner 40 mm pro Schicht pro Tag) auf sauberem Untergrund kegelförmig aufgeschüttet und in vier etwa gleich große Teile geteilt. Zwei der zueinander diagonal liegenden Teile werden gewogen und im Anschluss verworfen. Die beiden anderen Teile werden erneut gemischt, kegelförmig aufgeschüttet und wieder geviertelt. Der Vorgang wird sooft wiederholt, bis die erforderliche Probenmenge erreicht ist (Lechner, 2004). Die auf diese Weise erhaltene Probemenge (Abb. 18 links) wurde einer neuerlichen Siebung mit 20 mm Siebweite unterzogen. Die Fraktionen 20 bis 40 mm wurden in einer neuerlichen Sortierung den Hauptfraktionen zugeordnet und diese gewogen. Die Fraktionen kleiner 20 mm wurden getrennt nach Schichten gewogen und im Anschluss eine Probe für die Bestimmung des Wassergehaltes entnommen. Die Bestimmung des Wassergehaltes wurde laut Deponieverordnung nach ÖNORM M 6270 durchgeführt. Abb. 18: Probenahme mittels Viertelteilungsmethode aus der Fraktion kleiner 40 mm (links), Probe kleiner 40 mm (rechts) Eine graphische Übersicht des Durchlaufes einer Probe durch die Sortieranalyse und die Laboruntersuchungen zeigt Abb. 19.

33 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/06 30 Behälter Füllgrad Wiegung Siebung Ø 40 mm > 40 mm < 40 mm Sortierung in Unterfraktionen Sammlung pro Schicht und Tag Wiegung + Volumensschätzung Verwerfen Sortierung in Hauptfraktionen Probenahme Rest (Viertelteilungsmethode) Probe Siebung Ø 20 mm > 20 mm < 20 mm Wiegung Verwerfen Wiegung + Volumensschätzung Probenahme für H 2 O-Gehalt Probe Labor Verwerfen Verwerfen Abb. 19: Übersicht der Stationen einer Probe während der Sortieranalyse 5.4 Brenn- und Heizwert Allgemeines Der Brennwert, auch oberer Heizwert H o, eines Stoffes ist ein Maß für die bei der vollständigen und vollkommenen Verbrennung freiwerdende Wärmemenge inklusive der Verdampfungswärme der Feuchtigkeit im Abgas. Bei der Bestimmungsmethode des Brennwertes im Kalorimeter kondensiert die in der Probe enthaltene Feuchtigkeit, wobei Wärme frei wird, daher kann auf diese Weise immer nur der obere Heizwert Ho bestimmt werden. Der Heizwert, auch unterer Heizwert Hu, eines Stoffes ist jene Wärmemenge, die bei der vollständigen Verbrennung frei wird. Die im verbrannten Stoff enthaltene Feuchtigkeit kann mit den Abgasen entweichen und wird nicht berücksichtigt. Der untere Heizwert Hu kann aus dem oberen Heizwert Ho nach DIN berechnet werden (Reimann und Hämmerli, 1995):

34 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/06 31 Hu unterer Heizwert [kj/kg] Ho oberer Heizwert [kj/kg] w Wassergehalt [%] Hu = Ho (100-w)/100 25*(0,09*H*(100-w)+w) H Wasserstoffanteil in Trockensubstanz, mit H ~ ( 0,77 Ho/523))/15 Sowohl Brenn- als auch Heizwert werden in Wärmemenge pro Masseneinheit, kj/kg, angegeben Probennahme, Aufbereitung und Analyse im Labor Pro Sortiertermin (Sommer/Winter) wurden je Schicht zwei Proben (gesamter Behälter/Sack) für eine Brennwertbestimmung (oberer Heizwert) zurückgestellt, es wurden insgesamt daher zwölf Proben untersucht. Als erster Aufbereitungsschritt wurde der Behälterinhalt ohne vorherige Trocknung mittels Shredder grob auf eine Fraktion kleiner 20 mm zerkleinert. Die Bestimmung des Brennwertes Ho erfolgte durch das Labor Dipl.Ing. Scheidl (Sommersortierung) bzw. Fa. ESW Consulting Wruss (Wintersortierung) nach DIN Zusätzlich wurde auch von diesen Proben eine Wassergehaltsbestimmung vorgenommen.

35 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/ Ergebnisse Im Rahmen der Sortieranalyse wurden 745 Einzelbehälter sortiert. Etwas weniger als die Hälfte der Proben, nämlich 350, wurden im Sommer außerhalb der Heizperiode genommen, die übrigen Proben wurden im Winter analysiert. Das gesamte Behältervolumen entspricht l (Sommer: l). In Summe betrug die Masse des angelieferten Mülls 13 Tonnen, das sortierte Volumen unter Berücksichtigung der Behälterfüllgrade betrug l. Es errechnet sich demnach eine mittlere Dichte des beprobten Restmülls von 131 kg/m³. Einen Überblick über die Gesamtanzahl und Volumen der sortierten Proben liefert Tab. 8. Eine Aufstellung der mittleren Dichte der Behälter für jeden Verband sowie ein Mittelwert der Dichte für Niederösterreich ist in Tab. 9 dargestellt. Probenvolumen [l] Anzahl sortierte Behälter Summe sortierte Behälter 745 Tab. 8: Anzahl der sortierten Einzelproben nach Volumen Amstetten Baden Bruck an der Leitha Gänserndorf Gmünd Hollabrunn Schicht 1 132,51 126,14 179,64 85,26 219,02 81,45 98,14 137,42 85,00 130,35 Schicht 2 191,24 126,44 139,84 121,63 136,10 240,34 107,69 100,05 135,46 76,33 Schicht 3 171,01 91,22 63,33 117,73 149,53 193,15 145,81 115,76 42,36 Verband 166,53 124,80 153,96 104,59 142,39 212,40 147,98 81,45 106,78 129,37 85,00 64,85 130,35 Lilienfeld Melk Mistelbach Mödling Scheibbs Schwechat Schicht 1 137,48 147,54 112,50 193,33 112,34 208,93 119,47 48,40 123,33 142,51 118,19 Schicht 2 193,96 197,26 144,52 190,09 113,69 181,43 114,90 66,57 203,88 113,35 106,06 138,00 Schicht 3 179,12 148,14 70,64 163,11 174,43 150,07 63,69 240,66 170,17 144,26 Verband 173,53 159,67 121,24 112,50 173,88 112,50 181,88 123,72 60,60 163,38 125,18 145,65 131,11 Horn St. Pölten Klosterneuburg Tulln Korneuburg Waidhofen an der Thaya Krems Land Wiener Neustadt Krems Stadt Wolkersdorf Laa an der Thaya Zwettl LH St. Pölten NOE - Gesamt Tab. 9: Mittlere Dichte des Restmülls pro Verband und Schicht sowie für gesamt Niederösterreich in kg/m³

36 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/ Zusammensetzung des Restmülls in Niederösterreich Im Folgenden wird vorerst die Zusammensetzung des Restmülls als Mittelwert für gesamt Niederösterreich dargestellt. Im ersten Schritt erfolgt eine Darstellung aller Unterfraktionen. Deshalb wird die Aufteilung des Siebschnittes größer 20 mm und kleiner 40 mm, die auf Schichtenebene analysiert wurde, nicht berücksichtigt. Dies erfolgt im Kapitel Überblick Tab. 10 gibt einen Überblick über die Zusammensetzung des niederösterreichischen Restmülls. Es sind jeweils die Hauptfraktionen und die Unterfraktionen angegeben. Neben den mittleren Masse-% wurden auch der Standardfehler (Standardabweichung des Mittelwerts) sowie die jeweiligen Maximalwerte angegeben. In Tab. 11 wurde das Ergebnis für die mittlere Zusammensetzung in Volums-% dargestellt. Wie bereits bei der letzten Untersuchung (Hauer et al., 2002) sind biogene Abfälle (15,3 Masse-%), Kunststoffe (13,3 Masse-%), Hygienewaren (12,5 Masse-%) und Papier (6,4 Masse-%) hauptverantwortlich für das Restmüllaufkommen (Tab. 10, Abb. 20). Eine genauere Darstellung getrennt nach dem jeweiligen Leichtverpackungssammelsystem findet sich in Kap Die Kunststofffraktion wurde aufgrund des Schwerpunktes der diesjährigen Untersuchung in ihre Unterfraktionen aufgeteilt. Betrachtet man die volumsbezogene Verteilung so dominieren Kunststoffe mit über 43 % bei weitem, gefolgt von Hygienewaren und Papier mit jeweils über 10 %. Die biogenen Abfälle, die den höchsten Masseanteil aufweisen, sind mit 5,9 Volums-% am Abfallvolumen weniger beteiligt (Tab. 11, Abb. 21). Bei den Einzelfraktionen sind Hygienewaren mit 6,4 Masse-% und Einwegwindeln mit 6,1 Masse-% im Mittel am auffälligsten. Kunststofffolien und -säcke und sonstige Kunststoffverpackungen (exkl. Flaschen, Kanister) sind immerhin mit 4,5 bzw. 4,0 Masse-% bereits an vierter und siebenter Stelle zu finden. Zubereitungsreste machen 4,1 % des Restmüllaufkommens aus und originale und angebrochene Lebensmittel sind mit 3,3 Masse-% ebenfalls noch mit einem überdurchschnittlich hohen Anteil im Restmüll zu finden (Abb. 22). Diesbezüglich scheint auch der Blick auf die jeweils im Rahmen der Sortieranalysen nachgewiesenen Maximalwerte von jeweils über 50 Masse-% an originalen aber auch an angebrochenen Lebensmitteln interessant. Im Rahmen der Winteranalysen wurden einzelnen Behälter sortiert, die mit bis zu 100 % mehr oder weniger ausschließlich Kunststoffe (großteils Folien) enthielten. Erwähnenswert sind auch die 88,7 Masse-% an Papierverpackungen, 93,6 Masse-% organische Abfälle (ohne Lebensmittel) oder 96,2 Masse-% an Einwegwindeln (Tab. 10).

37 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/06 34 Standardfehler [+/- %] Teilfraktionen Standardfehler [+/- %] Hauptfraktionen Mittelwert [Masse-%] Maximum [Masse-%] Mittelwert [Masse-%] Maximum [Masse-%] Papierverpack. 1,0 88,7 0,1 Zeit., Druckerz. 1,9 44,7 0,2 Kartonagen 2,5 33,1 0,1 Papier 6,4 89,1 0,3 Papier Nichtverpack. 1,0 17,0 0,1 Glas Verpackung 2,1 45,4 0,2 Glas 3,1 60,9 0,2 sonstiges Glas 1,0 35,3 0,1 Kunststoff Getränkeflasche 0,6 16,1 0,1 Kunststoff sonst. Flaschen 0,7 8,3 0,0 Kunststoff Kübel, Kanister 0,2 10,5 0,0 Kunststoff Folien, Säcke 4,5 78,6 0,2 Kunststoff sonst. Verpack. 4,0 31,8 0,2 Kunststoff 13,3 100,0 0,4 Kunststoff Nichtverpack. 3,4 75,7 0,2 Verbund Getränkekartons 1,9 23,6 0,1 Verbund sonst. Verpack. 2,6 16,0 0,1 Verbund 5,0 46,5 0,2 Verbund Nichtverpack. 0,5 42,5 0,1 Metalle Verpackungen 1,5 38,6 0,1 Fe-Nichtverpack 0,6 41,0 0,1 Metalle 2,8 41,6 0,1 Buntmetall Nichtverp. 0,6 18,7 0,1 Bio Zubereitungsreste 4,1 72,0 0,2 Bio Speisereste 2,3 29,7 0,1 Bio originale LM 3,3 57,9 0,2 Bio angebrochene LM 3,3 50,5 0,2 Bio 15,3 93,6 0,6 Bio organ. Abfälle ohne LM 2,5 93,6 0,3 Einwegwindeln 6,1 96,2 0,6 Hygiene 12,5 96,7 0,6 sonst. Hygiene 6,4 55,7 0,3 Textilien Verpackung 0,1 53,8 0,1 Textilien 3,9 73,3 0,3 Textilien Nichtverpack. 3,8 73,3 0,2 Holz Verpackung 0,1 9,8 0,0 Holz 0,8 76,8 0,1 Holz Nichtverpackung 0,7 75,3 0,1 EAG Kl.ger., Spiel-, Werkzeug 0,6 40,3 0,1 IT, Telekommunikation 0,1 27,3 0,0 EAG 0,8 40,3 0,1 sonst. EAGs 0,1 17,3 0,0 Problemstoffe Medikamente 0,1 7,5 0,0 Problemstoffe 0,3 21,2 0,1 sonst. Problemstoffe 0,2 21,2 0,0 sonstige Abfälle 7,7 73,8 0,4 Inertstoffe 4,2 89,4 0,4 Siebfraktion < 40 m 23,8 97,0 0,8 Tab. 10: Zusammensetzung des niederösterreichischen Restmülls in Masse-%. Angaben gerundet (Rundungsfehler von 0,1 % Punkten möglich)

38 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/06 35 Standardfehler [+/- %] Teilfraktionen Standardfehler [+/- %] Hauptfraktionen Mittelwert [Volums-%] Maximum [Volums-%] Mittelwert [Volums-%] Maximum [Volums-%] Papierverpack. 3,2 96,8 0,2 Zeit., Druckerz. 1,6 23,9 0,1 Kartonagen 4,1 40,8 0,2 Papier 10,9 97,0 0,4 Papier Nichtverpack. 1,9 33,6 0,1 Glas Verpackung 0,4 15,6 0,0 Glas 0,6 17,9 0,0 sonstiges Glas 0,2 6,0 0,0 Kunststoff Getränkeflasche 0,9 28,1 0,1 Kunststoff sonst. Flaschen 0,6 34,6 0,1 Kunststoff Kübel, Kanister 0,3 24,5 0,1 Kunststoff Folien, Säcke 22,2 82,3 0,4 Kunststoff sonst. Verpack. 10,6 57,8 0,3 Kunststoff 43,0 100,0 0,6 Kunststoff Nichtverpack. 8,5 77,7 0,3 Verbund Getränkekartons 2,9 31,1 0,2 Verbund sonst. Verpack. 5,1 81,2 0,2 Verbund 8,4 81,2 0,2 Verbund Nichtverpack. 0,4 18,0 0,0 Metalle Verpackungen 1,4 51,4 0,1 Fe-Nichtverpack 0,2 10,9 0,0 Metalle 2,3 51,4 0,1 Buntmetall Nichtverp. 0,6 15,7 0,0 Bio Zubereitungsreste 1,2 17,7 0,1 Bio Speisereste 0,5 9,9 0,0 Bio originale LM 0,7 31,2 0,1 Bio angebrochene LM 1,0 17,3 0,1 Bio 5,9 97,1 0,4 Bio organ. Abfälle ohne LM 2,3 97,1 0,3 Einwegwindeln 2,8 85,6 0,3 Hygiene 11,0 86,0 0,4 sonst. Hygiene 8,2 49,1 0,3 Textilien Verpackung 0,1 16,5 0,0 Textilien 3,1 75,2 0,2 Textilien Nichtverpack. 3,1 75,2 0,2 Holz Verpackung 0,1 10,5 0,0 Holz 0,5 34,6 0,1 Holz Nichtverpackung 0,4 24,1 0,1 EAG Kl.ger., Spiel-, Werkzeug 0,2 8,5 0,0 IT, Telekommunikation 0,0 10,9 0,0 EAG 0,2 13,7 0,0 sonst. EAGs 0,0 6,2 0,0 Problemstoffe Medikamente 0,0 2,0 0,0 Problemstoffe 0,1 6,9 0,0 sonst. Problemstoffe 0,1 6,9 0,0 sonstige Abfälle 5,0 92,1 0,4 Inertstoffe 1,0 84,0 0,2 Siebfraktion < 40 mm 8,0 91,4 0,4 Tab. 11: Zusammensetzung des niederösterreichischen Restmülls in Volums-%. Angaben gerundet (Rundungsfehler von 0,1 % Punkten möglich)

39 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/06 36 Restmüllzusammensetzung [Masse-%] Siebfraktion < 40 mm 23,8% Papier 6,4% Glas 3,1% Kst. Getränkeflasche 0,6% Kst. sonst. Flaschen 0,7% Kst. Kübel, Kanister 0,2% Kst. Folien, Säcke 4,5% Kst. sonst. Verpack. 4,0% Kst. Nichtverpack. 3,4% Inertstoffe 4,2% Verbund 5,0% sonstige Abfälle 7,7% Metalle 2,8% Bio Zubereitungsreste 4,1% Problem stoffe 0,3% EAG 0,8% Holz 0,8% Textilien 3,9% Hygiene 12,5% Bio organ. Abfälle ohne LM 2,5% Bio Speisereste 2,3% Bio originale LM 3,3% Bio angebrochene LM 3,3% Abb. 20: Zusammensetzung des niederösterreichischen Restmülls: Hauptfraktionen (bei Kunststoffen und Bio auch Unterfraktionen) in Masse-% Restmüllzusammensetzung [Volums-%] sonstige Abfälle 5,0% Problem stoffe 0,1% EAG 0,2% Holz 0,5% Textilien 3,1% Siebfraktion < 40 mm 8,0% Inertstoffe 1,0% Papier 10,9% Glas 0,6% Kst. Getränkeflasche 0,9% Kst. sonst. Flaschen 0,6% Kst. Kübel, Kanister 0,3% Hygiene 11,0% Kst. Folien, Säcke 22,2% Bio organ. Abfälle ohne LM 2,3% Bio angebrochene LM 1,0% Bio originale LM 0,7% Bio Speisereste 0,5% Bio Zubereitungsreste 1,2% Metalle 2,3% Verbund 8,4% Kst. Nichtverpack. 8,5% Kst. sonst. Verpack. 10,6% Abb. 21: Zusammensetzung des niederösterreichischen Restmülls: Hauptfraktionen (bei Kunststoffen und Bio auch Unterfraktionen) in Volums-%

40 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/06 37 Masse-% 8 Anteil Teilfraktionen größer 1 Masse-% sonstige Abfälle sonst. Hygiene Einwegwindeln Kunststoff Folien, Säcke Inertstoffe Bio Zubereitungsreste Kunststoff sonst. Verpack. Textilien Nichtverpack. Kunststoff Nichtverpack. Bio angebrochene LM Bio originale LM Verbund sonst. Verpack. Kartonagen Bio organ. Abfälle ohne LM Bio Speisereste Glas Verpackung Verbund Getränkekartons Zeit., Druckerz. Abb. 22: Anteil der Teilfraktionen am niederösterreichischen Restmüll in Masse-%; nur Werte über 1,5 Masse-%, ohne Siebfraktion Vergleich Sommer- und Winteranalysen Ein Vergleich der Ergebnisse zwischen Sommer- und Winteranalysen zeigte bei einigen Fraktionen deutliche Unterschiede. So war der Anteil der Siebfraktion (< 40 mm) im Sommer bei 21,5 %, wohingegen er im Winter einen Wert von 25,8 % erreichte. Masse-% Sommer Winter gesamt Vergleich Mittelwerte der Hauptfraktionen Sommer und Winter Papier Glas Kunststoff Verbund Metalle Bio Hygiene Textilien Hauptfraktionen Holz EAG Problemstoffe sonstige Abfälle Inertstoffe Siebfraktion < 40 mm Abb. 23: Vergleich der Mittelwerte der Hauptfraktionen für Sommeranalysen, Winteranalysen und gesamt

41 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/06 38 Unterschiede von ein Prozent bis maximal 1,5 Prozent wurden weiters für die Hauptfraktionen Papier, Bio, Textilien, sonstige Abfälle und Inertstoffe nachgewiesen. Bei den Unterfraktionen fielen besonders große Unterschiede für die Fraktionen Bio Zubereitungsreste (im Winter mehr), organische Abfälle ohne Lebensmittel sowie Holz und Textilien Nichtverpackungen (alle im Winter weniger) auf. Obwohl Unterschiede von +/- 1 Prozent auf den ersten Blick eher gering anmuten, konnte für die Fraktionen Bio Zubereitungsreste, Holz und Textilien Nichtverpackungen sowie die Siebfraktion mit Hilfe des Kolmogorov-Smirnov-Tests auch ein statistisch signifikanter Unterschied zwischen den Sommer- und den Winteranalysen nachgewiesen werden. Man beachte, dass die Anteile der Teilfraktionen immer unter 10 Prozent liegen. Der vergleichsweise hohe Anteil an Zubereitungsresten in den Winteranalysen, der auch insgesamt zu einem höheren Anteil biogener Stoffe im Winter beiträgt, ist zu einem Großteil auf Orangenschalen zurückzuführen, die bei den Winteranalysen z.t. oft über 20 Masse-% des Restmüllaufkommens ausmachten. Der höhere Anteil der Siebfraktion ist auf das Ascheaufkommen im Winter zurückzuführen. Ein möglicher Grund für die niedrigeren Anteile an Holz, aber auch an Papier, ist die Verfeuerung dieser Fraktionen in Einzelöfen der Haushalte. Sommer Winter gesamt Sommer Winter gesamt Mittelwert Mittelwert Mittelwert Mittelwert Mittelwert Mittelwert Hauptfraktionen Masse-% Masse-% Masse-% Teilfraktionen Masse-% Masse-% Masse-% Papierverpack. 1,2 0,8 1,0 Zeit., Druckerz. 2,0 1,8 1,9 Kartonagen 2,7 2,3 2,5 Papier 6,9 5,9 6,4 Papier Nichtverpack. 1,1 1,0 1,0 Glas Verpackung 1,9 2,3 2,1 Glas 2,8 3,3 3,1 sonstiges Glas 0,9 1,1 1,0 Kunststoff Getränkeflasche 0,6 0,6 0,6 Kunststoff sonst. Flaschen 0,8 0,7 0,7 Kunststoff Kübel, Kanister 0,2 0,1 0,2 Kunststoff Folien, Säcke 4,4 4,6 4,5 Kunststoff sonst. Verpack. 4,2 3,7 4,0 Kunststoff 13,8 12,9 13,3 Kunststoff Nichtverpack. 3,6 3,1 3,4 Verbund Getränkekartons 2,0 1,9 1,9 Verbund sonst. Verpack. 2,5 2,7 2,6 Verbund 5,0 5,1 5,0 Verbund Nichtverpack. 0,5 0,6 0,5 Metalle Verpackungen 1,6 1,5 1,5 Fe-Nichtverpack 0,9 0,4 0,6 Metalle 3,1 2,5 2,8 Buntmetall Nichtverp. 0,6 0,6 0,6 Bio Zubereitungsreste 2,3 5,7 4,1 Bio Speisereste 2,3 2,2 2,3 Bio originale LM 3,3 3,3 3,3 Bio angebrochene LM 3,3 3,2 3,3 Bio 14,5 16,1 15,3 Bio organ. Abfälle ohne LM 3,4 1,7 2,5 Einwegwindeln 5,7 6,4 6,1 Hygiene 12,4 12,7 12,5 sonst. Hygiene 6,6 6,3 6,4 Textilien Verpackung 0,0 0,2 0,1 Textilien 4,7 3,2 3,9 Textilien Nichtverpack. 4,6 3,1 3,8 Holz Verpackung 0,1 0,1 0,1 Holz 1,3 0,4 0,8 Holz Nichtverpackung 1,2 0,3 0,7 EAG Kl.ger., Spiel-, Werkzeug 0,4 0,8 0,6 IT, Telekommunikation 0,1 0,1 0,1 EAG 0,6 1,0 0,8 sonst. EAGs 0,1 0,1 0,1 Problemstoffe Medikamente 0,1 0,1 0,1 Problemstoffe 0,4 0,2 0,3 sonst. Problemstoffe 0,3 0,1 0,2 sonstige Abfälle 8,2 7,2 7,7 Inertstoffe 4,9 3,6 4,2 Siebfraktion < 40 mm 21,5 25,8 23,8 Tab. 12: Vergleich der Zusammensetzung des niederösterreichischen Restmülls zwischen den Sommer- und Winteranalysen

42 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/ Ergebnisse nach Schichten In der folgenden Analyse wird St. Pölten in Anlehnung an frühere Analysen als eigene Schicht behandelt. Die schichtenspezifische Betrachtung der Restmüllzusammensetzung (Tab. 13; Abb. 24) zeigt ein differenzierteres Bild als die Gesamtauswertung für Niederösterreich. Schicht 4 (LH St.Pölten) Schicht 1 Schicht 2 Schicht 3 Hauptfraktionen Schicht 4 Standardfehler Schicht 1 Standardfehler Schicht 2 Standardfehler Schicht 3 Standardfehler Papier 7,0 1,1 7,7 0,5 5,8 0,5 5,8 0,6 Glas 2,7 0,7 3,7 0,4 2,7 0,3 3,0 0,4 Kunststoffe 11,4 1,0 13,4 0,7 13,6 0,7 13,2 0,8 Verbund 4,4 0,5 5,5 0,4 4,7 0,3 5,1 0,4 Metalle 4,1 0,8 2,9 0,3 2,8 0,3 2,5 0,2 Bio 27,2 2,8 18,3 0,9 14,6 0,9 11,7 1,0 Hygiene 11,5 2,6 12,8 1,0 12,4 1,1 12,6 1,3 Textilien 2,8 0,7 3,7 0,4 3,5 0,3 4,9 0,7 Holz 0,4 0,2 0,5 0,1 0,7 0,2 1,3 0,4 EAG 1,1 0,8 0,7 0,3 0,9 0,2 0,8 0,2 Problemstoffe 0,4 0,2 0,4 0,1 0,4 0,1 0,2 0,1 sonstige Abfälle 2,7 0,7 6,0 0,5 8,3 0,7 9,2 0,9 Inertstoffe 2,5 1,1 3,9 0,7 4,3 0,7 4,6 0,8 Siebfraktion kl 40 mm 22,0 2,9 20,6 1,2 25,3 1,3 25,1 1,5 Tab. 13: Zusammensetzung des Restmülls in den definierten Schichten. Angaben in Masse-% Am auffallendsten bei dem Vergleich der Ergebnisse zwischen den Schichten ist die Fraktion Bio, wo der Anteil in Schicht 4 (LH St. Pölten) mehr als doppelt so hoch ist als in Schicht 3. Auch in Schicht 1 (städtisches Gebiet ohne LH St. Pölten) sind hohe Anteile an biogenem Material im Restmüll vorhanden. Genau umgekehrt ist das Verhältnis für die Fraktion "sonstige Abfälle, wo im städtischen Gebiet weniger zu verzeichnen sind als im ländlichen Raum. Für den Anteil der Altstoffe im Restmüll ergeben sich interessante Unterschiede zwischen den Schichten. So war für alle Altstofffraktionen außer Metalle in der Landeshauptstadt (Schicht 4) ein verhältnismäßig niedriger Anteil im Restmüll zu verzeichnen (was im Zusammenhang mit dem hohen Bioanteil zu sehen ist). Der hohe Metallanteil kann eventuell auf die Lebensgewohnheiten der Bewohner zurückgeführt werden, nimmt man einen insgesamt höheren Verbrauch an Dosen (sowohl für Tiernahrung als auch die menschliche Verpflegung) an. Der Papieranteil ist insgesamt im städtischen Gebiet höher als im ländlichen Raum. Der Glasanteil im Restmüll ist in der städtischen Schicht höher als im ländlichen Raum, in der Landeshauptstadt wiederum niedrig. Auffallend ist auch der hohe Anteil an Alttextilien in der ländlichen Schicht. Dies dürfte auf fehlende Abgabemöglichkeiten für Textilien in den betroffenen Regionen zurückzuführen sein. Der im Vergleich zu den anderen Verbänden niedrige Anteil an der Hauptfraktion Hygiene in der Landeshauptstadt ist auf einen vergleichsweise niedrigeren Anteil der Unterfraktion Einwegwindeln zurückzuführen.

43 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/06 40 Masse-% Anteil der Hauptfraktionen nach Schichten Schicht 4 Schicht 1 Schicht 2 Schicht Papier Glas Kunststoffe Verbund Metalle Bio Hygiene Textilien Holz EAG Problemstoffe sonstige Abfälle Inertstoffe Abb. 24: Anteil der Hauptfraktionen (in Masse-%) für die vier Schichten (exkl. Siebfraktionen) Die Überprüfung der Hypothese dass es zwischen den Schichten Unterschiede der Anteile der einzelnen Fraktionen gibt, erfolgte mittels Kruskal-Wallis-Tests. Dieser nichtparametrische Test beantwortet die Frage, ob mehrere unabhängige Stichproben derselben Grundgesamtheit entstammen. Wie erwartet konnte nicht für alle Hauptfraktionen ein statistisch signifikanter Unterschied nachgewiesen werden, da für viele Fraktionen Kriterien der siedlungsstrukturellen Schichtung nicht ausschlaggebend für das Wegwerfverhalten der Bevölkerung sind. Statistisch signifikante Unterschiede wurden für die Hauptfraktionen Papier, Glas, Metall, Bio, Hygiene und sonstige Abfälle nachgewiesen (Tab. 14), wobei das Ergebnis für Papier, biogene Abfälle und sonstige Abfälle hochsignifikant ist. Das bedeutet, dass die Wahrscheinlichkeit einer Fehleinschätzung unter 0,1 % liegt. Im Folgenden wird auf jene Unterfraktionen, wo statistisch hochsignifikante Unterschiede zwischen den Schichten nachgewiesen wurden näher eingegangen.

44 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/06 41 Fraktion Signifikanz nach Kruskal-Wallis-Test Bewertung Papierverpack. 0,000 *** Zeit., Druckerz. 0,000 *** Kartonagen 0,003 ** Papier Nichtverpack. 0,142 n.s. Papier 0,000 *** Glas Verpackung 0,004 ** sonstiges Glas 0,532 n.s. Glas 0,042 * Kunststoff Getränkeflasche 0,000 *** Kunststoff sonst. Flaschen 0,426 n.s. Kunststoff Kübel, Kanister 0,617 n.s. Kunststoff Folien, Säcke 0,024 * Kunststoff sonst. Verpack. 0,042 * Kunststoff Nichtverpack. 0,009 ** Kunststoff 0,833 n.s. Verbund Getränkekartons 0,189 n.s. Verbund sonst. Verpack. 0,078 n.s. Verbund Nichtverpack. 0,743 n.s. Verbund 0,091 n.s. Metalle Verpackungen 0,008 ** Fe-Nichtverpack 0,342 n.s. Buntmetall Nichtverp. 0,077 n.s. Metalle 0,006 ** Bio Zubereitungsreste 0,000 *** Bio Speisereste 0,000 *** Bio originale LM 0,000 *** Bio angebrochene LM 0,000 *** Bio organ. Abfälle ohne LM 0,002 ** Bio 0,000 *** Einwegwindeln 0,758 n.s. sonst. Hygiene 0,001 *** Hygiene 0,018 * Textilien Verpackung 0,550 n.s. Textilien Nichtverpack. 0,478 n.s. Textilien 0,347 n.s. Holz Verpackung 0,048 * Holz Nichtverpackung 0,067 n.s. Holz 0,124 n.s. EAG Kl.ger., Spiel-, Werkzeu 0,604 n.s. IT, Telekommunikation 0,206 n.s. sonst. EAGs 0,151 n.s. EAG 0,387 n.s. Problemstoffe Medikamente 0,493 n.s. sonst. Problemstoffe 0,372 n.s. Problemstoffe 0,298 n.s. sonstige Abf 0,001 *** Inertstoffe 0,586 n.s. Siebfraktion < 40 mm 0,203 n.s. Tab. 14: Ergebnis der statistischen Signifikanzüberprüfung für Unterschiede zwischen den Schichten; *** hochsignifikant, **signifikant, * schwach signifikant, n.s. nicht signifikant (Hauptfrakt. fett)

45 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/ Statistisch signifikante Unterschiede zwischen den Schichten Neben den bereits erwähnten Hauptfraktionen Papier, Bio und sonstige Abfälle wurde noch für die Unterfraktionen Papierverpackungen, Zeitungen und Druckerzeugnisse, Getränkeflaschen, Zubereitungsreste, Speisereste, originale Lebensmittel, angebrochene Lebensmittel und sonstige Hygiene ein hochsignifikanter statistischer Unterschied nachgewiesen. Die folgenden Abbildungen stellen so genannte Boxplot-Diagramme dar. Sie sind folgendermaßen zu lesen (Abb. 25) Extreme Werte Ausreißer Größter Wert, der noch kein Ausreißer 75%-Perzentil 50%-Perzentil 25%-Perzentil kleinster Wert, der noch kein Ausreißer Abb. 25: Boxplot-Diagramm Boxplots werden zur Überprüfung verwendet, ob eine Variable beim Vergleich unterschiedlicher Fälle (hier Schichten) ähnliche Lage- und Verteilungscharakteristika aufweist. Innerhalb des durch die rote Box dargestellten Wertebereiches liegen 50 % der Werte (abgegrenzt durch das sog. 75 %-Perzentil und das 25 %-Perzentil). Der 75 % Perzentilwert ist jener Wert, unterhalb dessen genau 75 % aller Werte liegen. Das heißt der 50 % Perzentilwert (auch Median) kennzeichnet genau jenen Bereich, wo 50 % der Werte darüber und 50 % der Werte darunter liegen. Außerdem zeigt eine Boxplot-Grafik noch -gekennzeichnet durch dünne Querstricheden größten bzw. den kleinsten Wert der Stichprobe an, der noch keinen Ausreißer und Extremwert darstellt. Als Ausreißer und Extremwerte werden solche Werte bezeichnet, die um mehr als das 1,5-fache (Extremwerte mehr als das 3-fache) der Höhe der roten Box (also des Wertebereichs mit den mittleren 50 % der Werte) über oder unterhalb der Box liegen. Die Nummern neben den als gekennzeichneten Papier % N = SCHICHT Abb. 26: Boxplots für den Papieranteil in den 4 Schichten Ausreißern und den als * gekennzeichneten Extremwerten lassen Rückschlüsse auf die interne Probenbezeichnung und damit eine eindeutige Zuordnung zu. Der Anteil der Papierfraktion im Restmüll beträgt für die ländlicheren Schichten 2 und 3 jeweils 5,8 Prozent, für die städtische Schicht 7,7 Prozent und für St. Pölten 7,0 Prozent (Abb. 26). Das heißt es ist ein deutlicher Unterschied zwischen den städtischen und ländlichen Gebieten wahrzunehmen. Ein Extremwert ist in der Schicht 3 mit einem Anteil von 89,1 Prozent Papier zu verzeichnen. Es handelte sich dabei um einen Behälter aus dem Verband Laa an der Thaya aus der Sommeranalyse, der zu einem großen Teil mit Papiersäcken

46 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/06 43 gefüllt war. Nicht nur in der Hauptfraktion Papier, sondern auch für die Unterfraktionen "Papierverpackungen" und "Zeitungen, Druckerzeugnisse" war der Unterschied zwischen den Schichten hochsignifikant. Mit einem durchschnittlichen Anteil von 1 Masseprozent auf eher niedrigem Niveau sind die Papierverpackungen. Für diese Fraktion kommt es auch nur zu geringen Schwankungen bei den Proben, sodass die Boxplots fast unsichtbar schmal ausgebildet sind, da ein Großteil der Werte um den Mittelwert schwankt. Insgesamt wurden hier für die Schicht 2 die niedrigsten Werte nachgewiesen. Die zweite Unterfraktion beim Papier, die Zeitungen und Druckerzeugnisse, liefert ein deutliches Ergebnis. Wie aufgrund der Lebensgewohnheiten und Lebensumstände (Zeitungsabos auf der einen Seite führen zu hohem Aufkommen, Festbrennstoffheizungen auf der anderen Seite verringern dasselbe) zu erwarten, wurden hier in den Schichten 1 (städtisch) bzw. Schicht 4 (Landeshauptstadt St. Pölten) im Mittel mit 2,9 bzw. 2,6 Prozent doppelt so hohe Werte nachgewiesen wie in den Schichten 2 und 3 (Abb. 27). Mit 44,7 Prozent wurde der höchste Ausreißerwert jedoch in der Schicht 2 im Verband Mistelbach nachgewiesen Zeitungen% N = Kst_Getr_Fl % N = SCHICHT Abb. 27: Boxplots für den Anteil an Zeitungen und Druckerzeugnissen in den 4 Schichten SCHICHT Abb. 28: Boxplots für den Anteil an Kunststoffgetränkeflaschen in den 4 Schichten Im Bereich der Kunststoffe konnte nur für die Unterfraktion Kunststoffgetränkeflaschen ein hochsignifikanter Unterschied zwischen den Schichten nachgewiesen werden. Mit 0,9 Prozent ist deren Anteil in der Schicht 1 drei Mal so hoch wie in der Schicht 2 mit 0,3 Prozent (Abb. 28). In der Landeshauptstadt ist der Anteil an Kunststoffgetränkeflaschen im Restmüll mit 0,5 Prozent gering. Als höchster Wert wurden 16 Masseprozent in einem Behälter der Sommeranalysen im Verband Lilienfeld nachgewiesen. Dieser Restmüllbehälter war zu fast einem Drittel (28 Volumsprozent) mit Kunststoffgetränkeflaschen gefüllt. Innerhalb der Fraktion Bio wurde für alle Unterfraktionen wie auch für die Hauptfraktion zumindest ein signifikanter Unterschied zwischen den Schichten nachgewiesen. Im Bereich der Lebensmittel war der Unterschied jeweils hochsignifikant. Für Zubereitungsreste, Speisereste und originale Lebensmittel wurde der größte Anteil der jeweiligen Fraktion im Restmüll für die Landeshauptstadt

47 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/06 44 St. Pölten nachgewiesen, gefolgt vom städtischen Gebiet (Schicht 1) und den beiden ländlichen Gebieten, wobei in der Schicht 3 jeweils der niedrigste Anteil an Lebensmitteln im Restmüll gefunden wurde (Abb. 29, Abb. 30) Bio_Speiserest % N = Bio_Zub_rest % N = SCHICHT SCHICHT Abb. 29: Boxplots für den Anteil an Speiseresten in den 4 Schichten Abb. 30: Boxplots für den Anteil an Zubereitungsresten in den 4 Schichten Interessant scheint in diesem Zusammenhang auch, dass in Schicht 4 nur jeweils ein Ausreißer zu verzeichnen ist und somit die vergleichsweise hohen Mittelwerte von 8,5 Prozent Zubereitungsresten im Restmüll, 4,3 Prozent Speiseresten und 6,8 Prozent originalen Lebensmitteln nicht von Ausreißern beeinflusst sind, sondern generell in dieser Schicht der Anteil an weggeworfenen Lebensmitteln relativ hoch ist. Frühere Analysen (Unger, 2003; Wassermann & Schneider, 2003) haben gezeigt, dass dieser Anteil auch durch das Vorhandensein oder Fehlen der Biotonne nicht beeinflusst wird. Bei den Zubereitungsresten lag der höchste nachgewiesene Wert bei 72 Prozent (Abb. 30). Der Behälter stammte aus dem Verband Krems/Land und war zu rund einem Fünftel des Volumens mit Orangenschalen gefüllt. Der höchste Extremwert bei den Speiseresten wurde mit knapp 30 Masseprozent im Verband Schwechat im Rahmen der Winteranalysen gefunden (Abb. 29). Abgesehen von den insgesamt relativ hohen Anteilen an originalen Lebensmitteln im Restmüll von Haushalten der Schicht 1 und der Landeshauptstadt St. Pölten) wurde der mit Abstand höchste Ausreißerwert ausgerechnet in der Schicht 3 mit ansonsten niedrigen Lebensmittelanteilen gefunden (Abb. 31, links). 58 Masseprozent des Restmülls wurden hier vor allem durch Zucker, Tee und Gewürze in ihrer Originalverpackung verursacht (Abb. 32).

