MLP Gesundheitsreport 2010

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1 » MLP GESUNDHEITSREPORT 2010 MLP Gesundheitsreport 2010 Repräsentative Umfrage in Kooperation mit dem Institut für Demoskopie Allensbach und mit Unterstützung der Bundesärztekammer.

2 Inhalt Vorworte 4 Zusammenfassung 7 Status quo der Gesundheitsversorgung 8 Versorgungsqualität und Kostendruck 12 Situation in Vergleichsländern 19 Bewertung der Gesundheitspolitik 24 Akzeptanz von Reformoptionen 33 Rundumschutz vs. Basisversorgung 44 Attraktivität des Arztberufs 48 Ärztemangel 55 Pflegeversicherung 60 Abbildungsverzeichnis 62 2

3 UNTERSUCHUNGSSTECKBRIEF Untersuchungssteckbrief Methodische Gesamtverantwortung Durchführung: Institut für Demoskopie Allensbach Bevölkerungsbefragung Deutschland Methode: Befragungszeitraum: Stichprobe: Bevölkerungsbefragung international Methode: Befragungszeitraum: Stichprobe: Ärztebefragung Deutschland Methode: Befragungszeitraum: Stichprobe: Face-to-Face-Interviews 3. bis 16. September Befragte, repräsentativ für die Bevölkerung ab 16 Jahre Telefonische Befragung 6. bis 25. September 2010 Jeweils rund Befragte, repräsentativ für die Bevölkerung ab 16 Jahre (Niederlande) bzw. ab 15 Jahre (Schweden und Schweiz) Telefonische Befragung 6. September bis 1. Oktober Ärzte, repräsentativ für die als Arzt tätigen Mediziner in Deutschland: darunter 308 im ambulanten, 216 im stationären Bereich tätige Ärzte 3

4 Liebe Leserinnen, liebe Leser, in diesem Jahr veröffentlichen wir gemeinsam mit unseren Partnern den 5. MLP Gesundheitsreport. Nachdem sich Bürger wie Ärzte in den vergangenen Jahren sehr skeptisch über die Zukunft des deutschen Gesundheitssystems geäußert haben, werfen wir in diesem Jahr erstmals einen Blick über die Grenzen. Die Ergebnisse der Bevölkerungsumfragen in der Schweiz, Schweden und den Niederlanden, die in zahlreichen Studien und Umfragen als vorbildliche Gesundheitssysteme aufgeführt werden, geben uns eine noch bessere Einschätzung der Situation in Deutschland und bieten darüber hinaus interessante Anregungen für den weiteren Reformprozess. Eine wichtige Erkenntnis des internationalen Vergleichs: Unsere Nachbarn sind bei ähnlich hohen Investitionen zufriedener mit ihren Gesundheitssystemen. Gleichzeitig sehen sie weniger Leistungseinschränkungen und haben weniger Befürchtungen, im Krankheitsfall auf notwendige Behandlungen verzichten zu müssen. Diese Ergebnisse sollten nicht darüber hinwegtäuschen, dass das deutsche Gesundheitssystem weiterhin eines der besten in der Welt ist. Aber es ist ein Alarmsignal, wenn jeder zweite Arzt schon mal aus Kostengründen auf eine notwendige Behandlung verzichtet hat und sich gleichzeitig 42 Prozent der Bürger Sorgen machen, sinnvolle Behandlungen nicht verschrieben zu bekommen. auf die beiden großen Herausforderungen vorbereitet ist: die demografische Entwicklung und den medizinischen Fortschritt. Daran ändert auch die auf den Weg gebrachte Gesundheitsreform nichts: Wenn 75 Prozent der Bürger und 93 Prozent der Ärzte bezweifeln, dass die beschlossenen Maßnahmen die Finanzierung des Systems für längere Zeit sicherstellen, haben sie uneingeschränkt recht. Welche Optionen hat die Politik? Sicherlich gibt es kein Patentrezept, das kurzfristig alle Probleme löst und sämtlichen Interessen gerecht wird. Deshalb brauchen wir ein langfristiges Umdenken hin zu mehr Eigenverantwortung für den Einzelnen. Gerade der Vergleich mit der Schweiz liefert ein gutes Beispiel dafür, wie eine sehr hohe Zufriedenheit mit der Gesundheitsversorgung einhergehen kann mit einem hohen Maß an privater Vorsorge. Auch für Deutschland zeigt der MLP Gesundheitsreport an mehreren Stellen auf, dass viele Bürger ein Mehr an Eigenverantwortung zu tragen bereit sind. Daran gilt es, in den kommenden Jahren anzuknüpfen. Langfristig werden die Deutschen dann ähnlich zufrieden sein mit ihrem Gesundheitssystem wie ihre befragten Nachbarn. Ich wünsche Ihnen eine interessante Lektüre des MLP Gesundheitsreports 2o1o. Bürger und Ärzte wissen sehr genau, dass das deutsche Gesundheitssystem noch nicht ausreichend Dr. Uwe Schroeder-Wildberg Vorstandsvorsitzender MLP AG 4

5 VORWORTE Liebe Leserinnen, liebe Leser, das Gesundheitssystem wird mittlerweile in jeder Legislaturperiode in Teilen reformiert und am Ende jeder Reform steht die Überzeugung, dass in ab seh - barer Zeit die nächste Reform folgen wird. Auch zurzeit bezweifelt die überwältigende Mehr heit der Bürger wie der Ärzte, dass die aktuelle Re form die Finanzierung des Systems längerfris tig sichert. Dies nährt in der Bevölkerung wie bei Ärzten die stete Sorge, dass in Zukunft eine gravie rende Ver - schlechterung des Status quo zu erwarten ist. Während die Bürger wie auch die Ärzte das derzeitige Versorgungsniveau ausgesprochen positiv bewerten, fürchtet die überwäl tigende Mehrheit, dass sich die Qualität der Gesundheitsversorgung in den nächsten zehn Jahren gravierend verschlechtern wird. Schweden, die Niederlande und die Schweiz ein - bezogen. Insbesondere die Schweizer sind mit ihrer Gesundheitsversorgung weit überdurchschnittlich zufrieden. Während die Mehrheit der deutschen Bevölkerung das derzeitige Versorgungsniveau zwar positiv bewertet, aber für die letzten Jahre doch eine Verschlechterung konstatiert, haben nur 15 Prozent der Schweizer und 2o Prozent der schwe dischen Bevölkerung den Eindruck, dass sich das Leistungsniveau verschlechtert hat. Der Anteil derjenigen, die fürchten, dass ihnen im Krankheits - fall notwendige Behandlungen aus Kostengründen verwehrt werden könnten, ist in Deutschland we - sentlich größer als in den anderen Ländern, insbesondere im Vergleich zur Schweiz. Den Bürgern wie den Ärzten fehlt zurzeit das Vertrauen, dass es der Politik gelingen wird, ein gutes Versorgungsniveau für alle auch künftig sicherzustellen. Dabei ist zumindest die große Mehrheit der Ärzte überzeugt, dass dies durchaus gelingen kann. Die Mehrheit der Ärzte hält in diesem Zusammenhang einen Blick über die Grenzen hin - weg zu anderen europäischen Ländern für vielversprechend. Insbesondere Skandinavien und der Schweiz wird von deutschen Ärzten ein gut orga nisiertes Gesundheitssystem bescheinigt, das zumindest teilweise als Vorbild für Deutschland dienen könnte. Längerfristig gesehen ist zwar die Mehrheit in allen europäischen Ländern skeptisch, ob es der Politik gelingen wird, die Gesundheitsversorgung auf dem heutigen Niveau zu sichern. Schon allein die demo - grafische Entwicklung treibt in allen europäischen Ländern die Kosten der Gesundheitsversorgung nach oben. Die heutigen Unterschiede zwischen den europäischen Ländern zeigen jedoch, dass ähnliche Herausforderungen unterschiedlich ge - meistert werden und dies ist letztlich ein ermutigender Befund. Aus diesem Grund wurden diesmal nicht nur die Bürger in Deutschland zu ihrer Einschätzung des Gesundheitssystems befragt, sondern auch Prof. Dr. Renate Köcher Institut für Demoskopie Allensbach 5

