Messungen der Luftschalldämmung bei tiefen Frequenzen ab 50Hz

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1 Messungen der Luftschalldämmung bei tiefen Frequenzen ab 50Hz Tieffrequenter Schall im Holzbau Luboš Krajči, Empa, CH - Dübendorf Frühjahrstagung der Schweizerischen Gesellschaft für Akustik 5. Mai 2011 FH Brugg-Windisch Inhaltsverzeichnis Ziele der Untersuchungen Tieftonproblematik im Holzbau/Generell Normiertes Messverfahren Erweitertes normiertes Messverfahren Raumvolumen und Raummoden Messungen in Anlehnung an EN ISO Entwurf eines modifizierten Messverfahrens ab 50Hz Zusammenfassung/Nächste Schritte Empa, Luboš Krajči, Tieffrequenter Schall im Holzbau 2

2 Erläuterungen Bauakustisch relevanter Frequenzbereich von 100 Hz 3150 Hz Tieftonbereich ist in dieser Präsentation unterhalb von 100 Hz zu verstehen Quelle: Th. Frank; Bauphysik Empa, Luboš Krajči, Tieffrequenter Schall im Holzbau 3 Ziele der Untersuchungen Zuverlässige und wiederholbare Messmethode im Tieftonbereich zu entwickeln Qualitätskontrolle gewährleisten Prognosemethode verbessern Entwicklung von Bauelementen Empa, Luboš Krajči, Tieffrequenter Schall im Holzbau 4

3 Tieftonproblematik im Holzbau/Generell - Moderne Musikanlagen, Home Cinemas - Multimedia- Computersysteme - Heizungsanlagen und Ventilatoren - Trittschall und Gehschall insbesondere von Kindern (z.b. Gehen auf den Fersen) - Musikinstrumente (tiefste Seite des E-Bass: 41 Hz; tiefster Ton eines Klaviers: 28 Hz) - Strassenlärm (insbesondere von LKW) - Abprallen von Bällen in Turnhallen (speziell in angrenzenden Wohnungen hörbar). Empa, Luboš Krajči, Tieffrequenter Schall im Holzbau 5 Tieftonproblematik im Holzbau Bauakustisch relevanter wird ignoriert Frequenzbereich wird ignoriert Frequenz D nt f Terz [Hz] [db ] Standard-Schallpegeldifferenz, DnT, db Stahlbeton 25 cm HBV-Decke Quelle: Erne AG Subjektiv 2000 wahrnehmbar 72.9 = Störung Hz 4000 Frequenz, f, Hz D n,t,w (C; Ctr) = 58 (-3;-9) db D i,tot = 55 db Empa, Luboš Krajči, Tieffrequenter Schall im Holzbau 6

4 Normiertes Messverfahren Norm EN ISO definiert: Bauakustisch relevanter Frequenzbereich Hz Diffuses Schallfeld Mindestabstände - von 0.7 m zwischen Mikrofonpositionen - von 0.5 m zwischen Mikrofonpositionen und Raumabgrenzungen - von 1.0 m zwischen Mikrofonpositionen und Schallquelle Empa, Luboš Krajči, Tieffrequenter Schall im Holzbau 7 Erweitertes Normiertes Messverfahren Norm EN ISO 140-4, Anhang D definiert: Bauakustisch relevanter Frequenzbereich Hz Diffuses Schallfeld Mindestabstände - von 1.4 m zwischen Mikrofonpositionen - von 1.2 m zwischen Mikrofonpositionen und Raumabgrenzungen - von 2.0 m zwischen Mikrofonpositionen und Schallquelle Empa, Luboš Krajči, Tieffrequenter Schall im Holzbau 8

5 Raumvolumen und Raummoden vs. Diffuses Schallfeld Raum 4.5 m x 4.8 m x 2.8 m (B x L x H) Raumvolumen V = 60.5 m 3 schweizerische Haushalte auch mit V = 36.3 m 3 Modale Überlappung Quelle: Hopkins.C, 2007: Sound Insulation Empa, Luboš Krajči, Tieffrequenter Schall im Holzbau 9 Raumvolumen und Raummoden vs. Diffuses Schallfeld Modale Überlappung V= 60.5 m3 c0= 343 m/s Frequency Bandwidth Modal density Mode count Reverberation time Modal overlap factor f B n(f) N Empa, Luboš Krajči, Tieffrequenter Schall im Holzbau 10

6 Raumvolumen und Raummoden vs. Diffuses Schallfeld Quelle: Hunecke Empa, Luboš Krajči, Tieffrequenter Schall im Holzbau 11 Raumvolumen und Raummoden vs. Diffuses Schallfeld Quelle: Hunecke Empa, Luboš Krajči, Tieffrequenter Schall im Holzbau 12