48 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/ Bio_orig_LM % N = Bio_angebr_LM % N = SCHICHT SCHICHT Abb. 31: Boxplots für den Anteil an originalen (links) bzw. angebrochenen Lebensmitteln (rechts) in den vier Schichten Bei den angebrochenen Lebensmitteln wurde der höchste Werte mit knapp über 50 Masseprozent im Verband Tulln nachgewiesen, wobei hier vor allem Brot und Eier für das hohe Aufkommen verantwortlich waren (Abb. 32). Abb. 32: originale (links) und angebrochene Lebensmittel (rechts) Betrachtet man das Ergebnis für die gesamte Biofraktion, so spiegelt sich das Ergebnis für die Unterfraktionen deutlich wider (Abb. 33). Sowohl die schwarzen Balken des Boxplots, welche den jeweils mittleren Wert der Verteilung kennzeichnen, als auch der Bereich in dem sich 75 Prozent aller Werte befinden, nimmt ausgehend von St. Pölten (Schicht 4) mit zunehmender ländlicher Gebietstruktur ab. Näheres dazu wird im Kapitel angeführt. Der Schichtenmittelwert sinkt von 27,2 Prozent in St. Pölten über 18,3 Prozent in Schicht 1 auf 14,6 bzw. 11,7 Prozent in den Schichten 2 und 3. Im Mittel ist der Anteil an biogenen Abfällen im Restmüll in St.Pölten demnach rund 2,5 Mal so hoch wie in stark landwirtschaftlich geprägten Gebieten der Schicht 3.

49 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/06 46 Bio % Trotz dieser generellen statistischen Signifikanz ist zu beachten, dass die höchsten Werte für den Bio-Anteil im Restmüll mit bis zu über 93 Prozent, bestimmt v.a. durch den Anteil biogener Abfälle ohne Lebensmittel, aus der ansonsten durch niedrigere Werte gekennzeichneten Schicht 3 (teilweise auch 2) stammen. Hierbei handelt es sich aber wie oben beschrieben um Ausreißer. N = Als weitere Fraktionen wo sich ein 1 SCHICHT signifikanter Unterschied zwischen den Schichten nachweisen ließ, sind noch sonstige Hygienewaren sowie sonstige Abb. 33: Boxplots für den Bio-Anteil in den 4 Abfälle zu nennen. Bei den sonstigen Schichten Hygienewaren sind wiederum die städtischen Gebiete jene mit dem höheren Anteil im Restmüll (Abb. 34). Bei den sonstigen Abfällen verhält es sich umgekehrt. Hier wurden in mit zunehmend ländlicher Schicht höhere Anteile nachgewiesen (Abb. 35). sonst Hyg % N = sonstige Abf % N = SCHICHT SCHICHT Abb. 34: Boxplots für den Anteil an sonstigen Hygieneartikeln in den 4 Schichten Abb. 35: Boxplots für den Anteil an sonstigen Abfällen in den 4 Schichten

50 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/ Die Siebfraktion Der Anteil der Siebfraktion < 40 mm beträgt im Mittel 23,8 Prozent (Tab. 10). Bei z.b. hohen Ascheanteilen wurden bei der Winteranalyse Maximalwerte bis zu 97 % erreicht. Die Siebfraktionen wurden gesammelt, zu einer Sammelfraktion je Schicht zusammengefasst, nochmals abgesiebt (20 mm Siebweite) und die Fraktion 20 mm bis 40 mm wurde jeweils am Ende des Tages nach Hauptfraktionen sortiert (vgl. Kap. 5.3). Die Zusammensetzung der Siebfraktion < 40 mm ist in Tab. 15 getrennt nach Schichten dargestellt. Auf eine Aufsplittung der städtischen Schicht in eine städtische Schicht 1 und eine weitere Schicht 4 für die Landeshauptstadt St. Pölten wurde verzichtet. Siebfraktion < 40 mm Masse-% Volums-% Hauptfraktionen Schicht 1 Schicht 2 Schicht 3 Schicht 1 Schicht 2 Schicht 3 Papier 1,0 0,7 1,1 4,4 4,4 6,3 Glas 1,0 0,6 1,5 0,5 0,4 0,6 Kunststoff 2,9 2,6 3,7 9,9 8,5 10,7 Verbund 0,8 0,6 1,1 3,2 2,8 4,5 Metall 2,2 1,6 3,2 2,7 2,2 2,5 Bio 15,1 9,4 8,7 14,0 10,2 10,3 Hygiene 4,3 2,6 2,8 10,0 7,5 9,5 Textil 0,1 0,2 0,2 0,3 1,2 0,2 Holz 0,6 0,9 1,1 0,7 1,1 0,9 EAG 0,0 0,1 0,0 0,0 0,1 0,0 Problemstoffe 0,2 0,1 0,3 0,1 0,1 0,1 sonstige Abfälle 1,5 1,9 2,5 1,5 1,9 2,2 Inertstoffe 1,3 3,6 2,5 0,6 2,0 1,1 Siebfraktion <20 mm 69,0 75,3 71,3 52,0 57,7 51,0 Tab. 15: Zusammensetzung der Siebfraktion < 40 mm in den definierten Schichten Nach einer Aufteilung des Siebschnittes auf die Hauptanalyseergebnisse kommt es jeweils nur zu einer geringfügigen Erhöhung der Einzelwerte (Tab. 16). exkl. Siebfraktion < 40 mm Schicht 1 Schicht 2 Schicht 3 inkl. Siebfraktion < 40 mm exkl. Siebfraktion < 40 mm inkl. Siebfraktion < 40 mm exkl. Siebfraktion < 40 mm inkl. Siebfraktion < 40 mm Hauptfraktionen Papier 7,6 7,9 5,9 6,0 5,8 6,1 Glas 3,6 3,8 2,7 2,8 3,0 3,3 Kunststoff 13,0 13,6 13,7 14,4 13,3 14,2 Verbund 5,4 5,5 4,7 4,8 5,1 5,4 Metall 3,0 3,5 2,8 3,2 2,5 3,3 Bio 19,5 22,6 14,4 16,7 11,6 13,7 Hygiene 12,6 13,5 12,6 13,2 12,6 13,3 Textil 3,4 3,5 3,6 3,7 5,0 5,0 Holz 0,5 0,6 0,7 1,0 1,4 1,7 EAG 0,7 0,7 0,9 0,9 0,8 0,8 Problemstoffe 0,4 0,4 0,4 0,4 0,2 0,3 sonstige Abfälle 5,6 5,9 8,3 8,7 9,4 10,0 Inertstoffe 3,7 4,0 4,4 5,3 4,6 5,2 <40 20,9 25,0 24,8 <20 14,4 18,8 17,7 Tab. 16: Vergleich der Zusammensetzung vor und nach der Aufteilung der Fraktionen des Siebschnittes 20 bis 40 mm auf das Hauptanalyseergebnis (Angaben in Masse-%).

51 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/06 48 In Abb. 36 ist das Ergebnis für die Schichten inklusive aufgeteiltem Siebschnitt (20-40mm) dargestellt. Durch die Aufteilung der Siebfraktion kommt es zu keinen Änderungen in der Reihung der Schichten (Tab. 16). Unterschiede bei Papier und Metall zur Abb. 24 ergeben sich durch die Einbeziehung von St. Pölten in die Schicht 1. Es handelt sich demnach nicht um Unterschiede, die aufgrund der Aufteilung der Siebfraktion entstanden sind. Masse-% Anteil der Hauptfraktionen nach Schichten inkl. Siebfraktion < 40 mm Schicht 1 Schicht 2 Schicht Papier Glas Kunststoff Verbund Metall Bio Hygiene Textil Holz EAG Problemstoffe sonstige Abfälle Inerstoffe <20 Abb. 36: Anteil der Hauptfraktionen (in Masse-%) für die drei Schichten (inkl. Siebfraktionen)

52 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/ Zusammensetzung des Restmülls auf Verbandsebene Vergleich der relativen Müllzusammensetzung in den Verbänden Die Tabellen Tab. 17, Tab. 18 und Tab. 19) geben einen ersten Überblick über die Zusammensetzung des Restmülls in den niederösterreichischen Abfallverbänden. Vorerst werden die Anteile der einzelnen Hauptfraktionen im Restmüll betrachtet. In einem zweiten Schritt erfolgt dann der Vergleich zwischen den Verbänden anhand des Abfallaufkommens. Amstetten Baden Bruck Gänserndorf Gmünd Hollabrunn Horn Klosterneuburg Korneuburg Papier 5,4 7,1 4,5 5,9 4,5 3,4 6,0 9,6 6,0 Glas 5,2 2,9 1,9 3,6 1,7 1,0 3,7 6,3 2,5 Kunststoffe 10,2 11,3 8,4 17,6 13,3 9,6 12,7 15,7 17,4 Verbund 4,3 4,0 3,8 5,7 6,2 3,6 2,7 6,8 5,8 Metalle 3,1 3,3 3,0 3,0 2,5 3,3 3,9 3,0 2,5 Bio 15,4 19,1 27,6 18,2 15,3 12,6 3,9 21,0 11,6 Hygiene 15,3 13,7 8,5 9,6 6,3 12,8 6,9 10,7 11,6 Textilien 3,0 2,8 2,2 3,7 3,4 2,7 6,2 3,0 3,4 Holz 1,3 0,7 0,3 0,4 0,3 0,7 2,8 1,0 1,1 EAG 1,0 0,9 0,1 0,0 1,7 2,2 1,8 0,3 0,7 Problemstoffe 0,2 0,2 0,1 1,1 0,2 0,3 0,1 0,2 0,0 sonstige Abfälle 7,7 8,4 7,7 6,8 8,7 6,6 12,6 6,7 8,4 Inertstoffe 4,8 5,0 2,8 8,4 6,4 3,4 5,5 2,8 5,4 Sieb < 40 mm 23,0 20,5 29,1 16,1 29,4 37,6 31,1 13,0 23,5 Tab. 17: Zusammensetzung des Restmülls (Hauptfraktionen) in den Verbänden Amstetten, Baden, Bruck, Gänserndorf, Gmünd, Hollabrunn, Horn, Klosterneuburg und Korneuburg (Angaben in Masse-%) Krems Krems Stadt Laa a.d. Thaya LH St. Pölten Lilienfeld Melk Mistelbach Mödling Scheibbs Papier 4,2 9,8 12,2 7,0 4,7 4,6 12,1 9,2 4,2 Glas 3,1 3,8 2,7 2,7 3,6 2,0 1,9 5,3 1,6 Kunststoffe 15,0 16,3 20,7 11,4 8,4 8,4 16,2 12,2 8,5 Verbund 6,8 6,9 6,8 4,4 4,2 4,1 4,1 4,5 4,0 Metalle 1,8 2,3 1,9 4,1 3,0 1,0 2,6 3,6 2,1 Bio 15,3 13,0 14,8 27,2 19,1 8,7 12,1 21,0 16,9 Hygiene 6,6 13,6 14,0 11,5 16,8 14,8 10,8 13,1 13,6 Textilien 5,9 4,9 3,1 2,8 2,5 3,7 1,5 3,0 3,7 Holz 0,3 0,3 0,7 0,4 0,3 3,3 0,5 0,2 1,3 EAG 2,0 0,1 0,2 1,1 0,2 0,2 0,9 1,4 1,2 Problemstoffe 0,7 0,3 0,3 0,4 0,4 0,8 0,1 0,9 0,1 sonstige Abfälle 5,9 5,8 5,6 2,7 7,5 12,5 5,1 3,0 9,7 Inertstoffe 4,0 2,2 3,2 2,5 2,3 9,9 1,2 2,7 5,1 Sieb < 40 mm 28,4 20,6 13,7 22,0 27,0 25,9 30,7 20,0 28,1 Tab. 18: Zusammensetzung des Restmülls (Hauptfraktionen) in den Verbänden Krems, Laa a.d. Thaya, Lilienfeld, Melk, Mistelbach, Mödling und Scheibbs (Angaben in Masse-%)

53 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/06 50 Schwechat St. Pölten Land Tulln Waidhofen Wiener Neustadt Wolkersdorf Zwettl Mittel NÖ Papier 7,3 2,5 7,8 4,8 9,2 8,4 4,9 6,4 Glas 4,4 1,7 6,0 2,1 2,0 2,6 3,1 3,1 Kunststoffe 17,4 6,5 14,1 31,6 8,7 11,9 14,5 13,3 Verbund 4,3 3,1 6,7 8,8 4,2 4,3 5,0 5,0 Metalle 2,9 2,9 3,3 0,9 3,3 3,0 3,4 2,8 Bio 19,6 11,2 14,1 6,9 15,9 16,0 9,1 15,3 Hygiene 11,9 20,2 17,3 20,0 14,3 11,2 10,5 12,5 Textilien 6,0 12,5 1,6 3,6 3,1 3,2 2,3 3,9 Holz 0,3 1,0 0,8 1,0 0,6 0,4 0,5 0,8 EAG 0,2 0,5 0,7 0,1 1,0 0,6 0,7 0,8 Problemstoffe 0,2 0,5 0,2 0,2 0,4 0,3 0,1 0,3 sonstige Abfälle 4,9 13,0 6,3 6,7 8,4 8,4 10,1 7,7 Inertstoffe 2,2 3,1 2,0 0,5 6,9 5,7 5,0 4,2 Sieb < 40 mm 18,4 21,3 19,0 12,8 21,9 23,9 30,9 23,8 Tab. 19: Zusammensetzung des Restmülls (Hauptfraktionen) in den Verbänden Schwechat, St. Pölten Land, Tulln, Waidhofen, Wiener Neustadt, Wolkersdorf, Zwettl und Niederösterreich gesamt (Angaben in Masse-%) Zwischen den Verbänden sind für die einzelnen Fraktionen große Unterschiede (bis zu 25 %) zu erkennen (Tab. 20). Besonders groß sind die Unterschiede für die Hauptfraktionen Kunststoffe (25,1 %, Abb. 38), die Siebfraktion (24,8 %), biogene Abfälle (23,7 %,) und Hygiene (13,9 %) (Abb. 37). Im Vergleich zu den Sommeranalysen sind die Unterschiede etwas geringer ausgefallen, da durch die größere Anzahl an Proben je Verband Ausreißer das Gesamtergebnis weniger beeinflussen. So war im Sommer noch ein Spitzenwert für Papier von 20,2 % in einem Verband zu verzeichnen. Die Gesamtanalyse (mittlere Verbandswerte für Sommer und Winter) zeigt aber nur mehr einen maximalen Verbandsmittelwert von 12,2 %. Masse-% Mittel Min Max Papier 6,4 2,5 12,2 Glas 3,1 1,0 6,3 Kunststoffe 13,3 6,5 31,6 Verbund 5,0 2,7 8,8 Metalle 2,8 0,9 4,1 Bio 15,3 3,9 27,6 Hygiene 12,5 6,3 20,2 Textilien 3,9 1,5 12,5 Holz 0,8 0,2 3,3 EAG 0,8 0,0 2,2 Problemstoffe 0,3 0,0 1,1 sonstige Abfälle 7,7 2,7 13,0 Inertstoffe 4,2 0,5 9,9 Sieb < 40 mm 23,8 12,8 37,6 Tab. 20: Bandbreite der Anteile der einzelnen Hauptfraktionen im Vergleich aller Verbände (niederösterreichisches Mittel, minimaler Verbandsmittelwert, maximaler Verbandsmittelwert)

54 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/06 51 Masse-%. 40 Bandbreite der Anteile der einzelnen Hauptfraktionen in den Verbänden Mittel Min Max Kunststoffe Sieb < 40 mm Bio Hygiene Textilien sonstige Abfälle Papier Inertstoffe Verbund Glas Metalle Holz EAG Problemstoffe Abb. 37: Bandbreite der Anteile der einzelnen Hauptfraktionen in den Verbänden, gereiht Die große Differenz zwischen dem Minimal- und dem Maximalwert ergibt sich für die Kunststoffe durch den sehr hohen Anteil an Kunststoffen im Verband Waidhofen (Abb. 38). Dieser hohe Anteil ist wiederum bedingt durch Kunststofffolien und Säcke, die im Rahmen der Winteranalyse bei 5 Behältern bis zu 75 Masse-% des jeweiligen Behälters ausmachten. Auf die Unterschiede hinsichtlich der Leichtverpackungssammlung wird in Kapitel näher eingegangen. Kunststoffe Masse-% im Restmüll der einzelnen Verbände Amstetten Baden Bruck Gänserndorf Gmünd Hollabrunn Horn Klosterneuburg Korneuburg Krems Krems Stadt Laa a.d. Thaya LH St. Pölten Lilienfeld Melk Mistelbach Mödling Scheibbs Schwechat St. Poelten Land Tulln Waidhofen Wiener Neustadt Wolkersdorf Zwettl Abb. 38: Kunststoffanteil im Restmüll einzelner Verbände. Die durchgehende Linie stellt den niederösterreichischen Mittelwert dar; gelb Leichtverpackungssammlung, orange Plastikflaschensammlung, blau Plastikflaschen- und Metallsammlung

55 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/06 52 Siebfraktion < 40 mm Masse-% im Restmüll der einzelnen Verbände Amstetten Baden Bruck Gänserndorf Gmünd Hollabrunn Horn Klosterneuburg Korneuburg Krems Krems Stadt Laa a.d. Thaya LH St. Pölten Lilienfeld Melk Mistelbach Mödling Scheibbs Schwechat St. Poelten Land Tulln Waidhofen Wiener Neustadt Wolkersdorf Zwettl Abb. 39: Anteil der Feinteile kleiner 40 mm im Restmüll einzelner Verbände. Die durchgehende Linie stellt den niederösterreichischen Mittelwert dar. Die Unterschiede im Bereich der Siebfraktion kleiner 40 mm ergeben sich weniger durch einen Ausreißer mit hohen Werten - hier ist der Verband Hollabrunn mit 37,6 % Spitzenreiter - sondern durch ein insgesamt heterogenes Bild in den Verbänden. Besonders niedrige Werte (unter 15 % Anteil) wurden in Klosterneuburg, Laa an der Thaya und Waidhofen nachgewiesen (Abb. 39). Die Siebfraktion ist insgesamt in der Winteranalyse höher als im Rahmen der Sommeranalyse. Hohe Werte sind einerseits natürlich auf Behälter mit hohen Aschegehalten zurückzuführen, andererseits sind sie durch das Vorhandensein von Katzenstreu, aber auch Baumaterial (Zement o.ä.) bestimmt. Für die biogenen Abfälle wurde bereits im Rahmen der Sommeranalyse ein signifikanter Unterschied für die definierten Schichten, aber auch ein großer Unterschied zwischen den Verbänden festgestellt. Dieser Trend hat sich bei den Gesamtauswertungen bestätigt, wie Abb. 40 verdeutlicht. Hier zeigen sich die höheren Anteile in städtischen Gebieten, wobei das Ergebnis der Landeshauptstadt von jenem des Verbandes Bruck noch überragt wird. Dieser Umstand kann mit Hilfe von Abb. 43 erklärt werden, welche den im Vergleich zu den anderen Verbänden überdurchschnittlich hohen Anteil von organischen Abfällen ohne Lebensmittel in den untersuchten Proben aus Bruck zeigt.

56 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/06 53 Bio Masse-% im Restmüll der einzelnen Verbände Amstetten Baden Bruck Gänserndorf Gmünd Hollabrunn Horn Klosterneuburg Korneuburg Krems Krems Stadt Laa a.d. Thaya LH St. Pölten Lilienfeld Melk Mistelbach Mödling Scheibbs Schwechat St. Poelten Land Tulln Waidhofen Wiener Neustadt Wolkersdorf Zwettl Abb. 40: Anteil der biogenen Abfälle im Restmüll einzelner Verbände. Die durchgehende Linie stellt den niederösterreichischen Mittelwert dar. Nachdem ein Schwerpunkt der diesjährigen Untersuchung der Anteil an Lebensmitteln im Restmüll war, wird auf die entsprechenden Unterfraktionen hier näher eingegangen. Weiteres dazu findet sich im Kapitel Der geringste Anteil an biogenem Material im Restmüll ist im Verband Horn zu verzeichnen, gefolgt von Waidhofen, Melk und Zwettl (Abb. 40). Nur in diesen vier Verbänden liegt der Anteil an biogenem Material im Restmüll unter 10 Masseprozent. Mit knapp um bzw. über 20 Masse-% verhältnismäßig hohe biogene Anteile im Restmüll wurden in den Verbänden Schwechat, Klosterneuburg, Mödling, in der Landeshauptstadt St. Pölten sowie in Bruck an der Leitha nachgewiesen. Betrachtet man die entsprechenden Unterfraktionen so ist auch für den Anteil originaler Lebensmittel im Restmüll wiederum der Verband Horn (mit 0,7 Masse-%) gefolgt von Melk, Zwettl, Amstetten und Hollabrunn aufgrund des niederen Anteils hervorzuheben (Abb. 41). In den Verbänden Horn und Zwettl finden sich auch die wenigsten angebrochenen Lebensmittel im Restmüll. Werte unter 2 Masse-% wurden ansonsten nur mehr in den Verbänden St. Pölten Land und Waidhofen erreicht (Abb. 42). Hohe Anteile an originalen bzw. angebrochenen Lebensmitteln im Restmüll sind mit jeweils um bzw. über 5 Masse-% in den Verbänden Bruck an der Leitha (beide), Klosterneuburg, der Landeshauptstadt St. Pölten, Mistelbach, Mödling und Schwechat aufgefallen.

57 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/06 54 Bio originale Lebensmittel Masse-% im Restmüll der einzelnen Verbände Amstetten Baden Bruck Gänserndorf Gmünd Hollabrunn Horn Klosterneuburg Korneuburg Krems Krems Stadt Laa a.d. Thaya LH St. Pölten Lilienfeld Melk Mistelbach Mödling Scheibbs Schwechat St. Poelten Land Tulln Waidhofen Wiener Neustadt Wolkersdorf Zwettl Abb. 41: Anteil der originalen Lebensmittel im Restmüll einzelner Verbände. Die durchgehende Linie stellt den niederösterreichischen Mittelwert dar. Bio angebrochene Lebensmittel Masse-% im Restmüll der einzelnen Verbände Amstetten Baden Bruck Gänserndorf Gmünd Hollabrunn Horn Klosterneuburg Korneuburg Krems Krems Stadt Laa a.d. Thaya LH St. Pölten Lilienfeld Melk Mistelbach Mödling Scheibbs Schwechat St. Poelten Land Tulln Waidhofen Wiener Neustadt Wolkersdorf Zwettl Abb. 42: Anteil der angebrochenen Lebensmittel im Restmüll einzelner Verbände. Die durchgehende Linie stellt den niederösterreichischen Mittelwert dar. Der Anteil an organischen Abfällen ohne Lebensmittel im Restmüll der Verbände ist in 14 der 25 Verbände unter 2 Masse-% (Abb. 43). Besonders niedrige Werte wurden auch hier für Horn und Waidhofen nachgewiesen. Der geringste Anteil war aber in Korneuburg mit 0,3 Masse-% zu verzeichnen. Vergleichsweise hoch mit über 4 Masse-% war der Anteil an organischen Abfällen (ohne Lebensmittel) im Restmüll der Verbände Laa an der Thaya, Amstetten und Bruck an der Leitha.

58 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/06 55 Masse-% 12 Bio organ. Abfälle ohne Lebensmittel im Restmüll der einzelnen Verbände Amstetten Baden Bruck Gänserndorf Gmünd Hollabrunn Horn Klosterneuburg Korneuburg Krems Krems Stadt Laa a.d. Thaya LH St. Pölten Lilienfeld Melk Mistelbach Mödling Scheibbs Schwechat St. Poelten Land Tulln Waidhofen Wiener Neustadt Wolkersdorf Zwettl Abb. 43: Anteil der organischen Abfälle im Restmüll einzelner Verbände. Die durchgehende Linie stellt den niederösterreichischen Mittelwert dar. Unterschiede über 10 Masse-% zwischen den Verbänden wurden auch noch für die Fraktion Hygiene erkannt. Hier wurden in Gmünd, Horn und Krems mit jeweils unter 7 Masse-% die niedrigsten, in Waidhofen an der Thaya und St. Pölten Land mit rund 20 Masse-% die höchsten Werte nachgewiesen (Abb. 44). Masse-% 25 Hygiene im Restmüll der einzelnen Verbände Amstetten Baden Bruck Gänserndorf Gmünd Hollabrunn Horn Klosterneuburg Korneuburg Krems Krems Stadt Laa a.d. Thaya LH St. Pölten Lilienfeld Melk Mistelbach Mödling Scheibbs Schwechat St. Poelten Land Tulln Waidhofen Wiener Neustadt Wolkersdorf Zwettl Abb. 44: Anteil der Fraktion Hygiene im Restmüll einzelner Verbände. Die durchgehende Linie stellt den niederösterreichischen Mittelwert dar. Abgesehen von den Fraktionen mit hohen Unterschieden soll hier noch auf die weiteren Altstoffe eingegangen werden, um dadurch Rückschlüsse auf potentielle Optimierungen der Altstoffsammlung zu erkennen (siehe auch Kap. 6.3 und Kap. 8).

59 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/06 56 Der Unterschied zwischen den maximalen und minimalen Verbandsmittelwerten beträgt beim Papier immerhin noch 9,7 Masse-%. Werte unter 4 Masse-% werden nur in Hollabrunn und im Verband St. Pölten Land erreicht (Abb. 45). Unter 5 % sind es zusätzlich noch in Bruck an der Leitha, Gmünd, Krems Land, Lilienfeld, Melk, Scheibbs, Waidhofen und Zwettl. Masse-% 14 Papier im Restmüll der einzelnen Verbände Amstetten Baden Bruck Gänserndorf Gmünd Hollabrunn Horn Klosterneuburg Korneuburg Krems Krems Stadt Laa a.d. Thaya LH St. Pölten Lilienfeld Melk Mistelbach Mödling Scheibbs Schwechat St. Poelten Land Tulln Waidhofen Wiener Neustadt Wolkersdorf Zwettl Abb. 45: Papieranteil im Restmüll einzelner Verbände. Die durchgehende Linie stellt den niederösterreichischen Mittelwert dar In Laa an der Thaya sowie in Mistelbach übersteigt der Papieranteil im Restmüll die 10 Prozentmarke. In Klosterneuburg und Krems Stadt werden immerhin noch 9,6 bzw. 9,8 Masse-% erreicht. Masse-% 7 Glas im Restmüll der einzelnen Verbände Amstetten Baden Bruck Gänserndorf Gmünd Hollabrunn Horn Klosterneuburg Korneuburg Krems Krems Stadt Laa a.d. Thaya LH St. Pölten Lilienfeld Melk Mistelbach Mödling Scheibbs Schwechat St. Poelten Land Tulln Waidhofen Wiener Neustadt Wolkersdorf Zwettl Abb. 46: Glasanteil im Restmüll einzelner Verbände. Die durchgehende Linie stellt den niederösterreichischen Mittelwert dar

60 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/06 57 Der Glasanteil ist im Verband Hollabrunn mit knapp über 1 Masse-% besonders niedrig (Abb. 46). Unter 2 Masse-% erreichen noch die Verbände Bruck an der Leitha, Gmünd, Mistelbach, Scheibbs, und St. Pölten Land. Mit über 5 Masse-% sind in Amstetten, Klosterneuburg, Mödling und Tulln eher hohe Werte zu verzeichnen. Masse-% 4,5 Metalle im Restmüll der einzelnen Verbände 4,0 3,5 3,0 2,5 2,0 1,5 1,0 0,5 0,0 Amstetten Baden Bruck Gänserndorf Gmünd Hollabrunn Horn Klosterneuburg Korneuburg Krems Krems Stadt Laa a.d. Thaya LH St. Pölten Lilienfeld Melk Mistelbach Mödling Scheibbs Schwechat St. Poelten Land Tulln Waidhofen Wiener Neustadt Wolkersdorf Zwettl Abb. 47: Metallanteil im Restmüll einzelner Verbände. Die durchgehende Linie stellt den niederösterreichischen Mittelwert dar In Waidhofen an der Thaya und Melk sind die niedrigsten Metallanteile im Restmüll zu verzeichnen (Abb. 47). Über 3,5 Masse-% werden hingegen in den Verbänden Horn, in der Landeshauptstadt sowie in Mödling erreicht. Insgesamt ist zu den relativen Vergleichen der Verbände anzumerken, dass höhere Anteile bei einzelnen Fraktionen natürlich auch durch besonders niedere Anteile bei anderen Fraktionen verursacht werden können. Ein Vergleich des absoluten Aufkommens ist daher für endgültige Aussagen notwendig.

61 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/ Vergleich des absoluten Abfallaufkommens und dessen Zusammensetzung in den Verbänden Zur Berechnung des absoluten Aufkommens der einzelnen Fraktionen wurde als Ausgangspunkt das spezifische Restmüllaufkommen in den Verbänden aus dem Jahr 2005 herangezogen (Abfallwirtschaftsbericht, 2005). Die spezifischen Werte der einzelnen Fraktionen wurden anteilig rückgerechnet. Tab. 21 bis Tab. 23 geben einen Überblick über das spezifische Abfallaufkommen (in kg/ew.a) für die Hauptfraktionen der Sortieranalyse. Amstetten Baden Bruck Gänserndorf Gmünd Hollabrunn Horn Klosterneuburg Korneuburg Papier 7,6 9,2 5,9 7,6 5,8 4,5 6,5 15,6 6,7 Glas 7,3 3,8 2,5 4,6 2,3 1,4 4,0 10,2 2,7 Kunststoffe 14,3 14,7 10,9 22,6 17,2 12,7 13,7 25,6 19,1 Verbund 6,1 5,2 4,9 7,3 7,9 4,8 3,0 11,0 6,4 Metalle 4,4 4,3 3,9 3,8 3,2 4,4 4,2 4,8 2,8 Bio 21,7 24,9 35,8 23,4 19,7 16,8 4,2 34,1 12,8 Hygiene 21,6 17,8 11,1 12,4 8,2 17,1 7,5 17,4 12,8 Textilien 4,3 3,6 2,9 4,7 4,4 3,6 6,7 4,9 3,7 Holz 1,8 1,0 0,3 0,5 0,4 0,9 3,0 1,6 1,2 EAG 1,4 1,1 0,2 0,1 2,2 3,0 2,0 0,6 0,8 Problemstoffe 0,2 0,2 0,1 1,4 0,3 0,5 0,1 0,3 0,0 sonstige Abfälle 10,9 11,0 10,0 8,8 11,2 8,8 13,6 10,8 9,2 Inertstoffe 6,8 6,5 3,6 10,8 8,2 4,5 5,9 4,6 6,0 Sieb < 40 mm 32,4 26,6 37,8 20,7 38,0 49,9 33,6 21,1 25,8 Summe 140,9 129,9 130,0 128,5 129,1 132,8 108,0 162,4 110,1 Tab. 21: Zusammensetzung des Restmülls (Hauptfraktionen) in den Verbänden Amstetten, Baden, Bruck, Gänserndorf, Gmünd, Hollabrunn, Horn, Klosterneuburg und Korneuburg (Angaben in kg/ew.a) Krems Krems Stadt Laa a.d. Thaya LH St. Pölten Lilienfeld Melk Mistelbach Mödling Scheibbs Papier 4,7 14,2 16,6 15,1 4,9 5,2 16,2 17,0 5,2 Glas 3,5 5,6 3,7 5,8 3,7 2,3 2,5 9,9 1,9 Kunststoffe 16,8 23,8 28,1 24,5 8,7 9,4 21,6 22,4 10,6 Verbund 7,5 10,1 9,3 9,6 4,3 4,5 5,4 8,2 4,9 Metalle 2,0 3,4 2,6 8,8 3,1 1,2 3,5 6,6 2,6 Bio 17,1 19,0 20,2 58,7 19,8 9,8 16,1 38,7 21,0 Hygiene 7,4 19,8 19,0 24,8 17,4 16,5 14,4 24,2 17,0 Textilien 6,6 7,2 4,2 6,0 2,6 4,1 2,1 5,5 4,6 Holz 0,4 0,4 0,9 0,8 0,3 3,6 0,7 0,4 1,6 EAG 2,2 0,2 0,2 2,4 0,2 0,2 1,2 2,5 1,5 Problemstoffe 0,8 0,5 0,4 0,9 0,4 0,9 0,2 1,6 0,2 sonstige Abfälle 6,6 8,4 7,7 5,7 7,8 14,0 6,8 5,5 12,1 Inertstoffe 4,5 3,3 4,4 5,3 2,4 11,0 1,7 5,0 6,3 Sieb < 40 mm 31,7 30,0 18,7 47,3 27,9 28,9 40,9 36,8 35,0 Summe 111,7 145,8 135,9 215,6 103,4 111,7 133,2 184,5 124,7 Tab. 22: Zusammensetzung des Restmülls (Hauptfraktionen) in den Verbänden Krems Land, Krems Stadt, Laa a.d. Thaya, Landeshauptstadt St. Pölten, Lilienfeld, Melk, Mistelbach, Mödling und Scheibbs (Angaben in kg/ew.a)

62 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/06 59 Schwechat St. Pölten Land Tulln Waidhofen Wiener Neustadt Wolkersdorf Zwettl Mittel NÖ Papier 10,8 2,1 11,1 5,5 16,6 11,8 5,3 8,8 Glas 6,5 1,4 8,6 2,4 3,7 3,6 3,3 4,2 Kunststoffe 25,6 5,5 20,2 36,2 15,8 16,7 15,6 18,4 Verbund 6,3 2,6 9,7 10,1 7,6 6,1 5,4 6,9 Metalle 4,3 2,5 4,8 1,0 5,9 4,3 3,6 3,8 Bio 28,9 9,4 20,3 7,9 28,8 22,6 9,9 21,1 Hygiene 17,5 17,0 24,9 22,9 25,9 15,8 11,3 17,3 Textilien 8,9 10,5 2,3 4,1 5,7 4,5 2,5 5,4 Holz 0,4 0,8 1,2 1,1 1,1 0,6 0,5 1,1 EAG 0,4 0,5 1,0 0,2 1,7 0,9 0,7 1,1 Problemstoffe 0,3 0,4 0,3 0,2 0,7 0,4 0,1 0,5 sonstige Abfälle 7,2 10,9 9,0 7,6 15,2 11,8 10,8 10,5 Inertstoffe 3,2 2,6 2,9 0,6 12,6 8,0 5,4 5,8 Sieb < 40 mm 27,1 17,8 27,3 14,7 39,7 33,6 33,4 32,7 Summe 147,3 83,9 143,5 114,5 180,9 140,7 107,8 137,7 Tab. 23: Zusammensetzung des Restmülls (Hauptfraktionen) in den Verbänden Schwechat, St. Pölten Land, Tulln, Waidhofen, Wiener Neustadt, Wolkersdorf, Zwettl und Niederösterreich gesamt (Angaben in kg/ew.a) Aus Tab. 24 und Abb. 48 ist zu erkennen, dass auch der Vergleich der spezifischen Werte zum Teil große Unterschiede zwischen den Verbänden erkennen lässt. Diese beruhen zum Teil auf strukturellen Unterschieden zwischen städtischer und ländlicher Region, welche ein insgesamt unterschiedliches Abfallpotential bedingen. Zum Teil sind die Unterschiede aber wohl auch auf unterschiedliche Konzepte und Intensität bei der Altstoff- und Biomüllsammlung zurückzuführen. kg/ew.a Mittel Min Max Papier 8,8 2,1 17,0 Glas 4,2 1,4 10,2 Kunststoffe 18,4 5,5 36,2 Verbund 6,9 2,6 11,0 Metalle 3,8 1,0 8,8 Bio 21,1 4,2 58,7 Hygiene 17,3 7,4 25,9 Textilien 5,4 2,1 10,5 Holz 1,1 0,3 3,6 EAG 1,1 0,1 3,0 Problemstoffe 0,5 0,0 1,6 sonstige Abfälle 10,5 5,5 15,2 Inertstoffe 5,8 0,6 12,6 Sieb < 40 mm 32,7 14,7 49,9 Tab. 24: Bandbreite der Anteile der einzelnen Hauptfraktionen im Vergleich aller Verbände Im Gegensatz zum relativen Vergleich, wo für Kunststoffe der Unterschied zwischen minimalen und maximalen Verbandswert 25,1 Masseprozent betrug, ist beim Vergleich der Werte für das spezifische Abfallaufkommen zu erkennen, dass die größten Unterschiede in der Fraktion Bio auftauchen. Der Unterschied zwischen dem minimalen und dem maximalen Verbandsmittelwert beträgt immerhin 54,5 kg/ew.a. Unterschiede von über 10 kg/ew.a wurden in absteigender Reihenfolge noch für die Fraktionen Siebrest kleiner 40 mm, Kunststoffe, Hygiene, Papier und Inertstoffe nachgewiesen.