6 Liebe Leserinnen, liebe Leser, MLP, das Institut für Demoskopie Allensbach und die Bundesärztekammer wenden sich nunmehr zum dritten Mal gemeinsam der Zukunft unseres Gesundheitswesens zu. Die gute Nachricht zuerst: Das Vertrauen der Menschen in die Leistungsfähigkeit unseres Gesundheitswesens ist auch in diesem Jahr gestiegen. Mittlerweile beurteilen 7o Prozent der Bürgerinnen und Bürger die Gesundheitsversorgung in Deutschland als gut oder sogar sehr gut. Diese Zahlen sind Ausdruck des Vertrauens der Bürger in ihre Ärztinnen und Ärzte, in ihre Krankenhäuser und in die Pflegenden in unserem Land. Die schlechte Nachricht ist, dass die Menschen dieses Vertrauen nicht der Politik entgegenbringen können. Offenbar sitzt die Verunsicherung bei uns allen, die wir mit den Folgen einer jahrzehntelang verfehlten Gesundheitspolitik leben müssen, zu tief. So können wir Ärztinnen und Ärzte uns kaum mehr vorstellen, dass sich an den zum Teil miserablen Arbeitsbedingungen in Klinik und Praxis noch etwas ändert. Im Gegenteil: Mehr als die Hälfte der Mediziner befürchtet, dass die Attraktivität des Arztberufs weiter abnehmen könnte. Das ist in Zeiten des Ärztemangels ein alarmierender Befund. zu justieren, um so Unwuchten bei der Verteilung der Mediziner auszugleichen. Das ist richtig und wichtig, nur werden wir damit keinen einzigen zusätzlichen Absolventen des Medizinstudiums dazu bewegen, statt ins Ausland oder in fachfremde Berufe in die Patientenversorgung zu gehen. Dafür sind zusätzliche Anreize nötig, monetäre, aber auch nichtmonetäre. So zeigt die vorliegende Studie, dass die Bewertung der Attraktivität des Arztberufs keineswegs nur eine Frage des Einkommens ist, sondern ganz wesentlich auch von anderen Faktoren bestimmt wird. Die anstehende Gesetzesinitiative darf sich deshalb nicht nur in einer Reform der ärztlichen Bedarfsplanung erschöpfen. Die Politik muss auch dafür Sorge tragen, dass die Rahmenbedingungen für unsere tägliche Arbeit wieder stimmen. Das heißt mehr Stellen in den Kliniken, Abbau von Überstunden und Bürokratie und endlich auch mehr Angebote für die Kinderbetreuung in den Krankenhäusern. Nicht mehr, aber auch nicht weniger erwarten wir von dieser Bundesregierung. Dr. Frank Ulrich Montgomery Vizepräsident der Bundesärztekammer Wir begrüßen deshalb, dass die Politik dem Ärztemangel nun endlich mit gesetzlichen Neuregelungen entgegentreten will. Geplant ist, die Instrumente zur Analyse des Versorgungsbedarfs neu 6

7 ZUSAMMENFASSUNG Zusammenfassung Trotz einer verbesserten Bewertung schneidet das deutsche Gesundheitssystem schlechter ab als die Vorbildländer Niederlande, Schweden und Schweiz. Außerdem sind viele Deutsche mit der aktuellen Gesundheitsreform unzufrieden und kritisieren eine ungerechte Lastenverteilung. Unverändert hoch ist die Befürchtung von Bürgern und Ärzten, dass der zunehmende Kostendruck die Qualität der Gesundheitsversorgung belastet. Dies sind einige Kernergebnisse des 5. MLP Gesundheitsreports. Insgesamt beurteilen 7o Prozent der Bürger die derzeitige Leistungsfähigkeit des deutschen Gesundheitssystems als gut oder sehr gut. Höher sind die Werte mit 77 Prozent in den Niederlanden, 81 Prozent in Schweden und 93 Prozent in der Schweiz. Gleichzeitig haben mit 51 Prozent deutlich mehr Deutsche in den vergangenen zwei, drei Jahren eine Verschlechterung der Gesundheitsversorgung festgestellt als die Bürger in den Vergleichsländern (Niederlande: 34, Schweden: 2o, Schweiz: 15 Prozent). Ausgeprägter ist auch die Befürchtung, im Krankheitsfall auf eine notwendige Behandlung verzichten zu müssen. Deutliche Kritik äußern die Befragten an der jüngsten Gesundheitsreform, die zum 1. Januar in Kraft tritt. Während in der Bevölkerung 75 Prozent daran zweifeln, dass die beschlossenen Maßnahmen die Finanzierung des Gesundheitssystems für längere Zeit sicherstellen, sind es bei den Ärzten sogar 93 Prozent. Die mit der Reform ausgeweitete Möglichkeit für gesetzliche Krankenversicherungen, einkommensunabhängige Zusatzbeiträge zu verlangen, halten 82 Prozent der Bürger für ungerecht. Insgesamt bewerten Bevölkerung und Ärzte die Gesundheitspolitik der neuen Bundesregierung kritisch 61 bzw. 73 Prozent haben keinen guten Eindruck. Ein Grund für die aktuelle Unzufriedenheit mit der Politik ist die Lastenverteilung im Zuge der Gesundheitsreform mehr als 7o Pro zent der Bürger und Ärzte halten sie für ungerecht. Unverändert hoch ist darüber hinaus die Sorge vor Leistungseinschränkungen: 42 Prozent der Deutschen machen sich Sorgen, im Krankheitsfall eine notwendige Leistung nicht verschrieben zu bekommen. Auch 55 Prozent der Ärzte geben an, bereits aus Kostengründen auf eine medizinisch sinnvolle Behandlung verzichtet zu haben. Sind Sie mit Ihrer Krankenversicherung gut abgesichert? Diese Frage beantworteten 87 Prozent der privat Versicherten positiv 28 Prozentpunkte mehr als unter den gesetzlich Versicherten. Weiterhin hoch ist das Interesse an privaten Zusatzversicherungen: Derzeit erwägen 43 Prozent der gesetzlich Versicherten den Abschluss einer (weiteren) Police. In der Pflegeversicherung glauben lediglich 15 Prozent der Deutschen, im gesetzlichen System ausreichend abgesichert zu sein; mehr als zwei Drittel fühlen sich unterversorgt. 7

