Hyperakusis. Geräusch - Therapie. zur Desensibilisierung der Hyperakusis. Uwe Meerwald Hörgeräteakustikermeister & Audiotherapeut

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1 Hyperakusis Geräusch - Therapie zur Desensibilisierung der Hyperakusis Uwe Meerwald Hörgeräteakustikermeister & Audiotherapeut

2 Braucht jeder Hyperakusis Patient eine Therapie? eine Hörversorgung? Wenn ja, welche? Welche Schwierigkeiten können auftreten?

3 Begriffsbestimmung Relative Hörschwelle MCL - Kurve angenehm lauten Hörens UCL - Unbehaglichkeitsschwelle Lautheit Recruitment Überrecruitment Hyperakusis Phonophobie

4 Isophone Kurven gleicher Lautheit Zu laut Angenehm laut

5 Hörbereich für Sprache und Musik Für das Sprachverstehen wird nur ein kleiner Bereich benötigt.

6 Lautheit Lautheit ist die subjektive Empfindung. Lautstärke die akustische Größe. Die Lautheit steigt beim Hörgesunden in Abhängigkeit von der Lautstärke.

7 Lautheitsfunktion StevensPotenzFunktion (1961)

8 Hörbereich und Schmerzschwelle Der Hörbereich im Ton Audiogramm (relative Darstellung)

9 Hyperakusis Hörschwelle und Unbehaglichkeitsschwelle beschreiben die gesamte frequenzspezifisch nutzbare dynamische Breite des Hörfelds. Pathologisch erhöhte Lärmempfindlichkeit. Bei Hyperakusis liegt die Unbehaglichkeits- schwelle unter 80 db. (50-80 db) Der Bereich angenehm lauten Hörens wird durch die MCLMessung beschrieben. (Most Comfortable Level) Dieser Bereich ist ebenfalls zu niedrigeren Pegel verschoben.

10 Lautheitsskalierung Hyperakusis ohne Hörverlust

11 Audiogramm Hyperakusis bei normalem Hörvermögen

12 Teufelskreismodell Der Hyperakusis

13 Stufe 1 Eine organische Störung oder Schädigung....führt zu einer Veränderung der neuronalen Aktivität im auditiven System. Otosklerose Fazialisparese Migräne Epilepsie Medikamentennebenwirkungen Angst und Panik Depression Stress / Lärm

14 Stufe 2 Dieses Signal wird auf der Ebene der subkortikalen auditiven Zentren entdeckt. Vorübergehende Geräuschempfindlichkeit Otosklerose Fazialisparese Migräne Epilepsie Medikamentennebenwirkungen Angst und Panik Depression Stress / Lärm

15 Stufe 3 Die Bewertung findet auf kortikaler Ebene unter Einbezug akustischer Felder statt. Bewertung Vorübergehende Geräuschempfindlichkeit Otosklerose Fazialisparese Migräne Epilepsie Medikamentennebenwirkungen Angst und Panik Depression Stress

16 Stufe 4 Das limbische und autonome Nervensystem reagieren anhaltend darauf. Bewertung Vorübergehende Geräuschempfindlichkeit Otosklerose Fazialisparese Migräne Epilepsie Medikamentennebenwirkungen Angst und Panik Depression Stress Mögliche (meist unbewusste) Reaktion Flucht bzw. Rückzug Angst Nervöse Unruhe Gereiztheit Depressive Entwicklung Gehörschutz Isolierung

17 Die 4. Stufe Ist der entscheidende Schritt auf dem Weg zu einer klinisch relevanten, dekompensierten Hyperakusis. Verantwortlich für den Krankheitsverlauf im Sinne des Teufelskreises ist die Aktivierung des limbischen sowie des autonomen Nervensystems.

18 Das limbische System wertet die akustischen Informationen nach emotionaler, handlungsbezogener Relevanz. regt die äußeren Haarzellen zur Modifikation der Schallinformation an. Positive Rückkopplungsschleifen bilden sich (zwischen auditivem und limbischem und dem autonomen System) und verstärken sich. Eine Dekompensation wird wahrscheinlich!