63 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/06 60 Bandbreite der Anteile der einzelnen Hauptfraktionen in den Verbänden kg/ew.a Mittel Min Max Bio Sieb < 40 mm Kunststoffe Hygiene Papier Inertstoffe sonstige Abfälle Glas Textilien Verbund Metalle Holz EAG Problemstoffe Abb. 48: Bandbreite des spezifischen Abfallaufkommens der Hauptfraktionen, gereiht nach Größe der Bandbreite Die Bandbreite zwischen minimalen und maximalen Werten steigt überproportional zu den niederösterreichischen Mittelwerten der einzelnen Fraktionen. Besonders für die Fraktion Biomüll ist bei einem spezifischen mittleren Aufkommen von rund 21 kg/ew.a der Maximalwert von knapp 60 kg/ew.a überraschend hoch. Im Wesentlichen folgen die Ergebnisse für die Analyse des spezifischen Aufkommens in den Fraktionen jenen der relativen Untersuchungen vom vorherigen Kapitel. Lediglich für Verbände mit insgesamt höheren Abfallaufkommen kommt es durch die Umrechnung in spezifische Einwohnerwerte zu vergleichsweise schlechteren Reihungen innerhalb der Verbände. Im Folgenden werden die Ergebnisse für die Altstoffe sowie für Biomüll herausgefasst. Das spezifische Aufkommen an biogenem Material im Restmüll ist mit knapp 60 kg/ew.a in der Landeshauptstadt St. Pölten am höchsten (Abb. 49). Werte über 30 kg/ew.a wurden noch in Bruck an der Leitha, Klosterneuburg und Mödling festgestellt. Unter 10 kg/ew.a beträgt das Bioaufkommen in den Verbänden Horn, Melk, St. Pölten Land, Waidhofen und Zwettl. Für originale Lebensmittel im Restmüll ist die Verteilung der Verbände ähnlich wie beim relativen Vergleich. Die Landeshauptstadt St. Pölten sticht mit 14,7 kg/ew.a noch stärker hervor, gefolgt von Mödling mit einem mittleren spezifischen Aufkommen von 9,2 kg/ew.a. Wie schon beim relativen Vergleich sind die niedrigsten Werte in den Verbänden Horn und Melk mit 0,8 bzw. 1,9 kg/ew.a an originalen Lebensmitteln im Restmüll zu verzeichnen.

64 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/06 61 kg/ew.a 70 Bio im Restmüll der einzelnen Verbände Amstetten Baden Bruck Gänserndorf Gmünd Hollabrunn Horn Klosterneuburg Korneuburg Krems Krems Stadt Laa a.d. Thaya LH St. Pölten Lilienfeld Melk Mistelbach Mödling Scheibbs Schwechat St. Poelten Land Tulln Waidhofen Wiener Neustadt Wolkersdorf Zwettl Abb. 49: Spezifisches Aufkommen an biogenem Material im Restmüll einzelner Verbände. Die durchgehende Linie stellt den niederösterreichischen Mittelwert dar kg/ew.a 16 Bio originale Lebensmittel im Restmüll der einzelnen Verbände Amstetten Baden Bruck Gänserndorf Gmünd Hollabrunn Horn Klosterneuburg Korneuburg Krems Krems Stadt Laa a.d. Thaya LH St. Pölten Lilienfeld Melk Mistelbach Mödling Scheibbs Schwechat St. Poelten Land Tulln Waidhofen Wiener Neustadt Wolkersdorf Zwettl Abb. 50: Spezifisches Aufkommen an originalen Lebensmitteln im Restmüll einzelner Verbände. Die durchgehende Linie stellt den niederösterreichischen Mittelwert dar Neben den Verbänden Laa an der Thaya und Mistelbach, die schon beim Vergleich des relativen Papieranteils im Restmüll mit über 10 Masse-% hervorstachen, zeigt der Vergleich der spezifischen Werte auch noch für die Verbände Landeshauptstadt St. Pölten, Klosterneuburg, Wiener Neustadt und Mödling mit über 15 kg/ew.a ein verhältnismäßig hohes Aufkommen. Besonders niedrig ist das spezifische Altpapieraufkommen im Restmüll mit knapp über 2 kg/ew.a im Verband St. Pölten Land. Werte unter 5 kg/ew.a werden noch in den Verbänden Hollabrunn, Krems und Lilienfeld erreicht (Abb. 51).

65 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/06 62 kg/ew.a 18 Papier im Restmüll der einzelnen Verbände Amstetten Baden Bruck Gänserndorf Gmünd Hollabrunn Horn Klosterneuburg Korneuburg Krems Krems Stadt Laa a.d. Thaya LH St. Pölten Lilienfeld Melk Mistelbach Mödling Scheibbs Schwechat St. Poelten Land Tulln Waidhofen Wiener Neustadt Wolkersdorf Zwettl Abb. 51: Spezifisches Aufkommen an Papier im Restmüll einzelner Verbände. Die durchgehende Linie stellt den niederösterreichischen Mittelwert dar Die Betrachtung des spezifischen Aufkommens von Glas im Restmüll zeigt im Vergleich zu den relativen Werten keine neuen Erkenntnisse sowie insgesamt geringe Unterschiede zwischen den Verbänden und wird hier nicht extra angeführt. Ähnlich verhält es sich für Kunststoffe. Interessant scheint jedoch an dieser Stelle der Vergleich des spezifischen Aufkommens an Plastikflaschen im Restmüll der einzelnen Verbände, da im Rahmen der Umstellung der Kunststoffsammlung diese Fraktion ja gezielt erfasst wird. kg/ew.a 2,5 Kunststoff - Getränkeflaschen im Restmüll der einzelnen Verbände 2,0 1,5 1,0 0,5 0,0 Amstetten Baden Bruck Gänserndorf Gmünd Hollabrunn Horn Klosterneuburg Korneuburg Krems Krems Stadt Laa a.d. Thaya LH St. Pölten Lilienfeld Melk Mistelbach Mödling Scheibbs Schwechat St. Poelten Land Tulln Waidhofen Wiener Neustadt Wolkersdorf Zwettl Abb. 52: Spezifischen Aufkommen an Kunststoff-Getränkeflaschen im Restmüll einzelner Verbände. Die durchgehende Linie stellt den niederösterreichischen Mittelwert dar. gelb Leichtverpackungssammlung, orange Plastikflaschensammlung, blau Plastikflaschen- und Metallsammlung

66 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/06 63 Plastikflaschen kg/ew.a im Restmüll der einzelnen Verbände 4,0 3,5 3,0 2,5 2,0 1,5 1,0 0,5 0,0 Amstetten Baden Bruck Gänserndorf Gmünd Hollabrunn Horn Klosterneuburg Korneuburg Krems Krems Stadt Laa a.d. Thaya LH St. Pölten Lilienfeld Melk Mistelbach Mödling Scheibbs Schwechat St. Poelten Land Tulln Waidhofen Wiener Neustadt Wolkersdorf Zwettl Abb. 53: Spezifischen Aufkommen an Plastikflaschen (Getränkeflaschen und Kunststoffflaschen für Wasch- und Reinigungsmittel sowie für Körperpflege) im Restmüll einzelner Verbände. Die durchgehende Linie stellt den niederösterreichischen Mittelwert dar. gelb Leichtverpackungssammlung, orange Plastikflaschensammlung, blau Plastikflaschen- und Metallsammlung Abb. 52 und Abb. 53 zeigen das spezifische Aufkommen an Kunststoff Getränkeflaschen sowie Plastikflaschen im Restmüll im Vergleich der Verbände. Die Vermutung, dass in jenen Verbänden das niedrigste Aufkommen an Plastikflaschen (Getränkeflaschen und andere) zu verzeichnen ist wo jene spezifisch gesammelt werden, bestätigt sich auf den ersten Blick nicht. So liegt das spezifische Aufkommen an Plastikflaschen im Restmüll von sieben der acht niederösterreichischen Verbände mit dem Sammelsystem "Plastikflaschen (914)" über dem niederösterreichischen Mittelwert. Betrachtet man ausschließlich die Getränkeflaschen, so liegt das Verhältnis bei sechs von acht Verbänden. Das niedrigste spezifische Aufkommen an Plastikflaschen wurde in den Verbänden Melk und St. Pölten Land nachgewiesen (Abb. 53) (betrachtet man nur Getränkeflaschen noch zusätzlich in Scheibbs), wo die Leichtverpackungssammlung beibehalten wurde wie bisher. Das vergleichsweise höchste spezifische Aufkommen an Plastikflaschen (gilt wiederum auch für Getränkeflaschen) wurde mit den Verbänden Krems Stadt, Mödling und Schwechat in drei Verbänden mit jeweils unterschiedlichem Sammelsystem nachgewiesen, deren Gemeinsamkeit aber im vergleichsweise hohen Anteil an Schicht 1 Gemeinden liegt (Tab. 5). Das spezifische Aufkommen an Metallen im Restmüll zeigt wiederum ähnliche Verteilungen wie beim relativen Vergleich. Die vergleichsweise hohen Werte in der Landeshauptstadt St. Pölten sowie in den Verbänden Mödling und Wiener Neustadt mit rund 6 bis 9 kg/ew.a (Abb. 54) stechen etwas stärker hervor als beim relativen Vergleich. Der verhältnismäßig hohe relative Anteil an Metallen im Restmüll vom Verband Horn relativiert sich durch das insgesamt geringe spezifische Aufkommen, liegt aber nach wie vor über dem niederösterreichischen Mittelwert. Besonders gering ist das spezifische Aufkommen von Metallen in den Verbänden Melk, Waidhofen an der Thaya und Krems Land mit jeweils unter 2 kg/ew.a

67 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/06 64 kg/ew.a 10 Metalle im Restmüll der einzelnen Verbände Amstetten Baden Bruck Gänserndorf Gmünd Hollabrunn Horn Klosterneuburg Korneuburg Krems Krems Stadt Laa a.d. Thaya LH St. Pölten Lilienfeld Melk Mistelbach Mödling Scheibbs Schwechat St. Poelten Land Tulln Waidhofen Wiener Neustadt Wolkersdorf Zwettl Abb. 54: Spezifisches Aufkommen an Metallen im Restmüll einzelner Verbände. Die durchgehende Linie stellt den niederösterreichischen Mittelwert dar

68 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/ Erfassungsgrad von Altstoffen und biogenen Abfällen Die bisherigen Ausführungen haben sich mit den Anteilen sowie einzelnen Abfallfraktionen im Restmüll von Haushalten beschäftigt. Im Folgenden soll näher auf die verwertbaren Abfallfraktionen bzw. jene Fraktionen eingegangen werden, für die getrennte Sammeleinrichtungen zur Verfügung stehen. Es steht demnach nicht das Abfallaufkommen (Mengen gemäß der jeweiligen Erfassung), sondern die Abfallart im Vordergrund. In diesem Zusammenhang wird als Abfallpotential die tatsächlich am Ort der Abfallentstehung (Haushalte) anfallende Abfallmenge bezeichnet. Dies stellt die theoretische Obergrenze der erfassbaren Menge dar. In den unterschiedlichen Sammelsystemen wird jeweils nur ein Teil des Potentials erfasst. So wird über die Biotonne immer nur ein Teil der biogenen Abfälle erfasst, ein weiterer Teil wird als Fraktion des Restmülls entsorgt. Für weitere (optimierende) Maßnahmen hinsichtlich der getrennten Sammlung von Altstoffen und biogenen Abfällen ist es demnach interessant zu untersuchen, welcher Anteil des theoretisch erfassbaren Abfallpotentials bereits jetzt schon getrennt gesammelt wird (= Erfassungsgrad). Eigenkompostierung bei biogenen Abfällen oder andere Entsorgungswege wie das Verheizen von Holz oder Papier werden im Folgenden nicht weiter berücksichtigt. Als theoretisches Abfallpotential (100 %) wird jeweils die Summe aus der jeweils getrennt erfassten Altstoffart aus dem Jahr 2005 (Abfallwirtschaftsbericht 2005) und deren spezifischen Aufkommen im Restmüll betrachtet. Der Erfassungsgrad wird dann anteilig über den getrennt erfassten Teil berechnet. Im niederösterreichischen Abfallwirtschaftsbericht 2004 (NÖ Lreg., 2005) werden als Altstoffe Altpapier, Altglas, Nichtverpackungsmetalle, Verpackungsmetalle, Leichtfraktion, Alttextilien, Altspeisefette, Altholz und sonstige Altstoffe angeführt. Im Folgenden wird jedoch nur auf jene Fraktionen näher eingegangen, die entweder getrennt gesammelt und erfasst werden oder bei nicht getrennter Sammlung durch eine Restmüllsortierung erfasst werden können. Das bedeutet Nichtverpackungsmetalle, Altspeisefette und Altholz werden nicht weiter berücksichtigt, da man z.b. Altspeisefette nicht im Restmüll als Fraktion nachweisen kann. Konkret setzen sich die behandelten Altstoffe aus den in Tab. 25 angegebenen Unterfraktionen zusammen: Altstoff Unterfraktionen der Sortieranalyse Altpapier Papierverpackungen, Zeitungen und Druckerzeugnisse, Kartonagen, Papier Nichtverpackungen Altglas Verpackungsmetalle Leichtfraktion Alttextilien Glas Verpackungen Metalle Verpackungen Kunststoff - Getränkeflaschen; Kunststoff - sonst. Flaschen; Kunststoff - Kübel, Kanister; Kunststoff - Folien, Säcke; Kunststoff - sonst. Verpackungen (je nach Sammelsystem) Textilien Nichtverpackungen biogene Abfälle Bio Zubereitungsrest; Bio Speisereste; Bio originale Lebensmittel; Bio angebrochene Lebensmittel; Bio organ. Abfälle ohne Lebensmittel Tab. 25: Altstoffe und deren Zuordnung zu den Unterfraktionen der Sortieranalyse

69 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/06 66 Der Anteil an nach derzeitigem Sammel- und Verwertungssystemen verwertbaren Stoffen im Restmüll (Altstoffe und Biomüll) liegt im niederösterreichischen Durchschnitt bei 39,2 Masse-%. Davon sind 24 Masse-% den Altstoffen zuzuordnen und 15 Masse-% sind biogenes Material. Der minimale Altstoffanteil im Restmüll wurde mit 14,5 Masse-% im Verband Melk erreicht, gefolgt vom Verband Scheibbs mit 15,7 Masse-%. Besonders hohe Anteile an verwertbaren Altstoffen im Restmüll wurden mit über 30 Masse-% in den Verbänden Klosterneuburg, Krems Stadt, Laa an der Thaya, Schwechat und Waidhofen erreicht. Altstoffanteile im Restmüll der Verbände Masse-% Textilien Nichtverpackungen Metalle Verpackungen Kunststoff - sonst. Verpackungen Kunststoff - Folien, Säcke Kunststoff - Kübel, Kanister Kunststoff - sonst. Flaschen Kunststoff - Getränkeflaschen Glas Verpackungen Papier Amstetten Baden Bruck Gänserndorf Gmünd Hollabrunn Horn Klosterneuburg Korneuburg Krems Krems Stadt Laa a.d. Thaya LH St. Pölten Lilienfeld Melk Mistelbach Mödling Scheibbs Schwechat St. Poelten Land Tulln Waidhofen Wiener Neustadt Wolkersdorf Zwettl Abb. 55: Summe aller Altstoffanteile im Restmüll der Verbände Wie bereits in Kapitel näher beschrieben liegt der Anteil an biogenem Material im Verband Horn mit 4,2 Masse-% mit Abstand am niedrigsten (Abb. 40 ff). Anteile über 30 Masse-% werden in den Verbänden Bruck an der Leitha, Klosterneuburg, Mödling sowie der Landeshauptstadt St. Pölten erreicht. Im Niederösterreichischen Abfallwirtschaftsplan 2004 (Amt d. NÖ Lreg., 2004) wird als Ziel die Erreichung des Erfassungsgrades von 80 % für Altstoffe (ausgenommen Verpackungskunststoffe) genannt. In Abb. 56 wird vorerst das spezifische Altstoffpotential (nach getrennt gesammelten und im Restmüll verbleibenden Mengen) dargestellt. Die derzeit gemeinsam im Restmüll und getrennt gesammelte Altstoffmenge beträgt zwischen rund 100 kg/ew.a im Verband Zwettl und über 200 kg/ew.a in den Verbänden Klosterneuburg, Mödling und Wiener Neustadt. In Abb. 57 sind die derzeitigen Erfassungsgrade in den Verbänden für die genannten Altstoffe ohne biogene Abfälle dargestellt.

70 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/06 67 kg/ew.a Spezifisches Aufkommen an Altstoffen getrennt gesammelt und im Restmüll 250 im Restmüll getrennt gesammelt Amstetten Baden Bruck Gänserndorf Gmünd Hollabrunn Horn Klosterneuburg Korneuburg Krems Krems Stadt Laa a.d. Thaya LH St. Pölten Lilienfeld Melk Mistelbach Mödling Scheibbs Schwechat St. Poelten Land Tulln Waidhofen Wiener Neustadt Wolkersdorf Zwettl Abb. 56: Spezifisches Aufkommen an Altstoffen (berücksichtigt wurden jeweils nur die in Tab. 25 angeführten, exkl. Bio), getrennt gesammelte Altstoffe und Aufkommen im Restmüll Masse-%. Erfassungsgrad an Altstoffen in den Verbänden 100 Erfassungsgrad niederösterreichisches Mittel Amstetten Baden Bruck Gänserndorf Gmünd Hollabrunn Horn Klosterneuburg Korneuburg Krems Krems Stadt Laa a.d. Thaya LH St. Pölten Lilienfeld Melk Mistelbach Mödling Scheibbs Schwechat St. Poelten Land Tulln Waidhofen Wiener Neustadt Wolkersdorf Zwettl Abb. 57: Erfassungsgrad an Altstoffen (alle Altstoffe; berücksichtigt wurden jeweils nur die in Tab. 25 angeführten, exkl. Bio) in den Verbänden Betrachtet man die Fraktion Altpapier, so erkennt man, dass niederösterreichweit der Erfassungsgrad bei annähernd 90 % liegt. Nur der Verband Laa an der Thaya erreicht das vorgegebene Ziel von 80 % nicht (Abb. 58). Neben einer Einzelprobe mit

71 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/06 68 knapp 90 Masse-% an Papiersäcken in einem Behälter der Sommeranalysen wurde sowohl im Winter als auch im Sommer immer wieder ein verhältnismäßig hoher Anteil an Kartonagen festgestellt. Der höchste Erfassungsgrad wird vom Verband St. Pölten Land mit fast 97 Masse-% erreicht. In diesem Verband wurde auch der geringste Papieranteil im Restmüll festgestellt (Abb. 45). Erfassungsgrad Altpapier in den Verbänden Erfassungsgrad niederösterreichisches Mittel Ziel Masse-% Amstetten Baden Bruck Gänserndorf Gmünd Hollabrunn Horn Klosterneuburg Korneuburg Krems Krems Stadt Laa a.d. Thaya LH St. Pölten Lilienfeld Melk Mistelbach Mödling Scheibbs Schwechat St. Poelten Land Tulln Waidhofen Wiener Neustadt Wolkersdorf Zwettl Abb. 58: Erfassungsgrad von Altpapier, die durchgehende Linie stellt den niederösterreichischen Mittelwert dar Bei den Leichtverpackungen gestaltet sich die Auswertung aufgrund der Umstellung der Verpackungssammlung schwierig. Bedenkt man, dass bisher auch Kunststoffe verwertet wurden, die derzeit in den neuen Sammelvarianten nicht mehr erfasst werden, so scheint es sinnvoll die Betrachtung einerseits auf Basis aller Leichtverpackungen und andererseits nur für die jeweils in den Verbänden spezifisch gesammelten Leichtverpackungen durchzuführen. Das bedeutet, dass in Abb. 59 für die Berechnung des Potentials der im Abfallwirtschaftsbericht 2005 angeführten Werte für getrennt gesammelte Leichtverpackungen sowie die Summe der im Restmüll vorgefundenen Leichtverpackungen je Verband verwendet wurden. In Abb. 60 wurden nur mehr jene Fraktionen im Restmüll berücksichtigt, die laut Leichtverpackungskonzept des jeweiligen Verbandes getrennt zu erfassen sind. Berücksichtigt man alle Leichtverpackungen (Abb. 59) so wird ein Wert über 80 % nur vom Verband St. Pölten Land erreicht. Insgesamt kommen natürlich nur jene Verbände in ähnliche Bereiche, welche die Leichtverpackungen nach dem alten Konzept sammeln. Wählt man als Ausgangspunkt für die Berechnung nur jene Leichtverpackungen, die im jeweiligen Verband zu sammeln sind (Abb. 60), so erreichen 8 Verbände einen Wert über 80 Masse-%. Interessanterweise sind dies vor allem Verbände, die gemeinsam mit den Plastikflaschen auch Metallverpackungen sammeln. Sechs von den sieben Verbänden mit diesem Sammelkonzept erreichen die 80 %-Marke. Von den acht Verbänden mit reiner Plastikflaschensammlung erreicht nur der Verband Klosterneuburg 80 % und bei den Verbänden mit Leichtverpackungssammlung kommt es bei der Darstellung zu keiner Veränderung. Der Erfassungsgrad von Leichtverpackungen im niederösterreichischen Mittel

72 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/06 69 erreicht bei der Berechnungsmethode unter Berücksichtigung des Sammelkonzeptes mit 79,7 Masse-%. Erfassungsgrad Leichtverpackungen in den Verbänden (Basis alle LVP) Masse-% Amstetten Baden Bruck Gänserndorf Gmünd Hollabrunn Horn Klosterneuburg Korneuburg Krems Krems Stadt Laa a.d. Thaya LH St. Pölten Lilienfeld Melk Mistelbach Mödling Scheibbs Schwechat St. Poelten Land Tulln Waidhofen Wiener Neustadt Wolkersdorf Zwettl Abb. 59: Erfassungsgrad Leichtverpackungen (Basis alle Leichtverpackungen), die durchgehende Linie stellt den niederösterreichischen Mittelwert dar gelb Leichtverpackungssammlung, orange Plastikflaschensammlung, blau Plastikflaschen- und Metallsammlung Erfassungsgrad Leichtverpackungen/Plastikflaschen/Plastikflaschen-Metall in den Verbänden Masse-% Amstetten Baden Bruck Gänserndorf Gmünd Hollabrunn Horn Klosterneuburg Korneuburg Krems Krems Stadt Laa a.d. Thaya LH St. Pölten Lilienfeld Melk Mistelbach Mödling Scheibbs Schwechat St. Poelten Land Tulln Waidhofen Wiener Neustadt Wolkersdorf Zwettl Abb. 60: Erfassungsgrad Leichtverpackungen nach dem jeweiligen Sammelsystem in den Verbänden, die durchgehende Linie stellt den niederösterreichischen Mittelwert dar gelb Leichtverpackungssammlung, orange Plastikflaschensammlung, blau Plastikflaschen- und Metallsammlung

73 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/06 70 Der Erfassungsgrad von Altglas (Abb. 61) liegt im niederösterreichischen Mittel mit annähernd 88 Masse-% relativ hoch. 14 Verbände liegen sogar über einem 90- %igem Erfassungsgrad. Unter bzw. genau auf 80 Masse-% liegt der Erfassungsgrad für Altglas in den Verbänden Klosterneuburg, Mödling und Schwechat. Erfassungsgrad Altglas in den Verbänden Masse-% Amstetten Baden Bruck Gänserndorf Gmünd Hollabrunn Horn Klosterneuburg Korneuburg Krems Krems Stadt Laa a.d. Thaya LH St. Pölten Lilienfeld Melk Mistelbach Mödling Scheibbs Schwechat St. Poelten Land Tulln Waidhofen Wiener Neustadt Wolkersdorf Zwettl Abb. 61: Erfassungsgrad von Altglas in den Verbänden, die durchgehende Linie stellt den niederösterreichischen Mittelwert dar Erfassungsgrad Metallverpackungen in den Verbänden Masse-% Amstetten Baden Bruck Gänserndorf Gmünd Hollabrunn Horn Klosterneuburg Korneuburg Krems Krems Stadt Laa a.d. Thaya LH St. Pölten Lilienfeld Melk Mistelbach Mödling Scheibbs Schwechat St. Poelten Land Tulln Waidhofen Wiener Neustadt Wolkersdorf Zwettl Abb. 62: Erfassungsgrad von Metallverpackungen in den Verbänden, die durchgehende Linie stellt den niederösterreichischen Mittelwert dar Der Erfassungsgrad von Metallverpackungen erreicht nicht die hohen Werte der vorangegangenen Fraktionen. Hier wird im niederösterreichischen Mittel nur ein Wert von 68,5 Masse-% erreicht. In der Landeshauptstadt St. Pölten werden gar nur 32

74 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/06 71 Masse-% der verfügbaren Metallverpackungen getrennt gesammelt und auch in den Verbänden Krems Stadt, Mödling und Schwechat ist der Erfassungsrad von Metallverpackungen mit knapp über 50 Masse-% eher niedrig. Über 80 Masse-% liegt der getrennt gesammelte Anteil an Metallverpackungen in den Verbänden Horn, Melk, Scheibbs, St. Pölten Land und Waidhofen an der Thaya. Erfassungsgrad Textilien (Nichtverpackungen) in den Verbänden Masse-% Amstetten Baden Bruck Gänserndorf Gmünd Hollabrunn Horn Klosterneuburg Korneuburg Krems Krems Stadt Laa a.d. Thaya LH St. Pölten Lilienfeld Melk Mistelbach Mödling Scheibbs Schwechat St. Poelten Land Tulln Waidhofen Wiener Neustadt Wolkersdorf Zwettl Abb. 63: Erfassungsgrad an Textilien in den Verbänden (Altkleidersammlung), die durchgehende Linie stellt den niederösterreichischen Mittelwert dar Masse-% 100 Erfassungsgrad an Altstoffen (ohne Textilien) in den Verbänden 90 Erfassungsgrad niederösterreichisches Mittel Amstetten Baden Bruck Gänserndorf Gmünd Hollabrunn Horn Klosterneuburg Korneuburg Krems Krems Stadt Laa a.d. Thaya LH St. Pölten Lilienfeld Melk Mistelbach Mödling Scheibbs Schwechat St. Poelten Land Tulln Waidhofen Wiener Neustadt Wolkersdorf Zwettl Abb. 64: Erfassungsgrad an Altstoffen ohne Alttextilien (Altpapier, Verpackungsglas, Kunststoffe gesamt und Verpackungsmetalle) in den Verbänden

75 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/06 72 Bezüglich der Altkleidersammlung, welche im wesentlichen Textilien Nichtverpackungen erfasst, wurden aus den Verbänden Gmünd, Hollabrunn und Zwettl keine Werte für die getrennte Sammlung angegeben, sodass kein Erfassungsgrad ermittelt werden kann. Insgesamt ist der Erfassungsgrad von Alttextilien aber eher gering (im niederösterreichischen Mittel 40 Masse-%) und erreicht nur in den Verbänden Lilienfeld und Tulln Werte über 60 Masse-%. Betrachtet man den Erfassungsgrad an Altstoffen ohne Alttextilien, erkennt man, dass niederösterreichweit bereits ein Wert von 78,4 Masse-% erreicht wird. Über 80 Masse-% erreichen die Verbände Gänserndorf, Gmünd, Hollabrunn, Korneuburg, Krems, St. Pölten Land, Tulln, Waidhofen an der Thaya und Zwettl Ergebnisse nach Leichtverpackungsentsorgungskonzept Um die Auswirkungen der unterschiedlichen Konzepte der Leichtverpackungssammlung in Niederösterreich beurteilen zu können, wurden die Ergebnisse der Sortieranalysen gezielt nach dem jeweiligen Sammlungskonzept ausgewertet (Tab. 26) und einer statistischen Analyse unterzogen. Abb. 65 veranschaulicht, welches Sammelsystem in welchen Verbänden angewandt wird. Abb. 65: Leichtverpackungssammlung in den niederösterreichischen Verbänden Getränkeverbundkartons Leichtverpackungssammlung (910) Plastikflaschensammlung (914) Plastikflaschen und Metallverpackungen (934) sonst. Flaschen Kübel, Kanister Folien Anteile Masse-% sonst. Kunststoffe Verpackungen Nichtverpackungen Kunststoffe gesamt Getränkeflaschen 0,46 0,65 0,20 2,67 2,28 3,19 9,44 1,06 0,82 0,84 0,13 5,65 5,51 3,32 16,27 3,35 0,52 0,77 0,11 6,29 4,89 3,76 16,36 1,66 Tab. 26: Anteile der einzelnen Kunststoffunterfraktionen bzw. Kunststoffe gesamt sowie der Getränkeverbundkartons im Restmüll in den drei Leichtverpackungssammelsystemen

76 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/06 73 Tab. 27 zeigt das Ergebnis des Kruskal-Wallis-Tests bezüglich Unterschiede in der Restmüllzusammensetzung in Abhängigkeit von der Leichtverpackungssammlung. Für die Teilfraktionen Getränkeflaschen, Kunststofffolien, Kunststoff sonstige Verpackungen sowie für die Hauptfraktion Kunststoffe gesamt wurden hochsignifikante Ergebnisse nachgewiesen. Fraktionen Signifikanz nach Kruskal-Wallis Bewertung Getränkeflaschen 0,000 *** sonstige Flaschen 0,008 ** Kübel, Kanister 0,468 n.s. Kunststofffolien, Säcke 0,000 *** sonstige Verpackungen 0,000 *** Kunststoff Nichtverpackungen 0,026 * Kunststoffe gesamt 0,000 *** Tab. 27: Ergebnis der statistischen Signifikanzüberprüfung für Unterschiede in der Restmüllzusammensetzung in Abhängigkeit vom Leichtverpackungssammlungskonzept; *** hochsignifikant, **signifikant, * schwach signifikant, n.s. nicht signifikant Masse-% 18 Anteil der Kunststoffe im Restmüll in Abhängigkeit von der Leichtverpackungssammlung Leichtverpackungssammlung Plastikflaschensammlung Plastikflaschen und Metall Abb. 66: Mittlerer Anteil der Kunststoffe im Restmüll in Abhängigkeit vom Leichtverpackungssammlungskonzept Beträgt der Anteil der Kunststoffe im Restmüll in Verbänden mit konventioneller Leichtverpackungssammlung im Mittel 9,4 Masse-%, so macht er in Gebieten mit reiner Plastikflaschensammlung über 16 Masse-% aus. Ähnlich hoch liegt der Wert auch bei einer kombinierten Plastikflaschen- und Metallverpackungssammlung. Die Volumsanteile betragen bei konventioneller Leichtverpackungssammlung 35,1 Volums-% und steigen bei der Plastikflaschensammlung auf im Mittel über 50 Volums-% an.