8 Positives Urteil über Status quo der Gesundheitsversorgung. Gesundheitssystem und Gesundheitsversorgung werden von der großen Mehrheit der Bevölkerung ausgesprochen ambivalent beurteilt. Die Bürger sind mit dem heutigen Versorgungsniveau weit überwiegend zufrieden, gleichzeitig konstatieren große Teile der Bevölkerung jedoch eine Verschlechterung der Versorgung in den letzten Jahren und rechnen für die Zukunft mit weiteren Einschränkungen. Das Urteil über den Status quo der Ge sundheitsversorgung und das grundsätzliche Vertrauen in die Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems haben sich in den letzten beiden Jahren sogar kon - ti nuierlich verbessert. Aktuell beurteilen 7o Prozent der Bevölkerung das Gesundheitssystem und das Niveau der Gesundheitsversorgung positiv, vor zwei Jahren waren es 59 Prozent. Lediglich 27 Prozent gegenüber 39 Prozent im Jahr 2oo8 äußern sich kritisch. Auch wenn man die Urteile derjenigen heranzieht, die besonders auf eine funktionierende Gesundheitsversorgung angewiesen sind und die Qualität der Versorgung vielfach aus eigener Er fahrung beurteilen können, zeigt sich dieser Trend: 63 Prozent derjenigen, die ihren Gesundheitszustand als eher oder ziemlich schlecht einstufen, äußern sich positiv, 2oo8 waren es 56 Prozent. Die günstigere Bewertung des Gesundheitssystems zeigt sich sowohl bei gesetzlich wie bei privat Krankenversicherten. Bei den privat Versicherten ist der Anteil, der das Gesundheitssystem mit gut oder sehr gut bewertet, in den beiden letzten Jahren von 7o Prozent auf 8o Prozent gewachsen, bei den gesetzlich Krankenversicherten von 58 Prozent auf 69 Pro zent. Da sich am Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenkassen in den letzten beiden Jahren faktisch nur wenig geändert hat, dürfte Überwiegend Zufriedenheit mit der Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems Das Gesundheitssystem und die Gesundheitsversorgung in Deutschland sind (sehr) gut nicht so, gar nicht gut 82 % Basis: Bundesrepublik Deutschland, Bevölkerung ab 16 Jahre Quelle: MLP Gesundheitsreport 2010, IfD-Umfragen, zuletzt

9 STATUS QUO DER GESUNDHEITSVERSORGUNG sich in dem Urteil der gesetzlich Versicherten vor allem die Erleichterung widerspiegeln, dass es im Gegensatz zu den davor liegenden Jahren zu keinen weiteren Leistungseinschränkungen gekommen ist. Noch stärker als die Bevölkerung sind die Ärzte von der prinzipiellen Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems überzeugt. Auch bei den Ärzten, niedergelassenen wie Krankenhausärzten, haben die positiven Urteile über das Niveau der Gesundheitsversorgung in den letzten Jahren zugenommen. 88 Prozent der Ärzte bewerten den derzeitigen Stand der Gesundheitsversorgung positiv, mehr als jeder Vierte stellt sogar ein sehr gutes Zeugnis aus. Der Anteil, der sich kritisch äußert, ist in den letzten Jahren kontinuierlich von 19 Prozent auf aktuell 11 Prozent zurückgegangen. Ärzte urteilen noch positiver über Gesundheitssystem und -versorgung als in den Vorjahren Das Gesundheitssystem und die Gesundheitsversorgung in Deutschland sind 80 % (sehr) gut nicht so, gar nicht gut Basis: Bundesrepublik Deutschland, Krankenhaus- und niedergelassene Ärzte Quelle: MLP Gesundheitsreport 2010, IfD-Umfragen 5244, 5262,

10 Trotz der insgesamt positiveren Einschätzung des Status quo ist die knappe Mehrheit der Bevölkerung davon überzeugt, dass sich die Qualität der Versorgung in den letzten zwei, drei Jahren verschlechtert hat. Allerdings wird auch die Bilanz der letzten Jahre tendenziell positiver gesehen. Sowohl 2oo8 wie auch 2oo9 waren noch jeweils rund 6o Prozent der Bevölkerung davon überzeugt, dass sich die Gesundheitsversorgung verschlechtert hat, aktuell sind 51 Prozent dieser Ansicht. Immerhin 45 Prozent gegenüber nur 37 Prozent in den Vor - jahren sehen ein zumindest unverändertes Niveau. Vor allem die gesetzlich Krankenversicherten ur teilen heute weniger kritisch. Vor zwei Jahren waren von ihnen noch 62 Prozent der Ansicht, dass sich die Qualität der Gesundheitsversorgung verschlechtert hat, heute 52 Prozent. Auch die Ärzte ziehen heute eine weniger kri ti sche Bilanz. Aktuell sehen 44 Prozent eine Verschlechterung, vor zwei Jahren war davon mit 57 Prozent noch die Mehrheit überzeugt. Für 47 Prozent der Ärzte gegenüber 3o Prozent im Jahr 2oo8 hat sich an der Qualität der Gesundheitsversorgung in den letzten zwei, drei Jahren nichts ver ändert. Wie auch in der Bevölkerung sieht allerdings nur eine kleine Minderheit der Ärzte Verbesserungen. Die vergleichsweise günstigere Bilanz der letzten Jahre geht allerdings fast ausschließlich auf das Urteil der Krankenhausärzte zurück. Die niedergelassenen Ärzte bewerten die Entwicklung weit - ge hend unverändert und deutlich kritischer. 51 Pro zent der ambulant tätigen Ärzte sehen aktuell eine Verschlechterung der Qualität der Gesundheitsversorgung, dagegen nur 38 Prozent der Krankenhaus ärzte. 10

11 STATUS QUO DER GESUNDHEITSVERSORGUNG Bevölkerung und Ärzte sehen weniger Qualitätsverluste als in den Vorjahren Die Qualität der Gesundheitsversorgung hat sich in den letzten zwei, drei Jahren Bevölkerung Ärzte 5 % verbessert ist in etwa gleich geblieben verschlechtert Unentschieden Basis: Bundesrepublik Deutschland, Bevölkerung ab 16 Jahre, Krankenhaus- und niedergelassene Ärzte Quelle: MLP Gesundheitsreport 2010, IfD-Umfragen 10026, 10038, 10061, 5244, 5262,

12 Unverändert große Sorgen über Einschränkungen der Versorgungsqualität. Trotz der insgesamt positiveren Beurteilung des Status quo und der Bilanz der letzten Jahre sind die Sorgen, dass sich die Qualität der Gesundheitsversorgung in Zukunft verschlechtern wird, so wohl in der Bevölkerung als auch in der Ärzteschaft un verändert hoch. Dies gilt besonders im Hinblick auf die Auswirkungen der zunehmenden Finanzie rungsprobleme und weiter ansteigenden Kosten des Gesundheitssystems. Nach wie vor hat die große Mehrheit der Ärzte Befürchtungen, dass bei der Behandlung von Patienten neben therapeutischen Gesichtspunkten in Zukunft immer mehr wirtschaftliche Gesichtspunkte eine Rolle spielen werden und dadurch die Qualität der Versorgung leiden wird. Zwei Drittel der Ärzte fürchten diese Entwicklung. Der Anteil, der bereits heute eine Beeinträchtigung der Versorgung angesichts der wachsenden Finanzierungsprobleme feststellt, hat sich seit dem Vorjahr von 19 Prozent auf inzwischen 26 Prozent erhöht. Lediglich eine verschwindende Minderheit macht sich keine Sorgen. Niedergelassene wie Krankenhausärzte sind sich in dieser Einschätzung weitgehend einig. Ärzte: Unverändert Sorgen über die Auswirkungen des Kostendrucks Frage: Man hört ja oft die Meinung, dass im Gesundheitswesen neben den medizinischen immer stärker wirtschaftliche Gesichtspunkte bei der Behandlung von Patienten eine Rolle spielen. Befürchten Sie, dass wirtschaftliche Gesichtspunkte in Zukunft die Qualität der medizinischen Versorgung beeinträchtigen werden, oder befürchten Sie das nicht? % 72 % 66 % Befürchte Beeinträchtigung der Qualität der medizinischen Versorgung Ist bereits der Fall Befürchte das nicht Unentschieden x x = weniger als 0,5 Prozent Basis: Bundesrepublik Deutschland, Krankenhaus- und niedergelassene Ärzte Quelle: MLP Gesundheitsreport 2010, IfD-Umfragen 5244, 5262,