19 Bewertung Vorübergehende Geräuschempfindlichkeit Zusehends unabhängiger von der organischen Ursache Otosklerose Fazialisparese Migräne Epilepsie Medikamentennebenwirkungen Angst und Panik Depression Stress / Lärm weitere Schwächung der Hörfunktion Mögliche (meist unbewusste) Reaktion Flucht bzw. Rückzug Angst Nervöse Unruhe Gereiztheit Depressive Entwicklung Gehörschutz Isolierung Verstärkung der Geräuschempfindlichkeit

20 Hyperakusis - Therapie Mögliche (meist unbewusste) Reaktion Bewertung Vorübergehende Geräuschempfindlichkeit Zusehends unabhängiger von der organischen Ursache weitere Schwächung der Hörfunktion Mögliche Ursachen Otosklerose Fazialisparese Migräne Epilepsie Medikamentennebenwirkungen Angst und Panik Depression Stress / Lärm Flucht bzw. Rückzug Bewältigung Angst Nervöse Unruhe Gereiztheit depressive Entwicklung Gehörschutz Isolierung Verbesserung der Hörfunktion Verstärkung der Geräuschempfindlichkeit Gewöhnung Habituation

21 Geräuschtherapie Mit Noisern (Rauschsystemen), TCI = Tinnitusmasker (soft) In-dem-Ohr Hinter-dem Ohr

22 Retrainingtherapie bei Hyperakusis beidohrige, wenn möglich offene Versorgung breitbandiges Rauschspektrum. Beginn morgens, leise bis mittellaut. stetige Lautstärkeerhöhung nach 2-3 Wochen. Tragezeit 6-8 Stunden. (mind. 2-6 Stunden) Dokumentation der eingestellten Lautstärke Kein Gehörschutz (nur bei Lärmexposition!) Nach Toleranz von lauten Umgebungs-Geräuschen, keine Noiser-Nutzung mehr nötig.

23 Audiogramm nach 1 Jahr Geräuschtherapie mit Noisern

24 Recruitment = Lautheitsausgleich Bei Innenohr- bedingtem Hörverlust Ausdruck der Schädigung der äußeren Haarzellen Überempfindlichkeit in der Frequenz des Hörverlustes

25 Recruitment ist Ursache großer Probleme der Hörgeschädigten Im Bereich des Hörschadens werden durch eine geringe Erhöhung der Lautstärke viele Isophonen rekrutiert.

26 Lautheitsskalierung als Recruitment - Nachweis Skalierung für einen sensorineural schwerhörigen Probanden. (z.b. 1 khz)

27 Lautheitsskalierung als Recruitment - Nachweis

28 Probleme bei Patienten mit Hörgeräten Das Hörsystem wird nicht getragen: Aus Angst, es könnte alles noch lauter machen. Das Hörgerät verfügt nicht über eine ausreichende Dynamik-Kompression. Das Hörsystem begrenzt Störschall evtl. nicht ausreichend. Tinnitus wird als Ursache für Recruitment angenommen.

29 Patient mit Recruitment und Hörversorgung mit linearem 2-Kanal-Hörsystem mit AGC-O Darstellung für normal Laute Signale

30 Patient mit Recruitment und Hörversorgung mit linearem 2-Kanal-Hörsystem mit AGC-O Darstellung für sehr laute Signale (Verkehrslärm)

31 Patient mit Recruitment und Hörversorgung mit nichtlinearem 8-Kanal-Hörsystem mit AGC-i Darstellung für sehr laute Signale (Verkehrslärm)

32 Überrecruitment = Recruitment mit Geräuschüberempfindlichkeit (Hyperakusis) Trotz (oder wegen) seiner Schwerhörigkeit, ist der Betroffene im Bereich des Hörverlustes empfindlicher, als ein Normalhörender. Die Dynamik ist sehr stark eingeschränkt!