77 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/06 74 Wie bereits in Kapitel 6.2 beschrieben, ist der Anteil an Getränkeflaschen im Restmüll jener Verbände am höchsten, in denen eine spezifische Plastikflaschensammlung vorhanden ist. Der niedrigste Anteil an Getränkeflaschen wurde in Gebieten mit konventioneller Leichtverpackungssammlung nachgewiesen (Abb. 67). Hierbei ist aber zu beachten, dass der Getränkeflaschenanteil im Restmüll insgesamt relativ niedrig ist. Nicht ganz so ausgeprägt ist der Unterschied des Anteils an sonstigen Plastikflaschen im Restmüll. Aber auch hier wurden im Mittel in jenen Verbänden die höchsten Werte nachgewiesen, wo eine spezifische Plastikflaschensammlung erfolgt (Abb. 68). Anteil der Getränkeflaschen im Restmüll in Abhängigkeit von der Leichtverpackungssammlung Masse-%. 0,9 0,8 0,7 0,6 0,5 0,4 0,3 0,2 0,1 0,0 Leichtverpackungssammlung Plastikflaschensammlung Plastikflaschen und Metall Abb. 67: Mittlerer Anteil der Getränkeflaschen im Restmüll in Abhängigkeit vom Leichtverpackungssammlungskonzept Unterschiedliche Leichtverpackungssammelkonzepte spiegeln sich auch im Anteil der im Restmüll nachgewiesenen Getränkeverbundkartons wieder (Abb. 69). Auch hier wurde der geringste Anteil an Getränkeverbundkartons im Mittel in jenen Gemeinden nachgewiesen, die ein klassisches Leichtverpackungssammelsystem hatten. Obwohl nicht explizit erwähnt, dürften Einwohner nach wie vor Getränkeverbundkartons gemeinsam mit den übrigen Kunststoffen im Rahmen der Leichtverpackungssammlung entsorgen. Ein Grund für die verhältnismäßig niederen Anteile der Getränkeverbundkartons im Restmüll jener Verbände mit Plastikflaschen- und Metallsammlung könnte sein, dass in einigen größeren Gemeinden der Verbände Mistelbach, Gänserndorf und Schwechat eine Abholung der Getränkeverbundkartons mittels Ökobox direkt beim Haushalt erfolgt. Eine direkte Verbindung zwischen Leichtverpackungssammelsystem und den Anteilen an Getränkeverbundkartons im Restmüll kann demnach eigentlich nicht hergestellt werden. Abb. 70 zeigt einen Vergleich der Restmüllzusammensetzung für die jeweiligen Leichtverpackungssammelkonzepte. Man erkennt noch einmal den relativ geringen Anteil an Leichtverpackungen im Restmüll der Verbände mit Leichtverpackungs-

78 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/06 75 sammlungssystem (ARGEV 910). Die größten Unterschiede lassen sich für Kunststofffolien und Säcke erkennen. Masse-%. 0,9 Anteil der sonstigen Flaschen im Restmüll in Abhängigkeit von der Leichtverpackungssammlung 0,8 0,7 0,6 0,5 0,4 0,3 0,2 0,1 0,0 Leichtverpackungssammlung Plastikflaschensammlung Plastikflaschen und Metall Abb. 68: Mittlerer Anteil sonstiger Kunststoff-Flaschen im Restmüll in Abhängigkeit vom Leichtverpackungssammlungskonzept Masse-% Anteil der Getränkeverbundkartons im Restmüll in Abhängigkeit von der Leichtverpackungssammlung Leichtverpackungssammlung Plastikflaschensammlung Plastikflaschen und Metall Abb. 69: Mittlerer Anteil an Getränkeverbundkartons im Restmüll in Abhängigkeit vom Leichtverpackungssammlungskonzept

79 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/06 76 Masse-% 100% Restmüllzusammensetzung nach Leichtverpackungssammelsystem 90% 80% 70% 60% 50% 40% 30% 20% 10% Siebfraktion < 40 mm Inertstoffe sonstige Abfälle Problemstoffe EAG Holz Textilien Hygiene Bio Metalle Verbund Kst. Nichtverpack. Kst. sonst. Verpack. Kst. Folien, Säcke Kst. Kübel, Kanister Kst. sonst. Flaschen Kst. Getränkeflasche Glas Papier 0% Leichtverpackungssammlung Plastikflaschensammlung Plastikflaschen und Metall Abb. 70: Zusammensetzung des Restmülls in Masse-% in Verbänden nach Leichtverpackungssammelsystem Wie bereits in Kapitel 6.3 beschrieben, liegt der Erfassungsgrad an Leichtverpackungen, gemessen an den je nach Sammelkonzept zu erfassenden Leichtverpackungen, mit im Mittel fast 80 Masse-% relativ hoch. Trotzdem bleibt zu berücksichtigen, dass sich der volumsmäßige Anteil der Kunststoffe im Restmüll durch die Umstellung von der früheren Leichtverpackungssammlung auf eine reine Plastikflaschensammlung bzw. eine gemeinsame Sammlung von Plastikflaschen und Metallverpackungen von im Mittel 35 Volums-% auf bis zu 50 Volums-% erhöht, sodass es zu Engpässen bei den Restmüllbehältern kommen kann (Abb. 71). Zu einem ähnlichen Ergebnis kamen Lebersorger et al. (2004). Eine Untersuchung der Füllgrade von Restmüllbehältern im Zuge der Umstellung der Leichtverpackungssammlung im Verband Schwechat ergab, dass 16 Prozent der rund Behälter bei Einfamilienhäusern Füllgrade über 100 % aufwiesen. Bei Wohnhausanlagen waren 42 % der Behälter überfüllt.

80 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/ % Kunststoffe v N = 321 Leichtverpackungen Plastikfl Plastikfl. u. Metall Leichtverpackungssammlung Abb. 71: Boxplot für den volumsmäßigen Kunststoffanteil im Restmüll getrennt nach Leichtverpackungssammelkonzept Nahrungsmittel im Restmüll Auf das spezifische Aufkommen bzw. die Anteile von Nahrungsmitteln im Restmüll wurde bereits in den vorigen Kapiteln näher eingegangen. An dieser Stelle werden die wesentlichen Ergebnisse zusammengefasst. Die Untersuchungen zeigen, dass Restmüll in Niederösterreich im Schnitt zu jeweils rund 3 % aus originalen bzw. angebrochenen Nahrungsmitteln besteht, wobei im Zuge der Sortieranalyse Spitzenwerte von bis zu 58 % an originalen Lebensmitteln, 50 % an angebrochenen Lebensmitteln und knapp 30 % an Speiseresten in einzelnen Proben vorgefunden wurden. Der Gesamtanteil an Nahrungsmitteln im Restmüll (Zubereitungsreste, Speisereste, originale und angebrochene Lebensmittel) beträgt im Mittel knapp 13 Masse-% (3,5 Volums-%). Nimmt man ein Ranking der 37 analysierten Teilfraktionen hinsichtlich ihres Anteils am niederösterreichischen Restmüll vor, so erreichen angebrochene und originale Lebensmittel immerhin die Plätze 10 und 11 (Abb. 22). Für den Anteil der Nahrungsmittel im Restmüll konnten im Kapitel für alle Teilfraktionen hochsignifikante Unterschiede zwischen den Schichten nachgewiesen werden. Der Anteil an Nahrungsmitteln im Restmüll ist in der städtischen Schicht deutlich höher als in den beiden ländlichen Schichten. Im Mittel die höchsten Werte wurde in der Landeshauptstadt nachgewiesen. Betrachtet man die nahrungsmittelspezifischen Fraktionen hinsichtlich ihrer Vermeidbarkeit, so sind originale und angebrochene Lebensmittel - durch gezieltere Haushaltsführung und entsprechende Einkäufe bzw. rechtzeitiges Haltbarmachen

81 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/06 78 oder Verkochen - neben Speiseresten am besten zu vermeiden. Man erkennt in Abb. 72, dass in den Verbänden Baden, Bruck an der Leitha, Klosterneuburg, Mödling und Schwechat sowie in der Landeshauptstadt St. Pölten mit im Mittel über 12 Masse-% der Anteil an theoretisch vermeidbaren Nahrungsmitteln im Restmüll relativ hoch ist. Weniger als die Hälfte (maximal 6 Masse-%) wurden für die Verbände Horn, Melk, St. Pölten Land, Waidhofen an der Thaya und Zwettl nachgewiesen. Anteil leicht vermeidbarer Nahrungsmittel im Restmüll der einzelnen Verbände Masse-%. 16,0 14,0 Bio angebrochene Lebensmittel Bio originale Lebensmittel Bio Speisereste NÖ Mittel 12,0 10,0 8,0 6,0 4,0 2,0 0,0 Amstetten Baden Bruck Gänserndorf Gmünd Hollabrunn Horn Klosterneuburg Korneuburg Krems Krems Stadt Laa a.d. Thaya LH St. Pölten Lilienfeld Melk Mistelbach Mödling Scheibbs Schwechat St. Poelten Land Tulln Waidhofen Wiener Neustadt Wolkersdorf Zwettl Abb. 72: Anteil an leicht vermeidbaren Nahrungsmitteln (angebrochene und originale Lebensmittel, Speisereste) im Restmüll einzelner Verbände In Abb. 73 erkennt man, dass sich das signifikante Ergebnis, das in Kapitel für die Schichten nachgewiesen wurde, auch in den Verbänden widerspiegelt. Jene Verbände mit einem höheren Anteil an Lebensmitteln im Restmüll sind auch jene, die einen hohen Anteil an Gemeinden aufweisen, die der Schicht 1 zugeordnet wurden. Umgekehrt finden sich in den Verbänden mit niederem Nahrungsmittelanteil viele Gemeinden der Schicht 3.

82 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/06 79 Abb. 73: Verbände mit hohem bzw. niederem Nahrungsmittelanteil im Restmüll vor dem Hintergrund der Schichteneinteilung Betrachtet man neben den Anteilen auch das spezifische Aufkommen an leicht vermeidbaren Nahrungsmitteln im Restmüll der Verbände, so erhält man ein ähnliches Bild (Abb. 74). Das höchste spezifische Aufkommen wurde mit 32 kg/ew.a in der Landeshauptstadt nachgewiesen gefolgt von Mödling (23,2 kg/ew.a), Klosterneuburg (22,6 kg/ew.a) und Schwechat (19,4 kg/ew.a). Unter 5 kg/ew.a wurden für Horn, Zwettl und St. Pölten Land nachgewiesen, wiederum gefolgt von Melk und Waidhofen an der Thaya (mit 5,3 bzw. 6,3 kg/ew.a). kg/ew.a Aufkommen an vermeidbaren Nahrungsmitteln im Restmüll der einzelnen Verbände angebrochene Lebensmittel originale Lebensmittel Speisereste NÖ Mittel Amstetten Baden Bruck Gänserndorf Gmünd Hollabrunn Horn Klosterneuburg Korneuburg Krems Krems Stadt Laa a.d. Thaya LH St. Pölten Lilienfeld Melk Mistelbach Mödling Scheibbs Schwechat St. Poelten Land Tulln Waidhofen Wiener Neustadt Wolkersdorf Zwettl Abb. 74: Spezifisches Aufkommen an leicht vermeidbaren Nahrungsmitteln (angebrochene und originale Lebensmittel, Speisereste) im Restmüll einzelner Verbände

83 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/06 80 Neben der Frage, wie viel Nahrungsmittel sich im Restmüll befinden, ist für Vermeidungsüberlegungen auch zu klären, um welche Nahrungsmittel es sich dabei handelt. Eine exakte mengenbezogene Aussage nach einzelnen Nahrungsmittelgruppen (z.b. Milchprodukte, Obst, ) kann nicht getätigt werden, da eine derart detaillierte Unterteilung im Zuge der vorliegenden Untersuchung nicht möglich war. Dennoch gibt die Spannweite der gefundenen Nahrungsmittel im Restmüll zu denken und soll im Folgenden zumindest verbal und mittels Photos näher beschrieben werden. Es gibt wahrscheinlich keine Nahrungsmittelgruppe, die nicht im Restmüll von Haushalten zu finden ist. Von Brot und Gebäck über Obst und Gemüse, Milch und Milchprodukten hin zu Fleisch und Fleischprodukten sowie Getränken ist alles mehr oder weniger vorhanden. Selbst gemachte Marmelade ist ebenso vertreten wie fertige Komplettmenüs, günstige No Name-Produkte genauso wie exquisite Nahrungsmittel (z.b. Kaviar). Nahrungsmittel, die üblicherweise rasch verbraucht werden (z.b. Brot), sind Restmüllbestandteil wie auch lang haltende Konservenprodukte. Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist oft noch gar nicht erreicht, geschweige denn überschritten. Ein solches Beispiel wird in Abb. 75 dargestellt, die Freilandeier wurden 15 Tage vor erreichen der angegebenen Mindesthaltbarkeit im Restmüll gefunden. Abb. 75: Packung Eier mit Mindesthaltbarkeitsdatum bis 23.2., gefunden im Restmüll am 8.2. Es konnte auch ein Unterschied von Sommer- zu Wintersortierung festgestellt werden. Durch die konservierenden Witterungsbedingungen im Winter konnten bestimmte Nahrungsmittelabfälle besser spezifischen Fraktionen zu geordnet werden als im Sommer, weil sie bei höheren Temperaturen und längerer Stehzeit des Restmüllbehälters einfach nicht mehr als Speiserest, originales Lebensmittel oder ähnliches identifiziert werden konnten. Ein gutes Beispiel hierfür ist angebissenes Brot und Gebäck, welches offensichtlich mitten unter dem Essen weggeworfen wurde (Abb. 76).

84 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/06 81 Abb. 76: Angebissener Toast (links), angebissenes gefülltes Weckerl (rechts) Andere Speisen finden nach ihrer Zubereitung anscheinend überhaupt keine Abnehmer und werden nicht einmal mehr gekostet, sondern gleich entsorgt. Beispiel dafür sind Palatschinken, Knödel, belegtes Brot oder Fast-Food-Burger (Abb. 77) sowie das bereits in Kapitel dargestellte Spiegelei (Abb. 7). Abb. 77: Palatschinken (links oben), Fleischknödel (rechts oben), belegtes Brot (links unten) und Fast- Food-Burger (rechts unten); bereits zubereitete Speisen, die nicht gegessen wurden

85 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/ Wassergehalt der Siebfraktion Es wurde der Wassergehalt der pro Schicht gesammelten Fraktion kleiner als 20 mm für jeden Tag der beiden Sortiertermine bestimmt. Die Messungen wurden über das Computerprogramm Excel ausgewertet. Abb. 78 zeigt die Mittelwerte der einzelnen Schichten jeweils für die Sommer- bzw. Wintersortierung. Vergleicht man die Schichten zueinander, so ist bei beiden Analysen eine deutliche Abstufung von der städtisch geprägten Schicht 1 mit rund 37 % zu den ländlicheren Schichten 2 bzw. Schicht 3 mit einem Wassergehalt von etwa 26 % ersichtlich. Eine mögliche Erklärung dafür sind die signifikant höheren Anteile an biogenen Abfällen im städtischen Restmüll gegenüber den anderen Schichten (vgl. Kap ) was sich naturgemäß in einem höheren Wassergehalt niederschlägt. Im Gegensatz dazu verringert der Hausbrandanteil in ländlichen Gebieten (auch im Sommer) den Wassergehalt der zugehörigen Proben. mittlere Wassergehalte nach Schichten und Sortiertermin [%] Sommer Winter Mittelwert Schicht 1 Schicht 2 Schicht 3 Abb. 78: Mittlere Wassergehalte der Fraktion kleiner 20 mm pro Schicht, getrennt nach den beiden Sortierterminen sowie der gesamte mittlere Wassergehalt pro Schicht Werden die Einzelergebnisse nach Schichten betrachtet, so zeigen die Ergebnisse, dass der Mittelwert im Winter um rund ein Viertel unter dem Sommerwert liegt. Hier kann als Ursache neben einem Einfluss durch den Hausbrand (und dadurch bedingte höhere Ascheanteile) auch eine Verringerung der biogenen Feinanteile im Winter vermutet werden. Da im Winter ein Großteil der Proben gefroren war, gelangten eventuell weniger der feuchten biogenen Fraktion in den Siebdurchgang.

86 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/ Brenn- und Heizwert des Restmülls Insgesamt ist zur Bestimmung des Brennwertes im Labor und der folgenden Berechnung des Heizwertes aus dem Brennwert zu sagen, dass die Stichprobengröße aufgrund von finanziellen Einschränkungen gering ist und es weiters eine Vielzahl von möglichen Berechnungsformeln des Heizwertes mit in unterschiedlichem Ausmaß zu schätzenden Werten gibt. In der bei der vorliegenden Auswertung verwendeten Formel musste lediglich der Wasserstoffanteil in der Trockensubstanz angenähert werden. Diese Ergebnisse wurden zur Kontrolle mit einer vergleichbaren Formel nachgerechnet und wertmäßig verifiziert. Zusätzlich wurde der Heizwert unabhängig von den Messwerten aus den Sortieranalysen nur unter Zuhilfenahme der Massenanteile der Fraktionen errechnet. Die erste Berechnungsmethode stützt sich auf eine Untersuchung von Lahner (1989). Für den zweiten Berechnungsansatz wurde eine Vorgehensweise analog zur Berechnung von Hauer et al. (2002) über Literaturwerte von Heizwerten und Wassergehalten der Fraktionen und den Fraktionsanteilen am Restmüll sowie unter Berücksichtigung von Anhaftungen gewählt, was zu einer wesentlichen Reduktion des Heizwertes führt (im Vergleich zu den anderen Methoden um bis zu 34 %). Alle unteren Heizwerte wurden wie üblich - bezogen auf die Feuchtsubstanz des Restmülls ermittelt. Die Ergebnisse sind unter Berücksichtigung der beschriebenen Unsicherheiten zu bewerten und können nur als Anhaltswerte dienen Brenn- und Heizwert nach Schichten Aufgrund der generellen Ausrichtung der Auswertungen der Restmüllsortieranalyse und der Vergleichbarkeit mit der vorhergehenden Analyse 2001/02 wurden die Proben für die Brenn- und Heizwertbestimmung entsprechend der soziodemographischen Schichteneinteilung der Verbände genommen. Tab. 28 zeigt die Ergebnisse der Labormessungen des Brennwertes Ho (oberer Heizwert), des Wassergehaltes, des jeweils berechneten Heizwertes Hu (vgl. Formel Kapitel 5.4) sowie die Zugehörigkeit der Probe zu einem der der Kunststoffsammelsysteme für die Sommeranalyse (vgl. Kap ), Tab. 29 jene für den Wintertermin. Die Einzelwerte für jede Probe stammen jeweils bereits aus Doppel- bzw. Mehrfachbestimmungen. In den beiden Tabellen sind die Proben mit einem Code bezeichnet, der sich aus der Schichtnummer (1 bis 3), einer Abkürzung für den Sortiertermin (S = Sommer, W = Winter) und einem pro Schicht fortlaufenden Buchstaben (a bis d) zusammensetzt. Eine Probe aus der Schicht 2 der Wintersortierung (2_W_d) musste aufgrund einer nicht erklärbaren Messwertabweichung von den weiteren Berechnungen ausgeschlossen werden. Der mittlere Brennwert Ho wurde für Gesamt-Niederösterreich mit rund kj/kg, der mittlere Heizwert Hu mit etwa kj/kg ermittelt. Der durchschnittliche Wassergehalt des Restmülls beträgt ca. 31 %. Eine Zusammenfassung der Mittelwerte pro Schicht über den gesamten Analysezeitraum sowie die Durchschnittswerte für Gesamtniederösterreich sind in Tab. 30 dargestellt. Nachdem mehrere ähnliche Formeln zur Berechnung des unteren Heizwertes aus der Brennwertmessung vorliegen, wurde die vorliegende Heizwertberechnung zur Kontrolle der Ergebnisse mit der von Taibon et al. (2004a) bei der Restmüllanalyse für die Steiermark verwendeten Umrechnung (vgl. Erklärung zu Tab. 35) wiederholt. Es ergibt sich ein mittlerer Heizwert Hu von kj/kg, d.h. die beiden Umrechnungsformeln ergeben ein quasi identes Ergebnis.

87 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/06 84 Schicht Probe Brennwert Ho [kj/kg] mittl. Brennwert Ho [kj/kg] H 2 Ogehalt [%] Heizwert Hu [kj/kg] mittl. Heizwert Hu [kj/kg] LVP 1 1_S_a , _S_b , _S_a , _S_b , _S_a , _S_b , Tab. 28: Zusammenstellung Brennwert Ho, Wassergehalt sowie Heizwert Hu der Sommeranalyse; LVP Leichtverpackungssammelkonzept: 910 Leichtverpackungssammlung, 914 Plastikflaschensammlung, Plastikflaschen und Metalldosensammlung Schicht Probe Brennwert Ho [kj/kg] mittl. Brennwert Ho [kj/kg] H 2 Ogehalt [%] Heizwert Hu [kj/kg] mittl. Heizwert Hu [kj/kg] LVP 1 1_W_c , _W_d , _W_c , _W_d -* 27,2 -* _W_c , _W_d , Tab. 29: Zusammenstellung Brennwert Ho, Wassergehalt sowie Heizwert Hu der Winteranalyse; * Probe musste von den weiteren Berechnungen ausgeschlossen werden; LVP Leichtverpackungssammelkonzept: 910 Leichtverpackungssammlung, 914 Plastikflaschensammlung, Plastikflaschen- und Metalldosensammlung Ergebnisse Schicht 1 Schicht 2 Schicht 3 Mittelwert NÖ gesamt mittl. Brennwert Ho [kj/kg] mittl. Heizwert Hu [kj/kg] mittl. Wassergehalt [%] 24,71 34,63 32,65 31,2 Tab. 30: Gesamtübersicht der mittleren Brenn- und Heizwerte sowie der Wassergehalte nach Schichten und gemittelt über Niederösterreich Die graphische Darstellung der Messwerte in Abb. 79 zeigt die Abstufung des Brennwertes Ho nach den betrachteten Schichten deutlich. Im städtischen Bereich (Schicht 1) liegt demnach der Brennwert im Mittel um rund 25 % höher als in der ländlichen Schicht 3.

88 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/06 85 [kj/kg] Mittlerer Brennwert (Ho) in den Schichten mittl. Brennwert Ho [kj/kg] Gesamtmittelwert Schicht 1 Schicht 2 Schicht 3 Abb. 79: Mittlere Brennwerte Ho der Schichten [kj/kg] Mittlerer Heizwert (Hu) in den Schichten mittl. Heizwert Hu [kj/kg] Gesamtmittelwert Schicht 1 Schicht 2 Schicht 3 Abb. 80: Mittlere Heizwerte Hu der Schichten Interessant ist auch der Umstand, dass in der ländlichen Schicht 3 zwischen Sommer- und Winteranalyse kaum ein Unterschied festzustellen ist, während in den anderen beiden Gebieten der Brennwert im Winter ansteigt (Abb. 81). Dazu passen

89 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/06 86 auch die Ergebnisse der Wassergehaltsmessungen der Heizwertproben, welche bei den Schichten 1 und 2 im Winter einen um rund 50 % geringeren Wert als im Sommer aufweisen, wohingegen die beiden Proben der Schicht 3 sogar um ca. 20 % höheren Wassergehalt haben (Tab. 28, Tab. 29). Eine logische Erklärung für die deutlich höheren Werte in den Winteranalysen der Schichten 1 und 2 liefert eine Betrachtung des jeweiligen Leichtverpackungssammlungskonzeptes der Probegemeinde (Tab. 28, Tab. 29). Für die Schicht 1 fiel die Auswahl im Sommer auf zwei Proben aus Gemeinden mit "Leichtverpackungssammlung", im Winter hingegen auf zwei Gemeinden mit "Plastikflaschensammlung", sodass der zu erwartende höhere Kunststoffanteil im Restmüll der Winterproben für den höheren Brennwert verantwortlich sein könnte. Ähnlich verhält es sich bei Schicht 2, wo im Vergleich zur Winteranalyse (1 Probe mit Plastikflaschen und Metallsammlung) im Sommer ebenfalls eine Probe aus einem Leichtverpackungssammlungsgebiet gezogen wurde. Dagegen wurden bei Schicht 3 zu beiden Terminen jeweils eine Probe aus einem Leichtverpackungssammlungsgebiet und eine aus einem Plastikflaschensammelgebiet genommen mittlerer Brennwert Ho nach Schichten und Sortiertermin [kj/kg] Sommer Winter Mittelwert Schicht 1 Schicht 2 Schicht 3 Abb. 81: Mittlere Brennwerte Ho der Schichten getrennt nach Sommer- bzw. Winteranalyse und gemittelt nach Leichtverpackungssammelkonzept Wie bereits im vorhergehenden Kapitel beschrieben wurde, hat das Leichtverpackungssammelkonzept einen Einfluss auf Brenn- und Heizwert des Restmülls. Daher wurde eine weitere Auswertung der Brenn- und Heizwerte nach dem Leichtverpackungssammelsystem durchgeführt, welche in Tab. 31 im Überblick dargestellt ist.

90 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/06 87 LVP Probe Brennwert Ho [kj/kg] mittl. Brennwert Ho [kj/kg] H 2 O-Gehalt [%] Heizwert Hu [kj/kg] 910 2_S_a , _S_b , _S_b , _S_a , _W_d , _S_a , _W_c , _W_c , _W_d , _S_b , _W_c , mittl. Heizwert [kj/kg] Tab. 31: Zusammenstellung Brennwert Ho, Wassergehalt sowie Heizwert Hu nach dem Leichtverpackungssammelkonzept (LVP): 910 Leichtverpackungssammlung, 914 Plastikflaschensammlung, Plastikflaschen- und Metalldosensammlung Es zeigt sich, dass Proben, bei denen der Brennwert aus Gemeinden mit Leichtverpackungssammlung bestimmt wurde, den niedrigsten Brennwert haben (Abb. 82). Dieser Umstand ist in Anbetracht der Ergebnisse des Anteils an Kunststoffen in Abhängigkeit mit dem Sammelsystem, wo bei gemeinsamer Sammlung aller Leichtverpackungen der geringste Anteil an Kunststoffen im Restmüll auftritt, eine logische Konsequenz (vgl. Abb. 66). Mittlerer Brenn- und Heizwert nach Leichtverpackungskonzept [kj/kg] mittlerer Brennwert mittlerer Heizwert Abb. 82: Mittlere Brenn- (volle Balken) und Heizwerte (gestreifte Balken) nach Leichtverpackungskonzept; 910 Leichtverpackungssammlung, 914 Plastikflaschensammlung, Plastikflaschen- und Metalldosensammlung

91 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/06 88 Bei näherer Betrachtung der Ergebnisse (Abb. 82) fällt auf, dass das System 934 (Plastikflaschen- und Metallsammlung) einen Heizwert auf gleichem Niveau (vgl. Tab. 31) mit dem System 910 (alle LVP) aufweist, obwohl es laut Abb. 66 einen wesentlich höheren Kunststoffanteil als die Leichtverpackungssammlung aufweist. Auf den Heizwert wirkt eine Reihe von Faktoren ein, die für eine Erklärung dieses Umstandes betrachtet werden müssen. Der Bioanteil unterscheidet sich zwischen den beiden Systemen kaum. Betrachtet man jedoch die Wassergehalte der einzelnen Sammelsysteme (vgl. Tab. 31), dann stellt man fest, dass der mittlere Wassergehalt des 910-Systems bei 31 % liegt, während jener der Proben des Sammelsystems 934 rund 40 % beträgt. Dieser Unterschied ist deutlich und wirkt sich dementsprechend auf den Heizwert aus. Auch andere Fraktionen können hineinspielen, z.b. liegt der Anteil von Verbundstoffen bei 934 um rund 25 % niedriger als jener des 914-Systems Rechnerische Ermittlung des Heizwerts Zunächst wurde auf eine Studie des Grazer Hausmülls von Lahner (1989) zurückgegriffen, da hier für die einzelnen Fraktionen gut dokumentierte, gemessene Brennwerte Ho und Wassergehalte vom Institut für Wassergüte der TU Wien (1982) vorlagen. Die bei der vorliegenden Untersuchung des niederösterreichischen Restmülls verwendeten Fraktionen wurden sinngemäß den damaligen von Lahner zugeordnet. Bei der Berechnung ergibt sich ein unterer Heizwert Hu von rund kj pro Kilogramm Restmüll. In der vorangegangenen Analyse 2001/2002 wurde der Heizwert des Restmülls neben einer Umrechnung einer Brennwertmessung im Labor auch eine rechnerische Ermittlung des Heizwertes durchgeführt (vgl. Hauer et al., 2002). Im Folgenden wird der analoge Rechengang für die diesjährigen Massenanteile der Fraktionen für die Berechung des Heizwertes Hu herangezogen. Tab. 32 zeigt die Ergebnisse der einzelnen Berechnungsschritte. Als unterer Heizwert Hu ergeben sich rund kj/kg Restmüll, was einen im Vergleich zu den anderen Bestimmungsmethoden wesentlich geringeren Wert darstellt. Ein Vergleich der in den beiden oben genannten Studien verwendeten Heizwerte Hu für die einzelnen Fraktionen zeigte eine größenordnungsmäßige Übereinstimmung. Ebenso wurde eine Recherche bezüglich anderer Referenzwerte für Anhaftungen bzw. Restinhalte einzelner Fraktionen durchgeführt. Ein direkter Vergleich mit anderen Literaturwerten ist schwierig, da zumeist begleitende Informationen zu den Annahmen des Wassergehaltes einer Fraktion bei einem bestimmten Verunreinigungsgrad fehlen bzw. die Abweichungen für ähnliche Fraktionen in unterschiedlichen Studien sehr groß sind (vgl. Bauer, 2002). Es wurden daher für die Berechnung des Heizwertes zwecks Vergleichbarkeit die gleichen Werte wie in Hauer et al. (2002) verwendet.

92 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/06 89 Fraktion Masseanteil [%] 1 Anhaftung/ Restinhalt 2 [%] Anteil Fraktion sauber [%] Wassergehalt 2 [%] Anteil Fraktionen sauber + trocken [%] Hu Fraktion 2 [kj/kg TS] Hu des Fraktionsanteils [kj/kg] Papier 6,4-6,4 20 5, Glas 3,1 2,2 3,0 2 3,0 0 0 Kunststoff 13, , , ,0 5 4,8 10 4, Metalle 2,8 5 2,7 7 2,5 0 0 Bio 15,3-15,3 60 6, Hygiene 12,5-12,5 45 6, Textilien 3,9 15 3,3 20 2, Holz 0,8-0,8 17 0, EAG 0,8-0,8 0 0, Materialverbund Problemstoffe 0,3-0,3 0 0, sonst. Abfälle 7,7-7,7 25 5, Inertstoffe 4,2-4,2 8 3,9 0 0 Fraktion < 40 mm 23,8-23, , Anhaftungen - - 3,2 8 2, Wasser , Summe Tab. 32: Berechnung des Heizwertes Hu aus den Masseanteilen der Hauptfraktionen (Werte gerundet); TS Trockensubstanz, 1 vgl. Kapitel 6.1, 2 TB Hauer (2000) zit. in Hauer et al. (2002) Der Bereich des mit Hilfe von unterschiedlichen Methoden ermittelten Heizwertes Hu liegt somit für die vorliegende Untersuchung zwischen und kj/kg Restmüll. In der Literatur werden für nicht näher spezifizierten Restmüll Werte von und kj/kg angegeben (Stubenvoll, 2006). Ein Wert für niederösterreichischen Restmüll mit einem Wassergehalt von 27 % wurde für das Jahr 2000 (vor der Umstellung der Kunststoffsammlung) mit kj/kg angegeben (Stubenvoll mündl., 2003). Vergleiche mit den Ergebnissen aus anderen Sortieranalysen finden sich in Kapitel 7.2. Auf der Homepage des Amtes der Steiermärkischen Landesregierung, Abfall- und Stoffflusswirtschaft wird für nicht näher spezifizierten feuchten Restmüll ein Heizwertbereich von bis kj/kg angegeben ( 40, ).

93 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/ Vergleich zu anderen Sortieranalysen 7.1 Vergleich mit Ergebnissen früherer niederösterreichischer Analysen Im Folgenden wird versucht, auf Veränderungen in der Restmüllzusammensetzung seit 1994/95 anhand eines Ergebnisvergleichs von den Sortieranalysen 1994/95, 1998, 2001/02 (Hauer et al., 1995, 1998, 2002) und 2005/06 näher einzugehen. Der direkte Vergleich der unterschiedlichen Analysen wird aber durch jeweils verschiedene Methoden, die verwendet wurden, erschwert. So kam einerseits bedingt durch unterschiedliche Schwerpunkte der Untersuchung, aber auch durch Umstellungen in der Verpackungssammlung (geänderte ARA- Lizenzierungspraxis) bzw. durch Neueinführung der Elektroaltgeräte-Richtlinie zu unterschiedlicher Zuordnung bei einzelnen Teilfraktionen (vgl. Hauer, 2002). Zusätzlich wurde z.b. im Jahr 1998 auf eine Siebung der Abfälle verzichtet, sodass die Fraktion Siebrest nicht aufscheint. Zusätzlich wurden die Proben im Analysejahr 1998 nicht wie bei den übrigen Analysen aus dem Behälter, sondern aus dem Fahrzeug genommen. Ein Vergleich ist deshalb nur bedingt möglich und kann nur grobe Aufschlüsse über die Entwicklungen geben. Ein Vergleich der Unterfraktionen ist nicht zielführend und wird deshalb nicht vorgenommen. Tab. 33 zeigt einen Vergleich der Hauptfraktionen für die letzten vier Sortieranalysen in Niederösterreich. Durch das Fehlen der Siebfraktion im Jahr 1998 kommt es aber zu gravierenden methodisch und nicht systembedingten Unterschieden zwischen den einzelnen Jahren. Hauptfraktionen Angaben in Masse-% 2005/ / /95 Papier 6,6 9,6 12,9 7,1 Glas 3,3 3,4 2,7 3,4 Kunststoff 14,1 10,7 13,2 9,5 Verbund 5,2 2,4 1,7 11,1 Metalle 3,3 4,0 3,6 4,2 Bio 17,9 14,8 15,5 12,9 Hygiene 13,3 12,7 15,4 13,3 Textilien 4,0 4,8 5,9 4,7 Holz 1,0 1,2 1,6 1,2 EAG 0,8 0,9 1,5 Problemstoffe 0,4 0,6 0,2 0,5 sonstige Abfälle 8,1 15,7 19,5 13,2 Inertstoffe 4,8 5,2 6,3 Siebfraktion < 20mm 17,1 14,0 18,9 Tab. 33: Vergleich der Restmüllzusammensetzung der Untersuchungsjahre 1994/95, 1998, 2001/02 und 2005/06 nach Hauptfraktionen in Masse-% Aus diesem Grund wurde für Abb. 83 eine anteilige Aufteilung der Siebfraktion vorgenommen. Betrachtet man die einzelnen Fraktionen so sticht der Anstieg des Kunststoffanteils im Restmüll im Jahr 2005/06 heraus. Allein von der Analyse 2001/02 auf 2005/06 ist ein Anstieg von 3,4 Masse-% (bzw. 4,5 Masse-% nach anteiliger Aufteilung des Siebrestes) zu verzeichnen.

94 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/06 91 Masse-% Vergleich der Restmüllzusammensetzung 1994/95, 1998, 2001/02 und 2005/ / / /06 Papier Glas Kunststoff Verbund Metalle Bio Hygiene Textilien Holz EAG Problemstoffe sonstige Abfälle Inertstoffe Abb. 83: Vergleich der Restmüllzusammensetzung der Untersuchungsjahre 1994/95, 1998, 2001/02 und 2005/06 nach Hauptfraktionen in Masse-% nach Aufteilung der Siebfraktion Beim Papier wurde der abnehmende Trend weiter fortgesetzt, sodass mittlerweile der niedrigste Papieranteil im Restmüll nachgewiesen wurde. Im Gegensatz dazu ist der Glasanteil im Restmüll eigentlich seit 1994/95 konstant. Gründe für den verhältnismäßig niedrigen Werte im Jahr 1998 sind nicht zu erkennen. Betrachtet man nur den Anteil der Glasverpackungen (vgl. Tab. 10), so liegt der Wert der letzten Analysen mit 2,1 Masse-% weit unter den letztjährigen Werten. Das im niederösterreichischen Abfallwirtschaftsplan 2004 (Amt der Niederösterreichischen Landesregierung, 2004) formulierte Ziel "Erreichen der Restmüllzusammensetzung von 1995 bei den Anteilen der Fraktionen, welche seitdem wieder angestiegen sind (z.b. Glasverpackungen,..)" wird demnach erreicht. Dieselbe Forderung wird auch für Metalle und Problemstoffe erhoben. Unter Berücksichtigung der "neuen Sammlung für Kunststoffverpackungen" wird insgesamt eine weitere Verringerung des Anteils von Altstoffen und biogenen Abfällen im Restmüll angestrebt. Für Metallverpackungen konnte der abnehmende Trend tatsächlich weiter ausgebaut werden. Der Anteil beträgt nur mehr 1,5 Masse-% (vgl. Tab. 10). Für die gesamte Metallfraktion wurde der Wert von 2001/02 ebenfalls unterschritten. Bezüglich der Problemstoffe wurde planmäßig ebenfalls wieder eine Reduktion im Restmüll im Vergleich zu den Analysen 2001/02 um 0,2 Masse-% erreicht.