13 VERSORGUNGSQUALITÄT UND KOSTENDRUCK Die Auswirkungen des Kostendrucks zeigen sich auch in der nach wie vor von der großen Mehrheit der Ärzte geteilten Befürchtung, bei der Be handlung ihrer Patienten nicht mehr frei nach medizinischen und therapeutischen Gesichtspunkten entscheiden zu können. Zwar hat diese Sorge in der Ärzteschaft gegenüber 2oo9 geringfügig nachgelassen, aber auch aktuell sehen 72 Prozent ihre Therapiefreiheit bedroht oder zumindest in Frage gestellt. Wie schon 2oo9 zeigen sich besonders die niedergelassenen Ärzte, leicht überdurchschnittlich die Fachärzte, besorgt. 8o Prozent der ambulant tätigen Ärzte sehen ihre Therapiefreiheit beeinträchtigt. Aber auch unter den Krankenhausärzten überwiegen, obwohl gerade ihr Urteil tendenziell besser ausfällt als noch im Vorjahr, bei weitem die Befürchtungen. Große Mehrheit der Ärzte sieht Therapiefreiheit bedroht Frage: Sehen Sie durch den Kostendruck im Gesundheitswesen Ihre Therapiefreiheit als Arzt in Frage gestellt, oder würden Sie das nicht sagen? Ärzte insgesamt Niedergelassene Ärzte Krankenhausärzte 77 % Therapiefreiheit wird in Frage gestellt Nicht in Frage gestellt Auf 100 % fehlende Werte = Unentschieden Basis: Bundesrepublik Deutschland, Krankenhaus- und niedergelassene Ärzte Quelle: MLP Gesundheitsreport 2010, IfD-Umfragen 5262,

14 Ebenso sind in der Bevölkerung die Sorgen, im Krankheitsfall nicht optimal versorgt zu werden, nicht geringer geworden. Wie schon 2oo9 befürchten auch aktuell über 4o Prozent der Bevölkerung, dass ihnen ihr Arzt aus Kostengründen möglicherweise notwendige medizinische Behandlungen vorenthalten muss. Besonders ausgeprägt ist diese Sorge in den schwächeren Einkommensschichten und bei den gesetzlich Krankenversicherten. 46 Prozent der gesetzlich Versicherten haben Zweifel, ob sie im Krankheitsfall alle notwendigen Leistungen erhalten würden. Von den privat Kranken ver si - cherten teilt nur jeder Zehnte diese Sorge, 82 Prozent sind sich sicher, in jedem Fall alle not wen di gen Behandlungen zu erhalten. Sorgen, nicht optimal versorgt zu werden, machen sich vor allem die jenigen, die besonders auf medizinische und ärztliche Versorgung angewiesen sind. 57 Prozent der Personen, die ihren Gesundheitszustand als weniger gut bezeichnen, befürchten, aus Kostengründen auf Behandlungen verzichten zu müssen. Unverändert verbreitet Sorgen über Verzicht auf notwendige medizinische Leistungen Frage: Machen Sie sich manchmal Sorgen, dass Sie im Krankheitsfall eine notwendige Behandlung vom Arzt aus Kosten gründen nicht verschrieben bekommen, oder machen Sie sich darüber eigentlich keine Sorgen? Mache mir Sorgen Bevölkerung insgesamt % Haushaltseinkommen Unter Euro unter Euro unter Euro Euro und mehr 30 Art der Krankenversicherung Gesetzlich Krankenversicherte Privat Krankenversicherte Eigener Gesundheitszustand Ziemlich/sehr gut 33 Weniger gut 57 Basis: Bundesrepublik Deutschland, Bevölkerung ab 16 Jahre Quelle: MLP Gesundheitsreport 2010, IfD-Umfragen 10038,

15 VERSORGUNGSQUALITÄT UND KOSTENDRUCK Mehr als jeder zweite Arzt hat bereits aus Kostengründen auf Behandlungen verzichtet, die aus seiner Sicht medizinisch angeraten gewesen wären. Bei 36 Prozent ist dies sogar schon häufiger oder zumindest gelegentlich vorgekommen. Besonders die niedergelassenen Ärzte berichten, dass sie schon auf Behandlungen verzichten mussten, fast jeder Zweite häufiger oder gelegentlich. Deutlich weniger kommt es nach Auskunft der Ärzte in den Krankenhäusern zu solchen Fällen, wo sich die Frage eines möglichen Verzichts auf Behandlungen angesichts der meist gravierenderen und akuten Krankheitsfälle grundsätzlich weniger stellen dürfte als im ambulanten Bereich. Aber auch mehr als jeder vierte Krankenhausarzt hat zumin - dest gelegentlich schon auf Behandlungen verzichtet, die nach seiner Sicht unter therapeutischen Gesichtspunkten notwendig gewesen wären. Mehr als jeder zweite Arzt hat aus Kostengründen schon auf Behandlungen verzichtet Frage: Ist es schon vorgekommen, dass Sie bei Patienten aus Kostengründen auf Behandlungen verzichten mussten, die in Ihren Augen aus medizinischer Sicht angeraten gewesen wären? Ärzte Niedergelassene Krankenhausinsgesamt Ärzte ärzte % % % Ist bereits vorgekommen und zwar häufig gelegentlich selten Noch nicht vorgekommen Keine Angabe Basis: Bundesrepublik Deutschland, Krankenhaus- und niedergelassene Ärzte Quelle: MLP Gesundheitsreport 2010, IfD-Umfrage

16 Verzichtet wird auf aus ärztlicher Sicht angeratene Behandlungen geht man nach den Eindrücken der Patienten vor allem bei den gesetzlich Versicherten. Die gerade in dieser Gruppe verbreitete Sorge, im Krankheitsfall nicht optimal versorgt zu werden, dürfte bei vielen auch auf ihre bisherigen Erfahrungen zurückgehen. Gesetzlich Krankenversicherte äußern weitaus häufiger als die privat Krankenversicherten, dass sie schon das Gefühl hatten, ihnen wurden aus Kostengründen vom Arzt Behandlungen vorenthalten. 38 Prozent der gesetzlich Versicherten, aber nur knapp jeder zehnte privat Versicherte, berichten von entsprechenden Erfahrungen. Unter denjenigen, die ihren Gesundheitszustand als weniger oder gar nicht gut beschreiben und daher überdurchschnittliche Erfahrungen mit Arztbesuchen haben dürften, hatten bereits 44 Prozent das Gefühl, dass sie aus Kostengründen auf bestimmte Behandlungen oder Medikamente verzichten mussten. Mehr als jeder Dritte sieht Einschränkungen bei der Behandlung Frage: Hatten Sie beim Arzt schon einmal das Gefühl, dass Ihnen aus Kostengründen eine bestimmte Behandlung oder ein bestimmtes Medikament vorenthalten wurden, oder hatten Sie dieses Gefühl eigentlich noch nie? Hatte das Gefühl Bevölkerung insgesamt 35 % Art der Krankenversicherung Gesetzlich Krankenversicherte 38 Privat Krankenversicherte 9 Eigener Gesundheitszustand Ziemlich/sehr gut 30 Weniger gut 44 Basis: Bundesrepublik Deutschland, Bevölkerung ab 16 Jahre Quelle: MLP Gesundheitsreport 2010, IfD-Umfrage

