Partizipative Qualitätsentwicklung

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1 Partizipative Qualitätsentwicklung Michael T. Wright Martina Block Hella von Unger Forschungsgruppe Public Health Rolf Rosenbrock Holger Kilian Marco Ziesemer Sven Brandes Gesundheit Berlin-Brandenburg e.v. Carola Gold Gefördert durch das BMBF, Präventionsforschung

2 Problem Zunehmender Druck, Wirkung der Leistungen im sozialen und gesundheitlichen Bereich nachzuweisen Unsicherheit seitens Kostenträger und Projekte führt zu verwaltungstechnischen, fachfremden Lösungen: Scheinsicherheit durch Standardisierung von Angeboten und Qualitätssicherungsmaßnahmen Scheinsicherheit durch Quantifizierung Herausforderung: Lösungen zu finden, die Transparenz und Nachvollziehbarkeit leisten und auch der Komplexität der Problemlage und der entsprechenden Interventionsangebote Rechnung tragen

3 Anforderung lebensweltorientierter Praxis an die Qualitätsentwicklung Lokale Entscheidungsprozesse unterstützen Vielfalt respektieren (Auftrag, Ressourcen, Strukturen, Zielgruppen etc.) Handlungsleitende Ergebnisse produzieren Integration in den Praxisalltag gewährleisten (Nachhaltigkeit) Komplexität berücksichtigen Lokale Akteure einbeziehen (Partizipation) Kompetenzentwicklung lokaler Akteure stärken (Empowerment / capacity building)

4 Partizipative Qualitätsentwicklung Teilnahme und Teilhabe (Partizipation) der Projektmitarbeiter/innen der Zielgruppen an allen Aspekten der Planung, Durchführung, Steuerung und Auswertung von Maßnahmen Qualitätsentwicklung + Partizipative Forschung = Partizipative Qualitätsentwicklung

5 Kennzeichen der Partizipativen Qualitätsentwicklung Partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Kostenträgern, Wissenschaft, Praxis und Zielgruppe(n) Einbeziehung der Zielgruppe(n) in alle Aspekte der Planung, Durchführung und Bewertung Partizipation als Ziel nicht nur als Mittel sowohl für Praktiker/innen als auch für die Zielgruppe(n) Lokale, projektbezogene Auseinandersetzung Primär fachliche Perspektive: Wie können wir unsere Arbeit weiterentwickeln, um unsere Ziele besser erreichen zu können? Fokus auf lokales (implizites) Wissen lokale Erklärungen (lokale Theorie) und lokale Evidenz

6 Umsetzung Lokale Fragestellung steht im Mittelpunkt kein fertiges Qualitätsmanagement-Paket Variiert entsprechend der lokalen Aufgaben und Rahmenbedingungen Die Qualität der Arbeit entwickelt sich durch die Bearbeitung aktueller Probleme, die sich aus dem Praxisalltag ergeben Kompetenzbildung durch Workshops, Beratungen vor Ort und ein internetbasiertes Handbuch

7 Partizipative Qualitätsentwicklung bedeutet Perspektivwechsel Lokale Lernprozesse im Mittelpunkt, nicht Anpassung an Standards Praxisbasierte Evidenz, nicht evidenzbasierte Praxis im Sinne der EBM Wissenschaft als begleitende, nicht bestimmende Instanz Definitions- und Bestimmungsmacht in den Händen der Praxis

8 PQ-Zyklus

9 Stufen der Partizipation

10 Zusammenarbeit Zielgruppe Projekt/ Einrichtung Prävention & Gesundheitsförderung Geldgeber

11 Methoden der Partizipativen Qualitätsentwicklung stärker partizipativ Nutzer/innenbeirat Angeleitete Arbeitsgruppe Open Space Fokusgruppe Blitzbefragung Erfassung von Anliegen der Zielgruppe Beobachtung weniger partizipativ

12 Ergebnisse der Partizipativen Qualitätsentwicklung bessere Dokumentation und bessere Planung Beurteilung der Arbeit auf Grund neuer Perspektiven gestärkte Motivation der Mitarbeiter/innen Kompetenzentwicklung durch das Erlernen neuer Methoden Team-Bildung neue Klarheit über Ziele, Wirkungswege und die konzeptuelle Grundlage der Prävention mehr Transparenz nach innen verbesserte Außendarstellung Grenzen und Potenziale der Partizipation

13 Internet-Handbuch: Partizipative Qualitätsentwicklung Konzepte, Methoden, Beispiele

14

15 Fazit Partizipative Forschungsmethoden können für die Qualitätsentwicklung in der Prävention und Gesundheitsförderung erfolgreich eingesetzt werden Partizipative Qualitätsentwicklung bietet eine Alternative bzw. eine Ergänzung zu anderen Verfahren der Qualitätssicherung für die Prävention und Gesundheitsförderung Eine Systematisierung und Formalisierung der PQ ist notwendig, um diesen Ansatz als Steuerungsinstrument einsetzen zu können

16 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

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