95 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/06 92 Entgegen der Ziele des niederösterreichischen Abfallwirtschaftsplans kommt es neben den Kunststoffen auch noch bei der Fraktion "Bio" zu einem Anstieg im Vergleich zu den letzten Jahren. Hier sind aber methodische Unterschiede zu den letztjährigen Analysen zu berücksichtigen, da aufgrund des Nahrungsmittelschwerpunktes die Lebensmittelunterfraktion innerhalb der Fraktion Bio nicht unbedingt im Biomüll zu entsorgen ist. Zu den Vorjahresanalysen ist ein Anstieg von rund 4 Masse-% zu verzeichnen. Für die Beurteilung der Änderungen der absoluten Restmüllzusammensetzung wird aufgrund der oben genannten methodischen Unterschieden und damit zusammenhängenden Unsicherheiten bezüglich Fraktionszuordnung nur mehr ein Vergleich mit den Analysen 2001/02 durchgeführt (Abb. 84). kg/ew.a Spezifisches Aufkommen der Hauptfraktionen im Niederösterreichischen Restmüll 01/02 und 05/ / / Papier Glas Kunststoff Verbund Metalle Bio Hygiene Textilien Holz EAG Problemstoffe sonstige Abfälle Inertstoffe Sieb < 40 mm Abb. 84: Vergleich der Restmüllzusammensetzung der Untersuchungsjahre 2001/02 und 2005/06 nach dem spezifischen Aufkommen. Abgesehen von den bereits beim relativen Vergleich aufgefallenen Fraktionen Kunststoffe und Bio wurde auch für die Fraktionen Verbundstoffe (evtl zusammenhängend mit der Umstellung der Leichtverpackungssammlung) und Hygiene eine Zunahme in den letzten 4 Jahren festgestellt. Für die übrigen Altstoffe und hier vor allem für Papier ist ein absoluter Rückgang der spezifischen Menge im Restmüll zu verzeichnen. Ein Vergleich bezüglich Brenn- und Heizwerten kann nur auf eine verringerte Datenbasis zurückgegriffen werden. Bei den Restmüllanalysen 1994/95 sowie 1998 wurde der Heizwert nicht bestimmt, daher ist ein diesbezüglicher Vergleich nicht möglich. Bei der letzten Restmüllanalyse 2001/2002 wurde anhand von fünf Proben ein mittlerer Brennwert von rund kj/kg und ein mittlerer Heizwert von ca kj/kg bei der Bestimmung im Labor ermittelt (Hauer et al., 2002). Eine

96 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/06 93 rechnerische Kalkulation des Heizwertes der Proben, basierend auf den Massenanteilen der Hauptfraktionen der einzelnen Proben, ergab einen Wert von kj/kg (Hauer et al., 2002). Ein Überblick der Brenn- und Heizwertergebnisse der Gesamtproben ist in Tab. 34 dargestellt. Analysejahr mittl. Brennwert Ho [kj/kg] Differenz Ho [%] mittlerer Heizwert Hu [kj/kg] Differenz Hu [%] 2001/ * / * ** 8.500*** ** *** (nach Lahner) 8.300*** (nach Hauer) ,3 Tab. 34: Vergleich der Brenn- bzw. Heizwertergebnisse der Gesamtproben bisheriger Restmüllsortieranalysen; * gemessener Laborwert, ** umgerechneter Laborwert, *** reiner Rechenwert; die Differenz wurde jeweils zur vergleichbaren Bestimmungsmethode (Labor, gerechnet) gerechnet Die Steigerung des Brenn- und Heizwertes innerhalb der letzten fünf Jahre spiegelt sehr schön die Veränderung in der getrennten Sammlung der Kunststofffraktion wider. Während bei der Analyse 2001/02 sämtliche Kunststoffe in allen untersuchten Verbänden noch über die gelbe Tonne bzw. den gelben Sack getrennt vom Restmüll gesammelt wurden, haben bei der diesjährigen Analyse bereits einige Verbände eine Umstellung auf eine reine Hohlkörpersammlung vorgenommen. Kunststoffverpackungen, wie kleinere Säcke, Joghurtbecher etc., werden dabei gemeinsam mit dem Restmüll gesammelt und erhöhen den Brenn- bzw. Heizwert desselben gegenüber dem bisherigen Sammelsystem. 7.2 Vergleich zu den Ergebnissen aus anderen Bundesländern Laut Leistungsverzeichnis sollen die Ergebnisse der aktuellen niederösterreichischen Restmüllanalyse 2005/06 mit mindestens zwei anderen Bundesländern verglichen werden. Trotz intensiver Recherche konnten lediglich zwei öffentlich verfügbare Restmüllanalysen, welche innerhalb der letzten drei bis vier Jahren durchgeführt wurden, ausgehoben werden. Es handelt sich dabei um die Restmüllanalysen des Landes Steiermark 2003 (Taibon et al., 2004a) sowie jene des Landes Oberösterreich aus dem Jahr 2004 (Taibon et al., 2004b), welche auch im Entwurf des Bundesabfallwirtschaftsplanes 2006 (BMLFUW, 2006) als einzige derzeit verfügbare aktuelle Analysen ausgewiesen sind. Zusätzlich wurden aktuelle Analysedaten aus Wien zur Verfügung gestellt (MA48 persönliche Mitteilung). Da auch hier Unsicherheiten bezüglich der Fraktionszuordnung vorhanden sind, ist bei der Beurteilung der Ergebnisse ebenfalls Vorsicht geboten. So wurden bei der aktuellen Analyse in Niederösterreich Papiertaschentücher der Fraktion Hygiene zugerechnet, bei der Analyse in Oberösterreich wurden diese der Fraktion Papier zugeteilt. Sofern die Unterfraktionen bekannt waren, wurden solche Unterschiede berücksichtigt und an die Vorgehensweise in Niederösterreich angeglichen. Dies war aber nicht überall möglich.

97 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/06 94 Beim Vergleich der relativen Werte fällt primär der überaus hohe Anteil an biogenem Material im Restmüll in Wien auf, der auf die eingeschränkte Sammlung biogener Abfälle in Wien hinweist. Versucht man die niederösterreichischen Ergebnisse vergleichsweise einzuordnen, so erkennt man, dass für die Fraktionen Glas, Textilien, vor allem aber auch für die Problemstoffe Niederösterreich die geringsten Anteile aufweist. Verhältnismäßig hoch ist der Anteil an Kunststoffen in Niederösterreich, was auf die Umstellung der Verpackungssammlung zurückzuführen ist. Masse-% Vergleich der Ergebnisse für Niederösterreich mit anderen Bundesländern OÖ 2004 Stmk 2004 Wien 2004 NÖ 2005/ Papier und Kartonagen Glas Kunststoffe Materialverbunde Metalle Biogene Abfälle Hygienewaren Textilien Holz Elektro- und Elektronikaltgeräte Problemstoffe Sonstige Abfälle Inertstoffe Siebfraktion Abb. 85: Vergleich der Ergebnisse der Sortieranalyse 2005/06 mit Ergebnissen aktueller Sortieranalysen aus Wien, der Steiermark und Oberösterreich. Angaben in Masse-% Für den Vergleich der Ergebnisse anhand des spezifischen Abfallaufkommens werden nur mehr die Ergebnisse aus Oberösterreich, der Steiermark und Niederösterreich herangezogen, da das Abfallaufkommen in Wien aufgrund völlig anderer Rahmenbedingungen annähernd doppelt so hoch ist als in den Bundesländern. Abb. 86 zeigt noch einmal deutlich das vergleichsweise hohe Kunststoffaufkommen in Niederösterreich. Das Aufkommen an Papier und Kartonagen ist nur unwesentlich höher als in Oberösterreich und niedriger als in der Steiermark. Für Glas liegen die Werte nahe beieinander, das spezifische Aufkommen ist in Niederösterreich aber am niedrigsten. Das spezifische Aufkommen an Metallen ist in Niederösterreich mit 3,8 kg/ew.a am höchsten. Bei den biogenen Abfällen liegt Niederösterreich trotz der methodischen Unterschiede (Lebensmittel inkl. Verpackungen) im Mittelfeld noch vor Oberösterreich. Das spezifische Aufkommen an Problemstoffen ist in Niederösterreich mit 0,5 kg/ew.a ein Drittel von jenem in den beiden anderen Bundesländern, aber auch hier sind methodische Unterschiede (teilweise unterschiedliche Zuordnung bezüglich Elektroaltgerät und Problemstoff) zu berücksichtigen.

98 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/06 95 kg/ew.a Vergleich der Ergebnisse von Niederösterreich mit anderen Bundesländern OÖ 2004 Stmk 2004 NÖ 2005/ Papier und Kartonagen Glas Kunststoffe Materialverbunde Metalle Biogene Abfälle Hygienewaren Textilien Holz Elektro- und Elektronikaltgeräte Problemstoffe Sonstige Abfälle Inertstoffe Siebfraktion Abb. 86: Vergleich der Ergebnisse der Sortieranalyse 2005/06 mit Ergebnissen aktueller Sortieranalysen aus Wien, der Steiermark und Oberösterreich. Angaben in kg/ew.a Bezüglich Brenn- und Heizwert wurde zunächst mit der steiermärkischen Restmüllanalyse 2003 (Taibon et al., 2004a) verglichen, da für das Land Oberösterreich keine Brennwertuntersuchungen durchgeführt wurden. Zusätzlich wurde eine Restmüllanalyse des Landes Vorarlberg aus dem Jahr 2000 als Vergleich herangezogen (Wenger-Oehn, 2000), wobei hier nicht näher definierter vorzerkleinerter Restmüll aus Haushalten einer Brennwertanalyse unterzogen wurde. Ergebnisse NÖ 2005/06 Steiermark 2003/04 Vorarlberg 2000 mittl. Brennwert Ho [kj/kg] mittl. Heizwert Hu [kj/kg] * n.a. Tab. 35: Vergleich der Brenn- und Heizwerte (gerundet) unterschiedlicher Restmüllanalysen; * Umrechnungsformel: Hu roh = ((100 -w) x (Ho -24,41 x 9 x H))/100-24,41 x w, wobei w = Wassergehalt, H = Wasserstoffgehalt; n.a. = nicht analysiert Die insgesamt höheren Werte in Niederösterreich lassen sich durch die Umstellung der Leichtverpackungssammlung und damit zusammenhängend den höheren Kunststoffanteil im niederösterreichischen Restmüll erklären.

99 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/ Optimierungspotentiale und Schlussfolgerungen Die Restmüllzusammensetzung hat sich seit den letzten landesweiten Restmüllanalysen nur geringfügig verändert. Optimierungsmöglichkeiten hinsichtlich der Abfallvermeidung, aber auch -verwertung sind vor allem im Vergleich zwischen den einzelnen Verbänden zu erkennen. Besonders groß sind die Unterschiede für die Hauptfraktionen Kunststoffe (25,1 %), Siebfraktion (24,8 %), biogene Abfälle (23,7 %,) und Hygiene (13,9 %). Das unterschiedlich hohe spezifische Abfallaufkommen der einzelnen Fraktionen in den Verbänden beruht zum Teil auf strukturellen Unterschieden zwischen städtischer und ländlicher Region, welche ein insgesamt unterschiedliches Abfallpotential bedingen. Zum Teil sind die Differenzen aber auch auf unterschiedliche Konzepte und Intensität bei der Altstoff- und Biomüllsammlung zurückzuführen. Betrachtet man in einem ersten Schritt die Zusammensetzung des Restmülls, so ist vor allem jenen Fraktionen, die einen hohen Anteil im Restmüll aufweisen (sowohl masse- als auch volumenmäßig) sowie Fraktionen mit hohen Schadstoffgehalten besonderes Augenmerk bezüglich Optimierung zu widmen. Besondere mengenmäßige Relevanz kommt demnach den Fraktionen Hygienewaren, Kunststoffe, biogene Abfälle, Inertstoffe und Papier zu. Zusätzlich fällt noch die Unterfraktion Textilien Nichtverpackungen auf, die neben Unterfraktionen der vorher genannten Hauptfraktionen jeweils unter den 10 masse- und volumenmäßig relevantesten Kategorien zu finden ist. Von den schadstoffhältigen Fraktionen sind außerdem noch Problemstoffe und Elektroaltgeräte zu beachten. Auf augenscheinliche Optimierungspotentiale wurde bereits in der Ergebnisdarstellung hingewiesen. An dieser Stelle folgt eine Zusammenfassung der wesentlichen Inhalte in Abstimmung mit den Zielen des niederösterreichischen Abfallwirtschaftsplan (Amt d. NÖ Lreg., 2004). Hier finden sich in Bezug auf die Sortieranalysen folgende relevanten (erfassten und beeinflussbaren) Punkte: Abfallvermeidung: Stabilisierung des derzeitigen kommunalen Restmüllaufkommens Abfallverwertung: Anhebung des durchschnittlichen Erfassungsgrades für Altstoffe und biogene Abfälle auf mindestens 80 Masse-% Restmüll: Optimierung der getrennten Sammlung und Verwertung Problemstoffe: Stabilisierung/Senkung der derzeit geringen Problemstoffanteile im Restmüll Nicht alle der oben genannten Fraktionen kommen gleichermaßen für Abfallvermeidungs- und Verwertungsmaßnahmen in Frage. In weiterer Folge wird vorerst auf den Abfallvermeidungs- und in einem zweiten Schritt auf den Verwertungsaspekt näher eingegangen. Sonstige Hygienewaren und Einwegwindeln sind als Unterfraktionen sowohl masseals auch volumenmäßig an prominenter Stelle zu finden. Maßnahmen zur Abfallvermeidung zusätzlich zu existierenden Mehrwegwindel-Förderungen stoßen hier auf ein theoretisches Vermeidungspotential für sonstige Hygienewaren von z.b. 10,8 kg/ew.a (gerechnet als Differenz zwischen maximalen und minimalen Verbandsaufkommen).

100 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/06 97 Von den genannten Fraktionen sind nach Meinung der Autoren besonders die auch als Unterfraktionen an prominenter Stelle vertretenen Lebensmittel zur Abfallvermeidung vorrangig zu behandeln. Dies nicht zuletzt auch wegen des ethischen Aspektes. Die gezielten Untersuchungen hinsichtlich Lebensmittel im Restmüll zeigen, dass Restmüll in Niederösterreich im Schnitt zu jeweils rund 3 % aus originalen bzw. angebrochenen Nahrungsmitteln besteht, wobei im Zuge der Sortieranalyse Spitzenwerte von bis zu 58 % an originalen Lebensmitteln, 50 % an angebrochenen Lebensmitteln und knapp 30 % an Speiseresten in einzelnen Proben vorgefunden wurden. Der Gesamtanteil an Nahrungsmitteln im Restmüll (Zubereitungsreste, Speisereste, originale und angebrochene Lebensmittel) beträgt im Mittel knapp 13 Masse-% (3,5 Volums-%). Für Zubereitungsreste, Speisereste und originale Lebensmittel wurde der größte Anteil der jeweiligen Fraktion im Restmüll für die Landeshauptstadt St. Pölten nachgewiesen, gefolgt vom städtischen Gebiet (Schicht 1) und den beiden ländlichen Gebieten, wobei in der Schicht 3 jeweils der niedrigste Anteil an Lebensmitteln im Restmüll gefunden wurde. Durch geeignete Informationsmaßnahmen könnte die Bevölkerung auf die Problematik aufmerksam gemacht werden. Im Mittel aller Verbände ist hier ein Abfallvermeidungspotential von 12 kg/ew.a zu erkennen (Abb. 74). Bei den Nahrungsmittelabfällen wäre Vermeidung möglich, wenn Konsumenten von einer besseren Vorratshaltung überzeugt werden können und "nimm drei zahl zwei" Angebote weniger oft wahrgenommen würden; kurz, wenn Nahrungsmittelabfälle bereits durch einen "Nichtkauf" vermieden werden. Die Problematik von weggeworfenen original verpackten oder nur teilweise aufgebrauchten Lebensmitteln zeichnet sich auch in anderen Regionen ab. Sie steht mit den komplexen Lebens- und Konsumgewohnheiten der Bevölkerung in Verbindung und kann wahrscheinlich in größerem Ausmaß nur langfristig und durch einen umfassenden Wandel von gesellschaftlichen Werthaltungen verändert werden. In Bezug auf qualitative Abfallvermeidung sind die derzeit laufenden Bestrebungen im Rahmen der Initiative N packt s hinsichtlich des Einsatzes abbaubarer Kunststoffe im Eintausch zu konventionellen Kunststoffen auch in Hinblick auf den Kunststoffanteil zu begrüßen. Als weiterer wesentlicher Punkt bei der Abfallvermeidung ist die Fraktion Textilien Nichtverpackungen zu sehen. Der Erfassungsgrad von Alttextilien ist eher gering (im niederösterreichischen Mittel 40 Masse-%) und erreicht nur in zwei Verbänden Werte über 60 Masse-%. Hier sind durch entsprechenden Ausbau der Textilsammlung vor allem in den ländlichen Verbänden - eine potentielle Möglichkeit wäre hier der Einsatz von sozialökonomischen Betrieben Abfallvermeidungspotentiale von im Mittel 3 kg/ew.a zu erkennen. Es ist aber zu berücksichtigen, dass nicht alle Textilien Nichtverpackungen tatsächlich für die Altkleidersammlung geeignet sind, da z.b. auch Putzlappen oder zerrissene Kleidungsstücke in dieser Fraktion erfasst werden. Im Gegensatz zu den biogenen Abfällen und hier vor allem den Lebensmitteln, sind bei den Kunststoffen weniger Vermeidungspotentiale als vielmehr Verwertungspotentiale zu erkennen. Die Menge der Kunststoffe im Restmüll hängt nicht nur von einer Vermeidung ab, sondern ist stark geprägt durch das aktuelle Verwertungskonzept und durch die damit einhergehende getrennte Sammlung. Die Umstellung der Leichtverpackungssammlung in vielen Verbänden bringt einen im Vergleich zu den letzten Untersuchungen höheren Anteil an Kunststoffen im Restmüll mit sich. Betrachtet man den Anteil der Kunststoffe im Restmüll getrennt für die derzeitigen Leichtverpackungssammelkonzepte, so beträgt er in Verbänden mit konventioneller

101 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/06 98 Leichtverpackungssammlung im Mittel 9,4 Masse-%, in Gebieten mit reiner Plastikflaschensammlung über 16 Masse-%. Ähnlich hoch liegt der Wert auch bei einer kombinierten Plastikflaschen- und Metallverpackungssammlung. Der Anteil an Getränkeflaschen ist im Restmüll jener Verbände am höchsten, in denen eine spezifische Plastikflaschensammlung vorhanden ist. Der niedrigste Anteil an Getränkeflaschen wurde in Gebieten mit konventioneller Leichtverpackungssammlung nachgewiesen. Hierbei ist aber zu beachten, dass der Getränkeflaschenanteil im Restmüll insgesamt relativ niedrig ist. In Summe wird im Mittel ein Erfassungsgrad von 80 Masse-% erreicht. Optimierungspotentiale gibt es in jenen Verbänden, deren Erfassungsgrad noch unter 80 Masse-% liegt. Wählt man als Ausgangspunkt für die Berechnung nur jene Leichtverpackungen, die im jeweiligen Verband zu sammeln sind, so erreichen acht Verbände 80 Masse-%. Es sind dies vor allem Verbände, die gemeinsam mit den Plastikflaschen auch Metallverpackungen sammeln. Sechs von den sieben Verbänden mit diesem Sammelkonzept erreichen die 80 %-Marke. Von den acht Verbänden mit reiner Plastikflaschensammlung erreicht nur ein Verband 80 %. Auf diesem Gebiet gilt es die Bevölkerung von dem gewählten Leichtverpackungssammelsystem zu überzeugen. Auch für die Altstoffe Altpapier und Glas wird im niederösterreichischen Mittel ein Erfassungsgrad sogar bereits über 80 Masse-% erzielt, einzelne Verbände liegen aber noch unter dem Zielwert, d.h. hier existieren noch Verwertungspotentiale. Für Metallverpackungen und Textilien ist auch der niederösterreichische Mittelwert noch unter 80 Masse-%. Nur einzelne Verbände können hier die Anforderungen für Metalle erfüllen, im niederösterreichischen Mittel wird nur ein Wert von 68,5 Masse- % erreicht. Für nicht als Second Hand Bekleidung in Frage kommende Textilien Nichtverpackungen könnte eine Verwertung z.b. zu Putzlappen erfolgen. Ein interessantes Kapitel stellen die Inertstoffe dar, welche zwar zumeist nicht öffentliches Thema von Vermeidungs- oder Verwertungsüberlegungen sind, die jedoch in nicht unerheblichen Mengen im Restmüll auftreten (vgl. Abb. 22). Einerseits wurden hier vor allem im Winter Schlacken und zusammengepackte Klumpen aus der Verbrennung von nicht geeigneten Materialen in Festbrennstofföfen gefunden, andererseits zeichnete Bauschutt für die hohen Inertstoffanteile im Restmüll verantwortlich. Eine Vermeidung dieser Schlacken und eine getrennte Sammlung an Mistplätzen und anschließende entsprechende Verwertung ist zur Entlastung des Restmüllaufkommens anzustreben, da es durch diese Materialien vor allem auch immer wieder zu Beschädigungen der Restmüllbehälter kommt. Bezüglich der Problemstoffe kann Niederösterreich sowohl im nationalen Vergleich als auch in Bezug auf die letzten Sortieranalysen Erfolge verzeichnen. Bei den Elektroaltgeräten scheint hier noch Optimierungspotential gegeben. Es ist aber zu bedenken, dass hier die Umsetzung der Elektroaltgeräterichtlinie zwar schon erfolgt ist, sich jedoch erst in der Bevölkerung einspielen muss, sodass hier Veränderungen zu erwarten sind.

102 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/ Zusammenfassung 9.1 Vorgehensweise Die im vorliegenden Bericht dargestellten Ergebnisse beruhen auf den für die niederösterreichischen Abfallverbandsgemeinden in der Zeit vom 24. August bis 9. September 2005 sowie vom 7. Februar bis 3. März 2006 durchgeführten Restmüllsortieranalysen. Der Stichprobenplan wurde aufgrund eines soziodemographischen Schichtenmodells ausgearbeitet, welchem die Kriterien Siedlungsdichte, Kaufkraftkennziffer, Haushaltsgröße und Anteil der Beschäftigten im primären Sektor zu Grunde lagen. Insgesamt wurden 745 Einzelproben nach 14 Haupt- und 37 Unterfraktionen sortiert. 9.2 Restmüllzusammensetzung Hauptverantwortlich für das Restmüllaufkommen sind biogene Abfälle, Kunststoffe, Hygiene und Papier (vgl. Abb. 87 bzw. Tab. 36). Bei den Einzelfraktionen sind die sonstigen Hygienewaren und Einwegwindeln (6,4 bzw. 6,1 Masse-%) am stärksten vertreten. Kunststofffolien und -säcke und sonstige Kunststoffverpackungen (exkl. Flaschen, Kanister) sind immerhin mit 4,5 bzw. 4,0 Masse-% bereits an vierter und siebenter Stelle zu finden. Zubereitungsreste machen 4,1 % des Restmüllaufkommens aus und originale und angebrochene Lebensmittel sind mit 3,3 Masse-% ebenfalls noch mit einem überdurchschnittlich hohen Anteil im Restmüll enthalten. Restmüllzusammensetzung [Masse-%] Siebfraktion < 40 mm 23,8% Papier 6,4% Glas 3,1% Kst. Getränkeflasche 0,6% Kst. sonst. Flaschen 0,7% Kst. Kübel, Kanister 0,2% Kst. Folien, Säcke 4,5% Kst. sonst. Verpack. 4,0% Kst. Nichtverpack. 3,4% Inertstoffe 4,2% Verbund 5,0% sonstige Abfälle 7,7% Metalle 2,8% Bio Zubereitungsreste 4,1% Problem stoffe 0,3% EAG 0,8% Holz 0,8% Textilien 3,9% Hygiene 12,5% Bio organ. Abfälle ohne LM 2,5% Bio Speisereste 2,3% Bio originale LM 3,3% Bio angebrochene LM 3,3% Abb. 87: Zusammensetzung des niederösterreichischen Restmülls nach Hauptfraktionen (ausgenommen Kunststoffe) in Masse-%

103 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/ Hauptfraktionen Mittelwert [Masse-%] Mittelwert [kg/ew.a] Papier 6,4 8,8 Glas 3,1 4,2 Kunststoff 13,3 18,4 Verbund 5,0 6,9 Metalle 2,8 3,8 Bio 15,3 21,1 Hygiene 12,5 17,3 Textilien 3,9 5,4 Holz 0,8 1,1 EAG 0,8 1,1 Problemstoffe 0,3 0,5 sonstige Abfälle 7,7 10,5 Inertstoffe 4,2 5,8 Siebfraktion < 40 mm 23,8 32,7 Summe 100,0 137,7 Teilfraktionen Mittelwert [Masse-%] Mittelwert [kg/ew.a] Papierverpackung 1,0 1,4 Zeitungen, Druckerzeugn. 1,9 2,6 Kartonagen 2,5 3,4 Papier Nichtverpackung 1,0 1,4 Glas Verpackung 2,1 2,9 sonstiges Glas 1,0 1,4 Kunststoff Getränkeflasche 0,6 0,8 Kunststoff sonst. Flaschen 0,7 1,0 Kunststoff Kübel, Kanister 0,2 0,2 Kunststoff Folien, Säcke 4,5 6,2 Kunststoff sonst. Verpack. 4,0 5,5 Kunststoff Nichtverpackung 3,4 4,7 Verbund Getränkekartons 1,9 2,7 Verbund sonst. Verpackung 2,6 3,5 Verbund Nichtverpackung 0,5 0,7 Metalle Verpackungen 1,5 2,1 Fe-Nichtverpackung 0,6 0,9 Buntmetall Nichtverpackung 0,6 0,8 Bio Zubereitungsreste 4,1 5,6 Bio Speisereste 2,3 3,1 Bio originale LM 3,3 4,5 Bio angebrochene LM 3,3 4,5 Bio organ. Abfälle ohne LM 2,5 3,4 Einwegwindeln 6,1 8,4 sonst. Hygiene 6,4 8,9 Textilien Verpackung 0,1 0,1 Textilien Nichtverpackung 3,8 5,2 Holz Verpackung 0,1 0,1 Holz Nichtverpackung 0,7 1,0 EAG Kleingeräte, Spiel-, Werkzeug 0,6 0,8 IT, Telekommunikation 0,1 0,2 sonst. EAGs 0,1 0,2 Problemstoffe Medikamente 0,1 0,2 sonst. Problemstoffe 0,2 0,3 Tab. 36: Zusammensetzung des Restmülls nach Masseanteilen [%] sowie spezifisches Abfallaufkommen [kg/ew.a] Betrachtet man die volumsbezogene Verteilung so dominieren Kunststoffe mit über 43 % bei weitem, gefolgt von Hygienewaren und Papier mit jeweils über 10 %. Die biogenen Abfälle, die den höchsten Masseanteil aufweisen, sind mit 5,9 Volums-% am Abfallvolumen weniger beteiligt. Die mittlere Dichte des niederösterreichischen

104 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/ Restmülls beträgt etwa 130 kg/m³, der Wassergehalt der Siebfraktion beträgt rund 30 % und der mittlere Brennwert Ho liegt bei kj/kg. Der Heizwert Hu wurde sowohl über den im Labor gemessenen Brennwert rechnerisch als auch über die Massenanteile der Fraktionen und deren Heizwerte rein rechnerisch ermittelt. Er liegt zwischen und kj/kg Restmüll. 9.3 Anteile an Altstoffen im Restmüll Zu den Altstoffen im Restmüll wurden jene Fraktionen gezählt, welche bei nicht getrennter Sammlung durch eine Restmüllsortierung erfasst werden können. Aus diesem Grund wurden Altpapier, Glasverpackungen, Metallverpackungen, Kunststoffverpackungen und textile Nichtverpackungen als Altstoffe näher betrachtet. Biogene Abfälle wurden gesondert ausgewertet. Aus dem Anteil der einzelnen Altstoffe im Restmüll und Mengeninformationen aus der getrennten Sammlung dieser Altstoffe wurde das theoretische Abfallpotential pro Altstoff (= Summe getrennte Sammlung + Anteil im Restmüll) ermittelt. Der Erfassungsgrad wurde daraus für jeden betrachteten Altstoff als jener Anteil des theoretisch erfassbaren Abfallpotentials berechnet, welcher bereits jetzt schon getrennt gesammelt wird. Der Anteil an - nach derzeitigem Sammel- und Verwertungssystemen - verwertbaren Stoffen im Restmüll (Altstoffe und Biomüll) liegt im niederösterreichischen Durchschnitt bei 39,2 Masse-%. Davon sind 24 Masse-% den Altstoffen zuzuordnen, biogenes Material macht die restlichen 15 Masse-% aus. Durchschnittlich sind im niederösterreichischen Restmüll 36,8 kg an Altstoffen (exkl. Bio) pro Einwohner und Jahr enthalten. Der mittlere Erfassungsgrad aller Altstoffe (exkl. biogene Abfälle) liegt bereits bei 76 %. Betrachtet man den Erfassungsgrad der Altstoffe ohne Alttextilien (Datenlücken), wird im Mittel bereits ein Wert von 78,4 Masse-% erreicht Anteile an Kunststoffen im Restmüll Es wurde nach drei unterschiedlichen Leichtverpackungssammelsystemen ausgewertet, die in Niederösterreich vorkommen. Das System 910 sammelt alle Leichtverpackungen gemeinsam, mit 914 werden ausschließlich Plastikflaschen und bei 934 werden Plastikflaschen zusammen mit Metallverpackungen gesammelt. Zwischen den Sammelsystemen zeigen sich signifikante Unterschiede bezüglich des Anteils der Teilfraktionen Kunststoff Getränkeflaschen, Kunststofffolien und Säcke sowie sonstige Kunststoffverpackungen im Restmüll. Der Anteil an Kunststoffen im Restmüll in Verbänden mit konventioneller Leichtverpackungssammlung (910) beträgt im Mittel 9,4 Masse-%, in Gebieten mit reiner Plastikflaschensammlung (914) über 16 Masse-%. Ähnlich hoch liegt der Wert auch bei einer kombinierten Plastikflaschen- und Metallverpackungssammlung (934). Das ist weiter nicht verwunderlich, da bei den Systemen 914 und 934 nur ein Teil aller Kunststoffverpackungen getrennt gesammelt wird. Allerdings ist auch der Anteil an Getränkeflaschen im Restmüll jener Verbände am höchsten, in denen eine spezifische Plastikflaschensammlung (914) vorhanden ist. Der niedrigste Anteil an Getränkeflaschen wurde dagegen in Gebieten mit konventioneller Leichtverpackungssammlung (910) nachgewiesen. Hierbei ist aber zu beachten, dass der Getränkeflaschenanteil im Restmüll insgesamt relativ niedrig ist (Abb. 88).

105 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/ Masse-% Kst. Nichtverp. Kst. sonst. Verpack. Kst. Folien, Säcke Kst. Kübel, Kanister Kst. sonst. Flaschen Kst. Getränkeflaschen Leichtverpackungssammlung 910 Plastikflaschensammlung 914 Plastikflaschen + Metall 934 Abb. 88: Anteile der verschiedenen Kunststofffraktionen im Restmüll in Abhängigkeit vom Leichtverpackungssammelsystem Anteile an Nahrungsmitteln im Restmüll Es wurden bei der Analyse vier Nahrungsmittelfraktionen unterschieden: Zubereitungsreste, Speisereste, originale und angebrochene Lebensmittel. Im Zuge der Sortieranalyse wurden im Schnitt zu jeweils rund 3 % originale bzw. angebrochene Nahrungsmittel im Restmüll ermittelt, wobei Spitzenwerte von bis zu 58 % an originalen Lebensmitteln, 50 % an angebrochenen Lebensmitteln und knapp 30 % an Speiseresten in einzelnen Proben vorgefunden wurden. In Summe betragen die Nahrungsmittelfraktionen im Restmüll im Mittel knapp 13 Masse-% (3,5 Volums-%). In einer Reihung der 37 analysierten Teilfraktionen nach der Höhe ihres Anteils am niederösterreichischen Restmüll in absteigender Folge erreichen angebrochene und originale Lebensmittel die Plätze 10 und 11. Für den Anteil der Nahrungsmittel im Restmüll konnten für alle Teilfraktionen hochsignifikante Unterschiede zwischen den soziodemographischen Schichten nachgewiesen werden. Der Anteil an Nahrungsmitteln im Restmüll ist in der städtischen Schicht deutlich höher als in den beiden ländlichen Schichten. Es wurden im Restmüll nicht nur verdorbene Nahrungsmittel und solche mit abgelaufenem Mindesthaltbarkeitsdatum, sondern auch Produkte mit einem noch nicht überschrittenem Mindesthaltbarkeitsdatum gefunden. Sowohl noch original verschlossene Konserven als auch frisch zubereitete Speisen, welche unangetastet weggeworfen wurden, konnten ebenso wie nur teilweise verzehrte Nahrungsmittel festgestellt werden.

106 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/ Abb. 89: Unangetastete und angebissene Speisereste und originale Lebensmittel aus dem Restmüll 9.4 Vergleich zu anderen Sortieranalysen Im Vergleich mit den niederösterreichischen Sortieranalysen der vergangenen Jahre zeigt sich ein Rückgang des Papier-, Metall- und Problemstoffanteils im Restmüll. Der Glasanteil ist relativ konstant geblieben. Für Kunststoffe wurde ein Anstieg um 3,4 Masse-% ohne bzw. 4,5 Masse-% mit Aufteilung der Siebfraktion gegenüber 2001/02 festgestellt werden. Diese Erhöhung steht im Zusammenhang mit der Umstellung der getrennten Leichtverpackungssammlung in einigen Verbänden, wodurch mehr Kunststoffverpackungen in den Restmüll gelangen. Ein Anstieg von rund 4 Masse-% ist auch bei den biogenen Abfällen gegenüber 2001/02 zu verzeichnen, allerdings wurde hier auch aufgrund des Nahrungsmittelschwerpunktes eine andere Zuteilung der Fraktionen getroffen, was auch Auswirkungen auf den ermittelten Anteil hat. Im Vergleich der Restmüllzusammensetzung in Niederösterreich mit jener aus Oberösterreich (2004), der Steiermark (2004) und Wien (2004) weisen die Anteile von Glas, Textilien und Problemstoffe in Niederösterreich die niedrigsten Werte auf. Lediglich der Kunststoffanteil im Restmüll ist in Niederösterreich im Vergleich mit den drei anderen Bundesländern am höchsten, wobei darauf hingewiesen werden muss, dass auch in den anderen Bundesländern seit den Sortieranalysen teilweise Umstellungen in der Leichtverpackungssammlung vorgenommen wurden.

107 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/ Optimierungspotentiale und Schlussfolgerungen Optimierungsmöglichkeiten hinsichtlich der Abfallvermeidung, aber auch -verwertung sind vor allem im Vergleich zwischen den einzelnen Verbänden zu erkennen. Besondere mengenmäßige Relevanz kommt den Fraktionen Hygienewaren, Kunststoffe, biogene Abfälle, Inertstoffe und Papier sowie der Unterfraktion Textilien Nichtverpackungen zu. Von den schadstoffhältigen Fraktionen sind außerdem noch Problemstoffe und Elektroaltgeräte zu beachten. Bezüglich einer Optimierung durch Abfallvermeidung scheinen vor allem die Fraktionen Hygiene, Nahrungsmittel und Textilien Nichtverpackungen geeignet zu sein. Bei den Nahrungsmitteln bestehen sehr komplexe Zusammenhänge z.b. zwischen den Lebensumständen sowie Konsumgewohnheiten und den resultierenden Nahrungsmittelabfällen. Eine Vermeidung muss daher bereits beim Einkauf ansetzen und auch auf den weiteren Umgang bei der Verwendung abzielen. Eine erfolgreiche Umsetzung wird wahrscheinlich nur langfristig möglich sein. Ein verstärkter Ausbau der Möglichkeiten der getrennten Sammlung für Textilien, wenn möglich unter Einbeziehung sozialökonomischer Betriebe, erscheint unter den derzeit bestehenden Bedingungen für diese Fraktion empfehlenswert. Für eine Optimierung im Bereich Abfallverwertung kommen vor allem Kunststoffe, Metallverpackungen und Inertstoffe in Frage. Insbesondere bei den Kunststoffen gibt es deutliche Unterschiede im Ergebnis der verwendeten Sammelsysteme, welche womöglich auch aus dem Verständnis der Bevölkerung gegenüber dem jeweiligen System resultieren. Bei den Inertstoffen könnte v.a. Bauschutt verstärkt getrennt gesammelt werden, um diesen einer anschließenden Verwertung zuführen zu können. Dies würde auch zu einer verringerten mechanischen Belastung der Restmüllsammelbehälter führen. Zusätzliche Maßnahmen zur Erhöhung der getrennten Sammlung von Elektroaltgeräten sollten erst nach einer gewissen Gewöhnungsphase der Bevölkerung an die neuen Systeme für die Sammlung von Haushaltselektroaltgeräten, welche im Zuge der Umsetzung der Elektroaltgeräterichtlinie eingerichtet wurden, formuliert werden.