7 Normiertes Messverfahren Anordnung der Mikrofonpositionen gemäss EN ISO Anordnung der Mikrofonpositionen gemäss EN ISO 140-4, Anhang D Empa, Luboš Krajči, Tieffrequenter Schall im Holzbau 13 Normiertes Messverfahren Anordnung der Mikrofonpositionen gemäss EN ISO Anordnung der Mikrofonpositionen gemäss EN ISO 140-4, Anhang D Empa, Luboš Krajči, Tieffrequenter Schall im Holzbau 14

8 Zwischenfazit Genügende modale Überlappung erst ab 200Hz = Messmethode nach ISO ist begrenzt Abstände zwischen Mikrofonpositionen Schallquelle Raumbegrenzungsflächen = nur begrenzt umsetzbar, gemäss Anhang D = nicht anwendbar Empa, Luboš Krajči, Tieffrequenter Schall im Holzbau 15 Messungen in Anlehnung an EN ISO EN ISO16032 Messung des Schalldruckpegels von haustechnischen Anlagen in Gebäuden Auswahl der Eckpositionen für das Mikrofon Schalldruckpegel L LF aus drei Mikrofonpositionen - 1 Raumeckenposition mit max. L Ceq, Corner - 2 Positionen im Hallfeld L eq, ISO 140 Nachhallzeit nach EN ISO 3382 Empa, Luboš Krajči, Tieffrequenter Schall im Holzbau 16

9 Anordnung der Mikrofonpositionen 25m 3 <Raumvolumen < 300m 3 Hallfeldpositionen 0.7 m zwischen Mikrofonpositionen 0.5 m zwischen Mikrofonpositionen und Raumabgrenzungen 1.0 m zwischen Mikrofonpositionen und Schallquelle Raumeckpositionen 0.5 m von den Wänden 0.5 m über dem Fussboden Empa, Luboš Krajči, Tieffrequenter Schall im Holzbau 17 Anordnung der Mikrofonpositionen Reduziert; 25m 3 <Raumvolumen < 300m 3 Empa, Luboš Krajči, Tieffrequenter Schall im Holzbau 18

10 Anordnung der Mikrofonpositionen Raumvolumen < 25m 3 Raumeckpositionen 0.5 m von den Wänden 0.5 m über dem Fussboden Hallfeldpositionen 0.7 m zwischen Mikrofonpositionen 0.5 m zwischen Mikrofonpositionen und Raumabgrenzungen 1.0 m zwischen Mikrofonpositionen und Schallquelle Empa, Luboš Krajči, Tieffrequenter Schall im Holzbau 19 Anordnung der Mikrofonpositionen Reduziert, Raumvolumen < 25m 3 Empa, Luboš Krajči, Tieffrequenter Schall im Holzbau 20

11 Ermittlung des empfangsseitigen Schalldruckpegels L LF aus Messungen Empa, Luboš Krajči, Tieffrequenter Schall im Holzbau 21 Erste Ergebnisse der Empa Messungen HBV, Raum 306 zu 206 ISO ISO mit EN ISO R w (C; Ctr) = 59 (-3;-10) db C = -5 db R w (C; Ctr) = 57 (-6;-12) db C = -9 db Empa, Luboš Krajči, Tieffrequenter Schall im Holzbau 22

12 Erste Ergebnisse der Empa Messungen HBV, Raum 307 zu 207 ISO ISO mit EN ISO R w (C; Ctr) = 61 (-3;-9) db C = -6 db R w (C; Ctr) = 60 (-6;-12) db C = -9 db Empa, Luboš Krajči, Tieffrequenter Schall im Holzbau 23 Erste Ergebnisse der Empa Messungen Zimmertrennwand ISO ISO mit EN ISO R w (C; Ctr) = 42 (-2;-8) db C = -3 db R w (C; Ctr) = 40 (-5;-12) db C = -6 db Empa, Luboš Krajči, Tieffrequenter Schall im Holzbau 24

13 Zusammenfassung, Nächste Schritte Wiederholbare Messungen ab 50 Hz in kleinen Räumen ohne diffuses Schallfeld Realitätsnahe Messmethode Eingangsdaten für Prognosemethoden Entworfen in einer Zusammenarbeit mit CEN TC 126/WG 18 Empa, Luboš Krajči, Tieffrequenter Schall im Holzbau 25 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. Empa, Luboš Krajči, Tieffrequenter Schall im Holzbau 26

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