17 VERSORGUNGSQUALITÄT UND KOSTENDRUCK Unverändert fühlen sich die privat Krankenversicherten besser abgesichert als die gesetzlich Krankenversicherten. 87 Prozent der privat Versicherten sind überzeugt, dass ihr Versicherungs schutz für den Krankheitsfall voll und ganz aus reicht, dagegen nur 59 Prozent der gesetzlich Versicherten. Umgekehrt haben nur 8 Prozent der privat Versicherten und 27 der gesetzlich Versicherten Zweifel, dass nicht alle Bereiche abgesichert sein könnten. Diejenigen, die über eine private Zusatzversicherung verfügen, beurteilen die Situation leicht günstiger als die ausschließlich gesetzlich Versicherten. Privat Versicherte fühlen sich unverändert besser abgesichert Frage: Sind Sie mit Ihrer Krankenversicherung gut abgesichert, reicht Ihr Versicherungsschutz voll und ganz aus oder gibt es Bereiche, wo Sie sich nicht ausreichend abgesichert fühlen? Fühle mich gut abgesichert 87 % Privat Krankenversicherte Gesetzlich Krankenversicherte Basis: Bundesrepublik Deutschland, Bevölkerung ab 16 Jahre Quelle: MLP Gesundheitsreport 2010, IfD-Umfragen 7083, 10012, 10026, 10038,

18 Die Mehrheit der Ärzte ist aber davon überzeugt, dass auch die von den gesetzlichen Krankenkassen derzeit übernommenen Leistungen grundsätzlich ausreichen, um eine gute Gesundheitsversorgung sicherzustellen. Diese Überzeugung ist trotz des faktisch unveränderten Leistungsumfangs der Kassen gegenüber dem Vorjahr sogar ge wachsen. Sie wird auch von der Mehrheit der Ärzte geteilt, die aus Kostengründen schon häufiger oder gelegentlich auf Behandlungen verzichten mussten. 2oo9 waren sich 6o Prozent der Ärzte sicher, dass die Leistungen der gesetzlichen Kassen für eine gute Gesundheitsversorgung genügen, heute 72 Prozent. Vor allem die niedergelassenen Ärzte, Hausärzte wie Fachärzte, beurteilen die Situation heute wesentlich besser: Auch 72 Prozent der am bulant tätigen Mediziner sind inzwischen überzeugt, dass mit dem Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenkassen insgesamt eine gute Versorgung sichergestellt ist. Vor einem Jahr war lediglich gut jeder zweite niedergelassene Arzt dieser Meinung, 44 Prozent äußerten Zweifel. Wachsende Mehrheit der Ärzte hält die Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen für ausreichend Frage: Glauben Sie, dass die Leistungen, die die gesetzlichen Krankenkassen heute übernehmen, trotz der Einschränkungen in den letzten Jahren für eine gute Gesundheitsversorgung ausreichen, oder haben Sie da Zweifel? Ärzte insgesamt Niedergelassene Ärzte Krankenhausärzte 60 % Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen reichen aus Habe Zweifel Auf 100 % fehlende Werte = Unentschieden Basis: Bundesrepublik Deutschland, Krankenhaus- und niedergelassene Ärzte Quelle: MLP Gesundheitsreport 2010, IfD-Umfragen 5262,

19 SITUATION IN VERGLEICHSLÄNDERN Bessere Bewertung der Gesundheitsversorgung in anderen Ländern. Erstmals wurden die Kernfragen des MLP Gesundheitsreports zur generellen Einschätzung des Status quo und der Entwicklung der Gesundheitsversorgung auch in ausgewählten europäischen Ländern gestellt. Vergleichende Ergebnisse liegen für Schweden, die Niederlande und die Schweiz vor. Die skandinavischen Länder hier vor allem Schweden sowie die Schweiz werden von den Ärzten sowohl aktuell als auch schon in früheren Untersuchungen mit weitem Abstand als die Länder gesehen, die Vorbild für die Organisation des Gesundheitssystems in Deutschland sein könnten. 32 Prozent der Ärzte nennen die skandinavischen Länder, 2o Prozent die Schweiz. An dritter Stelle folgen mit 7 Prozent die Niederlande. Bestätigt wird diese Gruppe der Vorbildländer auch durch andere Studien wie z. B. den Euro Health Consumer Index: Dort stehen die Niederlande 2oo9 wie schon 2oo8 an erster Stelle der Rangliste; die Schweiz und Schweden gehören ebenfalls zur Spitzengruppe. Ärzte sehen vor allem die skandinavischen Länder und die Schweiz als Vorbilder Frage: Gibt es ein europäisches Land, von dem Sie sagen würden: Da ist das Gesundheitssystem gut organisiert, dieses Land könnte für uns ein echtes Vorbild sein? Vorbild könnte sein die skandinavischen Länder 32 % die Schweiz 20 Niederlande 7 Frankreich 4 England 3 Österreich 1 Gibt keine Länder, weiß nicht 43 Basis: Bundesrepublik Deutschland, Krankenhaus- und niedergelassene Ärzte Quelle: MLP Gesundheitsreport 2010, IfD-Umfrage

20 Die Urteile über die Leistungsfähigkeit des Gesund - heitssystems und die Qualität der Gesundheitsversorgung fallen in den Vergleichsländern durchgängig positiver aus. Das gilt vor allem für die Schweiz. 93 Prozent der Schweizer bewerten die Gesundheitsversorgung in ihrem Land als gut oder sogar sehr gut, nur eine verschwindende Minderheit äußert sich kritisch. Auch in Schweden und den Niederlanden ist der Kreis der Bevölkerung, der sich zufrieden äußert, mit 81 Prozent bzw. 77 Prozent höher als in Deutschland. Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems in Vergleichsländern deutlich besser bewertet Das Gesundheitssystem und die Gesundheitsversorgung sind Deutschland Niederlande Schweden Schweiz 10 % sehr gut gut nicht so gut gar nicht gut Auf 100 % fehlende Werte = Unentschieden Basis: Bevölkerung, in Deutschland und Holland ab 16 Jahre, in Schweden und der Schweiz ab 15 Jahre Quelle: MLP Gesundheitsreport

21 SITUATION IN VERGLEICHSLÄNDERN Besonders deutlich werden die Unterschiede bei der Bewertung der Entwicklung in den zurückliegenden Jahren. Auch wenn die Bilanz der deutschen Bevölkerung weniger kritisch ausfällt als in den Vorjahren, ist sie im Vergleich zu den Vorbildländern erheblich ungünstiger. Während in der Bundesrepublik eine Mehrheit von 51 Pro zent der Ansicht ist, die Qualität der Gesundheitsversorgung habe sich in den letzten zwei, drei Jahren verschlechtert, beträgt dieser Anteil in den Niederlanden lediglich 34 Prozent, in Schweden und der Schweiz nur 2o Prozent bzw. 15 Prozent. Umgekehrt sehen 78 Prozent der Schweizer und jeweils rund zwei Drittel der Bevölkerung in Schweden und den Niederlanden eine unveränderte oder sogar bessere Versorgungsqualität als in den vergangenen Jahren. Vergleichsländer: Bessere Einschätzung der Entwicklung in den letzten Jahren Die Qualität der Gesundheitsversorgung hat sich in den letzten zwei, drei Jahren Deutschland Niederlande Schweden Schweiz 6 % verbessert ist in etwa gleich geblieben verschlechtert Unentschieden Basis: Bevölkerung, in Deutschland und Holland ab 16 Jahre, in Schweden und der Schweiz ab 15 Jahre Quelle: MLP Gesundheitsreport