108 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/ Literaturverzeichnis Backhaus K., Erichson B., Plinke W., Weiber R.: Multivariate Analysemethoden. Springer-Verlag, Berlin Heidelberg, 2003 Bauer B.W.: Sortieranalysen von Restmüll und Altstoffen: Untersuchungen zu den Verschmutzungen und Feuchteübergängen ausgewählter Stoffgruppen. Diplomarbeit an der Universität für Bodenkultur Wien, 2002 BMLFUW: Entwurf für den Bundesabfallwirtschaftsplan Wien, 2006 GfK: Kaufkraft 2005 für die Gemeinden in Österreich. Fessel GfK Institut für Marktforschung, 2005 Hauer W., Goldschmid H., Herzfeld T.: Restmüllanalysen in Niederösterreich. Korneuburg, 2001/2002 Institut für Wassergüte: Untersuchungen im Auftrag der Fa. Rinter. Unveröffentlichte Studie, Wien, 1982 Lahner T.: Untersuchungen zur Zusammensetzung des Grazer Hausmülls. Diplomarbeit an der TU Wien, 1989 Lechner P. [Hg.]: Kommunale Abfallentsorgung. Facultas Verlag, Wien, 2004 Reimann D.O., Hämmerli H.: Verbrennungstechnik für Abfälle in Theorie und Praxis. Schriftenreihe Umweltschutz, Eigenverlag, Bamberg, 1995 Scharff Ch. Entwicklung und Anwendung von Methoden zur stoff- und warenorientierten Analyse von Abfallströmen. Dissertation WU Wien, Wien, 1991 Stubenvoll J.: Thermische Systeme. Skriptum zur Vorlesung Entsorgungstechnik am Institut für Abfallwirtschaft der BOKU Wien, März 2006 Taibon M., Vogel E., Steiner M.: Siebgestützte Restmüllanalysen im Land Steiermark. Studie i.a. des Amts der steiermärkischen Landesregierung, Innsbruck, 2004a Taibon M., Vogel E., Steiner M.: Restmüllanalysen Oberösterreich Studie i.a. des Amts der oberösterreichischen Landesregierung, Innsbruck, 2004b TB Hauer: Gutachten zur Feststellung der Masseanteile von In- und Output nach regenerativen, fossilen und inerten Anteilen in der Abfallverbrennungsanlage Wels. Im Auftrag der Energie AG OÖ, Zit. in Hauer W., Goldschmid H., Herzfeld T.: Restmüllanalysen in Niederösterreich. Korneuburg, 2001/2002 Unger N., Linzner R., Lebersorger S., Salhofer S.: Bestandsaufnahme zur Eigenkompostierung in ausgewählten Gemeinden des AWS und Abschätzung des Potenzials zur Verringerung biogener Abfälle im Restmüll. Projektbericht im Auftrag von Gemeindeverband für Abfallwirtschaft im Raum Schwechat (AWS), 2003 Wassermann G., Schneider F.: Nahrungsmittelabfälle im Restmüll von Haushalten Detailanalyse Abfälle aus dem Bereich Ernährung. Unveröffentlichte Studie i.a. der MA 48, Wien, 2003

109 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/ Wenger-Oehn H.: Restmüllanalysen Studie i.a. des Amtes der Vorarlberger Landesregierung, Bregenz, 2000 Wassermann G., Schneider F.: Nahrungsmittel im Restmüll aus Haushalten; Detailanalyse Abfälle aus dem Bereich Ernährung. Studie im Auftrag der Stadt Wien - Magistratsabteilung 48, Wien, 2003 Rechtliche Unterlagen: EAG-VO: Verordnung des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft über die Abfallvermeidung, Sammlung und Behandlung von elektrischen und elektronischen Altgeräten (Elektroaltgeräteverordnung EAG-VO). BGBl. II Nr. 121/2005 vom 29. April 2005 ( Internetquellen: Amt der Steiermärkischen Landesregierung, Abfall- und Stoffflusswirtschaft

110 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/ Anhang Der Anhang enthält detaillierte Informationen über Vorgangsweisen bzw. Daten, welche den Rahmen des herkömmlichen s sprengen würden. Folgende Themen werden im Anschluss behandelt: detaillierte Vorgehensweise bei der Schichtung der Gemeinden Verbandsergebnisse im Einzelnen (Gesamt-, Sommer-, Winterergebnis) Auflistung der Proben nach Verband, Gemeinde, Größe und Anzahl Mittlere Dichte pro Verband und Schicht mit Probenanzahl und sortiertem Volumen Mittlere Dichte pro Gemeinde mit Probenanzahl Organisatorisches Die mittlere Dichte wurde jeweils als gewichteter Wert aufgrund der Einzelergebnisse der Behälterproben berechnet, d.h. größere Behälter haben bei der Berechnung einen größeren Einfluss als kleinere. Aus Gründen der Lesbarkeit wurden die Tabellen pro Verband bzw. pro Gemeinde einzeln aufgeteilt.

111 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/ Allgemeines zur Methode für die Schichtenbildung Mit Hilfe der Clusteranalyse wurden die Elemente der Stichprobe so zusammengefasst, dass sie innerhalb eines Clusters möglichst homogen, die Cluster zueinander aber möglichst heterogen sind. Soll aufgrund der gefundenen Gruppierungen Rückschlüsse auf die Grundgesamtheit gezogen werden, so muss sichergestellt werden, dass auch genügend Elemente in den einzelnen Gruppen enthalten sind, um die entsprechenden Teilgesamtheiten in der Grundgesamtheit zu repräsentieren. Da man i.d.r. im voraus aber nicht weiß, welche Gruppen in einer Erhebungsgesamtheit vertreten sind - denn das Auffinden solcher Gruppen ist ja gerade das Ziel der Clusteranalyse - sollte man insbesondere sog. Ausreißer aus einer gegebenen Objektmenge herausnehmen (Backhaus et al., 2003). Ausreißer sind Objekte, die im Vergleich zu den übrigen Objekten eine vollkommen anders gelagerte Kombination an Merkmalsausprägungen aufweisen und dadurch von allen anderen Objekten weit entfernt liegen. Sie führen dazu, dass der Fusionierungsprozess der übrigen Objekte stark beeinflusst wird und damit das Erkennen der Zusammenhänge zwischen den übrigen Objekten erschwert wird und Verzerrungen auftreten. Mit Hilfe des Single-Linkage Verfahrens (Backhaus et al., 2003), welches die Möglichkeit zum Auffinden von Ausreißern bietet, wurden in einem ersten Schritt die Gemeinden: 1. Mödling (in der ersten Stufe) 2. Glinzendorf 3. Waidhofen a.d. Thaya 4. Parbasdorf 5. Andlersdorf 6. Aderklaa von der weiteren Clusteranalyse ausgeschlossen. Das bedeutet für die eigentliche Clusteranalyse zur Auffindung möglichst in sich homogener, voneinander gut unterscheidbarer Schichten wurden die obigen sechs Gemeinden vorab ausgeschieden. Damit konnte für die übrigen Gemeinden ein schärferes Ergebnis erzielt werden. In weiterer Folge wurden die Gemeinden, sofern sie relevant erschienen und auch von den Abfuhrintervallen in die übrige Stichprobenplanung eingegliedert werden konnten, entsprechend ihrer Einzelmerkmale berücksichtigt. So wurde Mödling im Rahmen der Winteranalysen als Schicht 1 beprobt. Andere Gemeinden wurden jedoch genau wie viele andere niederösterreichische Gemeinden, die vom Abfuhrintervall her nicht in den Stichprobenplan einzugliedern waren, nicht weiter berücksichtigt. Nachdem die zur Clusteranalyse herangezogenen Variablen in unterschiedlichen Dimensionen gemessen werden, ist mit verzerrten Schätzungen der (Un-)Ähnlichkeit von Objekten zu rechnen. So geht die Variable Haushaltsgröße mit Werten zwischen 2,07 und 4,15 weniger stark in das Ergebnis ein als die Kaufkraft mit 62,6 bis 141,5. Aus diesem Grund wurden standardisierte Werte der Merkmalsvariablen verwendet. Die Clusteranalyse erfolgte mittels WARD-Methode. Als Maß für die Ähnlichkeit von Objekten wurde die Quadrierte Euklidische Distanz gewählt.

112 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/ Mögliche Indikatoren für die Schichtenbildung Ziel einer Schichtung der Grundgesamtheit ist es, bessere Schätzwerte, d.h. Schätzwerte mit kleineren Zufallsfehlern für die gesuchten Parameter der Grundgesamtheit zu erhalten. Dieser Effekt wird Schichtungseffekt genannt und bedeutet eine Verringerung der Varianz der Schätzfunktion der geschichteten gegenüber der ungeschichteten Stichprobe bei gleichem Stichprobenumfang. Die Stratifikation (Schichtenbildung) besteht in einer Strukturierung der Grundgesamtheit in Teilgesamtheiten und in einer getrennten Beprobung jeder einzelnen Teilgesamtheit. In der Praxis kommt es dennoch vor, dass zuerst die Probe aus der GG gezogen und erst im nach hinein eine Schichtung in der Stichprobe vorgenommen wird. In einer allgemeinen Strukturierung können die Schichtungs- und Gruppierungskriterien für abfallwirtschaftliche Fragestellungen nach Scharff (1991) unterschieden werden in sozio-ökonomische Schichtungskriterien i. Demographische Deskriptoren: z.b. Alter, Bildung, Kinderzahl, Haushaltsgröße ii. Einkommen und Kaufkraft iii. Deskription der Wirtschaftsstruktur räumliche und strukturelle Schichtungskriterien iv. Makrostruktur: z.b.: regionale Verteilung der Siedlungseinheiten im Untersuchungsgebiet, Anteil des Dauersiedlungsraumes an der Gesamtfläche, Siedlungsdichte v. Mikrostruktur: vegetationsabhängige Einflüsse der Gartenabfälle, saisonale Rückstände aus dem Hausbrand abhängig von der Heizungsart zeitliche Schichtungskriterien: relevant für Jahresabfallzusammensetzung, zeitliche Schichtenbildung, Grundgesamtheit (365 Tage oder 52 Wochen) wird so strukturiert, dass die Teilgesamtheiten in sich möglichst homogen und zu anderen Teilgesamtheiten möglichst heterogen sind. organisatorische und verfahrensbezogene Schichtungskriterien: organisatorische und technische Ausprägungen des Sammelsystems können großen Einfluss ausüben vi. Aufspaltung der Erfassung von Abfällen in Teilströme vii. Sammelbehälter, Sammelsysteme viii. Sammelfahrzeuge und Aufbauarten ix. ökonomische Einflussfaktoren 11.3 Anzahl der Schichten Um ein möglichst unvoreingenommenes Ergebnis zu erhalten, wurde für die vorliegende Analyse die Methode der hierarchischen Clusteranalyse gewählt. Das bedeutet, dass ausgehend von den niederösterreichischen Gemeinden und den oben genannten Variablen mit Hilfe des Computerprogrammes SPSS eine Cluster-

113 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/ analyse durchgeführt wurde, ohne Vorinformation über die Clusterzentren (z.b. aus der letzten Analyse) zu verwenden. Es stellte sich heraus, dass eine Unterteilung in 4 statt 3 Schichten lediglich folgende Gemeinden betreffen würde, welche eine eigene Schicht bilden: Baden Hirtenberg Korneuburg Brunn am Gebirge Maria Enzersdorf/Geb. Perchtoldsdorf Wiener Neudorf Felixdorf Maria-Lanzendorf Purkersdorf Es wurde entschieden, dass sich eine vierte Schicht mit 10 Gemeinden nicht lohnt. Es wurde daher eine Einteilung von drei Schichten getroffen, in welche die 10 Gemeinden jeweils entsprechend ihrer Eigenschaften zugeordnet wurden.

114 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/ Verbandsdaten Unterfraktionen in Masse-% Amstetten Amstetten Mittelwert Masse- % Mittelwert Masse- % Hauptfraktionen So Wi Gesamt Teilfraktionen So Wi Gesamt Papierverpack. 0,9 0,8 0,9 Zeit., Druckerz. 1,6 0,5 1,2 Kartonagen 3,0 1,9 2,6 Papier 6,3 4,0 5,4 Papier Nichtverpack. 0,7 0,7 0,7 Glas Verpackung 2,4 2,3 2,3 Glas 5,4 4,8 5,2 sonstiges Glas 3,0 2,6 2,8 Kunststoff Getränkeflasche 0,5 0,3 0,4 Kunststoff sonst. Flaschen 1,2 0,5 0,9 Kunststoff Kübel, Kanister 0,1 0,1 0,1 Kunststoff Folien, Säcke 3,4 2,2 2,9 Kunststoff sonst. Verpack. 2,5 1,5 2,1 Kunststoff 11,6 8,1 10,2 Kunststoff Nichtverpack. 3,8 3,5 3,7 Verbund Getränkekartons 1,5 1,2 1,4 Verbund sonst. Verpack. 2,5 2,5 2,5 Verbund 4,3 4,4 4,3 Verbund Nichtverpack. 0,2 0,7 0,4 Metalle Verpackungen 1,4 0,6 1,1 Fe-Nichtverpack 1,6 1,1 1,4 Metalle 3,7 2,2 3,1 Buntmetall Nichtverp. 0,7 0,6 0,6 Bio Zubereitungsreste 2,6 5,5 3,8 Bio Speisereste 1,7 1,6 1,6 Bio originale LM 2,0 2,1 2,1 Bio angebrochene LM 1,8 3,6 2,5 Bio 11,1 21,7 15,4 Bio organ. Abfälle ohne LM 3,0 8,8 5,4 Einwegwindeln 6,7 11,2 8,5 Hygiene 13,5 18,0 15,3 sonst. Hygiene 6,8 6,8 6,8 Textilien Verpackung 0,1 0,0 0,1 Textilien 3,0 3,1 3,0 Textilien Nichtverpack. 2,9 3,1 3,0 Holz Verpackung 0,0 0,1 0,1 Holz 1,9 0,4 1,3 Holz Nichtverpackung 1,9 0,2 1,2 EAG Kl.ger., Spiel-, Werkz. 0,4 1,4 0,8 IT, Telekommunikation 0,0 0,0 0,0 EAG 0,4 1,9 1,0 sonst. EAGs 0,0 0,5 0,2 Problemst. Medikamente 0,1 0,0 0,1 Problemstoffe 0,2 0,1 0,2 sonst. Problemstoffe 0,1 0,1 0,1 sonstige Abfälle 8,6 6,5 7,7 Inertstoffe 4,5 5,3 4,8 Siebfraktion < 40 mm 25,3 19,6 23,0

115 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/ Baden Baden Mittelwert Masse- % Mittelwert Masse- % Hauptfraktionen So Wi Gesamt Teilfraktionen So Wi Gesamt Papierverpack. 2,0 0,7 1,3 Zeit., Druckerz. 2,4 1,6 2,0 Kartonagen 3,0 1,3 2,2 Papier 9,5 4,4 7,1 Papier Nichtverpack. 2,1 0,8 1,5 Glas Verpackung 2,2 2,3 2,2 Glas 2,5 3,4 2,9 sonstiges Glas 0,3 1,2 0,7 Kunststoff Getränkeflasche 0,7 0,2 0,5 Kunststoff sonst. Flaschen 0,5 0,7 0,6 Kunststoff Kübel, Kanister 0,0 0,0 0,0 Kunststoff Folien, Säcke 4,5 2,4 3,5 Kunststoff sonst. Verpack. 3,0 2,5 2,8 Kunststoff 12,3 10,3 11,3 Kunststoff Nichtverpack. 3,6 4,5 4,0 Verbund Getränkekartons 1,7 0,7 1,2 Verbund sonst. Verpack. 2,3 2,8 2,6 Verbund 4,4 3,7 4,0 Verbund Nichtverpack. 0,3 0,2 0,3 Metalle Verpackungen 1,8 1,9 1,9 Fe-Nichtverpack 1,0 0,3 0,7 Metalle 3,4 3,1 3,3 Buntmetall Nichtverp. 0,6 0,9 0,7 Bio Zubereitungsreste 3,7 8,5 6,0 Bio Speisereste 4,3 3,9 4,1 Bio originale LM 3,1 5,4 4,1 Bio angebrochene LM 5,2 2,6 4,0 Bio 17,7 20,8 19,1 Bio organ. Abfälle ohne LM 1,4 0,4 0,9 Einwegwindeln 7,5 3,7 5,7 Hygiene 16,3 10,8 13,7 sonst. Hygiene 8,8 7,1 8,0 Textilien Verpackung 0,0 0,3 0,2 Textilien 3,8 1,7 2,8 Textilien Nichtverpack. 3,8 1,3 2,6 Holz Verpackung 0,0 0,6 0,3 Holz 0,5 1,0 0,7 Holz Nichtverpackung 0,5 0,4 0,4 EAG Kl.ger., Spiel-, Werkz. 0,1 0,8 0,4 IT, Telekommunikation 0,0 0,0 0,0 EAG 0,8 0,9 0,9 sonst. EAGs 0,6 0,1 0,4 Problemst. Medikamente 0,0 0,3 0,2 Problemstoffe 0,1 0,3 0,2 sonst. Problemstoffe 0,0 0,0 0,0 sonstige Abfälle 8,3 8,6 8,4 Inertstoffe 6,6 3,2 5,0 Siebfraktion < 40 mm 13,9 27,9 20,5

116 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/ Bruck an der Leitha Bruck Mittelwert Masse- % Mittelwert Masse- % Hauptfraktionen So Wi Gesamt Teilfraktionen So Wi Gesamt Papierverpack. 1,2 0,9 1,0 Zeit., Druckerz. 1,1 1,1 1,1 Kartonagen 1,5 1,7 1,6 Papier 4,7 4,3 4,5 Papier Nichtverpack. 1,0 0,7 0,8 Glas Verpackung 1,2 0,8 1,0 Glas 1,6 2,2 1,9 sonstiges Glas 0,4 1,4 0,9 Kunststoff Getränkeflasche 0,4 0,3 0,4 Kunststoff sonst. Flaschen 0,4 0,8 0,6 Kunststoff Kübel, Kanister 0,2 0,2 0,2 Kunststoff Folien, Säcke 4,6 2,2 3,3 Kunststoff sonst. Verpack. 1,9 1,9 1,9 Kunststoff 9,6 7,3 8,4 Kunststoff Nichtverpack. 2,1 1,9 2,0 Verbund Getränkekartons 0,5 0,7 0,6 Verbund sonst. Verpack. 3,2 2,2 2,7 Verbund 3,7 3,9 3,8 Verbund Nichtverpack. 0,0 0,9 0,5 Metalle Verpackungen 1,8 1,1 1,5 Fe-Nichtverpack 1,1 0,5 0,8 Metalle 4,0 2,0 3,0 Buntmetall Nichtverp. 1,1 0,4 0,7 Bio Zubereitungsreste 3,3 6,3 4,8 Bio Speisereste 2,7 2,0 2,3 Bio originale LM 4,5 5,7 5,1 Bio angebrochene LM 7,2 2,9 4,9 Bio 33,5 22,0 27,6 Bio organ. Abfälle ohne LM 15,9 5,1 10,3 Einwegwindeln 0,1 4,7 2,5 Hygiene 7,6 9,5 8,5 sonst. Hygiene 7,4 4,8 6,1 Textilien Verpackung 0,0 0,0 0,0 Textilien 3,0 1,5 2,2 Textilien Nichtverpack. 3,0 1,5 2,2 Holz Verpackung 0,0 0,0 0,0 Holz 0,4 0,1 0,3 Holz Nichtverpackung 0,4 0,1 0,2 EAG Kl.ger., Spiel-, Werkz. 0,1 0,0 0,0 IT, Telekommunikation 0,0 0,2 0,1 EAG 0,1 0,2 0,1 sonst. EAGs 0,0 0,0 0,0 Problemst. Medikamente 0,0 0,1 0,1 Problemstoffe 0,0 0,1 0,1 sonst. Problemstoffe 0,0 0,0 0,0 sonstige Abfälle 5,6 9,6 7,7 Inertstoffe 4,3 1,3 2,8 Siebfraktion < 40 mm 21,8 35,9 29,1

117 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/ Gänserndorf Gänserndorf Mittelwert Masse- % Mittelwert Masse- % Hauptfraktionen So Wi Gesamt Teilfraktionen So Wi Gesamt Papierverpack. 0,9 0,8 0,9 Zeit., Druckerz. 0,8 1,4 1,1 Kartonagen 3,3 2,6 3,0 Papier 6,3 5,6 5,9 Papier Nichtverpack. 1,3 0,7 1,0 Glas Verpackung 1,3 1,3 1,3 Glas 1,7 5,3 3,6 sonstiges Glas 0,3 4,0 2,3 Kunststoff Getränkeflasche 0,6 0,2 0,4 Kunststoff sonst. Flaschen 1,5 1,0 1,3 Kunststoff Kübel, Kanister 0,0 0,2 0,1 Kunststoff Folien, Säcke 6,1 7,4 6,8 Kunststoff sonst. Verpack. 5,1 5,8 5,5 Kunststoff 15,7 19,3 17,6 Kunststoff Nichtverpack. 2,2 4,6 3,5 Verbund Getränkekartons 2,7 1,9 2,3 Verbund sonst. Verpack. 2,5 3,6 3,1 Verbund 5,3 6,0 5,7 Verbund Nichtverpack. 0,1 0,5 0,3 Metalle Verpackungen 1,9 1,8 1,8 Fe-Nichtverpack 0,2 0,8 0,5 Metalle 2,8 3,1 3,0 Buntmetall Nichtverp. 0,8 0,5 0,6 Bio Zubereitungsreste 1,8 5,1 3,6 Bio Speisereste 4,4 1,5 2,9 Bio originale LM 6,0 3,0 4,4 Bio angebrochene LM 6,1 2,3 4,1 Bio 23,8 13,2 18,2 Bio organ. Abfälle ohne LM 5,5 1,3 3,3 Einwegwindeln 4,6 4,8 4,7 Hygiene 9,1 10,1 9,6 sonst. Hygiene 4,5 5,3 4,9 Textilien Verpackung 0,0 0,0 0,0 Textilien 3,6 3,8 3,7 Textilien Nichtverpack. 3,6 3,8 3,7 Holz Verpackung 0,0 0,0 0,0 Holz 0,2 0,5 0,4 Holz Nichtverpackung 0,2 0,5 0,3 EAG Kl.ger., Spiel-, Werkz. 0,0 0,1 0,0 IT, Telekommunikation 0,0 0,0 0,0 EAG 0,0 0,1 0,0 sonst. EAGs 0,0 0,0 0,0 Problemst. Medikamente 0,6 0,1 0,3 Problemstoffe 1,6 0,6 1,1 sonst. Problemstoffe 1,0 0,5 0,7 sonstige Abfälle 7,9 5,9 6,8 Inertstoffe 8,0 8,7 8,4 Siebfraktion < 40 mm 14,1 17,9 16,1

118 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/ Gmünd Gmünd Mittelwert Masse- % Mittelwert Masse- % Hauptfraktionen So Wi Gesamt Teilfraktionen So Wi Gesamt Papierverpack. 1,0 0,9 1,0 Zeit., Druckerz. 0,7 1,6 1,2 Kartonagen 1,9 1,4 1,6 Papier 4,5 4,5 4,5 Papier Nichtverpack. 0,8 0,6 0,7 Glas Verpackung 1,6 1,2 1,4 Glas 2,1 1,4 1,7 sonstiges Glas 0,5 0,3 0,4 Kunststoff Getränkeflasche 0,5 0,3 0,4 Kunststoff sonst. Flaschen 1,0 1,0 1,0 Kunststoff Kübel, Kanister 0,1 0,0 0,1 Kunststoff Folien, Säcke 4,6 3,9 4,2 Kunststoff sonst. Verpack. 4,6 4,3 4,4 Kunststoff 14,5 12,1 13,3 Kunststoff Nichtverpack. 3,8 2,6 3,2 Verbund Getränkekartons 1,8 3,7 2,7 Verbund sonst. Verpack. 2,6 4,0 3,3 Verbund 4,4 7,9 6,2 Verbund Nichtverpack. 0,0 0,2 0,1 Metalle Verpackungen 2,2 1,3 1,7 Fe-Nichtverpack 0,5 0,5 0,5 Metalle 3,0 2,0 2,5 Buntmetall Nichtverp. 0,3 0,3 0,3 Bio Zubereitungsreste 2,1 5,2 3,7 Bio Speisereste 3,4 2,2 2,8 Bio originale LM 2,8 4,4 3,6 Bio angebrochene LM 3,4 3,7 3,5 Bio 14,8 15,7 15,3 Bio organ. Abfälle ohne LM 3,1 0,3 1,7 Einwegwindeln 1,9 0,3 1,1 Hygiene 8,0 4,7 6,3 sonst. Hygiene 6,1 4,4 5,2 Textilien Verpackung 0,0 0,0 0,0 Textilien 3,6 3,2 3,4 Textilien Nichtverpack. 3,6 3,2 3,4 Holz Verpackung 0,1 0,0 0,1 Holz 0,4 0,3 0,3 Holz Nichtverpackung 0,3 0,2 0,3 EAG Kl.ger., Spiel-, Werkz. 0,0 1,1 0,6 IT, Telekommunikation 0,8 1,5 1,1 EAG 0,8 2,6 1,7 sonst. EAGs 0,0 0,0 0,0 Problemst. Medikamente 0,0 0,3 0,2 Problemstoffe 0,1 0,3 0,2 sonst. Problemstoffe 0,1 0,0 0,0 sonstige Abfälle 12,6 4,8 8,7 Inertstoffe 10,4 2,4 6,4 Siebfraktion < 40 mm 21,0 37,9 29,4

119 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/ Hollabrunn Hollabrunn Mittelwert Masse- % Mittelwert Masse- % Hauptfraktionen So Wi Gesamt Teilfraktionen So Wi Gesamt Papierverpack. 0,3 0,4 0,4 Zeit., Druckerz. 1,4 0,5 0,9 Kartonagen 2,3 1,3 1,7 Papier 4,5 2,7 3,4 Papier Nichtverpack. 0,4 0,5 0,5 Glas Verpackung 1,1 0,7 0,8 Glas 1,3 0,8 1,0 sonstiges Glas 0,3 0,2 0,2 Kunststoff Getränkeflasche 0,1 0,4 0,3 Kunststoff sonst. Flaschen 0,5 0,4 0,4 Kunststoff Kübel, Kanister 0,0 0,0 0,0 Kunststoff Folien, Säcke 3,8 3,1 3,4 Kunststoff sonst. Verpack. 4,5 2,9 3,5 Kunststoff 10,7 8,9 9,6 Kunststoff Nichtverpack. 1,8 2,1 2,0 Verbund Getränkekartons 1,9 1,8 1,8 Verbund sonst. Verpack. 1,5 1,8 1,7 Verbund 3,5 3,7 3,6 Verbund Nichtverpack. 0,1 0,1 0,1 Metalle Verpackungen 0,8 2,0 1,6 Fe-Nichtverpack 2,4 0,3 1,1 Metalle 3,8 3,0 3,3 Buntmetall Nichtverp. 0,5 0,7 0,6 Bio Zubereitungsreste 2,4 4,0 3,3 Bio Speisereste 1,2 1,5 1,4 Bio originale LM 0,9 3,0 2,2 Bio angebrochene LM 3,8 2,0 2,7 Bio 10,9 13,7 12,6 Bio organ. Abfälle ohne LM 2,7 3,2 3,0 Einwegwindeln 13,1 5,4 8,3 Hygiene 19,1 9,0 12,8 sonst. Hygiene 6,0 3,6 4,5 Textilien Verpackung 0,1 0,0 0,0 Textilien 3,4 2,3 2,7 Textilien Nichtverpack. 3,3 2,3 2,7 Holz Verpackung 0,0 0,0 0,0 Holz 1,3 0,3 0,7 Holz Nichtverpackung 1,3 0,3 0,7 EAG Kl.ger., Spiel-, Werkz. 0,0 2,8 1,7 IT, Telekommunikation 0,6 0,0 0,2 EAG 1,2 2,9 2,2 sonst. EAGs 0,6 0,1 0,3 Problemst. Medikamente 0,0 0,5 0,3 Problemstoffe 0,0 0,6 0,3 sonst. Problemstoffe 0,0 0,1 0,0 sonstige Abfälle 11,4 3,6 6,6 Inertstoffe 1,1 4,9 3,4 Siebfraktion < 40 mm 27,8 43,7 37,6

120 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/ Horn Horn Mittelwert Masse- % Mittelwert Masse- % Hauptfraktionen So Wi Gesamt Teilfraktionen So Wi Gesamt Papierverpack. 1,4 0,6 1,0 Zeit., Druckerz. 1,6 1,5 1,6 Kartonagen 2,5 1,5 2,0 Papier 7,1 5,1 6,0 Papier Nichtverpack. 1,5 1,4 1,5 Glas Verpackung 2,2 1,3 1,7 Glas 4,0 3,4 3,7 sonstiges Glas 1,9 2,1 2,0 Kunststoff Getränkeflasche 0,2 0,6 0,4 Kunststoff sonst. Flaschen 1,1 0,8 0,9 Kunststoff Kübel, Kanister 0,2 0,0 0,1 Kunststoff Folien, Säcke 2,2 1,8 2,0 Kunststoff sonst. Verpack. 1,5 1,9 1,7 Kunststoff 15,5 10,3 12,7 Kunststoff Nichtverpack. 10,4 5,2 7,6 Verbund Getränkekartons 0,4 0,8 0,6 Verbund sonst. Verpack. 1,7 1,4 1,5 Verbund 2,5 2,9 2,7 Verbund Nichtverpack. 0,4 0,8 0,6 Metalle Verpackungen 1,4 0,9 1,1 Fe-Nichtverpack 3,6 0,6 2,0 Metalle 5,7 2,4 3,9 Buntmetall Nichtverp. 0,7 0,9 0,8 Bio Zubereitungsreste 0,4 2,0 1,2 Bio Speisereste 0,5 0,7 0,6 Bio originale LM 0,4 0,9 0,7 Bio angebrochene LM 1,2 0,4 0,8 Bio 2,6 5,0 3,9 Bio organ. Abfälle ohne LM 0,1 1,1 0,6 Einwegwindeln 2,4 2,5 2,4 Hygiene 7,4 6,5 6,9 sonst. Hygiene 5,0 4,0 4,5 Textilien Verpackung 0,2 0,0 0,1 Textilien 10,4 2,5 6,2 Textilien Nichtverpack. 10,2 2,5 6,1 Holz Verpackung 0,5 0,0 0,2 Holz 5,8 0,2 2,8 Holz Nichtverpackung 5,3 0,2 2,6 EAG Kl.ger., Spiel-, Werkz. 0,3 2,0 1,2 IT, Telekommunikation 0,0 0,0 0,0 EAG 0,3 3,2 1,8 sonst. EAGs 0,0 1,2 0,6 Problemst. Medikamente 0,0 0,1 0,1 Problemstoffe 0,1 0,2 0,1 sonst. Problemstoffe 0,0 0,1 0,1 sonstige Abfälle 16,6 9,1 12,6 Inertstoffe 8,7 2,7 5,5 Siebfraktion < 40 mm 13,4 46,6 31,1

121 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/ Klosterneuburg Klosterneuburg Mittelwert Masse- % Mittelwert Masse- % Hauptfraktionen So Wi Gesamt Teilfraktionen So Wi Gesamt Papierverpack. 1,7 1,6 1,6 Zeit., Druckerz. 2,9 3,4 2,9 Kartonagen 1,9 3,4 3,0 Papier 7,4 10,7 9,6 Papier Nichtverpack. 0,9 2,3 2,0 Glas Verpackung 1,0 6,6 5,4 Glas 1,2 7,6 6,3 sonstiges Glas 0,2 1,0 0,8 Kunststoff Getränkeflasche 0,6 0,5 0,6 Kunststoff sonst. Flaschen 0,8 1,1 1,1 Kunststoff Kübel, Kanister 0,0 0,0 0,0 Kunststoff Folien, Säcke 10,8 4,9 6,3 Kunststoff sonst. Verpack. 7,8 4,8 5,6 Kunststoff 22,9 13,8 15,7 Kunststoff Nichtverpack. 2,9 2,4 2,2 Verbund Getränkekartons 4,3 3,4 3,1 Verbund sonst. Verpack. 4,5 3,3 3,2 Verbund 14,3 7,3 6,8 Verbund Nichtverpack. 5,4 0,6 0,5 Metalle Verpackungen 1,8 1,9 1,9 Fe-Nichtverpack 0,0 0,0 0,0 Metalle 2,5 3,1 3,0 Buntmetall Nichtverp. 0,7 1,2 1,1 Bio Zubereitungsreste 2,2 7,4 6,2 Bio Speisereste 4,2 4,0 4,3 Bio originale LM 2,1 3,6 3,5 Bio angebrochene LM 2,7 6,2 6,1 Bio 11,7 22,3 21,0 Bio organ. Abfälle ohne LM 0,5 1,1 0,9 Einwegwindeln 1,5 2,0 1,7 Hygiene 10,9 10,1 10,7 sonst. Hygiene 9,3 8,0 9,0 Textilien Verpackung 0,0 0,0 0,0 Textilien 2,9 2,7 3,0 Textilien Nichtverpack. 2,9 2,7 3,0 Holz Verpackung 0,2 0,1 0,1 Holz 0,2 1,2 1,0 Holz Nichtverpackung 0,0 1,1 0,9 EAG Kl.ger., Spiel-, Werkz. 0,4 0,2 0,2 IT, Telekommunikation 0,7 0,0 0,0 EAG 1,1 0,4 0,3 sonst. EAGs 0,0 0,2 0,2 Problemst. Medikamente 0,0 0,0 0,0 Problemstoffe 0,0 0,2 0,2 sonst. Problemstoffe 0,0 0,2 0,1 sonstige Abfälle 5,1 5,9 6,7 Inertstoffe 0,5 3,5 2,8 Siebfraktion < 40 mm 19,3 11,3 13,0

122 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/ Korneuburg Korneuburg Mittelwert Masse- % Mittelwert Masse- % Hauptfraktionen So Wi Gesamt Teilfraktionen So Wi Gesamt Papierverpack. 0,5 0,6 0,6 Zeit., Druckerz. 1,0 2,0 1,6 Kartonagen 3,0 2,4 2,6 Papier 5,6 6,4 6,0 Papier Nichtverpack. 1,1 1,4 1,3 Glas Verpackung 2,5 1,0 1,6 Glas 2,6 2,3 2,5 sonstiges Glas 0,2 1,4 0,8 Kunststoff Getränkeflasche 0,1 0,4 0,3 Kunststoff sonst. Flaschen 1,0 0,4 0,7 Kunststoff Kübel, Kanister 0,9 0,0 0,4 Kunststoff Folien, Säcke 6,8 5,7 6,2 Kunststoff sonst. Verpack. 5,7 4,4 4,9 Kunststoff 18,6 16,5 17,4 Kunststoff Nichtverpack. 4,1 5,6 5,0 Verbund Getränkekartons 1,8 1,4 1,5 Verbund sonst. Verpack. 3,2 3,4 3,3 Verbund 5,1 6,4 5,8 Verbund Nichtverpack. 0,1 1,7 1,0 Metalle Verpackungen 1,9 1,1 1,4 Fe-Nichtverpack 0,5 0,0 0,2 Metalle 3,5 1,7 2,5 Buntmetall Nichtverp. 1,2 0,6 0,9 Bio Zubereitungsreste 1,2 5,1 3,4 Bio Speisereste 1,9 2,5 2,2 Bio originale LM 1,1 4,1 2,8 Bio angebrochene LM 1,4 4,0 2,9 Bio 5,9 15,9 11,6 Bio organ. Abfälle ohne LM 0,3 0,2 0,3 Einwegwindeln 3,2 9,1 6,5 Hygiene 9,8 13,0 11,6 sonst. Hygiene 6,6 3,9 5,1 Textilien Verpackung 0,0 0,0 0,0 Textilien 6,0 1,4 3,4 Textilien Nichtverpack. 6,0 1,4 3,4 Holz Verpackung 0,0 0,0 0,0 Holz 2,2 0,2 1,1 Holz Nichtverpackung 2,2 0,2 1,1 EAG Kl.ger., Spiel-, Werkz. 0,0 1,0 0,6 IT, Telekommunikation 0,0 0,0 0,0 EAG 0,4 1,0 0,7 sonst. EAGs 0,3 0,0 0,1 Problemst. Medikamente 0,0 0,0 0,0 Problemstoffe 0,1 0,0 0,0 sonst. Problemstoffe 0,1 0,0 0,0 sonstige Abfälle 9,3 7,7 8,4 Inertstoffe 11,1 1,2 5,4 Siebfraktion < 40 mm 19,7 26,3 23,5