33 Lautheitsskalierung Überrecruitment

34 Patient mit Über - Recruitment und Hörversorgung mit linearem 2-Kanal-Hörsystem mit AGC-O Darstellung für mittel laute Signale (laute Sprache)

35 Patient mit Über - Recruitment und Hörversorgung mit nicht-linearem 8-Kanal-Hörsystem mit AGC-i Darstellung für mittel laute Signale (laute Sprache)

36 Grenze des technisch Machbaren Patient mit Über - Recruitment und Hörversorgung mit nicht-linearem 8-Kanal-Hörsystem mit AGC-i Darstellung für sehr laute Signale (Verkehrslärm)

37 Ein leicht zu versorgender Hörverlust?

38 Keine ausreichend Dynamik!

39 Hörverlust und starke Hyperakusis Hörversorgung nicht möglich! Lösung: GeräuschTherapie mit Noisern

40 Patient mit starker Hyperakusis und Hörverlust. Hörversorgung nicht möglich! Beispiel: nicht-lineares 8-Kanal-Hörsystem mit AGC-i Normale Sprache Laute Sprache Verkehrslärm

41 Nach Geräuschtherapie: Ausreichende Dynamik

42 Phonophobie Vegetative Reaktion Angstzustände Psychische Irritationen auf Reize einer bestimmten Kategorie allein (unabhängig von der tatsächlichen Lautstärke) Kinderstimmen Instrumente Computer..

43 Audiogramm nach 1 Jahr Geräuschtherapie mit Noisern

44 Audiogramm nach 2 Jahren Geräuschtherapie mit Noisern Anpassung: Hör-System

45 Aufgabenverteilung im Rahmen der ambulanten TRT HNO-Arzt 1. Psychologe/-Therapeut 1. HNO Voruntersuchung Audiometrie Tinnitusraster Fragebogeninventar Tinnituspass med. Anamnese med. Aufklärung ergänzende Diagnostik Psychologische TinnitusModelle Psychologische Diagnostik und Behandlung Problemfindung Konfliktzentrierte Stressbewältigung Entspannungs- und Verhaltenstraining

46 Aufgabenverteilung im Rahmen der ambulanten TRT 3. Hörakustiker mit Zusatzausbildung Audiologische Aufklärung aud. Vorgespräch aud. Daten Tinnitusanalyse Fragebogen Tinnitus Geräuschempfindlichkeit Technische Vorauswahl Ohrabformung Herstellung der Otoplastik vergleichende Anpassung Effektivitätskontrolle Kontrolle / Nachsorge Dokumentation ggf. Audiotherapie Hörwahrnehmungstraining

47 Audiogramm vor Hörversorgung

48 Apparative Versorgung Bestimmung der Tinnitus / Hyperakusismerkmale Bestimmung der Schwerhörigkeitskomponente Vergleichende Anpassung verschiedener Hörsysteme, Noiser, Tinnitus-Instrumente, verschiedener Hersteller

49 Therapie nach Grad der Gesamtbeeinträchtigung Leichter Betroffene: Direktive Beratung Councelling und ggf. Apparative Therapie: Umgebungsgeräusche (Naturgeräusche) Noiser Hörsysteme Kombi-Systeme Schwerer Betroffene Psychologische Diagnostik der Begleitstörungen Hörwahrnehmungstraining Psychotherapeutische Behandlung und ggf. Apparative Therapie

50 Zusammenfassung Bei Unbehaglichkeitsgrenzen von weniger als 80 db im Hauptsprachbereich kommt es zu Problemen bei der Hörgeräte-Versorgung. Lösungsmöglichkeiten: Hör-Systeme mit mehrkanaliger Kompression und Begrenzung des max. Ausgangsschalldruckpegels Geräusch-Therapie mit Noisern

51 Zusammenfassung Bei sehr niedrigen Unbehaglichkeitsschwellen (40-50 db) ist eine Versorgung mit Hörsystemen nicht möglich. Behandlung: Zunächst Behandlung der Hyperakusis mit Geräuschtherapie durch Noiser! Erst nach der Behandlung mit Rauschgeneratoren kann die Hörversorgung erfolgen.

52 Noch Fragen? Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit Uwe Meerwald Hörgeräteakustikermeister & Audiotherapeut

53 Rosenstraße 5 a Meldorf Tel. (04832) 9254

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