22 Die bessere Bewertung der Gesundheitsversorgung zeigt sich auch darin, dass das Vertrauen in eine umfassende Versorgung im Krankheitsfall in den Vergleichsländern wesentlich höher ist als in Deutschland. Entsprechend sind Befürchtungen, aus Kostengründen möglicherweise auf notwendige Behandlungen verzichten zu müssen, deutlich weniger verbreitet. Das gilt in besonderem Maße für die Schweiz, wo nur 18 Prozent diese Sorge äußern; dort spielen abgesehen von der gesetzlich vorgeschriebenen Grundversicherung eigenverantwortliche Vorsorge und Wahlfreiheit beim gewünschten Leistungsumfang im Krankheitsfall eine besonders wichtige Rolle. Ähnlich gering wie in der Schweiz sind die Zweifel an einer umfassenden Versorgung im Krankheitsfall mit 21 Prozent auch in den Niederlanden. In Schweden mit seiner weitgehend staatlich geregelten und steuerfinanzierten Gesundheitsversorgung sind es 3o Prozent. Zum Vergleich: In Deutschland be fürch ten hin gegen 42 Prozent der Bevölkerung, im Krankheitsfall nicht ausreichend medizinisch versorgt zu werden. Deutsche sorgen sich stärker um Einschränkungen bei der Behandlung Frage: Machen Sie sich manchmal Sorgen darüber, dass Sie im Krankheitsfall eine notwendige Behandlung vom Arzt aus Kostengründen nicht verschrieben bekommen, oder machen Sie sich darüber eigentlich keine Sorgen? Mache mir keine Sorgen 53 Deutschland Mache mir Sorgen 42 % 68 Schweden Niederlande Schweiz 18 Auf 100 % fehlende Werte = Unentschieden Basis: Bevölkerung, in Deutschland und Holland ab 16 Jahre, in Schweden und der Schweiz ab 15 Jahre Quelle: MLP Gesundheitsreport

23 SITUATION IN VERGLEICHSLÄNDERN Trotz der vergleichsweise besseren Einschätzung der Qualität der Gesundheitsversorgung und der Absicherung für den Krankheitsfall überwiegen auch in diesen Ländern die Zweifel, ob das derzeitige Niveau in Zukunft zu halten ist. Der Pessimismus ist in Deutschland aber am größten: 77 Prozent der Bevölkerung sind skeptisch, ob es der Politik gelingen wird, auch in Zukunft eine gute Gesundheitsversorgung für alle sicherzustellen. Aber auch in der Schweiz und den Niederlanden äußern sich 65 Prozent bzw. 63 Prozent der Bevölkerung über die künftige Entwicklung besorgt. Entsprechend sind in beiden Ländern auch nur Minderheiten von 3o Prozent bzw. 35 Prozent zuversichtlich. Etwas optimistischer sind die Schweden mit 39 Prozent, aber auch hier äußert sich die Mehrheit besorgt. Auch in Vergleichsländern vielfach Sorgen um dauerhaft gesicherte Gesundheitsversorgung Frage: Glauben Sie, dass es der Politik gelingen wird, längerfristig eine gute Gesundheitsversorgung für alle sicherzustellen, oder sind Sie da eher skeptisch? Langfristige Sicherung der Gesundheitsversorgung wird gelingen 15 Deutschland Bin skeptisch 77 % 30 Schweiz Niederlande Schweden 56 Auf 100 % fehlende Werte = Unentschieden Basis: Bevölkerung, in Deutschland und Holland ab 16 Jahre, in Schweden und der Schweiz ab 15 Jahre Quelle: MLP Gesundheitsreport

24 Anhaltende Kritik an der deutschen Gesundheitspolitik. Das Zutrauen in die Politik, durch geeignete Maßnahmen und Schaffung entsprechender Rahmenbedingungen längerfristig eine gute Ge sundheitsversorgung für alle Bevölkerungskreise sicherzustellen, ist in Deutschland seit Jahren unverändert gering. Daran haben weder der aktuell wieder etwas besser eingeschätzte Status quo der Gesundheitsversorgung noch die gesundheitspolitischen Reformen der letzten Jahre etwas geändert. Lediglich 15 Prozent der Bevölkerung glauben daran, dass die Politik diese Aufgabe bewältigen wird. Ähnlich skeptisch ist nach wie vor auch die Ärzteschaft. Lediglich 19 Prozent äußern sich optimistisch, dagegen haben 81 Prozent Zweifel, dass der Politik die längerfristige Sicherstellung der Gesundheitsversorgung gelingen wird. Unverändert große Zweifel an dauerhafter Sicherung der Gesundheitsversorgung Frage: Glauben Sie, dass es der Politik gelingen wird, längerfristig eine gute Gesundheitsversorgung für alle sicherzustellen, oder sind Sie da eher skeptisch? Sicherung der Gesundheitsversorgung wird gelingen Bevölkerung Bin skeptisch 65 % Ärzte Auf 100 % fehlende Werte = Unentschieden Basis: Bundesrepublik Deutschland, Bevölkerung ab 16 Jahre, Krankenhaus- und niedergelassene Ärzte Quelle: MLP Gesundheitsreport 2010, IfD-Umfragen 7083, 10012, 10026, 10038, 10061, 5244, 5262,

25 BEWERTUNG DER GESUNDHEITSPOLITIK Interpretieren lässt sich die Skepsis der Bevölkerungsmehrheit aber nur begrenzt als Vorwurf an die Adresse der Politik, sie nutze ihre Handlungsspielräume für die Sicherstellung der Gesundheitsversorgung ungenügend. Nur 29 Prozent der deutschen Bevölkerung glauben, dass diese Herausforderung überhaupt gemeistert werden kann. 32 Prozent hingegen gehen davon aus, dass die Politik weitgehend machtlos ist, da die demografische Entwicklung und andere kostentreibende Fak toren eine Lösung dieser Aufgabe praktisch unmöglich machen. Weitere 24 Prozent zeigen sich bei dieser Frage ratlos. Zweifel, ob die Politik die Herausforderungen überhaupt meistern kann, haben in der Bevölkerung in den letzten Jahren sogar tendenziell zugenommen. Dagegen sind die Ärzte deutlich häufiger von den prinzipiellen Handlungsmöglichkeiten der Politik überzeugt. Die Mehrheit von ihnen geht davon aus, dass die Herausforderungen mit entsprechenden Maßnahmen durchaus bewältigt werden können. 55 Prozent der Ärzte zweifeln, dass die Sicherstellung der Gesundheitsversorgung gelingen wird, sind sich aber zugleich sicher, dass die Politik mit entsprechenden Maßnahmen diese Aufgabe meis tern könnte. Entsprechend ist der Anteil, der an gesichts der Entwicklung nur wenige oder gar keine Chancen für die Lösung der Probleme sieht, mit 23 Prozent wesentlich geringer als in der Bevölkerung. Mehrheit der Ärzte: Politik kann Gesundheitsversorgung langfristig sicherstellen Frage an Personen, die skeptisch sind, ob der Politik eine längerfristige Sicherstellung der Gesundheitsversorgung gelingen wird: Glauben Sie, dass es der Politik überhaupt gelingen kann, längerfristig eine gute Gesundheitsversorgung für alle sicherzustellen, oder ist die Politik da weitgehend machtlos? Bevölkerung Ärzte % 3 55 % Kann gelingen Weitgehend machtlos Unentschieden Es glauben, dass der Politik die längerfristige Sicherstellung der Gesundheitsversorgung gelingen wird Basis: Bundesrepublik Deutschland, Bevölkerung ab 16 Jahre, Krankenhaus- und niedergelassene Ärzte Quelle: MLP Gesundheitsreport 2010, IfD-Umfragen 10061,