123 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/ Krems Land Krems Mittelwert Masse- % Mittelwert Masse- % Hauptfraktionen So Wi Gesamt Teilfraktionen So Wi Gesamt Papierverpack. 0,4 0,7 0,6 Zeit., Druckerz. 1,6 0,7 1,2 Kartonagen 1,0 2,4 1,6 Papier 3,6 5,1 4,2 Papier Nichtverpack. 0,6 1,2 0,8 Glas Verpackung 2,9 2,0 2,5 Glas 3,4 2,7 3,1 sonstiges Glas 0,6 0,7 0,6 Kunststoff Getränkeflasche 0,3 1,0 0,6 Kunststoff sonst. Flaschen 0,8 1,5 1,1 Kunststoff Kübel, Kanister 0,3 0,0 0,2 Kunststoff Folien, Säcke 3,0 3,9 3,3 Kunststoff sonst. Verpack. 7,5 5,8 6,8 Kunststoff 14,3 16,0 15,0 Kunststoff Nichtverpack. 2,4 3,8 3,0 Verbund Getränkekartons 3,8 4,1 3,9 Verbund sonst. Verpack. 2,6 2,1 2,4 Verbund 6,6 6,9 6,8 Verbund Nichtverpack. 0,3 0,7 0,4 Metalle Verpackungen 0,8 1,7 1,2 Fe-Nichtverpack 0,2 0,4 0,3 Metalle 1,4 2,3 1,8 Buntmetall Nichtverp. 0,4 0,1 0,3 Bio Zubereitungsreste 3,8 8,4 5,7 Bio Speisereste 1,7 1,7 1,7 Bio originale LM 2,8 2,8 2,8 Bio angebrochene LM 2,1 4,4 3,1 Bio 13,8 17,4 15,3 Bio organ. Abfälle ohne LM 3,4 0,1 2,0 Einwegwindeln 5,1 0,6 3,2 Hygiene 8,7 3,7 6,6 sonst. Hygiene 3,6 3,2 3,4 Textilien Verpackung 0,0 0,0 0,0 Textilien 4,7 7,5 5,9 Textilien Nichtverpack. 4,7 7,5 5,9 Holz Verpackung 0,1 0,1 0,1 Holz 0,3 0,4 0,3 Holz Nichtverpackung 0,2 0,3 0,3 EAG Kl.ger., Spiel-, Werkz. 0,9 3,4 1,9 IT, Telekommunikation 0,2 0,0 0,1 EAG 1,1 3,4 2,0 sonst. EAGs 0,0 0,0 0,0 Problemst. Medikamente 0,0 0,1 0,0 Problemstoffe 1,1 0,2 0,7 sonst. Problemstoffe 1,1 0,2 0,7 sonstige Abfälle 5,2 6,9 5,9 Inertstoffe 1,9 7,0 4,0 Siebfraktion < 40 mm 33,9 20,5 28,4

124 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/ Krems Stadt Krems Stadt Mittelwert Masse- % Mittelwert Masse- % Hauptfraktionen So Wi Gesamt Teilfraktionen So Wi Gesamt Papierverpack. 0,7 0,8 0,8 Zeit., Druckerz. 6,1 3,5 4,5 Kartonagen 3,3 3,4 3,3 Papier 11,7 8,6 9,8 Papier Nichtverpack. 1,5 0,9 1,1 Glas Verpackung 1,9 4,0 3,2 Glas 2,9 4,4 3,8 sonstiges Glas 1,0 0,4 0,7 Kunststoff Getränkeflasche 1,6 1,3 1,4 Kunststoff sonst. Flaschen 1,3 0,8 1,0 Kunststoff Kübel, Kanister 0,0 0,3 0,2 Kunststoff Folien, Säcke 5,9 6,6 6,3 Kunststoff sonst. Verpack. 4,3 6,0 5,4 Kunststoff 15,4 16,9 16,3 Kunststoff Nichtverpack. 2,2 1,9 2,0 Verbund Getränkekartons 3,2 3,3 3,3 Verbund sonst. Verpack. 2,7 3,3 3,0 Verbund 6,6 7,1 6,9 Verbund Nichtverpack. 0,8 0,5 0,6 Metalle Verpackungen 2,0 1,8 1,9 Fe-Nichtverpack 0,1 0,1 0,1 Metalle 2,7 2,1 2,3 Buntmetall Nichtverp. 0,6 0,1 0,3 Bio Zubereitungsreste 3,3 4,4 4,0 Bio Speisereste 2,9 2,1 2,4 Bio originale LM 3,0 2,4 2,6 Bio angebrochene LM 2,2 3,1 2,8 Bio 12,8 13,2 13,0 Bio organ. Abfälle ohne LM 1,4 1,1 1,2 Einwegwindeln 5,0 8,5 7,2 Hygiene 10,3 15,6 13,6 sonst. Hygiene 5,3 7,1 6,4 Textilien Verpackung 0,0 0,0 0,0 Textilien 7,1 3,6 4,9 Textilien Nichtverpack. 7,1 3,6 4,9 Holz Verpackung 0,0 0,1 0,1 Holz 0,2 0,3 0,3 Holz Nichtverpackung 0,2 0,2 0,2 EAG Kl.ger., Spiel-, Werkz. 0,1 0,0 0,0 IT, Telekommunikation 0,1 0,1 0,1 EAG 0,1 0,1 0,1 sonst. EAGs 0,0 0,0 0,0 Problemst. Medikamente 0,1 0,2 0,2 Problemstoffe 0,5 0,2 0,3 sonst. Problemstoffe 0,4 0,0 0,1 sonstige Abfälle 3,3 7,3 5,8 Inertstoffe 2,5 2,1 2,2 Siebfraktion < 40 mm 23,9 18,5 20,6

125 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/ Laa an der Thaya Laa a.d. Thaya Mittelwert Masse- % Mittelwert Masse- % Hauptfraktionen So Wi Gesamt Teilfraktionen So Wi Gesamt Papierverpack. 11,2 1,4 5,1 Zeit., Druckerz. 1,9 1,3 1,5 Kartonagen 5,7 3,3 4,2 Papier 20,2 7,4 12,2 Papier Nichtverpack. 1,4 1,5 1,5 Glas Verpackung 3,0 1,1 1,8 Glas 3,2 2,4 2,7 sonstiges Glas 0,2 1,3 0,9 Kunststoff Getränkeflasche 0,8 0,2 0,4 Kunststoff sonst. Flaschen 0,5 0,3 0,4 Kunststoff Kübel, Kanister 0,2 0,0 0,1 Kunststoff Folien, Säcke 4,1 11,5 8,7 Kunststoff sonst. Verpack. 4,0 9,2 7,3 Kunststoff 12,6 25,6 20,7 Kunststoff Nichtverpack. 3,0 4,3 3,8 Verbund Getränkekartons 2,0 1,1 1,4 Verbund sonst. Verpack. 2,0 4,9 3,8 Verbund 4,4 8,3 6,8 Verbund Nichtverpack. 0,4 2,4 1,6 Metalle Verpackungen 1,3 1,6 1,5 Fe-Nichtverpack 0,2 0,0 0,1 Metalle 1,7 2,0 1,9 Buntmetall Nichtverp. 0,2 0,3 0,3 Bio Zubereitungsreste 0,6 4,8 3,2 Bio Speisereste 1,8 1,0 1,3 Bio originale LM 3,3 2,3 2,7 Bio angebrochene LM 4,1 1,7 2,6 Bio 20,9 11,2 14,8 Bio organ. Abfälle ohne LM 11,0 1,4 5,0 Einwegwindeln 6,4 5,1 5,6 Hygiene 17,3 12,0 14,0 sonst. Hygiene 10,9 6,9 8,4 Textilien Verpackung 0,0 0,0 0,0 Textilien 1,4 4,1 3,1 Textilien Nichtverpack. 1,4 4,1 3,1 Holz Verpackung 0,0 0,1 0,1 Holz 0,0 1,1 0,7 Holz Nichtverpackung 0,0 1,0 0,6 EAG Kl.ger., Spiel-, Werkz. 0,0 0,3 0,2 IT, Telekommunikation 0,0 0,0 0,0 EAG 0,0 0,3 0,2 sonst. EAGs 0,0 0,0 0,0 Problemst. Medikamente 0,4 0,0 0,1 Problemstoffe 0,4 0,2 0,3 sonst. Problemstoffe 0,1 0,2 0,1 sonstige Abfälle 4,6 6,2 5,6 Inertstoffe 3,2 3,3 3,2 Siebfraktion < 40 mm 10,1 15,9 13,7

126 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/ Landeshauptstadt St. Pölten LH St. Pölten Mittelwert Masse- % Mittelwert Masse- % Hauptfraktionen So Wi Gesamt Teilfraktionen So Wi Gesamt Papierverpack. 1,3 0,8 1,0 Zeit., Druckerz. 3,0 2,2 2,6 Kartonagen 1,9 3,1 2,5 Papier 6,6 7,4 7,0 Papier Nichtverpack. 0,4 1,2 0,8 Glas Verpackung 1,5 1,9 1,7 Glas 3,3 2,1 2,7 sonstiges Glas 1,8 0,1 1,0 Kunststoff Getränkeflasche 0,2 0,8 0,5 Kunststoff sonst. Flaschen 0,2 1,0 0,6 Kunststoff Kübel, Kanister 0,2 0,0 0,1 Kunststoff Folien, Säcke 1,8 4,4 3,1 Kunststoff sonst. Verpack. 4,6 4,3 4,4 Kunststoff 10,4 12,4 11,4 Kunststoff Nichtverpack. 3,4 1,8 2,6 Verbund Getränkekartons 0,9 2,4 1,7 Verbund sonst. Verpack. 2,2 2,5 2,3 Verbund 3,8 5,1 4,4 Verbund Nichtverpack. 0,7 0,2 0,5 Metalle Verpackungen 1,5 3,1 2,3 Fe-Nichtverpack 2,2 0,2 1,2 Metalle 4,1 4,0 4,1 Buntmetall Nichtverp. 0,5 0,7 0,6 Bio Zubereitungsreste 4,1 12,9 8,5 Bio Speisereste 3,4 5,2 4,3 Bio originale LM 7,6 6,0 6,8 Bio angebrochene LM 3,5 4,2 3,8 Bio 22,9 31,5 27,2 Bio organ. Abfälle ohne LM 4,4 3,3 3,8 Einwegwindeln 0,7 9,4 5,0 Hygiene 5,2 17,8 11,5 sonst. Hygiene 4,5 8,4 6,5 Textilien Verpackung 0,0 0,0 0,0 Textilien 2,9 2,7 2,8 Textilien Nichtverpack. 2,9 2,7 2,8 Holz Verpackung 0,0 0,0 0,0 Holz 0,6 0,1 0,4 Holz Nichtverpackung 0,6 0,1 0,3 EAG Kl.ger., Spiel-, Werkz. 1,1 0,0 0,6 IT, Telekommunikation 0,9 0,1 0,5 EAG 1,9 0,2 1,1 sonst. EAGs 0,0 0,1 0,0 Problemst. Medikamente 0,5 0,1 0,3 Problemstoffe 0,7 0,1 0,4 sonst. Problemstoffe 0,2 0,0 0,1 sonstige Abfälle 3,2 2,1 2,7 Inertstoffe 4,5 0,4 2,5 Siebfraktion < 40 mm 29,7 14,2 22,0

127 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/ Lilienfeld Lilienfeld Mittelwert Masse- % Mittelwert Masse- % Hauptfraktionen So Wi Gesamt Teilfraktionen So Wi Gesamt Papierverpack. 1,9 0,7 1,2 Zeit., Druckerz. 2,0 0,2 1,0 Kartonagen 2,0 1,7 1,8 Papier 6,7 3,3 4,7 Papier Nichtverpack. 0,9 0,6 0,7 Glas Verpackung 0,3 3,2 2,0 Glas 0,8 5,6 3,6 sonstiges Glas 0,5 2,4 1,6 Kunststoff Getränkeflasche 1,6 0,3 0,9 Kunststoff sonst. Flaschen 0,2 1,0 0,6 Kunststoff Kübel, Kanister 0,5 0,3 0,4 Kunststoff Folien, Säcke 2,4 1,6 2,0 Kunststoff sonst. Verpack. 4,7 1,5 2,9 Kunststoff 10,8 6,6 8,4 Kunststoff Nichtverpack. 1,4 1,9 1,7 Verbund Getränkekartons 1,1 0,1 0,5 Verbund sonst. Verpack. 2,0 2,2 2,1 Verbund 6,6 2,4 4,2 Verbund Nichtverpack. 3,4 0,2 1,5 Metalle Verpackungen 0,8 3,3 2,3 Fe-Nichtverpack 0,2 0,2 0,2 Metalle 1,7 4,0 3,0 Buntmetall Nichtverp. 0,7 0,4 0,6 Bio Zubereitungsreste 4,1 7,3 6,0 Bio Speisereste 3,1 2,2 2,6 Bio originale LM 4,5 1,9 3,0 Bio angebrochene LM 5,2 4,1 4,6 Bio 22,5 16,6 19,1 Bio organ. Abfälle ohne LM 5,6 1,1 3,0 Einwegwindeln 0,3 12,9 7,6 Hygiene 12,0 20,4 16,8 sonst. Hygiene 11,7 7,5 9,3 Textilien Verpackung 0,0 0,0 0,0 Textilien 1,6 3,1 2,5 Textilien Nichtverpack. 1,6 3,1 2,5 Holz Verpackung 0,1 0,0 0,0 Holz 0,4 0,1 0,3 Holz Nichtverpackung 0,4 0,1 0,2 EAG Kl.ger., Spiel-, Werkz. 0,0 0,3 0,2 IT, Telekommunikation 0,0 0,0 0,0 EAG 0,0 0,3 0,2 sonst. EAGs 0,0 0,1 0,0 Problemst. Medikamente 0,3 0,5 0,4 Problemstoffe 0,3 0,5 0,4 sonst. Problemstoffe 0,0 0,0 0,0 sonstige Abfälle 4,3 9,9 7,5 Inertstoffe 2,9 1,9 2,3 Siebfraktion < 40 mm 29,3 25,3 27,0

128 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/ Melk Melk Mittelwert Masse- % Mittelwert Masse- % Hauptfraktionen So Wi Gesamt Teilfraktionen So Wi Gesamt Papierverpack. 0,4 0,7 0,5 Zeit., Druckerz. 1,8 0,5 1,2 Kartonagen 1,4 3,2 2,2 Papier 4,2 5,2 4,6 Papier Nichtverpack. 0,6 0,7 0,6 Glas Verpackung 0,6 1,8 1,1 Glas 2,2 1,8 2,0 sonstiges Glas 1,6 0,0 0,9 Kunststoff Getränkeflasche 0,2 0,4 0,3 Kunststoff sonst. Flaschen 0,3 0,7 0,5 Kunststoff Kübel, Kanister 0,4 0,2 0,3 Kunststoff Folien, Säcke 1,2 1,9 1,5 Kunststoff sonst. Verpack. 1,4 2,3 1,8 Kunststoff 7,6 9,4 8,4 Kunststoff Nichtverpack. 4,1 3,9 4,0 Verbund Getränkekartons 0,4 2,6 1,4 Verbund sonst. Verpack. 1,4 2,7 2,0 Verbund 2,0 6,5 4,1 Verbund Nichtverpack. 0,2 1,2 0,6 Metalle Verpackungen 0,5 0,8 0,6 Fe-Nichtverpack 0,4 0,1 0,2 Metalle 1,1 1,0 1,0 Buntmetall Nichtverp. 0,2 0,2 0,2 Bio Zubereitungsreste 1,0 1,7 1,3 Bio Speisereste 0,8 0,6 0,7 Bio originale LM 2,1 1,3 1,7 Bio angebrochene LM 1,6 3,1 2,3 Bio 6,4 11,6 8,7 Bio organ. Abfälle ohne LM 0,9 4,9 2,7 Einwegwindeln 13,7 3,1 8,9 Hygiene 17,7 11,3 14,8 sonst. Hygiene 4,0 8,2 5,9 Textilien Verpackung 0,0 0,0 0,0 Textilien 3,3 4,2 3,7 Textilien Nichtverpack. 3,3 4,2 3,7 Holz Verpackung 0,1 0,2 0,1 Holz 5,4 0,7 3,3 Holz Nichtverpackung 5,3 0,5 3,1 EAG Kl.ger., Spiel-, Werkz. 0,2 0,1 0,2 IT, Telekommunikation 0,0 0,0 0,0 EAG 0,3 0,1 0,2 sonst. EAGs 0,1 0,0 0,0 Problemst. Medikamente 0,4 0,0 0,2 Problemstoffe 1,5 0,0 0,8 sonst. Problemstoffe 1,1 0,0 0,6 sonstige Abfälle 12,3 12,8 12,5 Inertstoffe 9,9 9,8 9,9 Siebfraktion < 40 mm 26,1 25,6 25,9

129 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/ Mistelbach Mistelbach Mittelwert Masse- % Mittelwert Masse- % Hauptfraktionen So Wi Gesamt Teilfraktionen So Wi Gesamt Papierverpack. 1,2 0,6 0,8 Zeit., Druckerz. 2,1 7,1 5,2 Kartonagen 6,2 3,2 4,4 Papier 11,1 12,8 12,1 Papier Nichtverpack. 1,5 1,8 1,7 Glas Verpackung 0,7 2,2 1,6 Glas 1,1 2,4 1,9 sonstiges Glas 0,3 0,2 0,3 Kunststoff Getränkeflasche 0,4 0,8 0,7 Kunststoff sonst. Flaschen 1,3 0,6 0,9 Kunststoff Kübel, Kanister 0,0 0,3 0,2 Kunststoff Folien, Säcke 7,9 3,6 5,3 Kunststoff sonst. Verpack. 7,7 2,6 4,5 Kunststoff 23,4 11,8 16,2 Kunststoff Nichtverpack. 6,1 3,9 4,7 Verbund Getränkekartons 1,6 0,9 1,2 Verbund sonst. Verpack. 3,1 2,1 2,5 Verbund 5,5 3,2 4,1 Verbund Nichtverpack. 0,8 0,1 0,4 Metalle Verpackungen 1,7 1,4 1,5 Fe-Nichtverpack 0,8 0,8 0,8 Metalle 2,9 2,5 2,6 Buntmetall Nichtverp. 0,3 0,3 0,3 Bio Zubereitungsreste 0,4 2,9 2,0 Bio Speisereste 2,0 1,8 1,9 Bio originale LM 4,5 5,3 5,0 Bio angebrochene LM 4,4 1,4 2,6 Bio 11,5 12,5 12,1 Bio organ. Abfälle ohne LM 0,1 1,1 0,7 Einwegwindeln 6,3 1,2 3,2 Hygiene 19,7 5,2 10,8 sonst. Hygiene 13,5 4,0 7,6 Textilien Verpackung 0,0 0,0 0,0 Textilien 1,5 1,6 1,5 Textilien Nichtverpack. 1,5 1,6 1,5 Holz Verpackung 0,0 0,6 0,4 Holz 0,2 0,7 0,5 Holz Nichtverpackung 0,2 0,1 0,1 EAG Kl.ger., Spiel-, Werkz. 1,0 0,6 0,7 IT, Telekommunikation 0,1 0,2 0,2 EAG 1,1 0,8 0,9 sonst. EAGs 0,1 0,0 0,0 Problemst. Medikamente 0,0 0,1 0,1 Problemstoffe 0,2 0,1 0,1 sonst. Problemstoffe 0,2 0,0 0,1 sonstige Abfälle 9,3 2,5 5,1 Inertstoffe 1,4 1,1 1,2 Siebfraktion < 40 mm 11,1 42,9 30,7

130 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/ Mödling Mödling Mittelwert Masse- % Mittelwert Masse- % Hauptfraktionen So Wi Gesamt Teilfraktionen So Wi Gesamt Papierverpack. 0,7 1,1 0,9 Zeit., Druckerz. 5,2 3,8 4,5 Kartonagen 3,4 2,7 3,0 Papier 10,2 8,3 9,2 Papier Nichtverpack. 0,8 0,8 0,8 Glas Verpackung 3,8 6,2 5,1 Glas 4,1 6,5 5,3 sonstiges Glas 0,3 0,2 0,3 Kunststoff Getränkeflasche 0,7 1,4 1,0 Kunststoff sonst. Flaschen 0,7 1,0 0,9 Kunststoff Kübel, Kanister 0,5 0,0 0,3 Kunststoff Folien, Säcke 6,4 3,6 5,0 Kunststoff sonst. Verpack. 4,5 3,1 3,8 Kunststoff 14,3 10,1 12,2 Kunststoff Nichtverpack. 1,5 1,0 1,2 Verbund Getränkekartons 2,1 1,7 1,9 Verbund sonst. Verpack. 2,7 2,1 2,4 Verbund 5,0 4,0 4,5 Verbund Nichtverpack. 0,2 0,2 0,2 Metalle Verpackungen 1,0 2,3 1,7 Fe-Nichtverpack 0,5 0,7 0,6 Metalle 3,6 3,6 3,6 Buntmetall Nichtverp. 2,1 0,6 1,3 Bio Zubereitungsreste 3,0 10,2 6,7 Bio Speisereste 3,3 5,2 4,3 Bio originale LM 7,0 3,1 5,0 Bio angebrochene LM 3,9 2,6 3,3 Bio 19,3 22,5 21,0 Bio organ. Abfälle ohne LM 2,0 1,4 1,7 Einwegwindeln 3,9 8,7 6,4 Hygiene 11,2 14,9 13,1 sonst. Hygiene 7,3 6,2 6,8 Textilien Verpackung 0,0 0,0 0,0 Textilien 2,6 3,4 3,0 Textilien Nichtverpack. 2,6 3,4 3,0 Holz Verpackung 0,0 0,0 0,0 Holz 0,2 0,2 0,2 Holz Nichtverpackung 0,2 0,2 0,2 EAG Kl.ger., Spiel-, Werkz. 0,0 2,7 1,4 IT, Telekommunikation 0,0 0,0 0,0 EAG 0,0 2,7 1,4 sonst. EAGs 0,0 0,0 0,0 Problemst. Medikamente 0,0 0,0 0,0 Problemstoffe 0,2 1,5 0,9 sonst. Problemstoffe 0,2 1,5 0,9 sonstige Abfälle 3,6 2,4 3,0 Inertstoffe 4,3 1,2 2,7 Siebfraktion < 40 mm 21,2 18,8 20,0

131 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/ Scheibbs Scheibbs Mittelwert Masse- % Mittelwert Masse- % Hauptfraktionen So Wi Gesamt Teilfraktionen So Wi Gesamt Papierverpack. 0,9 0,7 0,8 Zeit., Druckerz. 0,6 0,6 0,6 Kartonagen 3,0 2,0 2,4 Papier 5,0 3,6 4,2 Papier Nichtverpack. 0,5 0,4 0,4 Glas Verpackung 1,1 0,9 1,0 Glas 1,4 1,6 1,6 sonstiges Glas 0,3 0,7 0,6 Kunststoff Getränkeflasche 0,1 0,3 0,2 Kunststoff sonst. Flaschen 1,0 0,3 0,6 Kunststoff Kübel, Kanister 0,8 0,8 0,8 Kunststoff Folien, Säcke 3,0 1,9 2,3 Kunststoff sonst. Verpack. 2,1 1,8 1,9 Kunststoff 10,0 7,6 8,5 Kunststoff Nichtverpack. 2,9 2,6 2,7 Verbund Getränkekartons 2,4 1,7 2,0 Verbund sonst. Verpack. 1,3 2,3 1,9 Verbund 3,7 4,1 4,0 Verbund Nichtverpack. 0,0 0,2 0,1 Metalle Verpackungen 0,9 1,1 1,0 Fe-Nichtverpack 0,6 0,6 0,6 Metalle 1,8 2,4 2,1 Buntmetall Nichtverp. 0,3 0,7 0,5 Bio Zubereitungsreste 1,8 7,1 5,0 Bio Speisereste 0,5 1,9 1,3 Bio originale LM 3,4 3,2 3,2 Bio angebrochene LM 2,2 4,7 3,7 Bio 15,5 17,7 16,9 Bio organ. Abfälle ohne LM 7,6 0,9 3,5 Einwegwindeln 3,4 6,5 5,3 Hygiene 8,0 17,3 13,6 sonst. Hygiene 4,6 10,8 8,3 Textilien Verpackung 0,0 0,0 0,0 Textilien 4,7 3,1 3,7 Textilien Nichtverpack. 4,7 3,1 3,7 Holz Verpackung 0,4 0,0 0,2 Holz 2,2 0,6 1,3 Holz Nichtverpackung 1,8 0,6 1,1 EAG Kl.ger., Spiel-, Werkz. 1,3 0,9 1,1 IT, Telekommunikation 0,0 0,0 0,0 EAG 1,4 1,1 1,2 sonst. EAGs 0,1 0,2 0,1 Problemst. Medikamente 0,2 0,0 0,1 Problemstoffe 0,2 0,1 0,1 sonst. Problemstoffe 0,1 0,0 0,0 sonstige Abfälle 11,4 8,6 9,7 Inertstoffe 6,2 4,4 5,1 Siebfraktion < 40 mm 28,5 27,8 28,1

132 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/ Schwechat Schwechat Mittelwert Masse- % Mittelwert Masse- % Hauptfraktionen So Wi Gesamt Teilfraktionen So Wi Gesamt Papierverpack. 1,3 1,0 1,1 Zeit., Druckerz. 2,5 2,2 2,4 Kartonagen 3,1 2,0 2,5 Papier 7,9 6,7 7,3 Papier Nichtverpack. 1,0 1,5 1,3 Glas Verpackung 4,6 2,1 3,3 Glas 5,3 3,6 4,4 sonstiges Glas 0,8 1,5 1,1 Kunststoff Getränkeflasche 0,5 1,6 1,1 Kunststoff sonst. Flaschen 0,8 1,2 1,0 Kunststoff Kübel, Kanister 0,1 0,0 0,0 Kunststoff Folien, Säcke 6,7 8,8 7,8 Kunststoff sonst. Verpack. 4,9 3,8 4,3 Kunststoff 16,2 18,6 17,4 Kunststoff Nichtverpack. 3,2 3,2 3,2 Verbund Getränkekartons 2,2 1,1 1,6 Verbund sonst. Verpack. 3,1 2,1 2,6 Verbund 5,4 3,2 4,3 Verbund Nichtverpack. 0,1 0,1 0,1 Metalle Verpackungen 2,1 1,8 1,9 Fe-Nichtverpack 0,5 0,2 0,3 Metalle 3,2 2,6 2,9 Buntmetall Nichtverp. 0,6 0,6 0,6 Bio Zubereitungsreste 2,8 7,6 5,3 Bio Speisereste 4,4 3,7 4,0 Bio originale LM 5,3 1,5 3,4 Bio angebrochene LM 6,4 5,1 5,7 Bio 19,3 20,0 19,6 Bio organ. Abfälle ohne LM 0,4 2,0 1,2 Einwegwindeln 0,2 5,2 2,8 Hygiene 11,5 12,3 11,9 sonst. Hygiene 11,2 7,1 9,1 Textilien Verpackung 0,0 0,0 0,0 Textilien 6,9 5,2 6,0 Textilien Nichtverpack. 6,9 5,2 6,0 Holz Verpackung 0,1 0,0 0,0 Holz 0,5 0,0 0,3 Holz Nichtverpackung 0,5 0,0 0,3 EAG Kl.ger., Spiel-, Werkz. 0,4 0,0 0,2 IT, Telekommunikation 0,1 0,0 0,0 EAG 0,5 0,0 0,2 sonst. EAGs 0,0 0,0 0,0 Problemst. Medikamente 0,1 0,1 0,1 Problemstoffe 0,3 0,1 0,2 sonst. Problemstoffe 0,2 0,0 0,1 sonstige Abfälle 2,6 7,0 4,9 Inertstoffe 0,5 3,7 2,2 Siebfraktion < 40 mm 19,9 17,0 18,4

133 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/ St. Pölten Land St. Pölten Land Mittelwert Masse- % Mittelwert Masse- % Hauptfraktionen So Wi Gesamt Teilfraktionen So Wi Gesamt Papierverpack. 0,4 0,4 0,4 Zeit., Druckerz. 0,7 0,1 0,5 Kartonagen 0,8 1,2 0,9 Papier 2,5 2,5 2,5 Papier Nichtverpack. 0,6 0,8 0,7 Glas Verpackung 1,1 0,9 1,0 Glas 2,0 1,2 1,7 sonstiges Glas 0,9 0,2 0,7 Kunststoff Getränkeflasche 0,4 0,2 0,3 Kunststoff sonst. Flaschen 0,7 0,2 0,5 Kunststoff Kübel, Kanister 0,1 0,0 0,0 Kunststoff Folien, Säcke 1,2 1,6 1,3 Kunststoff sonst. Verpack. 1,7 2,2 1,9 Kunststoff 6,8 6,0 6,5 Kunststoff Nichtverpack. 2,8 1,7 2,4 Verbund Getränkekartons 0,2 0,5 0,4 Verbund sonst. Verpack. 2,5 2,0 2,3 Verbund 3,1 3,1 3,1 Verbund Nichtverpack. 0,3 0,5 0,4 Metalle Verpackungen 1,5 1,5 1,5 Fe-Nichtverpack 1,0 0,6 0,9 Metalle 2,9 2,9 2,9 Buntmetall Nichtverp. 0,4 0,9 0,6 Bio Zubereitungsreste 0,7 3,0 1,6 Bio Speisereste 0,6 3,1 1,5 Bio originale LM 3,2 1,8 2,7 Bio angebrochene LM 1,2 2,2 1,6 Bio 11,7 10,4 11,2 Bio organ. Abfälle ohne LM 5,9 0,3 3,8 Einwegwindeln 10,1 19,5 13,6 Hygiene 15,4 28,4 20,2 sonst. Hygiene 5,3 8,9 6,6 Textilien Verpackung 0,0 3,6 1,4 Textilien 14,9 8,5 12,5 Textilien Nichtverpack. 14,8 4,9 11,1 Holz Verpackung 0,0 0,0 0,0 Holz 1,3 0,4 1,0 Holz Nichtverpackung 1,3 0,3 0,9 EAG Kl.ger., Spiel-, Werkz. 0,6 0,0 0,4 IT, Telekommunikation 0,1 0,0 0,0 EAG 0,8 0,0 0,5 sonst. EAGs 0,2 0,0 0,1 Problemst. Medikamente 0,1 0,1 0,1 Problemstoffe 0,7 0,1 0,5 sonst. Problemstoffe 0,6 0,0 0,4 sonstige Abfälle 12,0 14,6 13,0 Inertstoffe 3,2 3,0 3,1 Siebfraktion < 40 mm 22,7 18,8 21,3

134 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/ Tulln Tulln Mittelwert Masse- % Mittelwert Masse- % Hauptfraktionen So Wi Gesamt Teilfraktionen So Wi Gesamt Papierverpack. 0,8 1,0 0,9 Zeit., Druckerz. 1,0 1,3 1,1 Kartonagen 6,4 3,2 4,8 Papier 9,1 6,5 7,8 Papier Nichtverpack. 0,9 1,0 0,9 Glas Verpackung 1,6 6,4 4,1 Glas 3,1 8,8 6,0 sonstiges Glas 1,5 2,3 1,9 Kunststoff Getränkeflasche 0,3 0,8 0,6 Kunststoff sonst. Flaschen 1,1 0,7 0,9 Kunststoff Kübel, Kanister 0,0 0,2 0,1 Kunststoff Folien, Säcke 4,0 3,6 3,8 Kunststoff sonst. Verpack. 9,0 2,8 5,8 Kunststoff 17,9 10,5 14,1 Kunststoff Nichtverpack. 3,5 2,4 2,9 Verbund Getränkekartons 5,2 2,5 3,8 Verbund sonst. Verpack. 3,4 2,1 2,7 Verbund 8,8 4,9 6,7 Verbund Nichtverpack. 0,2 0,3 0,2 Metalle Verpackungen 2,1 1,1 1,6 Fe-Nichtverpack 0,7 0,3 0,5 Metalle 3,7 3,0 3,3 Buntmetall Nichtverp. 1,0 1,5 1,2 Bio Zubereitungsreste 1,2 4,4 2,8 Bio Speisereste 1,6 1,2 1,4 Bio originale LM 1,7 6,6 4,2 Bio angebrochene LM 3,9 4,8 4,4 Bio 10,5 17,5 14,1 Bio organ. Abfälle ohne LM 2,1 0,6 1,3 Einwegwindeln 8,5 11,0 9,8 Hygiene 16,0 18,6 17,3 sonst. Hygiene 7,5 7,7 7,6 Textilien Verpackung 0,0 0,0 0,0 Textilien 2,5 0,7 1,6 Textilien Nichtverpack. 2,5 0,7 1,6 Holz Verpackung 0,0 0,0 0,0 Holz 1,5 0,1 0,8 Holz Nichtverpackung 1,5 0,1 0,8 EAG Kl.ger., Spiel-, Werkz. 0,2 0,3 0,3 IT, Telekommunikation 0,1 0,0 0,1 EAG 0,3 1,0 0,7 sonst. EAGs 0,0 0,8 0,4 Problemst. Medikamente 0,2 0,0 0,1 Problemstoffe 0,4 0,1 0,2 sonst. Problemstoffe 0,2 0,0 0,1 sonstige Abfälle 5,7 6,8 6,3 Inertstoffe 1,8 2,2 2,0 Siebfraktion < 40 mm 18,7 19,3 19,0

135 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/ Waidhofen Waidhofen Mittelwert Masse- % Mittelwert Masse- % Hauptfraktionen So Wi Gesamt Teilfraktionen So Wi Gesamt Papierverpack. 1,6 0,8 1,1 Zeit., Druckerz. 1,4 0,9 1,1 Kartonagen 3,1 0,8 1,5 Papier 8,5 3,2 4,8 Papier Nichtverpack. 2,4 0,7 1,2 Glas Verpackung 1,1 1,8 1,6 Glas 2,1 2,1 2,1 sonstiges Glas 1,0 0,2 0,5 Kunststoff Getränkeflasche 2,8 0,6 1,3 Kunststoff sonst. Flaschen 0,5 0,5 0,5 Kunststoff Kübel, Kanister 0,5 0,0 0,2 Kunststoff Folien, Säcke 16,0 15,2 15,5 Kunststoff sonst. Verpack. 9,5 6,3 7,2 Kunststoff 41,1 27,4 31,6 Kunststoff Nichtverpack. 11,9 4,7 7,0 Verbund Getränkekartons 6,6 4,3 5,0 Verbund sonst. Verpack. 3,6 3,4 3,5 Verbund 10,2 8,2 8,8 Verbund Nichtverpack. 0,0 0,5 0,3 Metalle Verpackungen 0,8 0,4 0,5 Fe-Nichtverpack 0,3 0,0 0,1 Metalle 1,7 0,5 0,9 Buntmetall Nichtverp. 0,6 0,1 0,2 Bio Zubereitungsreste 1,5 0,8 1,0 Bio Speisereste 1,5 1,6 1,6 Bio originale LM 2,0 2,3 2,2 Bio angebrochene LM 0,8 2,0 1,7 Bio 6,4 7,1 6,9 Bio organ. Abfälle ohne LM 0,7 0,3 0,4 Einwegwindeln 2,8 18,1 13,4 Hygiene 9,9 24,5 20,0 sonst. Hygiene 7,1 6,4 6,6 Textilien Verpackung 0,0 0,0 0,0 Textilien 5,6 2,7 3,6 Textilien Nichtverpack. 5,6 2,7 3,6 Holz Verpackung 0,6 0,1 0,2 Holz 2,7 0,2 1,0 Holz Nichtverpackung 2,2 0,1 0,7 EAG Kl.ger., Spiel-, Werkz. 0,2 0,1 0,1 IT, Telekommunikation 0,0 0,0 0,0 EAG 0,2 0,1 0,1 sonst. EAGs 0,0 0,0 0,0 Problemst. Medikamente 0,0 0,0 0,0 Problemstoffe 0,7 0,0 0,2 sonst. Problemstoffe 0,7 0,0 0,2 sonstige Abfälle 6,1 6,9 6,7 Inertstoffe 1,1 0,2 0,5 Siebfraktion < 40 mm 3,6 16,9 12,8

136 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/ Wiener Neustadt Wr. Neustadt Mittelwert Masse- % Mittelwert Masse- % Hauptfraktionen So Wi Gesamt Teilfraktionen So Wi Gesamt Papierverpack. 0,5 1,3 0,9 Zeit., Druckerz. 2,1 3,8 2,8 Kartonagen 3,1 5,9 4,3 Papier 6,6 12,6 9,2 Papier Nichtverpack. 0,9 1,6 1,2 Glas Verpackung 1,5 1,2 1,4 Glas 2,4 1,5 2,0 sonstiges Glas 0,9 0,3 0,7 Kunststoff Getränkeflasche 0,5 0,3 0,4 Kunststoff sonst. Flaschen 0,6 0,2 0,4 Kunststoff Kübel, Kanister 0,0 0,0 0,0 Kunststoff Folien, Säcke 2,8 3,6 3,1 Kunststoff sonst. Verpack. 1,6 3,6 2,4 Kunststoff 8,3 9,3 8,7 Kunststoff Nichtverpack. 2,8 1,6 2,3 Verbund Getränkekartons 0,8 1,0 0,9 Verbund sonst. Verpack. 1,8 4,2 2,8 Verbund 3,1 5,7 4,2 Verbund Nichtverpack. 0,5 0,5 0,5 Metalle Verpackungen 3,4 1,1 2,4 Fe-Nichtverpack 0,3 0,7 0,5 Metalle 4,0 2,2 3,3 Buntmetall Nichtverp. 0,4 0,4 0,4 Bio Zubereitungsreste 2,5 8,8 5,2 Bio Speisereste 2,7 1,9 2,4 Bio originale LM 2,7 2,9 2,8 Bio angebrochene LM 4,8 3,5 4,2 Bio 14,5 17,9 15,9 Bio organ. Abfälle ohne LM 1,8 0,9 1,4 Einwegwindeln 11,0 1,2 6,8 Hygiene 17,2 10,5 14,3 sonst. Hygiene 6,2 9,3 7,5 Textilien Verpackung 0,0 0,0 0,0 Textilien 3,2 3,1 3,1 Textilien Nichtverpack. 3,2 3,1 3,1 Holz Verpackung 0,1 0,0 0,0 Holz 0,9 0,2 0,6 Holz Nichtverpackung 0,8 0,2 0,6 EAG Kl.ger., Spiel-, Werkz. 1,0 0,2 0,7 IT, Telekommunikation 0,0 0,2 0,1 EAG 1,1 0,7 1,0 sonst. EAGs 0,1 0,4 0,2 Problemst. Medikamente 0,1 0,1 0,1 Problemstoffe 0,2 0,6 0,4 sonst. Problemstoffe 0,2 0,5 0,3 sonstige Abfälle 10,4 5,7 8,4 Inertstoffe 6,9 7,1 6,9 Siebfraktion < 40 mm 21,2 23,0 21,9

137 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/ Wolkersdorf Wolkersdorf Mittelwert Masse- % Mittelwert Masse- % Hauptfraktionen So Wi Gesamt Teilfraktionen So Wi Gesamt Papierverpack. 0,8 0,9 0,8 Zeit., Druckerz. 2,2 3,2 2,7 Kartonagen 3,0 3,8 3,5 Papier 9,4 9,2 8,4 Papier Nichtverpack. 3,5 1,3 1,4 Glas Verpackung 3,0 1,7 1,8 Glas 4,1 2,4 2,6 sonstiges Glas 1,0 0,7 0,8 Kunststoff Getränkeflasche 0,4 0,4 0,5 Kunststoff sonst. Flaschen 0,8 0,5 0,5 Kunststoff Kübel, Kanister 0,0 0,0 0,0 Kunststoff Folien, Säcke 7,7 4,7 4,4 Kunststoff sonst. Verpack. 3,8 4,2 3,3 Kunststoff 19,8 12,5 11,9 Kunststoff Nichtverpack. 7,0 2,8 3,2 Verbund Getränkekartons 1,0 1,5 1,2 Verbund sonst. Verpack. 1,6 3,1 2,5 Verbund 2,6 5,3 4,3 Verbund Nichtverpack. 0,1 0,7 0,6 Metalle Verpackungen 0,5 1,4 1,9 Fe-Nichtverpack 1,8 0,4 0,5 Metalle 2,7 2,5 3,0 Buntmetall Nichtverp. 0,4 0,7 0,6 Bio Zubereitungsreste 1,6 6,9 5,0 Bio Speisereste 3,5 1,9 2,3 Bio originale LM 5,0 3,0 3,1 Bio angebrochene LM 2,1 4,4 4,3 Bio 12,9 17,4 16,0 Bio organ. Abfälle ohne LM 0,7 1,2 1,3 Einwegwindeln 8,6 1,8 5,4 Hygiene 12,7 7,7 11,2 sonst. Hygiene 4,1 5,9 5,8 Textilien Verpackung 0,0 0,0 0,0 Textilien 2,0 3,5 3,2 Textilien Nichtverpack. 2,0 3,4 3,2 Holz Verpackung 0,0 0,0 0,0 Holz 0,7 0,1 0,4 Holz Nichtverpackung 0,7 0,1 0,4 EAG Kl.ger., Spiel-, Werkz. 0,2 0,2 0,5 IT, Telekommunikation 0,0 0,1 0,0 EAG 0,2 0,4 0,6 sonst. EAGs 0,0 0,1 0,1 Problemst. Medikamente 0,0 0,0 0,0 Problemstoffe 0,5 0,3 0,3 sonst. Problemstoffe 0,5 0,2 0,2 sonstige Abfälle 5,3 7,8 8,4 Inertstoffe 8,3 4,6 5,7 Siebfraktion < 40 mm 18,8 26,2 23,9

138 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/ Zwettl Zwettl Mittelwert Masse- % Mittelwert Masse- % Hauptfraktionen So Wi Gesamt Teilfraktionen So Wi Gesamt Papierverpack. 0,9 0,2 0,5 Zeit., Druckerz. 4,2 0,3 2,1 Kartonagen 1,5 0,8 1,1 Papier 8,6 1,7 4,9 Papier Nichtverpack. 2,1 0,4 1,2 Glas Verpackung 3,3 1,9 2,6 Glas 3,6 2,6 3,1 sonstiges Glas 0,3 0,7 0,5 Kunststoff Getränkeflasche 1,6 1,4 1,5 Kunststoff sonst. Flaschen 0,4 0,6 0,6 Kunststoff Kübel, Kanister 0,4 0,2 0,3 Kunststoff Folien, Säcke 5,6 3,3 4,4 Kunststoff sonst. Verpack. 5,0 3,6 4,3 Kunststoff 16,4 12,8 14,5 Kunststoff Nichtverpack. 3,3 3,6 3,5 Verbund Getränkekartons 4,1 2,1 3,0 Verbund sonst. Verpack. 2,5 1,2 1,8 Verbund 6,7 3,5 5,0 Verbund Nichtverpack. 0,1 0,2 0,2 Metalle Verpackungen 1,9 1,3 1,6 Fe-Nichtverpack 1,5 1,4 1,4 Metalle 3,9 2,9 3,4 Buntmetall Nichtverp. 0,5 0,1 0,3 Bio Zubereitungsreste 3,1 4,8 4,0 Bio Speisereste 1,0 1,0 1,0 Bio originale LM 2,1 2,0 2,0 Bio angebrochene LM 1,9 0,7 1,3 Bio 9,7 8,6 9,1 Bio organ. Abfälle ohne LM 1,6 0,2 0,8 Einwegwindeln 7,9 3,6 5,6 Hygiene 13,0 8,3 10,5 sonst. Hygiene 5,1 4,8 4,9 Textilien Verpackung 0,3 0,0 0,1 Textilien 2,4 2,3 2,3 Textilien Nichtverpack. 2,1 2,3 2,2 Holz Verpackung 0,1 0,0 0,1 Holz 0,6 0,4 0,5 Holz Nichtverpackung 0,4 0,4 0,4 EAG Kl.ger., Spiel-, Werkz. 0,2 1,1 0,7 IT, Telekommunikation 0,0 0,0 0,0 EAG 0,2 1,1 0,7 sonst. EAGs 0,0 0,0 0,0 Problemst. Medikamente 0,0 0,0 0,0 Problemstoffe 0,2 0,0 0,1 sonst. Problemstoffe 0,2 0,0 0,1 sonstige Abfälle 10,5 9,7 10,1 Inertstoffe 2,1 7,5 5,0 Siebfraktion < 40 mm 22,0 38,7 30,9

139 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/ Auflistung der Proben nach Verband, Gemeinde, Größe und Anzahl Amstetten Gemeinde Behälter Behältergröße [l] Sortierung Allhartsberg Sommer Amstetten Sommer Ardagger Winter Aschbach-Markt Sommer Biberbach Sommer Ennsdorf Sommer Ernsthofen Winter Sommer Ertl Sommer Ferschnitz Sommer Haidershofen Winter Hollenstein a. d. Ybbs Winter Neufurth Sommer Neuhofen an der Ybbs Sommer Opponitz Winter St. Georgen am Reith Winter St. Valentin Winter St.Pantaleon-Erla Sommer Wallsee-Sindelburg Sommer Verband 37 Baden Gemeinde Behälter Behältergröße [l] Sortierung Altenmarkt a.d.triesting Winter Winter Bad Vöslau Sommer Baden Sommer Ebreichsdorf Sommer Heiligenkreuz Winter Hernstein Sommer Klausen-Leopoldsdorf Winter Kottingbrunn Winter Pottendorf Sommer Pottenstein Sommer Schönau an der Triesting Winter Winter Teesdorf Winter Winter Traiskirchen Winter Winter Weissenbach a.d.triesting Sommer Verband 34

140 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/ Bruck an der Leitha Gemeinde Behälter Behältergröße [l] Sortierung Bad Deutsch-Altenburg Sommer Bruck an der Leitha Sommer Enzersdorf an der Fischa Winter Sommer Göttlesbrunn-Arbesthal Winter Hainburg a.d.donau Sommer Hundsheim Sommer Mannersdorf/Leithagebirge Sommer Petronell-Carnuntum Winter Prellenkirchen Winter Rohrau Winter Verband 31 Gänserndorf Gemeinde Behälter Behältergröße [l] Sortierung Auersthal Sommer Deutsch-Wagram Winter Winter Dürnkrut Sommer Engelhartstetten Winter Winter Groß-Enzersdorf Sommer Hauskirchen Winter Hohenau an der March Winter Winter Winter Hohenruppersdorf Sommer Jedenspeigen Winter Leopoldsdorf i.marchfelde Sommer Mannsdorf an der Donau Winter Winter Marchegg Sommer Markgrafneusiedl Sommer Neusiedl an der Zaya Sommer Orth an der Donau Winter Winter Raasdorf Sommer Schönkirchen-Reyersdorf Sommer Strasshof an der Nordbahn Sommer Weikendorf Sommer Verband 30

141 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/ Gmünd Gemeinde Behälter Behältergröße [l] Sortierung Bad Großpertholz Sommer Eisgarn Sommer Gmünd Sommer Großdietmanns Winter Großschönau Winter Haugschlag Sommer Hirschbach Sommer Hoheneich Winter Winter Sommer Kirchberg am Walde Sommer Litschau Winter Moorbad Harbach Sommer Reingers Sommer Schrems Winter St.Martin Sommer Unserfrau-Altweitra Sommer Weitra Winter Sommer Verband 36 Hollabrunn Gemeinde Behälter Behältergröße [l] Sortierung Alberndorf im Pulkautal Winter Guntersdorf Winter Hardegg Winter Sommer Hohenwarth-Mühlbach a.m Sommer Hollabrunn Winter Retz Sommer Seefeld-Kadolz Winter Ziersdorf Sommer Verband 26 Horn Gemeinde Behälter Behältergröße [l] Sortierung Drosendorf-Zissersdorf Sommer Gars am Kamp Winter Sommer Horn Winter Sommer Japons Winter Pernegg Winter Röhrenbach Sommer Weitersfeld Winter Verband 30

142 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/ Klosterneuburg Gemeinde Behälter Behältergröße [l] Sortierung Klosterneuburg Winter Winter Winter Klosterneuburg 8 90 Sommer Verband 22 Korneuburg Gemeinde Behälter Behältergröße [l] Sortierung Bisamberg Winter Enzersfeld Winter Ernstbrunn Winter Großrußbach Sommer Hausleiten Winter Leobendorf Sommer Niederhollabrunn Winter Rußbach Winter Sierndorf Sommer Stetteldorf am Wagram Winter Verband 28 Krems Land Gemeinde Behälter Behältergröße [l] Sortierung Aggsbach Winter Droß Sommer Dürnstein Sommer Furth bei Göttweig Winter Gföhl Winter Hadersdorf-Kammern Winter Lengenfeld Sommer Paudorf Winter Rossatz Sommer Schönberg am Kamp Sommer Spitz Sommer St. Leonhard am Hornerwald Winter Straß im Straßertale Winter Weinzierl am Walde Sommer Verband 34 Krems Stadt Gemeinde Behälter Behältergröße [l] Sortierung Krems Winter Winter Winter Krems Sommer Sommer Sommer Sommer Verband 26

143 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/ Laa an der Thaya Gemeinde Behälter Behältergröße [l] Sortierung Gaubitsch Winter Gnadendorf Winter Sommer Großharras Winter Laa an der Thaya Sommer Neudorf bei Staatz Winter Stronsdorf Sommer Verband 24 Landeshauptstadt Sankt Pölten Gemeinde Behälter Behältergröße [l] Sortierung St. Pölten Winter St. Pölten Sommer Verband 30 Lilienfeld Gemeinde Behälter Behältergröße [l] Sortierung Annaberg 3 60 Sommer Hainfeld 3 90 Winter Mitterbach am Erlaufsee 2 60 Sommer Ramsau 3 90 Winter Rohrbach an der Gölsen 3 90 Winter 3 60 Sommer Traisen 3 90 Winter 3 90 Sommer Traismauer Winter Verband 26 Melk Gemeinde Behälter Behältergröße [l] Sortierung Bergland Winter Emmersdorf an der Donau Sommer Erlauf Winter Golling an der Erlauf Winter Kilb Winter Krummnußbaum Winter Melk Sommer Nöchling Sommer Pöchlarn Sommer Pöggstall Sommer Raxendorf Sommer Ruprechtshofen Sommer St.Leonhard am Forst Sommer St.Oswald Sommer Ybbs an der Donau Sommer Zelking-Matzleinsdorf Sommer Verband 33

144 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/ Mistelbach Gemeinde Behälter Behältergröße [l] Sortierung Asparn an der Zaya Winter Winter Bernhardsthal Winter Winter Gaweinstal Sommer Großkrut Sommer Hausbrunn Winter Winter Herrnbaumgarten Sommer Ladendorf Winter Sommer Niederleis Winter Winter Sommer Verband 26 Mödling Gemeinde Behälter Behältergröße [l] Sortierung Biedermannsdorf Sommer Brunn am Gebirge Sommer Guntramsdorf 2 60 Sommer Hinterbrühl Winter Kaltenleutgeben Sommer Laxenburg Sommer Maria Enzersdorf/ Gebirge Winter 1 90 Sommer Sommer Mödling Winter Perchtoldsdorf Winter Vösendorf Sommer Sommer Wiener Neudorf Winter Winter Verband 27 Scheibbs Gemeinde Behälter Behältergröße [l] Sortierung Lunz am See Winter Oberndorf an der Melk Winter Sommer Purgstall an der Erlauf Winter Sommer Scheibbs Winter Wieselburg Winter Sommer Wieselburg-Land Winter Sommer Verband 28

145 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/ Schwechat Gemeinde Behälter Behältergröße [l] Sortierung Gerasdorf bei Wien Winter Gramatneusiedl Sommer Sommer Haslau-Maria Ellend Sommer Sommer Himberg Sommer Leopoldsdorf Sommer Maria Lanzendorf Sommer Moosbrunn Winter Schwadorf Winter Schwechat Winter Sommer Velm (Himberg) Sommer Verband 29 St. Pölten Land Gemeinde Behälter Behältergröße [l] Sortierung Asperhofen 1 60 Sommer Böheimkirchen 2 90 Winter Brand-Laaben 1 60 Sommer Eichgraben 3 90 Winter Frankenfels 2 90 Winter Gerersdorf 2 60 Sommer Grünau 2 60 Sommer Inzersdorf-Getzersdorf 2 60 Sommer Kapelln 1 60 Sommer Karlstetten 2 90 Winter Kasten bei Böheimkirchen 2 90 Winter Loich 2 90 Winter Markersdorf-Haindorf 2 60 Sommer Obritzberg-Rust 2 60 Sommer Prinzersdorf 4 60 Sommer Rabenstein an der Pielach 2 90 Winter St.Margarethen/Sierning 2 60 Sommer Statzendorf 2 60 Sommer Weißenkirchen/Perschling 2 60 Sommer Wölbling 2 60 Sommer Verband 40

146 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/ Tulln Gemeinde Behälter Behältergröße [l] Sortierung Fels am Wagram Sommer Sommer Großweikersdorf Winter Judenau-Baumgarten Winter Sommer Sommer Königsbrunn am Wagram Sommer Sommer Königstetten Winter Langenrohr Sommer Sommer Michelhausen Sommer Sommer Sieghartskirchen Sommer St. Andrä-Wördern Winter Tulln Sommer Tullnerbach Winter Würmla Winter Zwentendorf an der Donau Sommer Sommer Verband 33 Waidhofen an der Thaya Gemeinde Behälter Behältergröße [l] Sortierung Dietmanns Winter 2 60 Sommer Gastern 1 60 Sommer Karlstein an der Thaya 3 60 Winter 1 60 Sommer Kautzen 3 60 Winter Ludweis-Aigen 3 60 Winter 1 60 Sommer Pfaffenschlag/Waidh/Thaya 1 60 Sommer 3 60 Winter Raabs an der Thaya 1 60 Sommer Waldkirchen an der Thaya 3 60 Winter 1 60 Sommer Verband 26

147 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/ Wiener Neustadt Gemeinde Behälter Behältergröße [l] Sortierung Bad Fischau-Brunn Sommer Erlach Sommer Gutenstein 1 60 Sommer Hochneukirchen-Gschaidt 2 60 Sommer Hochwolkersdorf 3 60 Winter Hollenthon Sommer Kirchschlag/Buckl. Welt 3 60 Winter 2 60 Sommer Krumbach 1 60 Sommer Markt Piesting Sommer Matzendorf-Hölles Sommer Theresienfeld Winter Walpersbach Sommer Wiener Neustadt Winter Sommer Wiesmath 3 60 Winter Verband 35 Wolkersdorf Gemeinde Behälter Behältergröße [l] Sortierung Kreuttal Winter Sommer Kreuzstetten Winter Sommer Pillichsdorf Winter Winter Wolkersdorf i. Weinviertel Winter Winter Winter Verband 26 Zwettl Gemeinde Behälter Behältergröße [l] Sortierung Arbesbach 1 60 Sommer Sommer Echsenbach Sommer Grafenschlag Winter Groß-Gerungs Sommer Sommer Großgöttfritz Winter Ottenschlag Winter Pölla Sommer Rappottenstein 1 60 Sommer Sommer Schweiggers Sommer Waldhausen Winter Zwettl-Niederösterreich Winter Winter Sommer Verband 28

148 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/ Mittlere Dichte pro Verband und Schicht mit Probenanzahl und sortiertem Volumen Schicht Proben sort. Volumen [l] Dichte [kg/m³] Amstetten , , ,01 gew. Mittel ,53 Schicht Proben sort. Volumen [l] Dichte [kg/m³] Baden , , ,22 gew. Mittel ,80 Schicht Proben sort. Volumen [l] Dichte [kg/m³] Bruck an der Leitha , ,84 gew. Mittel ,96 Schicht Proben sort. Volumen [l] Dichte [kg/m³] Gänserndorf , , ,33 gew. Mittel ,59 Schicht Proben sort. Volumen [l] Dichte [kg/m³] Gmünd , , ,73 gew. Mittel ,39 Schicht Proben sort. Volumen [l] Dichte [kg/m³] Hollabrunn , ,53 gew. Mittel ,40 Schicht Proben sort. Volumen [l] Dichte [kg/m³] Horn , ,15 gew. Mittel ,98 Schicht Proben sort. Volumen [l] Dichte [kg/m³] Klosterneuburg ,45

149 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/ Schicht Proben sort. Volumen [l] Dichte [kg/m³] Korneuburg , , ,81 gew. Mittel ,78 Schicht Proben sort. Volumen [l] Dichte [kg/m³] Krems Land , , ,76 gew. Mittel ,37 Schicht Proben sort. Volumen [l] Dichte [kg/m³] Krems Stadt ,00 Schicht Proben sort. Volumen [l] Dichte [kg/m³] Laa an der Thaya , ,36 gew. Mittel ,85 Schicht Proben sort. Volumen [l] Dichte [kg/m³] LH St. Pölten ,35 Schicht Proben sort. Volumen [l] Dichte [kg/m³] Lilienfeld , , ,12 gew. Mittel ,53 Schicht Proben sort. Volumen [l] Dichte [kg/m³] Melk , , ,14 gew. Mittel ,67 Schicht Proben sort. Volumen [l] Dichte [kg/m³] Mistelbach , ,64 gew. Mittel ,24 Schicht Proben sort. Volumen [l] Dichte [kg/m³] Mödling ,50

150 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/ Schicht Proben sort. Volumen [l] Dichte [kg/m³] Scheibbs , , ,11 gew. Mittel ,88 Schicht Proben sort. Volumen [l] Dichte [kg/m³] Schwechat , ,69 gew. Mittel ,50 Schicht Proben sort. Volumen [l] Dichte [kg/m³] St. Pölten Land , , ,43 gew. Mittel ,88 Schicht Proben sort. Volumen [l] Dichte [kg/m³] Tulln , , ,07 gew. Mittel ,72 Schicht Proben sort. Volumen [l] Dichte [kg/m³] Waidhofen/Thaya , , ,69 gew. Mittel ,60 Schicht Proben sort. Volumen [l] Dichte [kg/m³] Wiener Neustadt , , ,66 gew. Mittel ,38 Schicht Proben sort. Volumen [l] Dichte [kg/m³] Wolkersdorf , ,35 gew. Mittel ,18 Schicht Proben sort. Volumen [l] Dichte [kg/m³] Zwettl , ,17 gew. Mittel ,65

151 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/ Mittlere Dichte pro Gemeinde mit Probenanzahl Amstetten Gemeinde Behälter Dichte [kg{m³] Allhartsberg 2 220,00 Amstetten 2 151,56 Ardagger 1 293,79 Aschbach-Markt 2 142,96 Biberbach 2 196,18 Ennsdorf 2 194,92 Ernsthofen 3 232,32 Ertl 2 214,90 Ferschnitz 2 245,42 Haidershofen 2 83,89 Hollenstein a. d. Ybbs 2 127,32 Neufurth 2 150,44 Neuhofen an der Ybbs 2 87,22 Opponitz 3 93,52 St. Georgen am Reith 3 169,81 St. Valentin 2 97,78 St.Pantaleon-Erla 1 185,71 Wallsee-Sindelburg 2 233,77 gewichtetes Mittel ,53 Baden Gemeinde Behälter Dichte [kg{m³] Altenmarkt a.d.triesting 3 91,22 Bad Vöslau 2 121,61 Baden 4 106,35 Ebreichsdorf 4 142,69 Heiligenkreuz 2 151,67 Hernstein 2 167,58 Klausen-Leopoldsdorf 2 76,79 Kottingbrunn 2 173,08 Pottendorf 2 106,49 Pottenstein 2 119,06 Schönau an der Triesting 2 324,17 Teesdorf 3 136,77 Traiskirchen 2 145,66 Weissenbach a.d.triesting 2 178,13 gewichtetes Mittel ,80

152 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/ Bruck an der Leitha Gemeinde Behälter Dichte [kg{m³] Bad Deutsch-Altenburg 2 112,18 Bruck an der Leitha 4 161,21 Enzersdorf an der Fischa 5 244,17 Göttlesbrunn-Arbesthal 3 186,10 Hainburg a.d.donau 4 134,18 Hundsheim 2 154,79 Mannersdorf/Leithagebirge 2 190,93 Petronell-Carnuntum 3 82,18 Prellenkirchen 3 92,53 Rohrau 3 117,44 gewichtetes Mittel ,96 Gänserndorf Gemeinde Behälter Dichte [kg{m³] Auersthal 1 389,75 Deutsch-Wagram 3 81,45 Dürnkrut 1 252,62 Engelhartstetten 2 125,12 Groß-Enzersdorf 1 126,17 Hauskirchen 2 65,33 Hohenau an der March 3 94,72 Hohenruppersdorf 1 56,19 Jedenspeigen 2 78,24 Leopoldsdorf i.marchfelde 1 228,18 Mannsdorf an der Donau 2 57,28 Marchegg 1 67,59 Markgrafneusiedl 1 89,67 Neusiedl an der Zaya 1 260,92 Orth an der Donau 2 163,24 Raasdorf 2 47,50 Schönkirchen-Reyersdorf 1 159,72 Strasshof an der Nordbahn 2 97,15 Weikendorf 1 78,98 gewichtetes Mittel ,59

153 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/ Gmünd Gemeinde Behälter Dichte [kg{m³] Bad Großpertholz 1 152,41 Eisgarn 2 131,88 Gmünd 1 263,15 Großdietmanns 3 90,14 Großschönau 2 175,92 Haugschlag 1 77,62 Hirschbach 2 43,42 Hoheneich 4 277,52 Kirchberg am Walde 2 126,25 Litschau 4 106,83 Moorbad Harbach 2 56,42 Reingers 2 135,33 Schrems 3 64,37 St.Martin 1 261,76 Unserfrau-Altweitra 2 128,83 Weitra 4 159,74 gewichtetes Mittel ,39 Hollabrunn Gemeinde Behälter Dichte [kg{m³] Alberndorf im Pulkautal 4 334,24 Guntersdorf 3 176,67 Hardegg 5 296,38 Hohenwarth-Mühlbach a.m. 2 94,88 Hollabrunn 3 180,80 Retz 3 186,25 Seefeld-Kadolz 3 162,90 Ziersdorf 3 138,69 gewichtetes Mittel ,40 Horn Gemeinde Behälter Dichte [kg{m³] Drosendorf-Zissersdorf 2 50,57 Gars am Kamp 7 116,65 Horn 7 117,02 Japons 4 186,86 Pernegg 3 235,15 Röhrenbach 4 204,86 Weitersfeld 3 132,52 gewichtetes Mittel ,98 Klosterneuburg Gemeinde Behälter Dichte [kg{m³] Klosterneuburg 22 81,45 gewichtetes Mittel 22 81,45

154 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/ Korneuburg Gemeinde Behälter Dichte [kg{m³] Bisamberg 2 118,77 Enzersfeld 2 94,00 Ernstbrunn 2 87,50 Großrußbach 4 91,46 Hausleiten 2 118,59 Leobendorf 4 92,08 Niederhollabrunn 2 116,56 Rußbach 2 74,20 Sierndorf 4 110,95 Stetteldorf am Wagram 4 145,81 gewichtetes Mittel ,78 Krems Land Gemeinde Behälter Dichte [kg{m³] Aggsbach 2 93,08 Droß 2 205,05 Dürnstein 4 175,90 Furth bei Göttweig 2 73,42 Gföhl 2 240,60 Hadersdorf-Kammern 2 137,42 Lengenfeld 4 116,52 Paudorf 2 97,16 Rossatz 4 111,32 Schönberg am Kamp 2 97,19 Spitz 2 104,90 St. Leonhard am Hornerwald 2 76,93 Straß im Straßertale 2 135,88 Weinzierl am Walde 2 130,24 gewichtetes Mittel ,37 Krems Stadt Gemeinde Behälter Dichte [kg{m³] Krems 26 85,00 gewichtetes Mittel 26 85,00 Laa an der Thaya Gemeinde Behälter Dichte [kg{m³] Gaubitsch 3 43,97 Gnadendorf 6 41,49 Großharras 4 48,49 Laa an der Thaya 5 83,39 Neudorf bei Staatz 4 71,43 Stronsdorf 2 131,13 gewichtetes Mittel 24 64,85

155 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/ Landeshauptstadt Sankt Pölten Gemeinde Behälter Dichte [kg{m³] St. Pölten ,35 gewichtetes Mittel ,35 Lilienfeld Gemeinde Behälter Dichte [kg{m³] Annaberg 3 237,33 Hainfeld 3 237,11 Mitterbach am Erlaufsee 2 133,83 Ramsau 3 126,44 Rohrbach an der Gölsen 6 208,93 Traisen 6 138,43 Traismauer 3 153,92 gewichtetes Mittel ,53 Melk Gemeinde Behälter Dichte [kg{m³] Bergland 3 149,77 Emmersdorf an der Donau 2 213,69 Erlauf 3 97,63 Golling an der Erlauf 3 132,76 Kilb 3 75,53 Krummnußbaum 3 200,56 Melk 2 215,16 Nöchling 2 239,69 Pöchlarn 2 174,76 Pöggstall 2 109,64 Raxendorf 2 209,08 Ruprechtshofen 1 166,29 St.Leonhard am Forst 1 194,88 St.Oswald 1 161,67 Ybbs an der Donau 2 144,36 Zelking-Matzleinsdorf 1 166,62 gewichtetes Mittel ,67 Mistelbach Gemeinde Behälter Dichte [kg{m³] Asparn an der Zaya 3 228,86 Bernhardsthal 3 178,20 Gaweinstal 2 70,39 Großkrut 2 78,82 Hausbrunn 3 170,72 Herrnbaumgarten 2 54,48 Ladendorf 6 70,64 Niederleis 5 126,42 gewichtetes Mittel ,24

156 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/ Mödling Gemeinde Behälter Dichte [kg{m³] Biedermannsdorf 1 96,67 Brunn am Gebirge 2 212,19 Guntramsdorf 2 106,33 Hinterbrühl 3 92,78 Kaltenleutgeben 2 221,08 Laxenburg 2 87,08 Maria Enzersdorf/ Gebirge 5 113,45 Mödling 3 54,88 Perchtoldsdorf 2 106,10 Vösendorf 2 98,73 Wiener Neudorf 3 61,99 gewichtetes Mittel ,50 Scheibbs Gemeinde Behälter Dichte [kg{m³] Lunz am See 3 228,92 Oberndorf an der Melk 6 171,29 Purgstall an der Erlauf 5 171,37 Scheibbs 2 112,43 Wieselburg 6 193,33 Wieselburg-Land 6 147,52 gewichtetes Mittel ,88 Schwechat Gemeinde Behälter Dichte [kg{m³] Gerasdorf bei Wien 4 115,02 Gramatneusiedl 2 106,31 Haslau-Maria Ellend 2 166,67 Himberg 2 124,61 Leopoldsdorf 2 120,32 Maria Lanzendorf 2 118,38 Moosbrunn 4 47,20 Schwadorf 4 113,69 Schwechat 5 112,14 Velm (Himberg) 2 82,54 gewichtetes Mittel ,50

157 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/ St. Pölten Land Gemeinde Behälter Dichte [kg{m³] Asperhofen 1 295,93 Böheimkirchen 2 78,22 Brand-Laaben 1 164,80 Eichgraben 3 136,71 Frankenfels 2 149,20 Gerersdorf 2 306,75 Grünau 2 207,08 Inzersdorf-Getzersdorf 2 207,81 Kapelln 1 381,48 Karlstetten 2 237,22 Kasten bei Böheimkirchen 2 71,35 Loich 2 177,72 Markersdorf-Haindorf 2 179,40 Obritzberg-Rust 2 160,65 Prinzersdorf 4 283,80 Rabenstein an der Pielach 2 133,64 St.Margarethen/Sierning 2 149,81 Statzendorf 2 177,30 Weißenkirchen/Perschling 2 250,53 Wölbling 2 156,23 gewichtetes Mittel ,88 Tulln Gemeinde Behälter Dichte [kg{m³] Fels am Wagram 2 128,77 Großweikersdorf 3 146,90 Judenau-Baumgarten 5 156,26 Königsbrunn am Wagram 2 69,63 Königstetten 3 192,63 Langenrohr 2 58,74 Michelhausen 2 66,88 Sieghartskirchen 2 127,79 St. Andrä-Wördern 3 139,29 Tulln 2 63,80 Tullnerbach 3 131,76 Würmla 2 83,44 Zwentendorf an der Donau 2 91,61 gewichtetes Mittel ,72 Waidhofen an der Thaya Gemeinde Behälter Dichte [kg{m³] Dietmanns 5 48,40 Gastern 1 36,50 Karlstein an der Thaya 4 73,96 Kautzen 3 41,56 Ludweis-Aigen 4 64,32 Pfaffenschlag/Waidh/Thaya 4 76,96 Raabs an der Thaya 1 75,17 Waldkirchen an der Thaya 4 66,62 gewichtetes Mittel 26 60,60

158 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/ Wiener Neustadt Gemeinde Behälter Dichte [kg{m³] Bad Fischau-Brunn 1 121,00 Erlach 2 143,60 Gutenstein 1 449,67 Hochneukirchen-Gschaidt 2 169,63 Hochwolkersdorf 3 152,39 Hollenthon 2 228,38 Kirchschlag/Buckl. Welt 5 205,65 Krumbach 1 128,33 Markt Piesting 2 133,84 Matzendorf-Hölles 2 45,75 Theresienfeld 3 94,25 Walpersbach 1 327,33 Wiener Neustadt 7 150,58 Wiesmath 3 266,60 gewichtetes Mittel ,38 Wolkersdorf Gemeinde Behälter Dichte [kg{m³] Kreuttal 7 158,25 Kreuzstetten 9 119,54 Pillichsdorf 5 65,24 Wolkersdorf i. Weinviertel 5 138,84 gewichtetes Mittel ,18 Zwettl Gemeinde Behälter Dichte [kg{m³] Arbesbach 2 82,10 Echsenbach 2 80,56 Grafenschlag 3 196,37 Groß-Gerungs 2 180,46 Großgöttfritz 3 179,03 Ottenschlag 3 265,11 Pölla 2 107,31 Rappottenstein 2 161,17 Schweiggers 2 146,50 Waldhausen 3 165,19 Zwettl-Niederösterreich 4 105,45 gewichtetes Mittel , Organisatorisches Im Folgenden werden organisatorische Schwierigkeiten zusammengefasst, welche die Arbeit zum Teil erschwert haben bzw. die Aussagekraft der Ergebnisse verringern Sortierstandorte Die zur Verfügung gestellten Sortierstandorte waren zum Teil nur bedingt für eine Sortierung geeignet. Einerseits ist oft zu wenig Platz in einem geschlossenen Raum vorhanden, was Probleme mit Sonne (auf die Dauer unakzeptabel für das

159 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/ Sortierteam), Regen und Schnee (verfälscht die Proben) oder Wind (bläst Teile der Proben davon) zur Folge hat. Zum anderen befand sich ein zugewiesener Platz direkt neben Abwurfschächten für Abfälle, sodass für die Zeit der Entleerung der Anlieferungsfahrzeuge die Sortierung aufgrund der Staub- und Lärmbelastung unterbrochen werden musste (Abb. 90). Ein konkreter Standort wurde für die Wintersortierung nicht mehr verwendet und durch einen anderen ersetzt. Abb. 90: Sortierstandort direkt neben Müllabwurfschacht (Fahrzeug bei der Entleerung) Gelegentlich sind auch unflexible Zugangszeiten zu Sanitäranlagen, z.b. über Mittag oder am Abend, hinderlich, wenn es keine Möglichkeit der Benutzung eines Waschbeckens oder WCs gibt. Die meisten Standorte waren allerdings sehr hilfsbereit und flexibel, sodass die Arbeiten rasch und einfach durchgeführt werden konnten Probenbereitstellung Der Abfallverband Waidhofen an der Thaya konnte die Proben bei der Sommersortierung trotz vorheriger Zusage aus organisatorischen Gründen doch nicht zum vereinbarten Standort bringen. Diese Information wurde erst auf Nachfrage, wo denn die Proben seien, am Tag der geplanten Sortierung gegeben. Die Proben wurden nachträglich vom ABF-BOKU in Waidhofen abgeholt und bei der nachfolgenden Sortierung an einem anderen Standort mitsortiert. Bei Planung der Wintersortierung wurde allen Verbänden freigestellt, zu welchem der festgelegten Sortierstandorte sie ihre Proben bringen wollen. Dadurch konnte eine zuverlässigere Anlieferung erreicht werden, sodass bei der Wintersortierung alle vereinbarten Proben auch tatsächlich vorhanden waren. Bei der Sommersortierung wurde in vier Behältern aus dem Verband Mistelbach nahezu idente Inhalte vorgefunden (z.b. gleiche Handschrift auf Einkaufzetteln). Die Repräsentativität solcher Proben ist daher für den Verband nicht gegeben. Den Verbänden wurde die Auswahl der Proben prinzipiell freigestellt. Es sollten ortsübliche Behälter oder Säcke sein, in denen man auch eine durchschnittliche Abfallzusammensetzung erwarten kann und die, wenn möglich, ausschließlich

160 ABF-BOKU NÖ Restmüllanalysen 2005/ Haushaltsabfälle enthielten. Die Verbände wurden darauf hingewiesen, dass bei Behältern mit größerem Volumen, wie z.b l Behälter, die Gefahr besteht, dass neben Haushaltsabfall auch Abfälle von kleineren Gewerbebetrieben enthalten sein können, und es wurde daher um eher kleinere Behälter (120 l, 240 l) gebeten. Die ursprünglich geäußerte Befürchtung wurde leider bei mehreren der dennoch angelieferten l-behältern bestätigt, in welchen Abfälle von Eissalons, Kaffeehäusern und Kebabständen gefunden wurden. Besonders unangenehm in diesem Zusammenhang sind Arztabfälle, die neben der Unrepräsentativität in Bezug auf Haushalte, auch noch ein erhöhtes gesundheitliches Risiko für das Sortierteam darstellen und daher von der Sortierung ausgeschlossen wurden. Abb. 91: Arztmüll im Restmüll eines l Behälters (volle Blutröhrchen, Infusionszubehör, )

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