26 Auch nach dem Regierungswechsel fällt das gene - relle Urteil über die Gesundheitspolitik weit überwiegend negativ aus. 61 Prozent der Bevölkerung äußern sich kritisch, 2oo9 waren es 62 Prozent. Lediglich 13 Prozent haben aktuell von der Gesund - heitspolitik der Regierung einen guten Eindruck. Die Ärzte urteilen zwar etwas positiver als noch 2oo9, aber auch bei ihnen überwiegen nach wie vor bei weitem die kritischen Stimmen. Der Anteil, der der Gesundheitspolitik ein gutes Zeugnis ausstellt, ist von 4 Prozent auf 14 Prozent gewachsen, umgekehrt die Zahl der Kritiker von 87 Prozent im Vorjahr auf 73 Prozent zurückgegangen. In diesem Urteil sind sich sowohl die niedergelassenen wie die Krankenhausärzte einig. Bevölkerung und Ärzte beurteilen die Gesundheitspolitik weiterhin kritisch Es haben von der Gesundheitspolitik der Bundesregierung Bevölkerung Ärzte 18 % einen guten Eindruck keinen guten Eindruck Auf 100 % fehlende Werte = Unentschieden Basis: Bundesrepublik Deutschland, Bevölkerung ab 16 Jahre, Krankenhaus- und niedergelassene Ärzte Quelle: MLP Gesundheitsreport 2010, IfD-Umfragen 10028, 10038, 10061, 5244, 5262,

27 BEWERTUNG DER GESUNDHEITSPOLITIK Der Beitrag, den die aktuelle Gesundheitsreform zur längerfristigen Finanzierung des Gesundheitssystems und damit zur Sicherstellung der Gesundheitsversorgung leistet, wird weit überwiegend skep tisch gesehen. Nur Minderheiten glauben, dass die beschlossenen Maßnahmen Beitragserhöhun gen für die gesetzlich Versicherten, erweiterte Mög lichkeiten zur Erhebung von Zusatz beiträgen, Be schränkungen der ur sprüng lich geplanten Hono rarerhöhungen für Ärzte sowie Einschränkungen der Möglichkeiten zur Preisgestaltung durch die Pharmaunternehmen die Finanzierung des Gesundheitssystems zumindest für längere Zeit sicherstellen. Lediglich 1o Prozent der Bevölkerung, sogar nur 2 Prozent der Ärzte, sind optimistisch; hingegen äußern drei Viertel der Bevölkerung, 93 Prozent der Ärzte, dezidiert Zweifel. Allerdings ging auch bei den im Rahmen früherer Gesundheitsreformen beschlossenen Maßnahmen die Mehrheit der Bevölkerung immer davon aus, dass die jeweiligen Reformschritte keineswegs ausreichen und dass es zumindest mittelfristig zu weiteren Reformen im Gesundheitswesen kommen muss. Aktuelle Gesundheitsreform kann langfristige Finanzierung des Gesundheitssystems nicht sicherstellen 23 Frage: Die Bundesregierung hat sich ja auf eine neue Gesundheitsreform geeinigt. Wie schätzen Sie das ein: Wird die Finanzierung unseres Gesundheitssystems nach dieser Gesundheitsreform für längere Zeit gesichert sein, oder haben Sie da Zweifel? Bevölkerung Ärzte % 5 2 % Finanzierung ist durch Gesundheitsreform längerfristig gesichert Habe Zweifel Unentschieden Basis: Bundesrepublik Deutschland, Bevölkerung ab 16 Jahre, Krankenhaus- und niedergelassene Ärzte Quelle: MLP Gesundheitsreport 2010, IfD-Umfragen 10061,

28 Die Kritik an der Gesundheitspolitik dürfte, neben den weit verbreiteten Zweifeln an den gene rellen Erfolgsaussichten ihrer bisherigen Be mühungen, viel fach auch darauf zurückgehen, dass nach An - sicht der Bevölkerung wie auch der Ärzte der Beitrag und die Belastungen, die einzelne Gruppen zur Aufrechterhaltung eines leistungsfähi gen Ge - sundheitssystems tragen müssen, nicht ge recht ver - teilt sind. Das in der Diskussion um die aktuelle Gesundheitsreform propagierte Ziel, dass alle Be - teiligten im Gesundheitswesen Versicherte, Ärzte, Apotheker, Pharmaunternehmen und Krankenkassen einen Beitrag leisten müssen, um auch in Zukunft eine leistungsfähige Gesundheitsversorgung sicherzustellen, sieht die große Mehrheit nicht verwirklicht. 71 Prozent der Bevölkerung, 74 Prozent der Ärzte sind überzeugt, dass die Belastungen, die durch höhere Kosten und Sparmaßnahmen entstehen, ungerecht verteilt sind. Nur 9 Prozent der Bevölkerung und 19 Prozent der Ärzte haben den Eindruck, dass alle Gruppen bisher einen angemessenen Beitrag leisten müssen. Sicherstellung der Gesundheitsversorgung: Belastungen sind ungerecht verteilt Frage: Es gibt die Aussage, dass alle Beteiligten im Gesundheitswesen einen Beitrag leisten müssen, um auch für die Zukunft eine leistungsfähige Gesundheitsversorgung sicherzustellen. Wie ist Ihr Eindruck: Sind die Belastungen, die z. B. durch höhere Kosten oder Sparmaßnahmen entstehen, gerecht auf alle Beteiligten verteilt, oder ist das nicht der Fall? Bevölkerung Ärzte 20 9 % 7 19 % Belastungen sind gerecht verteilt Ist nicht der Fall Unentschieden Basis: Bundesrepublik Deutschland, Bevölkerung ab 16 Jahre, Krankenhaus- und niedergelassene Ärzte Quelle: MLP Gesundheitsreport 2010, IfD-Umfragen 10061,

29 BEWERTUNG DER GESUNDHEITSPOLITIK Erwartungsgemäß sieht die Bevölkerung vor allem die Versicherten und Patienten zu stark belastet. 66 Prozent der Bevölkerung halten den Beitrag, den Versicherte und Patienten zur Sicherstellung der Gesundheitsversorgung leisten müssen, für zu hoch. In dieser Einschätzung sind sich alle Bevölkerungskreise, die gesetzlich und die privat Krankenversicherten gleichermaßen, einig. Auch die Mehrheit der Ärzte betont, dass vor allem die Versicherten zu stark belastet werden. Jeder zweite Arzt ist zudem überzeugt, dass auch die Ärzte einen zu hohen Beitrag leisten müssen. In diesem Urteil unterscheiden sich niedergelassene und Krankenhausärzte erheblich. 59 Prozent der nieder gelassenen Ärzte, und hier mit 65 Prozent vor allem die Hausärzte, empfinden ihre Belastung als zu hoch. Bei den in Krankenhäusern tätigen Ärzten sind es hingegen nur 43 Prozent. Bevölkerung und Ärzte sehen mehrheitlich die Versicherten zu stark belastet Frage an Personen, die die Verteilung der Belastungen als ungerecht empfinden: Welche Personengruppen bzw. Einrichtungen werden Ihrer Meinung nach zu stark belastet? Zu stark belastet werden Versicherte, Patienten % Ärzte Krankenkassen Apotheker Bevölkerung Ärzte Pharmaunternehmen 1 x x = weniger als 0,5 Prozent Basis: Bundesrepublik Deutschland, Bevölkerung ab 16 Jahre, Krankenhaus- und niedergelassene Ärzte Quelle: MLP Gesundheitsreport 2010, IfD-Umfragen 10061,

30 Bevölkerung wie Ärzte sind sich weitgehend einig, dass auf jeden Fall die Pharmaunternehmen einen höheren Beitrag zur Sicherstellung der Gesundheitsversorgung leisten müssten. 61 Prozent der Bevölkerung, 54 Prozent der Ärzte sind überzeugt, dass die Pharmaunternehmen bisher zu wenig belastet werden. In der Einschätzung, inwieweit die Krankenkassen und die Apotheker einen angemessenen Beitrag leisten, ist sich die Mehrheit sowohl der Bevölkerung als auch der Ärzte unsicher oder traut sich kein Urteil zu. Unter denen, die sich konkret äußern, überwiegt bei weitem die Meinung, dass im Rahmen von Sparmaßnahmen auch diese Gruppen stärker herangezogen werden müssten. So sind z. B. 25 Prozent der Bevölkerung, 14 Prozent der Ärzte der Ansicht, dass die Apotheker bisher zu wenig betroffen sind, nur jeweils 3 Prozent sind vom Gegenteil überzeugt. Ähnlich fällt das Votum über den von den Krankenkassen zu leistenden Beitrag aus. Bevölkerung und Ärzte sehen mit Abstand Pharmaunternehmen zu wenig belastet Frage an Personen, die die Verteilung der Belastungen als ungerecht empfinden: Gibt es umgekehrt Personengruppen bzw. Einrichtungen, die zu wenig belastet werden, die z. B. von den Sparmaßnahmen zu wenig betroffen sind? Zu wenig belastet werden Pharmaunternehmen % Apotheker Krankenkassen Ärzte Bevölkerung Ärzte Versicherte, Patienten 1 9 Basis: Bundesrepublik Deutschland, Bevölkerung ab 16 Jahre, Krankenhaus- und niedergelassene Ärzte Quelle: MLP Gesundheitsreport 2010, IfD-Umfrage 10061,

31 BEWERTUNG DER GESUNDHEITSPOLITIK Gerade unter dem Gesichtspunkt einer gerechten Lastenverteilung dürfte das in der Koalitionsvereinbarung festgeschriebene Ziel, die Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung langfristig auf einkommensunabhängige Arbeitnehmerbeiträge umzustellen, in der Bevölkerung auf erheb - liche Vorbehalte stoßen. Das zeigen die Reaktionen auf die im Rahmen der aktuellen Gesundheitsreform beschlossenen erweiterten Möglichkeiten der gesetzlichen Kassen, einkommensunabhängige Zu - satzbeiträge zu erheben. 82 Prozent der Bevölkerung sind überzeugt, dass einkommensunabhängi ge Zusatzbeiträge ungerecht sind. In diesem Urteil stimmen alle Bevölkerungskreise, auch Personen aus höheren Einkommensschichten, überein. Auch unter dem Eindruck des Arguments, dass der Staat bei Versicherten mit geringerem Einkommen einen Teil der Zusatzbeiträge aus Steuermitteln übernimmt und dadurch auch privat Versicherte an der Finanzierung der gesetzlichen Krankenkassen beteiligt werden, bleibt die Mehrheit der Bevölkerung bei ihrem Urteil. Allerdings sind bei diesem Hin - weis nur 59 Prozent überzeugt, dass einkommensunabhängige Zusatzbeiträge ungerecht sind, 29 Pro - zent finden sie im Fall eines steuerfinanzierten Sozialausgleichs gerecht. Einkommensunabhängige Zusatzbeiträge stoßen auf breite Ablehnung Ohne Argumente pro und contra Mit Argumenten pro und contra Gleiche Zusatzbeiträge unabhängig vom Einkommen sind ungerecht gerecht 82 % 11 Auf 100 % fehlende Werte = Unentschieden Ich finde es ungerecht, dass Versicherte mit geringem Einkommen den gleich hohen Zusatzbeitrag bezahlen müssen wie Versicherte mit hohem Einkommen. Wer mehr verdient, soll auch höhere Zusatzbeiträge zahlen Ich finde die Regelung gerecht, weil der Staat für Versicherte mit geringem Einkommen einen Teil der Zusatzbeiträge übernimmt und aus Steuereinnahmen bezahlt. Auf diese Weise werden auch privat Versicherte an der Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung beteiligt Basis: Bundesrepublik Deutschland, Bevölkerung ab 16 Jahre; Fragen jeweils in repräsentativer Teilstichprobe Quelle: MLP Gesundheitsreport 2010, IfD-Umfrage

32 Das Urteil über die Zahlung einkommensunabhängiger Zusatzbeiträge ist unabhängig von der persönlichen Betroffenheit. 22 Prozent der gesetzlich Versicherten zahlen nach eigener Auskunft bereits jetzt Zusatzbeiträge, weitere 38 Prozent rechnen damit, dass ihre Krankenkasse in absehbarer Zeit Zusatzbeiträge erheben wird. Nur eine Minderheit geht davon aus, dass keine entsprechenden Forderungen auf sie zukommen werden. 25 Prozent aller gesetzlich Versicherten haben in diesem Zusammenhang schon erwogen, zu einer anderen gesetzlichen Krankenkasse zu wechseln, die geringere oder keine Zusatzbeiträge erhebt; tat sächlich vollzogen haben diesen Schritt allerdings bisher nur die wenigsten. Lediglich 1 Prozent der gesetzlich Versicherten hat sich bislang aufgrund der Zusatzbeiträge für eine andere Kranken - kasse entschieden. Mehr als ein Drittel der gesetzlich Versicherten rechnet mit Zusatzbeiträgen Frage: Müssen Sie bei Ihrer Krankenkasse bereits einen Zusatzbeitrag bezahlen oder rechnen Sie damit, in absehbarer Zeit einen Zusatzbeitrag bezahlen zu müssen, oder rechnen Sie nicht damit? Frage an Personen, die bereits Zusatzbeiträge bezahlen oder damit rechnen: Haben Sie schon einmal daran gedacht, Ihre gesetzliche Krankenkasse zu wechseln, wenn Sie bei einer anderen Krankenkasse weniger oder gar keinen Zusatzbeitrag bezahlen müssten, oder ist das nicht der Fall? % An Wechsel gedacht 25 % Bereits gewechselt 1 % Nicht an Wechsel gedacht 32 % 27 Muss bereits Zusatzbeiträge bezahlen Rechne damit Basis: Bundesrepublik Deutschland, gesetzlich Krankenversicherte Quelle: MLP Gesundheitsreport 2010, IfD-Umfrage Rechne nicht damit Unentschieden 32

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